News Archive

Februar 2012

Zum ersten Mal in Israel: Eis-Festival in Jerusalem
Mittwoch, 29. Februar 2012
Der Bürgermeister von Jerusalem, Nir Barkat, hat am Dienstag Journalisten aus ganz Israel und dem Ausland die Stätte des ersten internationalen Eis-Festivals in Jerusalem vorgestellt. Israel Heute war für Sie live mit dabei. Auf dem Grundstück des Alten Bahnhofs von Jerusalem wird die „eisige“ Attraktion ab 6. März für zwei Monate lang für ein großes und kleines Publikum geöffnet sein. Die „Stadt aus Eis“ (hebr. Ir ha-Kerach) hat umgerechnet drei Millionen Euro gekostet.
Von der Einwanderin zur Botschafterin in Äthiopien
Mittwoch, 29. Februar 2012
Sie schrieb Geschichte: 28 Jahre nachdem die heute 44-jährige äthiopische Jüdin Beylanesh Zevadia durch eine Rettungsaktion aus Äthiopien nach Israel kam, kehrt sie nun als Botschafterin des Staates Israel nach Addis Abeba zurück. Bei der Ernennung sagte der israelische Außenminister Avigdor Lieberman: „Dadurch liefern wir eine wichtige Botschaft, dass Israel jede Form von Rassismus gegen die äthiopische Gemeinde ablehnt und auch bis in die höchsten politischen Ränge kein Rassismus herrscht.
Kann man das Leben verlängern?
Mittwoch, 29. Februar 2012
Israelische Forscher haben das Gen in Mäusen entdeckt, das die Lebensdauer auch für Menschen verlängern könnte. Das erforscht das Team unter der Leitung von Dr. Haim Cohen (siehe Bild) von der Mina und Everard Goodman Fakultät für Lebenswissenschaften in Zusammenarbeit mit der Hebräischen Universität und dem Hadassah-Krankenhaus.
Kurznachrichten
Mittwoch, 29. Februar 2012
+ Israels Verteidigungsministerium gab bekannt, dass Israels Arrow-2-Abwehrraketen einen Raketenangriff aus dem Iran erfolgreich abwehren können. Die iranischen Raketen, die mit Atomsprengköpfen bestückt werden können, haben eine Reichweite von 2000 Kilometer. Israel wird in diesem Jahr die noch bessere Arrow-3-Abwehrrakete testen.
+ Die Palästinenserin Hana Shalabi, die im letzten Oktober im Austausch für die Freilassung von Gilad Schalit unter den 1027 von Israel freigelassenen Häftlingen war, rief zu neuen Entführungen von Israelis auf und wurde erneut festgenommen.
Christen aus Georgien ehren König David
Dienstag, 28. Februar 2012
Der Patriarch der georgisch-orthodoxen Kirche breitete über dem historischen Königsgrab von König David ein großes Tuch aus. Als ein Bewunderer Davids bekannt, bekam der Patriarch eine Sondergenehmigung der israelischen Oberrabbiner, dieses zeremonielle und mit georgischen religiösen Symbolen bestickte Tuch dort auf dem Zionsberg abzulegen. Der sephardische Oberrabiner Schlomo Amar war anfangs besorgt, dass das Ablegen von Kreuzen und anderen christlichen Symbolen auf Juden anstößig wirken könnte. Zu seiner Überraschung fand er auf dem Tuch jedoch „Abbildungen, die die Psalmen bildlich darstellen“. Bewegt durch die Geste des Patriarchen Illia II., sagte der aschkenasische Oberrabiner Jona Metzger: „Wir haben schon von vielen Kardinälen und Patriarchen Geschenke, wie Bücher und Medaillen erhalten.
Schaufensterpuppen sollen Siedlerfrauen schützen
Dienstag, 28. Februar 2012
Angriffe auf jüdische Frauen im so genannten Westjordanland durch Araber sollen künftig mit als Soldaten gekleideten Schaufensterpuppen abgewendet werden. Die Täter haben es besonders auf Frauen abgesehen, die allein im Auto unterwegs sind. Bei einer Reihe von Autodiebstählen wurde den Fahrerinnen der Weg mit einem anderen Auto blockiert und dann mit gezücktem Messer das Fahrzeug entwendet. In den vergangenen Wochen kam es allein zu 13 solcher Fälle, einige in Hebron und die meisten im so genannten Westjordanland. Am Montag wurde ein 23-jähriger Palästinenser festgenommen, als er das Auto eines verdeckten Polizisten stehlen wollte.
Miri Weitzmann wurde ihr Fahrzeug in der vergangenen Woche gewaltsam entwendet. Sie befand sich auf dem Heimweg von der Arbeit, als sich ein Auto mit israelischem Kennzeichen querstellte und ihr den Weg versperrte.
„Israels bester Rhetoriker“: 20. Todestag von Menachem Begin
Dienstag, 28. Februar 2012
Anlässlich des 20. Todestages von Menachem Begin fand auf dem Ölberg eine Gedenkfeier statt. Ministerpräsident Netanjahu sagte über den sechsten und legendären Ministerpräsidenten Israels: „Er war mir oft ein Vorbild.“ Begin war der erste, der 1979 ein Friedensabkommen mit einem arabischen Staat, nämlich Ägypten, unterzeichnete. Aber er war es auch, der 1981 die mutige Entscheidung traf, den Atomreaktor im Irak anzugreifen und zu vernichten - ein heute wieder aktuelles Thema. Begin wurde am 16. August 1913 in Brest-Litowsk (Russisches Kaiserreich) geboren, 1942 trat er der jüdischen Untergrundbewegung „Irgun“ zur Zeit des Britischen Mandats bei. Im Jahre 1943 wurde er deren Führer und zog in die Politik ein.
Kurznachrichten
Dienstag, 28. Februar 2012
+ Die israelische Einwanderungsbehörde und das Finanzministerium haben beschlossen, die restlichen 6.000 äthiopischen Falasch-Mura Juden schneller als geplant nach Israel zu holen. Es sollen nicht nur wie bisher monatlich 110, sondern 250 kommen.
+ Israels nationale Presseunion will ihre Verbindung zu der Internationalen Presseföderation beenden, weil die internationalen Medien bewusst gegen Israel arbeiten. Auslöser war die an die UNO gerichtete Beschwerde der Internationalen Presseföderation, die besagt, dass Israel zu den sechs Ländern gehört, in denen Journalistinnen verfolgt und vergewaltigt werden, wenn sie nicht regierungstreu berichten.
Unruhen auf dem jüdischen Tempelplatz
Montag, 27. Februar 2012
Hunderte Palästinenser haben am vergangenen Wochenende nach dem Freitagsgebet israelische Sicherheitskräfte angegriffen und mit Steinen beworfen. Wiederholt wurden die moslemischen Beter von der radikalen Hamasführung im Gazastreifen und Muftis in den Moscheen dazu aufgerufen, die heilige Al-Aksa-Moschee auf dem jüdischen Tempelplatz in ihre Kontrolle zu nehmen.
Israelische Soldaten brutal von Arabern zusammengeschlagen
Montag, 27. Februar 2012
„Der Vorfall erinnert an den Lynchmord von Ramallah“ sagte Richter Falach nach dem Verbrechen, das sich am Samstag zugetragen hat. Zwei israelische Soldaten wurden in der Nähe des Rambam-Krankenhauses in Haifa von sechs jugendlichen Arabern attackiert. Sie gingen wie wild mit Eisenstangen und Steinen am Schabbatmorgen auf die Soldaten los.
Arabische Knessetmitglieder gegen die „Judaisierung Jerusalems“
Montag, 27. Februar 2012
Mitglieder der Knesset haben die Teilnahme zahlreicher arabischer Parlamentarier bei der Internationalen Konferenz zur Verteidigung Jerusalems in Doha, Katar, kritisiert. Die Veranstaltung hat am Sonntag begonnen und wird drei Tage lang andauern. Auf der offiziellen Webseite der Konferenz werden die israelischen Araber als „Vertreter Palästinas“ bezeichnet, so scheint es als kämen sie, um die palästinensische Autonomiebehörde zu repräsentieren.
Wieder kein Oskar für Israel
Montag, 27. Februar 2012
Die Hoffnung war groß und Israel im Oskar-Fieber. Am Sonntagabend amerikanischer Zeit stand fest, der israelische Film „Footnote“ (dt. „Fußnote“) hat den Oskar für den besten fremdsprachigen Film nicht gewonnen. Der iranische Film „A Seperation“ (dt. „Nader und Simin – Eine Trennung“) gewann den Oskar stattdessen.
Sieben Meter hoher Grenzzaun mit Ägypten fertiggestellt
Freitag, 24. Februar 2012
Zum ersten Mal seit dem Terroranschlag bei Eilat im August 2011 wird die Grenzstraße 12 ab kommenden Sonntag wieder geöffnet sein. Bei dem Attentat wurden zwei israelische Busse und ein Pkw von Terroristen angegriffen, acht Israelis verloren dabei ihr Leben. Nun wurden ein sieben Meter hoher Sicherheitszaun sowie ein tiefer Graben, der feindlichen Fahrzeuge und Individuen den Übergang unmöglich macht, fertiggestellt.
UNO verurteilt Anschläge gegen Israel
Freitag, 24. Februar 2012
Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen verurteilte am Donnerstag die Terroranschläge gegen israelische Diplomaten im Ausland [Anm. d. R.: Indien und Georgien]. Israels UN-Botschafter Ron Prosor (siehe Bild) rief vor einer Woche dazu auf, die Anschläge anzuklagen und kritisierte das Schweigen des UN-Sekretärs und des Sicherheitsrats. Die UN-Resolution stellte fest, Terrorismus sei "eine der ernsthaftesten Bedrohungen für Frieden und Sicherheit".
Zahl der Single-Mütter verdoppelte sich seit 2000
Freitag, 24. Februar 2012
Das israelische Zentralbüro für Statistik CBS hat bekannt gegeben, dass sich die Zahl der alleinstehenden Mütter seit dem Jahr 2000 verdoppelt hat. Die Gründe dafür liegen hauptsächlich in der hohen Zahl von Scheidungen im letzten Jahrzehnt. Die Statistik zeigt, dass es 1.132.000 Paare mit Kindern, 427.600 kinderlose Familien, und 223.100 Single-Haushalte in Israel gibt.
Israel Heute im Gespräch mit Joelisch Kreus
Freitag, 24. Februar 2012
Haben Sie schon von Joelisch Kreus gehört? Hier in Israel kennt jeder den 39-Jährigen aus Mea Schearim. Man könnte ihn als „Operationsoffizier“ der orthodoxen Gemeinschaft bezeichnen. Der Vater von dreizehn Kindern ist Anhänger der anti-zionistischen Chassidim Toldot Aharon. 8000 Familien sind der Gruppierung zuzurechnen, davon 6500 in Jerusalem und 1500 in Bet Schemesch. Die Toldot Aharon treten für einen strengen Halachastaat ein
Palästinenser werfen Ziegelsteine und die internationale Presse steht bereit
Donnerstag, 23. Februar 2012
Die Lehrerin Zehava Weiss befand sich am Dienstag auf dem Weg von der Arbeit nach Hause, als ihr Auto von mehreren Ziegelsteinen auf die Frontscheibe getroffen wurde. Der Vorfall ereignete sich auf dem Weg durch das palästinensische Dorf Beit Ummar im so genannten Westjordanland. Die Fahrerin, die in der jüdischen Siedlung Karmei Tzur wohnt, wurde nicht verletzt und kam mit dem Schrecken davon.
Annullierung des Tal-Gesetzes verärgert die orthodoxe Gemeinde
Donnerstag, 23. Februar 2012
Das Tal-Gesetz, das Jeschiwa-Schüler vom Wehrdienst befreit, wurde vom Obersten Gerichtshof aufgehoben. Dies sorgte für großen Ärger unter den religiös-orthodoxen Parteien, die mit einem Ausstieg aus der Regierungskoalition drohten. Knessetmitglied und Vorsitzender der Schass-Partei, Avraham Michaeli, konterte und sagte, dies sei ein „großer Fehler“. Auch Israel Eichler (Thora-Judentum-Partei) äußerte sich: „Diese Thoraschüler werden weiter in der Jeschiwa studieren. Die Welt und das Volk Israel hat ihnen viel zu verdanken.“
Russland zu Israel: „Greift nicht im Iran an“
Donnerstag, 23. Februar 2012
In einem Appell hat sich Russland an Israel gewandt und dazu aufgerufen, die Atomwerke im Iran nicht militärisch anzugreifen. Es würde zu einer „Katastrophe“ führen, sagte der russische Vize-Außenminister Gennady Gatilov (siehe Bild) am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Moskau. „Israel muss verstehen, dass so ein Angriff auch Konsequenzen für den Angreifer selbst hat.“
Kurznachrichten
Donnerstag, 23. Februar 2012
+ Fatah-Palästinenserchef Abbas konferiert in Kairo mit dem Führer der Hamas-Palästinenser Khaled Mashaal und anderen extremistischen islamischen Gruppen zur Bildung einer Einheitsregierung. Dann aber werde Israel jegliche Verhandlungen mit Abbas ablehnen.
+ In Israel ist man darüber enttäuscht, dass die Schweizer Regierung den Sprecher der Hamas Palästinenser, al-Masri, im Bundeshaus willkommen hieß, obwohl bekannt ist, dass gerade er immer wieder zur totalen Vernichtung Israels aufruft.
Armee verhindert Terrorattacke an der Grenze zu Ägypten
Mittwoch, 22. Februar 2012
Bodentruppen der israelischen Armee haben in der Nacht zum Dienstag einen gefährlichen Sprengkörper an der Grenze zwischen Israel und Ägypten entdeckt. Sie wurde mithilfe eines Bombenentschärfungs- roboters unschädlich gemacht. Dem unbekannten Bombenleger gelang es, die Bombe in einer Tasche am Kerem Schalom Grenzübergang über den Zaun zu werfen und danach zu fliehen.
Vielen Dank für Ihre Spenden!
Mittwoch, 22. Februar 2012
Dank Ihrer engagierten Hilfe konnte ein Team von Israel Heute am Dienstag hunderte israelische Soldaten bei ihrem harten Training eine Freude machen. Dafür reisten wir in den Süden Israels nach Zeelim, wo gerade die Panzertruppen der Reservesoldaten Übungen absolvieren. Neben den liebevoll gepackten Soldatenpaketen mit Gutscheinen der Cafékette Aroma für einen Kaffee und ein Croissant, wurden die Soldaten von unseren Mitarbeitern mit Getränken und Gebäck versorgt.
Umweltgruppe: „Regierung versagt beim Schutz des Meeres“
Mittwoch, 22. Februar 2012
Einem Bericht der Umweltschutzgruppe Zalul zufolge setzt sich die Regierung nicht ausreichend für den Schutz des Meeres ein. Die Staatsführung wird angeklagt nur Rücksicht auf Unternehmer und die Industrie, sowie Öl-und Erdgasgesellschaften zu nehmen, jedoch dabei die Umwelt zu vergessen.
Antisemitischer Comic in Argentinien
Mittwoch, 22. Februar 2012
Jüdische Vereinigungen wandten sich gegen einen Comic namens „FieSSta”. Das antisemitische Machwerk stammt von Gustavo Sala und erschien in der argentinischen Zeitung Pagina/12. Nachdem unter anderen auch das Simon Wiesenthal Zentrum protestiert hatte, veröffentlichte die Zeitung schließlich auf ihrer Webseite eine Entschuldigung. Hauptfigur des Comics ist der DJ David Gueto, eine Karikatur des französischen DJs David Guetta. Er spielt Musik in einem Konzentrationslager.
Kurznachrichten
Mittwoch, 22. Februar 2012
+ Ein Komitee der Knesset arbeitet ein Gesetz aus, wonach die arabischen Staaten aufgefordert werden können, an die Juden, die nach Israels Staatsgründung aus den arabischen Ländern vertrieben wurden, für ihen Besitz, den sie als Flüchtlinge zurücklassen mussten, eine Entschädigung zu verlangen.
+ Der Gründer des Internationalen Medienpreises, Karlheinz Kögel,erhielt hunderte Zuschriften, die dagegen protestierten, dass der lutherische Pastor von Bethlehem, Mitri Raheb, am Freitag den Medienpreis erhalten soll.
Israel zum Westen: „Wir sind für unsere Zukunft verantwortlich!“
Dienstag, 21. Februar 2012
Verteidigungsminister Ehud Barak hat sich am Montag zu den zahlreichen internationalen Aufforderungen an Israel, nicht im Iran anzugreifen, geäußert. „Israel ist für Entscheidungen bezüglich der Zukunft des Staates selbst verantwortlich“, so Barak. Internationale Politiker sind der Meinung, die Sanktionen gegen den Iran bräuchten noch Zeit bis sie in Kraft treten – dies aber könnte für Israel zu lange dauern.
Busse am Schabbat in Tel Aviv?
Dienstag, 21. Februar 2012
Die Stadtverwaltung der Mittelmeermetropole Tel Aviv unter der Leitung von Bürgermeister Ron Huldai will öffentliche Busse am heiligen Ruhetag, dem Schabbat, zulassen. Dafür wird noch auf die Bewilligung des Verkehrs- und Innenministeriums gewartet. Solle dies von der Regierung genehmigt werden, wäre es für Israel ein revolutionärer Schritt, da seit der Staatsgründung keine öffentlichen Busse am Schabbat fahren, so wie auch die Fluggesellschaft EL AL nicht fliegen darf.
Yair Lapids Wahlkampagne hat begonnen
Dienstag, 21. Februar 2012
Yair Lapid (49), der vor über einem Monat vom Fernsehmoderator zum Politiker wurde, gab Ende letzter Woche seine politische Agenda bekannt. Er hatte Kanal 2 verlassen, um bei den nächsten Knessetwahlen mit einer neuen Zentrumspartei zu kandidieren. „Schaut euch an, wie die orthodox-sephardische Schass Partei die gesamte Nation mit nur elf Knessetsitzen um den kleinen Finger wickelt“, sagte Lapid in Eilat.
Reaktionen nach Vandalismus am Jerusalemer Baptistenhaus
Dienstag, 21. Februar 2012
Die Nachricht vom Montag, dass das Baptistenhaus in Jerusalem von unbekannten Tätern mit gotteslästerlichen Graffitis beschmutzt wurde, hat viele Reaktionen hervorgerufen. Die Kirche ist bekannt dafür, den Judenstaat immer unterstützt zu haben. Pfarrer Chuck Kopp erzählte, wie der Rabbiner der Synagoge auf der gegenüberliegenden Straßenseite am selben Tag mit einem Blumenstrauß vorbeikam und einen Brief brachte, der dem Gotteshaus die Solidarität und Freundschaft der jüdischen Gemeinde versichern soll.
Kurznachrichten
Dienstag, 21. Februar 2012
+ Das neue Ägypten fordert von Israel ein neues Friedensabkommen. Dagegen aber sträubt sich Israel, denn der bisherige Friedensvertrag war 30 Jahre lang ausreichend. Israel fragt sich, warum ein neues Abkommen her soll, wenn es doch von der neuen ägyptischen Regierung, den israelfeindlichen Moslembrüdern, wieder gebrochen wird.
+ Israels Oberstes Gericht behandelt die Strafakte des palästinensischen Häftlings Adnan, der nun schon 65 Tage im Hungerstreik ist und in der Klinik von Safed medizinisch versorgt wird.
Dokument deckt wahre Forderungen der PA auf
Montag, 20. Februar 2012
Israels Regierung hat die Verhandlungen mit der Palästinensischen Autonomiebehörde vorerst abgebrochen. Es soll abgewartet werden, ob es zu einer Einheitsregierung zwischen den Fatah- und Hamas-Palästinensern kommen wird. Mit einer palästinensischen Regierung, an der die Hamas beteiligt ist, wird Israel keine Vereinbarungen treffen. Die Eliminierung Israels bleibt das unveränderte Ziel der Hamas.
Baptist House in Jerusalem wurde vandalisiert
Montag, 20. Februar 2012
Am Montagmorgen entdeckte man an den Wänden des christlichen Baptistenhaus in der Trumpeldor-Strasse in der Stadtmitte gotteslästerliche Graffitis. Der Name „Jeschu“ (wie Jesus in der Umsprache unter Juden ausgesprochen wird) wurde beschmutzt, sowie „Tod der Christenheit“ und „Wir werden euch kreuzigen“ war zu lesen. Außerdem wurden die Reifen einiger dort parkender Pkws zerstochen.
Kein Schnee in Jerusalem, aber reichlich Regen im ganzen Land
Montag, 20. Februar 2012
Der für das Wochenende angekündigte Schnee in Jerusalem blieb aus. Dafür schneite es im Norden des Landes. Auf den Golanhöhen fielen bis zu 30 cm Schnee und auf dem Berg Hermon sogar über einen Meter (siehe Foto). Auch in Hebron, auf einer Höhe von 900 Metern, schneite es. Im ganzen Land waren die Niederschläge sehr gesegnet. So stieg der Wasserstand im See Genezareth am vergangenen Wochenende um 16 cm und liegt heute bei -212,67 m.
Kurznachrichten
Montag, 20. Februar 2012
+ Der Nationale Sicherheitsberater der amerikanischen Regierung Tom Donilon hat am Montag Jerusalem besucht, um mit Ministerpräsident Netanjahu über das Vorgehen gegen den Iran zu beraten. Die US-Regierung befürchtet, dass Israel unbesonnene Schritte gegen den Iran vornehmen werde.
+ Palästinenser schossen vom Gazastreifen aus Raketen auf die israelische Stadt Beerscheva ab.
Holocaustüberlebende bekommen Internetzugang
Freitag, 17. Februar 2012
Die meisten Holocaustüberlebenden in Israel verbringen ihre letzten Lebensjahre einsam. ORT Network, das größte nichtstaatliche Netzwerk von Schulen in Israel und die Stiftung zum Wohle von Überlebenden des Holocaust haben ein Gemeinschaftsprojekt gestartet. Es soll älteren Menschen den Zugang zum Internet und somit die Chance, Verwandte im World Wide Web wiederzufinden, geben.
Israel baut mobile „Stadt“ in der Türkei
Freitag, 17. Februar 2012
Israel spendete 130 mobile Hauseinheiten für die Van-Region in der Türkei, drei Monate nachdem das schreckliche Erdbeben hunderten von Menschen das Leben kostete und tausende verletzte. Die „israelische Stadt“ für die Überlebenden des Bebens wurde Anfang der Woche eingeweiht.
Israel zwischen Sunniten, Schiiten und Alawiten
Freitag, 17. Februar 2012
Wie schnell sich alles im Nahen Osten ändern kann, zeigen die Volksaufstände in Tunesien, Ägypten, Libyen und dem Jemen. Völker fassen Mut und stürzen ihre Despoten. Nun steht in Syrien das Regime vor dem Sturz. Seit Mitte März 2011 bekriegt der syrische Staatschef Baschar al Assad (46) sein eigenes Volk. Sechstausend Menschen fielen dem bisher zum Opfer.
Wie die 12 Stämme Israels Charakter formten
Freitag, 17. Februar 2012
Der Charakter Israels basiert auf den 12 Stämmen. Die neue Israel Heute-Serie ab April über die zwölf Söhne Jakobs signalisiert, wie Gott und Mensch eine neue Nation aus einer Familie formt. Inwiefern hat der Mensch die Kraft, zwischen Fluch und Segen zu wählen? Kann der Mensch einen besseren Segen von Gott verlangen und inwiefern ist das Schicksal eines Menschen auch in seiner Hand?
Kurznachrichten
Freitag, 17. Februar 2012
+ Die Frage der Fragen hier in Jerusalem: Wird es morgen, am Schabbat, schneien? (Bild: Jerusalem 2008).
+ Israel kauft von Italien 30 Kampfflugzeuge vom Typ Alenia Aermacchi M-346 im Wert von 1 Milliarde Dollar, die u.a. auch mit dem AWACS Satteliten-Warnsystem ausgerüstet sind und deren Auslieferung 2014 beginnen soll
Israelischer Arzt von Jamal al-Durrah in Frankreich freigesprochen
Donnerstag, 16. Februar 2012
Ein französisches Gericht hat den israelischen Arzt Dr. Jehuda David (siehe Bild l.) nach langjährigen Verhandlungen freigesprochen. David wurde die Verleumdung von Jamal al-Durrah, dem Vater von Mohammed, 2011 zur Last gelegt. Der Arzt soll dem Palästinser in einem Artikel einer französischen Zeitung unterstellt haben, Israel fälschlicherweise des Mordes an seinem Sohn angeklagt zu haben.
Acht palästinensische Kinder sterben bei Busunfall
Donnerstag, 16. Februar 2012
Am Donnerstagmorgen verunglückte ein Schulbus mit palästinensischen Kindern besetzt nördlich von Jerusalem und ging in Flammen auf. Der Unfall ereignete sich in der Nähe der Hisme-Straßenkontrolle. Der Schulbus stieß mit einem LKW zusammen, fiel auf die Seite und fing anschließend Feuer. Die Kinder waren auf dem Weg zu einem Schulausflug.
Die „Show“ von Achmadinedschad
Donnerstag, 16. Februar 2012
Der iranische Diktator Mahmud Achmadinedschad stellte am Mittwoch eine neue Kernkraftzentrifuge vor. Gegenwärtig habe der Iran 10.000 bis 14.000 aktive Zentrifugen, um fünf Tonnen von angereichertem Uran und 100 Kilogramm hochangereichertem Uran (ausreichend für vier Atombomben) herzustellen. Die Kette von Terroranschlägen im Ausland, wie in Georgien, Indien und Thailand, und die „Vorstellung“ der Zentrifugen zeigen laut westlichen Experten, dass Teheran langsam die Geduld verliert und der verschärfte internationale Druck seine Spuren hinterlässt.
Kurznachrichten
Donnerstag, 16. Februar 2012
+ Bitte beachten sie die neusten Vortragstermine für 2012 von Ludwig und Michael Schneider! Klicken Sie auf unserer Webseite auf „VORTRÄGE“.
+ Regenstürme und Winde bis zu 80km/h werden ab morgen, Freitag, für das Wochenende erwartet. Auf dem Hermon schneit es schon, so dass das Ski-Resort geschlossen wurde. In Jerusalem und im Norden ist auch Schnee angesagt.
Wieder schlug der Terror im Ausland zu
Mittwoch, 15. Februar 2012
Drei Bomben explodierten am Dienstag auf einer belebten Straße im Diplomatenviertel Klongton in der thailändischen Hauptstadt Bangkok. Ziel des Anschlags war vermutlich die naheliegende israelische Botschaft und Synagoge. Die israelische Presse titelte: „Der Iran rächt sich“. Nach den Anschlägen am Montag in Indien und Georgien wurden die Pässe der Terroristen gefunden.
Es ist nie zu spät, um Alijah zu machen
Mittwoch, 15. Februar 2012
Phillip und Dorothy Grossman wanderten im Alter von 95 und 93 Jahren aus Baltimore, USA, nach Israel ein. Sie sind damit die ältesten Einwanderer, so berichtete die Einwanderungsbehörde. Bei der Frage, warum das Paar, das seit 71 Jahren verheiratet ist, erst jetzt nach Israel einwandert, antworteten sie: „Abraham war auch schon 75, als er seine Heimat Ur verließ, um nach Israel zu kommen.“
Kurznachrichten
Mittwoch, 15. Februar 2012
+ Die 150 Jahre alte Montefiore-Windmühle in der Nähe vom King David Hotel, deren Windrad man nur im Stillstand kennt, soll nun wieder zum Laufen gebracht werden. Christliche Freunde Israels aus Holland übernahmen die Renovierungskosten.
+ Ministerpräsident Netanjahu besuchte am Mittwoch für einen Tag den griechischen Teil Zyperns.
80 Prozent glauben in Israel an Gott
Dienstag, 14. Februar 2012
Acht von zehn Juden in Israel glauben an Gott, 77 Prozent an eine höhere Gewalt, die die Welt lenkt, und 72 Prozent an die Kraft des Gebets. Dieses und mehr veröffentlichte das Guttmann-Zentrum des Israel-Demokratie-Instituts in seinem jüngsten Bericht. Es ist faszinierend, wie das Volk sich alle Jahre mit dieser Frage beschäftigt. Die Thematik „Gott, Glauben und Religion“ ist aus dem politischen Staatswesen Israels nicht wegzudenken.
Terrorangriffe auf israelische Diplomaten in Neu Delhi und Tbilisi
Dienstag, 14. Februar 2012
Die israelische Regierung beschuldigt die vom Iran gesteuerten Hisbollah-Terroristen, Bombenanschläge auf israelische Botschaften verübt zu haben. In New Delhi, Indien, und in Tbilisi, Georgien, wurden am Montag, einen Tag nach dem vierten Jahrestag der Tötung des Vizeführers der Hisbollah, Imad Mughniyah, die Fahrzeuge der israelischen Botschaften angegriffen. In Indien wurde die israelische Diplomatenfrau Tal Jehoshua-Koren (siehe Bild) mittelschwer verletzt.
Wettervorschau für das Wochenende: Schnee in Jerusalem?
Dienstag, 14. Februar 2012
Es scheint, als war es zu früh, den Schal und Winterjacke in den Schrank zu hängen. Obwohl die letzten Tage das Land mit zahlreichen Sonnenstunden erhellten und der Frühling schon so nah schien, sehen die Meterologen Schnee voraus. Höchstwahrscheinlich wird es am bevorstehenden Schabbat, dem 18.2., in Jerusalem und den über 700-Meter hohen Bergen des Nordens schneien.
Kurznachrichten
Dienstag, 14. Februar 2012
+ Seine antisemitischen Äußerungen über „Israels Kackpolitik“ kosteten dem Mitglied der Piraten-Partei Kevin Barth (22) seinen Posten. Er trat vom Amt als Kreisvorsitzender in Heidenheim zurück und entschuldigte sich für die Formulierung. Auch der Kreisverband der Piraten bezog öffentlich Stellung: „Wir stellen hiermit ausdrücklich klar, dass Antisemitismus und Rassismus weder in der Piratenpartei noch generell in einer Demokratie einen Platz haben“.
Hacker führen „Kreuzzug“ gegen Israel
Montag, 13. Februar 2012
Die pro-palästinensischen, internationalen „Haktivisten“ der Gruppe Anonymous reihen sich in den Kreis der Feinde Israels ein. Auf dem Videoportal YouTube wird Israel in einem Clip von Anonymous als „Kriegsverbrecher“ betitelt und es wird vom Plan, einen „Feldzug“ (engl. „Crusade“) gegen den jüdischen Staat zu führen, berichtet. „Während die Welt weint, lacht Ihr und plant Euren nächsten Angriff“ und „wir werden Euch [Israel] nicht erlauben, einen anderen Staat [Iran] anzugreifen“ ist im Clip zu hören.
Newsweek: „Das gefährliche Spiel“
Montag, 13. Februar 2012
„Kann Obama die Welt vor einer Nuklearwaffe des Irans bewahren, Israel managen und doch wiedergewählt werden?“ Das war die Überschrift des wöchentlichen US-Nachrichtenmagazins Newsweek am vergangenen Montag. Der Bericht enthüllt die geheimen, internen Machtkämpfe zwischen der US-Regierung und Israel. Bei dem letzten geheimen Besuch des Mossad-Chefs Tamir Predo in Washington wollte er den „Puls der Obama-Regierung“ in Sachen Iranangriff fühlen.
Mahmud Abbas: „Wir werden keinen jüdischen Staat anerkennen“
Montag, 13. Februar 2012
Fatah-Palästinenserchef Mahmud Abbas stellte Israel vor ein Ultimatum: Entweder Israel stoppt den Siedlungsbau im gesamten Gebiet der Grenzen von 1967 und entlässt dazu alle palästinensischen Häftlinge aus Israel oder die Palästinenser beenden die Verhandlungen mit Israel und wenden sich direkt an die UNO mit der Forderung nach Anerkennung des Palästinenserstaates.
Lernen Sie Hebräisch!
Montag, 13. Februar 2012
Die hebräische Sprache und der hebräische Bibeltext reizt viele Menschen, aber nur wenige haben die Zeit und den Mut, sich die biblische Sprache anzueignen. Uwe Seppmann aus dem christlichen Gästehaus Beth Emmaus will Menschen dazu ermutigen, den Anfang zu wagen. Daher bietet er für Sprachanfänger ohne Vorkenntnisse und für Fortgeschrittene einen Hebräisch-Sprachkurs für im Beth-Emmaus in Mecklenburg-Vorpommern an.
Kurznachrichten
Montag, 13. Februar 2012
+ Politiker der neuen „Piraten“-Partei gaben offen zu, dass sie keine Juden mögen und dass – so wörtlich – Israels Politik Sch... sei. Darüber hinaus gaben sie bekannt, keine Skrupel zu haben, Antisemiten zu sein.
+ Staatspräsident Schimon Peres schuf den „Präsidenten-Preis“, der an Persönlichkeiten, die Israel durch ihr Engagement geholfen haben, erhalten sollen. Peres sagte weiter, dass hinter jeder wichtigen Idee immer zuerst ein Mensch stehe. Die ersten Anwärter für diesen Preis sind Henry Kissinger, Zubin Meta, Rabbiner Adin Steinsalz und Judy Feld-Carr.
Israel und Deutschland kooperieren im Südsudan
Freitag, 10. Februar 2012
Der deutsche Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dirk Niebel (FDP), traf sich am Donnerstag mit dem israelischen Vize-Außenminister, Danny Ayalon, in Israel. Grund der Zusammenkunft ist die Thematisierung der Möglichkeiten gemeinsamer Hilfsprojekte und der territorialen Zusammenarbeit im Südsudan. Bereits seit einiger Zeit gibt es zwischen beiden Staaten ein gemeinsames Projekt zur Erhaltung des Victoriasees.
Neue Umfrage: Nur ein Drittel der Palästinenser für Zwei-Staaten-Lösung
Freitag, 10. Februar 2012
Bei einer Umfrage wurden 1.010 Palästinenser über 18 Jahren aus dem so genannten Westjordanland und dem Gazastreifen in ihrer Muttersprache, Arabisch, interviewt. Diese Studie wurde von Stanley Greenberg und dem Palästinensischen Zentrum für Öffentliche Meinung (Palestinian Center for Public Opinion) mit Sitz in Beit Sahur durchgeführt.
Nur 34% der Befragten stimmen einer „Zwei-Staaten-Lösung“ zu. 61% sind dagegen.
Kurznachrichten
Freitag, 10. Februar 2012
+ In Jaffo versammelten sich Israelis, meist Juden, die irgendwann einmal aus Syrien in Israel eingewandert sind, um ihre Solidarität mit der syrischen Opposition, die von Assads Regime niedergeschossen wird, zum Ausdruck zu bringen.
+ Ein französischer Tourist fuhr mit seinem Mercedes in Israel nachts auf der Autobahn Nr. 6 mit einer Geschwindigkeit von 199 Km obwohl dort nur 100 erlaubt sind.
Schabbat-Lesung
Freitag, 10. Februar 2012
Die Wochenlesung zu unserem Schabbat „Jithro“ ist aus 2. Mose 18,1 bis 20,26 und Jesaja 6,1-7; 7,1-6; 9,5-6. Die Lesung Jithro ist eine der sechs Paraschot (Wochenabschnitte), die Personennamen tragen: Noah, (Chaje) Sarah, Jitro, Korach, Balak und Pinhas. Unsere Parascha trägt den Namen eines Heiden, der noch dazu ein Priester Midians war – aber er war auch Moses Schwiegervater. Dieser wichtige Thoraabschnitt, der die Grundlagen jüdischen Glaubens abhandelt, den Kern der Thora, die Gesetzgebung am Berg Sinai mit den Zehn Geboten, trägt den Namen eines Heiden!? Dies weist ein weiteres Mal – so sagen Rabbiner – auf die Verbindlichkeit des Wortes Gottes für alle Völker hin.
Der Israel Heute-Wald wurde eingeweiht!
Donnerstag, 9. Februar 2012
In einer feierlichen Zeremonie wurde am Donnerstag, den 9.2.2012, der Israel Heute-Wald in Ramot Menasche zwischen dem Kibbuz Ein Haschofet und Juara eingeweiht. Die 50.000 m²-große Waldfläche wurde von den Israel Heute-Lesern aus Liebe zu Israel und zur Aufforstung des israelischen Waldes, insbesondere nach der Karmel-Brandkatastrophe 2010, gespendet.
Die Einweihung fand im Beisein eines Vertreters des Jüdischen Nationalfonds KKL, Eran Savdi, einem Team der Israel Heute-Redaktion und dem Fernsehteam von Israel-Heute-TV aus Deutschland statt.
Verborgene Schriftrollen in Afghanistan entdeckt
Donnerstag, 9. Februar 2012
Wer hätte gedacht, dass es vor tausend Jahren in Afghanistan eine florierende jüdische Gemeinde gab? Jetzt erregten in einer Höhle gefundene Schriftrollen großes Aufsehen in der jüdischen Welt. Das israelische Fernsehen Kanal 2 strahlte einen Bericht des Arabisten Ehud Ja’ari aus. „Es handelt sich um einen beispiellosen Fund“, sagen Experten. Während der Kampfhandlungen mit den Taliban wunderten sich einheimische Dörfler über Füchse, die in der Nähe der Höhlen von Samangan herumschnüffelten und gruben. Da geschah es: Im Tal Jussuf Dera entdeckte man in einer Höhle jüdische Handschriften aus dem Mittelalter.
Kurznachrichten
Donnerstag, 9. Februar 2012
+ Die Knesset genehmigte sich einen Tag vor Streikbeginn eine Gehaltserhöhung von 3,3 Prozent, so dass ein Abgeordneter nun 40.891 NIS bekommt, das sind umgerechnet 8.200 Euro pro Monat. Im letzten Monat betrug das Durchschnittsgehalt eines normalen Israeli im Monat 8.571 NIS brutto, das sind umgerechnet 1.770 Euro.
+ Gershon Salomon, der Aktivist für den Bau des Tempels, dem 1990 wegen Gefahr des Aufruhrs das Betreten des Tempelplatzes verboten wurde, darf auch weiterhin nicht den Tempelplatz betreten, urteilte das Oberste Gericht.
Generalstreik in Israel
Mittwoch, 8. Februar 2012
Trotz intensiver Verhandlungen bis weit nach Mitternacht wurde keine Einigung erzielt. Am Mittwochmorgen wurde landesweit zu einem Generalstreik aufgerufen. Der Finanzminister Yuval Steinitz und der Vorsitzende der Gewerkschaft Histadruth, Ofer Eini, konnten keine Übereinkunft bezüglich der Forderungen der Gewerkschaft treffen. Vor allem in Bezug auf den Einsatz von Leiharbeitern bleiben unüberwindbare Differenzen bestehen.
Einweihung des Israel Heute-Waldes zum Neujahrsfest der Bäume!
Mittwoch, 8. Februar 2012
Am Mittwoch wird in Israel das Neujahrsfest der Bäume, hebräisch: Tu BiSchwat, gefeiert. Im jüdischen Kalender ist dies der 15. Tag im jüdischen Monat Schwat. Aus diesem Anlass pflanzt der Jüdische Nationalfonds Keren Kajemet Le’Israel (KKL) heute landesweit Bäume. Die perfekte Zeit, um den Israel Heute-Wald einzuweihen.
Koexistenz pflanzen
Mittwoch, 8. Februar 2012
Der Bürgermeister von Efrat, Oded Revivi, und der Muchtar des palästinensischen Dorfes Al Khader, George Abu Taleb, pflanzen an der gemeinsamen Straße, die die Gemeinden verbindet, einen Baum anlässlich des Neujahrsfests der Bäume, Tu BiSchwat.
Nach 44 Jahren: Israelischer Offizier trifft gerettete Palästinenserin
Mittwoch, 8. Februar 2012
Ein Kreis schloss sich, als sich der Israeli, Hesi Eres (75), und die Palästinenserin Marjam Jassin wiedersahen. Vor 44 Jahren, während des Sechs-Tage-Krieges im Juni 1967, rettete Hesi das Leben der Palästinenserin. Jassin wurde damals als 15-Jährige im Dorf Anin durch Artilleriefeuer schwer verletzt, Eres war der Befehlshaber vor Ort.
Einweihung des Israel Heute-Waldes zum Neujahrsfest der Bäume!
Dienstag, 7. Februar 2012
Am Mittwoch wird in Israel das Neujahrsfest der Bäume, hebräisch: Tu BiSchwat, gefeiert. Im jüdischen Kalender ist dies der 15. Tag im jüdischen Monat Schwat. Aus diesem Anlass pflanzt der Jüdische Nationalfonds Keren Kajemet Le’Israel (KKL) am Mittwoch landesweit Bäume. Die perfekte Zeit, um den Israel Heute-Wald einzuweihen.
Iran: „Chance nutzen, alle Juden zu töten“
Dienstag, 7. Februar 2012
Imam Khomeini schwört die Iraner auf Krieg gegen Israel ein. Die iranische Regierung hat soeben erneut ein Dokument publiziert, das deutlicher als bisher zur Zerstörung Israels aufruft. Gefordert wird, ein Massaker am jüdischen Volk anzurichten und die Zerstörung aller seiner Vermögenswerte auf der ganzen Welt vorzubereiten. Die Forderungen erschienen zunächst auf der islamischen Website Alef, die eng mit dem obersten Führer Ayatollah Ali Khamenei (siehe Bild) verbunden ist.
Israelis werden für „Hervorragende Umweltleistungen“ ausgezeichnet
Dienstag, 7. Februar 2012
Acht Israelis wurden mit einem Preis des Umweltschutz-ministeriums ausgezeichnet, weil sie zum Schutz der Umwelt in Israel maßgeblich beigetragen haben. Sie wurden unter 70 Jungunternehmern, Voluntären, Vereinigungen und anderen Organisationen mit außergewöhnlichen Leistungen im Bereich Umweltschutz ausgewählt. Der Preis ist mit umgerechnet 10.000 Euro dotiert und wurde vor drei Jahren erstmals verliehen.
Kurznachrichten
Dienstag, 7. Februar 2012
+ Die Hamas- und Fatah-Palästinenser haben in Katar ihre Vereinigung beschlossen. Daraufhin erklärte Israels Regierung, dass sobald diese Einheitsregierung in Kraft tritt, beendet Israel die Verhandlungen mit den Palästinensern. Die Hamas haben wiederholt erklärt, dass sie Israels totale Vernichtung anstreben, Fatah auf diplomatischem Weg und Hamas auf kriegerischem.
+ Ministerpräsident Netanjahu will nicht die beschlossene Weigerung, 70 neue jüdische Siedlungen in Judäa und Samaria automatisch finanziell zu unterstützen, zurücknehmen. Zuerst einmal sollen die vorhandenen Siedlungen ausgebaut werden.
Neuer Oberst der Luftwaffe: „Ich bin mir der Verantwortung bewusst“
Montag, 6. Februar 2012
Jetzt ist es offiziell: General Amir Eshel wurde zum neuen Oberst der Luftwaffe (IAF: Israeli Air Force) ernannt. Er wird Maj. Gen. Ido Nachushtan, nach vierjähriger Amtszeit, ab Mai 2012 ablösen. Kolumnisten der Tageszeitungen und Ex-Kommandeure loben diesen Wechsel und sagen, er sei der richtige Mann zur richtigen Zeit. Besonders in Zeiten des Terrorismus und der Volkserhebung von Israels Feinden im Nahen Osten.
See Genezareth steigt bis an die unterste rote Linie
Montag, 6. Februar 2012
Der Wasserspiegel des Galiläischen Meeres hat dank der heftigen Regenfälle die unterste Rote Linie bei -213 Meter überschritten und liegt heute bei -212,98 unter dem Meeresspiegel. Bis zur obersten roten Linie (-208 Meter), d.h. bis der See ganz voll ist, sind es noch etwa 4,20 Meter. Am vergangenen Wochenende kamen schon Frühlingsgefühle in Israel auf.
Neue Bahnlinie Tel Aviv-Eilat
Montag, 6. Februar 2012
Das Kabinett genehmigte den Bau einer Eisenbahnlinie von Tel Aviv nach Eilat, die vorwiegend für den Güterverkehr bestimmt ist und nicht nur die Transportzeit von sechs Stunden per Lastwagen auf zwei Bahnstunden reduziert, sie ist für Israel auch eine Sicherheitsalternative, sollten die neuen Ägypter den Suez-Kanal für israelische Schiffe sperren. Das 350 km-Eisenbahnprojekt kostet umgerechnet 1,5 Milliarden Euro und soll in einem Zeitraum von fünf Jahren fertiggestellt werden.
Endlich ist es soweit: Der neue ISRAEL HEUTE-Wald wird eingeweiht!
Montag, 6. Februar 2012
Der verheerende Großbrand auf dem Karmelberg im Dezember 2010 kostete 44 Menschen das Leben und verwandelte wunderschöne grüne Waldflächen in schwarze Baumskelette. Sie, liebe Israel Heute-Leser sind unserem Spendenaufruf gefolgt und dank Ihnen wird am Donnerstag, den 9. Februar, der Israel Heute- Wald in der Nähe des Karmelbergs eingeweiht.
Kurznachrichten
Montag, 6. Februar 2012
+Der Verkauf neuer Wohnungen stieg im Monat Dezember gegenüber dem Vormonat um 30 Prozent an- am stärksten in Ashdod mit 37 Prozent, am schwächsten in Jerusalem mit 5 Prozent.
+ Das Online-Videoportal YouTube hat eine Serie von zehn antisemitischen Videoclips gelöscht. Das Simon-Wiesenthal-Zentrum, dass sich den Kampf gegen Antisemitismus zur Aufgabe gemacht hat, machte YouTube auf die Videos aufmerksam.
Führt die EU-Unterstützung Israels zur Ölkrise?
Freitag, 3. Februar 2012
Der Liter Benzin kostet auch in Israel um 1,50 Euro. In den letzten zehn Jahren hat sich der Benzin¬preis verdoppelt, der Preis für Dieselkraftstoff sogar verdreifacht. Nun sollen in den nächsten Monaten die Preise abermals drastisch steigen. Von einer Ölkrise will man im Land noch nicht reden, aber dazu kann es wegen Ahmadinedschad durchaus kommen. Wie es scheint, hängt in nächster Zeit für Israel und Europa alles von der Straße von Hormus ab. Die Krise um die iranische Nuklearpolitik eskaliert.
Äthiopischen Studenten wird geholfen
Freitag, 3. Februar 2012
Professor Reuven Feuerstein (m.) vom ICELP-Institut (Internationales Zentrum zur Stärkung des Lernpotentials) in Jerusalem, versucht, das Lernpotenial einer Person auf alternativen Wegen zu steigern. Dank ihm und der großzügigen Spenden der jüdischen Familie Kaylie, konnten nun zum ersten Mal 19 äthiopische Studenten ihr Studium an der Hebräischen Universität in Jerusalem antreten. Sie werden von einem Team des Instituts, dessen Theorien mittlerweile schon weltbekannt sind, getestet und so entfallen die schweren Eingangtests der Universität, wie zum Beispiel der psychometrische Test. Den Juden aus Äthiopien fehlen zweierlei: wirtschaftliche und akademische Grundlagen.
KURZNACHRICHTEN
Freitag, 3. Februar 2012
Der israelische Film „Footnote“ (dt. „Fußnote“) ist für den Oscar als bester fremdsprachiger Film nominiert worden. In dem Streifen geht es um die Konkurrenz zwischen Vater und Sohn, die beide Talmud-Gelehrte sind. „Footnote“ hat bereits beim Filmfestival in Cannes den Preis für das beste Drehbuch gewonnen. Für Regisseur Joseph Cedar ist es nicht die erste Oscar-Nominierung. Sein Film „Beaufort“ war bereits 2007 nominiert. Die Oscars werden am 26. Februar verliehen.
Shabbat-Lesung „BeSCHALACH“
Freitag, 3. Februar 2012
Unsere Lesung "BeSCHALACH – Als er (sie) ziehen ließ" zu dem Schabbat, die in allen Synagogen gelesen wird, ist aus 2. Mose 13,17 bis 17,16 und aus Richter 4,4 bis 5,31.
Die Lesung berichtet von dem triumphalen Auszug der Söhne Israel (hebr. Bene Israel; was oft als Kinder Israel übersetzt wird) und einem der größten Wunder Israels: der Teilung des Schilfmeeres und dem Durchzug des Volkes. Endet mit dem „Lied des Meeres“, Schirat Ha-jam, was tanzend von Miriam gesungen wurde, finden wir in den 15 Strophen viel Lob über den Sieg und die Macht Gottes. „Der HERR wird für euch kämpfen, ihr aber seid still!“ (14,14) – SCHABBAT SCHALOM!
Deutschland stuft palästinensische Delegation in Berlin hoch
Donnerstag, 2. Februar 2012
Der deutsche Außenminister, Dr. Guido Westerwelle, verkündete Palästinenserpräsident Mahmud Abbas in Ramallah, dass die bisherige palästinensische Vertretung in Berlin zu einem Generalbüro erhoben wird. Das ist die Vorstufe einer diplomatischen Botschaft eines anerkannten Staates. Auch soll ein palästinensischer Botschafter einberufen werden.Die Bundesregierung will die palästinensische Delegation in Berlin und die diplomatischen Beziehungen zur Palästinensischen Autonomiebehörde stärken.
Militär-Geheimdienst: „Iran besitzt Uran für vier Atombomben“
Donnerstag, 2. Februar 2012

Auf der derzeitigen Herzlija-Konferenz 2012, einem Forum für internationale Sicherheitspolitik, sprach auch der Chef des AMAN (Abteilung des militärischen Geheimdienstes), Aviv Kochavi (siehe Bld). Am Donnerstag verkündete er den zahlreichen Gästen aus aller Welt: „Der Iran ist im Besitz von ungefähr 100 Kilogramm hochangereichertem Uran, das für vier Atombomben ausreichen würde. Israel hat genügend Beweise, dass der Iran an seinem Atomprogramm für militärische Zwecke arbeitet. Es liegt nun bei Ali Khamenei [dem obersten Rechtsgelehrten im Iran], die Zustimmung zur Entwicklung einer Atombombe zu erteilen. Von diesem Zeitpunkt an, wären es nur noch ein bis zwei Jahre bis zur Einsatzfähigkeit“. Zum Schluss seiner Rede sagte General Kochavi, dass die Feinde Israels in den letzten Jahren in Bezug auf Raketen enorm aufgerüstet haben. „Um die 200.000 Raketen könnten Israel treffen.

Soldat in Ramallah vergessen, Palästinenser helfen
Donnerstag, 2. Februar 2012
Ein israelischer Soldat aus den Panzertruppen wurde am Dienstag im palästinensischem Dorf Budros nördlich von Ramallah während einer Festnahmeaktion von seinen Kameraden vergessen. Zwei ältere Palästinenser entdeckten ihn und begleiteten ihn zum Sicherheitszaun. Zu dem Fehler kam es, als der Offizier plötzlich den Befehl gab: „Zurück auf die Fahrzeuge!“. Es war dunkel und regnete in Strömen. Tagsüber waren die Fahrzeuge der israelischen Armee von Dorfbewohnern mit Steinen beworfen worden.
Netanjahu gewinnt die Vorwahlen haushoch
Mittwoch, 1. Februar 2012

Am Dienstag fanden die Vorwahlen in der Likud-Partei statt. Von den 130.000 Likud-Mitgliedern, die das Wahlrecht haben, gingen 48 Prozent wählen. Entgegen der Sorge, der rechtsgerichtete Hardliner und Falke der Likud-Partei, Moshe Feiglin (l.), könnte an Stärke gewinnen, zog der amtierende Ministerpräsident Benjamin Netanjahu 75 Prozent der Stimmen auf seine Seite. Feiglin, der sich stark für die jüdischen Siedlungen einsetzt, dagegen nur 24 Prozent.

CDU-Politiker Ruprecht Polenz besucht Israel
Mittwoch, 1. Februar 2012

Der CDU-Bundestagabgeordnete Ruprecht Polenz hat am Dienstag im Rahmen seiner Israelreise (30.01-02.02.) den Kindergarten Afikim in der von Raketen geplagten Südstadt Sderot besucht. Die von der Bundesregierung geförderte Einrichtung hat sich insbesondere auf Krisenvorbereitung und Traumabewältigung bei Kindern spezialisiert. Polenz, der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages, wird am Donnerstag einen weiteren Kindergarten im Norden bei Haifa besuchen. Es handelt sich dabei um den arabisch-jüdischen Waldorf-Kindergarten Ein Bustan (siehe Bild), den Polenz privat unterstützt und in Deutschland als herausragendes Friedensprojekt propagiert.

Iranische Geschäftsleute zu Israel: „Wir kommen!“
Mittwoch, 1. Februar 2012
Spannungen mit dem Iran? Die Angst vor Krieg liegt in Luft? Das stört drei Geschäftsmänner aus Teheran wenig. Sie werden im Mai an der alljährlichen internationalen Landwirtschafts-ausstellung „Agritech 2012“ in Tel Aviv teilnehmen. Sie, die aber anonym bleiben wollen, sind an den neuesten Geräten zur Errichtung von Wüstengewächshäusern interessiert. Israel steht in Sachen „Wüstenlandwirtschaft“ ganz vorn. Es war eine überraschende und außergewöhnliche Nachricht, da Israel seit der Herrschaft des iranischen Präsidenten Ahmadinedschad keine geschäftlichen Beziehungen mit dem Iran mehr pflegt.
Kurznachrichten
Mittwoch, 1. Februar 2012
+++UN-Generalsekretär Ban Ki-moon forderte Israel auf, den Palästinensern mit einer Geste des guten Willens entgegen zu kommen, damit die israelisch-palästinensischen Verhandlungen weiter geführt werden können. Von den Palästinensern forderte er dies nicht. +++ Auf der Internationalen Herzlija Wirtschaftskonferenz machte Israels Staatspräsident Peres klar, dass die Unruhen und Aufstände in der arabischen Welt nicht wegen Israel ausgebrochen seien und doch sei der jüdische Staat der Leidtragende des „Arabischen Frühlings“. Und Jordaniens Kronprinz Hassan sagte auf der Konferenz in Herzlija, dass Frieden nie eine einfache Sache sei. Es sei nicht einfach, ihn zu erreichen und noch viel schwerer, ihn zu erhalten, so Hassan. +++

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