Juni 2013

Jüdisch oder Jesus - von Zwi Sadan
Mittwoch, 19. Juni 2013
Jüdisch sein oder mit Jesus sein – in vielen Fällen stellt sich leider diese Frage, wenn Israelis zum Glauben an Jeschua (Jesus) gekommen sind. Juden, die Jesus annehmen, werden manchmal von Christen wie Trophäen hochgehalten, während Juden beklagen, dass jemand für ihre Gemeinschaft verloren ging. Messianische Juden sind sich bewusst, dass mit dem Eintritt Jeschuas in ihr Leben eine gewisse Entfremdung von ihren Leuten einhergeht.
Bilderstrecke: Internationale Prominenz feiert Peres
Mittwoch, 19. Juni 2013
Israels Präsident wird 90 Jahre alt und die Stars geben sich in Israel die Klinke in die Hand! Nach Bill Clinton und Barbra Streisand kamen weitere hochkarätige Gäste wie Hollywoodschauspieler Robert DeNiro (siehe Bilderstrecke unten) oder Sharon Stone (im Bild links). Die Schauspielerin besuchte übrigens die Kinderabteilung des Hadassah-Krankenhauses in Jerusalem, wo sie sich mit arabischen und jüdischen Kindern beschäftigte.
Kurznachrichten
Mittwoch, 19. Juni 2013
Am gestrigen Dienstag wurde im Jerusalemer Teddy Kollek Stadium das Endspiel der U-21-Fußball-Europameisterschaft 2013 ausgetragen. Das spanische Team (siehe Bild) siegte über Italien mit 4:2. +++ Raketenalarm in Ashkelon: Am frühen Mittwochmorgen haben Palästinenser aus dem Gazastreifen eine Rakete in Richtung Israels Hafenstadt abgefeuert. +++ Nachdem Österreich seine UN-Soldaten wegen der Sicherheitslage aus den Golanhöhen abgezogen hat, ziehen jetzt die Philippinen anscheinend nach. Bis Anfang August werde man seine 341 Soldaten noch stationiert lassen, erklärte das Land. Danach müsse die UN für mehr Sicherheit in dem Gebiet zwischen Israel und Syrien sorgen. +++ Ungefähr 189.000 Haushalte in Israel, das sind ca. 8.5 Prozent, leben in ärmlichen Verhältnissen. Diese Zahl wurde Anfang der Woche vom Institut für Strukturelle Reformen veröffentlicht.
Israel-Video des Tages: Aktuelle Israel Heute TV-Nachrichten
Mittwoch, 19. Juni 2013
Die Fernsehredaktion von israel heute produziert jede Woche aktuelle Fernsehnachrichten, die über den Sender Bibel TV ausgestrahlt werden. Die Sendung ist im ganzen deutschsprachigen Europa über Satellit, Kabel und Antenne zu empfangen. In der aktuellen Ausgabe geht es unter anderem um die Präsidentschaftswahlen im Iran und die Pläne für eine jüdisch-christliche Partei.
Wetter
Mittwoch, 19. Juni 2013
Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 29 Grad, Tel Aviv 28 Grad, Tiberias am See Genezareth 37 Grad, am Toten Meer 39 Grad, Eilat am Roten Meer 40 Grad.
Die Bibel in der israelischen Gesellschaft
Dienstag, 18. Juni 2013
Während einer kürzlich ausgestrahlten Kinderversion einer TV-Show konnte man auf beeindruckende Weise sehen, wie sehr die Bibel und der einfache Glaube an Gott die israelische Gesellschaft durchdringen. In der westlichen Hemisphäre, sogar in den USA, wo sich die Mehrheit als christlich definiert, bleiben öffentliche Ausdrucksformen des Glaubens normalerweise im religiösen Kontext, besonders, was die Massenmedien angeht. Aber in Israel ist es normal, im Fernsehen die Bibel zu erwähnen...
Israel beginnt Feierlichkeiten zum 90. Geburtstag des Präsidenten
Dienstag, 18. Juni 2013
Die Feierlichkeiten zum Geburtstag des israelischen Präsidenten Schimon Peres haben begonnen. So gratulierte bereits der katholische Papst Franziskus und entsandte aus dem Vatikan herzlichste Grüße. Am Montag hielt der ehemalige US-Präsident Bill Clinton (im Bild) an der Peres-Akademie in Rehovot eine Rede zu Ehren des Staatsoberhauptes. Clinton betonte in seiner Ansprache die Wichtigkeit einer Zweistaatenlösung.
Streisand in Israel
Dienstag, 18. Juni 2013
Der Besuch der jüdisch-amerikanischen Schauspielerin und Sängerin Barbra Streisand wird in israelischen Medien seit ihrer Ankunft am Sonntag ausführlich beleuchtet. 1984 hatte sie das Gelobte Land das letzte Mal betreten, um so mehr freut man sich jetzt über jede Schlagzeile, die ein wenig Glamour in die sonst so ernsten Nachrichten bringt. Am gestrigen Montag wurde der Entertainerin die Ehrendoktorwürde der Hebräischen Universität verliehen, danach erfüllte sie 20 schwerkranken Kindern einer „Make-a-wish“ Organisation den Wunsch, sie zu treffen (siehe Bild).
Das Wichtigste des Tages in Kürze
Dienstag, 18. Juni 2013
Koalitionspartner Bennet (im Bild) als Vorsitzender der „Haus Jehuda“ Partei ist der Meinung, dass die Idee der Zweistaatenlösung tot sei. Regierungschef Netanjahu konterte, dass er an der Zweistaatenlösung festhalten werde. +++ Die Hamas-Führung im Gazastreifen hat die Hisbollah-Kämpfer, die bisher für Präsident Assad gekämpft haben, aufgefordert, Syrien zu verlassen und sich auf den Kampf gegen Israel zu konzentrieren, um Jerusalem von den Juden zu befreien. +++ 68,8 % der Israelis sind der Meinung, dass die illegal nach Israel eingewanderten Afrikaner eine Gefahr und Last für Israel sind.
MAYUMANA – Israels Topgruppe auf Tournee
Dienstag, 18. Juni 2013
Musik und Trommelwirbel, Elemente aus Pantomime, Akrobatik und Tanz, eingebettet in eine sensationelle Choreographie mit tollen Lichteffekten. 100 Künstler aus 20 Nationen liefern in einem außergewöhnlichen Ensemble eine unvergleichliche Show. Gewinnen Sie Freikarten!
Wetter
Dienstag, 18. Juni 2013
Tagsüber wolkenlos, zum Abend hin vereinzelt bewölkt. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 28 Grad, Tel Aviv 27 Grad, Tiberias am See Genezareth 32 Grad, am Toten Meer 37 Grad, Eilat am Roten Meer 39 Grad.
Das Oslo-Syndrom
Montag, 17. Juni 2013

Von Zwi Sadan

Manchmal frage ich mich, wie nichtjüdische Menschen Juden wie Noam Chomsky und Norman Finkelstein wahrnehmen – beide können als antisemitische Juden bezeichnet werden. Finkelstein, Sohn von Holocaustüberlebenden und Politikwissenschaftler an der DePaul-Universität, geht weit über harsche Kritik an Israel hinaus, wenn er zum Beipiel nach der Operation „Gegossenes Blei“ im Gazastreifen (2009) sagt: „Israel begeht in Gaza einen Holocaust.“...
Jerusalemer Formel Eins bringt Juden und Araber zusammen
Montag, 17. Juni 2013
Das Jerusalemer Formel Eins Rennen am Wochenende kann israelischen Medien zufolge als voller Erfolg verbucht werden. Laut Polizeisprecher Micky Rosenfeld kamen geschätzte 100.000 Zuschauer, um bei dem Spektakel dabei zu sein. Nicht ein einziges Gewaltverbrechen sei während der Show gemeldet worden, so der Polizeichef.
Das Wichtigste des Tages in Kürze
Montag, 17. Juni 2013
Staatspräsident Schimon Peres hat die Wahl des neuen iranischen Präsidenten Rohani begrüßt, forderte aber, dass dessen Vorgänger Ahmedinedschad für das, was er dem iranischen Volk angetan hat, zur Rechenschaft gezogen werden muss. Ministerpräsident Netanjahu (Bild) sagte in seiner Kabinettsitzung, dass Israel sich nicht vom Wunschgedanken täuschen lasse, denn solange Irans neuer Präsident Rohani sich nicht vom bisherigen Atomprogramm lossagt, schinde dieser nur Zeit, um weiter an der Atombombe bauen zu können. +++ Die jüdische Schauspielerin und Sängerin Barbra Streisand ist gestern mit einer Entourage von 150 Begleitpersonen, Crewmitgliedern und Gästen in Israel gelandet. Die 70jährige wird in den nächsten Tagen in Tel Aviv im großen Bloomfield Stadion zwei Konzerte geben sowie zu Ehren des 90. Geburtstages von Israels Staatspräsident Schimon Peres singen.
Israel-Video des Tages: Die Wahrheit über die Flüchtlinge
Montag, 17. Juni 2013
Im heutigen Video veranschaulicht und erklärt der bekannte israelische Politiker Danny Ayalon die Flüchtlingsfrage – ein Problem, das bei allen Friedensverhandlungen im israelisch-palästinensischen Konflikt immer wieder zu einer schier unlösbaren Angelegenheit wird. Wer sind die Flüchtlinge und warum sind sie nach 60 Jahren immer noch ein Thema? Sehen Sie das Video hier!
Wetter
Montag, 17. Juni 2013
Sonniges Wetter, im Norden teils wolkig. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 26 Grad, Tel Aviv 28 Grad, Tiberias am See Genezareth 35 Grad, am Toten Meer 35 Grad, Eilat am Roten Meer 37 Grad.
Weltkirchenrat lässt alte Kreuzfahrer-Theologie wieder aufleben
Freitag, 14. Juni 2013
Bei seiner jüngsten Sitzung im Libanon hat der Weltkirchenrat die folgende Stellungnahme verabschiedet: „Palästina ist weiterhin eines der zentralen Anliegen in der Region … Das Beharren, nach 65 Jahren, auf der fortgesetzten Enteignung des palästinensischen Volkes – wie auch der Christen und Muslime – durch die israelische Besatzung … ist zentral für die Unruhen in der Region. … Jerusalem ist heute eine besetzte Stadt mit einer Regierung, die eine diskriminierende Politik gegen Christen und Muslime übernommen hat.“ Der Weltkirchenrat nimmt zudem Christen, die Israel unterstützen, ins Visier: „Christen, die einen 'christlichen Zionismus' vertreten, verdrehen die Auslegung von Gottes Wort und die historische Verbindung der Palästinenser – Christen und Muslime – zum Heiligen Land. Sie ermöglichen die Manipulation der öffentlichen Meinung durch zionistische Lobbys und schaden den innerchristlichen Beziehungen“, heißt es dort weiter.
Schwerverletzten syrischen Rebellen mit „Arztbrief“ nach Israel geschickt
Freitag, 14. Juni 2013
Offiziell befinden sich Syrien und Israel im Krieg, auch wenn seit Jahren die Waffen schweigen. Was sich nun ereignet hat, ist einzigartig: Ein schwer verwundeter syrischer Rebell ist in das Ziv-Krankenhaus in Sfad im Norden Israels eingeliefert worden. Bei sich trug er eine handschriftliche Notiz des syrischen Arztes, der ihn zuvor behandelt hatte. Der Brief war in einer Tasche der Uniform des Rebellen versteckt, der verletzt wurde, als er gegen das syrische Regime gekämpft hatte. Mitglieder der UN-Beobachtertruppen brachten ihn nach Israel.
Israel-Video des Tages: Rettung für ein Palästinenser-Kind
Freitag, 14. Juni 2013
Der kleine Mohammed ist drei Jahre alt, seine Familie lebt in Gaza. Damit er eine seltene Erkrankung überstehen konnte, mussten ihm israelische Ärzte beide Hände und beide Füße amputieren. Seither lebt er mit seinem Großvater in einem israelischen Krankenhaus. In Gaza wurde er verstoßen, in Israel erlebte er beispiellose Nächstenliebe.Es ist eine Geschichte über eine Liebe, die im wahrsten Sinne des Wortes keine Grenzen kennt. Dieser Beitrag der israel heute-Fernsehredaktion stammt aus der aktuellen Sendung, die über Bibel TV europaweit ausgestrahlt wird. Die Sendezeiten: Samstag 11:00 Uhr, Sonntag 19.30 Uhr und Donnerstag 9:30 Uhr. Weitere Themen dieser Sendung: Firma verarbeitet Altreifen zu hochwertigem Asphalt; Genialer Bauherr oder blutrünstiger Despot? Eine Ausstellung über König Herodes; Ludwig Schneiders biblischer Kommentar: Der Feigenbaum.

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Kurznachrichten
Freitag, 14. Juni 2013
+++ Rund 100.000 Zuschauer haben das erste Gastspiel der Formel 1 in Jerusalem verfolgt. Verschiedene Rennwagen jagten mit Hochgeschwindigkeit durch die abgesperrten Straßen der Innenstadt. Bürgermeister Nir Barkat freute sich über die neue Attraktion, Kritiker ärgerten sich über Umleitungen und die angebliche „Verschwendung von Steuergeldern“. Die „Formel Jerusalem – Friedens-Roadshow“ wird heute fortgesetzt. +++ Beim Israel-Seminar im christlichen Gästehaus Beth-Emmaus in Mecklenburg sind noch Plätze frei. Dieses Jahr (16.-23. Juni) wird Nettanel Doron die Vorträge halten.Auf dem Programm stehen Lobpreis, Bibelarbeiten, politische Israel-Vorträge, Workshops, Gottesdienste und ein Tagesausflug. Die Bibelarbeiten hält Uwe Seppmann. Für das Programm hier klicken!

Schabbatlesungen 15. Juni 2013
Freitag, 14. Juni 2013
Schabbat „Chukkat - Satzung“
Wochenabschnitt: 4. Mose 19,1 – 22,1
Haftara-Prophetenlesung: Richter 11, 1-33
Das Wetter
Freitag, 14. Juni 2013
Überwiegend sonnig, nur im Norden zunehmend wolkig. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 25 Grad, Tel Aviv 27 Grad, Tiberias am See Genezareth 34 Grad, am Toten Meer 35 Grad, Eilat am Roten Meer 36 Grad.
Gaza-Kinder üben im Sommerlager die Entführung von Israelis
Donnerstag, 13. Juni 2013
Bei einem Sommerlager in den Sanddünen von Rafah im Gazastreifen werden palästinensische Kinder trainiert: Sie tragen Militäruniformen, haben geschminkte Gesichter, hantieren mit Spielzeug-Maschinengewehren und üben die Entführung von israelischen Soldaten. Außerdem springen die Jungen über Feuerstellen und lernen, wie man unter Stacheldraht hindurch kriecht. Sie sind zwischen sechs und 16 Jahre alt. Veranstalter des Sommerlagers sind die Extremisten des „Islamischen Dschihad“. Sie sorgen zudem für eine religiöse Unterweisung der Teilnehmer, wobei sie den „Heiligen Krieg“ gegen Israel mit dem Koran begründen.
Kerry fordert neue Friedensgespräche mit den Palästinensern
Donnerstag, 13. Juni 2013
US-Außenminister John Kerry (im Bild mit Israels Regierungschef Netanjahu) hat einen neuen, mehrstufigen Friedensplan für Israel und die Palästinenser vorgestellt. Dieser Plan sieht vor, dass Israel und die Palästinenser sofort in Verhandlungen um bestimmte Kernthemen einsteigen. Darunter fallen die Anerkennung der Zwei-Staaten-Lösung, das Recht der Palästinenser auf Freiheit sowie die Wahrung von Israels Sicherheitsinteressen und der Erhalt ihrer Haupt-Siedlungsblöcke. Außerdem würden die Palästinenser ein wirtschaftliches Hilfspaket erhalten. Nachdem beide Seiten bei diesen Kernthemen miteinander übereingekommen sind, soll Israel den Palästinensern gegenüber ein Zeichen setzen und seine Siedlungs-Unternehmungen einfrieren sowie rund 100 verurteilte palästinensische Terroristen freilassen.
Israel-Video des Tages: Einer der Soldaten ...
Donnerstag, 13. Juni 2013
Zu ihrem 65-jährigen Bestehen haben die israelischen Verteidigungsstreitkräfte dieses ungewöhnliche Musikvideo veröffentlicht. „Jeder Soldat ist einzigartig in den Augen von jemandem, der zu ihm aufschaut“, so die Kernaussage. Die Hauptrolle in dem Video spielen ein Junge auf der Suche nach einem Drachen und eine Militär-Band.
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Kurznachrichten
Donnerstag, 13. Juni 2013
+++ Eine der wichtigsten Verkehrsadern in Israel wird erneuert (Foto): Die Autobahn 1 zwischen Jerusalem und Tel Aviv. Sie bekommt teilweise eine neue Streckenführung mit weniger Kurven. Es gibt zusätzliche Fahrspuren, zudem werden neue Brücken gebaut. Die Regierung verspricht sich von den Millionen-Investitionen eine höhere Verkehrssicherheit und weniger Staus. +++ Syrische Militäreinheiten verletzten ständig die neutrale, entmilitarisierte Zone zwischen Syrien und Israel auf den Golanhöhen. Das könne zu einem neuen Krieg mit Israel führen, warnte UN-Generalsekretär Ban Ki-moon. Beobachter halten den Abzug der österreichischen Friedenstruppen für ein bedenkliches Signal.
Mecklenburgisches Israel-Seminar mit breitem Themenspektrum
Donnerstag, 13. Juni 2013
Es sind noch Plätze frei beim 16. Mecklenburgischen Israel-Seminar im Gästehaus Beth Emmaus in Loiz. Melden Sie sich so schnell wie möglich an.
Dieses Jahr (16.-23. Juni) wird Nettanell Doron die Vorträge halten. Auf dem Programm stehen Lobpreis, Bibelarbeiten, Vorträge über und um Israel und Judentum, Workshops, Gottesdienste und ein Tagesausflug. Die Bibelarbeiten hält Uwe Seppmann.
Das Wetter
Donnerstag, 13. Juni 2013
Heiter bis wolkig, es wird deutlich kühler. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 26 Grad, Tel Aviv 27 Grad, Tiberias am See Genezareth 33 Grad, am Toten Meer 36 Grad, Eilat am Roten Meer 38 Grad.
Israels Existenz widerlegt christliche „Ersatz-Theologie“
Mittwoch, 12. Juni 2013
In einem Artikel für eine israelische Lokalzeitung hat sich der Rabbiner Moshe Chaim Har-Noy besorgt gezeigt, weil sich noch immer viele bibelgläubige Juden weigern, die Wiedergeburt des jüdischen Staates zu feiern. Har-Noy machte darauf aufmerksam, dass die christlichen Kirchen Jahrhunderte lang argumentiert hätten, Gott habe anstelle der Juden die Christen zu seinem „auserwählten Volk“ gemacht („Ersatz-Theologie“). Die Juden hätten deshalb ihren Status als Nation verloren. „Dann kam der Holocaust und die grausame Vernichtung eines Drittels unseres Volkes. Für die Christen war das der unwiderlegbare Beweis, dass das 'auserwählte Volk' nie mehr aufstehen würde.“ Aber, so der Rabbi weiter, „dann wurde der Staat Israel gegründet.“
Militär verteilt 10.000 Gasmasken an die arabische Bevölkerung
Mittwoch, 12. Juni 2013
Israelische Soldaten haben am Mittwoch mehr als 10.000 Gasmasken an die arabische Bevölkerung in Kfar Qara und Baka al-Gharbia in Wadi Ara verteilt. Das war nötig, da nach Schätzungen des Heimatfront-Kommandos des israelischen Militärs nur wenige Araber Gasmasken besitzen, die ihnen bei Giftgas-Angriffen das Leben retten. Das Heimatfront-Kommando hofft nun, dass nach dieser Aktion die mehr als 100.000 Araber in der Region verstärkt die Verteilstellen in den örtlichen Postfilialen aufsuchen und sich mit Schutzausrüstungen eindecken. Wie das Militär mitteilte, war diese Verteil-Aktion die erste ihrer Art.
Israel-Video des Tages: Aktuelle TV-Nachrichten
Mittwoch, 12. Juni 2013

Die Fernsehredaktion von israel heute produziert jede Woche aktuelle Fernsehnachrichten, die über den Sender Bibel TV ausgestrahlt werden. Die Sendung ist im ganzen deutschsprachigen Europa über Satellit, Kabel und Antenne zu empfangen. In der aktuellen Ausgabe geht es neben dem Syrien-Konflikt und neuen Cyber-Angriffen unter anderem um einen angeblich ausgestorbenen Frosch, der in Israel völlig überraschend wieder aufgetaucht ist.

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Kurznachrichten
Mittwoch, 12. Juni 2013
+++ Der ultraorthodoxe Abgeordnete Meir Porush (Foto) von der Vereinigten Thora-Partei hat in der Knesset erklärt, wenn ultraorthodoxe Jugendliche gezwungen würden, sich zum Militär zu melden, „dann sehen sie Israel nicht länger als ihre Heimat an.“ Porush erinnerte daran, dass Staatsgründer David Ben-Gurion den ultraorthodoxen Führern versprochen habe, dass der Staat Israel ihre Lebensweise respektiere. +++ Österreich zieht wegen des syrischen Bürgerkrieges, der immer mehr auf die entmilitarisierte Zone des Golan übergreift, seine Friedenssoldaten ab. Die ersten 80 von insgesamt 380 Österreichern verlassen heute die Region.
Netanjahu bekräftigt: Der Siedlungsbau wird fortgesetzt
Dienstag, 11. Juni 2013
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat nicht vor, den Bau jüdischer Siedlungen in Judäa und Samaria einzuschränken. „Der Bau geht weiter, heute und in Zukunft“, unterstrich der Regierungschef vor einem Ausschuss des israelischen Parlaments. Neue Wohnungen in den schon vorhandenen jüdischen Siedlungen würden die Chancen, mit den Palästinensern ein Friedensabkommen zu erreichen, nicht wesentlich beeinflussen, so Netanjahu: „Die Kernfrage ist vielmehr, ob Israel als jüdischer Staat anerkannt wird.“ Die israelische Regierung hatte bei allen Verhandlungen in jüngerer Zeit erklärt, dass die großen jüdischen Siedlungsblöcke (Ariel bei Nablus, Gush Etzion bei Bethlehem und Maale Adumim bei Jerusalem) zu Israel gehören – und dies solle auch so bleiben, wenn aus den heutigen Palästinensergebieten ein international anerkannter Staat „Palästina“ wird.
Frau bringt Mädchen zur Welt – Vater vor sechs Jahren an Krebs gestorben
Dienstag, 11. Juni 2013
Eine alleinstehende Frau Mitte 30 hat in Israel ein gesundes Mädchen zur Welt gebracht. Es ist jetzt drei Wochen alt. Ihre Mutter hat den Vater nie persönlich kennengelernt. Der war vor sechs Jahren im Alter von 30 Jahren an Krebs gestorben. Der unverheiratete Mann hatte vor seiner Chemotherapie Samenzellen einfrieren lassen. Nach seinem Tod suchten seine Eltern nach einer Frau, die sich ein Kind wünschte. Sie ließ sich dann mit einer der eingefrorenen Samenzellen des Toten befruchten. Nach israelischen Medienberichten sind alle Beteiligten überglücklich: Die Mutter, weil ihr Kinderwunsch in Erfüllung ging, und die Großeltern, die nach dem schmerzlichen Verlust ihres Sohnes einen neuen Sonnenstrahl in ihrem Leben sehen.
Israel-Video des Tages: Eine Seilbahn in Jerusalem
Dienstag, 11. Juni 2013
In der israelischen Hauptstadt gibt es Pläne, eine Seilbahn einzurichten. Mit diesem neuen Verkehrsmittel sei es für Touristen aus aller Welt viel einfacher möglich, bedeutende Stätten in Jerusalem zu besuchen. Eine Seilbahn soll am Mist-Tor, nicht weit entfernt von der Westmauer in der Altstadt, starten und zum Ölberg führen. Eine weitere Linie soll vom Mist-Tor in Richtung Süden aufgebaut werden. Die Seilbahn würde nicht nur zu einer Verkehrsentlastung führen, sondern den Passagieren auch atemberaubende Blicke auf die Heilige Stadt ermöglichen. Das kurze englischsprachige Video zeigt, wo die Seilbahn installiert werden soll.
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Kurznachrichten
Dienstag, 11. Juni 2013
+++ Google wird nach Medienberichten die israelische Navigations-Firma Waze übernehmen. Dafür will der Internet-Gigant angeblich 1,1 Milliarden Dollar bezahlen. Ursprünglich war Facebook als Käufer gehandelt worden. Waze ist ein Online-Netzwerk für Autofahrer, die sich gegenseitig über Staus, Unfälle oder Gefahrenstellen informieren. Die israelische Entwicklung wird weltweit bereits von 45 Millionen Menschen genutzt. +++ Experten gehen davon aus, dass die Heuschreckenplage beendet ist. 100 Tage hat der Kampf gegen die gefräßigen Insekten (Foto) gedauert, die von Ägypten aus über Israel hergefallen sind. Die Bekämpfung kostete umgerechnet 1,5 Million Euro. +++ Beim Israel-Seminar im christlichen Gästehaus Beth-Emmaus in Mecklenburg sind noch Plätze frei. Dieses Jahr (16.-23. Juni) wird Nettanel Doron die Vorträge halten.Auf dem Programm stehen Lobpreis, Bibelarbeiten, politische Israel-Vorträge, Workshops, Gottesdienste und ein Tagesausflug. Die Bibelarbeiten hält Uwe Seppmann. Für das Programm hier klicken!

Palästinenser bauen ihren Staat, neue Städte und Flughäfen
Montag, 10. Juni 2013
Die Palästinenser schaffen Fakten für ihren zukünftigen Staat – auch ohne vorherige Verhandlungen mit Israel. Sie haben Pläne für riesige Bauprojekte im Westjordanland, dem biblischen Judäa und Samaria. Geplant ist der Bau von sechs neuen Städten, zwei Flughäfen, einem Hochtechnologiekomplex, einer Universität und mehreren Autobahnen, um dies alles miteinander zu verbinden. Das berichtet die größte hebräische Tageszeitung Israels, Yedioth Ahnoroth. Sie beruft sich auf ihr vorliegende Dokumente eines „Fayyad-Plans“, benannt nach dem kürzlich zurückgetretenen palästinensischen Ministerpräsidenten. Etliche dieser Projekte werden dem Bericht zufolge vom Ausland finanziert, insbesondere von Deutschland.
Themen beim 16. Mecklenburgischen Israel-Seminar
Montag, 10. Juni 2013
Es sind noch Plätze frei für das 16. Mecklenburgische Israel-Seminar im Beth Emmaus in Loiz. Melden Sie sich so schnell wie möglich an.
Die Themen von Nettanell Dorons Vorträgen sind: * Perek Shira - Der Gesang der Schöpfung, * Rabbinische Ansichten über die menschliche Anatomie, * Jüdisches Leben - praktisch - alltäglich, * Alijah - Einwanderung aus eigener Erfahrung, * Brith Mila - die Beschneidung, * Militärdienst in Israel, * Psalmen einmal anders betrachtet, * Wochenabschnitt Balak, * Sprüche der Väter, Kapitel 6. Für das Programm hier klicken!
Homo-Doppelmord: Religiöse zu Unrecht beschuldigt
Montag, 10. Juni 2013
Rund 100.000 Menschen haben an der Schwulen- und Lesbenparade in Tel Aviv (Foto) teilgenommen. Ein Großteil der Teilnehmer war dafür eigens aus dem Ausland angereist. Darunter war auch das erste schwule Paar, das erst vor kurzem in Frankreich geheiratet hatte. Bei der Parade wurde der Opfer einer Schießerei in einem Schwulenzentrum in Tel Aviv gedacht, die vor vier Jahren zwei Tote und elf Verletzte gefordert hatte. Schwulenverbände und Linksaktivisten hatten über Jahre hinweg gegen religiöse Juden gewettert, die dort aus Hass gegen Homosexuelle gemordet hätten. Vor wenigen Tagen nahm die Polizei nun vier Männer aus dem kriminellen Milieu unter dringendem Tatverdacht fest. Die Politiker der israelischen Linken weigern sich jedoch, sich bei den Religiösen für ihre falschen Vorwürfe zu entschuldigen.
Neue Dokumente: Brandt hätte Yom-Kippur-Krieg verhindern können
Montag, 10. Juni 2013
Im Sommer 1973 besuchte Willy Brandt (Foto) als erster amtierender Bundeskanzler den Staat Israel. Damals bat ihn Israels Ministerpräsidentin Golda Meir, Geheimgespräche mit Ägypten zu führen. Israel sei bereit, sich vom Sinai zurückzuziehen. Das israelische Staatsarchiv hat nun Dokumente freigegeben, die belegen, dass Golda Meir auf den falschen Mann gesetzt hat. Der sozialdemokratische Kanzler traute den Israelis nicht und wollte es sich nicht mit der arabischen Welt verderben. Er unterließ es, dem ägyptischen Präsidenten Sadat – wie von Israel gewünscht – die geheime Botschaft persönlich zu überbringen. Hätte der Friedensnobelpreisträger die Bitte von Golda Meir ernst genommen, hätte der Yom-Kippur-Krieg wohl verhindert werden können
Israel-Video des Tages: 65 Jahre israelische Armee
Montag, 10. Juni 2013
Nicht nur der Staat Israel feiert in diesem Jahr sein 65-jähriges Bestehen, auch die Israelische Verteidigungsarmee (IDF) ist 65 Jahre alt geworden. Staatschef David Ben-Gurion hatte sie am 31. Mai 1948 gegründet. In diesem Video, dass von der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit der Streitkräfte veröffentlicht wurde, kommen alle Waffengattungen vor. Seit 65 Jahren sind israelische Soldatinnen und Soldaten rund um die Uhr im Einsatz, um den jüdischen Staat zu schützen und gegen feindliche Nachbarn zu verteidigen. Heute gilt die israelische Armee als die schlagkräftigste im Nahen Osten.

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Syrische Panzer auf den Golanhöhen – Österreichische Friedenstruppen geben auf
Freitag, 7. Juni 2013
Israel droht immer mehr in den syrischen Bürgerkrieg hineingezogen zu werden. Syrische Regierungstruppen und Aufständische liefern sich am Donnerstag heftige Gefechte auf den Golanhöhen, unmittelbar an der Grenze zu Israel. Weil dort – entgegen den Bestimmungen für die entmilitarisierte Sicherheitszone – syrische Panzer im Einsatz sind, hat sich Israel offiziell bei den Vereinten Nationen beschwert. Die Befürchtungen der Regierung in Jerusalem, dass sich die Blauhelm-Friedenstruppen zurückziehen, wenn es ernst wird, scheinen sich zu bewahrheiten: Am Donnerstag kündigte Österreich den Abzug seiner UN-Soldaten an. Dutzende syrische Flüchtlinge baten am Grenzübergang Kuneitra, dass sie nach Israel einreisen dürften. Sie wurden zunächst von der israelischen Armee in Empfang genommen. Als die Kämpfe abflauten, wurden sie in ihre Heimat zurückgeschickt.
Armee verschärft Regeln für Umgang mit sozialen Netzwerken
Freitag, 7. Juni 2013
Zu Beginn der Woche haben junge israelische Soldatinnen einen Skandal verursacht: Die Rekrutinnen fotografierten sich gegenseitig beim Strippen und veröffentlichten die Bilder auf Facebook. Aus dem sozialen Netzwerk fanden die Bilder der halbnackten Frauen schnell den Weg in die Weltpresse. Unmengen von weiteren unangebrachten Fotos israelischer Soldaten beiderlei Geschlechts machten in der Folge die Runde in sozialen Netzwerken. Nun hat die Armeeführung reagiert und strenge Regeln für den Umgang mit sozialen Netzwerken in Kraft gesetzt.
Kurznachrichten
Freitag, 7. Juni 2013
+++ Der neue Regierungschef der Palästinenser, Rami Hamdallah, ist von Präsident Mahmoud Abbas vereidigt worden. Hamdalla war bislang Englisch-Professor an der Universität von Nablus und gilt als politisch unerfahren. +++ Der jüdische Nationalfonds wird nun doch keine Ansprache des früheren US-Präsidenten Bill Clinton (Foto) in Israel finanzieren. Clintons Auftritt hätte den Feierlichkeiten zum 90. Geburtstag von Staatspräsident Shimon Peres besonderen Glanz verleihen sollen. Es gab jedoch heftige Kritik, als bekannt wurde, dass Clinton für eine 45-minütige Rede ein Honorar von 500.000 Dollar erhalten sollte.
Israel-Video des Tages: Lichterfestival in Jerusalem
Freitag, 7. Juni 2013
Das Lichterfestival in der Altstadt ist eine der größten Attraktionen für in- und ausländische Jerusalem-Touristen. Dutzende von verblüffenden Lichtinstallationen und kreative Aufführungen haben die Veranstaltung weltbekannt gemacht – das Ambiente der Altstadtmauern ist eben einzigartig. In diesem Jahr findet das Festival vom 5. - 13. Juni statt. Das Video vermittelt einen Eindruck der faszinierenden Lichtskulpturen, Feuershows, Musikaufführungen und ungewöhnlichen Projektionen auf Mauern und Gebäuden.

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Schabbatlesungen 8. Juni 2013
Freitag, 7. Juni 2013
Schabbat „Korach“
Wochenabschnitt: 4. Mose 16,1 – 18,32
Haftara-Prophetenlesung: Jesaja 66, 1-24
Älteste Tora-Rolle „wiederentdeckt“ - Biblische Texte exakt überliefert
Donnerstag, 6. Juni 2013
Die älteste vollständig erhaltene Tora-Rolle haben Wissenschaftler jetzt wiederentdeckt. Das hat die Universität Bologna in Italien mitgeteilt. Die Schriftrolle ist ein Teil einer kleinen Sammlung hebräischer Manuskripte aus der Bücherei der italienischen Universität. Es sei eine Wiederentdeckung, so Professor Mauro Perani, weil die Existenz dieser Tora-Rolle bereits bekannt war. Bislang waren Experten allerdings davon ausgegangen, dass das antike Dokument aus dem 17. Jahrhundert stamme. Jetzt hat der Professor herausgefunden, dass die Tora-Rolle vermutlich von 1150 bis 1225 geschrieben wurde und dementsprechend viel älter ist als gedacht.
Ben-Gurion-Flughafen: Neues System für Gepäck-Kontrolle
Donnerstag, 6. Juni 2013
Die aufwändigen und langwierigen Gepäck-Kontrollen am internationalen Ben Gurion-Flughafen bei Tel Aviv sorgen seit Jahren für Beschwerden der Flugpassagiere. Manche stehen eine Stunde lang in der Warteschlange, bevor sie vom Sicherheitspersonal befragt werden und ihre Koffer dann durchleuchtet werden. Diese Wartezeit soll nun deutlich verkürzt werden: Der Flughafen testet ein neues, automatisiertes Gepäck-Kontrollsystem. Die Koffer werden künftig über ein Förderband in einen unterirdischen Raum transportiert, dort untersucht und dann direkt ins Flugzeug gebracht.
Israel-Video des Tages: Star-Pianist Boris Giltburg
Donnerstag, 6. Juni 2013
Der israelische Pianist Boris Giltburg (28) hat in Brüssel den diesjährigen Queen Elisabeth-Klavierwettbewerb gewonnen. Die Jury lobte seine perfekten technischen Fähigkeiten, seinen Ideenreichtum und seine Emotionalität. Giltburg setzte sich im Finale gegen sechs Mitbewerber durch. „Das ist unglaublich und fühlt sich fantastisch an“, freute sich der in Moskau geborene Pianist bei der Preisverleihung. Der Wettbewerb gilt als einer der renommiertesten weltweit. Er feiert dieses Jahr sein 75-jähriges Bestehen und ist mit 25.000 Euro dotiert. Das Video, aufgezeichnet bei einem Wettbewerb in Tel Aviv, vermittelt einen Eindruck von den außergewöhnlichen Fähigkeiten des jungen Musikers.

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Kurznachrichten
Donnerstag, 6. Juni 2013
+++ Syrische Rebellen haben erstmals einen Grenzübergang zwischen Syrien und Israel besetzt. Es handelt sich um einen Übergang nahe der Ruinenstadt Kuneitra auf den Golan-Höhen (Foto). Israel befürchtet, dass sich dort militante islamistische Gruppen ansiedeln werden. Die israelische Armee hat die Zufahrtsstraßen abgeriegelt. Auf der syrischen Seite werden derzeit schwere Gefechte beobachtet. +++ Einem Bericht des amerikanischen Fernsehsenders CNN zufolge sind moderne S-300-Raketen aus Russland bereits auf dem Weg nach Syrien. Man habe im östlichen Mittelmeer mehrere russische Kriegsschiffe beobachtet, die Syrien ansteuerten und von den USA beobachtet würden, meldete der Sender.
Südafrikanischer Abgeordneter: Israel ist kein Apartheid-Staat
Mittwoch, 5. Juni 2013
Pfarrer Dr. Kenneth Meshoe, ein Mitglied des südafrikanischen Parlaments, ärgert sich darüber, dass Israel vorgeworfen wird, ein Apartheid-Staat zu sein. Dies sei eine Beleidigung der südafrikanische Nation, die so viel habe durchmachen müssen. Dr. Meshoe hatte kürzlich San Francisco besucht, gerade zu der Zeit, als die amerikanischen Universitäten mit Anti-Israel-Propaganda überhäuft wurden. Die Demonstranten werfen Israel vor, sie behandelten die Araber in der Region wie ein Apartheid-Staat. „Als ein schwarzer Südafrikaner, der unter der Apartheid gelebt hat muss ich sagen, aus meiner Sicht kann Israel nicht mit der Apartheid in Südafrika verglichen werden.“
Entführungsversuch und Steinwürfe: Minister ist besorgt
Mittwoch, 5. Juni 2013
Drei israelische Soldatinnen sind am Dienstag von Arabern überfallen worden. Offenbar sollte mindestens eine von ihnen entführt werden, was aber an der heftigen Gegenwehr der drei jungen Frauen scheiterte. Der Vorfall ereignete sich, als die Soldatinnen zu Fuß unterwegs zu ihrer Kaserne in Zentralisrael waren. Ein mit Arabern besetzter Wagen habe neben ihnen angehalten, einer der Insassen habe nach einer der Frauen gegriffen und versucht, sie in den Wagen zu zerren. Die Frau wehrte sich, ihre Kameradinnen eilten ihr zu Hilfe. Daraufhin flüchteten die Täter. Trotz einer Großfahndung der Polizei konnten sie entkommen. Dies war nur einer von zahlreichen Zwischenfällen zwischen Juden und Arabern in den vergangenen Wochen.
Israel-Video des Tages: Aktuelle TV-Nachrichten
Mittwoch, 5. Juni 2013
Die Fernsehredaktion von israel heute produziert jede Woche aktuelle Fernsehnachrichten, die europaweit über den Sender Bibel TV ausgestrahlt werden. In der aktuellen Ausgabe geht es unter anderem um einen dreijährigen jüdischen Jungen, dessen Spenderniere einem zehn Jahre alten Palästinenserjungen das Leben rettete. Außerdem wird über den Streit um das „Made in Israel“-Label berichtet. Sprecherin ist in dieser Woche Miriam Fuchs.

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Kurznachrichten
Mittwoch, 5. Juni 2013
+++ Michael Schneider von israel heute spricht im Rahmen seiner Vortragsreise in Deutschland heute (Mittwoch) in der Versöhnungskirche in 08529 Plauen. Für weitere Informationen hier klicken! +++ Nourhan Manougian, der 97. armenische Patriarch von Jerusalem, ist offiziell in sein neues Amt eingeführt worden (Foto). Die feierliche Zermonie wurde in der St. James-Kathedrale im armenischen Viertel der Jerusalemer Altstadt abgehalten. +++ 72 Prozent der jüdischen Israelis sehen Jerusalem als eine geteilte Stadt an. Dennoch lehnen nach einer aktuellen Umfrage rund drei Viertel den Vorschlag der Vereinten Nationen ab, Ost-Jerusalem mit der Altstadt zur Hauptstadt der Palästinenser zu erklären.
Streit um Frauen an der Westmauer: Drohbriefe an Oberrabbiner
Dienstag, 4. Juni 2013
Der Streit um das Gebet von Frauen an der Westmauer eskaliert. Die israelischen Oberrabbiner Yona Metzger und Shlomo Amar haben Briefe mit Todesdrohungen erhalten. Darin heißt es, falls es den liberalen Frauen nicht gestattet werde, an der Mauer auf die von ihnen gewünschte Art zu beten, würden die Rabbiner die Leichen von 100 Ultraorthodoxen vor ihrer Tür finden. Ultraorthodoxe werden in den Briefen als „stinkende Parasiten“ diffamiert, deren Ende nahe sei. Die Polizei nimmt die Drohungen ernst und hat eine Untersuchung eingeleitet. Mit den Drohbriefen sei eine rote Linie überschritten worden, hieß es.
Israel besitzt angeblich 80 nukleare Sprengköpfe
Dienstag, 4. Juni 2013
Israel kann angeblich über 80 Atomsprengköpfe verfügen. Das berichtet das Internationale Friedensforschungsinstitut (SPRI) in Stockholm in seinem alljährlich erscheinenden globalen Sicherheitsreport. Laut SIPRI sind 50 der israelischen Sprengköpfe für Mittelstreckenraketen gedacht. Die restlichen 30 sind dazu bestimmt, als Bomben von Flugzeugen abgeworfen zu werden. Der jüdische Staat soll außerdem weitere kleinere, taktische Nuklearwaffen entwickelt haben, wie beispielsweise Artilleriegeschosse.
Israel-Video des Tages: Ein Gelähmter läuft
Dienstag, 4. Juni 2013
"Blinde sehen und Lahme gehen" - ein biblisches Zeichen für das Wirken des Messias Jesus Christus. Radi Kaiuf wurde als Soldat angeschossen. Seither ist er gelähmt. Aber er kann tatsächlich wieder gehen. Es ist kein übernatürliches Wunder, das ihn in Israel aus dem Rollstuhl hob und wieder auf seine eigenen Beine stellte. Vielmehr ist es ein im Heiligen Land entwickelter Hochtechnologie-Anzug, der Rollstuhlfahrern in aller Welt neue Hoffnung vermittelt. Ein Bericht der israel heute -Fernsehredaktion. Direkt zum Video hier klicken!
Kurznachrichten
Dienstag, 4. Juni 2013
+++ Michael Schneider von israel heute in Jerusalem spricht bei seiner Vortragsreise in Deutschland heute (Dienstag) in 02689 Sohland a. d. Spree. Morgen (Mittwoch) ist er in 08529 Plauen zu Gast. Für weitere Informationen und Termine hier klicken! +++ Die israelische Armee muss sparen: Der Dienst von Reservisten wird stark reduziert, Übungen auf ein Minimum vermindert. Dadurch sollen mehrere Millionen Schekel eingespart werden. +++
Israel-Seminar in Mecklenburg – Noch Plätze frei
Dienstag, 4. Juni 2013
Vor 15 Jahren haben Ludwig und Barbara Schneider das Israel-Seminar im christlichen Gästehaus Beth-Emmaus in Mecklenburg begonnen. Im Laufe der Jahre wechselten sich die Redaktionsmitglieder aus Jerusalem mit Beiträgen ab. Dieses Jahr (16.-23. Juni) wird Nettanell Doron die Vorträge halten. Auf dem Programm stehen Lobpreis, Bibelarbeiten, Vorträge über und um Israel und Judentum, Workshops, Gottesdienste und ein Tagesausflug. Die Bibelarbeiten hält Uwe Seppmann. Es sind noch Plätze frei. Für das Programm hier klicken!

Deutschland unterstützt Kennzeichnung von Produkten aus „Siedlungen“
Montag, 3. Juni 2013
In Israel wird die Kritik an der deutschen Regierung immer lauter. Anlass ist die Unterstützung der Bundesrepublik für eine Initiative der Europäischen Union, wonach Produkte aus jüdischen Siedlungen in Judäa und Samaria nicht mehr als „Made in Israel“ gekennzeichnet werden dürfen. Dies hat zur Folge, dass Waren aus dem sogenannten Westjordanland nicht mehr zollfrei in die Europäische Union eingeführt werden könnten. Zudem schafft die Regelung die Voraussetzungen, um die Siedler-Waren gezielt boykottieren zu können. In Deutschland hatte sich insbesondere die Partei „Bündnis 90 / Die Grünen“ dafür stark gemacht, dass nur noch jene Waren als israelisch gelten, die aus Gebieten innerhalb der Grenzen von 1967 stammen (israel heute berichtete).
Abbas: 120 Terroristen freilassen – dann wird verhandelt
Montag, 3. Juni 2013
Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas fordert die Freilassung von 120 Terroristen, die in israelischen Gefängnissen inhaftiert sind. Dies sei eine Bedingung für die Wiederaufnahme von Friedensgesprächen. Die USA drängt Israel, auf Abbas einzugehen und die Freilassung der Straftäter ernsthaft in Betracht zu ziehen. Doch in der Bevölkerung regt sich Widerstand: Auf Abbas „Liste der 120“ finden sich Mörder, die jüdische Israelis auf bestialische Art und Weise umgebracht haben. Angehörige der Opfer warnen, die Freilassung dieser Mörder habe erneutes Blutvergießen zur Folge. Auch Verteidigungsminister Moshe Yaalon wehrt sich gegen die Forderungen des Palästinenserpräsidenten, die aber von mehreren europäischen Außenministern unterstützt werden. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gerät zunehmend unter Druck.
Israel-Video des Tages: Der Hafen von Jaffa
Montag, 3. Juni 2013
Jaffa, heute ein Teil von Tel Aviv, gehört zu den ältesten Hafenstädten der Welt. Ihre Geschichte reicht rund 4000 Jahre zurück. Hierher, ins biblische Joppe, wurden einst die Zedern des Libanon gebracht, die zum Bau des Jerusalemer Tempels verwendet wurden. Der Prophet Jona hat hier entgegen Gottes Befehl ein Schiff bestiegen und landete im Bauch eines Wals. Heute wachsen hier nicht mehr die weltbekannten Jaffa-Orangen. Stattdessen ist Jaffa ein Künstlerviertel geworden. Das englischsprachige Video zeigt Eindrücke des Hafenviertels, das heute zu einer Touristenattraktion geworden ist.
Kurznachrichten
Montag, 3. Juni 2013
+++ Michael Schneider, Journalist bei israel heute in Jerusalem, ist auf Vortragsreise in Deutschland unterwegs. Am heutigen Montag spricht er in 95131 Mittelbach, am morgigen Dienstag in 02689 Sohland a. d. Spree. Für weitere Informationen und Termine Hier klicken! +++ Die Mehrwertsteuer in Israel ist von 17 auf 18 Prozent angehoben worden. Hunderte Sozialaktivisten demonstrierten in Jerusalem (Foto), Tel Aviv und Haifa gegen die Preiserhöhungen, für die sie Finanzminister Lapid verantwortlich machen.
Abbas: 120 Terroristen freilassen – dann wird verhandelt
Sonntag, 2. Juni 2013
Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas fordert die Freilassung von 120 Terroristen, die in israelischen Gefängnissen inhaftiert sind. Dies sei eine Bedingung für die Wiederaufnahme von Friedensgesprächen. Die USA drängt Israel, auf Abbas einzugehen und die Freilassung der Straftäter ernsthaft in Betracht zu ziehen. Doch in der Bevölkerung regt sich Widerstand: Auf Abbas „Liste der 120“ finden sich Mörder, die jüdische Israelis auf bestialische Art und Weise umgebracht haben. Angehörige der Opfer warnen, die Freilassung dieser Mörder habe erneutes Blutvergießen zur Folge. Auch Verteidigungsminister Moshe Yaalon wehrt sich gegen die Forderungen des Palästinenserpräsidenten, die aber von mehreren europäischen Außenministern unterstützt werden. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gerät zunehmend unter Druck.
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