News Archive

April 2012

Neuwahlen sollen vorverlegt werden
Montag, 30. April 2012
Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu hat vorgeschlagen, die für Herbst 2013 anberaumten Wahlen auf den bevorstehenden Spätsommer vorzuverlegen. Auch die übrigen Parteien, wie die Arbeiterpartei, Kadima, Meretz, Israel Beteinu, Schass sowie Yair Lapids neue Partei, sind grundsätzlich mit einem früheren Wahldatum einverstanden. Aus Quellen um Israels Regierungschef geht hervor, dass Netanjahu seine Popularität im Volk nicht verlieren möchte und daher so schnell wie möglich auf Neuwahlen drängt. Gemäß der jüngsten Umfrage des israelischen Institutes Dahaf würde Netanjahus Likud Partei heute 30 von 120 Knessetsitzen bekommen, drei mehr als in den vorigen Knessetwahlen.
Netanjahus Vater stirbt im Alter von 102
Montag, 30. April 2012
Benzion Netanjahu, der Vater des israelischen Premierministers, ist heute morgen im Alter von 102 Jahren gestorben.
Benzion Netanjahu wurde 1910 in Warschau geboren. Später war er Historiker und Professor an der angesehenen Cornell Universität in den USA. Mit seiner Frau Zila, die er 1944 heiratete, hatte Benzion drei Kinder: Jonathan, Kommandant der Eliteeinheit Sayeret Matkal, der während der Befreiung jüdischer Geiseln in der Operation „Entebbe“ starb. Iddo, ein Arzt und Schriftsteller, und Benjamin, Israels Premierminister.
Benzion Netanjahu war auch selbst politisch aktiv. Er war Sekretär von Zeev Jabotinski (führender Zionist und Gründer der jüdischen Legion) und half ihm, unter anderem als Redakteur der Zeitung Zionnews, die zionistische Bewegung in den USA auszuweiten.
Der „Gospel-Pfad“ wird ausgebaut
Montag, 30. April 2012
Das israelische Tourismusministerium hat eine Million Schekel (etwa 200 000 Euro) für Unternehmer bereitgestellt, die Projekte entlang des Gospel Trail (Pfad des Evangeliums) planen. Firmen, die Unterkünfte und andere kleinere Infrastrukturen für Touristen bereitstellen, können einen Zuschuss von bis zu 30 Prozent ihrer Investition vom Ministerium bekommen.
Die rasant gestiegene Besucherzahl christlicher Touristen hat den Bedarf an weiteren Unterkünften und Aktivitäten für die Pilger stark erhöht, so dass das Ministerium jetzt die zweite Welle an Subventionen für den Pfad bereitstellt. Obwohl der „Gospel-Pfad“ erst im November letzten Jahres, nach fünfjähriger Renovierung, eröffnet wurde, hat er schon die Besucherkapazitäten übertroffen.
Kurznews
Montag, 30. April 2012
+++ Der ehemalige Fernsehjournalist Yair Lapid, der in die Politik wechselte – sein Vater Tommy Lapid war auch Politiker – gründete nun offiziell eine eigene Partei, mit dem Namen „Jesch Atid – Es gibt eine Zukunft“. Er ist Zentrumspolitiker mit Hang zum Nationalen und Religiösen. Gemäß Umfragen könnte der 50-Jährige bei den nächsten Wahlen 11 Knessetsitze bekommen. +++ Die Palästinenserführung bezichtigt Israel, ein humanitäres Desaster auszulösen, weil Israel den Hungerstreik von 1200 palästinensischen Häftlingen ignoriert, die mit dem Hungerstreik ihre Freilassung erpressen wollen. Unter diesen Häftlingen sind jedoch Terroristen, die in Israel blutige Anschläge verübt haben. +++ Der israelische Araber Sarhan Bader gründete eine neue arabische Partei. Er ist davon überzeugt, dass die meisten Araber, die israelische Staatsbürger sind, pro-israelisch sind
"Am Israel" lebt - und wie!
Freitag, 27. April 2012
1.5 Mio. Menschen haben gestern am 64. Unabhängigkeitstag Israels alle nationalen Naturparks im Land bevölkert. Das Volk Israel feierte wie üblich mit Familie und Freunden um das Barbecue und mit viel Fleisch, Freude und Hoffnung die Existenz in einer komplizierten Region. Um den Mittag herum demonstrierte die israelische Luftwaffe am Himmel Rundflüge und Flugshows über Israels Großstädte.
Weniger Israelis wollen in die USA
Freitag, 27. April 2012
Immer weniger Israelis wandern von Israel in die Vereinigten Staaten aus. Angaben des Israelischen Statistikbüros zufolge sind im Jahr 2011 35 Prozent weniger Israelis in die USA übergesiedelt, nur 3826 Israelis gegenüber knapp 5000 bis 6000 in den vorigen Jahren. Die rückläufigen Auswanderungszahlen in die USA sind ein Indiz für die schwache Wirtschaft in Nordamerika.
Gazastreifen 2012
Freitag, 27. April 2012
Ölkrise im Gazastreifen? Im Ausland wie zum Teil auch in den israelischen Medien wird von einer Ölkrise im Gazastreifen berichtet. Fotos, auf denen wartende Palästinenser in langen Schlangen mit Ölkanistern zu sehen sind, gehen um die Welt. Wieder wird das Leid der palästinensischen Bevölkerung im Gazastreifen hochgespielt und die Schuld automatisch direkt oder indirekt Israel zugeschoben.
Schabbat-Lesung
Freitag, 27. April 2012
In den Synagogen wird heute der Thora-Wochenabschnitt „Achare Mot / Kedoschim – Nach dem Tod / Heilige“ aus 3. Mose 16 bis 20,27 und aus dem Prophet Amos Kapitel 9 von Vers 7. SCHABBAT SCHALOM!
Israel feiert 64. Unabhängigkeitstag
Mittwoch, 25. April 2012
Heute Abend um 20:45 Uhr starten offiziell die Feierlichkeiten zu Israels 64. Jahrestag der Staatsgründung. Im Vorfeld ergriff Ministerpräsident Benjamin Netanjahu die Gelegenheit und würdigte in einem speziellen YouTube Video die zahlreichen Israelfreunde. Er bezeichnete Israel als „einzigartig“ darin, „solche leidenschaftlichen Freunde zu haben, für die Israels Wohlergehen, seine Sicherheit und die Zukunft des Landes so wichtig sind“. „Diese leidenschaftliche Unterstützung, gemeinsam mit Israels starker Armee, seiner freien Wirtschaft und dynamischen Gesellschaft, ist die Säule unserer nationalen Stärke“, betonte er.
Mit der offiziellen Eröffnung beginnen im ganzen Land zahlreiche Veranstaltungen unterschiedlichster Art, denn eines muss man den Israelis lassen: Sie wissen die Feste zu feiern, wie sie fallen!
Israelisches Denkmal im Sinai droht zerstört zu werden
Mittwoch, 25. April 2012
Ausgerechnet am heutigen Jom HaSikkaron, an dem Israel seiner Kriegsgefallenen gedenkt, plant eine radikale Gruppe aus Ägypten, das „Denkmal der Zehn“ auf der Halbinsel Sinai zu zerstören. Dieses in zehn Meter Höhe ragende Denkmal ist zehn israelischen Soldaten gewidmet, deren Hubschrauber vor 30 Jahren an der Küste bei Scheich Sowaid (damals noch nach der jüdischen Siedlung Dikla benannt), südlich vom Gazastreifen, abstürzte. Die Ägypter beabsichtigen, den Granitfelsen, auf dem die Namen der Gefallenen eingraviert sind, mit Rot-Weiß-Schwarz – den Farben der ägyptischen Fahne – zu übersprühen. Ägypten verbindet nämlich mit diesem Datum 30 Jahre der „Befreiung Sinais“. Zeigen sich hier die ersten Signale der Verleugnung des Friedensabkommen?
Soldaten retten palästinensischen Säugling
Mittwoch, 25. April 2012
Am Montagmorgen, 23. April, kam eine palästinensische Frau hilfesuchend mit ihrem zehn Tage alten Baby auf dem Arm zum Checkpoint in der Nähe der Siedlung Halamisch, um die dort stationierten Soldaten um Hilfe zu bitten. Einer der Soldaten erkannte die ernste Situation und rief sofort nach dem Arzt seiner Einheit. Dieser leistete umgehend Erste Hilfe und konnte den Zustand des Kindes stabilisieren.
Nach Angaben des Arztes litt das Kind unter Lungenversagen und wurde sofort in ein Krankenhaus in Ramallah gebracht. Dr. Findlar sagte, dies sei nicht der erste Fall dieser Art in der letzten Zeit gewesen.
Kurznachrichten
Mittwoch, 25. April 2012
+++Google gibt Straßenansicht von Israel frei. Seit heute kann man Israels Straßen und öffentliche Plätze auf der Landkarte von Google detailliert besichtigen. Vor der Bekanntgabe dieses Projekts gab es eine enge Zusammenarbeit des Internet Giganten mit den israelischen Sicherheitsbehörden, da man die detaillierte Karte auch zur Planung von Terroranschlägen nutzen könnte. Deswegen werden sicherheitssensible Einrichtungen, Autokennzeichen und Gesichter nur verschwommen dargestellt. +++ Israels Premierminister Benjamin Netanjahu gab dem amerikanischen Nachrichtensender CNN ein Interview, in dem er erklärte: „Ich will nicht über die Palästinenser herrschen. Ich will sie nicht als Bürger Israels. Ich will, dass sie einen eigenen, unabhängigen Staat haben.
Israel warnt vor Reisen in den Sinai
Dienstag, 24. April 2012
Dieses Jahr warnt Israel vor „konkreter Gefahr“ für Israelis bei der Einreise auf die ägyptische Halbinsel Sinai. Laut Aussagen der Geheimdienste kamen Terroristen aus Libyen in den Sinai, um israelische Urlauber zu attackieren. Dieses Statement seitens der israelischen Regierung wurde in den letzten Tagen verbreitet und ruft alle auf dem Sinai befindlichen Israelis zur sofortigen Rückkehr auf. Moshe „Bogie“ Ya'alon, Vize-Premierminister und Minister für strategische Angelegenheiten, bestätigte dies und sagte: „Die Sinai-Wüste wurde zum Terrornest für viele Terrorgruppen aus dem Gazastreifen und anderen Regionen, inklusive Al Quaida.“
Türkei blockiert Israels Teilnhame an NATO Gipfel
Dienstag, 24. April 2012
Die Türkei hat Israel vom kommenden NATO Gipfel am 20. Mai in Chicago ausgeschlossen. Westliche Länder versuchen, die Türkei zum Einlenken zu bewegen und die Mitarbeit Israels im internationalen Verteidigungsbündnis zu erlauben. Ein türkischer Diplomat lehnte dies jedoch entschieden ab: „Es wird keine Zusammenarbeit zwischen der NATO und Israel geben, bevor Israel sich nicht formell für die Tötung türkischer Aktivisten auf dem Schiff Mavi Marmara entschuldigt (...) Die Länder, die eine Normalisierung zwischen uns wollen, sollten Israel dazu drängen, sich zu entschuldigen und Kompensation für die in internationalen Gewässern getöteten Türken zu zahlen.“
Israel plant Harvard-Universität in Beduinenstadt
Dienstag, 24. April 2012
Israel wird in der südlichen Beduinenstadt Rahat die erste Universität in Zusammenarbeit mit der weltberühmten Harvard-Universität eröffnen. Der israelische Staatspräsident Schimon Peres war in Begleitung von Bürgermeister Fais Abu Sahiban in Rahat zu Besuch. „Ich sehe in der akademischen Zukunft von Israels Beduinenbevölkerung eine wichtige Aufgabe“, sagte Peres während seines Besuches in Rahat und überraschte seine Gastgeber mit der Idee einer akademischen Abteilung der Harvard-Universität. „Was wir in der Negev-Wüste durchführen werden, wird zum Symbol und Modell dafür werden, was überall im Land auf dem Gebiet der Gleichberechtigung zwischen Juden und Arabern geschehen wird.
MTV spielt Lieblingslieder gefallener Soldaten
Dienstag, 24. April 2012

Der Musiksender MTV wird heute und morgen die Lieblingslieder von gefallenen israelischen Soldaten im israelischen Fernsehen spielen.



Die Lieder werden von den Familien der Soldaten ausgewählt und dem Sender mitgeteilt. Dieser wird die Musikvideos 24 Stunden lang abspielen, um „einen Teil der Seele der Soldaten zu zeigen,“ wie MTV mitteilte.
Hören Sie ein Lied für die Soldaten der israelischen Verteidigungsarmee!

Kurznews
Dienstag, 24. April 2012
+++Die Hamas-Führung hat beschlossen, alle Palästinenser, die der Kollaboration mit Israel beschuldigt werden, öffentlich hinzurichten. Das wurde in der Vergangenheit schon des Öfteren praktiziert. So wurden z.B. vor einer Woche drei mutmaßliche Kollaborateure hingerichtet. Das soll nun generell geschehen. 10 Todeskandidaten warten bereits auf ihre öffentliche Hinrichtung – und alles ohne fairen Gerichtsprozess.+++ Heute Abend beginnt in Israel der Jom Ha-Sikkaron Gefallenengedenktag. Morgen, wenn die Sirenen heulen, wird ganz Israel für 2 Minuten stillstehen und der insgesamt 22.993 gefallenen Soldaten und sonstigen Sicherheitskräfte gedenken, die für Israels Entstehen und Existenz gestorben sind.
Jom HaSikkaron zählt 22.993 Opfer
Montag, 23. April 2012
Morgen abend, am 24. April, beginnt der Gefallenengedenktag für Kriegs- und Terroropfer (Jom HaSikkaron) um 20 Uhr mit einer Schweigeminute und dem Heulen aller Sirenen im Land. Seit dem Jahr 1860 (der Beginn des Kampfes um den Aufbau einer jüdischen Heimstätte) zählt Israel 22.993 Opfer, 126 fielen seit dem letzten Jom HaSikkaron. Das letzte Opfer war die Offizierin Hila Bezaleli, die vorige Woche durch einen Unfall im Dienst umkam. 10.524 Familien in Israel haben Gefallene zu beklagen, darunter 2396 Waisenkinder und 4992 Witwen Zahals (israelische Verteidigungsarmee).
Ägypten kündigt Gaslieferung nach Israel
Montag, 23. April 2012
Ägypten hat gestern offiziell die Gaslieferung nach Israel eingestellt, so die Zeitung Al Arabia. Nachdem die durch den Sinai verlaufende Pipeline wiederholt durch Sabotage beschädigt wurde und die Gaslieferung nach Israel aus ideologischen Gründen ein Dorn im Auge vieler Ägypter sowie Araber weltweit war, ist jetzt offiziell Schluss damit. Die Firma Ampal, die die Gasversorgung organisiert, wird nun versuchen, rechtliche Schritte gegen den Vertragsbruch Ägyptens einzuleiten.
Für Israel, das 40 Prozent seiner Elektrizität aus Gas herstellt (davon fast die Hälfte mit Gas aus Ägypten), ist die Einstellung der Gaslieferung ein schwerer Schlag.
„Israel wird den Sinai wieder erobern“
Montag, 23. April 2012
„Es besteht die Möglichkeit, dass Israel die Sinai-Halbinsel wieder erobern wird“, warnte der Direktor des ägyptischen Geheimdienstes und ehemaliger Vizepräsident des gestürzten Präsidenten Husni Mubarak, Omar Suleiman. „Israel wird in den Sinai einmarschieren, mit der Behauptung, Israels Sicherheit sei in Gefahr. Und wenn Israel den Sinai erobert hat, dann werden die Israelis nicht mehr so schnell abziehen“, sagte Suleiman im Gespräch mit dem ägyptischen Nachrichtendienst im Internet, El Yom A Sabaa. Von der radikalen Muslimbruderschaft und den Salafisten im Land wird Suleiman als Freund Israels und der Amerikaner dargestellt.

Kurznews
Montag, 23. April 2012
+++Israels Marine stoppte 260 Km vor der Gazastreifenküste das unter liberianischer Flagge laufende Frachtschiff mit Namen „HS Beethoven“. Das Schiff war auf dem Weg vom Libanon nach Gaza, um Waffen zu den Hamas-Palästinensern zu schmuggeln. Ende März konnte Israel auf diese Weise 50 Tonnen Waffen konfiszieren.+++Israels Sicherheitskräfte bereiten sich auf den palästinensischen „Nakba Tag“ vor, der immer am 15. Mai stattfindet. Dieser Tag der israelischen Unabhängigkeitserklärung wird von den Arabern als Trauertag begangen und es ist auch in diesem Jahr, wie in den Vorjahren, mit gewalttätigen Ausschreitungen gegen Israel zu rechnen.+++
Rückblick auf Jom HaSchoa
Freitag, 20. April 2012

Dieses Jahr stand der Holocaust-Gedenktag Jom HaSchoa im Zeichen "Jüdische Solidarität mit der Schoa". An der Gedenkandacht und dem Anzünden der sechs Fackeln bei der Eröffnung nahmen neben Holocaustüberlebenden auch "Gerechte unter der Nationen" und ihre Familien teil. Beim gleichzeitig stattfindenden "Marsch der Lebenden" in Auschwitz, Polen, waren dieses Jahr auch zahlreiche Israel Heute-Leser als Teilnehmer der NAI-Reise "Von Auschwitz nach Jerusalem" mit dabei. Darunter auch Kriegsveteraner der Alliierten, die KZ Auschwitz befreiten (siehe Bild).

PA-Ministerin Al Masri: „Einigung zur Vernichtung Israels ist notwendig!“
Freitag, 20. April 2012
Um Israel zu vernichten, muss sich die Palästinensische Autonomie vereinen, sonst wird es uns nicht gelingen“, erklärte die palästinensische Wohlfahrtsministerin Majida Al Masri. „Fatah und Hamas müssen sich unbedingt versöhnen, um endlich das Ziel, die Befreiung ganz Palästinas, zu erringen.“ Ihr Appell zur Wiedervereinigung erging im palästinensischen Rundfunk sowie in der Zeitung Al Hayat Al Jadida.
Das Volk murrt wegen steigender Benzinpreise
Freitag, 20. April 2012
Für Regierungschef Benjamin Netanjahu stellt der neue Kadima-Vorsitzende Mofas eine größere Gefahr als Livni dar. Darüber hinaus steigen die Preise für Benzin, Strom und Nahrungsmittel in schwindelnde Höhen. Das Volk in Zion ist unzufrieden.
Netanjahu kommt ins Schwitzen“, sagte ein Parteikollege zu Israel Heute. „Er muss die Lebenshaltungskosten in Griff bekommen, ansonsten bricht neuer sozialer Protest aus.“
Schabbat-Lesung:
Freitag, 20. April 2012
An diesem Schabbat, den 21.April, wird die Parascha „Tasria/Metzora“ aus 3. Mose 12,1 bis 15,33 mit dem Prophetenabschnitt aus 2. Könige 7,3-20. SCHABBAT SCHALOM - und Gottes Segen!
Jom HaSchoa – Holocaustgedenktag
Donnerstag, 19. April 2012
Israel gedenkt heute der zahlreichen Juden, die der Massenvernichtung des Naziregimes zum Opfer gefallen sind. Aus diesem Anlass fand gestern Abend die alljährliche Gedenkzeremonie in Yad Vashem, der Holocaust-Gedenkstätte in Jerusalem, statt.
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, Staatspräsident Peres, Parteivorsitzende der Knesset, der aschkenasische sowie der sephardische Oberrabbiner und natürlich zahlreiche Überlebende des Holocaust befanden sich unter den geladenen Ehrengästen.
Flightilla Aktivisten: Hakenkreuz am Flughafen
Donnerstag, 19. April 2012
Die so genannten „Friedensaktivisten“, die am Sonntag versucht hatten, Israels Ben Gurion Flughafen zu infiltrieren, würden zwar zugeben, den jüdischen Staat zu verachten, als Antisemiten möchten sie jedoch nicht bezeichnet werden. Immer häufiger verrät ihr Verhalten jedoch ihre wahre Gesinnung. So auch an diesem Montag, als ein riesiges Hakenkreuz an einer Wand des Flughafens entdeckt wurde, in einem Raum, in dem zuvor zwei Aktivisten festgehalten wurden.
Israel-China-Briefmarke
Donnerstag, 19. April 2012
Bereits seit 20 Jahren bestehen zwischen China und Israel intensive diplomatische Beziehungen. Nach dem jüngsten Besuch einer chinesischen Delegation in Israel entschloss man sich zur Herausgabe einer ersten gemeinsamen Briefmarke. Ferner unterzeichneten Israel und China einen Vertrag, demnach beide Länder in etlichen Bereichen enger zusammenarbeiten werden. Es ist nicht üblich, dass die chinesische Post mit anderen Ländern kooperiert und gemeinsame Briefmarken herausgibt.
Kurznachrichten
Donnerstag, 19. April 2012
+++ Ist Israels Staatspräsident Shimon Peres ein achtes Weltwunder? Das jedenfalls fragen sich Gen-Forscher im Genetics Analysis Zentrum in Katzrin, das der bald 88-jährige Peres zu DNA-Testzwecken besuchte. Dort fragt man sich, warum er physisch und mental viel mehr schafft als Leute, die nur halb so alt sind wie er. Die Wissenschaftler wollen herausfinden, ob das Geheimnis in seinen Genen zu finden ist. Peres ließ alle Tests mit viel Humor über sich ergehen. +++ Heute gedenkt das jüdische Volk der 6 Millionen Holocaustopfer, die in der Nazizeit, nur weil sie Juden waren, umgebracht wurden. Um 10 Uhr heulten für 2 Minuten die Sirenen und der Verkehr stand still. „Tröstet, tröstet mein Volk, spricht der HErr!“ Tausende besuchen täglich die Holocaust-Gedenkstätten Yad Vashem. Im letzten Jahr sandten Holocaustüberlebende 51.000 Holocaust-Erinnerungsbeweisstücke an das Holocaustmuseum.
Heute Abend beginnt Jom HaSchoa
Mittwoch, 18. April 2012
Mit einer offizellen Gedenkandacht im Beisein des Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und dem Staatspräsidenten Schimon Peres beginnt heute um 20 Uhr in Yad Vashem, Jerusalem, der israelische Holocaust-Gedenktag. Unter dem Motto: „Le-Olam lo od - Nie wieder“ zünden sechs Überlebende und Zeitzeugen eine Fackel an - im Namen der 6 Millionen Juden, die vom Nazi-Regime systematisch ermordet wurden. Morgen, Donnerstag, den 19. April, heulen die Sirenen um 10 Uhr morgens zur Schweigeminute, in der ganz Israel stillsteht und der Ermordeten gedenkt. Anschließend, um 10:30 Uhr, werden alle in Yad Vashem registrierten Namen der Umgekommenen vor breitem Publikum im Jiskor-Gedenkraum der Holocaustgedenkstätte verlesen. Um 16 Uhr findet der 20. „Marsch der Lebenden“ in Polen statt, dieses Jahr mit den Obersten des israelischen Polizeistabs.
Für Gilad Schalit freigelassene Terroristen wieder aktiv
Mittwoch, 18. April 2012
Der israelische Inlandsgeheimdienst Schin Bet hat bekannt gegeben, dass zwei der für Gilad Schalit freigelassenen Palästinenser wieder in Haft genommen wurden. Im Oktober letzten Jahres wurden im Austausch für den entführten israelischen Soldaten Gilad Schalit über 1000 Terroristen aus Israels Gefängnissen entlassen. In der israelischen Bevölkerung wurde dieser Handel nicht von allen begrüßt, mit der Begründung, dass die Befreiten ihren Kampf gegen das jüdische Volk wieder aufnehmen würden. Genau das ist passiert.
Jetzt hat die israelische Regierung zwei Namen von wieder verurteilten palästinensischen Terroristen veröffentlicht.
Ein halbe Milliarde Vögel überfliegen das Heilige Land
Mittwoch, 18. April 2012
Israel sagt „Ja“ zu Vögeln. Die israelische Regierung hat nun beschlossen, vier neue Vogelbeobachtungs-
stationen zu errichten. Der Staat sieht in den internationalen Vogelbeobachtern eine touristische Quelle für das Land und ist daher bereit, knapp 10 Mio. Euro in das Vogelprojekt zu investieren. Im Süden sollen Stationen in Sde Boker, Ein Gedi und in der Umgebung von Eilat bei Lotan und Hatzeva errichtet werden und im Norden eine Station in der Nähe von Kefar Rupin und Maagal Michael.
Seit vielen Jahren gilt Israel als eines der führenden Vogelbeobachtungsstationen, da die Zugvögel auf dem „himmlischen Highway“ zwischen Europa und Afrika stets das Gelobte Land überfliegen müssen.
Neue Israel-Vorträge im MAI 2012 von Ludwig und Michael Schneider
Mittwoch, 18. April 2012
+ Vom 4.-6. Mai Israeltage in D-10961 BERLIN – Kirche am Südstern
+ am 7. Mai, um 19:30 Uhr in D-12623 BERLIN – Mahlsdorf über „Israel aktuell und den zukünftigen Tempel“
+ am 9. Mai, um 19 Uhr in D-75328 SCHÖMBERG – Bieselsberg über „Elia und die Endzeit“
+ ISRAEL-FREIZEIT in D-57299 BURBACH (dzm / Familienferienstätte Holzhausen) Ludwig Schneider gemeinsam mit Sohn Michael:
+ So., den 13. Mai um 19:30 Uhr in der Hammerhütte mit einer Großveranstaltung mit Bläserchor; LS spricht über „Was sagt die biblische Prophetie zur Weltlage“ und MS spricht über „Wie geht es den messianischen Juden in Israel“.
+ Mo., 14. Mai in BURBACH: 9:30 Uhr MS über „Die drei biblischen Hauptfeste – messianisch beleuchtet“ und 19:30 Uhr LS über „Aktuelles aus Israel“.
+ Di., 15. Mai: 09:30 Uhr LS über „Ist der Islam eine apokalyptische Gefahr?“ und 19:30 MS über „Die Tiefe der Heiligen Sprache“.
+ Mi., 16. Mai: 09:30 Uhr zum Abendmahl Kurzvortrag von LS „Der Dabeiseiende“

Sie sind herzlich eingeladen! Notieren Sie es in Ihrem Kalender! * ausführliche Daten auf unsere Webseite unter „Vorträge“
Untersuchung: Israelischer Soldat schlägt dänischen Aktivisten
Dienstag, 17. April 2012
Die Bilder eines ranghohen Militäroffiziers, der einem dänischen Demonstranten den Kolben seines Gewehres ins Gesicht schlägt, machen im Ausland wie auch im Land große Schlagzeilen. Die Auseinandersetzung geschah am letzten Samstag als internationale und palästinensische Aktivisten der antisemitischen Organisation „ISM“ (International Solidarity Movement) in den so genannten besetzten Gebieten im Raum von Jericho gegen die „israelische Eroberung“ protestierten, die die Bewegungsfreiheit der Palästinenser einschränkt.
Die israelische Regierung, darunter Regierungschef Benjamin Netanjahu und sein Verteidigungsminister Ehud Barak wie auch Staatspräsident Schimon Peres verurteilten das Verhalten des israelischen Oberleutnants Schalom Eisner.
Der Sinai als neue Plage der Kinder Israel
Dienstag, 17. April 2012
Am Vorabend des Pessachfestes gingen zwei Grad-Raketen, die im Sinai abgefeuert worden waren, auf Eilat nieder. Eine Rakete schlug in ein Wohnviertel ein, die andere außerhalb der Stadt. Es gab keine Verletzten. Der Angriff eignete sich bestens dazu, die Festfreude der Juden in Zion durch einen Wehrmutstropfen zu trüben. Tausende Inlandstouristen, die sich in diesen Tagen in Eilat aufhalten, wurden in Angst und Schrecken versetzt.
Israels Grenze zu Ägypten verläuft unmittelbar hinter einer Hügelkette in der Nähe der Küstenstadt. Zum wiederholten Male zeigte sich, dass die ägyptische Armee keine wirksame Kontrolle über die Halbinsel mehr hat. Seit der Revolution sind es Beduinenstämme, die im Land der biblischen Wüstenwanderung der Kinder Israel das Sagen haben. Israels Sinai-Grenze ist heute höchst gefährdet.
Hat Jesus alle Nahrung „rein“ erklärt?
Dienstag, 17. April 2012
Entdecken Sie das Neue Testament aus jüdischer Perspektive! Diese Woche: Als Jesus mit religiösen Persönlichkeiten über Kaschrut (Koscher-Status) diskutierte, argumentierte er dabei für oder gegen das Thora-Gesetz?

„Er erklärte jede Nahrung als rein“ war Jesus Antwort an die, die Anstoß daran nahmen, dass einige seiner Jünger zu essen begannen, ohne sich vorher die Hände rituell zu waschen. Diese kurze Bemerkung wird oft so verstanden, dass „Gott mit dieser Aussage den Unterschied zwischen rituell reinen und unreinen Nahrungsmitteln aufgehoben hat“ (Tyndale Neues Testament, Kommentare zu Markus 7,19).
Kurznachrichten
Dienstag, 17. April 2012
+++ Israels Premierminister Benjamin Netanjahu traf sich mit dem Chef der Firma Nobel Energie, um über den Ausbau der Gasfelder im Mittelmeer zu sprechen. Netanjahu sprach sich für einen schnellen Ausbau der Energieversorgung Israels aus. Das würde die Wirtschaft und die privaten Haushalte entlasten und für mehr Stabilität in der gesamten Region führen. Nobel Energie versprach, das riesige „Tamar“ Gasfeld bis April 2013 ans israelische Energienetz anzubinden, einige kleinere Felder im Mittelmeer könnten sogar noch früher angeschlossen werden. +++
Jede Stunde stirbt ein Holocaust-Überlebender
Montag, 16. April 2012
Der jährliche Holocaustgedenktag findet am kommenden Donnerstag statt und erinnert an die Ermordung von über sechs Millionen Juden durch die Nazis im Zweiten Weltkrieg. Zum Gedenken an die Opfer des Holocaust wird das öffentliche Leben in Israel am Donnerstag für zwei Minuten stillgelegt. Dann heulen Sirenen überall im Land und Millionen Menschen halten für einen Moment inne. Im israelischen Rundfunk wird in diesen Tagen die Wichtigkeit der Erinnerung an die schreckliche Vergangenheit hervorgehoben.
198.000 Holocaust-Überlebende leben noch im Land und jede Stunde stirbt einer von ihnen. In 20 Jahren werden keine Augenzeugen aus dieser Zeit mehr im Land am Leben sein.
Verkäufer des Hebron Hauses zum Tode verurteilt
Montag, 16. April 2012
Jüdische Gruppen in Hebron haben die internationale Gemeinschaft aufgerufen, dem arabischen Verkäufer des „Machpelah“-Hauses in Hebron zu helfen, da er wegen des Verkaufs zum Tode verurteilt wurde. Vor einigen Wochen kauften jüdische Siedler das Haus in der Nähe der Grabstätte der jüdischen Patriarchen. Mehrere Siedler zogen daraufhin dort ein, obwohl die Armee es verboten hatte. Kurz vor dem Pessachfest wurden die Siedler schließlich von der israelischen Armee evakuiert.
Der ehemalige Besitzer des Hauses, Muhammad Abu Shahala, wurde sofort zum Tode verurteilt, da es Palästinensern verboten ist, Land an Juden zu verkaufen. Jetzt fehlt nur die Unterschrift von Präsident Mahmud Abbas, um das Urteil zu vollstrecken.
Aktivisten am Ben Gurion-Flughafen abgefangen
Montag, 16. April 2012
Das befürchtete Chaos am Ben Gurion-Flughafen blieb aus. Am Sonntag sollten über 2000 pro-palästinensische Demonstranten aus 15 Ländern nach Israel kommen. Sie wollten im Rahmen der „Flightilla“-Aktion gegen Israel demonstrieren. Am Ende waren es nur 500, die versuchten, nach Israel einzudringen. Israels Regierung bedankte sich bei den Fluggesellschaften im Ausland, die solche Demonstranten gar nicht erst ins Flugzeug nach Israel ließen. Darunter auch die Fluggesellschaft Lufthansa, die Flüge von Aktivisten stornierte. Nur zehn der Israel-Gegner schafften es bis nach Bethlehem.
Kurznachrichten
Montag, 16. April 2012
+++ Die palästinensische Führung verbietet, israelisches Gemüse und Früchte, wie z.B. Kartoffeln zu kaufen. Auf diesem Wege sollen die Menschen gezwungen werden, palästinensisches Obst und Gemüse zu kaufen, das teurer und von schlechterer Qualität ist als das aus Israel. +++ Am Sonntag feierten die orthodoxen Christen ihr Osterfest und streuten bei ihrer Prozession durch die Jerusalemer Altstadt Rosenblätter aus.
Terroranschlag verhindert
Donnerstag, 12. April 2012
Israelische Soldaten haben am Mittwoch einen Palästinensischen Terroristen festgenommen. Der 19-Jährige versuchte, den Checkpoint in der Nähe von Nablus mit sieben selbstgebastelten Bomben, drei Messern und Munition zu überqueren. Als er den Metalldetektor passierte, wurde ein Alarm ausgelöst und die Soldaten stellten den jungen Mann sofort unter Arrest und entschärften die Bomben.
PA: „Hamas ist schuld an finanziellen Defiziten“
Donnerstag, 12. April 2012
Seit die radikale Hamas 2007 die Kontrolle im Gazastreifen an sich gerissen hat, flossen laut der Palästinensischen Autonomiebehörde umgerechnet 5,3 Milliarden Euro dorthin. Der PA zufolge sind dies monatlich 91 Millionen Euro, mehr als 40 Prozent des Autonomie-Budgets. Dieses Geld ist für die Bezahlung von Gehältern, Medizin und für eine allgemeine Verbesserung der Lebensumstände in Gaza gedacht. „Es kommt jedoch nie bei den Menschen an. Die Hamas verkaufen die Medizin, die wir kostenlos schicken und behält das Geld für sich“, so Fatah-Sprecher Ahmed Assaf aus dem so genannten Westjordanland. Die Hamas wiederum behauptet, dass es an Geldern für Medizin und Bildung fehle.
Israelische Schule startet Beduinen-Radio
Donnerstag, 12. April 2012
Die Beduinen in Israel können sich seit dieser Woche über einen eigenen Radiosender freuen, den ersten dieser Art in der Geschichte Israels und der Beduinen. Der Sender ist ein Projekt der Ama El-Farouk-Schule in Beerscheva in Zusammenarbeit mit dem Bildungsministerium Israels.
Die Mitarbeiter des Senders sind größtenteils Studenten, die an der Schule Kommunikation studieren. Das Programm besteht aus Nachrichten und Unterhaltung sowie Themen, die besonders Beduinen betreffen wie: Heirat im jungen Alter, Autounfälle und der Stand der Beduinen in der israelischen Gesellschaft.
Die meisten Mitarbeiter des Radiosenders sind junge Frauen.
Kurznachrichten
Donnerstag, 12. April 2012
Das Gipfeltreffen des Nahost-Quartetts in Washington verurteilte nicht, wie von den Palästinensern gefordert, Israels Siedlungsbau. Ministerpräsident Netanjahu wiederholte sein Angebot, mit Palästinenserchef Abbas Direktgespräche zu führen. +++ In Haifa findet derzeit Israels Internationale Blumenschau statt. In den ersten Tagen bewunderten bereits 150.000 Israelis diese Pracht mit mehr als einer halben Million Blumen aus aller Welt. (siehe Bild) +++ Die jordanische Regierung entzieht nun allen Palästinensern, die bei der PLO oder der palästinensischen Regierung arbeiten, die jordanische Staatsbürgerschaft. Der jordanische König Abdullah II. will nicht, dass die Palästinenser in seinem Reich ein Staat im Staat werden, wie es 1972 schon einmal der Fall war.
Israelische Araber leben ein Paradox
Mittwoch, 11. April 2012
Der Herausgeber des Middle East Forums Daniel Pipes bereiste Israel, um der Frage nachzugehen, ob die Araber, die ein Fünftel der israelischen Bevölkerung ausmachen, loyale israelische Bürger sein können.
Bei seinen Gesprächen mit israelischen Arabern fand er diese in einem starken inneren Konflikt. Auf der einen Seite mögen sie den jüdischen Charakter des Staates nicht, der jüdischen Einwanderern problemlos die Staatsbürgerschaft gibt, das Judentum in seiner Hymne betont, den Davidstern auf der Flagge trägt und Hebräisch als erste Sprache führt. Auf der anderen Seite wissen sie sehr wohl um die Vorteile des gut funktionierenden Staates mit Bürgerrechten, der auch ihnen einen guten Lebensstandard ermöglicht.
Ben Gurion Flughafen soll gestürmt werden
Mittwoch, 11. April 2012
An diesem Sonntag ist eine so genannte „Flightilla“ nach Israel geplant. Der Name lehnt sich an die „erfolgreiche“ Aktion der Gaza-Flottille 2010, die einen Sturm internationaler Kritik gegen Israel entfachen konnte.
Das gleiche Ziel hat die neue Aktion auch, jedoch kommen die Aktivisten mit dem Flugzeug nach Israel und planen, Israels einzigen internationalen Flughafen ins Chaos zu stürzen. Von dort wollen sie nach Judäa und Samaria fahren, um gegen die „Besatzung“ zu demonstrieren.
Israelische Künstler helfen im Kampf gegen AIDS
Mittwoch, 11. April 2012
Bei einer jährlichen Auktion stellen Israels führende Künstler ihre Werke zum Verkauf aus, um Geld zur Bekämpfung von AIDS zu sammeln. In diesem Jahr trugen 650 Künstler zur Versteigerung bei und kamen zusammen auf einen Erlös von 1.5 Millionen Schekel ( ca. 300.000 Euro ).
Neben den bekannten Größen des israelischen Kulturbetriebs gab die Auktion auch dem Nachwuchs die Chance, sich einen Namen zu machen. Studenten des Schenkar Instituts für Design und Technik sowie der Bezalel Universität für Kunst konnten ihre Arbeiten neben denen ihrer Vorbilder präsentieren.
Kurznachrichten
Mittwoch, 11. April 2012
+++ Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ist mit seinen über 200.000 Facebook Fans der beliebteste Israeli; die frühere Oppositionsführerin Tzipi Livni hat nur 26.000 und ihr Nachfolger Shaul Mofaz nur 4.000. +++ Die Weltbank spendet den Palästinensern erneut 55 Mio. $. Diese sollten sie eigentlich erst bekommen, wenn der Verbleib der letzten 10 Mio. $ geklärt ist. +++ Von den 193 UNO-Mitgliedstaaten gehören die Israelis laut einer großangelegten Umfrage mit Platz 14 zu den zufriedensten und glücklichsten Menschen der Erde. +++
PA-Minister: „Die Hälfte der Palästinenser sind Ägypter“
Dienstag, 10. April 2012
„Jeder Palästinenser kann seine Wurzeln nachweisen. Er hat Vorfahren, die aus Saudi Arabien, Jemen, Ägypten oder anderen arabischen Ländern stammen“, sagte der palästinensische Innenminister und Minister für Nationale Sicherheit, Fathi Hammad, in einem aufgebrachten Interview im ägyptischen Fernsehkanal Al-Hekma. In diesem Gespräch kritisiert der palästinensische Minister das Verhalten der arabischen Geschwister und besonders das der Ägypter, die die palästinensische Bevölkerung im Gazastreifen leiden lassen. „Wie könnt ihr uns im Stich lassen und uns kein Benzin mehr verkaufen? Wir sind doch Eure Geschwister. Warum tut ihr uns das an?“ Danach fährt Hammad fort: „Die Hälfte meiner Familie sind Ägypter und 30 Großfamilien im Gazastreifen tragen den Namen El Masri was Ägypter heißt.“
Ägyptische Kopten pilgern zum ersten Mal nach Jerusalem
Dienstag, 10. April 2012
Dieses Osterfest ist für die Kopten in Ägypten ein sehr trauriges, da sie in ihrem Land schrecklichen Verfolgungen ausgesetzt sind. Ein Lichtblick jedoch ist, dass es ihnen diese Jahr zum ersten Mal möglich war, nach Jerusalem zu pilgern. Der vor einigen Wochen verstorbene koptische Papst Schenouda III. hatte ein Reiseverbot nach Israel verhängt, um gegen die „Besatzung“ dort zu protestieren. Nach seinem Tod machen sich jetzt täglich hunderte koptische Christen nach Jerusalem auf, es wurde sogar eine eigene Fluglinie organisiert, die direkt von Kairo nach Tel Aviv fliegt.
Innerhalb der koptischen Kirche ist nun eine Diskussion entbrannt, ob das Verbot des verstorbenen Papstes noch gilt, und ob die Kirche ihren Mitgliedern solche Dinge überhaupt vorschreiben darf.
Israel liefert dem Südsudan militärische Unterstützung
Dienstag, 10. April 2012
Einem Bericht der südsudanesischen Zeitung Al-Intiba zufolge landen täglich israelische Militärflugzeuge im Südsudan. Auch werde die sudanesische Volksbefreiungsarmee von Israel trainiert und ausgerüstet, so die Zeitung. Es wird weiterhin vermutet, dass die israelische Ausrüstung dabei geholfen habe, einen (nord-) sudanesischen Kampfjet abzuschießen, der Ölfelder im Süden des Landes bombardierte. Israel hat in letzter Zeit seine Bemühungen für Allianzen mit christlichen Ländern in Afrika intensiviert, da diese verlässliche Partner im Kampf gegen Al-Qaida und Islamismus seien. Israel war auch eines der ersten Länder, das den Südsudan anerkannt hat, als das Land im Juli 2011 seine Unabhängigkeit vom Norden erklärte.
Beduinen behrrschen den Sinai
Montag, 9. April 2012
Am Sonntag wurde die Gas-Pipeline zwischen Ägypten und Israel auf der Sinaihalbinsel in der Nähe von El Arisch zum 14. Mal illegal gesprengt. Die ägyptische Gaslieferung an Israel wurde schon vor wenigen Wochen aufgrund der zahlreichen Angriffe auf die Pipeline eingestellt. Heute haben die Beduinenstämme auf der Halbinsel das Sagen und nicht mehr die ägyptischen Sicherheitskräfte wie es vor einem Jahr der Fall war. Die ägyptische Übergangsregierung in Kairo versprach Israel mehrmals, die 500.000 Beduinen im Sinai in den Griff zu bekommen. Aber bisher ist es ihnen nicht gelungen.
Zu Pessach: Raus ins Grüne!
Montag, 9. April 2012
Am sonnigen Pessachwochenende machten zahlreiche Israelis Ausflüge im ganzen Land. Tagsüber musste man auf den Autobahnen und Landstraßen mit Staus rechnen. Besonders die grünen Parks sind überfüllt von israelischen Familien, die zu den Feiertagen in der Natur grillen und die Beine hochlegen. Am Montag war die Jerusalemer Altstadt wegen dem nationalen Priestersegen an der Klagemauer völlig überfüllt. Trotz der steigenden Spannungen an der südlichen israelisch-ägyptischen Grenze und trotz des Raketenangriffs am Vorabend des jüdischen Feiertages auf Israels Touristenhochburg Eilat, lässt sich deswegen keiner seinen Familienausflug vermiesen.
Christen aus aller Welt beten zu Ostern im Heiligen Land
Montag, 9. April 2012
An diesem Samstag haben sich tausende gläubige Christen in der Altstadt Jerusalems versammelt, um an Prozessionen teilzunehmen.
„Wir glauben, dass Jesus am Freitag gekreuzigt wurde und am Sonntag wieder auferstanden ist, somit gilt der Samstag dazwischen als Tag der Reflektion und Hoffnung“, erklärt Ibrahim Shomali, ein palästinensischer Priester aus Beit Jala.
Der Ostermarsch beginnt an der Grabeskirche, die an der Stelle gebaut wurde, an der Jesus gekreuzigt und begraben sein soll. Die verschiedenen christlichen Konfessionen wechseln sich mit ihren Gebeten ab, so dass jede den Gottesdienst nach ihrer Auffassung abhalten kann.
Kurznachrichten
Montag, 9. April 2012
Die jüdischen Siedler, die vor einigen Tagen aus dem „Machpelah“ Haus in Hebron evakuiert wurden, haben jetzt Zelte vor diesem aufgeschlagen. Sie planen, dort zu bleiben bis ihr Kaufvertrag des Hauses anerkannt wird und sie in ihre Häuser zurückkehren können. +++ Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat am Sonntagabend verkündet, dass die Elminierung von iranischen Wissenschaftler das Land nicht am Nuklearprogramm stoppen könne. Weiterhin sagte er, dass die meisten Länder, die die Islamische Republik kritisieren, selbst Atomwaffen besitzen, insbesondere das „heuchlerische zionistische Regime“.
Frohe Ostern und Pessach Sameach!
Freitag, 6. April 2012
Tausende Pilger aus der ganzen Welt besuchen derzeit das Heilige Land und feiern in Jerusalem das christliche Osterfest und die Auferstehung Jesu. Besonders die Jerusalemer Grabeskirche zieht die christlichen Pilger (siehe Bild) an. Zur selben Zeit feiert das jüdische Volk das Pessachfest und dankt Gott für die Befreiung der Kinder Israels aus der ägyptischen Sklaverei.
Palästinensischer Professor: „Moses führte Muslime aus Ägypten ins Gelobte Land“
Freitag, 6. April 2012
Dieser Tage feiert das Volk Israel das jüdische Pessachfest und erinnert sich an den biblischen Auszug aus Ägypten. Ein palästinensischer Professor behauptet jedoch, dass Mose nicht die jüdischen Kinder Israels herausführte sondern die muslimischen. „Mose, der Muslim brachte nur die Muslime der Kinder Israels aus Ägypten“, erklärte Professor Omar Jaara von der Al Najah Universität (siehe Foto) in Nablus.
Hamasführer gibt zu: „Keine palästinensischen Wurzeln in Palästina“
Freitag, 6. April 2012
Der US-Präsidentschafts- kandidat Newt Gingrich geriet unter starke Kritik als er sagte, dass die Palästinenser ein erfundenes Volk seien. Viele Kommentatoren haben sich über ihn lustig gemacht und meinten, dass ihmzufolge also Millionen von Arabern im so genannten „Palästina“ leben sollen. Aber Gingrich sprach nicht von der physischen Präsenz dieser Menschen, sondern von der nationalen Identität, die sie angenommen haben und der Tatsache, dass viele von ihnen vor nicht langer Zeit eingewandert sind.
Mehrheit der Israelis befürwortet Chametz-Verbot
Freitag, 6. April 2012
Eine aktuelle Umfrage hat ergeben, dass die meisten Israelis das Verbot der Chametz-Produkte, gesäuerte Nahrungsmittel, über die sieben Pessach Tage einhält und sogar befürwortet, dass Geschäfte es nicht verkaufen dürfen. Ab Freitag ist es Juden für eine Woche verboten, Chametz zu besitzen und zu essen. Dazu muss man sein Haus von jedem Krümel Chametz säubern und so bedeutet das Pessachfest ein ganzes Stück Arbeit.
Kurznachrichten
Freitag, 6. April 2012
++ Von der Sinai-Wüste aus haben Palästinenser oder Ägypter eine Katjuscha-Rakete auf Israels Ferienstadt Eilat abgeschossen. Israels Generalstabschef Benny Gantz sagte, dass jeder, der Israel von nah oder fern angreift, auch angegriffen wird.
Lesungen zu Pessach:
Freitag, 6. April 2012
Am Sederabend (am 6.04. nach Sonnenuntergang) liest man am Tisch aus der Haggadah. In 2. Mose 12 lesen wir vom ersten Pessach, noch in Ägypten gefeiert. Dann an den sieben Festtage liest man unter anderem aus 2. Mose 2,21-51; 4.Mose 28,19 bis 25. Aus den Prophetenbüchern wird aus Hesekiel 36,37-37,14 und 2. Samuel 22,1-51 gelesen.
Einstein-Webseite ist ein Hit
Donnerstag, 5. April 2012
Die neue Webseite der Albert Einstein-Archive hatte in den ersten fünf Tagen der Freischaltung bisher 21 Millionen Seitenaufrufe und 650.000 Besucher aus aller Welt. Das Projekt wurde am 19. März von der Hebräischen Universität in Jerusalem auf einer Pressekonferenz gestartet. Die Webseite beinhaltet über 80.000 Dokumente von oder über Einstein, sowie 2000 seiner Originalschriften.
Jüdische Siedler aus Hebron evakuiert
Donnerstag, 5. April 2012
Trotz der offiziellen Ankündigung am Mittwoch, dass die Bewohner des „Machpelah“- Hauses in Hebron noch bis Ende April dort bleiben dürfen, wurde es noch am selben Tag von der Armee geräumt. Die Aktion kam für alle Beteiligten absolut unerwartet und es stellt sich die Frage, ob Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, der eigentlich gegen eine sofortige Räumung war, überhaupt davon wusste.
Günter Grass: „Atommacht Israel bedroht den Weltfrieden“
Donnerstag, 5. April 2012
In Israel ist man über das Gedicht „Was gesagt werden muss“ des deutschen Literaturnobelpreisträgers Günter Grass empört, der Israel darin als größte Gefahr für den Weltfrieden beschreibt. Überdies forderte er Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, Israel nicht mit der Lieferung von weiteren U-Booten zu unterstützen, denn es könnte damit den Iran angreifen und die Deutschen wären indirekt Mithelfer in einem Krieg gegen den Iran.
Kurznachrichten
Donnerstag, 5. April 2012
+++ Israelische Polizisten haben die Reste einer Grad Rakete in Eilat gefunden, nachdem Einwohner Donnerstag Nacht Einschläge gehört hatten. Es wurden keine Verletzten gemeldet, einige Anwohner zeigten jedoch Symptome eines Schocks. Das israelische Militär arbeitet mit Kollegen aus Jordanien zusammen, um die Abschussstelle zu finden, die sich wahrscheinlich auf der Sinai-Halbinsel befindet.
Palästinenser ehren antisemitische Journalistin Helen Thomas
Mittwoch, 4. April 2012
Die palästinensische Vertretung in den USA hat die Journalistin Helen Thomas (91) für ihren Einsatz gegen die israelische „Besatzung” gewürdigt. Als die Fernsehreporterin 2010 vor laufender Kamera sagte, dass die Juden aus Palästina verschwinden sollten, musste sie ihre langjährige Karriere aufgrund starker internationaler Kritik beenden. Auf Nachfrage, wohin die Juden denn sonst gehen sollten, antwortete Thomas damals: „Sie sollen dorthin gehen, woher sie gekommen sind, Deutschland, Polen, Amerika oder sonst wohin. Die Palästinenser leben unter Fremdherrschaft, denn es ist ihr Land.“ Dass die palästinensische Führung Helen Thomas (im Bild mit US-Präsident Barack Obama) jetzt ehrt, wird von den Medien kaum wahrgenommen und es wird auch nicht dazu führen, die Palästinenserführung als Friedenspartner zu diskreditieren.
Jüdische Siedler in Hebron dürfen noch bis Ende April bleiben
Mittwoch, 4. April 2012
Nachdem das gestrige Ultimatum zur Räumung des „Machpelah“-Hauses (Bild) in Hebron ohne Konsequenzen ablief, erklärten israelische Regierungsvertreter, dass das umstrittene Haus neben der Grabstätte der Patriarchen nun bis zum 25. April evakuiert werden müsse. Dies wurde letzte Nacht auf einem Treffen zwischen Premierminister Netanjahu, Verteidigungsminister Barak und einigen weiteren Ministern beschlossen. Der zukünftige Status des „Machpelah“-Hauses ist noch nicht geklärt, denn obwohl dessen Kauf mitterweile als rechtmäßig anerkannt ist, ist die Entscheidung eine politische und muss von der Regierung getroffen werden. Einerseits gehört es zum Programm der Regierungspartei Likud, dass Juden in Hebron leben sollen, andererseits besteht die Angst, das sensible Gleichgewicht mit den arabischen Einwohnern Hebrons zu stören.
Israel liefert Benzin nach Gaza
Mittwoch, 4. April 2012
Nach wochenlanger Weigerung des Hamas-Regimes in Gaza, Treibstoff aus Israel zu importieren, hat es sich nun doch dazu durchgerungen. Allerdings erfolgt der Kontakt mit Israel über die PLO im Westjordanland, die das Geld von der Hamas bekommt und es dann an Israel weiterleitet. Die Stromversorgung in Gaza läuft schon seit Februar sehr unregelmäßig, mit Stromausfällen von bis zu 18 Stunden pro Tag. Die Versorgung aus Ägypten funktioniert auch nicht, da auch dort eine Krise im Kraftstoffsektor herrscht, so dass sogar das Rote Kreuz schon einschreiten musste und Treibstoff nach Gaza lieferte. Dort gibt es vor den Tankstellen regelmäßig lange Warteschlangen.
Kurznachrichten
Mittwoch, 4. April 2012
+++ Ironi Kiryat Shmona ist nach einem 0:0 gegen Hapoel Tel Aviv neuer israelischer Fußball-Meister. Der Titel für den kleinen Verein von der Nordgrenze ist eine Sensation. Bislang wurde der israelische Fußball von Teams aus Tel Aviv, Jerusalem und Haifa dominiert. +++ Am Freitag Abend beginnt das achttägige Pessachfest. Derzeit sind die israelischen Hilfsorganisationen im Großeinsatz, um noch rechtzeitig an 32.000 hilfsbedürftige Familien Lebensmittelpakete und Karten für einen kostenlosen Einkauf zu verteilen.
„Bei Raketenangriff auf Israel würden weniger als 300 Menschen sterben“
Dienstag, 3. April 2012
Im Falle eines Krieges mit dem Iran würden voraussichtlich weniger als 300 Menschen in Israel durch Raketenangriffe ums Leben kommen, so eine Veröffentlichung des israelischen Sicherheitskabinetts, das ein Szenario für den schlimmsten Fall erstellt hat. Demnach seien etwa 100.000 Raketen aus dem Libanon, Syrien, dem Iran und Gaza auf Israel gerichtet. Die Möglichkeiten von Langstreckenraketen, vom Iran aus Israel zu treffen, seien jedoch begrenzt. Als Schutz gegen diese Raketen wird das Abfangsystem „Eiserne Kuppel“ eingesetzt, das stetig ausgebaut wird, sowie die vielen Bunker im Lande.
Jüdische Siedler wollen Pessach-Abend in Hebron verbringen
Dienstag, 3. April 2012
Israels Premierminister Netanjahu hat Verteidigungsminister Barak gebeten, die Räumung des „Machpelah-Hauses” in Hebron zu verschieben, um den Bewohnern mehr Zeit zu geben, ihren Anspruch darauf nachzuweisen. Das Verteidigungsministerium hatte den Siedlern ursprünglich Zeit bis heute 15 Uhr gegeben, das Haus neben der Grabstätte der Patriarchen (Machpelah) zu verlassen. Diese aber behaupten, das Haus legal gekauft zu haben und wollen sich nicht verdrängen lassen. „Wir machen keine Vorbereitungen für eine Evakuierung und denken nicht daran, unser Haus zu verlassen,” sagte Schlomo Levinger, einer der Siedler in Hebron.
Behinderte Jugendliche helfen in der Nuklearanlage Dimona aus
Dienstag, 3. April 2012
Eine Gruppe 18-jähriger Israelis mit körperlichen Behinderungen hat einen Freiwilligen-Dienst in Israels streng geheimer Atomanlage Dimona aufgenommen. Diese Jugendlichen wollen dem Staat dienen wie alle anderen Israelis in ihrem Alter. Eine Organisation für israelische Freiwillige, in Zusammenarbeit mit der Armee, gibt ihnen diese ungewöhnliche Möglichkeit. Die Arbeit der Behinderten ist nicht sehr hart: Sie helfen dabei Güter zu sortieren, den Garten zu pflegen, die Anlage sauber zu halten und andere simple, aber wichtige Tätigkeiten zu verrichten.
Kurznachrichten
Dienstag, 3. April 2012
Die anti-missionarische Bewegung Yad L'Achim hat vor Einladungen zu Seder-Feiern am Vorabend des Pessach-Festes gewarnt. Sie seien als koschere Veranstaltungen angekündigt. Tatsächlich würden sich christliche Missionare dahinter verbergen, die Juden von ihrem Glauben abbringen wollten. Die orthodoxe Gruppierung fordert ein schärferes Anti-Missionsgesetz. +++ Der Benzinpreis in Israel ist auf ein Rekordhoch gestiegen. Acht Shekel (ca. 1,60€ Euro) kostete ein Liter Benzin, – fünf Agurot mehr als noch im Februar. Mehrere hundert Menschen gingen auf die Straße, um für niedrigere Benzin- und Strompreise zu demonstrieren.
„Marsch auf Jerusalem“ ohne die befürchteten Krawalle
Montag, 2. April 2012
Die für den „Marsch auf Jerusalem“ befürchteten blutigen Krawalle sind ausgeblieben. Am Freitag versuchten Tausende Palästinenser und ausländische Pro-Palästinenser-Gruppen vergeblich, über Israels Grenzen ins Heilige Land einzudringen. Es kam nur zu vereinzelten Ausschreitungen. Etwa 500 Palästinenser lieferten sich am Kalandia-Checkpoint zum Eingang nach Ramallah, elf Kilometer nördlich von Jerusalem, eine Schlacht mit Israels Polizei. Rund 100 Palästinenser protestierten vor dem Jerusalemer Damaskustor gegen Israel. So verlief der „Land-Tag“ mit dem „Marsch auf Jerusalem“ relativ ruhig, verglichen mit dem, was man befürchtet hatte.
Nach Angaben der Organisatoren sollten zwei Millionen „Demonstranten” an den Grenzen Israels zusammenkommen. Es erschienen insgesamt jedoch nur etwas mehr als 2000, die von der israelischen Armee relativ leicht zu kontrollieren waren. Ein israelischer Araber soll bei den Zusammenstößen umgekommen sein, auf Seiten der israelischen Armee sind keine Verletzten zu verzeichnen.
Imam von Nazareth wegen Terror-Hetze verurteilt
Montag, 2. April 2012
Der Imam von Nazareth, Abu Salim Scapa (47), wurde verurteilt, weil er in Moscheen in Nazareth und Jerusalem zum globalen Heiligen Krieg und zum tödlichen Terror gegen Juden, Christen und auch gegen abtrünnige Moslems aufgerufen hat. Mindestens zwei Gruppierungen sollen direkt von den Predigten des Imams zu Gewalt gegen Christen und Juden inspiriert worden sein. Eine davon wird verdächtigt, einen israelischen Taxifahrer ermordet zu haben. Weiterhin verteilte Abu Salim Poster, Bücher und Manifeste über den internationalen Dschihad (Heiliger Krieg) in seiner Moschee und präsentierte sie auch auf seiner Website. Der Imam, der dem Terrornetzwerk Al-Kaida nahe stehen soll, wurde im Oktober 2010 festgenommen und steht seither unter Hausarrest. Das Strafmaß wurde noch nicht bekannt gegeben.
Siedler drängen auf Genehmigungen für „illegale“ Außenposten
Montag, 2. April 2012
Die israelische Regierung beschäftigt sich erneut mit jüdischen Siedlungen in Judäa und Samaria. Dabei geht es um Siedlungen, die als illegal eingestuft wurden und geräumt werden sollen. Die Maßnahmen sind innerhalb der Likud-Partei von Ministerpräsident Netanjahu umstritten. Die Minister Gideon Sa'ar, Yuli Edelstein und Yisrael Katz drängen nun auf eine Klärung. Bislang sah Netanjahus Politik meist so aus, dass er jüdische Außenposten auf staatlichem Boden nachträglich genehmigte, während er Siedlungen auf privatem palästinensischen Grund und Boden räumen ließ. Den Ministern ist diese Regelung nicht eindeutig genug. Aus Siedlerkreisen wird gefordert, für verlassenes, nicht genutztes Gelände Sonderregelungen zu schaffen. Sie wollen nachträgliche Baugenehmigungen für ihre Häuser, die Palästinenser sollen für ihr Land eine Entschädigung erhalten.
Kurznachrichten
Montag, 2. April 2012
+++ Ein 55 Jahre alter ultraorthodoxer Jude ist am Montag in Jerusalem von einem Araber mit einer Axt angegriffen worden. Der Mann wurde bei dem Vorfall am Damaskustor in der Jerusalemer Altstadt leicht verletzt. Der Täter flüchtete, die Polizei fahndet nach ihm. +++ Drei palästinensische Kinder sind bei einem Wohnungsbrand in Gaza ums Leben gekommen. Nach Angaben der Behörden waren Kerzen die Brandursache, die wegen eines Stromausfalls angezündet worden waren.

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