News Archive

Mai 2012

Israel wird brennen, wenn Syrien angegriffen wird
Donnerstag, 31. Mai 2012
„Sollte der Westen Syrien angreifen, dann wird Israel brennen.“ Mit dieser Drohung überraschte der iranische Parlamentsvorsitzende Ali Laridschani (Bild) gestern den Westen. Wiederholt versucht der Iran, alle innenpolitischen Probleme in der arabischen Welt auf Israel zu schieben und dies für seine politische Zwecke auszunutzen. Die israelische Regierung: „Der Iran versucht, den Nahen Osten zu regieren, in einer Zeit, in der die syrische Regierung ihr eigenes Volk massakriert und der Iran noch keine Atombombe einsatzfähig hat. Wir müssen gewarnt sein, wenn der Iran in seinen Drohungen vom Einsatz nuklearer Waffen spricht!“
Überführung sterblicher Überreste palästinensischer Terroristen
Donnerstag, 31. Mai 2012
Heute hat Israel begonnen, die Leichen von 91 palästinensischen Terroristen an die palästinensische Autonomiebehörde auszuliefern. Diese Aktion soll als ein Zeichen guten Willens von Premierminister Benjamin Netanjahu gegenüber Palästinenserchef Mahmud Abbas verstanden werden.
Unter den Terroristen, deren sterbliche Überreste überführt werden, sind einige Selbstmordattentäter. Sie erwartet zu Hause ein feierliches Begräbnis. Die palästinensische Autonomiebehörde plant eine offizielle Zeremonie für die gefallenen „Märtyrer“, mit Präsident Abbas an der Spitze der offiziellen Delegation.
Mehr Sicherheitskameras in
Tel Aviv
Donnerstag, 31. Mai 2012
Infolge der steigenden Zahl krimineller Vorfälle, einschließlich Gewaltakte, plant der Stadtrat von Tel Aviv ein Netzwerk von Sicherheitskameras zu installieren. In den letzten Tagen gab der Stadtrat eine Ausschreibung an Kommunikationsfirmen aus, um Preisvorschläge für den Kauf und die Installierung solcher Kameras in der ganzen Stadt zu erhalten. Insbesondere sollen öffentliche Bereiche wie Parks und Fußgängerzonen kameraüberwacht sein. Heutzutage existieren in diesen Gebieten zwischen 60-70 Kameras, zu denen in den kommenden Jahren hunderte weitere dazugefügt werden sollen, um das Sicherheitsgefühl der Einwohner zu stärken.
Bild: Sicherheitskameras an der Mauer der Jerusalemer Altstadt.
Kurznews
Donnerstag, 31. Mai 2012
+++ Seit über 14 Monaten dauern die Aufstände in Syrien an und forderten tausende Opfer. Nun überlegt sich Israel, wie man für die syrischen Flüchtlinge einen Korridor schaffen kann, damit sie aus Assads Gefahrenzone herauskommen, ohne in die Hände der Hisbollah-Terroristen zu fallen. +++ Israels Verteidigungsminister Ehud Barak erklärte auf der Konferenz für Studien über Nationale Sicherheit, dass Israel in Erwägung ziehen muss, Judäa und Samaria auch ohne Verhandlungsergebnis an die Palästinenser abzutreten, was die Palästinenser aber ablehnen, weil sie damit feste Grenzen schaffen. Die Moslems aber fordern das gesamte Heilige Land, gesamt Eretz Israel.
Israelischen Offizieren droht Anklage in der Türkei
Mittwoch, 30. Mai 2012
Im Zusammenhang mit der vor zwei Jahren durchgeführten Flotilla nach Gaza, bei der neun türkische Staatsbürger getötet wurden, hat jetzt ein türkisches Gericht eine Klage gegen den damaligen Chef der israelischen Armee, Gabi Ashkenazi, und drei andere Offiziere bestätigt. Jetzt könnte eine Verurteilung in Abwesenheit zu mehreren lebenslänglichen Haftstrafen folgen. Die Israelis werden wegen fahrlässiger Tötung, versuchten Mordes, Verfolgung und Beschädigung des Schiffes angeklagt. Insgesamt fordert die Staatsanwaltschaft 18 000 Jahre Haft.
Bundespräsident Gauck im Heiligen Land
Mittwoch, 30. Mai 2012
„Das Eintreten für die Sicherheit und das Existenzrecht Israels ist für die deutsche Politik bestimmend“, sagte gestern der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck in Jerusalem, der für vier Tage Israel und die palästinensische Autonomie besuchen wird. Als ersten offiziellen Auslandsbesuch wählte Gauck das Heilige Land. „Deutschland ist für Israels Existenz und Sicherheit verantwortlich, die Parteien im deutschen Bundestag, die Regierung und selbstverständlich auch der Bundespräsident. Deutschland und Israel sind enger verbunden als jemals zuvor.“
Gauck wird während seiner Israelvisite nicht nur mit dem Regierungschef Benjamin Netanjahu und Präsidenten Schimon Peres zusammentreffen, sondern ebenso mit israelischen Politikern aus der Opposition.
Terrorzelle zur Entführung von Israelis aufgedeckt
Mittwoch, 30. Mai 2012
Israels Inlandsgeheimdienst, Schin Bet, hat eine Terrorzelle aufgedeckt, die sich „Heilige Krieger-Brigaden“ nennt und sich die Entführung von Israelis zum Ziel gemacht hat. Die Entführten sollen dann dazu benutzt werden, palästinensische Terroristen aus israelischen Gefängnissen freizuhandeln.
Die Mitglieder der aufgedeckten Gruppe kommen aus dem Gazastreifen und Hebron, geplant wurde die Aktion jedoch aus israelischen Gefängnissen, mit dem Ziel, einige lebenslängliche Strafen von verurteilten Terroristen zu mildern. Der Chef der „Heiligen Krieger-Brigaden“, Assad Ibrahim abu Shariya, hat einen Bruder, der in Israel inhaftiert ist. Dieser soll ihm den Auftrag zur Entführung von Israelis gegeben haben.
Die Flamme im Iran
Dienstag, 29. Mai 2012
Der Cyberkrieg im Iran geht weiter. Gestern hat der Iran öffentlich zugegeben, dass ein außergewöhnlicher Virus in den Computersystemen der iranischen Atomwerke und Militärbasen entdeckt wurde. Laut iranischen Quellen wurden 189 iranische Computer mit einem seltsamen Virus infiziert, der den Namen Flame trägt. Laut israelischen Computer- und Abwehrexperten kann solch ein Spionageprogramm und Virus nur ein Staat entwickeln. Der Iran hat zugegeben, dass dieser Virus schon seit mehreren Jahren in seinen Computern nistet und die Computer der Atomprogramme angegriffen hat. „Dies ist Cyberspionage und das Ziel ist, Informationen zu stehlen“, sagte Prof. Jitzchak Ben Israel. Im israelischen Rundfunk diskutierten verschiedene Experten über die jüngsten Entwicklungen im Iran und erklärten, dass es sich um einen Virus handelt, der alle Informationen in fremden Computern aufsaugt und diese ausführlich weiterleitet.
Wieder Gewaltausbrüche zwischen Siedlern und Palästinensern
Dienstag, 29. Mai 2012
Palästinenser aus dem Dorf Orif in der Nähe von Nablus haben sich am Samstag mit Juden aus der Jitzhar Siedlung wieder einmal kleinere Gefechte geliefert. Die Palästinenser behaupten, dutzende Siedler seien bewaffnet und maskiert in ihr Territorium eingedrungen, wo sie Steine geworfen und Feuer gelegt haben sollen. Die Siedler behaupten dagegen, es waren die Palästinenser, die die Auseinandersetzung begonnen haben als diese selbst Feuer auf Feldern nahe der Siedlung legten.
Die Zusammenstöße wurden von der Polizei beendet, nachdem ein junger Palästinenser, der ein Messer schwang, angeschossen wurde.
HaBima Theater: Auftritt in London gestört
Dienstag, 29. Mai 2012
Bei einem Auftritt des israelischen HaBima-Staatstheaters gestern Abend in London störten pro-palästinensische Aktivisten im Publikum mehrmals die Vorstellung. Sie riefen anti-israelische Slogans, schwenkten Fahnen und wurden von den Sicherheitsbeamten aus dem Raum entfernt. Gespielt wurde „Der Kaufmann von Venedig“ im Rahmen des internationalen Globe to Globe Shakespeare-Festivals, das anläßlich der Olympischen Spiele in London im Sommer in 38 Sprachen stattfindet. Im Vorfeld der Aufführung hatten sich pro-palästinensische Organisationen an die Festivalleitung gewandt, um das israelische Gastspiel zu stornieren, weil dessen Schauspieler auch an Aufführungen in den so genannten besetzten Gebieten Judäas und Samarias teilgenommen haben sollen.
Kurznews
Dienstag, 29. Mai 2012
+ + + Obwohl die Wahlbeteiligung der ersten freien Wahlen in Ägypten nur 46 % betrug, stimmten 24,3 % für die Muslimbrüder. Der ehemalige Luftwaffenchef Mubaraks, Ahmed Shafiq, erhielt 23,3 %. Dieses 1 % weniger bringt die Muslimbrüder und damit die Israelfeinde an die Macht. + + + Bundespräsident Joachim Gauck traf gestern in Israel ein und stattet Israel als erstem außereuropäischen Land einen Staatsbesuch ab. Gaucks Besuch wird hier mit gemischten Gefühlen aufgenommen.
Iran: Netanjahu bevorzugt amerikanische Initiative
Montag, 28. Mai 2012
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte am Wochenende, sollten die Verhandlungen zwischen der westlichen Welt und dem Iran bezüglich der Stoppung des iranischen Atomprogramms fehlschlagen, müsste Israel eigenständig handeln. „Ich würde es natürlich bevorzugen, wenn die USA einen militärischen Schlag gegen das iranische Atomprogramm vornehmen. Sollte uns jedoch klar werden, dass alle westlichen Anstrengungen nichts bringen, wird uns keine Wahl bleiben, als die Angelegenheit in die eigenen Hände zu nehmen. Ich bin für die Sicherheit des jüdischen Volkes und des Staates Israel verantwortlich“
Innenminister Jischai nimmt Kampf gegen illegale Immigranten auf
Montag, 28. Mai 2012
Im Zusammenhang mit der immer größer werdenden öffentlichen Sorge um die illegalen afrikanischen Einwanderer hat der israelische Innenminister Elijahu Jischai jetzt konkrete Schritte eingeleitet, dieses Problem zu lösen.
Die illegalen Einwanderer sind in den Blickpunkt geraten, nachdem einige von ihnen in den letzten Wochen wegen Vergewaltigung verurteilt wurden. Laut Jischai sind afrikanische Einwanderer auch an anderen kriminellen Tätigkeiten beteiligt. Israelische Anwohner Süd Tel Avivs, wo die meisten Immigranten leben, haben in letzter Zeit heftig gegen den „gesetzlosen“ Zustand in ihren Wohnvierteln protestiert, wobei es zu Gewaltausbrüchen kam.
Israels Innenminister Jischai hat jetzt angekündigt, 3000 Süd-Sudanesen in Gewahrsam zu nehmen, bis sie abgeschoben werden können.
Jimmy Carter verteidigt sein Friedenspaket
Montag, 28. Mai 2012
Der 87-Jährige ehemalige US-Präsident Jimmy Carter ist sich sicher, dass die Muslimbruderschaft in Ägypten den Friedensvertrag zwischen Ägypten und Israel nicht brechen wird. In seiner jüngsten Pressekonferenz in Kairo sagte Carter, er habe mit den führenden Politikern der Muslimbruderschaft Gespräche geführt und sei nun überzeugt, dass der israelisch-ägyptische Friedensvertrag gültig bleibt. Es war Carter, der 1979 Israel und Ägypten zum Friedensvertrag drängte und jetzt als Aufseher der ersten demokratischen Wahlen in Ägypten dabei war. „Ich denke nicht, dass die Muslimbruderschaft den Vertrag mit Israel einseitig brechen wird“, erklärte Carter, der sein Friedenspaket im Nahen Osten mühsam zu verteidigen sucht.
Peres erhält Erstlingsfrüchte
Freitag, 25. Mai 2012
Anläßlich des am Samstagabend beginnenden eintägigen Schawuot-Wochenfestes – oder auch Fest der Gabe der Thora und Fest der Erstlingsfrüchte genannt – übergaben Kinder aus der Region des Toten Meeres an Staatspräsident Schimon Peres Körbe mit den ersten Früchten der Saison. Der Vorsitzende des Regionalrats Megilot am Toten Meer, Motti Dahaman, erklärte Peres, dass in dieser Region ein Bevölkerungsanstieg um 20 Prozent registriert wurde, nachdem sich viele junge Ehepaare und junge Familien dazu entschieden, sich in der Wüste ihr Zuhause zu schaffen. „Wir haben jetzt eine neue Generation von Wüstenbewohnern“ so Dahaman, während er auf einige der jungen Eltern zeigte, die mit ihren Kindern, zusammen mit in weiß gekleideten Kindergartenkindern der Region, Peres den Besuch abstatteten.
Immer mehr Probleme mit Flüchtlingen und Arbeitsmigranten
Freitag, 25. Mai 2012
In Israel werden über 60.000 afrikanische Eindringlinge gezählt. Anfänglich, vor sieben Jahren, handelte es sich hauptsächlich um sudanesische Flüchtlinge aus Darfur. Später sind ebenso Afrikaner aus Eritrea (34.000), Sudan (17.000), der Elfenbeinküste (3000), Kongo (2000) und Äthiopien über die Sinai-Halbinsel nach Israel eingedrungen, monatlich zwischen 1000 bis 2000 Afrikaner. Obwohl diese in den ausländischen Medien oft als afrikanische Flüchtlinge dargestellt werden, so haben bisher nur 650 Afrikaner gemäß internationalen und UNO Kriterien den offiziellen Flüchtlingstatus in Israel erhalten. Die afrikanischen Asylsuchenden leben hautsächlich im Süden Tel Avivs, was in den letzten Jahren zu steigenden Unruhen zwischen den israelischen Stadtbewohnern und den Eindringlingen aus Afrika führte.
Sonderangebot für die Feiertage
Freitag, 25. Mai 2012
Zu den Schawuot- und Pfingstfeiertagen haben wir ein einmaliges Angebot für Sie!

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An Nachrichten über Israel mangelt es nicht. Tausende Quellen berichten über den umstrittensten Landstreifen der Welt. Was fehlt, ist der Kontext zum politischen Konflikt zwischen Israel und dem Nahen Osten. Mit Israel Heute blicken Sie tiefer in die Hintergründe und Politik um das Heilige Land.
Schabbat- und Festtagslesungen
Freitag, 25. Mai 2012
Am Samstagabend beginnt das eintägige Schawuoth-Fest, das Fest der Torahgebung am Berg Sinai.
Wochenlesung zum Schabbat:
"Bamidbar – In der Wüste", 4. Mose 1,1-4,20. Haftara-Prophetenlesung: Hosea 2,1-22.

Lesung zum Schawuoth-Fest:
2. Mose 19,1-20,23 & 4. Mose 28,26-31. Haftara-Prophetenlesung: Hesekiel 1,1-28 & Kap. 3,12.
Im Morgengottesdienst wird vor der Torahlesung das Buch Ruth gelesen.
„Juden und Christen sind feige“
Donnerstag, 24. Mai 2012
Im palästinensischen Rundfunk hört die Hetze gegen Juden und Christen nicht auf. Weil die Friedensverhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern festgefahren sind, wird kaum die eigentliche Vereinbarung mit den Palästinensern verfolgt, demnach die Palästinenser jegliche Hetze und Propaganda gegen Israel und Juden einstellen sollten. Im Mai sendete der palästinensische Rundfunk (Fatah) ein Programm, in dem Palästinenserkindern beigebracht wurde, dass Juden und Christen minderwertig sind. Ein kleines Palästinensermädchen wurde gebeten, ein Gedicht zu rezitieren, welches den Kindern laut der Kindergärtnerin Verantwortung und Zugehörigkeitsgefühl vermittelt. „Die Reste der Kreuzfahrer (Christen) und Khaiber (Juden) sind minderwertige Menschen."
Antikes Siegel aus Bethlehem gefunden
Donnerstag, 24. Mai 2012
Archäologen haben bei Ausgrabungen in der Stadt Davids einen Siegelabdruck aus Bethlehem entdeckt, der aus der Zeit des ersten Tempels stammt. Dieser Siegelabdruck ist etwa einen halben Zentimeter groß und wurde zum Versiegeln von offiziellen Dokumenten benutzt, die nur von autorisierten Personen geöffnet werden durften. Die Inschrift des Siegells lautet: Bishv’at, Bet Lechem, Lemel[ekh].
Dies bedeutet, dass die mit diesem Siegel versiegelten Dokumente von Bethlehem zum König nach Jerusalem geschickt wurden, im siebten Jahr seiner Herrschaft.
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Kurznews
Donnerstag, 24. Mai 2012
+++ US-Präsident Obama versicherte den amerikanischen Juden, dass er trotz der derzeitig positiven Verhandlungen der UNO-Atombehörde mit dem Iran nicht von seinen strengen Sanktionen gegenüber dem Iran abweichen wird, bis der Iran nachweislich von seinem Vorhaben, Atomwaffen zu bauen, abgegangen ist. +++ Die palästinensische Autonomieregierung verhaftet jetzt verstärkt palästinensische Journalisten und Blogger, die die palästinensischen Führer kritisieren, indem sie ihre Korruption und Lügen aufdeckten und veröffentlichten.
Arabische Bürger wollen mehr Zivildienst leisten
Mittwoch, 23. Mai 2012
Im Schatten der bevorstehenden Knesset Debatte über die Einberufung der orthodoxen Jeschiwa-Schüler in die Reihen der israelischen Armee wird am Rande auch der Zivildienst der arabischen Bevölkerung in Israel besprochen. Die israelischen Araber sind nicht wie die Drusen im Land zum dreijährigen Wehrdienst verpflichtet, dennoch melden sich immer mehr israelische Araber im Alter von 18 Jahren zum Militärdienst. Die genaue Zahl arabischer Soldaten in der Armee bleibt geheim. Darüber hinaus ist jedoch die Zahl arabischer Jugendlicher in den letzten sieben Jahren gestiegen, die im Staat Israel einen Zivildienst wie religiöse Juden ableisten.

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Israelischer Bergsteiger rettet Türken
Mittwoch, 23. Mai 2012
Nach all den Negativschlagzeilen über die Türkei und Israel gab es endlich einmal eine Geschichte über Freundschaft und Nächstenliebe zu vermelden. Als der israelische Bergsteiger Nadav Ben Jehuda etwa 300 Meter vom Gipfel des Mount Everest entfernt war, sah er den Türken Aydin Irmak, 46, mit dem er sich schon im Camp angefreundet hatte, besinnungslos am Boden liegen. Ohne nachzudenken gab Ben Jehuda seinen langjährigen Traum von der Besteigung des Mount Everest auf, kehrte um und rettete den verzweifelten Kollegen.
Acht Stunden lang trug er den Freund zum nächsten Camp, wo ein Hubschrauber beide in ein Krankenhaus in Katmandu flog.
Minenräumung im Neot HaKikar Gebiet
Mittwoch, 23. Mai 2012
Das Minenfeld bei Neot HaKikar ist das erste, das von der israelischen Minenbehörde geräumt wird. Es sei eine „tickende Bombe“ für Bauern, Anwohner und Wanderer. Das Gebiet ist etwa 69 Hektar groß und liegt südlich vom Toten Meer. Heute lädt die israelische Minenbehörde Medienvertreter zu einer Live Demonstration ein, in der man schweres Gerät, extra aus Europa eingeflogen, bei der Minenräumung beobachten kann.
Kurznachrichten
Mittwoch, 23. Mai 2012
+++ Israels Regierung äußerte sich extrem skeptisch über die leichtfertige und voreilige Bekanntgabe des Leiters der Internationalen Atomenergie Behörde, Yukiya Amano, der seine Gespräche mit der iranischen Regierung als einen positiven Durchbruch bezeichnete und behauptet, der Iran gehe nun auf die Forderungen der UNO ein. +++ In New York versammelten sich in einem Stadion 40.000 orthodoxe Juden, um sich über die Gefahren von Facebook, Twitter usw. zu informieren. +++ Israels Polizei verbot bei Verkehrskontrollen im letzten Jahr 30.000 Fahrzeugen wegen Sicherheitsmängeln an Bremsen und Lenkrad die Weiterfahrt und entzog 16.000 Autos die Fahrerlaubnis.
Israelisches Kabinett stärkt Jerusalem
Dienstag, 22. Mai 2012
Am Sonntag, dem Jom Jeruschalaijm (Jerusalemtag) beschloss die Knesset Pläne zur Verbesserung der Wirtschaft, des sozialen Zusammenlebens sowie des Tourismus in Jerusalem.
Das Kabinett erlaubte den Bau von Wohnungen für Bedienstete der Armee und Polizei in Jerusalem. Diese Initiative soll eine „starke Bevölkerungsgruppe“ in die Hauptstadt locken und die drückende Wohnungslage insgesamt erleichtern.
Weiterhin wurden 350 Millionen Schekel (etwa 70 Millionen Euro) für den Ausbau von öffentlichen Plätzen, vor allem für Touristen, bereitgestellt.
Israel gehört zu gottesfürchtigeren Ländern
Dienstag, 22. Mai 2012
Israel zählt zu den Ländern, deren Bevölkerungsmehrheit an den Gott der Bibel glaubt. Gemäß einer jüngsten Studie der Universität Chicago über Religion und Glaube in verschiedenen Ländern werden auf den Philippinen und in Chile die höchste Zahl gottesgläubiger Menschen (Katholiken) gezählt. An dritter Stelle nach den Philippinen (94 Prozent) und Chile (88 Prozent) glauben in den USA 81 Prozent der Bevölkerung an Gott. Mit zunehmendem Lebensalter kehren Menschen zum Glauben und zu Gott zurück. Der amerikanischen Studie zufolge, die in der israelischen Zeitung Jediot Achronot veröffentlicht wurde, zählt neben den katholischen Ländern ebenso der Judenstaat Israel zu den gottesfürchtigen Ländern und rangiert mit 75 Prozent an siebter Stelle.
Schachweltmeisterschaft 2012: Israeli gegen Inder
Dienstag, 22. Mai 2012
In Israel wird die Schachweltmeisterschaft 2012 zwischen dem Weltmeister aus Indien, Viswanathan Anand, und dem Israeli Boris Gelfand mit Spannung verfolgt. Von den 12 Partien wurden bisher acht gespielt, von denen die ersten sechs Partien unentschieden endeten, die siebte Partie gewann der Israeli und die achte Anand, also 4:4. Als Boris Gelfand gestern in der siebten Partie den Weltmeister aus Indien besiegte, war die Freude im Land riesig. Boris Gelfand ist als Underdog gegenüber Anand angetreten, aber überraschte die Welt mit seinem hartnäckigen Spiel gegen den Inder. In Israel träumt man schon vom ersten israelischen Schachweltmeister.
Kurznews
Dienstag, 22. Mai 2012
+++ Zwei Tage vor dem Treffen der 6 Super-Atommächte in Bagdad unter Vorsitz des UN-Beauftragten Yukiya Amano, erklärte Israels Regierungschef Netanjahu, dass Israel erst zufrieden sein wird, wenn der Iran seine Urananreicherung stoppt und seine unterirdischen Atomwerke bei Qom schließt. +++ Das dafür zuständige Knessetkomitee beschloss, die Steuern auf Spenden für die jüdischen Siedlungen und aller israelischen Einrichtungen in Judäa und Samaria von 50 % auf 35 % zu senken, denn das Aufbauleben dort sei hart genug. +++Knessetsprecher Reuven Rivlin warnte die Knesset, dass durch die Bildung der Einheitsregierung vor zwei Wochen der Regierung nur noch eine Großopposition gegenübersteht. Es müssten auch kleine Oppositionen in der Knesset zu Wort kommen können.
Jom Jeruschalaijm – Der Jerusalemtag
Montag, 21. Mai 2012
Gestern feierte Jerusalem seine Befreiung und Wiedervereinigung nach dem Sechstagekrieg, in dem Jerusalem von Israel vollständig erobert wurde. 30 000 Menschen nahmen an der Parade in der Hauptstadt teil, wobei sie Jerusalem in ein Meer blau-weißer Flaggen verwandelten. Überall wurde gesungen und getanzt, was der Parade den Namen Flaggentanz eingebracht hat.
Allerdings kam es auch zu Zusammenstößen zwischen den angereisten Jugendlichen, die meist dem nationalreligiösen Teil Israels Gesellschaft zugerechnet werden können, und linksradikalen sowie arabischen Gegendemonstranten.
Wieder Juden am Tempelberg beim Beten festgenommen
Montag, 21. Mai 2012
Drei Israelis wurden am Sonntag festgenommen, weil sie Gebete auf Jerusalems Tempelberg gesprochen hatten, den sie mit einigen Knessetabgeordneten am Tag Jerusalems besuchten.
Nachdem die Römer den Tempelberg im Jahre 70 zerstört hatten, wurde die jüdische Souveränität über den heiligsten jüdischen Ort im Jahre 1967 wiederhergestellt. Weltweit wurde dieses Ereignis zur Hoffnung der Juden, wieder dort zu beten, wo die Priester früher den heiligen Tempeldienst zelebrierten. Aber politische Korrektheit und Angst vor dem Islam haben diese Hoffnungen zerstört, als Israel ein Verbot für jüdische und christliche Gebete auf dem von Moslems besetzten Tempelberg aussprach.
Castro und das „Vaterunser“
Montag, 21. Mai 2012
Das christliche „Vaterunser“ auf einem der neuen T-Shirts der israelischen Modekette Castro sorgte für Ärger im Land. Ein Jugendlicher tauchte mit einem Shirt, auf dem das Gebet in Englisch abgedruckt war, zum Schabbatgottesdienst in der Synagoge auf. Einem frommen Juden fiel der Text auf und der Schreck fuhr ihm in die Glieder, als bemerkte, dass es sich hier um ein christliches Gebet aus dem Neuen Testament handelte. Auf seiner Facebook Seite erklärte der Jugendliche später, dass er persönlich nichts gegen das christliche Gebet habe, als Käufer allerdings darüber Bescheid haben möchte, wenn auf einem T-Shirt ein christlicher Text abgedruckt sei.
Kurznachrichten
Montag, 21. Mai 2012
+++Die südafrikanische Regierung rief zum Boykott israelischer Produkte auf, wenn sie nicht mit der Bezeichnung „Produkt aus den von Israel besetzten Gebieten“ gekennzeichnet sind. Israelis schufen nun eine Shop-A-Fada Webseite, JudaicaWebStore.com, in der von 120 israelischen Firmen 8000 Produkte angeboten werden, die von vielen Ländern boykottiert werden. +++ Im letzten Jahr besuchten über 2,8 Millionen Touristen Israel, davon besuchten 80% Jerusalem.
Schießerei auf offener Straße
Donnerstag, 17. Mai 2012
Bei einer Polizeioperation im arabischen Dorf Taybe kam es zur Auseinandersetzung mit der Abd al-Kader Familie, die für ihre kriminellen Aktivitäten bekannt ist. Dabei wurde ein Mann der Familie verletzt und ein anderer getötet. Kein Polizist wurde verletzt, mehrere Familienmitglieder wurden verhaftet. Nach Angaben der Polizei traf eine ihrer Einheiten während einer Operation auf bewaffnete Mitglieder des Familienclans. Daraufhin kam es zu einer Schießerei vor der örtlichen Schule. Zusätzliche Einsatzwagen sowie Krankenwagen kamen zum Einsatz. Die Menschen schlossen sich in ihren Geschäften und Häusern ein, als sich die filmreife Szene vor ihren Augen abspielte.
Einige Familien sprachen mit Journalisten und beschrieben ihre Angst: „Maskierte Polizisten streifen durch die Straßen und machen den Kindern Angst, das muss aufhören!“
Israel plant, sich vom Erdöl loszulösen
Donnerstag, 17. Mai 2012
Hinter den Kulissen und ohne viel Aufmerksamkeit hat die israelische Regierung sich ein nationales Ziel gesetzt: Eine elektronische Batterie soll Israel vom Öl unabhängig machen. Das israelische Regierungsbüro investiert in der ersten Stufe 10 Mio. Euro in den nächsten 4 Jahren. 100 Forscher, aufgeteilt in 12 Teams aus vier Universitäten, nehmen an dem Projekt teil. Ziel: Ein Akku und Stromspeicher für ein Elektroauto bis 2015. Diese Batterie soll für eine Strecke von 500 Kilometern aureichen und gleichzeitig während der Fahrt Sonnenenergie speichern können. Dieser Auftrag wurde im April bei einer Tagung des Nationalen Zentrums für Elektrochemischen Antrieb übergeben, darunter die Universität Tel Aviv, das Technion in Haifa, Universität Bar Ilan und der Campus Ariel in Samaria. Die Regierung wartet auf neue Ideen und Forschungsvorschläge.
Vorschau auf die neue Juni-Ausgabe!
Kasim Hafeez: „Ich bin Moslem und stolzer Zionist“
Donnerstag, 17. Mai 2012
Ich bin in einer Familie groß geworden, in der Adolf Hitler lobend erwähnt wurde und mein Gehirn mit hasserfüllten Reden von Hassan Nasrallah und Osama Bin Laden gewaschen wurde.
Nachdem ich aber das Buch The Case for Israel von Alan Dershowitz (amerikanisch-jüdischer Rechtsanwalt) gelesen hatte, stürzte ich in eine Gewissenskrise. Ich besuchte Israel. Mein Leben hat sich total geändert.
Ich bin Zionist, ein stolzer, moslemischer Zionist, aber das war nicht immer so. Viele Jahre war ich das Gegenteil. Ich habe an Universitäten in Großbritannien bei antisemitischen und antiisraelischen Aktivitäten mitgemacht. Ich bin in Großbritannien in einer moslemischen Gemeinschaft aus Pakistan aufgewachsen, in der Juden im besten Fall als Mörder und Räuber galten und im Normalfall zur Vernichtung der Juden aufgerufen wurde.
Rückblick auf Nakba-Tag
Mittwoch, 16. Mai 2012
Insgesamt wurden am gestrigen Nakba-Tag, an dem die Palästinenser die Gründung des Staates Israel betrauern, ein israelischer Soldat, drei Grenzpolizisten und 270 Palästinenser während der Zusammenstöße leicht verletzt. Es kam an verschiedenen Orten zu gewalttätigen Ausschreitungen, vor allem in der Nähe von Ramallah und in Beitunja, wo sich das Gefängnis befindet, in dem der Hungerstreik der palästinensischen Strafgefangen stattfand.
In Ramallah kam es zu einer gewaltlosen Demonstration, an der hunderte Teilnehmer ihre Trauer über die Gründung des jüdischen Staates ausdrückten. Manche hielten Schilder mit den Namen ihrer Dörfer in die Luft, andere trugen schwarze Fahnen und eine Gruppe Kinder in schwarzen T-Shirts maschierte mit Schildern, auf denen lediglich „1948“ geschrieben stand, über den zentralen Platz in Ramallah. Repräsentaten der palästinensischen Autonomiebehörde hielten Reden, in denen sie immer wieder das Recht auf Rückkehr, und zwar nach „ganz Palästina“, betonten.
Wohin mit den afrikanischen Immigranten?
Mittwoch, 16. Mai 2012
Der israelische Innenminister Eli Jischai hat sich heute dafür ausgesprochen, alle afrikanischen Migranten und Asylbewerber in Auffangzentren unterzubringen. Der Grund dafür sei die Tatsache, dass die meisten Afrikaner in kriminelle Aktivitäten verwickelt seien. Gestern erst wurden vier Sudanesen und ein Eriträer wegen Verdacht auf Vergewaltigung einer 19 Jährigen verhaftet. „Wir können die Sicherheit der israelischen Bürger nicht aufs Spiel setzen,“ sagte dazu Jischai.
„Die Afrikaner, die als Asylbewerber anerkannt wurden, können in Israel bleiben“, fährt er fort, „die anderen sollen in Lagern untergebracht werden, wo sie niemandem schaden können. Aber die meisten sind keine Flüchtlinge.“
In Tel Aviv alleine leben 50 000 afrikanische Migranten und Asylbewerber.
Hugo Chaves bittet Rabbiner um Segen
Mittwoch, 16. Mai 2012
Es ist bekannt, dass der venezolanische Staatsführer Hugo Rafael Chaves seit 2011 krebskrank ist. Nicht bekannt ist, dass er neulich den Rabbiner Baruch Rabinovitz der Munkatcher Chassidim in Brooklyn um einen Heilungssegen bat. Darüber berichtete die orthodoxe Internetseite Be´Chadrei Chaderim. Chaves sandte zwei Boten an den berühmten Rabbi in New York und bat um einen Segen für sein Leben. Quellen der Munkatcher Chassidim übermittelten der orthodoxen Webseite, dass sich der Rabbi für den Segensspruch bereit erklärte, wenn Chaves sich für die Freilassung des jüdischen Gefangenen Jakob Astreicher in Bolivien einsetzt.
Israel von palästinensischen Strafgefangenen in die Knie gezwungen
Dienstag, 15. Mai 2012
1600 palästinensische Strafhäftlinge in israelischen Gefängnissen haben ihren Hungerstreik beendet. Über einen Monat forderten sie von Israel bessere Haftbedingungen, die Abschaffung von Isolationshaft und ein Ende der Inhaftierung ohne Prozess (bis sechs Monate). Mit einem ägyptischen Vermittler wurde eine Einigung erzielt. In Israel wurde die Regierung für den Kompromiss mit den palästinensischen Strafgefangenen heftig kritisiert, da Israel schlussendlich allen Forderungen der Palästinenser nachgekommen ist. Über Wochen drohten die Palästinenser, sollte ein Häftling in einem israelischen Gefängnis an dem Hungerstreik sterben, würde deswegen die dritte Intifada im Land ausbrechen. Mit dieser Drohung lässt sich Israel immer sehr schnell unter Druck setzen.
Zusammenstöße zwischen Demonstranten an der Uni Tel Aviv
Dienstag, 15. Mai 2012
Gestern kam es zu einer Konfrontation zwischen zwei Gruppen von Studenten an der Universität von Tel Aviv als einige Studenten den palästinensischen Nakba-Trauertag begehen wollten. Etwa 200 andere Studenten versuchten, diese Zeremonie zu stören und organisierten einen Gegenprotest. Sie brachten israelische Flaggen mit und beschimpften die rund 400 pro-palästinensischen Demonstranten als Verräter. Sie hielten Schilder hoch, auf denen geschrieben stand, „Als ich nach Israel kam, gab es kein palästinensisches Volk,“ und „Ich bin stolz, Israeli zu sein.“ Sie sangen israelische Lieder und machten Lärm als die Organisatoren der Zeremonie zu sprechen begannen.
Während der Zeremonie erzählten sechs arabische Studenten ihre eigene Leidensgeschichte und es wurde ein alternatives Jiskor-Gebet (Trauergebet) gesprochen, das die Organisatoren verfasst hatten.
Israel erlaubt Gaza den Export von Kleidung
Dienstag, 15. Mai 2012
Gestern wurde zum ersten mal seit fünf Jahren eine Lieferung von Kleidung aus Gaza durch Israel erlaubt. Ein LKW mit der Ladung von etwa 2000 Wollpullovern ist in Israel angekommen, um sie von dort per Schiff nach England zu exportieren. Gaza steht seit 2007 wegen des ständigen Raketenbeschusses seitens der Hamas auf Israel unter israelischer Blockade.
An der südlichen Seite Gazas ist jedoch auch der Grenzübergang nach Ägypten geschlossen.
Drama in der neuen Regierungskoalition von Benjamin Netanjahu
Montag, 14. Mai 2012
Im Ministerkomitee wurde gestern vorgeschlagen, das israelische Gesetz in allen jüdischen Siedlungen im biblischen Kernland Judäa und Samaria in Kraft zu setzen.
Am frühen Morgen scherzte Netanjahu noch und sagte: „Wow, wir haben die volle Mehrheit für den Gesetzesvorschlag.“ Als es aber zu einer tatsächlichen Abstimmung unter den Ministern kam, wurde Israels Regierungschef vorsichtiger. Likudminister wie Benny Begin und Dan Meridor waren von vornherein gegen die Idee der Knessetabgeordneten Miri Regev. „Dies muss zuerst dem Knessetausschuss für Recht und Verwaltung vorgelegt werden“, erklärte Begin.
Terroranschläge in 2012, von denen Sie nichts gehört haben
Montag, 14. Mai 2012
Jeden Tag verteidigen israelische Soldaten ihre Heimat, indem sie nach Terroristen Ausschau halten. Nicht selten können sie dabei Terroranschläge verhindern, die vielen Menschen das Leben gekostet hätten. Jetzt hat die israelische Armee eine Liste von versuchten Anschlägen veröffentlicht, die sie noch rechtzeitig aufdecken konnte:

2. Januar: Zwei palästinensische Männer wurden in der Nähe von Nablus wegen illegalen Waffenbesitzes festgenommen. Sie trugen ein M-16 Gewehr und eine Uzi mit sich sowie passende Munition.

15. Januar: Soldaten entdeckten ein Jagdgewehr und eine Schrotflinte im Haus eines Palästinensers in einem Dorf bei Hebron. Der Mann war den Behörden wegen krimineller Aktivitäten bekannt.
Israelische Armee bereitet sich auf Nakba Tag vor
Montag, 14. Mai 2012
Morgen findet wieder der berüchtigte Nakba (=Katastrophe) Tag statt, an dem die Palästinenser die israelische Staatsgründung betrauern. Obwohl Arabern in Israel weitaus bessere Lebensbedingungen als in jedem arabischen Land geboten werden, bleibt für sie die Gründung des jüdischen Staates eine Katastrophe, der sie sich jedes Jahr am 15. Mai mit gewalttätigen Demonstrationen an den Grenzen Israels und in den palästinensischen Ballungsgebieten wie Ramalla und Ost-Jerusalem erinnern.
Palästinenser hoffen jetzt auf Schaul Mofas
Freitag, 11. Mai 2012
Die Palästinenserführung in Ramallah befasst sich mit der Frage, ob der neue Koalitionspartner von Benjamin Netanjahu, Schaul Mofas (Kadima-Partei), die festgefahrenen Friedensverhandlungen wieder in Gang bringen wird. „Es ist noch ein wenig zu früh um festzustellen, ob Mofas die israelische Regierung beeinflussen kann“, erklärte Palästinenserchef Mahmoud Abbas gegenüber Journalisten. Abbas rief die Regierung in Israel auf, ihre große Mehrheit im Parlament zu nutzen, um den Friedensprozess mit den Palästinensern wieder in Gang zu bringen. Die Palästinenser meinen, dass Mofas sich für den Prozess einsetzen könne. Auf der anderen Seite erinnern sie daran, dass auch während der Kadima-Regierung unter Ehud Olmert keine Fortschritte gemacht worden seien. Wiederholt machte Abbas der israelischen Seite deutlich, dass er mit Israel nicht verhandeln werde, solange in den sogenannten besetzten Gebieten einschließlich Jerusalem weiter gebaut werde. Abbas widersprach Gerüchten, er wolle die palästinensische Autonomieregierung auflösen, die knapp 20 Jahre keine Erfolge gebracht habe.
Feuer- und Fackelfest: Flammen und Rauch im ganzen Land
Freitag, 11. Mai 2012
In der Nacht zum Donnerstag hat das Volk Israel das jüdische Fest Lag B´Omer gefeiert, der 33. Tag der Zählung des Omer, der in der zweiten Nacht von Pessach beginnt und an Schawuot (49. Tag) endet. Überall im Land waren Lagerfeuer zu sehen. Kinder und Erwachsene vergnügten sich durch die ganze Nacht hinweg an den Flammen. Die israelische Feuerwehr stand in Alarmbereitschaft. Zeitweise schien es, als ob das ganze Land im Rauch der Lagerfeuer verschwinde.
Nach sieben Jahren Pause: „Palestinian Airlines“ fliegt wieder
Freitag, 11. Mai 2012
Die palästinensische Fluggesellschaft „Palestinian Airlines“ nimmt ihre Flüge wieder auf. Von Al-Arish in Ägypten aus wird Amman angeflogen. Die Flugroute wurde nach einem Abkommen der Palästinenser mit den Behörden in Ägypten und Jordanien freigegeben. „Palestinian Airlines“ wurde 1995 gegründet. Bis zum Jahr 2001, als die Al Aksa-Intifada ausbrach, flog diese Gesellschaft vom Flughafen Dahanieh bei Rafah aus Ziele im Nahen Osten und Nordafrika an. Im April 2005 stellte „Palestinian Airlines“ den eigenen Flugbetrieb ein.
Schabbatlesung
Freitag, 11. Mai 2012

Schabbat „BeHar – Auf dem Berg“; 3. Mose 25,1 – 26,2; Jeremia 32, 6-27

Westerwelle: „Wir stehen an der Seite Israels“
Donnerstag, 10. Mai 2012
Der deutsche Außenminister Guido Westerwelle versicherte dem Globalen Forum des Jüdischen Komitees in den USA, immer an der Seite Israels zu stehen. „Wir wollen Israel als Staat sehen, der von seinen Nachbarn im Nahen Osten geachtet wird und die mit ihm in Frieden leben“, sagte Westerwelle vor dem Jüdischen Komitee. „Noch immer droht der Iran, Israel zu vernichten. Wir werden weiterhin auf der Seite Israels stehen  und nicht untätig herumsitzen solange Israel bedroht, Hasspropaganda verbreitet und sein Existenzrecht in Frage gestellt wird...“ Den jüdischen Teilnehmern machte Westerwelle die deutsche Position gegenüber der iranischen Atombedrohung deutlich. „Wir sind nicht naiv. Unsere Geduld ist limitiert.
Militär: Vorsicht vor Smartphone!
Donnerstag, 10. Mai 2012
Im Gegensatz zu früher sind israelische Soldaten heute während ihres Militärdienstes über ihre Handys und Smartphones rund um die Uhr mit ihren Familien und Freunden verbunden. Auf der einen Seite ist dies schön, besonders für die Eltern, die mit ihren Kindern in Kontakt bleiben können, andererseits werden diese Smartphones zur Gefahr. Aus diesem Grund hat der israelische Militärstab eine Warnung an alle Soldaten und Offiziere herausgegeben. „Im Zeitalter von Smartphones ist es wichtig zu wissen und darauf zu achten, dass bestimmte Applikationen, z.B. beim iPhone, Positionen und andere Daten weiterleiten können“, hieß es.
Netanjahu noch immer populär
Donnerstag, 10. Mai 2012
Die Bevölkerung im Land hat sich bezüglich der jüngsten Blitzentscheidung Netanjahus, eine nationale Einheitsregierung mit der Kadima-Partei von Schaul Mofas zu gründen, noch nicht beruhigt. In den Medien versucht man, die Hintergründe zu diesem Schachzug zu verstehen und erörtert, welche Politiker davon am meisten profitieren. Dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu hilft die nationale Einheitsregierung und der Bund mit der Kadima-Partei, Schaul Mofas dagegen nicht. Mit seiner Zickzack-Politik hat er sich im Land unglaubwürdig gemacht. Aus diesem Grund hat der Mitgründer von Kadima, Haim Ramon, gestern die Partei verlassen.
Netanjahus neuer Bund mit Mofas
Mittwoch, 9. Mai 2012
63 Prozent der israelischen Bevölkerung sind laut einer Umfrage der israelischen Tageszeitung Haaretz davon überzeugt, dass der jüngste Bund zwischen Likudchef Benjamin Netanjahu und Kadima-Parteichef Schaul Mofas aus politischen Motiven gewachsen ist und nicht aus nationalen Gründen um des Staates willen. In den israelischen Medien wird darüber debattiert wie schwer das Vertrauen in Israels Politiker dabei gelitten hat. Denn schließlich haben Netanjahu und Mofas letztendlich genau das Gegenteil getan, was sie dem Volk vorher versprachen.
Noas Liebe
Mittwoch, 9. Mai 2012
Der israelische Staatspräsident Schimon Peres hat die 12-jährige Schülerin Noa Winzweig in seine Jerusalemer Residenz eingeladen. Sie hatte ihr gesamtes Geld, das sie anläßlich ihrer Bat Mitzwa von Verwandten und Freunden erhalten hatte, an 51 Holocaustüberlebende verschenkt. „Schon immer habe ich mir über das Leben der Holocaustüberlebenden Gedanken gemacht“, erklärte Noa, die vor fünf Jahren aus Kanada nach Israel einwanderte, ihrem Gastgeber Peres. „Diese Menschen haben so viel durchgemacht und aus diesem Grund habe ich mich entschlossen, ihnen mein Bat Mitzwa-Geld für einen Ausflug nach Jerusalem zu spenden.“
Neu in Gaza
Mittwoch, 9. Mai 2012
Im Gazastreifen sind wieder arabische Kellnerinnen in den Restaurants und Hotels zu sehen. Kellnern war bisher aus religiösen Gründen nur für Männer möglich. Die radikale Hamasregierung hat jegliche Arbeit für Frauen in öffentlichen Plätzen untersagt. Da aber stets neue Cafés und Restaurants an der Küstenpromenade eröffnet werden, ist damit auch der Bedarf nach Arbeitskräften gestiegen. Da sollen nun auch die palästinensischen Frauen aushelfen dürfen. Palästinensische Kellnerinnen dürfen nur von Kopf bis Fuß verhüllt als Kellnerinnen arbeiten.
Fauler oder brillanter Trick?
Dienstag, 8. Mai 2012
„Eine politische Bombe explodierte“, so beschrieben israelische Medien das nächtliche Spektakel, demnach Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu die Kadima-Partei in seine Koalition aufnimmt und somit die volle Mehrheit, 94 von 120 Knessetsitzen, erobert hat. Das israelische Parlament wird folglich nicht aufgelöst und es finden auch keine vorgezogenen Knessetwahlen im bevorstehenden September statt. Vorgestern versuchte Benjamin Netanjahu, das Volk noch davon zu überzeugen, wie wichtig es sei, die Wahlen vom Herbst 2013 auf dieses Jahr vorzuverlegen. Heute wird dem Volk erklärt, weshalb das Gegenteil besser sei und dass die Wahlen wie geplant erst in 18 Monaten stattfinden werden.
Blutiges Wochenende
Dienstag, 8. Mai 2012
Am Wochenende wurden mehrere Menschen in Israel ermordet und dies hat nichts mit dem israelisch-palästinensischen Konflikt zu tun. In Beerscheva hat eine Jugendbande den 38-jährigen Vater Gadi Wichmann erstochen, als dieser um zwei Uhr morgens die Jugendlichen um seiner Kinder willen um Ruhe bat. In Rehovot haben zwei Jugendliche ihren Freund, den 17-jährigen Orgil Moati, erstochen, weil dieser ihr Ego berührte und ihnen 20 Euro schuldete. In Bat Yam wurde am letzten Donnerstag ein 27-Jähriger am Fenster seiner Wohnung erschossen, wahrscheinlich aus kriminellen Hintergründen. In Nazareth wurde ein 19-jähriger Araber von Jugendlichen zu Tode gestochen und die Polizei tappt noch völlig im Dunkeln, was das Motiv anbelangt.
Kirchenpriester protestieren für palästinensische Strafgefangene
Dienstag, 8. Mai 2012
Um die 1500 palästinensische Strafgefangene führen seit über zwei Monaten einen Hungerstreik in israelischen Gefängnissen. Etliche Häftlinge wurden wegen ihres schlechten Gesundheitszustandes in israelische Krankenhäuser verlegt. Die inhaftierten Palästinenser bestehen auf bessere Haftbedingungen seitens Israel und auf die Freilassung einiger Häftlinge. In den palästinensischen Medien haben sich Autonomiepolitiker dazu geäußert und Israel gewarnt, dass es im Land zum Ausbruch einer dritten Intifada kommen werde, sobald der erste palästinensische Häftling aufgrund des Hungerstreiks sterben würde. Auf israelischer Seite gab die Regierung zu verstehen, dass sie nicht in die Knie gehen wird.
Firma HOFF-Interieur entschuldigt sich?
Montag, 7. Mai 2012
Nachdem antisemitische
E-Mails Walter Adlers, des Gründers der Firma HOFF-Interieur, in deutschen und israelischen Medien die Runde gemacht und für eine Welle der Entrüstung gesorgt hat, besonders auch bei unseren Israel Heute Lesern, hat die Firma eine E-Mail mit einer Entschuldigung an die Jerusalem Post geschrieben, die zuerst über das Ereignis berichtet hatte.
In den antisemitischen E-Mails wurden Juden als Pest, Lügner und Betrüger bezeichnet. Es klang als hätte Herr Adler endlich Gelegenheit gehabt, einen Juden direkt zu beleidigen und sich einiges von der Seele zu schreiben. Grund für die E-Mails, mit denen Walter Adler die israelische Spielzeugladenbesitzerin Eti Doron überschüttete, war eine geplatzte Transaktion in Höhe von etwa 600 Euro.
Im Entschuldigungsbrief an die Jerusalem Post schreibt Lars Adler: „Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass wir die Beleidigungen gegen Frau Doron, ihre Religion und Ihr Volk sehr bedauern, da wir wirklich sehr liberale, kosmopolitische und offene Menschen sind, die seit vielen Jahren mit vielen Ländern Handel treiben.“
Israelis und Iraner treffen sich bei Zigeunerkongress
Montag, 7. Mai 2012
Eine israelische Delegation hat am diesjährigen internationalen Zigeunerkongress in Serbien teilgenommen. Unter den 25 Delegationen aus der ganzen Welt war auch eine iranische Delegation dabei. Versehentlich wurde der iranische Botschafter Abed El Qassam Dalfi neben dem israelischen Botschafter Yossi Levy platziert. Dem Iraner blieb nichts anderes übrig als die Rede des israelischen Kollegen mitanzuhören, in der Levy den jüdischen Holocaust erwähnte und schließlich vom gesamten Publikum großen Applaus erhielt. Levy teilte den Zuhörern mit, dass in Israel und in der palästinensischen Autonomie insgesamt 2.500 Zigeuner leben, davon eine große Gemeinde in der Jerusalemer Altstadt.
Netanjahu lobt seine politischen Erfolge
Montag, 7. Mai 2012
Gestern Abend sprach Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu vor den Mitgliedern seiner Likud-Fraktion und eröffnete damit offiziell die Wahlkampagne 2012. In seiner Rede zählte Netanjahu all seine Erfolge in den letzten drei Jahren auf, darunter die florierende Wirtschaft in Israel im Vergleich zu europäischen Ländern sowie die niedrige Arbeitslosenquote von weniger als 6 Prozent im Volk. Darüber hinaus machte Netanjahu seinen Zuhörern klar, dass sich die Menschen in Israel heute sicherer fühlen als früher und dass es seiner Regierung gelungen sei, den entführten israelischen Soldaten Gilad Schalit nach Hause zu bringen.
Deutsche Firma schreibt antisemitische E-Mails
Freitag, 4. Mai 2012
Eine E-Mail der der deutschen Firma HOFF-Interieur (Klicken Sie hier zu deren Webseite) aus Nürnberg sorgt in Israel für Bestürzung. Eti Doron, Besitzerin eines Spielwarenladens in Tel Aviv, wollte bei der Firma Hoff Spielzeug im Wert von 600 Euro bestellen. Als diese jedoch keine Kreditkartenzahlung akzeptierte, trat sie vom Kauf zurück. Daraufhin erhielt Frau Doron E-Mails von Walter Adler, der sich als Gründer der Firma Hoff zu erkennen gab.
Als Herzl den Kaiser traf – neues Kunstwerk
Freitag, 4. Mai 2012
Zu seinem 152. Geburtstag am 2. Mai wurde ein neues Herzl-Kunstwerk in Mikveh Israel errichtet. Diese Bronzeskulptur stellt die kurze Begegnung von Theodor Herzl mit dem deutschen Kaiser Wilhelm II. in Eretz Israel dar. Das Treffen fand 1898 statt. Herzl reiste heimlich ins Land, um die Unterstützung des Kaisers zu gewinnen, der gute Beziehungen zum ottomannischen Sultan unterhielt. Dieser sollte die Heimkehr von Juden ins damalige Palästina genehmigen.
Aus der aktuellen Ausgabe: Armenien fördert israelischen Tourismus
Freitag, 4. Mai 2012
Vor dem gemeinsamen Hintergrund der Konflikte mit der Türkei und dem Iran appelliert Armenien an israelische Touristen, das Land zu besuchen. Ministerpräsident Tigran Sargsyan setzt sich für eine Ankurbelung des israelischen Tourismus ein, besonders seitdem die Türkei für die Israelis an Reiz verloren hat.
Schabbat Lesung
Freitag, 4. Mai 2012
Schabbat „Emor – Sprich!“ 3. Mose 21,1 24,23; Hesekiel 44,15 31. Schabbat Schalom!
Kurznachrichten
Freitag, 4. Mai 2012
+ Ludwig Schneider spricht ab heute, Freitag, bis Sonntag, dem 6. Mai in D-10961 BERLIN – KIRCHE AM SÜDSTERN, Am Südstern 1; Pastor Slavisa Vukovic; Tel.: 030-7689040; über Themen wie „Aktuelles“, „Meine blaue Lebensmappe“ und „Wahrer Monotheismus;
Neuwahlen voraussichtlich Anfang September
Donnerstag, 3. Mai 2012
Laut Meldungen israelischer Medien werden die Wahlen wohl auf den 4. September dieses Jahres vorverlegt. Das wäre vier Tage nach Ende der großen Sommerferien. Im Land ist man grundsätzlich über die plötzliche Idee, die Knessetwahlen ein Jahr früher abzuhalten, ein wenig verwirrt. Ein Großteil der Bevölkerung, selbst Politiker wie der Likudabgeordnete Benny Begin, verstehen nicht, weshalb Ministerpräsident Benjamin Netanjahu so sehr auf vorverlegte Wahlen besteht. Seine Regierungskoalition mit Avigdor Liebermann und den orthodoxen Juden ist stabil, daher hatte er keinen politischen Grund, Wahlen auszurufen.
Israelische Delegation in Deutschland zur Besichtigung von U-Boot Werft
Donnerstag, 3. Mai 2012
Eine Delegation des israelischen Verteidigungs-
ministeriums ist gestern in Deutschland angekommen. Sie wird sich mit ranghohen deutschen Offizieren treffen und die Werft besuchen, in der Delfin U-Boote hergestellt werden. In den nächsten Monaten soll das vierte U-Boot dieser Serie in Israel ankommen. Es soll die Fähigkeit haben, atomare Marschflugkörper zu tragen, die als Abschreckung mit einem Zweitschlag, im Falle eines atomaren Konflikts, dienen können.
Die ersten drei U-Boote, die Israel von Deutschland bezogen hat, heißen Delfin, Leviathan und Tekuma, sie gelten als modernste Diesel U-Boote der Welt.
Israel - klein aber besonders!
Donnerstag, 3. Mai 2012
Hier ein schönes und beeindruckendes Video über Israel. Es bedarf keiner Worte, sehen sie selbst:

Abbas nennt Netanjahu Friedenspartner, stellt jedoch Konditionen
Mittwoch, 2. Mai 2012
Der Chef der palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, scheint seine Meinung über den Premierminister Israels, Benjamin Netanjahu, geändert zu haben, denn er bezeichnete ihn während einer Rede in Tunesien als ernsthaften Friedenspartner. In den letzten Jahren haben Abbas und seine Führungsriege Netanjahu immer als größtes Hindernis für den Frieden dargestellt, obwohl sie selbst dessen mehrmaligen Aufrufe zu Friedensgesprächen immer wieder ablehnten.
Bei seiner Rede in Tunesien sagte Abbas, „Ich wähle Sie, Netanjahu.“ Aber um nicht den Gedanken aufkommen zu lassen, dass er ihn vielleicht sogar mag, fügte Abbas hinzu, „Sie sind der Premierminister Israels, ich bin gezwungen, mit Ihnen zu arbeiten.“
Siegel aus der Zeit des ersten Tempels entdeckt
Mittwoch, 2. Mai 2012
Überreste eines Gebäudes aus der Zeit des ersten jüdischen Tempels wurden in der Nähe der Klagemauer in Jerusalem entdeckt. Während der Ausgrabungen wurde auf dem Boden des Hauses weiterhin ein privates Siegel eines jüdischen Mannes gefunden. Es hat einen Durchmesser von etwa zwei Zentimetern, der Name des Besitzers ist eingraviert und man kann die Inschrift הו בן למתניהו gut erkennen, was bedeutet ... gehört Matanjahu Ben Ho.
Siegel wurden, wie heutzutage, zum Unterzeichnen von Briefen und Dokumenten benutzt. Der Name Matanjahu bedeutet Gabe an (oder von) Gott , er hat die gleiche Bedeutung wie der Name des israelischen Premierministers Netanjahu.
Aus der aktuellen Ausgabe: Die unbekannte Geschichte der palästinensischen Christen
Mittwoch, 2. Mai 2012
Es gibt eine Komponente im israelisch-palästinensischen Konflikt, die viele Außenstehende nicht kennen, die jedoch einen großen Effekt auf die Wahrnehmung des Konflikts hat. Seit Jahren treten immer wieder palästinensische Araber an Israel Heute heran, Christen, aber auch Moslems, die von der Liebe zu Israel motiviert sind und es unterstützen wollen. Sie vertrauen uns ihre Geschichten an und bitten im nächsten Atemzug dringend, ihren Namen, geschweige denn ihr Bild, auf keinen Fall zu veröffentlichen. Die Angst vor Repressionen steht ihnen ins Gesicht geschrieben.
Kurznews
Mittwoch, 2. Mai 2012
+++ Als Folge des „Arabischen Frühlings“ wollen 65 % der Ägypter kein Geld mehr von den USA bekommen, immerhin jährlich 1,7 Mrd. Dollar. Sie möchten dafür vom Iran und der Türkei unterstützt werden. Damit wird auch ihr Friedensvertrag mit Israel in Frage gestellt, denn gerade dafür zahlt die USA die 1,7 Mrd. Dollar pro Jahr. +++ Der Imam von Nazareth, Abu Salim Scapa (47), wurde verurteilt, weil er in Moscheen in Nazareth und Jerusalem zum globalen Heiligen Krieg und zum tödlichen Terror gegen Juden, Christen und auch gegen abtrünnige Moslems aufgerufen hat. Das Strafmaß wurde noch nicht bekannt gegeben. +++ Der neue Vorsitzende der Kadima Partei und Oppositionsführer Schaul Mofas, der Zipi Livni abgelöst hat, will gegenüber Regierungschef Netanjahu eine starke, der Opposition würdige Stellung beziehen.
Zipi Livni tritt zurück
Dienstag, 1. Mai 2012
Die ehemalige Außenministerin Israels und Vorsitzende der Kadima Partei, Zipi Livni (54), wird von ihrem Sitz in der Knesset zurücktreten. Nachdem sie Anfang April die Wahlen um den Kadima Vorsitz gegen Schaul Mofas verloren hatte, begannen schon Spekulationen um ihre politische Zukunft. Sie wolle jedoch weiterhin politisch aktiv bleiben, aber außerhalb des Parlaments, gab Livni bekannt.
Terroristen sollen nur noch Hälfte der Sozialversicherung bekommen
Dienstag, 1. Mai 2012
Nach einem Gesetzentwurf, der kurz vor der Verabschiedung steht, sollen verurteilte Terroristen nach ihrer Entlassung aus dem Gefängnis eine halbierte Auszahlung aus der israelischen Sozialversicherung bekommen. Der Entwurf, der von der Partei Israel Beteinu vorgestellt wurde, soll für Terroristen gelten, die mehr als zehn Jahre im Gefängnis saßen.
Ein Abgeordneter von Israel Beteinu, David Rotem, sagte dazu, „Die absurde Situation, in der der israelische Staat Leute unterhält, die israelische Bürger ermorden, muss beendet werden.“
Aus der aktuellen Ausgabe: Interview mit Nahostexperte
Dr. Joram Ettinger (Auszug)
Dienstag, 1. Mai 2012
Israel Heute sprach mit Dr. Joram Ettinger, Nahostexperte und ehemaliger Konsul Israels in den USA.

Israel Heute: Warum schlägt Israel Alarm wegen des Iran?
Ettinger: Israel versucht, der internationalen Gemeinschaft klarzumachen, dass der Iran nicht nur eine Bedrohung für Israel, sondern für die gesamte freie Welt darstellt. Ein Iran mit Nuklearwaffen würde pro-westliche Regime im Persischen Golf einschüchtern, einen Wettlauf um Atomwaffen lostreten und die Agenda des anti-westlichen Terrors verbreiten.
Kurznews
Dienstag, 1. Mai 2012
+++ In Ägypten hat nun offiziell der Wahlkampf begonnen. Neben den islamistischen Moslembrüdern und Salafisten stellt sich Amr Mussa zur Wahl, der 1978 das Camp David Abkommen mit Israel unterzeichnet hatte, das er nun für „tot und begraben“ erklärte. Nur am Friedensvertrag mit Israel will er festhalten, denn dafür bekommt Ägypten von den USA jährlich 1 Milliarde Dollar. Mussa hat gute Chancen bei der Wahl. +++ In Frankreich erklärte die rechtsgerichtete Wahlkandidatin der „Nationalen Front“, Marine Le Pen, sie sei allezeit für Israels Recht, sich selbst zu verteidigen, eingetreten und werde das auch in Zukunft tun.

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