November 2012

Palästinenser erhalten Beobachterstaatsrolle in der UNO
Freitag, 30. November 2012
Die UNO-Vollversammlung hat die Palästinenser als "beobachtenden Nicht-Mitgliedstaat" anerkannt. 138 der UNO-Staaten stimmten dem entsprechenden Antrag der Palästinenser zu, neun votierten mit Nein, darunter Israel, Kanada, Panama und die USA; 41 enthielten sich, darunter Deutschland, Großbritannien, Polen, die Niederlande und Südkorea. Palästinenserchef Abbas sprach in seiner Rede von der "Geburtsurkunde für den Palästinenserstaat". Auf den Straßen im sogenannten Westjordanland (siehe Bild) gingen Araber fahnenschwenkend auf die Straße und feierten ihren „Triumph“ über den Erzfeind Israel. Als UN-Beobachterstaat haben die Palästinenser kein Stimmrecht in der Vollversammlung. Auch Resolutionen können sie dort nicht einbringen. Trotzdem handelt es sich hier um einen großen diplomatischen Erfolg für Abbas. So profitiert die Autonomiebehörde jetzt von etlichen Rechten, die sie ab sofort in Anspruch nehmen kann: Die Palästinenser können UN-Organisationen und völkerrechtlichen Verträgen beitreten, darunter der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation und dem Seerechtsübereinkommen. Das bedeutet konkret, sie können die Kontrolle über ihren Luftraum und die Gewässer vor der Küste Gazas beanspruchen. Was das wiederum für die Sicherheit Israels bedeutet, darauf wies Netanjahu warnend schon im Vorfeld hin...
Israel ist das erste Land der Welt, das seine Feinde finanziert
Freitag, 30. November 2012
Viele israelische Kommentatoren sind frustriert, dass Israel nicht einmal annäherungsweise alle seine Möglichkeiten ausgeschöpft hat, um die Hamas bei der Gazaoffensive zu besiegen und dem Raketenterror ein Ende zu bereiten. Jeder weiß, dass Gaza sich nicht selbst versorgen kann und es fast sein gesamtes Wasser und einen großen Teil seiner Elektrizität aus Israel bezieht. Die Einwohner Gazas mussten nicht einmal auf ein Tröpfchen dieser Versorgung verzichten, während sie Raketen auf israelische Städte schossen. Aber noch schockierender ist wahrscheinlich die Tatsache, dass die israelische Bank während des Krieges weiterhin gepanzerte LKW nach Gaza geschickt hat, die mit Millionen von Schekeln gefüllt waren...
Sohn der getöteten Mira Sharf geht wieder zur Schule
Freitag, 30. November 2012
Yosef-Yitzhak Sharf hat in seinen vier Lebensjahren schon viel zuviel durchmachen müssen. Als im November am zweiten Tag der Gazaoffensive Raketen auf Kirjat Malachi fielen, wurde auch das Haus getroffen, in dem seine Familie wohnt. Mira Sharf (26), seine Mutter, schaffte es nicht mehr rechtzeitig, sich in Sicherheit zu bringen und starb. Sein Vater Shmuel wurde schwer verletzt, Yosef-Yitzhak selbst verlor zwei Finger. Viele nahmen an, dass der Vierjährige längere Zeit nicht in die Vorschule gehen könne, doch seine Familie versucht, so schnell wie möglich Normalität herzustellen, während seine emotionalen und körperlichen Wunden heilen.
Schabbatlesungen 1. Dezember 2012
Freitag, 30. November 2012
„Wajischlach – Und er sandte“ Wochenabschnitt: 1. Mose 32,4 bis 36,43 Haftara-Prophetenlesung: Obadja 1,1-21
Schenken macht Freude!
Freitag, 30. November 2012
Bald leuchten abends in jüdischen Wohnungen wieder die Chanukka-Leuchter in den Fenstern und verbreiten eine wohlige Atmosphäre. Dabei erinnert das Licht an das Wunder im verwüsteten Tempel, als die Ölmenge im letzten Ölgefäß nicht nur einen Tag, sondern acht Tage lang reichte, bis neues reines Öl wiederhergestellt war. Und so erlosch das Licht im Heiligtum nicht, sondern besiegte die Dunkelheit! Auch im Christentum steht das Licht in dieser Zeit im Mittelpunkt – von Advent bis Weihnachten. Licht erhellt nicht nur unsere Umgebung, sondern auch unsere Herzen. Und so sollte auch das Schenken von ganzem Herzen kommen und keine bloße Pflichterfüllung bleiben. Ihr Israel Basar macht das Schenken leichter mit dem besonderen Angebot zu den Lichterfesten...
Palästinenser auf Staatswerdungs-Kurs
Donnerstag, 29. November 2012
Am heutigen Donnerstag werden die Palästinenser offiziell bei der UN einen Antrag einreichen, bei dem es darum geht, eine Anerkennung als beobachtender „Nicht-Mitgliedsstaat“ durch die Vollversammlung der Vereinten Nationen zu erhalten. Diese Position wäre ein wichtiger Schritt in Richtung Vollmitgliedschaft und natürlich auch in Richtung eigener Staat. Linksgerichtete Politiker wie Ehud Olmert sehen darin kein Problem und gar eine Chance für ein Konzept einer Zweistaatenlösung. Israels Premier Benjamin Netanjahu erklärte jedoch vorab, dass der Antrag der Palästinenser die Staatswerdung eher verzögern werde, da „kein palästinensischer Staat errichtet werden kann ohne eine offizielle Lösung des Konflikts sowie Sicherheitsmaßnahmen, die den Staat Israel und seine Einwohner schützen“. Israel wird daher, ebenso wie die Vereinigten Staaten und ein paar weitere Mitglieder, gegen den Antrag stimmen.
Merkel mit „Heinz Galinski“-Medaille ausgezeichnet
Donnerstag, 29. November 2012
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wurde am Mittwoch für ihr Bekenntnis zu den Juden in Deutschland und zum Judenstaat Israel mit der „Heinz Galinski“ Medaille geehrt. Der Preis wird Personen verliehen, die sich um die Verständigung zwischen der jüdischen Gemeinschaft und der Gesellschaft sowie um die Beziehungen zwischen Deutschland und Israel verdient gemacht haben.
Israelische Hilfsprojekte in Afrika
Donnerstag, 29. November 2012
Ein israelischer Geschäftsmann und Erfinder hat eine Initiative ins Leben gerufen, die Zentralafrika und andere Teile der Erde mit Strom versorgen kann – genau dort, wo elektrische Versorgung zu teuer ist und den meisten Anwohnern verwehrt bleibt. „In Afrika und anderen Teilen der Dritten Welt leben anderthalb Milliarden Menschen ohne Strom. Dabei ist Elektrizität der Schlüssel für die Lösung so vieler Probleme“, erklärte Yosef Abramowitz der Times of Israel.
Hebräisch-Intensiv-Kurs
Donnerstag, 29. November 2012
Hebräisch-Intensiv-Kurs für absolute Sprachanfänger! Jetzt anmelden und Berechtigung auf Urlaub nach dem Bundesbildungsgesetz in Anspruch nehmen: Kursus vom 24.2.-3.3.2013 siehe: www.Beth-Emmaus.de
Schenken macht Freude!
Donnerstag, 29. November 2012
Bald leuchten abends in jüdischen Wohnungen wieder die Chanukka-Leuchter in den Fenstern und verbreiten eine wohlige Atmosphäre. Dabei erinnert das Licht an das Wunder im verwüsteten Tempel, als die Ölmenge im letzten Ölgefäß nicht nur einen Tag, sondern acht Tage lang reichte, bis neues reines Öl wiederhergestellt war. Und so erlosch das Licht im Heiligtum nicht, sondern besiegte die Dunkelheit! Auch im Christentum steht das Licht in dieser Zeit im Mittelpunkt – von Advent bis Weihnachten. Licht erhellt nicht nur unsere Umgebung, sondern auch unsere Herzen. Und so sollte auch das Schenken von ganzem Herzen kommen und keine bloße Pflichterfüllung bleiben. Ihr Israel Basar macht das Schenken leichter mit dem besonderen Angebot zu den Lichterfesten...
Wetter
Donnerstag, 29. November 2012
Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 21 Grad, Tel Aviv 26 Grad, Tiberias 26 Grad, am Toten Meer 26 Grad und in Eilat 28 Grad. Der Wasserspiegel des See Genezareth liegt derzeit bei - 212,395 Meter unter dem Meeresspiegel (Tendenz gleichbleibend).
Das Ringen um die Mitte und mehr
Mittwoch, 28. November 2012
Zwei Monate vor den Wahlen: Zu viele Parteien ringen um die Stimmen im Volk und stellen sich damit selbst ein Bein. Die Mehrheit der israelischen Bevölkerung befindet sich politisch gesehen irgendwo in der Mitte. Auf der einen Seite stehen sie politischen Entwicklungen mit den Palästinensern misstrauisch gegenüber, sind also eher traditionell orientiert, andererseits bestehen sie auf demokratische und zum Teil liberale Werte. Alle treffen sich in der Mitte, um die bevorstehenden Wahlen zu gewinnen. Heute geht es weniger um Ideologie und politische Linie, dafür eher darum, was das Volk will. In den letzten vier Jahren hat Netanjahu bewiesen, dass er ein brillanter Politiker ist und seine vielfältige Koalition erfolgreich zu dirigieren vermochte. Sein Verteidigungsminister Ehud Barak, der diese Woche seinen Austritt aus der politischen Szene ankündigte, war dagegen ein schlechter Politiker, dafür jedoch ein ausgezeichneter Sicherheitsprofi. Dass in den internen Parteiwahlen der Likud führende Parteiprinzen wie Benny Begin, Dan Meridor und Michael Eitan von den Wählern herausgeworfen worden sind, ist schlecht für das Image der Likud. Die Partei ist mit neu gewählten Mitgliedern wie Mosche Feigling (siehe Bild, 2.v.r.) noch mehr nach rechts geglitten. Alle drei Prinzen waren eine Art Aushängeschild der Likud, seriös und nicht zu rechtsorientiert. Diese Karte hat Netanjahu nun verloren und das wird in der Parteiführung als echtes Problem betrachtet. Dazu muss erwähnt werden, dass mit Rückblick auf Israels Staatsgeschichte, die rechten Regierungen im Volk mehr Land abgegeben haben, als die linksorientierten Regierungen...
Mutige Mutter überwältigt Terroristen
Mittwoch, 28. November 2012
Einem Terroristen aus dem Gazastreifen ist es gelungen, den Sicherheitszaun nach Israel zu durchbrechen und in ein vier Kilometer entferntes Haus im Moschav Sde Avraham einzubrechen. Der Palästinenser drang mit einem Messer und einem Metallrohr bewaffnet in das Haus der Familie Matzpun ein. „Ich sah plötzlich einen Terroristen mit Kefijeh im Zimmer“, so Mutter Yael (Bild) gegenüber der israelischen Tageszeitung Maariv. „Da wusste ich, dass ich kämpfen musste, sonst würde er mich und meine vier Kinder ermorden und es würde ein zweites Massaker wie in Itamar geben“, erklärte die tapfere Frau...
Israelischer Wunderheiler behauptet, Raketen abgewehrt zu haben
Mittwoch, 28. November 2012
Oren Zarif, ein israelischer „Wunderheiler“, hat letzte Woche im israelischen Fernsehen behauptet, er habe viel, wenn nicht sogar mehr als das Raketenabwehrsystem „Eiserne Kuppel“ für die Abwehr von Raketen aus dem Gazastreifen getan. Zarif, der von sich behauptet, übersinnliche Kräfte zu haben, gab zu, dass die israelische Armee gute Arbeit geleistet habe, er bestand jedoch darauf, dass das Land ihm nicht weniger Dank schulde. „Ihr müsst euch keine Sorgen machen, in einigen Tagen wird alles vorbei sein. Oren Zarif kommt zurück, um die Situation zu beeinflussen“, so der „Wunderheiler“ zu den Einwohnern des Süden Israels.
Das ideale Präsent zu Weihnachten!
Mittwoch, 28. November 2012
Verschenken Sie den neuen Israel Pass 2013 mit jüdisch-christlichem Kalender und wissenswerten Informationen zum Thema „Frauen in Israel“. Das kleine und informative Handbuch ist nicht nur für jene geeignet, die sich schnell über Israel informieren wollen und denen schon so manches Mal die Argumente ausgingen. Es bietet auch interessante Artikel über die Frau in der Bibel und die jüdische Religion, die moderne Israelin sowie ausgewählte Kulturereignisse in Israel im Jahr 2013! Der Israel Pass ist unentbehrlich für jeden Israelfreund! Seien Sie unser Aushängeschild in der Welt! Wir rüsten Sie mit etwas Handfestem zum Weitergeben aus.
Zipi Livni mit neuer Partei / Umfrage sieht Netanjahus Likudpartei vorn
Dienstag, 27. November 2012
Die ehemalige Vorsitzende der Kadima Partei, Zipi Livni, hat am Dienstag vor versammelter Presse erklärt, sie werde für die kommenden Knessetwahlen als Parteivorsitzende einer neuen Partei kandidieren. Wochenlange Spekulationen über ihren politischen Werdegang sind damit beendet worden. Livni sieht sich als Alternative zu Politikern wie Netanjahu oder dem rechtsgerichteten Liebermann. Aus dem Mitte-linksgerichteten Block hagelte es derweil Kritik. Livnis neue Partei nehme den Parteien Stimmen weg, die es schaffen könnten, Netanjahu zu entmachten, sie entzweie praktisch den Oppositionsblock. Eine aktuelle Umfrage zeigt unterdessen, dass bei den kommenden Knessetwahlen die Likudpartei die Nase vorn hat. Wären die für den 22. Januar 2013 angesetzten Wahlen schon morgen, würden die Wähler der Likud (die sich mit Liebermanns Israel Beteinu Partei vereint hat) 37 Mandate geben.
Arafat von Expertenteam exhumiert
Dienstag, 27. November 2012
Die Überreste des 2004 verstorbenen Palästinenserführers Jassir Arafat sind am Dienstag von einem internationalen Expertenteam exhumiert worden. Man versucht herauszufinden, ob Arafat vergiftet worden ist, so wie es viele Palästinenser glauben. Französische Behörden hatten im August ein Verfahren eingeleitet, das die Umstände des Todes näher untersuchen soll. Ein Schweizer Institut hatte draufhin eine hohe Konzentration an radioaktivem Material an der Kleidung des Verstorbenen entdeckt, die seine Witwe Suha zur Verfügung gestellt hatte. Im Bild: Palästinenser beten am Grab Arafats in Ramallah.
Wie sicher ist Europa noch für Juden?
Dienstag, 27. November 2012
Mit den aktuellen Angriffen seitens der muslimischen Bevölkerung auf Juden in Malmö, Toulouse und Berlin wächst die Angst, Europa sei nicht mehr sicher für Juden. Im schwedischen Malmö, wo 30 bis 40 Prozent der Bevölkerung muslimisch sind, explodierte Ende September in einem jüdischen Gemeindezentrum eine Bombe. Malmös Bürgermeister verwies kühl darauf, dass er Antisemitismus genausowenig wie „extremistischen Zionismus“ toleriere. Einen Tag vor der Attacke sagte ein Wärter des dortigen jüdischen Friedhofs zur israelischen Presse: „Es wäre Selbstmord, hier eine Kippa zu tragen.“
Das ideale Präsent zu Weihnachten!
Dienstag, 27. November 2012
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Barak verabschiedet sich aus der Politik
Montag, 26. November 2012
Die Woche beginnt mit einem politischen Paukenschlag: Verteidigungsminister Ehud Barak hat am Montagmorgen auf einer Pressekonferenz in Tel Aviv verkündet, dass er sich gänzlich aus der Politik zurückziehen werde. Barak dankte der Öffentlichkeit für die Unterstützung und sicherte zu, in seinem Amt als Verteidigungsminister zu verbleiben, bis nach den Wahlen Ende Januar 2013 eine neue Regierung geformt sei. Er habe sich diese Entscheidung reiflich und schon längere Zeit überlegt, so Barak.
Universität Tel Aviv entziffert antikes Messsystem
Montag, 26. November 2012
Archäologen und Mathematiker der Universität Tel Aviv haben ein antikes System zur Messung von Rauminhalten entdeckt. Wahrscheinlich war das System vom 14. bis ins 10. Jahrhundert v. Chr. bei den Ägyptern und den Phöniziern in Gebrauch. Es ermöglichte die Bestimmung von Flüssigkeitsmengen in runden Behältern. Anders als unser modernes Messsystem basiert das antike auf Kreisen, nicht auf Würfelformen. Bis zur Entdeckung dieses antiken Systems glaubte man, dass damals Flüssigkeiten nicht akkurat gemessen werden konnten.
Neue Abwehrrakete erfolgreich getestet
Montag, 26. November 2012
Das israelische Verteidigungsministerium und die "Missile Defense Agency" der USA haben erste Tests des so genannten „Magic Wand“ („Magisches Zepter“) Systems erfolgreich abschließen können. Die neue Abwehrrakete wurde entwickelt, um Mittel- und Langstreckenraketen von einer Mindestreichweite von 70 km zu zerstören. Das System zielt dabei besonders auf die Bedrohung für den Norden Israels – Raketen der Hisbollah aus dem Libanon – ab.
Das ideale Präsent zu Weihnachten!
Montag, 26. November 2012
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Soldat stirbt an Verletzungen
Freitag, 23. November 2012
IDF-Reservesoldat Boris Yarmulnik ist am Donnerstag seinen Verletzungen erlegen. Der 28-Jährige aus Netanja ist damit neben vier Zivilisten der zweite Soldat, der durch einen Raketenangriff auf Israel ums Leben gekommen ist. Die Rakete war auf die Eshkol Region abgefeuert worden, bevor der Waffenstillstand in Kraft getreten war.
Entwicklungshilfe für Palästinenser: Wohin ist das Geld verschwunden?
Freitag, 23. November 2012
Das Jerusalemer Institut für Gerechtigkeit (Jerusalem Institute of Justice, JIJ) hat eine Untersuchung durchgeführt, die ergab, dass die Palästinensische Autonomiebehörde seit der Unterzeichnung des Oslo-Abkommens im Jahr 1995, 25 mal mehr an finanzieller Hilfe erhalten hat, als Bürger Europas zusammen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs im Zuge des Marschall Plans (Inflation mitgerechnet). Dank des Marschall Plans konnte Europa damals erfolgreich wieder aufgebaut werden, nachdem es nach zwei verheerenden Kriegen in Ruinen lag. Die Palästinenser hingegen, die im Vergleich 25 mal so viel Geld und andere Ressourcen bekommen haben wie Nachkriegseuropa, leiden heute immer noch unter Arbeitslosigkeit, einer schwächelnden Wirtschaft und ärmsten Lebensverhältnissen...
Video: Jabaris Kinder möchten auch Märtyrer werden
Freitag, 23. November 2012
Ein Video, übersetzt von MEMRI, erschüttert Menschen weltweit. Darin wird gezeigt, wie die Kinder des getöteten Hamasfunktionärs Ahmed Jabari erklären, dass sie auch eines solchen Todes sterben möchten. Das Video beginnt mit einer Ansprache eines Muslims, der unter anderem folgendes sagt: „Allah sei gedankt, alle jungen Muslime in Gaza lieben das Märtyrertum, so wie die ungläubigen jüdischen Hunde das Leben lieben.“ Während die Kamera auf einen verschleierten islamischen Kämpfer mit Waffe schwenkt, sieht man kleine Kinder auf einem Sofa, die lächelnd typische Kampf-Stirnbänder tragen. Eine verschleierte Frau hält einen kleinen Jungen in die Kamera, vielleicht sieben Monate alt. „Dies ist der jüngste Sohn des Märtyrers,“ sagt sie (Bezug nehmend auf Jabari). „Sein Name ist Mashal. Er hat ihn nach dem großen (Hamas-) Führer Khaled Mashal benannt. So Gott will, wird der kleine Mashal werden wie der große Mashal“, erklärt sie.
Besondere Aktion zur aktuellen Lage
Freitag, 23. November 2012
Liebe Leser und Freunde, Stehen auch Sie Israel in diesen ereignisreichen Zeiten zur Seite! Unser Anliegen ist es, noch mehr Menschen Israel Heute näherzubringen, denn leider versuchen viele, Israels Verhalten zu delegitimieren. Aus diesem Grund möchten wir allen Lesern ein besonderes Angebot unterbreiten. Abonnieren Sie noch heute Israel Heute als Print – oder Digitalausgabe zum Sonderpreis! Wir bringen, was alle anderen weglassen und sind besonders jetzt während des Gaza-Konflikts mit brandaktuellen Nachrichten täglich für Sie da!
Schabbatlesungen 24. November 2012
Freitag, 23. November 2012

„Wajetze – Und er ging“

Wochenabschnitt: 1. Mose 28,10 bis 32,3

Haftara-Prophetenlesung: Hosea 12,13-14,10

Wetter
Freitag, 23. November 2012
Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 17 Grad, Tel Aviv 21 Grad, Tiberias 22 Grad, am Toten Meer 24 Grad und in Eilat 25 Grad. Der Wasserspiegel des See Genezareth liegt derzeit bei - 212,415 Meter unter dem Meeresspiegel (Tendenz gleichbleibend). Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag ein erholsames Wochenende sowie Schabbat Schalom!
Operation „Wolkensäule“: Ein Fazit
Donnerstag, 22. November 2012
In den acht Kriegstagen im Süden Israels wurden 1.506 Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel abgeschossen. 875 Raketen sind außerhalb israelischer Ortschaften gefallen. Nur 58 Raketen (4%) sind auf Israels Städte, Dörfer, Moschawim und Kibbuzim gestürzt, die übrigen auf die Städte gerichteten 421 Raketen konnte Israels Abwehrsystem „Eiserne Kuppel“ rechtzeitig abfangen. Weitere 152 Raketen aus dem Gazastreifen fielen auf Palästinensergebiet in der so genannten Westbank. Auf der israelischen Seite sind vier Zivilisten sowie ein Soldat ums Leben gekommen, die Zahl der Verletzten beläuft sich auf 500. Die israelische „Eisenkuppel“ hat sich in der jüngsten Operation Wolkensäule bewährt, darüber ist sich das Volk einig. Was bislang nur wenige wissen: Israel hat sich (erstmals) im Abkommen der Waffenruhe dazu verpflichtet, mit den gezielten Tötungen gefährlicher Terroristen aufzuhören...
Trotz Waffenruhe: Raketen auf Israel
Donnerstag, 22. November 2012
Trotz der Vereinbarung einer Waffenruhe zwischen der Hamas und Israel, die am Mittwoch Abend um 21 Uhr Ortszeit in Kraft trat, sind einige Raketen auf israelisches Gebiet abgefeuert worden. Die Armee meldete, dass insgesamt 13 Raketen abgefeuert worden seien, allerdings sind davon zehn auf palästinensischem Gebiet explodiert. Israels „Kol Yisrael“ Radiosender sprach von 20 abgefeuerten Raketen. Weiterhin wurde gemeldet, dass die Hamas und der Islamische Dschihad die Waffenruhe auch unter den kleineren terroristischen Splittergruppen versuchen durchzusetzen. Israel hat seit Beginn des Waffenstillstands keine Ziele im Gazastreifen angegriffen. Die Bewohner der Südstädte drückten unterdessen ihre Enttäuschung aus, es hieß, sie fühlen sich alleingelassen. Regierungschef Benjamin Netanjahu habe "kapituliert". In der Nacht zum Donnerstag mussten sie immer wieder Schutz im Bunker suchen, weil die Sirenen heulten. Die Schulen im Süden sind auch am Donnerstag geschlossen. Zu groß ist die Angst vor weiteren Angriffen. Die israelischen Truppen an der Grenze zum Gazastreifen bleiben vorerst noch dort stationiert, weil mit einem weiteren Ausbruch der Gewalt gerechnet wird.
Drusisches Dorf lädt Israelis aus dem Süden ein
Donnerstag, 22. November 2012
Das drusische Dorf Beit Jan in Nordisrael hat Israelis aus dem Süden, die unter ständigem Raketenbeschuss stehen, vor ein paar Tagen zu sich eingeladen. Es erwartete sie warmes Essen und noch wärmere Gastfreundschaft. Der drusische Politiker und Abgeordnete der regierenden Likud Partei, Ayoub Kara, hatte sogar im israelischen Fernsehen betont, dass die Bewohner Südisraels in den Norden kommen sollten, um sich dort eine Atempause von den ununterbrochenen Raketeneinschlägen zu gönnen. In den letzten Tagen haben viele israelische Organisationen, Veranstaltungsorte, Restaurants, Hotels und Privatleute aus dem ganzen Land Einwohner des Südens eingeladen, bei ihnen in sichereren Orten unterzukommen. Aber es ist besonders speziell, dass sich auch Nichtjuden auf so warmherzige Weise um ihre jüdischen Mitbürger kümmern.
Besondere Aktion zur aktuellen Lage
Donnerstag, 22. November 2012
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20 Raketen auf Israel abgeschossen seit dem Beginn der Waffenruhe
Donnerstag, 22. November 2012
Nach dem Einläuten der Feuerpause gegen 21:00 Uhr am Mittwochabend wurden über 20 Raketen aus Gaza auf Israel Süden abgefeuert. Berichten des Nachrichenportals Arutz Scheva zufolge gab es keine Verletzten und auch keine materiellen Schäden. Seit dem Beginn der Waffenruhe hat Israel keine Ziele im Gazastreifen angegriffen.Die Bewohner in Israels Südstädten sind enttäuscht und fühlen sich alleingelassen. Regierungschef Benjamin Netanjahu habe "kapituliert", so die Bewohner des Südens. In der Nacht zum Donnerstag mussten sie immer wieder Schutz im Bunker suchen, weil die Sirenen heulten. Die Schulen im Süden sind heute, am Donnerstag, geschlossen. Zu groß ist die Angst vor weiteren Angriffen. Die israelischen Truppen an der Grenze zum Gazastreifen bleiben vorerst noch dort stationiert, weil mit einem weiteren Ausbruch der Gewalt gerechnet wird.
Eilmeldung: Waffenruhe soll ab 21 Uhr in Kraft treten
Mittwoch, 21. November 2012
Der ägyptische Außenminister Mohamed Amr hat offiziell bestätigt, dass eine Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas vereinbart worden sei. Diese soll ab Mittwoch, 21 Uhr Ortszeit gültig sein. Israels Ministerpräsident Netanjahu sagte, er werde härtere Geschütze auffahren, sollte die Waffenruhe gebrochen werden.
Anschlag in Tel Aviv
Mittwoch, 21. November 2012
Ein Terrorist hat am Mittwoch um 12:20 Uhr Ortszeit eine Paketbombe in einem Bus auf dem Schaul-Hamelech-Boulevard im Zentrum Tel Avivs gezündet und ist anschließend vom Tatort geflüchtet. Bisher hat der Rettungsdienst Magen David Adom 21 Verletzte gemeldet, mehrere Menschen sind schwer verletzt.Die Polizei vermutete zunächst eine weitere Bombe in der Nähe. Ein Mann wurde kurz nach der Explosion festgenommen. Kurze Zeit später stellte sich aber heraus, dass er nichts mit dem Anschlag zu tun hatte. Die Polizei glaubt mittlerweile, dass es sich um eine weibliche Täterin handelt, die sich noch immer, mit Sprengstoff bewaffnet, in der Region befindet.
Raketenhagel geht weiter
Mittwoch, 21. November 2012
Am gestrigen Dienstagabend schlug eine Rakete in ein Wohnhaus in Rischon LeZion ein (siehe Bild). Zwei Menschen wurden dabei verletzt. Drei Menschen wurden wegen Panikattacken ins Krankenhaus eingeliefert. Eine weitere Rakete verletzte eine Person in Aschkelon schwer.
Israelischer Soldat getötet
Mittwoch, 21. November 2012
Josef Partok, der israelische Soldat, der am gestrigen Dienstag durch den direkten Einschlag einer Mörsergranate ums Leben kam, wurde nur 18 Jahre alt. Seine letzte Meldung auf Facebook: „Gaza ich komme!“ Er und alle anderen Soldaten verstehen die Notwendigkeit, endlich Ruhe im Süden zu schaffen. Deswegen ist die Motivation und die Hoffnung bei den israelischen Soldaten wie auch bei den Reservisten sehr hoch. Vor wenigen Monaten verteilte Israel Heute unter den Soldaten einer Panzereinheit, die in Latrun vereidigt wurde, von den Israel Heute-Lesern gespendete Soldatenpakete. Josef Partok war einer der Soldaten, der damals solch ein Soldatenpaket erhielt. Sein Kamerad, der auch ein Paket bekam, nimmt heute, am Mittwoch, an Josefs Beerdigung in Jerusalem teil. Im Bild: Freunde von Partok trauern auf der Beerdigung
Besondere Aktion zur aktuellen Lage
Mittwoch, 21. November 2012
Liebe Leser und Freunde, Stehen auch Sie Israel in diesen ereignisreichen Zeiten zur Seite! Unser Anliegen ist es, noch mehr Menschen Israel Heute näherzubringen, denn leider versuchen viele, Israels Verhalten zu delegitimieren. Aus diesem Grund möchten wir allen Lesern ein besonderes Angebot unterbreiten. Abonnieren Sie noch heute Israel Heute als Print – oder Digitalausgabe zum Sonderpreis! Wir bringen, was alle anderen weglassen und sind besonders jetzt während des Gaza-Konflikts mit brandaktuellen Nachrichten täglich für Sie da!
Patienten aus Gaza in Israels Krankenhäusern
Mittwoch, 21. November 2012
Trotz des Kriegs im Gazastreifen, werden in Israels Krankenhäusern Palästinenser aus dem Gazastreifen behandelt. Prof. Rafael Beyar, Direktor des Rambam Krankenhauses in Haifa erklärte, dass sein Krankenhaus allen Menschen hilft, die Hilfe brauchen, unabhängig von ihrer Herkunft. Zwar scheine es absurd, dass Israel hilft, während es aus Gaza mit Raketen angegriffen werde, aber es gebe keinen anderen Weg, so der Professor. Geärgert habe er sich allerdings über die Aktion arabischer Studenten der Universität Haifa letzte Woche (Israel heute berichtete), bei der eine Schweigeminute für den Hamasterroristen Jabari eingelegt worden war.
Sechs Männer in Gaza von Hamasanhängern hingerichtet
Mittwoch, 21. November 2012
Verstörende Bilder sind am Mittwoch in mehreren israelischen Medien veröffentlicht worden: Eine Gruppe bewaffneter Palästinenser richtet sechs Männer, die unter dem Verdacht der Kollaboration mit Israel stehen, öffentlich hin. Vor den Augen der palästinensischen Bevölkerung, mitunter Kinder, werden die Männer auf offener Straße erschossen. Die Bilder stammen vom Montag. Nach der Exekution hat man ihnen die Hosen heruntergezogen und einen der Männer an den Beinen an ein Motorrad gebunden. Die Hamasschergen rasen jubelnd und schreiend durch die Straßen von Gaza-Stadt. Es ist das zweite Mal seit dem Beginn der Operation „Wolkensäule“, dass in Gaza angebliche „Israel-Kollaborateure“ öffentlich hingerichtet wurden. Am vergangenen Freitag wurde ein Palästinenser getötet und in aller Öffentlichkeit mehrmals in den Kopf geschossen.
Wetter
Mittwoch, 21. November 2012
Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 22 Grad, Tel Aviv 24 Grad, Tiberias 26 Grad, am Toten Meer 28 Grad und in Eilat 27 Grad. Der Wasserspiegel des See Genezareth liegt derzeit bei - 212,4 Meter unter dem Meeresspiegel (Tendenz gleichbleibend).
Terroranschlag: Bombe explodiert in Bus in Tel Aviv
Mittwoch, 21. November 2012
Ein Terrorist zündete um etwa 12:20 Uhr eine Paketbombe in einem Bus auf dem Schaul-Hamelech-Boulevard im Zentrum Tel Avivs und flüchtete danach vom Tatort. Bisher hat der Rettungsdienst Magen David Adom 21 Verletzte gemeldet, mehrere davon schwer. Die Polizei vermutet eine weitere Bombe in der Nähe.
Raketen schlagen weiter im Süden ein
Mittwoch, 21. November 2012
Heute, am Mittwochvormittag, wurde ein Haus in Beer Tuvia von einer Rakete getroffen. Ein Feuer brach aus und mehrere Menschen erlitten Schocks. Seit den frühen Morgenstunden landeten Raketen in Sderot, Schaar Hanegev und der Eschkol Region. Vier auf Aschkelon abgefeuerte Raketen konnten vom Abwehrsystem „Eiserne Kuppel“ abgefangen werden, außer einer Rakete, die auf freiem Feld niederging. Zwei Raketen wurden diese Nacht auf Aschdod und Hof Aschkelon abgefeuert und ebenfalls abgefangen.
Sechs Männer in Gaza von Hamasanhängern hingerichtet
Mittwoch, 21. November 2012
Verstörende Bilder wurden am Mittwochmorgen in mehreren israelischen Medien veröffentlicht. Eine Gruppe bewaffneter Palästinenser haben am Montag sechs Männer, die unter dem Verdacht der Kollaboration mit Israel stehen, öffentlich hingerichtet. Vor den Augen der palästinensischen Bevölkerung, mitunter Kinder, wurden die Männer auf offener Straße erschossen. Danach hat man ihnen die Hosen heruntergezogen und einen der Männer an den Beinen an ein Motorrad gebunden. Die Hamasschergen rasten dann jubelnd und schreiend durch die Straßen von Gaza-Stadt. Das war das zweite Mal seit dem Beginn der Operation „Wolkensäule“, dass in Gaza angebliche „Israel-Kollaborateure“ öffentlich hingerichtet wurden. Am vergangenen Freitag wurde ein Palästinenser getötet und in aller Öffentlichkeit mehrmals in den Kopf geschossen. Danach hat man ihm ein Schild um den Hals gehängt.
Raketen in Rischon LeZion/Aschkelon; Frau angeschossen
Mittwoch, 21. November 2012
Am gestrigen Dienstagabend schlug eine Rakete in ein Wohnhaus in Rischon LeZion ein. Zwei Menschen wurden dabei verletzt. Drei Menschen wurden mit Panikattacken ins Krankenhaus eingeliefert. Eine weitere Rakete verletzte eine Person in Aschkelon schwer.
Unterschiedliche Meldungen über Waffenruhe / Soldat getötet
Dienstag, 20. November 2012
Nach Angaben eines Hamas-Abgesandten, Azman Taha, soll ab Mitternacht eine Waffenruhe in Kraft treten. Netanjahus Sprecher Mark Regev erklärte jedoch, es seien noch einige Punkte offen und von einer Waffenruhe zu sprechen sei noch zu früh. Ein anderes Hamasmitglied, Izzat al-Rishq, twitterte mittlerweile, ein Abkommen zwischen Israel und dem Gazastreifen stünde noch aus, ein Deal würde am Dienstag noch nicht zustandekommen. Unterdessen wurde bekannt gegeben, dass am Dienstag Nachmittag ein Soldat in der Eshkol Region bei einem Raketenangriff ums Leben gekommen ist. 15 Soldaten trugen leichte Verletzungen davon. Desweiteren wurde ein Zivilist bei einem Granatenangriff getötet, ein weiterer schwer verletzt.
Guido Westerwelle steht zu Israel
Dienstag, 20. November 2012
Am Montag hat sich der deutsche Bundesaußenminister Guido Westerwelle mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Außenminister Avigdor Liebermann getroffen. Kurz darauf kam er auch mit Palästinenserpräsident Mahmut Abbas in Ramallah zusammen. Am Dienstag reiste Westerwelle nach Jerusalem, wo er den israelischen Präsidenten Schimon Peres in seiner Residenz besuchte und eine Rede hielt: „Israel ist unser Freund. Israel ist unser Partner. Das deutsche Volk und die deutsche Regierung stehen hinter Israel, das sich gegen Raketenangriffe aus Gaza verteidigen muss. Es ist die Verantwortung der Hamas, die Raketenangriffe zu beenden. Wir sind alle an einem Ende der Feindschaft interessiert.“
Raketen auf Jerusalem, Beerscheva
Dienstag, 20. November 2012
Auf Israels Hauptstadt Jerusalem sind am Dienstag um 14:20 Ortszeit zwei Raketen abgefeuert worden. Ersten Berichten zufolge explodierten sie südlich der Stadt im Umkreis von Gusch Ezion. Die Polizei versicherte, dass keine Rakete die Innenstadt getroffen habe. Unterdessen fiel ein wahrer Raketenhagel auf Beerscheva. Von 16 Raketen, die auf die Wüstenstadt abgefeuert wurden, konnte Israels Abwehrsystem „Eiserne Kuppel“ neun Raketen abfangen. Linienbusse, Autos und Wohngebäude wurden beschädigt.
Soldat schwer verletzt
Dienstag, 20. November 2012
Am Dienstag wurde massiver Raketenbeschuss auf Israels Ortschaften, besonders die Eschkol-Region am Gazastreifen gemeldet. Ein Reservesoldat wurde lebensgefährlich verletzt. Die Radioübertragung im ganzen Land wird alle paar Minuten mit dem Hinweis: Alarmsignal Asakat Zeva Adom (dt. „Alarm rote Farbe“) unterbrochen. Wiederholt wurde Beerscheva heftig aus dem Gazastreifen beschossen. Trotz Verhandlungen in Kairo über eine mögliche Feuerpause geht der Raketenbeschuss weiter und Israel reagiert mit gezielten Angriffen im Gazastreifen.
Wie Israel zivile Opfer vermeidet
Dienstag, 20. November 2012
Bei den Bemühungen, dem Raketenterror aus dem Gazastreifen ein Ende zu setzen, unternimmt die israelische Armee alles in ihrer Macht stehende, um dort lebende Zivilisten zu schützen. Leider wird dadurch so manche eigene Mission gefährdet. Die Armee hat verschiedene Methoden, durch die zivile Opfer minimiert werden sollen. Tausende Anrufe bei Anwohnern, die neben Terrornestern leben, wurden getätigt, um sie vor einem anstehenden Luftschlag zu warnen. Desweiteren hat die israelische Armee tausende Flugblätter über Gaza abgeworfen, um die palästinensische Bevölkerung darüber aufzuklären, dass die Hamas der eigentliche Auslöser des Konflikts ist. Die Menschen werden darin aufgefordert, sich bewusst von Hamasanhängern und Terroristen fern zu halten.
Besondere Aktion zur aktuellen Lage
Dienstag, 20. November 2012
Liebe Leser und Freunde, In diesen schweren Zeiten möchten wir Sie bitten, Israel zur Seite zu stehen. Unser Anliegen ist es, noch mehr Menschen Israel Heute näherzubringen. Aus diesem Grund möchten wir allen Lesern, denen gefällt, was sie auf der Webseite lesen, ein besonderes Angebot machen! Abonnieren Sie noch heute Israel Heute als Print – oder Digitalausgabe zum Sonderpreis! Wir bringen, was alle anderen weglassen und sind besonders jetzt während des Gaza-Konflikts mit brandaktuellen Nachrichten täglich für Sie da!
Wetter
Dienstag, 20. November 2012
Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 20 Grad, Tel Aviv 24 Grad, Tiberias 25 Grad, am Toten Meer 28 Grad und in Eilat 27 Grad. Der Wasserspiegel des See Genezareth liegt derzeit bei - 212,4 Meter unter dem Meeresspiegel (Tendenz gleichbleibend).
Operation Wolkensäule: Tag 6
Montag, 19. November 2012
Palästinensische Terroristen haben am Sonntag mehr als 75 Raketen auf Israel geschossen, um einiges weniger als der Durchschnitt der Tage zuvor, der bei rund 230 Raketen pro Tag lag. In Gaza ist bislang von 95 Toten die Rede, davon ein Drittel Zivilisten. Einer Umfrage der israelischen Haaretz zufolge stehen 84 Prozent der israelischen Bevölkerung hinter der Militäroffensive, nur 12 Prozent sind dagegen. Unter den israelischen Juden sind sogar 90 Prozent dafür. Mehr als 10 Israelis sind Sonntag durch Geschosse verletzt worden, berichtete Israels Polizeisprecher Mickey Rosenfeld. Rund 320 Raketen seien bislang vom Raketenabwehrsystem „Iron Dome“ abgefangen worden. Trotz diplomatischer Vorstöße in Richtung eines Waffenstillstandes bereitet Israel sich weiter intensiv auf die Möglichkeit einer Bodenoffensive vor. Medienberichten zufolge sollen sich derzeit Hamas-Abgesandte mit ägyptischen Behörden treffen, um über einen Waffenstillstand zu beraten. Nabil Shaath von der PLO drückte derweil seine Zweifel darüber aus, dass ein Frieden in den kommenden Tagen möglich sei.
Arabische Zeitung: „Lasst Israel in Ruhe und kümmert euch um Syrien!“
Montag, 19. November 2012
Die englischsprachige arabische Tageszeitung Asharq Al-Awsat, die auf vier Kontinenten in 14 Städten für die weltweite Verbreitung gedruckt wird, veröffentlichte in ihrem Editorial, dass Syrien und Iran für die Eskalation im Gazastreifen verantwortlich seien. „Syrien und Iran haben zuerst versucht, Israel auf den Golanhöhen, über die Sinai Halbinsel oder der Hisbollah im Südlibanon in eine Auseinandersetzung hineinzudrängen, aber als dies nicht gelungen ist, wandten sie sich dem Gazastreifen zu“, so schreibt Redakteur Tariq Alhomayed. Während die arabische Welt Israels aggressive, weltweit Schlagzeilen beherrschende „Operation Wolkensäule“ im Gazastreifen heftig kritisiert, wütet in Syrien seit 20 Monaten ein blutiger Krieg. Täglich kommen in Syrien seit Beginn der blutigen Aufstände gegen das Assad Regime zwischen 100 bis 200 Menschen ums Leben. Die Wurzel dessen, was heute in Südisrael und im Gazastreifen geschehe, sei der Iran und Syrien, die laut Tariq Alhomayed die Weltöffentlichkeit von dem was in Syrien geschieht, ablenken wollen. „Die Kriege in unserer Nachbarschaft sind leider zu einer Art Wettrennen geworden, jeder Krieg überschattet den nächsten Krieg“, so Alhomayed. „Was heute in Gaza abläuft, ist eine Flucht nach vorn, mit der Hoffnung, so Baschar el Assad zu verteidigen oder zu bewirken, dass somit der Preis von Assad Sturz teurer sein wird. Die prominenten Architekten dieser Taktik sind die Iraner.“
Araber gründet pro-israelische Partei
Montag, 19. November 2012
Würde Israel zerstört, wäre der Nahe Osten verloren“, sagte das arabische Knessetmitglied Aatef Karinaoui (Bild) in einem Interview mit dem Nachrichtenportal Times of Israel und gab bekannt, dass seine neue Partei „El Amal Lat’gir“ (Arabisch für „Hoffnung auf Veränderung“) zu den Knessetwahlen am 22. Januar 2013 antreten werde. Der 42‑Jährige aus der Beduinenstadt Rahat im Negev bezeichnet sich selbst als traditionellen, nichtreligiösen Muslim. Er sei überzeugt, dass die arabischen Knessetmitglieder den Konflikt willentlich anheizen.
Rakete schlägt neben Schule in Aschkelon ein
Montag, 19. November 2012
Seit dem frühen Montagmorgen sind vier Raketen aus dem Gazastreifen auf Israels Süden abgeschossen worden. Eine davon schlug neben einer Schule in Aschkelon ein. Niemand wurde dabei verletzt, denn alle Schüler befinden sich aus Sicherheitsgründen gemeinsam mit ihren Familien in den Bunkern. Drei Raketen konnten von dem Raketenabwehrsystem Iron Dome neutralisiert werden. Auch die Menschen in der Eschkol-Region wurden durch Raketenalarm geweckt. Gemäß dem israelischen Armeesprecher sind die Raketenangriffe aus dem Gazastreifen in den letzten 24 Stunden um 40 Prozent zurückgegangen.
Wetter
Montag, 19. November 2012
Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 19 Grad, Tel Aviv 24 Grad, Tiberias 26 Grad, am Toten Meer 27 Grad und in Eilat 28 Grad. Der Wasserspiegel des See Genezareth liegt derzeit bei - 212,4 Meter unter dem Meeresspiegel (Tendenz gleichbleibend).
EILMELDUNG: 18 Raketen in einer Minute
Sonntag, 18. November 2012
Kurz nach 14:00 Uhr sind über 18 Raketen innerhalb von einer Minute auf Aschdod, Beerschewa, Ofakim und andere Ortschaften in der Region abgeschossen worden. 17 von ihnen konnten vom Iron Dome abgewehrt werden. Ein Wohnhaus mit zehn Wohnungen wurde zerstört. Vier Personen erlitten leichte bis mittelschwere Verletzungen, zahlreiche Menschen werden derzeit wegen Panikattacken von Rettungskräften behandelt. Insgesamt wurden seit dem heutigen Sonntagmorgen 70 Raketen auf Israel abgeschossen, von denen 52 vom Abwehrsystem neutralisiert werden konnten. Israels Generalstabschef Benny Gantz befehligte die Luftwaffe, mit massiveren Angriffen auf die Raketenrampen in Gaza vorzugehen. Teilweise sind die Abschussanlagen im Boden versteckt und schwer ausfindig zu machen. Bild: In Aschkelon ging Israels Umweltminister Gilad Erdan (r.) auf dem Boden in Deckung.
Hamas: „Unsere Raketen haben die Knesset zerstört“
Sonntag, 18. November 2012
Im Medienkrieg gegen Israel benutzt die radikale Hamasregierung Lügen, um die Bevölkerung in Gaza aufzuhetzen. So sendete das palästinensische Hamas-Fernsehen mehrmals falsche Meldungen, in denen behauptet wurde, strategische Ziele in Israel getroffen zu haben. Enthusiastisch wurde gemeldet, dass die Knesset in Jerusalem durch palästinensische Raketen zerstört wurde. Ein weiterer Report beinhaltete den erfolgreichen Abschuss einer Rakete, die nur 200 Meter von der amerikanischen Botschaft in Tel Aviv eingefallen sei und zahlreiche Israelis verletzte. Voller Freude schreit einer der palästinensischen Moderatoren „Allah hu Akbar“ („Allah ist größer“) und ermutigt die Palästinenser, nicht aufzugeben. In einer weiteren Meldung wurde den palästinensischen Zuschauern vom Niedergang eines israelischen Kampfflugzeugs durch Hamas-Raketen berichtet. Danach kam die Meldung, dass nun die Überreste des Flugzeuges im Gazastreifen gesucht werden. Der Phantasie waren keine Grenzen gesetzt und so war auch davon die Rede, dass ein israelisches Kriegsschiff an der Küste des Gazastreifens getroffen wurde.
Armeerabbi veröffentlicht Prophezeiungen für Soldaten
Sonntag, 18. November 2012
Während immer mehr Israelis zum Reservedienst eingezogen werden und eine Invasion des Gazastreifens immer wahrscheinlicher wird, schreibt der Oberrabbiner der israelischen Armee, Rafi Peretz, inspirierende Zitate aus der Bibel im Internetdienst Twitter. Eines der Zitate, das der Rabbi am Wochenende „twitterte“, stammt aus Sacharia 12:10, einer Passage, die sich laut Christen und messianischen Juden auf den Messias bezieht: „Aber über das Haus David und über die Bürger zu Jerusalem will ich ausgießen den Geist der Gnade und des Gebets.“ Wegen der beschränkten Wortzahl bei Twitter-Einträgen, endete die Nachricht des Rabbis hier. Der Vers geht aber noch weiter: „Und sie werden mich ansehen, welchen sie zerstochen haben, und werden um ihn klagen, wie man klagt um ein einziges Kind, und werden sich um ihn betrüben, wie man sich betrübt um ein erstes Kind.“
Syrisches Feuer trifft israelische Grenzpatrouille
Sonntag, 18. November 2012
In der Nacht zum Sonntag wurde eine Grenzpatrouille auf den Golanhöhen von Syrien aus beschossen. Es wurden keine Verletzten gemeldet, allein ein Armeejeep wurde zerstört. Die Armee hat daraufhin auf einen syrischen Wachposten gefeuert, das erste Mal seit dem Jom-Kippur-Krieg. Aus Syrien kamen im Anschluss Mörsergranaten, die jedoch in der entmilitarisierten Zone einschlugen. Das Büro des israelischen Armeesprechers schickte eine Beschwerde an die UN-Friedenstruppen. Am vergangenen Donnerstag, einen Tag nach Beginn der Operation „Wolkensäule“, kam es zu einem ähnlichen Vorfall an der syrischen Grenze. Ein Soldat wurde dabei durch einen Querschläger leicht verletzt. Im Bild: der Blick auf die syrische Stadt Kuneitra von der israelischen Seite aus.
Über 800 Raketen auf Israel seit Beginn der Operation „Wolkensäule“
Sonntag, 18. November 2012
Aus dem Gazastreifen wurden in den ersten fünf Tagen der Operation „Wolkensäule“ bis heute über 800 Raketen auf Israel abgeschossen. Bisher sind drei Israelis bei einem dieser Raketenangriffe in Kirjat Malachi ums Leben gekommen (darunter eine schwangere Frau, Mutter dreier Kinder). Etliche Menschen erlitten Verletzungen und kämpfen mit den psychischen Belastungen der bedrohlichen Situation. Von den 300 Raketen, die bedrohlich nah an israelische Ortschaften herankamen, konnten 270 von den fünf Raketenabwehrsystemen Iron Dome (dt.: „Eisenkuppel“) neutralisiert werden. Die „Eisenkuppel“ reagiert nur auf Raketen, die gemäß Radar und Berechnungen auf Ortschaften ausgerichtet sind. Somit konnten knapp 90 Prozent der Geschosse abgewehrt werden. Dies wird in Israel als großer technischer Erfolg betrachtet, denn anfangs wurde mit einer 60-prozentigen Erfolgsrate des Iron Dome-Systems gerechnet. Bisher sind 35 Raketen aus dem Gazastreifen in besiedelten Gebieten eingeschlagen. Die restlichen 500 Raketen sind außerhalb von Wohngebieten, auf freiem Feld, explodiert.
Raketen in Holon und Aschkelon, ein Verletzter
Sonntag, 18. November 2012
Ein Feuerwehrmann wurde durch eine Mörsergranate in der Shaar Hanegev-Region schwer verletzt. Insgesamt landeten am Sonntagmorgen sechs Mörsergranaten in der Region. Eine Rakete aus Gaza ist am Morgen neben einem Wohnhaus in Aschkelon eingeschlagen, fünf Menschen befinden sich wegen Schocks in Behandlung. Eine Fajr-Rakete wurde gegen 11 Uhr Sonntagmorgen über Holon, einige Kilometer südlich von Tel Aviv, vom Iron Dome-Abwehrsystem abgefangen. Durch die Raketensplitter ging ein Auto in Flammen auf (Bild). Seit Samstagnacht hat die israelische Armee 70 Terrorziele in Gaza angegriffen.
Gerüchte um bevorstehenden Waffenstillstand – Armee will Raketenbestände vernichten
Samstag, 17. November 2012
Israel hat am Abend Berichte zurückgewiesen, wonach noch in der Nacht ein Waffenstillstand mit der Hamas ausgehandelt werden soll. Medien hatten einen palästinensischen Offiziellen zitiert, der behauptet hatte, ein israelischer Abgesandter sei deshalb nach Kairo gereist. Das israelische Fernsehen berichtete, Ägypten, die Türkei, Katar und die Vereinigten Staaten bemühten sich gemeinsam, eine Waffenruhe zu erreichen. Von seiten der israelischen Streitkräfte hieß es, man wolle den Einsatz fortsetzen, um die Raketenarsenale der Terroristen zu vernichten. Die Raketenattacken aus Gaza und die Luftschläge der israelischen Luftwaffe gingen auch in der Nacht zum Sonntag unvermindert weiter (im Bild ein von einem Raketentreffer verwüstetes Wohnhaus in Ashdod). Aus Gaza wurde am Abend der Tod zweier Palästinenser gemeldet, damit stieg die Zahl der Todesopfer auf 47. Ein Militärsprecher wies darauf hin, dass Israel versuche, zivile Opfer zu vermeiden, während die Hamas die israelische Bevölkerung zu treffen versuche. Der israelische Militäreinsatz sei schwierig, weil die islamischen Kämpfer ihre Raketen häufig aus Wohngebieten heraus abfeuerten.
Massengebet für die Armee und Terroropfer im Süden
Samstag, 17. November 2012
Die führenden sephardischen Rabbiner Ovadiah Yosef und Shlomo Amar haben zu einem Massengebet an der Westmauer („Klagemauer“) in Jerusalem aufgerufen. Es wird am Sonntagnachmittag stattfinden. Juden des ganzen religiösen Spektrums sollen teilnehmen. Im Mittelpunkt des Gebetes stehen die israelischen Streitkräfte und die vom Raketenterror betroffenen Städte und Gemeinden im Süden. Die Rabbiner und Synagogenvorsteher im ganzen Land wurden dazu aufgerufen, Psalm 83 zu lesen. Darin heißt es: „Denn siehe, deine Feinde toben, und die dich hassen, erheben das Haupt. Sie machen listige Anschläge wider dein Volk und halten Rat wider die, die bei dir sich bergen. … Mein Gott, mache sie wie verwehende Blätter, wie Spreu vor dem Winde. Wie ein Feuer den Wald verbrennt und wie eine Flamme die Berge versengt, so verfolge sie mit deinem Sturm und erschrecke sie mit deinem Ungewitter.“
Hamas hält offenbar Ausländer im Gazastreifen fest – Netanjahu telefoniert mit Merkel
Samstag, 17. November 2012
Die islamistische Hamas-Regierung hindert offenbar 22 ausländische Journalisten und Mitglieder von Hilfsorganisationen an der Ausreise aus dem Gazastreifen. Das sagte einer der dort festsitzenden Journalisten der deutschen Nachrichtenagentur dpa. Das Hamas-Innenministerium habe zur Begründung angegeben, Israel schließe den Erez-Kontrollpunkt im Norden des Gazastreifens am Schabbat. Israel betonte jedoch, der Übergang sei wegen des Konflikts für Personen auch am Samstag geöffnet. Die Ausländer berichteten, sie hätten dies der islamistischen Regierung mitgeteilt. Dennoch habe man ihnen die Ausreise nicht erlaubt. Israels Ministerpräsident Netanjahu hat heute mit den Regierungschefs von Deutschland, Italien, Griechenland und der Tschechischen Republik gesprochen. Im Gespräch mit Bundeskanzlerin Merkel unterstrich Netanjahu, kein Staat der Welt könne es hinnehmen, dass seine Bevölkerung ständig durch Raketen bedroht werde.
Erneut Raketen auf Tel Aviv abgefeuert – Von Abwehrsystem gestoppt
Samstag, 17. November 2012
Luftalarm in der Region Tel Aviv gegen 16.30 Uhr Ortszeit. Kurz darauf hörten Anwohner einen lauten Knall. Nach Armeeangaben hat das Abwehrsystem „Eiserne Kuppel“, das erst am Vormittag in der Region stationiert worden war,zwei Raketen im Flug zerstört. Die Hamas übernahm die Verantwortung für den Abschuss der Geschosse vom Typ Fajr 5. Seit Beginn der israelischen Militäroffensive war dies der dritte Luftalarm für die Bewohner des Großraums Tel Aviv.
Rakete trifft Wohnhaus in Ashdod – Mehrere Leichtverletzte
Samstag, 17. November 2012
Terroristen aus dem Gazastreifen haben am Samstag mehrere Raketensalven auf die Hafenstadt Ashdod abgefeuert. Eine von vier Raketen traf ein Wohnhaus, eine weitere schlug neben einem Auto ein. Vier Israelis wurden leicht verletzt, mehrere Anwohner mussten mit Schocks in Kliniken behandelt werden. Das Raketenabwehrsystem „Eiserne Kuppel“ zerstörte weitere Raketen, die Kurs auf Ashdod genommen hatten. Außerdem konnten mehrere Raketen abgefangen werden, die ansonsten Beersheva getroffen hätten. Militärchef Benny Gantz hat am Nachmittag angeordnet, die Angriffe der israelischen Luftwaffe zu verstärken.
Neun Tote im Gazastreifen – Vier israelische Soldaten verletzt
Samstag, 17. November 2012
Bei der israelischen Militäroffensive im Gazastreifen sind nach palästinensischen Angaben am Samstagvormittag neun Menschen ums Leben gekommen. Die israelische Luftwaffe habe Terroristen getroffen, die gerade dabei waren, weitere Raketen schussbereit zu machen, hieß es. Im Bild: Rauchwolken in der Nähe von Rafah nach einem israelischen Luftangriff. Vier israelische Soldaten wurden am Morgen leicht verletzt, als eine Granate in der Eshkol-Region einschlug. Der Beschuss der Städte im Süden hält unvermindert an. Seit dem frühen Morgen sind rund 40 Raketen eingeschlagen, ein Wohnhaus wurde schwer beschädigt.
Armee zerstört Hamas-Hauptquartier, weitere Raketen im Süden
Samstag, 17. November 2012
Die israelische Luftwaffe hat am frühen Samstagmorgen das vierstöckige Hamas-Hauptquartier in Gaza-Stadt bombardiert. Angaben der israelischen Armee zufolge war das Gebäude zu dem Zeitpunkt leer. Aus palästinesischen Quellen wurde gemeldet, dass ein Mensch dabei ums Leben kam. Über Nacht und am frühen Morgen hielt der Beschuss aus Gaza an. Am Samstagmorgen sind mehr als 20 Raketen in Israels Südbezirk eingeschlagen. Bis jetzt wurden keine Verletzten gemeldet. Die Sirenen waren in Netivot, Sderot und Aschkelon zu hören. Ein früherer Sprecher der Hamas berichtete Ynet, wie sehr die Raketen auf Tel Aviv und Ramat Hascharon die palästinensische Bevölkerung motivieren würden. Jede Rakete, die in Israel einschlägt, "stärkt uns nur".
Raketen aus Ägypten
Freitag, 16. November 2012
Israel wird nicht nur aus dem Gazastreifen mit Raketen beschossen, sondern auch von der ägyptischen Halbinsel Sinai her. Am Mittwoch waren in der Eshkol Region Raketen eingeschlagen, die aus dem Sinai stammen. Die ägyptische Zeitung Al-Shorouk berichtet, dass eine dortige Terrorgruppe, die Verbindungen zu Al Qaida aufweist, die Verantwortung für fünf Raketen übernommen hat.
Jetzt sollen 75.000 Reservisten eingezogen werden
Freitag, 16. November 2012
Kabinettssekretär Zvi Hauser hat die Einberufung von 75.000 Reservisten initiiert, was auf eine signifikante Ausweitung der geplanten Militäroperation hindeutet. Der Einsatz wurde von den Kabinettsmitgliedern gebilligt. Bislang waren 16.000 Israelis einberufen worden. Zum Vergleich: Bei der militärischen Bodenoffensive "Gegossenes Blei" zu Beginn 2009 waren weniger als 10.000 Reservesoldaten einberufen worden.
EILMELDUNG: Hamas feuert erstmals auf Jerusalem
Freitag, 16. November 2012
Der Krieg zwischen Israel und der Hamas eskaliert immer mehr. In Jerusalem ist am Abend Luftalarm ausgelöst worden. Medien berichten von Anwohnern, die eine laute Explosion gehört haben. Nach ersten Meldungen schlugen zwei Raketen auf freiem Feld nördlich von Jerusalem ein. Es gab keine Verletzten und keine Schäden. Einem Bericht des israelischen Fernsehens zufolge hat die Hamas erklärt, sie habe eine "verbesserte Kassamrakete" mit der Bezeichnung M-75 auf die Hauptstadt abgefeuert. Es war der erste Raketenangriff der islamistischen Terroristen auf Jerusalem. Die Bevölkerung wurde völlig überrascht.
Raketeneinschlag in Tel Aviv
Freitag, 16. November 2012
Freitag Mittag ist in Tel Aviv Sekunden nach erneutem Luftalarm eine Rakete eingeschlagen. Anwohner berichten von einer lauten Explosion. Polizeiangaben zufolge richtete die Rakete keinen Schaden an, da sie auf freiem Gelände niederging.
Krieg im Süden Israels
Freitag, 16. November 2012
Seit Beginn der Gazaoperation hat die israelische Armee mehr als 500 terroristische Ziele im Gazastreifen angegriffen, darunter Raketenabschussrampen und Waffenlager. Allein in der Nacht vom Donnerstag zum Freitag wurden mehr als 200 Ziele bombardiert. Im Visier der Armee sind besonders unterirdische Abschusseinrichtungen. IDF-Quellen berichten, dass das Militär präzise Geheimdienstinformationen über die Lage dieser Einrichtungen hat. Die Aktionen erfüllen augenscheinlich ihren Zweck: Es gab weniger Raketenangriffe als erwartet. Donnerstag Abend gingen zwei „Fajr“-Raketen, das sind iranische Langstreckenraketen mit einer Reichweite von bis zu 75 Kilometern, in der Tel Aviver Region nieder. Raketen fielen in der Nacht und am Freitag auf die Eshkol- und Bnei Shimon Regionen, auf Beerscheva, Sderot, Ofakim, Netivot, Aschdod, Aschkelon und andere Ortschaften. Zwei Gradraketen richteten Schaden in Aschdod und Kiriat Gat an.
Opfer der Raketenangriffe beerdigt
Freitag, 16. November 2012
Die drei Opfer der Raketenangriffe am Donnerstag auf Kirjat Malachi sind unter großer Anteilnahme beerdigt worden, unter ihnen Mirah Scharf (Bild), eine schwangere dreifache Mutter. Die 26-Jährige war Abgesandte in Neu Delhi, Indien, wo sie für die jüdische Chabad-Organisation arbeitete. Sie war erst kürzlich nach Israel gekommen, um hier ihr Kind auf die Welt zu bringen und um an der Gedenkfeier für die Chabad-Missionare Gabi und Rivka Holtzberg teilzunehmen, die vor genau drei Jahren bei einem Terrorattentat im indischen Mumbai ums Leben gekommen waren.
Arabische Studenten in Haifa gedenken Tod palästinensischer Terroristen
Freitag, 16. November 2012
Während Israels Sicherheitskräfte den Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen bekämpfen, haben am Donnerstag arabische Studenten in der Universität von Haifa gegen Israels Gaza Operation Wolkensäule protestiert. „Netanjahu will mit seiner brutalen Operation im Gazastreifen die kommenden Wahlen gewinnen“, sagten die arabischen Israelis im Rundfunk. Als Teil ihres Protestes wurde eine Gedenkminute für die Opfer auf palästinensischer Seite eingelegt – viele der Toten sind Mitglieder der Hamas-Terrororganisation.
Syrisches Feuer: Israelischer Soldat leicht verletzt
Freitag, 16. November 2012
Ein israelischer Soldat ist am Donnerstag von einer Irrläufer-Kugel aus Syrien leicht verletzt worden. Er hatte eine schußsichere Weste an, die ihm wahrscheinlich das Leben gerettet hat. Es handelt sich hier um den dritten Fall innerhalb nur weniger Tage, bei dem syrisches Feuer zwischen syrischen Rebellen und der Armee des Landes nahe der Grenze auf israelisches Gebiet gefeuert wird. Barak besuchte die Golanhöhen am Mittwoch, um sich ein Bild von der Lage zu machen (siehe Bild)
Schabbatlesungen 17. Nov. 2012
Freitag, 16. November 2012

„Toldot – Nachkommen“

Wochenabschnitt: 1. Mose 25,19 bis 28,9

Haftara-Prophetenlesung: Maleachi 1,1-2,7

Raketeneinschläge in Tel Aviv und in Rishon LeZion
Donnerstag, 15. November 2012
Am Donnerstagabend sind zwei Raketen aus dem Gazastreifen Richtung Tel Aviv abgefeuert worden. Eine schlug in der Nähe von Rishon LeZion ein, die andere soll Medienberichten zufolge vor Tel Aviv ins Meer gefallen sein. Anwohner berichten von einer lauten Explosion. Zuvor ertönten erstmals seit dem Golfkrieg 1990 wieder Sirenen in der Stadt.
Operation Wolkensäule: Militäroffensive im Gazastreifen
Donnerstag, 15. November 2012
Israels Armeechef Benny Gantz hat am Mittwochabend den Beginn der „Operation Wolkensäule“ gegen Terroristen im Gazastreifen bekannt gegeben. Den Beginn des Einsatzes markierte die gezielte Tötung des Hamas-Kommandeurs Ahmed Jabari (52). Der hatte „viel Blut an den Händen“, so das Militär, habe zahlreiche Terroranschläge organisiert und sei auch für die Entführung des Soldaten Gilad Schalit verantwortlich. Jabari starb zusammen mit seinem Sohn, nachdem eine Rakete sein Auto getroffen hatte. Israelische Kampfflugzeuge griffen am frühen Abend 20 Raketen-Abschussbasen der Hamas und des Islamischen Dschihad an. Dabei wurden nach Armeeangaben Dutzende Raketen mit großer Reichweite zerstört. Diese Raketen hätten Tel Aviv erreichen können. Bis Donnerstag Nachmittag wurden mindestens 200 Ziele angegriffen, die der Hamas oder dem Islamischen Dschihad zugeordnet werden, darunter Raketenabschussrampen und Waffenlager. Die Armee hat zusätzliche Infanterie-Einheiten in den Süden verlegt, was auf eine bevorstehende Bodenoffensive hindeutet. Ein Sprecher des militärischen Arms der Hamas erklärte, die israelischen Besatzer hätten nun die Tore der Hölle geöffnet. Top-Terrorist Ismail al-Ashkar drohte mit Selbstmord-Attentaten und schweren Anschlägen in israelischen Städten.
Drei Tote nach Raketenbeschuss in Kirjat Malachi
Donnerstag, 15. November 2012
Die Terrorgruppen im Gazastreifen haben auch am Donnerstag den Beschuss auf israelische Städte fortgeführt. Zwei Frauen und ein Mann wurden laut dem israelischen Rettungsdienst Magen David Adom getötet, als eine Rakete ein Wohnhaus in Kirjat Malachi traf. Ein vierjähriger Junge wurde schwer verletzt, er wird derzeit im Sheba Medizinzentrum in Tel HaSchomer behandelt. Zwei Babies erlitten Verletzungen durch Raketensplitter und befinden sich im Krankenhaus in Aschkelon. Der Vater eines der Kinder wurde ebenso von Splittern getroffen. Eine weitere Rakete schlug in ein Gebäude in Kirjat Malachi ein, niemand wurde dabei verletzt. Auch in Aschdod schlug eine Rakete in ein Wohnhaus ein, es gab keine Verletzten. Außerdem wurde eine Schule in Ofakim getroffen. Einige Raketen, die auf Beerscheva, Aschkelon und Gan Yavne gerichtet waren, konnten vom Iron Dome Raketenabwehrsystem zerstört werden.
Video: Der gezielte Angriff auf Top Hamas-Kommandeur Ahmed al-Jabari
Donnerstag, 15. November 2012
In ihrem Blog erklärt die israelische Armee, dass Israel alles versucht, um Todesopfer unter der palästinensischen Zivilbevölkerung zu vermeiden. Dafür geht die Armee bei Luftangriffen so zielgerichtet und präzise wie möglich vor. Leider sind zivile Opfer bei Konflikten oft nicht zu vermeiden. Bei dem Beschuss des Autos von Hamas-Kommandeur Ahmed al-Jabari kann man genau sehen, dass nicht wahllos weitere anliegende Wohnhäuser bombardiert wurden, sondern nur gezielt das Auto des Top-Terroristen.
Wetter
Donnerstag, 15. November 2012
Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 22 Grad, Tel Aviv 28 Grad, Tiberias 29 Grad, am Toten Meer 28 Grad und in Eilat 29 Grad. Der Wasserspiegel des See Genezareth liegt derzeit bei - 212,4 Meter unter dem Meeresspiegel (Tendenz gleichbleibend).
Über 100 Raketen seit Beginn der Gazaoperation in Israel explodiert
Donnerstag, 15. November 2012
Seit dem Beginn der Operation “Wolkensäule” sind über 100 Raketen in Israel eingeschlagen. Das Abwehrsystem Iron Dome konnte 50 Geschosse neutralisieren. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat seine Europareise abgekürzt, denn er wolle die „israelische Eskalation“ in Gaza überwachen, so berichtete Ynet.
Drei Tote und drei Verletzte nach Raketenbeschuss in Kirjat Malachi
Donnerstag, 15. November 2012
Die Terrorgruppen im Gazastreifen haben auch am Donnerstagmorgen den Beschuss auf israelische Städte fortgeführt. Zwei Frauen und ein Mann wurden laut dem israelischen Rettungsdienst Magen David Adom getötet, als eine Rakete ein Wohnhaus in Kirjat Malachi traf. Ein vierjähriger Junge wurde schwer verletzt und wird derzeit im Sheba Medizinzentrum in Tel HaSchomer behandelt. Zwei Babies erlitten leichte Verletzungen durch Raketensplitter und befinden sich im Krankenhaus in Aschkelon. Der Vater eines der Kinder wurde ebenso von Splittern getroffen. Eine weitere Rakete schlug in ein Gebäude in Kirjat Malachi ein, niemand wurde dabei verletzt. Auch in Aschdod schlug eine Rakete in ein Wohnhaus ein, es gab keine Verletzten. Außerdem wurde eine Schule in Ofakim getroffen. Einige Raketen, die auf Beescheva, Aschkelon und Gan Yavne gerichtet waren, konnten vom Iron Dome Raketenabwehrsystem zerstört werden. Palästinensische Medien haben gemeldet, dass drei Menschen durch einen israelischen Luftanschlag in Khan Younis ums Leben kamen.
Aktuell: Krieg am Gazastreifen
Mittwoch, 14. November 2012

- Palästinensische Medien berichten, in der Nacht habe es durch die israelischen Luftschläge 90 Verletzte gegeben. Der israelische Rettungsdienst meldet 13 Menschen, die seit Mittwochabend behandelt werden mussten. Die meisten haben einen Schock erlitten.

- Der Raketenhagel aus dem Gazastreifen geht auch in der Nacht zum Donnerstag und am frühen Morgen weiter. Gegen 6.20 Uhr Ortszeit werden vier Raketen auf Beersheva abgefeuert, gegen 7 Uhr gibt es Einschläge in der Eshkol-Region. Seit Beginn der "Operation Wolkensäule" sind nach offiziellen Angaben 110 Raketen und Granaten auf Israel abgeschossen worden.

- US-Präsident Obama hat Israels Recht auf Selbstverteidigung unterstrichen. Er fordert Israel dazu auf, zivile Opfer möglichst zu vermeiden.

- Bei der "Operation Wolkensäule" sind bis Donnerstag früh zehn Palästinenser ums Leben gekommen, so Meldungen aus Gaza. Unter den Toten sollen ein elf Monate altes Baby und ein sechsjähriger Junge sein.

-Aus New York und London werden infolge der Gaza-Militäroffensive steigende Ölpreise gemeldet

-Die Führung der Hamas im Gazastreifen ruft die arabischen Staaten dazu auf, die "barbarische israelische Militäraktion" zu stoppen

Israel startet Militäroffensive gegen Gaza-Terroristen - „Operation Wolkensäule“ hat begonnen
Mittwoch, 14. November 2012
Israels Armeechef Benny Gantz hat am Mittwochabend den Beginn der „Operation Wolkensäule“ gegen Terroristen im Gazastreifen bekannt gegeben. Den Start des Einsatzes bildete die gezielte Tötung des Hamas-Kommandeurs Ahmed Jabari (52). Der hatte „viel Blut an den Händen“, so das Militär, habe zahlreiche Terroranschläge organisiert und sei auch für die Entführung des Soldaten Gilad Schalit verantwortlich. Jabari starb zusammen mit seinem Sohn, nachdem eine Rakete sein Auto getroffen hatte. Der Wagen brannte aus (Foto). Israelische Kampfflugzeuge griffen am frühen Abend 20 Raketen-Abschussbasen der Hamas und des Islamischen Dschihad an. Dabei wurden nach Armeeangaben Dutzende Raketen mit großer Reichweite zerstört. Diese Raketen hätten Tel Aviv erreichen können. Die Armee hat zudem zusätzliche Infanterie-Einheiten in den Süden verlegt, was auf eine bevorstehende Bodenoffensive hindeutet. Nach palästinensischen Angaben wurden bei den Luftschlägen am Mittwoch mindestens sechs Menschen getötet. Aus Gaza-Stadt stieg am Abend Rauch auf.
Eilmeldung: Hamas-Militärchef Ahmed Jabari getötet - Nun droht Krieg am Gazastreifen
Mittwoch, 14. November 2012
Hamas-Militärchef Ahmed Jabari ist am Mittwochnachmittag bei einem israelischen Luftangriff in Gaza getötet worden. Die Hamas bestätigte dies. Medienberichten zufolge handelt es sich um eine "gezielte Tötung", bei der eine Rakete auf das Auto Jabaris abgefeuert wurde. Ein weiterer Insasse - warscheinlich der Sohn des Hamasfunktionärs - kam ebenfalls ums Leben. Die Hamas und der Islamische Dschihad kündigten Vergeltungsmaßnahmen an. Nun droht im Gazastreifen eine große militärische Auseinandersetzung.
Vier Katjuscha-Raketen auf israelische Ortschaft gefeuert
Mittwoch, 14. November 2012
Auf den israelischen Moschav Bnei Netzarim nahe der ägyptischen Grenze sind am Mittwoch vier Raketen gefeuert worden. Eine Rakete ging Medienberichten zufolge genau zwischen zwei Wohnhäusern nieder. Berichte über Verletzte oder Sachschäden gab es zunächst nicht. Bislang ist auch nicht klar, ob die Raketen aus dem Gazastreifen oder von der Sinai-Halbinsel her abgeschossen wurden. Die israelische Armee vermutet allerdings, dass die Raketen aus dem Sinai stammen.
Arafats Grab wird geöffnet – Palästinenser glauben an Giftmord
Mittwoch, 14. November 2012
Das Grab des im Jahr 2004 verstorbenen Palästinenserführers Jassir Arafat in Ramallah wird geöffnet. Am Dienstag haben Arbeiter damit begonnen, Steine von dem Mausoleum abzutragen. Arafats Leiche soll exhumiert werden, um herauszufinden, ob er vergiftet wurde. Arafat war 75-jährig in einem französischen Militärkrankenhaus gestorben. Die Todesursache blieb unklar. Die Exhumierungsarbeiten werden voraussichtlich 15 Tage dauern. Die sterblichen Überreste Arafats liegen unter Tonnen von Beton in vier Metern Tiefe. Die dicke Betondecke war dafür gedacht, Schutz vor unbefugtem Zugriff zu bieten. Eine internationale Expertenkommission soll dann Proben der Überreste entnehmen. Ausgelöst wurde die Aktion, nachdem Schweizer Experten im Juli erhöhte Werte des radioaktiven Stoffes Polonium-210 an persönlichen Gegenständen Arafats gefunden hatten. Mit dieser Substanz war der russische Spion Alexander Litvinenko 2006 in London ermordet worden.
Flüchtlinge aus Afrika verlassen freiwillig das Heilige Land
Mittwoch, 14. November 2012
Mehr als 1000 Flüchtlinge aus dem Sudan und aus Eritrea haben Israel in den vergangenen zwei Monaten freiwillig verlassen. Das berichtet die Tageszeitung „Yedioth Ahronot“ und beruft sich dabei auf neue Zahlen der Einwanderungsbehörde. In den vergangenen Jahren waren rund 36.000 Menschen aus dem Sudan und Eritrea nach Israel gekommen. Weil in ihrer Heimat ihr Leben bedroht war, konnten sie zunächst nicht ausgewiesen werden. Viele Afrikaner siedelten sich im Süden von Tel Aviv an, was dort zu heftigen Protesten führte. Die jüdischen Bewohner befürchteten eine Zunahme der Kriminalität und warnten gleichzeitig, die überwiegend muslimischen Neuankömmlinge gefährdeten den jüdischen Charakter des Staates. Hilfsorganisationen, die sich um die medizinische Versorgung der Afrikaner kümmerten, widersprachen heftig und setzten sich für ein Bleiberecht ein. Der Staat forderte die Afrikaner dagegen auf, freiwillig das Heilige Land zu verlassen.
Neues Lob für Bar Giyora Weine
Mittwoch, 14. November 2012
Die neuen Rotweine (Jahrgang 2010) unserer Weinkellerei Bar Giyora sind beim jüngsten Weinfestival im Kibbuz Zora auf den judäischen Bergen um Jerusalem ausgiebig gelobt worden. Israels größtes Internetportal Ynet war bei dem jährlichen Weinfest dabei und testete die verschiedenen Weine der ungefähr 40 Weinkellereien aus unserer Gegend. Darunter der Jehuda 2010, Petit Verdot 2010 und Mourvedre 2010. „Die Weine ruhen in Eichenfässern, dies gibt den Rotweinen einen festlichen Genuss. Der Wein hinterlässt einen eleganten Geschmack“, so Ynet. Das bekannte Internetportal wählte aus der reichlichen Auswahl aller Weinkellereien acht aus, darunter unseren Bar Giyora Wein. Unsere neue Weinserie ist bereits auf dem Schiff unterwegs in die Schweiz und wird in den deutschsprachigen Ländern über unseren Weinhändler Chris von der Schweiz aus in ganz Europa verkauft.
Wetter
Mittwoch, 14. November 2012
Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 19 Grad, Tel Aviv 23 Grad, Tiberias 24 Grad, am Toten Meer 26 Grad und in Eilat 27 Grad. Der Wasserspiegel des See Genezareth liegt derzeit bei - 212,4 Meter unter dem Meeresspiegel (Tendenz gleichbleibend).
Arafats Grab in Ramallah wird geöffnet – Palästinenser glauben an Giftmord
Mittwoch, 14. November 2012
Das Grab des im Jahr 2004 verstorbenen Palästinenserführers Jassir Arafat in Ramallah wird geöffnet. Am Dienstag haben Arbeiter damit begonnen, Steine von dem Mausoleum abzutragen. Arafats Leiche soll exhumiert werden, um herauszufinden, ob er vergiftet wurde. Arafat war 75-jährig in einem französischen Militärkrankenhaus gestorben. Die Todesursache blieb unklar. Die Exhumierungsarbeiten werden voraussichtlich 15 Tage dauern. Die sterblichen Überreste Arafats liegen unter Tonnen von Beton in vier Metern Tiefe. Die dicke Betondecke war dafür gedacht, Schutz vor unbefugtem Zugriff zu bieten. Eine internationale Expertenkommission soll dann Proben der Überreste entnehmen. Ausgelöst wurde die Aktion, nachdem Schweizer Experten im Juli erhöhte Werte des radioaktiven Stoffes Polonium-210 an persönlichen Gegenständen Arafats gefunden hatten. Mit dieser Substanz war der russische Spion Alexander Litvinenko 2006 in London ermordet worden.
Golanhöhen: Feuerwechsel mit Syrien
Dienstag, 13. November 2012
Israel ist erneut von syrischer Seite aus auf den Golanhöhen mit Raketen beschossen worden. Aufgrund der ernsten Lage beriet sich der Militärstab und gab den Befehl, auf jeden Raketenbeschuss aus Syrien mit massiver Artillerie zu reagieren. Dieses Mal fielen Mörserraketen in der Gegend der jüdischen Siedlung Alonei Baschan (siehe Bild).
Neuer Waffenstillstand mit drei Raketenabschüssen „begrüßt“
Dienstag, 13. November 2012
Palästinensische Terroristen im Gazastreifen haben am Montagabend einem erneuten Waffenstillstand zugestimmt – und kurz darauf drei Raketen auf Israel abgeschossen. Insgesamt sind am Montag 20 Raketen in Israel eingeschlagen, nach offiziellen Angaben gab es vier Verletzte. 43 Menschen mussten behandelt werden, weil sie einen Schock erlitten hatten. Mehrere Gebäude wurden schwer beschädigt (im Bild eine verwüstete Wohnung in Sderot). Die im Gazastreifen regierende Hamas hatte am Nachmittag ein Treffen der verschiedenen Terrorgruppen einberufen. Dabei ging es darum, weitere Tote und Verletzte durch israelische Luftangriffe zu verhindern. Seit dem Wochenende waren sechs Palästinenser getötet worden. In einer von der Hamas veröffentlichten Stellungnahme heißt es, die weiteren Aktivitäten seien abhängig von der „israelischen Aggression“. Nach Ende des Treffens wurden dann drei Raketen auf Sderot abgefeuert, die auf freiem Gelände einschlugen, ohne Schaden anzurichten.
Israel sucht in der Diaspora nach Computergenies
Dienstag, 13. November 2012
Aufgrund der enormen Zunahme von Cyberangriffen auf israelische Militäreinrichtungen hat die Armee ein Projekt ins Leben gerufen, bei dem in jüdischen Gemeinden außerhalb Israels nach „Programmier-Wunderkindern“ gesucht wird. Teenager, die die hohen Anforderungen erfüllen, werden dann eingeladen, Alijah zu machen und Cybersoldaten zu werden. „Dies ist ein zionistisches und patriotisches Projekt,“ erklärte ein Offizier, „Wir hoffen, wenn die Jugendlichen einwandern, dass ihre Familien bald folgen werden.“
Neuen Waffenstillstand mit drei Raketenabschüssen „begrüßt“
Montag, 12. November 2012
Palästinensische Terroristen im Gazastreifen haben am Montagabend einem erneuten Waffenstillstand zugestimmt – und kurz darauf drei Raketen auf Israel abgeschossen. Insgesamt sind am Montag 20 Raketen in Israel eingeschlagen, nach offiziellen Angaben gab es vier Verletzte. 43 Menschen mussten behandelt werden, weil sie einen Schock erlitten hatten. Mehrere Gebäude wurden schwer beschädigt (im Bild eine verwüstete Wohnung in Sderot). Die im Gazastreifen regierende Hamas hatte am Nachmittag ein Treffen der verschiedenen Terrorgruppen einberufen. Dabei ging es darum, weitere Tote und Verletzte durch israelische Luftangriffe zu verhindern. Seit dem Wochenende waren sechs Palästinenser getötet worden. In einer von der Hamas veröffentlichten Stellungnahme heißt es, die weiteren Aktivitäten seien abhängig von der „israelischen Aggression“. Nach Ende des Treffens wurden dann drei Raketen auf Sderot abgefeuert, die auf freiem Gelände einschlugen, ohne Schaden anzurichten.
Israel schießt gezielt auf syrische Stellung - Armee meldet „direkte Treffer“
Montag, 12. November 2012
Israelische Panzer haben am Montag erneut Syrien unter Beschuss genommen. Die Armee reagierte damit auf Granaten, die von syrischen Rebellen abgefeuert wurden und auf israelischem Boden einschlugen. Nun nahm Israel gezielt eine mobile Artillerieeinheit ins Visier. Es habe "direkte Treffer" auf die Abschussstelle der Granate gegeben, teilten die israelischen Streitkräfte mit. Bei dem Granateinschlag auf den Golan-Höhen seien keine Schäden entstanden. Bereits am Sonntag hatte Israel einen Warnschuss nach Syrien abgegeben – zum ersten Mal seit dem Yom-Kippur-Krieg 1973. An der schwer bewachten Nordgrenze (Foto) hatte jahrelang Ruhe geherrscht. Die syrischen Aufständischen warfen Israel vor, für das Assad-Regime Partei zu ergreifen und sich in den Bürgerkrieg einzumischen.
Trotz Waffenstillstands-Abkommen: Rakete schlägt in Wohnhaus in Netivot ein
Montag, 12. November 2012
Der von Ägypten vermittelte Waffenstillstand hat nicht gehalten: Am Montagmorgen haben Terroristen aus dem Gazastreifen eine Rakete abgefeuert, die ein Haus in der Stadt Netivot traf. Neun Personen mussten mit Schock im Krankenhaus behandelt werden, das Gebäude wurde schwer beschädigt (Foto). In der Nacht hatte die israelische Luftwaffe einen Tunnel, ein Waffenlager und eine Raketenabschussbasis im nördlichen Gazastreifen angegriffen. Das teilte am frühen Morgen ein Militärsprecher mit. Am Samstag und Sonntag waren mehr als 100 Raketen und Granaten auf Israel abgeschossen worden. Es gab bei der Eskalation der Gewalt keine Toten, aber mehrere Verletzte und schwere Schäden. Israel antwortete mit heftigen Luftschlägen. Dabei wurden nach palästinensischen Angaben fünf Menschen getötet – darunter ein 13-jähriger Junge – und mindestens 25 verletzt.
Kurznachrichten
Montag, 12. November 2012
Schwere Gewitter mit Sturm und Starkregen haben in den letzten Tagen auch den Süden Israels getroffen. In Eilat wurden zahlreiche Straßen überflutet. Auch der Flughafen stand unter Wasser und musste geschlossen werden. Die Verkehrspolizei sperrte vorübergehend die nördliche Zufahrtsstraße, die wegen Überflutung unpassierbar war. Im neu erbauten hochmodernen Einkaufszentrum, das als besondere Attraktion eine Eislauf-Fläche beherbergt, gab es Schäden durch eingedrungenes Wasser. In Zentral-Israel verursachte der Sturm Stromausfälle und entwurzelte Bäume.
Methode zum Lesen von Fingerabdrücken auf Papier entwickelt
Montag, 12. November 2012
Der hebräischen Universität Jerusalem ist es gelungen, eine Methode zu entwickeln, mit der man Fingerabdrücke auf Papier besser erkennen kann. Bislang gab es hier für Kriminalbeamte Probleme, da nur weniger als die Hälfte der gefundenen Fingerabdrücke auf Papier identifiziert werden konnten.
Israelisches Rettungsteam sucht nach Überlebenden in eingestürztem Einkaufszentrum
Montag, 12. November 2012
Spezialisten der israelischen Armee sind im westafrikanischen Ghana im Einsatz, um Überlebende aus den Trümmern eines eingestürzten Einkaufszentrums zu befreien. Bei dem Unglück in einem Vorort der Hauptstadt Accra sind am Donnerstag mindestens neun Menschen ums Leben gekommen. Auch zwei Tage nach dem Unglück ist noch eine unbekannte Zahl von Opfern in den Überresten des fünfstöckigen Gebäudes verschüttet. Das 18-köpfige Rettungsteam aus Israel war noch am Donnerstag am Unglücksort eingetroffen. Die Israelis haben Rettungshunde dabei. „Außerdem benutzen wir Schallwellen, um herauszufinden, wo Überlebende gefangen sind“, erläuterte der Leiter der Rettungsmission, Uri Katzav. Seine Einheit nutze zudem Geräte, die Bewegungen im Schuttberg anzeigen. Man arbeite eng mit den lokalen Katastrophenschutzkräften zusammen.
Trotz Waffenstillstands-Abkommen: Rakete schlägt in Wohnhaus in Netivot ein
Montag, 12. November 2012
Der von Ägypten vermittelte Waffenstillstand hat nicht gehalten: Am Montagmorgen haben Terroristen aus dem Gazastreifen eine Rakete abgefeuert, die ein Haus in der Stadt Netivot traf. Neun Personen mussten mit Schock im Krankenhaus behandelt werden, das Gebäude wurde schwer beschädigt (Foto). In der Nacht hatte die israelische Luftwaffe einen Tunnel, ein Waffenlager und eine Raketenabschussbasis im nördlichen Gazastreifen angegriffen. Das teilte am frühen Morgen ein Militärsprecher mit. Am Samstag und Sonntag waren mehr als 100 Raketen und Granaten auf Israel abgeschossen worden. Es gab bei der Eskalation der Gewalt keine Toten, aber mehrere Verletzte und schwere Schäden. Israel antwortete mit heftigen Luftschlägen. Dabei wurden nach palästinensischen Angaben fünf Menschen getötet – darunter ein 13-jähriger Junge – und mindestens 25 verletzt.
Heftiger Raketenbeschuss auch am Sonntag – Drei Verletzte in der Umgebung von Sderot
Sonntag, 11. November 2012
Nach einer relativ ruhigen Nacht gab es am Sonntag erneut heftigen Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen. In der Stadt Sderot und Umgebung jagte ein Luftalarm den nächsten. Nach ersten Angaben wurden drei Menschen in einem durch Trümmer beschädigten Auto verletzt, zwei weitere erlitten Angstattacken. In Sderot wurde eine Fabrik getroffen. Dabei gab es keine Verletzten, aber erheblichen Sachschaden. Es ist bereits das vierte Mal, dass diese Fabrik durch Raketen beschädigt wurde. Die Schulen in der Grenzregion zum Gazastreifen bleiben geschlossen. Die Terrorgruppe „Islamischer Dschihad“ hat die Verantwortung für den erneuten Raketenbeschuss übernommen. Nach Armeeangaben hat die israelische Luftwaffe in der Nacht zum Sonntag zwei Raketenabschussbasen im nördlichen Gazastreifen beschossen, zudem sei ein Waffenlager attackiert worden.
Staatspräsident Peres steht nicht als linke Gallionsfigur zur Verfügung
Samstag, 10. November 2012
Israels Staatspräsident Schimon Peres (89) will seine Amtszeit zu Ende führen. Er stehe nicht als Führer einer linken Gruppierung bei den Parlamentswahlen im Januar 2013 zur Verfügung, erklärte er während des Rückflugs von einem Staatsbesuch in Moskau. Peres Amtszeit dauert noch ein Jahr und zehn Monate. Er war von der Kadima-Vorsitzenden Zipi Livni als mögliche Gallionsfigur ins Spiel gebracht worden. Auch andere Politiker des linken Flügels hatten den bei der Bevölkerung sehr beliebten und angesehenen Peres zu einer Kandidatur gedrängt. Peres ist seit 66 Jahren Politiker, war zweimal Regierungschef und erhielt 1994 den Friedensnobelpreis.
Palästinenser: Anerkennung als Staat noch in diesem Jahr
Samstag, 10. November 2012
Die Palästinenser wollen noch in diesem Jahr von den Vereinten Nationen als Beobachterstaat anerkannt werden. Die Abstimmung solle am 15. oder 29. November stattfinden, sagte ein Sprecher von Präsident Mahmoud Abbas (Foto) am Samstag. Er wies damit israelische Medienberichte zurück, in denen spekuliert worden war, Abbas wolle die Initiative verschieben. Dadurch solle der wiedergewählte US-Präsident Barack Obama die Chance zu einer neuen Friedensinitative erhalten. Abbas-Sprecher Nabil Abu Nudineh erklärte hingegen: „Die Entscheidung ist gefallen und es gibt kein zurück. Wir werden die Vereinten Nationen um die Anerkennung eines Palästinenserstaates mit der Hauptstadt Jerusalem bitten.“ Als Beobachterstaat hätten die Palästinenser zwar nicht die selben Rechte wie ein Vollmitglied, aber sie wären erstmals als eigener Staat anerkannt.
Peres zu Gast in Moskau
Freitag, 9. November 2012
Israels Staatspräsident Schimon Peres hat sich gestern mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin in Moskau getroffen und dabei etliche Themen zur Lage im Nahen Osten angesprochen. Putin erinnerte Peres daran, dass der israelisch-palästinensische Konflikt nur durch einen Dialog zu lösen sei. Zur Sprache kamen auch die momentane Gewalt in Syrien und ihre Auswirkungen auf die Region sowie nicht-politische Themen wie eine geplante russisch-israelische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Infrastruktur – konkret beim Ausbau der Bahnlinie zwischen Tel Aviv und Jerusalem. Peres nutzte die Gelegenheit zum Abschluss um an Putin zu appellieren, sein Möglichstens zu tun, um Israels Sicherheit im Licht der iranischen Atom-Bedrohung zu garantieren.
Wieder Soldat verletzt
Freitag, 9. November 2012
Erneut ist ein israelischer Soldat im Einsatz an der Grenze zum Gazastreifen verletzt worden. Diesmal ging ein Sprengsatz in einem vier Meter unter der Erde gelegenen Tunnel hoch, der von Palästinensern für einen Terroranschlag ausgehoben worden war. Ein israelisches Armeefahrzeug wurde bei der Explosion erheblich beschädigt. Israelische Soldaten waren gerade dabei gewesen, den Grenzzaun zum Gazastreifen auszubessern. Verteidigungsminister Ehud Barak äußerte sich sehr besorgt und berief für Freitag eine Konferenz ein. Er erklärte, Israel sehe die Hamas als alleinigen Verantwortungsträger für diese Angriffe.
Israel und Europa aufgepasst! - Die Muslimbruderschaft kommt
Freitag, 9. November 2012

Letzter Teil unserer Wochenserie

Wo Rauch ist, ist auch Feuer

Vor kurzem hat Newsnight (BBC) über eine Schule in London berichtet, die der Muslimbruderschaft zugeordnet ist und in der die Schüler ermutigt werden, Nichtmuslime zu hassen. Im Jahre 2010 hat eine andere Reportage der BBC aufgedeckt, dass Schulbücher in muslimischen Schulen Juden und Christen als „Schweine und Affen“ bezeichnen. Andere Lehrmittel gingen sogar so weit, den Kindern die richtige Art und Weise beizubringen, wie man Dieben die Hände und Füße abhackt“.
Reichskristallnacht: Gedenkfeier in Yad Vashem
Freitag, 9. November 2012
Jedes Jahr findet in der Jerusalemer Holocaust-Erinnerungsstätte Yad Vashem eine Gedenkveranstaltung anlässlich der Reichskristallnacht statt, die am 9. November 1938 mit ihren schrecklichen Pogromen den Auftakt zur beinahe gänzlichen Vernichtung des deutschen Judentums bildete. Die Schirmherrschaft übernahm dieses Jahr die „Organisation der Juden europäischer Abstammung“ (Irgun Jotzei Merkas Europa). Die meisten der Teilnehmer waren selbst Überlebende der Schoa oder Nachfahren von Holocaustopfern.
Kein guter Morgen für Netanjahu
Donnerstag, 8. November 2012
„Dies ist wahrscheinlich kein guter Morgen für Benjamin Netanjahu“, so der Kommentar des orthodoxen israelischen Innenministers, Schass-Parteichef Eli Ischai (Bild), nachdem klar war, dass US-Präsident Barack Obama die US-Wahlen gewonnen hatte. Einer Umfrage der israelischen Webseite MAKO zufolge hätten 52% der Israelis für den republikanischen Kandidaten Mitt Romney gestimmt und nur 26% für den wiedergewählten US-Präsidenten Barack Obama.
Israel und Europa aufgepasst! - Die Muslimbruderschaft kommt
Donnerstag, 8. November 2012
Teil 4 unserer Wochenserie
„Europäische Politiker sind zu naiv“
Die Gründe dafür, dass europäische Politiker mit Gruppen wie der Bruderschaft zusammenarbeiten, sind verschieden, sagt Vidino. „Einige Politiker vertrauen darauf, dass die Muslimbruderschaft das Richtige tut. Andere sind einfach zu naiv und sehen die wahre Natur der Gruppe nicht.“ Viele europäische Politiker müssen sich auch um die „muslimische Stimme“ bei Wahlen bemühen, bemerkt Vidino und verweist auf die explodierende Wachstumsrate der muslimischen Bevölkerung. Weiterhin sagt der Autor, dass viele Politiker die „Brüder“ unterstützen, da sie fürchten, sonst als Rassisten bezeichnet zu werden.
Kurznachrichten
Donnerstag, 8. November 2012
Die Kämpfe in Syrien scheinen immer näher zu kommen: Donnerstag Morgen landeten drei Mörsergranaten auf israelischem Territorium. Zwei der gefährlichen Granaten fielen nahe des Grenzzauns, eine landete in Alonei HaBashan, einer kleinen Ortschaft auf den Golanhöhen. Die israelische Armee vermutet auch in diesem Fall, dass es sich um ein Versehen und nicht um absichtlich abgefeuerte Mörser auf Israel handelt.
Eine der besten Tennisspielerinnen der Welt, Serena Williams (31), ist diese Woche zu Gast in Israel.
Für einen guten Zweck: Juden erklimmen den Kilimandscharo
Donnerstag, 8. November 2012
Anfang des Monats hat eine Gruppe Israelis und Juden aus anderen Ländern den höchsten afrikanischen Berg, den Kilimandscharo, bestiegen. Ihr Ziel war es, Geld für die Organisation aus der israelischen Stadt Holon, „Rette das Herz eines Kindes“ (Save a Child’s Heart) zu sammeln. Die Angestellten des Wolfson Krankenhauses in Holon haben es sich zur Aufgabe gemacht, lebensrettende Operationen an bedürftigen Kindern aus aller Welt durchzuführen.
Jerusalems Bürgermeister: Lasst Juden auf dem Tempelberg beten
Mittwoch, 7. November 2012
Der Bürgermeister von Jerusalem, Nir Barkat, hat letzte Woche eindrücklich darauf verwiesen, dass es an der Zeit sei, echte Religionsfreiheit einzuführen und Juden auf dem Tempelberg beten zu lassen. „Es ist letztlich die Regierung, die dafür verantwortlich ist, ob Juden auf dem Tempelberg beten können, und nicht die Stadtverwaltung,“ sagte Barkat zu Studenten einer religiösen Schule. „Meiner Meinung nach sollte jeder dort beten können.“ Obwohl der Tempelberg die heiligste Stätte des Judentums und auch vieler Christen ist, ist es nur Muslimen gestattet dort zu beten.
Israel und Europa aufgepasst! - Die Muslimbruderschaft kommt
Mittwoch, 7. November 2012
Teil 3 unserer Wochenserie
Risse im Fundament
Der Erfolg der Muslimbruderschaft ist jedoch von Uneinigkeit überschattet.
In seinem Buch „Die Muslimbruderschaft in Europa“ identifiziert der Wissenschaftler Samir Amghar drei Hauptströmungen innerhalb der Bewegung. Die erste besteht aus den sogenannten Unabhängigen: Leute, die die internationale Bewegung verlassen haben, aber ihrer Ideologie treu geblieben sind. Die zweite (die Opposition) besteht aus solchen, die entweder der internen Struktur der Gruppe nicht zustimmen, oder ihre eigene, konkurrierende Bewegung gegründet haben. Schließlich gibt es die dritte Strömung, schreibt Amghar, bestehend aus den Mitgliedern, die der Mutterorganisation in Ägypten folgen und ihrer Führung Treue und Loyalität schwören.
Vidino erläutert: „Es ist falsch anzunehmen, dass das Zentrum der Muslimbruderschaft in Kairo liegt. Jede „Zweigstelle“ operiert unabhängig und geht so auf die Bedürfnisse der spezifischen muslimischen Gesellschaft ein.“
Kurznachrichten
Mittwoch, 7. November 2012
+++ Israels Premier Netanjahu hat US-Präsident Barack Obama zum Wahlsieg gratuliert und hervorgehoben, dass die strategische Allianz zwischen beiden Ländern „stärker denn je“ sei. Die meisten israelischen Politiker schlossen sich den Glückwünschen an, einige äußerten jedoch Zweifel an der Einstellung Obamas gegenüber Israel. (Archivbild) +++ Die Knesset hat nach endlosen Debatten eine neue Regelung für die Zeitumstellung gefunden...
Netanjahus Angst vor Obamas Rache
Dienstag, 6. November 2012
Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu wäre eine Wiederwahl des amtierenden amerikanischen Präsidenten Barack Obama äußerst unangenehm. Netanjahu hat während der amerikanischen Wahlkampagne nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass er den Republikaner Mitt Romney öffentlich bevorzugt – in den Augen vieler ein taktischer Fehler. Nun meldete Israels Tageszeitung Jediot Achronot, dass Netanjahu die Rache Obamas befürchtet, sollte dieser die US-Wahlen gewinnen und sich dann bei den kommenden israelischen Wahlen für Netanjahus Gegner einsetzen. Die Zeitung zitiert Berater um Barack Obama, die über Netanjahus so genanntes „brutales Einmischen in den US-Wahlen gegen Obama“ sehr ungehalten reagierten.
Israel und Europa aufgepasst! - Die Muslimbruderschaft kommt
Dienstag, 6. November 2012

Teil 2 unserer Wochenserie

Abwärtsspirale und Infiltration Europas

Weil die „Brüder“ es nicht gewohnt sind, offen über ihre Beziehung zur einst geheimen Bewegung zu sprechen, ist es schwer, die wahre Mitgliederzahl der Gruppe zu bestimmen. „Niemand weiß, wie viele Mitglieder die Gruppe wirklich hat,“ erklärt Dr. Lorenzo Vidino, ein Wissenschaftler am Schweizer Zentrum für Sicherheitforschung und Autor des Buches „Die neue Muslimbruderschaft im Westen“.

„Ihnen wird viel Sympathie entgegengebracht, aber trotz ihres Aktivismus ist es ihnen nie gelungen, eine Massenbewegung zu kreieren, die eine große Zahl von Leuten involviert. Obwohl ihre Ideen viele europäische Muslime erreicht haben, schließen sich viele von ihnen diesen Ideen nicht an, oder ignorieren sie einfach,“ fügt er hinzu.

Aber wenn dies der Fall ist, wie wurden die Brüder dann zur mächtigsten muslimischen Organisation?
Manipulation fängt früh an
Dienstag, 6. November 2012
Ein Video erregt aktuell das Interesse der Öffentlichkeit in Israel. Es zeigt, wie ein zehnjähriges arabisches Mädchen aus dem so genannten Westjordanland einen israelischen Soldaten mit Schlägen und Mord bedroht, ihn mit Füßen tritt, bespuckt und beschimpft. Daneben stehen die Mutter des Mädchens mit der Videokamera und Fotografen der pro-palästinensischen Presse und warten auf eine gewaltsame Reaktion des Soldaten, der allerdings gelassen bleibt.
Drei verletzte Soldaten am Gazastreifen
Dienstag, 6. November 2012
Bei einer Explosion an der Grenze zum Gazastreifen sind Dienstagmorgen drei Soldaten der israelischen Armee verletzt worden. Die IDF-Soldaten führten gerade eine Routinekontrolle entlang des Grenzauns am südlichen Gazastreifen durch, als ein Sprengsatz in die Luft ging. Zwei Soldaten wurden dabei leicht verletzt, ein dritter erlitt mittelschwere Verletzungen und musste mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden.
Syrische Panzer auf den Golanhöhen unterwegs – Israels Armeechef ist besorgt
Montag, 5. November 2012
Die israelischen Streitkräfte sind besorgt, dass der Bürgerkrieg in Syrien auf das Territorium des Heiligen Landes übergreifen könnte. Am Sonntag besuchte Armeechef Benny Gantz die Golanhöhen. Am Tag zuvor hatten drei syrische Panzer die entmilitarisierte Zone verletzt, um von dort aus Rebellen zu bekämpfen. Augenzeugen berichteten von heftigem Schusswechsel. Gantz ordnete erhöhte Alarmbereitschaft an. Die Armee werde eine Ausbreitung des syrischen Konflikts auf israelischem Gebiet nicht dulden. Israel hat sich zudem bei den Friedenstruppen der Vereinten Nationen beschwert und einen sofortigen Abzug der drei Panzer gefordert.
Israel und Europa aufgepasst! - Die Muslimbruderschaft kommt
Montag, 5. November 2012
Teil 1 unserer Wochenserie In Ägypten, Libyen und Tunesien haben sie im Verlaufe der Revolutionen des berüchtigten „arabischen Frühlings“ bereits die Macht an sich gerissen. Das gleiche haben sie in Syrien und Jordanien vor: die Muslimbruderschaft, die einflussreichste, moderne islamistische Organisation. Aber was wissen wir eigentlich über sie? Beschränkt sich ihr Einfluss auf den Nahen Osten, und welche Gefahr stellt sie für Israel und Europa dar? Israel Heute enthüllt...
Kurznachrichten
Montag, 5. November 2012
+++ Zum 90. Jahrestag des ersten Besuches Sir Winston Churchills im Heiligen Land wurde gestern feierlich eine Büste eingeweiht. Im Bild: Der Enkelsohn Churchills enthüllt die Büste nahe der Jerusalemer Altstadt. +++ Eine der heiligsten Stätten des Christentums in Jerusalem, die Grabeskirche, schuldet der israelischen Wasserfirma Hagihon neun Mio. Schekel (rund 1,8 Mio. Euro). Da nun das Bankkonto des griechisch-orthodoxen Patriarchenamtes vorerst eingefroren wurde, drohen Verantwortliche der Kirche, diese zu schließen.
Nächstenliebe für Holocaustüberlebende
Montag, 5. November 2012
Im Gedenken an die Ereignisse der Reichspogromnacht vom 9. November 1938, möchte Israel Heute den Holocaustüberlebenden in Israel in Zusammenarbeit mit der „Stiftung zur Unterstützung von Holocaustopfern“ eine Freude bereiten. Der Stiftung zufolge sind über 50.000 der 200.000 Holocaustüberlebenden in Israel hilfsbedürftig. Israel Heute sorgt mit Ihrer Unterstützung dafür, dass diese bedürftigen Senioren Einkaufsgutscheine erhalten, die sie in zahlreichen Supermärkten in Israel einlösen können. Gemeinsam mit Ihnen, unseren Lesern und Freunden, können wir den schwierigen Alltag dieser schwer traumatisierten Menschen erleichtern und sie wissen lassen, dass wir sie nicht vergessen haben. Spenden Sie noch heute und wir leiten das Geld in Ihrem Namen an die „Stiftung zur Unterstützung von Holocaustopfern“ weiter. Für mehr Informationen klicken Sie hier
Syrische Panzer auf den Golanhöhen unterwegs – Israels Armeechef ist besorgt
Sonntag, 4. November 2012
Die israelischen Streitkräfte sind besorgt, dass der Bürgerkrieg in Syrien auf das Territorium des Heiligen Landes übergreifen könnte. Am Sonntag besuchte Armeechef Benny Gantz die Golanhöhen. Am Tag zuvor hatten drei syrische Panzer die entmilitarisierte Zone verletzt, um von dort aus Rebellen zu bekämpfen. Augenzeugen berichteten von heftigem Schusswechsel. Gantz ordnete erhöhte Alarmbereitschaft an. Die Armee werde eine Ausbreitung des syrischen Konflikts auf israelischem Gebiet nicht dulden. Israel hat sich zudem bei den Friedenstruppen der Vereinten Nationen beschwert und einen sofortigen Abzug der drei Panzer gefordert.
Wenn Sondergenehmigungen missbraucht werden
Freitag, 2. November 2012
Eisenhändler Maher Atiah Abed Abu (41) aus dem Gazastreifen hat jahrelang Millionen Euro über Israel in den Gazastreifen geschmuggelt. Dafür benutzte der palästinensische Geschäftsmann seine freie Ein- und Ausfahrtsgenehmigung nach Israel. Nach langen, geheimen Ermittlungen wurde er schließlich am 6. September am Grenzübergang Erez am Gazastreifen von der israelischen Polizei verhaftet. In seinem Auto waren 25.000 Euro in bar gefunden worden.
Extravagantes Feuerwerk
Freitag, 2. November 2012
Die israelische Polizei hat am Mittwoch Feuerwerkskörper im Wert von 100.000 Schekel (rund 20.000 Euro) konfisziert. Das Feuerwerk sollte während einer arabischen Hochzeit im sogenannten Flüchtlingsdorf Schuafat nahe Jerusalem gezündet werden. Die Polizeiermittlungen ergaben, dass die ungeheure Menge an Feuerwerkskörpern von einem Händler aus dem Norden Israels erworben wurde.
Abbas will keine dritte Intifada
Freitag, 2. November 2012
Der palästinensische Präsident Mahmud Abbas addressiert im Vorfeld der israelischen Wahlen und der geplanten Unabhängigkeitserklärung eines palästinensischen Staates vor den Vereinten Nationen seit Neuestem verstärkt die israelische Bevölkerung. In einem Interview mit dem israelischen Fernsehsender Channel 2 versicherte Abbas, er unterstütze die Grenzen von 1967, der „Rest sei Israel“. Desweiteren werde er solange er im Amt sei, keinen Ausbruch einer dritten Intifada erlauben.
Israelseminar in Lachen
Freitag, 2. November 2012
Da Ludwig Schneider nach seiner Tumoroperation noch nicht reisen darf, ist es ihm leider nicht möglich, sein letztes Israelseminar im Diakonissen-Mutterhaus Lachen selbst zu leiten. An seiner Stelle wird Sohn Michael, der sich bereits auf einer Vortragsreise in Deutschland und Österreich befindet, das Seminar durchführen. An seiner Seite reist Frau Barbara Schneider aus Jerusalem an, um drei Vorträge zu halten.Ihre Themen: „Die Frau im Judentum“, „Mut zur Stille“ sowie „Die blaue Mappe“.
Schabbatlesungen 2. November 2012
Freitag, 2. November 2012
„Wajera – Und er zeigte sich“
Wochenabschnitt:
1. Mose 18,1 bis 22,24
Haftara-Prophetenlesung: 2. Könige 4,1-37

Auszug aus der Prophetenlesung: Und es schrie ein Weib unter den Weibern der Kinder der Propheten zu Elisa und sprach: Dein Knecht, mein Mann, ist gestorben, so weißt du, daß er, dein Knecht, den HERRN fürchtete; nun kommt der Schuldherr und will meine beiden Kinder nehmen zu leibeigenen Knechten.
Will Sozialminister Kachlon eigene Partei gründen?
Donnerstag, 1. November 2012
In den israelischen Medien heißt es, der 52-jährige Sozialminister Moshe Kachlon bereite Likud- und Regierungschef Benjamin Netanjahu immense Kopfschmerzen. Vor zwei Wochen hatte Kachlon angekündigt, aus der Politik aussteigen zu wollen. Die Likudmitglieder waren allesamt schockiert, denn Kachlon gilt als der einzige Minister im Regierungskabinett, der vieles in Sachen gesellschaftliche Gerechtigkeit während seiner Amtszeit durchzusetzen vermochte. Desweiteren wird er als mit Abstand beliebtester Minister angesehen, da er sich nicht zu profilieren scheint und sich wirklich für das Volk einsetzt. In den Medien kursieren bereits erste Gerüchte über mögliche Pläne des Ministers, die der Likud nicht unbedingt gefallen werden...
„Ich ziehe es dir an und du gehst in den Tod“
Donnerstag, 1. November 2012

Die libanesische Facebook-Seite der im Westjordanland regierenden Fatah Partei hat ein Bild veröffentlicht, auf dem eine palästinensische Mutter ihrem Sohn einen Sprengstoffgürtel anzieht. Neben dem Bild ist ein fiktiver Dialog zu lesen, in dem die Mutter dem Sohn erklärt, warum er sich in die Luft sprengen muss...

Liebe Leser und Freunde Israels
Donnerstag, 1. November 2012
Wir, das Israel Heute-Team, möchten uns an dieser Stelle von ganzem Herzen bei Ihnen bedanken, dass Sie so zahlreich an unserer Leserumfrage teilgenommen haben. Ihr Feedback ist uns wichtig und wir werden unser Bestes geben, die Anregungen und Verbesserungsvorschläge Ihrerseits zu berücksichtigen und umzusetzen. Ihre Unterstützung und Ihr Zuspruch stärken uns im Medienkrieg und in dem Bemühen, Israel und das jüdische Volk angemessen in der Welt zu repräsentieren.
Juden und Araber vereint im Gebet
Donnerstag, 1. November 2012
In Westgaliläa haben sich messianische Juden und arabische Christen zu einem Tag des Gebets versammelt, um gemeinsam für die aktuelle Situation in Israel zu beten. Die wichtigsten Themen des fünfstündigen Gebets- und Fastentages waren die nukleare Bedrohung aus Iran, das Raketenfeuer auf Israels Süden sowie die anstehenden Wahlen in Israel und in den USA. Organisiert wurde das Treffen von Pastoren aus Galiläa.
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