News Archive

November 2013

Krawalle in Hebron und Yatta bei Salafisten-Beerdigung
Freitag, 29. November 2013
Tausende Trauergäste haben an den Beerdigungen der palästinensischen Terroristen teilgenommen, die während eines gemeinsamen Einsatzes des Geheimdienstes Shin Bet, des Militärs und der Anti-Terror-Einheit der Polizei in der Nähe von Hebron getötet worden sind (israel heute berichtete). Viele Teilnehmer der Beisetzung trugen die grüne Flagge der Hamas und verlangten lauthals in Sprechchören „Rache, Rache“. In der Nähe der Stadt Yatta gab es Zusammenstöße zwischen palästinensischen Aufständischen und israelischen Sicherheitskräften. Mehrere Dutzend Jugendliche warfen Steine und ließen den Soldaten brennende Reifen entgegen rollen. Die israelischen Streitkräfte hielten die aufgebrachte Menge mit Schallgranaten und Gummi-Geschossen in Schach.
Nobelpreisträger: Bibelstudium macht fein und schlau
Freitag, 29. November 2013
„Das Thorastudium formte das Volk Israel zu einer feinen und ausgezeichneten Nation“, sagte Prof. Israel Aumann (Foto). Der 83-jährige Mathematiker deutscher Abstammung mit israelischer und amerikanischer Staatsbürgerschaft erhielt 2005 den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften. Juden gewannen, auch im Vergleich mit den christlichen und islamischen Völkern, die meisten Nobelpreise. Aumann führt dies auf „jüdische Werte“ zurück.
Israel-Video des Tages: Wissenschaft für Kinder
Freitag, 29. November 2013

Israel ist ein kleines Land, aber ein ganz großes, wenn es um Forschung und Entwicklung geht. Israels Wissenschaftler sind im internationalen Wettbewerb überaus erfolgreich – eine Vielzahl von Nobelpreisen unterstreicht das eindrucksvoll. Im Heiligen Land versucht man, bereits Kinder spielerisch für Naturwissenschaften zu interessieren – zum Beispiel im Bloomfield-Wissenschaftsmuseum in Jerusalem, das die israel heute-Fernsehredaktion im heutigen Video vorstellt.

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Kurznachrichten
Freitag, 29. November 2013
+++ Ein zwei Jahre altes Mädchen hat am Donnerstag mittelschwere Kopfverletzungen erlitten. Das Kind war mit seiner Mutter in einem Auto in Jerusalem unterwegs, das von Steinen getroffen wurde. Ein großer Stein durchschlug die Seitenscheibe und traf das Mädchen in seinem Kindersitz (Foto). Die Polizei vermutet vier arabische Jugendliche im Alter zwischen 15 und 20 Jahren als Täter. Sie wurden festgenommen. +++ In den ersten neun Monaten diesen Jahres stieg die Zahl der Wohnungsbauten in den jüdischen Siedlungen in Judäa und Samaria, in der so genannten Westbank, gegenüber der Vergleichszeit des Vorjahres um 132 Prozent an. Der Bau von 2159 neuen Siedlerwohnungen wurde begonnen. +++
Schabbatlesung 30. November 2013
Freitag, 29. November 2013
Schabbat „Mikkez – Nach Ablauf“
Lesung: 1. Mose 41,1 – 44,17; 4. Mose 7,24-29
Prophetenlesung: : Sacharja 2,14 - 4,7
Israelischer Botschafter beklagt anti-israelische Haltung der UN
Donnerstag, 28. November 2013
Die Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) hat eine Sondersitzung zum „Internationalen Tag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk“ abgehalten. Dabei wurde einmal mehr eine ganze Reihe von anti-israelischen Beschlüssen gefasst. Israels Botschafter bei den Vereinten Nationen, Ron Prosor (Foto), hat die UN für dieses Verhalten scharf kritisiert: „Die anti-israelische Haltung der Vereinten Nationen zieht sich durch ihr ganzes System und spiegelt sich das ganze Jahr über in ihren Entscheidungen wider“, erklärte Prosor.
Forschungsgelder können fließen: Hasswelle gegen Israel
Donnerstag, 28. November 2013
Die Europäische Union und Israel haben sich geeinigt: Israel kann am Forschungsprojekt „Horizon 2020“ teilnehmen. Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashtion und Israels Justizministerin Zipi Livni haben den Kompromiss ausgehandelt: Israelische Unternehmen und Universitäten, die Zweigstellen in Ost-Jerusalem, im Westjordanland oder auf dem Golan unterhalten, können Forschungsgelder beantragen. Sie müssen aber garantieren, dass davon nicht Aktivitäten in den sogenannten „besetzten Gebieten“ profitieren. Israel ist der einzige Nicht-EU-Staat, der bei „Horizon 2020“ mitmachen darf. Die Europäer erhoffen sich Impulse von der israelischen Hochtechnologie.
Israels „grüne Engel“ sind von den Philippinen heimgekehrt
Donnerstag, 28. November 2013
Nach dem verheerenden Taifun Haiyan auf den Philippinen hatte Israel sofort Rettungsteams entsandt. Nach zweiwöchigem Hilfseinsatz sind am Mittwochnachmittag die Helfer des israelischen Militärs aus dem Katastrophengebiet ins Heilige Land zurückgekehrt. Eine der Hauptaufgaben des Teams war, die örtlichen Kräfte zu schulen, wie sie die schweren psychischen Probleme behandeln, die üblicherweise bei Katastrophenopfern auftreten.
Israel-Video des Tages: Fröhliches Chanukka-Fest
Donnerstag, 28. November 2013

Heute ist der erste Tag des Chanukka-Festes. Da gemäß der Bibel die Tage am Abend beginnen, wurde schon gestern Abend das erste von acht Chanukka-Lichtern angezündet. Chanukka erinnert an die Wiedereinweihung des durch die Syrer-Griechen entweihten Tempels im Jahre 164 vor Christus. Unser heutiges Video stimmt musikalisch auf dieses fröhliche Lichterfest ein.

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Kurznachrichten
Donnerstag, 28. November 2013
+++ Historische Militärfahrzeuge müssen weichen: Weil die Autobahn zwischen Tel Aviv und Jerusalem verbreitert wird, wurden die Fahrzeuge von Bauarbeitern abtransportiert. Die bewaffneten und gepanzerten Wagen waren als Erinnerung an den Unabhängigkeitskrieg 1948 aufgestellt worden. +++ Eine Umfrage der palästinensischen Universität An-Naja ergab: Die Hälfte der Palästinenser meint, es sei ein Fehler gewesen, vor drei Monaten die Verhandlungen mit Israel wieder aufgenommen zu haben. 70 Prozent erwarten, dass die israelisch-palästinensischen Verhandlungen scheitern werden. +++
Drei mutmaßliche Terroristen bei Schusswechsel getötet
Mittwoch, 27. November 2013
Israelische Sicherheitskräfte haben drei palästinensische Männer erschossen, die offenbar unterwegs waren, um einen Bombenanschlag auszuführen. Nach offiziellen Angaben wollten Polizei- und Militäreinheiten bei einem gemeinsamen Einsatz ein Fahrzeug stoppen, das im Bergland von Hebron unterwegs war. Offenbar gab es Hinweise des Geheimdienstes, dass die Insassen einen Terroranschlag auf israelischem Gebiet planten. Zwei der Verdächtigen waren in dem Auto unterwegs, das die Soldaten durch Schüsse in die Reifen stoppten. Die Palästinenser schossen daraufhin auf die Soldaten der Spezialeinheit, die das Feuer erwiderten und die beiden Insassen tödlich verletzten. Ein dritter Tatverdächtiger wurde eine halbe Stunde später aufgespürt, auch er kam bei einem Schusswechsel ums Leben.
Europa droht Israel mit dem Entzug von Forschungsgeldern
Mittwoch, 27. November 2013
Im Sommer hatte die Europäische Union (EU) neue Richtlinien veröffentlicht, um gegen die jüdische Siedlungspolitik vorzugehen. Demnach verbietet die EU die Zusammenarbeit mit allen israelischen Forschungseinrichtungen in Judäa und Samaria, dem sogenannten Westjordanland, sowie auf den Golanhöhen und im Ostteil Jerusalems. 2014 sollen diese Richtlinien in Kraft treten. Zudem soll Israel vom Forschungsprogramm „Horizon 2020“ ausgeschlossen werden, was den jüdischen Staat Forschungsgelder in Millionenhöhe kosten würde.
Neue Studie: Immer mehr Israelis versinken in Armut
Mittwoch, 27. November 2013
Jeder fünfte Israeli muss wegen finanzieller Probleme auf Essen verzichten. 35 Prozent der Bevölkerung lebt in finanzieller Not. Diese alarmierenden Zahlen stehen in einer Studie, die heute vom Taub-Zentrum für sozialpolitische Studien veröffentlicht wurde. 13 Prozent der Israelis seien so arm, dass sie ihr Telefon nicht mehr benutzen. Viele Arme könnten sich Zahnbehandlungen nicht leisten, die Zuzahlung zu Medikamenten überfordere 15 Prozent der Bevölkerung.
Israel-Video des Tages: TV-News aus dem Heiligen Land
Mittwoch, 27. November 2013

In den israel heute-Fernsehnachrichten dieser Woche geht es unter anderem um das Genfer Atomabkommen mit dem Iran und ein neues Raketen-Abwehrsystem. Außerdem: Juden in aller Welt feiern Chanukka. Die Nachrichtensendung wird von Bibel TV und verschiedenen Regionalsendern ausgestrahlt. Sie erreicht so das ganze deutschsprachige Europa über Satellit, Kabel und Antenne. Die aktuelle Folge zeigen wir Ihnen jeweils hier als Video.

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Kurznachrichten
Mittwoch, 27. November 2013
+++ Im Alter von 74 Jahren ist Israels berühmter Sänger und Liederschreiber Arik Einstein (Foto) gestorben. Ministerpräsident Netanjahu erinnerte daran, dass das israelische Volk von klein auf mit Arik Einsteins Liedern aufgewachsen sei. Präsident Peres sagte, dass seine Lieder auch nach seinem Tod in den Herzen der Israelis nachklingen werden. +++ Israels Militär führt in der Nähe von Ashkelon ein großes Manöver durch, wobei die Rückeroberung des Gazastreifens simuliert wird. Die Regierung schweigt sich über die Motivation für diese Übung aus. +++
Die Welt ignoriert das größte Massaker an Christen in Syrien
Dienstag, 26. November 2013
Während Israel weltweit immer wieder wegen angeblicher Menschenrechts-Verletzungen gegen Palästinenser kritisiert wird – die sich bei näherer Betrachtung häufig als arabische Propaganda erweisen – ignoriert die westliche Welt, was sich im Nachbarland Syrien ereignet. Dort hat ein grausames Massaker an Christen stattgefunden. Es gab Massengräber, zu Tode gefolterte Frauen und Kinder, verwüstete Kirchen. Täter waren die vom Westen unterstützten Rebellen gegen das Assad-Regime. Das Massaker ereignete sich in Sadad. Diese Stadt, zwischen Damaskus und Homs gelegen, wird bereits im Alten Testament erwähnt und ist eine der ältesten christlichen Ortschaften Syriens.
Fachleute halten Netanjahus Atom-Kritik für berechtigt
Dienstag, 26. November 2013
Die Kritik von Fachleuten an der Atomvereinbarung mit dem Iran wächst. Mittlerweile werden immer mehr Einzelheiten über das in Genf geschlossene Übergangsabkommen bekannt.So berichtet heute die deutsche Tageszeitung Die Welt, dass der Westen dem Regime in Teheran mehr Zugeständnisse gemacht habe, als die offiziellen Verlautbarungen besagen. Demnach gelten die verbesserten Inspektionsmöglichkeiten nicht für den iranischen Plutonium-Brutreaktor in Arak, der den Mullahs einen „zweiten Weg“ zur Atombombe eröffnet. Die internationale Gemeinschaft sei darauf angewiesen, den Informationen des Iran zum Stand der Bauarbeiten schlicht zu glauben.
Israel-Video des Tages: Internationale Luftwaffen-Übung
Dienstag, 26. November 2013

Am Himmel über dem Heiligen Land herrscht derzeit Hochbetrieb: Die israelische Luftwaffe hält die internationale Übung „Blaue Flagge“ ab. Daran sind auch Kampfjets aus den USA, aus Italien und aus Griechenland beteiligt. Bis zum kommenden Donnerstag werden Elitepiloten unter anderem Luftkämpfe simulieren. Man wolle mit der Übung die Fähigkeiten zur Verteidigung des israelischen Luftraums verbessern und von den teilnehmenden Verbündeten lernen, heißt es dazu in einer Mitteilung des Militärs. Es handelt sich um die größte Übung der Luftwaffe seit Gründung des Staates Israel. Das Video zeigt einige Eindrücke der Übung, an der rund 60 hochmoderne Kampfjets und Transportflugzeuge verschiedener Typen beteiligt sind.

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Kurznachrichten
Dienstag, 26. November 2013
+++Der wohl größte Chanukka-Leuchter der Welt, eine sogenannte Chanukkia, erstrahlt im Hafen von Tel Aviv. Das Kunstwerk wird von Einheimischen und Touristen aus aller Welt bewundert. Eine Chanukkia besitzt acht oder neun Arme, wobei die Halterung für die Kerze in der Mitte als „Diener“ bezeichnet wird. +++ Mehrere Knesset-Abgeordnete haben gefordert, dass die Polizei Juden erlaubt, während des Chanukka-Festes auf dem Jerusalemer Tempelberg zu beten. Die Polizei lehnt dies ab, weil sie massive Proteste der Muslime befürchtet, die das Areal verwalten. Das Chanukka-Fest beginnt am Mittwochabend.
Iran feiert den Sieg über das „zionistische Komplott“
Montag, 25. November 2013
Während Israel über die Atomvereinbarung des Westens mit dem Iran tief verärgert ist, feiert das Regime in Teheran. Der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif (Foto) jubelte aus Genf in den nationalen Medien der Islamischen Republik: Das „Komplott des zionistischen Regimes“, um die Vereinbarung zu stoppen, sei fehlgeschlagen. Das für sechs Monate gültige Übergangsabkommen sieht vor, dass der Iran sein Atomprogramm einfriert. Aber er muss keine einzige Zentrifuge zur Uranaufbereitung abbauen. Auch der für militärische Zwecke nutzbare Schwerwasserreaktor in Arak bleibt unangetastet, er darf nur nicht weiter ausgebaut werden. Im Gegenzug erhält Teheran Sanktionserleichterungen im Wert von rund sieben Milliarden Dollar.
Archäologen entdecken uralten Weinkeller in Galiläa
Montag, 25. November 2013
Israelische und amerikanische Wissenschaftler haben in Nordisrael den womöglich ältesten Weinkeller der Welt entdeckt. Bei Tel Kabri in Galiläa fanden sie 40 Weinkrüge mit einem Fassungsvermögen von insgesamt rund 2000 Litern. Vermutlich stammen sie aus der mittleren Bronzezeit und sind 3850 Jahre alt, erklärte Ausgrabungsleiter Dr. Assaf Yasur-Landau von der Universität Haifa. Der Weinkeller gehörte zu einem großen Palast der damaligen kanaanitischen Herrscher. Professor Eric Cline von der amerikanischen George-Washington-Universität sprach von einer „sehr wichtigen Entdeckung.“
Israel-Video des Tages: Tel Aviv im Zeitraffer
Montag, 25. November 2013

Noam Armonn wurde vor 47 Jahren in Tel Aviv geboren und ist nach wie vor begeistert von der Mittelmeer-Metropole. Er hat die besondere Stimmung der Stadt in hochwertigen Zeitraffer-Aufnahmen eingefangen. Spektakuläre Sonnenauf- und -untergänge zwischen Wolkenkratzern und der Küste, die Hektik auf dem Bahnhof und den stets überfüllten Stadtautobahnen, das rund um die Uhr brodelnde Stadtzentrum – ein ungewöhnlicher Blick auf diese faszinierende israelische Großstadt.

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Kurznachrichten
Montag, 25. November 2013

+++ Der neue Oppositionsführer Isaac Herzog (53, Bild) hat Ministerpräsident Netanjahu vorgeworfen, er verbreite wegen des Iran-Deals Panik und zerstöre die Beziehungen zu den USA. Herzog ist der Sohn des sechsten israelischen Staatspräsidenten Chaim Herzog und seit wenigen Tagen Vorsitzender der linken Arbeiterpartei. ++++ Die Organisation „Peace now“ (Frieden jetzt“) hat einmal mehr international für Schlagzeilen gesorgt: Sie gab bekannt, dass Israel den Bau von 829 neuen Wohnungen in den Palästinensergebieten genehmigt habe. „Peace now“ gerät aber selbst ins Visier von Kritikern: Sie halten der Organisation vor, dass ständig uralte Baupläne hervorgekramt und den Medien als neu präsentiert würden, um Israel in ein schlechtes Licht zu rücken. +++

Israel ist entsetzt: Iran darf zur Atommacht werden
Sonntag, 24. November 2013
Die israelische Regierung ist entsetzt und verärgert: Mit heftiger Kritik hat Jerusalem auf die Einigung bei den Atomgesprächen in Genf reagiert. Die fünf UN-Vetomächte und Deutschland hatten in der Nacht zum Sonntag mit der Regierung in Teheran ein Übergangsabkommen vereinbart. Dem Iran wird demnach die Nutzung der Kernenergie erlaubt, allerdings nur zu friedlichen Zwecken. Nach US-Angaben verpflichtet sich der Iran dazu, die Anreicherung von Uran bei fünf Prozent zu deckeln. Im Gegenzug wird ein wesentlicher Teil der Sanktionen gegen das Mullah-Regime aufgehoben. „Ein sehr schlechtes Geschäft“, hieß es dazu aus dem Büro von Ministerpräsident Netanjahu.
Iran: „Israel ist der tollwütige Hund der Region“
Freitag, 22. November 2013
Der französische Präsident Francois Hollande hat einmal mehr seine Unterstützung für Israel in Sachen Nuklearbedrohung demonstriert: Am Mittwoch kritisierte er den iranischen Ayatollah Ali Khamenei (Bild) wegen dessen Äußerungen gegen den jüdischen Staat. Khamenei hatte Israel als den „tollwütigen Hund in der Region“ bezeichnet und versprochen, dass „das zionistische Regime dazu verdammt ist, auszusterben“.
Ahmadinedschad war leichter
Freitag, 22. November 2013
„Mit Ahmadinedschad war es für Israel viel leichter umzugehen als mit Rohani“, sagte der Direktor des politisch-militärischen Ausschusses im israelischen Verteidigungsministerium, Ex-General Amos Gilad vor wenigen Wochen. ,,Ahmadinedschad hat uns an Hitler erinnert, dagegen ist Rohani sehr raffiniert. Er wiederholt keinen Fehler seines Vorgängers. Die Iraner werden niemals auf ihre nuklearen Waffen verzichten. Rohani verfolgt die Taktik, Zeit zu gewinnen. Er ist einer der raffiniertesten Männer im Iran.“ Laut Gilad sind sich alle Geheimdienste in der Welt darüber einig, dass der Iran seine heimtückische Absicht nicht aufgegeben hat.
Kurznachrichten
Freitag, 22. November 2013
1500 Freunde und Familienmitglieder der Opfer des Karmel-Feuerinfernos vor drei Jahren haben am Donnerstag an der Gedenkmauer vor Ort ihrer Lieben gedacht. +++ Yacimovich verliert Parteivorsitz: Knessetmitglied Isaac Herzog hat bei den Wahlen zum Parteivorsitzenden der Arbeitspartei einen klaren Sieg für sich verbuchen können. +++ Die Vereinten Nationen haben am Donnerstag erstmalig eine Diskussionsrunde über die Rechte von jüdischen Vertriebenen aus arabischen Ländern initiiert. Bei der Debatte unter dem Namen „Gerechtigkeit für jüdische Flüchtlinge aus arabischen Staaten Konferenz“ kam unter anderem der israelische Minister Silvan Shalom zu Wort.
Israel-Video des Tages: Hundemarathon in Tel Aviv
Freitag, 22. November 2013

Tel Aviv – eine lebenshungrige und tierliebe Stadt! Sehen Sie heute Eindrücke vom ersten Hundemarathon in der Küstenmetropole.

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Schabbatlesungen
Freitag, 22. November 2013
„WaJeshew – Und er ließ sich nieder“ Wochenabschnitt: 1. Mose 37,1 bis 40,23 Haftara-Prophetenlesung: Amos 2,6-3,8
Die wichtigsten Meldungen des Tages
Donnerstag, 21. November 2013
Ungefähr 55.000 registrierte Wähler der israelischen Arbeitspartei werden heute einen neuen Parteivorsitzenden wählen. Für das Amt kandidieren die derzeitige Vorsitzende Shelly Yachimovich (im Bild links) sowie der Fraktionsvorsitzende Isaac Herzog (rechts). +++ In Aserbaidschan ist ein iranischer Bürger verhaftet worden, der augenscheinlich ein Attentat auf die israelische Botschaft in Baku geplant hatte. +++ Etliche Knessetmitglieder haben einen Gesetzesentwurf angekündigt, der dafür sorgen soll, sexuelle Beziehungen zwischen 16 bis 18-Jährigen sowie zwischen Jugendlichen und bedeutend Älteren unter Strafe zu stellen. +++ Bei dem zweistündigen Gespräch zwischen Russlands Präsident Putin und Israels Ministerpräsident Netanjahu wurde eine weite Differenz in der Meinung offenbar, wie man die iranische Atomgefahr beseitigen kann. +++ Die internationale Moody Ratingagentur hat erneut Israels Kredit- und Investmentwürdigkeit auf die beste Stufe A-1 gesetzt. +++ In Jerusalem findet derzeit eine Buchmesse mit ausschließlich jüdisch-orthodoxen Büchern statt.
Die christlichste Nation der Welt
Donnerstag, 21. November 2013
Die wohl wichtigste Lehre Jeschuas (Jesu) ist, einander zu lieben (Johannes 13). Es gibt etliche Länder, deren Regierungen und Bürger sich am jüdisch-christlichen Grundsatz des Mitgefühls und der Hilfe orientieren. Die wirkliche Herausforderung besteht jedoch darin, seine Feinde zu lieben, und zwar mit Tat und Wort. Nach diesem Kriterium wäre Israel die christlichste Nation der Erde.
Israel-Video des Tages: Die Benjamin-Region
Donnerstag, 21. November 2013

Sehen Sie heute ein Video, das die wunderschöne Benjamin-Region im Heiligen Land in Szene setzt. Genießen Sie die Vielfältigkeit und Faszination der Natur und der Menschen in Israel!

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Hamas-Islamisten: Im Gazastreifen regiert die Angst
Mittwoch, 20. November 2013
Die Hamas-Terrororganisation im Gazastreifen gerät zunehmend unter Druck. Ihr Patron, der ägyptische Präsident Mohammed Mursi, ist von der politischen Bühne gefegt worden. Die Schmuggeltunnel in den Gazastreifen werden von Ägypten und von Israel vernichtet. Die Mullahs in Teheran haben den Geldhahn zugedreht. Die Hamas reagiert auf den drohenden Bedeutungsverlust mit einer zunehmenden Radikalisierung: Im Gazastreifen regieren die Islamisten mit brutaler Gewalt – eine Schreckensherrschaft.
Luftwaffe bombardiert Tunnel und Gaza-Waffenfabrik
Mittwoch, 20. November 2013
Die israelische Luftwaffe hat am Dienstagabend mehrere Ziele im Gazastreifen angegriffen. Getroffen wurden nach Armeeangaben eine Waffenfabrik und zwei Tunnel, die von den Terroristen gegraben worden seien. Nach palästinensischen Angaben gab es durch den Luftschlag weder Tote noch Verletzte. Der Angriff war die Reaktion auf den Beschuss israelischer Soldaten mit Mörsergranaten. Terroristen aus dem Gazastreifen hatten auf die Soldaten gefeuert, die am Grenzzaun unterwegs waren.
Israel-Video des Tages: Die neuen TV-Nachrichten
Mittwoch, 20. November 2013

In den israel heute-Fernsehnachrichten dieser Woche geht es unter anderem um die großzügige finanzielle Unterstützung für Terroristen, die aus der Haft entlassen wurden. Außerdem: Eindrücke aus dem Feldlazarett für die Taifun-Opfer auf den Philippinen. Die Nachrichtensendung wird von Bibel TV und verschiedenen Regionalsendern ausgestrahlt. Sie erreicht so das ganze deutschsprachige Europa über Satellit, Kabel und Antenne. Die aktuelle Folge zeigen wir Ihnen jeweils hier als Video.

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Kurznachrichten
Mittwoch, 20. November 2013
+++ Pflügen unter Polizeischutz: Israelische Grenzpolizisten sorgen in der Nähe der Ortschaft Kusra in den Palästinensergebieten für Ruhe und Ordnung. Dort hatte es zuvor Auseinandersetzungen zwischen jüdischen Siedlern und palästinensischen Bauern gegeben. +++ Kaum ist der französische Staatspräsident Francois Hollande abgereist, fliegt Ministerpräsident Netanjahu heute nach Moskau, um mit Präsident Putin über den Iran und dessen atomare Pläne zu konferieren. +++ Israel bekommt mit Shai Nitzan einen neuen Generalstaatsanwalt. Der 1959 in Tel Aviv geborene Jurist ist Vater von fünf Kindern und seit 25 Jahren im Staatsdienst. Er gilt als Gegner der jüdischen Siedlungspolitik.+++
Netanjahu: Iran könnte Atomraketen auf deutsche Städte richten
Dienstag, 19. November 2013
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu will mit allen Mitteln verhindern, dass der Iran zur Atommacht wird. Das Mullah-Regime in Teheran verfüge bereits über genügend niedrig angereichertes Material für fünf Atombomben, erklärte der Regierungschef in einem Interview mit der deutschen Bild-Zeitung (Dienstagausgabe). Innerhalb weniger Wochen könne die Islamische Republik daraus hochkonzentriertes atomwaffenfähiges Material herstellen. Der Iran baue Interkontinentalraketen, die auch auf deutsche Städte gerichtet werden könnten, erklärte Netanjahu im Gespräch mit den deutschen Journalisten. Er wolle einmal als derjenige in den Geschichtsbüchern stehen, „der in seiner Amtszeit alles getan hat, um das jüdische Volk und den jüdischen Staat zu beschützen, damit sich das Grauen der Vergangenheit nicht wiederholt.“
Enkelin des Hamas-Chefs in israelischer Kinderklinik
Dienstag, 19. November 2013
Ismail Hanyeh (51, Foto) gilt als ein entschiedener Feind Israels. Der Premierminister der islamistischen Hamas im Gazastreifen ruft gerne zum „Widerstand gegen die zionistischen Besatzer“ auf und lobt Attentäter als „heldenhafte Märtyrer“. Doch als an diesem Wochenende seine einjährige Enkeltochter Amal an einer schweren Darminfektion erkrankte und sich ihr Zustand immer weiter verschlechterte, ließ er das Kind zu den Erzfeinden nach Israel bringen. Im Schneider-Kinderkrankenhaus in Petah Tikwa wurde das Mädchen, eine Tochter von Hanyehs ältestem Sohn Abdel Salam, von Spezialisten untersucht. Danach konnte das Kind in eine Klinik in Gaza zurückkehren.
Korruptionsvorwürfe gegen den früheren Oberrabbiner Metzger
Dienstag, 19. November 2013
Der frühere israelische Oberrabbiner Jona Metzger (Foto) ist wegen des Verdachts der Korruption vorübergehend festgenommen worden. Die Polizei wirft ihm vor, Millionen Schekel Bestechungsgeld angenommen und Gelder von Wohltätigkeitsorganisationen veruntreut zu haben. Damit soll er sich, seiner Familie und seinen Mitarbeitern einen verschwenderischen Lebensstil finanziert haben. Aus Polizeikreisen hieß es weiterhin, Metzger stünde zudem unter Verdacht, die Justiz behindert zu haben: Er hätte seinen Mitarbeitern befohlen, sich den Ermittlern gegenüber unkooperativ zu verhalten und die Aussage zu verweigern.
Israel-Video des Tages: Ein Moment der Wahrheit
Dienstag, 19. November 2013

„Der König ist nackt“, schreit der Junge im Märchen „Des Kaisers neue Kleider“. Die nackte Wahrheit hat auch eine Dolmetscherin während einer Vollversammlung der Vereinten Nationen den Mitgliedern zugerufen, allerdings unabsichtlich. Die Vereinten Nationen hatten gleich neun Resolutionen verabschiedet, die alle Israel verurteilten. Die Dolmetscherin hat daraufhin ihren danebensitzenden Kollegen angesprochen und geklagt, wie unfair dies sei - ohne vorher ihr Mikrophon auszuschalten: „Ich weiß, dass in vielen anderen Länder böse Dinge („really bad shit happening“) ablaufen. Aber dagegen wendet keiner etwas ein“, sagte die Dolmetscherin versehentlich den UN-Mitgliedern ins Ohr. Erst durch die Lacher im Plenum wurde sie auf ihren Fehler aufmerksam und entschuldigte sich.

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Kurznachrichten
Dienstag, 19. November 2013
+++Ein Plastik-Eisbär in der Jerusalemer Altstadt: Dieser Araber packt Dekorationsmaterial für die bevorstehende Advents- und Weihnachtszeit aus. Die israelische Hauptstadt erwartet im Dezember christliche Pilger aus aller Welt. +++ Die Palästinenser haben fast ein Jahr nach ihrer Aufnahme als Beobachter bei der UNO-Vollversammlung erstmals abgestimmt. Die meisten der 193 Mitglieder applaudierten dem palästinensischen Botschafter Rijad Mansur, als er bei der Wahl eines neuen Richters für den Internationalen Strafgerichtshof seine Stimme abgab. ++++ Der französische Präsident Hollande hat in einer Rede vor dem israelischen Parlament versichert, sein Land werde weiterhin eine feste Haltung gegenüber dem iranischen Atomprogramm einnehmen.
Saudi Arabien und Israel: Gemeinsam gegen den Iran
Montag, 18. November 2013
Israel und Saudi Arabien arbeiten hinter den Kulissen zusammen, um ein internationales Atomabkommen mit dem Iran zu verhindern. Beide befürchten, dass die Lockerung der Sanktionen den Druck von Teheran nehmen könnte, das Nuklearprogramm wirklich und vollständig zu beenden. Israel und Saudi Arabien nehmen das Lächeln des iranischen Staatspräsidenten Rohani nicht ernst und sehen in der iranischen Atomaufrüstung eine ernste regionale Gefahr.
Hohe Geldzahlungen sollen entlassene Terroristen „entschädigen“
Montag, 18. November 2013
Die Palästinensische Autonomiebehörde lässt den Terroristen, die Israel als „Geste des guten Willens“ auf freien Fuß gesetzt hat, hohe Geldbeträge als „Haftentschädigung“ zukommen. Alle Strafgefangenen, die im Rahmen der zweiten Welle Ende Oktober freikamen und in Ramallah als Helden gefeiert wurden (Foto), bekommen eine Sofortzahlung von 50.000 US-Dollar. Das berichten heute israelische Medien. Zusätzlich erhalten die entlassenen Mörder und Gewalttäter nun ein Monatsgehalt. Wer mehr als 25 Jahre im Gefängnis saß, wird wie ein stellvertretender Minister oder ein Armeegeneral entlohnt, mit monatlich 3975 Dollar.
Designierter EU-Botschafter besucht verletzte Syrer in Israel
Montag, 18. November 2013
Der künftige EU-Botschafter in Israel, Lars Faaborg-Andersen (Bild Mitte), hat syrische Verletzte in israelischen Krankenhäusern besucht. „Dass sich die israelischen Ärzte verpflichtet fühlen, syrische Verletzte zu behandeln, obwohl sie ihre Feinde ist, ist eine Quelle des Stolzes für alle Israelis“, erklärte Faaborg, der von seiner Frau begleitet wurde. Er war erschüttert, als er ein dreieinhalbjähriges Kind aus Syrien schwerverletzt im Ziv Medical Center in Safed liegen sah. Seit über einer Woche schwebt das Kind auf der Intensivstation zwischen Leben und Tod.
Israel-Video des Tages: Feldlazarett ist eröffnet
Montag, 18. November 2013

Die israelische Armee hat in Bogo City auf den Philippinen ein Feldlazarett aufgebaut. Dort werden Opfer des Taifuns Haiyan behandelt. „Es ist kein Weg zu weit und keine Mission unmöglich, wenn man sich entscheidet, Freunden zu helfen“, erklärte ein israelischer Offizier bei der offiziellen Eröffnung. Soweit möglich, arbeiten die israelischen Ärzte, Pfleger und Logistik-Spezialisten mit einheimischen Kräften zusammen. Im Fokus steht die Hilfe für verletzte und traumatisierte Kinder. Das Video zeigt auch das erste Baby, das im Feldlazarett geboren wurde und den Namen „Israel“ erhielt.

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Kurznachrichten
Montag, 18. November 2013
+++ Frankreichs Staatspräsident Hollande ist von Israels Staatspräsident Peres und Ministerpräsident Netanjahu am Ben-Gurion-Flughafen mit großem Zeremoniell empfangen worden. Heute wird Hollande in der Knesset seine mit Spannung erwartete Rede halten. Er besuchte zunächst in Jerusalem die Holocaustgedenkstätte Yad Vaschem (Foto). In Ramallah trifft er sich mit Palästinenserpräsident Abbas. Als das Gespräch auf die Verhandlungen mit dem Iran kam, bei denen Frankreich eine führende Rolle spielt, erklärte Netanjahu, sollte das Abkommen mit dem Iran ein schlechtes sein, würde sich Israel nicht daran gebunden fühlen. +++ Im Oktober haben 393.000 Touristen Israel besucht. Das waren 0,5 Prozent mehr als im Oktober 2012. +++
Teenager-Terrorist: Ich wollte einen Soldaten erstechen
Freitag, 15. November 2013
Der 16 Jahre alte Palästinenser Hussein G., der am Mittwoch den 18-jährigen israelischen Soldaten Eden A. in einem Linienbus in Afula erstochen hat, hat nicht spontan, sondern vorsätzlich gehandelt. „Ich habe den Bus betreten in der Absicht, jemanden zu erstechen“, erklärte er den Ermittlungsbeamten. Der Bus war voll mit Soldaten. Beim planmäßigen Stopp in Afula verließen die meisten das Fahrzeug, um sich die Beine zu vertreten. Eden A., der erst seit zwei Wochen bei der Armee und auf dem Weg zu seiner Einheit war, schlief auf seinem Sitz. Der Teenager-Terrorist (Foto: nach seiner Festnahme im Polizeiauto) nutzte diese Situation aus: „Die anderen waren alle draußen, deshalb habe ich ihn ausgewählt. Ich habe zweimal zugestochen und dann noch ein drittes Mal.“
Israelische Luftwaffe greift versteckte Raketenstellungen an
Freitag, 15. November 2013
Die israelische Luftwaffe hat am Donnerstagnachmittag zwei versteckte Raketenabschuss-Stellungen im nördlichen Gazastreifen angegriffen. Nach Angaben des Militärs war der Luftschlag erfolgreich, die beteiligten Flugzeuge seien sicher zu ihren Basen zurückgekehrt. Der Angriff war eine Vergeltungsmaßnahme für den Beschuss Israels mit zwei Mörsergranaten am Vormittag. Diese Geschosse waren in der Nähe des Grenzzaunes eingeschlagen, ohne Schaden anzurichten. Der Luftschlag erfolgte an einem symbolträchtigen Datum: Vor einem Jahr, am 14. November 2012, hatte die „Operation Wolkensäule“ mit Luftangriffen gegen die Hamas-Terroristen im Gazastreifen begonnen (Archivfoto).
Israel-Video des Tages: Hilfe für die Taifun-Opfer
Freitag, 15. November 2013

Im Feldlazarett, das die israelische Armee im Katastrophengebiet auf den Philippinen eingerichtet hat, ist Freitag früh ein Junge zur Welt gekommen. Der örtliche Bürgermeister gab bekannt, er werde „Israel“ heißen. In dem Feldlazarett können täglich bis zu 500 Opfer des verheerenden Taifuns Haiyan behandelt werden. Nach einer langen Reise um die halbe Welt haben die israelischen Experten rasch die nötige Infrastruktur aufgebaut, um den Sturmopfern zu helfen. Das Video zeigt erste Eindrücke aus dem Katastrophengebiet.

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Kurznachrichten
Freitag, 15. November 2013
+++ Dieser ultraorthodoxe Mann beobachtet eine Baustelle in der Nähe von Beit Shemesh bei Jerusalem. Rund 300 Ultraorthodoxe haben gegen die Arbeiten protestiert. Sie vermuten, dass sich dort alte jüdische Gräber befinden. +++ Die internationale Atomenergiebehörde hat einen Bericht vorgelegt, wonach der Iran seine Kapazitäten zur Urananreicherung in den vergangenen drei Monaten nicht ausgebaut hat. Israels Regierungschef Netanjahu zeigte sich unbeeindruckt: „Der Iran muss nicht weiter ausbauen, er verfügt bereits über die Möglichkeiten zur Herstellung einer Atombombe.“ Während Netanjahu darum wirbt, die Sanktionen gegen Teheran zu verschärfen, versucht US-Präsident Obama genau dies zu verhindern. +++
Schabbatlesung 16. November 2013
Freitag, 15. November 2013
Schabbat „Wa'Jischlach – Und er schickte“
Lesung: 1. Mose 32,3 – 36,43
Prophetenlesung: : Obadja
„Israel Heute“-Magazin ist auch als Digitalausgabe erhältlich
Freitag, 15. November 2013

Auf der Webseite www.israelheute.com erfahren Sie schnell und komprimiert, was sich im Heiligen Land ereignet. Bei „israel heute TV“ sehen Sie im Fernsehen oder im Internet, wie etwas in Israel passiert. Die biblischen und politischen Hintergründe erklärt die Redaktion in Jerusalem im gedruckten Israel Heute-Magazin. Es erscheint elfmal jährlich, dazu gibt es den Israelpass mit einem jüdisch-christlichen Kalender, den wöchentlichen Thoralesungen und vielen Informationen über Land und Leute. Hier klicken für mehr Informationen. Achten Sie auf das Sonderangebot!

„Israel Heute“ gibt es nicht nur gedruckt, sondern auch in digitaler Form für Ihr Laptop oder Ihren Computer. Das Video stellt Ihnen die Digitalausgabe vor.

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Netanjahu: Iran-Krise ist wichtiger als die Neubaupläne für jüdische Siedlungen
Donnerstag, 14. November 2013
Israel will wegen seiner Siedlungspläne nicht noch weiter unter internationalen Druck geraten. Viel wichtiger sei es, die Atombestrebungen des Iran zu stoppen, unterstrich Ministerpräsident Benjamin Netanjahu in einer Rede vor der Knesset. Eine schlechte Vereinbarung mit dem Iran könne zu einem Krieg führen. Netanjahu hat die von Wohnungsbauminister Uri Ariel angestrebte Ausschreibung für den Bau von 23.000 Wohneinheiten in den Palästinensergebieten gestoppt. Diese Wohnungen hätten nach einem aufwändigen Genehmigungsverfahren ohnehin erst in vielen Jahren bezogen werden können.
Israel-Video des Tages: Das umstrittene Bauprojekt „E1“
Donnerstag, 14. November 2013

Der Bau von Wohnungen zwischen Jerusalem und Maale Adumim gehört zu den umstrittensten Projekten im Heiligen Land. In den Augen der Weltöffentlichkeit ist jedes Haus außerhalb der sogenannten Grünen Linie von 1967 ein illegales Bauwerk auf besetztem Gebiet. Die Siedler verweisen dagegen darauf, dass Judäa und Samaria schon zu biblischen Zeiten jüdisch waren. Das Fernsehteam von israel heute hat mit dem stellvertretenden Bürgermeister von Maale Adumim gesprochen – noch bevor die israelische Regierung die Baupläne auf Eis gelegt hat.

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Obama benutzt nicht existente Fatwa für Iran-Gespräche
Donnerstag, 14. November 2013
US-Präsident Barak Obama hatte im September vor der UN-Generalversammlung erklärt: „Der oberste Führer [des Irans, Ayatollah Ali Khamenei, Foto] hat eine Fatwa gegen die Entwicklung nuklearer Waffen erlassen und Präsident Hassan Rohani hat erst kürzlich wiederholt, dass die islamische Republik niemals eine Atomwaffe entwickeln werde.“ Diese Fatwa diente Obamas Regierung als Grundlage, dem Iran mit ausgestreckter Hand entgegen zu treten. Doch wie nun das Middle East Media Research Institute – kurz MEMRI – bekannt gegeben hat, existiert keine solche Fatwa. Um genau zu sein, hatte Khamenei 2012 gesagt, es sei verfrüht, über dieses Thema zu richten.
„Hass-Kultur“ der Palästinenser für Mord mitverantwortlich
Donnerstag, 14. November 2013

Mehrere Tausend Menschen haben heute an der Beisetzung von Eden A. teilgenommen (Foto). Der junge Soldat war am Mittwoch von einem Palästinenser (16) erstochen worden, als er schlafend in einem Omnibus saß. Am Mittwochabend hatten etwa 150 Menschen am Busbahnhof von Afula demonstriert, wo der junge Man die tödlichen Stichwunden erhalten hatte. Die Demonstranten wandten sich gegen die Friedensverhandlungen mit den Palästinensern und wiesen darauf hin, dass dies bereits der vierte derartige Vorfall seit Juli sei. Ministerpräsident Netanjahu erklärte, es könne zu keinem Frieden mit den Palästinensern kommen, wenn diese weiterhin ständig aufgehetzt würden.

Kurznachrichten
Donnerstag, 14. November 2013
+++ Israel hat 148 Ärzte und medizinisches Fachpersonal in das Katastrophengebiet auf den Philippinen entsandt. Die Armee hat vor, insgesamt 234 Personen zu entsenden, um ein voll funktionsfähiges Feldlazarett betreiben zu können. Der philippinische Botschafter in Israel dankte dem jüdischen Staat für dessen „überwältigende Unterstützung“. Der Taifun Haiyan hat schätzungsweise 10.000 Todesopfer gefordert, 800.000 Menschen fehl es an Wasser, Nahrungsmittel und Unterkünften. +++ Aus dem südlichen Gazastreifen sind heute früh zwei Mörsergranaten auf Israel abgefeuert worden. Es gab keine Verletzten oder Schäden. +++
Terroranschlag: Soldat von Messerstecher in Omnibus ermordet
Mittwoch, 13. November 2013
Ein 16-jähriger Palästinenser hat heute morgen in Afula in einem Omnibus mehrfach auf den 19 Jahre alten israelischen Soldaten Eden A. eingestochen. Das Opfer erlitt schwerste Schnittwunden im Genick. Er wurde ins Krankenhaus gebracht und sofort operiert. Trotz der intensiven Bemühungen der Ärzte erlag er seinen Verletzungen. Er war erst seit zwei Wochen in der Armee. Fahrgästen gelang es, den Attentäter zu überwältigen und der Polizei zu übergeben. Nach Behördenangaben handelt es sich bei dem Messerstecher um Hussein J., einen Bewohner von Dschenin, der sich illegal in Israel aufhielt. Die Behörden gehen von einem Terroranschlag aus.
Raketenbeschuss: Jedes fünfte Vorschulkind psychisch angeschlagen
Mittwoch, 13. November 2013
Jedes fünfte Vorschulkind in Beersheva leidet unter den Symptomen einer post-traumatischen Belastungsstörung. Auslöser dafür waren die Raketenangriffe auf die Stadt in den Jahren 2008 und 2009, vor und während der israelischen Militäroffensive „Gegossenes Blei“. Das hat jetzt eine Studie der Ben-Gurion Universität aufgedeckt. Für die Untersuchung sind 160 Mütter befragt worden, wie ihre Kinder auf die Raketeneinschläge reagiert hatten. Die schweren Grad-Raketen waren aus dem Gazastreifen auf die Wüstenstadt abgefeuert worden.
Abbas: Siedlungsbau-Pläne streichen oder die Gespräche sind beendet
Mittwoch, 13. November 2013
Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas hat mit einem sofortigen Abbruch der Friedensgespräche gedroht, falls Israel seine Pläne zum Bau von 20.000 neuen Wohneinheiten in Judäa, Samaria und dem Ostteil von Jerusalem nicht zurückzieht. Der palästinensische Verhandlungsführer Saeb Erekat ergänzte, man werde sich beim Weltsicherheitsrat beschweren und darauf drängen, dass „Palästina“ von verschiedenen internationalen Organisationen als Staat anerkannt werde. Rückendeckung erhalten die Palästinenser von den USA. Das Weiße Haus äußerte sich „tief besorgt“. Die Position der USA zum Ausbau der Siedlungen sei eindeutig, man halte den fortgesetzten Ausbau für unrechtmäßig.
Israel-Video des Tages: Die aktuellen TV-Nachrichten
Mittwoch, 13. November 2013

In den aktuellen israel heute-Fernsehnachrichten geht es unter anderem um den Atomstreit mit dem Iran und die Kriegspropaganda der Islamischen Republik. Außerdem: Israel schickt Hilfe auf die Philippinen. Die Nachrichtensendung wird unter anderem von Bibel TV ausgestrahlt und erreicht so das ganze deutschsprachige Europa über Satellit, Kabel und Antenne. Die aktuelle Folge zeigen wir Ihnen jeweils hier als Video.

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Kurznachrichten
Mittwoch, 13. November 2013
+++ Eine ganz besondere Kulisse hatten die Teilnehmer des Zehn-Kilometer-Nachtlaufs in Jerusalem: Die Strecke führte an den beleuchteten Mauern der Altstadt vorbei. Sportler aus aller Welt nutzten die Gelegenheit, sich auf den Jerusalem-Marathon im kommenden Jahr einzustimmen. +++ Es ist die „Woche der Demonstrationen“ in Jerusalem: Die Bewohner von Emek Hefer im Norden des Landes kamen in die Hauptstadt, um gegen den Bau einer Gasraffinerie zu protestieren. Sie befürchten Gesundheitsschäden. Vor dem Finanzministerium demonstrierten Beschäftigte der Rüstungsindustrie gegen die geplanten Kürzungen im Verteidigungshaushalt, die ihre Arbeitsplätze gefährden. Außerdem demonstrierten linksgerichtete Israelis lautstark gegen den rechtsorientierten Aktivisten Aryeh King im Jerusalemer Stadtrat. +++
Hamas will neues Image: Junge Frau als Sprecherin
Dienstag, 12. November 2013
Die im Gazastreifen herrschende Hamas-Terrororganisation hat einen ungewöhnlichen Schritt gewagt: Die 23-jährige Isra Almodallal (Foto) wurde zur Pressesprecherin ernannt. Sie hat nun einen Posten inne, der bisher stets von erbitterten männlichen Israel-Feinden besetzt war. Die Fernsehjournalistin ist für die Kommunikation mit den internationalen Medien zuständig. Offenbar möchte die Hamas auf diese Weise ihr Ansehen verbessern.
Internet-Krieg: Araber knacken israelische Facebook-Konten
Dienstag, 12. November 2013
Arabischen Hackern ist es gelungen, in die Konten von rund 13.000 Israelis im sozialen Netzwerk „Facebook“ einzudringen. Die Internetaktivisten, die nach eigenen Angaben aus Tunesien und Gaza stammen, veröffentlichten am Montag die Nutzernamen der Israelis sowie deren Passwörter. Einige von ihnen staunten nicht schlecht über neue Fotos, die von den Hackern eingefügt worden waren. Der israelische Fernsehkanal 10 berichtete, hinter der Attacke stecke eine Gruppe mit dem Namen „Hacker-Dämonen“. Deren Internet-Auftritt sei gespickt mit antisemitischen Bildern.
Israel-Video des Tages: Graffiti in Tel Aviv erkunden
Dienstag, 12. November 2013

Das heutige Video zeigt eine eher unbekannte Seite von Tel Aviv. Die weiße Stadt am Mittelmeer wird von unzähligen Straßenkünstlern besprüht. Und so zieren mehr oder weniger gelungene bunte Kunstwerke die Fassaden und Mauern. Der Sprachlehrer Guy Sharett nimmt seine Schüler gern mit ins Florentin-Viertel. Gemeinsam entdecken und interpretieren sie dann die gesprühten Bilder und Schriften – ein einzigartiger Hebräisch-Unterricht.

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Kurznachrichten
Dienstag, 12. November 2013
+++ Jassir Arafat wird von den Palästinensern noch immer als großer Führer verehrt: Zu seinem 9. Todestag hielten sie am Montag im Ostteil Jerusalems eine Kundgebung ab (Foto). Arafat war am 11. November 2004 in Frankreich gestorben. Die Palästinenser werfen Israel vor, ihn vergiftet zu haben. +++ Avigdor Lieberman ist als israelischer Außenminister vereidigt worden. 62 von insgesamt 120 Abgeordneten stimmten für die Rückkehr des 55-jährigen Vorsitzenden der Partei Israel Beitenu (Unser Haus Israel) in sein Amt. 17 waren dagegen, der Rest enthielt sich oder war abwesend.
Antisemitismus: Viele Juden in Europa erwägen Auswanderung
Montag, 11. November 2013
Zahlreiche europäische Juden fühlen sich in ihren Heimatländern nicht mehr sicher. Das geht aus einer Umfrage der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte hervor. Im Schnitt gaben 76 Prozent der befragten Juden an, der Antisemitismus habe in den vergangenen fünf Jahren stark zugenommen. 29 Prozent aller Befragten erklärten, sie hätten darüber nachgedacht, nach Israel auszuwandern. Für die Umfrage waren 5.847 Juden in Schweden, Frankreich, Belgien, Großbritannien, Deutschland, Italien, Ungarn, Rumänien und Lettland befragt worden.
Israel will Atom-Abkommen mit dem Iran stoppen
Montag, 11. November 2013
Die Atomgespräche zwischen dem Iran und führenden westlichen Mächten sind in Genf ohne ein konkretes Ergebnis zu Ende gegangen. Jedoch vereinbarten beide Parteien, sich später in diesem Monat noch einmal zu treffen, um das fortzusetzen, was Israel ein „sehr, sehr schlechtes Geschäft“ nennt. Die Regierung in Jerusalem äußerte sich sehr besorgt über die Absicht des Westens, dem Iran über alle Maßen entgegenzukommen, um ein Abkommen mit Teheran zu erreichen.
Israel-Video des Tages: Iranische Raketen-Propaganda
Montag, 11. November 2013

Der Iran treibt einen Kult um seine Raketenbewaffnung: Das heutige Video zeigt Ausschnitte einer Dokumentation, die im iranischen Fernsehen zu sehen war. Unterstrichen von der entsprechenden Musik wird der Abschuss von Raketen als Machtdemonstration zelebriert. Ziel des iranischen „Gegenschlags“ ist in dem Beitrag Israel, und so explodieren die iranischen Flugkörper dann auch mitten in Tel Aviv und auf dem Atomreaktor von Dimona. Am Ende zeigt der Propagandafilm israelische Soldaten neben aufgereihten Leichen.

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Kurznachrichten
Montag, 11. November 2013
+++ Das israelische Kabinett hat in Sde Boker in der Negevwüste getagt. Anlass war der 40. Todestag des ersten israelischen Premierministers David Ben Gurion. Ministerpräsident Netanjahu saß vor einem großen Porträt des jüdischen Zionisten (Foto). +++ Die Hilfsorganisation IsraAID hat ein medizinisches Notfallteam auf die Philippinen entsandt, um den Opfern des verheerenden Taifuns zu helfen. Zudem hat das israelische Außenministerium angekündigt, ein Such- und Rettungsteam ins Katastrophengebiet zu schicken. Ein Vorauskommando mit Spezialisten der Armee ist bereits unterwegs.
Anschlagsserie: Ehepaar wird durch Brandbombe verletzt
Freitag, 8. November 2013
Ein jüdisches Ehepaar ist heute früh bei einem Brandbombenanschlag durch Palästinenser verletzt worden, ihr Auto brannte aus. Die beiden waren auf der Straße 356 in der Nähe der jüdischen Siedlung Gush Etzion unterwegs, als ein Molotowcocktail ihren Wagen traf. Nach Polizeiangaben erlitt die Frau bei der Flucht aus dem lichterloh brennenden Fahrzeug mittelschwere Brandwunden, ihr Mann wurde leicht verletzt. Ihre Kinder konnten das Auto unverletzt verlassen. Das Ehepaar wurde zur medizinischen Versorgung nach Jerusalem gebracht. Der Anschlag war der letzte einer ganzen Serie von Attacken in Judäa und Samaria.
Israelischer Spion Pollard seit 28 Jahren hinter Gittern
Freitag, 8. November 2013
Auf einer Konferenz in Manhattan hat der ehemalige Leiter des Geheimdienstes CIA, James Woolsey, die sofortige Freilassung von Jonathan Pollard (59) gefordert. Der ist seit 28 Jahren in einem amerikanischen Gefängnis inhaftiert, weil er als Spion für den israelischen Geheimdienst Lakam in den USA tätig war. Damit sitzt Pollard länger hinter Gittern als mancher Mörder oder Gewaltverbrecher. Wie sein Vorgänger George W. Bush weigert sich US-Präsident Barack Obama jedoch beharrlich, den Israeli aus der Haft zu entlassen.
Israel-Video des Tages: Skifahren in Galiläa
Freitag, 8. November 2013

In Deutschlands Höhenlagen fällt dieser Tage der erste Schnee, die Wintersportfans freuen sich auf Ski- und Rodeltouren. Israel ist dagegen bekannt für Meer und Strände, Wüstenwanderungen und Kulturschätze. Aber Wintersport? Abgesehen vom Skigebiet auf dem Berg Hermon im Norden haben Wintersport-Begeisterte im Heiligen Land wenig Betätigungsmöglichkeiten. Doch neuerdings kann man auch in Galiläa Skifahren, und das sogar im Hochsommer, wie das heutige Video der Israel Heute-Fernsehredaktion zeigt.

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Kurznachrichten
Freitag, 8. November 2013
+++ Religionsunterricht im Kindergarten: Allerdings lernen hier die Erwachsenen von den Kleinen. Es sind junge Soldaten, die sich entschlossen haben, zum Judentum zu konvertieren. Gemeinsam mit den Kindern in Efrat beschäftigen sie sich mit der Bedeutung des nahenden Chanukka-Lichterfestes. +++ Der Iran hat bei den Verhandlungen in Genf angeboten, seine atomare Tätigkeit zu begrenzen, wenn der Westen im Gegenzug die Wirtschaftssanktionen lockert. Israels Ministerpräsident Netanjahu hat erklärt, sein Land lehne diesen Vorschlag strikt ab. Netanjahu fordert einen völligen Stopp des iranischen Atomprogramms. +++
Schabbatlesung 9. November 2013
Freitag, 8. November 2013
Schabbat „Wa'Jeze – Und er zog aus“
Lesung: 1. Mose 28,10 – 32,2
Prophetenlesung: : Hosea 12,13 - 14,10; Joel 2, 26-27
Wurde Arafat vergiftet? - Experten sind sich nicht einig
Donnerstag, 7. November 2013
Wurde Palästinenserführer Jassir Arafat 2004 vergiftet? Schweizer Experten halten dies für wahrscheinlich, nachdem sie Proben aus Arafats Leichnam analysierten. Sie fanden eine hohe Konzentration von radioaktivem Polonium im Gewebe des Brustkorbs und in Bodenproben rund um Arafats Grab. Die Proben waren bei einer Exhumierung vor einem Jahr entnommen worden. Zuvor hatte ein französischer Strahlenmediziner jedoch erklärt, es sei „absolut unmöglich“, dass Arafat mit Polonium vergiftet worden sei, das habe kein Arzt übersehen können.
Weniger Raketen aus Gaza seit „Operation Wolkensäule“
Donnerstag, 7. November 2013
Der Süden Israels kann ein gutes Jahr verzeichnen: Seit dem Ende der Militaroperation „Wolkensäule“ im November vergangenen Jahres sind deutlich weniger Raketen und Granaten aus dem Gazastreifen auf Israel gefeuert worden als im Jahr zuvor. Bei der „Operation Wolkensäule“ vom 14. bis 22. November 2012 war Israels Militär massiv gegen Terroristen im Gazastreifen vorgegangen, um den Bewohnern von Südisrael wieder Frieden bringen. Seitdem wurden lediglich 67 Geschosse aus dem Gazastreifen auf Südisrael und weitere fünf vom Sinai auf Eilat abgefeuert. Im Jahr davor waren es insgesamt 641 gewesen.
Kurznachrichten
Donnerstag, 7. November 2013
+++ Nachdem der letzte Winter ausreichend Regen brachte, sind für diesen Winter erneut gute Niederschläge vorhergesagt. Israelische Experten befürchten bereits einen Wasserüberschuss: Erstmals seit 1992 müsste dann Wasser aus dem See Genezareth abgelassen werden. Die neuen Meerwasser-Entsalzungsanlagen an der Mittelmeerküste sollen vorerst nicht mit voller Kapazität betrieben werden. +++ Palästinenser haben in der Nacht zum Donnerstag in der Nähe des Dorfes Ni'in aus einem Auto heraus auf israelische Soldaten geschossen. Ein zweites Fahrzeug versuchte offenbar, einen israelischen Kommandeur zu überfahren. Bei den Vorfällen wurde niemand verletzt. Die Armee fahndet nach den Tätern. +++
Israel-Video des Tages: der Falafel-Meister
Donnerstag, 7. November 2013

In Israel gilt Falafel als Nationalgericht. Die frittierten Bällchen aus Kichererbsen sind der beliebsteste Imbiss im Heiligen Land. Serviert wird Falafel meist mit verschiedenen eingelegten Gemüsen und Hummus. Das heutige kurze Handy-Video zeigt, dass die professionellen Falafel-Hersteller echte Meister ihres Fachs sind, nicht nur in kulinarischer Hinsicht …

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Stehen die Friedensgespräche vor dem Kollaps?
Mittwoch, 6. November 2013
Die Friedensverhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern drohen zu scheitern. Am Dienstagabend kam es bei einem Treffen der Verhandlungsdelegationen zu einem heftigen Wortgefecht. Der Streit führte nach palästinensischen Angaben dazu, dass die Gesprächsrunde in Jerusalem – es war das 17. Treffen - abrupt beendet wurde (im Bild Saeb Erekat, der palästinensische Verhandlungsführer). Ein hoher palästinensischer Vertreter, der anonym bleiben will, erklärte einer Nachrichtenagentur, seine Delegation werde nicht weiterverhandeln, so lange die jüdischen Siedlungen auf palästinensischem Gebiet weiter wucherten.
Freispruch ebnet Lieberman den Weg zurück ins Außenministerium
Mittwoch, 6. November 2013
Avigdor Lieberman ist zurück auf der politischen Bühne: Der frühere israelische Außenminister und Vorsitzende der rechtsgerichteten „Haus Israel“-Partei ist heute vom Vorwurf des Betrugs und des Vertrauensbruchs freigesprochen wurde. Das Urteil des Jerusalemer Bezirksgerichts wurde einstimmig gefällt. Somit kann der 55-jährige gebürtige Moldawier an die Spitze des Außenministeriums zurückkehren. Ministerpräsident Netanjahu hatte seinem Freund und ehemaligen Büroleiter diesen Posten frei gehalten.
Minister Ariel: Abbas wusste von Siedlungsausbau
Mittwoch, 6. November 2013
Wohnungsbauminister Uri Ariel ist momentan auf Frankreich-Reise. Er erklärte vor dem dortigen Parlament, dass der Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, über die Pläne Israels zum Bau von neuen Wohnungen in Judäa und Samaria informiert gewesen sei. „Sein Protest dient allein der Show“, unterstrich Ariel. Unmittelbar nachdem die israelische Regierung im Zuge der Friedensgespräche 26 palästinensische Terroristen auf freien Fuß gesetzt hatte, gab die Regierung grünes Licht für den Bau von 1500 Wohneinheiten in Gebieten, die von den Palästinensern beansprucht werden. Abbas warf Israel daraufhin vor, den Friedensprozess zu gefährden.
Wer hat Jesus getötet? - Eine ewig strittige Frage
Mittwoch, 6. November 2013
Die Antidiffamierungsliga (ADL) hat vor kurzem ihr 100-jähriges Bestehen gefeiert. Dazu gab sie eine Studie zu der Frage „Haben die Juden Jesus getötet oder nicht?“ in Auftrag. Die ADL wurde gegründet, als der Antisemitismus ungezügelt und tödlich war. Heute zeigt ihre neueste Umfrage, dass Antisemitismus gerade in den USA eher ein aussterbendes Phänomen ist, und dies trotz des wachsenden Antisemitismus unter Muslimen und militanten Liberalen. Laut der Umfrage hegen zwölf Prozent der Amerikaner eine tief verwurzelte antisemitische Haltung, während 26 Prozent glauben, die Juden hätten Jesus getötet. Beide Zahlen sind seit Jahren rückläufig.

Israel-Video des Tages: Nachrichten aus der TV-Redaktion
Mittwoch, 6. November 2013

In den aktuellen israel heute-Fernsehnachrichten geht es unter anderem um eine Bombe, die fünf israelische Soldaten verletzt hat. Außerdem: Eine neue Untersuchung zeigt, wie sehr Clowns in israelischen Krankenhäusern den Genesungsprozess von Kindern unterstützen. Die Nachrichtensendung wird unter anderem von Bibel TV ausgestrahlt und erreicht so das ganze deutschsprachige Europa über Satellit, Kabel und Antenne. Die aktuelle Folge zeigen wir Ihnen jeweils hier als Video.

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Zollbeamte verblüfft: Messianisches Mädchen will nachträglich bezahlen
Dienstag, 5. November 2013
Die israelischen Zollbeamten haben schon viel gehört und gesehen: Sie kennen alle erdenklichen Versuche, Einkäufe aus dem Ausland ins Land zu schmuggeln, ohne dafür Abgaben zu bezahlen. Sie haben auch schon alle möglichen Arten von Entschuldigungen für solche Vergehen gehört. Jetzt waren sie jedoch ziemlich fassungslos, als ein junges Mädchen sie fragte, ob sie nachträglich ihre Abgaben bezahlen könne: Sie hatte es nämlich eine Woche zuvor geschafft, einen Artikel an den Behörden vorbei ins Land zu schmuggeln. Das junge Mädchen kehrte von einer Reise aus Indien zurück und war - ohne ihr brandneues Smartphone beim Zoll zu melden - über den Grenzübergang am Jordan ins Land gelangt.
Hamas-Schulbücher: „Palästina reicht vom Jordan bis zum Mittelmeer“
Dienstag, 5. November 2013
Die islamistische Terror-Organisation Hamas hat eigene Lehrbücher in den Schulen im Gaza-Streifen eingeführt. Das berichtet die New York Times. Die neuen Bücher sind Teil der Bemühungen der Hamas, ihre militanten Ideologien unter den palästinensischen Jugendlichen zu verbreiten. Dem Bericht der Zeitung zufolge erkennen die Hamas-Schulbücher das moderne Israel nicht an. Der Zionismus wird in den Schulbüchern der Hamas als rassistische Bewegung bezeichnet, dessen Ziel es sei, die Araber aus dem Bereich zwischen dem Nil und dem Euphrat, zwischen Syrien und der Türkei zu verdrängen.
Israel-Video des Tages: Faszinierende Jerusalem-Aufnahmen
Dienstag, 5. November 2013

Jerusalem – eine der ältesten und rätselhaftesten Städte der Erde. In mehr als 3000 Jahren immer wieder zerstört und neu aufgebaut. Die Filmemacher von National Geographic aus den USA haben die Atmosphäre des Heiligen Landes und seiner Hauptstadt in faszinierenden Aufnahmen eingefangen. Unser heutiges Video zeigt den Trailer des neuen „Jerusalem“-Films, der weltweit auf Großleinwänden von imax-Kinos zu sehen ist.

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Kurznachrichten
Dienstag, 5. November 2013
+++ Seit 25 Jahren streiten die Reformjüdinnen der „Frauen von der Mauer“-Bewegung dafür, dass sie an der Jerusalemer Klagemauer auf ihre Art beten dürfen: Mit Gebetsschals und Gebetsriemen lesen sie aus der Thora – für orthodoxe Juden eine Provokation, denn dies ist traditionell nur Männern erlaubt. Deshalb führt das Gebet der Mauerfrauen am Beginn eines jeden jüdischen Monats zu Massenprotesten und großen Polizeieinsätzen. +++ Nach einer hitzigen Debatte hat das israelische Parlament beschlossen, das Mindestalter für Hochzeiten für Männer und Frauen von 17 auf 18 Jahre zu erhöhen. Vor allem die ultraorthodoxen Parteien waren gegen die Änderung.
Erstmals syrisches Baby in israelischem Hospital geboren
Montag, 4. November 2013
Israelische Kliniken haben in diesem Jahr Hunderte von Patienten aus Syrien behandelt, die im blutigen Bürgerkrieg verletzt wurden. Nun gab es etwas Neues im Rahmen der humanitären Hilfe für das Nachbarland: Erstmals wurde ein syrisches Baby in Israel geboren. Die Mutter, eine 20-jährige Krankenschwester, lebt nahe der israelisch-syrischen Grenze. Als die Wehen einsetzten, konnte sie nicht in das nächstgelegene syrische Hospital, da es in dieser Gegend Gefechte zwischen Rebellen und Regierungstruppen gab.
Rabbiner rufen zum Gebet gegen Teilung des Landes auf
Montag, 4. November 2013
Eine Gruppe bekannter israelischer Rabbiner hat dazu aufgerufen, intensiv dafür zu beten, dass das Land Israel nicht zwischen Juden und Palästinensern aufgeteilt wird. Die Teilung ist Gegenstand der gegenwärtigen Friedensverhandlungen, die auf Druck der USA zustande kamen. „In den vergangen Monaten gab es fortgesetzte diplomatische Verhandlungen, die sich darauf konzentrierten, Teile des Landes Israel aufzugeben“, heißt es in dem Aufruf. Im ganzen Land wurde er durch Plakate und Flugblätter bekannt gemacht.
Israelis sauer: Warum verrät Obama Militärgeheimnisse?
Montag, 4. November 2013
Israelische Beamte mussten am Sonntag ungläubig feststellen, dass das Weiße Haus erneut geheime Details über eine israelische Militäraktion in Syrien preisgegeben hat. Vergangenen Mittwoch wurde an der syrischen Mittelmeerküste bei einem Blitzangriff von der See aus eine Militärbasis zerstört, in der moderne Raketensysteme gelagert wurden. Einen Tag später bestätigte ein hoher amerikanischer Beamter dem Nachrichtensender CNN, dass Israel hinter der Attacke stecke und dass das Ziel Raketen waren, die bereit lagen, um an die libanesische Terrororganisation Hisbollah geliefert zu werden.
Israel-Video des Tages: Nationalhymne in Gebärdensprache
Montag, 4. November 2013

Die Überraschung bei Eltern und Verwandten war groß: Bei der Vereidigungs-Zermonie junger Soldatinnen und Soldaten wurde die israelische Nationalhymne Hatikva („Hoffnung“) gespielt. Dabei begleiteten die Rekruten die Musik mit Gebärden für Gehörlose. Kameraden mit Hörproblemen hatten sie ihnen beigebracht. In den israelischen Streitkräften dienen etliche junge Frauen und Männer, die aufgrund gesundheitlicher Beeinträchtigungen ausgemustert wurden. Sie haben sich dennoch freiwillig zum Dienst gemeldet. Diese Freiwilligen gelten als hoch motiviert.

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Kurznachrichten
Montag, 4. November 2013
+++ Verteidigungsminister Moshe Ya'alon hat im Krankenhaus die Soldaten besucht, die bei einer Bombenexplosion verletzt worden waren. Nach Militärangaben war eine Bombe explodiert, als die Soldaten einen Terrortunnel zerstören wollten, der vom Gazastreifen aus nach Israel gegraben worden war. Ein junger Offizier, der dabei sehr schwer verletzt wurde, hat das Bewusstsein wiedererlangt. Die Ärzte in Beehrsheva sind zuversichtlich, dass sie sein Augenlicht retten können. +++ Südafrika ist aus dem internationalen Sanktionsprogramm gegen den Iran ausgestiegen. Zur Begründung hieß es, der Iran verstoße nicht gegen die Menschenrechte.
Bombe an Gazagrenze verletzt fünf Soldaten
Freitag, 1. November 2013
Donnerstag Nacht sind fünf israelische Soldaten am Gaza-Grenzzaun von einer Bombe verletzt worden (Symbolbild). Ein Soldat wurde schwer verletzt, die anderen trugen leichte bis mittelschwere Verletzungen davon. Die Soldaten waren gerade dabei, weitere Teile des vor einem Monat entdeckten Terrortunnels freizulegen und zu zerstören, als die Bombe hochging.
Luftangriff auf syrische Raketenbasis
Freitag, 1. November 2013
Viele Medien im Nahen Osten berichten derzeit darüber, dass Israel hinter einem Angriff auf einen syrischen Flugstützpunkt stecken soll. Bei dem Luftangriff in der Nacht zum Donnerstag sind eine russische Boden-Luft-Raketenstellung sowie die dazugehörigen Fahrzeuge und Anlagen zerstört worden.
Israelische Christen wollen christliches Lehrmaterial
Freitag, 1. November 2013
Immer mehr arabische Christen, die sich mit Israel identifizieren, fordern vom Staat einen offiziellen christlichen Schullehrplan. Das „Israelische Christliche Rekrutierungsforum“, das junge Christen ermutigt, in die israelische Armee einzutreten, steht hinter dieser Petition. „Wie viele vielleicht wissen, wird in den arabischen Schulen nur die Geschichte der Araber und des Islam gelehrt“, schreibt die Gruppe auf ihrer Facebook Seite. „Wir lernen nichts über die Geschichte der christlichen Gemeinschaft.“
Israel-Video des Tages: Sänger prangert Doppelmoral an
Freitag, 1. November 2013
“Boykottiert Israel” singt Ari Lesser. „Aber zuerst schaut euch einmal an, was in anderen Ländern der Erde vor sich geht! Wir sind nicht perfekt. Aber wenn ihr denkt, wir sind die schlimmsten, dann macht euch zuerst ein Bild von dem, was weltweit an Menschenrechtsverletzungen vor sich geht und boykottiert die anderen Länder ebenfalls. Hackt nicht immer auf den Juden herum“, fordert der Sänger, „lest euch lieber mal die Nachrichten durch“.
Schabbatlesungen am 2. November 2013
Freitag, 1. November 2013
„Toldot – Geschlechter“ Wochenabschnitt: 1. Mose 25,19 bis 28,9 Haftara-Prophetenlesung: Maleachi 1,1-2,7

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