News Archive

Juni 2012

Was ist klein und macht große Schlagzeilen?
Freitag, 29. Juni 2012
In Israel leben 7,5 Millionen Menschen, was 0,1 Prozent der Weltbevölkerung ausmacht. Als Mini-Nation liefert Israel dennoch um einiges mehr Schlagzeilen als größere Nationen. Es ist kein Geheimnis, dass Israel die Mehrheit der Menschen nervt. Dafür gibt es politische und geistliche Erklärungen. In Syrien sind seit dem Volksaufstand gegen das Familienregime von Baschar el Assad über 16.000 Menschen im Zeitraum von 15 Monaten ums Leben gekommen. Im israelisch-palästinensischen Konflikt sind gemäß der israelischen Menschenrechtsorganisation Betzelem in den letzten 20 Jahren (seit den Osloer Verträgen 1993) 9500 Palästinenser getötet worden.
Egal wie man es betrachtet, Tatsache ist, dass außerhalb Israels weitaus mehr Menschen ums Leben kommen als im israelisch-palästinensischen Konflikt. Und dennoch wird Israel von den Weltmedien als der Aggressor in der Region dargestellt. Wenn es der westlichen Welt wirklich um Frieden, Freiheit und Menschenrechte geht, warum handelt der Westen selektiv und findet immer eine politische Ausrede um Israel anzuklagen?
Haaretz ignoriert Israelfeindlichkeit
Freitag, 29. Juni 2012
„Warum berichtet Haaretz nicht darüber, was die Palästinensische Autonomiebehörde dem Volk und insbesondere den Kindern in Arabisch übermittelt?“, wurde der US-Korrespondent der Haaretz-Zeitung, Chemi Shalev, auf der jährlichen Konferenz des Amerikanisch-Jüdischen Presseverbands in Philadelphia, USA letzte Woche von einer Gruppe von internationalen Journalisten gefragt. In den vergangenen Wochen hatte das palästinensische TV vermehrt antiisraelische Hetze betrieben und zum bewaffneten Widerstand gegen Israel aufgerufen. „Als Editor denke ich nicht, dass es wichtig ist, darüber zu berichten.“ Es sei nicht die Leitlinie von Haaretz, die konstante Botschaft der PA zu übermitteln, räumte Shalev am Ende der Konferenz ein.
Schabbat-Lesung
Freitag, 29. Juni 2012
„Chukat – Gesetz“
Wochenabschnitt: 4. Mose 19,1 bis 22,1
Haftara-Prophetenlesung: Richter 11,1-33
Israelischer Botschafter bei Konferenz des Raumes verwiesen
Donnerstag, 28. Juni 2012
Am Dienstag wurde der israelische Botschafter in Zypern gezwungen, eine Konferenz über Energiefragen zu verlassen. Nachdem sich der libanesische Energieminister über die Anwesenheit des Israelischen Botschafters Michael Harari bei den Organisatoren beschwert und damit gedroht hatte, seine Rede nicht zu halten, wurde der Israeli gebeten, den Raum zu verlassen.
Neue Wüstenkönigin Zippi Livni
Donnerstag, 28. Juni 2012
Die ehemalige Oppositions- und Parteichefin der Kadima, Zippi Livni, hat nach ihrer jüngsten Wahlniederlage gegen Schaul Mofas eine Pause in ihrem politischen Leben eingelegt. Mit anderen 40 Frauen unternimmt sie eine Tour durch die Himalaya-Bergkette und Tibet.
Diese einmalige Frauenreise macht Livni im Rahmen der israelischen Abenteuertour „Wüstenkönigin“ (Malkat Midbar), an dem jährlich um die 1000 Frauen, aufgeteilt in über zwanzig Touren, teilnehmen.
Aus der neuen Juli-Ausgabe:
Jerusalem nur psychologischer Trick
Donnerstag, 28. Juni 2012
Während Israel seinen Unabhängigkeitstag beging, leugneten palästinensische Zeitungen aufs Neue Israels Existenzrecht im Land und in Jerusalem: „Der größte Diebstahl der Weltgeschichte und der kriminellste Akt der Menschheit ist die Etablierung dieses faschisti-schen Staates auf den Ruinen Palästinas. Das palästinensische Volk leidet wie kein anderes. Es macht die schlimmste ethnische Säuberung der modernen Geschichte durch“, verkündet die Tageszeitung Al Hayat Al Jadida. „Möge ihre Unabhängigkeit in sich zusammenfallen und Palästina wiederbelebt werden.“
„Israel ist für den weltweiten Rauschgifthandel verantwortlich“
Mittwoch, 27. Juni 2012
Wie groß der Hass arabischer Führer gegen Israel oder die Zionisten ist, kommt im Westen kaum zum Ausdruck. Über die Jahre hinweg haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, die arabische Presse im Nahen Osten zu verfolgen, um die Einstellungen arabischer Führer, die oft nur in arabischer Sprache verlautbart werden, weiterzuleiten. Gestern (Dienstag) hat der iranische Vize-Präsident Mohammed Reza Rahimi (Bild) die Juden für alles Böse der Welt verantwortlich gemacht. „Die Juden und der Talmud sind für die Verbreitung von Rauschgift in der ganzen Welt verantwortlich“, sagte Rahimi auf einer internationalen Konferenz zur Drogenbekämpfung, die zum Teil von der UNO unterstützt wurde.
Aus der neuen Juli-Ausgabe:
Palästinenser im Hader mit sich selbst
Mittwoch, 27. Juni 2012
Sieben von zehn Palästinensern meinen, dass es den Menschen im Gazastreifen schlecht, wenn nicht sogar sehr schlecht, hingegen denen in der so genannten Westbank (dem biblischen Kernland Judäa und Samaria) besser geht. Nur 36 Prozent meinen, dass es den Palästinensern im Landeszentrum schlecht geht. Die ausführliche Studie wurde im April vom Palästinensischen Zentrum für Politik und Forschung (PSR) in Zusammenarbeit mit der Konrad Adenauer Stiftung in Ramallah veröffentlicht. Ein palästinensisches Barometer.
Wieder Raketenbeschuss auf Israels Süden
Mittwoch, 27. Juni 2012
Gestern sind vier Raketen aus dem Gazastreifen auf das Gebiet Netivot abgefeuert worden. Zwei davon wurden vom Abwehrsystem „Eiserne Kuppel“ abgeschossen, die anderen zwei trafen unbewohntes Gebiet.
Ebenfalls am gestrigen Morgen traf eine Rakete eine Hühnerfarm in einem Kibbutz in der Schaar Hanegev Gegend, auch hier gab es keine Verletzten. Gebäude der Hühnerfarm wurden jedoch beschädigt.
Am Sonntag schlugen drei Mörsergranaten in der Eschkol Gegend ein und verfehlten einige Gebäude nur knapp.
Kurznews
Mittwoch, 27. Juni 2012
+ + + Die ersten 15 jüdischen Siedlerfamilien aus dem umstrittenen Außenposten Ulpena haben sich friedlich – aber mit viel Tränen – von der Polizei evakuieren lassen. Israels Oberstes Gericht hatte die Räumung angeordnet. + + + Die iranische Regierung äußerte sich optimistisch über die neue Regierung in Kairo. Mit dem Islamisten Mursi will der Iran seine Achse Iran – Ägypten ausbauen, um strategisch leichter Israel und besonders Jerusalem erobern zu können.
„Auf nach Jerusalem!“
Dienstag, 26. Juni 2012
Für die ägyptische Muslimbruderschaft hat sich mit dem jüngsten Wahlsieg ihres Kandidaten Mohammed Mursi ein langjähriger Traum erfüllt. Schon während der Wahlkampagne hat ihre geistliche wie auch politische Führung einen Islamstaat am Nil vorhergesagt. In einem YouTube-Video prophezeite damals die Muslimbruderschaft mit dem heutigen Präsidenten Mohammed Mursi, Ägypten werde unter ihrer Herrschaft die Arabischen Vereinigten Staaten des Nahen Ostens bilden. Ein Kalifenstaat, dessen Hauptstadt nicht Mekka, nicht Medina, sondern Jerusalem ist.
Russlands Präsident Putin auf Israelbesuch
Dienstag, 26. Juni 2012
Am Montag ist der russische Präsident Wladimir Putin in Israel eingetroffen. Gründe für seinen Besuch sind unter anderem die Einweihung eines Mahnmals für russische Soldaten des Zweiten Weltkrieges und die Unterstützung der kulturellen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Russland und Israel. Er kam mit einer Delegation von 400 russischen Begleitern.
Unbedingt wollte der Präsident wohl die Klagemauer und die Grabeskirche besuchen, denn er kam um 1:30 Uhr morgens dort an und sagte, er wolle keine Zeit verlieren, diese zwei heiligen Stätten zu besichtigen. Sie vermittelten ein „besonderes Gefühl“ kommentierte Putin und fuhr fort, „man kann die jüdische Vergangenheit Jerusalems im Stein eingraviert sehen.“
Räumung der fünf Häuser in Beit El hat begonnen
Dienstag, 26. Juni 2012
Heute Morgen hat die Räumung der umstrittenen fünf Gebäude im Wohnviertel "Givat HaUlpena" von Beit El begonnen. Bulldozer und schwere LKWs des Verteidigungs-
ministeriums fuhren auf, um den Umzug der Einwohner und die Zerstörung ihrer Häuser durchzuführen. Mit dieser Aktion wird eine monatelange Debatte in Israel beendet, wie mit diesen Gebäuden umgegangen werden soll, deren Legalität umstritten ist, da sie angeblich auf privatem palästinensischen Boden errichtet worden seien.
“Der Islam ist die einzige Lösung!“
Montag, 25. Juni 2012
Das ist das Motto des neuen Präsidenten in Ägypten. Alle israelischen Zeitungen sehen Ägyptens neuen Präsidenten, Mohammed Mursi, als eine Gefahr für Israel. „Eine dunkle Nacht über Ägypten“ lautete die Überschrift der israelischen Tageszeitung Jediot Achronot. Oder „Ein neuer Naher Osten“ wie auch „gefährlicher Sieg“. Das Tagesblatt Maariv warnte auf seiner Titelseite „Gefährliche Signale aus Ägypten“ und Haaretz schrieb auf seiner Webseite: „Ägyptens gewählter Präsident will zuerst enge Beziehungen mit dem Iran. Denn das Gleichgewicht der Mächte in dieser Region muss geändert werden“. Israel HaYom betitelte seine Titelseite mit „Ägypten hat den Islam gewählt“. Damit ist der langjährige Direktor des ägyptischen Nationalkomitees gegen den Zionismus zum neuen Staatsführer Ägyptens geworden.
Netanjahus Freund unterstützt Barack Obamas Wahlgegner mit Mega-Spende
Montag, 25. Juni 2012
Der amerikanisch-jüdische Milliardär Sheldon Gary Adelson (79) spendet für die Wahlkampagne des republikanischen Kandidaten Mitt Romney 100 Mio. US-Dollar. Kein anderer Amerikaner hat jemals so viel Geld im Wahlkampf gegen einen amerikanischen Präsidenten ausgegeben, wie Adelson, dessen Vermögen auf 26 Mrd. US-Dollar geschätzt wird und der auf Platz 12 der Forbes Liste der reichsten Männer der Welt steht. Das meldete letzte Woche der israelische Rundfunk. Die einen behaupten, er mache dies aus finanziellen Beweggründen, um die neue Steuerplanung der demokratischen US-Regierung unter Barack Obama zu torpedieren. Gesetzlich dürfen amerikanische Bürger die Wahlkandidaten mit unbegrenzten Geldsummen unterstützen.
Ausschreitungen bei Protesten in Tel Aviv
Montag, 25. Juni 2012
Am Samstagabend kam es bei einer Demonstration für soziale Gerechtigkeit in Tel Aviv zu gewalttätigen Ausschreitungen. Etwa 1000 Menschen versammelten sich an verschiedenen Stellen in der Stadt und forderten mehr Gerechtigkeit im Lande. Nach einiger Zeit jedoch verteilten sich die Demonstranten und begannen, die Polizeikräfte mit Steinen und Eiern zu bewerfen. Einige zerstörten sogar den Eingangsbereich von Banken.
Im Laufe der Nacht wurden insgesamt 85 Demonstranten verhaftet, 69 von ihnen wurden am Sonntagmorgen wieder freigelassen, während sich die anderen noch vor Gericht verantworten müssen.
Die Polizei geht davon aus, dass die Gewaltausbrüche geplant waren, denn sie fanden Reifen, die zur Verbrennung bestimmt waren. Ein Sprecher der Polizei sagte, Proteste seien legitim und erlaubt, aber in diesem Fall sei die Grenze überschritten worden.
Reformjudentum versus orthodoxes Judentum
Montag, 25. Juni 2012
Die Reformjuden verärgern die jüdische Orthodoxie im Land. Israels sephardischer Oberrabbiner Schlomo Amar versucht mit allen Mitteln, den jüngsten Regierungsbeschluss zu bekämpfen, demnach nun auch die Reformjuden staatlich anerkannt werden. Bisher hütete sich die Regierung, solch eine Entscheidung zu treffen um nicht das orthodoxe Rabbinat im Land zu verärgern. Das Reformjudentum, das besonders in Nordamerika als die größte jüdische Strömung gilt, ist im Land unbeliebt. Jüdische Gebote und Gesetze werden von den Reformjuden anders auslegt als im traditionellen orthodoxen Kontext. Frauen dürfen zum Beispiel wie Männer den Thoraschrein öffnen und am Schabbat aus der Thorarolle lesen.
Kurznews
Montag, 25. Juni 2012
+ + + Durch die Wahl des Führers der Muslimbruderschaft, Mohammed Mursi, kommt das ägyptische Volk vom Regen in die Traufe, denn Mursi will das unmenschliche Scharia-Gesetz einführen. Er erklärte zudem wiederholt, dass er Jerusalem erobern will. Da ihn aber 48 % der Ägypter nicht gewählt haben und das Militär die Obergewalt hat, wird es in Ägypten wohl noch länger Unruhen geben. + + + Durch die Wahl Mursis bekommen die mit der Muslimbruderschaft liierten Hamas-Palästinenser im Gazastreifen Aufwind, was nicht nur gefährlich für Israel ist, sondern auch für die Fatah-Palästinenser, die nun von den radikalen Hamas-Palästinensern dominiert werden könnten.
Kann Israel für seine eigene Sicherheit garantieren?
Freitag, 22. Juni 2012
Gemäß der jüngsten Umfrage des israelischen Forschungsinstitutes für Nationale Sicherheit sind 48 % der Israelis für die Vernichtung der iranischen Atomreaktoren, 52 % sind dagegen. Die Mehrheit der Israelis (62,5 %) traut dem Staat und seiner Führung im Falle eines Angriffs zu, die richtigen Maßnahmen zu ergreifen. Auf die Frage, wie der Iran handeln werde, sobald er über nukleare Langstreckenraketen verfüge, antworten 32 % der Israelis, dass der Iran Israel damit bedrohen, aber nicht angreifen werde. 69 % der israelischen Bevölkerung glaubt, dass Israel mit einem kollektiven Krieg in der Region umzugehen weiß, sollte wegen eines Angriffes auf den Iran ein Krieg ausbrechen. 31 % haben davor Angst und glauben das nicht. 94 % der Israelis meinen jedoch, dass Israels Sicherheitskräfte mit einem Kriegsausbruch im Norden und in Syrien noch besser umgehen könnten.
Bericht über Karmelbrand veröffentlicht
Freitag, 22. Juni 2012
Ein Komitee, das nach dem verheerenden Feuer im Karmelgebirge im Dezember 2010 ins Leben gerufen wurde, hat seinen Bericht über die Ursachen des Brandes und Fehler während der Brandbekämpfung vorgelegt. Ein Team von 30 Mitarbeitern hat ein 506 Seiten langes Dokument erarbeitet, das nicht mit Schuldzuweisungen spart. Besonders Finanzminister Juval Steinitz und Innenminister Eli Jischai stehen unter heftiger Kritik.
Finanzminister Steinitz wird vorgeworfen, die dringend benötigten Finanzmittel der Feuerwehr an langfristige Reformen zu knüpfen. Da diese ausblieben, war die Feuerwehr nicht ausreichend ausgestattet. Innenminister Jischai habe es versäumt, die Verantwortung für den unzureichenden Zustand zu übernehmen.
Versäumnisse reichen bis zu Premierminister Benjamin Netanjahu, der als Regierungschef letztlich die Verantwortung für solch wichtige Fragen wie Brandbekämpfung trägt.
Aus der neuen Juli-Ausgabe:
Der Islam aus jüdischer Sicht
Freitag, 22. Juni 2012
Aus jüdischer Sicht gilt der Islam wegen seines Monotheismus zwar nicht als Götzendienst, seine Behauptung aber, mit Mohammed und dem Koran (622 n. Chr.) seien die früheren Offenbarungen – die Thora der Juden (seit 1250 v. Chr.) und das Neue Testament der Christen (ab 50 n. Chr.) – überboten und abgeschafft worden, wird von Juden und Christen strikt zurückgewiesen. Islam-Historiker sind der Meinung, dass Mohammed in Mekka und Medina mit dort lebenden Juden und Christen in Berührung kam, bei denen er das Alte und Neue Testament kennenlernte. Seine von ihm veränderte Bibelversion bezeichnete er als „Buch vom Himmel“, als Koran, d.h. „das, was rezitiert“ werden muss. Da der Islam den Text des Alten Testamentes (hebr. Tenach), im Gegensatz zu den Christen, nicht übernahm.
Bild: Muslimischer Friedhof vor dem Goldenen Tor, Jerusalem
Vorträge von Michael Schneider
Freitag, 22. Juni 2012
Michael Schneider spricht heute, Freitag, 22. Juni um 19.00 Uhr in 22045 Hamburg-Jenfeld, Evang.-Luth.Friedenskirche, Görlitzer Str. 12, K. Dietrich, Tel.: 040-66858299.
Thema: „ Ruth, die Moabiterin – Vorbild für den wahren Christen aus den Nationen “.
Und auch am Samstag, 23. Juni um 19:30 Uhr in 14550 Gross-Kreutz OT Götz, Evang. Kirchgemeinde, U. Schramm, Tel.: 0172-3715521.
Thema: „Juden und Christen - was uns trennt und was uns vereint“.
Schabbat Lesung
Freitag, 22. Juni 2012
„Korach – Korah“
Wochenabschnitt: 4. Mose 16,1 bis 18,32
Haftara-Prophetenlesung: 1. Samuel 11,14-12,22
Israel beobachtet Ägypten
Donnerstag, 21. Juni 2012
Der ägyptische Militärrat will erst nächste Woche den neuen Wahlsieger der Präsidentschaftswahlen bekanntgeben und nicht, wie eigentlich geplant, heute. Beide Kandidaten, Achmed Schafiq (säkular) und Mohammed Mursi (Muslimbruderschaft) haben bereits in den letzten Tagen inoffiziell ihren Wahlsieg in den ägyptischen Medien angekündigt. In Ägypten toben die Gerüchte unter Journalisten, dass der radikale Kandidat der Muslimbruderschaft die Wahlen gewonnen hat, aber der Militärrat eine Islamisierung Ägyptens befürchtet und daher die Veröffentlichung der Wahlergebnisse verschiebt. Dazu erklärte der Militärrat, dass zu viele Fälschungen am Wahltag registriert wurden, besonders unter den Wählern des fanatischen Präsidentschaftskandidaten. Das ägyptische Volk ist aufgebracht und interpretiert das Zögern des ägyptischen Militärrates als Statement, keinen Umschwung im Land zu wollen.
Was ist das Besondere an palästinensischen Flüchtlingen?
Donnerstag, 21. Juni 2012
Der US-Kongress beschäftigt sich zur Zeit mit der Problematik der palästinensischen Flüchtlinge und hat sich nun mit der Frage an die UN gewandt, warum die Palästinenser als Einzige ihren Flüchtlingsstatus an die nächste Generation vererben können.
Die UN definiert einen Flüchtling in etwa als jemanden, der seine Heimat aufgrund von Verfolgung verlassen musste. Dieser Status kann normalerweise nicht an die nächste Generation weitergegeben werden. Eine besondere Verfügung erlaubt den Palästinensern jedoch, ihren Status weiter zu vererben. Palästinensische Flüchtlinge des Unabhängigkeitskriegs von 1948 unterliegen nicht der UN-Konvention von 1951, die den Status von Flüchtlingen regelt, sondern werden vom Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten, auf Englisch kurz UNWRA, versorgt. Dort hat man eine eigene Definition und geht sehr großzügig mit dem Begriff "Flüchtlinge" um.
Der israelische Vize-Außenminister, Danny Ayalon, hat ein kurzes Video über die palästinensische Flüchtlingsfrage gedreht, besuchen Sie uns dort:
Aus der neuen Juli-Ausgabe:
König Salomo und der Pate
Donnerstag, 21. Juni 2012
„Der amerikanische Film ,Der Pate‘ ist von der Bibel inspiriert, nämlich dem ersten Buch der Könige“, behauptet der israelische Filmkritiker Yair Raveh.
Michael (Al Pacino), der Sohn von Don Vito Corleone (Marlon Brando), ist mit dem biblischen König Salomo zu vergleichen. Als Michael die Mafia-Führung seines Vaters erbt und als Kopf der Familia nominiert wird, liquidiert Michael nicht nur seine Feinde, sondern ebenso seine Brüder.“ Die Bibel bietet laut Raveh den Rohstoff für viele Filme im Westen. Denn die Grundzüge spannender Dramen finden sich in der Bibel.
„Wer die Bibel liest, kann etliche berühmte Filmszenen wiedererkennen. Mit etwas Fantasie kann man schnell erkennen, wo eine Idee abgekupfert wurde.
Vorträge von Michael Schneider
Donnerstag, 21. Juni 2012
Heute, Donnerstag, 21. Juni um 19:30 Uhr in 24211 PREETZ bei Kiel
Leuchtfeuer-Gemeinde, Kührener Str. 2
H.-G. Starr, Tel.: 04342-798802
Thema: „Die aktuelle Lage Israels und des Nahen Ostens – biblisch betrachtet“.
50 Raketen fallen in 24 Stunden auf Israel
Mittwoch, 20. Juni 2012
Der Süden eskaliert. Über 50 Raketen verschiedener Arten wurden in den letzten 24 Stunden aus dem Gazastreifen auf Israels Südbezirk abgeschossen. Elf Zivilisten und drei israelische Polizisten erlitten dabei Verletzungen. Die israelische Luftwaffe reagierte gezielt auf diverse Terrorzellen im Gazastreifen. Eine Grad-Rakete ist in der Nähe der Wüstenhauptstadt Beerscheva eingeschlagen. Heute beginnen auch die Sommerferien für 600.000 Schüler in Israel, was die Raketengefahr für etliche Schulen im Süden mindert. Die israelische Regierung versucht, die Eskalation im Süden zu bremsen. Kommentatoren äußerten sich mehrfach, dies könnte zu einer zweiten Operation „Gegossenes Blei“ im Gazastreifen führen. Die radikale Hamasherrschaft im Gazastreifen fühlt sich mit dem (wahrscheinlich) neugewählten ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi sicherer, Israel in eine neue Operation in den Gazastreifen zu verführen.
Israel und die USA zündeten die „Flamme“ an
Mittwoch, 20. Juni 2012
„Israel und die USA haben den Spionagevirus Flame (“Flamme“) gemeinsam erzeugt“, dies hat die amerikanische Zeitung Washington Post veröffentlicht, was im Land große Schlagzeilen machte. Dieser Virus wurde bereits vor 5 Jahren unter dem Geheimcode Olympische Spiele hergestellt und soll das iranische Atomprogramm bremsen. Der Virus hat das iranische Computernetz in den Atomreaktoren kartiert und spionierte im Netz hochrangigen Wissenschaftlern und Offizieren im Atomprogramm nach. Laut amerikanischen Quellen war der CIA und Israels Geheimdienst darin verwickelt. Dazu gehört auch der vorige Virus Stuxnet, der vor knapp 2 Jahren einige Atomreaktoren im Iran sabotierte. „Das Cyberfeld ist ein neue Kriegsfeld, was in den letzten Jahren immer häufiger für Spionage gebraucht wird“, zitierte die amerikanische Zeitung einen hochrangigen Sicherheitsbeamten.
Kleinkind bei Raketenabschuss in Gaza gestorben
Mittwoch, 20. Juni 2012
Die palästinensische Nachrichtenagentur Ma'an berichtet, dass gestern ein Kleinkind im Alter von zwei Jahren bei einer Explosion getötet wurde. Ein Mediziner der Hamas konnte keine Aussage zur Todesursache machen, aber ein Augenzeuge meinte, es sei dazu gekommen, als militante Palästinenser eine Rakete abschießen wollten.
Ein Sprecher der israelischen Armee bestätigte, es habe keine Angriffe auf das Gebiet der Explosion gegeben. Untersuchungen der Armee deuten darauf hin, dass das Kind bei einem fehlgeschlagenen Raketenabschuss getötet wurde.
Die Hamas sieht das ganz anders und schreibt auf ihrer Webseite, das Mädchen sei bei einem israelischen Luftangriff getötet worden, der gegen eine ihrer Raketenstellungen geführt wurde – die sich nebenbei, wie sie selbst schreiben, in einer dicht bevölkerten Gegend befindet.
Kurznews
Mittwoch, 20. Juni 2012
+++ Der ehemalige amerikanische Außenminister Kissinger empfing in Jerusalem aus der Hand von Staatspräsident Peres den israelischen Verdienstorden und sagte in seiner Rede, die arabischen Staaten müssten zuerst einmal den Staat Israel anerkennen, erst dann könne man über Frieden in Nahost reden. +++ Israels Gesundheitsministerium arbeitet an einem Gesetz, durch das ihm erlaubt wird, die amerikanische, britische, japanische und israelische Tabakindustrie für die durch Rauchen verursachten Gesundheitsschäden haftbar zu machen und sie auf einen Schadenersatz von 3 Milliarden Euro zu verklagen. +++ Mosab Hassan Yousef, der älteste Sohn des Hamasgründers, der sich zu Christus bekehrt hat und danach für Israels Geheimdienst arbeitete, hält in Israel Vorträge.
Vorträge von Michael Schneider
Mittwoch, 20. Juni 2012
Do., 21. Juni um 19:30 Uhr in 24211 PREETZ bei Kiel
Leuchtfeuer-Gemeinde, Kührener Str. 2,
H.-G. Starr, Tel.: 04342-798802
Thema: „Die aktuelle Lage Israels und des Nahen Ostens – biblisch betrachtet“.
Süden: Vier Raketen auf Aschkelon
Dienstag, 19. Juni 2012
Nach dem gestrigen Überfall an der israelisch-ägyptischen Grenze, bei dem ein Israeli von Terroristen erschossen wurde, sind nachts noch vier Raketen aus dem Gazastreifen auf Israels Küstenstadt Aschkelon abgeschossen worden. Es gab keine Verletzten oder Schäden zu vermelden. Für den Anschlag an der Sinai-Grenze war die Terrorbewegung Dschihad Ha Islami verantwortlich. Die fanatische Terrororganisation Hamas übernahm für den jüngsten Raketenangriff die Verantwortung. Die israelische Luftwaffe reagierte auf den palästinensischen Raketenbeschuss und liquidierte eine Terrorzelle im Gazastreifen. Darüber hinaus bewegten sich gestern erstmals israelische Panzer in Richtung der ägyptischen Sinai-Grenze.
Aus der neuen Juli-Ausgabe:
Der erste futuristische Krieg?
Dienstag, 19. Juni 2012
Der Konflikt, den der Iran wegen seines Atomprogramms mit dem Westen anzettelt, könnte das Gesicht des Krieges wieder einmal von Grund auf verändern. Ein ähnlicher Sprung in der Entwicklung folgte mit dem Zweiten Weltkrieg, besonders auf dem Gebiet der Panzer und der Kampfflugzeuge. Cyberkrieg gibt es schon länger. Aber die Welt ist erst heute so sehr vernetzt, dass Nationen einen solchen Krieg als Mittel erachten, einen externen Feind zu besiegen. Und erst jetzt sehen wir, dass Länder ähnlich umfangreiche Ressourcen für großangelegte Cyberangriffe bereitstellen, wie für traditionelle Methoden der Kriegführung.
Als Beginn dieser neuen Realität kann der hoch entwickelte Computervirus mit dem Namen „Stuxnet“ angesehen werden, der im Juni 2010 schwere Schäden in iranischen Nuklearanlagen verursacht hatte. Es wird geschätzt, dass der Virus tausend Zentrifugen im „Natanz“-Atomkraftwerk außer Kraft gesetzt hat
Israel erwägt Errichtung künstlicher Inseln im Mittelmeer
Dienstag, 19. Juni 2012
Die israelische Regierung hat beschlossen, die Möglichkeit einer Errichtung von künstlichen Inseln an Israels Küste zu prüfen. Diese Inseln sollen Platz schaffen für einen Flughafen, eine Entsalzungsanlage, ein Kraftwerk, einen Hafen und eine Militärbasis. Das Ministerium für Wissenschaft und Technologie wird dem Premierminister in einem Jahr einen detaillierten Bericht über potentielle Möglichkeiten und Probleme des ambitionierten Projekts vorlegen.
Es wird geschätzt, dass 200 Hektar einer künstlichen Insel über eine Milliarde Euro kosten würden. Trotzdem sieht der Minister für Wissenschaft und Technologie, Daniel Herschkowitz, die Idee sehr positiv: „Der Bau künstlicher Inseln könnte das Platzproblem des Landes für große Industrieeinrichtungen lösen“.
Illustrationsbild: Künstliche Insel in Dubai
Kurznews
Dienstag, 19. Juni 2012
+ + + Die israelische Polizei übt bereits die vom Obersten Gericht bis Ende des Monats angeordnete Zwangsräumung der 30 illegalen Wohnungen in der jüdischen Siedlung Ulpana. Man erwartet starken Widerstand der jüdischen Siedler. + + + Heute Abend überreicht Israels 88-jähriger Staatspräsident Schimon Peres in Jerusalem dem 89-jährigen Henry Kissinger die Präsidenten-Auszeichnung des Staates Israel. Der Jude Henry Kissinger wurde in Fürth bei Nürnberg geboren und war amerikanischer Außenminister, der das Wohl und Wehe in Nahost mitgeprägt hat. + + + Der Staatspräsident der Elfenbeinküste, Alassane Ouattara, besucht Israel und konferiert auch mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Bei den arabischen Kriegen gegen Israel 1967 und 1973 brach die Elfenbeinküste als erster afrikanischer Staat seine Beziehungen zu Israel ab
Es wird heißer an der ägyptischen Grenze
Montag, 18. Juni 2012
Wenige Stunden, nachdem gestern (Sonntag) die Urnen der Präsidentschaftswahlen in Ägypten geschlossen wurden, gab der Kandidat der radikalen Muslimbruderschaft, Mohammed Mursi, in einer Pressekonferenz bekannt, dass er mit 52 Prozent die schicksalhaften Wahlen gewonnen habe. Sein Gegner Achmed Schafik gibt sich damit nicht zufrieden und behauptet, dass die Muslimbruderschaft die Wahl gestohlen habe. In Israel werden die politischen Entwicklungen genauestens verfolgt, denn die Zukunft an Israels Südgrenze hängt von den Ergebnissen ab. In der Zwischenzeit versucht die ägyptische Militärverwaltung unter Machthaber General Hussein Tantawi, noch mehr Rechte unter ihre Kontrolle zu bekommen, bevor dies unter einer islamischen Regierungsherrschaft in seinem Land nicht mehr möglich ist.
Palästinenser bei Angriff auf LKW-Fahrer erschossen
Montag, 18. Juni 2012
Ein LKW-Fahrer aus Aschkelon wurde in der Nähe Hebrons von Palästinensern angegriffen. Dabei erschoss er zwei von ihnen und verletzte einen dritten. Die Palästinenser baten den Fahrer um Hilfe für ihren beschädigten Traktor. Als er anhielt, schlugen sie mit Stangen und Keulen auf ihn ein. Der Fahrer wurde aus seinem LKW gezerrt, aber er konnte nach seiner Pistole greifen, mit der er auf seine Angreifer schoss. Zwei der Palästinenser wurden dabei getötet und der dritte floh in ein Krankenhaus in Hebron. Der verletzte Fahrer fuhr daraufhin zum nächsten Checkpoint, wo er den Vorfall meldete. Er gab an, dass er Angst hatte, entführt zu werden. Avi Dichter, früherer Chef des israelischen Inlandsgeheimdiensts Schin Bet, gab an, dass solche Überfälle durchaus mit dem Ziel durchgeführt werden können, Israelis zu entführen.
Israelisches Kartoffelwunder in Kolumbien
Montag, 18. Juni 2012
Zum ersten Mal in der Staatsgeschichte Kolumbiens ist es den einheimischen Landwirten gelungen, Kartoffeln in der Wüste zu ernten. Elf Tonnen Kartoffeln mit israelischer Technologie und Hilfe. „Diese Wüste wird nichts anderes als Steine wachsen lassen“, sagten damals die kolumbianischen Landwirte in der nördlichen Wüste La Guajira den Israelis. Aber ein Jahr später ist ihnen die Kartoffelernte gegen alle Prognosen gelungen und wurde zu einer nationalen Sensation in Kolumbien. Der Versuch wurde im Gebiet einer Kohlenmine auf Betreiben des kolumbianischen Inhabers gestartet. Bisher waren die Kolumbianer der Meinung gewesen, dass Kartoffeln nur in kalten Gebieten wachsen können.
Kurznews
Montag, 18. Juni 2012
+++ Ministerpräsident Netanjahu will sich dafür einsetzen, dass die Abschiebung der illegal in Israel lebenden Afrikaner in humaner Weise und Würde geschieht. Die Betreffenden werden vorher noch medizinisch untersucht und versorgt. Insgesamt warten 60.000 illegal in Israel lebende Afrikaner auf ihre Abschiebung. +++ Myanmar in Südostasien, das früher Burma hieß, und nun selbstständig geworden ist, bat Israels Knesset um Hilfe bei der Errichtung eines demokratischen Parlaments und der Einrichtung eines funktionsfähigen Parlamentsgebäudes.
Katholischer Hassbrief gegen Israelis
Freitag, 15. Juni 2012
Die katholische Kirche in Goa, Indien, hat am Dienstag einen kritischen Brief über Israelis veröffentlicht. In den israelischen Medien wurde dies unter der Überschrift „Steigender Antisemitismus in Goa“ veröffentlicht. „Zu lange haben wir zugeschaut und unsere Solidarität mit den palästinensischen Christen im Hintergrund versteckt“, heißt es in dem Brief, der den palästinensischen Kirchen in Israel zugeschickt wurde. „Es wird allmählich Zeit, dass wir dies ändern und das Leben der palästinensischen Christen verbessern. Wir sind über die israelische Eroberung des Landes entsetzt, darüber wie Israelis den Palästinensern das Land stehlen, Mauern bauen und ihre Häuser zerstören. Wir verstehen einfach nicht, wie eine Bevölkerung (Juden) ihren Unabhängigkeitstag auf Kosten der palästinensischen Tragödie feiern kann.“
Umfrage: die meisten Israelis unterstützen Siedlungen
Freitag, 15. Juni 2012
Eine neue Umfrage des Maagar Mohot Instituts und der Universität von Ariel zeigt, dass die Unterstützung der Israelis für Siedlungsbau und die Siedlerbewegung insgesamt gestiegen ist. Die Umfrage, die nur im „Kernland“ Israels durchgeführt wurde, also ohne Siedler, zeigt, dass 64 Prozent der Befragten weiteren Siedlungsbau in Judäa und Samaria (so genanntes Westjordanland) befürworten, während nur 15 Prozent einen Baustopp der Siedlungen wollen, das sind 20 Prozent weniger als letzes Jahr. Die israelische Bevölkerung scheint heutzutage weniger bereit zu sein, Land für Frieden abzugeben. 46 Prozent sind gegen jegliche territoriale Konzessionen, diese Zahl steigt ständig in den letzten Jahren.
Schabbat-Lesung
Freitag, 15. Juni 2012
„Schlach lecha – Sende dir“
Wochenabschnitt: 4. Mose 13,1 bis 15,41
Haftara-Prophetenlesung: Josua 2,1-24
Wer regiert wen – Netanjahu Barak oder umgekehrt?
Donnerstag, 14. Juni 2012
Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu und seine rechte Hand, Verteidigungsminister Ehud Barak, haben falsche Entscheidungen getroffen. Dies ergab eine offizielle Untersuchung des israelischen Militäreinsatzes gegen die türkische Gaza-Hilfsflottille Mavi Marmara, die der staatliche Ombudsmann Michael Lindenstrauss am Mittwoch vorlegte. Beiden wird vorgeworfen, zu schnelle Absprachen und Vorbereitungen getroffen zu haben. Darüber hinaus haben Netanjahu und Barak alles im Alleingang beschlossen, ohne das gesamte Sicherheitskabinett mitentscheiden zu lassen. Minister wie Dan Meridor und Isaac Herzog wurden zu den schicksalhaften Kabinettstreffen einfach ausgeladen. Entscheidungen wurden in Besprechungen unter vier Augen zwischen Netanjahu und Barak getroffen, von denen keine Protokolle existieren. Die israelische Armee hat einen bewaffneten Angriff der Schiffspassagiere auf die Soldaten als Reaktion nicht für möglich gehalten und war deswegen auch nicht vorbereitet.
Prügelei zwischen Afrikanern und arabischen Dorfbewohnern
Donnerstag, 14. Juni 2012
Bei einer Prügelei in dem arabischen Dorf Kfar Manda im südlichen Galliläa wurden 15 Menschen verletzt. Drei von ihnen mussten im Krankenhaus von Nazareth behandelt werden, die Restlichen konnten vor Ort versorgt werden. Die Polizei konnte die Menschenmasse nicht auf Anhieb trennen und musste Tränengas einsetzen, um den Kampf zu beenden. Zwei Dorfbewohner und ein Sudanese wurden verhaftet.
Ein Polizist sagte zur Nachrichtenwebseite Ynet, dass die Kämpfe begannen, weil Einwohner nicht mit der Präsenz der Immigranten einverstanden waren. Das zeigte sich auch später, als hunderte Einwohner Kfar Mandas am Tatort ankamen und gegen die Immigranten demonstrierten.
Ein Angestellter des örtlichen Krankenhauses sagte aus, dass die Leute, die in den Kampf verwickelt waren, Steine und Keulen benutzt hatten.
Bild: Das arabische Dorf Kfar Manda in Galiläa
„Jesus ist in Palästina geboren“
Donnerstag, 14. Juni 2012
Israel versucht verzweifelt, mit diplomatischen Bemühungen die palästinensische Autonomiebehörde davon abzuhalten, die Geburtskirche Jesu in Bethlehem als Weltkulturerbe Palästinas anzuerkennen. Noch im Laufe des Monats wird das UNESCO-Komitee für Welterbe in Russland zusammentreffen und den Geburtsort Jesu debattieren. Die palästinensischen Bemühungen, die Geburtsstätte Jesu im Land Palästina festzunageln, wurde infolge der jüngsten Beschlüsse der UNESCO möglich, die die palästinensische Autonomie als fiktiven Palästinenserstaat anerkennt. Die israelischen Behörden verstehen, dass die umstrittene Geburtsstätte ein Weltkulturerbe ist, aber ist grundsätzlich dagegen, die Stätte als palästinensisch zu bezeichnen. Erstens existiert weder ein Palästinenserstaat noch ein Friedensvertrag mit Israel und zweitens war Jesus Jude.
Kurznews
Donnerstag, 14. Juni 2012
+++ Michael Schneider sprichte heute, Donnerstag, 14. Juni 2012 um 19.30 Uhr in 90471 Nürnberg-Langwasser, Freie Christengemeinde, Annette-Kolb-Str. 63; Hj. Kitzinger, Tel.: 0911-675922; Thema: „Die aktuelle Lage Israels und des Nahen Ostens – biblisch beleuchtet“. + + + Israels Staatspräsident Schimon Peres erhielt für seinen außergewöhnlichen Einsatz für Frieden und Freiheit von US-Präsident Obama die Freiheits-Medaille der USA. Peres widmete diese Auszeichnung allen Israelis und appellierte an Obama, den seit über 26 Jahren wegen Spionage für Israel in den USA inhaftierten Jonathan Pollard freizulassen, worauf Obama antwortete: „Nicht heute!“ + + + Der durch sein Buch „Sohn der Hamas“ bekannt gewordene Mosab Hassan Yousef besucht jetzt Israel. Der Sohn des Hamasgründers wurde durch seine Bekehrung vom Israelfeind zum Israelfreund, arbeitete danach für Israels Geheimdienst Mossad musste später in die USA flüchten.
1.000 Tote gegenüber 40 Toten
Mittwoch, 13. Juni 2012
Was in Syrien vorgeht, macht Israel große Sorgen. Das steigende Chaos in den arabischen Ländern ist gemäß israelischen Sicherheitsexperten wie auch hochrangigen Militäroffizieren eine wachsende Gefahr für den Judenstaat. 15.000 Syrer, darunter 1.200 Kinder, sind gemäß ausländischen Quellen seit dem Ausbruch der Unruhen in Syrien vor 14 Monaten ums Leben gekommen. In Israel sind in den letzten 20 Jahren gemäß der linksliberalen Menschrechtsorganisation Betzelem 9.500 Palästinenser ums Leben gekommen, darunter bewaffnete Terroristen wie auch Zivilbevölkerung. In Syrien wurden über 1.000 Tote pro Monat gezählt, wobei in Israel weniger als 40 Palästinenser per Monat ums Leben kamen. Auf der israelischen Seite sind ebenso in derselben Periode etwa 2.000 Zivilisten und Soldaten ums Leben gekommen. Aber dennoch ist die Kritik gegen Israel immer lauter obwohl die Todeszahl im israelisch-palästinensischen Konflikt viel geringer ist.
Afrikanische Eindringlinge verstecken sich bei Beduinen
Mittwoch, 13. Juni 2012
Während die israelische Polizei in Eilat und Tel Aviv eine Razzia gegen afrikanische Arbeitsmigranten aus Südsudan unternimmt und diese gesetzlich mit Flug und 1.000 Euro Bonus in der Hand nach Hause fliegt, verstecken sich immer mehr afrikanische Eindringlinge in den Beduinenstädten wie Rahat in der Negevwüste. Warum? Dort werden sie nicht sofort als Fremde erkannt und sie können sich mit den Beduinen in arabischer Sprache besser unterhalten. In den israelischen Medien haben moslemische Arbeitsmigranten ihr Wohlergehen unter den Beduinen betont. „Wir werden sehr gut von den Beduinen behandelt“, sagte Abed el Dschuad aus dem Sudan. „Die Beduinen sind wie unsere Brüder, sie geben uns Arbeit und respektieren uns. Gemeinsam beten wir in der Moschee und am wichtigsten, hier wird nicht gegen uns protestiert.“
Netanjahu: nach Fußballverletzung zurück zur Arbeit
Mittwoch, 13. Juni 2012
Als der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu am Montag an einem Fußballspiel teilnahm, das im Rahmen eines internationalen Projekts jüdische und arabische Jugendliche zusammenbringen will, riss er sich eine Sehne im linken Fuß. Nachdem er auf dem Rasen ausgerutscht war, spielte der ehemalige Elite-Soldat weiter und schoss sogar ein Tor. Als der Schmerz im Fuß jedoch zu stark wurde, musste Netanjahu von seinen Begleitern vom Feld genommen und nach Jerusalem ins Hadassah Krankenhaus gebracht werden.
Kurznews
Mittwoch, 13. Juni 2012
+++ Michael Schneider sprichte heute, Mittwoch, 13. Juni 2012 um 20.00 Uhr in 73430 AALEN, "Hoffnung für alle", Eduard-Pfeifer-Str. 7-13; Th. Mayer, Tel.: 0171-7817788; Thema: „Die aktuelle Lage Israels und des Nahen Ostens – biblisch betrachtet“. +++ Russlands Regierungschef Putin, der wegen seiner Unterstützung des syrischen Assad-Regimes und seinen Waffenlieferungen an Syrien von den westlichen Regierungen kritisiert wird, will Ende diesen Monats Israel besuchen und dabei in Jerusalem mit Ministerpräsident Netanjahu konferieren. Ebenso mit Staatspräsident Peres, der schon jetzt bei seinem Besuch in Washington Putin offen kritisierte. +++ Israels nationaler Zivildienst ehrte 600 ultra-orthodoxe Zivildienstleistende für ihren vorbildlichen Freiwilligendienst. Insgesamt leisten derzeit 3.885 Ultra-Orthodoxe auf freiwilliger Basis einen Dienst in Israels Sozialeinrichtungen.
Maschinengewehre statt Zigaretten
Dienstag, 12. Juni 2012
Oft haben ausländische Bewegungen und Hilfsorganisationen keine Ahnung, wofür ihre Spenden gebraucht oder missbraucht werden. Seit Jahren wird das palästinensische Hilfswerk Burj Luq Luq von der UNO, UNICEF und UNESCO gefördert. Darüber hinaus erhält das palästinensische Sozialzentrum ebenso europäische Spendengelder, wie vom französischen Konsulat, der Schweizer Agentur für Entwicklung und Jugendförderung und andere. Vor kurzem hat das palästinensische Hilfswerk eine Puppenshow in Jerusalem vorgeführt, in dem sie Palästinenserkindern vom Rauchen abgeraten haben. Die pädagogische Botschaft der niedlichen Puppen hat den Kindern einen Vorschlag gemacht, demnach sie das Rauchen gegen Maschinengewehre austauschen sollen. Dafür haben die Palästinenserpuppen in Israels Hauptstadt Jerusalem den Tod im Kampf gegen Juden verherrlicht. Juden müssen als Feinde betrachtet werden, denn diese töten nur Araber.
Video: Maschinengewehre anstatt Zigaretten...
Umfrage: Die meisten Araber wollen in Israel leben
Dienstag, 12. Juni 2012
Die palästinensische Autonomiebehörde, internationale Medien und sogar gewählte arabisch-israelische Politiker versuchen, das Leben von Arabern in Israel als unterdrückt und miserabel darzustellen. Immer wieder jedoch werden diese Theorien von der Wirklichkeit widerlegt.
Am deutlichsten sprechen die Stimmen der israelischen Araber selbst, wenn sie denn einmal nach ihrer Meinung gefragt werden. In einer jährlichen Umfrage der Universität von Haifa, die diese Woche veröffentlicht wurde, wurde wieder deutlich, dass die große Mehrheit (68.3%) der Araber lieber in Israel, als in einem anderen Land der Welt leben möchten. 71% der Araber antworteten lediglich, dass Israel ein guter Ort zum Leben sei und 60 Prozent nannten es ihre Heimat.
Israel öffnet Tore für Öl nach Gaza
Dienstag, 12. Juni 2012
Ägyptisches Öl, von Katar bezahlt, wird täglich über den israelischen Grenzübergang Kerem Schalom an die radikale Hamas-Regierung in den Gazastreifen transportiert. Seit mehreren Monaten manipuliert das Hamas-Regime eine Situation, in der den Palästinensern Treibstoff für das Elektrizitätswerk und Benzin für den Autoverkehr fehlt. Von Israel will die Hamas im Rahmen der Abmachungen zwischen Israel und der Autonomiebehörde kein Benzin kaufen. Ägypten hat aus politischen Gründen vor knapp einem Jahr den Ölhahn in den Gazastreifen abgedreht, wobei übrigens Öl durch die unterirdischen Tunnel bei Rafah geschmuggelt wird. Nach langen Verhandlungen hat sich die Hamas-Regierung mit den Ägyptern über den Ölpreis geeinigt, der nicht höher als der für die ägyptische Bevölkerung sein wird. Das Geld spenden die reichen Scheiche aus Katar, und Israel ist wie oft so großzügig und öffnet seinen Feinden die Tore.
Kurznews
Dienstag, 12. Juni 2012
+++ Vor dem Warschauer Ghetto Denkmal in der Jerusalemer Holocaustgedenkstätte Yad Vashem haben Unbekannte in hebräischer Schrift 10 große Graffitis mit antizionistischen Sätzen gesprayt. Ein Satz lautet „Hitler, vielen Dank für den wundervollen Holocaust, den du für uns organisiert hast!“ +++ Polizisten haben die ersten 70 illegal in Israel lebenden Süd-Sudanesen verhaftet, um sie, wie vor einer Woche angekündigt, abzuschieben. Es handelt sich bei den Süd-Sudanesen nicht um Asylsuchende, sondern um Wohlstandsuchende, die besonders den Süden von Tel Aviv bevölkern und unsicher machen. +++ Juden und israelfreundliche Christen protestieren gegen die Schweizer Ladenkette „Migros“ die Produkte aus Israel, die jüdische Siedler bearbeitet haben, boykottiert. Wer zum Boykott von israelischen Produkten aufruft, macht genau dasselbe, womit Hitler seine Endlösung begann, nämlich mit dem Aufruf „Kauft nicht bei Juden!“.
„Jerusalem soll Kairo ersetzen"
Montag, 11. Juni 2012
„Sollte der Kandidat der Muslimbruderschaft Mohammed Mursi zum nächsten ägyptischen Präsidenten gewählt werden, so wird nicht mehr Kairo die Hauptstadt Ägyptens sein, sondern Jerusalem“, sagte ein hochrangiger Kleriker im ägyptischen Rundfunk Safwat Hagazy. „Nicht Kairo, Mekka oder Medina sondern Jerusalem soll mit Allahs Hilfe unsere Hauptstadt werden. Unter Mursi werden die arabischen Nationen wieder eine Macht mit Jerusalem im Mittelpunkt. Entweder werden wir in Jerusalem beten oder als Märtyrer sterben.“ Das Publikum rief hinzu: „Morgen wird Mursi den Gazastreifen befreien“. Mohammed Mursi und der ehemalige Premier unter Präsident Husni Mubarak, Ahmed Shafik, sind die zwei Präsidentschaftskandidaten, für die sich das ägyptische Volk am 16. und 17. Juni entscheiden muss.
Video: Millionen Märtyrer marschieren nach Jerusalem
Verhaftung von Eindringlingen aus dem Südsudan hat begonnen
Montag, 11. Juni 2012
Nachdem das Jerusalemer Bezirksgericht entschieden hat, dass illegale Einwanderer aus dem Südsudan ausgewiesen werden dürfen, hat das Innenministerium begonnen, sich auf deren Abschiebung vorzubereiten. Obwohl den Einwanderern eine Woche Zeit gelassen wurde, sich freiwillig zu stellen, haben Polizisten schon begonnen Südsudanesen festzunehmen. Am Wochenende wurden acht von ihnen in Eilat in gewahrsam genommen, was Proteste von Menschenrechtsorganisationen hervorgerufen hat.
Das israelische Innenministerium will einzelne Immigranten mit kommerziellen Flügen nach Hause schicken oder sogar besondere Flüge für sie bereitstellen, falls ihre Zahlen sehr groß sein sollten. Solche, die sich freiwillig melden, bekommen ein Flugticket und Geld.
Netanjahu bestätigt Budget für Nationales Cyber Büro
Montag, 11. Juni 2012
Der Vorsitzende des Nationalen Cyber Büros, Dr. Evyatar Matanya, nahm an der 2. Internationalen Konferenz an der Universität Tel Aviv teil und gab bekannt, dass Ministerpräsident Netanjahu ein Budget und einen Arbeitsplan für das Büro genehmigt habe, das zu Jahresbeginn ins Leben gerufen wurde, um sich mit den Problemen des Cyberspace zu befassen. Ein Teil des Planes ist der Bau eines nationalen Cyber-Notstandsraums, wo alle Fäden für eine Krisensituation im Cyberspace zusammenlaufen sollen. Die Aufgabe dieses Büros ist es, ein nationales Verteidigungskonzept für den Cyberspace auszuarbeiten, mit dem die Regulierung der Sicherheit von Informationen auf nationaler Ebene möglich sein soll.
Kurznews
Montag, 11. Juni 2012
+++ Obwohl Israel einen Militärschlag gegen den Iran nicht ausschließt, wartet Israel das Öl-Embargo ab, das die EU-Länder ab 1. Juli über den Iran verhängen. Schon jetzt konnte der Iran 38 % weniger Rohöl exportieren. +++ Nachdem in Israels Armee bereits viele Nationalreligiöse 3 ½ Jahre Militärdienst in der Hesder-Einheit leisten, wovon sie die Hälfte der Zeit Militärdienst leisten und die andere Hälfte der Zeit Thora studieren, wollen nun auch ultra-orthodoxe Juden zum Militär und je zur Hälfte den Dienst an der Waffe leisten und ein Thora-Studium absolvieren. +++ Israel hat derzeit 7,8 Millionen Einwohner. Davon sind etwa 700.000 Ausländer. Davon wiederum sind 60.000 Einwanderer aus Afrika, 150.000 Gastarbeiter aus anderen Ländern und 300.000 Palästinenser, die in Israel arbeiten. Dazu kommen noch 100.000 Touristen aus aller Welt.
Muhammad Ali feierte Bar Mizwa mit seinem Enkel
Freitag, 8. Juni 2012
Der berühmte Schwergewichtboxer Muhammad Ali nahm Ende April an der Bar Mizwa seines Enkels in Philadelphia/USA teil. Thomas Hauser, der persönliche Biograph des Boxers, schrieb auf einer Box-Webseite, dass der ehemalige Weltmeister am 28. April 2012 zur Synagoge „Rodef Schalom“ in Philadelphia kam, um bei dem Aufruf zur Thora seines 13-jährigen Enkels, Jacob Wertheimer, dabei zu sein. Er ist der Sohn seiner fünften Tochter Chalia und deren jüdischen Ehemann Spencer Wertheimer. Khalia Ali erzählte Hauser, ihr Vater habe sich in der Synagoge und bei der Bar Mizwa-Zeremonie sehr „angenommen“ gefühlt.
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Freitag, 8. Juni 2012
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Bitte öffnen Sie ihre Koffer – und ihre E-mail!
Freitag, 8. Juni 2012
Israelische Sicherheitsbeamte am Ben Gurion Flughafen haben einen neuen Weg zur Identifizierung von gefährlichen Einreisenden gefunden: Sie bitten verdächtige Personen, ihre persönlichen E-Mails zu öffnen, um zu sehen, ob sie an pro-palästinensischen Aktivitäten beteiligt sind.
Vor kurzem wurde der Fall der Amerikanerin Sandra Tamari mit palästinensischem Familienhintergrund bekannt. Ihr wurde bei der Einreise am Flughafen ein Laptop vorgehalten, in den sie sich einloggen sollte, damit die Beamten einen Blick auf ihre privaten E-Mails werfen konnten. Als sie sich weigerte, wurde ihr die Einreise nach Israel verweigert. So wie ihr erging es in den letzten Wochen mehreren Amerikanern arabischer Abstammung, denen die Einreise ebenfalls nicht erlaubt wurde.
Noch 3 EZ und 4 DZ FREI !
Freitag, 8. Juni 2012
Zum 15. Mecklenburgischen Israel-Seminar, So. 17. Juni bis So. 24. Juni 2012 in 19406 LOIZ, im Naturpark der wunderschönen Sternberger Seenlandschaft.
In der neuen Vortragsreihe zum Thema “JAH” – der Heilige Name Gottes sprechen Michael Schneider (Nahost-Journalist / ISRAEL HEUTE, Jerusalem), des Weiteren ab 22. Juni, Dr. Jürgen T. Müller (angefragt, Fernseharbeit von Israel Heute).
Weitere Infos zu dieser interessanten Vortragsreihe, sowie zur Anmeldung unter: Beth Emmaus, Tel.: 03847-311840
www.Beth-Emmaus.de
info@beth-emmaus.de

Auch Tagesgäste sind herzlich willkommen!!!
Schabbat-Lesung
Freitag, 8. Juni 2012
„Beha´alotcha – Wenn du anzündest“
Wochenabschnitt 4. Mose 8,1 bis 12,16
Haftara-Prophetenlesung: Sacharja 2,14-4,7
Fünf Häuser werden abgerissen – dafür Bau von 500 neuen Wohnungen
Donnerstag, 7. Juni 2012
Die Mehrheit der israelischen Knessetabgeordneten, 69 von 120, stimmten gegen die von nationalreligiösen Parlamentariern vorgeschlagene Legalisierung (Chok Ha´Hasdara) illegaler Häuser im biblischen Kernland Judäa und Samaria. Nur 22 Knessetabgeordnete stimmten gegen den Abriss der fünf sogenannten Ulpana Häuser in der jüdischen Siedlung Beit El. Die Mahnungen des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu haben gewirkt, er drohte, jeden Minister abzusetzen, der für die Legalisierung des umstrittenen Gesetzesentwurfs von Sevulun Orlev stimmt. Minister wie July Edelstein, Gila Gamli´el, Yiob Kara und Daniel Hershkovitz, die eigentlich für die Legalisierung dieser Häuser stimmen wollten, haben sich schließlich gedrückt und nahmen an der Abstimmung nicht teil.
Bild: Siedlung Beit El
Wieder Terrorangriff in Jerusalems Straßenbahn
Donnerstag, 7. Juni 2012
Am Mittwochabend versuchte ein Araber, einen Sicherheitsbeamten in der Jerusalemer Straßenbahn zu erstechen. Im Stadtviertel French Hill holte der Mann eine Schere aus seiner Hosentasche und griff einen Sicherheitsbeamten in der Straßenbahn an. Seine Kollegen konnten den Terroristen jedoch rechtzeitig außer Gefecht setzen und niemand wurde verletzt.
Dies war ein weiterer Angriff auf die Straßenbahn, die ihren jüdischen Passagieren seit ihrer Einführung im September letzten Jahres immer noch keine sichere Reise garantieren kann.
Vor einigen Wochen wurde die Straßenbahn im arabischen Viertel Beit Hanina mit Steinen beworfen, was bei einigen Passagieren Traumata hinterließ.
Im März wurde eine 19-jährige Soldatin von einem arabischen Angreifer im Stadtviertel Pisgat Zeev lebensgefährlich verletzt.
Woche des Hebräischen Buches hat begonnen
Donnerstag, 7. Juni 2012
Gestern Abend begann in Israel die jährliche „Woche des Hebräischen Buches“. In den größeren Städten sind auf öffentlichen Plätzen oder in Einkaufszentren Stände aufgestellt. Dort bieten die israelischen Verleger die neuesten Erscheinungen an und Schriftsteller signieren ihre Bücher und plaudern mit den Käufern. In Jerusalem findet diese Messe im Liberty Bell Garden gegenüber dem Löwenspringbrunnen bei Jemin Mosche statt, in Tel Aviv auf dem Platz vor dem Bürgermeisteramt. Dieses Jahr drohten viele Schriftsteller damit, ihre Bücher nur noch über kleine Buchläden oder die Verleger vertreiben zu lassen, denn die großen Buchladenketten wie Steimatzky oder Zomet Sefarim haben oft Sonderangebote, in denen man vier Bücher für nur 20 Euro kaufen kann.
Obama: „Vielleicht will Abbas keinen Friedensvertrag“
Mittwoch, 6. Juni 2012
„Der palästinensische Autonomiechef Mahmud Abbas und die Palästinenser wollen wahrscheinlich kein Abkommen mit Israel erreichen“, sagte US-Präsident Barack Obama in seiner Rede am Dienstag vor der orthodox-jüdischen Gemeinde in den USA. „Ich befürchte, dass sich das Fenster der Möglichkeiten für einen Friedensvertrag allmählich schließt. Aber dennoch werden wir auf eine Zweistaatenlösung drängen.“ Wiederholt erklärte Obama wie sehr er sich um Israels Sicherheit im Nahen Osten bemüht und dass ein Frieden für Israel nur Gutes bringen werde. Ob er diese pro-israelische Stellung aufgrund der bevorstehenden Wahlen in sechs Monaten einnahm, um die jüdischen Stimmen für sich zu gewinnen, oder aus politischer Überzeugung, wird in Israel unterschiedlich beurteilt.
Staatshaushalt 2013 im Gespräch
Mittwoch, 6. Juni 2012
Finanzminister Yuval Steinitz und der Vorsitzende der Abteilung für Haushaltsplanung, Gal Herschkovitz, legten Ministerpräsident Netanjahu den neuen Staatshaushaltsplan für das nächste Jahr vor. In diesem Plan sind neue Vorschläge für wirtschaftliche Einschnitte enthalten. Die Einkommenssteuer für die Mittelschicht soll erhöht werden sowie auch die Mehrwertsteuer um 1% auf 17%. Des Weiteren sollen Wohlhabende auch eine Reichensteuer von zwei Prozent zahlen, sofern sie mehr als eine Million Schekel (205,700 Euro) im Jahr verdienen. Das Kindergeld und die Renten werden vermindert, man plant, die Steuer auf den Treibstoff, Zigaretten und Alkohol zu erhöhen und derzeit noch gültige Steuerermäßigungen aufzuheben.
Auch Araber bauen illegale Häuser in Israel
Mittwoch, 6. Juni 2012
Die Jerusalemer Stadträtin Yael Antebi hat einen Brief an zwei Knessetabgeordnete geschrieben, mit der Frage, warum nur jüdische Häuser vom Abriss bedroht werden, wo doch die illegale Bautätigkeit von Arabern, vor allem in Ostjerusalem, weitaus größer sei. „Da Sie so besorgt um die Einhaltung des Gesetzes in Beit El sind, möchte ich Sie darauf hinweisen, dass das Gesetz in den Jerusalemer Stadtteilen Schuafat, Anata, French Hill, Pisgat Zeev und Neve Jaakov in vielen Fällen nicht eingehalten wird. Dort wird ohne offizielle Genehmigung gebaut und tausende Araber aus dem Westjordanland siedeln sich dort unerlaubterweise an. Dadurch wächst die arabische Bevölkerung Jerusalems rasant an. Die Anwohner dieser Stadtteile leiden sehr unter dem Zustrom und glauben schon nicht mehr daran, dass die Anarchie von der Polizei bekämpft wird.
Kurznews
Mittwoch, 6. Juni 2012
+++ Israels oberster Militärchef, Generalstabschef Benny Gantz, erklärte vor dem Knesset-Komitee für Verteidigung, dass Israel sehr gut vorbereitet sei, die Atomwerke des Iran, wenn es sein muss, anzugreifen. Dies bedeute aber nicht, dass Israel den Iran wirklich angreifen möchte. +++ Im Norden Tel Avivs wird zu Ehren des ehemaligen Regierungschefs Ariel Scharon eine Brücke gebaut, die vom „Ariel Scharon Park“ über den Ayalon Fluss geht. Ariel Scharon liegt seit dem 4. Januar 2006 im Koma. +++ Archäologen haben in der Nähe von Kirijat Gat, südöstlich von Tel Aviv, einen Goldschatz von 140 Schmuckstücken und Münzen gefunden.
Heute vor 30 Jahren
Dienstag, 5. Juni 2012
Heute vor 30 Jahren, am 5. Juni, marschierten Israels Streitkräfte in der Operation „Friede für Galiläa“ in den Libanon ein. Der Hintergrund zum israelischen Feldzug im Libanon, Israels fünfter Krieg, waren die täglichen Katjuscha-Raketenangriffe aus dem Libanon auf Israels nördliche Ortschaften. Das Leben in den Bunkern wurde unerträglich und so entschied sich Israels damaliger Ministerpräsident Menachem Begin für die Operation im Libanon. Ziel war, die palästinensischen Terroristen und ihre PLO-Führung unter Jassir Arafat aus dem Libanon zu vertreiben, die unter anderem für den Bürgerkrieg im Libanon verantwortlich waren.
Anfänglich wurden Israels Soldaten mit Reis und Jubel der libanesischen Bevölkerung empfangen, die seit Mitte der siebziger Jahre unter dem blutigen Bürgerkrieg gelitten hatte.
Soldat in Hebron angegriffen
Dienstag, 5. Juni 2012
Gestern Abend wurde ein israelischer Soldat von einem Palästinenser mit einem Messer angegriffen. Der Vorfall ereignete sich an einem Checkpoint in der Nähe des Eingangs zum Grab der Patriarchen in Hebron. Der Terrorist kam zum Checkpoint, holte seine Stichwaffe hervor und stach auf den Kopf des Soldaten ein. Dieser schoss auf den Angreifer und verletzte ihn schwer.
Außenminister im Treffen mit US-Staatsminister David Cohen
Dienstag, 5. Juni 2012
Danny Ayalon, Israels stellvertretender Außenminister, traf sich mit dem US-Staatsminister für Terrorismus und Finanzkriminalität, David Cohen, der für die Sanktionen gegen den Iran zuständig ist. Die beiden diskutierten mögliche Schritte, die Sanktionen gegen den Iran zu verschärfen, seitdem sich die Führung des Landes erneut weigerte, den internationalen Forderungen nach einer Beendigung ihres Atomwaffenprogramms Folge zu leisten. „Eine vollständige Umsetzung der Sanktionen gegen die Iranische Zentralbank und die Durchsetzung des Ölembargos müssen zum 1. Juli 2012 sichergestellt sein. Im Kampf gegen den Iran sind Israel und die USA strategische Partner, was im Interesse der gesamten internationalen Gemeinschaft liegt.
Kurznews
Dienstag, 5. Juni 2012
+++ Der Protest der Israelis gegen illegal in Israel lebende Afrikaner wird gewalttätig. So steckte man in Jerusalem eine Wohnung in Brand, in der Afrikaner lebten. Dabei wurden drei Afrikaner verletzt. +++ Ministerpräsident Netanjahu, ansonsten rechtsorientiert, stemmt sich gegen den extrem rechten Flügel seiner Likud Partei, weil deren Forderung, dass alle nicht autorisierten jüdischen Siedlungen zugelassen werden sollen, nur Israels Obersten Gerichtshof auf den Plan rufen würde. Dieser würde dann verordnen, dass diese Siedlungen abgerissen werden. Auch unnötiger, internationaler Ärger über Israels Siedlungspolitik wäre zu erwarten +++ Israels Außenminister Lieberman wies die Forderung der türkischen Regierung zurück, Israel solle sich für den Vorfall auf der Mavi Marmara nahe des Gazastreifens entschuldigen, denn – so Lieberman – die USA entschuldigen sich auch nicht für ein Massaker an 24 Pakistanis.
Krach um Beit El: Häuser versetzen oder abreißen?
Montag, 4. Juni 2012
Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu hat politischen Streit in seiner Riesenkoalition, die 94 Knessetmitglieder zählt. Es dreht sich um fünf Häuser der jüdischen Siedlung Beit El in Samaria, die auf palästinensischem Privatgrund gebaut wurden und gemäß dem Obersten Gerichtshof in Jerusalem bis zum 1. Juli abgerissen werden müssen. Auf der einen Seite versteht Netanjahu, dass das biblische Kernland Judäa und Samaria zum Land Israel gehört, auf der anderen Seite ist er dem israelischen Gesetz verpflichtet. Die jüdische Siedlerbewegung übt heftigen Druck auf Netanjahu aus, einen politischen Ausweg zu finden, die Häuser nicht abzureißen. Die Siedler wie die Regierung verstehen, dass ein Abriss der Häuser einen gefährlichen Präzedenzfall darstellen würde.
Treffen: Netanjahu und Schachmeister Gelfand
Montag, 4. Juni 2012
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Sport- und Kulturministerin Limor Livnat trafen sich am Sonntag mit Boris Gelfand, dem israelischen Schachmeister, der bei der vor kurzem in Moskau stattgefundenen Schachweltmeisterschaft Vizeweltweister wurde. Netanjahu erzählte Gelfand, dass er zwischen Regierungsdiskussionen in einem Nebenraum die Schachpartien verfolgte. „Ich bin mir sicher, dass viele Israelis stolz auf deine Errungenschaften sind und das Interesse am Schachspiel gestiegen ist." Im Bild: Livnat, Gelfand und Netanjahu.
Reem Riyashi: eine palästinensische Heldin
Montag, 4. Juni 2012
Letzte Woche hat Israel die sterblichen Überreste von 91 palästinensischen Terroristen an die palästinensische Autonomiebehörde ausgeliefert. Darunter war auch die Leiche von Reem Riyashi, die vier Israelis getötet und sieben verletzt hatte.
Im Jahre 2004 ging Reem Riyashi zu einem viel genutzten Checkpoint nahe Gaza. Als sie den Metalldetektor auslöste, behauptete sie, sie habe Protesen aus Metall und wolle von einer Frau durchsucht werden. Als man sie zur Seite nahm und eine Soldatin zu Hilfe rief, zündete Riyashi ihre Bombe.
Kurznews
Montag, 4. Juni 2012
+++ Der oberste geistliche Führer Irans, Ali Khamenei, erklärte anlässlich des 23. Todesjahres von Ayatolla Khoumeini: Sollte Israel oder ein anderes Land den Iran angreifen, werde Israel eine – wörtlich – „donnernde Explosion erleben und danach nicht mehr sein“. +++ In Haifa wurde im Rambam Krankenhaus für 120 Mio. Euro ein neues Gebäude eingeweiht. Das Besondere daran ist, in Friedenszeiten gibt es einen unterirdischen Parkplatz für 2.000 Autos und in Kriegszeiten wird daraus eine Krankenstation mit Operationssälen usw. für 1.400 Betten. +++ Es sieht vielversprechend aus: Internationale Experten beziffern das Erdgasvorkommen vor Israels Küste auf 3 Billionen Kubikmeter Erdgas.
Israelischer Soldat bei Schußwechsel getötet
Freitag, 1. Juni 2012
Ein israelischer Soldat wurde bei einem Schußwechsel mit einem palästinensischen Terroristen schwer verletzt und erlag später seinen Verletzungen. Am frühen Freitagmorgen wurden die Soldaten alarmiert, dass der Grenzzaun zum Gazastreifen durchschnitten sei. Als sie an der Stelle ankamen, wurden sie von einem Terroristen angegriffen, der schlußendlich getötet wurde. Der getötete Soldat ist der 21-jährige Netanel Moshiashvili.
Beduinen entführen zwei US-Staatsbürger im Sinai
Freitag, 1. Juni 2012
Gestern haben Angehörige eines Beduinenstamms auf der Sinai Halbinsel zwei amerikanische Touristen entführt. Das gab die ägyptische Polizei bekannt. Die Kidnapper fordern die Freilassung eines ihrer Stammesgenossen, der wegen Drogendelikten im Gefängnis sitzt.
Die Geiseln sind 31 Jahre alt und wurden entführt, als sie mit dem Auto in der Nähe des Badeortes Dahab fuhren. Die ägyptische Polizei führt nun Verhandlungen mit den Beduinen, um die Touristen so schnell wie möglich zu befreien. Auch die amerikanische Botschaft hat sich mittlerweile eingeschaltet.
Arabische Selbstkritik
Freitag, 1. Juni 2012
„Die Arbeitslosenquote innerhalb der arabischen Bevölkerung Israels klettert himmelwärts, das Erziehungswesen kollabiert, die Gewalttätigkeit nimmt stetig zu – und der arabischen Führung in Israel ist syrisches Blut wichtiger. Diese Volksführung müssen wir loswerden“, meint der israelische Araber Amar Dschara in einem offenen Brief. Dschara ist einer der vielen arabischen Staatsbürger, die von ihren arabischen Knessetabgeordneten im israelischen Parlament enttäuscht sind. 1,6 Millionen Araber leben in Israel, 11 arabische und 3 drusische Abgeordnete sitzen in der Knesset. Den arabischen Politikern wird vorgehalten, nur an Schlagzeilen interessiert zu sein und dabei ihre Wähler zu vernachlässigen.
Den ausführlichen Artikel können Sie in der nächsten Ausgabe des Israel Heute-Magazins lesen. Wir bringen, was andere weglassen! Zum Bestellen des Israel Heute-Magazins oder der Online-Version Klicken Sie hier!
Bild: Araber am Strand von Tel Aviv
Berichterstattung aus Redaktion und Fernseharbeit von Israel Heute
Freitag, 1. Juni 2012
Vom 17.-24. Juni 2012 findet zum 15. Mal das
Mecklenburgische-Israel-Seminar in Kooperation mit Israel Heute statt. Unser Redaktionsmitarbeiter Michael Schneider und der Leiter des Fernseh-
teams von Israel Heute, Jürgen T. Müller, referieren aktuell über die Lage in Israel.

Seien Sie mit vor Ort:
Informationen und Anmeldungen unter
www.Beth-Emmaus.de oder info@beth-emmaus.de
Kurznachrichten
Freitag, 1. Juni 2012
+++ Der Chef des israelischen Sicherheitsdienstes Schin Beth, Joram Cohen, warnte, dass die Verzögerung eines militärischen Eingriffes im Gazastreifen gegen die Terrororganisationen dazu führen würde, dass die Hamas ihre militärische Stärke in der Zukunft viel mehr ausbauen kann. Die Frage sei nicht, ob man Terrorziele im Gazastreifen angreift, sondern was die Reaktion der Palästinenser sein wird. Auch steht zur Befürchtung, dass viele Menschen in Israel sich in die Bunker zurückziehen müssten. +++ Die Sicherheitskräfte in Aserbaidschan gaben bekannt, dass 40 Personen festgenommen worden seien, die geplant hatten, den Eurovision Song Contest zu stören. Sie hatten zahlreiche Waffen und Munition gehortet. Die Crystal-Halle und die Hotels Mariott und Hilton seien die Ziele gewesen. Die israelische Delegation mit der Band Izabo waren über diese Information schockiert, da sie sich durch die israelische und die lokale Sicherheitsbegleitung doch recht sicher gefühlt hatten. +++
Schabbat-Lesung
Freitag, 1. Juni 2012
„Nasso – Zähle“

Wochenabschnitt: 4. Mose 4,21 bis 7,89
Haftara-Prophetenlesung: Richter 13,2-25

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