News Archive

Oktober 2013

Häftlinge freilassen ist gut – Wohnungen bauen ist böse
Donnerstag, 31. Oktober 2013
Israels Ankündigung, 1.500 neue Wohneinheiten auf von Palästinensern beanspruchtem Gebiet zu bauen, stößt weltweit auf Kritik. Die Baupläne sind die Antwort der Regierung Netanjahu auf die Freilassung von 26 palästinensischen Terroristen aus israelischen Gefängnissen (im Bild die Begrüßung der Freigelassenen in Ramallah). Die Palästinensische Autonomiebehörde ließ daraufhin verlauten, dass Israels Pläne für den Bau weiterer Wohnungseinheiten den Friedensprozess zerstörten. Auch die USA und die Vereinten Nationen äußerten in ihren Stellungnahmen kein Verständnis für die Neubauvorhaben.
Steinwürfe auf Soldaten: 21-jähriger Palästinenser erschossen
Donnerstag, 31. Oktober 2013
Bei einem Anti-Terror-Einsatz israelischer Soldaten ist am frühen Donnerstagmorgen ein 21-jähriger Palästinenser getötet worden. Der Vorfall ereignete sich nach palästinensischen Angaben in der Kleinstadt Kabatiya, südlich von Dschenin. Die israelischen Soldaten waren gegen 1 Uhr in das Dorf eingedrungen, um vier Verdächtige zu verhaften. Dabei kam es zu heftigen Krawallen. Etwa 50 Palästinenser hätten die Soldaten mit Steinen beworfen. Die eröffneten daraufhin das Feuer. Dabei sei ein junger Mann von einem Geschoss in die Brust getroffen und tödlich verletzt worden. Die Armee hat sich bisher zu dem Vorfall nicht geäußert.
Israel-Video des Tages: Ein Tag im Leben eines Seemanns
Donnerstag, 31. Oktober 2013

Unterwegs mit der israelischen Marine: Dieses Video zeigt, wie der Tag für die Soldaten auf einem Schiff abläuft, vom Zähneputzen und Morgengebet über das Fitness- und Einsatztraining bis zum Schlafen in den engen Kojen. 60 Menschen sind mit dem 60 Meter langen Schiff auf dem Mittelmeer unterwegs. Die Marinesoldaten müssen Tag und Nacht auf engstem Raum miteinander auskommen - eine besondere Herausforderung.

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Gemeinde-Israel-Kongress vom 7. bis 9. November in Berlin
Donnerstag, 31. Oktober 2013
Unter der Überschrift „Aus der Kraft der Wurzel die Zukunft gestalten“ findet vom 7. bis 9. November 2013 in der „Gemeinde auf dem Weg“ in Berlin der 2. „Gemeinde-Israel-Kongress“ statt. Veranstalter ist das „Christliche Forum für Israel“ (CFFI), ein Verbund von etwa 40 Organisationen, Werken und Vereinen, die sich zum Ziel gesetzt haben, Israel zu stärken, das biblische Israel-Verständnis in Kirchen und Gemeinden zu fördern sowie die Deutsch-Israelischen Beziehungen zu festigen und zu vertiefen.
Kurznachrichten
Donnerstag, 31. Oktober 2013
+++ Die beiden Rivalen um die Führung der ultraorthodoxen Shass-Partei, Aryeh Deri (links) und Eli Yishai, haben sich in Jerusalem hinter verschlossenen Türen zu Verhandlungen getroffen. Nach dem Tod des geistlichen Leiters der Partei, Rabbi Obadja Yosef, steht Schass vor einer Zerreißprobe. Auch eine Spaltung der Partei erscheint möglich. +++ Israels Militärchef Benny Gantz wehrt sich gegen die von der Regierung geplanten massiven Kürzungen im Verteidigungsetat. Finanzminister Yair Lapid beharrt aber auf den Kürzungen. Mehr Geld für das Militär gehe zu Lasten des Mittelstandes, des Gesundheits-, Bildungs- und Sozialwesens, unterstrich er.
Grünes Licht für Baupläne: 1500 neue Wohnungen in Ramat Shlomo
Mittwoch, 30. Oktober 2013
Nur wenige Stunden nach der Freilassung von 26 palästinensischen Kriminellen hat Ministerpräsident Benjamin Netanjahu umfangreiche Neubauprojekte angekündigt. So sollen allein im Jerusalemer Stadtteil Ramat Shlomo (Foto) 1500 neue Wohneinheiten errichtet werden. In Ramat Shlomo leben überwiegend ultraorthodoxe Juden. Der Stadtteil liegt in einem von den Palästinensern beanspruchten Gebiet im Norden Jerusalems. Der Regierungschef betrachtet den umstrittenen Wohnungsneubau offenbar als Entschädigung für die umstrittene Haftentlassung der palästinensischen Schwerverbrecher.
Präsident Abbas begrüßt freigelassene Terroristen als Helden
Mittwoch, 30. Oktober 2013
Rund zweitausend Palästinenser haben sich in der Nacht zum Mittwoch in Ramallah versammelt, um die Freilassung von 21 Langzeithäftlingen aus israelischen Gefängnissen zu feiern. Die Menge schwenkte Flaggen mit den Zeichen und Farben der PLO, der Fatah und der „Volksfront zur Befreiung Palästinas“. Außerdem hielten sie vergrößerte Bilder der verurteilten Mörder in die Luft. „Unsere Helden kommen heim, lang leben die Häftlinge!“, sangen sie bis in die frühen Morgenstunden. Unter den Feiernden befand sich auch Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas, der am Grabmal des früheren palästinensischen Führers Jassir Arafat auf die Freigelassenen wartete.
Kurznachrichten
Mittwoch, 30. Oktober 2013
+++ Mehrere Tausend Läufer haben am „Tel Aviv Night Run“ teilgenommen. Sie waren zehn Kilometer auf den Straßen der Mittelmeer-Metropole unterwegs, die laut Eigenwerbung „niemals schläft.“ +++ Ministerpräsident Netanjahu hat bei einer Wirtschaftskonferenz Israels Araber aufgefordert, sich mehr in die heimische Wirtschaft zu integrieren. Der Staat tue seinen Teil, damit es den israelischen Arabern gut gehe, nun müssten auch die Araber ihren Teil beitragen. So sind zum Beispiel 70 Prozent der jüdischen Frauen berufstätig, aber nur 29 Prozent der Araberinnen.
Israel-Video des Tages: Aktuelle TV-Nachrichten
Mittwoch, 30. Oktober 2013

Ein Angriff aus dem Internet auf einen Straßentunnel in Haifa ist eines der Themen, die sich in der aktuellen Ausgabe der israel heute-Fernsehnachrichten finden. Außerdem geht es um Raketenabschüsse auf Südisrael und die NSA-Abhör-Affäre. Die Nachrichtensendung wird unter anderem von Bibel TV ausgestrahlt und erreicht so das ganze deutschsprachige Europa über Satellit, Kabel und Antenne. Die aktuelle Folge zeigen wir Ihnen jeweils hier als Video.

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Häftlings-Entlassung spaltet Regierung – Tausende protestieren
Dienstag, 29. Oktober 2013
Rund 3000 Menschen haben am Montagabend gegen die für heute angesetzte Freilassung von 26 palästinensischen Häftlingen protestiert. Sie bildeten eine Menschenkette um das Ofer-Gefängnis in der Nähe von Ramallah. Unter den Demonstranten waren zahlreiche Angehörige von Mordopfern der Terroristen, die nun im Zuge der Friedensverhandlungen auf freien Fuß gesetzt werden sollen. Die Haftentlassung der Palästinenser hat zu heftigen Auseinandersetzungen innerhalb der israelischen Regierung geführt. Wohnungsbauminister Uri Ariel schloss sich sogar den Demonstranten an.
Israel versorgt heimlich syrische Flüchtlinge in Jordanien
Dienstag, 29. Oktober 2013
Der brutale Bürgerkrieg zwingt viele Syrer, ihre Heimat zu verlassen und in benachbarte Länder zu fliehen. Alleine der Norden Jordaniens wurde im vergangenen Jahr von rund einer halben Million Flüchtlingen überflutet. Etwa die Hälfte von ihnen ist in einem riesigen Flüchtlingslager der Vereinten Nationen untergebracht. Die anderen überleben nur dank des Einsatzes von nichtstaatlichen Hilfsorganisationen. Darunter ist auch – von der Weltöffentlichkeit kaum wahrgenommen - eine israelische.
Israel-Video des Tages: Die singenden Ultraorthodoxen
Dienstag, 29. Oktober 2013

Zwei ultraorthodoxe Musiker sorgen in Israel für Begeisterung. Mit ihren Versionen von “Hotel California” und “Sound of Silence” haben sie die neue Casting-Show „Rising Star“ erobert und damit allen Klischees über ultraorthodoxe Juden getrotzt. Die Brüder Arie (48) und Gil (37) Gat spielten bislang auf den Straßen Jerusalems und in Einkaufszentren, um sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Nun haben sie es zu Fernsehruhm gebracht. Bei „Rising Star“ sind die Zuschauer über eine App an der Show beteiligt und können über ihre Favoriten abstimmen. Die Kandidaten beginnen ihren Auftritt hinter einer Wand, die sich hebt, wenn 70 Prozent der App-Nutzer für sie gestimmt haben. Bisher sind die Brüder ein Hit: Mit Schläfenlocken, traditionellen Gewändern und langen Bärten, die Gitarren vor dem Bauch, haben sie sich mehr als 80 Prozent der Stimmen gesichert.

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Kurznachrichten
Dienstag, 29. Oktober 2013
+++ Der nigerianische Staatspräsident Goodluck Jonathan hat 3000 christliche Pilger nach Israel geführt. Er traf sich in Jerusalem mit Staatspräsident Peres und Regierungschef Netanjahu (Foto). Nigeria und Israel pflegen schon seit 1960 diplomatische Beziehungen und arbeiten sehr gut zusammen. +++ Eine Untersuchung ergab, dass 1500 Schulen in Israel nicht erdbebensicher sind, sie könnten bei einem starken Beben sogar einstürzen. Ferner gibt es 100.000 Gebäude, die nicht die Standards für Erdbebensicherheit erfüllen. +++
Israelischer Vergeltungsschlag nach Raketenangriff auf Aschkelon
Montag, 28. Oktober 2013
Die israelische Luftwaffe hat heute früh auf den Beschuss der Mittelmeerstadt Aschkelon durch zwei Raketen aus dem Gazastreifen reagiert. Kampfflugzeuge bombardierten zwei unterirdische Raketenabschussrampen im nördlichen Gazastreifen, die zu einem Trainingszentrum gehörten. Es wurde nach palästinensischen Angaben von den Terroristen der Hamas-Kassam-Brigaden betrieben. Bei dem Luftangriff gab es offenbar keine Toten oder Verletzten. Bereits am Sonntag hatten islamistische Terroristen zwei Mörsergranaten auf israelisches Gebiet abgefeuert, die aber keine Schäden anrichteten.
Israel lässt weitere Häftlinge mit Blut an den Händen frei
Montag, 28. Oktober 2013
Trotz heftiger Proteste von Angehörigen der Terroropfer und massiver Kritik der rechtsorientierten Parteien lässt Israel weitere 26 palästinensische Häftlinge frei. Alle haben jüdisches Blut vergossen. Bereits im August waren 26 Straftäter auf freien Fuß gesetzt worden, wie es vor Aufnahme der Friedensgespräche mit den Palästinensern vereinbart worden war. Insgesamt sollen 104 Gefangene freikommen. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte dazu am Sonntag gegenüber Ministern seiner Likud-Partei, die abgegebenen Versprechen müssten nun auch gehalten werden.
Kurznachrichten
Montag, 28. Oktober 2013
+++ Die israelische Verkehrspolizei rüstet auf: In Beit Dagan bei Tel Aviv wurden Dutzende neuer Einsatzfahrzeuge ihrer Bestimmung übergeben. +++ US-Präsident Obama muss befürchten, dass sein Einfluss im Nahen Osten weiter schwindet. Schuld daran ist seine zunehmende Unglaubwürdigkeit. 83 Prozent der Israelis haben nach einer aktuellen Umfrage kein Vertrauen mehr in den Bündnispartner USA. +++ Nachdem die letzten palästinensischen Pilger aus Mekka in den Gazastreifen zurückgekehrt waren, hat Ägypten die Grenze geschlossen. Da die großen Schmuggeltunnel zerstört sind, sind die Gaza-Palästinenser nun auf die Hilfe ihres Erzfeindes Israel angewiesen.
Israel-Video des Tages: Liebe Deinen Nächsten ...
Montag, 28. Oktober 2013

Dieses Musikvideo zeigt einige Beispiele, wie schön das Leben sein kann, wenn Menschen sich umeinander kümmern. Ein Eis-Geschenk in der Jerusalemer Fußgängerzone, Hilfe bei „verunglückten“ Orangen oder eine Blume für eine traurige Frau sind Zeichen der Hoffnung und Liebe, die sich das israelische Volk hier gegenseitig gibt – über alle Schranken der Herkunft hinweg. Text und Musik stammen von Michael HarPaz, Gitarrist ist Adam Haviv.

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Ehemaliger Mossad-Chef: Obama spioniert auch uns aus!
Freitag, 25. Oktober 2013
Nach dem Skandal um den amerikanischen Geheimdienst NSA in Deutschland und der Aufregung um das offenbar abgehörte Handy von Bundeskanzlerin Merkel verkündete der ehemalige Direktor des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad, Danny Yatom, dass das Weiße Haus auch Anrufe aus Israel abhört. Am Donnerstag berichtete die britische Tageszeitung „The Guardian“, dass die NSA die Telefongespräche von 35 internationalen Spitzenpolitikern überwachen ließ. Deshalb ist Yatom der Ansicht: „Wenn die Amerikaner denken, es gäbe einen Grund uns auszuhorchen, dann tun sie es.“
Hinterbliebene Eltern kämpfen gegen Rückgabe von Terroristen-Leichen
Freitag, 25. Oktober 2013
Jüdische Eltern, die ihre Söhne oder Töchter bei Terroranschlägen verloren haben, äußern sich schockiert über das Vorhaben der Regierung, die Leichen der Terroristen an die Palästinensische Autonomiebehörde zu übergeben. „Wurde meine Tochter umsonst getötet? Nur eine weitere Zahl in der Statistik?“, fragte sich Ron Kerman aus Haifa, als er hörte, dass die Regierung beabsichtigt, die sterblichen Überreste von Selbstmordattentätern an die Palästinenser zu übergeben. Darunter auch den Körper des Selbstmordattentäters, der Kermans Tochter und 16 weitere Personen im März 2003 tötete, als er sich in einem Bus in Haifa in die Luft sprengte (Foto).
Israel-Video des Tages: Ausflugsziel Negev-Wüste
Freitag, 25. Oktober 2013

Zwei Drittel der Fläche Israels bestehen aus Sand und Steinen. Die Negev-Wüste erstreckt sich über 12.000 Quadratkilometer vom Toten Meer bis zum Roten Meer im Süden. In dieser kargen Landschaft gibt es viel zu entdecken: Wellness-Centren in grünen Oasen, seltene Tiere in einer Mondlandschaft, Weinkellereien mit edlen Tropfen aus regionaler Produktion. Die Wüste wird zur Touristenattraktion. Sie zu erkunden, braucht Zeit. Am besten, man ist deshalb mit dem Fahrrad unterwegs, wie das heutige Video der israel heute -Fernsehredaktion zeigt.

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Kurznachrichten
Freitag, 25. Oktober 2013
+++ Kämpfer des islamischen Dschihad haben bei einer Parade bei Rafah im südlichen Gazastreifen ihre militärische Stärke zur Schau gestellt. Die Parade fand zum 26. Jahrestag der Gründung statt. Erinnert wurde zudem an den 18. Todestag von Fathi Shikaki. Der frühere Anführer der terroristischen Vereinigung war auf Malte von Unbekannten erschossen worden. +++ Im sogenannten Westjordanland ist ein Schulbus mit jüdischen Siedlerkindern mit einem selbstgebastelten Sprengkörper beworfen worden. Es gab keine Verletzten. Die Sicherheitsdienste ermitteln.
Schabbatlesung 26. Oktober 2013
Freitag, 25. Oktober 2013
Schabbat „Chaje Sarah – Sarahs Leben“
Lesungen: 1. Mose 23,1 – 25,18
1. Könige 1, 1-31
Abbas fordert von europäischen Firmen den Boykott jüdischer Siedlungen
Donnerstag, 24. Oktober 2013
Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas hat am Mittwoch europäische Unternehmen aufgefordert, ihren Aktivitäten in den jüdischen Siedlungen im sogenannten Westjordanland ein sofortiges Ende zu setzen. „Solche Aktivitäten sind eine Verletzung des Völkerrechts“, unterstrich Abbas bei einem Treffen mit dem europäischen Ratspräsidenten Herman van Rompuy in Brüssel. Laut Abbas sei der Boykott allerdings nicht gegen Israel gerichtet, sondern gelte lediglich für die jüdischen Siedlungen auf „besetztem palästinensischem Land, die nach 1967 gegründet wurden.“ Abbas gab sich friedensbewegt: „Wir möchten Brücken des Friedens bauen und einträchtig neben Israel leben.“
Jugendmagazin der Palästinenser glorifiziert den Märtyrer-Tod
Donnerstag, 24. Oktober 2013
Das pädagogische Jugendmagazin „Zayzafuna“ der palästinensische Autonomiebehörde hat bereits zum dritten Mal ein Gedicht veröffentlicht, das den Märtyrertod für Allah verherrlicht. Mitherausgeber sind der Vize-Bildungsminister Jihad Zakarneh und Abd Al-Hakim Abu Jamous, Chef der Medienabteilung des Bildungsministeriums der Autonomiebehörde. Das Gedicht wurde in den Ausgaben im Januar 2012, Juni 2013 und September 2013 veröffentlicht. Das berichten Itamar Marcus und Nan Jacques Zilberdik von der Organisation „Palestinian Media Watch“.
Israel-Video des Tages: Der Terror-Tunnel nach Gaza
Donnerstag, 24. Oktober 2013

Israelische Soldaten haben am 7. Oktober einen Tunnel entdeckt, der von Hamas-Terroristen gegraben und mit Beton ausgekleidet worden ist. Er verbindet den Gazastreifen mit dem israelischen Grenzgebiet und war offenbar dazu gedacht, Anschläge in Israel auszuführen und israelische Soldaten zu entführen. Gebaut wurde der Terror-Tunnel in 18 Metern Tiefe mit israelischem Beton, dessen Einfuhr in das von den Islamisten beherrschte Gebiet für gemeinnützige Zwecke erlaubt worden war. Die israelische Armee hat nun dieses Video aus dem Innern des 1,7 Kilometer langen Tunnels veröffentlicht.

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Kurznachrichten
Donnerstag, 24. Oktober 2013
+++ Sechs Menschenrechts-Aktivisten haben am Mittwoch vor dem Saharonim-Gefängnis in Südisrael protestiert. Die Aktion wandte sich gegen die Inhaftierung von Asylsuchenden aus Afrika. Die Aktivisten, die zusammen mit den Afrikanern eingesperrt werden wollten, wurden vom Sicherheitspersonal gestoppt. Auf beiden Seiten gab es keine Gewalt. +++ Die Stadt Beit Schemesch wird eventuell geteilt. Die ultraorthodoxe Bevölkerung soll eine eigene Kommune erhalten, auch die übrigen Einwohner wollen ihre eigene Stadt.
Nir Barkat als Bürgermeister von Jerusalem wiedergewählt
Mittwoch, 23. Oktober 2013
Nir Barkat (Foto) bleibt die nächsten fünf Jahre Bürgermeister von Jerusalem. Bei den Kommunalwahlen errang er 51 Prozent der Stimmen und besiegte so seinen Herausforderer Mosche Leon (45 Prozent). Leon war Kandidat der Regierungsparteien Likud und Israel Beitenu, zudem wurde er vom Chef der orthodox-sephardischen Schasspartei Arie Deri unterstützt. Die säkulare bis nationalreligiöse Bevölkerung der Hauptstadt war aber mit Barkat in den vergangenen fünf Jahren sehr zufrieden. Der liberale 54-jährige Software-Unternehmer leitet Jerusalem wie eine Firma.
Abbas: Israel ist Schuld, wenn die Friedensgespräche scheitern
Mittwoch, 23. Oktober 2013
Israel trägt die Schuld, wenn die laufenden Friedensgespräche scheitern. Diese Ansicht vertritt Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas, und er wird nicht müde, das öffentlich kundzutun. Grund für ein Scheitern der Gespräche könnte sein, dass Israel Abbas' Forderung wohl nicht nachgeben wird, die kompletten Streitkräfte aus dem Jordantal abzuziehen. Abbas verlangt, dass sich in „Palästina“ kein einziger Jude aufhalten darf.
Israel-Video des Tages: Die neuen TV-Nachrichten
Mittwoch, 23. Oktober 2013

Die Hamas-Terroristen rufen zum bewaffneten Widerstand gegen Israel auf. Das ist eines der Themen, die sich in der aktuellen Ausgabe der israel heute-Fernsehnachrichten finden. Zu sehen sind auch Aufnahmen über eine Gedenkveranstaltung für deportierte Juden aus Nordbaden. Die Nachrichtensendung wird unter anderem von Bibel TV ausgestrahlt und erreicht so das ganze deutschsprachige Europa über Satellit, Kabel und Antenne. Die aktuelle Folge zeigen wir Ihnen jeweils hier als Video.

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Kurznachrichten
Mittwoch, 23. Oktober 2013
+++ Mehr als 50.000 Fans warteten in Tel Aviv auf ein Open-Air- Konzert der Popsängerin Rihanna (Foto: Liam Mendes). Die 25-Jährige Diva aus Barbados verspätete sich um eine Stunde, so begann das Konzert erst um 22 Uhr. Die Fans waren sauer. Rihanna blieb nicht länger als 75 Minuten auf der Bühne und war zum Teil nur als Playback zu hören. Die verärgerten israelischen Fans hatten zwischen 100 und 300 Euro für ein Ticket bezahlt. Der Grund, weshalb sich die Diva auf der Bühne verspätete, war das Tote Meer: Kurz nach ihrer Anreise aus Dubai bestand sie auf einer Schwimmrunde im salzigen Wasser. +++ Israel hat angeblich vor zwei Tagen einen Waffentransport für Hisbollah-Terroristen an der libanesisch-syrischen Grenze bombardiert. Das meldet eine Zeitung in Kuwait. +++
Terrorverdächtiger stirbt bei Schusswechsel mit Soldaten
Dienstag, 22. Oktober 2013
Israelische Sondereinsatztruppen haben heute früh einen Terrorverdächtigen erschossen, der sich in einer Höhle verschanzt hatte. Nach Armeeangaben waren die Soldaten in der Nacht in das Dorf Naima im sogenannten Westjordanland eingedrungen. Sie suchten nach zwei Männern, die mit Terroranschlägen in Verbindung stehen sollen. Dabei geht es vor allem um den Bombenanschlag auf einen Omnibus in Tel Aviv, bei dem im vergangenen Jahr 29 Menschen verletzt worden waren. Der mutmaßliche Planer dieses Anschlags, Mohammed Atzi (28), wurde nun getötet.
Bürger von Tiberias befürchten schweres Erdbeben
Dienstag, 22. Oktober 2013
In Nordisrael wächst die Angst vor einem starken Erdbeben. Anlass sind vier Beben, die die Gegend um Tiberias am See Genezareth (Foto) in den vergangenen Tagen erschüttert haben. Zwei davon hatten die Stärke 3,6 auf der Richterskala und versetzten am Sonntag innerhalb von vier Stunden tausende Menschen in Angst. Die Erschütterungen sollen bis zu den Golanhöhen hin zu spüren gewesen sein. „Die Teetassen auf dem Tisch klapperten und der Computer schwankte hin und her.“, berichtete die 47-jährige Madleine Sror, die in der Stadtverwaltung von Tiberias arbeitet, gegenüber israelischen Medien.
Israel-Video des Tages: Die fliegende Tankstelle
Dienstag, 22. Oktober 2013

Spektakuläre Luftaufnahmen sind in diesem Video zu sehen. Die israelische Luftwaffe hat eine spezielle Übung mit Langstreckenflügen durchgeführt. Dabei wurden die Kampfflugzeuge in der Luft betankt. Das Befüllen an der „fliegenden Tankstelle“ wurde an Bord von Begleitflugzeugen dokumentiert. Insbesondere im Iran stieß diese Übung auf großes Interesse.

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Kurznachrichten
Dienstag, 22. Oktober 2013
+++ Heute finden in Israel in 191 Ortschaften die Kommunalwahlen statt. Fünfeinhalb Millionen Israelis sind zur Wahl aufgerufen. In Jerusalem wird der bisherige liberale Bürgermeister Nir Barkat von dem konservativen Moshe Lion herausgefordert. Im Bild Staatspräsident Simon Peres bei seiner Stimmabgabe. +++ Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ist 64 Jahre alt geworden. Als man ihm wie üblich „Bis 120!“ wünschte, meinte er, 120 Knessetsitze für seine Likud-Partei seien ihm lieber.
Wird Israel ungerecht behandelt? Ihre Meinung ist gefragt!
Montag, 21. Oktober 2013
Seit Anfang 2011 sind bereits mehr als 120.000 Menschen im syrischen Bürgerkrieg gefallen. Das brutale Assad-Regime richtet sein eigenes Volk zu Grunde, und islamistische Rebellen schlagen kaltblütig zurück. Die Bilanz dieses schrecklichen Krieges lautet bisher: Mehr als 130 Tote am Tag und damit rund 4.000 Todesopfer im Monat. Auch in Libyen sind im sechsmonatigen Bürgerkrieg im Jahr 2011 rund 30.000 Todesopfer gezählt worden. Das Resultat lautet hier: 5.000 Tote im Monat und daher etwa 160 am Tag. Die ägyptische Revolution im Januar 2011 hat bis zum Rücktritt des ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak in nur wenigen Wochen 850 Menschenleben gefordert. In der zweiten Revolution im Sommer 2013 wurden ebenfalls hunderte Todesopfer gezählt. Doch im Mittelpunkt der internationalen Kritik steht Israel. Schreiben Sie uns dazu Ihre Meinung!
Hamas: Terror-Tunnel war zur Freipressung von Häftlingen gedacht
Montag, 21. Oktober 2013
Die im Gazastreifen regierende Hamas-Terrororganisation hat am Sonntag die Verantwortung für den Bau des großen Tunnels übernommen, der vom Gazastreifen auf israelisches Gebiet führt. Das 2,5 Kilometer lange, mit Beton ausgekleidete Bauwerk war in der vergangenen Woche vom israelischen Militär entdeckt worden (israel heute berichtete). Ein Sprecher der Islamisten erklärte, die Hamas habe den Tunnel gegraben. Man habe ihn gebaut, um Israel zu zwingen, weitere palästinensische Häftlinge freizulassen. 2011 hatte Israel 1400 inhaftierte Palästinenser auf freien Fuß gesetzt, um den von der Hamas entführten Soldaten Gilad Schalit auszulösen. Offenbar hatte die Hamas vor, durch den neuen Tunnel israelische Soldaten in den Gazastreifen zu verschleppen. Die Entdeckung des Terror-Tunnels hat in Israel eine Diskussion ausgelöst, ob es richtig war, die Einfuhr von Beton und Stahl in den Gazastreifen zu erlauben.
Netanjahu droht dem Iran erneut mit Präventivschlag
Montag, 21. Oktober 2013
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat in einer Rede dem Iran einen Militärschlag gegen dessen Atomprogramm angedroht. Aus israelischen Sicherheitskreisen hieß es dazu, der Regierungschef meine es todernst. Bei einer Gedenkfeier zur Erinnerung an den Jom-Kippur-Krieg erklärte Netanjahu, der arabische Überraschungsangriff im Jahr 1973 habe Israel gelehrt, „niemals eine Bedrohung zu unterschätzen und die Möglichkeit eines Präventivschlages nicht aufzugeben.“ Die Entscheidung für einen solchen Schritt sei schwer. Allerdings könne der Preis, den Israel für ein Nicht-Handeln bezahlen müsse, eine solche Aktion rechtfertigen.
Israel-Video des Tages: Messerattacke in Linienbus
Montag, 21. Oktober 2013

Ein Omnibus der Linie 128 ist am Sonntagabend unterwegs von Beit Shemesh in die Siedlung Beitar Illit. Plötzlich, der Bus fährt gerade nordwestlich von Bethlehem, zieht ein Palästinenser ein Messer. Die israelische Armee hat nun dieses Überwachungsvideo aus dem Bus veröffentlicht: Fahrgäste geraten in Panik und flüchten. Der Palästinenser bedroht mit dem Messer den Busfahrer. Er fordert, dass der Bus mitten auf der Straße stoppt. Der Busfahrer gehorcht und öffnet die Türen, die entsetzen Fahrgäste fliehen, ebenso der messerschwingende Mann. Die Polizei fahndet nach ihm. Die Hintergründe des Vorfalls sind unklar.

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Kurznachrichten
Montag, 21. Oktober 2013
+++ Für den aus Altersgründen zurückgetretenen langjährigen Leiter der israelischen Nationalbank, Stanley Fischer, wurde nun nach neunmonatiger Suche eine Nachfolgerin gefunden. Zum ersten Mal in der Geschichte ist der obersten Finanzchefs des Staates Israel eine Frau, und zwar Fischers Vize-Direktorin Karnit Flug (Foto). Für viele Finanzexperten war dies eine große Überraschung, für manche sogar ein Schock. +++ Justizministerin Tzipi Livni, Israels Verhandlungsführerin bei den Friedensgesprächen mit den Palästinensern, will ein Gesetz zu Fall bringen. Es verlangt, dass für die Ratifizierung eines Abkommens mit den Palästinensern wenigstens zwei Drittel der 120 Knesset-Abgeordneten dem zustimmen müssen. Livni ist bereit, den Palästinensern Land abzutreten. Sie fürchtet jedoch, dass sie dafür keine Zwei-Drittel-Mehrheit bekommt.
Verhandlungen und Bauprojekte
Freitag, 18. Oktober 2013
Israel und die Palästinenser führen derzeit hinter den Kulissen Verhandlungen, auch wenn man davon in den Medien nichts mitbekommt. Und im Schatten dieser Verhandlungen baut Israel im biblischen Kernland Judäa und Samaria - was viele als besetzte Gebiete betrachten. Am Verhandlungstisch sitzen Israels Justizministerin Zippi Livni und der palästinensische Unterhändler Saeb Arekat. Beide Seiten verstehen, dass über den Inhalt der geheimen Verhandlungen nichts an die Öffentlichkeit dringen darf. Doch: „Weder Israel noch die Palästinenser sind bereit, jemals auf Jerusalem zu verzichten. Aus diesem Grund sind die Verhandlungen von vornherein zum Scheitern verurteilt“, erklärte der religiöse Koalitionspartner und Parteichef von Beit Ha´Jehudi, Naftali Bennett. Gemäß der linksorientierten Bewegung „Friede Jetzt“, gab es im ersten Halbjahr von 2013 70% mehr begonnene Bauprojekte in den jüdischen Siedlungen, als noch vor einem Jahr.
Terroranschlag auf Armeebasis
Freitag, 18. Oktober 2013
Am Donnerstag ist es nördlich von Jerusalem zu einem Terroranschlag gekommen, der Erinnerungen an die 2009 verübten Bulldozer-Anschläge wach werden ließ: Kurz vor 7 Uhr Abends steuerte ein Palästinenser mit einem Traktor auf eine israelische Armeebasis zwischen Jerusalem und Ramallah zu, rammte das Tor und versuchte mehrfach einen Soldaten zu überrollen, der sich ihm in den Weg stellen wollte.
Juden verhaftet: Sie sangen auf dem Tempelberg
Freitag, 18. Oktober 2013
Zehn jüdische Männer wurden diese Woche auf dem Tempelberg von der Polizei festgenommen. Ihr Vergehen: Sie hatten auf dem Jerusalemer Tempelberg eine israelische Flagge entfaltet und die israelische Nationalhymne gesungen. Scheich Yusuf Adeis, ein muslimischer Geistlicher vor Ort, erklärte gegenüber den arabischen Medien, das Verhalten dieser jüdischen Männer stelle ein „abscheuliches Verbrechen“ und eine „Verletzung aller Vereinbarungen“ dar.
Schleichende Landenteignung
Freitag, 18. Oktober 2013
Im Juli schickten die Nonnen des griechisch orthodoxen Klosters in Bethanien in Jerusalem einen Hilferuf an den Palästinenservertreter Abbas. Der Grund sind die eskalierenden muslimischen Angriffe auf ihr Kloster. Die Nonnen leben verbarrikadiert aus Schutz vor den gewalttätigen Übergriffen. Zu den Angriffsmethoden gehören Steinwürfe, zerbrochene Glasscheiben, Diebstahl, Plünderungen von Klostereigentum sowie Lautsprecher, die von benachbarten Häusern auf das Kloster ausgerichtet sind. Fünf Mal pro Tag dröhnen die Gebetsrufe in ohrenbetäubender Lautstärke in das Kloster. Die Nonnen nennen das eine Strategie der Einschüchterung. Zwar erhalten sie Solidaritätsbesuche von befreundeten Christen und Muslimen, aber die Angriffe gehen weiter. Die orthodoxen Nonnen wissen, diese Überfälle sind ein Zeichen, dass sie fliehen und das Gebiet verlassen sollen. Aber sie werden nicht weggehen. Das Kloster steht an dem Ort, wo seit frühester Tradition Christen die Auferweckung des Lazarus am Samstag vor dem Palmsonntag feiern und die Palmenprozession am nächsten Tag nach Golgatha beginnt. In den letzten Jahren stören Radikalmuslime auch diese Feiern...
Schabbatlesungen am 19. Oktober 2013
Freitag, 18. Oktober 2013
„Wajira – Und er zeigte sich“ Wochenabschnitt: 1. Mose 18,1 bis 22,24 Haftara-Prophetenlesung: 2. Könige 4,1-37
Israelischer Minister: Wir müssen Juden umsiedeln
Donnerstag, 17. Oktober 2013
Der israelische Finanzminister Yair Lapid hat während einer Rede in Washington letzte Woche erklärt, Israel müsse sich damit abfinden, im Zuge einer Errichtung eines palästinensischen Staates tausende von Juden zu entwurzeln und umzusiedeln. „Wir brauchen eine endgültige Landkarte”, sagte Lapid. „Wir kommen nicht drumherum, die endgültigen Grenzen eines zukünftigen Palästinenserstaates zu zeichnen, darunter auch einen organisierten Plan für die Evakuierung zehntausender (jüdischer) Siedler.“
Auf Adlers Flügeln
Donnerstag, 17. Oktober 2013
Hisbollah TV-Sender Al Manar behauptet, im Libanon sei ein Adler aus Israel gefangen worden, der zu Spionagezwecken genutzt werde. Der TV-Sender veröffentlichte Bilder des Federviehs mit angeblicher Spionageausrüstung und einer Ring-Inschrift „Israel“. Laut israelischer Natur- und Parkbehörde dienen die für die Libanesen verdächtigen implantierten Transmitter jedoch lediglich Ornitologen zur Beobachtung von Flugrouten.
Kurznachrichten
Donnerstag, 17. Oktober 2013
Gedenken an Rabin: Am Mittwoch wurde des (dem hebräischen Kalender nach) vor 18 Jahren ermordeten früheren Ministerpräsidenten Jitzchak Rabin gedacht. Im Bild: Benjamin Netanjahu legt am Grab einen Kranz nieder. +++ Israels Premier Netanjahu will nächste Woche im Rahmen seiner Italienreise Papst Franziskus treffen. +++ Das israelische Kabinett hat dem Antrag von 900 indischen Juden stattgegeben, nach Israel zu kommen. Die Einbürgerung der Inder vom „verlorenen Stamm der Bnei Menashe“ soll in den nächsten Monaten durchgeführt werden.
Kurznachrichten
Mittwoch, 16. Oktober 2013
Israels Knessetsprecher Edelstein (im Bild) will 2014 alle parlamentarischen Gesetzgeber in der Welt zu einer internationalen Konferenz nach Jerusalem einladen. +++ Das Zentrale Statistikbüro hat bekannt gegeben, dass 31 Prozent der israelischen Bevölkerung davon bedroht ist, in Armut abzurutschen. In anderen OECD Staaten besteht lediglich ein Risiko von 17 Prozent. +++ Die iranische Regierung hält in Genf Gespräche mit den USA und der EU. Israel warnt die USA und EU vor einem Täuschungsmanöver. Man vermutet, der Iran wolle nur die belastenden Sanktionen loswerden.
Jerusalem: Neue Frauenpartei stellt sich zur Wahl
Mittwoch, 16. Oktober 2013
Jerusalems Vizebürgermeisterin Naomi Tsur hat eine neue Partei gegründet. Die Ometz Lev Partei stellt sich zur Wahl, um die erste Partei in der Hauptstadt des Landes zu werden, die hauptsächlich von Frauen geleitet wird, und das in einem Umfeld, das traditionellerweise von Männern dominiert wird. Das Besondere: Die Kandidatinnen kommen aus völlig unterschiedlichen religiösen und kulturellen Schichten.
Rosa Oktober: Ein Zeichen setzen für Brustkrebs-Früherkennung
Mittwoch, 16. Oktober 2013
Israel hat eine der höchsten Brustkrebsraten weltweit, deshalb hat sich das Land einer weltweiten Gesundheitskampagne zur Früherkennung und Vorbeugung von Brustkrebserkrankungen angeschlossen, dem Brustkrebs-Sensibilisierungs-Monat (Breast Cancer Awareness Month – BCAM). Eine Hadassah-Studie hat herausgefunden, dass die hohe Rate in Israel drei Mutationen der sogenannten „jüdischen Gene“ geschuldet ist, und zwar der Gene BRACA1 und BRACA2, wodurch die Warscheinlichkeit von Brustkrebs um 60 bis 80 Prozent erhöht ist. Besonders aschkenasische Frauen sind betroffen...
Israel Video des Tages: Fernsehnachrichten aus dem Heiligen Land
Mittwoch, 16. Oktober 2013

In der aktuellen Folge der Israel Heute Fernsehnachrichten geht es unter anderem um den inhaftierten, ehemaligen Präsidenten Katzav, der einen neuen Prozess fordert sowie um die Milliarden Hilfsgelder, die in den Palästinensergebieten verschwendet werden.

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Ägyptens Christen in Bedrängnis
Dienstag, 15. Oktober 2013
Ein neuer Report der internationalen Menschenrechtsorganisation Amnesty International belegt die wachsende Zahl der Übergriffe auf koptische Christen in Ägypten: Seit der Amtsenthebung des ägyptischen Präsidenten Mursi im Juli diesen Jahres ist die Gewalt gegenüber den Kopten massiv gestiegen. Von über 200 Angriffen auf Christen des Landes sowie deren Kirchen ist die Rede...
Weiterer Tunnel am Gazastreifen entdeckt
Dienstag, 15. Oktober 2013
Die israelische Armee hat am Dienstagmorgen einen weiteren Tunnel entdeckt, der von Gaza aus Richtung Israel gegraben worden ist. Auch in diesem Tunnel wurden Tonnen mit explosivem Material entdeckt. Erst vor wenigen Tagen war ein erstaunlich professionell ausgebauter, von den Medien „Terrortunnel“ genannter unterirdischer Gang entdeckt worden. Die Hamas hat derweil offen zugegeben, dass der Tunnel dem Zweck dienen sollte, Israelis in den Gazastreifen zu entführen, um Terroristen aus israelischen Gefängnissen freizupressen...
Politik in Kürze
Dienstag, 15. Oktober 2013
Die Sommerpause ist vorbei, ab jetzt wird wieder getagt in der Knesset. In seiner ersten Rede warnte Ministerpräsident Netanjahu die Welt, dass eine Aufweichung der Sanktionen gegen den Iran ein historischer Fehler sei. +++ Die Knesset will ein Gesetz verabschieden, das die illegale Einwanderung nach Israel unterbinden soll. +++ Das vom Europaparlament anvisierte Gesetz, das die Beschneidung von Knaben verbieten soll, könnte nach Meinung israelischer Diplomaten umgangen werden, wenn die in Europa lebenden Juden ihre Knaben in der jeweiligen israelischen Botschaft beschneiden lassen.
Start frei für „Toblerone-Türme“
Dienstag, 15. Oktober 2013
Die Stadt Tel Aviv will in naher Zeit im Zentrum das Keren-Hakirya- Projekt verwirklichen. Der größte Wohn-, Büro- und Freizeitkomplex Tel Avivs wird zwei Bürogebäude mit 80 und 50 Stockwerken haben, die insgesamt 100.000 Quadratmeter umfassen. Daneben entstehen zwei 45 geschossige Wohngebäude mit 770 Wohneinheiten, vor allem kleineren Appartments. Der höhere der „Toblerone-Türme“ wird das höchste Gebäude Israels.
Eine Milliarde Euro an PA-Fonds verschwendet
Montag, 14. Oktober 2013
Ein offizieller Bericht der EU belegt jetzt das, was viele vermutet und worüber etliche, auch Israel Heute, schon mehrmals berichtet haben: In den Palästinensergebieten versickern Abermillionen an Hilfsgeldern aus der EU. Der vom Europäischen Gerichtshof in Auftrag gegebene Bericht ist noch nicht veröffentlicht worden, wurde vorab aber schon am Sonntag von der britischen Sunday Times vorgestellt. Demnach seien zwischen 2008 und 2012 vom EU-Hauptsitz in Brüssel aus 1,95 Mrd. Euro an Finanzhilfe überwiesen worden, Empfänger: das von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas geführte sogenannte Westjordanland sowie der Hamas-kontrollierte Gazastreifen...
Terrortunnel zwischen Gaza und Israel entdeckt
Montag, 14. Oktober 2013
Wie jetzt bekannt wurde, haben israelische Sicherheitskräfte letzte Woche einen 1,7 km langen Tunnel in 18 bis 22 Metern Tiefe entdeckt, der vom Gazastreifen aus nach Israel gegraben worden war. Das Tunnelende erreicht den israelischen Kibbutz Ein Hashloshah, und zwar in der Nähe eines Kindergartens. Die israelische Armee geht davon aus, dass der Tunnel mit Sicherheit für einen Terroranschlag gegen israelische Zivilisten, darunter auch Kinder, gegraben worden war. Es ist auch gut möglich, dass weitere Israelis entführt werden sollten.
Kaduri und der Traum: Meldung sorgt für Schlagzeilen
Montag, 14. Oktober 2013
Hunderttausend ultraorthodoxe Juden haben sich eine Woche nach der Beerdigung von Rabbi Ovadja Josef zum Ende der siebentägigen Schiva-Trauerzeit am Sonntag in Jerusalem versammelt. Nach wie vor ist das Leben und Wirken des einflussreichen Oberhauptes der sephardischen Juden in israelischen Medien ein Thema. So macht eine Anekdote derzeit die Runde, die zunächst in religiösen Blättern und nun sogar von säkularen Zeitungen aufgegriffen wurde...
„Hamas ist eine Strafe für die Palästinenser“
Freitag, 11. Oktober 2013
Das Hamasregime im Gazastreifen ist in Not. Eingekesselt zwischen Israel und Ägypten. „Das haben die Verräter (Hamas) verdient“, sagte ein Fatah-Palästinenser (46) aus Ramallah zu israel heute. „Wir werden niemals vergessen, was die Hamas uns damals im Jahr 2006 und 2007 angetan hat. Die Hamas ist eine Strafe für das palästinensische Volk.“ Mit dem jüngsten Umsturz in Ägypten hat die radikale Hamasregierung ihren letzten Schutzpatron, Präsident Mursi, aus den Reihen der Muslimbruderschaft in Kairo verloren. Die ägyptische Militärherrschaft unter General Abdel Fattah al Sisi bekämpft nicht nur die Muslimbruderschaft in seinem Land, sondern ebenso ihre palästinensischen Kameraden im Gazastreifen, das Hamasregime. Dieses wird beschuldigt, sich in die ägyptische Politik eingemischt und die ägyptische Muslimbruderschaft in Ägypten aufgehetzt zu haben...
Israeli stirbt bei Terrorangriff im Jordantal
Freitag, 11. Oktober 2013
Ein weiterer Terrorangriff in einer Reihe von Anschlägen in letzter Zeit erschüttert Israel. In der Nacht zum Freitag ist ein 61-jähriger Israeli vor seinem Haus im nördlichen Jordantal brutal ermordet worden. Die Frau des im Ruhestand befindlichen Oberst der israelischen Armee konnte den Angreifern entkommen und berichtete gegenüber Sicherheitskräften, ihr Mann sei von zwei Palästinensern mit Äxten und Eisenstäben attackiert worden.
Siedler rettet Araber
Freitag, 11. Oktober 2013
Am Damaskustor in der Jerusalemer Altstadtmauer treffen Araber, Juden, Christen und Touristen aus der ganzen Welt aufeinander. Es ist ein Schmelztiegel, in dem Weltanschauungen aufeinandertreffen. Oft werden hier orthodoxe Juden von Arabern angepöbelt oder sogar angegriffen. Um so mehr erfreute diese Meldung: Kürzlich rettete ein jüdischer Siedler am Damaskustor einem Palästinenser das Leben. Hitam As´Chani wäre beinahe durch einen elektrischen Schlag ums Leben gekommen. Der Unfall ereignete sich bei seiner regulären Arbeit. Haim Atais, der in seiner Freizeit auch als Volontär im Rettungsteam Hatzalah tätig ist, war zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Als der ausgebildete Sanitäter den Araber am Boden liegen sah, eilte er zur Hilfe. Hitams Herz hatte bereits aufgehört zu schlagen...
Schabbatlesungen 12. Oktober 2013
Freitag, 11. Oktober 2013
„Lech Lecha – Gehe“ Wochenabschnitt: 1. Mose 12,1 bis 17,27 Haftara-Prophetenlesung: Jesaja 40,27-41,16
Scheich Sarsur: „Abraham war kein Jude“
Donnerstag, 10. Oktober 2013
„Abraham war kein Jude”, sagte der arabische Knessetabgeordnete und Parteichef, Scheich Ibrahim Sarsur in den israelischen Medien. Er betonte dies, nachdem die israelischen Knessetabgeordneten der religiösen Siedlerpartei, Naftali Bennett und Uri Ariel, Israels politischen Anspruch auf Jerusalem und das biblische Kernland Judäa und Samaria anhand der Bibel bestätigten. „Damit bringt Israel anderthalb Milliarden Moslems und die christliche Welt gegen sich auf.“ In den israelischen Medien wird der historische und geistliche Streit um das Erbrecht auf das Land sehr häufig thematisiert. Juden und Moslems streiten um dasselbe Gelobte Land, man fundiert seinen politischen Anspruch jeweils auf die Bibel oder auf den Koran. Darüber sind sich beide Völker im Land im Klaren, die so genannte christliche Welt im Westen versteht dies jedoch nicht. Sie versucht, einen politischen Kompromiss zwischen Bibel und Koran zu finden....
Botschaft in Jerusalem? – Arabische Liga erbost
Donnerstag, 10. Oktober 2013
Der Tschechische Präsident Miloš Zeman (im Bild links, mit Netanjahu) hat während seiner Israelreise Anfang der Woche durchblicken lassen, dass er bereit wäre, die Botschaft der Tschechischen Republik in die israelische Hauptstadt Jerusalem zu verlegen. Die Arabische Liga reagierte der AP zufolge empört und veröffentlichte am Mittwoch eine Stellungnahme, in der sie im Namen der 22 arabischen Mitgliedstaaten dazu aufrief, den tschechischen Botschafter in Kairo einzuberufen...
Kurznachrichten
Donnerstag, 10. Oktober 2013
Zwei israelische Grenzsoldaten sind am Mittwoch auf den nördlichen Golanhöhen durch Mörsergranaten aus Syrien leicht verletzt worden. Die israelische Armee zerstörte daraufhin den syrischen Granatwerfer mit einer Tamuz Rakete. +++ Im Norden Israels ist derweil wieder ein durch den Zivilkrieg schwerverletzter Mann aus Syrien in das Krankenhaus nach Safed gebracht worden. Er ist der 121. Syrer, der in diesem Krankenhaus seit Beginn der Kämpfe behandelt wird. +++ Israels Knessetsprecher Yuli Edelstein hat sich in Rom mit Papst Franziskus getroffen und ihn bei dieser Gelegenheit nach Israel eingeladen.
Israel-Video des Tages: Breakdance im Krankenhaus
Donnerstag, 10. Oktober 2013
Ein Clip erobert das Internet, den auch wir Ihnen nicht vorenthalten wollen: Die Belegschaft des Shaarei-Tzedek-Krankenhauses in Jerusalem tanzt und rappt für die Einhaltung der Hygienevorschriften! Der YouTube-Hit entstand laut Ärzte Zeitung, weil Forscher des Krankenhauses vor einigen Jahren an Ärztekitteln gefährliche Bakterien gefunden hatten. Seitdem machen sich die Mitarbeiter des Hospitals stark im Kampf gegen Keime.
„Wir müssen ihre Leben mit unseren Leben schützen“
Mittwoch, 9. Oktober 2013
Die auflagenstärkste israelische Tageszeitung, Israel Hayom, hat in ihrer Wochenendausgabe einen bewegenden Artikel veröffentlicht, in dem es um eine wachsende Gruppe arabischer Christen aus dem Norden des Landes geht, welche sich immer mehr mit dem jüdischen Staat identifizieren. Die Zeitung berichtete über eine Konferenz, auf der der griechisch-orthodoxe Pater Gabriel Nadaf ( über den wir in unserem aktuellen Magazin ausführlich berichten) seine Position wiederholt darlegt, dass „Juden und Christen vom selben Bund sind“...
Israel Video des Tages: Fernsehnachrichten aus dem Heiligen Land
Mittwoch, 9. Oktober 2013

In der aktuellen Folge der Israel Heute Fernsehnachrichten geht es unter anderem um den Terrorangriff auf eine israelische Siedlung und die Ermordung eines Kommandanten einer iranischen Cyberwar-Einheit. Zudem wird die Frage geklärt, weshalb es Einwohnern Israels nicht gestattet ist, in ihren Pässen unter „Nationalität“ als Angabe „Israeli“ zu vermerken.

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Kurznachrichten
Mittwoch, 9. Oktober 2013
Jerusalems Planungs- und Baukomitee hat den Bau von 68 Wohneinheiten im Pisgat Zeev Viertel (Bild) im nordöstlichen Teil Jerusalem genehmigt. +++ Am 22. Oktober finden in Israel die Kommunalwahlen statt. Für die Wahl der Bürgermeister in 191 Ortschaften gehen 689 Kandidaten ins Rennen. +++ Unter den Gewinnern des diesjährigen Nobelpreises für Chemie ist Arieh Warshel, Professor an der University of Southern California. Warshel wurde im Kibbutz Sde Nahum in Israel geboren und hat am Technion in Haifa studiert.
Rabbi Josef: Hunderttausende beim Begräbnis
Dienstag, 8. Oktober 2013
Die israelischen Medien sprechen von der größten Beerdigung in der Geschichte Israels. Laut Polizeichef sind 10 Prozent der Bevölkerung aus allen Teilen des Landes zur Beisetzung des am Montag verstorbenen Rabbis Ovadja Josef gekommen, das sind ungefähr 800.000 Menschen. Andere Berichte gehen sogar von bis zu einer Million Menschen aus, darunter nicht nur streng orthodoxe Juden, sondern Religiöse aus unterschiedlichen Strömungen des Judentums.
Die Sache mit dem Lärm
Dienstag, 8. Oktober 2013
1,5 Mio. Araber leben in Israel, die Mehrheit von ihnen sind Moslems. Die moslemischen Gebetsrufe aus den örtlichen Minaretten sind also nichts Ungewöhnliches. In einigen Gebieten nimmt die Lärmbelästigung jedoch mittlerweile unzumutbare Verhältnisse an, so wie im Norden Jerusalems, im Stadtteil Pisgat Zeev....
Kurznachrichten
Dienstag, 8. Oktober 2013
5549 Lastkraftwagen mit 155.312 Tonnen an Gütern haben im September den Kerem Shalom Übergang in den Gazastreifen hinein überquert, berichtet die israelische Armee. Darunter befanden sich 1519 Lebensmittelfuhren. +++ Palästinensischen Medien zufolge sind in El-Bireh, dem palästinensischen Dorf neben Psagot, zwei junge Männer verhaftet worden, die in Zusammenhang mit dem gestrigen versuchten Terrorangriff auf eine israelische Familie, bei dem ein 9-jähriges Mädchen verletzt worden war, in Zusammenhang stehen.
Besser spät als nie
Dienstag, 8. Oktober 2013
Abraham Goldenberg wurde kürzlich mit dem Presidential Award of Excellency ausgezeichnet, der hervorragenden Soldaten verliehen wird. In einer bewegenden Zeremonie in Jerusalem nahmen Staatspräsident Schimon Peres, Verteidigungsminister Mosche Yaalon und Stabschef Benny Gantz die Ehrung vor. Ungewöhnlich: Goldenberg erhält den Preis 54 Jahre zu spät...
Rabbi Ovadja Josef ist tot
Montag, 7. Oktober 2013
Benjamin Netanjahu nannte ihn "einen der größten Thoraweisen unserer Generation". Rabbi Ovada Josef (93), der spirituelle Leiter und Begründer der Schass Partei, ist am Montag im Jerusalemer Hadassa Ein Kerem Krankenhaus verstorben. Nach jüdischer Tradition wird er noch am selben Tag beerdigt. Es werden bis zum Abend hunderttausende orthodoxe Juden in der Hauptstadt erwartet, die dem Rabbi das letzte Geleit geben.
Mädchen bei Angriff auf Siedlung verletzt
Montag, 7. Oktober 2013
Samstag Nacht ist bei einem Angriff auf die israelische Siedlung Psagot bei Ramallah nördlich von Jerusalem ein 9-Jähriges Mädchen verletzt worden. Im Bild das Haus der Familie. Ein mutmaßlich palästinensischer Terrorist hatte sich in die Siedlung durch ein Loch im Sicherheitszaun eingeschlichen und augenscheinlich versucht, Juden zu ermorden. Der Vater des Kindes ist sich sicher, dass nur das Schreien der 9-Jährigen Schlimmeres verhindert habe, da der Terrorist augenblicklich floh.
Kurznachrichten
Montag, 7. Oktober 2013
Ministerpräsident Netanjahu hat in einer Rede an der Bar-Ilan Universität einmal mehr ausdrücklich betont, dass ein Friedensabkommen mit den Palästinensern nur dann möglich ist, wenn die Palästinenser Israel als Heimatland des jüdischen Volkes anerkennen. +++ Jerusalems berühmter Lebensmittelmarkt „Machaneh Jehuda“ hat rechtzeitig vor der Regensaison ein neues Glasdach bekommen, das ab sofort über alle Einkaufsgassen reicht. +++ Staatspräsident Peres ehrte in seiner Residenz vier äthiopische Frauen für ihren unermüdlichen Einsatz bei der Einwanderung der letzten äthiopischen Juden nach Israel.
20 Jahre - Oslo war ein Fehler
Montag, 7. Oktober 2013
„Wahrscheinlich hätte mein Vater heute zugegeben, dass die Osloer Verträge ein Fehler waren“, sagte Dalia Rabin, die Tochter des ermordeten Ministerpräsidenten, der Zeitung Maariv. Vor über zwei Jahren veröffentlichte Wikileaks Dokumente, denen zufolge Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu zu amerikanischen Senatoren sagte, Schimon Peres, Osloer Friedensarchitekt und Staatspräsident, habe ihm gegenüber zugegeben, dass Oslo grundsätzlich ein Fehler war...
Geheimdienst: Israelische Araber kämpfen in Syrien
Freitag, 4. Oktober 2013
Israelische Sicherheitsfachleute sind besorgt: Araber aus Israel kämpfen im syrischen Bürgerkrieg. Seite an Seite mit fanatischen Islamisten versuchen sie, das Regime des Diktators Assad zu Fall zu bringen. Nach ihrer Rückkehr könnten sie - militärisch trainiert und erfahren – zu einer extremistischen Einstellung gelangt sein. Das war aus Kreisen des Inlandsgeheimdienstes Shin Beth zu hören. Für die syrischen Rebellen sind mehrere hundert junge Muslime aus Europa und verschiedenen arabischen Staaten aktiv. Die meisten sind zwischen 20 und 30 Jahre alt, suchen das Abenteuer und riskieren dabei ganz bewusst ihr Leben.
Israel erwog im Yom-Kippur-Krieg angeblich den Einsatz von Atomwaffen
Freitag, 4. Oktober 2013
Neu freigegebene Dokumente enthüllen, dass Israel während der schicksalhaften ersten Tage des Yom-Kippur-Kriegs im Jahr 1973 fast Gebrauch von Atomwaffen gemacht hätte. Das berichtet Yediot Ahronot, eine der führenden israelischen Tageszeitungen. Am zweiten Tag des Krieges, als syrische und ägyptische Truppen die überraschten israelischen Verteidiger bedrängten, legte der damalige Verteidigungsminister Moshe Dayan seiner Ministerpräsidentin Golda Meir in einem geheimen Treffen den Einsatz von nuklearen Sprengköpfen nahe, heißt es in dem Bericht.
Israel-Video des Tages: Die Jerusalemer Windmühle
Freitag, 4. Oktober 2013

Die Windmühle mitten in Jerusalem gehört zu den Attraktionen der Hauptstadt. Sie wurde mit Hilfe von Christen aus den Niederlanden aufwändig restauriert, 150 Jahre nach ihrem Bau. Entstanden ist ein echtes Schmuckstück, das auch ein Museum beherbergt und an Moses Montefiori erinnert, einen Förderer Jerusalems und Vordenker des Zionismus.

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Kurznachrichten
Freitag, 4. Oktober 2013
+++ Die Sicherheitsmauer zwischen Israel und den Palästinensergebieten ist für viele Palästinenser ein Ärgernis. Hier attackiert ein vermummter Aktivist die Mauer bei Abu Dis in der Nähe von Ramallah. Israel verweist darauf, dass die Anzahl terroristischer Straftaten gegen Juden in jenen Bereichen dramatisch sinke, die von der Mauer oder dem Grenzzaun geschützt würden. +++ Palästinenser haben in großem Siegestaumel in der ehemaligen jüdischen Siedlung „Homesh“ ihre Fahne gehisst. Diese Siedlung in Nord-Samaria ist eine von vier jüdischen Siedlungen, die 2005 im Zuge eines Abkommens geräumt werden mussten. Sie war zuvor 40 Jahre lang eine landwirtschaftliche Militärsiedlung Israels gewesen.
Schabbatlesungen 5. Oktober 2013
Freitag, 4. Oktober 2013
Schabbat „Noah“
Lesung: 1. Mose 6,9 – 11,32
Prophetenlesung: Jesaja 66, 1- 24
Stillstand in den Schmuggeltunneln: Arbeiter aus Gaza frustriert
Donnerstag, 3. Oktober 2013
Nur einige wenige Tunnel-Arbeiter sind noch da, liegen auf Feldbetten oder lehnen an der Wand und rauchen: Die Schmuggeltunnel entlang der ägyptischen Grenze zum Gazastreifen sind zur Zeit weitgehend leer. Im Sommer hatte das ägyptische Militär begonnen, die meisten der Tunnel zu zerstören. Die Ägypter befürchten, dass durch die unterirdischen Verbindungen Hamas-Terroristen unbemerkt auf die Sinai-Halbinsel gelangen, um die befreundete Muslimbruderschaft im Kampf gegen das ägyptische Militär zu unterstützen. Die logische Folge: Große Spannungen zwischen der Hamas-Regierung in Gaza und der neuen ägyptischen Regierung in Kairo
Libanons Eingriff in israelische Gewässer könnte zum Krieg führen
Donnerstag, 3. Oktober 2013
Israel muss durch rechtliche oder militärische Schritte gegen den Libanon vorgehen, der auf israelischen Meeresflächen nach Rohstoffen sucht. Diese Forderung wurde laut, nachdem der Libanon im vergangenen Monat fünf Lizenzen für die Suche nach Erdgas erteilt hat, das in großen Mengen im Untergrund vor der Küste vermutet wird. Eine dieser Lizenzen betrifft ein Gebiet, das Israel als exklusive Wirtschaftszone beansprucht. Setzt der Libanon sich durch, würde Israel einen Teil seiner nördlichen Küstengewässer verlieren.
Israel-Video des Tages: Die Allee der Gerechten
Donnerstag, 3. Oktober 2013

Unser heutiges Video aus der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem führt Sie über die „Allee der Gerechten unter den Völkern“. Sie ist den Nichtjuden gewidmet, die während des Holocaust ihr Leben riskierten, um Juden zu retten. In Gedenken an diese Retter wurden auf der Allee und dem Gelände von Yad Vashem Bäume gepflanzt. Neben diesen findet man Schilder mit den Namen der Gerechten und dem Land, aus dem sie stammten. Ein Denkmal ist all den anonymen Rettern gewidmet, deren Namen wohl niemals bekannt werden.

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Kurznachrichten
Donnerstag, 3. Oktober 2013
+++ Mojtaba Ahmadi, einer der Kommandeure der iranischen Cyber-Kriegführung (Angriffe über das Internet), wurde in einem Wald in der Nähe von Teheran tot aufgefunden. Nach Medienberichten wurde er von Unbekannten erschossen. In den vergangenen Jahren kamen fünf iranische Atomwissenschaftler und der Leiter des Raketenprogramms unter ungeklärten Umständen ums Leben. Das Regime in Teheran vermutet den israelischen Geheimdienst Mossad hinter den Anschlägen. Israel war in den vergangenen Monaten mehrfach Attacken aus dem Internet ausgesetzt, unter anderem wurde die Wasserversorgung von Haifa angegriffen. +++ 58 Prozent der Palästinenser erwarten eine dritte Intifada (Aufstand gegen Israel), falls die aktuellen Friedensgespräche scheitern.
Arafats Tod ist weiter unklar: Wo bleiben die Testergebnisse?
Mittwoch, 2. Oktober 2013
Er war eine Symbolfigur für die Palästinenser und die arabische Welt, Mitbegründer der PLO und der Fatah, ein bekennender Terrorist, der jahrzehntelang Attentate insbesondere auf israelische Ziele verüben ließ und mit dem Friedensnobelpreis geehrt wurde: Jassir Arafat (Foto). Im November 2004 starb der ehemalige Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde. Als Todesursache wurde eine Hirnblutung angegeben. Doch gleich nach seinem Tod kam es zu wilden Spekulationen, die bis heute nicht verstummen.
Studie über amerikanische Juden: Immer weniger sind religiös
Mittwoch, 2. Oktober 2013
Das Pew Research- Center in den USA hat am Dienstag eine repräsentative Umfrage veröffentlicht, wonach jeder Fünfte amerikanische Jude angibt, nicht an Gott zu glauben. In den Vereinigten Staaten leben mit rund 6,8 Millionen weltweit die meisten Juden. Der jüdische Anteil an der amerikanischen Gesamtbevölkerung ist jedoch seit den 1950er-Jahren um die Hälfte gesunken. Diese Entwicklung sieht man in Israel mit großer Besorgnis. Im Heiligen Land, in dem rund sechs Millionen Juden leben, gilt die Studie über den wichtigsten Verbündeten als Alarmsignal.
Israel-Video des Tages: Fernsehnachrichten aus dem Heiligen Land
Mittwoch, 2. Oktober 2013
Das israelische Parlament plant erstmals eine Sitzung in Auschwitz. Das ist eines der Themen, die Sie in der aktuellen Ausgabe der israel heute-Fernsehnachrichten finden. Weiterhin geht es um das Verhältnis zum Iran, der offenbar einen Spion ins Heilige Land beordert hatte. Die Nachrichtensendung wird unter anderem von Bibel TV ausgestrahlt und erreicht so das ganze deutschsprachige Europa über Satellit, Kabel und Antenne. Die aktuelle Folge zeigen wir Ihnen jeweils hier als Video.

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Kurznachrichten
Mittwoch, 2. Oktober 2013
+++ In seiner Rede vor der UNO-Vollversammlung (Foto) hat Ministerpräsident Netanjahu betont, Israel werde nicht zulassen, dass der Iran Atomwaffen bekomme. Notfalls werde Israel im Alleingang dafür sorgen, dass diese vernichtet werden. Damit würde Israel nicht nur sich selbst verteidigen, sondern auch viele andere Länder, für die der Iran eine Gefahr darstelle. Ferner meinte Netanjahu: „Irans früherer Präsident Ahmedinedshad war ein Wolf im Wolfspelz, sein Nachfolger Rouhani ist dagegen ein Wolf im Schafspelz.“ +++ Die israelische Polizei hat zwei Drogenschmuggler geschnappt, die 150 Kilogramm Haschisch aus Ägypten ins Heilige Land schaffen wollten.
Netanjahu besucht Obama: Alles nur Zeitverschwendung?
Dienstag, 1. Oktober 2013
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat sich am Montag mit US-Präsident Barack Obama getroffen. Viele Israelis sahen darin den „Moment der Wahrheit“, nachdem der Iran in den vergangenen Wochen allerlei Mythen über sein Atomprogramm verbreitet hatte. Der neue iranische Präsident Hassan Rohani hatte eine Charme-Offensive gestartet, die im Westen bestens ankam, offenbar auch bei der Obama-Regierung. Dies machte Israel Sorgen. Während die meisten US-Offiziellen dennoch eher behutsame Töne anschlugen, konnte Außenminister John Kerry seine Aufregung kaum verbergen. Aus seiner Perspektive ist eine schnellen Lösung der iranischen Atomfrage möglich.
Israels Soldaten werden in den Medien zu „Killermaschinen“
Dienstag, 1. Oktober 2013
Das Bild, das internationale Medien von der israelischen Armee zeichnen, ist eindeutig und wiederholt sich ständig: Die israelischen Soldaten sind „Killermaschinen“. Sie setzen die Ansprüche einer bösen Herrschaft gnadenlos durch, und im Namen der Demokratie handeln sie unmenschlich und verstoßen gegen internationales Recht. Es ist ein Versuch, diese Soldaten zu dämonisieren, ihre Armee und letztlich den ganzen jüdischen Staat. Jüngstes Beispiel für diese einseitige Haltung ist die Berichterstattung der angesehenen Nachrichtenagentur Reuters über eine Auseinandersetzung zwischen israelischen Soldaten und einer französischen Diplomatin.
Israel-Video des Tages: Das Museum für islamische Kunst
Dienstag, 1. Oktober 2013

Auch die islamische Kultur und Kunst hat Jerusalem geprägt. Daran erinnert ein modernes Museum in Jerusalem, das im heutigen Video vorgestellt wird. Das Angebot des Museums reicht von antiken Fundstücken bis zu Ausstellungen moderner israelisch-arabischer Künstler. Ziel ist, das Nebeneinander verschiedener Religionen und Traditionen in der Heiligen Stadt deutlich zu machen. Besucher aus aller Welt bewundern Kalligrafien, Kunstgegenstände und Schmuck, antike Figuren und Gefäße sowie historische Waffen. Zu sehen sind ferner Impressionen einer aktuellen Gemälde-Ausstellung. Das Video ist in arabischer Sprache mit englischen Untertiteln.

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Kurznachrichten
Dienstag, 1. Oktober 2013
+++ Israels Staatspräsident Peres hat den Internationalen Gerichtshof in Den Haag besucht, wo er überaus herzlich empfangen wurde (im Bild beim Eintrag ins Goldene Buch). Bei einer Pressekonferenz erklärte Peres, dass die Rede des iranischen Präsidenten vor den Vereinten Nationen auf Lügen basiere, denn auch Irans neue Regierung baue weiter an der Atombombe und finanziere den internationalen Terror. +++ Israelische Soldaten haben am Grenzzaun zum nördlichen Gazastreifen einen Palästinenser erschossen und einen weiteren verwundet. Nach Armeeangaben wollten die beiden dort vermutlich einen Sprengkörper platzieren. Die Hintergründe des Vorfalls sind noch unklar, die Untersuchungen der Armee dauern an.

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