News Archive

Januar 2013

Bericht: Israelische Kampfjets greifen Ziele in Syrien an
Donnerstag, 31. Januar 2013
Israelische Kampfflugzeuge haben in der Nacht zum Mittwoch ein Ziel nahe der syrisch-libanesischen Grenze angegriffen, wie westliche Sicherheits- und Diplomatenkreise bestätigen. Die libanesische Armee hat offiziell angegeben, dass israelische Kampfjets in den letzten Tagen mehrere Male in ihr Hoheitsgebiet eingedrungen sind. Von israelischer Seite her hält man sich noch bedeckt, allerdings warnte Premierminister Netanjahu vor einigen Tagen, dass man dem Transfer syrischer Chemiewaffen in die Hände der Hisbollah im Libanon nicht tatenlos zusehen werde. Es ist daher davon auszugehen, dass die Luftschläge der vergangenen Tage damit zusammenhängen, die Hisbollah an einem weiteren Erstarken zu hindern.
Israel macht sich bereit für einen möglichen Krieg im Norden
Donnerstag, 31. Januar 2013
Die israelische Regierung macht sich zunehmends Sorgen in Bezug auf den anhaltenden syrischen Bürgerkrieg, da dieser zu einem offenen Konflikt zwischen dem jüdischen Staat und der Hisbollah oder syrischen Regierungstruppen führen könnte. Am Montag berichtete Israels Ynet Nachrichtenportal, dass die Hisbollah Basen neben Lagern aufgeschlagen hat, in denen syrische Massenvernichtungswaffen gelagert sind. Die Terrorgruppe hofft anscheinend, das Chaos in Syrien für ihre eigene Aufrüstung nutzen zu können.
Kurznachrichten
Donnerstag, 31. Januar 2013
Ägyptens Regierungschef Morsi (im Bild rechts, mit Hamas-Premier Hanijeh) hat versucht, seine 2010 getätigten Aussagen über Juden zu revidieren. Auf einer Pressekonferenz in Berlin sagte er, sie seien aus dem Zusammenhang gerissen worden und er habe nichts gegen den jüdischen Glauben oder Juden. Morsi wurde in Berlin mit einem im Internet kursierenden Video konfrontiert, das aus seiner Zeit als hochrangiges Mitglied der moslemischen Bruderschaft stammt. Darin bezeichnet er die Juden als Blutsauger und Nachkommen von Affen und Schweinen. Das Video gibt es unter anderem unter folgendem Link (englisch): http://www.youtube.com/watch?v=1mXnbgsg9DM +++ Israels Präsident wird heute erwartungsgemäß Premierminister Netanjahu offiziell damit beauftragen, eine neue Regierungskoalition zu bilden. +++ Die UN-Menschenrechtsbehörde (UNHRC) in Genf verfasst heute ihren Report über Israels Siedlungsbau. Es ist damit zu rechnen, dass die UNHRC wie schon die Jahre zuvor, Israel aufs Schärfste verurteilen wird. +++ Der Wasserspiegel des See Genezareth beträgt nach Angaben der israelischen Wasserbehörde ---210,71 cm unter dem Meeresspiegel.
Palästinenser schänden heilige jüdische Stätte
Mittwoch, 30. Januar 2013
Jüdische Pilger haben das Grab des biblischen Josef im palästinensisch kontrollierten Nablus (der biblischen Stadt Schechem) in schrecklichen Zuständen vorgefunden. Die heiligen jüdischen Bücher in der Stätte waren verbrannt und die Möbel eingeschlagen. Der Gestank von Urin war auch deutlich bemerkbar und es wurden Spuren gefunden, die belegen, dass man versucht hatte, das Gebäude niederzubrennen...
Israel: Unterstützung für Frankreichs Einsatz in Mali belegt die Verlogenheit der Welt
Mittwoch, 30. Januar 2013
Israel hat kürzlich darauf hingewiesen, dass die mehrheitliche Unterstützung der Weltgemeinschaft für die Anti-Terror-Mission Frankreichs im westafrikanischen Mali deutlich die Doppelmoral aufzeige, wenn es um die Sicherheit des jüdischen Staates geht. „Die Bedrohung besteht durch einen Terroristenstaat an der Türschwelle zu Frankreich und Europa,“ erklärte der französische Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian vor zwei Wochen als die Militärkampagne begann. Der israelische Botschafter bei der UN, Ron Prosor (siehe Bild), spielte während einer UN Sicherheitsratssitzung auf diesen Umstand an als er sagte: „Wenn Mali an Frankreichs Haustür ist, dann ist Gaza in unserem Wohnzimmer.“
Kurznachrichten
Mittwoch, 30. Januar 2013
Der Leiter der israelischen Zentralbank, Stanley Fisher (im Bild links), wird nach acht Jahren Ende Juni von seinem Amt zurücktreten. +++ Fathi Shihab-Eddim, einer der Hauptberater des ägyptischen Präsidenten Morsi, erklärte: „Der Mythos des Holocaustes ist von Amerika erfunden“. Die sechs Millionen ermordeten Juden sollen angeblich in die USA ausgewandert sein. +++ Ein geplantes historisches Abkommen zwischen Israel und dem Vatikan soll die seit 14 Jahren bestehenden guten diplomatischen Beziehungen weiter aufwerten. +++ Der Wasserspiegel des See Genezareth beträgt nach Angaben der israelischen Wasserbehörde ---210,75 cm unter dem Meeresspiegel.
Nachrichten in Kürze
Dienstag, 29. Januar 2013
Im Bild: Der palästinensische Premierminister Salam Fayyad bei der Präsentation der allerersten Briefmarke mit dem Namen des palästinensischen Staates. Nach der Anerkennung durch die UNO als Beobachterstaat im November letzten Jahres drucken die Palästinenser nun Briefköpfe und Briefmarken mit der Bezeichnung „Staat Palästina“. +++ In der israelisch-arabischen Stadt Sachnin im Norden Israels ist ein Wissenschafts-, Umwelts- und Raumfahrtszentrum eingeweiht worden, das von arabischen als auch jüdischen Organisationen sowie der US-Botschaft und der amerikanischen Raumfahrtsbehörde NASA unterstützt wird. +++ Die Zahl der Scheidungen in Israel ist im Jahr 2012 um 5 Prozent gestiegen, wie aus Unterlagen des rabbinischen Gerichts hervorgeht. Die meisten Scheidungen werden in Tel Aviv vollzogen, auch strikt religiöse Ortschaften haben eine relativ hohe Scheidungsrate. +++ Der Wasserspiegel des See Genezareth beträgt nach Angaben der israelischen Wasserbehörde -210,765 cm unter dem Meeresspiegel.
Messianische Gemeinde: Gebäude abgebrannt
Dienstag, 29. Januar 2013
Anfang des Monats ist ein Gebäude der messianischen Gemeinde in Kiryat Gat von Unbekannten niedergebrannt worden. Die Gemeinde von Kiryat Gat ist Teil der messianischen Gemeinde Beit Hallel aus Aschdod. Pastor Israel Pochtar von Beit Hallel veröffentlichte folgende Nachricht als Antwort auf die offensichtliche Brandstiftung: „Vor einigen Wochen wurde unsere Gemeinde in Kiryat Gat abgebrannt. Es ist die einzige Gemeinde der Stadt und sie hat eine große Vision für die Zukunft, sie hilft Menschen. Anscheinend war unser Einfluss in der Stadt ein Grund zur „Sorge“ für einige Leute und sie haben beschlossen, unserer Arbeit ein Ende zu setzen...
„Israel und der Westen müssen aufhören, Diktatoren zu unterstützen“
Dienstag, 29. Januar 2013
Der ägyptische Blogger Maikel Sanad hat in seinem Land im Gefängnis gesessen, wegen „Beleidigung“ des Militärregimes. Kürzlich war er zu Gast in der Hebräischen Universität Jerusalem. In seiner Rede vor israelischen Studenten betonte er, Israel solle vorsichtig sein, Diktatoren zu helfen, denn wenn Revolutionen kommen, und sie kommen immer, werden sich die Leute an die erinnern, die bei ihrer Unterdrückung beteiligt waren. Der Besuch des Ägypters und seine Friedensmission wurde von UN Watch organisiert, einer Nichtregierungsorganisation, die sich für Menschenrechte und Frieden zwischen Israel und den Arabern einsetzt. „Es tut mir leid zu sagen, dass auch Mubarak die Ägypter mit Anti-Israel-Propaganda fütterte. Kinder lernten in der Schule, dass Israel kein Existenzrecht besitzt, und die staatlichen Medien hetzten unaufhörlich gegen das jüdische Land.“
Ariel Scharon: Gehirnaktivität festgestellt
Montag, 28. Januar 2013
Ein Team von Gehirnspezialisten hat im Zuge eines Tests beim ehemaligen Premierminister Ariel Scharon Gehirnaktivität feststellen können. Dem seit 2006 nach einer Gehirnblutung im Koma liegenden 84-Jährigen wurden bei dem Test unter anderem Bilder seiner Familie gezeigt und die Stimme seines Sohnes vorgespielt. Das Gehirn zeigte in den jeweils spezifischen Regionen Reaktionen auf die Stimulation... Im Bild: Zwei der Ärzte, die Scharon untersuchen: Prof. Alon Friedman (links) und Dr. Ilan Shelef vor einem Kernspintomographen
Internationaler Holocaust-Gedenktag
Montag, 28. Januar 2013
Bundeskanzlerin Merkel hat am gestrigen Sonntag, dem Internationalen Holocaustgedenktag, in einer Rede darauf hingewiesen, dass die Verantwortung ihrer Nation für die Gräueltaten der Nazis nicht verjähren. Man dürfe die Aufarbeitung der Nazi-Diktatur niemals ruhen lassen, mahnte sie in einer Videobotschaft zum 80. Jahrestag der Machtergreifung Hitlers. In ganz Israel wurde der mehr als sechs Millionen Juden gedacht, die im Holocaust ums Leben gekommen sind. Noch leben im jüdischen Staat 200.000 Überlebende, viele von ihnen haben keine Familie mehr und verleben ihre letzten Tage in bitterer Armut.
Kurznachrichten
Montag, 28. Januar 2013
Zwei Einheiten des israelischen Raketenabwehrsystems “Iron Dome” sind in den letzten Tagen in Israels Norden installiert worden, eine in Galiläa und die andere in einem Vorort von Haifa. Vor einer Woche wurde eine verbesserte Version des Iron Dome Systems in Israels Zentralregion getestet. +++ Bethlehems Bürgermeister Fattah Hamayel, der von der palästinensischen Autonomiebehörde eingesetzt worden ist, verbietet palästinensischen Organisationen, mit Israel jegliche Art Kontakt zu pflegen. Dieser Bürgermeister wird von christlichen Kirchen als Friedensstifter geehrt und finanziell gefördert. +++ Der Wasserspiegel des See Genezareth beträgt nach Angaben der israelischen Wasserbehörde ---210,78 cm unter dem Meeresspiegel.
Shin Bet: 2012 kein Toter bei Terroranschlägen
Freitag, 25. Januar 2013
Im Jahr 2012 ist kein einziger Israeli in Jerusalem oder dem so genannten Westjordanland bei einem Terroranschlag ums Leben gekommen. Einem Bericht des israelischen Geheimdienstes Shin Bet zufolge ist dies seit 39 Jahren das erste Mal, dass es keine Toten gab. Seit dem Jahr 2000 sind insgesamt 1221 Israelis bei Terroranschlägen getötet und 8519 verletzt worden. Dem Shin Bet war es eigenen Angaben zufolge möglich, im Laufe des Jahres 2012 rund 100 größere Terroranschläge zu verhindern.
Wahlen: Finales Ergebnis liegt vor
Freitag, 25. Januar 2013
Nach der Auszählung der restlichen 220.000 Stimmzettel liegt nun das Endergebnis der Wahlen und somit auch die genaue Sitzverteilung in der Knesset vor. Unverändert haben Likud-Beteinu 31 Sitze, die neue Partei Jesh Atid 19 Sitze, auch bei Arbeiterpartei (15), Schass (11) und Livnis Hatnua (6) hat sich nichts verändert. Die Partei des rechtsgerichteten Bennett, Habeit Hajehudi (Jüdisches Haus) konnte einen Sitz mehr einnehmen und kommt jetzt auf 12 Mandate. Dies geht zu Lasten der arabischen Taal-Partei, die ein Mandat verliert und nur noch 4 Knessetmitglieder stellen darf. Aus Koalitionsgesprächen sickerte folgende Meldung durch: Premierminister Netanjahu soll Yair Lapid von der Jesh Atid-Partei die Wahl zwischen dem Posten des Finanzministers und des Außenministers angeboten haben.
Messianische Kinder feiern TuBischvat
Freitag, 25. Januar 2013
Am heutigen Freitag (der eigentliche Feiertag fällt dieses Jahr auf den morgigen Schabbat) feiern Israelis das „Neujahr der Bäume“. Auch messianische Schulkinder aus Jerusalem haben dieses Jahr wieder Bäume gepflanzt (siehe Fotostrecke unten). Die Kinder der messianischen Makor Hatikva Schule feierten TuBischvat in Jad Haschmona mit Lobpreisliedern und vielem mehr. Veranstaltet wurde die Zeremonie von Revive Israel Ministry. Einer der Leiter sagte den Kindern, dass man Besucher aus der ganzen Welt empfange, es jedoch die größte Ehre sei, mit den Kindern feiern zu können.
Rabbis bitten um Schutz für jüdische Beter in Bethlehem
Freitag, 25. Januar 2013
Einige Rabbiner, die für die Aufsicht von jüdischen Stätten zuständig sind, haben in der letzten Woche eine Bitte an die Regierung geschrieben, mehr zum Schutz von jüdischen Betern vor palästinensischen Angreifern zu tun. Am meisten machen den Rabbis die palästinensischen Ausschreitung am Grab Rachels zu schaffen, die in letzter Zeit oft in Gewalt ausarten.
Schabbatlesungen am 26. Januar 2013
Freitag, 25. Januar 2013
„Beshalach – Als er sandte“ Wochenabschnitt: 2. Mose 13,17 bis 17,16 Haftara-Prophetenlesung: Richter 4,4-5,31
Netanjahu vermittelte Negatives und Lapid Positives
Donnerstag, 24. Januar 2013
Im Ausland wird der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu entweder gehasst oder verehrt. Die westlichen Regierungen in Europa und Washington haben nicht nur ein Problem mit Netanjahu, sondern grundsätzlich mit der israelischen Politik, die Rücksicht auf biblische Maßstäbe nimmt. Keine neuen territorialen Kompromisse im biblischen Kernland Judäa und Samaria und ein klares Nein zur Teilung von Israels Hauptstadt Jerusalem, haben viele im Ausland verärgert. Aber für christliche und evangelikale Israelfreunde weltweit, wird Netanjahu gerade deswegen als ultimativer Held gelobt. Mehr als alle anderen israelischen Politiker, weiß er die biblische Verbindung in der modernen Politik zu integrieren, die der gläubige Christ im Ausland versteht. Oft hat man das Gefühl, dass er unter den Christen beliebter ist, als in seinem eigenen Volk...
Koalitionsfrage noch offen – Stärkung der rechten Parteien erwartet
Donnerstag, 24. Januar 2013
Gespannt blickt man in Israel auf Benjamin Netanjahu – welche Koalitionspartner wird er sich aussuchen, mit wem eine Koalition bilden? Der ehemalige Außenminister Avigdor Libermann, dessen Partei mit der Likud von Netanjahu fusionierte, äußerte sich jedenfalls schon einmal positiv über etliche Ansichten des Emporkömmlings Yair Lapid, der mit seinen 19 Knessetmandaten einen potentiellen Koalitionspartner darstellt. Es geht hier um den Einzug religiöser Jeschiwa-Studenten in die Armee, Preissenkungen und den Wohnungsmarkt. Netanjahu soll sich unterdessen bereits mit Vertretern der orthodoxen Schass-Partei getroffen haben.
Israelische Armee rettet eingeschlossene Palästinenser
Donnerstag, 24. Januar 2013
Während der Überschwemmungen in Israel Anfang Januar wegen des ungewöhnlich heftigen Sturms, mussten viele eingeschlossene Menschen aus ihren Autos gerettet werden. Eine solche Rettung soll hier besonders bedacht werden: Die Fluten überschwemmten auch viele kleine Straßen im sogenannten Westjordanland. Eine palästinensische Familie wurde so in ihrem Auto gefangen, als das Wasser plötzlich über die Ufer eines nahegelegenen Flusses schoss...
Tu Bischwat – Neujahr der Bäume
Donnerstag, 24. Januar 2013
Eines der Hauptthemen in Israel war und ist das Land. Bis heute wird darüber gestritten, wer welchen Anteil an der „heiligen Erde“ hat. Unsere Vorväter wussten darum wohl schon in weiser Voraussicht, denn die Thora erwähnt nicht umsonst Dinge wie: „Und Abraham pflanzte eine Tamariske in Beerscheba und rief dort den Namen des HERRN, des ewigen Gottes, an.“ (1. Mose 21,33) Oder die Verhandlungen um Saras Grab (1. Mose 23). Abraham ließ sich dieses nicht schenken, sondern erwarb es käuflich einschließlich aller „Bäume auf dem Feld innerhalb seiner ganzen Grenze ringsum.“ (Vers 17) Das jüdische Neujahr der Bäume Tu Bischwat (15. Schwat) fällt auf den kommenden Schabbat (26. Januar).
Benjamin hat gewonnen - Netanjahu hat verloren
Mittwoch, 23. Januar 2013
Benjamin Netanjahus Parteienzusammenschluss Likud und Israel Beteinu mag mit 31 Knessetsitzen noch immer Israels größte Partei bleiben, fest steht jedoch, dass Netanjahu und Avigdor Liebermann 11 Mandate im Vergleich zu den vorigen Wahlen (2009) verloren haben. Israel hat diesmal mehr in die andere Richtung, mehr für etwas Neues gestimmt. Das Volk hat signalisiert, dass es mit Netanjahus Politik unzufrieden ist, weniger mit seiner Außenpolitik, sondern eher mit der Innenpolitik. Das Wahlergebnis kann man als eine Art Reaktion auf den letzten Gesellschaftsprotest vom Sommer 2011 betrachten. Netanjahu wurde immer wieder nachgesagt, dass er sich mehr um die Reichen im Volk kümmere, als um die Armen und Bedürftigen. Darüber hinaus zeigte er mehr Sympathie für seine orthodoxen Koalitionspartner wie Schass, als mit der säkularen Bevölkerung im Volk, die die Mehrheit im Volk ausmacht. Die Überraschung spiegelt sich jetzt in Form einer Antwort gegen die Netanjahu vorgehaltene Arroganz wider: der sensationelle Sieg von Yair Lapid (Jesch Atid), der erstmals mit 19 Knessetsitzen in die Knesset gewählt wurde.
Wussten Sie, dass... ?
Mittwoch, 23. Januar 2013

... in Israel die Wahlen immer an einem Dienstag stattfinden? Nur am Jom Schlischi, dem dritten Tag der jüdischen Woche, sagte Gott bei der Schöpfung zweimal „Es war gut!“ – einmal für die Regierung und einmal für die Opposition.

... der arbeitsfreie Wahltag die israelische Wirtschaft 220 Mio. Euro gekostet hat?

... es 5.656.705 wahlberechtigte Israelis gibt, die in einem der 10.132 Wahllokale wählen durften?

... 27 % der Israelis mit der hebräischen Sprache Schwierigkeiten haben (zum Beispiel Neueinwanderer)? Für sie wurden die Wahlauskünfte extra in sechs Sprachen verfasst.

Strategie gegen die Israel-Apartheid-Woche: Exklusiver Bericht für Israel Heute
Mittwoch, 23. Januar 2013
Weltweit bereiten sich momentan anti-israelische Organisationen auf die jährliche Israel-Apartheid-Woche im Februar vor. Das Jerusalemer Institut für Gerechtigkeit hat sich in diesem Jahr vorgenommen, dem etwas entgegenzusetzen und organisiert aus diesem Grund die erste „Palästinensische Menschenrechts-Woche“ – ein Versuch, die internationale Aufmerksamkeit auf die verheerende Menschenrechtslage der palästinensischen Autonomiebehörde zu lenken.
Obama: Ich weiß was am besten für Israel ist
Mittwoch, 23. Januar 2013
US Präsident Barack Hussein Obama scheint zu glauben, dass er besser als die israelische Regierung weiß, was gut für Israel ist. Ein weiterer Beweis dafür, dass die israelisch-amerikanischen Beziehungen auch in nächster Zeit schwierig bleiben werden, wurde von einem amerikanischen Kolumnisten geliefert, der veröffentlichte, dass Obama mehrmals gesagt habe, Premierminister Netanjahu treibe Israel in die Isolation...
Nach den 19. Knessetwahlen: Enttäuschung für Likud
Mittwoch, 23. Januar 2013
Nach den gestrigen Wahlen können die rechtsgerichteten Parteien Israels einen nur knappen Sieg vorweisen. 66.6 Prozent der 5,6 Millionen wahlberechtigten Israelis gaben am Dienstag ihre Stimme ab, die höheste Wahlbeteiligung seit 1999.
Wie erwartet bleibt Benjamin Netanjahus Likudpartei die größte Fraktion in der Knesset. Doch die Ergebnisse waren alles andere als zufriedenstellend für die regierende Partei. Mit nur 31 Mandaten für Likud und Israel Beitenu haben die beiden Parteien elf Sitze verloren. So teilt sich die Knesset in 61 Sitze für den rechten und religiösen Block und 59 Sitze für die zentrallinken, sowie arabischen Parteien. Das bedeutet, dass es schwer werden wird für Netanjahu, einen neue Koalition zu bilden. Kurz nach Bekanntgabe der Ergebnisse nach Mitternacht ließ er in seiner Rede verlauten, er sei stolz, Israels Ministerpräsident bleiben zu dürfen.
Kurznachrichten zu den Wahlen in Israel
Montag, 21. Januar 2013
Am Dienstag wählt das israelische Volk seine neue Regierung. Benjamin Netanjahu hat zuvor noch schnell die charismatische Persönlichkeit Moshe Kahlon (im Bild links) zum Chef der israelischen Landbehörde ernannt. Kahlon setzt sich für den Bau neuer Wohngebiete ein, weil dadurch die Wohnungspreise erschwinglicher werden. Die Arbeiterpartei wirbt derweil verstärkt um die Stimmen der noch unentschiedenen Frauen. Einer ihrer Umfragen zufolge wissen etwa 500.000 Frauen am Vorabend der Wahlen noch nicht genau, wen sie wählen sollen. Die radikal zionistische „Bayit Jehudi“ Partei des Naftali Bennett wirbt unterdessen damit, den Gazastreifen, den Ariel Scharon 2005 um des Friedens willen an die Palästinenser abgegeben hat, und der mittlerweile zur Brutstätte des Raketenterrors gegen Israel geworden ist, wieder zurückzuerobern. Ein in Amerika lebender ultraorthodoxer Satmarer Rebbe ist extra aus den USA angereist gekommen, um den Juden in Israel zu predigen, dass das Abstimmen zur Knessetwahl gemäß der Thora - wie er lehrt - eine Sünde sei. Er zahlt jedem, der nicht wählen geht, 100 Dollar. Ebenfalls kurios: Jeremy Gimpel, ein in den USA geborener und aufgewachsener Kandidat der israelischen zionistisch-radikalen „Bayit Jehudi – Jüdisches Haus“ Partei sagte in einer Rede, es sei das Beste, wenn der Felsendom auf dem Tempelberg in die Luft fliege.
Arabische Liga ruft Israels Araber auf zu wählen
Montag, 21. Januar 2013
Die arabische Bevölkerung in Israel hat bislang ein eher apathisches Verhalten gegenüber den bevorstehenden Wahlen signalisiert. Und dies nicht, um den Judenstaat zu beschuldigen, sondern mehr ihre eigenen arabischen Vertreter im israelischen Parlament. Vorige Woche berichtete israel heute, wie unzufrieden Israels Araber mit ihren Politikern sind, die sich fast nur um die Palästinenser in den Autonomiegebieten kümmern. Den Umfragen zufolge werden bei den Wahlen weniger als 50 Prozent der 950.000 wahlberechtigen arabischen Staatsbürger Israels teilnehmen. Um dies zu ändern, hat die Arabische Liga mit Sitz in Kairo am Sonntag an Israels Araber öffentlich appelliert, unbedingt an den Wahlen teilzunehmen.
Internationale Ausstellung koscherer Weine in Jerusalem
Montag, 21. Januar 2013
Weinliebhaber kommen nicht nur bei den zahlreichen Weinfestivals im Sommer auf ihre Kosten, sondern auch in den kühlen Wintermonaten. Vom 28.-30. Januar 2013 findet im International Convention Center ICC in Jerusalem zum zweiten Mal die Ausstellung „Wine Seven Two“ (Wein 72) statt. In- und ausländische Weinkellereien bieten eine reiche Auswahl koscherer Weine an, darunter 35 große und kleine israelische Anbieter, u.a. die Golan Heights, die Galil Mountain Winery, Binyamina, Carmel, Yaffo Wineries und Yatir. Den Besucher erwartet neben einer vorzüglichen Weinauswahl ein reiches Angebot an koscheren, mit Wein verfeinerten Gourmetspeisen, zubereitet von namhaften Chefköchen...
See Genezareth: Wasserspiegel steigt weiter
Montag, 21. Januar 2013
Der See Genezareth ist am Wochenende um 6,5 cm gestiegen! In dieser Woche soll es wieder kühler werden, im Norden kann es gelegentlich regnen. Die Folgen der enormen Regen- und Schneestürme im Januar sind nach wie vor ersichtlich: Das Schneewasser von den Bergen, besonders vom Hermon, fließt weiter in den galiläischen See und lässt seinen Wasserpegel noch immer ansteigen. Der Wasserspiegel liegt heute bei -210,885 Meter unter dem Meeresspiegel, d.h. es fehlen noch 2,10 Meter bis zum Erreichen der obersten Rote Linie von -208,8 Meter (siehe Grafik).
Wasserspiegel des Toten Meeres steigt
Freitag, 18. Januar 2013
Der Wasserspiegel des Toten Meeres ist seit zehn Jahren erstmalig um zehn Zentimeter angestiegen – Dank der enormen Niederschläge in den ersten Januarwochen, die auch den Pegel des See Genezareth um mehr als einen Meter auf nun -210.97 m.u.M. stiegen ließen. Der Grund für den Anstieg des seit Jahren austrocknenden Salzmeeres: Wegen der heftigen Regenstürme waren die Syrer gezwungen, ihren Jarmuch-Damm (siehe Bild in der News unten) zu öffnen. Via Jordanien floß nun das Wasser in Strömen in den Jordanfluß, der wiederum ins Tote Meer mündet. Hinzu kommt Wasser aus den Flüssen zu beiden Seiten des Gewässers am tiefsten Ort der Welt.
Wie oft muss die Welt untergehen?
Freitag, 18. Januar 2013
Was sagt die jüdische Lehre zum Thema Weltuntergang? Warum haben Millionen Moslems Angst vor "Daddschal, einem Betrüger, der in naher Zukunft den letzten Krieg, Gog gegen Magog, ausrufen wird"? Lesen Sie hier einen interessanten Einblick in die jüdischen Auslegungen!
Kurznachrichten
Freitag, 18. Januar 2013
Israels Nationalmuseum wird in Kürze eine Ausstellung über König Herodes eröffnen, dem jüdischen König unter römischer Besatzung, der vor 2000 Jahren lebte. Es ist die erste Ausstellung dieser Art über Herodes, sie bietet unter anderem Einblick in ein rekonstruiertes Grabmal und den Sarkophag des Herrschers. +++ Das 2000. Mitglied der Bnei Menasse Juden aus Indien ist nach Israel eingewandert. Es handelt sich hier um die Manipuri-Juden, die vor 2700 Jahren aus Israel vertrieben worden sind. +++ China hat sich vertraglich verpflichtet, in den nächsten drei Jahren 3,3 Mio. Tonnen Pottasche von Israels Pottasche-Werke am Toten Meer zu kaufen. +++ Der Wasserspiegel des See Genezareth beträgt nach Angaben der israelischen Wasserbehörde -210.97 m unter dem Meeresspiegel.
Mit Israel Heute den Durchblick haben!
Freitag, 18. Januar 2013
Kennen Sie schon Israel Heute TV mit den spannenden Reportagen und Hintergrundberichten aus Eretz Israel? Die neuste DVD „Blickpunkt Israel 2013“ zeigt in 90 Minuten hautnah, was die Menschen dort bewegt.
Vortragsreihe im März
Freitag, 18. Januar 2013

Michael SCHNEIDER spricht im März 2013 in Deutschland

THEMEN:
+ Welche Fakten stehen wirklich hinter dem langjährigen Konflikt?
+ Gott vollbringt große Taten in Israel im „Angesicht der Feinde“
+ Die Rolle der Gemeinde und Israel im Heilsplan Gottes

Für detaillierte Informationen klicken Sie auf mehr...
Schabbatlesungen 19. Januar 2013
Freitag, 18. Januar 2013
„Bo – Komm“ Wochenabschnitt: 2. Mose 10,1 bis 13,16 Haftara-Prophetenlesung: Jeremia 46,13-28
Attentat auf messianische Familie: Täter verurteilt
Donnerstag, 17. Januar 2013
Jack Teitel, der in Israel als “jüdischer Terrorist” bezeichnet wird, ist am Mittwoch von einem Jerusalemer Gericht verurteilt worden. Er wurde des zweifachen Mordes, zweifachen versuchten Mordes und einer Reihe anderer gewaltvoller Verbrechen für schuldig befunden. Ende der 1990er hatte Teitel zwei palästinensische Araber umgebracht, einen Busfahrer und einen Hirten. Im Jahr 2008 stellte er eine als Purim-Geschenk verpackte Bombe vor das Haus des messianischen Pastors David Ortiz in Ariel, einer Stadt in Samaria. Der jüngste Sohn der Familie, Ami Ortiz (damals 15 Jahre alt), wurde schwer verletzt.
Für Obama ist Netanjahu ein Feigling
Donnerstag, 17. Januar 2013
Eine Woche vor den Wahlen im Land hat sich nun auch der amerikanische Präsident Barack Obama in Israels Wahlen eingemischt. „Netanjahu ist ein politischer Feigling, der den Staat Israel zur Selbstzerstörung führt.“ Dies hat der amerikanische Präsident laut dem anerkannten US-Kommentator Jeffry Goldberg in geschlossenen Gesprächen über Netanjahu gesagt. Obama gehe davon aus, dass Benjamin Netanjahu einfach keinen Frieden will und in den Friedensbemühungen verschwendete Zeit sieht. „Obama versteht, dass Netanjahu in den Händen der jüdischen Siedler ist.“ Dass diese Kritik von einem amerikanischen Juden wie Goldberg verbreitet wird, macht diese nur noch glaubwürdiger und wichtiger. Die Kritik traf in Israel den Nerv. Viele Schlagzeilen und 24 Stunden später, reagierte gestern der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu darauf...
Erste messianisch-jüdische Synagoge entdeckt?
Donnerstag, 17. Januar 2013
Ein Team von Archäologen der israelischen Altertumsbehörde hat in einem kleinen Dorf am See Genezareth eine antike Synagoge mit ungewöhnlichen Merkmalen ausgegraben, die augenscheinlich von Jesus und seinen Jüngern besucht worden ist. Die Synagoge wurde in Migdal entdeckt (im neuen Testament als Magdala bezeichnet), das gleich neben Tiberias im Norden am See Genezareth liegt...
Mit Israel Heute den Durchblick haben!
Donnerstag, 17. Januar 2013
Im undurchdringlichen Medien-Dschungel findet sich fast niemand mehr zurecht. Neue Medien schießen wie Pilze aus dem Boden. Technische Neuheiten überfordern „Otto Normalverbraucher“, so dass manch Einer vor der Medienflut einfach kapituliert. Die Israel Heute Redaktion mit Sitz im Herzen von Jerusalem liefert Ihnen Informationen aus erster Hand und bringt auch das, was andere weglassen! Das Israel Heute Magazin berichtet monatlich über Aktuelles rund um Israel und unsere Homepage hält Sie täglich auf dem Laufenden. Unser Israel Heute TV liefert dazu spannende Reportagen und Hintergrundberichte aus Eretz Israel. Die jüngste DVD „Blickpunkt Israel 2013“ zeigt in 90 Minuten hautnah, was die Menschen dort bewegt. Einige der Themen lauten: Leben mit Raketenterror; Nahost-Experte Yoram Ettinger zur Iran-Krise; Skifahren in Galiläa; Safari-Park Ramat Gan; Fallschirmspringerin Hannah; Die gelähmte Malerin; Der Tempel in Jerusalem; Christen gegen Abtreibungen; Mikrolabor hilft Forschern. Mit dem Kauf dieser DVD unterstützen Sie die Medienarbeit von Israel Heute – für nur 25,00 €! Bitte hier klicken!

Viele israelische Araber wählen jüdische Parteien
Mittwoch, 16. Januar 2013
Die arabische Bevölkerung Israels, 1,6 Mio. an der Zahl, ist frustriert und scheint das Interesse an den Wahlen verloren zu haben. „Wir sind verzweifelt. Jedes Mal wenn wir unsere arabischen Vertreter in das israelische Parlament schicken, kümmern sie sich nur um die Palästinenser (in den Autonomiegebieten), nicht aber um die arabischen Bürger Israels“, sagte Dschamal Chadsch aus der arabischen Stadt Tamara der israelischen Tageszeitung Maariv. Während der letzten Wahlen im Jahr 2009 haben von den 950.000 wahlberechtigten Arabern in Israel nur 50% von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht, davon wählten auch nur 60% (300.000) arabische Knessetabgeordnete. 40% der arabischen Bürger Israels haben jüdische Parteien gewählt und dies weist darauf hin, dass die arabische Bevölkerung den arabischen Politikern kein Vertrauen schenkt.
Kurznachrichten
Mittwoch, 16. Januar 2013
Die israelische Armee hat nahe der Grenze zu Gaza auf israelischem Gebiet einen Tunnel entdeckt, der zu Terrorzwecken ausgehoben worden ist und Anschlägen in naher Zukunft dienen sollte. Der Tunnel neben der israelischen Ortschaft Nir Oz konnte entdeckt werden, weil Sicherheitsleute einen Erdeinsturz beobachtet hatten. +++ Hunderte Palästinenser, die im öffentlichen Dienst arbeiten, haben in Ramallah vor dem Regierungssitz des Autonomiepräsidenten Abbas protestiert. Seit drei Monaten haben die Angestellten kein volles Gehalt mehr bekommen, obwohl die UNO die Gelder dafür überwiesen hat. +++ Der israelische Fußball-Nationalspieler Tomer Hemed wechselt eventuell in die Fußball-Bundesliga. Nach Medienberichten ist der VfB Stuttgart an dem 25-jährigen Mittelstürmer interessiert. +++ Der Wasserspiegel des See Genezareth beträgt nach Angaben der israelischen Wasserbehörde ---210,99 cm unter dem Meeresspiegel.
Bericht: Syrien soll Israel angreifen wenn Assad fällt
Mittwoch, 16. Januar 2013
Der unter Druck stehende syrische Diktator Baschar el Assad hat Berichten aus Damaskus zufolge seinen Generälen befohlen, Israel mit ballistischen Raketen zu beschießen, sollte er von den Rebellen getötet werden. Die Online Zeitung Inyan Merkazi zitiert syrische Quellen, dass Assad bei einem Treffen mit seinen obersten Generälen Bedenken äußerte, er könne von amerikanischen High Tech Raketen getroffen werden, die vor kurzem an die Rebellen geliefert worden sind. Sollte dies eintreffen, soll Assad seinen Generälen befohlen haben, sein beträchtliches Raketenarsenal auf Israel und Ägypten abzuschießen.
Linke Parteien scheitern an Allianz gegen Netanjahu
Dienstag, 15. Januar 2013
Es sind nur noch knapp zwei Wochen bis zur Parlamentswahl in Israel und die wichtigen linksgerichteten Parteien suchen nach Wegen, um den amtierenden Premierminister Benjamin Netanjahu und seine Likud Partei abzulösen. Die linken Wähler sind allerdings schon so zersplittert, dass keine linke Partei realistische Chancen hat, mehr Sitze in der Knesset zu gewinnen als Likud...
Kurznachrichten
Dienstag, 15. Januar 2013
Israels Verteidigungsminister Ehud Barak (l.) und der Stabschef der israelischen Armee, Benny Gantz (r.) beim Amtsantritt des neuen Vize-Stabschefs Gadi Eizenkot (2.v.l.), der Generalmajor Yair Naveh ablöst. +++ Tel Avivs Ben Gurion Flughafen hat im letzten Jahr mit 12,4 Millionen 1,4 % mehr Passagiere abgefertig als im Jahr zuvor. Die israelische Fluggesellschaft EL AL konnte mit einem Plus von 2 % mehr Passagieren aufwarten. +++ Im Jahr 2012 benutzten in Israel über 40 Millionen Menschen die Bahn, gegenüber dem Vorjahr ein Anstieg von 16 %. +++ Warum hätten die meisten Israelis nichts gegen eine jährliche Knessetwahl einzuwenden? Weil es im Jahr des Wahlkampfs keine Steuererhöhungen gibt. +++ Der Wasserspiegel des See Genezareth beträgt nach Angaben der israelischen Wasserbehörde 211,015 cm unter dem Meeresspiegel.
Ehefrau eines Hamas-Politikers: Wir müssen unsere Kinder lehren zu sterben
Dienstag, 15. Januar 2013
Die Ehefrau eines Hamas Politikers hat vor kurzem den enormen Unterschied zwischen den Werten der jüdischen Gesellschaft Israels und den Werten, die leider zum Großteil in der palästinensischen Gesellschaft vorherrschen, deutlich gemacht. Anfang Dezember erklärte Umm Osama, Ehefrau des Hamas Abgeordneten Khalil Al-Hayya, in einem Fernsehinterview im Al-Aqsa TV, dass die Rolle der Frau in „Palästina“ nicht weniger wichtig sei als die des Mannes, denn es sei „die Rolle der Mutter, in ihren Kindern die Liebe für den Dschihad (Heiliger Krieg) und das Märtyrertum für Allah zu nähren.“...
E1-Zone: Palästinensische Proteste gegen Israels Baupläne
Montag, 14. Januar 2013
Circa 150 Palästinenser sind von dem vor zwei Tagen errichteten "Bab al-Shams" Außenposten auf dem umstrittenen E1 Gebiet zwischen Jerusalem und Maale Adumim zwangsevakuiert worden. Sie hatten dort gegen die Baupläne Israels demonstriert. Zwei Palästinenser mussten in Gewahrsam genommen werden, darunter Mustafa Barghouti, ein Verwandter des inhaftierten Terroristen Marwan Barghouti. Ministerpräsident Netanjahu erklärte, Israel werde niemanden erlauben, die Kontinuität zwischen Jerusalem und Maale Adumim zu unterbrechen. Auf dem Gebiet der E1-Zone sollen in naher Zukunft 3500 Wohnungseinheiten erbaut werden.
Kurznachrichten
Montag, 14. Januar 2013
Zwölf neue israelische Richter wurden heute von Staatspräsident Peres feierlich eingeschworen. Die Zeremonie mit Justizminister Jaakov Neeman und dem Präsidenten des Obersten Gerichts, Asher Grunis, wurde im Haus des Präsidenten in Jerusalem abgehalten. +++ Wie jetzt bekannt wurde, ist es letzte Woche fast zu einem fatalen Unfall im Hafen von Aschdod gekommen. Der starke Sturm hatte am Mittwoch die Ankerleine eines Cargo-Schiffs abgerissen, das daraufhin abdriftete und beinahe in ein weiteres Schiff krachte. In letzter Minute konnte der Schiffskapitän das Ruder herumreißen und einen Zusammenstoß verhindern. +++ In den Tagen der heftigen Stürme und Schneefälle sind übrigens mehr als 40.000 Israelis in die Naturparks gepilgert, um dort das Schauspiel der über die Ufer tretenden Flüsse und der Schneeverwehungen zu sehen. +++ Der Wasserspiegel des See Genezareth beträgt nach Angaben der israelischen Wasserbehörde momentan -211,04 cm unter dem Meeresspiegel.
Degustation der judäischen Weine voller Erfolg
Montag, 14. Januar 2013
Die Verkostung der neuen „Bar Giyora“ Weine aus der Umgebung Jerusalems in Rheineck (Schweiz) hat sehr großen Anklang gefunden. Die Veranstalter haben sich aus diesem Grund entschlossen, eine weitere Degustation durchzuführen. Schauen Sie doch auf einen Sprung herein, wir freuen uns auf Sie!
Israel pflanzt einen Hain für die Opfer des Sandy Hook-Massakers
Montag, 14. Januar 2013
Ein besonderer Hain wird zur Zeit in der israelischen Wüstenstadt Beerscheva angelegt. Die Bäume werden gepflanzt, um der Opfer, insbesondere der 26 Kinder zu gedenken, die letzten Monat an der amerikanischen Sandy Hook Schule in Newton von einem Amokläufer getötet wurden. Die Idee dafür stammt von Veronique Pozner, der Mutter von Noah Pozner (s. Bild), dem einzigen jüdischen Kind, das Opfer des Amoklaufs wurde.
Die Ruhe nach dem Sturm
Freitag, 11. Januar 2013
Der Sturm in Israel hat sich gelegt, das Wetter klar wieder auf. Die sieben Tage Regen brachten dem Heiligen Land 200 Prozent der saisonalen Regenmenge. Im Norden fiel sogar eine Regenmenge von bis zu 230 Prozent des durchschnittlichen Regens, vielerorts bis zu 200 mm Regen. Eine Niederschlagsmenge in kurzer Zeit wie dieser hat es in der modernen israelischen Geschichte erst vier Mal gegeben...
Kurznachrichten
Freitag, 11. Januar 2013
Was für viele Europäer schon selbstverständlich scheint, soll jetzt auch für Israelis gelten. Der US-Congress debattiert zur Zeit darüber, israelischen Staatsbürgern eine Einreise in die USA ohne vorher extra beantragtes Visa zu genehmigen. +++ Die Universität von Gaza – ein Aushängeschild der Hamas – bietet seit neustem Abschlüsse mit Hebräisch-Diplom an. Man wolle qualifizierte Hebräischlehrer ausbilden, um dann nach und nach Hebräischunterricht an den Schulen einzuführen. Das Ziel: Palästinenser sollen in Gaza die Sprache des Feindes lernen. +++ Israelische Sicherheitskräfte konnten im so genannten Westjordanland während der letzten zwei Monate Mitglieder zweier gefährlicher Terrorzellen verhaften, die für eine Reihe von Angriffen auf israelische Siedler und Soldaten verantwortlich waren.
Israelischer Arzt behandelt Obamas Großmutter ... in Afrika
Freitag, 11. Januar 2013
Die Stief-Großmutter von US Präsident Barack Obama hat sich letzte Woche einer Notfall-Augenoperation in Äquatorial-Guinea unterziehen müssen, so berichtete Israels Yediot Ahronot Zeitung. Sarah Onyango Obama ist die dritte Frau von Obamas Großvater väterlicherseits. Sie lebt in einem entlegenen kenianischen Dorf. Als man bemerkte, dass Sarah eine Operation benötigte, brachte man sie in das nächstgelegene Krankenhaus mit der erforderlichen Ausstattung: das israelische Schalom Krankenhaus in der Hauptstadt Guineas, Malabo.
Schabbatlesungen am 12. Januar 2013
Freitag, 11. Januar 2013
„WaEra – Und ich erschien“ Wochenabschnitt: 2. Mose 6,2 bis 9,35 und 4. Mose 28,9-15 Haftara-Prophetenlesung: Jesaja 66,1 – 24
Photos: Weiße Pracht in Jerusalem
Donnerstag, 10. Januar 2013
Die Bewohner Jerusalems sind am heutigen Donnerstagmorgen von einer glitzernden, vielerorts bis zu 30 Zentimenter dicken Schneeschicht überrascht worden, die über Nacht die ganze Stadt bedeckt hat. Schulen und Kindergärten blieben geschlossen. Zufahrtsstraßen zur Hauptstadt konnten erst im Laufe des Tages zugänglich gemacht werden. Im Bild: Israels Präsident Schimon Peres baut einen Schneemann.
Wieder ein Jude verhaftet, weil er auf dem Tempelberg gebetet hat
Donnerstag, 10. Januar 2013
In der letzten Woche wurde wieder einmal ein Jude verhaftet, der auf dem heiligsten Ort des Judentums, dem Tempelberg in Jerusalem, gebetet hat. Der rechtsgerichtete Politiker Mosche Feiglin, der wahrscheinlich nach den nächsten Wahlen für Netanjahus Partei Likud in die Knesset einziehen wird, wurde letzten Dienstag verhaftet, nachdem moslemische „Tempelwächter“ ihn leise im Gebet stehen sahen...
Kurznachrichten
Donnerstag, 10. Januar 2013
Ein ägyptischer Beamter hat israelischen Medienberichten zufolge erklärt, dass die palästinensische Hamas sowie die Fatah sich am Mittwoch bei Gesprächen in Kairo auf die Umsetzung eines bislang immer wieder verschobenen Versöhnungspaktes geeinigt haben sollen. +++ In Tel Aviv ist am Donnerstag Nachmittag eine Autobombe explodiert, es gab neun leicht Verletzte. Die Polizei geht davon aus, dass es sich hier um einen Racheakt oder Mordversuch aus dem kriminellen Milieu handelt. +++ Ministerpräsident Netanjahu erklärte gestern, er sehe in der Infiltration des syrischen Bürgerkrieges durch Radikalislamisten eine große Gefahr für Israel...
Neue Photostrecke: Schnee in Jerusalem und auf dem Golan, starke Überschwemmungen im Rest des Landes
Mittwoch, 9. Januar 2013
Die ganze Nacht über haben israelische Soldaten der Marine und Rettungsteams vereint Menschen aus überfluteten Häusern gerettet, darunter 15 Menschen aus der arabischen Stadt Baka al Garbiya, die stundenlang auf ihrem Dach festgesessen hatten. Ein solch intensives stürmisches und regnerisches Wetter kommt in Israel alle 20 Jahre vor. Die israelische Infrastruktur ist auf solch ein Szenario gänzlich unvorbereitet. In Jerusalem fiel heute zur Freude vieler Schnee (siehe Bild links). Aufgrund dieses seltenen Wetterspektakels wurden in der Hauptstadt Kindergärten und Schulen früher geschlossen.
Kurznachrichten
Mittwoch, 9. Januar 2013
53 % der Israelis meinen einer neuen Umfrage zufolge, Netanjahu sei die beste Wahl, wenn es um Israels Sicherheit geht. 60 % der Israelis befürworten um des Friedens willen die Zweistaatenlösung, aber 58 % sind gegen eine Teilung Jerusalems. +++ Das Tourismusministerium hat offiziell bekannt gegeben, dass das Jahr 2012 trotz der Gazaoffensive ein neues Rekordjahr für den Tourismus nach Israel gewesen ist.
Palästinensische Randalierer marschieren durch jüdische Weinberge
Mittwoch, 9. Januar 2013
Über 200 randalierende Palästinenser sind am letzten Samstag durch jüdische Weinberge in der Gegend von Esch Kodesch in Samaria marschiert und haben dabei die Vegetation beschädigt und Anwohner angegriffen. Sicherheitsleute vor Ort haben daraufhin Warnschüsse in die Luft abgegeben, was die Palästinenser erstmal in Schach hielt, bis die Armee eintreffen konnte und die Menge auflöste. Zwölf jüdische Anwohner wurden bei den Übergriffen verletzt.
Photostrecke: Wetterlage verursacht weiter Chaos
Dienstag, 8. Januar 2013
Die anhaltenden Regenfälle und das extrem stürmische Wetter haben in Israel weiteres Chaos sowie Schäden verursacht. In Tel Aviv musste die Hauptverkehrsader, der Ayalon-Highway, aufgrund der Überflutung gesperrt werden (siehe Bilderserie). Verstopfte Straßen und Staus waren die Folge. Die Stadtverwaltung gab bekannt, man plane gar die Evakuierung von Anwohnern der südlichen und nördlichen Bezirke, sollte es weitere Überschwemmungen geben. In Modiin musste das Einkaufszentrum nach heftigem Wassereinbruch geschlossen werden. Auf dem Hermon-Berg im Norden Israels toben regelrechte Schneestürme.
Hamas verbietet israelische Medien im Gazastreifen
Dienstag, 8. Januar 2013
Dass die Hamas im Gazastreifen Regimekritiker verfolgt und zuweilen auch foltert, ist mittlerweile hinreichend bekannt. Jetzt hat die Terrororganisation israelische Medien aus dem Gazastreifen verbannt. Als Begründung wird aufgeführt, Palästinenser seien in negativer Art und Weise dargestellt worden. Damit ist man nun außerhalb des Gazastreifens fast gänzlich auf Berichte ansässiger Palästinenser angewiesen. Mit Blick auf die Propaganda der Palästinenser (Stichwort: Pallywood) zeigt diese Überwachung der Medien in Gaza erneut das Kalkül der Machthabenden. Im Bild: Hamasführer im Exil, Khaled Meshaal (r.), mit dem Hamas-Premier im Gazastreifen, Ismail Hanijeh (l.) während einer Kundgebung in Gaza.
Frauen verdienen 24% weniger als Männer
Dienstag, 8. Januar 2013
Israel – ein Land des Fortschritts, der Innovationen. Erst kürzlich wurde der Einsatz von so genannten Magermodels auf den Laufstegen verboten, dazu der Vertrieb und die Einfuhr von Produkten, die an Tieren getestet worden sind. In Sachen Gleichberechtigung herrscht dagegen noch Aufholbedarf, wie eine neue Studie des jährlichen „Supervisor Reports“ zeigt. Zwischen Frauen und Männern herrsche demnach ein durchschnittlicher Einkommensunterschied von 23,9 Prozent. Die Gehälter der Frauen sind im öffentlichen Sektor also um einiges niedriger als die ihrer männlichen Kollegen.
Unwetter in Israel
Montag, 7. Januar 2013
In Israel gab es nicht nur am Wochenende starke Gewitter und stürmisches Wetter, für diese Woche haben Meteorologen weitere Unwetter und sogar Schnee in der Jerusalemer Gegend angekündigt. Die bisherigen über das Land hinweggefegten Stürme richteten bislang vielerorts massive Schäden an. Von Überflutungen und Sachschäden, gesperrte Straßen, Hagelschäden, bis hin zur Vollsperrung des Bahnhofs in Herzlia, der durch das zusammengebrochene Kanalisationssystem in Mitleidenschaft gezogen wurde – in ganz Israel sprechen die Medien schon von Chaos.
Neues von den Wahlen
Montag, 7. Januar 2013
In Israel dreht sich zur Zeit alles um die in 2 Wochen stattfindende Knessetwahl. Likud-Chef Netanjahu soll Tzipi Livni bereits zum zweiten Mal Blumen geschickt haben. Das wäre ein Signal, dass er sie und ihre Partei als Koalitionspartner gewinnen möchte, denn so wäre er nicht auf die ultra-rechten Parteien angewiesen. Gestern appellierte er in einer Tel Aviver Diskothek an Israels junge Wähler, dafür zu sorgen, dass seine Likud Partei wieder stark wird. Die Vorsitzenden der Arbeiterpartei, Shelly Yachimovich, und der Hatnua-Partei, Tzipi Livni, wollen derweil einen Block bilden, um vereint eine Wiederwahl von Netanjahu zu verhindern.
Kurznachrichten
Montag, 7. Januar 2013
Israels Präsident Schimon Peres hat während eines Besuches in der israelischen Stadt Or Akiva bei einer Zeremonie mit ansässigen Kaukasiern die Ehrenbürgerschaft verliehen bekommen. Im Bild trägt er einen typisch kaukasischen Hut. +++ Die letzten 50 Juden, die im Jemen leben, sollen Berichten zufolge von der jemenitischen Regierung nun die Gelegenheit erhalten, das Land zu verlassen und nach Israel auszuwandern. +++ Gestern hat die orthodoxe Christenheit in Israel ihr Weihnachtsfest gefeiert. Aus feierlichem Anlass zog eine Prozession, ihnen voran ihr Patriarch von Jerusalem, in die Geburtskirche von Bethlehem ein.
Abbas preist Märtyrer
Montag, 7. Januar 2013
Hundertausende Palästinenser haben sich am vergangenen Freitag in Gaza-Stadt versammelt, um den 48. Jahrestag der Fatah zu begehen. Es war die erste Kundgebung der Fatah seit der Übernahme des Gazastreifens durch die Hamas im Jahr 2007. Hunderte Hamas-Sicherheitsleute überwachten die Veranstaltung. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas, der per Videoleinwand aus Ramallah zugeschaltet worden war, pries die „Märtyrer“ der Fatah sowie auch der Hamas. „Unsere Leute leben unter einer Besatzung und unsere Mission ist es, unsere Bemühungen zu vereinen, unsere Hauptstadt Jerusalem zu befreien“, erklärte Abbas. „Aber der Sieg kommt bald..."
Palästinenser wollen keine palästinensischen Flüchtlinge
Freitag, 4. Januar 2013
Die palästinensische Hamasregierung im Gazastreifen hat die Aufnahme palästinensischer Flüchtlinge aus dem bürgerkriegsgeplagten Syrien verweigert. Das Hilfswerk der Vereinten Nationen für palästinensische Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRAW) bat vor zwei Wochen die Palästinenserregierung, ihre palästinensischen Geschwister aus Syrien aufzunehmen. Diese sind vor den syrischen Rebellen aus ihren Flüchtlingslagern geflohen, weil sie sich auf die Seite des syrischen Staatschefs Baschar el Assad gestellt haben. Palästinenserchef Ismail Haniya verweigerte die Bitte mit der Behauptung, dies könne einen gefährlichen Präzedenzfall für weitere palästinensische Flüchtlinge, die in den Gazastreifen kommen, darstellen. Er erklärte, die Flüchtlinge sollten nach Israel zurückkehren und nicht in den Gazastreifen.
In geheimer Mission
Freitag, 4. Januar 2013
Dieser Fall einer Aktion der israelischen Armee bietet Stoff für einen Actionfilm: Es ist Dienstag, der 1. Januar 2013. Eine Undercover-Einheit der israelischen Armee hat die Aufgabe, einen gesuchten Terroristen aus dem so genannten Westjordanland in Gewahrsam zu nehmen. Shin-Bet-Geheimagenten verkleiden sich im Zuge der Aktion als örtliche Gemüsehändler, tragen versteckt Waffen und Kommunikationsgeräte und sind tatsächlich in der Lage, mitten am helllichten Tage den Gesuchten, Murad Bani Odeh, südlich von Jenin im Palästinenserdorf Tamoun zu lokalisieren. Das hochrangige Mitglied des Islamischen Dschihad kann festgenommen werden, doch muss israelisches Militär zur Unterstützung anrücken, denn beinahe geht die Aktion schief...
Haben die Palästinenser Israels Hände gebunden? TEIL 4
Freitag, 4. Januar 2013

„Eine Einheit von Fatah und Hamas – Ein Problem für Israel“

Wird der neue UN-Status der Palästinenser zu signifikanten Veränderungen führen? Das zu bestimmen scheint noch zu früh. Bedeutender dagegen ist Abbas`Flirt mit der Hamas. Berichten zufolge könnte eine Wiedervereinigung von Fatah und Hamas (zwei überzeugte Gegner) bald anstehen. Die palästinensische Bevölkerung scheint diese Idee zu unterstützen. Tausende zogen in Gaza auf die Straße, um Abbas´ Sieg bei der UN zu feiern, während im so genannten Westjordanland eine große Menge zur Unterstützung der Hamas aufgekommen war, um deren Raketenbeschuss auf Tel Aviv und Jerusalem zu feiern. Was könnte diese potentielle Vereinigung für Israel bedeuten? ...

Schabbatlesungen 5. Januar 2013
Freitag, 4. Januar 2013
„Schemot – Namen“ Wochenabschnitt: 2. Mose 1,1 bis 6,1 Haftara-Prophetenlesung: Jesaja 27,6 – 28,12 u. Kap. 29, 22-23
Weltweit 14 Mio. Juden
Donnerstag, 3. Januar 2013
Eine ausführliche Studie des Pew Forums hat ergeben, dass es weltweit 14 Millionen Juden gibt, das sind 0,2 Prozent der Weltbevölkerung. Zum Vergleich: Die Zahl der Muslime beträgt 1,6 Milliarden. Mehr als die Hälfte, nämlich 59 Prozent der Juden, leben in Ländern, in denen sie eine Minderheit bilden. Das Forum fand desweiteren heraus, dass das Judentum das höchste Durchschnittsalter aufweist – mit 36 Jahren sind die Juden im Durchschnitt acht Jahre älter als der globale Durchschnitt, sogar 13 Jahre älter als Muslime. Das bedeutet im Klartext, in den nächsten Jahren könnte das Judentum am langsamsten wachsen.
Kurznachrichten
Donnerstag, 3. Januar 2013
Die Fertigstellung des Grenzzauns zwischen Kerem Shalom am Gazastreifen und dem Gebiet bei Eilat wurde am Mittwoch mit einer feierlichen Zeremonie gewürdigt, zu der auch Premierminister Benjamin Netanjahu kam. Der Zaun ist 230 Kilometer lang und kostete 1,6 Mrd. Schekel (rund 320 Mio. Euro). Die Bauzeit betrug zwei Jahre – nur halb so lange wie geplant. Das letzte Stück von 12 Kilometern in der Gegend von Eilat wird durch eine extra bereitgestellte Sicherheitstruppe überwacht (israel heute berichtete). +++ Israels Wirtschaftswachstum betrug 2012 ungefähr 3,3 Prozent. Zwar kein schlechter Wert in Zeiten globaler Wirtschaftskrisen, dennoch die niedrigste Zahl der letzten drei Jahre. Laut Experten ist diese Tatsache den rückgängigen Exporten geschuldet. +++ Wahlen: Die Vorsitzende der Arbeiterpartei, Shelly Yachimovich hat ausdrücklich erklärt, ihr Ziel sei es, Premierministerin zu werden. Sie wolle keiner Koalition unter dem Vorsitz von Benjamin Netanjahu beitreten.
Haben die Palästinenser Israels Hände gebunden? TEIL 3
Donnerstag, 3. Januar 2013

Nachwirkungen

Ermutigt vom Erfolg der Hamas, beschloss das Abbas-Regime mit seinem eigenen Kampf gegen Israel fortzufahren, dieses mal auf der diplomatischen Ebene. Ende November stellte Abbas bei der UN Generalversammlung einen Antrag auf Hochstufung des Status seiner Regierung auf den eines „beobachtenden Nicht-Mitgliedstaats“, was mit 138 von 193 Stimmen angenommen wurde. Aber war Abbas vom Wunsch getrieben, wirklich etwas zu verändern? Experten scheinen geteilter Meinung zu sein...

Analyse: Palästinenser wissen, dass Israelis sie nicht töten wollen
Mittwoch, 2. Januar 2013
Trotz der palästinensischen Vorwürfe, es gäbe einen israelischen Holocaust gegen die Araber, hat eine Umfrage jetzt gezeigt, dass sich die große Mehrheit der Palästinenser bewußt ist, dass die Israelis sie nicht töten wollen...
Kurznachrichten
Mittwoch, 2. Januar 2013
Tausende ultraorthodoxe Juden trauern um ihren Rabbi, Avrohom Ya'akov Friedman von den Sadigura Chassidim. Der Rabbi wurde in Bnei Brak beigesetzt. +++ Das israelische Militärgericht hat Anklage gegen den Drahtzieher des Bombenanschlags auf einen Bus in Tel Aviv im November während der Gaza-Militäroperation erhoben. Ahmed Moussa aus Beit Lakiya wird verdächtigt, die Terroristenzelle hinter dem Anschlag geleitet zu haben. +++ Eine Umfrage hat ergeben, dass 83 % der Israelis der Meinung sind, mit einem Rückzug Israels auf die Grenzen von 1967 sei der israelisch-palästinensische Konflikt nicht gelöst. 71 % sind zudem gegen einen Verzicht Israels auf Ostjerusalem. +++
Haben die Palästinenser Israels Hände gebunden? TEIL 2
Mittwoch, 2. Januar 2013

Hamas hat gewonnen, Israel hat versagt

Dimitri Diliani, Sprecher der Fatah Bewegung von Mahmud Abbas, behauptet, dass Israel im Gaza-Konflikt kläglich versagt habe. „Im Vergleich mit anderen Kriegen Israels (in denen das Land konkrete Resultate erzielt hat) war die letzte Operation nicht erfolgreich. Sie hat die erklärten Ziele der Regierung nicht erreicht, vor allem in Sachen Fähigkeit der Hamas, Raketen auf Israel abzuschießen,“ so Diliani. Über den angeblichen Sieg der Hamas sagte Diliani, dass das palästinensische Volk zwar einen empfindlichen Schlag abbekommen habe (die Zahl der getöteten Militanten und Zivilisten war auf palästinensischer Seite viel höher), es aber trotzdem das Gefühl habe, gegen den übermächtigen Feind auf einer moralischen (und sogar psychologischen) Ebene gewonnen zu haben.

Kurznachrichten
Dienstag, 1. Januar 2013
All unseren Lesern wünschen wir aus Jerusalem ein frohes und gesegnetes Neues Jahr 2013! +++ Premierminister Netanjahu hat sich erfreut über den Rückgang der Arbeitslosenquote in Israel geäußert. In einer Pressemitteilung erklärte er: „Im Jahr 2009 war die Arbeitslosenquote in Israel höher als in Europa. Seitdem ist sie in Israel gesunken, in Europa jedoch gestiegen. Mehr als 350.000 Arbeitsplätze konnten in dieser Zeit der globalen Wirtschaftskrise geschaffen werden.“ +++ Israel hat offiziell die Einfuhr von Kosmetika und Reinigungsmitteln verboten, die an Tieren getestet worden sind. Verboten sind zudem auch das Vermarkten und Vertreiben solcher Produkte. +++ Wie die arabische al-Sharq al-Awsat aus London meldete, hat Essam al-Aryan, ein ranghohes Mitglied der moslemischen Bruderschaft und offizieller Berater des ägyptischen Präsidenten, gegenüber der Zeitung erklärt, der Staat Israel werde innerhalb des nächsten Jahrzehnts ausgelöscht.
Grabeskirche: Wasserstreit geht in nächste Runde
Dienstag, 1. Januar 2013
Der Wasserstreit zwischen der Stadt Jerusalem und der Grabeskirche scheint trotz eines ausgehandelten Übereinkommens vor wenigen Wochen (Israel Heute berichtete) noch lange nicht beigelegt zu sein. David Hadari, der stellvertretende Bürgermeister Jerusalems erklärte nun, das Finanzkomitee der Stadt habe die Vereinbarung abgewiesen, die der Kirche ca. 9 Mio. Schekel (fast 2 Mio. Euro) Schulden der letzten acht Jahre erlassen hätte. Ausgehandelt worden war unter anderem, dass die Kirche ab 2013 regulär ihre Wasserrechnung bezahlt und die Stadt die Altschulden übernimmt.
Jüdisches Baby fast von palästinensischem Steinewerfer getötet
Dienstag, 1. Januar 2013
Am Sonntag ist in Samaria ein jüdisches Kleinkind fast getötet worden, als palästinensische Jugendliche einen großen Stein auf die Windschutzscheibe des Autos warfen, in dem die gesamte Familie, darunter zwei weitere Kinder, saß. Der Stein krachte durch die Scheibe und landete nur Millimeter neben dem Kind. Israelische Soldaten, die in der Nähe stationiert waren, haben daraufhin die Straße abgesperrt, um den Täter zu suchen, sie wurden jedoch von der israelischen Polizei angehalten, die Suche einzustellen.
Haben die Palästinenser Israels Hände gebunden? TEIL 1
Dienstag, 1. Januar 2013
Ausländische und israelische Nachrichtenagenturen haben kürzlich berichtet, dass die in Gaza regierende radikale Terrorgruppe Hamas kurz davor stand, das so genannte Westjordanland zu übernehmen und den vom Westen unterstützten Palästinenserführer Mahmut Abbas zu verdrängen. Den Berichten zufolge seien die Islamisten durch ihren angeblichen „Sieg“ gegen Israel vor einigen Wochen ermutigt worden. Sie behaupten, dass Israel es nicht geschafft habe, ihre Fähigkeit (und Willen) zu lähmen, weiterhin zivile Ziele in Israel anzugreifen. Manche gingen sogar so weit zu sagen, dass die Hamas vielleicht nicht gewonnen hat, aber das Schlachtfeld doch mit zusätzlicher diplomatischer Stärke verlassen hat. Die radikale Bewegung war auch von der Tatsache ermutigt, dass Israel keine Bodenoffensive durchgeführt hat, die das Hamas Regime mit Leichtigkeit hätte stürzen können. Die Sache wird für Israel noch peinlicher, wenn man bedenkt, dass die Regierung zugestimmt hat (als Teil des Waffenstillstandsabkommens) das sogenannte „Niemandsland“ zu entfernen, das bislang eine Pufferzone an der Grenze gebildet hat...

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