News Archive

Februar 2013

Zwei Tote bei Explosion einer Autobombe in Rishon Lezion
Donnerstag, 28. Februar 2013
Bei der Explosion einer Autobombe in Rishon Lezion sind heute Vormittag zwei Menschen ums Leben gekommen und mehrere Passanten verletzt worden. Nach ersten Auskünften der Polizei war es kein Terroranschlag. Es handle sich vielmehr um eine Auseinandersetzung zwischen rivalisierenden kriminellen Banden. Noch ist unklar, ob der Sprengsatz in dem betroffenen Mazda versteckt war oder ob die Bombe von einem Motorradfahrer auf den geparkten Wagen geworfen wurde. Im Großraum Tel Aviv tobt seit zwei Jahren ein Bandenkrieg zwischen organisierten Kriminellen, der bereits sieben Todesopfer forderte. In den vergangenen Monaten kam es zu einem halben Dutzend Autobomben-Attentaten.
Israelischer Arzt riskiert sein Leben für palästinensischen Steinewerfer
Donnerstag, 28. Februar 2013
Beim gewaltsamen Aufstand der Palästinenser in Judäa und Samaria am vergangenen Wochenende wurden die üblichen Vorwürfe laut. Angeblich gingen die Israelis brutal gegen die Palästinenser vor. Ein Bericht, der nun in israelischen Zeitungen erschien, zeigt hingegen, wie ernst im Heiligen Land das biblische Gebot der Feindesliebe genommen wird. Auf dem Höhepunkt der Auseinandersetzungen wagte sich ein israelischer Arzt heimlich in die biblische Stadt Sichem (heute Nablus), die von der Palästinensischen Autonomiebehörde kontrolliert wird. Er verzichtete auf die vorgeschriebene Begleitung durch israelische Soldaten, um das Leben eines jungen Palästinensers zu retten. Der war als Steinewerfer bei Auseinandersetzungen mit israelischen Soldaten und Siedlern schwer verletzt worden. So schwer, dass ihm die Ärzte im Krankenhaus von Nablus nicht mehr helfen konnten und ihre israelischen Kollegen um Hilfe baten. Dr. Micah Shamir, ein erfahrener Notfallmediziner des Jerusalemer Haddasah-Krankenhauses, überlegte nicht lange: "Es war klar, dass wir dem jungen Mann helfen mussten. Aber Nablus zu betreten war nicht angenehm, und es gab Momente, in denen ich richtig Angst hatte."
Lieberman optimistisch: Es wird keine Neuwahlen geben
Donnerstag, 28. Februar 2013
Die Verhandlungen zur Bildung einer neuen israelischen Regierung sind festgefahren. Ministerpräsident Netanjahu muss Staatspräsident Peres deshalb bitten, die am Samstag auslaufende Frist zur Bildung einer Regierungskoalition um 14 Tage zu verlängern. Sollte es keiner Partei gelingen, eine regierungsfähige Koalition zu formen, müssten die Israelis im Juli erneut an die Wahlurnen. "Es wird keine Neuwahlen geben", versicherte dagegen der frühere Außenminister Avigdor Lieberman, Vorsitzender der Partei "Haus Israel" und engster Verbündeter von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (Likud). Der hat die frühere Oppositionsführerin Zipi Livni, die kurz vor der Wahl eine eigene Partei gegründet hatte, als Justizministerin in die neue Regierung geholt - und damit mögliche weitere Koalitionspartner verprellt.
Soldaten in Gefahr: Entführungsversuche nehmen drastisch zu
Donnerstag, 28. Februar 2013
Neue Zahlen, die von den israelischen Streitkräften heute veröffentlicht wurden, zeigen eine bestürzende Zunahme von Entführungsversuchen an israelischen Militärangehörigen durch islamistische Terrorgruppen. Dem Bericht zufolge gab es 2012 insgesamt 26 Soldaten Opfer von Entführungs-Aktionen in Israel einschließlich Judäa und Samaria. Alle konnten vereitelt werden. Im Jahr zuvor hatte es "nur" 11 Entführungsversuche gegeben
Europäische Union: Boykottaufruf gegen jüdische Siedler
Mittwoch, 27. Februar 2013
Die Europäische Union (EU) hat ihren Mitgliedsstaaten offiziell empfohlen, israelische Aktivitäten in Judäa und Samaria durch einen Boykott zu verhindern. Dies geht aus dem "Jerusalem Report 2012" hervor, der heute veröffentlicht wurde. Die EU-Mitgliedsstaaten werden darin aufgefordert, Finanztransfers zugunsten des Siedlungsbaus zu verhindern. Jüdische Wohnungen im Ostteil von Jerusalem werden in dem Bericht als "die größte Gefahr" für die Zwei-Staaten-Lösung bezeichnet. Da die Besetzung "illegal" sei, dürften die in den jüdischen Siedlungen hergestellten Produkte nicht von den Zoll-Vergünstigungen zwischen der EU und Israel profitieren. Diese Produkte müssten klar gekennzeichnet werden als "aus den besetzten Gebieten stammend".
Luftwaffe rettet frühgeborene Zwillinge in Eilat
Mittwoch, 27. Februar 2013
Die israelischen Streitkräfte haben in der Nacht zum Dienstag gleich zwei Leben gerettet: In einem Krankenhaus in Eilat hatte eine sudanesische Flüchtlingsfrau Zwillinge geboren, die nur jeweils 900 Gramm wogen. In der Touristenstadt Eilat am roten Meer gibt es kein Krankenhaus mit einer Frühchenstation, so dass das Leben der beiden akut gefährdet war. Auf Initiative des örtlichen Krankenhauses wurde das Militär eingeschaltet. Ein Hubschrauber der Luftwaffe flog zunächst ein Team des Krankenhauses "Assaf ha-Rofe" bei Rishon le-Zion nach Eilat, wo dieses dann den Transport von Mutter und Kindern vorbereitete. Schließlich wurde die junge Familie ins Krankenhaus "Assaf ha-Rofe" ausgeflogen.
Israels Gesellschaft wird religiöser und abergläubischer
Mittwoch, 27. Februar 2013
Israel ist ein moderner Hochtechnologie-Staat. Doch eine neue Studie zeigt, dass immer mehr Bewohner des Heiligen Landes der Meinung sind, die Wissenschaft bringe mehr Unheil als Nutzen. Die Untersuchung des Samuel-Neaman-Instituts (Haifa) ergab zudem, dass eine wachsende Zahl von Menschen im Heiligen Land an Übernatürliches glaubt. Der Anteil der Juden, der das Kommen des Messias demnächst erwartet, stieg von 33 Prozent im Jahr 1998 auf nunmehr 44 Prozent. Dass bestimmte Menschen, insbesondere Rabbiner oder spirituelle Leiter, übernatürliche Kräfte haben, bejahten 29 Prozent. Vor 15 Jahren waren es nur 22 Prozent. Der Anteil der Juden, die an ein Leben nach dem Tod im Himmel oder in der Hölle glauben, nahm von 42 auf 46 Prozent zu.
Kurznachrichten
Mittwoch, 27. Februar 2013
>+++ Mit 58 gegen 41 Stimmen des Senats ist Cuck Hagel zum neuen amerikanischen Verteidigungsminister ernannt worden. Hagel ist umstritten. Er hatte sich in der Vergangenheit oftmals gegen Israel und die Juden im Allgemeinen geäußert. +++ Die nationalkonservative Siedlerpartei „Haus Juda“ (Bayit Yehudi) des Multimillionärs Naftali Bennet tritt möglicherweise Netanjahus neuer Regierungskoalition bei. Dann soll angeblich Uri Ariel, der frühere Vorsitzende des Siedlerrates, den Posten des Wohnungs- und Bau-Ministers bekommen.
Rakete aus dem Gazastreifen schlägt bei Ashkelon ein
Dienstag, 26. Februar 2013
Eine aus dem Gazastreifen abgefeuerte Grad-Rakete ist heute früh in der Nähe der Mittelmeerstadt Ashkelon eingeschlagen. Sie explodierte auf einer Straße im Industriegebiet und verursachte dort Sachschaden. Verletzt wurde niemand. Es ist der erste schwere Raketeneinschlag in Israel seit dem im November vereinbarten Waffenstillstand. Anwohner berichteten, sie hätten einen lauten Knall gehört. Die Einschlagstelle wurde von Sicherheitskräften abgesperrt. Polizeisprecher Micky Rosenfeld bestätigte, dass Spezialisten die Überreste der Rakete untersuchten. In Israel wird befürchtet, dass die wachsenden Unruhen im sogenannten Westjordanland die Terroristen im Gazastreifen ermutigen könnten, den Raketenbeschuss auf die Städte im Süden Israels wieder aufzunehmen.
Palästinenser warnen Obama vor Tempelberg-Besuch
Dienstag, 26. Februar 2013
Die Palästinensische Autonomiebehörde hat US-Präsident Barack Obama davor gewarnt, bei seiner bevorstehenden Israelreise den Jerusalemer Tempelberg zu besuchen. Dort stand früher der jüdische Tempel, was von den Muslimen jedoch bestritten wird. Heute dominieren der muslimische Felsendom und die Al-Aqsa-Moschee das Gelände. Die Palästinenser stellten nun an Obama eine ganze Reihe von Forderungen, falls er diese Stätte unbedingt besuchen wolle. So dürfe er den Besuch nicht mit den israelischen Behörden absprechen, sondern nur mit den palästinensischen.
Frauen klagen gegen Diskriminierung durch religiöse Extremisten
Dienstag, 26. Februar 2013
Radikale Ultraorthodoxe in der Stadt Beit Shemesh wollen "unanständig"gekleideten Frauen den Zutritt zu ihren Wohnvierteln verbieten. Sie haben entsprechende Plakate aufgehängt, um ihre Kleidervorschriften durchzusetzen. Dagegen ziehen nun vier religiöse Frauen aus der 85.000 Einwohner zählenden Stadt nahe Jerusalem vor Gericht. Sie werfen der Stadt vor, die diskriminierenden Plakate nicht zu entfernen. Einem Zeitungsbericht zufolge hatte eine der Frauen selbst versucht, eines der Warnplakate abzureißen. Daraufhin sei sie von einem Ultraorthodoxen mit Steinen beworfen worden. Eine Sprecherin der Stadtverwaltung erklärte, man habe schon mehrfach in Abstimmung mit der Polizei versucht, die Hinweise zu entfernen. Es seien jedoch sofort wieder neue angebracht worden.
Armee im Alarmzustand: Unruhen nach Beerdigung befürchtet
Montag, 25. Februar 2013
Die israelische Armee im sogenannten Westjordanland ist in Alarmbereitschaft. Es werden erneute Unruhen befürchtet. Anlass ist die Beerdigung von Arafat Jaradat, einem Palästinenser, der am Samstag im Meggido-Gefängnis gestorben war. Während Israel von einem Herzanfall als Todesursache ausgeht, behaupten die Palästinenser, er sei grausam gefoltert worden. Bereits am Sonntag war es deshalb zu heftigen Krawallen gekommen, unter anderem in Hebron und Bethlehem. Nach palästinensischen Angaben wurden 36 Demonstranten bei Auseinandersetzungen mit der Armee verletzt. Israelische Offizielle betonten, bei der Autopsie des Leichnams von Jaradat habe es keine Hinweise auf Gewalteinwirkung gegeben.
Neues Abwehrsystem gegen iranische Langstrecken-Raketen getestet
Montag, 25. Februar 2013
Das israelische Militär hat heute erfolgreich ein neues Raketen-Abwehrsystem getestet. Es soll den jüdischen Staat in erster Linie vor iranischen Langstrecken-Raketen schützen. Das "Arrow 3"-System wir voraussichtlich 2016 voll einsatzbereit sein. Gegen 8 Uhr hob eine am Mittelmeer gestartete Abwehrrakete ab, erreichte Überschallgeschwindigkeit und eine Höhe von rund 100 Kilometern. Das System, an dem israelische und amerikanische Wissenschaftler gemeinsam arbeiten, ist auf einen Einsatz im Weltall ausgelegt.
Israel feiert Purim: Fröhliche Erinnerung an die Rettung des Volkes
Montag, 25. Februar 2013
Es sieht aus wie Karneval, ist aber ein biblisch begründetes Fest: Purim. Am heutigen Montag wird es in Jerusalem gefeiert, gestern feierte man im übrigen Heiligen Land. Purim ist ein Fest, das an die Rettung des jüdischen Volkes in der persischen Diaspora erinnert. Im Buch Ester wird berichtet, wie Haman, der höchste Regierungsbeamte des persischen Königs, die gesamten Juden im Perserreich an einem Tag ermorden wollte. Königin Ester führt jedoch durch Fasten und Gebet die Rettung herbei. In den Synagogen werden zur Erinnerung Gottesdienste gefeiert, bei dem besonders die Kinder ihren Spaß haben. Immer wenn der Name Haman fällt, machen sie mit Tuten, Rasseln und Ratschen so viel Lärm wie möglich.
Ägypten behauptet Israel habe Sand gestohlen
Freitag, 22. Februar 2013
In einem 500 Seiten langen Schreiben an die Vereinten Nationen verlangt Ägypten 500 Milliarden Dollar Schadensersatz von Israel für die Zeit während der Besatzung der Sinai-Halbinsel von 1967 bis 1982. Unter den Beschuldigungen finden sich Verluste durch die Übernahme des Suez Kanals, die dem Land Millionen gekostet haben sowie der Vorwurf, Israel habe Sand im Wert von 50 Milliarden Dollar gestohlen. Dass die geforderte Gesamtsumme den gesamten israelischen Haushalt übersteigt, stört die Beamten Ägyptens wenig. Sie verwiesen auf den Friedensvertrag der beiden Länder und sagten, dass sie lediglich die freundschaftlichen Bande beider Länder stärken wollen.
Michael Schneider spricht im März 2013 in Deutschland
Freitag, 22. Februar 2013

Im Gepäck hat er brandaktuelle Themen:

Was wurde aus dem vielversprechenden „Arabischen Frühling“? Wer ist eigentlich Allah? Wo steht Israel und die Gemeinde Jesu im Heilsplan Gottes? Wie versteht der messianische Jude die Bibel? Was sagt die Bibel zur aktuellen Lage im Nahen Osten? Warum macht der jüdische Anteil der Weltbevölkerung von nur knapp 0,2 Prozent so viele Schlagzeilen? Warum wird sich am Ende alles um Jerusalem drehen? Wie kann ich die Doppelmoral der Welt gegenüber Israel verstehen? Ist die Bibel noch wörtlich zu nehmen? Was sind die zwei Hauptgründe des Gerichts Gottes über die Nationen in Bezug auf das Land Israel? Warum wird Israel am Ende eher die Lösung/der Schlüssel zum Frieden sein, anstatt das Problem?

Israel ist der Zeiger an der Uhr Gottes! – Diese und noch zahlreiche andere Themen werden von Nahost-Journalist Michael Schneider an folgenden Orten beleuchtet.

Fr., 15. März um 18:00 Uhr in 22459 HAMBURG
Freie evang. Gemeinde Niendorf, Bondenwald 58;
Heiko Stövhase, Tel. 040-493 247
Juden und Christen – was uns trennt und was uns vereint

Sa., 16. März um 9:00 Uhr Gemeindefrühstück in 29348 ESCHEDE
Christophorushaus, Osterastr. 3; Ingo Lahayne, Tel. 05142-2932
Die aktuelle Lage Israels und des Nahen Ostens – biblisch beleuchtet

Schabbatlesungen 23. Februar 13
Freitag, 22. Februar 2013
„Tezaweh – Befiehl!“ Schabbat Sachor Wochenabschnitt: 2. Mose 27,20 bis 30,10 & 5. Mose 25,17-19 Haftara-Prophetenlesung: 1. Samuel 15,1-34
Netanjahu gegen den eisernen Bund
Donnerstag, 21. Februar 2013
Für den wiedergewählten Regierungschef Benjamin Netanjahu ist die Koalitionsbildung keine leichte Aufgabe und er hat nur noch bis Ende des Monats dafür Zeit. Danach könnten Netanjahu und sein Likud-Israel Beteinu-Bund noch eine automatische Verlängerung von 14 Tage, bis Mitte März, in Anspruch nehmen. Am Dienstag schlossen Netanjahu und sein Parteibund (31 Knessetabgeordnete) sich mit dem ersten Koalitionspartner Zippi Livni und ihrer Ha´Tnua-Partei zusammen.
Israelische Schüler sollen mehr Gemüse essen
Donnerstag, 21. Februar 2013
Die Ministerien für Landwirtschaft und Gesundheit haben eine Kampagne gestartet, die Schüler für gesündere Ernährung begeistern soll. Am Montag dieser Woche wurde das Projekt mit der Verteilung von frischen Früchten und Gemüse an Schulen in Holon und Turan begonnen. Die israelische Landwirtschaftsministerin Orit Noket sagte, dass das Ziel der Kampagne sei, die Wahrnehmung von Kindern für frische und gesunde Nahrung zu stärken.
Erste 'Wine & Dine' - Israelreise nicht verpassen!
Donnerstag, 21. Februar 2013
Israel ist immer eine Reise wert – für Bibelkundige oder Naturliebhaber, für Hobbyarchäologen oder Wanderfreaks, für Sonnenhungrige oder Kurbedürftige. Und jetzt auch noch für Weinliebhaber! Die Geschichte des israelischen Weinbaus reicht zurück bis in biblische Zeiten. Viele Jahre spielte die „Frucht des Weinstocks“ dann eine eher untergeordnete Rolle, bis Baron Rothschild im 19. Jahrhundert maßgeblich zur Wiederbelebung des israelischen Weinbaus beitrug.
Israel erlaubt Ölbohrungen im Golan
Donnerstag, 21. Februar 2013
Israel hat der Firma Genie Energie Ltd. die Lizenz erteilt, in den Golanhöhen nach Öl zu bohren. Das Gebiet, in dem die Lizenz gültig ist, dehnt sich über die Hälfte des Golans, Katzrin im Norden, bis Tzemach im Süden. Die Lizenz für Bohrungen wurde vergeben, nachdem geologische Tests ergeben haben, dass es möglicherweise große Ölvorkommen im Golan gibt.
Die Bibel im modernen Zeitalter
Mittwoch, 20. Februar 2013
Das Projekt „Die Bibel Online“ (Tanach be'Mirschetet) hat die gesamte Bibel, inklusive der Schriften der Propheten, ins Internet hochgeladen und lädt Besucher ein, sich einen Vers daraus auszusuchen und ihn abzuschreiben. Sie können diesen dann jemandem widmen. Die Idee ist, dass so alle 23.127 Verse der Bibel im israelischen Volk verteilt werden.
Arabische Gewalt gegen Juden artet aus
Mittwoch, 20. Februar 2013
In Judäa und Samaria, dem so genannten Westjordanland, kommt es immer häufiger zu Angriffen auf jüdische Bewohner und ihr Eigentum. Am Sonntag wurden etwa 3000 Weinreben in der Nähe von Schilo entwurzelt, was einer Fläche von 5000 Quadratmetern Land entspricht. Ein Sprecher des Kreisverbandes Binjamina sagte, dass es sich um geplante Angriffe auf Juden handele, mit dem Ziel, sie aus dem Gebiet zu vertreiben.
Kurznachrichten
Mittwoch, 20. Februar 2013
+ + + Ministerpräsident Netanjahu bedankte sich bei Papst Benedikt XVI. (im Bild beim Beten in der Jerusalemer Grabeskirche 2009) für dessen Wohlwollen dem Staat Israel gegenüber und dafür, dass er Juden und Christen einander näher brachte, indem er sie an ihre gemeinsamen Wurzeln erinnerte.
Netanjahu: „Macht beim Iran nicht den gleichen Fehler wie bei Nordkorea“
Dienstag, 19. Februar 2013
Am Montag hat Ministerpräsident Benjamin Netanjahu davor gewarnt, dass der Iran, wie zuvor Nordkorea, in den Besitz von Atomwaffen kommen wird, wenn man das Atomprogram des Landes nicht besser überwacht. Diese Warnung wurde kurz nach der Bekanntgabe ausgesprochen, dass Beobachter der Internationalen Atombehörde (IAEA) erneut keine Erlaubnis für eine Inspektion der iranischen Atomanlagen erhalten haben.
Deutschland hilft Israelis im Ausland
Dienstag, 19. Februar 2013
Das deutsche Außenministerium hat Israel angeboten, sich um israelische Reisende zu kümmern, die in Ländern Hilfe brauchen, mit denen Israel keinen diplomatischen Kontakt hat, so berichtete das Nachrichtenportal Times of Israel. Es gibt neben den sechs Ländern, in die es Israelis nicht erlaubt ist zu reisen (Libanon, Syrien, Iran, Irak, Jemen und Saudi Arabien), etwa 30 weitere Länder, in welche die Einreise von israelischer Seite zwar erlaubt ist, aber keine diplomatischen Beziehungen zum jüdischen Staat bestehen.
Kurznachrichten
Dienstag, 19. Februar 2013
+ + + Für Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ist die Bildung einer Koalitionsregierung schwieriger als anfänglich gedacht, denn es bilden sich innerhalb der Parteien Blöcke, die sich gegeneinander ausspielen. Einem Artikel der Jerusalem Post zufolge soll Netanjahu Parteikollegen gegenüber gesagt haben, dass Yair Lapid, der Vorsitzende der Partei „Jesch Atid“ („Es gibt eine Zukunft“), sich nur um sein eigenes politisches Wohl kümmere und ihm das Land egal sei. Lapid (siehe Bild, im Hintergrund ein Foto von David Ben-Gurion, wie er auf dem Kopf steht) teilte Netanjahu mit, dass er nicht vorhabe, ihn in einer Koalitionsregierung zu stürzen.
Palästinenser randalieren vor Gefängnissen
Montag, 18. Februar 2013
Am vergangenen Freitag kam es im so genannten Westjordanland zu gewälttätigen Ausschreitungen vor dem Ofer Gefängnis zwischen Ramallah und Givat Se‘ev. Inhaftierte palästinensische Häftlinge befinden sich seit einiger Zeit im Hungerstreik und die Protestler fordern ihre Freilassung. Auch anderorts gab es gewaltsame Zusammenstöße zwischen israelischen Sicherheitskräften und hunderten palästinensischen Demonstranten, die Steine und Feuerbomben warfen und dabei einige Soldaten verletzten.
Syrische Rebellen von Israelis gerettet
Montag, 18. Februar 2013
Am Samstag kamen israelische Soldaten Syrern zu Hilfe, die verwundet am Grenzzaun in den Golanhöhen lagen. Es stellte sich heraus, dass die Verwundeten syrische Rebellen waren, die bei Zusammenstößen mit Regierungseinheiten verwundet wurden. Die Männer wurden mit schweren bis mittelschweren Verletzungen in das Ziv Krankenhaus nach Safed gebracht und noch in der Nacht operiert.
Israelische Blumen zum Valentinstag
Montag, 18. Februar 2013
Wer am Valentinstag Blumen verschenkt hat, hatte wahrscheinlich auch welche aus israelischem Anbau dabei. Für den Tag der Liebe wurden über 30 Millionen Blumen von Israel nach Europa exportiert, was den Blumenhandel zu einem der größten israelischen Exportzweige macht.
Israelische Armee erhöht ihre Cyberverteidigung
Freitag, 15. Februar 2013
Die israelische Armee hat ein Kontrollzentrum zur Bekämpfung von Hackerangriffen auf ihre digitale Infrastruktur eröffnet. Nach zwei Jahren Planung wurde das Kontrollzentrum in dieser Woche schließlich eingeweiht, nachdem die Angriffe in den letzten Monaten enorm zugenommen haben. Diese Eingriffe werden von Feindstaaten sowie privaten Hackern durchgeführt. Das Kontrollzentrum wird von 20 Soldaten besetzt sein, die alle virtuellen Angriffe beobachten können. Diese Einheit ist mit dem übergeordneten „Regierungssystem zur Verteidigung im Internet“ in Kontakt sowie mit dem Sicherheitsdienst Schin Bet, der für die digitale Sicherheit der israelischen Energieversorgung, der Finanzmärkte, des Kommunikationsnetzwerks und des Transportsektors verantwortlich ist.
Der mysteriöse Mossad ist seine Waffe
Freitag, 15. Februar 2013
In den letzten Tagen sind die israelischen Medien mit einer mysteriösen Spionageaffäre beschäftigt. Laut ausländischen Angaben hat sich ein Mossad-Agent mit australischer Staatsangehörigkeit im Jahr 2010 im israelischen Hochsicherheitsgefängnis das Leben genommen. Nach einem Bericht des australischen Senders ABC handelte es sich um den australischen Juden Ben Zygier, der vor mehr als zehn Jahren nach Israel ausgewandert war. Der studierte Rechtsanwalt habe seinen Namen zu Ben Alon geändert und arbeitete für Israels Geheimdienst. Die meisten Einzelheiten der Affäre sind jedoch weiter unklar. Der unter höchster Geheimhaltung inhaftierte Mann war mit einer Israelin verheiratet und hatte zwei Kinder. Der so genannte „Gefangene X“ wurde im Gefängnis Ayalon in völliger Isolation gehalten und selbst die israelischen Gefängniswächter kannten seine Identität nicht. Gemäß ABC wurde nie eine Anklage erhoben. Vor zwei Jahren wurde der damals 34-jährige Zygier erhängt in seiner Zelle aufgefunden.
Schabbatlesungen
Freitag, 15. Februar 2013
„Terumah – Spende“ Wochenabschnitt: 2. Mose 25,1 bis 27,19 Haftara-Prophetenlesung: 1. Könige 5,26-6,13
Anne Franks Tagebuch als interaktive Anwendung veröffentlicht
Donnerstag, 14. Februar 2013

Die britische Firma „Beyond The Story“ hat das weltberühmte Tagebuch der Anne Frank als Applikation für das iPad und andere Tablets herausgebracht. Bei dieser neuen Fassung wird der Leser in eine interaktive Geschichte geführt: Es gibt weiterführende Links im Text, die dem Leser auf Wunsch weitere Informationen zur Verfügung stellen, aber auch Videos und Audiosequenzen werden an den passenden Stellen im Text eingefügt, so dass die Geschichte fast zum Leben erweckt wird.

Muslima: Juden vergewaltigen uns nicht, aber Muslime
Donnerstag, 14. Februar 2013
Anet Haskia, eine muslimische Frau aus Nordisrael, die in die Welt der Politik eintreten möchte, hat am Dienstag andere arabische Frauen kritisiert. Ihrer Meinung nach machen diese keinen Unterschied zwischen Juden und Arabern.

In einem Kommentar auf einer Facebook-Seite, die zu einem Ende sexueller Belästigung und Folter von Frauenaktivistinnen in Ägypten aufruft, kam Haskia zu Wort. (Sie wurde in der letzten Israel Heute-Ausgabe interviewt.) Die israelische Araberin outete sich als Zionistin und sagte, dass palästinensische Frauen endlich zugeben sollten, wie human ihre jüdischen „Feinde“ wirklich sind.

Kurznachrichten
Donnerstag, 14. Februar 2013
+++ Die israelische Grenzpolizei zerstörte im Außenposten Maale Rehavam in Gush Etzion (Bild, in der Nähe des Herodion gelegen) die Holzhäuser jüdischer Siedler. Die Polizei kam unangemeldet, klopfte an die Tür und forderte die jüdischen Siedler auf, innerhalb von 15 Minuten ihre Sachen zu packen und zu verschwinden. Die ganze Aktion geschah auf Drängen der linken „Schalom Achschaf – Friede Jetzt“ Bewegung, die dafür die Erlaubnis des Obersten Gerichtshofes erwirkte.
Netanjahu unterstützt Palästinenserstaat nach wie vor
Mittwoch, 13. Februar 2013
Vor dem Besuch des amerikanischen Präsidenten Barack Obama und steigendem Druck, die Friedensgespräche wieder aufzunehmen, hat der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Montag noch einmal deutlich gemacht, dass er die Schaffung eines palästinensischen Staates befürworte.
Aus der aktuellen Israel Heute-Ausgabe: Was ist Zion?
Mittwoch, 13. Februar 2013
Zion ist historisch und geographisch betrachtet ein Wanderbegriff. Die Bedeutung des althebräischen Wortes „Zion“ wird auf „Festung“ bzw. „Burg“ zurückgeführt, genau übersetzt mit „Fels“ bzw. „Felssporn“. Die Geschichte Zions beginnt um 1050 v. Chr., als König David mit Hilfe seines Hauptmanns Joab die Burg der Jebusiter eroberte, die oberhalb der Gihon-Quelle im Osten des heutigen Jerusalems lag (1. Chronik 11,4-9). Dort in Zion richtete David seinen Regierungssitz ein.
Israel baut elektrische Leitungen nach Gaza aus
Mittwoch, 13. Februar 2013
Die Erweiterung der elektrischen Kabel zu Beginn des Monats, die Strom aus Israel in den Norden des Gazastreifens liefern, hat die Kapazität der Leitungen signifikant erhöht, was zu einer stabileren Stromzufuhr für die Menschen dort führte. Die neuen Untergrundleitungen liefern 12.5 MW Strom nach Gaza, was etwa zehn Prozent des gesamten Strombedarfs ausmacht. Israel liefert fast 100 Prozent des Stroms in Gaza auch via andere Leitungen.
Kurznachrichten
Mittwoch, 13. Februar 2013
+ + + Netanjahus und Libermans „Likud-Israel-Beiteinu“-Partei gab in den Koalitionsverhandlungen das Erziehungsministerium an Naftali Bennetts rechtszionistische „Beit Hajehudi“-Partei ab. So wird in Israels Schulen nun künftig ein bewussterer Zionismus gelehrt werden. + + + Der Evangelist Pat Boone, einer der beliebtesten amerikanischen Schlagersänger der 50er und 60er, besuchte als 78-jähriger Israel und übergab der Jerusalemer Holocaustgedenkstätte Yad Vaschem die Manuskripte der Lieder, die er in dem Film „Exodus“ gesungen hat.
Bald mehr Touristen in Bethlehem als in Jerusalem?
Dienstag, 12. Februar 2013
Während einer Konferenz über Tourismus in Herzlia sprach Georg Abu-Aita, Vizepräsident des arabischen Hotelverebands in den palästinensischen Gebieten, über die Situation in Bethlehem. „Wir haben viele 3 Sterne Hotels und das ist es, was Pilger suchen. Unsere Preise sind halb so hoch wie die in Jerusalem. Touristen kommen nach Bethlehem , um die Geburtskirche und das Herodion zu sehen und sie bleiben über Nacht, da es günstiger ist. Pilger fühlen sich wohl in Bethlehem, besonders in den Familienpensionen.“
Jerusalemer Buchmesse eröffnet
Dienstag, 12. Februar 2013
In dieser Woche hat die internationale Buchmesse Jerusalems zum 26. Mal ihre Tore für Schriftsteller, Leser und Verleger geöffnet. Es werden über 600 Autoren und Herausgeber erwartet, die der Öffentlichkeit hier ihre neuen Werke präsentieren wollen. Zur Eröffnung der Messe hielt der israelische Präsident Schimon Peres eine Ansprache, in der er selbst poetisch wurde: „Wie wir wissen hat Jerusalem kein Meer. In meinen Augen ist Literatur wie ein Meer, jedoch voller Weisheit anstatt voll Wasser. Weisheit hat seine eigene Tiefe, seine eigenen Wellen.“
Neue Website lockt Besucher nach Tel Aviv
Dienstag, 12. Februar 2013
Das Tourismusministerium, die Tel Aviver Stadtgemeinde und der Tel Aviver Hotelverband haben eine neue Website gestaltet, die noch mehr Touristen für die Mittelmeermetropole begeistern soll. Auf der neuen Website (www.visit-tel-aviv-yafo.com/) werden kulturelle Veranstaltungen vorgestellt sowie andere für Touristen interessante Informationen und Reisetipps.
Kurznachrichten
Dienstag, 12. Februar 2013
+ + + Auch in Israel löste die Mitteilung des Papstes, der am 28. Februar von seinem Amt zurücktritt, einen Schock aus. Papst Benedikt XVI. war aus theologischer Überzeugung ein Freund der Juden, was er auch klar in seinen Büchern bekannte. Darin schreibt er u.a., dass Gott seinen Bund mit dem jüdischen Volk nie aufgegeben hat und dass Israel der ältere Bruder der christlichen Kirche sei. Auch Israels sefardischer Oberrabbiner Amar lobte Benedikt XVI., befürchtet aber, dass sein Nachfolger nicht mehr so israelfreundlich sein könnte. NAI-Gründer Ludwig Schneider führte selbst lange und gute Gespräche mit ihm, als er als Kardinal Ratzinger in Jerusalem war.
Nonie Darwisch: „Ich wurde zum Judenhass erzogen“
Montag, 11. Februar 2013
Nonie Darwisch wuchs in einer muslimischen Familie in Gaza auf und als sie acht Jahre alt war, wurde ihr Vater von israelischen Einheiten getötet, weil er in terroristische Aktivitäten gegen den Staat Israel involviert war. Er arbeitete mitunter für den ägyptischen Geheimdienst im Gazastreifen, wo die Familie seit 1950 lebte.
„Gatekeepers“ gewinnt Friedenspreis in Berlin
Montag, 11. Februar 2013
Der israelische Dokumentarfilm „Gatekeepers“ hat den „Kino für Frieden“-Preis der internationalen Filmfestspiele von Berlin gewonnen. Das ist das erste Mal, dass einem israelischen Film diese Auszeichnung verliehen wird. Der Preis wurde 2001 nach den Anschlägen vom 11. September eingeführt.
Kurznachrichten
Montag, 11. Februar 2013

+ + + Suha Arafat (Bild), die 33 Jahre jüngere Witwe des 2004 verstorbenen PLO-Führers Jassir Arafat brach ihr Schweigen und gestand der türkischen Zeitung Sabah, dass ihre Ehe die Hölle war. Seine Wutausbrüche seien für sie wie ein Gang auf einem Minenfeld gewesen. Seinetwegen war die geborene Christin nach der Heirat zum Islam konvertiert. „Ich liebte ihn, aber die Heirat war ein großer Fehler.“

Obama will als Friedensstifter nach Israel kommen
Freitag, 8. Februar 2013
Der angekündigte Besuch von US-Präsident Obama in Israel wirft erste Schatten voraus, denn Obama erwartet, dass es bis zu seinem Besuch im Frühjahr in den israelisch-palästinensischen Verhandlungen zu einem positiven Durchbruch kommt, den er als Erfolg für sich verbuchen kann. Obama besucht nicht nur Israel, sondern auch Jordanien und die Palästinensergebiete, was eine politische Aufwertung von Palästinenserchef Abbas ist und Israel in der internationalen Bewertung schwächt. Das Weiße Haus versucht bereits im Vorfeld, die Rolle Obamas beim Friedensprozess entscheidend aufzuwerten.
Kurznachrichten
Freitag, 8. Februar 2013
Netanjahu müht sich weiter um die Bildung einer Koalition. Gestern sagte er, er müsste eigentlich drei verschiedene Koalitionen bilden, um am besten mit den Hauptanliegen der neuen Regierung zu verfahren: dem Friedensprozess, dem Armeedienst für alle und den sozialökonomischen Problemen Israels. +++ Die als moderat geltenden Fatah-Palästinenser unter Leitung von Mahmud Abbas und die terroristischen Hamas-Palästinenser unter Führung von Khaled Mashaal treffen sich heute in Kairo, um eine Nationale Einheitsregierung zu bilden. +++ Der israelische Schekel wird gegenüber dem Dollar und dem Euro immer stärker. +++ Der Wasserspiegel des See Genezareth beträgt nach Angaben der israelischen Wasserbehörde -210,49 m unter dem Meeresspiegel.
Israel verstärkt Verteidigungssysteme im Norden
Freitag, 8. Februar 2013
Israel hat in dieser Woche seine Verteidigungssysteme im Norden des Landes weiter aufgestockt. Es gibt wachsende Bedenken, dass entweder die Hisbollah oder syrische Kräfte den jüdischen Staat angreifen. Der israelische Luftangriff auf einen Waffentransport von Syrien nach Libanon, der für die Hisbollah bestimmt war und Raketen oder gar chemische Waffen enthielt, war vor allem vorbeugend für die Sicherheit Israels notwendig. Sowohl von iranischer als auch syrischer Seite hagelte es Drohungen. Beide Staaten haben mittlerweile ihre retorischen Äußerungen zurückgefahren und versuchen ihr Gesicht zu wahren, denn Israel sei bereits „so schwach“, dass man „nicht zurückschlagen müsse“. Der israelische Luftangriff sei ein großes Zeichen für die Schwäche Israels und bedeute das Ende der Zionisten, erklärte der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad.
Schabbatlesungen 9. Februar 2013
Freitag, 8. Februar 2013
„Mishpatim – Anordnungen“ Wochenabschnitt: 2. Mose 21,1 bis 24,18 Haftara-Prophetenlesung: 1. Samuel 20,18-42 – Wegen Vorabend des neuen Monats Adar
Michael SCHNEIDER spricht im März 2013 in Deutschland
Freitag, 8. Februar 2013

Vortragsreihe im März

Im Gepäck hat er brandaktuelle Themen:

Was wurde aus dem vielversprechenden „Arabischen Frühling“? Wer ist eigentlich Allah? Wo steht Israel und die Gemeinde Jesu im Heilsplan Gottes? Wie versteht der messianische Jude die Bibel? Was sagt die Bibel zur aktuellen Lage im Nahen Osten? Warum macht der jüdische Anteil der Weltbevölkerung von nur knapp 0,2 Prozent so viele Schlagzeilen? Warum wird sich am Ende alles um Jerusalem drehen? Wie kann ich die Doppelmoral der Welt gegenüber Israel verstehen? Ist die Bibel noch wörtlich zu nehmen? Was sind die zwei Hauptgründe des Gerichts Gottes über die Nationen in Bezug auf das Land Israel? Warum wird Israel am Ende eher die Lösung/der Schlüssel zum Frieden sein, anstatt das Problem?

Israel ist der Zeiger an der Uhr Gottes! – Diese und noch zahlreiche andere Themen werden von Nahost-Journalist Michael Schneider an folgenden Orten beleuchtet. (Für detaillierte Informationen klicken Sie auf mehr)

Unschuldslamm: Ahmadinedschad sagt, er würde Israel nie mit Atomwaffen angreifen
Donnerstag, 7. Februar 2013
Mahmud Ahmadinedschad hat am Mittwoch Kairo einen Besuch abgestattet. Er ist damit der erste iranische Präsident, der Ägypten seit der iranischen islamistischen Revolution 1979 besucht. Die Visite nahm er auch gleich zum Anlass, um sich als pragmatischer Präsident darzustellen, der dem jüdischen Staat nichts Böses will. Bei einem öffentlichen Auftritt mit islamischen Geistlichen, die Kairos Al-Azhar Universität leiten, teilte Ahmadinedschad der ägyptischen Presse mit, dass Iran bereits eine nukleare Macht sei. „Von jetzt an sollte die Welt Iran als nuklearen Staat behandeln“, erklärte er. Ahmadinedschad sagte desweiteren, seine Nation plane keinen „militärischen Angriff“ auf Israel, würde aber mit aller Macht zurückschlagen, sollte Israel zuerst angreifen. Israelis haben auf die Äußerungen des iranischen Präsidenten mit Skepsis reagiert.
Jeschua im Internet für Israelis
Donnerstag, 7. Februar 2013
Israel Heute berichtet schon seit Jahren über die Internet-Aktivitäten von One For Israel, einer Gruppe von jungen messianischen Menschen, die im neuen Medium aktiv sind, um Leute für Jesus zu gewinnen. Ein aktueller Newsletter von One For Israel (OFI) berichtet, dass die Gruppe nicht nur weiterhin aktiv, sondern sogar gewachsen ist. Als Beispiel führt OFI an, dass sie in den letzten Tagen von etlichen „verschiedenen Leuten in Israel kontaktiert wurden, die sich aufrichtig für die Lehre unseres Herrn, Jeschua(Jesus), interessiert haben.
„Wine & Dine Israelreise 2013“
Donnerstag, 7. Februar 2013
Die Geschichte des Weinbaus lässt sich bis in biblische Zeiten zurückverfolgen, doch erst seit Ende des 19. Jahrhunderts wird wieder vermehrt Wein in Israel angebaut. Israels Topographie und Klima bieten ideale Voraussetzungen für die Erzeugung von Spitzenweinen, wobei die gleiche Rebsorte durch die unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten mannigfaltige Geschmacksrichtungen entwickeln kann. Bei unserer ganz speziellen Wein- und Gourmetreise vom 29. September bis 6. Oktober 2013 unter der Leitung unserer Schweizer Weinhändlerin Chris Rieser von „Chris Winery“ können Sie vor Ort auf den Spuren des israelischen Weinbaus wandeln und die Frucht des Weinstocks bei verschiedenen Weinproben kosten...
Abgeordnete der 19. Knesset vereidigt
Mittwoch, 6. Februar 2013
Am gestrigen Dienstagabend wurden die 120 Abgeordneten für die 19. Knesset vereidigt. Staatspräsident Peres kam, eskortiert von vier Reitern, zur Knesset, wo er in großer Feierlichkeit auf rotem Teppich und mit Posaunenschall die Vereidigung vornahm. Die neue Knesset bricht einige Rekorde, so sind 53 der Abgeordneten neu, 48 von ihnen hatten noch nie einen Parlamentssitz inne. Bemerkenswert auch der Anstieg religiöser und weiblicher Abgeordneter.
Kurznachrichten
Mittwoch, 6. Februar 2013
Wie das Weiße Haus in Washington bestätigte, wird US-Präsident Obama (im Bild mit dem israelischen Präsidenten Schimon Peres) noch in diesem Frühjahr Israel besuchen. Dies wäre dann sein erster offizieller Besuch in Israel als Präsident der USA. +++ Repräsentanten der israelischen Raumfahrtbehörde des Wissenschafts- und Technologie Ministeriums haben einen Antrag eingereicht, um einen weiteren israelischen Astronauten zur Internationalen Raumstation ISS zu schicken. +++ Der Wasserspiegel des See Genezareth beträgt nach Angaben der israelischen Wasserbehörde -210,555 m unter dem Meeresspiegel.
Westjordanland: Israel säubert Müllhalde
Mittwoch, 6. Februar 2013
Die israelische Umweltbehörde hat zusammen mit der Armee eine illegale Müllhalde von 20.000 Kubiktonnen im sogenannten Westjordanland entfernt. Die palästinensischen Anwohner der umliegenden Orte hatten ihren Müll seit Jahren dort abgelagert, ohne jegliche Umweltregulierungen zu beachten. Die Müllhalde lag zudem über einem Brunnen, an den die Wasserversorgung der gesamten Gegend angeschlossen war, was zu chemischen Verunreinigungen führen könnte. (Symbolbild)
Netanjahu: Koalitionsgespräche erweisen sich als schwierig
Dienstag, 5. Februar 2013
Nach Bekanntgabe der Wahlendergebnisse wurde eigentlich angenommen, dass Israels Premierminister Netanjahu (Likud) keine Mühe haben würde, mit Jair Lapids Zentrumspartei Jesh Atid eine Mehrheitskoalition zu bilden. Diese neue Partei war überraschenderweise die zweitstärkste Partei im Land geworden. Nun scheinen die Koalitionsgespräche doch nicht so leicht von der Hand zu gehen, wie anfangs erwartet. Einige ranghohe Mitglieder der Likudpartei verabschieden sich sogar mittlerweile schon desilliusioniert von der Idee, mit Lapid (im Bild links) eine Regierung zu bilden. Lapid erklärte derweil, er sei sich nicht zu schade, auch in die Opposition zu gehen, warnte jedoch, dies könnte Netanjahus Sturz zur Folge haben, was wiederum Lapid – seinen Worten nach – zum Premierminister machen würde...
Israels “Eiserne Kuppel” in Indien ausgestellt
Dienstag, 5. Februar 2013
Israels “Eiserne Kuppel” (Iron Dome) Raketenabwehrsystem wird erstmals auf der Aero India 2013 ausgestellt sein. Die Messe in Bangalore ist eine der weltweit führenden Ausstellungen für Verteidigungssysteme und die Raumfahrtindustrie. Neben dem erweiterten Rafael-Verteidigungssystem wird auch die neue „Davidschleuder“-Raketenabwehr vorgestellt.
Kurznachrichten
Dienstag, 5. Februar 2013
In drei Wochen findet der 3. Internationale Jerusalem-Marathonlauf statt. Bisher haben sich 5.500 Teilnehmer angemeldet. Darunter sind 1000 aus dem Ausland und 35 professionelle Marathonläufer. Das ganze Spektakel kostet die Stadt Jerusalem rund 2 Mio. Euro. Im Bild: Bürgermeister Nir Barkat bei der Pressekonferenz anläßlich des Marathons +++ 35.000 Schwarzkopf-Kraniche, die in Israel überwintern, haben es sich zur Zeit am Agamon See im Norden Israels gemütlich gemacht. Dort fressen sie die Fischbestände leer. +++ Die deutsche Alexander von Humboldt Stiftung hat zwei Forschern der Hebräischen Universität in Jerusalem je einen Anneliese-Maier-Preis verliehen, der mit 250.000 Euro dotiert ist. +++ Der Wasserspiegel des See Genezareth beträgt nach Angaben der israelischen Wasserbehörde -210,57 m unter dem Meeresspiegel (Normalstand: -213 m u.M.)
Israelische Wasserbehörde meldet Ende der Wasserkrise
Montag, 4. Februar 2013
Sieben Jahre lang hat Israel unter einer Dürre gelitten. Nun hat die israelische Wasserbehörde endlich Entwarnung gegeben. Die Wasserkrise sei vorüber, meldete sie und zog den offiziell herausgegebenen Leitfaden zur Dürre für den Wassermarkt zurück. Der Wassermarkt sei stabil, erklärte Alex Kushner, Chef der Behörde, dies sei aber kein Grund, sich nun selbstzufrieden zurückzulehnen...
Neue Behandlung von Schlaganfällen entdeckt
Montag, 4. Februar 2013
Forscher der Universität Tel Aviv haben eine neue Möglichkeit für die Behandlung von Schlaganfällen entdeckt, die wichtige neurologische Funktionen wiederherstellen kann. Dr. Shai Efrati, Leiter des Untersuchungsteams der Universität erklärt, dass große Mengen von Sauerstoff ruhende Neuronen im Hirngewebe wiederbeleben können, die von einem Schlaganfall, von Schädel-Hirn-Verletzungen oder Stoffwechselstörungen beschädigt wurden.
Vorfreude ist die schönste Freude – Israel Heute Abo mit Purim-Rabatt!
Montag, 4. Februar 2013
In drei Wochen feiern Juden in aller Welt Purim. Am Abend des 23. Februars liest man die Geschichte der schönen Königin Esther und ihres klugen Onkel Mordechai, die am Hofe des Königs Ahasveros das Komplott des bösen Haman, einen Abkömmling von Israels Erzfeind Amalek, verhindern. Zudem verschenkt man Pakete mit allerlei Leckereien an Freunde und beschenkt darüber hinaus Arme aus dem Volk. Die Freude des Gebens steht demnach stets über dem ausgelassenen Feiern. Und diese Freude wollen wir Ihnen, unseren treuen Lesern, schon heute weitergeben!
Nachrichten in Kürze
Montag, 4. Februar 2013
In Jerusalem haben heute Holocausüberlebende ihre – verspätete – Bar Mitzwa an der Klagemauer gefeiert. Bürgermeister Nir Barkat kam persönlich zum feierlichen Anlaß. +++ Der Verhandlungschef der PLO, Saeb Erekat, hat in aller Deutlichkeit klargemacht, dass „die Palästinenser nicht an den Verhandlungstisch mit Israel treten werden, solange Israel nicht den Siedlungsbau vollständig aufgibt und alle palästinensischen Häftlinge freilässt“. +++ Jerusalems Bevölkerung ist mehr als doppelt so fromm als die Israelis im Landesdurchschnitt: 37,6 % der Jerusalemer haben orthodoxe Parteien gewählt, im übrigen Israel wählten dagegen nur 14,1 % religiöse Parteien.
Ägypten: Israels Angriff ist Gefahr für Sicherheit des Nahen Ostens
Freitag, 1. Februar 2013
Während Länder wie Russland oder die Arabische Liga die präventiven Militärschläge Israels gegen Waffentransporte in Syrien scharf kritisieren und sogar als Verstoß gegen die UN-Charta deklarieren, hat die UN jetzt verlauten lassen, dass ihre „Friedensbeobachter“ keine Flugzeuge über den Golanhöhen gesehen hätten. Der ägyptische Außenminister erklärte derweil den Luftangriff gar zu einer Gefahr für die Sicherheit des Nahen Ostens. Die Regierung der USA hat unterdessen Syrien gewarnt, keine Waffentransporte an die Hisbollah zuzulassen. Die New York Times berichtete am Donnerstag, dass Israel die USA vorab über den Luftangriff unterrichtet habe. Die Zeitung schrieb außerdem, dass bei den Waffentransporten, die am Mittwoch von Israel angegriffen worden waren, elektronische Ausrüstungen transportiert worden sind, die das GPS-System von Dronen außer Kraft setzen können.
Kurznachrichten
Freitag, 1. Februar 2013
Israel wird momentan von einer Grippewelle überrollt, die besonders ältere Menschen, Kranke und Kinder heimsucht. Viele Krankenhäuser melden bereits, sie seien überfüllt. Im Bild: Patienten müssen derzeit sogar auf den Gängen untergebracht werden, wie hier im Ashkeloner Barzilay Krankenhaus. +++ Unter dem Motto „Sehen ist Glauben“ gibt Israels Regierung 10 Mio. Euro aus, um damit 3000 nichtjüdische Leiter von ausländischen Organisationen nach Israel zu bringen. +++ Eine Gruppe, die sich „Syrische Elektronische Armee“ nennt, hat als Antwort auf die Luftangriffe verschiedene israelische Webseiten gehackt. +++ Aufgrund der anhaltenden Regenfälle in den letzten Tagen ist der Wasserspiegel des See Genezareth über Nacht um vier Zentimeter gestiegen! Er beträg jetzt –210,67 Meter u.d.M.
Anstieg der Attacken von Palästinenser auf Israelis
Freitag, 1. Februar 2013
Seit ein paar Tagen haben sich Angriffe seitens der Palästinenser gegen Israelis beachtlich gehäuft. Zunächst wurde ein Bus, der von Jerusalem zu einer jüdischen Gemeinde nur einige Kilometer nördlich fuhr, von palästinensischen Steinewerfern beschädigt. In anderen Vororten Jerusalems war die israelische Armee in der Lage, drei separate Terrorangriffe zu vereiteln, die mit selbstgebastelten Bomben ausgeführt werden sollten. Bei einem anderen Vorfall griff ein arabischer Mann einen Juden im Stadtviertel Givat Schaul in Jerusalem an. Dieser Angriff führte zu Ausschreitungen, in denen Juden und Araber aufeinander losgingen...
Schabbatlesungen 2. Februar 2013
Freitag, 1. Februar 2013
„Jitro – Jethro“ Wochenabschnitt: 2. Mose 18,1 bis 20,23 Haftara-Prophetenlesung: Jesaja 6,1-7,6 u. Kap. 9,5-6

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