News Archive

Juli 2013

Experten: In einem Jahr verfügt der Iran über Atomwaffen
Mittwoch, 31. Juli 2013
Der Iran wird Mitte 2014 in der Lage sein, Atomwaffen zu produzieren. Diese Vorhersage haben jetzt Experten des amerikanischen Instituts für Wissenschaft und internationale Sicherheit (ISIS) veröffentlicht. Sie empfehlen der internationalen Atomenergie-Behörde dringend, ihre Kontrollen des iranischen Atomprogramms zu verstärken. Der Iran verfüge über die Kapazitäten, um genügend waffenfähiges Uranium für Atomsprengköpfe herzustellen. In Israel beobachtet man diese Entwicklung mit großer Sorge. Dies insbesondere, nachdem sich der Iran offenbar mit der islamistischen Hamas versöhnt hat und Teheran erklärte, die im Gazastreifen regierenden Islamisten seien ein „strategischer Partner.“
Basketball-Kontroverse: Neuer Oberrabbiner steht in der Kritik
Mittwoch, 31. Juli 2013
Der neue israelische Oberrabbiner David Lau wird, nur eine Woche nach seiner Wahl, heftig kritisiert. Ihm wird vorgeworfen, rassistische Aussagen über afroamerikanische Basketballspieler gemacht zu haben. „Warum interessiert es euch, ob diese Kushims (eine abwertende Bezeichnung für dunkelhäutige Personen), die in Tel Aviv bezahlt werden, gegen die Kushims gewinnen, die in Griechenland bezahlt werden?“, fragte der Rabbi angeblich Studenten einer Bibelschule, die sich im Fernsehen die Basketball-Euroleague anschauten. Basketball ist in Israel überaus populär (im Bild eine Szene des jüngsten Länderspiels Israel – USA). Amram Mitzna , Vorsitzender des Bildungs- und Sportkomitees im israelischen Parlament, reagierte sofort: „Es ist sehr unglücklich, dass ein Rabbiner, der eigentlich dafür verantwortlich ist, einen ethisch korrekten Weg zu gehen, solche rassistischen Bemerkungen macht.“
Israel-Video des Tages: Die aktuellen TV-News
Mittwoch, 31. Juli 2013

Die Fernsehredaktion von israel heute produziert jede Woche aktuelle Fernsehnachrichten, die über den Sender Bibel TV ausgestrahlt werden. Die Sendung ist im ganzen deutschsprachigen Europa über Satellit, Kabel und Antenne zu empfangen.

In der aktuellen Folge geht es unter anderem um einen Vogel, der in der Türkei unter Spionageverdacht geraten ist.

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Kurznachrichten
Mittwoch, 31. Juli 2013
+++ Mit einem beeindruckenden Feuerwerk und einer fröhlichen Feier ist in Jerusalem die 19. Maccabiah zu Ende gegangen. An der „jüdischen Olympiade“ hatten 9.000 Sportler aus 77 Nationen teilgenommen. Israel war mit 153 Gold-, 135 Silber- und 123 Bronzemedaillen die erfolgreichste Nation. +++ Das israelische Parlament hat nach einer 15-stündigen Mammutsitzung den Haushaltsplan für 2013/14 mit 58:43 Stimmen verabschiedet. Der Plan sieht erhebliche Kürzungen in den Bereichen Verteidigung, Soziales, Bildung und Verkehr vor. Zudem wurde eine ganze Reihe von Steuererhöhungen beschlossen.
Palästinensischer Offizieller: Abbas ist ein Diktator
Dienstag, 30. Juli 2013
Der neue Staat Palästina, der auf Druck der USA und der europäischen Staaten zustande kommen soll, könnte zu einer Diktatur werden, vergleichbar mit den schlimmsten Unrechtsregimen in der Region. Das befürchtet ein hochrangiger palästinensischer Offizieller. In westlichen Stellungnahmen zum Friedensprozess werden stets die Freiheit, Würde und Wohlstand der Palästinenser in den Mittelpunkt gestellt. Aber in Wahrheit ist es die Palästinensische Autonomiebehörde, die weit mehr tut als Israel, um ihren Bürgern diese Rechte zu verweigern. Das erklärte Mohammed Dalan, ein früherer Sicherheitschef der Autonomiebehörde und Mitglied des Zentralkomitees der Fatah-Partei.
Verhandlungsführerin Livni: Frieden ist in unserem Interesse
Dienstag, 30. Juli 2013
Die Friedensverhandlungen mit den Palästinensern seien im israelischen Interesse. „Wir machen das nicht, um den USA oder den Palästinensern einen Gefallen zu tun“, unterstrich die israelische Verhandlungsführerin, Justizministerin Zipi Livni, zum Auftakt der Gespräche in Washington. Sie habe Hoffnung, dass ein Friedensabkommen erreicht werden könne. Bei einem gemeinsamen Abendessen mit US-Außenminister John Kerry kam es am Montag zu einer ersten Begegnung der beiden Delegationen. Dabei saßen Livni und der palästinensische Chefunterhändler Erekat nebeneinander. Für Verärgerung sorgte indes Palästinenserpräsident Abbas. Er hält sich derzeit in Kairo auf und erklärte dort zum Auftakt der Gespräche: „Wir wollen künftig keinen einzigen Israeli – ob Zivilist oder Soldat – auf unserem Land sehen."
Israel-Video des Tages: Der große Sprung
Dienstag, 30. Juli 2013

Die Fallschirmjäger der israelischen Verteidigungsarmee haben eine große Übung im Süden des Landes abgehalten. Stellen Sie sich vor, Sie stehen nachts an einer offenen Flugzeugtür, hoch in der Luft, und bereiten sich darauf vor, in die Dunkelheit zu springen … Diese Mutprobe haben die Fallschirmspringer bestanden, wie dieses neue Video zeigt.

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Vortragsreise von Michael Schneider in der Schweiz
Dienstag, 30. Juli 2013
Im Gepäck hat er bei der Schweiz-Reise im August neue brandaktuelle Themen: Wo sehe ich den wahren „Arabischen Frühling“? Ist biblisch gesehen auch Hoffnung für die Palästinenser? Wo steht Israel und die Gemeinde Jesu im Heilsplan Gottes? Wie versteht der messianische Jude die Bibel? Was sagt die Bibel zur aktuellen Lage im Nahen Osten? – Diese und noch zahlreiche andere Themen werden von Nahost-Journalist Michael Schneider in Emmetten, Thun, Interlaken und anderen Orten beleuchtet. Für die genauen Termine und weitere Informationen: Hier klicken!

Kurznachrichten
Dienstag, 30. Juli 2013
+++ Proteste in Ramallah: Palästinensische Polizisten stoppten Demonstranten, die sich auf den Weg zum Regierungssitz von Palästinenserpräsident Abbas gemacht hatten. Sie protestierten gegen die neuen Friedensverhandlungen mit Israel. +++ Bereits seit sechs Monaten streiken die Angestellten des Außenministeriums. Viele Israelis mussten geplante Reisen absagen, weil sie keine Visa bekamen. Nun hat der Finanzminister die Gehaltsschecks der Streikenden um 25 Prozent gekürzt, was neue Proteste auslöste. +++ Erneuter Zwischenfall mit Ultraorthodoxen: Die Polizei in Ashdod ermittelt gegen einen Vertreter der Strenggläubigen, der ein 15-jähriges Mädchen angespuckt haben soll. Sie war seiner Ansicht nach nicht züchtig genug gekleidet, als sie an einer Bibelschule vorbei ging.
Protest gegen Freilassung von Straftätern mit Blut an den Händen
Montag, 29. Juli 2013
Israel wird 104 palästinensische Strafgefangene freilassen, um gegenüber den Palästinensern bei den neuen Friedensverhandlungen ein Zeichen zu setzen. Von den 22 Ministern des israelischen Kabinetts stimmten 13, inklusive Ministerpräsident Netanjahu, für die Freilassung. Sieben Minister votierten dagegen, zwei enthielten sich der Stimme. Hunderte Israelis protestierten vor dem Regierungssitz von Ministerpräsident Netanjahu gegen diese Entscheidung. Sie trugen dabei Palästinensertücher und hielten rot angemalte Hände hoch. Viele der Häftlinge, die im Laufe der Friedensgespräche freikommen sollen, haben jüdisches Blut an ihren Händen.
Nur geringe Erwartungen an die neuen Friedensgespräche
Montag, 29. Juli 2013
Die neuen Friedensgespräche zwischen Israel und den Palästinensern beginnen am heutigen Montag in Washington. Von Offiziellen beider Seiten war im Vorfeld zu hören, man habe nur geringe Erwartungen. Zahllose Fragen scheinen nur schwer lösbar, etwa der umstrittene Status von Jerusalem oder das von den Palästinensern geforderte „Rückkehrrecht“ für Millionen Flüchtlings-Nachkommen. „Dennoch müssen wir dem Friedensprozess eine Chance geben“, hieß es von Seiten der israelischen Delegation. Sie wird von Justizministerin Zipi Livni (Foto) geleitet, die von Yitzhak Molcho unterstützt wird. Palästinensischer Chefunterhändler ist Saeb Erekat, dem Mohammad Shtayyeh zur Seite steht.
Israel-Video des Tages: Die Jerusalemer Straßenbahn
Montag, 29. Juli 2013

Sie hat den Nahverkehr in Israels größter Stadt revolutioniert: die Jerusalemer Straßenbahn. Vor zwei Jahren nahm sie den Betrieb auf. Anfangs wurde sie von den Jerusalemern misstrauisch beäugt und kritisiert, inzwischen haben sie die meisten ins Herz geschlossen. Die bislang einzige Linie verbindet den Herzlberg mit Pisgat Ze'ev. Auf 13,8 Kilometern gibt es 23 Haltestellen. Dieses witzig gemachte, flotte Video zeigt Impressionen vom Straßenbahnbetrieb. Zu sehen ist auch die vom spanischen Architekten Santiago Calatrava erbaute Hängebrücke für Straßenbahnen und Fußgänger, „Weiße Harfe“ genannt.

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Kurznachrichten
Montag, 29. Juli 2013
+++ Tausende Muslime aus aller Welt besuchen derzeit Jerusalem, um während des Fastenmonats Ramadan auf dem Tempelberg zu beten. Im Islam gilt der Tempelberg als die drittheiligste Stätte nach Mekka und Medina. +++ Die Türkei will Zugvögel, die von Israel her kommen, abschießen. Befürchtet wird, dass diese Vögel, ausgerüstet mit Sensoren, die Türkei ausspionieren könnten. +++ Ein 55 Jahre alter orthodoxer Israeli wurde an einer Bushaltestelle von Ultraorthodoxen verprügelt. Sie warfen ihm vor, einer schwangeren Frau hinterher gesehen zu haben. Der Mann kam ins Krankenhaus, die Polizei ermittelt.
Verteidigungsminister stoppt Unterstützung für EU-Projekte
Freitag, 26. Juli 2013
Israels Verteidigungsminister Moshe Ya'alon hat die Armee und die Behörden in Judäa und Samaria angewiesen, Projekte der Europäischen Union (EU) nicht mehr zu unterstützen. Im vom Israel kontrollierten Bereich des sogenannten Westjordanlandes (Area C) gibt es keine neue Baugenehmigungen für EU-Projekte, bestehende Genehmigungen werden nicht verlängert. EU-Vertreter erhalten keine Erlaubnis mehr, um von Israel aus bestimmte Teile des Westjordanlandes oder den Gazastreifen zu besuchen. Sämtliche Arbeitsbesprechungen zwischen der Armee, der Verwaltung und EU-Vertretern wurden gestrichen. Ya'alon reagierte damit auf den Beschluss der EU, jüdische Siedlungen in den sogenannten „besetzten Gebieten“ zu boykottieren.
Frühere Musik-Weltstars: Antisemitismus und Angst
Freitag, 26. Juli 2013
Zwei alternde Weltstars haben ihre Probleme mit Israel: Der Rockmusiker Roger Waters (69, Foto), Mitbegründer und ehemaliger Frontmann von „Pink Floyd“, offenbarte sich bei einem Auftritt als Antisemit. Eric Burdon, früherer Leadsänger der britischen Band „The Animals“, ließ sich von Drohungen derart beeindrucken, dass er ein in Israel geplantes Konzert absagte. Die beiden Musiker setzten damit Zeichen – und sorgten bei ihren Fans im Heiligen Land für ungläubiges Kopfschütteln.
Kurznachrichten
Freitag, 26. Juli 2013
+++ Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat eine Fallschirmspringer-Einheit der israelischen Armee in Tel Hashomer besucht. Die Soldaten überraschten ihn mit einem Foto, das ihn selbst zeigt, als er 1968 seinen Militärdienst antrat. +++ Nach Angaben des zentralen Statistikbüros werden in Israel jedes Jahr rund 1000 Patente angemeldet. Nur drei Länder stehen in der Statistik besser da: die USA liegen mit 38367 Patenten jährlich an der Spitze, gefolgt von Großbritannien (8100) und Australien (2623). Setzt man die Zahlen ins Verhältnis zur Bevölkerungszahl, dann übertrifft Israel sogar die USA. 49 Prozent der israelischen Patente fallen in den medizinischen Bereich. +++
Israel-Video des Tages: Ein ungewöhnliches Liebespaar
Freitag, 26. Juli 2013

Viel wird in diesen Tagen über die Konflikte zwischen Israelis und Palästinensern, Juden und Arabern geschrieben. Zwei unversöhnliche Welten? Jaakov und Michal sehen das ganz anders. Er ist Araber, sie ist Jüdin. Die beiden sind seit vielen Jahren ein Liebespaar. In der Nähe von Jerusalem betreiben sie ein Restaurant. Sie leben in einem arabischen Dorf, ihre Kinder besuchen eine jüdische Schule – und zuhause wird nicht über Politik geredet. Ein Beitrag der israel heute-Fernsehredaktion.

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Schabbatlesungen 27. Juli 2013
Freitag, 26. Juli 2013
Schabbat Nachamu „Ekew - Sobald“
Wochenabschnitt: 5. Mose 7,12 – 11,25
Haftara-Prophetenlesung: Jesaja 49,14 – 51,3
Zwei „Kronprinzen“ sind die neuen Oberrabbiner Israels
Donnerstag, 25. Juli 2013
Israel hat zwei neue Oberrabbiner. Beide treten in die Fußstapfen ihrer Väter: Yitzhak Yosef, Sohn des bisherigen Oberrabbiners Ovadia Yosef, ist neuer geistlicher Leiter der sephardischen (orientalisch-iberischstämmigen) Juden. David Lau (Foto), Sohn des früheren Oberrabbiners Meir Lau, wurde zum neuen Oberhaupt der askenasischen (europastämmigen) Rabbiner gewählt. 80 wahlberechtigte Rabbiner und 70 Laien konnten sich zwischen sechs Kandidaten entscheiden. Die Wahl der beiden „Kronprinzen“, deren Amtszeit zehn Jahre beträgt, stieß auf ein geteiltes Echo. Enttäuscht zeigte sich vor allem die junge zionistische Bevölkerung, die auf Rabbiner David Stav gesetzt hatte.
Werden die freigelassenen Terroristen nach Gaza abgeschoben?
Donnerstag, 25. Juli 2013
Benjamin Netanjahu und seine Kabinettsmitglieder müssen entscheiden, wohin sie die 85 palästinensischen Terroristen freilassen sollen, deren Haftentlassung eine Bedingung für die neuen Friedensgespräche ist. Soll ihnen erlaubt werden, in ihre Häuser in Judäa und Samaria zurück zu kehren, oder sollen sie in den Gaza-Streifen verbannt werden? Die Frage ist, ob Bilder der befreiten Terroristen, die mit Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas in Ramallah feiern, den Friedensverhandlungen eher helfen oder schaden. Abbas hat sich in der Vergangenheit schon an solchen Feiern beteiligt, was in Israel Empörung auslöste (im Bild feiern freigelassene Gefangene nach einer früheren Haftentlassungs-Aktion). Die Friedensgespräche werden voraussichtlich kommenden Dienstag in Washington beginnen.
Israel-Video des Tages: Gehirnwäsche im Sommerlager
Donnerstag, 25. Juli 2013

Die Terrororganisation Hamas nutzt Sommerlager im Gazastreifen, um Kinder einer Gehirnwäsche zu unterziehen. Sie werden für den blutigen Kampf mit Israel gedrillt. Dieses Video lief in „Al Aksa TV“, dem Fernsehkanal der Hamas, und wurde von der israelischen Armee öffentlich zugänglich gemacht. Die Kinder haben Spielzeug-Gewehre und rufen, dass sie Israel niemals anerkennen werden. Nie würden sie das Recht auf Rückkehr aufgeben. Ein Moderator erklärt, man hoffe, dass sie die Heimat befreien werden, und zwar das gesamte Land Palästina.

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Kurznachrichten
Donnerstag, 25. Juli 2013
+++ Die israelische Polizei auf Spurensuche im Liberty Bell-Park in Jerusalem: Ein 50-jähriger Israeli hatte erklärt, ein Araber habe ihn in einer öffentlichen Toilette in den Rücken gestochen. Er erlitt mittelschwere Verletzungen. Die Hintergründe des Falles sind unklar. +++ Die Türkei akzeptiert die Zahlungen Israels für die „Mavi Marmara“-Opfer nicht. Israel hatte sich bereit erklärt, die Angehörigen der neun getöteten Türken zu entschädigen. Türkische Medien berichten, man sei mit der angebotenen Summe nicht einverstanden, zudem solle Israel den Marineeinsatz offiziell als Fehler anerkennen.
Palästinenser klagen Israel vor den Vereinten Nationen an
Mittwoch, 24. Juli 2013
Der Vertreter der Palästinenser bei den Vereinten Nationen, Riyad Mansour, hat Israel „Kriegsverbrechen“ vorgeworfen. Bei einem Treffen des UN-Sicherheitsrates in New York erklärte Mansour, Israel baue weiterhin Siedlungen im Westjordanland, beschlagnahme Land, vertreibe die Bewohner und unterstütze jüdische Extremisten, die Palästinenser „terrorisierten“. Beobachter sehen in Mansours Rede eine gezielte Provokation vor dem Beginn der neuen Friedensgespräche.
Eltern von Terror-Opfern bitten: Lasst die Mörder im Gefängnis!
Mittwoch, 24. Juli 2013
Israel will 82 inhaftierte Palästinenser freilassen. Damit soll ein Zeichen gesetzt werden für die neuen Friedensverhandlungen. Die betroffenen Gefangenen saßen bis zu 30 Jahre lang im Gefängnis, die meisten von ihnen sind Mitglieder der Fatah. Im Verteidigungsministerium glaubt man nicht, dass sie zukünftig ein Sicherheitsrisiko darstellen. Doch gegen die Pläne regt sich Widerstand, sowohl im Parlament als auch bei den Angehörigen von Terroropfern. Die Vorsitzende des Innenausschusses, Miri Regev, unterstrich: „Ein Terrorist sollte für den Rest seines Lebens eingesperrt bleiben.“ Elijahu Kremni, dessen Sohn Ronen vor 23 Jahren zusammen mit einem Freund ermordet wurde, richtete einen eindringlichen Appell an die Sicherheitsbehörden: „Im Namen der trauernden Hinterbliebenen, im Namen aller, deren Herz noch immer blutet: Bitte denkt darüber nach, die Freilassung zu stoppen.“
Israel-Video des Tages: Aktuelle Fernsehnachrichten
Mittwoch, 24. Juli 2013
Die Fernsehredaktion von israel heute produziert jede Woche aktuelle Fernsehnachrichten, die über den Sender Bibel TV ausgestrahlt werden. Die Sendung ist im ganzen deutschsprachigen Europa über Satellit, Kabel und Antenne zu empfangen.

In der aktuellen Folge geht es unter anderem um die aktuellen Friedensgespräche und die Entdeckung von Überresten, die Archäologen für den Palast von König David halten.

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Kurznachrichten
Mittwoch, 24. Juli 2013
+++ Hetze gegen Israel: Nachdem ein jüdischer Wachmann am Dienstag in einem Bürogebäude einen Rechtsanwalt und dessen Tochter erschossen hatte (israel heute berichtete), meldeten türkische Medien, ein Israeli habe auf offener Straße zwei Kinder im Alter von fünf und zehn Jahren umgebracht. Dazu wird ein Foto von schwer bewaffneten israelischen Soldaten vor einem arabischen Laden gezeigt. Die Falschmeldung wurde bereits von deutschen Medien aufgegriffen – die Wahrheit interessiert offenbar nicht. +++ Israels Staatspräsident Shimon Peres hat der englischen Königsfamilie zur Geburt des „Royal Baby“ gratuliert. Der Sohn von Herzogin Kate und Prinz William bekam von Peres einen blau-weißen Strampelanzug mit der Aufschrift „From Israel with love“ geschenkt.
Zwei Menschen im Jerusalemer Stadtzentrum erschossen
Dienstag, 23. Juli 2013
In einem Einkaufszentrum und Bürogebäude in der Jerusalemer Innenstadt sind heute Vormittag zwei Menschen erschossen worden. Nach Polizeiangaben hatte der mutmaßliche Todesschütze, ein 30-jähriger jüdischer Wachmann, im dritten Stockwerk des Gebäudes das Feuer eröffnet. In einem Rechtsanwaltsbüro starben ein Mann (Anfang 50) und seine Tochter (Mitte 20). Der Täter wollte nach den Schüssen fliehen, wurde aber von einem Polizisten und einem ehemaligen Polizisten gestoppt und überwältigt. Beide hatten die Schüsse gehört und sofort eingegriffen. Sanitäter des Rettungsdienstes Magen David Adom (Foto, am Tatort) versuchten vergeblich, die Opfer wiederzubeleben. Das Verbrechen ereignete sich im Clal-Zentrum an der Jaffastraße, unweit des Mahane-Yehuda-Marktes.
Ägypten blockiert Schmuggel-Tunnel in den Gazastreifen
Dienstag, 23. Juli 2013
Die Palästinenser im Gazastreifen müssen derzeit auf die vielen Waren verzichten, die üblicherweise durch Tunnel aus Ägypten in das Hamas-Territorium eingeschmuggelt werden – bis hin zu Geländewagen (Foto). Ägyptische Soldaten haben einen Großteil der Tunnel gesprengt oder blockiert. Ursprünglich hatten die Hamas-Islamisten in Gaza gehofft, Ägypten werde ihre Blockade beenden. Nun ist genau das Gegenteil eingetreten. Die Ägypter wollen verhindern, dass Terroristen aus dem Gazastreifen durch die Tunnel auf die Sinai-Halbinsel gelangen und dort Anschläge gegen ägyptische Militäreinheiten verüben. Die Hamas-Terroristen sympathisieren mit der ägyptischen Muslim-Bruderschaft.
Israel-Video des Tages: Über Yad Vashem
Dienstag, 23. Juli 2013

Als lebendiges Denkmal des jüdischen Volkes für den Holocaust bewahrt Yad Vashem die Erinnerung an die Vergangenheit und vermittelt ihre Bedeutung an kommende Generationen. Gegründet wurde Yad Vashem im Jahre 1953 als Weltzentrum der Dokumentation des Holocaust, seiner Erforschung und Lehre, sowie seines Gedenkens. Heute ist es eine dynamische und lebendige Begegnungsstätte für Menschen aller Generationen und Nationen.

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Kurznachrichten
Dienstag, 23. Juli 2013
+++ Spektakuläre Protestaktion: Der ultraorthodoxe Abgeordnete Meir Porush (Vereinigte Thora-Partei) hat sich mit Handschellen als Rednerpult des israelischen Parlaments gekettet. Sein Widerstand gilt einem Gesetzentwurf, wonach auch ultraorthodoxe Jugendliche Militärdienst leisten müssen. Porush wurde von Knesset-Bediensteten befreit und des Saales verwiesen. +++ Die internationalen Friedenstruppen auf den Golanhöhen werden nach dem Abzug der österreichischen Blauhelmsoldaten wieder aufgestockt: Irland wird etwa 150 Infanteriesoldaten aus Mali in den Golan verlegen. Diese Soldaten sind mit besseren Waffen und Fahrzeugen ausgestattet als die österreichischen Einheiten.
Minister Bennett fordert Volksabstimmung über das Abgeben von Land
Montag, 22. Juli 2013
Die bevorstehenden Friedensgespräche mit den Palästinensern führen innerhalb der israelischen Regierung zu schweren Spannungen. Besonders umstritten sind Meldungen, wonach die Gespräche auf Grundlagen der israelischen Grenzen von 1967 geführt werden sollen. Handelsminister Naftali Bennett (Foto) von der national-religiösen „Haus Juda“-Partei fordert, dass jede Friedensvereinbarung, bei der Israel Land abgibt, durch eine Volksabstimmung bestätigt werden muss. Sollte dies nicht der Fall sein, werde seine Partei dem israelischen Haushaltsplan nicht zustimmen. Das würde zu einer ernsthaften Regierungskrise und einem womöglichen Ende der Regierungskoalition führen.
Abbas: Israelis müssen dauerhaft von unserem Land verschwinden
Montag, 22. Juli 2013
"Damit die Palästinenser mit Israel Frieden schließen, müssen die Israelis dauerhaft von palästinensischem Land verschwinden.“ Das erklärte Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas in einem Interview mit einer jordanischen Tageszeitung. Abbas erläuterte, die USA hätten eine Lösung in Aussicht gestellt, nachdem sich Israel auf die Grenzen von 1967 zurückziehe und Ost-Jerusalem die Hauptstadt eines palästinensischen Staates werde (Foto: Betende Muslime auf dem Jerusalemer Tempelberg). Der Palästinenserpräsident unterstrich, jede Vereinbarung mit Israel werde zuvor dem Volk zur Abstimmung vorgelegt.
Israel-Video des Tages: Mit der Luftwaffe am Himmel
Montag, 22. Juli 2013

Steigen Sie ein und heben Sie ab: Piloten der israelischen Luftwaffe (IAF) nehmen Sie in diesem Video an Bord ihres Kampfjets und zweigen Ihnen das Heilige Land aus der Vogelperspektive. Seit der Gründung der IAF während des Unabhängigkeitskrieges von 1948 spielte sie eine tragende Rolle in den meisten Kampfhandlungen, an denen Israel beteiligt war. Die Ausrüstung der IAF zählt zu den modernsten der Welt. Die meisten Flugzeuge wurden von US-amerikanischen Firmen gebaut und von Israel modifiziert und verbessert.

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Kurznachrichten
Montag, 22. Juli 2013
+++ Hier begrüßt ein Zebra einen Autofahrer: Eine Szene aus dem Safari-Park in Ramat Gan. Der Zoo in der Nähe von Tel Aviv gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen in Israel. +++ Die Europäische Union hat heute beschlossen, den militärischen Arm der Hisbollah auf die Liste der Terrororganisationen zu setzen. Dies hat Sanktionen zur Folge: Nun werden ihre Konten in Europa eingefroren, ihre führenden Mitglieder mit einem Einreiseverbot belegt. Die Hisbollah wird vom Iran finanziert und bedroht die israelische Nordgrenze. +++
Neue Friedensgespräche: Palästinenser kehren an Verhandlungstisch zurück
Samstag, 20. Juli 2013
Israel und die Palästinenser führen wieder direkte Friedensgespräche. Sie beginnen bereits kommende Woche in Washington. Das gab der amerikanische Außenminister John Kerry bei einer Pressekonferenz in der jordanischen Hauptstadt Amman bekannt. Kerry (im Bild links, rechts Israels Regierungschef Netanjahu) hatte in den vergangenen Monaten intensiv mit beiden Seiten gesprochen. Für Israel werden Justizministerin Zipi Livni und Yitzhak Molcho als Gesandter des Ministerpräsidenten verhandeln. Palästinensischer Chefunterhändler ist Saeb Erekat. Zuletzt hatte es 2010 direkte Friedensgespräche gegeben, seither hatten die Palästinenser Gespräche abgelehnt. Als Zeichen des guten Willens werde Israel demnächst rund 350 palästinensische Häftlinge – darunter verurteilte Mörder - freilassen und auf den Bau neuer Wohnungen außerhalb der bereits bestehenden großen israelischen Siedlungsblöcke in Judäa und Samaria verzichten, hieß es in Amman.
Autonomiebehörde: EU-Boykott schadet auch den Palästinensern
Freitag, 19. Juli 2013
Nun wehren sich sogar die Palästinenser gegen die Entscheidung der Europäischen Union, jüdische Siedlungen in den sogenannten „besetzten Gebieten“ zu boykottieren. Ein hochrangiger Beamter der Palästinensischen Autonomiebehörde hat israelischen Medien bestätigt, dass viele in Ramallah mit der EU-Entscheidung unzufrieden seien. Demnach werden die Europäer jüdische Projekte im sogenannten Westjordanland nicht mehr unterstützen. Davon sind zahlreiche Palästinenser betroffen, die dort arbeiten. Befürchtet werden zudem Massenentlassungen von palästinensischen Arbeitern in den Gewerbegebieten von Judäa und Samaria. Die Europäische Union hat die Richtlinien, allen Protesten zum Trotz, am Freitag offiziell verkündet. Sie treten 2014 in Kraft.
Licht für die Völker: Ein israelisches College in Afrika
Freitag, 19. Juli 2013
Ein Projekt sorgt weltweit für Aufmerksamkeit: Israelis bauen in Afrika eine Hochschule. Tansanias Bevölkerung besteht zu 35 Prozent aus Muslimen. „Atid Network“, die größte private Bildungseinrichtung ins Israel, hat mit der Regierung Tansanias einen Vertrag geschlossen über den Bau einer neuen weiterführenden Schule in Dar es Salaam. Dar es Salaam ist mit drei Millionen Einwohnern die größte Stadt des Landes und war von 1964 bis 1974 die Hauptstadt Tansanias. Bereits im ersten Jahr sollen 700 Schüler unterrichtet werden. Mit der Zeit soll das College dann vergrößert werden, so dass in zwei Jahren Platz für bis zu 4.000 junge Leute sein soll.
Israel-Video des Tages: Ein Siedler in seinem Außenposten
Freitag, 19. Juli 2013

Aggressiv, despotisch, geradezu fanatisch - so werden jüdische Siedler in europäischen Medien gerne dargestellt. Drori Bar Levav ist das genaue Gegenteil. Er ist Single, sein Haus hat Strom, Telefon und einen Internetanschluss. Aber wenn Drori jemanden zu sich nach Hause einladen will, muss der oder diejenige eine gute Landkarte besitzen, denn Drori wohnt mitten in der Wüste. Etwa 40 Leute leben in Maale Rachavam, einem entlegenen Außenposten in Samaria. Das Fernsehteam von israel heute hat Drori dort besucht.

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Kurznachrichten
Freitag, 19. Juli 2013
Die 19. jüdische Olympiade, die Maccabiade, ist am Donnerstag eröffnet worden (Foto). Vor 32.000 Zuschauern zogen mehr als 9.000 jüdische Sportler aus 77 Nationen ins Jerusalemer Teddy- Kollek-Stadion ein. Staatspräsident Peres sagte in seiner Eröffnungsrede, dass die Sportler aus den verschiedensten Ländern kommen, aber zu ein und derselben Familie gehören, „die allezeit nach Jerusalem, der ewigen Hauptstadt des jüdischen Volkes blickt!“ Ministerpräsident Netanjahu betonte in seiner Rede ebenfalls, dass Jerusalem die ewige Hauptstadt Israels sei. Die Wettkämpfe dauern bis zum 30. Juli. +++ Naftali Bennett, Vorsitzender der „Haus Juda“ Partei, droht die Regierungskoalition zu verlassen. Er kündigte dies an für den Fall, dass Ministerpräsident Netanjahu auf die Forderung der Palästinenser eingeht, dass sich Israel auf die Grenze von vor 1967 zurückziehen muss.
Schabbatlesungen 20. Juli 2013
Freitag, 19. Juli 2013
Schabbat Nachamu „WaEtchanan – Und ich flehte“
Wochenabschnitt: 5. Mose 3,23 – 7,11
Haftara-Prophetenlesung: Jesaja 40, 1-26
Netanjahu empört über Siedlungs-Beschlüsse der Europäer
Donnerstag, 18. Juli 2013
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ist verärgert über den Beschluss der Europäischen Union, jüdische Firmen und Einrichtungen im sogenannten Westjordanland zu boykottieren. Wie berichtet sieht eine neue Richtlinie vor, dass Verträge von europäischen Staaten mit Israel nicht mehr für Ost-Jerusalem, Judäa, Samaria und die Golanhöhen gelten. In die dortigen Siedlungen sollen keine europäische Gelder mehr fließen, die EU-Mitgliedsstaaten dürfen keinerlei Kooperationen unterhalten. In einem Interview mit der deutschen Zeitung "Welt am Sonntag" sagte Netanjahu, die neue Richtlinie "ist der Versuch, Israels Grenzen durch wirtschaftlichen Druck zu erzwingen anstatt durch Verhandlungen". Die Europäer wollten mitten in Jerusalem eine neue „Berliner Mauer“ errichten.
Palästinenser fordern Flughafen und Hotels am Toten Meer
Donnerstag, 18. Juli 2013
Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas (Foto) hat offenbar eine ganze Liste von Forderungen, bevor er zur Wiederaufnahme von Friedensgesprächen bereit ist. Das israelische Nachrichtenportal ynetnews meldet heute, dass die Palästinenser einen Flughafen in Ramallah bauen wollen. Zudem soll sich Israel von Teilen des Toten Meeres zurückziehen, dort wollen die Palästinenser eigene Hotelanlagen errichten. Außerdem soll Israel erlauben, dass die Palästinenser vor der Küste von Gaza nach Erdgas suchen. Ferner verlangen sie mehr Arbeitserlaubnisse, um in Israel ihren Lebensunterhalt verdienen zu können.
Israel-Video des Tages: Naturwunder Totes Meer
Donnerstag, 18. Juli 2013

Dieses Video präsentiert das Tote Meer, den tiefstgelegenen Salzsee der Erde (416 Meter unter dem Meeresspiegel). Zu sehen ist die bergige Landschaft, die das extrem salzhaltige Wasser umrahmt. Eine Luftaufnahme zeigt die berühmte Felsenfestung Masada. Die Mineralien des Toten Meeres besitzen eine heilende Wirkung bei Hautkrankheiten, sie werden auch für Kosmetikartikel verarbeitet.Touristen reiben sich gerne mit dem mineralhaltigen Schlamm ein – ein großer Spaß für jung und alt. Das Tote Meer lockt Touristen aus aller Welt ins Heilige Land. Ein einzigartiges Naturwunder.

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Kurznachrichten
Donnerstag, 18. Juli 2013
+++ Heute Abend findet im Teddy-Kollek-Stadion in Jerusalem die Eröffnungsfeier der 19. Maccabiah statt (im Bild die Generalprobe). Die Maccabiah fand als jüdische Olympiade ihren Anfang in Eretz Israel, als in Nazi-Deutschland keine Juden mehr an den Olympischen Spielen teilnehmen durften. Vor 32.000 Zuschauern werden über 9000 jüdische Athleten aus 77 Ländern ins Stadion einziehen. +++ Die Arabische Liga hat den Palästinensern erlaubt, sich mit Israel an den Verhandlungstisch zu setzen. Die Verhandlungen sollen nach Ende des Fastenmonats Ramadan, Anfang August, beginnen. Die Arabische Liga stimmte offenbar nur zu, weil der amerikanische Außenminister Kerry den Palästinensern große Zusagen gemacht hat.
Siedler fordern Maßnahmen gegen die Europäische Union
Mittwoch, 17. Juli 2013
Die Entscheidung der Europäischen Union, Israel nur noch in den Grenzen von 1967 anzuerkennen und die jüdischen Siedlungen im sogenannten Westjordanland zu boykottieren, hat im Heiligen Land heftige Reaktionen ausgelöst. Der Siedlerrat von Judäa, Samaria und dem Gazastreifen forderte die Regierung auf, im Gegenzug Projekte der Europäer zugunsten der Palästinenser im von Israel kontrollierten Teil des Westjordanlandes zu stoppen. Mit Verbitterung nahmen die Siedler zur Kenntnis, dass die Entscheidung der Europäer an Tisha BeAv bekannt gemacht wurde, dem jüdischen Trauertag um den Verlust des Tempels. „Europa hat aus der Geschichte nichts gelernt. Ausgerechnet am 9. Tag des Monats Av kehrt es zurück zu einer Politik des Boykotts“, erklärte der Siedlerrat.
Streit um Militärdienst der Strenggläubigen verschärft sich
Mittwoch, 17. Juli 2013
Der Streit in Israel, ob Ultraorthodoxe in der israelischen Armee dienen sollen, verschärft sich. Der nationalreligiöse Transportminister Naftali Bennett liefert sich einen heftige öffentliche Auseinandersetzung mit dem Rabbiner Shlomo Cohen, einem einflussreichen Mitglied der orthodoxen Schasspartei. Cohen hatte religiöse Soldaten als „Amalek“ bezeichnet. Bennett sagte, er solle sich schämen, so etwas zu behaupten. „Für alle, die es nicht wissen: 'Amalek' beschreibt diejenigen, die vom Erdboden ausgelöscht werden sollen.“ In Israel leben mehrere Hunderttausend Ultraorthodoxe. Nur etwa 2500 von ihnen dienen bislang freiwillig in den Streitkräften.
Erneut Zwischenfall an syrischer Grenze
Mittwoch, 17. Juli 2013
Auf den Golanhöhen an der israelisch-syrischen Grenze ist es erneut zu einem ernsten Zwischenfall gekommen. Zwei bewaffnete Syrer, die warscheinlich zu den Rebellen gehören, hatten Dienstagnacht einen unbemannten Grenzposten der israelischen Armee in Beschlag genommen. Soldaten der Nahal Einheit entdeckten die Eindringlinge während einer Routinepatroullie...
Israel-Video des Tages: Die neusten Israel Heute Nachrichten
Mittwoch, 17. Juli 2013
Sehen Sie auch heute wieder die neusten Israel Heute Nachrichten! Die aktuellen Themen u.a. diesmal: Drastische Kürzungen bei Israels Armee, Rätselraten über angebliche Attacke, Wohnen und Arbeiten in der Negevwüste.
Kurznachrichten
Mittwoch, 17. Juli 2013
Am Jerusalemer Damaskustor ist am Dienstag ein religiöser Jude von zwei arabischen Jugendlichen mit einem Messer verletzt worden. Der 30-Jährige wurde mit sechs Stichwunden im Brust-, Arm- und Hüftbereich ins Shaare Zedek Krankenhaus eingeliefert. +++ Die Bruchlandung eines Leichtflugzeugs mit neun Passagieren und Flugbegleitern ist heute morgen glimpflich ausgegangen. Das Flugzeug aus Rosch Pina im Norden Israels musste auf dem Weg nach Tel Aviv notlanden, weil sein vorderes Fahrwerk ausfiel. +++ Juden, die nach Israel einwandern wollen, müssen momentan als Touristen nach Israel einreisen, weil die für die Einwanderung zuständige Behörde streikt.
Europäische Union geht massiv gegen jüdische Siedlungen vor
Dienstag, 16. Juli 2013
Die Europäische Union macht Front gegen die jüdischen Siedlungen im sogenannten Westjordanland. Eine neue Verordnung verbietet allen Mitgliedsstaaten, mit israelischen Einrichtungen in diesem Gebiet zusammenzuarbeiten oder sie in irgendeiner Form zu unterstützen. Zollerleichterungen für Israel werden künftig nicht mehr für Produkte aus Siedlungen gewährt. Alle Verträge zwischen EU-Ländern und Israel müssen künftig eine Klausel enthalten, in der ausdrücklich erklärt wird, dass Ost-Jerusalem, das Westjordanland und auch die Golanhöhen nicht Teil des Staates Israel sind und die Verträge deshalb nicht für diese Gebiete gelten. Die Verordnung wird am kommenden Freitag offiziell verkündet und ist von 2014 an verbindlich.
Juden trauern heute um den Verlust ihres Tempels
Dienstag, 16. Juli 2013
Heute begehen Juden in aller Welt den Tischa beAv, den neunten Tag des Monats Av. Er ist ein Tag des Fastens und Trauerns, an dem der Zerstörung des Jerusalemer Tempels gedacht wird. Nach rabbinischer Überlieferung (Mischna, Ta`anit 4,6) wurden an diesem Tag sowohl der erste als auch der zweite Tempel, sowie die Festung Beitar während des Bar-Kochba-Aufstandes zerstört. Auch die „Endlösung der Judenfrage“ wurde von den Nazis 1940 genau an diesem Tag beschlossen. Der Tischa beAv ist neben Jom Kippur der einzige öffentliche Fastentag. Er dauert 25 Stunden, von Sonnenuntergang am Vorabend bis zum Erscheinen der Sterne am nächsten Tag.
Israel-Video des Tages: Mount Solomon bei Eilat
Dienstag, 16. Juli 2013

Viele Touristen besuchen Eilat, die südlichste Stadt Israels, um im Roten Meer zu baden oder die vielfältigen Unterhaltungsangebote zu genießen. Dabei kommt oft die einzigartige Natur in dieser Wüstenregion zu kurz. Das Video stellt die eindrückliche Bergwelt vor, die von Eilat aus zu sehen ist. Der Mont Solomon, der in diesem Video präsentiert wird, zählt mit seinen kahlen, schroffen Felsformationen zu den beeindruckendsten Landschaftsformationen des Heiligen Landes.

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Kurznachrichten
Dienstag, 16. Juli 2013
+++ Drei aus Syrien abgefeuerte Granaten sind heute früh auf der israelischen Seite der Golanhöhen explodiert. Es gab keine Verletzten oder Schäden. Bei den heftigen Gefechten zwischen Rebellen und Regierungstruppen wurden zahlreiche Zivilisten verwundet, die in Israel behandelt werden. Die Armee hat zusätzliche Truppen an die Grenze geschickt (Foto). Sie sollen verhindern, dass Terroristen des Islamischen Dschihad die instabile Lage ausnutzen und Anschläge in Israel verüben. +++ Der Chef der israelischen Streitkräfte, Generalleutnant Benny Gantz, hat sich zu den bevorstehenden Kürzungen geäußert. In den zwölf Jahren, die er im Generalstab sei, habe er solche Veränderungen noch nicht erlebt. „Ich bin nicht glücklich über die Einschnitte und die nächsten Jahre werden hart, aber wir werden sie durch intelligente Planung überstehen. Wenn wir hier Fehler machen, können wir sie nicht korrigieren, aber wir müssen mutig sein und vorwärts gehen.“
Israelische Luftwaffe offenbar für Angriff auf syrisches Waffenlager verantwortlich
Montag, 15. Juli 2013
Die israelische Luftwaffe hat am 5. Juli ein syrisches Waffenlager vernichtet, in dem sich Anti-Schiff-Raketen russischer Herkunft befanden. Das meldeten am Wochenende mehrere US-amerikanische Medien. Das Lager in der Hafenstadt Latakia sei vollständig zerstört worden, hieß es. Die Raketen seien eine Bedrohung für die israelische Marine gewesen. Es sei bereits der vierte israelische Angriff auf Waffen gewesen, die Russland an Syrien lieferte. Politisch brisant ist der Bericht einer russischen Nachrichten-Webseite, wonach die israelischen Flugzeuge in der Türkei gestartet sein sollen.
Israel-Video des Tages: Die „German Colony“ in Jerusalem
Montag, 15. Juli 2013

Dieses Stadtviertel von Jerusalem ist sehr beliebt und liegt voll im Trend: die „German Colony“. Die Häuser rund um die belebte Emek-Refaim-Straße wurden einst von deutschen Templern erbaut. Heute gibt es hier zahlreiche Straßencafés, Restaurants, Märkte und Modegeschäfte. Ein Blickfang sind auch die traumhaften Villen mit ihren grünen Gärten, die diesen einzigartigen Stadtteil prägen. Das Video zeigt die schönsten Seiten der „German Colony“.

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Kurznachrichten
Montag, 15. Juli 2013
+++ Palästinenserinnen haben am Wochenende in Ramallah für die Freilassung von 120 Häftlingen aus israelischen Gefängnissen demonstriert. Sie sollen als „Geste des guten Willens“ freikommen, um die Friedensverhandlungen wieder in Gang zu bringen. Jüdische Eltern, deren Kinder durch diese Terroristen getötet wurden, sind empört. +++ Das Kabinett hat den Negev-Entwicklungsplan gebilligt. Für umgerechnet 100 Millionen Euro wird die Infrastruktur der Negev-Wüste in den kommenden fünf Jahren ausgebaut werden. Junge Leute sollen sich dort ansiedeln. Geplant sind neben modernen Wohnungen drei Industrieparks für Hochtechnologie-Unternehmen. +++
Vortragsreise von Michael Schneider in der Schweiz
Montag, 15. Juli 2013
Im Gepäck hat er bei der Schweiz-Reise im August neue brandaktuelle Themen: Wo sehe ich den wahren „Arabischen Frühling“? Ist biblisch gesehen auch Hoffnung für die Palästinenser? Wo steht Israel und die Gemeinde Jesu im Heilsplan Gottes? Wie versteht der messianische Jude die Bibel? Was sagt die Bibel zur aktuellen Lage im Nahen Osten? – Diese und noch zahlreiche andere Themen werden von Nahost-Journalist Michael Schneider in Emmetten, Thun, Interlaken und anderen Orten beleuchtet. Für die genauen Termine und weitere Informationen: Hier klicken!

Israels Armee wird verkleinert und auf „Kriege der Zukunft“ vorbereitet
Freitag, 12. Juli 2013
Verteidigungsminister Moshe Ya'alon muss seine weitreichenden Pläne zur Verkleinerung der israelischen Streitkräfte gegen wachsende Kritik verteidigen. Ya'alon (im Bild bei einem Besuch in einem Trainingscamp in der Negev-Wüste) hatte angekündigt, 3000 bis 5000 Berufssoldaten zu entlassen, Luftwaffen-Geschwader stillzulegen, Artillerieeinheiten und Marineeinrichtungen zu schließen. Dadurch will er in den kommenden Jahren umgerechnet fünf Milliarden Euro einsparen. Nach Ansicht des Verteidigungsministers gehören konventionelle Panzerschlachten zwischen gegnerischen Armeen, wie man sie zuletzt beim Yom-Kippur-Krieg 1973 erlebt habe, der Vergangenheit an. Stattdessen setze die israelische Armee nun auf ihre technologische Überlegenheit.
3000 Jahre alte Inschrift gibt Forschern viele Rätsel auf
Freitag, 12. Juli 2013
In der Jerusalemer Davidsstadt ist eine kanaanitische Inschrift gefunden worden. Sie könnte der älteste alphabetische Text aller Zeiten sein. Die Inschrift, eingeritzt in den Rand eines Tonkrugs, stammt nach Ansicht von Archäologen aus dem zehnten Jahrhundert vor Christus. Die Ausgrabungen wurden von Dr. Eilat Mazar (Hebräische Universität Jerusalem) geleitet. Sie unterstrich, dass die Inschrift einzigartig sei. Man habe aber nicht klären können, was sie bedeute.
Israel-Video des Tages: Geschichtsbetrug in Schulbüchern
Freitag, 12. Juli 2013

In palästinensischen Schulbüchern wird Geschichte verdreht und umgedeutet. Das sagt Shelley Ellkayam von der Organisation „Impact“. Deren Wissenschaftler haben Lehrpläne und Unterrichtsmaterial unter die Lupe genommen – und kamen zu erschreckenden Ergebnissen. So wurde aus dem Grab Rahels, einer uralten jüdischen Gedenkstätte, plötzlich eine muslimische Moschee. Eine Geschichtsfälschung, die von der Weltöffentlichkeit stillschweigend hingenommen wird. Ein Beitrag der israel heute-Fernsehredaktion.

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Kurznachrichten
Freitag, 12. Juli 2013
+++ Hochbetrieb an den israelischen Kontrollstellen an den Grenzen der Palästinensergebiete: Heute finden die ersten Freitagsgebete im muslimischen Fastenmonat Ramadan statt. Im Ramadan werden bis zu einer Million palästinensische Besucher in Israel erwartet. Das wichtigste Ziel der Pilger ist die Al-Aqsa-Moschee auf dem Tempelberg in Jerusalem. +++ Zum zweiten Mal in dieser Woche haben ultraorthodoxe Juden in Jerusalem einen Orthodoxen in Uniform attackiert, weil er Militärdienst leistet. Zur gleichen Zeit griffen Araber in der Jerusalemer Altstadt orthodoxe Juden an. +++
Schabbatlesungen 13. Juli 2013
Freitag, 12. Juli 2013
Schabbat Chason„Dewarim - Worte“
Wochenabschnitt: 5. Mose 1,1 – 3,22
Haftara-Prophetenlesung: Jesaja 1, 1-27
Ägyptische Armee erschießt Dutzende Hamas-Kämpfer
Donnerstag, 11. Juli 2013
Ägyptische Soldaten haben 32 Kämpfer der islamistischen Hamas aus dem Gazastreifen erschossen und 45 weitere verhaftet. Das hat ein Militärsprecher am Donnerstag bekanntgegeben. Bei Aktionen des ägyptische Militärs gegen radikale Islamisten hatte es in den vergangenen Tagen Dutzende Tote und einige Hundert Verletzte gegeben (Foto). Die palästinensische Hamas sympathisiert mit der ägyptischen Muslim-Bruderschaft. Nach der Entmachtung von Präsident Mursi hatten Terroristen der Hamas offenbar gemeinsam mit Dschihadisten Anschläge gegen das ägyptische Militär auf der Sinai-Halbinsel verübt. „Sie gelangen über ihre Schmuggeltunnel aus dem Gazastreifen nach Ägypten“, erläuterte der Militärsprecher. Nach Medienberichten hat das ägyptische Militär Israel um Erlaubnis gebeten, eine große Aktion mit mehreren Tausend Soldaten auf der Sinai-Halbinsel durchzuführen, um die islamistischen Terroristen unschädlich zu machen.
Saudi-Arabien zielt mit Raketen auf Israel und Iran
Donnerstag, 11. Juli 2013
Neue Satellitenbilder zeigen, das Saudi-Arabien Raketen auf Ziele in Israel und dem Iran ausgerichtet hat. Vermutlich sind Tel Aviv und Teheran im Visier der arabischen Großmacht. Das berichtet die britische Tageszeitung „Daily Telegraph“. Das Blatt beruft sich auf US-amerikanische Experten. Die Satellitenaufnahmen zeigen demnach, dass Saudi-Arabien mitten in der Wüste eine Raketenabschuss-Basis für Raketen vom Typ DF3 errichtet hat. Bereits im März 1988 hatte Saudi-Arabien den Kauf von mehreren Dutzend dieser chinesischen Raketen bekanntgegeben. Die zweistufige Rakete kann eine Nutzlast von zwei Tonnen über eine Distanz von bis zu 3000 Kilometer transportieren. Sie gilt aber als wenig treffgenau. Die Experten gehen davon aus, dass Saudi-Arabien die Raketen modernisiert und technisch verbessert hat.
Israel-Video des Tages: Gleitschirm-Abenteuer für behinderte Kinder
Donnerstag, 11. Juli 2013

Gleitschirm-Fliegen gilt als Sport für Mutige. Ohne Motor, getragen von Aufwinden, erleben die Gleitschirm-Piloten die Welt aus der Vogelperspektive. Die israelische Mittelmeer-Stadt Netanja bietet mit ihrer Steilküste besonders gute Voraussetzungen für das luftige Abenteuer. Nun hatten die dortigen Gleitschirmflieger ganz besondere Passagiere: Eine Gruppe behinderter Kinder, die meisten von ihnen sind gelähmt und sitzen im Rollstuhl, durften mit in die Luft. Für die Kinder ein einmaliges Erlebnis, wie dieses englischsprachige Video mit beeindruckenden Aufnahmen zeigt.

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Kurznachrichten
Donnerstag, 11. Juli 2013
+++ Fußballplätze in Gaza dienen als Abschussrampen für Raketen: Palästinensische Fanatiker missbrauchen ihre Sportanlagen, um von dort aus Geschosse auf den Judenstaat abzufeuern. Das hat Ministerpräsident Benjamin Netanjahu persönlich dem Präsidenten des Weltfußballverbandes FIFA, Sepp Blatter, erläutert. Blatter hatte den Palästinensern zugesagt, sich für ihre Fußballer einzusetzen, die angeblich unter israelischen Schikanen an Kontrollstellen zu leiden hätten. Der Präsident des palästinensischen Fußballverbandes, Jibril Rajoub, hatte deshalb Sanktionen gegen Israel gefordert. +++ Im August soll im Jordantal Israels erste vor-militärische Akademie für orthodoxe Soldaten eröffnet werden. Damit will man die Aggression der Orthodoxen gegen das Militär besänftigen und sie durch Integration an die Wehrpflicht gewöhnen.
Radikale Muslime bedrohen Patriarchat
Mittwoch, 10. Juli 2013
In Jafia bei Nazareth haben arabischsprachige israelische Christen eine Solidaritätskundgebung für junge Leute aus ihren Reihen veranstaltetet, die sich zur israelischen Armee melden. Man versteht sich als Teil des Staates Israel und will wie alle anderen Israelis seinen Beitrag dazu leisten. Sie nennen sich bewusst nicht „arabische Christen“, sondern „Arabisch sprechende israelische Christen“. Sie sagen von sich, dass sie nicht arabischen Ursprungs seien, sondern lediglich im Laufe der Jahrhunderte dazu gekommen, Arabisch zu sprechen. Sie halten arabische Eroberung und islamische Dominanz nicht für eine Gesetzmäßigkeit. Man beklagt die Unterwerfung anderer Völker, Ermordung, Versklavung, Vergewaltigung, Zwangskonversion und Ausbeutung von Nicht- Muslimen und Nicht-Arabern. In Syrien, dem Iran und Irak, überall dort, wo diese scheinbare Gesetzmäßigkeit zähneknirschend hingenommen wurde, erstickt das Leben der Christen und anderer Minderheiten...
Kurznachrichten
Mittwoch, 10. Juli 2013
In Jerusalems ultraorthodoxem Stadteil Mea Schearim ist ein orthodoxer Soldat, der dort Verwandte besuchen wollte, von ultra-religiösen Juden attackiert worden. Der Haredi-Soldat wurde von Polizeieinheiten gerettet. Vier Angreifer konnten verhaftet werden. Premierminister Netanjahu, Rabbiner und viele andere verurteilen den Angriff. +++ Die israelische Armee hat am Dienstagabend Reste einer Rakete sichergestellt, die vergangenen Donnerstag vermutlich vom Sinai aus auf die israelische Hafenstadt Eilat abgeschossen worden war. Die Rakete wurde von Zivilisten ca. 15 km nördlich der Stadt gefunden.
Wie Palästinenser kleinen Kindern Judenhass beibringen
Mittwoch, 10. Juli 2013
Das Fernsehen der palästinensischen Autonomiebehörde hat letzte Woche ein Morgenmagazin ausgestrahlt, in dem zwei kleine Mädchen auftraten, die nicht älter als sieben oder acht Jahre alt sind. Die beiden sagen ein antisemitisches Gedicht auf, bei dem selbst der ehemalige iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad nicht mithalten könnte! Ein Mädchen sagt unter anderem wortwörtlich: „Ihr Söhne Zions, ihr bösesten unter der Schöpfung, ihr barbarischen Affen, elende Schweine...“.
Video des Tages: Die neusten Israel Heute Nachrichten
Mittwoch, 10. Juli 2013
Sehen Sie heute wieder die aktuellen Israel Heute Nachrichten, unter anderem mit folgenden Themen: Israel sorgt sich um Krise in Ägypten; Konflikt an der Klagemauer; Wohnungsbauminister fordert Wiederaufbau des Biblischen Tempels...
Polizei warnt jüdische Kinder: Keine Verbeugungen auf dem Tempelberg
Dienstag, 9. Juli 2013
Wo einst der jüdische Tempel stand, befinden sich heute der Felsendom und die Al Aksa-Moschee. Das gesamte Gelände oberhalb der sogenannten Klagemauer steht unter muslimischer Verwaltung. Juden dürfen dort nicht beten oder andere religiöse Handlungen ausführen – und die israelische Polizei ist fest entschlossen, diese Vorschrift durchzusetzen. Das wurde am Montag deutlich, als rund 150 jüdische Schulkinder den Tempelberg besuchten. Augenzeugen berichteten, einige Kinder hätten sich aus Respekt vor der Heiligen Stätte verbeugt. Daraufhin hätten sofort Polizeioffiziere eingegriffen, die Kinder ermahnt und mit der Verhaftung der Tour-Leiter gedroht.
Wenig Hoffnung bei Juden und Arabern für amerikanische Friedensinitiative
Dienstag, 9. Juli 2013
Weder Juden noch Araber glauben an einen Erfolg der Friedensinitative des amerikanischen Außenministers John Kerry (Foto). Laut einer Umfrage des „Israel Democracy Institute“ meinen 71 Prozent der jüdischen Israelis und 72 Prozent der arabischen Israelis, dass Kerry nur eine geringe Chance auf Erfolg beim Wiederaufnehmen von Friedensgesprächen zwischen Israel und den Palästinensern habe. Laut der Umfrage sind die meisten der jüdischen Israelis (64 Prozent) für Verhandlungen, ebenso 95 Prozent der arabischen Israelis. Jedoch glauben nur 29 Prozent der israelischen Juden, dass Verhandlungen zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde in den kommenden Jahren zum Frieden führen werden.
Israel-Video des Tages: Stoppt das Klagen um den Tempel!
Dienstag, 9. Juli 2013

Für Millionen von Juden in aller Welt ist Tisha BeAv (der neunte Tag des hebräischen Monats Av, dieses Jahr der 16. Juli) ein Tag der Klage und der Trauer um die Zerstörung des ersten und zweiten Tempels in Jerusalem. An diesem Gedenktag wird gebetet und gefastet. Das Jerusalemer Tempelinstitut hat nun ein Video veröffentlicht, das den Juden Mut machen soll, wenn sie an den Tempel denken. Es heißt „Die Kinder sind bereit Teil 2“ und knüpft an ein Video aus dem vergangenen Jahr an, das über eine Million Menschen erreichte und zu wütenden Kommentaren in der arabischen Welt führte. Das zweieinhalbminütige Video beginnt mit der traditionellen Klage in der Synagoge – und zeigt, dass die nächste Generation das Klagen beenden will und in die Zukunft schaut.

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Kurznachrichten
Dienstag, 9. Juli 2013
+++ Der neue internationale israelische Fernsehsender i24News lässt weiter auf sich warten: Wegen technischer Probleme wurde der für den 1. Juli geplante Sendestart verschoben. Der Sender mit Sitz in Tel Aviv will die Welt mit Meldungen aus dem Nahen Osten versorgen. Geplant sind Sendungen in Englisch, Französisch und Arabisch. Die neue Station versteht sich als Alternative zu arabischen Stationen wie Al Dschasira und Al Arabia. +++ Wissenschaftler aus Israel, den Palästinensergebieten, Gaza, Jordanien und Frankreich planen eine gemeinsame Reise nach Sde Boker, um dort Fragen der Wasserversorgung zu diskutieren. „Wir denken, dass Wasser ein entscheidendes Thema des Friedens und bei Konflikten ist“, sagte der französische Botschafter in Israel, Christophe Bigot.
Polizeieinsatz an der Westmauer: Ultraorthodoxe vertreiben Reform-Frauen
Montag, 8. Juli 2013
An der Westmauer („Klagemauer“) in der Jerusalemer Altstadt ist es heute zu heftigen Auseinandersetzungen gekommen. Die Reform-Jüdinnen der „Frauen der Mauer“-Bewegung (Foto) wollten im Frauenbereich an der Mauer beten. Sie trugen dabei Gebetsriemen, Gebetsschals und lasen aus der Tora – all dies ist gemäß jüdischer Tradition den Männern vorbehalten. Ultraorthodoxe Rabbiner hatten das Verhalten der Reform-Jüdinnen bereits mehrfach als gotteslästerlich verurteilt. So versammelten sich heute früh etwa 5000 ultraorthodoxe junge Frauen an der Mauer. Sie riefen Hass-Parolen und bewarfen die „Frauen der Mauer“ mit Eiern und Wasserbeuteln. Schließlich griff die Polizei ein, die die Reform-Jüdinnen aufforderte, ihren Gebetsplatz zu verlassen.
Kampfjet stürzt vor der Küste Gazas ins Meer – Besatzung gerettet
Montag, 8. Juli 2013
Ein israelischer F16-Kampfjet ist am Sonntag vor der Küste des Gazastreifens ins Meer gestürzt. Pilot und Navigator konnten sich mit ihren Schleudersitzen retten. Sie trieben etwa eine Stunde im Wasser, bevor sie von einer Elite-Rettungseinheit mit Hubschraubern geborgen werden konnten. Sie wurden zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht (Foto). Die beiden sind offenbar nur leicht verletzt worden. Ursache des Absturzes war nach Angaben der Luftwaffe ein Triebwerksausfall.
Israel-Video des Tages: Kinder-Solist Yitzi Rosinger
Montag, 8. Juli 2013

In diesem Musik-Video hören sie ungewöhnliche Klänge: Einen ultraorthodoxen Chor und einen Jungen mit einer beeindruckenden Stimme: Yitzi Rosinger. Er singt „Shema Yisrael“, unterstützt von dem Yedidim-Chor unter Leitung von Avrumi Berko. Der Chor hat gerade sein erstes Album veröffentlicht.

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Kurznachrichten
Montag, 8. Juli 2013
+++ Israel blickt besorgt ins Nachbarland Ägypten, wo es zu blutigen Auseinandersetzungen zwischen Anhängern des gestürzten Präsidenten Mursi (Foto) und den Gegnern des islamistischen Regimes kommt. Ministerpräsident Netanjahu und die Sicherheitsbehörden haben die Israelis aufgefordert, nicht nach Ägypten und auch nicht an die beliebten Badestrände der Sinai-Halbinsel zu reisen. Wegen des Chaos in Ägypten bestehe die Gefahr, dass Israelis getötet oder entführt werden. Notfalls sollen Israelis mit Gewalt zurückgehalten werden. +++ Das Kabinett hat einstimmig ein Gesetz verabschiedet, wonach ab 2017 auch die ultraorthodoxen Jugendlichen zum Militärdienst einberufen werden. Führende orthodoxe Rabbiner erklärten dazu, dass die Orthodoxen nicht ihre Jeschiwa-Talmudschulen verlassen werden. Sie gingen stattdessen lieber drei Jahre ins Gefängnis. +++
Arabischer Geistlicher wirbt für Militärdienst – Nun ist sein Leben in Gefahr
Freitag, 5. Juli 2013
Weil der christliche arabische Geistliche Gabriel Nadaf seine Landsleute dazu aufgerufen hat, in der israelischen Armee zu dienen, ist es in einem Ausschuss des israelischen Parlaments zu Tumulten gekommen. Auch die Generalstaatsanwaltschaft ermittelt. Abgeordnete der regierenden Likud-Partei warfen ihren Kollegen der arabischen Parteien vor, Drohbriefe an Nadaf gesendet zu haben. Deshalb wurde die Kriminalpolizei eingeschaltet. Die Anschuldigungen richten sich unter anderem gegen die Abgeordnete Hanin Zoabi, die zwar im israelischen Parlament sitzt, aber als scharfe Gegnerin des Judenstaates gilt und schon mehrfach durch anti-israelische Aktionen aufgefallen ist.
Islamisten greifen ägyptische Soldaten an der Grenze an
Freitag, 5. Juli 2013
Ein getöteter ägyptischer Soldat, zwei verletzte ägyptische Polizisten: Das ist die vorläufige Bilanz eines Angriffs von islamistischen Kämpfern. Sie hatten nach ersten Informationen am frühen Freitagmorgen eine Polizeistation am Rafah-Grenzübergang (Foto) zwischen Ägypten und dem Gazastreifen mit Raketen beschossen. Zuvor wurden Granaten auf eine Kontrollstelle der ägyptischen Armee beim El Arisch-Flughafen abgefeuert, der nur wenige Kilometer von der israelischen Grenze entfernt liegt.Damit trafen die Befürchtungen der israelischen Sicherheitsbehörden ein, dass Terroristen die unsichere Lage in Ägypten nach dem Machtwechsel für Attacken ausnutzen würden.
Israel-Video des Tages: Erster Spielplatz für behinderte Kinder
Freitag, 5. Juli 2013

Für die Kinder des Alin-Krankenhauses in Jerusalem war es ein ganz besonderer Tag: Zum ersten Mal wurde in Israel ein Spielplatz eingeweiht, der speziell auf die Bedürfnisse von Kindern mit Behinderung ausgerichtet ist. Der Spielplatz ist zugleich die Abschlussarbeit von Studenten des Technischen Instituts in Holon und das Ergebnis einer Zusammenarbeit der Hochschule, des Krankenhauses Alin und der Organisation „Ingenieure ohne Grenzen“. Die Studenten sahen sich bei der Planung und Umsetzung vor besondere technische Herausforderungen gestellt: wie konstruiert man zum Beispiel ein Karussell oder eine Rutsche so, dass auch Kinder in Rollstühlen oder Kinder, die mit Beatmungsgeräten verbunden sind, sie benutzen können? „Es war nicht einfach, aber das Ergebnis erfüllt wirklich alle Erwartungen“, meinten die Studenten Idan Bar und Shmulik Doron. „Wenn man die Kinder jetzt so aufgeregt und glücklich sieht, dann haben wir eine glatte Eins verdient.“ Das Video zeigt, wie gut der neue Spielplatz bei den behinderten israelischen Kindern ankommt.

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Kurznachrichten
Freitag, 5. Juli 2013
+++ Mit einer Protestkundgebung haben Palästinenser auf die Inbetriebnahme einer neuer Straßenkreuzung nördlich der jüdischen Siedlung Efrat im sogenannten Westjordanland reagiert. Sie wurden von israelischen Soldaten gestoppt (Foto). Transportminister Israel Katz schnitt symbolisch ein Band durch und gab die Kreuzung für den Verkehr frei. +++ Palästinensische Anhänger der Fatah-Partei haben die Absetzung des ägyptischen Präsidenten Mursi und seiner Muslimbrüder gefeiert. Sie sehen darin auch eine Niederlage für die islamistischen Hamas-Palästinenser, mit denen sie verfeindet sind. +++
Schabbatlesungen 6. Juli 2013
Freitag, 5. Juli 2013
Schabbat „Matot / Massaei– Stämme / Wanderungen“
Wochenabschnitt: 4. Mose 30,2 – 36,13
Haftara-Prophetenlesung: Jeremia 2,4 – 2,28; 3,4
Süddeutsche Zeitung: Israel ein „gefräßiger Moloch“
Donnerstag, 4. Juli 2013
Eine antisemitisch wirkende Zeichnung in der Süddeutschen Zeitung hat für große Empörung in Israel gesorgt: Die deutsche Tageszeitung hatte eine Illustration abgedruckt, die Israel als einen „gefräßigen Moloch“ mit einem Messer in der Hand darstellt. Das Monster wird von einer Kellnerin bedient, die Deutschland symbolisch repräsentieren soll. Das Simon-Wiesenthal-Zentrum hat sich sofort in einer Erklärung zu der Illustration geäußert: „Uns ist klar, dass Israel, genau wie jede andere Demokratie auch, nie über jeden Zweifel und jede Kritik erhaben sein kann. Allerdings ist die Charakterisierung des jüdischen Staates als gefräßiger Moloch – einem Idol, dem Kinder geopfert wurden – ein klassisches Instrument der Entmenschlichung und Animalisierung. Solche Klischees wurden sowohl im Nazi-Deutschland als auch in der Sowjetunion als bösartige Propaganda gegen Juden eingesetzt.“
Machtwechsel in Ägypten: Israel befürchtet Terrorangriffe
Donnerstag, 4. Juli 2013
Nach dem Machtwechsel in Ägypten wächst bei den israelischen Sicherheitsbehörden die Angst vor neuen Terroranschlägen. Der frühere Verteidigungsminister Benjamin Ben-Eliezer erklärte, Israel habe mit den Ägyptern unter Führung des jetzt abgesetzten Präsidenten Mursi gut zusammengearbeitet. Nun müsse man die weitere Entwicklung genau beobachten. Von den aktuellen Regierungsmitgliedern gab es keine Kommentare zum Scheitern der Muslim-Bruderschaft im Nachbarland: Das Büro von Regierungschef Netanjahu hatte die Kabinettsmitglieder gebeten, sich mit öffentlichen Aussagen zurückzuhalten.
Israel-Video des Tages: Attraktion Safari-Park
Donnerstag, 4. Juli 2013

Sind Sie schon einmal einem Löwen begegnet, ohne dass Gitterstäbe sie von dem Tier trennten? Sind Sie schon mal mit dem Auto einer Herde Zebras gefolgt? Dazu müssen sie nicht nach Afrika reisen. Im Safari-Park in Ramat Gan bei Tel Aviv kommen die Besucher den Tieren viel näher als in anderen Zoos. Der Park ist eines der beliebtesten Ausflugsziele im Heiligen Land. Das Video der israel heute-Fernsehredaktion zeigt die schönsten Seiten dieser besonders bei Familien beliebten Attraktion.

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Kurznachrichten
Donnerstag, 4. Juli 2013
+++ Beim Füttern von Delfinen hat sich Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu filmen lassen. Die Aufnahmen entstanden in Israels südlichster Stadt Eilat am Roten Meer. Gedreht wurde ein Werbefilm für amerikanische Touristen. In Eilat können Besucher auch gemeinsam mit Delfinen schwimmen. +++ Der Botschafter der Europäischen Union in Israel, Andrew Standley, hat den Beschluss der EU verteidigt, dass Produkte der jüdischen Siedler besonders gekennzeichnet sein müssen. Als Grund nannte er den „Verbraucherschutz“ - als ob es sich dabei um giftige Produkte handeln würde. +++
Dritte (und letzte) Vortragsreise von Michael Schneider im Jahr 2013
Mittwoch, 3. Juli 2013
Im Gepäck hat er bei der Schweiz-Reise im August neue brandaktuelle Themen: Wo sehe ich den wahren „Arabischen Frühling“? Ist biblisch gesehen auch Hoffnung für die Palästinenser? Wo steht Israel und die Gemeinde Jesu im Heilsplan Gottes? Wie versteht der messianische Jude die Bibel? Was sagt die Bibel zur aktuellen Lage im Nahen Osten? Warum macht der jüdische Anteil der Weltbevölkerung von nur knapp 0,2 Prozent so viele Schlagzeilen? Warum wird sich am Ende alles um Jerusalem drehen? Wie kann ich die Doppelmoral der Welt gegenüber Israel verstehen? Ist die Bibel noch wörtlich zu nehmen? Was sind die zwei Hauptgründe des Gerichts Gottes über die Nationen in Bezug auf das Land Israel? Warum wird Israel am Ende eher die Lösung/der Schlüssel zum Frieden sein, anstatt das Problem? Israel ist der Zeiger an der Uhr Gottes! – Diese und noch zahlreiche andere Themen werden von Nahost-Journalist Michael Schneider in Emmetten, Thun, Interlaken und anderen Orten beleuchtet. Für die genauen Termine und weitere Informationen: Hier klicken!

Armee besorgt über Kampagne gegen ultraorthodoxe Soldaten
Mittwoch, 3. Juli 2013
Ultraorthodoxen Juden waren bisher von der Wehrpflicht in Israel ausgenommen. Künftig sollen sie jedoch ebenso zum Dienst an der Waffe verpflichtet werden, wie ihre jüdischen Landsleute. Mehrere zehntausend Ultraorthodoxe protestieren bislang vergeblich gegen diese Neuregelung der Regierung. Einige Ultraorthodoxe erklärten sich freiwillig dazu bereit, ihren Dienst bei den israelischen Streitkräften abzuleisten. Sie sehen sich heftigen Anfeindungen ihrer Glaubensgenossen ausgesetzt. Die Armeeführung ist besorgt.
Oberstes Gericht stoppt Öffnung der Geschäfte in Tel Aviv am Schabbat
Mittwoch, 3. Juli 2013
Tel Aviv gilt als eine der angesagtesten weltweiten Metropolen. Die Mittelmeer-Großstadt symbolisiert Freiheit und Pluralismus wie keine anderer Ort in Israel. Im ganzen Heiligen Land gilt der Schabbat – also der Samstag als gesetzlicher Ruhetag, an dem die Öffnung von Supermärkten und anderen Geschäften verboten ist. In Tel Aviv hat man dieses Gesetz in den vergangenen Jahren jedoch geschickt umgangen. Jahrelang war es in der 410.000 Einwohner zählenden Metropole kein Problem, am Schabbat einzukaufen, gemütlich im Café zu sitzen oder ins Kino zu gehen. Die Geschäfte nahmen es in Kauf, regelmäßig geringe Geldstrafen für ihre illegale Öffnung zu bezahlen. Das soll sich nun ändern. In einem Urteil hat das Oberste Gericht verkündet, dass die Stadt die Öffnungszeiten von Geschäften und auch Kinos am Samstag neu regeln muss.
Israel-Video des Tages: Die neuen TV-Nachrichten
Mittwoch, 3. Juli 2013

Die Fernsehredaktion von israel heute produziert jede Woche aktuelle Fernsehnachrichten, die über den Sender Bibel TV ausgestrahlt werden. Die Sendung ist im ganzen deutschsprachigen Europa über Satellit, Kabel und Antenne zu empfangen.

In der aktuellen Folge geht es unter anderem um die Situation in Ägypten, Propaganda in palästinensischen Schulbüchern und die Entdeckung einer 2000 Jahre alten Zisterne.

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Kurznachrichten
Mittwoch, 3. Juli 2013
+++ Zwei jüdische Aktivisten wurden von einem Jerusalemer Gericht zu 50 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt. Sie hatten versucht, zum Pessachfest 2010 nach biblischer Tradition ein Lamm auf dem Tempelberg zu schlachten. Sie waren von der Polizei gestoppt worden, die ihnen einen unerlaubten Tiertransport zur Last legte. Die beiden Aktivisten beriefen sich auf ihre Religionsfreiheit und warfen dem Staat Israel politische Verfolgung vor. +++ 20.000 junge Israelis, die zum Militär einberufen wurden, haben im Beisein von Generalmajor Orna Barbivai in Tel Aviv mit einer Riesenparty ihre Einberufung gefeiert. Auf 60 Computerstationen konnten sie nach ihrer künftigen Militäreinheit suchen.
Abbas: Israel versucht, den jüdischen Tempel aufzubauen!
Dienstag, 2. Juli 2013
Wieder einmal hat er seinen Hang zur Theatralik demonstriert: Palästinenserführer Mahmoud Abbas hat einen leidenschaftlichen Aufruf an die arabische Welt gestartet, um das „heimtückische Vorhaben“ der Juden zu stoppen, den jüdischen Tempel wieder an seinem ursprünglichen Standort zu errichten – dem Jerusalemer Tempelberg (Foto). In einem Interview mit einer saudi-arabischen Zeitung wurde Abbas nach seiner Meinung über jüdische Organisationen gefragt, die sich angeblich verzweifelt bemühen, die Judaisierung des Jerusalemer Tempelbergs zu komplettieren und die Kontrolle über die Al-Aksa-Moschee und den Felsendom zu übernehmen. Ein besonderes Augenmerk der Fragestellung an Abbas lag dabei auf den „wiederkehrenden Angriffen auf al-Aksa und den damit in Verbindung stehenden Attacken auf die Verehrer der Moschee“. Es kann nur angenommen werden, dass der Interviewer sich dabei auf die Vorfälle mit jüdischen Besuchern des Tempelbergs bezogen hat, die das „abscheuliche Verbrechen“ begingen, dort zu jemand anderem als ausschließlich zu Allah zu beten.
„Hört auf, unsere Kinder mit dem Holocaust zu schocken“
Dienstag, 2. Juli 2013
Mehr als 1200 Pädagogen haben eine Konferenz in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem besucht. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Lehrer den Jugendlichen von heute die Erinnerung und das Erbe des Holocausts weitergeben sollen. Erziehungsminister Shay Piron (Foto) kritisierte die derzeitigen Unterrichtsmethoden. Seiner Ansicht nach liegt der Fokus zu sehr auf Opferrollen, Hass und Schreckenserlebnissen. Mitleid und Hoffnung kämen zu kurz. „Wir investieren zu viel Zeit, um unsere Schüler zu schockieren, weil wir glauben, wenn wir sie nicht genügend schockieren, dann würden wir unseren Job nicht richtig machen“, so Piron.
Israel-Video des Tages: So schön ist Haifa
Dienstag, 2. Juli 2013

Haifa ist die drittgrößte Stadt Israels. Die Metropole an der Mittelmeerküste existiert bereits seit der Antike. Einige Stadtteile liegen auf Meeresniveau, die anderen auf einer Höhe von bis zu 400 Metern. Dieses Video zeigt die schönsten Seiten der Haifa-Region: Beeindruckende Landschaften, pulsierendes Stadtleben, traumhafte Strände. Auch der berühmte Zoo, die Untergrundbahn Karmelit, das zum Weltkulturerbe ernannte Zentrum der Bahai-Religion, der lebhafte Hafen und die über der Stadt thronende Universität sind zu sehen. Fazit: ein Besuch in Haifa lohnt sich!

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Kurznachrichten
Dienstag, 2. Juli 2013
+++ Ein 19 Jahre alter Palästinenser ist am späten Montagabend von israelischen Soldaten erschossen worden. Der Vorfall ereignete sich in dem Dorf Dura bei Hebron. Dort hatten Randalierer israelische Soldaten mit Steinen beworfen. Warum es zu den tödlichen Schüssen kam, ist noch unklar. Rund um Hebron kommt es immer wieder zu gewalttätigen Ausschreitungen (Foto). +++ Ultraorthodoxe Frauen in Jerusalem lernen die Erstversorgung von gebärenden Frauen, die sich in Gegenwart männlicher Rettungssanitäter unwohl fühlen. An dem bislang einzigartigen Kurs nehmen 50 Frauen teil, die kostenlos lernen, gebärende Frauen auf dem Weg ins Krankenhaus zu begleiten.
Prominente Schauspielerin entkommt Steinehagel in Samaria
Montag, 1. Juli 2013
Die Schauspielerin Ronit Avrahamov Shapira ist in Israel sehr populär: Sie spielt in der Satire-Serie „Latma“ eine Nachrichtensprecherin (Foto). Nun geriet sie mit ihrer Familie in einen Hinterhalt, ihr Auto wurde Sonntagnacht mit Steinen beworfen. Am Steuer des Wagens saß ihr Ehemann Eliezer, außerdem waren die drei kleinen Kinder des Ehepaares im Fahrzeug. Auf ihrer Facebook-Seite spricht Ronuit Shapira von einem Mordanschlag: „Wir waren gegen 22 Uhr in Samaria unterwegs. Mein Mann wurde auf Steinbrocken auf der Straße aufmerksam, und ihm war gleich klar, was da vor sich ging. Er rief mir zu, ich solle die Kinder auf der Rückbank schützen. Da traf auch schon ein Stein die Scheibe neben mir – nicht irgendein Stein, das Ding hatte die Größe einer Grapefruit.“
Israel-Video des Tages: Die Zedekia-Höhle in Jerusalem
Montag, 1. Juli 2013
Der Eingang zur Zedekia-Höhle befindet sich unmittelbar an der Mauer der Jerusalemer Altstadt. Viele Touristen gehen achtlos daran vorbei, ohne zu ahnen, dass sich unter ihren Füßen ein gewaltiges Tunnelsystem befindet. Um die 9000 Quadratmeter große Höhle ranken sich seit Jahrhunderten geheimnisvollen Legenden. Während der Belagerung durch die Chaldäer 587 vor Christus soll der letzte König des Südreiches, Zedekia, durch diese Höhle geflohen sein. Im Jordantal wurde er eingeholt und gefangen genommen. Vor seinen Augen ließ Nebukadnezar Zedekias Söhne erschlagen. Er selbst wurde geblendet und nach Babylon gebracht. Die Legende besagt, noch heute flössen Zedekias Tränen über den Felsen in ein kleines Becken. Ein Video der israel heute-Fernsehredaktion.

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Kurznachrichten
Montag, 1. Juli 2013
+++ 80 Prozent der Mitglieder des Zentralkomitees der Likud-Partei haben Transportminister Israel Katz (Foto) zum neuen Vorsitzenden der Likud-Partei gewählt. Damit wird Ministerpräsident Netanjahu entlastet, der sich nun ganz um die Regierungspolitik kümmern kann. +++ Jerusalems Stadtrat und das Finanzkomitee der Knesset wollen die zwischen Jerusalem und Bethlehem liegende Siedlerstadt Har Homa finanziell fördern. Ihre Infrastruktur soll ausgebaut werden, zudem sollen 930 neue Wohnungen gebaut werden. Washington findet Israels Vorhaben unakzeptabel.

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