News Archive

Januar 2012

Experten: „Angriff auf Iran – nur bis zum Sommer“
Dienstag, 31. Januar 2012

Sicherheitsexperten in Jerusalem sind der Meinung, dass die neuen verschärften Sanktionen gegen Irans Wirtschaft einen militärischen Angriff seitens Israel verzögern werden. „Wir haben nur ein schmales Zeitfenster für einen Angriff“, so heißt es. Sollte Israel die iranischen Nuklearreaktoren effektiv angreifen, müsse eine solche Attacke bis zum Sommer ausgeführt werden. Dies veröffentlichte die Presseagentur AP, die jedoch keine Namen erwähnt. Es bleibe nicht mehr viel Zeit, denn der Iran baue weitere Nuklearanlagen tief unter der Erde.

Jude singt für die Türkei beim Eurovision Song Contest 2012
Dienstag, 31. Januar 2012

Obwohl es derzeit tiefe Risse in den Beziehungen zwischen der Türkei und Israel gibt, besonders auf politischer Ebene, wird ein Jude die Türkei beim Eurovision Song Contest 2012 vertreten. Can Bonomo ist 25 Jahre und ein Rockmusiker, der von einem Komitee des türkischen Fernsehsenders TRT als Sänger für die Türkei ausgewählt wurde. Er wird am 22. bis 24. Mai in Baku, die Hauptstadt von Aserbaidschan, in dem Gesangswettbewerb antreten. Kann Musik eine Brücke zwischen der Erdogan-Regierung und Jerusalem bauen?

Fed Cup der Tennis-Damen 2012 in Israel
Dienstag, 31. Januar 2012

Der Fed Cup, der wichtigste Wettbewerb für Nationalmannschaften im Damen-Tennis, wird ab 1. Februar für vier Tage lang in Israel abgehalten. Eilat wurde das zweite Jahr in Folge als Spielort für die Wettkämpfe ausgewählt. Das Red Sea Tennis Center in Eilat wurde speziell für die Spiele gebaut und auch schon 2011 fanden die Wettkämpfe unter zahlreichen Sportlern aus 90 verschiedenen Ländern dort statt. Unter den teilnehmenden Ländern sind Österreich, Bosnien-Herzegowina, Großbritannien, Holland, und Rumänien.

Kurznachrichten
Dienstag, 31. Januar 2012

+++ Jedes Jahr streiten sich bei der Ernte der wild in der Landschaft stehenden Olivenbäume arabische und auch jüdische Familien um die besten Bäume. In der letzten Erntesaison kam es zu 33 gewalttätigen Streitereien, das waren aber 52 Prozent weniger als im Vorjahr und damit die friedlichste Ernte seit vielen Jahren. +++ Im letzten Jahr ist die Zahl der Einsätze, die israelische Geheimagenten im Auftrag des israelischen Militärs im Ausland durchgeführt haben, drastisch angestiegen. Damit möchte Israel den Terror-Krieg aus dem eigenen Land raushalten.

Schalom: „Der internationale Holocaustgedenktag ist die Antwort für alle Verleugner“
Montag, 30. Januar 2012

Der Vize-Ministerpräsident, Silwan Schalom, nahm an zahlreichen Veranstaltungen anlässlich des internationalen Holocaustgedenktages am 27. Januar teil. In Rom sagte er, dass dieser Tag allen Holocaustverleugnern eine Antwort gebe. Schalom besuchte unter anderem auch die große Synagoge in Rom im Beisein des Bürgermeisters und 2000 Gästen. Er wurde von einer Gruppe von 140 Jugendlichen und Kindern begleitet, die von ihren Eindrücken des Besuches im Konzentrationslager Auschwitz erzählten. Am 27. Januar 1945 wurde dieses Vernichtungslager befreit.

Netanjahu zu Abbas: „Verurteilt die TV-Sendung, die Fogel-Mörder lobt“
Montag, 30. Januar 2012

Israel fordert die Palästinensische Autonomiebehörde auf, das TV-Programm, in dem die Mörder der Familie Fogel aus der Siedlung Itamar gelobt werden, sofort zu verurteilen und abzusetzen. Die Eltern und die drei kleinen Kinder wurden am 13. März 2011 in der Nacht im Schlaf brutal von zwei palästinensischen Terroristen hingerichtet. „Sie werden im palästinensischen Fernsehen als Helden und Heilige gefeiert“, sagte der israelische Ministerpräsident Netanjahu. „Der einzige Weg zum Frieden ist, wenn wir unsere Völker zum Frieden erziehen und nicht zum brutalem Terror“.

Mashaal trifft jordanischen König Abdullah
Montag, 30. Januar 2012

Israel und die USA haben versucht, es zu verhindern. Und doch kam es am Sonntag zu dem ersten Treffen seit 1999 zwischen Hamas-Führer Khaled Maschaal und dem König von Jordanien, Abdullah in Amman. Maschaal wurde vom Thronprinzen von Katar, Scheich Tamim bin Hamad, begleitet. In den vergangenen Monaten versuchte Mashaal, seine Beziehungen zu den arabischen Staaten und das Image der Hamas zu verbessern. Denn Syrien ging als Zufluchtsort und Unterstützer verloren.

Kurznachrichten
Montag, 30. Januar 2012

+++ Eine 10-Millionen-Dollar Drohne aus israelischer Herstellung ist bei Gedera abgestürzt. Die Ursache war wahrscheinlich eine zu schwere Beladung. +++ Der Benzinpreis steigt wieder an: Ab Dienstag zahlt man in Israel einen Liter Benzin: 7,46 NIS (umgerechnet 1,51 Euro)“. +++ Das Regierungskabinett beschloss, 70 neue jüdische Siedlungen auf die Liste der qualifizierten Siedlungen zu setzen, deren Bewohner dafür nun auch öffentliche Kredite beanspruchen können. 57 von diesen Siedlungen liegen jenseits der Grenze von 1967. Insgesamt genießen 557 Siedlungen den Status nationaler Priorität.

„China und Israel sind eine Gewinnerkombination“
Freitag, 27. Januar 2012

Das waren die Worte von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu während einer feierlichen Konferenz im Dan Hotel in Tel Aviv anlässlich der Veranstaltung „20 Jahre diplomatische Beziehen zwischen China und Israel“. Auch betonte er, dass er es seinen Ministern ans Herz gelegt habe, die Beziehungen mit China in verschiedenen Bereichen zu vertiefen und zu erweitern. „Jede Einladung dorthin soll wahrgenommen werden“, so Netanjahu. Ferner, hat er den Bau eines Schnellzuges von Eilat nach Aschdod in Auftrag gegeben, um die Meereslinie via dem Suezkanal in Ägypten zu verringern und eine kontinentale Brücke zwischen Asien und Europa zu schaffen.

Barak trifft Schweizer Verteidigungsminister
Freitag, 27. Januar 2012

Der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak hat sich am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos mit seinem Schweizer Gegenpart Ueli Maurer getroffen. Die zwei Minister diskutieren unter anderem die anhaltende Krise in Syrien, die Situation im Libanon, den Versuch, die Verhandlungen mit den Palästinensern wiederaufzunehmen und die Iran-Frage. Barak lobte die kürzlich getroffene Entscheidung der EU, dem Iran härtere Sanktionen aufzuerlegen.

Kurznachrichten
Freitag, 27. Januar 2012

+++ Start-up Firmen haben in Israel im letzten Jahr gegenüber dem Vorjahr eine um 70 Prozent höhere Investitionssumme erwirtschaften können, umgerechnet 1.63 Milliarden Euro. +++ Puah Palmer, die Frau des getöteten Asher Palmer und Mutter des kleinen Jonathans, brachte am Mittwoch ein Mädchen im Jerusalemer Shaare Zedek Medizinzentrum auf die Welt. Ihr Ehemann Asher und der kleine Sohn Jonathan waren im September letzten Jahres durch Palästinenser, die ihr Auto mit Steinen bewarfen, von der Straße abgedrängt worden und starben.

Schabbat-Lesung
Freitag, 27. Januar 2012

„BO – Komm!“ 2. Mose 10,1 bis 13,16; Jeremia 46, 13 26
Diese Lesung beschreibt die drei letzten Plagen Ägyptens. Der Machtkampf zwischen dem Gott Israels und dem Menschen, dem Gott Pharao, mündet in den triumphalen Auszug der Israeliten aus der Gefangenschaft in die Freiheit!

Hunderte Äthiopier protestieren in Tel Aviv
Donnerstag, 26. Januar 2012
Mehr als 600 Menschen haben am Mittwoch auf den Straßen Tel Avivs gegen die Diskriminierung der äthiopischen Gemeinde Israels demonstriert. „Dieser Protest ist erst der Anfang“, sagte der äthiopischstämmige Student, Mulet Harato, in seiner Rede vor der aufgewühlten Masse. Der Student marschierte von Kirjat Malachi bis nach Jerusalem, um ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen. Vor einigen Wochen wurde es äthiopischstämmigen Israelis verwehrt, Wohnungen in Kirjat Malachi zu mieten. Dies war einer der Auslöser für die aktuelle Protestwelle. Leitfiguren der sozialen Proteste im vergangenen Jahr wie Daphne Leef und Knessetmitglieder Ilan Ghilon und Nitzan Horovitz (Meretz-Partei) waren auch bei der Demonstration in Tel Aviv dabei.
Verhandlungen in Amman entgültig gescheitert?
Donnerstag, 26. Januar 2012
Die Vetreter der israelischen und palästinensischen Delegation haben sich am Mittwoch zum fünften Mal in Amman, Jordanien, zu Verhandlungsgesprächen getroffen. Der israelische Anwalt Jitzchak Molcho und sein Verhandungspartner, der palästinensische Unterhändler Saeb Erekat, haben palästinensischen Quellen zufolge nichts erreicht. Am Ende des Treffen soll sich manifestiert haben, dass die Israelis und die Palästinenser nie zu einer Einigung kommen werden, so die Quellen. Israel müsse einen elementaren Schritt machen, nur so können die Gespräche weitergeführt werden, so ein palästinensischer Beamter. Gemeint ist damit vorrangig ein entgültiger Baustopp Israels in allen Siedlungen in Judäa und Samaria und in Ostjerusalem.
Kurznachrichten
Donnerstag, 26. Januar 2012
+++ 80 Prozent der Juden in Israel glauben an Gott, das hat das Gutman Zentrum im Rahmen einer Forschungsreihe bekannt gegeben. Demnach bezeichnen sich nur wenige der Juden in Israel als säkular, aber dafür zahlreiche als religiös. Seit 2009 wurden mehrere tausend Israelis zum Thema Glauben interviewt. 77 Prozent der Befragten meinen, dass die Hand Gottes die Menschheit und die Welt leitet, 72 Prozent sind sich bewusst, dass das Gebet die Vorsehung beeinflusst. 67 Prozent sehen laut der Studie die Juden als auserwählte Nation und 65 Prozent sagen, dass die Thora und die Gebote von Gott gegebene Ordnungen seien. +++ Barghouti, der palästinensische Terrorführer, der wegen 5-fachen Mordes 2002 zu einer Haftstrafe von 5 Mal lebenslänglich verurteilt wurde und auch von den USA verurteilt wurde, will sich für die Palästinenserwahlen im Mai als Kandidat aufstellen lassen und notfalls vom Gefängnis aus die Palästinenser regieren. +++
Welcher Christus wird hier gepredigt?
Mittwoch, 25. Januar 2012
Vom 5. bis 9. März soll im Bethlehem Bible College die Tagung „Christus am Checkpoint“ stattfinden. Etwa dreißig Redner werden, während man in Israel Purim feiert, ihre „christliche Palästinensertheologie“ zur einzigen Hoffnung auf Versöhnung im Nahost-Konflikt erheben. Der so genannte „christliche Zionismus“, der Israel das biblische Recht auf das Land zuspricht und den Judenstaat unterstützt, wird vom Bethlehem Bible College (zur Sprecherliste der Tagung Klicken Sie hier) und gleichgesinnten Einrichtungen wie Musalaha (Salim Munayer) als Gefahr gebrandmarkt.
Jerusalems Bürgermeister lädt zum interreligiösen Treffen
Mittwoch, 25. Januar 2012
Der Bürgermeister von Jerusalem, Nir Barkat (siehe Bild), und seine Gattin haben am Dienstagabend zahlreiche Ehrengäste aus allen Religionen in der Stadtverwaltung eingeladen. Auch Israel Heute war live mit dabei. Mit den besten Wünschen für das neue Jahr 2012 und unter dem Motto „Im Geist der interreligiösen Koexistenz“ leitete Barkat das Treffen ein. Zuerst sprachen die Vertreter der drei Religionen: Der Muchtar aus dem arabischen Stadtteil Isawiya, Darwiesch Darwiesch, sprach in Arabisch im Namen der Moslems der Stadt. Der Rabbiner der Heiligen Stätten in Jerusalem, Schmuel Rabinowitch, gab seine Rede in Hebräisch zum Besten.
Anschlag auf israelische Botschaft in Aserbaidschan vereitelt
Mittwoch, 25. Januar 2012
Die Polizei in Aserbaidschan hat Verdächtige festgenommen, die einen Anschlag auf jüdische Ziele planten. Hauptziel der Attacke war die Ermordung des dortigen israelischen Botschafters Michael Lotem. Die mutmaßlichen Täter arbeiteten im Auftrag des iranischen Geheimdienstes und sollten die mysteriösen Todesfälle iranischer Nuklearwissenschaftler in den letzten Monaten, für die sie Israel verantwortlich sehen, vergelten. Schon im Jahr 2008 konnte der Versuch, die israelische Botschaft in Baku durch Autobomben in die Luft zu spengen, von der Polizei vereitelt werden.
Unser Weinberg in der Wüste wächst und gedeiht
Mittwoch, 25. Januar 2012
Auf den Sanddünen von Beer Milka. Etwa 80 km südlich von Beerscheva und 1000 Meter von der israelisch-ägyptischen Grenze entfernt, wächst unser Weinberg auf Sanddünen. Der Berg liegt im Wüstengebiet, dort wo einst die Nabatäer und Byzantiner ihre Weinberge und Weinpressen hatte. In der Umgebung liegen die byzantinischen Städte Chalutza, Nizanna, Schiwta und Rehobot. Im Sommer 2012 werden wir nach drei Jahren zum ersten Mal unsere Weintrauben aus der Wüste für unsere Weinkellerei Bar Giyora verarbeiten.
EU gegen Erdölhandel mit dem Iran
Dienstag, 24. Januar 2012
Die Europäische Union hat entschieden, den Erdölhandel mit dem Iran einzustellen. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu brachte am Montag seine Freude darüber zum Ausdruck. Diese Einschränkung des Erdölexports nach Europa soll jedoch erst ab 1. Juli 2012 in Kraft treten. Der Schritt diene dazu, den Iran in der Entwicklung seines Atomprogramms einzuschränken, so hieß es. Der Iran drohte daraufhin mit der Sperrung der Meerenge „Straße von Hormus“ am Persischen Golf für den Tankerverkehr. China und Russland wandten sich gegen das Embargo und stehen weiter hinter dem Iran. „Es ist ein Schritt in die richtige Richtung.
Bericht: „Jeder fünfte Deutsche ist latenter Antisemit“
Dienstag, 24. Januar 2012
Ein Expertenbericht über „Antisemitismus in Deutschland“ für den deutschen Bundestag brachte Erschreckendes zutage. Demnach sind Judenfeindlichkeit und antisemitische Stereotypen in der deutschen Gesellschaft tief verankert. Die Gründe dafür liegen dem 204-seitigen Bericht zufolge in „tief verwurzelte Klischees“ und „schlichte Unwissenheit“, so schrieb Spiegel Online am Montag. Es heißt dort weiter, dass jeder fünfte Deutsche der Aussage „Die Juden haben zu große finanzielle Macht“ zustimme. Die Experten schreiben, dass diese Meinungen heute nicht nur bei Randgruppen, sondern auch Teilen der breiten Masse vertreten sind.
Israelische Botschaften erhalten falsche Anthrax-Drohungen
Dienstag, 24. Januar 2012
Mehrere israelische Botschaften und Konsulate in den USA und Europa haben verdächtige Briefe mit der Aufschrift „Anthrax“ erhalten, so berichtete Ynet am Dienstag. Der Inhalt der Briefe stellte sich später als harmloses weißes Puder heraus. Anthrax, auch Milzbrand genannt, ist eine fatale Infektionskrankheit. Betroffen waren die israelischen Botschaften in Den Haag, Brüssel und London und die israelischen Konsulate in New York, Houston und Boston. In Boston wurde das gesamte Gebäude des israelischen Konsulats evakuiert.
Es ist offiziell: Islamisten erobern Ägypten mit 72 Prozent
Montag, 23. Januar 2012
Der Fall, vor dem Israel schon Monate lang warnt, ist eingetreten. Die islamistischen Parteien haben die Parlamentswahlen in Ägypten mit insgesamt 72 Prozent der Wählerstimmen gewonnen. Die Muslimbruderschaft konnte 47 Prozent der Wähler auf ihre Seite ziehen und die radikal islamischen Salafisten 25 Prozent. Die bisherige Regierung bestehend aus dem Obersten Militärrat bleibt in den nächsten Wahlphasen noch im Amt. Nun steht die Wahl der zweiten Kammer (Schura Rates), die Vorbereitung eines Verfassungsreferendums und letztlich die Wahl eines neuen Staatspräsidenten an. All das soll bis zum Sommer 2012 entschieden werden, so dass der ägyptische Militärrat seine Macht an eine zivile Staatsführung abgeben kann. Ob es tatsächlich dazu kommen wird, ist zweifelhaft. „Wir werden das Friedensabkommen mit Israel nur achten, wenn Israel dasselbe tut“, sagte Muhammed Badia (siehe Bild), der Chef der Muslimbruderschaftspartei „Freiheit und Gerechtigkeit“, nach seinem Wahlsieg.
1000 Fallschirmjäger springen bei nächtlicher Übung
Montag, 23. Januar 2012
Zum ersten Mal seit Jahren fand in der Nacht vom 17. zum 18. Januar ein großangelegtes Manöver der Fallschirmjägerbrigade statt. Mehr als 1000 Soldaten, Offiziere und Befehlshaber sind bei Nacht aus Hubschraubern und Herkulesflugzeugen abgesprungen und haben den Angriff am Boden geübt, zum Teil mit zusätzlichem Kampfgepäck von 30 bis 60 kg. Seit 15 Jahren wurde solch ein kompliziertes Nachtmanöver nicht mehr durchgeführt, aus dem Grund, dass Fallschirmspringen in Kriegszeiten weniger notwendig ist. Beim jüngsten Manöver erlitten 41 Fallschirmspringer bei der Landung Verletzungen. Am Boden angekommen mussten sich alle 1000 Soldaten in ihren Gruppierungen erst wiederfinden und dann mit dem schweren Gepäck 20 km laufen.
Klicken Sie hier, um das Video des Massenabsprungs der jungen Soldaten zu sehen!
Wetterchaos in Israel
Montag, 23. Januar 2012
Auf den Golanhöhen hatten die Kinder am Sonntag bereits einen halben Tag schulfrei wegen dem Schnee, unaufhörlich fiel. Sie wurden nach Hause geschickt, bevor die wenigen Straßen dort eingeschneit und für den Verkehr unpassierbar waren. Auch Haifa lag unter einer weißen Decke, aber durch den starken Hagel, der aufgrund der niedrigen Temperaturen liegen blieb. Insgesamt fielen dort 24 mm Niederschlag (140 Prozent des Monatsdurchschnitts für Januar). Seit Monatsbeginn gingen 246 mm nieder und seit Winterbeginn 446 mm. Im Süden des Landes wurden zahlreiche Straßen, die über kleine Flüsse führen, wegen Überflutungsgefahr geschlossen. Bei Beer Schewa wurden gestern 9 mm Regen regiestriert, seit Anfang Januar 19 mm (48 Prozent des Monatsdurchschnitts für Januar) und seit Winteranfang 47 mm (24 Prozent des Jahresdurchschnitts).
Christen gedenken der Holocaustopfer 70 Jahre nach der Wannseekonferenz
Montag, 23. Januar 2012
Am Freitag, den 20. Januar, fand anlässlich des 70. Jahrestages der berüchtigten Wannsee-Konferenz in der Yad Vashem Holocaustgedenkstätte in Jerusalem eine Gedenkveranstaltung statt. Sie wurde von der Internationalen Christlichen Botschaft in Jerusalem (ICEJ: International Christian Embassy Jerusalem) organisiert. 70 Repräsentanten von 32 evangelische Freikirchen, Werken und Organisationen aus Deutschland und Österreich nahmen an der Kranzniederlegung teil. Darunter auch der Vorsitzende der Europäischen Pfingstbewegung (PEF), Pastor Ingolf Ellßel, und Gerhard Heinzmann (Partei Bibeltreuer Christen) im Namen der „Zigeunermission“ (siehe Bild).
In der Villa am Großen Wannsee in Berlin trafen sich am 20. Januar 1942 die Reichsministerien (darunter Adolf Eichmann), die Leiter des Reichssicherheitshauptamtes und die Staatssekretäre und formulierten die „Endlösung der Juden“.
Damals und heute: Juda und Josef
Montag, 23. Januar 2012
Aus dem biblischen Bericht über die Söhne Jakobs und aus dem Wortlaut des Segens, den jeder einzelne vom Vater bekam, sind ihre jeweiligen Eigenschaften und ihr Status im Volk und der Geschichte abzulesen. Unter den zwölf Söhnen Jakobs dominieren zwei. Juda und Josef präsentieren verschiedene Führerschaften. Josef ist der Sohn der Lieblingsfrau Jakobs, Rahel. Nach seiner Geburt trifft Jakob die Entscheidung, mit seiner Familie wieder nach Israel einzuwandern. Auf dem Weg nach Israel muss Jakob mit einer Auseinandersetzung mit dem Zwillingsbruder Esau rechnen. Er gruppiert die wandernde Familie so, dass eine eventuelle Niederlage gegen den Bruder am ehesten verkraftbar ist: Die Mägde und ihre Kinder haben in der vordersten Reihe ihren Platz, dann folgen Lea und ihre Kinder, Rahel mit Josef zuletzt.
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Knessetmitglied Tibi: „Märtyrertum ist sehr nobel!“
Freitag, 20. Januar 2012
Während einer Rede in Ramallah sagte das arabische Knessetmitglied Achmed Tibi, dass ein Schahid (arabisch für „Märtyrer“) das Symbol des palästinensischen Heimatlandes sei. „Der Shahid wird durch die Geschichte unserer Nation hindurch geehrt. Er ist derjenige, der uns den Weg bahnt, den Weg zur Freiheit, der mit seinem Blut beschmiert ist“, verkündete er bei einer Veranstaltung der Palästinensischen Autonomiebehörde. Das Event fand anlässlich des „Märtyrertages“ (Schahid-Day) statt. Außerdem wurde progagiert, dass die Schahids von den „[israelischen] Besetzern“ als Terroristen bezeichnet werden, wo sie doch aber für das palästinensische Heimatland ihr Leben ließen.
Hass finanzieren
Freitag, 20. Januar 2012
Nachdem die UNESCO, die „Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur“, am 31. Oktober Palästina“ als Vollmitglied aufgenommen hat, ganz so, als handele es sich dabei um einen souveränen Staat, kam es zu einem Skandal. Die UNESCO finanziert ein Magazin für junge Leute, in dem Hitlers Bemühungen, die Juden auszurotten, gerühmt werden. Erst als sich in aller Welt Protest erhob, kündigte die UNESCO an, das Jugendmagazin Zayzafuna nicht länger zu fördern. Der UNESCO-Botschafter der USA stellte fest, dass die Palästinenser einerseits behaupten, Frieden mit Israel zu wollen, andererseits aber den Völkermord an den Juden glorifizieren.
Kurznachrichten
Freitag, 20. Januar 2012
+++ Der Jüdische Nationalfonds hat in Zusammenarbeit mit den anliegenden Kommunen einen neuen Radwanderweg in der Jezreelebene vorgestellt. Der knapp 10 Kilometer lange Weg beginnt an der Stadtgrenze von Givat Ela und führt durch den Kefar Horesh Wald, der in den 1930er Jahren vom Jüdischen Nationalfonds angelegt wurde. Entlang des Radwegs können die Besucher die vielseitige Pflanzenwelt bestaunen, an Olivenhaine entlangradeln und atemberaubende Ausblicke genießen. +++ Finanzminister Yuval Steinitz hat in einer Sitzung des Finanzausschuss der Knesset einen kurzen Jahresrückblick der israelischen Wirtschaft 2011 gegeben. Die Wachstumsrate sei mit 4,8 Prozent sehr hoch gewesen, erklärte Steinitz. „Solch eine Wachstumsrate ist in Zeiten der globalen Finanzkrise eine beachtliche Leistung. 2011 war das zweite Jahr in Folge, in dem Israel schneller als alle anderen Industrieländer gewachsen ist. Dieses Wachstum resultiert aus dem beeindruckenden Anstieg von Investitionen.“ +++ Palästinensische Terroristen aus dem Gazastreifen haben in der Nacht von Mittwoch auf Donerstag erneut eine Kassam-Rakete auf israelisches Gebiet abgefeuert. Die Rakete detonierte südlich von Ashkelon. In der gleichen Nacht hat die Israelische Luftwaffe eine Terrorzelle angegriffen, die Sprengkörper nahe dem Sicherheitszaun im nördlichen Gazastreifen platzieren wollte. Treffer wurden vermeldet. 2011 gab es insgesamt 30 Versuche von Terroristen aus dem Gazastreifen, Soldaten in der Nähe des Grenzzauns mit Sprengkörpern zu verletzen. In diesem Jahr handelte es sich um den zweiten Versuch dieser Art. +++
Schabbat-Lesung
Freitag, 20. Januar 2012
„WaEra – Und erschien“
Torahlesung: 2. Mose 6,2 bis 9,35
Haftara-Prophetenlesung: Hesekiel 28,25 – 29,21

Auszug aus der Lesung:

Und Gott redete mit Mose und sprach zu ihm: Ich bin der HERR und bin erschienen Abraham, Isaak und Jakob als der allmächtige Gott; aber mein Name HERR ist ihnen nicht offenbart worden. Auch habe ich einen Bund mit ihnen aufgerichtet, daß ich ihnen geben will das Land Kanaan, das Land ihrer Wallfahrt, darin sie Fremdlinge gewesen sind. Auch habe ich gehört die Wehklage der Kinder Israel, welche die Ägypter mit Frönen beschweren, und habe an meinen Bund gedacht.

Epiphanias-Pilgerfest an Jesus‘ Taufstätte
Donnerstag, 19. Januar 2012
Am Mittwoch und Donnerstag fand das alljährliche „Epiphanias“-Pilgerfest der griechisch-orthodoxen Christen, besonders aus den Ostkirchen, an der historischen Taufstelle Jesu am Jordanfluß statt. Das Fest der „Erscheinung des Herrn“ wird bei den Westkirchen den drei Weisen aus dem Morgenland zugeordnet, in den Ostkirchen jedoch als Tag der Taufe Christi und Offenbarung der allerheiligsten Dreifaltigkeit begangen. Die Prozession von der Kirche St. John in der Jericho-Ebene herab zum Jordan und die Zeremonie wurde vom griechisch-orthodoxen Patriarch Theopholis III. Geleitet. Etwa 20.000 Pilger aus aller Welt besuchten das Spektakel. Aus Osteuropa, besonders Russland und Rumänien kamen Pilger, aber auch Kopten, Assyrer und äthiopische Christen nahmen teil. Nach den Gebeten ließen sich zahlreiche Pilger taufen und füllten Flaschen mit „Heiligem Wasser“ des Jordanflusses.
Palästinenser Mufti: „Töte einen Juden und Du wirst in den Himmel erhoben!“
Donnerstag, 19. Januar 2012
In der vergangenen Woche predigte der geistliche Führer der palästinensischen Autonomie, Mufti Muhammad Hussein, dass „das Töten von Juden ein religiöses Ziel des Islam“ sei. Dies erklärte der anerkannte islamische Führer anlässlich des 47-Jahrestages der Fatah und zitierte dieses Gebot aus der islamischen Tradition Hadith (die Überlieferungen über Mohammed). „Die Stunde der Auferstehung wird nicht kommen, solange wir die Juden nicht vernichtet haben. Die Juden werden sich hinter Steinen und Bäumen verstecken. Dann werden die Steine und Bäume zu uns rufen: ‚Oh Moslem, Diener Allahs, da versteckt sich ein Jude hinter mir, komm und töte ihn‘“. Dies predigte der Fatah-Mufti vor der jubelnden Masse. Die Weltöffentlichkeit betrachtet die Fatah und deren Chef Mahmud Abbas gegenüber der radikalen Hamas als pragmatisch und bereit zum Frieden. Nicht umsonst hat Israel hinter den Kulissen mehrmals beschlossen, dass es keinen Sinn macht mit Abbas zu verhandeln.
Blauer Code
Donnerstag, 19. Januar 2012
In der Nacht von Mittwoch zu Donnerstag kam es erneut zu schweren Auseinandersetzungen zwischen der radikalen Hügeljugend und den israelischen Sicherheitskräften im biblischen Kernland Judäa und Samaria. Dabei erlitten sechs jüdische Siedler Verletzungen und drei wurden bei der Zwangsräumung verhaftet. Die Bewohner weigerten sich, die zwei illegalen Außenposten, Issa Bracha neben Jericho und Os Zion bei Beth El, zu evakuieren. Zwei verschiedene Weltanschauungen prallen zuerst im israelischen Parlament, dann vor dem Gerichtshof und schließlich auf den Hügeln und Feldern im biblischen Kernland, aufeinander. Was die Politiker nicht lösen können, überlassen sie dem Gerichtshof, der die Frage „Wem gehört das Land?“ nicht beantworten kann. Auch wenn das radikale Verhalten der Siedlerjugend nicht korrekt ist, so deutet es auf die Spaltung im Volk in Bezug auf Israels Zukunft in Judäa und Samaria hin.
Faszination Natur!
Donnerstag, 19. Januar 2012
Weihnachten ist vorbei, unpassende Geschenke wohl längst umgetauscht, die Vorsätze zum Neuen Jahr vielleicht schon wieder vergessen ... und israel heute ist wieder im Internet online, während der Staat Israel sich unter heftigen Cyber-angriffen arabischer Hacker befindet! Aber dennoch hat uns der Alltagstrott in Handumdrehen wieder im Griff und wir lassen uns jagen vom Takt der Zeit – immer mehr, immer besser, immer schneller ...Die gute Botschaft jedoch lautet – auch wenn wir der Natur keine Beachtung schenken, der Ewige tut es doch und erneuert Seine Schöpfung Tag für Tag! Sein Wort erinnert uns an auch an das „Wunder Baum“: Denn für den Baum gibt es Hoffnung. Wird er abgehauen, so schlägt er wieder aus, und seine Triebe bleiben nicht aus. Wenn seine Wurzel auch in der Erde altert und sein Stumpf im Staub abstirbt – vom Duft des Wassers sprosst er wieder und treibt Zweige wie ein Pflänzling. (Hiob 14, 7-9)
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Israel Heute ist wieder online!
Mittwoch, 18. Januar 2012
In den letzten Tagen waren unsere deutschen und englischen Webseiten aufgrund eines Serverausfalls nicht erreichbar. In den letzten Wochen befindet sich Israel unter heftigem Cyberangriff arabischer Hacker aus der ganzen Welt. So wurden in dieser Woche Webseiten von EL AL, israelischen Banken und anderen Organisationen blockiert oder gehackt. Zur selben Zeit sind fielen auch unsere zwei Internetseiten aus technischen Gründen aus. Unser Israelbasar.com ist auch wieder online und Sie werden Ihren täglichen Newsletter aus Jerusalem wieder erhalten.
EU-Delegierte gegen jüdisches Jerusalem
Mittwoch, 18. Januar 2012
Die Europäische Union will sich nun mehr für die palästinensischen Rechte in Jerusalem einsetzen. Vorsitzende europäische Delegationsleiter in der palästinensischen Autonomie haben einen Bericht zusammengefasst, demnach sie dem Europa-Parlament vorschlagen, Geldüberweisungen für israelische Bauprojekte in Ostjerusalem zu stoppen und dafür die palästinensische Repräsentierung der PLO zu fördern. Gemeint sind damit Gelder jüdischer und christlicher Bewegungen aus EU-Staaten, die den Aufbau im biblischen Kernland wie auch in Jerusalem aus biblischen Gründen unterstützen wollen. Darüber hinaus soll gewalttätigen jüdischen Siedlern der Eintritt in EU-Ländern strikt verboten werden.
Neuer Trend im Gazastreifen: Sunniten werden Schiiten
Mittwoch, 18. Januar 2012
Nicht umsonst investiert der Iran im palästinensischen Gazastreifen. Aus palästinensischen Quellen geht hervor, dass immer mehr Palästinenser zur schiitischen Religion wechseln. Die Palästinenser zählen zu den sunnitischen Moslems, die im Islam die Mehrheit darstellen und immer im religiösen und politischen Streit mit den Schiiten waren. So wie die Schiiten in der letzten Generation den christlichen und sunnitischen Libanon eroberten, so befürchten nun Palästinenser, Fatah und Hamas, dass ihnen dasselbe passieren wird. Besonders im radikalen Gazastreifen treten Mitglieder der fanatischen Dschihad Ha Islami zur iranischen Schia über.
US-Generalstabschef Dempsey kommt nach Israel
Mittwoch, 18. Januar 2012
In den nächsten Tagen erwartet Israel einen Blitzbesuch des amerikanischen Generalstabschefs Martin E. Dempsey, der mit Israels Verteidigungsminister Ehud Barak und seinem Amtskollegen, Generalstabschef Benny Gantz, zusammentreffen wird. Die Regierung in Washington hat Angst, dass Israel ohne Absprache mit dem Obama-Regime die iranischen Atomreaktoren angreifen wird, was ihrer Ansicht nach zu einem globalen Krieg im Nahen Osten führen wird. Andere Quellen im Land sind jedoch der Meinung, dass Israel mit den USA mögliche Angriffstaktiken im Iran bespricht.
Kurznachrichten
Mittwoch, 18. Januar 2012
+++ Seit Sonntagmorgen läuft trotz des kalten Winterwetters der äthiopische Jude Molat Araro (Bild) aus Protest gegen die Geringschätzung seiner Bevölkerungsgruppe von Kiriat Malachi aus nach Jerusalem. Der 26-jährige Student meint,dass dies der einzige Weg sei, auf die Sorgen der äthiopischen Juden aufmerksam zu machen. Heute nachmittag soll Araro genau in der Haupstadt eintreffen, die Klagemauer besuchen und danach an einer Demonstration gegenüber der Knesset teilnehmen. +++ Israelische Computerhacker teilten mit, dass sie die offiziellen Webseiten der Arabian Monetary Agency und der Abu Dhabi Securities Exchange am Dienstag knackten und außer Gefecht setzten. Sie taten dies als Rückschlag auf den Cyberangriff auf die Tel Aviver Börse, die Webseite der EL AL und Webseiten von drei Banken am Montag seitens eines Hackers aus Saudiarabien. Die israelische Hackergruppe nennt sich die "Israel Defenders" und droht mit weiteren Angriffen auf saudische Webseiten, sollte der dortige Hacker seine Angriffe auf israelische Webseiten fortführen. +++ Dutzende Kameras werden ab Ende Januar auf Israels Straßen installiert werden, die die Geschwindigkeit messen und auch Verkehrssünder fotografieren, die bei Rot über Ampeln fahren. Bei einer Umfrage diesbezüglich unter Fahrern antworteten 75 % der Befragten, dass sie diese Initaitive begrüßen würden, selbst wenn dies bedeutet, dass für Verkehrsvergehen striktere Strafen eingesetzt werden. +++
Protest der äthiopischen Juden
Donnerstag, 12. Januar 2012
In Kiriat Malachi demonstrierten am Dienstag etwa 2.500 äthiopische Juden gegen ihre niedrige Stellung in der israelischen Bevölkerung. Sie beschweren sich über Rassismus und insbesondere darüber, dass man ihnen in einem bestimmten Stadtteil in Kiriat Malachi keine Wohnungen vermieten will. Sie setzten sich dort mit Einwohnern der Rabbi-Pinto-Straße auseinander und demonstrierten dann weiter neben dem Stadtratsgebäude mit Plakaten auf denen zu lesen war: „Rassismus ist der Teufel“ und „Unser Blut ist nicht nur gut für den Krieg“. Rachamim Edna, ein Reserveoffizier, wandte sich an Ministerpräsident Netanjahu, Präsident Peres und die Knesset, um die Geringschätzung der äthiopischen Juden ein für alle mal aus der israelischen Bevölkerung auszumerzen.
Sarah Netanjahu traf sich mit Angehörigen der Toten vom Karmelfeuer
Donnerstag, 12. Januar 2012
Die Frau des Ministerpräsidenten, Sarah, nahm an einer Gedenkveranstaltung für die Opfer des großen Waldbrandes im Karmel-Gebirge vor mehr als einem Jahr teil. Bei dieser Veranstaltung, die in der Universität Tel Aviv stattfand, wurde auch der Fonds in Gedenken an Lior Boker eingeweiht, dessen Frau Naavah auch anwesend war. Neben Sarah Netanjahu waren unter anderem auch folgende Minister anwesend: Transportminister Katz, Innenminister Ischai und der Minister für Innere Sicherheit, Aharonovich. Vor Beginn der Veranstaltung sprach Sarah mit den Angehörigen, Pas und Ramot – den Töchtern von Lior und Naavah Boker und anderen Familienmitgliedern der Verstorbenen.
Notfallhubschrauber im Süden Israels
Donnerstag, 12. Januar 2012
Seit Anfang dieser Woche ist im Süden Israels erstmals ein vollausgerüsteter, hochmoderner Hubschrauber für Notfälle im Einsatz. Von früh um 07.00 Uhr bis anderthalb Stunden vor Einbruch der Dunkelheit ist er in Bereitschaft. Für die Zukunft soll das Fluggerät sogar 24 Stunden verfügbar sein. Israels Rettungsdienst Magen David Adom (MDA) übernimmt die Logistik der Einsätze und stellt die Rettungskräfte zur Verfügung. Der Hubschrauber wird von der Firma Lahak betreut und geflogen. Das hauptsächliche Einsatzgebiet ist Lachisch, das Tote Meer, die Negevwüste, die Schfela-Küstenebene und auch um Jerusalem herum. Seit 2007 wird von MDA bereits ein ähnlicher Hubschrauber im Norden des Landes betrieben.
Kurznachrichten
Donnerstag, 12. Januar 2012
+++ Aus technischen Gründen konnte am Mittwoch, den 11.01.2012, leider kein Newsletter verschickt werden. Vielen Dank für Ihr Verständnis. +++ Drei Monate nach seinem Freikauf aus palästinensischer Haft, traf sich Gilad Schalit mit dem deutschen Botschafter Andreas Michaelis (Bild) und bedankte sich für die deutsche Mitarbeit im Prozess, der zu seiner Freilassung beitrug. Außerdem überreichte er dem Botschafter einen an Bundeskanzlerin Merkel gerichteten Dankesbrief, da sie sich persönlich stark für ihn einsetzte. +++ Die israelische Regierung hat im letzten Jahr 1.577 Antragstellern die Genehmigung erteilt, sich jenseits der so genannten „Grünen Linie“, also in Judäa und Samaria, niederzulassen. Das waren mit Abstand die meisten in den letzten acht Jahren und es zeigt, dass Israelis in den Siedlungsstädten wie Efrat, Ariel und Maale Adumim leben wollen. +++ Die Knessetabgeordnete Anastasia Michaeli von der rechtsorientierten Israel-Beitenu Partei, die bei einer hitzigen Knesset-Debatte Wasser aus ihrer Trinkflasche auf den arabischen Abgeordneten Majadle gegossen hatte, entschuldigte sich bei ihm. Sie darf jedoch wegen dem Vorfall einen Monat lang nicht an Knessetsitzungen teilnehmen. +++ Im Jahr 2011 ist die Anzahl krimineller Gewalttaten gegenüber dem Vorjahr um 17 Prozent gesunken, besonders die Jugendkriminalität nahm in den letzten vier Jahren rapide ab. +++
Wollen Sie Wein aus Israel degustieren?
Donnerstag, 12. Januar 2012
Am Samstag, dem 28. Januar 2012, von 12.00 – 17.00 Uhr haben Sie im EST EST EST, Hauptstrasse 44, CH-9424 Rheineck, die Möglichkeit den neuen „Jehuda 2009“ zu probieren. Dies geschieht in einer Weinverkostung mit Chris Rieser von der Chris Winery. Der hervorragende Rotwein „Jehuda 2009“ (38% Cabernet Sauvignon, 25% Merlot, 25% Petit Verdot & 12% Cabernet Frank) ist sehr zu empfehlen und ein köstlicher Genuß! Die Weintrauben wachsen auf den hohen Bergen Judäas (700 Meter ü.M.), westlich von Jerusalem, und wurden gemäß biblischer Tradition mit Weinpressen behandelt, der Wein danach für 18 Monate in Holzfässern gelagert.
Webseite des Vizeaußenministers gehackt
Dienstag, 10. Januar 2012
Am Montag wurde die Webseite des israelischen Vizeaußenministers Danny Ayalon gehackt, nachdem er sich am Wochenende sehr scharf gegen den so genannten Cyberterrorismus ausgesprochen hatte. Nach etwa einer halbstündigen Unterbrechung funktionierte die Webseite www.dannyayalon.com wieder. „Sie werden es nicht schaffen, meine Aktivitäten und meine Arbeit für Israel zu stoppen. Insbesondere nicht im Cyberspace, wo wir in der letzten Zeit gute Erfolge verzeichnen konnten, sei es bei Youtube oder Facebook. Anscheinend ist der Cyberspace das neue Schlachtfeld, aber unsere Gegner werden es nicht schaffen, uns auf dieser Platform zu besiegen“, so Ayalon.
Noam Schalit will in die Knesset
Dienstag, 10. Januar 2012
Der Vater des im vergangenen Oktober aus der Hamas-Gefangenschaft entlassenen Soldaten Gilad Schalit, Noam, gab am Montagabend bekannt, in die Politik gehen zu wollen. Er möchte als Abgeordneter der Arbeiterpartei, der er seit 1996 angehört, in die Knesset einziehen, um zum Guten des Volkes beizutragen. Aus der Arbeiterpartei meinte die Vorsitzende Shelly Yechimovich, dass er willkommen sei und lobte seinen stillen jedoch öffentlichen Kampf zur Freilassung seines Sohnes als einen Kampf um die Werte der ganzen israelischen Gesellschaft. Abgeordnete der Likud-Partei und der Kadima-Partei sprachen sich hinter geschlossenen Türen gegen diesen Schritt Noam Schalits aus und meinen, er wolle aus seinem Familientrauma mit der fünfjährigen Hamas-Gefangenschaft seines Sohnes Gilad, das sich in ein nationales Anliegen verwandelte, politisches Kapital schlagen.
Nordkoreaner lassen sich mit Israeli fotografieren
Dienstag, 10. Januar 2012
Wenn das kein historischer Moment war: Offiziere aus Nordkorea baten tatsächlich darum, sich mit dem israelischen Arzt Dr. Alexander Lerner fotographieren lassen zu dürfen. So geschah es am Rande der Tagung für Militärmedizin in St. Petersburg. Es dürfte das erste Mal gewesen sein, dass diese Sanitätsoffiziere überhaupt einem Israeli begegnet sind. Lerner genießt als Orthopäde internationale Reputation, besonders bei der Therapie von Verletzungen durch moderne Waffen. Lerner zeigte Fotos von Kriegs- und Terrorverwundeten, die in israelischen Krankenhäusern behandelt wurden.
Die älteste Fakultät im Bereich der Militärmedizin in Russland bildete tausende Militärärzte aus, schon in der sowjetischen Ära und im gesamten kommunistischen Block, auch in Nordkorea.
Großanschlag verhindert
Montag, 9. Januar 2012
Grenzpolizisten gelang es am Sonntagmorgen einen großen Terroranschlag von Arabern aus den palästinensischen Autonomiegebieten zu verhindern. Bei einer Kontrolle an einem Checkpoint des Sicherheitszaunes fanden die Ermittler zwölf Rohrbomben und ein langes Kommandomesser. Außerdem waren die Männer auch mit einer Pistole Marke Eigenbau bewaffnet und trugen dazugehörige Munition bei sich. Die vier Männer wurden festgenommen und dem Sicherheitsdienst Schin-Beth zum Verhör übergeben. Geplante Anschläge häuften sich in den Monaten seit der Freilassung von 1027 Terroristen im Rahmen des Gefangenenaustausches für Gilad Schalit.
Pro-Israelischer Pastor aus Uganda von Arabern mit Säure überschüttet
Montag, 9. Januar 2012
Der vom Islam zum Christentum konvertierte 38-jährige evangelikale Pastor Umar Mulinde aus Uganda ist ein erklärter Israelfreund und trat in seiner Heimat in einem Stadion vor 5000 Menschen auf, um über die heilsgeschichtliche Rolle Israels zu sprechen. Er wurde am 24. Dezember, am Heiligabend, in Kampala von fanatischen Moslems mit dem Ruf „Allah hu-Akbar“ angegriffen und schwer verletzt. Der Körper und das Gesicht des Gemeindeleiters der Gospel Life Church in Namasuba mit flüssiger Säure überschüttet und angezündet. Die Hälfte seines Gesichtes ist veräzt und verbrannt, wobei das rechte Auge den größten Schaden davontrug. Israel holte ihn, auf seine Bitte hin, in die Tel HaShomer Sheba Klinik bei Tel Aviv, wo er derzeit behandelt wird.
Knesset für Integration von behinderten Arbeitskräften geehrt
Montag, 9. Januar 2012
Die Knesset wird in der nächsten Woche für hervorragende Leistung und Engagement in der Integration von Menschen mit Behinderungen geehrt. Der Shalem-Fond arbeitet an der Entwicklung und Förderung von Arbeitsplätzen für Menschen mit intellektuellen Schwierigkeiten in der Stadtverwaltung und den Gemeinden. Seit 2006 hat die israelische Regierung 15 Menschen mit Behinderungen angestellt. Sie verrichten Arbeiten, die ihren Fähigkeiten entsprechen und sie nicht überfordern. Die Angestellten bekommen die gleichen Gehälter und Rechte wie sie „normalen“ in der Knesset Beschäftigten vergönnt sind. Darüber hinaus nehmen sie auch an Firmenausflügen, Workshops für Erwachsenenbildung und jährlichen Feierlichkeiten teil.
Kurznachrichten
Montag, 9. Januar 2012
+++ Das Regierungskabinett beschloss für alle Ministerien – mit Ausnahme der Verteidigung – eine Budgetkürzung um 4 Prozent, um mehr Geld für die Vorschulen und die am Sonntag gesetzlich festgelegte freie Bildung für Kinder zwischen drei bis neun Jahren zur Verfügung zu haben. Für Israels Sicherheit gibt die Regierung umgerechnet 600 Millionen Euro mehr aus. +++ Vier Juden aus dem Givat Ronen - Wohnviertel der Ortschaft Har Bracha in Samarien wurden am Schabbat verletzt, als arabische Unruhestifter Steine auf sie warfen. Diese waren auf einen naheliegenden Hügel geklettert und hatten von dort aus auf die Juden gezielt. Einer der Verletzten wurde sogar zu ausführlicher Behandlung in das Beilinson-Krankenhaus von Petach Tikwa überführt. In Judäa randalierten 20 Araber in der Nähe der Ortschaft Karmei Zur und warfen Steine auf israelische Soldaten, die gekommen waren, um den Vorfall unter Kontrolle zu bringen. Auch am Samstagabend wurden Steine auf israelische Fahrzeuge entlang der Straße Nr. 60 in der Nähe der Dorfes Kharmela bei Bethlehem geworfen, wobei ein Auto beschädigt wurde. +++ Am Montag treffen sich in Amman Israelis und Palästinenser zur zweiten Runde der Direktgespräche. Die Palästinenser spielen diese Verhandlungen herunter, weil sie vorher immer betont haben, mit Israel keine Direktgespräche führen zu wollen.
„Iran und Hisbollah planen, Israelis in Europa anzugreifen“
Freitag, 6. Januar 2012
Das israelische Büro zur Terrorbekämpfung hat angeordnet, die Sicherheitsvorkehrungen in jüdischen und israelischen Einrichtungen in Bulgarien und anderen europäischen Ländern zu verstärken. Mehrere Terrorwarnungen in den letzten Monaten haben zu der Entscheidung geführt, so berichtete die Tageszeitung Jediot Achronot am Freitag. Die israelische Anti-Terror-Abteilung der Regierung hat am Donnerstag bekannt gegeben, dass Vermutungen bestehen, Terroristen könnten es auf Touristen in Bulgarien abgesehen haben. Die Informationen seien jedoch nicht konkret, so das Büro. Danny Shenar, der Leiter der Sicherheitsabteilung im Verkehrsministerium, war derjenige, der die europäischen Behörden zuvor auf die eventuelle Bedrohung aufmerksam gemacht hat.
Daten von tausenden israelischen Kreditkarten durch arabische Hacker gestohlen
Freitag, 6. Januar 2012
Die privaten Bank- und Kreditkartendaten von über 14.000 Israelis wurden gehackt und für kriminelle Zwecke genutzt, auch Geld wurde abgehoben. Ein Saudi, der sich „Omar“ nennt, und ein Gauner aus Kuweit, stecken hinter dem größten „Datenklau“ in der Geschichte Israels. Die Kreditkartenfirmen Isracard, Visa und C.A.L. waren bemüht darum, ihre Kunden zu beruhigen und alle Karten wurden gesperrt. Die Firmen erstellten Internet-Webseiten, auf denen man durch seine Ausweisnummer prüfen kann, ob man sich unter den Kunden mit gehackten Daten befindet. Sollte dies der Fall sein, bekommt der Kunde sofort eine neue Kreditkarte zugestellt.
Ob dies als Vergeltungs- oder Hassaktion des Feindes eingeordnet werden kann oder als Reaktion auf Israels Cyberkampf gegen das Terrorregime des Iran, ist nicht sicher.
Ex-Ministerpräsident Olmert der Korruption angeklagt
Freitag, 6. Januar 2012
Der ehemalige Ministerpräsident Ehud Olmert wird im Zuge der sogenannten „Holyland-Affäre“ der Korruption angeklagt. Dies gab das Justizministerium am Donnerstag bekannt. Olmert wird vorgeworfen, in seiner Amtszeit als Bürgermeister Jerusalems etwa eine Million Shekel (ca. 200.000 Euro) an Bestechungsgeldern angenommen und als Gegenleistung das Bauprojekt „Holyland“ im Süden der Hauptstadt vorangetrieben zu haben. Der ehemalige Ministerpräsident bestreitet die Vorwürfe.
Aufenthaltsverbote für Aktivisten
Freitag, 6. Januar 2012
Am Mittwochabend hat die israelische Polizei für zwölf Aktivisten Aufenthaltsverbote für die Region Judäa und Samaria ausgesprochen, die für zwischen drei und neun Monate gelten sollen. Die Zwölf, alle Einwohner der Region, sollen angeblich gewalttätige und illegale Aktionen gegen palästinensische Einwohner und Sicherheitskräfte in der Region geplant und ausgeführt haben. Dadurch seien Menschenleben in Gefahr gebracht und die öffentliche Ordnung gestört worden. Die Erteilung der Verbote ist aus Sicherheitsgründen unabdingbar und erfolgt erst, nachdem alle anderen Möglichkeiten geprüft wurden.
Kurznachrichten
Freitag, 6. Januar 2012
+++ In der Woche vom 18. bis 24. Dezember haben 1.098 Lastwagen mit 47.394 Tonnen Gütern die Landübergänge von Israel in den Gazastreifen passiert. In derselben Woche reisten 344 Patienten aus dem Gazastreifen zur medizinischen Behandlung nach Israel und ins so genannte Westjordanland ein. +++ Israel und die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) haben ein einmaliges gemeinsames ökologisches Projekt in Angriff genommen – einen Umweltpark. Es handelt sich um ein Projekt der Verwaltung des Bezirks Gilboa und der Stadt Jenin im so genannten Westjordanland mit dem Ziel der Renaturalisierung des Kischon-Flusses. Der 70 km lange Kishon gilt als einer der am stärksten verschmutzten Flüsse Israels. „Dieses Projekt bringt zwei der wichtigsten Werte unseres Bezirks zusammen – regionalen Frieden und Umweltschutz“, so Landrat Daniel Atar. „Wir planen öffentliche Parks auf beiden Seiten des Sicherheitszauns in der Hoffnung, dass sie eines Tages zusammenwachsen können.“ Nader al-Khateeb, Generaldirektor der Palästinensischen Organisation für Wasser und Umweltentwicklung (WEDO) fügte hinzu: „Umwelt und Wasser kennen keine Grenzen, Armeen und Zäune. Sie können eine Brücke für den Frieden zwischen Israelis und Palästinensern sein.“ +++ Israel sichert seine Grenze zu Ägypten mit elektronischen Meldern. Erstens um ägyptische Terroranschläge in Israel, besonders in Eilat, zu verhindern und zweitens, um die Infiltration von Beduinen und Sudanesen nach Israel zu stoppen. +++ Nachdem in der Europäischen Union 100- und 60-Watt-Glühlampen bereits seit September nicht mehr verkauft werden dürfen, ist eine ähnliche Regelung zum Jahreswechsel nun auch in Israel in Kraft getreten: Seit dem 1. Januar sollten die beiden Glühlampen-Typen aus den Läden verbannt worden sein. +++
Schabbat-Lesung
Freitag, 6. Januar 2012
„WAJECHI – Und er lebte“
Torahlesung: 1. Mose 47,28 bis 50,26;
Haftara-Prophetenlesung: 1. Könige 2,1-12
Roms Bürgermeister: „Gilad sollte den Friedensnobelpreis bekommen!“
Donnerstag, 5. Januar 2012
Der Oberbürgermeister von Rom, Ginanni Alemanno, hat Ende Dezember den israelischen Soldaten Gilad Schalit in seinem Heimatort Mitzpe Hila besucht. Die Stadt Rom zeigte während Gilads mehr als fünfjähriger Gefangenschaft große Anteilnahme an dem Schicksal des jungen Mannes. 2008 wurde der damals noch entführte Soldat zum Ehrenbürger der Stadt ernannt und das Kolosseum wurde ihm zu Ehren verdunkelt. „Ich werde vorschlagen, dass Gilad den Friedensnobelpreis erhält“, verkündete Alemanno bei seinem Besuch im Hause Schalit. „Er wurde zu einem Symbol dafür, dass der Mensch alles überwinden kann“.
Darfur Flüchtling kümmert sich um Holocaustüberlebende
Donnerstag, 5. Januar 2012
Adam Mahdi (28) besucht viermal wöchentlich Chava, eine Überlebende des Holocausts und bringt ihr Lebensmittel, Medizin und hilft ihr mit dem Haushalt. Mahdi, der einen Großteil seiner Familie im Krieg verloren hat und dem Völkermord im Sudan entkommen ist, sieht die Arbeit mit Holocaustüberlebenden als seine Mission. „Er bringt mir Lebensmittel und Sachen aus der Apotheke, dann repariert er Sachen im Haus und leistet mir Gesellschaft. Die Stunden, die wir verbringen bedeuten mir alles“, sagt die rüstige Rentnerin dankbar. Der Sudaner ist durch seinen Job in einem Feinkostladen auf die Not der Holocaustüberlebenden in Israel aufmerksam geworden.
Rafael stellt neue Waffe gegen Raketen öffentlich vor
Donnerstag, 5. Januar 2012
Im Technion in Haifa fand am Mittwoch eine Jobmesse statt, an der 89 führende Firmen Israels teilnahmen und sich als potentielle Arbeitgeber vorstellten. Die staatliche Waffenschmiede Rafael stellte zum ersten Mal die neueste Rakete „Scharvit Ksamim (dt. „Zauberstab“) gegen Mittel- und Langstreckenraketen der Öffentlichkeit vor. Diese soll in das Arsenal der Raketenabwehr wie die Iron Dome-Raketen und Arrow II aufgenommen werden.
Kurznachrichten
Donnerstag, 5. Januar 2012
+++ Im Rahmen der „Geburtsrecht“-Organisation „Taglit“ kamen 3000 junge Juden aus aller Welt nach Israel, um das Land kennenzulernen und vor Ort zu prüfen, welche Berufschancen man in Israel hat, wenn man einwandert. Dazu fand eine spezielle Veranstaltung im Internationalen Kongresszentrum Jerusalems (ICC) statt, bei der auch Ministerpräsident Benjamin Netanjahu eine Begrüßungsansprache hielt. Israel ist ein junges Volk, denn 28 Prozent der Bevölkerung sind unter 14 Jahren und nur 10 Prozent über 65 Jahre alt. +++ Nach einer Woche Ruhe haben extremistische Juden in Jerusalems Stadtteil Shuafat zwei arabische Autos in Brand gesetzt. Die Polizei geht davon aus, dass die Täter zu der Gruppe gehören, die auch ins Militärlager der Ephraim Brigade eingedrungen sind, um zu verhindern, dass illegale Siedlungen aufgelöst werden. +++ Der Präsident der „Internationalen Liberalen“, Hans van Baalen, gab bei seinem Besuch in Jerusalem im Gespräch mit Ministerpräsident Netanjahu Israel den Rat, mit der syrischen Anti-Assad Opposition Geheimgespräche zu führen, weil das Israels Zukunft von Nutzen sein könnte. +++
„Eine positive Atmosphäre“ beim ersten Treffen seit 15 Monaten
Mittwoch, 4. Januar 2012
Am Dienstag haben sich die Unterhändler Israels und der Palästinenser in Jordanien zu dem ersten Treffen seit 15 Monaten zusammengefunden. Jordaniens Außenminister, Nasser Judeh (Bild), gab am Dienstagabend bekannt, dass eine „positive Atmosphäre herrschte“, es jedoch zu keinem wirklichen Durchbruch in den Friedensverhandlungen kam. „Wichtig war, dass die Gesandten an einem Tisch saßen und vernünftig diskutiert haben“. Während des Treffens überbrachte Rechtsanwalt Jitzchak Molcho eine Botschaft von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, in der er Palästinenserpräsident Mahmud Abbas aufruft, an den Verhandlungstisch zurückzukehren.
Drusischer Sänger erhält Morddrohungen
Mittwoch, 4. Januar 2012
Der beliebte drusische Sänger Sharif (32) wollte am Neujahrsabend ein Konzert im so genannten Westjordanland geben, als palästinensische Aktivisten ihn davon abhielten. Der Künstler und die Polizei gaben an, dass die Gruppe von Palästinensern die Koexistenz mit Israel ablehnen und jegliche Verbindungen zu Israel boykottieren. Sharif war in der Silvestershow in Ramallah als Showeinlage eingeplant und erst einen Tag zuvor wurde das Konzert wegen der Morddrohungen abgesagt, so berichtete Ynet am Dienstag. „Ich bin Künstler und möchte vor meinen Fans singen, egal welcher Herkunft oder Religion“, sagte Sharif, der als arabischer Druse mit israelischem Pass einer Minderheit in Israel angehört.
Arabische Welt noch nicht reif für Demokratie
Mittwoch, 4. Januar 2012
Im Westen wurde der sogenannte „Arabische Frühling“ als die Revolution der Demokratie und der persönlichen Freiheit der Menschen im arabischen Nahen Osten gefeiert. In Wirklichkeit jedoch half dieser „Frühling“ nur den islamistischen Kräften, an die Macht zu kommen, wie es im Jahr 1979 im Iran der Fall war. Israels Vizeministerpräsident und ehemaliger Generalstabschef Moshe Ya´alon, sagte im Dezember Journalisten, dass das Problem die westlichen Mächte seien, die instinktiv demokratische Bewegungen unterstützen, als ob allein freie Wahlen zur Geburt von demokratischen Freiheiten notwendig seien. „Wir glauben nicht, dass Demokratie allein durch Wahlen zustande kommt. Es ist ein langer Prozess, der zuerst mit Bildung beginnen muss“, so Ya´alon. Er meinte weiter, dass selbst die europäischen Länder hunderte von Jahren brauchten, um richtige Demokratien auszubilden.
Mit Vorsicht urteilen…
Mittwoch, 4. Januar 2012
Was die Menschen in Israel in dieser Zeit mehr als alles andere umtreibt, ist der Unfriede innerhalb der jüdischen Bevölkerung. Die Medien beschäftigen sich weniger mit nuklearen Langstreckenraketen aus dem Iran als mit den immer mehr werdenden religiösen Streitereien. Jede Gruppierung, und sei sie noch so klein, nimmt für sich in Anspruch, das echte, unverfälschte Judentum zu verkörpern.
Darüber zu schreiben, ist riskant, denn man wird, gerade im Ausland, leicht missverstanden. Für Außenstehende sind ultra-orthodoxe Juden nicht leicht voneinander zu unterscheiden. Was einer tut, prägt das Erscheinungsbild des ganzen jüdischen Volkes. Lesen Sie die Wahrheit über die Aufstände der orthodoxen Gruppierungen und wer dahinter steckt in der kommenden Februar-Ausgabe des Israel Heute-Magazins, das bringt was andere weglassen! Zum Bestellen des Israel Heute-Magazins oder der Online-Version Klicken Sie hier!
Kurznachrichten
Mittwoch, 4. Januar 2012
+++ Der Iran fordert mit seinem Raketenmanöver im Persischen Golf die USA heraus. Nicht, weil die Raketen Israel erreichen könnten, sondern weil der Iran damit die Ölroute im Golf blockiert. Nun werden noch schärfere Sanktionen gegen den Iran verhängt. Damit steht der Iran mit dem Rücken zur Wand und wird für Israel zu einer noch größeren Gefahr. +++ Der Jude Jerzy Kluger, der beste Jugendfreund von Papst Johannes Paul II., starb in Israel im Alter von 92 Jahren. Er beeinflusste den Papst zu seiner judenfreundlichen Politik worauf der Papst bei seinem letzten Israelbesuch die Juden um Vergebung bat. +++ Ab Februar verteuert sich in Israel der Strompreis um 9 Prozent, im Laufe des Jahres 2012 soll er sogar um insgesamt 30 Prozent ansteigen. +++
Jerusalem in Gefahr?
Dienstag, 3. Januar 2012
Die israelische Armee hat die Bedrohungslage für die einzelnen Großstädte im Land bekannt gegeben. Zum ersten Mal sieht das Militär Raketenanschläge auch auf Jerusalem voraus. Diese Bedrohungsszenarien werden vom Heimatfrontkommando erstellt und basieren auf Informationen des Geheimdienstes bezüglich der Pläne von Israels Feinden und deren Möglichkeiten. Die Stadtbezirke und Verwaltungen bekommen dann eine geschätzte Anzahl von Raketen, die in einem Konflikt auf Israels Großstädte abgefeuert werden könnten und Anleitungen, wie sie sich darauf vorbereiten können.
Jahrelang ist Israels Verteidigungsabteilung davon ausgegangen, dass beispielsweise die Hisbollah und Syrien Jerusalem nie attackieren würden, aufgrund der hohen arabischen Population und der heiligen muslimischen Stätten in der Hauptstadt.
Dezember: Anstieg der Terroranschläge gegen Israelis
Dienstag, 3. Januar 2012
Im vergangenen Monat wurde ein erheblicher Anstieg an Terrorangriffen gegen israelische Bürger verzeichnet, gab der Schin Beth-Sicherheitsdienst am Montag bekannt. Insgesamt wurden 81 Angriffe gezählt, gegenüber 44 im Monat November 2011. Der Oktober des Vorjahres (2011) sah nur 30 Angriffe. Allein in Jerusalem wurden 25 Vorfälle bezüglich der Sicherheit registriert, im November waren es in der Hauptstadt nur sieben. Die Bemühungen von Terroranschlägen entlang der Grenze zum Gazastreifen stiegen von 11 im November auf 30 im Dezember an. Im sogenannten Westjordanland – Judäa und Samaria - wurden 26 Terroraktivitäten verübt, die gleiche Zahl wie im Vormonat.
Beschwerde an UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon
Dienstag, 3. Januar 2012
Haim Jelin, der Vorsitzende des Eschkol-Regionalrates im Süden Israels, wo fast täglich Raketen und Mörsergranaten einschlagen, sandte einen Beschwerdebrief an Ban Ki-moon, den UN-Generalsekretär. In dem Schreiben brachte er die Sorge zum Ausdruck, Terroristen aus dem Gazastreifen könnten Phosphor-Sprengköpfe gegen die israelische Bevölkerung einsetzen. Am 1. Januar 2012, gegen 07.00 Uhr, wurden aus Gaza zwei Mörsergranatensalven abgefeuert, die auf Feldern im Eschkol-Regionalrat explodierten. Nach dem Einschlag der Granaten stellten die Bombenexperten fest, dass zwei der Granaten Phosphor enthielten. Die Nutzung von Phosphor gegen Zivilisten ist entsprechend der Genfer Konvention über verschiedene konventionelle Waffen verboten.
Israelischer Bildungsminister: „Schüler sollen die Bibel lieben“
Montag, 2. Januar 2012
Der israelische Bildungsminister Gideon Saar ist der Meinung, dass israelische Schüler die Bibel nicht nur lernen, sondern lieben sollten. In den letzten zwei Jahren hat der Minister versucht, die Qualität des Bibelunterrichts in israelischen Schulen zu verbessern. „Es ist nicht nur die Weitergabe von Wissen, sondern die Liebe zur Bibel, die den Kindern übermittelt werden muss“, sagte Saar im Interview mit Radio Arutz Scheva, welches kurz vor dem jährlichen Bibel Quiz stattfand. „Ich hoffe, dass die Einstellungen dem Bibelunterricht gegenüber sich bald zum positiven verändern werden.“
Jaffa Jarkoni verstorben
Montag, 2. Januar 2012
Eine der größten israelischen Sängerinnen, Yafa Yarkoni, ist am Neujahrstag im Alter von 86 Jahren gestorben. Sie war auch als sameret milhama („Kriegssängerin“) bekannt, weil sie besonders in Kriegszeiten vor der israelischen Armee auftrat. Sie stammte aus einer Familie von Bergjuden aus Kaukasien. 2000 wurde bei Jarkoni Alzheimer diagnostiziert. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat ihrer Familie sein tiefstes Beileid übermittelt und hervorgehoben, dass sie „eine der großartigsten Sängerinnen Israels und Preisträgerin des Israel-Preises für hebräische Gesangskunst war.“
Hamas-Führer trifft Aktivisten-Familien
Montag, 2. Januar 2012
Der Ministerpräsident der Hamas, Ismail Hanija, hat sich am Montag mit den Familien der neun im Mai 2010 umgekommenen türkischen „Mavi Marmara“-Aktivisten in der Türkei getroffen. Hanija besuchte das Schiff, mit dem die Aktivisten damals versuchten, Israels Seeblockade gewaltsam zu durchbrechen. Am Hafen von Istanbul hielt er eine Rede und denunzierte Israel aufs Schärfste. „Mit der Abschottung Gazas will Israel das palästinensische Volk entzweien“, sagte er und behauptete darüber hinaus, dass Israel den palästinensischen Widerstand zum Schweigen bringen wolle. Auch sagte er, dass Israel die Hamas zugrunde richten wolle. „Das Blut unserer Opfer wird die Gaza-Blockade durchbrechen, eure Opfer sind unsere Opfer und eure Verwundeten sind unsere Verwundeten“, so Hanijah weiter. Hanijah traf sich auch mit dem türkischen Ministerpräsidenten Erdoğan (Bild) in seiner Residenz.
Kurznachrichten
Montag, 2. Januar 2012
+++ Rechtsanwalt Jitzhak Molcho (Bild), der persönliche Gesandte von Ministerpräsident Netanjahu zu den Verhandlungen mit den Palästinensern, wird am Dienstag nach Amman, Jordanien, reisen, um an einem Treffen des Nahost-Quartetts teilzunehmen. Morgen treffen sich Israelis und Palästinenser zum ersten Mal nach über einem Jahr ohne direkte Gespräche. +++ Israels Bevölkerung wuchs im vergangenen Jahr um 4,2 Prozent auf 7,8 Mio. Einwohner und Israels Wirtschaft konnte 2011 ein Wachstum von 4,8 Prozent erreichen. Israels Bruttosozialprodukt stieg um 2,9 Prozent auf 31.100 Dollar pro Jahr und Person. +++ In Samangan, Afghanistan, wo früher die Seidenstraße zwischen Asien und dem Nahen Osten sowie Europa verlief, fand man in einer Höhle 150 uralte Schriftrollenfragmente jüdischer Texte in Arabisch, Judeo-Arabisch und Altpersisch. Wissenschaftler gehen davon aus, dass dieser Fund von den verschollenen Stämmen Israels stammt. +++

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