News Archive

März 2012

Höchste Alarmbereitschaft an Israels Grenzen
Freitag, 30. März 2012
Nicht nur in Israel sind Polizei und Armee in höchster Alarmbereitschaft – auch in den Nachbarländern reagieren die Behörden auf den für heute ausgerufenen arabischen „Tag des Landes“. Allein im Libanon werden 30.000 Teilnehmer bei verschiedenen anti-israelischen Protestaktionen erwartet. Die libanesische Armee hat deshalb Kontrollstellen eingerichtet, um Konflikte an der Grenze zu verhindern. Die israelische Armee hat ihre Truppen an der Nordgrenze verstärkt. Sie haben die Anweisung erhalten, Demonstranten vom Grenzzaun fernzuhalten. In Syrien erklärte ein Sprecher der Demonstranten, man plane keinen Marsch zu den Golanhöhen. Israel hatte zuvor angekündigt, man werde die Grenze zu Syrien schützen. Der Führer der Hamas-Terrorgruppe im Gazastreifen, Ismail Haniyeh, erklärte: „Die Proteste kündigen die bevorstehende Befreiung der Al-Aksa-Moschee von der schändlichen Besatzung an.“
Netanjahu gratuliert seinem Vater zum 102. Geburtstag
Freitag, 30. März 2012
Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu (63) hat den 102. Geburtstag seines Vaters Benzion Netanjahu gefeiert. „Ich wünsche Dir, dass Du Deine Kinder und Enkelkinder genießt. Auch wünsche ich Dir noch viele Jahre und viel Gesundheit. Die zukünftigen Generationen sollen von deinem reichen Wissen lernen“, so der Regierungschef. Sein Vater ist Professor für jüdische Geschichte und ehemaliger Herausgeber der Encyclopaedia Hebraica. Er zählt weltweit zu den führenden Historikern, die das jüdische Leben im Mittelalter in Spanien erforschten. Benzion Netanjahu gilt als einer der Führer der zionistischen Bewegung in den USA und wird, obwohl er in einem Altersheim lebt, als aktiver Professor und Zionist geschätzt. Er war tätig als Sekretär Zeev Jabotinskys, des „Vaters des revisionistischen Zionismus“. Vater und Sohn Netanjahu führen eine sehr enge Beziehung.
Iraner: Wir lieben euch Israelis auch
Freitag, 30. März 2012
Die Spekulationen über einen israelischen Militärschlag gegen den Iran wachsen – und inmitten dieser Spannungen versichern sich Israelis und Iraner über das Internet, dass sie sich lieben. Wie berichtet, hatten zwei Israelis über das soziale Netzwerk „Facebook“ eine Kampagne gestartet. Sie unterstrichen darin, wie sehr sie das iranische Volk schätzten und dass sie es nicht bombardieren wollten. Direkte Telefonverbindungen zwischen Israel und dem Iran sind nicht möglich, aber über „Facebook“ erregte die Aktion große Aufmerksamkeit. Nach Angaben der Initiatoren wurde die Seite von mehr als 33.000 iranischen Nutzern aufgerufen. Nun gab es eine Antwort: Auf der Videoplattform „YouTube“ erklärte ein Mann in einem kurzen Film, er sei Iraner und wolle den Israelis danken: „Wir wollen keinen Krieg, wir wollen Frieden.“
Kurznachrichten
Freitag, 30. März 2012
>+++ Der von der Hamas entführte frühere Soldat Gilad Schalit hat sich mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu getroffen. Er dankte der israelischen Regierung für ihre Bemühungen zu seiner Freilassung. Seine Rehabilitation mache Fortschritte, er habe schon sechs Kilo zugenommen. +++ Der Kenianer Sammy Tu hat den Tel Aviv-Marathon gewonnen. Er legte die gut 42 Kilometer lange Strecke in 2 Stunden und 15 Minuten zurück. An dem Marathon hatten rund 25.000 Läuferinnen und Läufer aus aller Welt teilgenommen +++ Ein jüdischer Bus ist auf dem Scopus-Berg in Jerusalem von Arabern mit Brandsätzen und Steinen beworfen worden. Die Insassen, eine Festgesellschaft auf dem Rückweg von einer Bar Mitzwa-Feier, kam mit dem Schrecken davon.
Militärschlag gegen Iran von Flugplätzen in Aserbaidschan?
Donnerstag, 29. März 2012
Israel hat sich offenbar das Recht gesichert, Flugplätze in Aserbaidschan für einen möglichen Militärschlag gegen den Iran zu nutzen. Das haben heute amerikanische Medien gemeldet, die sich auf diplomatische Quellen berufen. Demnach habe die Regierung in Baku erlaubt, dass die israelische Armee vier frühere sowjetische Militärflugplätze anfliegen dürfe. Zwischen Israel und Aserbaidschan hatte es in den vergangenen Monaten zahlreiche Gespräche gegeben. Im Februar sei ein Vertrag unterzeichnet worden, wonach der jüdische Staat moderne Drohnen und Raketen-Abwehrsysteme nach Aserbaidschan liefere.
Israel erwartet ein turbulentes Wochenende
Donnerstag, 29. März 2012
Hunderttausende von pro-palästinensischen Demonstranten werden morgen zu einem globalen „Marsch auf Jerusalem“ erwartet. In der ganzen Region soll es Proteste geben. Die israelische Grenzpolizei und das Militär haben erklärt, sie seien vorbereitet und würden Verletzungen der Staatsgrenzen verhindern. Man stehe auch mit den palästinensischen Sicherheitsbehörden in Kontakt. Die sollen verhindern, dass israelische Siedlungen angegriffen werden. Mit ihrem „Tag des Landes“ wollen die Araber ihren Anspruch auf ganz Israel einschließlich Jerusalem deutlich machen. Proteste soll es nicht nur im sogenannten Westjordanland und im Gazastreifen geben, sondern auch von muslimischen Organisationen im Libanon, in Jordanien und in Ägypten.
Pessach und Wein gehören zusammen
Donnerstag, 29. März 2012
Am Freitag kommender Woche feiert das Volk Israel Pessach, den biblischen Auszug aus der ägyptischen Sklaverei in die Freiheit. Gott errettete sein Volk und führte es ins Gelobte Land. Das biblische Fest der Erlösung und Freiheit ist heutzutage nicht weniger gültig als früher. Während des Pessachmahls genießt jeder vier Gläser Wein. Roter Wein symbolisiert das Leben. Beim Pessachmahl erinnert der Wein an das Blut der Opfertiere, das bei der Feier des Bundesschlusses am Fuße des Sinai-Berges mit den Worten „Das ist das Blut des Bundes, den Gott mit euch geschlossen hat“ (2. Mose 24) versprengt wurde. Damit ist das Abendmahl Jesu vom Grundgedanken des Pessach her zu verstehen. Wein schenkt Leben und Lebensfreude. Damit erinnert sich das Volk Israel an Gottes Gnade und Erlösung. Und so wie Gott damals sein Volk errettete, so wird Er auch in dieser Zeit seinem Volk beistehen!
Für die bevorstehende Pessachwoche bietet die Weinkellerei Bar Giyora unseren Leserinnen und Lesern den Rotwein Jehuda 2009 (Cabernet Sauvignon 38%, Merlot 25%, Petit Verdot 25% und Cabernet Franc 12%) an.
Kurznachrichten
Donnerstag, 29. März 2012
Der mit großer Mehrheit (62 Prozent) zum neuen Vorsitzenden der oppositionellen Kadima-Partei gewählte Shaul Mofaz ging als erstes zur Westmauer und dankte Gott für seinen Sieg. Die Verliererin Tzipi Livni hüllte sich dagegen in Schweigen und verschwand. Beobachter rechnen damit, dass sie sich ganz aus der Politik zurückzieht. +++ Der 321 Seiten starke Jahresbericht der israelischen Staatsbank , die von Stanley Fisher geführt wird, weist aus, dass Israels Wirtschaft in einer sehr guten bis exzellenten Verfassung ist.
Frankfurts neuer Bürgermeister ist jüdisch
Mittwoch, 28. März 2012
Am Montag wurde Peter Feldmann von der SPD in Frankfurt am Main zum ersten jüdischen Bürgermeister seit dem Jahr 1933 gewählt. „Ich hätte nicht gedacht, dass ich gewinnen kann. Niemand hat damit gerechnet!”, erklärte der euphorische Sieger, der nach seinem Abitur für einen Auslandsaufenthalt nach Israel ging. „Es zeigt die Stärke unserer offenen und liberalen Stadt,” fügte Feldmann hinzu.
In Frankfurt leben heute etwa 7000 Juden, vor dem Krieg waren es über 30.000. Die Stadt war immer ein wichtiges jüdisches Zentrum und wurde 1924 bis 1933 vom jüdischen Bürgermeister Ludwig Landmann regiert. Dieser brachte neuen Glanz nach Frankfurt, indem er unter anderem das Waldstadion und großflächige Wohnprojekte errichtete.
Peres soll Pollard befreien
Mittwoch, 28. März 2012
Über 10.000 Israelis haben eine Petition an Israel Präsident Schimon Peres gerichtet, in der sie fordern, dass er den seit 26 Jahren in Haft in den USA sitzenden Jonathan Pollard freihandelt. Das soll geschehen, bevor er die US-amerikanische Auszeichnung „Medaille der Freiheit“ annimmt. Unter den Unterzeichnern befinden sich israelische Politiker, Künstler und politische Organisationen. Obwohl Pollard der Spionage überführt wurde, ist seine Haftstrafe im Vergleich zu Spionen aus anderen Ländern zu lang. Alle Bemühungen der israelischen Regierung, ihn zu befreien, waren bis jetzt erfolglos. Die Ankündigung von US-Präsident Barack Obama gab den israelischen Aktivisten jedoch neue Hoffnung. Auf einer Konferenz vor einigen Tagen erklärte er, dass er in diesem Sommer die Friedensmedaille an Schimon Peres überreichen möchte. Diese Medaille ist die höchste Auszeichnung, die ein Zivilist in den USA bekommen kann.
Geht es mit Kadima wirklich vorwärts?
Mittwoch, 28. März 2012
Mit 61 Prozent der Wählerstimmen hat Ex-Militärgeneralstabschef Schaul Mofaz (64, siehe Bild) die Parteiwahlen der Kadima, zu Deutsch „vorwärts“, gegenüber Parteichefin Zippi Livni (37 Prozent) gewonnen. „Von nun an gehen wir einen gemeinsamen Weg“, sagte Mofaz in seiner Siegesrede und lud Livni (54) ein, gemeinsam auch bei den nächsten Knessetwahlen zu siegen. „Heute Abend hat Kadima gewonnen und unsere nächste Aufgabe ist es, die Netanjahus Regierung abzusetzen“, so Mofaz. Die Verliererin Livni, die ehemalige Agentin des israelischen Geheimdienstes Mossad, hielt keine Rede, aber beglückwünschte den neuen Parteichef und fügte hinzu, dass sie müde sei und schlafen möchte. Aus Kreisen um Livni wurde verlautet, dass sie aus dem politischen Leben in Israel zurücktreten wird. Man sagt von ihr, sie sei zu arrogant und auf emotionaler Ebene weit vom Volk entfernt.
Kurznachrichten
Mittwoch, 28. März 2012
>+++ Der Außenminister von Costa Rica, José Enrique Castillo, hat Israel am Mittwoch besucht. Er besichtigte die Holocaustgedenkstätte Yad Vashem, nahm an einer Zeremonie teil und signierte das Gästebuch der Gedenkstätte. +++ Der seit Jahren in Israel inhaftierte palästinensische Terroristenführer Marwan Barghouti rief von seinem Gefängnis aus die Palästinenser auf, alle Verhandlungen mit Israel zu beenden und dafür einen dritten Intifada-Terroraufstand gegen Israel zu starten. Dass Israels Demokratie solche Appelle zulässt, ist unverantwortlich. +++ Weil immer mehr Palästinenser über die Sinai-Grenze nach Israel kamen, um illegal in Israel zu leben und auch Drogen und Waffen nach Israel zu schmuggeln, wird Israel im Süden durch einen 4,70 Meter hohen und 242 Kilometer langen Zaun abgesichert.
Kadima wählt Parteivorsitzenden
Dienstag, 27. März 2012
In Israel wählen am Dienstag 95.000 Mitglieder der Kadima-Partei ihren neuen Parteiführer. Die bisherige Parteichefin Zipi Livni wird diesmal von ihrem Parteikollegen und Rivalen, Israels Ex-Militärstabschef Schaul Mofaz herausgefordert. Mofaz tendiert, sobald er gewählt wird, in die Rechtskoalition von Regierungschef Benjamin Netanjahu einzutreten, was Livni in ihrer politischen Agenda bisher ablehnt. Obwohl sich Kadima als liberale Partei in der Mitte sieht, die vor sieben Jahren aus diversen Knessetabgeordneten der rechtsorientierten Likud-Partei, sozialistischen Arbeiterpartei und säkularen Schinui-Partei (Tommy Lapid) gegründet wurde, so fehlt Kadima bis heute eine klare Identifizierung. Der Streit innerhalb der Partei hat dazu beigetragen, dass sie keine klare politische Linie hat und zwischen rechts und links pendelt.
Auch wenn sie die zweitgrößte Partei im israelischen Parlament ist, so muss Kadima dem Volk unbedingt eine deutliche Agenda vorlegen, die anders als die Likud und Arbeiterpartei aussieht.
Global March to Jerusalem nähert sich den Grenzen Israels
Dienstag, 27. März 2012
Die israelischen Streitkräfte machen sich für den „Tag des Landes“ bereit, an dem Araber in und außerhalb Israels nach Jerusalem marschieren wollen. Das Ereignis ist für Freitag, den 30. März, geplant und es könnte zu größeren Auseinandersetzungen kommen, da regionale Mächte wie Hisbollah, der Iran, die Muslimbruderschaft sowie Hamas an der Planung beteiligt waren. Tausende Teilnehmer aus dem Nahen Osten und Teilen Asiens sind schon in Syrien angekommen und werden sich in den nächsten Tagen auf den Weg zur israelischen Grenze machen. Ähnliche Märsche sind aus Jordanien, dem Libanon, Ägypten und den palästinensischen Gebieten geplant.
Israel hat seine Nachbarstaaten davor gewarnt, die Märsche zu erlauben, aber diese scheinen nicht an einer Deeskalation interessiert zu sein.
Judea Pearl bekommt den Computer-Nobelpreis
Dienstag, 27. März 2012
Judea Pearl hat den angesehen Turing Preis gewonnen, der für Wissenschaftler der Computertechnologie dem Nobelpreis gleichkommt. Pearl hat den Preis für seine „Innovationen, die wichtige Schritte zur Partnerschaft von Mensch und Maschine ermöglichen“ gewonnen, schreibt die Organisation für Computertechnologie (ACM). Pearl ist Professor an der Universität von Los Angeles. Er wurde 1936 in Tel Aviv geboren und hat seinen Abschluss am Technion von Haifa gemacht. Der Wissenschaftler ist der Vater des 2002 ermordeten Journalisten Daniel Pearl, der in Pakistan entführt wurde. Pearls Arbeit in den letzten 30 Jahren hat die theoretische Basis für wichtige Innovationen geliefert, wie Apples Spracherkennung und Googles selbststeuernde Autos. Aber nicht nur auf dem Gebiet der Computerwissenschaft hat Pearl für Fortschritte gesorgt, auch als Wissenschaftsphilosoph ist er eine Autorität.
Kurznachrichten
Dienstag, 27. März 2012
+++ Israel hat jegliche Beziehungen zur Genfer Menschenrechtsbehörde abgebrochen, weil die Menschenrechtskommission der UNO negativ gegenüber Israel eingestellt ist. Es wird geplant, einen Untersuchungsausschuss nach Israel zu senden, um die Siedlungspolitik zu beobachten. Das die UNO Israel vorschnell verurteilt, zeigte auch u.a. der Gaza-Report von Richter Goldstein. Als der Report widerrufen wurde, weigerte sich die UNO, Israel zu rehabilitieren. Das will man im jüdischen Staat. +++ Israels Außenminister Avigdor Lieberman bezeichnete die Politik der Palästinenser als „diplomatischen Terror“. Mit pro-palästinensischen Massendemonstrationen gegen Israel wird in der Welt gegen Israel gewettert.
Bibi ist ein Hit im Facebook!
Montag, 26. März 2012
Die Facebook-Seite des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin „Bibi“ Netanjahu ist zu einer Internet-Sensation geworden. Schon 180.000 Freunde hat er im sozialen Netzwerk und seine Kommentare und Beiträge haben schon Kultstatus erreicht. Allerdings schreibt Netanjahu seine Einträge nicht selbst - Noga Katz (29) trägt die Verantwortung für die Facebook-Präsenz des israelischen Regierungschefs. „Der Ministerpräsident hat selbst viel zu sagen, wenn es um die Kommunikation in den neuen Medien geht. Er versteht die Möglichkeiten und die Wichtigkeit des Internets und möchte von uns auf dem Laufenden gehalten werden,” sagt Frau Katz. „In einem Fall hat Netanjahu selbst direkt in unsere Arbeit eingegriffen. Es ging um die Geschichte „Bibi im Hintergrund”: Als Gilad Schalit befreit wurde, machte die israelische Pressestelle der Regierung ein Foto, auf dem sich Vater und Sohn umarmen und ein lächelnder Ministerpräsident im Hintergrund zu sehen ist. Dieses Foto wurde in aller Welt veröffentlicht; und schon nach einigen Stunden erschienen die ersten satirischen Fotomontagen, in denen das israelische Staatsoberhaupt in allen möglichen (und unmöglichen) Situationen in Hintergrund zu sehen ist (siehe Bild).
Migron soll bis August geräumt werden
Montag, 26. März 2012
Das Oberste Gericht in Jerusalem hat die Vereinbarung zwischen der israelischen Regierung und den jüdischen Siedlern abgelehnt. Es fordert die zügige Räumung von Migron bis Anfang August. Die Vereinbarung sah vor, dass die Bewohner von Migron bis November 2015 freiwillig in Neubauten umziehen, die ihnen in zwei Kilometern Entfernung zur Verfügung gestellt werden. Noch Anfang des Monats hatte die Regierungskoalition von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu die Richter gebeten, die Siedler weitere drei Jahre dort wohnen zu lassen. Die Regierung wie auch die jüdischen Siedler waren von der Gerichtsentscheidung überrascht und haben mit der Zustimmung des Obersten Gerichts gerechnet. Die jüdischen Siedler kritisierten das Urteil. Israels linksliberale Friedensbewegung „Friede Jetzt“, die die jüdischen Siedlungen im biblischen Kernland schon über Jahre hinweg bekämpft, lobte die Entscheidung des Gerichts.
Reisewarnung für Israelis und Juden weltweit
Montag, 26. März 2012
Israelische Sicherheitsbehörden haben Reisewarnungen an Israelis für die Frühlingssaison und besonders während des Pessachfestes abgegeben. Vor dem Hintergrund erhöhter terroristischer Aktivität in diesem Jahr werden Israelis und Juden, die sich als solche zu erkennen geben, vor bestimmten Reisezielen gewarnt. Im Grunde hat sich die Lage in allen moslemischen Ländern verschlechtert. Länder, die vor einem Jahr noch relativ sicher waren, sollen heute gemieden werden, wie beispielsweise die Türkei, ganz Nordafrika und auch Thailand, eines der beliebtesten Reiseziele junger Israelis. Genauso wie die Sinai-Halbinsel, in der mittlerweile fast Anarchie herrscht.
Kurznachrichten
Montag, 26. März 2012
+++ 95 Prozent der Israelis sind der Meinung, dass die Unterstützung der amerikanischen Juden für den Staat Israel unentbehrlich sei. +++ Der Vater von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, Ben Zion Netanjahu, wurde am 25. März 102 Jahre alt und erfreut sich guter Gesundheit. +++ In Tel Aviv forderten etwa 1000 Israelis die israelische Regierung auf, den Iran nicht zu bombardieren. Die Milliarden, die man dafür ausgibt, sollten lieber in Israels Gesundheitswesen gesteckt werden, so die Demonstranten. „Was aber, wenn der Iran Israel zuerst mit Atombomben angreift, wo bleibt dann noch Israels Gesundheitswesen?“ fragt die andere Seite. +++ In Israel leben derzeit 1,5 Millionen Araber, die israelische Staatsbürger sind. Bei Israels Staatsgründung 1948 waren es 150.000.
UN-Friedenstruppe von Beduinen bedroht
Freitag, 23. März 2012
Vierhundert Beduinen umzingeln derzeit das Militärlager der internationalen UN-Friedenstruppe MFO (Multinational Force and Observers) auf der Sinai-Halbinsel. Die UN-Gesandten sollen gemeinsam mit ägyptischen Soldaten die Einhaltung des Friedensvertrags zwischen Israel und Ägypten wahren. Die bewaffneten Beduinen blockieren das UN-Lager, in dem hunderte Soldaten der UNO aus den USA, Kolumbien und Uruguay stationiert sind. Zu dem Aufstand kam es, weil fünf Beduinen von Soldaten verhaftet wurden. Seit 1979 patrouillieren 1400 blaue Friedenshelme aus 14 verschiedenen Nationen für die Sicherung des Friedens im Sinai. Nun aber scheint sich die politische Situation nach der arabischen Revolution im Ägypten zu ändern. Die ägyptische Armee verliert allmählich die Herrschaft über die Beduinenstämme im Sinai und darunter haben nicht nur Israel, sondern nun auch die stationierten Soldaten zu leiden.
Klänge der Altstadt
Freitag, 23. März 2012
Die Jerusalemer Altstadt bei Nacht ist immer ein Erlebnis. Man wandert durch die engen Gänge, die so viel erzählen würden, wenn sie könnten – eine geheimnisvolle und romantische Atmosphäre. Überdies konnten Besucher vom 20. bis 23. März die „Klänge der Altstadt“ (Tzlilim be’Ir Haatika) vernehmen. Mit Musik aus der jüdischen, christlichen und muslimischen Welt wurden die Ohren der Besucher verwöhnt. Die verschiedenen musikalischen Einflüsse machten dieses Festival zu einem Potpourri, das repräsentativ für die Vielfältigkeit Israels steht. Neben muslimischer und armenischer Musik, gaben auch Gospelsänger ihr Können zum Besten. Die Band „Musiker in der Luft“ machte ihrem Namen alle Ehre und ließ sich an der Stadtmauer am Jaffator auf Stühlen die Steinwand hinaufziehen. So baumelten sie fröhlich und stimmten ihre Lieder an (siehe Bild).
Chinesen lieben israelische Kühe
Freitag, 23. März 2012
Die Chinesen sind von der israelischen Kuh mehr als begeistert. Und das, weil die israelische Kuh jährlich 11.500 Liter Milch produziert, also doppelt so viel wie die chinesische Kuh. Aus diesem Grund kam eine chinesische Delegation nach Israel, um das israelische Milchwunder an Ort und Stelle kennenzulernen. Die Chinesen sind Gäste der israelischen Firma Afimilk im Kibbutz Afik auf den Golanhöhen. Die Firma ist weltweit führend in der Milchtechnologie. In Israel durchlaufen die chinesischen Milchbauern ein mehrwöchiges Lehrprogramm im Kibbuz durch. Ihnen wird gezeigt, wie ein Kuhstall verwaltet werden muss, welche Nahrungsmittel den Kälbern und Kühen am besten bekommen und sie lernen den Umgang mit dem so genannten „Verhaltensmessgerät“ für Kühe, mit dem man das Verhalten der Tiere bestimmen kann.
Kurznachrichten
Freitag, 23. März 2012
+++ Michael Schneider spricht heute, am Freitag, den 23. März 2012 um 19:30 Uhr in A - 4070 EFERDING bei Linz / Österreich, Christengemeinde Eferding, Gewerbestrasse 4, E. Raab, Tel.: 06888-189287; Thema: „Die aktuelle Lage Israels und des Nahen Ostens – biblisch betrachtet“, sowie morgen am Samstag, den 24. März 2012 um 17 Uhr in A - 1200 WIEN / Österreich, Hit-Gemeinde Wien 20, Gerhardusgasse 26 / 107 (Obergeschoss); K. Benczedi, Tel.: 0699 12376685 Thema: „Juden und Christen – was sie trennt und vereint“; und Gottesdienst um 18 Uhr mit Thema: „Ruth, die Moabiterin – das Vorbild“ +++ Übermorgen am Sonntag, den 25. März 2012, spricht Michael Schneider um 18 Uhr in A - 1150 WIEN / Österreich, Haus der Herrlichkeit, Braunhirschengasse 6 / B; G. Reinisch, Tel.: 0676-7425349; Thema: „Die aktuelle Lage Israels und des Nahen Ostens – biblisch betrachtet“+++ Israels Verteidigungsminister Ehud Barak fordert von den USA und Israel die Festlegung einer letzten Frist für Verhandlungen mit dem Iran.
Der Frühling ist da!!
Donnerstag, 22. März 2012
In Israels Süden, besonders um den palästinensischen Gazastreifen herum, blüht das Land am schönsten. Die weiten Flächen am Rande der Negevwüste, die rund ums Jahr nur trocken und braun sind, zeigen sich für wenige Wochen vor dem jüdischen Pessachfest in bunten Farben. Felder mit Millionen von roten Mohnblumen, dazwischen Lilien und drumherum grüne Weizenfelder, die nach dem vielen Regen saftig in die Höhe sprießen. Israelische Wanderer lieben es, den Süden zwischen Beerscheva und dem Gazastreifen in diesen Wochen zu besuchen, auch wenn ein Wanderausflug von der täglichen Bedrohung durch Raketen aus dem Gazastreifen überschattet wird. Die wunderschöne Blütezeit vergeht schnell und danach färbt die brennende Hitze die Wüste wieder gelb. In Jerusalem und den judäischen Bergen können im Frühling wilde Veilchen zwischen den Bäumen und Felsen bewundert werden.
Vorbereitungen auf den Global March to Jerusalem
Donnerstag, 22. März 2012
Israel bereitet sich auf den Global March to Jerusalem, den globalen Marsch nach Jerusalem, vor. Am Freitag, den 30. März, planen eine Millionen Moslems aus den arabischen Nachbarländern, die israelische Grenze zu stürmen. Arabischen Führern zufolge soll diese Initiative, „Palästina und Jerusalem aus den Händen der Zionisten befreien“. Das israelische „Informationszentrum für Geheimdienst und Terrorismus“ (ITIC: Intelligence and Terrorism Information Center) gab bekannt, dass der Iran hinter dem Aufruf, Israel mithilfe der arabischen Bevölkerung an den Grenzen anzugreifen, stehe. Die Moslems planen, genau wie im Sommer 2011(siehe Bild), Israels Grenzzaun mit einer riesigen Menschenmenge zu durchbrechen.
Junge Palästinenser wollen Gewalt
Donnerstag, 22. März 2012
Eine Umfrage unter jungen Palästinensern zwischen 18 und 30 Jahren erbrachte überraschende, aber auch nicht-überraschende Resultate. Trotz konstanter Versuche von Israelkritikern, die „die Besatzung“ als wesentliches Element im Leben der palästinensischen Araber beschreiben, sagen nur 5,8 Prozent, dass ihnen die Präsenz jüdischer Menschen und der israelischen Armee in Judäa und Samaria Sorgen bereite. Die Mehrheit (55,8 Prozent) der jungen Palästinenser sorgt sich vielmehr darum, Arbeit zu finden und ihre Bildung zu finanzieren. Dies bezeichnen sie nicht als Probleme, die mit der „Besatzung“ in Zusammenhang stehen. Zur gleichen Zeit machte die Umfrage deutlich, wie stark anti-israelisch der Lehrplan in den Schulen gefärbt ist. So glauben 49,5 Prozent, dass es nur durch mehr Gewalt gegen die Juden durchsetzbar sei, den palästinensischen Staat zu gründen.
Kurznachrichten
Donnerstag, 22. März 2012
+++ Michael Schneider spricht heute, am 22. März um 19:30 Uhr in 82515 WOLFRATSHAUSEN, Evang. Gemeinschaft, Pfaffenrieder Str. 7, A. Müller, Tel.: 08171-27817; Thema: „Messianische Juden in Israel und deren Identitätssuche“ und morgen, am Freitag, den 23. März 2012 um 19:30 Uhr in A - 4070 EFERDING bei Linz / Österreich, Christengemeinde Eferding, Gewerbestrasse 4, E. Raab, Tel.: 06888-189287; Thema: „Die aktuelle Lage Israels und des Nahen Ostens – biblisch betrachtet“ +++ Der palästinensische Ministerpräsident der Autonomiebehörde Salam Fayyad verurteilte das Massaker in Toulouse in einer offiziellen Stellungnahme. Zur gleichen Zeit verteilten Palästinenser auf den Straßen von Gaza und Ramallah Süßigkeiten als Zeichen ihrer Freude über die toten Juden.
Israelis: „ Iraner, wir lieben Euch!“
Mittwoch, 21. März 2012
In der digitalen Welt von Facebook, Twitter und YouTube verbreiten sich Nachrichten blitzschnell. Vor einigen Tagen veröffentlichten zwei Israelis, Ronny Edry und seine Freundin Michal Tamir, die Nachricht „Iraner, wir lieben Euch! Wir werden Euch nicht bombardieren“ via dem sozialen Netzwerk Facebook. Die Nachricht hatte in Windeseile tausende Kommentare und zahlreiche Israelis veröffentlichten neue Freundschaftsbotschaften an ihre iranischen Nachbarn. Das US-amerikanische Nachrichtenportal CNN kührte die Aktion in einem Artikel „die herzerwärmendste Geschichte der Woche“. Es sei nicht möglich, eine iranische Nummer von Israel aus anzurufen und deshalb gäbe es keine andere Möglichkeit als das Internet, um das iranische Volk zu erreichen, so der Artikel. Auch ein Blog kam zustande auf dem Israelis und Iraner Liebesnachrichten hochladen können. Alles unter dem Motto: „eine Zukunft in Frieden und Freundschaft“. (Zum Blog: hier klicken) Jeder kann dort einen persönlichen Gruß an einen Israeli oder Iraner abgeben, Bilder oder Gedichte, sowie Kommentare veröffentlichen.
Toulouse-Opfer in Israel begraben
Mittwoch, 21. März 2012
Die vier Leichname des Massakers von Toulouse wurden nach Israel geflogen, um in Jerusalem bestattet zu werden. Nach einer Zeremonie in der Ozar HaTorah-Schule fand das Begräbnis auf dem Givat Shaul-Friedhof statt. Tausende Menschen wohnten der Gedenkzeremonie bei, unter ihnen auch der französische Außenminister Alain Juppe (siehe Bild, 2.v.r. mit dem israelischen Außenminister Danny Ayalon l.). Der Vorsitzende der französischen Juden rief die Juden in Frankreich auf, die Furcht nicht die Überhand gewinnen zu lassen. Knessetsprecher Reuven Rivlin sagte in seiner Grabrede: „In Toulouse und Jerusalem, in New York und Buenos Aires stehen Juden an unserer Seite mit Schmerz tief in ihren Herzen und Tränen in ihren Augen. Wir stehen heute vor kleinen, stillen Körpern, vor kleinen Gräbern...Das jüdische Volk wird noch vielen verrückten Mördern begegnen müssen, die keinen Unterschied machen, ob sie einen jüdischen Siedler, einen linksgerichteten Israeli oder ein Kind vor sich haben.“
„Palästinensischer Pslam“
Mittwoch, 21. März 2012
Das offizielle palästinensische Autonomiefernsehen missbraucht die biblischen Psalmen für seine Zwecke und hat den Psalm 137 auf das Leid der Palästinenser bezogen: „Doch wie könnten wir ein Lied für den Herrn auf fremdem Boden singen? Jerusalem, wenn ich dich je vergesse, möge meine rechte Hand mir ihren Dienst versagen!“ In einem Musikclip singt ein ägyptischer Sänger den so genannten „palästinensischen Psalm“. Im Hintergrund ist die Al-Aksa-Moschee auf dem jüdischen Tempelplatz zu sehen, sowie Filmstreifen von blutigen Auseinandersetzungen zwischen Palästinensern und bewaffneten israelischen Soldaten. „Möge mich mein rechter Arm vergessen, möge mich mein linker Arm vergessen. Möge das Licht meiner Augen und der Anfang eines Liedes mich vergessen. Möge mich die Freude meiner Augen und die grüne Welt mich vergessen.
Kurznachrichten
Mittwoch, 21. März 2012
+++ Michael Schneider spricht heute, am 21. März um 20:00 Uhr, in A-6941 Langenegg/Österreich; Freie Christen-Pfingstgemeinde, Gfäll 181, W. Lins, Tel.: 0043-6991-1519331, Thema: „Ruth-die Moabiterin, als Vorbild des Christen aus den Nationen“ und morgen, am 22. März um 19.30 Uhr in 82515 WOLFRATSHAUSEN, Evang. Gemeinschaft, Pfaffenrieder Str. 7, A. Müller, Tel.: 08171-27817; Thema: „Messianische Juden in Israel und deren Identitätssuche“ +++ Palästinenserpräsident Abbas macht Israel für den Stillstand der Verhandlungen verantwortlich. Dabei hat die Atom-Gefahr aus dem Iran und die Aufstände in Syrien den israelisch-palästinensischen Konflikt aus den Schlagzeilen verdrängt. +++ Tzipi Livni, unter deren Führung Israels Oppositionspartei Kadima in der Beliebtheit des Volkes von 28 Mandaten auf 12 abstürzte, meint dennoch im Hinblick auf den Kadima Parteitag am 27. März, dass die Kadima Partei ohne sie nicht existieren kann.
Attentat vor Schule in Toulouse
Dienstag, 20. März 2012
Ein noch unbekannter Täter hat in Toulouse einen 30-jährigen jüdischen Lehrer aus Jerusalem und drei jüdische Kinder im Alter von 4, 5 und 7 Jahren vor der jüdischen Schule erschossen. Die Opfer sind Rabbiner Jonathan Sandler (siehe Bild), seine Söhne Gabriel (4) und Arieh (5) und die siebenjährige Miriam Monsonego. Es handelt sich bei dem Täter höchstwahrscheinlich um einen ehemaligen Soldaten mit rechtsextremen Einstellungen. Die israelische Botschaft in Paris setzte sich mit den in Israel lebenden Angehörigen der Opfer in Verbindung und wird deren Wunsch, die Toten im Heiligen Land beizusetzen, nachgehen. Die Regierung entschied, die Särge so schnell wie möglich nach Israel überführen zu lassen und arbeitet diesbezüglich mit diplomatischen Vertretern sowie den französischen Behörden zusammen. Dieses Attentat weist auf den antisemitischen Trend in Frankreich hin, weswegen immer mehr Juden Frankreich verlassen und nach Israel einwandern.
„Alle Kirchen müssen vernichtet werden“
Dienstag, 20. März 2012
Der saudische Großmufti Scheich Abdul Aziz bin Abdullah hat zur Vernichtung aller Kirchen im Nahen Osten aufgerufen. Darüber haben in den letzten Tagen arabische Nachrichtenagenturen berichtet. Diese Stellung verdeutlichte der Großmufti infolge eines Treffens mit einer kuwaitischen Delegation, mit der er die Rolle der Scharia in Kirchen in islamischen Ländern diskutierte. So machte der Großmufti seinen Gästen klar, dass Kuwait ein Teil der Arabischen Halbinsel ist und die Vernichtung der Kirchen in Kuwait ein Muss sei. Seine theologische Stellung rechtfertigte Scheich bin Abdullah mit den Worten des Propheten Mohammed in der traditionellen Hadith, demnach keine zwei Religionen auf der Arabischen Halbinsel existieren dürfen. „Auf dieser Halbinsel darf nur der Islam herrschen und keine andere, fremde Religion“, so der Scheich, der nicht nur ein geistlicher Kleriker, sondern ein geistlicher Führer moslemischer Sunniten ist.
Israel Heute besucht Pfarrer Mulinde
Dienstag, 20. März 2012
Der 38-jährige charismatische Prediger aus Uganda ist furchtbar gezeichnet von Verätzungen im Gesicht und am Rücken. Das Sheba-Medizinzentrum bemüht sich rührend um seine Rehabilitation. Über das Säureattentat berichtete Israel Heute in der Februarausgabe. Als ich ihn besuchte, hatte er gerade erfahren, dass sein rechtes Auge nicht zu retten ist. Umar soll Anfang April aus dem Krankenhaus entlassen werden. Die Kosten der Behandlung übernehmen einzelne Israelis, die Jerusalem Online University, an der Mulinde studiert, sowie das Krankenhaus selbst. Es war nach dem Weihnachtsgottesdienst. Tausend Mitglieder der Gospel Life Church International waren im Gebet versammelt. Der Terrorist gab vor, Christ zu sein. Als Mulinde zum Auto ging, hörte er rufen: „Pastor, Pastor!“ In dunkler Vorahnung wandte Mulinde sich ab.
Kurznachrichten
Dienstag, 20. März 2012
+++ Michael Schneider spricht heute, am 20. März um 19:30 Uhr, in 79733 Görwihl-Segeten: „Netzwerk“; Vortragsort: Segeten 43; P. u. M. Kuhlmann, Tel.: 07754-919808, Thema: „Juden und Christen – was sie trennt und vereint“ und morgen, am 21. März um 20:00 Uhr, in A-6941 Langenegg/Österreich; Freie Christen-Pfingstgemeinde, Gfäll 181, W. Lins, Tel.: 0043-6991-1519331, Thema: „Ruth-die Moabiterin, als Vorbild des Christen aus den Nationen“ +++ Im Jahr 2006 begann man in Israel die bisherigen Gasmasken in neue umzutauschen. Ende März 2012 soll die Verteilung von vier Millionen Gasmasken abgeschlossen werden. Vierzig Prozent der Israelis wollen keine Masken. +++ Am Dienstag ist in Israel der „Tag der guten Taten“, an dem mehr als 250.000 Israelis als freiwillige Helfer hilfsbedürftigen Menschen in 163 jüdischen und arabischen Ortschaften helfen, wie z.B. deren Wohnung streichen usw.
Palästinenser klagen ihre Führung an
Montag, 19. März 2012
Im März veröffentlichte die palästinensische Fatah-Zeitung Al-Hayat Al-Jadida Karikaturen, die klagende Palästinenser abbilden. Die palästinensische Bevölkerung kritisiert die Terroristen und ihre Staatsführung für das Leid, das sie ertragen müssen. Sie seien diejenigen, die den Preis für die palästinensischen Raketenangriffe auf Israel zahlen. Auf dem rechten Bild der Karikatur rufen sogar zwei Palästinenserführer der Regierung zum Widerstand auf. Auch wenn die Zeitung der Fatah seinen politischen Gegner, den Islamischen Dschihad, für die Eskalation im Gazastreifen verantwortlich sieht, so trägt Israel für Palästinenserführer Mahmud Abbas die Hauptschuld für die jüngste Auseinandersetzung. Nach längerer Diskussion und zahlreichen Privatgesprächen ist uns in der Israel Heute-Redaktion bewusst geworden, dass ein Großteil der palästinensischen Bevölkerung ihre radikale Palästinenserführung für das Leiden unter Israels Vergeltungsangriffen schuldig sieht.
Flüchtlinge fürchten Abschiebung
Montag, 19. März 2012
Hunderte Flüchtlinge aus dem Südsudan haben am Samstag in Tel Aviv gegen ihre Abschiebung demonstriert. Die Protestierenden fordern die Regierung auf, mit den Deportationen zu warten bis sich die Lage im Südsudan stabilisiert hat. „Seitdem die Regierung entschieden hat, uns zurückzuschicken, lebe ich in konstanter Angst. Freunde im Südsudan, die auch nach Israel flohen, erzählten uns von den schlimmen Zuständen dort“, sagte Neka Kirba (15), die vor fünf Jahren mit ihren Eltern über die südliche Grenze nach Israel kam. Zur gleichen Zeit fand auch eine Gegendemonstration von einigen Dutzend Befürwortern der Abschiebung statt. Aussagen wie „Der Süden kollabiert, stoppt die Infiltration der illegalen Einwanderer“ und „Israel ist nicht die Antwort auf die Unruhen in Afrika“ waren auf den Plakaten zu lesen. In der letzten Woche haben 400 israelische Akademiker, Autoren und andere öffentliche Figuren eine Petition unterschrieben, die die Regierung aufruft, die Deportationen zu stoppen.
Auch in „ruhigen Zeiten“: Täglich eine Rakete
Montag, 19. März 2012
Als der Süden Israels über das jüdische Purimfest hinweg mit 150 Raketen aus dem Gazastreifen angegriffen wurde, schien es als seien dies die ersten Raketen auf Israel seit langer Zeit. Gemäß dem israelischen Armeesprecher wurden allein im Januar 2012 16 Raketen auf Israel abgeschossen. Im Februar wurden 37 gezählt und in der ersten Märzwoche bis zum palästinensischen Raketenangriff explodierten sechs Raketen in Israel. Seit Jahresbeginn, also in den ersten 67 Tagen des Jahres wurden 59 Raketen aus dem Gazastreifen abgeschossen. Diese werden als „ruhige Tage“ bezeichnet, obwohl fast täglich eine Rakete in Israel einfiel. Ferner wurde uns aus den israelischen Siedlungen in der Nähe der ägyptischen Grenze mitgeteilt, dass die ägyptischen Soldaten seit der arabischen Revolution in Ägypten die Kontrolle über die Sinai-Halbinsel verloren haben. „Die israelische Grenze ist gefährlich“, sagte ein Sicherheitsbeamter aus dem Süden zu Israel Heute.
Kurznachrichten
Montag, 19. März 2012
+++ Am Montag bezieht der erste Patient den für umgerechnet 276 Millionen Euro errichteten neuen Hadassah-Krankenhausturm mit 19 Etagen. Die erste Abteilung der berühmten Hadassah-Klinik in Jerusalem Ein Kerem wurde 1950 eingeweiht. Das alte Gebäude wird nun zur Forschung genutzt werden. +++ Der führende Hamas-Terrorist Abd al-Aziz Amru, der wegen mehrfachen Mordes in lebenslanger Haft in Israel war und im Rahmen des Gefangenenaustausches für Gilat Schalit freikam, reist nun um die Welt, um für den „Marsch nach Jerusalem“ zu werben. Tausende Demonstranten aus dem Libanon, Iran und Jordanien planen, am 30. März nach Jerusalem zu marschieren, um gegen die „Okkupation des Landes“ zu protestieren. +++ Israels Regierung beschloss, 187.000 neue Wohnungen zu günstigen Preisen bauen zu lassen, damit sich auch junge Menschen und diejenigen mit begrenzten Mitteln eine Wohnung leisten können. +++ Ministerpräsident Netanjahu dankte den 800 Delegierten der Organisation „Christians United For Israel“ („Christen vereint für Israel“), die mit ihrem Leiter, Pastor John Hagee, aus den USA nach Israel kamen.
Ihnen gewidmet: Der Israel Heute-Wald!
Freitag, 16. März 2012
Sie, liebe Israel Heute-Leser sind unserem Spendenaufruf gefolgt und Ihnen zu Ehren konnte nun neben dem Israel Heute- Wald in der Nähe des Karmelbergs das Steinmal mit Widmung aufgestellt werden. Der Wald von Israel Heute befindet sich im Ramot Menasche zwischen dem Kibbuz Ein Haschofet und Juara und umfasst eine Fläsche von 50.000 m². Diesen Wald haben wir Ihnen zu verdanken und dieser Wald gehört Ihnen. Wenn Sie noch nicht Teil dieses wunderbaren Projektes sind, ist das Ihre Chance! Bitte helfen Sie, den Wald in Israel weiter aufzuforsten! Klicken Sie hier!
15-jähriger Palästinenser aus Gaza evakuiert
Freitag, 16. März 2012
Der Koordinator von Regierungsaktivitäten in den palästinensischen Gebieten hat Mitte der Woche bekannt gegeben, dass ein 15-jähriger palästinensischer Junge mit Verbrennungen und Verletzungen durch Granatsplitter in das Kaplan Medizinzentrum in Rechovot eingeliefert wurde. Der Teenager wurde operiert und an ein Beatmungsgerät angeschlossen. Laut israelischen Quellen wurde er verletzt, als er einer Raketenabschussrampe in Jabalya im nördlichen Gazastreifen zu nahe kam. Sein Vater behauptet jedoch, die Verletzungen wurden durch einen israelischen Dronenangriff der Luftwaffe in Sudaniya verursacht, bei dem noch ein anderer Junge ums Leben kam. Die israelische Armee hat in diesem Gebiet jedoch nicht operiert.
Rebbe Hager ist tot
Freitag, 16. März 2012
Tausende ultra-orthodoxe Juden haben am Mittwochnachmittag den verstorbenen Rebbe Mosche Hager auf seinem letzten Weg begleitet. Der Leiter der chassidischen Gruppe Vishnitz starb nach vielen Jahren des Leidens an der Alzheimer Krankheit im Alter von 95 Jahren. Die Beerdigung musste um 24 Stunden verschoben werden, damit alle führenden Rabbiner aus der ganzen Welt nach Israel reisen konnten. „Das Volk hat einen sehr wertvollen Menschen verloren“, trauerte Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. „Er war Führer und Rebbe einer der wichtigsten Gemeinschaften im Judentum.“ Die Vishnitzer Juden zählen zu einer der größten Gruppierungen der jüdischen Orthodoxie im Land und Ausland. Sie leben vorwiegend in Bnei Brak in der Nähe von Tel Aviv. Aufgrund der Krankheit haben seine zwei Söhne Israel und Menachem Mendel Hager schon vor einigen Jahren die Führung in seiner Chassidut übernommen.
Kurznachrichten
Freitag, 16. März 2012
+++ Trotz Regen nahmen Tausende an dem diesjährigen Jerusalem-Marathonlauf teil (Bild). Dafür wurde fast die ganze Stadt abgesperrt. Mihiret Antonios aus Äthiopien war die erste Frau, die am Freitag die Ziellinie übertrat. Mit einer Zeit von 2:48:38 lief sie den gesamten Marathon, der 42 km lang war. +++ Ein palästinensischer Terrorist stach am Donnerstag mehrmals auf eine 19-jährige israelische Soldatin in Jerusalems neuer Straßenbahn ein. Sie trug schwere Verletzungen davon. Er konnte fliehen, wurde jedoch später gefasst und inhaftiert. +++ Obwohl der Iran im Rahmen der Sanktionen von den internationalen Banken und den damit verbundenen Zahlungsmöglichkeiten ausgeschlossen werden soll, will das Land weiterhin den Hamas-Terror und die Palästinenser finanziell unterstützen. +++ Der Vorsitzende der SPD, Sigmar Gabriel, bezeichnete Israel auf seiner Facebook- Seite als „Apartheid Regime, für dass es keine Rechtfertigung gibt“. Er veröffentlichte diese Worte nach seinem Besuch in Hebron.
Baptistenkirche von Nayim Khoury geschlossen
Donnerstag, 15. März 2012
Im Auftrag der palästinensischen Autonomiebehörde wurde am letzten Samstag die erste Baptistenkirche in Bethlehem geschlossen. Dies hat Rabbi Russel Resnik, der Vorsitzende der Union jüdisch-messianischer Gemeinden (UJMC), in einem Rundbrief veröffentlicht. In Jerusalem traf Resnik den palästinensischen Pastor Steven Khoury, dessen Vater Nayim Khoury (Bild) die Kirche in Bethlehem leitet. „Steven hat mir erzählt, dass ein Repräsentant der palästinensischen Regierung in Bethlehem die Kirche seines Vaters besuchte und ihm befahl, die Tore zu seiner Gemeinde auf der Stelle zu schließen“, so Resnik. Seinem Vater wurde zwar nicht erklärt, aus welchem Grund die PA die Kirche von Nayim Khoury schließen lässt, aber die christliche Palästinenserfamilie nimmt an, dass der Grund ihre pro-israelische Stellung ist.
Raketen trotz Feuerpause
Donnerstag, 15. März 2012
Trotz des offiziellen Waffenstillstands zwischen Israel und der radikalen Hamasregierung explodierten am Mittwochabend zwei Grad-Raketen in Beerscheva. Die offizielle Feuerpause wurde vor zwei Tagen ausgerufen. Auch am Donnerstagmorgen heulten die Sirenen in der Stadt Netivot in der Nähe von Beerscheva. Israels Armeesprecher meldete eine Rakete, die auf einem freien Feld einfiel, niemand wurde verletzt. Aufgrund der akuten Bedrohung haben die Bürgermeister der Großstädte um den Gazastreifen wie Beerscheva, Aschkelon, Kiriat Malachi, Kiriat Gat und Aschdod beschlossen, die 200.000 Schulkinder am Donnerstag nicht in die Schulen zu schicken, weil diese nicht mit genügend Schutzbunkern ausgestattet sind. Die Kinder in Beerscheva sind sich einig: „Schulfrei wegen Raketen macht keinen Spaß.“
Kurznachrichten
Donnerstag, 15. März 2012
+++ Die Türkei kritisierte die Reisewarnung an israelische Touristen, die von der israelischen Abteilung für Terrorismusbekämpfung am Dienstag herausgegeben wurde, so die Nachrichtenagentur Ynet. Elemente der türkischen Regierung haben geäußert, dass die Warnung auf „rachsüchtigen politischen Behauptungen, die Türkei könne jüdische und israelische Touristen nicht beschützen“ basiere. Das israelische Tourismusministerium verneinte diese Anschuldigungen und ließ verlauten, dass die Türkei die Warnungen des israelischen Informationsdienstes über Angriffe des Irans und der Hisbollah auf jüdische und israelische Ziele in der Türkei nicht ernst genommen habe. +++ Israels Militärindustrie hat eine neuartige Drohne entwickelt, die als Senkrechtstarter in nur 15 Sekunden 50 Meter aufsteigen kann und dabei mit nur neun kg Eigengewicht 20 kg transportieren kann. +++
Alles wird teurer
Mittwoch, 14. März 2012
Die israelische Gesellschaft signalisiert immer größere Ungeduld gegenüber inländischen Konzernen, die innerhalb der Grenzen Israels ihre Produkte für mehr Geld verkaufen als im Ausland. Zum Beispiel machte der Pausenriegel Pesek Sman Schlagzeilen. In den USA kostet der israelische Riegel 50 Cent. Im Herstellungsland wird dieselbe Süßigkeit für 1,30 Euro verkauft. Auch andere Snacks sind im Gelobten Land teurer, darunter der umgerechnet 80 Cent teure Schokoriegel Twist. Im Ausland bekommt man dafür beinahe drei Stück, denn sie kosten nur 28 Cent. Die Israelis sind verärgert. Seit zwei oder drei Jahren verteuert sich der Warenkorb in einem Maß, das für viele die Zumutbarkeitsgrenze übersteigt. Preistreiber sind vor allem Lebensmittel und Kraftstoff.
Wenn Fotos missbraucht werden...
Mittwoch, 14. März 2012
Der laufende Krieg im Süden Israels und im Gazastreifen wird ebenso in sozialen Netzwerken wie Twitter und Facebook ausgetragen. Pro-palästinensische Bewegungen haben es geschafft, die Thematik „Israels Angriffe auf den Gazastreifen“ auf die ranghöchsten Plätze bei Twitter zu drängen. Die meisten Rückmeldungen zu dem Thema bekam ein Bild auf Twitter, das ein kleines blutüberströmtes Mädchen in den Händen eines Mannes zeigt. Darunter war beschrieben, „wie ein kleines Palästinensermädchen bei israelischen Luftangriffen getötet wurde“. Aber unerschrockene Internetprofis haben natürlich sofort entdeckt, dass diese Behauptung eine Lüge ist. Das Bild stammt aus dem Jahr 2006 und das Mädchen ist bei einem Unfall auf einem Spielplatz ums Leben gekommen und nicht durch israelische Soldaten.
Jüdische Münze wird palästinensisch
Mittwoch, 14. März 2012
Die palästinensische Autonomiebehörde hat beschlossen, dass die kürzlich gefundene jüdische Münze (66 n. Chr.) in Wahrheit eine historische Münze der Palästinenser sei und damit ein Beweis der kulturellen Vergangenheit der Palästinenser in diesem Land. Die Schekel-Münze, die aus dem ersten Jahr der jüdischen Aufstände gegen die Römer im Land Israel stammt, wurde laut der New York Post letzte Woche in einer Auktion in New York für 1,1 Mio. US-Dollar verkauft. Auf der Münze steht mit hebräischen Worten auf der Vorderseite „Schekel aus Israel, Jahr eins“ und auf der Rückseite „Jerusalem die Heilige“. Die Palästinenser bestreiten die jüdische Verbindung zu der hebräischen Münze und haben eine Gegendarstellung herausgegeben. Darüber berichtete die palästinensische Zeitung Al-Hayat Al-Yadida im März.
Kurznachrichten
Mittwoch, 14. März 2012
+++ Der unter Vermittlung ägyptischer Diplomaten erreichte Waffenstillstand zwischen Israel und den Palästinensern im Gazastreifen wird von den Palästinensern als Sieg über Israel bejubelt. Israel dagegen meint, dass er nicht zustande gekommen wäre, hätte Israels Militär nicht vorher führende Terroristen ausschalten können, wodurch das Ansehen der Hamas unter dem palästinensischen Volk geschwächt wurde. Nachdem die Palästinenser seit dem Purimwochenende über 300 Raketen auf Israel abgeschossen haben, wodurch acht Israelis verletzt wurden, griff Israel die Terrorstützpunkte im Gazastreifen an. Dabei wurden 22 palästinensische Terroristen und ihre Führer getötet, leider auch drei Zivilisten, die sich im Umfeld der Raketenstellungen aufhielten. +++
NEU! Digitalausgabe für Computer und iPad
Dienstag, 13. März 2012
Unser Israel Heute-Magazin gibt es jetzt auch als digitale Ausgabe. So können Sie schnell, bequem und günstig auf Ihr Lieblingsmagazin zugreifen. Bis Ende März bekommen Sie die digitale Ausgabe zum Sonderpreis von nur 29.- anstatt 35.- Euro! Das bedeutet für Sie: jeden Monat 48 Seiten brandaktuelle und fundierte Nachrichten aus dem Heiligen Land für eine wahrheitsgetreue und ausgeglichene Perspektive über Israel und den Nahen Osten, elf Mal im Jahr!! Klicken Sie hier zum Probelesen! Bitte weitersagen! Lassen Sie Ihre Freunde und Verwandten nicht im Dunkeln über die Wahrheiten im Nahen Osten!
Da schlagen Kinderherzen höher!
Dienstag, 13. März 2012
Die Mitarbeiter von Israel Heute und dem Israel Basar wurden durch ihre Geschenkaktion zu Purim selbst zu den Beschenkten – strahlende Kindergesichter sagten DANKE!! Im Jerusalemer Stadtteil Gilo befindet sich eine spezielle Einrichtung für Kinder aus zerrütteten Familien. Ihre Eltern sind geschieden, haben Drogenprobleme, sitzen eine Gefängnisstrafe ab oder können aus anderen sozialen oder psychischen Gründen nicht für ihre Kinder sorgen. Die Häuser sind oft heruntergekommen, ein menschenwürdiges Leben ist dort kaum möglich. Nicht selten enden solche Kinder in Heime. Den engagierten Mitarbeitern im „Kinderhaus“ ist es zu verdanken, dass einigen von ihnen dieses Los erspart bleibt. Derzeit werden dort 120 Kinder betreut, 90 Prozent von ihnen verbringen selbst die Nächte dort.
Schulfrei wegen Raketenangriffen
Dienstag, 13. März 2012
Den dritten Tag haben die Schulkinder im Umkreis von 40 km um den Gazastreifen und in den Großstädten Beerscheva, Aschkelon und Aschdod schulfrei. Die Sicherheitsmaßnahmen in den Schulen reichen nicht aus und so ist es sicherer, in den Bunkerräumen von Häusern und Wohnungen Schutz zu suchen.
Seit dem Beginn des Purimfestes schossen Terroristen über 150 Raketen aus dem Gazastreifen nach Israel ab, glücklicherweise wurden dabei nur wenige Israelis verletzt. Sämtliche große Feierlichkeiten, wie Hochzeiten im Süden Israels wurden in den letzten Tagen aus Sicherheitsgründen abgesagt. In Aschdod wurde eine Eisenbahn von einer Rakete getroffen. Der israelische Rundfunk meldete Dienstagmorgen, dass Israel und die palästinensischen Terrorführungen im Gazastreifen sich mithilfe ägyptischer Vermittlung auf eine Feuerpause geeinigt haben.
Der Name Gottes als Internet-Domäne
Dienstag, 13. März 2012
Nach langen und mühsamen Verhandlungen wurde der umstrittene Domänenname mit den hebräischen Buchstaben des Heiligen Namens Gottes י – ה – ו – ה (Jehova) von einem Sonderkomitee, welches Domänennamen überrprüft, genehmigt. Nach der Abstimmung darf nun der Name „י – ה – ו – ה .co.il” im Internet existieren. Gemäß biblischer Auslegungen und jüdischer Tradition darf der Name Gottes nicht ausgeschrieben oder für unnötige Zwecke missbraucht werden. Obwohl dieser Domänenname nun anerkannt wurde, hofft man dass dieser die Gemüter der religiösen Bevölkerung im Land nicht aufheizen wird. Das Komitee war gezwungen, diese göttliche Domäne zu genehmigen, weil dieses Wort kein Schimpfwort ist und auch kein Gesetz im Land existiert, welches den ausgeschriebenen Namen Gottes im Internet verbietet.
120 Raketen aus Gaza in 48 Stunden
Montag, 12. März 2012
Mehr als ein Dutzend Raketen sind auf Israels Negev-Gemeinden allein am Montagmorgen abgefeuert worden, fünf davon explodierten in Beerscheva. Eine Rakete schlug im Gebäude eines Kindergartens ein, niemand wurde verletzt. Dies ist schon der vierte Tag, an dem sich die israelische Armee und die palästinensischen Terroristen in Israels Süden beschießen.
Migron-Siedler stimmen Umzug zu
Montag, 12. März 2012
Die Bewohner des umstrittenen Außenpostens Migron haben eingewilligt, auf einen nahegelegenen Hügel zwei Kilometer entfernt von ihrem jetzigem Wohnort umzusiedeln. Dem Obersten Gericht zufolge wird das Land als im „Besitz privater Palästinenser“ klassifiziert. Am Sonntag haben die Bewohner die Einwilligung unterschrieben.
Kurznachrichten
Montag, 12. März 2012
+ Anlässlich des internationalen Frauentages beschloss Israels Knesset den Anteil der Frauen in Regierungseinrichtungen drastisch zu erhöhen. Obwohl 50,5 Prozent der Israelis Frauen sind, sind bisher nur 12 Prozent der Frauen Mitglieder in Stadträten. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu lud am Frauentag äthiopische Israelinnen und ihre Kinder in sein Büro in Jerusalem ein. (siehe Bild)
Andere Töne aus Washington
Freitag, 9. März 2012
Während Israels Ministerpräsident Netanjahu erklärte, dass ein israelischer Militärschlag auf die iranischen Atomwerke nicht unmittelbar bevorstehe, aber auch nicht auf die nächsten Jahre verschoben wird, äußert sich US-Verteidigungsminister Leon Panetta (siehe Bild) konkreter und direkter als sein Präsident. „Die USA haben militärische Pläne gegen den Iran. Ein amerikanischer Angriff ist besser als ein israelischer“, so Panetta in einem Interview mit National Journal am Donnerstag.
Pro-Israelischer Pastor sprach auf der „Christus am Checkpoint“-Konferenz
Freitag, 9. März 2012
Die Teilnahme des messianischen Pastors Wayne Hilsden der Jerusalemer „King of Kings“-Gemeinde an der „Christus am Checkpoint“-Konferenz in Bethlehem wurde im Voraus kritisch betrachtet. Der kanadische Christ, der seit 1983 in Jerusalem lebt, hielt eine leidenschaftliche Rede, sanft aber doch bestimmt. Er stellte dem Publikum die Wiederherstellung Israels im neuen Judenstaat vor.
Kurznachrichten
Freitag, 9. März 2012
+ Israels Geheimdienst Mossad brachte in Erfahrung, dass iranische Terroristen in der Türkei Anschläge auf Israelis planen. Daher rief der Mossad die türkische Regierung auf, Vorsorge zu treffen. Israelis sollten nicht in die Türkei reisen.
+ Spät, aber nicht zu spät! Endlich bekannten mehrere christliche Organisationen und Kirchen, die an der christlich-palästinensischen „Checkpoint-Konferenz“ in Bethlehem teilgenommen hatten, dass diese Konferenz eine rein antisemitische und anti-biblische Tendenz vertrat.
Israelische Post im Missionsauftrag
Donnerstag, 8. März 2012
März: In Ramat Gan haben die Briefträger im Auftrag christlicher Mission das Neue Testament verteilt. Zu jeder Haustür, zu jedem Briefkasten mussten sie, wie sich schnell herausstellte, das Neue Testament in hebräischer Sprache bringen. Offensichtlich handelte es sich um einen Massenversand mit automatisch gedruckten Serienadressen. Die Briefträger wehrten sich dagegen und erhoben Einspruch, gegen ihren Willen christliche Mission zu betreiben.
Vergessene Fakten bei Christus am Checkpoint
Donnerstag, 8. März 2012
Israel heute ist bei der Konferenz „Christus am Checkpoint“ dabei und berichtet über die fünftägige Tagung in Bethlehem. Ein ausführlicher Bericht folgt im nächsten Israel Heute-Magazin, darüber wie der christliche Zionismus und seine biblische Theologie von den palästinensischen und christlichen Theologen kritisiert werden. Am ersten Tag haben der amerikanische Pastor Joel Hunter und verschiedene palästinensische Pastoren vor den Teilnehmern im Hotel Interkontinental geredet.
Augenlicht aus Zion
Donnerstag, 8. März 2012
Der hippokratische Eid bekommt in Ländern wie Nepal, Myanmar, Kambodscha oder Äthiopien eine neue Bedeutung. Israelische Augenchirurgen operieren blinde Menschen, die eine solche Behandlung nicht bezahlen können. Die Organisation Eye from Zion („Auge aus Zion“) wurde von dem israelischen Geschäftsmann Nati Marcus gegründet.
Kurznachrichten
Donnerstag, 8. März 2012
+ US-Präsident Obama warnte Israel vor einem Militärschlag auf den Iran, denn das sei nicht nur eine Sache Israels, sondern auch Amerika wäre davon betroffen.
+ Die Palästinenser forderten die UNO auf, die Geburtskirche in Bethlehem ganz unter palästinensische Hoheit zu stellen, d.h. dann haben die 2 Prozent arabischen Christen unter den 98 Prozent Moslems auch in der Geburtskirche Jesu nichts mehr zu sagen. Bisher sorgt Israel für die Sicherheit der christlichen Pilger in der Geburtskirche.
Israel feiert Purim!
Mittwoch, 7. März 2012
Am Mittwochabend findet die feierliche Verlesung der Esther-Schriftrolle in den Synagogen statt. Viele der Besucher kommen sogar im Kostüm. Das Gedenken an den Sieg der Juden in Persien vor etwa 2500 Jahren über diejenigen, die das Volk vernichten wollten, löst freudige Gefühle unter den Zuhörern aus.
Netanjahu zum US-Kongress: „Israel handelt auch im Alleingang“
Mittwoch, 7. März 2012
Der Besuch von Ministerpräsident Netanjahu in den USA war in den Augen vieler ein Erfolg. In seiner Rede vor dem US-Kongress betonte Netanjahu, dass Israel bei Krisensituationen letztendlich immer selbstständig gehandelt habe. Schon David Ben Gurion hat gegen den Willen der USA den Staat Israel 1948 ausgerufen.
Israel beim Eurovision Song Contest 2012
Mittwoch, 7. März 2012
Time heißt das Lied, mit dem die israelische Band Izabo Israel beim Eurovision Song Contest 2012 in Baku, Aserbaidschan, Ende Mai vertreten wird. Diesmal wurde das israelische Lied von einem Musikkomitee ausgewählt und nicht wie in den vergangenen Jahren durch einen öffentlichen Wettbewerb im Land. Seitdem das englisch-hebräische Lied im israelischen Radio gespielt wird, ist es zu einem Ohrwurm geworden.
Kurznachrichten
Mittwoch, 7. März 2012
+ Israels Staatspräsident Schimon Peres, der sich zur Zeit auf einer Rundreise in den USA befindet, besuchte in Kalifornien auch die „Facebook“-Zentrale von Mark Zuckerberg(siehe Bild). Peres sagte, dass die Internet-Technologie großen Einfluss auf die Politik habe, weil dadurch die Regierungen transparenter geworden sind.
+ Die Knesset brachte zum Purimfest einen Scherz-Reiseführer für den Iran heraus. Darin wird beschrieben, wo Königin Esther begraben liegt und Haman, der die Juden vernichten wollte, am Galgen aufgehängt wurde.
Netanjahu: „Ich habe noch nicht entschieden, ob wir angreifen“
Dienstag, 6. März 2012
Im Gegensatz zu dem warmherzigen Treffen zwischen dem amerikanischen Präsidenten Barack Obama und dem israelischen Staatspräsidenten Schimon Peres am Tag zuvor in Washington, wirkte die gestrige Begegnung Obamas mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu eher unterkühlt; Lobesworte wurden dabei nur sparsam verwendet. Netanjahu erwartete von den Amerikanern, dass sie ihm klar die „rote Linie“ vorgeben, ab wann ein Militärschlag gegen den Iran erfolgen wird.
Israel in der Berliner Tourismusmesse
Dienstag, 6. März 2012
Der israelische Tourismusminister Stas Misezhnikov wird an der weltgrößten internationalen Tourismusmesse in Berlin (ITB) , die am 7. März beginnt, teilnehmen. Gemeinsam mit dem Generaldirektor des Ministeriums, Noaz Bar Nir, und dem Direktor des Ministeriums für das Staatsbudget, Gal Herschkovitz, wird er den 770 m²-großen Israelstand eröffnen. 180.000 Besucher werden auf der fünftägigen Messe erwartet, die die Stände der 11.000 Aussteller aus 180 Ländern bewundern können.
Kurznachrichten
Dienstag, 6. März 2012
+ Der Rat der jüdischen Siedler fordert, dass Israels Erste Hilfe „Magen David Adom“ ihnen wieder helfen darf, denn seit 2005 darf in den umstrittenen Gebieten nur das „Rote Kreuz“ zum Einsatz kommen, weil die Palästinenser es damals in Genf durchgedrückt haben, dass in den Gebieten nicht der Davidstern zu sehen ist.
+ Israel erlaubt nach 5 Jahren Terrorpause seitens der Palästinensern den Warenhandel zwischen der Westbank und dem Gazastreifen auf Probe – solange keine Terroranschläge geschehen.
Israel Heute Hand in Hand mit Yad Sarah
Montag, 5. März 2012
Die Israel Heute-Mitarbeiter haben sich am Sonntag an einer Gemeinschaftsaktion mit der Wohltätigkeits- organisation Yad Sarah beteiligt. Sie schenkten notleidenden Holocaustüberlebenden Purim-Päckchen, die durch Sie, unsere Leser, finanziert worden sind. Das war sozusagen ein doppelter Segen. Zum einen wurden diese Menschen mit dringend notwendigen Dingen, wie unter anderem warmen Decken für die kalten Wintertage und die ersten, noch kühlen Frühlingsmonate ausgestattet.
Obamas pro-israelische Rede, heute das Treffen mit Netanjahu
Montag, 5. März 2012
Der US-amerikanische Präsident Barack Obama hat am Sonntag eine Rede vor dem American Israel Public Affairs Committee (AIPAC, dt.: „Amerikanisch-israelischer Ausschuss für öffentliche Angelegenheiten“) in Washington gehalten. AIPAC ist eine pro-israelische Lobby mit 100.000 Mitgliedern, hauptsächlich Juden aus den Vereinigten Staaten. Präsident Obama verdeutlichte einmal mehr die soliden, „unerschütterlichen (unshakable) Beziehungen“ zwischen den USA und Israel.
Gesegneter Regen am Wochenende
Montag, 5. März 2012
Am Wochenende prasselten großzügige Mengen an Niederschlägen auf das ganze Land nieder. Im Norden wurde die Erde mit einer weißen Schneeschicht bedeckt. Zu dem Schnee auf den Golanhöhen, auf dem Hermonberg, in Hebron und in Jerusalem füllten sich die Wasserreservoire. Allein am Wochenende stieg der Pegel des See Genezareth um 20 Zentimeter und liegt heute bei -212,17 unterm Meeresspiegel.
Kurznachrichten
Montag, 5. März 2012
+ An der Wahl für den russischen Präsidenten nahmen in 13 Wahllokalen der russischen Botschaft in Israel per Fernwahl 7.800 russische Touristen oder Israelis mit russischem Pass teil. Das ist nur ein kleiner Teil, der 160.000 in Israel lebenden Russen mit doppelter Staatsbürgerschaft, die wählen dürfen.
Schnee in Jerusalem
Freitag, 2. März 2012
Am Freitagmorgen hat es in Jerusalem geschneit. Die Temperaturen sanken bis 0 Grad. Kinder wurden von den Schulen nach Hause geschickt. Die Freude für Familien war groß, obwohl der Schnee schnell wieder geschmolzen ist.
Trotz Schicksals nie den Mut verlieren...
Freitag, 2. März 2012
Asael Shabo hat 2002 beim Amoklauf eines Palästinensers seine Mutter und drei seiner Geschwister verloren. Ein Terrorist der „Volksfront zur Befreiung Palästinas“ drang in das Haus der Familie in der Siedlung Itamar ein und schoss wild um sich. Der damals Achtjährige überlebte schwer verletzt, ihm musste jedoch das rechte Bein amputiert werden.
Donald Trump kommt nach Israel
Freitag, 2. März 2012
Der amerikanische Immobilienunternehmer und Wirtschaftsmagnat Donald Trump wird Israel besuchen. Das hat der 66-Jährige dem israelischen Tourismusminister Stas Misezhnikov versprochen, der beim ihm im Februar in New York zu Gast war. „Dein Besuch in Israel signalisiert der internationalen Gemeinde, dass Israel ein sicherer Staat für Touristen ist, erst recht in einer Zeit der iranischen Drohungen“, sagte Misezhnikov seinem Gastgeber.
Kurznachrichten
Freitag, 2. März 2012
+Einer der aktivsten Israelfreude,der über 30 Jahre Leiter des deutschen Zweiges der Christlichen Botschaft war, Christian Stephan, ist im Alter von 87 Jahren von Gott in die Ewigkeit gerufen worden. Er wird uns als Pionier und Vorbild fehlen.
+ Der amerikanische Kongress fordert, dass palästinensische Terroristen, durch deren Terror US-Bürger ums Leben kamen, in den USA vor Gericht gestellt werden und nicht mehr in israelische Gefängnisse kommen, um irgendwann vorzeitig durch Gefangenenaustausch wie bei Gilad Schalit entlassen zu werden.
Rivlin: „Baut in Judäa und Samaria und ehrt damit die Familie Fogel"
Donnerstag, 1. März 2012
Knessetsprecher Reuven Rivlin (Likud) sprach am Mittwoch auf der Gedenkveranstaltung für die Familie Fogel, die vor einem Jahr brutal von Terroristen hingerichtet wurde. Am 11. März 2011 wurden das Ehepaar Ehud und Ruthi, ihre drei Kinder Joav (11), Elad (4) und Hadass (drei Monate; siehe Bild) in der Schabbatnacht von zwei palästinensischen Terroristen erstochen.
WikiLeaks: „Russland lieferte iranische Geheimcodes an Israel“
Donnerstag, 1. März 2012
Glaubt man den Informationen der WikiLeaks-Quellen, hat Russland Israel die Geheimcodes für das iranische Flugabwehrraketensystem „Tor M1“, aus russischer Herstellung, ausgehändigt. Das gäbe Israel im Notfall die Möglichkeit, 48 iranische Ziele aus der Luft zu zerstören.
Wieder ein stürmisches Wochenende erwartet
Donnerstag, 1. März 2012
Seit Mittwoch herrscht im ganzen Land Israel stürmisches und regnerisches Wetter. Pausenlose Niederschläge, eisige Winde, sogar bis in den Süden in der Touristenhochburg Eilat am Roten Meer (siehe Bild). Das Unwetter soll noch das ganze Wochenende lang andauern. Auf dem Hermonberg schneit es wieder und auch die Golanhöhen in 1000 Meter Höhe wurden von einem weißen Schleier bedeckt.
Kurznachrichten
Donnerstag, 1. März 2012
+ Palästinenserchef Abbas verurteilte die Hausdurchsuchung des palästinensischen Fernsehsenders in Ramallah durch israelische Sicherheitskräfte. Er sagte jedoch nicht, dass dieser palästinensische Sender verbotenerweise Frequenzen benutzte, wodurch der Flugverkehr des Ben Gurion Flughafens gestört und gefährdet wurde.
+ Israels Außenminister Lieberman besuchte trotz Sturm und Regen die Jordanebene.

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