Dezember 2012

Israel hat jetzt fast 8 Mio. Einwohner
Montag, 31. Dezember 2012
Neusten Angaben des Zentralen Statistikbüros zufolge zählt der israelische Staat zum Ende des Jahres genau 7.981.000 Einwohner. Die Acht-Millionen-Marke ist somit fast erreicht. 75,4 Prozent der Einwohner (also 6.015.00 Menschen) sind Juden, 1.648.000 sind Araber und 319.000 gehören anderen ethnischen Gruppen an. Im Jahr 2012 ist Israel rein rechnerisch um 145.000 Einwohner gewachsen. 170.000 Babys wurden geboren und 16.500 neue Immigranten willkommen geheißen.
Empfang im Haus des Präsidenten
Montag, 31. Dezember 2012
Israels Präsident Schimon Peres hat in seiner Residenz einen Empfang zu Ehren der Repräsentanten der verschiedenen christlichen Gemeinden und Kirchen in Israel gegeben. Von den insgesamt 158.000 Christen in Israel leben 22.400 in Nazareth, 14.400 in Haifa und 11.700 in Jerusalem, der Rest verteilt sich über das ganze Land.
Kurznachrichten
Montag, 31. Dezember 2012
Sechsundreißig Menschen sind im Dezember illegal über die Grenze von Ägypten nach Israel eingedrungen – die niedrigste Zahl seit Beginn des Jahres. Im Januar 2012 waren noch 2295 Illegale nach Israel eingedrungen. Insgesamt überquerten im Jahr 2012 10.300 Menschen illegal die Grenze. +++ Eine „Internationale Menschenrechtskommission“ hat eine Liste der 10 Top-Antisemiten aufgestellt. Den 1. Platz teilen sich die beiden ägyptischen Führer der Moslembrüder, Badie und Mansour. Auf dem 9. Platz steht Jakob Augstein, der Herausgeber der deutschen Zeitschrift „Freitag“. +++ Eine in London stationierte arabische Menschenrechtsorganisation hat vor der Arabischen Liga bekannt gegeben, dass die palästinensische Autonomiebehörde in den letzten vier Jahren 13.271 Palästinenser aus politischen Gründen verhaftet hat. 96 % von ihnen wurden gefoltert und sechs Palästinenser öffentlich hingerichtet.
Die Kosten der Gazaoperation
Freitag, 28. Dezember 2012
Der Verteidigungsminister der Heimatfront, Avi Dichter, hat die Ausgaben der jüngsten Gazaoperation veröffentlicht: Rund 100 Mio. Schekel (ca. 20 Mio. Euro) wurden demnach allein für die Abwehrraketen des Iron Dome (Eiserne Kuppel) Systems ausgegeben. Von 1506 auf Israel abgefeuerten Hamas-Raketen (die meisten landeten auf unbewohntem Gebiet) konnten 421 der auf bewohntes Gebiet zielenden abgeschossen werden. Die dabei erreichte Trefferquote von 84 % spricht für sich – laut Avi Dichter ein 100 Mio. Schekel Investment, das sich gelohnt hat. Die Hamas hat Dichters Angaben zufolge statistisch gesehen weniger als 7 % ihrer Raketen auf bewohntes israelisches Gebiet schießen können. Zum Vergleich: Im Jahr 2006 wurden während des 2. Libanonkrieges 4000 Raketen auf Israel abgefeuert, davon trafen 1000 bewohnte Gebiete. Der Einsatz des Iron Dome Systems hätte sich auf 40 – 90 Mio. Euro belaufen. „Wenn wir zwischen dem Terror, der über mehrere Jahre die Leben von mehr als 1000 Israelis gekostet hat und die Abwehr von 1500 Raketen mit unserem System wählen könnten, dann ist uns das Raketenabwehrsystem weitaus lieber“, so Dichter.
Neue IDF-Brigade zum Schutz von Eilat
Freitag, 28. Dezember 2012
Die Südkommandantur der israelischen Armee hat diese Woche eine neue Brigade aufstellt, deren Aufgabe es ist, die Stadt Eilat und angrenzende Gemeinden zu schützen. Die Brigade ist Teil einer Formation, die 30 % des israelischen Territoriums schützt. Diese Edom-Formation wurde gebildet, um der wachsenden terroristischen Gefahr aus dem Sinai zu begegnen. Eine der ersten Aufgaben der neuen Brigade wird der Sicherstellung der Bauarbeiten am 15 Kilometer langen Grenzzaun sein, der sich durch die Berge Eilats erstreckt und nicht vor Ende 2013 fertiggestellt werden kann.
Zahl der Angriffe auf Siedler und Soldaten gestiegen
Freitag, 28. Dezember 2012
Palästinenser haben in der Nähe des Rachel Grabes bei Bethlehem einen Molotovcocktail sowie Steine auf Soldaten der israelischen Armee geworfen. Erst vor ein paar Monaten war die Zahl der Angriffe durch Palästinenser drastisch zurückgegangen, jetzt deutet vieles auf eine dritte Intifada. Nahe Harasha wurde ein israelisches Auto mit Steinen beworfen. In der Nähe von Yitzhar gerieten Palästinenser mit israelischen Soldaten aneinander und warfen Steine, ebenso in Esh Kadosh.
Wahlen in Israel
Freitag, 28. Dezember 2012
Neuste Umfragen haben ergeben, dass die Likud-Partei sowie die ihr angeschlossene Beteinu-Partei einige mögliche Sitze verloren hat, sie würden auf nur noch 33 Knessetsitze kommen. Die Arbeiterpartei hätte 16 Sitze und die religiöse Habait Hajehudi Partei 15. Schass würde auf 11 Sitze kommen. Aufsteiger der Umfrage sind neue Zentrumsparteien wie Zippi Livnis Hatnua sowie Jesch Atid mit mittlerweile jeweils 11 Sitzen. +++ Der Vorsitzende der neuen “Am Shalem” Partei, Chaim Amsalem, ein Knessetmitglied, das aus der ultrareligiösen Schass-Partei ausgetreten ist, hat einen Kurs gegen die traditionellen Haredi Parteien eingeschlagen und appelliert an die Haredi Gemeinschaft, ihre Einstellung zu Arbeit und Armeedienst zu überdenken. +++ Krach zwischen der ultrareligiösen Schass-Partei und Likud-Beteinu: Der Schass-Vorsitzende Arie Deri hat sich für einen Kommentar entschuldigt, der für Aufruhr gesorgt hatte. Er beschuldigte Likud-Beteinu, einst eine Partei des Volkes gewesen zu sein und nun zu einer „arroganten und hochmütigen Partei geworden zu sein, die nur Russen und Weiße repräsentiere“.
Schabbatlesungen 29. Dezember 2012
Freitag, 28. Dezember 2012
„Wajechi – Und Jakob lebte“ Wochenabschnitt: 1. Mose 47,28 bis 50,26 Haftara-Prophetenlesung: 1. Könige 2,1 – 12
Eklat um arabisches Knessetmitglied
Donnerstag, 27. Dezember 2012
Nach einer Diskussion eines Gremiums von neun Richtern im Obersten Gerichtshof um die Disqualifikation des arabischen Knessetmitglieds Hanin Zoabi ist es unter Zuhörern, darunter weitere Knessetmitglieder, zu einem heftigen Streit gekommen, der von Sicherheitsleuten aufgelöst werden musste. Nach der Anhörung gerieten insbesondere rechtsgerichtete und arabische Politiker aneinander. Zoabi hat gegen ihren Ausschluss von der Teilnahme an den kommenden Wahlen Einspruch eingelegt. Der Ausschluss war kürzlich von Likudmitglied Ofir Akunis beantragt und von der Knesset abgesegnet worden...
Israel läßt Baumaterial in den Gazastreifen
Donnerstag, 27. Dezember 2012
Palästinensische Behörden melden, dass es ab sofort privaten Unternehmen und Privatpersonen erlaubt sei, vorher verbotenes Material in den Gazastreifen einzuführen. Israel musste 2007 die Einfuhr verschiedener Baumaterialien stark einschränken, nachdem klar wurde, dass Terrororganisationen unter anderem Material zum Bau von Bomben und Raketen benutzte. Die jetzige Erleichterung der Einfuhrbestimmungen ist Teil des in Ägypten ausgehandelten Waffenstillstands zwischen Israel und der Hamas.
Kurznachrichten
Donnerstag, 27. Dezember 2012
Rund 200 Millionen Blumen sind dieses Jahr zum Weihnachtsfest aus Israel nach Europa exportiert worden. Die Nachfrage nach israelischen Schnittblumen lag sogar noch höher. Allerdings konnten aufgrund des momentanen Gastarbeitermangels 30 Mio. Blumen nicht geerntet werden. +++ Israelischen Medienberichten zufolge hat sich Ministerpräsident Netanjahu mit Jordaniens König Abdullah II. getroffen. Bei diesem Geheimtreffen soll es um Syriens chemische Waffengefahr gegangen sein. +++ Am 22. Januar werden 5,6 Millionen Israelis zur Wahlurne gerufen, das sind 11 mal mehr als bei der ersten Knessetwahl 1949. Seit der letzten Wahl im Jahr 2009 ist der wahlberechtigte Bevölkerungsanteil im Land um 7 % gestiegen.
Droht eine dritte Intifada?
Mittwoch, 26. Dezember 2012
In Israel werden mehr und mehr Stimmen laut, die vor einer erneuten Eskalation der Gewalt im Land warnen. Erst kürzlich rief einer der Hamasführer, Ahmed Halabiyeh, dazu auf, wieder Selbstmordattentäter nach Israel zu schicken. Jetzt meldete sich der ehemalige Premier Ehud Olmert zu Wort, um vor einer erneuten palästinensischen Terrorwelle zu warnen. Zwar sei die Chance eines Friedens nach wie vor gegeben, jedoch könnte eine Intifada jederzeit ausbrechen, erklärte er gestern in Tel Aviv. Die Palästinenser seien sehr frustriert und befürchten, ihre Regierung werde sie letztendlich im Stich lassen, so Olmert.
Kurznachrichten
Mittwoch, 26. Dezember 2012
Tzipi Livni schließt nach den bevorstehenden Wahlen eine Koalition mit Netanjahus Likud nicht aus. Sie wolle dafür jedoch den Posten der Außenministerin, erklärte sie. +++ Laut israelischem Nachrichtendienst ynet haben sich Israel und Spanien auf eine Zusammenarbeit in Sachen Hafensicherheit geeinigt. Eine Delegation spanischer Minister habe nach einem Besuch des Ashdoder Hafens beschlossen, die israelischen Sicherheitsprotokolle und sowie die Technologie in diesem Bereich zu adaptieren. Dazu werden nun spezielle Teams ausgebildet. +++ Aus Indien sind am Dienstag 53 Bnei-Menasche Juden eingewandert, die vom biblischen Stamm Menasse stammen, der wiederum zu einem der zehn verlorenen Stämme gehört. +++ Die Zahl der in Israel lebenden Christen ist in diesem Jahr auf 158.000 gestiegen. Damit wuchs der Anteil der Christen in Israel um 1,3 %.
Ariel hat jetzt offiziell eine Universität
Mittwoch, 26. Dezember 2012
Verteidigungsminister Ehud Barak hat den Status des Universitätszentrums in Ariel, einer jüdischen Stadt im sogenannten Westjordanland, zur Universität angehoben. Die Institution hat bereits ihr Emblem geändert und nennt sich jetzt offiziell „Ariel Universität in Samaria“. In der Vergangenheit waren aufgrund der Lage der Hochschule besonders von linksgerichteten Israelis und palästinensischer Seite her immer wieder Proteste gegen diesen Schritt laut geworden.
Fund aus der Zeit des Ersten Tempels
Mittwoch, 26. Dezember 2012
Archäologen haben nahe Jerusalem einen besonderen Fund entdeckt: Artifakte, die geschätzte 2750 Jahre alt sind und damals für rituelle Kulte benutzt wurden, kurz bevor das judäische Königreich diese Art von Kulten verbot. Die entdeckten Überreste des rituellen Gebäudes mit den damals heiligen Gefäßen sind sehr rar. „Es gibt kaum Funde aus jener Zeit“, erklärten die Verantwortlichen der Ausgrabung mit Blick auf die judäische Zeit des Ersten Tempels. Mehr zu der Ausgrabung in Tel Motza in der nächsten Ausgabe der Israel Heute Zeitschrift!
Kurznachrichten
Dienstag, 25. Dezember 2012
+++ Am Montag besuchte Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat das Christliche Viertel der Jerusalemer Altstadt, um lokalen religiösen Gemeindeleitern, Bewohnern und Geschäftsinhabern ein frohes Weihnachtsfest zu wünschen. Er nutzte die Gelegenheit, mit christlichen Repräsentanten über die Herausforderungen ihrer Gemeindearbeit zu sprechen. Sein Besuch beinhaltete unter anderem Treffen mit dem Lateinischen Patriarchen von Jerusalem, dem franzikanischen Kustos des Heiligen Landes, dem äthiopisch-orthodoxen Erzbischof von Jerusalem und dem Oberhaupt der anglikanischen evangelikalen Episkopalkirche in Israel. +++ Bild: Weihnachtsmänner auf typischer Pferdekutsche im Stadtzentrum von Ramallah.
Israels rechtsorientierte Wähler: säkular und jung
Dienstag, 25. Dezember 2012
Noch ein Monat bis zu den Wahlen: Dass der rechtsorientierte Block in den bevorstehenden Knessetwahlen wieder die Mehrheit gewinnen wird, bezweifelt keiner im Land. Eine rechtsorientierte Politik in Israel bezieht sich eher auf die politische Richtung einer Regierung in den Verhandlungen mit den arabischen Feinden. In der Innenpolitik kann diese Regierung eine liberale Linie führen, die mit einer rechten Außenpolitik gegenüber den Arabern nichts zu tun hat. Daher sind rechtsorientierte Wähler nicht unbedingt religiöse Juden. Was sie nach rechts treibt, ist ihr Misstrauen gegenüber den Arabern, die ihrer Ansicht nach keinen wahren Frieden mit Israel wollen.
Anti-israelische Weihnachtsgrüße aus Irland
Dienstag, 25. Dezember 2012
In Irland werden anti-israelische Weihnachtsgrußkarten verschickt. „Hätte die Mutter Jesu in unseren Tagen gelebt, so wäre die Geburt Jesu in Bethlehem nicht möglich, weil ihnen der Einzug nach Bethlehem durch israelische Soldaten am Checkposten verwehrt würde“, ist dort zu lesen. Als eine Woche vorher die israelische Botschaft einen „Gedanken zu Weihnachten“ auf ihrer Facebook-Seite veröffentlichte, in dem angemerkt wurde, Maria und ihr Baby Jesus würden heute in Bethlehem als Juden gelyncht werden, wurde sie für ihre „Frechheit“ heftig kritisiert. Die israelische Botschaft entschuldigte sich und löschte die Meldung umgehend.
Israelis sehen keinen Friedenspartner
Dienstag, 25. Dezember 2012
Neuste Umfragen in Israel haben gezeigt, dass die Mehrheit der Israelis nicht glaubt, einen ernsthaften Friedenspartner auf der palästinensischen Seite zu haben – besonders bei einer Führung, an der die Hamas beteiligt ist. 62,4 Prozent der Befragten gaben an, keinen ehrlichen Partner für Frieden zu haben, was der Ansicht der internationalen Gemeinschaft und sogar einiger israelischer Politiker widerspricht. Der israelische Präsident Schimon Peres zum Beispiel, hält Palästinenserführer Abbas für einen wahren Friedenspartner, obwohl dieser mit der Hamas zusammenarbeiten möchte.
Ein Frohes Weihnachtsfest unseren Lesern!
Montag, 24. Dezember 2012
Liebe Leser, wir, das Israel Heute Team, wünschen Ihnen von Herzen ein gesegnetes Christfest und Frohe Feiertage! Im Bild: Israels Präsident Schimon Peres bei einer Weihnachtszeremonie im Hause des Erzbischofs in Haifa. Peres erklärte bei gegebenem Anlass, Israel fühle sich verpflichtet, die heiligen Stätten und die Freiheit der Religion zu bewahren. Weitere Nachrichten: Rund zwei Prozent der Einwohner Israels sind Christen, das sind 158.000 Menschen im Heiligen Land, wie das Zentrale Statistikbüro am Sonntag bekannt gab. 80,6 % der Christen sind Araber. Das Statistikbüro vermerkte, dass die arabischen Christen im Land im Vergleich zu anderen sich am meisten um ihre Ausbildung kümmern und am besten gebildet sind. +++ Heute zieht der katholische Patriarch von Jerusalem in Bethlehems Geburtskirche ein. Danach feiern Tausende auf dem Krippenplatz in Weihnachtsmannkostümen Weihnachten und Moslems schwingen dazu die Fahne Mohammeds. An der Mitternachtsmesse in der Geburtskirche wird auch der moslemische Palästinenserpräsident Abbas teilnehmen.
Regen im Überfluß
Montag, 24. Dezember 2012
Am vergangenen Wochenende (Donnerstag bis Samstag) ist der Wasserspiegel des Sees Genezareth um einen viertel Meter angestiegen. Eine dermaßen schnelle Steigung wurde laut israelischer Wasserbehörde seit 20 Jahren nicht mehr gemessen. Besonders im Norden Israels um den galiläischen See hat es fast pausenlos gegossen, so dass bis 200 mm Niederschläge gemessen wurden. Bis zum obersten Wasserspiegel von – 208,80 Meter (unter dem Meeresspiegel) fehlen dem See zwar immer noch drei Meter, aber im Vergleich zum vorigen Jahr steht der Seepegel bereits um 1,65 Meter höher. Israelischen Wasserexperten zufolge wird dieser Winter ein gesegneter Winter sein und Israels biblischen See wieder mit Wasser füllen. In den nördlichen Gebieten wurde bereits die jährliche Regenmenge übertrumpft und der Winter steht noch vor uns.
Kurioser Fund: Eine halbe Milliarde Dollar an der Klagemauer
Montag, 24. Dezember 2012
Normalerweise werden Zettel und Umschläge, die an der Jerusalemer Klagemauer von Betern in die Ritzen gesteckt werden, weder gelesen noch geöffnet. Doch ein Besucher der Westmauer konnte seiner Neugierde wohl nicht widerstehen, als er einen besonders dicken Umschlag sah. Er nahm ihn an sich und öffnete ihn: Der Brief enthielt 507 Schecks im Wert von je einer Million Dollar, alle undatiert aber unterschrieben. Der Mann ging damit sofort zu einem Anwalt in Jerusalem, der wiederum die Polizei kontaktierte. Dort werden die Dokumente derzeit auf ihre Echtheit überprüft. Der Rabbi der Klagemauer, Shmuel Rabinowitz, nimmt an, dass die Schecks, von denen die meisten aus dem afrikanischen Nigeria stammen, eine Art symbolischer Akt sind, mit denen Menschen „ihre ganze Habe Gott geben wollen“.
Südafrikaner zeigen Solidarität mit Israel
Montag, 24. Dezember 2012
Anfang des Monats haben einige Südafrikaner eine besondere Aktion initiiert, um ihre Solidarität mit dem jüdischen Staat zu zeigen. Und dies obwohl ihr Land eines der westlichen Länder ist, das Israel am feindlichsten gesinnt ist. Zur eigens veranstalteten Flugshow kamen südafrikanische Juden, Nichtjuden und Israelis auf einer privaten Ranch zusammen. Nachdem die Besucher israelisches Essen und eine Unterhaltungsshow genießen durften, hielt der israelische Botschafter Dov Segev-Steinberg eine Rede, in der er über die palästinensische UN Resolution und den letzten Gaza-Krieg sprach. Der Botschafter erinnerte weiterhin an die Hilfe von südafrikanischen Piloten, die Israel dabei halfen, während des Unabhängigkeitskriegs 1948 eigene Luftstreitkräfte aufzubauen.
Wetter
Montag, 24. Dezember 2012
Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 15 Grad, Tel Aviv 20 Grad, Tiberias 20 Grad, am Toten Meer 22 Grad und in Eilat 23 Grad. Der Wasserspiegel des See Genezareth liegt derzeit bei - 212 Meter unter dem Meeresspiegel (Tendenz steigend). Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, ein gesegnetes und frohes Weihnachtsfest!
Schabbat: Die fokussierte Ruhe
Freitag, 21. Dezember 2012
Ruhe und Aktion sind zwei Pole der Existenz. Was auch immer man tut, man ruht oder man verausgabt sich. Verausgabung ergänzt die Ruhe und Ruhe ergänzt Verausgabung, so wie der Tag die Nacht ergänzt und umgekehrt. Der Leser weiß aus eigener Erfahrung, dass physische Bewegung zu tieferem Schlaf führt und dass man ohne Schlaf keine Energie zur Bewegung hat. Deswegen ist es hier wie bei allen Gegensätzen wichtig herauszufinden, wie die richtige Balance zu finden ist....
Umfrage: Palästinenser suchen Gewalt, unterstützen Hamas
Freitag, 21. Dezember 2012
Zwei neue Umfragen haben ergeben, dass die Palästinenser seit dem letzten Krieg in Gaza Gewalt gegen Israel noch mehr befürworten als früher und sie die Hamas als Regierung auch im Westjordanland wollen. Eine Studie einer Agentur aus Ramallah hat herausgefunden, dass 87,7 Prozent palästinensischer Araber zustimmen oder sogar stark zustimmen, dass der „bewaffnete Widerstand“, wie die Hamas ihn anwendet, der beste Weg zur palästinensischen Unabhängigkeit sei.
Ehrenmorde in Israel bringen die Polizei in Bedrängnis
Freitag, 21. Dezember 2012
Der Mord an einem 16 Jahre alten israelisch-arabischen Mädchen durch ihren Bruder vor einigen Wochen, hat kritische Stimmen laut werden lassen, die der israelischen Polizei vorwerfen, zu wenig gegen das Phänomen der „Ehrenmorde“ zu tun. Die Tat geschah vor etwa drei Wochen in einem beduinischen Vorort von Beerscheva. Der 24 Jahre alte Bruder des Mädchens, Ahmed al-Assam, schlitzte ihr nach einer heftigen Diskussion die Kehle auf. Vorher war Aischa mit ihrem Freund zusammengezogen, aber auf Verlangen ihrer Eltern nach Hause zurückgekehrt – mit dem Versprechen, dass ihr Bruder ihr nichts antun werde...
Schabbatlesungen 22. Dezember 12
Freitag, 21. Dezember 2012
„Wajigash – Und er ging auf ihn zu“ Wochenabschnitt: 1. Mose 44,18 bis 47,27 Haftara-Prophetenlesung: Hesekiel 37,15-28
Wetter
Freitag, 21. Dezember 2012
Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 9 Grad, Tel Aviv 15 Grad, Tiberias 16 Grad, am Toten Meer 21 Grad und in Eilat 20 Grad. Der Wasserspiegel des See Genezareth ist nach Angaben der israelischen Wasserbehörde durch die starken Regenfälle im Norden des Landes über Nacht um sechs Zentimeter gestiegen und liegt jetzt bei ungefähr -212,2 Meter unter dem Meeresspiegel (Tendenz steigend). Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag ein erholsames Wochenende sowie Schabbat Schalom!
Sind israelische Soldaten vor einem Mob geflohen?
Donnerstag, 20. Dezember 2012
In einem Video, das im Internet große Aufmerksamkeit erregt hat, sind israelische Soldaten zu sehen, die von steinewerfenden Palästinensern angegriffen werden und davonlaufen. Die Armee hat nun eine Untersuchung durchgeführt, die herausfinden sollte, ob sich die Einheit korrekt verhalten hat. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass die Soldaten nicht geflohen sind, sondern jemanden verfolgten. Wie jeden Freitag nahmen die Soldaten Stellung auf einem Hügel, um palästinensische Demonstranten davon abzuhalten, die nahegelegene jüdische Siedlung Kedumim anzugreifen. Zur gleichen Zeit positionierten sich Einheiten der Grenzpolizei zwischen der Siedlung und dem arabischen Dorf. Während der Demonstration verließen Soldaten den Hügel, um Randalierer festzunehmen, was in der Vergangenheit schon öfters geholfen hat, die Lage zu beruhigen...
Kurznachrichten
Donnerstag, 20. Dezember 2012
Palästinensische Massenhochzeit in Gaza: Mithilfe großzügiger Unterstützung des Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate, Scheich Khalifa bin Al Nahyan, haben sich 200 palästinensische Paare in Rafah im südlichen Gazastreifen am Mittwoch das Ja-Wort gegeben. +++ Die Zahl der Kinder, die in Israel unterhalb der Armutsgrenze leben, ist dem jährlichen Bericht des Nationalen Komitees für Kinder auf über 905.000 gestiegen, das sind 35,6 Prozent der in Israel lebenden Minderjährigen. 2010 waren es noch 889.500. Auch die Zahl der Missbrauchsfälle ist dem Bericht zufolge gestiegen. Dagegen gab es allerdings weniger verletzte Kinder bei Unfällen, auch Drogen- und Alkoholmissbrauch unter Jugendlichen ist zurückgegangen. +++ 14 von den 15 Mitgliedern des UNO-Sicherheitsrates haben Israels Vorhaben, in dem von Palästinensern beanspruchten Jerusalem über 5.600 neue Wohnungen zu bauen, verurteilt.
Israel verabschiedet sich von der M-16
Donnerstag, 20. Dezember 2012
Über viele Jahre war das amerikanische Sturmgewehr M-16 die beliebteste Waffe der israelischen Armee. Das hat nun ein Ende, da immer mehr Einheiten ihre Soldaten mit Waffen ausrüsten, die in Israel hergestellt wurden. Ab dem Jahre 2000 begann Israel das selbst entwickelte Tavor Gewehr bei ausgesuchten Infanterieeinheiten einzuführen. In den letzten 10 Jahren begannen daraufhin immer mehr Einheiten das Tavor Gewehr zu benutzen.
Guten Gewissens genießen!
Donnerstag, 20. Dezember 2012
Überall in der Welt lieben es die Menschen, Feste zu feiern. Gemütlich im Kreise der Familie oder mit lieben Freunden zusammenzusitzen – und da darf natürlich das ganz besondere Festtagsmenü mit einem guten Tropfen Wein nicht fehlen! Rotwein ist hierfür nicht nur ein ideales Getränk, sondern trägt – in Maßen genossen – sogar zur Förderung und Erhaltung unserer Gesundheit bei! In mediterranen Gegenden, also auch in Israel, bilden Rotweine einen integralen Bestandteil der Ernährung. Gemeinsam mit viel Obst und Gemüse, einschließlich Granatäpfeln oder Granatapfelsaft, Trauben sowie Oliven und Olivenöl im Besonderen, wird die gesundheitsfördernde Wirkung noch verstärkt. In diesem Sinne – frohe und unbeschwerte Festtage und L’Chaim! Unser Festtagsangebot: Bei jeder Bestellung von 6 Flaschen Rotwein erhalten Sie eine Flasche Olivenöl (500 ml) GRATIS!
Netanjahu: „Israel wird weiter bauen!“
Mittwoch, 19. Dezember 2012
Trotz aller Kritik aus dem Westen will die israelische Regierung unter Benjamin Netanjahu tausende neue Häuser und Wohnungen in den jüdischen Siedlungen im biblischen Kernland Judäa und Samaria bauen. Gestern betonte Netanjahu während seines Besuches in Galiläa, dass Jerusalem für immer und ewig die Hauptstadt Israels bleiben wird. „Daher werden wir den Bau nicht stoppen“, erklärte Netanjahu. In den israelischen Medien haben Mitglieder aus seiner Likud Partei zugegeben, dass er die Förderung von neuen Bauplänen unter anderem aus politischen Wahlgründen durchzieht. Die EU will in den nächsten Tagen eine kollektive Verurteilung gegen den jüdischen Bau in den so genannten besetzten Gebieten veröffentlichen.
Flüchtlingslager in Syrien bombardiert: Palästinensische Reaktionen
Mittwoch, 19. Dezember 2012
Die syrische Armee hat das palästinensische Flüchtlingslager Jarmuk südlich von Damaskus angegriffen. 25 Palästinenser kamen bei der Bombardierung der Moschee ums Leben. Palästinenserchef Mahmud Abbas meldete sich zaghaft mit einer gemäßigten Kritik zu Wort, anscheinend um den syrischen Staatschef Baschar el Assad nicht zu sehr zu verärgern. Die arabischen Länder reagieren auf böse Kritik seitens der Palästinenser im Gegenteil zu Israel anders - nämlich nicht so gnädig. Hätte Israel ein palästinensisches Flüchtlingslager in der Form bombardiert, wäre die Kritik der Palästinenser tausendmal heftiger. Das Gleiche gilt für den Westen, der sich diesmal nicht für das Leid der Palästinenser in Syrien einsetzte, wie es sonst für die Palästinenser in Israel der Fall ist...
Kurznachrichten
Mittwoch, 19. Dezember 2012
Seit mittlerweile zwei Wochen streiken israelische Krankenschwestern um mehr Lohn und bessere Arbeitsbedingungen. Noch ist kein Ende in Sicht, da die Verhandlungen mit dem Finanzministerium gerade erst gescheitert sind. Im Bild: Der staatliche Rechnungsprüfer Yosef Shapira (l.) macht sich im Hadassah Krankenhaus auf dem Jerusalemer Ölberg vor Ort ein Bild über die Bedingungen. +++ In Israel leben derzeit 150.000 Christen, davon sind 80 % arabische Christen. Für alle Interessierten bietet der KKL jetzt zum christlichen Fest Weihnachtsbäume in Höhe von 1,80 Meter für rund 15 Euro an. +++ Gegen den Attentäter, der am letzten Tag der Gazaoffensive am 21. November eine Bombe in einem Tel Aviver Bus zündete, die 24 Menschen verletzte, ist vor dem Tel Aviver Landgericht Anklage erhoben worden.
Holocaustüberlebende demonstrieren vor dem Regierungsbüro
Mittwoch, 19. Dezember 2012
Hundert Holocaustüberlebende haben vor dem israelischen Regierungsbüro in Jerusalem demonstriert. Sie bestehen darauf, dass ihnen die 5 Mio. Euro zur Verfügung gestellt werden, die in der israelischen Staatskasse aus unverständlichen Gründen eingefroren worden sind. „Ich hätte nie gedacht, dass wir in Israel um Geld betteln müssen“, sagte die Holocaustüberlebende Rachele (83) israel heute gegenüber...
Wieder Krach um Häuser
Dienstag, 18. Dezember 2012
Was in den Augen der Welt als politische Provokation seitens Israels verurteilt wird, ist aus israelischer Sicht das natürliche und jüdische Recht, in Israel Häuser zu bauen. Am gestrigen Montag genehmigte die israelische Regierung unter Benjamin Netanjahu weitere 1.500 neue Wohneinheiten im nördlichen und orthodoxen Stadtteil von Jerusalem, genannt Ramat Schlomo (siehe Bild). Eigentlich wurden die Baupläne für Ramat Schlomo bereits im März 2010 von der israelischen Regierung genehmigt. Damals brach allerdings deswegen eine Krise zwischen Jerusalem und Washington aus und so wurde dieser Plan erst einmal verschoben. Die Palästinenser drohen, vor der UNO-Vollversammlung und dem UNO Sicherheitsrat Schritte einzuleiten und Israels Regierungschef Netanjahu besteht auf Grund biblischen Rechts in diesen Gebieten, neue Wohnungen für Juden zu bauen. Dass dies von der westlichen Welt nicht verstanden wird, ist aus politischer Sicht fast selbstverständlich. Die einen mögen sagen, dass Netanjahu aus politischen Wahlgründen so handelt, um rechte Wählerstimmen für die bevorstehenden Wahlen im Januar 2013 zu gewinnen. Das mag sein, aber dennoch kann deswegen das Recht, in Israels Hauptstadt Jerusalem zu bauen, nicht genommen werden. Hier stößt man immer wieder auf denselben politischen Knoten, welches Recht gültiger ist. Dies der Palästinenser aus islamischer Sicht oder dies der Israelis aus biblischer Sicht?
75.000 Touristen zu Weihnachten im Heiligen Land
Dienstag, 18. Dezember 2012
Der israelische Tourismusminister Stas Misezhnikov hat am Montag einen vorweihnachtlichen Empfang für die Leiter der christlichen Gemeinden und Kirchen in Israel gegeben. In seiner Rede forderte er die Gläubigen weltweit auf, das Heilige Land zu besuchen: „Die christliche Gemeinschaft mit all ihren Denominationen und ihren Gläubigen weltweit repräsentiert einen festen Bestandteil des Tourismus in Israel. Die Pilgerreise ins Heilige Land, mit Jerusalem als Mittelpunkt, dient als Brücke für den Frieden und die Zusammenarbeit zwischen Religionen und Völkern.“ Dem Tourismusministerium zufolge werden dieses Jahr zu Weihnachten 75.000 Touristen Israel besuchen, davon 25.000 christliche Pilger.
Hätte Jesus heute in Israel gelebt
Dienstag, 18. Dezember 2012
„Ein Gedanke zu Weihnachten: Nehmen wir mal an, Jesus und Maria hätten in unserer heutigen Zeit in Israel gelebt, als Juden im eigenen Land ohne Sicherheit: Es wäre gut möglich, dass sie beide zu Lynchopfern feindlicher Palästinenser in Bethlehem geworden wären. Ein Punkt zum Nachdenken!“ Diese Mitteilung hat ein israelischer Beamter auf der Facebook Seite der israelischen Botschaft in Irland veröffentlicht. Schon nach wenigen Minuten wurde diese Mitteilung derart heftig kritisiert, dass sich die israelische Botschaft dafür entschuldigen und den Blitzgedanken löschen musste. Ob solch eine Meldung korrekt oder unkorrekt ist, darüber kann man streiten. Aber Fakt ist, dass viele Menschen in Europa die jüdische Herkunft Jesu und seiner Mutter vergessen haben....
Kurznachrichten
Dienstag, 18. Dezember 2012
Ein innovatives Projekt der israelischen Archäologiebehörde mithilfe der Leon Levy Dead Sea Scrolls Digital Library ist seit heute online. Die gesammte Kollektion der antiken Rollen vom Toten Meer wurde hochauflösend abgescannt und im Internet zur Verfügung gestellt. Insgesamt werden 30.000 Fragmente der 900 Manuskripte zu bestaunen sein. Im Bild: Die Reproduktion des ersten Kapitels der Bibel: „Genesis 1“ +++ Zehn Prozent aller Israelis werden diesen Winter nicht genug Geld haben, um sich ordentliche Winterdecken und andere wichtige Dinge wie Heizmaterialien für die kalte Jahreszeit zu kaufen. Diese bedrückenden Zahlen wurden von der Nichtregierungsorganisation Chasdei Naomi veröffentlicht. +++ Eine Umfrage des Smith Research Zentrums und der Jerusalem Post unter 500 jüdischen Erwachsenen hat ergeben, dass die meisten Israelis anscheinend daran glauben, dass die Errichtung eines entmilitarisierten palästinensischen Staates Israel am besten diene, ein jüdischer demokratischer Staat zu bleiben.
Kurznachrichten
Montag, 17. Dezember 2012
Außenminister Avigdor Liebermann hat am Freitag seinen Rücktritt erklärt. Als Grund für diesen Schritt gilt die Petition vor dem Obersten Gerichtshof, die von der linksgerichteten Meretz-Partei eingereicht worden war. Geprüft werden seit Jahren anhaltende Korruptionsgerüchte. +++ Eine Umfrage hat ergeben, dass 34 % der Israelis Benjamin Netanjahu am ehesten das Amt des Ministerpräsidenten zutrauen. 16 % bevorzugen Tzipi Livni als Regierungschefin und 14 % sähen gern die Vorsitzende der Arbeiterpartei, Shelly Yacimovich, an der Regierungsspitze. +++ Der oberste Rabbi der ultraorthodoxen antizionistischen Satmarer Juden, Rabbi Teitelbaum, hat jedem Israeli, der die Knessetwahl boykottiert und nicht wählen geht, eine Belohnung von 100 Dollar in bar versprochen.
Trend zur Enthaltsamkeit
Montag, 17. Dezember 2012
Jugendliche im Alter von 15 Jahren sind in Israel im Vergleich zu Gleichaltrigen aus Europa sexuell weit weniger aktiv. Israel belegt in einer Vergleichstudie zu diesem Thema, die in 35 Ländern durchgeführt worden ist, einen der letzten Plätze: Platz 32. Aus der Umfrage geht hervor, dass die israelische Jugend sogar im Vergleich zu 1998 um einiges konservativer geworden ist. Von den 874 israelischen und jüdischen Jugendlichen haben 18,5% gemäß der Umfrage zugegeben, dass sie bereits Geschlechtsverkehr hatten. Vor 14 Jahren waren es noch 27% der Jugendlichen in Israel.
Israelische Flagge weht auf dem Nürnberger Christkindlesmarkt
Montag, 17. Dezember 2012
Der berühmte Nürnberger Christkindlesmarkt bietet dieses Jahr auch israelische Erzeugnisse an. Ein Teil des Marktes ist Partnerstädten und Städtepartnerschaften gewidmet, und dazu zählt auch die am Mittelmeer gelegene Partnerstadt Hadera. Die Reiseveranstalter Yoram und Naomi Ehrlich werben gemeinsam mit dem Kaffeebar-Betreiber Zeev Iluz an ihrem Stand für israelische Produkte: Bio-Datteln, Fair-Trade-Kaffee, frische Zitrusfrüchte, Granatäpfel, leckere Konfitüren aus Orangen und Feigen, Falafel, Nougathonig, Bibelbrot, Spitzenweine aus dem Carmel-Gebirge, aber auch Interessantes aus dem Kunstgewerbe erwartet die zahlreichen Besucher...
Eilmeldung: Liebermann legt Amt nieder
Freitag, 14. Dezember 2012
Außenminister Avigdor Liebermann ist am Freitag von seinem Amt zurückgetreten. Als Grund für diesen Schritt nannte er die Anklage wegen Vertrauensbruch, die gegen ihn erhoben worden ist. Generalstaatsanwalt Yehuda Weinstein hatte am Donnerstag verkündet, dass gegen Liebermann Anklage erhoben wird: Es geht unter anderem um einen Fall der Beförderung des ehemaligen Botschafters in Weißrussland, Ze'ev Ben Aryeh.
Israels Außenminister: Europa ist es egal ob wir überleben
Freitag, 14. Dezember 2012
Israel hat ob der negativen, verurteilenden Reaktionen der Europäischen Union über die E1- Baupläne seine tiefe Enttäuschung zum Ausdruck gebracht. Die EU sieht das Bauvorhaben als größtes Hindernis für den Frieden an. In einer offiziellen Antwort auf die Reaktion der EU hat Israels Außenminister erklärt, dass Bauvorhaben im sogenannten Westjordanland noch nie zuvor den Friedensprozess behindert hätten. Das wahre Hindernis auf dem Weg zum Frieden sei die Weigerung der Palästinenser, Israels Existenzrecht anzuerkennen. “Diese einseitige, ablehnende Position der EU trägt nicht dazu bei, ein anhaltendes Friedensabkommen zu gestalten“, so das Außenministerium...
Erneut Kloster beschmiert
Freitag, 14. Dezember 2012
Innerhalb nur weniger Wochen ist erneut ein Kloster in Israel mit Slogans beschmiert worden. Israelische Regierungsmitglieder haben ihre Abscheu über die Tat zum Ausdruck gebracht. In der Nacht zum Mittwoch haben augenscheinlich jüdische Täter Sprüche wie „Jesus – Sohn einer Hure“ auf die Mauern des Klosters am Südende des Jerusalemer Sacherparks gesprüht. Israels Premier Netanjahu äußerte sich beschämt über die Attacke und erklärte, man werde die Täter zur Verantwortung ziehen. Man vermutet, dass sie einer regierungskritischen Untergrundgruppe zugehörig sind, die sich für Siedlungen im sogenannten Westjordanland einsetzt.
Mysteriöser Chanukka-Leuchter
Freitag, 14. Dezember 2012
Chanukka neigt sich dem Ende zu, am Samstagabend wird das achte und letzte Licht entzündet. Passend zu den jüdischen Feiertagen stellt das Museum für italienisch-jüdische Kunst in Jerusalem seit kurzem einen Chanukka Leuchter aus, der wirklich sehr ungewöhnlich ist. Das Stück wurde aus einem Soldatenhelm der österreich-ungarischen Armee hergestellt. Die Chanukkia ist aus einer Messingplatte gefertigt worden, die mit dem Habsburger doppelköpfigen Adler und den Initialen des Kaisers verziert sind. Solche Platten waren einst auf den hoch aufragenden Helmen der österreich-ungarischen Soldaten angebracht. Experten meinen, dass die Chanukkia während des ersten Weltkriegs nach Italien kam, als die österreich-ungarische Armee Teile des italienischen Nordens besetzt hielt. Nach dem Krieg haben italienische Handwerker neun runde Becher an der Unterseite der Platte angebracht, wie sie auch für italienische Menorahs benutzt wurden.
Schabbatlesungen 15. Dezember 12
Freitag, 14. Dezember 2012
„Miketz – Am Ende“ - Schabbat Chanukka Wochenabschnitt: 1. Mose 41,1 bis 44,17 Maftir-Zusatzlesung: 4. Mose 7,48-53 Haftara-Prophetenlesung: Sacharja 2,14 – 4,7
Das moralische Paradox der „Wolkensäule“ – Teil 2
Donnerstag, 13. Dezember 2012
Das Problem dieser moralischen Haltung, wie schön sie auch klingen mag, ist, dass sie außer Israel kein Land zu ernst nimmt. Der Grund: Mit solch hohen moralischen Ansprüchen kann keine Schlacht und kein Krieg gewonnen werden. Genau deshalb haben Soldaten der Multinationalen Truppe im Irak nicht gezögert, Zivilisten zu töten wenn sie annahmen, ihr Leben sei in Gefahr. England und Amerika hatten auch keine Skrupel, ganze Städte in Deutschland zu zerstören, um einen endgültigen Sieg über Deutschland zu erringen, was ihnen auch gelungen ist. Wenn die Allierten sich auch so zurückgehalten hätten, wie es Israel jetzt tut, wäre der Zweite Weltkrieg immer noch im Gange. Deshalb ist es eine Tatsache, dass der gewalttätige Konflikt in Israel kein Ende finden kann, solange sich das jüdische Land an die Genfer Konventionen hält...
Abbas: “Wir haben Israel doch schon anerkannt”
Donnerstag, 13. Dezember 2012
Nachdem Hamas-Chef Khaled Mashaal vor ein paar Tagen klargemacht hat, dass seine Terrororganisation Israel nie anerkennen werde (Israel Heute berichtete), meldete sich jetzt Palästinenserpräsident Mahmud Abbas zu Wort. „Ich stimme mit Khaled Mashaals Erklärung in Bezug auf die Nicht-Anerkennung Israels nicht überein“, sagte Abbas im türkischen Ankara zu Reportern. „Und zwar deshalb, weil wir es eigentlich schon 1993 anerkannt haben. Es gibt ein vier Artikel umfassendes Übereinkommen zwischen Hamas und Fatah, das eine Zweistaatenlösung anstrebt. Mashaal hat diesem Übereinkommen zugestimmt.“
Kurznachrichten
Donnerstag, 13. Dezember 2012
Die Organisation für körperversehrte Veteranen der israelischen Armee und das Präsidentenhaus haben in Jerusalem einen Wettlauf für ehemalige Soldaten organisiert, die während ihrer Zeit in der Armee zu Invaliden geworden sind. Im Bild: Das Rennen durch die Straßen der israelischen Hauptstadt. +++ Im Gazastreifen gibt es seit Neustem ein Parfum zu kaufen, das nach der Rakete benannt ist, die militante Terroristen auf Tel Aviv und Jerusalem abgeschossen haben. +++ Das jordanische Tourismusministerium empfiehlt den israelischen Touristen, die Jordanien besuchen, aus Sicherheitsgründen in der Öffentlichkeit keine jüdische Kippa-Kopfbedeckung zu tragen +++ Tausende von Fahrzeugen sind tagtäglich über die Autobahn zwischen Jerusalem und Tel Aviv gefahren, ohne zu ahnen, dass sie an einer Stelle über ein Munitionslager aus dem Sechstagekrieg fuhren.
Hebron: Palästinenser erschossen
Donnerstag, 13. Dezember 2012
In Hebron ist es zu einem tragischen Vorfall gekommen, nachdem ein 17-jähriger Palästinenser mit einer Pistole einen israelischen Soldaten bedroht hatte. Eine Soldatin, die etwas abseits stand und dem Soldaten zu Hilfe eilte, erschoss den Angreifer, dessen Waffe, wie sich im Nachhinein herausstellte, eine täuschend echt nachgemachte Plastikpistole war. Die Soldatin erhält seit dem Vorfall Todesdrohungen. Gegenüber der israelischen Presse erklärte sie, dass ihr nur einen Augenblick Zeit blieb, zu entscheiden, wie sie auf den Angriff reagieren sollte...
Wetter
Donnerstag, 13. Dezember 2012
Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 13 Grad, Tel Aviv 19 Grad, Tiberias 21 Grad, am Toten Meer 24 Grad und in Eilat 22 Grad. Der Wasserspiegel des See Genezareth liegt derzeit bei - 212,305 Meter unter dem Meeresspiegel (Tendenz steigend).
Netanjahu: „Deswegen ist wahrer Frieden unerreichbar“
Mittwoch, 12. Dezember 2012
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat in dieser Woche darauf aufmerksam gemacht, dass die feindselige Sprache der Hamas und Palästinenserführer Mahmud Abbas‘ Vorhaben, sich mit der Terrorgruppe in Gaza zu vereinigen, das eigentliche Hindernis für einen wahren und dauerhaften Frieden seien. Hamasführer Khalid Mashaal gab dem Nachrichtensender CNN kürzlich ein Interview in Englisch. Darin behauptete er, einen Palästinenserstaat in den Grenzen vor 1967 zu akzeptieren. Doch in Arabisch klingt das Ganze anders. Am vergangenen Wochenende in Gaza zeigte er sein wahres Gesicht und versprach vor hunderttausenden Palästinensern, keinen Zentimeter des Landes an das zionistische Regime abzugeben, von Nord nach Süd und vom Mittelmeer bis zum Jordanfluss sei alles palästinensisches Land.
Israelische Schüler erzielen Rekordnoten
Mittwoch, 12. Dezember 2012
In dieser Woche hat das israelische Bildungsministerium bekannt gegeben, dass israelische Schüler dramatische Verbesserungen in den Noten bei Prüfungen in allen Fächern erreicht haben. Getestet wurden die Leistungen von Vier- und Achtklässern. Nach Angaben des Ministeriums, das eine Auswertung aller Tests aus dem Jahre 2011 durchführte, haben die Schüler besser abgeschnitten als jemals zuvor seit der Einführung der Analyse in den späten 90ern. Der Bildungsminister, Gideon Sa'ar, warnte jedoch vor Selbstüberschätzung nach der Veröffentlichung der Ergebnisse.
Das moralische Paradox der „Wolkensäule“ – Teil 1
Mittwoch, 12. Dezember 2012
Die Operation Wolkensäule hinterließ die Israelis zutiefst deprimiert. Es war die dritte Militäraktion in den letzten sechs Jahren und sie endete bestenfalls ergebnislos, was durch die verrückten Siegesfeiern in Gaza noch unterstrichen wurde. Benjamin Netanjahu und Ehud Barak versuchen angestrengt, das Volk zu überzeugen, dass die Operation ein Erfolg war. Die Regierung hatte im Vorfeld der Operation drei Ziele bekanntgegeben: Israels abschreckende Wirkung wiederherzustellen, die Langstreckenraketen der Hamas zu zerstören und die Initiative wieder zu übernehmen. Nach Aussage des Verteidigungsministers Barak sind alle drei Vorhaben durchgesetzt worden.
Wetter
Mittwoch, 12. Dezember 2012
Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 13 Grad, Tel Aviv 22 Grad, Tiberias 23 Grad, am Toten Meer 26 Grad und in Eilat 23 Grad. Der Wasserspiegel des See Genezareth liegt derzeit bei - 212,31 Meter unter dem Meeresspiegel (Tendenz steigend).

Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag.

Neue Straßenschilder in „Palästina“
Dienstag, 11. Dezember 2012
Nachdem sie von der UN-Generalversammlung wie ein souveräner Staat behandelt wurden, haben die Palästinenser nun begonnen, offiziell wirkende Straßenschilder in Judäa und Samaria aufzustellen. Unter der fettgedruckten Überschrift „Warnung“ wird der Besucher dieser Region in Englisch, Arabisch und Hebräisch gewarnt, er befände sich auf „illegal besetztem Gebiet, dem Staat Palästina“. Auch der 29. November 2012, das Datum, an dem der neue Staat „international anerkannt“ wurde, ist auf den Schildern zu lesen. Die Abstimmung der UN-Generalversammlung hat den Status der palästinensischen Autonomiebehörde lediglich auf den eines Beobachterstaates ohne Mitgliedschaft erhöht und ist juristisch nicht bindend.
Mauer zertrümmern à la Pink Floyd
Dienstag, 11. Dezember 2012
Die Stadtverwaltung der Küstenstadt Haifa plant schon lange, die Strandpromenade zu verlängern und somit die gesamte Küste der Stadt für Besucher zugänglich zu machen. Bisher stand jedoch eine alte Mauer der israelischen Marine dem Vorhaben im Weg. Jetzt hat die Stadtverwaltung Haifas endlich ein Übereinkommen mit der Marine getroffen, in dem diese zustimmt, sich von diesem Küstenstreifen zurückzuziehen. Da hatte die Stadtverwaltung eine originelle Idee für den Abriss der störenden Mauer.
Aus der neuen Israel Heute-Ausgabe: Geldfluss nach Gaza größer denn je
Dienstag, 11. Dezember 2012
Pünktlich zu Beginn des Waffenstillstands nach der Gaza-Offensive gingen die ersten Zahlungen der Weltgemeinde bei den Palästinensern ein. Unter dem Deckmantel „Wiederaufbau in Gaza“ fließen Millionen Euro direkt in die Hände der Hamasterroristen, die keinen Cent davon für humanitäre Zwecke benutzen. Die ersten fünf Millionen Euro kamen von der Weltbank und waren der Wasserversorgung und Entwässerung gewidmet, berichtete das Nachrichtenportal Arutz Scheva. Auch die islamische Entwicklungsbank unterstützt die Islamisten im Gazastreifen mit etwa zehn Millionen Euro. Im Jahr 2012 zahlte die Bundesrepublik Deutschland insgesamt 7,3 Millionen Euro, davon 1,5 Millionen nach der Gaza-Operation, so Spiegel Online.
Kurznachrichten
Dienstag, 11. Dezember 2012
Im Levinsky-Park in Tel Aviv wurde am gestrigen Montag eine Demonstration gegen die illegale Infiltration von Afrikanern, die Israel kriminalisieren, abgehalten (Bild). Unter der Leitung der Knessetabgeordneten Michael Ben-Ari und Arie Eldad (Otzma LeYisrael) versammelten sich zahlreiche Israelis in dem Park, der für sudansische Flüchtlinge und Asylsuchende zum Rückzugsort geworden ist. Das Anzünden der dritten Kerze wurde dort unter dem Motto „Wir kamen, um die Dunkelheit zu vertreiben“ abgehalten. Derzeit leben über 60.000 illegale Sudanesen in Israel.

Die Außenminister der 27 EU-Staaten machten klar, dass sie Israel nur in den Grenzen von vor 1967 anerkennen und damit auch nur Israels Bauvorhaben innerhalb der 67er Grenzen akzeptieren.

Kurznachrichten
Montag, 10. Dezember 2012
Seit dem 7. Dezember ist Hamasführer Khalid Mashaal, der sonst in Katar wohnt, im Gazastreifen zu Besuch, um an den Feierlichkeiten zum 25-jährigen Jubiläum der Hamas teilzunehmen. (Im Bild: Mashaal bei seiner Rede) Vor Hunderttausenden Palästinensern machte er nun eine – wie er sie nannte – „Anti-Kompromisserklärung“, nämlich dass man Israel gegenüber um keinen Quadratzentimeter nachgeben, sondern ganz Palästina fordern werde, vom Mittelmeer bis zum Jordanfluss. +++ Die EU will sich am heutigen Montag darüber beraten, mit welchen Mitteln man Israel davon abbringen könne, im umstrittenen E1 Gebiet zwischen Maale Adumim und Jerusalem zu bauen. +++ Die Regierung hat beschlossen, 1.300 ultraorthodoxe Juden, die im wehrfähigen Alter sind, zum Militärdienst einzuziehen.
Ein Clown in der Knesset?
Montag, 10. Dezember 2012
Für die anstehenden Wahlen am 22. Januar 2013 hat die neu geformte Wirtschaftspartei einen beliebten Kinder-Entertainer auf den dritten Platz ihrer Liste gesetzt. Da eine Partei erst mit einem Minimum von drei Plätzen in die Knesset einziehen kann, gilt es als warscheinlich, dass der Kinderstar bei ausreichend Wählerstimmen auch in der Knesset sitzen wird. Für die meisten Israelis wird dies kein Problem sein. Andere finden es etwas „komisch“, einen professionellen Clown in der Knesset zu haben. Wieder andere sagen, dass der Steuerzahler schon seit Jahren für „Clowns“ in der Knesset aufkomme...
Israel bezahlt Wasserrechnung für Grabeskirche
Montag, 10. Dezember 2012
Die israelische Regierung und die Jerusalemer Stadtverwaltung haben sich darauf geeinigt, die Wasserrechnung für die Jerusalemer Grabeskirche zu begleichen. Die Summe beläuft sich auf satte 1,8 Mio. Euro. Der Vereinbarung waren jahrelange hitzige Diskussionen zwischen der Kirche und der Jerusalemer Gihon Wassergesellschaft vorangegangen. Seit der Zeit des Britischen Mandats in den 1920ern brauchte die Grabeskirche, eine der heiligstens Stätten für die meisten Christen, für ihren Wasserverbrauch nicht zu zahlen. Vor acht Jahren allerdings bemühte sich die Jerusalemer Stadtverwaltung darum, den Wasserverbrauch in der Stadt besser unter Kontrolle zu haben und gründete die Gihon Wassergesellschaft. Einer der Gründe war die anhaltende Trockenheit.
Fröhliches Chanukka!
Montag, 10. Dezember 2012
Abend für Abend wird dieser Tage feierlich in ganz Israel ein Licht entzündet. Heute Abend zündet man das dritte von insgesamt acht Chanukkalichtern an. Auch Ihnen wünschen wir Chanukka Sameach!
Netanjahu beendet Berlin-Besuch
Freitag, 7. Dezember 2012
Die Grundlagen der deutsch-israelischen Beziehungen seien "unantastbar" und halten auch unterschiedliche Meinungen aus, erklärte Bundeskanzlerin Merkel zum Abschluss der 4. deutsch-israelischen Regierungskonsultationen in Berlin. „Merkel und Netanjahu einigen sich darauf, dass sie sich uneins sind“, titelten israelische Medien mit Blick auf die Kritik aus Deutschland über die Siedlungsbaupläne Israels. Netanjahu jedenfalls ließ sich trotz deutscher und internationaler Kritik nicht von den Bauplänen nahe Jerusalem abbringen, die Israel, wie er betonte, auch auf jeden Fall in Zukunft unter einem Friedensvertrag behalten werde.
Parteien zur Wahl stehen fest
Freitag, 7. Dezember 2012
Die Parteien, die in den kommenden Wahlen um die Wählergunst und Sitze in der 19. Knesset kämpfen, stehen seit Donnerstagnacht fest. Insgesamt 34 Parteien stellen sich zur Wahl. Die Partei des scheidenden Verteidigungsministers Ehud Barak ist nicht mehr dabei. Shalom Simhon, der neue Vorsitzende seiner „Atzmaut“-Partei, teilte überraschend mit, dass auch er sich aus der Politik zurückziehen werde. Es sei Steuergeldverschwendung, eine Partei antreten zu lassen, die eh nur zwei oder drei Sitze erhalten werde, erklärte Simhon. Unter den Parteien, die sich zur Wahl stellen, ist auch die „Wirtschaftspartei“, für die ein in Israel sehr populärer Kinderentertainer antritt.
Jerusalemer Universität könnte Mittel gegen Malaria gefunden haben
Freitag, 7. Dezember 2012
Über eine Million Menschen sterben jährlich an Malaria, das durch die Fiebermücke übertragen wird. Es handelt sich bei dieser Form der Malaria um die tödlichste Form der Krankheit, da der Virus im Stande ist, die roten Blutkörper des Erkrankten zu verändern und gleichzeitig seinem Immunsystem auszuweichen. Diesen „Trick“ des Virus haben jetzt Forscher der Hebräischen Universität von Jerusalem aufgedeckt, was als Grundlage zur Behandlung gegen den Virus verwendet werden kann...
Schabbatlesungen 8. Dezember 2012
Freitag, 7. Dezember 2012
„Wajeschew – Und er ließ sich nieder“ Wochenabschnitt: 1. Mose 37,1 bis 40,23 Haftara-Prophetenlesung: Amos 2,6 – 3,8
Netanjahu: Der Konflikt hat mit Territorium nichts zu tun
Donnerstag, 6. Dezember 2012
Ein entschlossener Benjamin Netanjahu hat am Dienstag erklärt, dass es Zeit für die Welt sei, endlich die Wahrheit anzuerkennen: Der israelisch-arabische Konflikt habe nichts mit kleinen Stücken Land zu tun, sondern mit dem Recht eines jüdischen Staates im Nahen Osten zu existieren. Es gehe um das Existenzrecht Israels, in welchen Grenzen auch immer. Netanjahu sagte, dass der jüngste Krieg in Gaza ein weiterer Beweis dafür sei. „Worum ging es bei diesem Krieg? Es war ein Krieg um unsere Existenz. Wir haben uns aus Gebieten zurückgezogen, die wir im Sechstagekrieg erobert hatten, wie dem Gazastreifen, und sie schießen trotzdem Raketen auf uns.“ ...
Kurznachrichten
Donnerstag, 6. Dezember 2012
Der ehemalige Verteidigungsminister Amir Peretz hat am Mittwoch den „Journalists Association Award“, einen Preis des Journalistenverbandes, für seine Rolle in der Förderung des „Iron Dome“ (Eiserne Kuppel) Projektes (siehe Bild) erhalten. +++ Auch Israel hat jetzt eine Piratenpartei, ganz nach dem Vorbild der in Schweden gegründeten "Piratpartiet“- Bewegung. Die kommenden Wahlen zu Beginn 2013 werden die ersten für die neue Partei, deren Vorsitz Ohad Shem-Tov einnimmt. +++ Der „Rat für ein schönes Israel“ hat abgestimmt und unter 120 Städten im Heiligen Land die drei „grünsten Städte“ gekürt: Aschdod, Kfar Saba und Kiryat-Ono machten das Rennen.
Symbolträchtige Synagoge in der Jerusalemer Altstadt wird wieder aufgebaut
Donnerstag, 6. Dezember 2012
Die Stadtverwaltung Jerusalems plant, die Tiferet Israel Synagoge, die während des Unabhängigkeitskrieges 1948 zerstört wurde, wieder aufzubauen. Das dreistöckige Gebäude in der Altstadt Jerusalems, das einst mit einer Kuppel überdacht war, soll originalgetreu wieder errichtet werden. Das Projekt muss jedoch noch vom israelischen Innenministerium genehmigt werden. Die Tiferet Israel Synagoge war eine der bedeutendsten Synagogen in der Altstadt Jerusalems, bevor sie von den Jordaniern 1948 zerstört wurde.
Abbas: Wir werden auch Jerusalem einnehmen
Mittwoch, 5. Dezember 2012
Bei einer Siegesfeier in Ramallah für die erfolgreiche UN-Abstimmung über die UNO-Anerkennung des „Staates Palästina“, hat Palästinenserpräsident Abbas seinen Gefolgsleuten versprochen, eines Tages auch Jerusalem zu kontrollieren. Tausende hatten sich in Ramallah zusammengefunden, nur wenige Tage nachdem die UN-Generalversammlung mit 138 zu 9 Stimmen für die Aufwertung der palästinensischen Autonomiebehörde zu einem Beobachterstatus ohne Mitgliedschaft abgestimmt hatte. „Erhebt eure Hände, denn ihr seid Palästinenser! Ihr habt den Beweis bekommen, dass ihr stärker als die Besatzer seid!“ rief Israels angeblicher Friedenspartner Abbas euphorisch vom Podium. Aber eine UN-Anerkennung sei nicht das Endziel, Abbas gelobte: „Eines Tages wird ein junger Palästinenser die palästinensische Flagge über Jerusalem hissen, der ewigen Hauptstadt des palästinensischen Staates“.
Kurznachrichten
Mittwoch, 5. Dezember 2012
Staatspräsident Schimon Peres hat in Jerusalem die Ernennungsurkunden von fünf neuen Botschaftern entgegengenommen: aus Kroatien, Indien, Belgien, der Schweiz und dem Vatikan. (Im Bild der Botschafter aus dem Vatikan, Erzbischof Giuseppe Lazzarotto). +++ Die Hamas plant Medienberichten zufolge, den 2001 durch einen israelischen Luftangriff zerstörten „Arafat“-Flughafen in Gaza wieder aufzubauen. +++ In Berlin treffen heute Abend Israels Regierungschef Netanjahu und Bundeskanzlerin Merkel zusammen. Themen sind u.a. Israels Siedlungsbau und der Ausbau der deutsch-israelischen Beziehungen. +++ Kadima-Fraktionsvorsitzende Dalia Itzik, ehemalige Knessetsprecherin und Präsidentin des israelischen Parlaments, zieht sich nach 20 Jahren aus der Politik zurück.
Irische Stadt annulliert Städtepartnerschaft mit Gaza
Mittwoch, 5. Dezember 2012
Weltweit sieht sich Israel wachsender Kritik ausgesetzt. Es geht aber auch anders. Eine kleine Stadt in Nordirland hat beschlossen, ihre Städtepartnerschaft mit Gaza-Stadt aus Protest über die Raketenangriffe auf Israel aufzulösen. Knapp ein Jahr, nachdem beide Städte ein Abkommen zur Partnerschaft geschlossen hatten, beschloss der Stadtrat von Moyle, dieses wieder aufzuheben. Die Entscheidung fiel, nachdem pro-palästinensische Aktivisten, die mit der nordirischen Sinn-Fein-Bewegung assoziiert sind, einen Antrag gestellt hatten, in dem gefordert wurde, die Stadt Moyle solle öffentlich ihre Solidarität mit Gaza im Krieg gegen Israel zeigen. Örtliche Freunde Israels reichten einen gegenteiligen Antrag ein, mit der Anregung, die Städtepartnerschaft zu Gaza zu beenden. Dieser Antrag wurde angenommen.
Wetter
Mittwoch, 5. Dezember 2012
Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 16 Grad, Tel Aviv 22 Grad, Tiberias 20 Grad, am Toten Meer 25 Grad und in Eilat 22 Grad. Der Wasserspiegel des See Genezareth liegt derzeit bei - 212,385 Meter unter dem Meeresspiegel (Tendenz steigend).
Moslemischer Herrscher beauftragt israelische Silberschmiede mit Bau eines Leuchters
Dienstag, 4. Dezember 2012
Es gibt zwar einen Boykott moslemischer Länder auf israelische Waren, aber das hat einen moslemischen Herrscher nicht davon abgehalten, israelische Silberschmiede mit dem Bau eines atemberaubenden, diamantenbestückten Leuchters für seinen Palast zu beauftragen. Bei einem Preis von über 300.000 Euro wurde das wunderschön verarbeitete Stück während seiner gesamten Reise, von Israel in ein Land der ehemaligen Sowjetunion, von einem bewaffneten Sicherheitsmann begleitet...
Zahar will gemeinsam mit der Fatah Israel bekämpfen
Dienstag, 4. Dezember 2012
Hamas-Anführer Mahmud Zahar (im Bild) hat die rivalisierende Fatah dazu aufgefordert, seiner Organisation beizutreten, um gemeinsam Israel zu bekämpfen. Man solle aufhören, Zeit und Mühe für den Friedensprozess zu verschwenden, forderte Zahar. Versöhnliche Töne derweil auch aus Ramallah: Palästinenserpräsident und Fatah-Chef Mahmud Abbas teilte den Reportern vor Ort mit, höchste Priorität für ihn habe nun die Beendigung der Rivalitäten mit der Hamas. Er sehe keinen Grund, warum beide Seiten keine Einigung erzielen könnten.
Karmel-Brandkatastrophe jährt sich zum zweiten Mal
Dienstag, 4. Dezember 2012
Vor genau zwei Jahren wütete eines der verheerendsten Feuer in der Geschichte Israels auf dem Karmelberg bei Haifa. 44 Menschen verloren bei der Brandkatastrophe ihr Leben, zahlreiche wurden verletzt, 3500 Hektar Wald wurden vernichtet, Häuser gingen in Flammen auf, fünf Millionen Bäume verbrannten. Um das Leid zu mildern und durch Aufforstung den Wald wiederherzustellen, haben Sie, liebe Leser, reichlich gespendet. So konnte durch Ihre Hilfe in einer feierlichen Zeremonie am 9.2.2012, der Israel Heute-Wald in Ramot Menasche zwischen dem Kibbuz Ein Haschofet und Juara eingeweiht werden. Diese 50.000 m² große Waldfläche wurde von den Israel Heute-Lesern aus Liebe zu Israel gepflanzt und sie gehört Ihnen! Wenn Sie noch nicht Teil dieses wunderbaren Projektes sind, ist das Ihre Chance! Bitte helfen Sie, den Wald in Israel weiter aufzuforsten!
Siedlungsbau sorgt weltweit für heftige Kritik
Montag, 3. Dezember 2012
Die Baugenehmigungen für weitere 3000 jüdische Wohneinheiten im sogenanngen Westjordanland erregen weltweit die Gemüter. Für die Weltpresse ein „Schlag ins Gesicht“ des eben noch vor der UN gefeierten palästinensischen Volkes, das sich jetzt mit einem Beobachterstatus schmücken darf. Für Netanjahu jedoch zeitlich gesehen ein geschickter Schachzug – muss er doch so kurz vor den Wahlen seine Position beim israelischen Volk festigen und seine Stärke unter Beweis stellen. Besonders heftig reagieren zur Zeit Großbritannien, Schweden und Frankreich auf die israelische Siedlungspolitik. Diese Länder haben die jeweiligen israelischen Botschafter zur Berichterstattung und zur Entgegennahme einer Protestnote einberufen. In Großbritannien denke man Medienberichten zufolge gar über Sanktionen nach, die den Handel zwischen dem Land und dem jüdischen Staat betreffen sollen...
Palästinenser attackiert Soldaten
Montag, 3. Dezember 2012
Ein palästinensischer Terrorist hat Montagmorgen in der Nähe des Palästinenserdorfes Deir Sharaf mit seinem Auto ein israelisches Armeefahrzeug gerammt und die Soldaten mit einer Axt attackiert. Ein Mitarbeiter des israelischen Geheimdienstes Shin Bet erschoss den „Allahu Akbar“-rufenden Angreifer, der nach Informationen des Shin Bet aus der Gegend von Tul Karem stammt und den Angriff im Voraus geplant hatte. Zwei Soldaten erlitten leichte Verletzungen.
Kurznachrichten
Montag, 3. Dezember 2012
In Israel gehen heute die Krankenschwestern auf die Straße, um für bessere Arbeitsbedingungen am Schabbat und für eine bessere Bezahlung zu kämpfen. Der Streik kam zustande, da das Finanzministerium keine Verhandlungen über die Gehälter eingeleitet hatte, so wie schon seit Monaten versprochen. +++ Der ehemalige Arbeiterparteivorsitzende Amram Mitzna hat seinen Beitritt zur neuen Partei von Zipi Livni bekanntgegeben. +++ Eine Ende November durchgeführte Studie in Israel ergab, dass 51 Prozent der Israelis nicht an einen Friedensvertrag mit den Palästinensern glauben.
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