News Archive

Dezember 2013

Palästinenser feiern die freigelassenen Terroristen als "Helden"
Dienstag, 31. Dezember 2013
Israel hat in der Nacht zum Dienstag 26 palästinensische Häftlinge freigelassenen. Alle waren in tödliche Angriffe auf Juden verwickelt, die meisten waren deshalb zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Tatsächlich verbrachten sie zwischen 19 und 28 Jahre hinter Gittern. Die Palästinensische Autonomiebehörde bereitete den früheren Terroristen in Ramallah einen triumphalen Empfang. Sie wurden in einer offiziellen Willkommens-Zermonie bejubelt. Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas begrüßte die Entlassenen persönlich. Er würdigte die Terroristen als „Helden“ und versprach, es werde kein Friedensabkommen mit Israel geben, bevor der letzte palästinensische Gefangene auf freiem Fuß sei.
Im Alter von 103 Jahren endlich in Israel eingewandert
Dienstag, 31. Dezember 2013
Die Einwohnerzahl des Staates Israel ist im Jahr 2013 um 1,8 Prozent (147.000 Menschen) gewachsen und beträgt jetzt 8,1 Millionen. Das geht aus neuen Zahlen der Regierung hervor. Rund 19.200 Juden wanderten ins Heilige Land ein, die meisten aus der früheren Sowjetunion (7520). Den größten Zuwachs von 63 Prozent gab es bei Einwanderern aus Frankreich (3120). 2680 Neueinwanderer kamen aus den USA. Der älteste Einwanderer war ein Mann, der sich im Alter von 103 Jahren seinen Herzenswunsch erfüllte und israelischer Staatsbürger wurde. Jüngster Immigrant war ein fünf Wochen altes Baby.
Regierung stärkt Gemeinden an der Gaza-Grenze
Dienstag, 31. Dezember 2013
Der israelische Staat unterstützt die Städte und Gemeinden an der Grenze zum Gazastreifen, die immer wieder unter Raketenangriffen von islamistischen Terroristen zu leiden haben. Die Regierung gab jetzt grünes Licht für Zuschüsse an die Kommunen und Steuererleichterungen für deren Bewohner. „Solange die Spannungen andauern, wird die Regierung diesen Kommunen helfen“, versprach Regierungschef Netanjahu. Die Ankündigung kam wenige Tage nachdem in der besonders häufig beschossenen Kleinstadt Sderot ein neuer Bahnhof in Betrieb genommen wurde, der eine schnelle Zugverbindung nach Tel Aviv ermöglicht.
Israel-Video des Tages: Aktuelle TV-Nachrichten
Dienstag, 31. Dezember 2013

In den israel heute-Fernsehnachrichten dieser Woche geht es unter anderem um den Raketenangriff aus dem Libanon und die angespannte Situation an der israelischen Nordgrenze. Die Nachrichtensendung wird von Bibel TV und verschiedenen Regionalsendern ausgestrahlt. Sie erreicht so das ganze deutschsprachige Europa über Satellit, Kabel und Antenne. Die aktuelle Folge zeigen wir Ihnen jeweils hier als Video.

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Gesetzentwurf: Jordantal soll dauerhaft zu Israel gehören
Montag, 30. Dezember 2013
Das israelische Kabinett hat einen Gesetzentwurf gebilligt, wonach das Jordantal dauerhaft zu israelischem Staatsgebiet werden soll. Das Vorhaben ist brisant und auch innerhalb der Regierungskoalition umstritten. Der palästinensische Verhandlungsführer bei den Friedensgesprächen, Saeb Erekat, erklärte, das Vorhaben zerstöre den von den USA eingeleiteten Friedensprozess und verstoße gegen internationales Recht. Die Palästinenser betrachten das Jordantal – es geht im wesentlichen um das Gebiet entlang der jordanischen Grenze, zwischen dem See Genezareth und dem Toten Meer – als Teil ihres künftigen Staates „Palästina“. Israel besteht darauf, diese Grenze mit eigenen Truppen zu schützen.
Netanjahu hält Raketenbeschuss für doppeltes Kriegsverbrechen
Montag, 30. Dezember 2013
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat den Raketenbeschuss aus dem Libanon als „doppeltes Kriegsverbrechen“ bezeichnet. Er gefährde Zivilisten auf beiden Seiten der Grenze (Foto). Unbekannte hatten am Sonntag gegen 7:30 Uhr fünf Katyusha-Raketen abgeschossen. Zwei Raketen schlugen nahe der israelischen Ortschaft Kiryat Shmona ein und versetzten die Einwohner in Panik. Es gab aber keine Schäden oder Verletzte (israel heute berichtete). Drei Raketen schafften es nicht über die Grenze und gingen auf der libanesischen Seite nieder. Die israelischen Streitkräfte antworteten mit heftigem Artilleriefeuer.
Israel-Video des Tages: Zu Besuch im Stadtteil Ein Kerem
Montag, 30. Dezember 2013

Unser heutiges Video zeigt einen der schönsten Teile Jerusalems: Ein Kerem. Die „Quelle des Weinbergs“, so die Übersetzung, war eine antike Stadt und liegt heute innerhalb der Grenzen der israelischen Hauptstadt. Hier lebten schon in der Bronzezeit Menschen. Johannes der Täufer wurde der Überlieferung nach in Ein Kerem geboren, und so ist die katholische Kirche des Heiligen Johannes die wichtigste Sehenswürdigkeit. Ein Besuch lohnt sich aber auch wegen der Vielzahl von Geschäften, die Kunsthandwerk anbieten, und der großen Auswahl an Restaurants.

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Kurznachrichten
Montag, 30. Dezember 2013
+++ Die Mutter von Ramy Barbakh feiert und hält ein Fotos ihres Sohnes hoch: Er ist einer der 26 palästinensischen Terroristen, die Israel trotz heftiger Proteste der Angehörigen von Opfern in die Freiheit entlässt. Ramy Barbakh hatte 1994 den 28-jährigen Israeli Yosef Zandani umgebracht. +++ Die israelische Armee hat die Regeln für Pilotinnen geändert, die schwanger sind. Die hochqualifizierten Flugzeugführerinnen müssen künftig nicht mehr am Boden bleiben, wenn sie ein Kind erwarten. Sie dürfen unter bestimmten Auflagen bis zur 25. Schwangerschaftswoche im Cockpit ihren Dienst tun. +++
Raketen aus dem Libanon schlagen in Nordisrael ein
Sonntag, 29. Dezember 2013
Israel ist am Sonntagmorgen vom Libanon aus mit schweren Raketen beschossen worden. Zwei Katjuscha-Raketen schlugen in der Nähe der Stadt Kiryat Shmona ein. Nach Polizeiangaben gab es keine Verletzten. Offenbar wurden von der Raketenstellung im Libanon aus noch drei weitere Raketen abgefeuert, die Israel aber nicht erreichten und im Grenzgebiet niedergingen. Die israelische Armee antwortete sofort und schoss Granaten auf die Stellung der Angreifer ab. Die Friedenstruppe der Vereinten Nationen, UNIFIL, appellierte an beide Seiten, sich zurückzuhalten.
Friedensgespräche stehen im Schatten von Terror-Attacken
Freitag, 27. Dezember 2013
Israel hat unruhige Tage und Wochen hinter sich. Die Zahl der Terroranschläge durch palästinensische Terroristen hat stark zugenommen. Städte im Süden Israels wurden mit Raketen aus dem Gazastreifen beschossen. Israel antwortete mit Luftangriffen, zuletzt in der Nacht zum Freitag. Ein israelischer Arbeiter am Grenzzaun wurde von einem Scharfschützen aus dem Gazastreifen erschossen. Ein Verkehrspolizist wurde nahe einer jüdischen Siedlung niedergestochen. In einem Linienbus in Bat Yam wurde eine Bombe entdeckt, die Fahrgäste konnten gerade noch rechtzeitig fliehen. Beobachter sehen einen Zusammenhang mit den israelisch-palästinensischen Friedensgesprächen.
Streit um Häftlings-Entlassung und neue Siedlungsbauten
Freitag, 27. Dezember 2013
Israel soll in den nächsten Tagen weitere 26 Terroristen freilassen, darunter mehrfache Mörder. Bislang wurden in zwei Wellen bereits 52 palästinensische Langzeit-Häftlinge auf freien Fuß gesetzt. Dies war im Vorfeld der aktuellen Friedensverhandlungen so vereinbart worden. Angehörige der Mordopfer demonstrierten gegen die geplante Freilassung der Terroristen, die jüdisches Blut an den Händen haben. Die Regierung Netanjahu will die Freilassung offenbar mit dem Bau von 600 neuen Wohnungen im Ostteil Jerusalems und 800 neuen Wohnungen in den Siedlungen in Judäa und Samaria „kompensieren“. Die Europäische Union warnte Israel vor diesem Schritt, der palästinensische Chefunterhändler Erekat nannte die Pläne ein „Kriegsverbrechen“.
Israel-Video des Tages: Der Bethlehem-Kinofilm
Freitag, 27. Dezember 2013

Auch mehr als 2000 Jahre nach der Geburt Jesu macht Bethlehem immer noch Schlagzeilen. Demnächst auch als Kinofilm: „Bethlehem“ kommt am 9. Januar in die deutschen Kinos. Er handelt von der ungewöhnlichen Beziehung zwischen einem israelischen Geheimdienstoffizier und seinem jungen palästinensischen Informanten. Der israelische Regisseur Yuval Adler hat das Drehbuch zu diesem Politthriller zusammen mit dem arabischen Journalisten Ali Waked geschrieben. Entstanden ist ein spannender und sehr ergreifender Film. Er gewährt einen beispiellosen Einblick in die düstere und faszinierende Welt der Geheimdienste im Heiligen Land.Wir haben den Film schon vor dem deutschen Kinostart in Jerusalem gesehen. Israel bewirbt sich damit um den Oscar. Unserer Ansicht nach zu Recht, dieser Film ist sehenswert!

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Kurznachrichten
Freitag, 27. Dezember 2013
+++ Pilger aus aller Welt haben die Weihnachtsgottesdienste in der Geburtskirche in Bethlehem besucht (Foto). Die Palästinensische Autonomiebehörde hat jedoch israelischen Journalisten den Zugang zu allen Weihnachtsereignissen in Bethlehem verweigert. Der Westen reagierte bislang nicht auf diese religiös-rassistisch motivierte Einschränkung der Pressefreiheit. +++ In keinem Land des Nahen Ostens wächst die Zahl der Christen so stark wie in Israel. Gegenüber dem Vorjahr nahm die Anzahl der Christen in Israel um 3000 Personen auf nunmehr 161.000 Personen zu.
Schabbatlesung 28. Dezember 2013
Freitag, 27. Dezember 2013
Schabbat „Wa'Era – Und ich erschien“
Lesung: 2. Mose 6,2 – 9,35
Prophetenlesung: Hesekiel 28,25 – 29,21
EILMELDUNG: Weitere Rakete schlägt nahe Ashkelon ein - Israel greift Gazastreifen an
Donnerstag, 26. Dezember 2013
Südlich der israelischen Großstadt Ashkelon ist am Donnerstag Abend erneut eine Rakete eingeschlagen, die aus dem Gazastreifen abgefeuert wurde. Dabei gabt es keine Verletzten, da das Projektil auf freiem Feld einschlug. Daraufhin griff die israelische Luftwaffe in der Nacht mehrere Ziele im Gazastreifen an. Nach ersten Meldungen handelte es sich um Waffenlager und Waffenfabriken. Israels Verteidigungsminister Ya'alon hatte die im Gazastreifen regierende islamistische Hamas gewarnt, Israel sei auf eine Eskalation der Lage vorbereitet.
Erneuter Raketenangriff auf israelische Zivilisten
Donnerstag, 26. Dezember 2013
Ein Luftalarm hat in der Nacht zum Donnerstag die Bewohner der Eshkol-Region aus dem Schlaf gerissen. Die Sirenen ertönten um 0:30 Uhr, gefolgt von einer Explosion. Eine Kassam-Rakete war von Terroristen aus dem Gazastreifen abgefeuert worden. Sie schlug auf offenem Gelände ein, ohne Schäden zu verursachen. Die israelische Armee hatte mit weiteren Luftangriffen gerechnet, nachdem sie am Dienstag mehrere Luftangriffe gegen Zentren der Hamas im Gazastreifen geflogen hatte. Deshalb wurden Raketenabwehrsysteme des Typs „Eiserne Kuppel“ (Foto) in der Nähe der besonders gefährdeten Städte Aschdod, Sderot und Beersheva aufgestellt.
Russische Experten: Yassir Arafat wurde nicht vergiftet
Donnerstag, 26. Dezember 2013
Der ehemalige Palästinenserführer Yassir Arafat wurde nicht mit radioaktivem Material vergiftet, sondern ist eines natürlichen Todes gestorben. Zu diesem Ergebnis kommen russische Experten, die das Ergebnis ihrer Untersuchungen heute bekanntgegeben haben. Sie stimmen damit mit französischen Wissenschaftlern überein, die bereits vor einigen Wochen erklärt hatten, Arafat sei nicht wie vermutet mit hochgiftigem Polonium in Kontakt gekommen. Das hatten Fachleute aus der Schweiz behauptet, die ebenfalls Gewebeproben des 2004 verstorbenen Terroristen und Friedensnobelpreisträgers untersucht hatten.
Israel-Video des Tages: Weihnachtsgrüße aus Haifa
Donnerstag, 26. Dezember 2013

Haifa ist eine der buntesten Städte Israels, in der verschiedene Religionen zusammenfinden. Eigentlich ist die Hafenstadt im Norden bekannt für ihre Industrieanlagen und Handelszentren, aber in Haifa versteht man es auch zu feiern – und ist stolz auf den angeblich größten Weihnachtsbaum in Israel. Mit diesem Video wünschen wir unseren Leserinnen und Lesern in Deutschland einen besinnlichen zweiten Weihnachtsfeiertag!

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Trotz neuer Gewalt: Israel will weitere Terroristen freilassen
Mittwoch, 25. Dezember 2013
Die palästinensische Gewalt gegen israelische Zivilisten geht weiter: Nahe Kalkiliya, einer Stadt in den Palästinensergebieten, wurde ein Bus mit Steinen beworfen. Ein 51 Jahre alter Fahrgast kam mit Kopfverletzungen ins Krankenhaus. Der Bus und vier weitere Fahrzeuge wurden durch die Steinwürfe beschädigt. Zuvor war ein 22-jähriger Beduine, der für die israelische Armee arbeitete, am Gaza-Grenzzaun von einem palästinensischen Scharfschützen erschossen worden (israel heute berichtete). Trotz der angespannten Sicherheitslage will Israel am kommenden Sonntag weitere 26 Terroristen freilassen, die langjährige Haftstrafen verbüßen.
Weihnachten in Bethlehem: Gebete für den Staat Palästina
Mittwoch, 25. Dezember 2013
Die Mitternachtsmesse zum Weihnachtsfest in der Geburtskirche in Bethlehem ist von Kirchenvertretern dazu genutzt worden, einem weltweiten Publikum die Forderungen der Palästinenser nahe zu bringen. Der Lateinische Patriarch von Jerusalem Erzbischof Fouad Twal, selbst ein Palästinenser, leitete den Gottesdienst. Daran nahmen auch Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas und sein Premierminister Rami Hamdallah, beide Muslime, teil. Auch die Außenbeauftragte der Europäischen Union, Catherine Ashton, besuchte den Gottesdienst, bei dem für einen unabhängigen Palästinenserstaat und die Freilassung palästinensischer Gefangener gebetet wurde.
Luftangriff auf Gaza: Vergeltung für den Tod eines 22-Jährigen
Dienstag, 24. Dezember 2013
Die israelische Luftwaffe hat heute mehrere Ziele im Gazastreifen bombardiert. Der Angriff war eine Vergeltungsmaßnahme, nachdem am Morgen ein 22-jähriger Zivilangestellter der israelischen Armee bei Arbeiten am Gaza-Grenzzaun von einem Scharfschützen erschossen worden war. Nach palästinensischen Angaben kamen bei den Luftangriffen auf Zentren der Hamas-Terrororganisation zwei Menschen ums Leben, darunter ein vierjähriges Mädchen. Sechs Menschen seien verletzt worden, hieß es.
Mahmoud Abbas: Jesus war ein palästinensischer Botschafter
Dienstag, 24. Dezember 2013
Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas hat in seiner Weihnachtsbotschaft Jesus als „palästinensischen Botschafter der Hoffnung“ bezeichnet. Es ging dem Leiter der Palästinensischen Autonomiebehörde offenbar darum, mit dieser Aussage weltweit Aufmerksamkeit zu erzielen. Die Bibel berichtet, dass Jesus Jude war – eine Aussage, die von palästinensisch-christlichen Theologen zunehmend ignoriert oder gar in Frage gestellt wird. Die Autonomiebehörde verbreitet eine Ideologie, wonach das Heilige Land niemals jüdisch gewesen sei, auch habe es einst in Jerusalem keinen jüdischen Tempel gegeben
Israel-Video des Tages: Weihnachten in Bethlehem
Dienstag, 24. Dezember 2013

Woran denken sie, wenn Sie Bethlehem hören? An das Neugeborene bei Maria und Josef im Stall, bei Ochs und Esel in der Krippe? An die Hirten, die Engel und die Weisen aus dem Morgenland? Aktuelle Dokumentationen aus dem Heiligen Land zeigen ein weniger friedliches Bild. Von den Christen in Bethlehem ist kaum noch die Rede. Von Jahr zu Jahr verlassen mehr Jesusgläubige die Stadt, wie dieser Beitrag der israel heute-Fernsehredaktion deutlich macht.

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Meinungsforscher: In Israel leiden die Palästinenser nicht
Dienstag, 24. Dezember 2013
Nur vier Prozent der israelischen Bevölkerung sagen von sich, dass sie leiden. Dieser Wert entspricht dem der Amerikaner und ist um einen Prozentpunkt besser als in Deutschland. Die Palästinenser leiden weniger als Araber in Ländern um Israel. Dies hat eine neue Studie des führenden Markt- und Meinungsforschungsinstituts Gallup ergeben.
Polizist niedergestochen - Messer schrammt knapp am Herzen vorbei
Dienstag, 24. Dezember 2013
Ein israelischer Polizist ist am Montag in der Nähe der jüdischen Siedlung Adam bei Jerusalem niedergestochen worden. Der 30 Jahre alte Mann wurde nicht allzu schwer verletzt, obwohl er immer noch das Messer des Angreifers im Rücken stecken hatte, als man ihn ins Krankenhaus brachte. Nach Angaben der behandelnden Ärzte sei das 15 Zentimeter lange Messer nur knapp am Herzen des Polizeibeamten vorbeigeschrammt. „Dass er jetzt nicht mehr in Lebensgefahr schwebt, grenzt schon an ein Wunder“, so einer der Mediziner.
GALLUP: Palästinenser in Israel zufrieden
Dienstag, 24. Dezember 2013
Nur vier Prozent der israelischen Bevölkerung sagen von sich, dass sie leiden. Dieser Wert entspricht dem der Amerikaner und ist um einen Prozentpunkt besser als in Deutschland. Die Palästinenser leiden weniger als Araber in Ländern um Israel. Dies ergab eine neue Studie des führenden Markt- und Meinungsforschungsinstituts Gallup.
Israel Video des Tages: Weihnachtsgrüße aus Haifa
Dienstag, 24. Dezember 2013
Haifa ist eine der buntesten Städte Israels, in der verschiedene Religionen zusammenfinden. In diesem Sinne wünscht dieses Video unseren Lesern ein besinnliches Weihnachtsfest und nachträglich frohes Chanukka.
Mahmoud Abbas: Jesus war ein palästinensischer Botschafter
Dienstag, 24. Dezember 2013
Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas hat in seiner Weihnachtsbotschaft Jesus als „palästinensischen Botschafter der Hoffnung“ bezeichnet. Es ging dem Leiter der Palästinensischen Autonomiebehörde offenbar darum, mit dieser Aussage weltweit Aufmerksamkeit zu erzielen. Die Bibel berichtet, dass Jesus Jude war – eine Aussage, die von palästinensisch-christlichen Theologen zunehmend ignoriert oder gar in Frage gestellt wird. Die Autonomiebehörde verbreitet eine Ideologie, wonach das Heilige Land niemals jüdisch gewesen sei, auch habe es einst in Jerusalem keinen jüdischen Tempel gegeben.
Bombenanschlag auf Bus: Fahrgäste bleiben unverletzt
Montag, 23. Dezember 2013
Bei einem Bombenanschlag auf einen Linienbus in der Nähe von Tel Aviv ist am Sonntag ein Polizist leicht verletzt worden. Als der Sprengkörper entdeckt wurde, reagierte der Busfahrer geistesgegenwärtig und evakuierte das Fahrzeug. Alle zwölf Passagiere konnten den Bus unverletzt verlassen. Spezialisten der Polizei rückten an, doch der Sprengsatz explodierte, bevor er entschärft werden konnte. Dabei erlitt ein Beamter des Bombenentschärfungs-Kommandos ein Knalltrauma. „Nachdem wir die Überreste der Bombe untersucht haben, sind wir davon überzeugt, dass es sich um einen Terroranschlag handelte“, erklärte Polizeisprecher Micky Rosenfeld.
Schwere Explosion nach Raketenangriff aus Gazastreifen
Montag, 23. Dezember 2013
Eine aus dem Gazastreifen abgefeuerte Rakete ist in der Nacht zum Montag in einem Wohngebiet der Region Hof Ashkelon eingeschlagen. Da die Straßen kurz nach Mitternacht weitgehend menschenleer waren, gab es keine Verletzten. Anwohner berichteten jedoch von einer sehr starken Explosion, wie es sie seit vielen Monaten nicht mehr gegeben habe. Polizei und Sprengstoffexperten der Armee entdeckten in der Morgendämmerung die Überreste des Geschosses (Foto), das jetzt genau untersucht wird. „Wir wurden komplett überrascht“, berichtete ein Anwohner, „wir hatten uns daran gewöhnt, dass nach der 'Operation Wolkensäule' der Armee im November 2012 Ruhe herrscht.“
"Ziel des arabischen Frühlings: Auslöschung der Christen"
Montag, 23. Dezember 2013
Der „arabische Frühling“ dient in Wirklichkeit dazu, den Islamismus zu beleben. Diese Ansicht vertrat Dr. Ashraf Ramelah, ein ägyptischer christlicher Aktivist und Gründer von „Voice of the Copts“ („Stimme der Kopten“). Der Zeitung Arab Daily News sagte Ramelah, dass es den Christen im Nahen Osten heute viel schlechter gehe als in der Zeit vor dem Arabischen Frühling.
Israel-Video des Tages: Weihnachten in Bethlehem
Montag, 23. Dezember 2013

Woran denken sie, wenn Sie Bethlehem hören? An das Neugeborene bei Maria und Josef im Stall, bei Ochs und Esel in der Krippe? An die Hirten, die Engel und die Weisen aus dem Morgenland? Aktuelle Dokumentationen aus dem Heiligen Land zeigen ein weniger friedliches Bild. Von den Christen in Bethlehem ist kaum noch die Rede. Von Jahr zu Jahr verlassen mehr Jesusgläubige die Stadt, wie dieser Beitrag der israel heute-Fernsehredaktion deutlich macht.

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Bombe in Bus: Fahrgäste vor Explosion evakuiert
Sonntag, 22. Dezember 2013
In Bat Yam bei Tel Aviv ist am Sonntagnachmittag eine Bombe in einem Omnibus entdeckt worden. Der Busfahrer reagierte geistesgegenwärtig und evakuierte das Fahrzeug. Alle zwölf Passagiere konnten den Bus unverletzt verlassen. Spezialisten der Polizei rückten an, doch der Sprengsatz explodierte, bevor er entschärft werden konnte. Dabei erlitt ein Beamter des Bombenentschärfungs-Kommandos ein Knalltrauma. Die Hintergründe des Vorfalls sind noch unklar, die Behörden gehen derzeit von einem Terroranschlag aus.
Palästinenser werfen Israel „gefährliche Eskalation“ vor
Freitag, 20. Dezember 2013
Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) hat Israel erneut vorgeworfen, den Friedensprozess zu sabotieren. In den vergangenen Tagen hatte die PA den jüdischen Siedlungsbau als Haupthindernis für eine Einigung bezeichnet. Nun ist es die Tötung von zwei Terrorismus-Verdächtigen im sogenannten Westjordanland, die ein Palästinenser-Sprecher als „gefährliche israelische Eskalation“ bezeichnete. Die Israelis wollten dadurch die internationalen Bemühungen um Fortschritte im Friedensprozess vereiteln und die Verhandlungen in eine Sackgasse führen.
Eine Ausbildung, die man nicht kaufen kann
Freitag, 20. Dezember 2013
Israel wird immer wieder als eines der Länder mit dem besten Bildungsstandard gelistet. Laut der Publikation „Bildung auf einen Blick 2013“ der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) gibt es nur in Kanada mehr Universitätsabschlüsse pro Person. Den zweiten Platz teilen sich Japan und Israel, die USA belegt Rang drei. Dieselbe Untersuchung kommt jedoch auch zu dem Ergebnis, dass die durchschnittliche Investition pro Schüler in Israel zu den niedrigsten in der Welt gehört. Nur Mexiko, Chile, Ungarn, die Slowakei, die Tschechische Republik und Polen geben weniger aus.
Israel-Video des Tages: Millionenschaden in der Siedlung Itamar
Freitag, 20. Dezember 2013

Der Schneesturm des vergangenen Wochenendes hat in der jüdischen Siedlung Itamar in Samaria schwere Verwüstungen hinterlassen. Die Schäden werden auf mehrere Millionen Schekel geschätzt. Sowohl die Landwirtschaft als auch der Tourismus in Itamar steht vor riesigen Problemen. Wind und Schnee haben die Gewächshäuser zerstört, in denen Gemüse angebaut wurde. Tausende von Obstbäumen gingen ein. Mehrere Tausend Hühner sind erfroren oder umgekommen, als ihr Stall zusammenbrach. Gerade noch gerettet werden konnte eine Ziegenherde. Itamar war fünf Tage lang von der Stromversorgung abgeschnitten. Die Siedlung hat nun die Regierung um Unterstützung nach der Naturkatastrophe gebeten. Itamar wurde 2011 einer großen Öffentlichkeit bekannt, als dort die Familie Fogel (Eltern und drei Kinder) von arabischen Terroristen regelrecht abgeschlachtet wurden. Das Video zeigt die gewaltigen Schäden in der Siedlung.

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Kurznachrichten
Freitag, 20. Dezember 2013
+++ Als Weihnachtsmänner haben sich diese Palästinenser verkleidet. Sie sorgten in der Nähe der Jerusalemer Altstadt für Aufmerksamkeit. +++ Eine Demonstration von afrikanischen Asylbewerbern ist von Ausschreitungen gegen Polizeibeamte überschattet worden. Mehr als ein Dutzend der Demonstranten wurde festgenommen. Die hohe Zahl von Afrikanern, die in Israel leben wollen, hat zu Gegenprotesten von Israelis geführt. Insbesondere die Bewohner der südlichen Stadtteile von Tel Aviv klagen über eine hohe Kriminalitätsbelastung. +++ Der Premierminister der islamistischen Hamas im Gazastreifen, Ismail Haniyeh, hat den Palästinenserpräsidenten Mahmoud Abbas zu Gesprächen über eine Einheitsregierung eingeladen. Abbas regiert mit seiner Fatah-Partei im sogenannten Westjordanland. Die Fatah und die Hamas sind verfeindet. Hanyieh rief zum gemeinsamen Kampf gegen die israelischen Besatzer auf. +++
Schabbatlesung 21. Dezember 2013
Freitag, 20. Dezember 2013
Schabbat „Schemot - Namen“
Lesung: 2. Mose 1,1 – 6,1
Jesaja 27,6 – 28,13; 29, 22-23
Patriarch von Jerusalem: Siedlungsbau verhindert Frieden
Donnerstag, 19. Dezember 2013
In seiner traditionellen Weihnachtsbotschaft hat der lateinische Patriarch von Jerusalem, Fuad Twal (Foto), allein Israel dafür verantwortlich gemacht, dass es keinen Frieden mit den Palästinensern gibt. „Die Friedensbemühungen werden durch den fortgesetzten israelischen Siedlungsbau behindert“, behauptete Twal (73). Der gebürtige Jordanier ist der höchste Vertreter der katholischen Kirche in Israel, den Palästinensergebieten, Jordanien und Zypern. Über Terror, Menschenrechtsverletzungen und Korruption innerhalb der palästinensischen Gesellschaft verlor der christliche Würdenträger kein Wort.
Anti-Terror-Einsätze: Armee erschießt zwei Palästinenser
Donnerstag, 19. Dezember 2013
Bei einem Feuergefecht mit israelischen Soldaten ist in der Nacht zum Donnerstag ein palästinensischer Terrorist erschossen worden. Nach Armeeangaben war bei einem Anti-Terror-Einsatz in der Palästinenserstadt Kalkiliya auf die Soldaten gefeuert worden, die zurückschossen. Bei dem Getöteten seien Waffen und Munition gefunden worden. Zuvor war bereits in Dschenin ein 23 Jahre alter Palästinenser getötet worden. Hier war eine israelische Spezialeinheit im Einsatz, um einen Angehörigen der Terrorgruppe „Islamischer Dschihad“ zu verhaften. Auch hier seien die Soldaten beschossen und zudem mit Brandsätzen beworfen worden, hieß es.
Israel-Video des Tages: Eine Stadt in Weiß
Donnerstag, 19. Dezember 2013

Schnee in Jerusalem ist ein seltenes Ereignis. Meist ist die weiße Pracht nach wenigen Stunden wieder verschwunden. Aber in diesem Jahr war alles anders. In der israelischen Hauptstadt lag der Schnee einen halben Meter hoch. Das öffentliche Leben in Jerusalem und den umliegenden Bergregionen kam zum Erliegen. Viele Kinder und Jugendliche genossen das ungewöhnliche Wetter, das ihnen zudem einige schulfreie Tage bescherte. Unser heutiges Video zeigt Impressionen aus der weißen Hauptstadt Israels.

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Kurznachrichten
Donnerstag, 19. Dezember 2013
+++ Weihnachtlich dekoriert präsentieren sich die Läden in der Jerusalemer Altstadt. Diese Nonne erledigte gerade ihre Weihnachtseinkäufe, als unser Fotograf vorbei kam. Die Jerusalemer Stadtverwaltung bereitet sich darauf vor, in den nächsten Tagen kostenlose Weihnachtsbäume an die christlichen Bewohner der Hauptstadt zu verschenken. +++ Im syrischen Bürgerkrieg sind bisher rund 1800 Palästinenser ums Leben gekommen. Besonders Hamas-Anhänger zieht es ins Nachbarland, um dort mit den islamistischen Rebellen gegen Assad zu kämpfen.+++ Die Familie des libanesischen Soldaten Hassan Ibrahim, der den 31-jährigen israelischen Unteroffizier Shlomo Cohen erschossen hatte, ist im arabischen Fernsehen aufgetreten. Sie seien erstaunt, dass man ihren Verwandten festgenommen habe, anstatt ihm nationale Anerkennung zukommen zu lassen, erklärten sie.
Irans Führer Khamenei: Die Zionisten sind wie die Nazis
Mittwoch, 18. Dezember 2013
Der oberste politische und religiöse Führer des Iran, Ayatollah Ali Khamenei (Foto), hat Zionisten mit Nazis verglichen. Die Äußerung wurde von den meisten westlichen Medien ignoriert. Khamenei veröffentlichte seine Aussage am Montag im Kurznachrichtendienst Twitter. Anlass war der Jahrestag eines Gerichtsverfahrens gegen den französischen Schriftsteller und Holocaust-Leugner Roger Garaudy, der zum Islam konvertierte und den Khamenei 1998 persönlich traf. Israel hatte in den vergangenen Monaten mehrfach darauf hingewiesen, dass Khamenei die Politik des Iran bestimme, nicht der sich moderat gebende und stets lächelnde Präsident Hassan Ruhani.
Israelische Ärzte retten vierjährigen Jungen aus Syrien
Mittwoch, 18. Dezember 2013
Israelische Ärzte haben einem vierjährigen syrischen Jungen mit einer komplizierten Herzoperation das Leben gerettet. Der Junge aus der umkämpften Stadt Homs wurde in der Kinderabteilung der Shaba-Klinik in Tel Hashomer (Foto) behandelt. Mohammed Hamudi ist mit einem schweren Herzfehler geboren worden. Ein israelisches Ärzteteam unter Leitung von Dr. Dudi Mishali operierte den Jungen, der von seinem Vater begleitet wurde. Die Einreise der beiden Syrer wurde durch eine enge Zusammenarbeit von israelischen und jordanischen Behörden möglich. Beide haben weder Pässe noch Visa, offiziell befinden sich Syrien und Israel im Krieg.
Israel-Video des Tages: Aktuelle Fernsehnachrichten
Mittwoch, 18. Dezember 2013

In den israel heute-Fernsehnachrichten dieser Woche geht es unter anderem um den schweren Wintersturm, der das Heilige Land tagelang fest im Griff hatte und das öffentliche Leben zum Erliegen brachte. Außerdem: Ein palästinensischer Akademiker wirft Muslimen vor, Spendengelder für die Moscheen auf dem Tempelberg zu veruntreuen. Die Nachrichtensendung wird von Bibel TV und verschiedenen Regionalsendern ausgestrahlt. Sie erreicht so das ganze deutschsprachige Europa über Satellit, Kabel und Antenne. Die aktuelle Folge zeigen wir Ihnen jeweils hier als Video.

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Kurznachrichten
Mittwoch, 18. Dezember 2013
+++ Der Jerusalemer Tempelberg bleibt ein ständiger Konfliktherd zwischen Juden und Muslimen. Die jordanische Tempelwächter-Behörde Waqf fordert, dass die israelische Polizei Überwachungskameras abmontiert, die das Areal der Al Aksa-Moschee im Blickfeld haben. Von dort aus waren in den vergangenen Monaten immer wieder Steine auf Juden geworfen worden. Auch die israelische Polizeistation, die direkt an das Areal des Felsendomes (Foto) angrenzt, ist den muslimischen Tempelwächtern ein Dorn im Auge. +++ Der Scharfschütze, der am Sonntag den israelischen Unteroffizier Shlomo Cohen (31) erschossen hat, wurde festgenommen und soll „angemessen bestraft werden“, heißt es in einer Mitteilung der libanesischen Armee. Cohen hinterlässt eine Ehefrau und eine elf Monate alte Tochter. +++
Mit Drohungen und Geldangeboten zu einem Friedensabkommen?
Dienstag, 17. Dezember 2013
Europa erhöht den Druck auf Israel und die Palästinenser, bei den Friedensverhandlungen Fortschritte zu erzielen. Die fünf größten europäischen Staaten (Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien und Spanien) haben Israel davor gewarnt, nach der bevorstehenden Freilassung weiterer palästinensischer Terroristen am 29. Dezember neue Siedlungspläne anzukündigen, wie dies schon zweimal geschehen sei. Sollten die Verhandlungen am Siedlungsbau scheitern, werde man Israel dafür verantwortlich machen. Gleichzeitig stelle die Europäische Union Israelis und Palästinensern eine „privilegierte Partnerschaft“ in Aussicht, falls die Gespräche zu einem Abkommen führen. Damit verbunden wären wirtschaftliche Vorteile in Milliardenhöhe. (im Bild: die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton im Gespräch mit Regierungschef Benjamin Netanjahu).
Streitkräfte warnen vor Kontakt mit messianischen Juden
Dienstag, 17. Dezember 2013
Die Bürger Israels sind diese Woche mit einer speziellen Morgenbotschaft der israelischen Armee geweckt worden, die landesweit in den Nachrichten zu hören war: Das Verteidigungsministerium hat angeordnet, dass alle Soldaten, die den Schabbat über in Jerusalem bleiben, keine Kontakte mit jener jüdischen Sekte haben sollen, die den Glauben an Jeschua (Jesus) predigt. Ist der Glaube an Jesus eine solche Bedrohung der nationalen Sicherheit, dass eine der effektivsten Armeen der Welt meint, ihre Soldaten vor dieser „jüdischen Sekte“ schützen zu müssen?
Israel-Video des Tages: Junge Leute dienen in der Armee
Dienstag, 17. Dezember 2013

Drei Jahre für Männer, rund zwei Jahre für Frauen – der Militärdienst prägt in Israel das Leben der jungen Erwachsenen. Der Dienst ist belastend und gefährlich. Dennoch melden sich viele junge Israelis freiwillig zu Spezialeinheiten und Kampftruppen. Sie sind überzeugt von Ihrer Aufgabe, und nicht alle sind Juden, wie der heutige Beitrag der israel heute-Fernsehredaktion zeigt.

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Kurznachrichten
Dienstag, 17. Dezember 2013
Der Verkehr rollt wieder in Jerusalem. Aber noch immer gibt es erhebliche Behinderungen durch Eis und Schnee, und noch immer haben einzelne Wohnviertel keinen Strom. Alle Schulen in der Hauptstadt sind seit heute früh wieder geöffnet. +++ Amerikas älteste und größte Akademiker-Vereinigung ASA (5000 Mitglieder) hat beschlossen, jede Art der Zusammenarbeit mit israelischen Hochschulen zu boykottieren. +++ Die israelische Regierung will nun doch keine neue Militärakademie auf dem Skopusberg in Jerusalem bauen. Mit dem Bau sollte der Status Jerusalems als Hauptstadt gestärkt werden, das Vorhaben war jedoch international kritisiert worden. +++
Nordgrenze: Scharfschütze trifft israelischen Soldaten tödlich
Montag, 16. Dezember 2013
Ein libanesischer Scharfschütze hat in der Nacht zum Montag den israelischen Soldaten Shlomi Cohen (31) erschossen. Der Unteroffizier war alleine mit einem nicht gepanzerten Armeefahrzeug im Grenzgebiet zum Libanon unterwegs. Offenbar wurden mindestens sechs Schüsse aus einer Entfernung von rund 200 Metern abgefeuert. Der Soldat erlag kurz darauf im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen im Nacken- und Brustbereich. Die israelische Armee hat daraufhin starke Truppenverbände in den Norden beordert. Der Todesschütze ist offenbar bekannt. Es handle sich um einen libanesischen Soldaten, der aus eigenem Antrieb gehandelt habe, heißt es in einer Stellungnahme der Armee.
Wintersturm des Jahrhunderts: Auf Schnee folgt Glatteis
Montag, 16. Dezember 2013
Drei Tage lang hat ein Wintersturm Israel weitgehend lahmgelegt. Vier Menschen kamen ums Leben, es gab Dutzende Verletzte, Zehntausende Haushalte waren tagelang ohne Strom. Viele Hauptverkehrsstraßen sind heute früh mit Eis überzogen und bleiben unpassierbar. Mehrere Hundert Menschen, die Jerusalem nicht verlassen konnten, verbrachten das Wochenende in Notunterkünften. Rund einen halben Meter hoch lag die weiße Pracht in der Hauptstadt. Die Armee setzte Panzer und Hubschrauber ein, um die Bevölkerung zu versorgen und akut kranke Patienten in die Hospitäler zu bringen. Mittlerweile ist der Sturm abgezogen, die Sonne scheint, aber es ist für israelische Verhältnisse bitter kalt. Mit Bildergalerie
Winter freut Skifahrer – Opposition ist verärgert
Montag, 16. Dezember 2013
Der heftige Wintersturm hat in Israel auch zu politischen Verwerfungen geführt: Oppositionsführer Isaac Herzog warf der Regierung ein mangelhaftes Krisenmanagement vor. Israels Staatskontrolleur Yosef Shapira forderte die Regierung auf, zu prüfen, warum der Schnee- und Kälteeinbruch Israel so unvorbereitet überraschen konnte. Zehntausende Israelis hatten den Schabbat frierend in ihren Häusern verbracht, deren elektrische Heizungen ausgefallen waren. Regierungschef Benjamin Netanjahu entgegnete, Israel habe die Naturkatastrophe besser bewältigt als andere Länder, die öfter mit solchen Wetterphänomenen zu tun hätten.
Israel-Video des Tages: Schnee und Eis im Heiligen Land
Montag, 16. Dezember 2013

Es sind Bilder, die an den Winter im Hochgebirge erinnern: Hoch türmt sich der Schnee auf den Straßen von Jerusalem. Die Behörden arbeiten mit Hochdruck daran, zumindest die wichtigsten Straßen wieder passierbar zu machen. Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat hat angesichts der ungewöhnlichen, extremen Wetterverhältnisse den Notstand ausgerufen. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sprach vom „Sturm des Jahrhunderts“. Das englischsprachige Video vermittelt Eindrücke eines Chaos-Wochenendes, das in die israelischen Geschichtsbücher eingehen wird.

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UPDATE: Schneechaos fordert zwei Todesopfer – 35.000 Haushalte ohne Strom
Samstag, 14. Dezember 2013
Der schwerste Schneesturm seit 60 Jahren hat in Israel zwei Todesopfer gefordert. In Lod kam bei einem Wohnungsbrand ein einjähriges Baby ums Leben. Ursache des Feuers war ein Heizlüfter neben dem Bett des Kindes. In Rishon Lezion starb ein 37 Jahre alter Mann. Er stürzte von einer Leiter, als er ein undichtes Dach reparieren wollte. Währenddessen halten die Schneefälle an. Nach Angaben der israelischen Elektrizitätswerke sind rund 35.000 Haushalte ohne Strom. Unter der Schneelast sind zahlreiche Bäume umgestürzt und haben Stromleitungen zerfetzt. Mit neuer Bildergalerie.
Mutiger Panzer-Kommandant rettet Kameraden vor Feuertod
Freitag, 13. Dezember 2013
Die Untersuchung eines Übungsunfalls an der syrischen Grenze, bei dem vergangenen Dienstag vier israelische Soldaten verletzt worden waren, hat einen beeindruckenden Mut des verantwortlichen Panzer-Kommandanten offenbart. Mit seinem raschen Eingreifen konnte Leutnant Eylon Tsarfati, der während des Unfalls selbst erheblich verletzt wurde, einen weitaus schlimmeren Ausgang des Unglücks verhindern. Der Kommandant rettete den Fahrer aus dem brennenden Panzer.
Schneechaos in Jerusalem: Tausende brauchen Hilfe
Freitag, 13. Dezember 2013
"So einen Wintersturm haben wir noch nie erlebt“, erklärte Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat. Anhaltende Schneefälle hatten der Hauptstadt bis Freitag früh fast einen halben Meter Schnee beschert. Rund 1500 Autofahrer blieben stecken, die Zufahrtsstraßen nach Jerusalem waren nicht mehr passierbar. Polizei und Armee brachten verzweifelte Autofahrer in Notunterkünften in Sicherheit. Der Ben-Gurion-Flughafen in Tel Aviv wurde zeitweise geschlossen, Flüge nach Zypern umgeleitet. Unter der Schneelast brachen Bäume zusammen und stürzten auf Stromleitungen. Tausende Jerusalemer litten deshalb unter stundenlangem Stromausfall und konnten bei Minustemperaturen nicht heizen.
Kurznachrichten
Freitag, 13. Dezember 2013
+++ Der Chef der israelischen Staatsbank, Stanley Fischer (Foto), ist mit 70 Jahren in den Ruhestand getreten – und steht vor einer neuen Herausforderung. Nachdem er Israel mit großem Erfolg durch die internationale Finanz- und Bankenkrise gesteuert hat, will ihn die USA als Vize-Bankchef gewinnen, damit er Amerikas marode Finanzen in Ordnung bringt. +++ Das Leitungsgremium der CERN, der Europäischen Organisation für Kernforschung, hat Israel als 21. Vollmitglied aufgenommen. Israel ist das erste nicht-europäische Land, das diesen Status erhält.
Schabbatlesung 14. Dezember 2013
Freitag, 13. Dezember 2013
Schabbat „Wa'Jechi – Und er lebte“
Lesung: 1. Mose 47,28 – 50,26
1. Könige 2, 1-12
Heftige Schneefälle: Schulen geschlossen, Straßen blockiert
Donnerstag, 12. Dezember 2013
Jerusalem ist heute früh unter einer weißen Schneedecke verschwunden. Schon in der Nacht hatte es im Norden Israels zu schneien begonnen. Mittlerweile bedeckt die weiße Pracht die Golanhöhen und große Teile Galiläas. Oberhalb von 700 Metern sanken die Temperaturen auf minus vier Grad. In zahlreichen Städten, darunter Haifa und Jerusalem, bleiben die Schulen geschlossen. An der Mittelmeerküste regnete es stark, zum Teil verbunden mit Hagel. Der Wintersturm fegt mit Böen von bis zu 100 Stundenkilometern über das Heilige Land. MIT BILDERGALERIE
Europa bezahlt Palästinenser in Gaza fürs Nichtstun
Donnerstag, 12. Dezember 2013
Die Europäische Union bezahlt das Gehalt für Beschäftigte im öffentlichen Dienst in Gaza, die überhaupt nicht arbeiten. Nach einer Buchprüfung haben Kontrolleure des Europäischen Rechnungshofes nun empfohlen, diese Zahlungen einzustellen. Der Skandal wurde am Mittwoch bekannt, nachdem Buchprüfer die Verwendung von rund einer Milliarde Euro an Hilfsgeldern für die Palästinenser genau unter die Lupe genommen hatten. Nach Angaben des Prüfers Hans Gustav Wessberg ergaben Stichproben, das vier von zehn angeblich im öffentlichen Dienst Gazas Beschäftigten überhaupt keiner Arbeit nachgehen. In einem Fall habe sich herausgestellt, dass von 125 Angestellten 90 nur auf dem Papier beschäftigt werden.
Israel-Video des Tages: Das Jerusalem-Syndrom
Donnerstag, 12. Dezember 2013

Rund 4,1 Millionen Deutsche sahen am Mittwochabend in der ARD den Spielfilm Das Jerusalem-Syndrom. Die deutsch-israelische Co-Produktion drehte sich um eine christliche Sekte, um die Bibel und um eine Bombe – frei erfunden und oft überzeichnet, aber mit vielen stimmungsvollen Aufnahmen aus der Jerusalemer Altstadt. Das „Jerusalem-Syndrom“ gibt es aber tatsächlich. Es handelt sich um eine psychische Störung. Das israel heute-Fernsehteam hat darüber mit Professor Pessach Lichtenberg von der Psychiatrischen Klinik in Jerusalem gesprochen.

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Kurznachrichten
Donnerstag, 12. Dezember 2013
+++ Die äthiopisch-stämmige Knessetabgeordnete Pnina Tamano-Shata (Foto) durfte bei einer Aktion vor dem Parlament kein Blut spenden. Der israelische Rettungsdienst Magen David Adom begründete dies mit ihrem „besonderen jüdisch-äthiopischen Blut“. Daraufhin gab es heftige Rassismus-Vorwürfe – die Abgeordnete lebt in Israel, seit sie drei Jahre alt ist, und hat in der Armee gedient. Die Affäre beschäftigt mittlerweile sogar den Staatspräsidenten. Shimon Peres unterstrich: „Wir müssen allen Israelis gleichermaßen erlauben, Blut zu spenden.“ +++ Im Monat November haben 306.000 Touristen Israel besucht, das waren zehn Prozent mehr als im Monat November des Vorjahres.
Für Apple liegt die Klagemauer bereits in „Palästina“
Mittwoch, 11. Dezember 2013
Apple ist oft ganz vorne mit dabei, wenn es um neue, moderne Technik geht. Nun hat der amerikanische Hochtechnologie-Konzern auch auf einem anderen Gebiet eine Vorreiter-Rolle übernommen: Die Jerusalemer Klagemauer (auch Westmauer oder Kotel genannt) befindet sich laut Apple in „Palästina“. Hat der Konzern mit seinem neue iPhone bereits den israelisch-palästinensischen Konflikt gelöst, während der Rest der Welt sich noch mit Friedensverhandlungen aufhält?
Heftiger Regen in Jerusalem: Schneefälle werden erwartet
Mittwoch, 11. Dezember 2013
Die erhofften Niederschläge sind im Heiligen Land angekommen: Heute Vormittag hat es im Norden und im Zentrum heftig geregnet. Israel stehen weitere unruhige Tage bevor: Ein heftiger Wintersturm ist angekündigt. Nicht nur auf dem Berg Hermon, auch in Jerusalem erwarten die Meteorologen Schneefälle. Die Stadtverwaltung hat bereits den Winterdienst in Alarmbereitschaft versetzt, Bürgermeister Nir Barkat (Foto) präsentierte ein neues Räum- und Streufahrzeug.
Israel-Video des Tages: Die neuen TV-Nachrichten
Mittwoch, 11. Dezember 2013

In den israel heute-Fernsehnachrichten dieser Woche geht es unter anderem um das historische Wasserabkommen zwischen Israel, Jordanien und den Palästinensern. Außerdem: Deutschland verkauft Kriegsschiffe an Israel. Die Nachrichtensendung wird von Bibel TV und verschiedenen Regionalsendern ausgestrahlt. Sie erreicht so das ganze deutschsprachige Europa über Satellit, Kabel und Antenne. Die aktuelle Folge zeigen wir Ihnen jeweils hier als Video.

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Kurznachrichten
Mittwoch, 11. Dezember 2013
+++ Die israelischen Streitkräfte gehen gegen die islamistische Hamas vor – mit Comics. Im offiziellen Blog der Armee im Internet wurden Zeichnungen veröffentlicht, die das wahre Gesicht der Terrororganisation zeigen sollen: Bombenanschläge, Raketenabschüsse, Unterdrückung von Frauen und die Entführung israelischer Soldaten. +++ Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas hat nach Medienberichten einen Vorschlag des amerikanischen Außenministers John Kerry abgelehnt. Der hatte angeregt, dass israelische Soldaten während einer zehnjährigen Übergangszeit an einigen Stellen im Jordantal präsent sein sollten, um die Grenze zu Jordanien zu sichern. Abbas verlangt, dass das ganze Jordantal dem künftigen Staat Palästina zugeschlagen wird. +++
Armee stellt neues Feldlazarett für 250 Patienten vor
Dienstag, 10. Dezember 2013
Die israelische Armee hat ein neues, hochmodernes Feldlazarett eingerichtet. Die Einrichtung kann als Notkrankenhaus bei Naturkatastrophen eingesetzt werden. Auch für die gleichzeitige Behandlung vieler Verletzter in Kriegszeiten ist das Lazarett gedacht, das zudem für Hilfseinsätze im Ausland zur Verfügung stehen wird. Zuletzt hatte die israelische Armee nach dem Taifun auf den Philippinen ein Nothospital eingerichtet. In Kriegszeiten kann das mobile Notkrankenhaus, das über modernste Technik verfügt, in Frontnähe aufgebaut werden. Verwundete erhalten so rasch die bestmögliche Versorgung.
Israel hat gegen Todesstrafe für Mandela gekämpft
Dienstag, 10. Dezember 2013
Weder Israels Präsident Shimon Peres noch Regierungschef Benjamin Netanjahu nehmen heute an den Gedenkfeiern zu Ehren Nelson Mandelas teil. Netanjahu sagte die Reise ab, da die Kosten dafür zu hoch seien. Erst vor kurzem war Netanjahus Ausgabenpolitik heftig kritisiert worden. Nachdem bekannt gegeben wurde, dass Netanjahu nicht nach Südafrika reist, bekundete Präsident Peres seinen Wunsch, bei den Gedenkfeiern anwesend zu sein. Doch wegen Krankheit musste nun auch er die Reise absagen. Somit wird Israel in Südafrika von einer Delegation von Knesset-Mitgliedern vertreten.
Israel-Video des Tages: Der Kollek-Park in Jerusalem
Dienstag, 10. Dezember 2013

28 Jahre lang war Teddy Kollek Bürgermeister von Jerusalem. In dieser Zeit ließ er zahlreiche Parks, Gärten und Promenaden errichten. Während er im Amt war, erblühte die Stadt in neuem Glanz. 1966 rief er die 'Jerusalem Foundation' ins Leben, die bis heute durch Spenden insbesondere Bildungs-, Kultur- und Gemeindeprojekte unterstützt. Eines ihrer neusten Projekte ist der Teddy-Park unweit der Jerusalemer Altstadt. Die israel heute-Fernsehredaktion stellt die neue Attraktion vor.

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Kurznachrichten
Dienstag, 10. Dezember 2013
+++ Der israelische Soldat Guy Hever (Foto) wird seit August 1997 auf den Golanhöhen vermisst. Die Armeeführung gab nun bekannt, sie werde den Fall erneut untersuchen und versuchen, eine Spur von Hever zu finden. Seine Mutter Rina glaubt, dass ihr Sohn noch lebt und in Syrien festgehalten wird. +++ Das Parlament hat nach einer kontroversen Debatte ein neues Gesetz verabschiedet, das es dem Staat erlaubt, härter gegen illegale Einwanderer vorzugehen. Sie können bis zu einem Jahr ins Gefängnis kommen, andere werden in Auffanglagern festgehalten. +++
„Historisches Abkommen“ zur Rettung des Toten Meeres
Montag, 9. Dezember 2013
Israel, Jordanien und die Palästinensische Autonomiebehörde unterzeichnen heute in Washington ein Abkommen, das die künftige Wasserversorgung regelt. Israelische Medien sprechen von einem „historischen Vertrag“. Er sieht unter anderem vor, dass eine Pipeline vom Roten Meer zum Toten Meer (Foto) gebaut wird. Durch sie sollen jährlich Millionen von Kubikmetern Wasser nach Norden gepumpt werden, um das Austrocknen des Toten Meeres zu verhindern. Die Vereinbarung sieht zudem den Bau einer gemeinsamen Meerwasser-Entsalzungsanlage vor. Das aufbereitete Wasser teilen sich Israelis, Jordanier und Palästinenser.
Experte: Israelis glauben nicht mehr an Zwei-Staaten-Lösung
Montag, 9. Dezember 2013
Die Israelis glauben nicht mehr daran, dass der arabisch-israelische Konflikt durch eine Zwei-Staaten-Lösung beendet werden kann. Diese Ansicht vertrat der Nahost-Experte Dr. Mordechai Kedar vom Begin-Sadat-Zentrum für strategische Studien. Noch vor zehn Jahren habe eine Mehrheit der Israelis die internationalen diplomatischen Bemühungen – nach 50 Jahren mit immer neuen Kriegen – als Vorboten eines dauerhaften Friedens betrachtet. „Diejenigen Israelis, die noch daran glauben, passen in zwei Telefonzellen“, erklärte Kedar dem israelischen Radiosender Arutz Sheva. Der Grund für den Sinneswandel lasse sich in einem Wort zusammenfassen: Gaza.
Priester Nadaf entsetzt: Sohn in Nazareth angegriffen
Montag, 9. Dezember 2013
Der 17-jährige Sohn des griechisch-orthodoxen Priesters Gabriel Nadaf ist in Nazareth zusammengeschlagen worden. Er liegt mit Kopfverletzungen im Krankenhaus. Gabriel Nadaf (links im Bild) wurde bekannt, weil er sich offen zum Staat Israel bekennt und christliche Jugendliche mit arabischer Muttersprache dazu ermutigt, Dienst in der israelischen Armee zu leisten. Muslimische Extremisten hatten deshalb Todesdrohungen gegen ihn ausgesprochen. Über den Täter ist bislang nur bekannt, dass es sich um einen 21 Jahre alten Anhänger einer extremen linken Splitterpartei handeln soll.
Israel-Video des Tages: Steinewerfer in Aktion
Montag, 9. Dezember 2013

In den vergangenen Wochen gab es immer neue Meldungen über palästinensische Jugendliche, die im Großraum Jerusalem Steine auf Autos warfen, in denen sie Juden vermuteten. Mehrere Fahrzeuginsassen wurden verletzt. Zuletzt kam ein kleines Mädchen ins Krankenhaus: Sie hatte in ihrem Kindersitz einen Stein auf den Kopf bekommen, der die Seitenscheibe durchschlagen hatte. Das heutige Video zeigt, wie schnell diese Attacken ausgeführt werden. Die Autofahrer haben kaum eine Chance, den Steinen auszuweichen.

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Kurznachrichten
Montag, 9. Dezember 2013
+++ Palästinenser in Gaza trauern um Nelson Mandela. Der südafrikanische Staatspräsident war am 5. Dezember im Alter von 95 Jahren gestorben. Die Palästinenser verehren Mandela als „Kämpfer gegen die Apartheid“. Sie werfen dem israelischen Staat Rassismus vor. +++ Vom 1. Januar 2014 an dürfen in Israel keine Zigaretten mehr an Automaten verkauft werden, unabhängig davon, ob die Geräte auf der Straße oder in Gebäuden stehen. +++ In Israel leben rund 158.000 Christen, das sind etwa zwei Prozent der Gesamtbevölkerung. Davon sind über 80 Prozent Araber.
Priester Nadaf entsetzt: Sohn in Nazareth angegriffen
Samstag, 7. Dezember 2013
Der 17-jährige Sohn des griechisch-orthodoxen Priesters Gabriel Nadaf ist in Nazareth zusammengeschlagen worden. Er liegt mit Kopfverletzungen im Krankenhaus. Gabriel Nadaf (links im Bild) wurde bekannt, weil er sich offen zum Staat Israel bekennt und christlich-arabische Jugendliche dazu ermutigt, Dienst in der israelischen Armee zu leisten. Muslimische Extremisten hatten deshalb Todesdrohungen gegen ihn ausgesprochen. Über den Täter ist bislang nur bekannt, dass es sich um einen 21 Jahre alten Anhänger einer extremen linken Splitterpartei handeln soll.
Erster Wintersturm in Israel bringt Gewitter und Starkregen
Freitag, 6. Dezember 2013
Erstmals seit April hat es gestern in Israel heftig geregnet. Im Norden gab es mehrere Gewitter mit Sturm, Hagel und Starkregen. Auf den Golanhöhen wurden nur noch neun Grad gemessen, auf dem Berg Hermon fiel sogar Schnee. Die Skipisten sind jedoch noch geschlossen. Der Pegel des Sees Genezareth, des wichtigsten Trinkwasserspeichers in Israel, stieg um einen Zentimeter an. Für das bevorstehende Wochenende sind weitere Niederschläge angesagt. Erst vor wenigen Tagen hatten die beiden Oberrabbiner Israels, Yitzhak Yosef und David Lau, angesichts der drohenden Trockenheit zu Gebeten um Regen aufgerufen.
Hamas verurteilt Kollaborateur zum Tod durch Erhängen
Freitag, 6. Dezember 2013
Ein Militärgericht in Gaza hat einen Mann zum Tod durch Erhängen verurteilt. Er soll angeblich mit Israel zusammengearbeitet haben, meldete die in Bethlehem ansässige palästinensische Nachrichtenagentur Ma'an. Was dem Mann, von dem nur die Initialen A.K. bekannt sind, im Detail vorgeworfen wird, ist nicht bekannt. Erst am 22. Juni hatten die islamistischen Machthaber in Gaza zwei Männer hängen lassen, weil sie angebliche Kollaborateure waren. In den palästinensischen Gebieten ist für Mord, Drogenhandel und Zusammenarbeit mit dem Feind die Todesstrafe vorgesehen.
US-Außenminister: Israels Sicherheit hat für uns Priorität
Freitag, 6. Dezember 2013
Der amerikanische Außenminister John Kerry ist bemüht, bei den Israelis verloren gegangenes Vertrauen wiederherzustellen. Die Sicherheit des jüdischen Staates nehme bei den Friedensgesprächen eine Schlüsselrolle ein. Das betreffe sowohl die Palästinenser als auch den Iran, erklärte Kerry bei einem Gespräch mit Regierungschef Benjamin Netanjahu in Jerusalem. Die US-Regierung war in Israel zuletzt heftig kritisiert worden, weil sie dem Iran die Urananreicherung genehmigte und Israel wegen geplanter Siedlungsbauprojekte im sogenannten Westjordanland und im Ostteil von Jerusalem öffentlich an den Pranger gestellt hatte.
Israel-Video des Tages: „Die Armee ist stark“
Freitag, 6. Dezember 2013

Die israelische Armee hat eine Videoserie veröffentlicht, die sich humorvoll mit der Stärke der Streitkräfte beschäftigt. Bei unserem Video des Tages geht es um eine starke Tasse türkischen Kaffees. „Du denkst, das ist stark? Die israelische Armee ist stark!“, heißt es in dem Film, in dem verschiedene Teile der Streitkräfte kurz gezeigt werden. Vor allem beim jungen Publikum kommt die Kampagne gut an. In den Kommentaren dazu heißt es: „Gott sei Dank haben wir eine starke Armee und sind ein starkes Land.“

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Kurznachrichten
Freitag, 6. Dezember 2013
+++ Blockade: Ein ultraorthodoxer Mann hält einen Omnibus in Jerusalem auf. Der Protest der Ultraorthodoxen richtet sich gegen ihre Einberufung zum Militärdienst. +++ Eine Umfrage ergab, dass Israels Verteidigungsminister Moshe Ya'alon der beliebteste Minister ist. Er erreichte 64 von 100 möglichen Punkten. Yair Lapid schnitt als Finanzminister mit nur 40 Punkten am schlechtesten ab. +++ Vier Frauen und acht Männer des Geheimdienstes Mossad haben eine Auszeichnung für besondere Leistungen erhalten. Um wen es sich handelt und wofür sie geehrt wurden, blieb geheim. An der Ehrungszermonie nahmen Regierungschef Netanjahu, Staatspräsident Peres und Mossad-Chef Pardo teil. +++
Schabbatlesung 7. Dezember 2013
Freitag, 6. Dezember 2013
Schabbat „Wa'Jigasch – Und er trat heran“
Lesung: 1. Mose 44,18 – 47,27
Prophetenlesung: Hesekiel 37,15-28
Tempelberg: Muslime schießen mit Feuerwerk auf Polizisten
Donnerstag, 5. Dezember 2013
Arabische Jugendliche haben am Mittwoch aus der Al Aksa-Moschee heraus Feuerwerkskörper abgeschossen. Sie richteten sich gegen israelische Polizisten auf dem Jerusalemer Tempelberg. Die Behörden schlossen daraufhin das Tempelberg-Areal für die Öffentlichkeit. Die Muslime bezeichnen die Al Aksa-Moschee als drittheiligste Stätte des Islam, obwohl sie im Koran gar nicht erwähnt wird. Ein weiterer Zwischenfall mit arabischen Jugendlichen erregt in Israel die Gemüter: Drei junge Palästinenser raubten einer jüdischen Mutter das Auto, auf dessen Rücksitz ihr drei Monate altes Baby schlief.
Ultraorthodoxe protestieren vor Militärgefängnis
Donnerstag, 5. Dezember 2013
Die Auseinandersetzung um den Militärdienst von ultraorthodoxen Juden spitzt sich zu. Am Mittwoch demonstrierten mehrere Hundert Ultraorthodoxe zusammen mit ihren Rabbinern vor dem Militärgefängnis in Atlit bei Haifa. Anlass des Protests: Ein 19-jähriger Bibelschüler hatte sich geweigert, zur Musterung zu kommen. Daraufhin hatte ihn die Militärpolizei verhaftet, ein Richter schickte ihn für zwei Wochen hinter Gitter. Führende Ultraorthodoxe hatten öffentlich dazu aufgerufen, den Dienst in der Armee zu verweigern. In den ultraorthodoxen Wohnvierteln wie hier in Mea Shearim in Jerusalem wurden entsprechende Plakate geklebt (Foto).
Israel-Video des Tages: 101 Gesichter des Heiligen Landes
Donnerstag, 5. Dezember 2013

Zum 65-jährigen Bestehen des Staates Israel hatte das Diplomatenclub-Magazin einen Fotowettbewerb veranstaltet: „Israel durch ausländische Linsen“. Er zeigt, wie Diplomaten und Journalisten aus der ganzen Welt den Staat Israel sehen. Das heutige Video zeigt die Gewinnerfotos und eine Auswahl weiterer Aufnahmen der Teilnehmer. Es ist jeweils angegeben, aus welchem Land der Fotograf stammt. Entstanden ist eine beeindruckend vielfältige Sicht auf Israel, das Land mit 101 Gesichtern.

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Kurznachrichten
Donnerstag, 5. Dezember 2013
+++ Die achte und letzte Kerze wurde gestern Abend entzündet. Somit geht das jüdische Lichterfest Chanukka heute zu Ende. Unser Foto entstand im Jerusalemer Stadtteil Nachlaot. +++ Der frühere Direktor des Inlandsgeheimdienstes Shin Bet, Yuval Diskin, hat Regierungschef Netanjahu kritisiert: Das Palästinenserproblem sei für Israel viel gefährlicher als der Iran. +++ Der amerikanische Außenminister John Kerry führt derzeit in Jerusalem und Ramallah Gespräche, um den Friedensprozess voran zu bringen. Die Palästinenser drohen mit einem Abbruch der Verhandlungen, weil Israel weitere Siedlungen baue. Israel wirft den Palästinensern vor, ihnen gehe es gar nicht um ein Friedensabkommen, sondern nur um die Freilassung weiterer inhaftierter Terroristen. +++
Europa sorgt mit Drohungen für Druck bei Friedensgesprächen
Mittwoch, 4. Dezember 2013
Die Europäische Union macht Druck in Sachen Friedensgesprächen: Sie droht Israel mit weiteren Maßnahmen gegen jüdische Siedlungen im sogenannten Westjordanland, falls die Gespräche mit den Palästinensern nicht zu einem Abkommen führen. Auch die Palästinensische Autonomiebehörde wurde unter Druck gesetzt. Ein Scheitern der Friedensgespräche könne dazu führen, dass die Finanzhilfen für deren Regierung deutlich gekürzt würden, hieß es jetzt in Brüssel. Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas (Foto) erklärte, er sei zuversichtlich, dass ein Abkommen mit Israel bis April nächsten Jahres erreichbar sei. Diese Frist hatten die USA gesetzt.
Französische Forscher: Jassir Arafat wurde nicht vergiftet
Mittwoch, 4. Dezember 2013
Kriminalwissenschaftler aus Frankreich haben keine Anzeichen dafür gefunden, dass der frühere Palästinenserführer Jassir Arafat vergiftet wurde. Diese Untersuchungsergebnisse wurden jetzt bekannt, noch bevor die Franzosen sie offiziell vorstellten. Sie kamen damit zu anderen Ergebnissen als eine Forschungsgruppe aus der Schweiz. Die hatte im vergangenen Monat bekannt gegeben, sie habe in Proben aus Arafats Leiche hochgiftiges Polonium entdeckt. Arafat war 2004 in einem französischen Krankenhaus gestorben, nachdem er vier Wochen lang schwere Magen- und Verdauungsprobleme hatte.
Israel-Video des Tages: Die aktuellen TV-Nachrichten
Mittwoch, 4. Dezember 2013

In den israel heute-Fernsehnachrichten dieser Woche geht es unter anderem um die Proteste wegen der geplanten Umsiedlung von Beduinen und um die Atomverhandlungen mit dem Iran. Außerdem: Israel und die USA planen ein großes gemeinsames Manöver. Die Nachrichtensendung wird von Bibel TV und verschiedenen Regionalsendern ausgestrahlt. Sie erreicht so das ganze deutschsprachige Europa über Satellit, Kabel und Antenne. Die aktuelle Folge zeigen wir Ihnen jeweils hier als Video.

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Kurznachrichten
Mittwoch, 4. Dezember 2013
+++ Menachem Shamshi (Bildmitte) hat das diesjährige israelische Bibelquiz gewonnen. Er lebt in Samaria und arbeitet dort als Bibellehrer. Zu den ersten Gratulanten zählten Regierungschef Netanjahu (links) und Erziehungsminister Piron. Das Bibelquiz hat in Israel einen hohen Stellenwert. +++ Hassan al-Laqqis, ein Kommandeur der Hisbollah-Terroristen im Libanon, ist in der Nacht zum Mittwoch in Beirut erschossen worden. Die Hisbollah beschuldigt Israel, den Vertrauten ihres Anführers Hassan Nasrallah ermordet zu haben. Ein Sprecher der israelischen Regierung wies dies zurück. +++
Papst kommt voraussichtlich im Mai 2014 ins Heilige Land
Dienstag, 3. Dezember 2013
Papst Franziskus wird voraussichtlich im Mai kommenden Jahres Israel und Jordanien besuchen. Das wurde am Rande des Empfangs für Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu im Vatikan bekannt. Netanjahu hatte das Oberhaupt der katholischen Kirche offiziell nach Israel eingeladen. Er schenkte dem Papst ein Buch über die Inquisition in Spanien, das sein Vater verfasst hat. Ben-Zion Netanjahu, der im vergangenen Jahr starb, war Geschichtswissenschaftler und hatte erforscht, wie die Katholiken Spaniens im Mittelalter gegen die Juden vorgegangen waren.
Oberrabbiner rufen zu Gebeten um Regenfälle auf
Dienstag, 3. Dezember 2013
Die beiden israelischen Oberrabbiner Yitzhak Yosef und David Lau haben entschieden, dass man angesichts der spärlichen Niederschläge in diesem Herbst von einer Dürre sprechen müsse. Deshalb sei es notwendig, um ergiebige Regenfälle zu beten. Sie forderten dazu auf, entsprechende Psalmen zu lesen und den täglichen Gebeten die Bitte um Regen hinzuzufügen. Nachdem der vergangene Winter ausreichende Niederschläge gebracht hatte, gingen viele Meteorologen davon aus, dass erneut ein Herbst und Winter mit viel Regen zu erwarten sei. Doch bislang blieb es bei wenigen Schauern.
Israel-Video des Tages: Prominenz singt Arik Einstein
Dienstag, 3. Dezember 2013

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Staatspräsident Shimon Peres sind im israelischen Fernsehen stark vertreten – aber dass sie vor Publikum singen, ist doch die Ausnahme. Das heutige Video zeigt den Ausschnitt einer Fernsehshow mit Ofra Haza und Dan Shilon, die ein Stück des legendären israelischen Sängers und Songwriters Arik Einstein vortragen: Ani ve'ata („Du und ich“). Arik Einstein starb am 26. November. In der nächsten Ausgabe des Israel Heute-Magazins stellen wir den legendären Musiker vor. Im Video, das 1995 entstand, stimmen Netanjahu (damals Oppositionsführer) und Peres (damals Außenminister) in Arik Einsteins Lied ein – dem Publikum gefiel es offensichtlich.

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Kurznachrichten
Dienstag, 3. Dezember 2013
+++ Palästinenser sind mit mehreren Booten vom Hafen in Gaza aufgebrochen. Sie suchen die Konfrontation mit der israelischen Marine, um gegen die Seeblockade des Gazastreifens zu protestieren. +++ Führende israelische Sicherheitsexperten befürchten, die Politik von US-Präsident Obama führe den Nahen Osten in eine Katastrophe. Die Kontakte zwischen dem Weißen Haus und Jerusalem seien praktisch zum Erliegen gekommen, melden israelische Medien. Unterdessen machen Gerüchte die Runde, Obama wolle 2014 das Mullah-Regime in Teheran besuchen. +++ 49 Prozent der Juden in Israel sind der Meinung, Israel solle seine Abhängigkeit von den USA reduzieren und stattdessen weitere Verbündete suchen. 70 Prozent sind aber der Auffassung, dass Israel keine Partner finden wird. +++
Syrienkrieg: Israelische Soldaten feuern nach Angriff zurück
Montag, 2. Dezember 2013
Israel droht immer tiefer in den syrischen Bürgerkrieg hineingezogen zu werden. Heute früh wurden israelische Soldaten auf den Golanhöhen (Foto) von einem syrischen Militärposten aus beschossen. Die Israelis feuerten zurück, einer der Syrer sei dabei getroffen worden, meldete die Armee. Zuvor war von syrischem Gebiet aus eine Mörsergranate abgefeuert worden, die auf den Golanhöhen einschlug. Die Granate verfehlte ein Haus des Drusendorfes Majdal Shams nur knapp. Es gab keine Verletzten.
Atom-Deal mit dem Iran: Nun ermittelt der Mossad
Montag, 2. Dezember 2013
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat den israelischen Auslandsgeheimdienst Mossad beauftragt, die Atomfabriken des Iran unter die Lupe zu nehmen und mögliche Verstöße gegen das Genfer Nuklearabkommen zu dokumentieren. Das beichtet die englische Zeitung Sunday Times unter Berufung auf Geheimdienstkreise. Demnach sollen drei Bereiche besonders unter die Lupe genommen werden: Die Raketen des Iran, dessen Bombenentwicklung und eventuelle geheime Anlagen zur Urananreicherung.
Straßenschlachten wegen geplanter Umsiedlung von Beduinen
Montag, 2. Dezember 2013
Bei gewalttätigen Protesten gegen die geplante Umsiedlung von Beduinen sind 15 Polizeibeamte verletzt worden. Mehrere Dutzend Demonstranten, die Polizisten angegriffen hatten, wurden verhaftet. Die Protestierer warfen Steine, zündeten Autoreifen an und blockierten Straßen. Die Polizei setzte Tränengas und Wasserwerfer ein. Die offensichtlich abgesprochenen Proteste gab es zeitgleich in der Negev, in Haifa, in Tayibe und in Jerusalem. Radikale Palästinenser heizten die Auseinandersetzungen an und skandierten „Wir geben unser Leben für Palästina.“
Israel-Video des Tages: Ein Besuch im Beduinenzelt
Montag, 2. Dezember 2013

Nach den Krawallen vom Wochenende richtet sich der Blick der Weltöffentlichkeit verstärkt auf die Beduinen. Vielen Israel-Reisenden sind ihre ärmlichen Siedlungen am Rande der Hauptstraßen schon aufgefallen: Ein paar Hütten, Schafe, Ziegen, mitten im Nirgendwo, oft auf Land, das ihnen juristisch betrachtet nicht gehört. Versuche, sie in Städte und Gemeinden umzusiedeln, scheitern regelmäßig. Warum, erklärt Suleyman im heutigen Video. Der 53-jährige hat das israel heute-Fernsehteam in sein Zelt eingeladen.

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Kurznachrichten
Montag, 2. Dezember 2013
+++ Ein ultraorthodoxer Jude entzündet im Jerusalemer Stadtteil Mea Shearim das Chanukka-Licht. Bei dem achttägigen Lichterfest wird jeden Abend eine weitere Kerze entzündet, heute Abend die sechste. Das Fest erinnert an die Wiedereinweihung des zweiten jüdischen Tempels. +++ Ministerpräsident Netanjahu hat gestern Abend in der Großen Synagoge in Rom die für diesen Tag bestimmten fünf Lichter am Chanukka-Leuchter entzündet. Heute wird er sich im Vatikan mit Papst Franziskus treffen, um über die Weltlage zu sprechen und ihn offiziell ins Heilige Land einzuladen. +++
Straßenschlachten wegen geplanter Umsiedlung von Beduinen
Sonntag, 1. Dezember 2013
Bei gewalttätigen Protesten gegen die geplante Umsiedlung von Beduinen sind 15 Polizeibeamte verletzt worden. Mehrere Dutzend Demonstranten, die Polizisten angegriffen hatten, wurden verhaftet. Die Protestierer warfen Steine, zündeten Autoreifen an und blockierten Straßen. Die Polizei setzte Tränengas und Wasserwerfer ein. Die offensichtlich abgesprochenen Proteste gab es zeitgleich in der Negev, in Haifa, in Tayibe und in Jerusalem. Radikale Palästinenser heizten die Auseinandersetzungen an und skandierten „Wir geben unser Leben für Palästina.“

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