News Archive

Juni 2011

Ossarium der Hohepriestertochter entdeckt
Donnerstag, 30. Juni 2011
Forscher der Bar-Ilan-Universität und der Universität Tel Aviv haben den Fund eines 2000 Jahre alten Ossariums, einer Steinkiste zum Aufbewahren von Totengebeinen, bekannt gegeben. Sie stammt somit aus der Zweiten Tempelperiode und darin sollen die Gebeine der Tochter eines Hohepriesters gelagert worden sein. An dem Ossarium durchgeführte Tests ergaben, dass es sich um ein Original handele. Die Kiste wurde nicht während einer regulären Ausgrabung gefunden, sondern befand sich im Besitz von Antiquitätenräubern. Sie haben sie aus einer jüdischen Grabhöhle in der Elah-Ebene gestohlen, wo seinerzeit der Kampf zwischen David und Goliath stattgefunden hat.
„Israel droht Assad“
Donnerstag, 30. Juni 2011
Die kuwaitische Zeitung Al-Jarida hat am Dienstag berichtet, dass Israel gedroht hat, den syrischen Dikator Bashar Assad zu ermorden. Schlimmes werde ihm widerfahren, sollte er einen Angriff auf den jüdischen Staat initiieren. Die Drohung soll an Assad mittels Quellen in der Türkei übermittelt worden sein. Der Zeitung zufolge, wurde der israelische Auslandsgeheimdienst Mossad durch ungewöhnlichen Truppen-und Waffenausbau in Syrien aufmerksam und vermutet, dies könne auf einen bevorstehenden Angriff auf Israel hinweisen. Israelische Experten haben erklärt, dass Assad mit einer Attacke auf Israel von den Geschehnissen in seinem eigenen Land ablenken wolle.
Vortragsdaten und Kurznachrichten
Donnerstag, 30. Juni 2011
+++ Michael Schneider spricht heute Abend, Donnerstag, den 30. Juni um 19.30 Uhr in 14550 Gross Kreutz OT Götz, in der Evangelischen Kirche, Götzer Dorfstr. 36, Tel.: 0172-3175521; zum Thema: „Messianische Juden in Israel und ihre Identitätssuche“, inkl. einem Kurzbericht über die aktuelle Lage. +++ Organisatoren der neuen Gaza-Flottille gaben bekannt, dass ein weiteres Schiff, diesmal aus Irland, eine Motorschaden habe. Dies wird die Abfahrt der Schiffsgruppe weiterhin verzögern. Die „Saoirse“ hat über Nacht an einem türkischen Hafen angelegt. Der Sprecher dieser Flottille, Dror Feiler, sagte gegenüber dem israelischen Militärsender, dass es keine direkten Beweise gebe, dass Israel an dem Motorschaden schuld sei. +++ Netanjahus Regierung will die Nutzung von Handys bei den Insassen in israelischen Gefängnissen und besonders bei Mitgliedern der Hamas unterbinden. Der Besitz von Mobiltelefonen ist verboten, trotzdem versucht das Gefängnispersonal vergeblich den illegalen Handel mit den Telefonen zu stoppen. +++
„Israelis haben Gaza-Flottillen-Schiff beschädigt“
Mittwoch, 29. Juni 2011
Die Organisatoren der beschädigten Gaza-Flottille in Griechenland haben „israelische Marine-Taucher“ angeklagt, den Schaden verursacht zu haben. So wurde der Start des Schiffes „Juliano“, welches nach dem ermordeten Schauspieler Juliano Mer-Khamis benannt wurde, verschoben. 25 Aktivisten aus Griechenland, Schweden und Norwegen sollten an Bord des Schiffes Richtung Gaza fahren. Der schwedisch-israelische Musiker und einer der Organisatoren der Flottille, Dror Feiler (Bild), sagte zu Ynet, dass „ es nur einige Tage dauern wird, bis die Reparaturen abgeschlossen sind. Dann kann das Schiff starten.“ Feiler unterstützt mehrere pro-palästinensische Gruppen und hat seine israelische Staatsbürgerschaft abgegeben.
Umfrage unter Palästinensern und Israelis
Mittwoch, 29. Juni 2011
Die Palästinenser wollen die Verhandlungen mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu nicht wiederaufnehmen und sich im September direkt an die UNO wenden. Dies zeigte eine Umfrage des Harry S. Truman Forschungsinstituts für das Vorankommen des Friedensprozesses der Hebräischen Universität und dem Palästinensischen Zentrum für Politik und Meinungsumfrage in Ramallah. Demnach glauben 65 Prozent der Palästinenser, dass sie mit der Anerkennung ihres Staates zur UNO gehen sollten. Auch trotz Obamas Aussage, dass es ein Fehler sei, wenn sie dies tun würden. 65 Prozent der Israelis sind sich sicher, dass die Palästinenser diesen Schritt gehen werden. 61 Prozent der Palästinenser denken, sie sollten Präsident Obamas Bitte, die Verhandlungen mit Netanjahus Regierung wieder aufzunehmen, nicht nachgehen.
Kurznachrichten
Mittwoch, 29. Juni 2011
+++ Eine Großmutter, Ende 60, aus dem Zentrum Israels, hat 36 Millionen Schekel (3,4 Millionen Euro) im Lotto gewonnen. Zum ersten Mal in ihrem Leben hatte sie einen Lottoschein ausgefüllt und 203 Schekel (41 Euro) investiert. Damit wollte sie ihrem Mann zeigen, der schon lange Jahre Lotto spielt, wie man es richtig macht. +++ Bei Safed wurde gestern eine alte jüdische Tradition nach hunderten von Jahren erneuert. Am Grab des Thoragelehrten Jonathan Ben-Usiel in Amuka wurden tausend Schofarhörner geblasen, um den Himmel zu erschüttern, damit unverheiratete Männer und Frauen endlich ihre Ehepartner finden. +++ In der Pilotenschule der israelischen Luftwaffe in Hazerim bei Beer Scheva fand gestern ein weiterer Pilotenkurs seinen Abschluss. Unter den Absolventen marschierte die 20-jährige T. Sie ist eine religiöse junge Frau, die Geschichte geschrieben hat, weil sie die erst religiöse weibliche Teilnehmerin war, die dazu noch mit langem Rock marschiert ist. Mehr dazu in der nächsten Ausgabe von Israel heute.
Jordanien spielt falsches Spiel mit Israel
Dienstag, 28. Juni 2011
Das Welterbe-Komitee der UNESCO hat eine Petition von Jordanien akzeptiert, die Israel für die archäologischen Ausgrabungen in der Nähe des Mughrabi-Tores in Jerusalems Altstadt kritisiert. Weiterhin hat die UNESCO Israel aufgerufen, sofort jegliche Renovierungsarbeiten an der Mughrabi-Torbrücke, die vom Vorplatz der Klagemauer bis zur Al-Aksa-Moschee und dem Tempelberg führt, zu stoppen. Israel und Jordanien haben sich kürzlich geeinigt, dass die Brücke aus Sicherheitsgründen renoviert werde. Israel plant, eine neue Brücke an der Stelle zu errichten. Die jordanische Petition gegen die archäologischen Ausgrabungen wurde außerdem von Ägypten, dem Irak und dem Königreich Bahrain unterzeichnet. Australien, die Schweiz, Brasilien und Mexiko haben sich zwar gegen die stark anti-israelische Sprache in der Resolution geäußert, die Abstimmung hat es jedoch nicht beeinflusst.
„Flottille-Aktivisten werden versuchen, israelische Soldaten umzubringen“
Dienstag, 28. Juni 2011
Der israelische Armeesprecher hat Informationen bekannt gegeben, wonach die sogenannte Freiheits-Flottille einen gefährlichen Überfall auf israelische Soldaten plant. Dies würde geschehen, wenn die Soldaten wiederholt den Seeweg nach Gaza blockieren werden, wie sie es vor einem Jahr getan haben. „Chemische Stoffe wie Schwefel sind auf den Schiffen versteckt worden. Diese Stoffe sollen angezündet werden und die israelischen Soldaten in Brand setzen, sobald diese auf die Schiffe stürmen“, so haben hochrangige Militäroffiziere bei der gestrigen Sitzung des Regierungskabinetts erklärt. In den westlichen Medien versucht man, die zweite Gaza-Flottille als eine friedliche Aktion mit Hilfsgütern an die Palästinenser im Gazastreifen darzustellen. Ausländische Friedensaktivisten reden von einer gewaltlosen Aktion, um die Welt auf die Zustände im Gazastreifen aufmerksam zu machen und den Menschen dort zu helfen.
Kurznachrichten
Dienstag, 28. Juni 2011
+++ Zahlreiche arabische Gruppen des sozialen Netzwerkes Facebook rufen dazu auf, das Konzert der kolumbianischen Sängerin Shakira in Kairo abzusagen (Bild). Am 29. November ist ein Konzert der bekannten Popsängerin in der ägyptischen Hauptstadt geplant. Nun soll ihr jedoch die Einreise nach Ägypten verwehrt werden, weil sie den jüdischen Staat vergangene Woche besucht hat. Der Produzent des Konzertes, Waleed Mansour, wurde auch persönlich aufgerufen, die Show ausfallen zu lassen. +++ Der jährliche „Menschenhandel-Report“ des US-Außenministeriums hat Israel mit Dritte-Welt-Ländern, wie Pakistan oder Ruanda, gleichgestellt. Der am Dienstag veröffentlichte Bericht zeigte auf, dass „Israel sich nicht vollständig an die Mindest-Standards für die Eliminierung von Menschenhandel halte.“ 2010 kamen etwa 14.000 Flüchtlinge über Sinai nach Israel, im Vergleich dazu kamen 2009 nur 5.000. +++ Das israelische Bildungsministerium will die Nutzung von Handys in Schulen mit bestimmten Richtlinien zum Gebrauch einschränken. Der Internationale Gesundheitsverein (WHO-World Health Organization) hat angestrebt, die Mobiltelefone vollständig zu verbieten, da die Geräte ein erhöhtes Krebsrisiko herbeiführen.
Fünf Jahre sind zu viel
Montag, 27. Juni 2011
Am Samstag, den 25. Juni war der traurige Jahrestag der Entführung des israelischen Soldaten Gilad Shalit, der seit fünf Jahren von der Hamas gefangen gehalten wird. Shalit wurde damals bei einem Grenzangriff von Terroristen im Süden Israels entführt. Zwei andere israelische Soldaten wurden dabei getötet und fünf verwundet. Solche und ähnliche Angriffe auf Israel sind geschehen, obwohl Israel den Palästinensern den Gazastreifen ein Jahr zuvor überlassen hat. Die Familie des entführten Soldaten hat sich am Samstag vor Benjamin Netanjahus offizieller Residenz in Jerusalem versammelt. „Die Schwäche und Sturheit, die Netanjahu in diesem Prozess an den Tag gelegt hat, gefährden Gilads Leben und die Werte des Staates Israel“, sagte Vater Noam Shalit den Menschen, die gekommen waren, um die Familie zu unterstützen.
Israeli beinahe gelyncht
Montag, 27. Juni 2011
Eine falsche Abbiegung kostete einen Israeli fast das Leben. Ein Bote einer Transportfirma war versehentlich in das als israelfeindlich bekannte arabische Dorf Issawija, nördlich von Jerusalem, abgebogen. Zahlreiche vermummte Personen erkannten das israelische Nummernschild, blockierten den Weg und versammelten sich, um das Auto mit Steinen zu bombardieren. Sie haben den Mann ins Gesicht geschlagen und versucht, ihn aus dem Auto zu zerren. Er konnte sich kaum wehren, bis beherzte Einwohner des Dorfes ihn aus dem Auto und in eines der Häuser holten. Dort hielt er sich auf, bis eine Patrouille von Grenztruppen ihn abholte.
Zehn Jahre Einreiseverbot für Flottille-Journalisten
Montag, 27. Juni 2011
Israel hat gedroht, Journalisten, die an der Gaza-Flottille teilnehmen, ein bis zu einem Jahrzehnt langes Einreiseverbot nach Israel zu erteilen. Der Direktor des Pressebüros der israelischen Regierung, Oren Helman, nannte die Flottille „eine gefährliche Provokation, die von westlichen und radikal islamischen Elementen organisiert wurde, um die Hamas zu unterstützen. Journalisten und andere Medienelemente, die absichtlich das israelische Gesetz verletzen, wird der Eintritt nach Israel für zehn Jahre lang versperrt sein“, so Helman. Israels Generalstaatsanwalt hat dies genehmigt.
Kurznachrichten
Montag, 27. Juni 2011
+++ Ofir Akunis, Abgeordneter der Likud-Partei, legte ein Gesetz vor, dass die jährliche Annahme von Spenden aus dem Ausland für Nichtregierungsorganisationen (NRO) auf nur 20.000 Dollar (14.000 Euro) begrenzen soll. Das Gesetz definiert eine politische NRO als solche, wenn sie die National- und Sicherheitsagenda des Staates zum Ziel hat oder an diplomatischen Aktivitäten beteiligt ist. Damit soll unterbunden werden, dass NROs Spenden aus dem Ausland oder von internationalen Unternehmen wie der UNO oder der EU annehmen. +++ Der französische Botschafter für Menschenrechte, Francois Zimeray, sagte gegenüber der Jerusalem Post, dass die Freilassung von Gilad Shalit aus der Haft im Gazastreifen einen bedeutenden Schritt in Richtung eines Palästinenserstaates bedeuten könnte. +++ Der französische Botschafter in Israel, Christophe Bigot, besuchte am Samstag die Eltern des vor fünf Jahren entführten Soldaten in deren Protestzelt in Jerusalem. +++
Satellitensender in Englisch und Arabisch
Sonntag, 26. Juni 2011
Das ministerielle Gesetzgebungskomitee wird am Sonntag über ein Gesetz abstimmen, dass die Regierung verpflichtet, eine Satellitenfernsehstation einzurichten. Sie soll die Zuschauer rund um die Uhr in English und Arabisch auf dem Laufenden halten. Nachman Shai, der ehemalige Vorsitzende der Israelischen Sendungsbehörde und jetziger Abgeordneter der Kadima-Partei, legte dieses Gesetz vor. Damit soll ermöglicht werden, dass auch die Einwohner der arabischen Nachbarländer in ihrer Muttersprache aus erster Hand über die Geschehnisse in Israel informiert werden.
Hoher Anteil an Migrantenkindern in Tel Avivs Schulen
Freitag, 24. Juni 2011
Ein neuer Kindergarten in der Hatikva Nachbarschaft in Tel Aviv hat beschlossen, in wenigstens einer ihrer Klassen nur jüdische Kinder zu unterrichten. In diesem Klassenzimmer werden keine Kinder von Einwanderern akzeptiert. Solch einen Schritt hat es in Israel noch nicht gegeben. Die Gründe dafür liegen darin, dass die Zahl der Migranten im Süden Tel Avivs sehr hoch ist und somit auch die Zahl der Migrantenkinder in den Lehreinrichtungen. „Dies hat nichts mit Rassismus zu tun. Nur die Kinder im Süden Tel Avivs müssen zusammen mit Migrantenkindern lernen und jeder weiß, dass dies problematisch ist“, erklärte ein Vater.
Fünf russische Atomexperten tot
Freitag, 24. Juni 2011
Fünf führende russische Atomexperten, die am Bau des iranischen Atomreaktors beteiligt waren, sind beim jüngsten Absturz eines Passagierflugzeuges im Nordwesten Russlands ums Leben gekommen. Unter dem Toten war auch der russische Experte für Nukleartechnologie, Andrei Petrovich Trofimov, dessen Verlust laut russischen Quellen besonders schwer ist. Aus israelischen und russischen Quellen geht hervor, dass dieses Expertenteam für die Befestigung des iranischen Atomreaktors zuständig war und Buschahr für ein Erdbeben bis zur Stärke neuen auf der Richterskala vorbereiten sollten.
Internationales Rotes Kreuz fordert Lebenszeichen von Gilad Schalit
Freitag, 24. Juni 2011
Das Internationale Rote Kreuz hat sich an die palästinensische Terrororganisation Hamas im Gazastreifen gewendet, um ein Lebenszeichen des entführten israelischen Soldaten zu bekommen. Seit fünf Jahren befindet sich Gilad Schalit in palästinensischer Gefangenschaft ohne jemals von dem Internationalen Roten Kreuz besucht zu werden. „Gemäß internationaler und humanitärer Rechte hat Familie Schalit das volle Recht darauf, mit ihrem Sohn Gilad in Verbindung zu sein“, erklärte das Internationale Rote Kreuz. In Israel werden ab und zu Gerüchte laut, dass der israelische Soldat nicht mehr lebt.
Kurznachrichten
Freitag, 24. Juni 2011
+++ Yigal Amir (mitte), der Mann, der für den Mord an Premierminister Yitzchak Rabin 1995 inhaftiert ist, will nicht länger in Einzelhaft leben. Amir hat eine Bitte diesbezüglich beim Obersten Gerichtshof eingereicht. Er sitzt in einer Einzelzelle, weil er noch immer eine Gefahr darstelle und auch weil sein Leben durch andere Gefangene bedroht sein könnte. +++ Der Ministerpräsident von Hessen, Volker Bouffier, hat am Donnerstag an der Gedenkstätte Yad Vashem einen Kranz in der „Halle der Erinnerung“ niedergelegt. Bei seiner ersten Amtsreise nach Israel wurde der Minister unter anderem von seiner Ehefrau Ursula begleitet. Außerdem stehen die Pflanzung eines Baumes und ein Treffen mit Palästinensern in Ramallah auf dem Plan.
Schabbat-Lesungen und Kommentar
Freitag, 24. Juni 2011
„Korach“ 4. Mose 16,1 bis 18,32;
Prophetenlesung: 1. Samuel 11,14 – 12,22
Kommentar:
Unsere Parascha, Schabbatlesung, berichtet von der Rebbellion Korachs und seiner Rotte. Korach entstammte der levitischen Großfamilie Kehat. Zu ihm gehörten die bekannten Aufrührer Datan und Aviram. Insgesamt waren es 250 namhafte Männer, die sich gegen Mose „erhoben“ (hebr. jakumu), indem sie seine und Aarons Autorität als erwählte Leviten und Führer in Zweifel zogen. Laut der jüdischen Weisen war Korach einer der reichsten Menschen, die je gelebt haben – doch er war ebenso ein sehr eifersüchtiger Mensch.
Arie Deri kehrt in die Politik zurück
Donnerstag, 23. Juni 2011
Bei seiner Rede vor den Teilnehmern der Konferenz von Präsident Peres, sagte Arie Deri, dass er bei den kommenden Wahlen für die 19. Knesset als Kopf einer politischen Bewegung zu Wahl stehen werde. Außerdem wolle er mit seiner Erfahrung dem Volk weiter dienen. Deri war bereits Vorsitzender der sephardisch-orthodoxen Schass-Partei, bis er wegen einer Schmiergeldaffäre vor Gericht kam und zu einer Haftstrafe verurteilt wurde. Seine Aussage sorgte für politischen Aufruhr und die Meinungen über seine Rückkehr in die Politik sind größtenteils negativ.
Islamkritiker Wilders freigesprochen
Donnerstag, 23. Juni 2011
Der kontroverse holländische Politiker Geert Wilders wurde von seiner Anklage wegen „Hassreden“ über das „gewalttätige Potenzial des Islams“ und „Diskriminierung von Muslimen„ freigesprochen. Das Gericht in Den Haag hat entschieden, dass seine anti-Islam-Aussagen nur seiner politischen Debatte dienlich und somit zulässig seien. Wilders hat mehrmals geäußert, dass „der Islam von Natur aus gewaltbereit sei“. Der holländische Politiker ist darüber hinaus einer der größten Unterstützer Israels in Europa und versteckt dies nicht. „Israel ist wie ein Leuchtturm und die einzige Demokratie in einer dunklen und tyrannischen Region. Israel teilt die europäische Identität.“, sagte er.
Fußballverein im Verhör
Donnerstag, 23. Juni 2011
Der israelische Fußball erlebt ein neues Tief. Der Vorsitzende der israelischen Fußballvereinigung, Avi Luson, wurde gestern unter Verwarnung der Polizei verhört. Es besteht der Verdacht auf kriminelle Machenschaften von Personen aus dem Umkreis der Leitung des Fußballclubs HaPoel Petach Tikva. Die Polizeiakte in diesem Fall heißt „der zentrale Ball“. Außerdem wurden auch der Trainer von HaPoel Haifa, Nizzan Shirasi, und der vorherige Trainer von HaPoel Petach Tikva, Juval Naim, verhört. Von der Polizei wurde mitgeteilt, dass es sich bei der Enthüllung dieser Namen nur um die Spitze des Eisberges handele.
Kurznachrichten
Donnerstag, 23. Juni 2011
+++ Der Computerriese Apple hat am Donnerstag beschlossen, das „Dritte-Intifada“-App für die iPhones zu entfernen. Dieses Anwendungsprogramm enthält Information über Protestaktionen und Gewaltausübung gegen Israel. Die Streichung des Apps wurde ausgelöst durch einen Brief des israelischen Ministers für Information und Diaspora, Yuli Edelstein, an den Apple-Gründer und Direktor Steve Jobs. +++ Im Jahr 2010 stieg die Zahl der israelischen Millionäre gegenüber dem Vorjahr um 20,6 Prozent an. Laut eines Berichts der Investitionsbank Merryl Lynch gibt es demnach 10.153 Millionäre. 1.734 Personen wurden im vergangenen Jahr zu Millionären, 2009 waren es 8.419. +++ Finanzminister Yuval Steinitz empfing gestern in seinem Büro Beduinen-Schüler der Segev Shalom-Schule bei Beer Sheva, und gab ihnen eine Lehrstunde in Philosophie. Die Schüler sagten nach dem Treffen, dass er ihr Wissen sehr bereichert habe. +++ Sarah Netanjahu, die Frau des Ministerpräsidenten, besuchte das Lichterfestival in Jerusalem mit ihrem Sohn Jair. Sarah war begeistert wegen der Menschenmengen, die für das Festival nach Jerusalem gekommen sind.
Sängerin und UN-Sonderbotschafterin Shakira im Heiligen Land
Mittwoch, 22. Juni 2011
Shakira, 34, die kolumbianische Sängerin und UN-Sonder-botschafterin, hat Israel besucht. „Das Heilige Land ist der perfekte Ort, um darüber zur reden, wie wichtig es ist, in die Bildung und Erziehung der nächsten Generation zu investieren“, so der Popstar. Shakira, die den internationalen Durchbruch mit Hits wie „Hips don’t lie“, dem Fußballweltmeisterschaftssong „Waka Waka“ und vielen anderen schaffte, hat zahlreiche Wohltätigkeitsorganisationen für Kinder gegründet. Darunter auch eine Kampagne für globale Bildung. Am Dienstag hat sie dafür eine israelisch-arabische Schule in Jerusalem besucht. Außerdem hat die Sängerin eine Rede bei der dritten jährlichen Präsidentenkonferenz an der Seite von Präsident Shimon Peres gehalten.
Israelis boykottieren eigene Produkte
Mittwoch, 22. Juni 2011
Die Preise für Grundnahrungsmittel in Israel steigen ins Unermessliche. Israelische Familien haben trotz der stabilen Wirtschaft im Land schwer finanziell zu kämpfen. Während der letzten Abgeordnetendebatte überreichte ein Knessetmitglied Premierminister Benjamin Netanjahu während einer Diskussion bezüglich der hohen Lebenshaltungskosten einen Becher Hüttenkäse als ein „kostbares Geschenk“. Besonders die Debatte um den Hüttenkäse hat in Israel enorme Ausmaße angenommen. Viel Wut über die steigenden Preise hat sich angestaut und Israelis haben angefangen, ihre eigenen Produkte, insbesondere Hüttenkäse, zu boykottieren. Ein Becher kostet 1,40 Euro, jedoch ist der Preis im letzten Jahr über 40 Prozent gestiegen. Laut einer neuen OECD-Studie (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) sind in Israel Milchprodukte am drittteuersten weltweit, auf dem ersten und zweiten Platz stehen Japan und Norwegen.
Angriff auf Schmugglertunnel in Gaza
Mittwoch, 22. Juni 2011
Ein Kampfhubschrauber der israelischen Luftwaffe hat im mittleren Gazastreifen einen Schmugglertunnel angegriffen. Dies galt als Reaktion auf den jüngsten Beschuss der Eshkol-Region mit Mörsergranaten und Kassam-Raketen aus Gaza. Der Tunnel wurde von Terroristen gebaut und genutzt, um heimlich nach Israel einzudringen und Terroraktivitäten nachzugehen, so der Militärsprecher. Vom Militär wurde weiter mitgeteilt, dass diese Angriffe nicht toleriert werden und weiter gegen die Terroristen vorgegangen werde, die Raketen auf Israel abfeuern oder anderweitig gegen den Staat vorgehen.
Kurznachrichten
Mittwoch, 22. Juni 2011
+++ Am Mittwoch um 11.00 Uhr heulten die Sirenen landesweit und simulierten einen Raketenangriff auf alle Städte. Das israel-heute-Team ging auch, wie von der Heimatfront gefordert, in den Bunkerraum des Gebäudes (Bild). Das Regierungskabinett wurde heute im Rahmen der Übung zum ersten Mal in den geheimen Regierungsbunker in den Bergen Jerusalems gebracht. +++ Eine Delegation Knessetabgeordneter soll Jonathan Pollard im Gefängnis in den USA besuchen, um mit ihm die Trauer über seinen Vater zu teilen. Der Initiator des Besuchs ist der Knessetvorsitzende Reuven Rivlin, der es bedauert, dass die US-Administration es nicht als wichtig befunden hat, Jonathan zur Beerdigung seines Vaters für ein paar Stunden aus der Haft zu entlassen. +++ Ministerpräsident Netanjahu gratulierte dem türkischen Ministerpräsidenten Erdogan zu seinem Wahlsieg und schlug vor, die Beziehungen zwischen den beiden Ländern wiederaufzunehmen.
Israel enttäuscht von Bob Dylan
Dienstag, 21. Juni 2011
30.000 Israelis haben am Montag gehofft, dass der 70-Jährige Bob Dylan diesmal das Konzert seines Lebens geben würde. Ohne Begrüßung, mit 15 Liedern ohne Zugabe und überaus kühl dem Publikum gegenüber ist der amerikanische Jude, der mit bürgerlichem Namen Zimmerman heißt, aufgetreten. Nach exakt 90 Minuten beendete er das Konzert und ist dann wortlos wieder verschwunden. Gesungen hat er Lieder wie „Gonna change my way of thinking“ (aus dem Album „Slow train coming“, aus seiner Zeit als gläubiger Christ); „It‘s all over now, Baby Blue“; „Like a rolling stone“ und „Highway 61“.
Massenhochzeit in Zypern
Dienstag, 21. Juni 2011
154 israelische und russische Paare haben sich in einer Massenhochzeit in einem mittelalterlichen Schloss in Lanarca, Zypern, verheiraten lassen. Die Organisatoren hoffen, es mit der Aktion ins Guinness-Buch der Rekorde zu schaffen. Am Wochenende haben sich die Verliebten von Haifa aus mit dem Schiff auf den Weg nach Zypern gemacht. Dazu kamen hunderte Familienmitglieder und Freunde der Verlobten, sowie zahlreiche lokale Zyprer, die sich diesen Heiratsmarathon natürlich nicht entgehen lassen wollten. Der Organisator Natan Uretsky bringt israelische Paare schon seit Jahren für standesamtliche Heiratszeremonien nach Zypern. Unzählige Israelis trauen sich dort jedes Jahr.
Lieberman: „Palästinenserstaat macht Oslo-Friedensabkommen ungültig“
Dienstag, 21. Juni 2011
Außenminister Avigdor Lieberman sagte seinem EU-Gegenpart Catherine Ashton, dass eine einseitige Staatserklärung der Palästinenser das Oslo-Abkommen zunichtemachen würde. Das 1993-er Übereinkommen wurde im Rahmen gegenseitiger Koordination vereinbart und verbietet einseitige Schritte. Außerdem stellt es die Basis für wirtschaftliche und sicherheitsbedingte Kooperation zwischen Israel und den Palästinensern dar.
Kurznachrichten
Dienstag, 21. Juni 2011
Drei Schauspieler der amerikanischen Fernsehserie „Grey’s Anatomy“ (Bild), die in Deutschland von Pro Sieben ausgestrahlt wird, haben Israel besucht. Sie kamen im Rahmen der Initiative „America‘s Voices in Israel“ (dt: „Amerikas Stimmen in Israel“), einer Organisation, die einflussreiche Menschen nach Israel bringt, um falsche Auffassungen über den jüdischen Staat richtig zu stellen. Im Hadassah Ein Kerem Krankenhaus in Jerusalem durften die Stars die neueste modernste Robotertechnik für die Chirurgie „ausprobieren“. +++ Auf einer Veranstaltung für jüdische Geldgeber seiner Wahlkampfkampagne hat US-Präsident Obama die Beziehungen zwischen Jerusalem und Washington als „unerschütterlich“ bezeichnet.
Sind Juden und Palästinenser verwandt?
Montag, 20. Juni 2011
Im Schatten des israelisch-palästinensischen Konflikts um das Gelobte Land offenbaren sich immer mehr Palästinenser: Ganze Familien verspüren den Wunsch, zum Judentum zurückzukehren. Zwischen Religion (Judentum) und Land, wählten ihre Vorväter die Treue zum Boden. Dafür waren sie genötigt, zum Islam überzutreten. Auf unseren Streifzügen im biblischen Kernland haben wir zahlreiche Palästinenser angetroffen, die uns von ihren jüdischen Vorfahren erzählten. Wir bedauern, dass wir nicht alles veröffentlichen dürfen, was wir in unseren Gesprächen erfahren haben. (Lesen Sie den vollständigen Artikel in der neuen Juli Ausgabe des Magazins Israel heute!)
Telefon-Sturm aufs Weiße Haus
Montag, 20. Juni 2011
Zwei Kampagnen wurden am Sonntag gestartet, um dem israelischen Gefangenen in den USA, Jonathan Pollard, zu ermöglichen, die Beerdigung seines kürzlich verstorbenen Vaters zu besuchen. Sein Vater wird Montagmorgen im Bundesstaat Indiana beerdigt. In einer weitläufigen Anrufaktion haben Aktivisten versucht, Pollards kurzzeitige Freilassung aus dem Gefängnis in Butner, North Carolina, zu erwirken. Außerdem wurde starker Druck auf Premierminister Benjamin Netanjahu ausgeübt. Die Aktivisten haben die Telefonnummer des Weißen Hauses veröffentlicht und darauf hingewiesen, schnell anzurufen. Gleichzeitig werden sich Aktivisten vor der amerikanischen Botschaft in Tel Aviv versammeln, ausgerüstet mit Bannern wie: „Obama: Zeig einen Funken Menschlichkeit. Lass Pollard seinen Vater zur letzten Ruhestätte begleiten!“
UNO: Wieder ist Israel Schuld
Montag, 20. Juni 2011
Wiederholt hat die UNO-Vollversammlung mit automatischer Mehrheit gegen Israel gestimmt. Nur die USA, Kanada und Palau haben mit dem Judenstaat gestimmt. 154 von 192 Mitgliedstaaten haben der politischen Agenda des UNO-Menschrechtsrates – United Nations Commission on Human Rights (UNCHR) – zugestimmt, dass Israels Verletzungen der Menschenrechte der Palästinenser gemäß dem neuen „Artikel 7“ separat verurteilt werden können. „Dies ist eine Frechheit, dass die Welt automatisch die einzige Demokratie im Nahen Osten für Menschrechte anklagt, und in den arabischen Staaten Menschen auf den Straßen abgeschlachtet werden“, sagte Israels UNO-Botschafter Ron Prosor.
Vortrag in Preetz
Montag, 20. Juni 2011
Ludwig Schneider spricht morgen, Dienstag. 21. Juni 2011, um 19.00 Uhr in 24211 Preetz, Kührener Str. 2, Pastor H-G. Starr, Tel.: 04342-798802. Thema: "Israel aktuell, neuer Naher Osten"
Kurznachrichten
Montag, 20. Juni 2011
+++ Am Sonntagmorgen hat ein Araber aus dem palästinensischen Autonomiegebiet versucht, Soldaten an einem Checkpoint in der Nähe von Kfar Saba mit einem Messer zu erstechen. +++ Sieben Stunden kämpften am Samstag zahlreiche Feuerwehrleute auf den Golanhöhen gegen einen Großbrand an. 2000 Dunam (2 Quadratkilometer) natürlichen Walds sind in Flammen aufgegangen. Zwei Flugzeuge der neuen Feuerlöscheinheit haben daran teilgenommen. +++ Der Protest der Bürger gegen den hohen Preis von Hüttenkäse (Bild) in Israel hat es bis in die Knesset geschafft. Der Wirtschaftsausschuss will eventuell eine parlamentarische Untersuchungskommission beauftragen, den Preisanstieg bei Lebensmitteln zu überprüfen.
Türkei will für Palästinenserstaat stimmen
Freitag, 17. Juni 2011
Der türkische Präsident Abdullah Gül hat in der japanischen Zeitung Nikkei verkündet, dass die Türkei für die einseitige palästinensische Staatsgründung in der UN stimmen wird. „Ich hoffe, dass ein unabhängiger palästinensischer Staat innerhalb der 1967er Grenzen gegründet werden kann“, wurde er am Donnerstag in der Zeitung zitiert. „Die Türkei ist einer der stärksten Unterstützer der Palästinenser.“ Außerdem sagte er, es gäbe „keine Zweifel“, dass die Türkei für die Resolution der Palästinenser stimmen wird.
Abgeordnete besuchen Josefs-Grab bei Tageslicht
Freitag, 17. Juni 2011
Am Dienstagmorgen besuchten acht Knessetabgeordnete das Grab Josefs in Nablus. Dies war das erste Mal seit Oktober 2000, dass Israelis bei Tageslicht dort Zugang hatten, denn es liegt in Gebiet A, in dem die palästinensische Autonomiebehörde volle Verantwortung hat. Entsprechend dem Zweiten Oslo-Abkommen von 1995 muss die PA jedoch unbehinderten Zutritt zu den jüdischen Heiligen Stätten auf ihrem Gebiet gewährleisten. Derzeit erlaubt das israelische Militär nur nächtliche Besuche mit Bewachung. Die Abgeordneten, Michael Ben Ari (Nationale Einheit), Danny Danon (Likud), Zippi Hotoveli (Likud), Arye Eldad (Nationale Einheit) sagten allesamt, dass man daran arbeiten werde, das Grab wieder unter israelische Kontrolle zu bringen.
Verbraucherpreisindex im Mai gestiegen
Freitag, 17. Juni 2011
Das Zentralamt für Statistik teilte mit, dass der Verbraucherpreisindex (VPI) aufgrund gestiegener Preise für Wohnen, Obst und Bekleidung im Mai um 0,5 % angestiegen ist. Preissprünge in folgenden Sparten beeinflußten den Index: Frischobst (3,9%), Kleidung (3,1%), Wohnen (1,1%) und Benzin (0,76%). Hingegen fielen die Preise bei Autos (7,7%), frischem Gemüse (7,7%) und auch im Bereich der Optik (4,3%). Stanley Fischer, der Chef der israelischen Zentralbank muss kommende Woche entscheiden, ob der Zinssatz in Anbetracht des VPI-Anstiegs angehoben werden muss oder gleich bleibt.
Kurznachrichten
Freitag, 17. Juni 2011
+++ Nach einer zweimonatigen Pause entlang der Grenze zwischen Israel und Gaza wurde gestern Abend eine Kassam-Rakete aus dem Gazastreifen auf den Süden Israels abgefeuert. Sie landete in einem Feld, richtete jedoch keinen Schaden an. Am 18. April war zuletzt eine Rakete in Israel eingeschlagen. +++ Israel hat am Donnerstag eine türkische Ladung an medizinischen Waren in den Gazastreifen transportiert. Die Medikamente, Verbandsmaterialien und andere medizinische Ausstattung wurden von der nationalen türkischen Rotkreuzgesellschaft „Türkischer Roter Halbmond“ zur Verfügung gestellt. +++ Bemüht, die Unfälle bei Übungsflügen in der israelischen Luftwaffe zu verhindern, hat diese begonnen, seine Piloten in ein Seminar zu schicken. Dort lernen sie, sich einen gesunden Lebensstil anzueignen. Einer der Lehrer wird Israels Basketballstar bei der NBA, Omri Casspi (Bild), sein, der darüber sprechen wird, wie wichtig guter Schlaf und richtiges Essen ist. +++ Popstar Shakira wird die am 21. Juni in Jerusalem beginnende dreitägige Konferenz des Präsidenten Schimon Peres mit einer Ansprache eröffnen. +++ Am 16. Juni 1974, nur einige Monate nach dem Jom-Kippur-Krieg, besuchte US-Präsident Richard Nixon Israel. Er war der erste Präsident, der jemals Israel besuchte. +++
Schabbatlesungen und Kommentar
Freitag, 17. Juni 2011
Schlach Lecha – Sende dir:
4. Mose 13,1-15,41; Prophetenlesung: Josua 2,1-24 Kommentar: Unsere Parascha, Schabbatlesung, dieser Woche handelt von den zwölf Kundschaftern. In der Ursprache der Bibel heißt Kundschafter „méragel“, was heute für Spion benutzt wird - d.h. Mose sandte den „Mossad“, um das versprochene Land auszuspionieren: ob es bewohnt ist, ob es militärisch stark ist, ob die Städte ummauert sind oder es nur Zeltstädte gibt und ob es fruchtbar oder bodenarm sei.(13,18-20). Das sind legitime Fragen.
Ron Prosor neuer Botschafter bei der UNO
Donnerstag, 16. Juni 2011
Ron Prosor, der mehr als zwei Jahrzehnte für Israel diplomatisch tätig war, wird den jüdischen Staat künftig bei den Vereinten Nationen vertreten. Am Donnerstag hat er den Posten von seinem Vorgänger, Meiron Reuven, übernommen. „Es ist mir eine große Ehre, Israel auf der diplomatischen Ebene bei der UNO vertreten zu können. Es ist ein Vorrecht, dem Staat dienen zu können. Ich bin mir sicher, dass es mir und meinem Team gelingen wird, Israels Agenda vorzubringen und den Interessen des Staates nachzugehen, sei es auf politischer Ebene oder in Sicherheitsangelegenheiten.
Seltene Mondfinsternis
Donnerstag, 16. Juni 2011
Am Mittwochabend konnte man im zentralen Israel eine besonders seltene zentrale Mondfinsternis erleben. Dabei passiert der Mond durch das Zentrum des Erdschattens. Der Himmel war fast wolkenfrei und der Mond hatte eine leicht rötliche Färbung. Ira Machefksy, der „Sternenmann von Mitzpe Ramon“, ein Astrologe und Internetblogger, sagte der Jerusalem Post, dass diese Mondfinsternis mit 100 Minuten außergewöhnlich lang war.
Übung für Raketenangriff
Donnerstag, 16. Juni 2011
Ab kommenden Sonntag wird eine nationale Notstandsübung, an der die ganze Bevölkerung teilnehmen soll, durchgeführt. Diese Übung, genannt „Wendepunkt 5“, soll fünf Tage lang andauern und den Fall eines plötzlichen Raketenangriffs und Krieges gegen Israel simulieren. Am Mittwoch nächster Woche werden landesweit zweimal die Sirenen heulen. Einmal um 11.00 Uhr, bei der die arbeitende Bevölkerung an ihren Arbeitsplätzen die Bunker oder Unterstände aufsuchen soll. Das zweite Mal abends um 19.00 Uhr, wo die Bürger auffordert sind, die sicheren Räume in ihren Häusern aufzusuchen.
Kurznachrichten
Donnerstag, 16. Juni 2011
+++ Die israelische Polizei hat am Mittwoch den ersten muslimischen Stellvertreter des Generalinspektors ernannt. Jamal Hakroush ist sehr stolz über seine Beförderung. „Ich habe auf diesen Posten hingearbeitet und er öffnet mir ganz neue Türen. Ich bin glücklich, dass die israelische Polizei mich aufgrund meiner Leistungen und Qualifikationen ausgewählt hat“, sagte er in einem Interview mit Ynet . „Ich stehe zu meiner Religion und meinen Wurzeln und in meiner ganzen Zeit bei der Polizei wurde ich deswegen kein einziges Mal diskriminiert oder benachteiligt.“
Neuer Wasser-Vergnügungspark in Gaza
Mittwoch, 15. Juni 2011
In Khan Younis, im Süden Gazas, wurde ein neuer Vergnügungspark mit Wasserrutschen, Karussells, Spielplätzen und saftigen grünen Wiesen eröffnet. Unzählige Fotos zeigen die Bewohner fröhlich und ausgelassen. Die Stadt Khan Younis wird von den Medien oft als „Flüchtlingslager“ betitelt. Es gibt nur sehr wenige ausländische Journalisten, die den Park bisher besucht haben. Das internationale Medieninteresse an Vergnügungsparks in Gaza hält sich in Grenzen.
Der ägyptische Journalist Ashraf Abu al-Hooul jedoch besuchte Gaza mehrmals und stellte fest, „dass der Luxus vorherrschend ist, besonders entlang der Küste von Gaza sieht man große Hotelresorts. Außerdem sind die Geschäfte voll mit Luxusartikeln. Es ist vielleicht eine offizielle und politische Belagerung durch Israel, aber sicherlich keine, die sich auf die Wirtschaft in Gaza ausgewirkt hat.“ Auf unserer Facebook-Seite israel heute - Magazin, Jerusalem sind mehr Fotos des neuen Wasserparks in Gaza zu sehen!
Israelische Marine „übt“ für Gaza Flottille
Mittwoch, 15. Juni 2011
Die Lektionen, die aus der „Mavi Marmara – Flottille“ von 2010 gelernt wurden, sollen in Vorbereitung auf die kommende Flottille, behilflich sein. Mit einer groß angelegten Übung am Mittwoch wird die Marine versuchen, sich auf die geplante Flottille von 15 Schiffen, die Israels Seeblockade durchbrechen wollen, vorzubereiten. In mehreren Simulation soll die Übernahme feindlich gesinnter Schiffe geprobt werden. Unter den Übungsschiffen wird die „Flottille 13“, besser bekannt als die „Shayetet 13“, neben anderen Marineeinheiten und Spezialeinheiten, dabei sein. „Wenn wir nur eines der Schiffe durchlassen, werden andere mit gefährlichen Waffen und Kriegsmitteln schnell folgen“, sagte ein Offizier der israelischen Armee zu Ynet. Das Militär ist mit neuen nicht-tödlichen Mitteln ausgestattet, um die Schiffe zu stoppen.
Israelische Diplomaten treffen „den Spion“ in Kairo
Mittwoch, 15. Juni 2011
Am Dienstag haben sich israelische Diplomaten in Kairo mit Ilan Grapel getroffen. Dieser ist vor zwei Tagen von den ägyptischen Behörden auf Verdacht der Spionage festgenommen worden. Das Außenministerium gab bekannt, dass die Diplomaten ihn in einer guten Verfassung angetroffen haben. Ein Sprecher des Ministeriums teilte mit, dass sein Büro mit den relevanten Instanzen in Ägypten und den USA in Kontakt sei. Die israelische Regierung arbeite im Geheimen daran, ihn freizubekommen. Grapel fällt unter amerikanische Gerichtsbarkeit, da er mit seinem amerikanischen Reisepass nach Ägypten einreiste.
Kurznachrichten
Mittwoch, 15. Juni 2011
+++ Der Mai war ein Rekordmonat für den Tourismus in Israel. Fünf Prozent mehr Touristen als im Mai 2010 haben das Heilige Land besucht. 308.000 Besucher wurden gezählt, von denen 269.000 Touristen waren. 40.000 kamen nur für einen Tag und 16.000 trafen via Kreuzfahrtschiff in Israel ein. +++ Umweltminister Gilad Erdan und Infrastrukturminister Usi Landau riefen Finanzminister Yuval Steinitz auf, Personen in seinem Ministerium, die gegen den Bau eines Gas-Kraftwerks bei Ashkelon sind, das Handwerk zu legen. Das umweltfreundliche Gas-Kraftwerk soll anstelle des bestehenden Kohlekraftwerks treten. +++ 50 Facebook-Freunde des Ministers für Regierungsdienste Michael Eitan sind gestern dessen Einladung in die Knesset nachgegangen. Unter den Besuchern waren junge und alte, religiöse und säkulare Menschen. „Ich danke Mark Zuckerberg, der dieses Treffen möglich gemacht hat. Dies ist das erste Event dieser Art in der Knesset“ so Eitan zu seinen Freunden.
Netanjahu trifft Berlusconi
Dienstag, 14. Juni 2011
Premierminister Benjamin Netanjahu hat sich am Montag mit seinem italienischen Gegenpart Silvio Berlusconi getroffen. Auf einer Pressekonferenz sagte Netanjahu, Israel wolle die angespannten Beziehungen zu der Türkei verbessern. Es sei nie Israels Wunsch gewesen, dass sich die Beziehungen der beiden Länder derart verschlechtern. „Wir wollen keine angespannte Beziehung zu der Türkei“, so der Premierminister. Außerdem hat er Berlusconi gedankt, dass Italien sich gegen die UNO-Anerkennung des palästinensischen Staates ausgesprochen hat. Netanjahu hat auch die enge Freundschaft zwischen Italien und dem jüdischen Staat gelobt.
„Ich lese täglich den Koran und die Bibel“
Dienstag, 14. Juni 2011
So verkündete der ehemalige Premierminister Großbritanniens und heutige Sondergesandte des Nahost-Quartetts, Tony Blair, der englischen Zeitung Observer. „Ich lese die beiden Bücher, um die politischen Ereignisse in der Welt besser verstehen zu können. Und außerdem mehr über den Ort zu erfahren, an dem ich heute tätig bin.“ Darüber hinaus hat Blair in seinem Gespräch mit der Zeitung zugegeben, dass er heute viel mehr über den israelisch-palästinensischen Konflikt weiß, als er 2007 als Parteichef der Labour-Partei und Premierminister tätig war. Trotz seinen intensiven Bemühungen, beide Seiten zum Frieden zu führen, ist es Blair in den letzten fünf Jahren nicht gelungen.
„Das Volk Israel gedenke“ oder „Gott gedenke“?
Dienstag, 14. Juni 2011
Im israelischen Militärstab ist man sich uneinig, wie man das Jiskor-Gebet für die Gefallenen Israels beten soll. Üblich war das Gebet „Jiskor Am Israel et Banav u Bnotav“ was übersetzt „das Volk Israel gedenke seiner Söhne und Töchter“. Dies war gültig für viele Jahre. Nun bestehen israelische Militärrabbiner wie auch religiöse Familienangehörige auf einer Änderung des Wortlautes zu „Jiskor Elohim et Banav u Bnotav“, was „Gott gedenke seiner Söhne und Töchter“ bedeutet. Dies ist wie üblich ein geistlicher Streit zwischen den religiösen und säkularen Juden im Land. Was das Volk Israel in all seinen Variationen vereint, ist das Volk selbst. So behaupten säkulare Juden, die darauf bestehen, Israel dürfe als Volk die gefallenen Söhne und Töchter nicht vergessen.
Kurznachrichten
Dienstag, 14. Juni 2011
+++ Israels Staatskontrolleur, Micha Lindenstrauss (Bild), und seine unabhängige Behörde prüft auch Beschwerden aus der Bevölkerung. Der Report für das Jahr 2010 weist insgesamt 14.000 Beschwerden auf. Die meisten Beschwerden, 1.332 an der Zahl, richteten sich gegen die Sozialversicherung, 689 gegen die Polizei und 482 gegen das Finanzministerium. +++ Gestern regnete es in Haifa, Karmiel, Safed und Rosch Pina mehrere Minuten lang. In Haifa gab es 6 mm Regen Niederschlag. Vom meteorologischen Dienst wurde mitgeteilt, dass dies alle paar Jahre Mitte Juni vorkomme und deshalb nicht außergewöhnlich sei. +++ Nazareth Illit, der jüdische Teil der Stadt Nazareth, hat die ältesten Einwohner des Landes: 102 Personen sind über 100 Jahre alt, acht sogar schon 103 Jahre. Insgesamt leben dort etwa 41.000 Menschen.
Angeblicher Mossad-Agent in Ägypten verhaftet
Montag, 13. Juni 2011
Die ägyptische Polizei hat einen angeblichen israelischen Mossad-Agenten festgenommen. Ägyptens staatliche Presseagentur hat am Sonntag Bilder dieses „Agenten“ veröffentlicht, die ihn auf einem Protestmarsch in Kairo zeigen. Der Mann, den sie „Ilan Grapel“ nennen, wird der Spionage angeklagt und dem Aufhetzen von ägyptischen Jugendlichen gegen die Autoritäten nach Präsident Mubaraks Sturz. Aus Jerusalem wurden die Anschuldigungen abgewiesen und die Quellen als unzuverlässig eingeschätzt. Ein Sprecher des israelischen Außenministeriums sagte zu Ynet, dass „mehrmals im Monat solche Anschuldigungen geäußert werden, um das feindliche Bild Israels aufrecht zu erhalten.“ Laut der ägyptischen Presse habe der Israeli auf dem Tahrir-Platz in Kairo jungen Ägyptern Geld gegeben und sie aufgefordert, sich gegen die Armee zu gruppieren.
Muslime bewerfen jüdische Beter mit Steinen
Montag, 13. Juni 2011
Israelische Sicherheitskräfte haben am Wochenende den Tempelberg gestürmt, weil Muslime von dort aus Steine auf betende Juden an der Klagemauer geworfen haben. Drei junge Araber wurden verhaftet und die Dutzenden von Protestlern hat man unter Kontrolle gebracht. Glücklicherweise konnten die jüdischen Betenden den Steinen ausweichen und niemand wurde verletzt. Bisher war der Zutritt zum Tempelberg am Freitag nur Muslimen über 50 Jahren erlaubt, um genau solche Gewaltausbrüche zu vermeiden. Auch im Jordantal wurde eine kleine jüdische Gemeinde am Freitag von randalierenden Muslimen überfallen.
Angriff auf iranische Atomanlagen verhindert
Montag, 13. Juni 2011
Vor etwa einem Jahr wollten Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Ehud Barak die iranischen Atomanlagen bombardieren. Aber durch das Veto des Generalstabschefs Gaby Ashkenasi, Mossad-Chef Meir Dagan, Schin-Beth-Chef Yuval Diskin und Amos Yadlin, dem Chefs des militärischen Geheimdienstes, konnte dies verhindert werden. So berichtete der israelische Journalist Usi Machneimi der britischen Sunday Times. Barak solle bei einem internen Treffen gesagt haben, dass es jetzt an der Zeit sei, einen Angriff durchzuführen, sonst würde man den „Zug verpassen“.
Kurznews
Montag, 13. Juni 2011
+++ Ministerpräsident Netanjahu ist mit Mitgliedern seines Regierungskabinetts nach Rom geflogen, um die italienische Regierung davon zu überzeugen, dass eine einseitige UNO-Anerkennung des Palästinenserstaates ein Rückschlag für den Frieden ist. +++ Die erst vor drei Monaten unter den Palästinensern vereinbarte Einheitsregierung von Hamas und Fatah, steht kurz vor dem Aus. Die militante Hamas Fraktion im Gazastreifen will den Fatah-Führer Fayyad nicht als Regierungschef akzeptieren. +++ Über eine Million Passagiere frequentierten im Monat Mai Israels Internationalen Ben Gurion Flughafen. Dafür wurden 8.457 Flugzeuge abgefertigt.
Olmert: Ich wußte nicht wie viele Vielflieger-Punkte zusammenkamen
Freitag, 10. Juni 2011
Bereits vier Tage gibt der ehemalige Ministerpräsident Ehud Olmert bei den Behörden Zeugnis ab und lehnte ab, dass er die Vielflieger-Punkte des Rishon-Tours-Reisebüros ausnutzte, wenn er für sich und seine Familie Flüge ins Ausland buchte. Er behauptet vor dem Jerusalemer Magistratsgericht, nicht in den Prozeß der Buchung der Reisen verwickelt gewesen zu sein und deutete an, dass eventuell das Reisebüro ein Interesse gehabt haben könnte, Spendengelder von Organisationen zu nutzen anstatt der zur Verfügung stehenden Vielflieger-Punkte.
Abbas möchte von September-Staatsausrufung absehen
Freitag, 10. Juni 2011
PA-Chef Mahmud Abbas möchte gerne von der Ausrufung eines Palätinenserstaates durch die UNO im September abstand nehmen und die Friedensverhandlungen mit Israel wieder aufnehmen, berichtete am Donnerstag die Nachrichtenagentur Associated Press indem sie anonyme palästinensische Quellen zitierte. Jedoch stehe er starkem Druck gegenüber, was diesen Schritt fast unmöglich macht. Sein Rückzug beruht darauf dass die US-Regierung sich weigert diesen Staat anzuerkennen. Mit der Bekanntgabe des September-Planes hat sich Abbas nur wenig Manövrierraum gelassen und steht in der Gefahr seine Glaubhaftigkeit zu verlieren und könnte aus diesem Grunde allein diese Staatsausrufung durchziehen. Ein Beamter meinte, dass man in der Falle sitze, denn man wisse nicht wie man nach dieser Staatsgründung weiter vorgehen soll.
Rechtsanwalt will klagen
Freitag, 10. Juni 2011
Rami Abu Gabel, ein drusischer Rechtsanwalt von den Golanhöhen, gab am Donnerstag bekannt beim Obersten Gerichtshof eine Petition wegen übermäßiger angebrachter Gewalt seitens des Militärs gegen die Demonstranten am Naksa-Tag an der israelisch-syrischen Grenze vorlegen zu wollen. "Man nutzt keinen Hammer gegen Fliegen", so Abu Gabel, denn die Demonstranten auf beiden Seiten der Grenze seien unbewaffnet gewesen. Das Militär habe den Umständen entsprechend zu viel Waffengewalt angewendet. Gegenüber der Jerusalem Post sagte der Rechtsanwalt, dass er vor Ort gewesen sei und viele Demonstranten bei Majd al Shams durch Inhalieren von Tränengas verletzt wurden und ein Junge medizinische Betreuung benötigte.
Schabbatlesungen und Kommentar
Freitag, 10. Juni 2011
Beha´alotcha – Wenn du die sieben Lampen aufsetzt:
4. Mose 8,1-12,126. Prophetenlesung: Sacharja 2,14-4,7.
Kommentar:
An diesem Schabbat lesen wir zuerst von dem siebenarmigen Leuchter, der Menorah, die im Heiligtum stand. Dann von der Aussonderung und Reinigung der Leviten, denn „sie sind Mir ganz zu eigen gegeben...“ (8,16). Im Gegensatz zu den Priestern, die ihren Dienst ab einem Alter von 30 Jahren ausüben, können die Diener, d. h. die Leviten, schon von 25 Jahren an ihren Gottesdienst im „Haus des Herrn“ beginnen, doch nicht über das 50. Lebensjahr hinaus (8,24-25).

In Kapitel 9 lesen wir vom ersten Pessach-Fest, das im „zweiten Jahr nach dem Auszug“ ganz nach Vorschrift gefeiert wurde. Doch hier gab es das Problem, dass einige sich an den Körpern Verstorbener unrein gemacht hatten. Die Frage war: Warum soll es ihnen verwehrt sein, die Opfergabe des HERRN zur festgesetzten Zeit darzubringen? Doch Mose übereilte sich nicht mit einer raschen Antwort, er fragte in allem Gott.

Israelis und die sozialen Netzwerke
Donnerstag, 9. Juni 2011
Eine Studie der internationalen Firma ComScore hat die Nutzung der verschiedenen sozialen Online-Netzwerke gemessen. Dabei wurde festgestellt, dass die Israelis in der Nutzung des Netzwerkes Facebook auf Platz 1 weltweit stehen. Pro Monat verbringt ein israelischer Nutzer durchschnittlich 10,7 Stunden auf Facebook und schlägt die Zeit mit chatten, Fotos hochladen und dem Aktualisieren des Gemütszustandes tot. Israelische Analytiker sind darüber nicht überrascht und meinen, dass dies einem rein sozialen Verhalten zugrunde liege. Diese Netzwerke sind Plattformen für Gespräche und Beziehungen.
Jahrestreffen der messianischen Juden
Donnerstag, 9. Juni 2011
Hunderte messianische Juden nutzen das Schawuot-Fest zu ihrem traditionellen jährlichen Treffen, das meist in Yad Hashmona, wo viele messianische Juden wohnen, westlich von Jerusalem, abgehalten wird. Neben den Familientreffen steht auch die Musik und Anbetung im Mittelpunkt, und darüber hinaus gibt es Bibellehre, Tänze und Stände für den Verkauf von Büchern und Kunstgegenständen.
Tausende Israelis besuchen zum Fest die Parkanlagen
Donnerstag, 9. Juni 2011
Etwa 200.000 Israelis haben am gestrigen Schawuot-Fest die Naturparks des Jüdischen Nationalfond (KKL: Keren Kayemed Le’Israel) im Land besucht. Der KKL teilte mit, dass zahlreiche Familien in den Parks gezählt wurden, die die Gelegenheit nutzten, zu picknicken und zu grillen. Außerdem haben auch viele Radfahrer die neuen Radwege der vielen Parks getestet.
Syrien fördert Blutbad an Israels Grenze, um die Welt von seinem abzulenken
Dienstag, 7. Juni 2011
Die blutigen Zusammenstöße zwischen den israelischen Sicherheitskräften und den Palästinensern auf den Golanhöhen machen Israels Regierung ernsthafte Sorgen. Am letzten Sonntag sind laut verschiedenen Angaben 13 Palästinenser und Syrer ums Leben gekommen als diese den israelischen Grenzzaun stürmten und nach Israel eindringen wollten. 350 Menschen sind dabei verletzt worden. Im israelischen Rundfunk debattierten Minister, ob solche Angriffe mit noch größeren Ausmaßen an den israelischen Grenzen überhaupt zu stoppen sind? „Was passiert oder wie können wir uns vorbereiten, wenn tausende, zehntausende oder hunderttausende palästinensische Zivilsten Israels Grenzen im Norden, Osten und Süden stürmen“, fragte Fuad Ben Elieser im Rundfunk und gab sich selbst die Antwort: „Das ist nicht möglich!“ Israel wird in diesem Fall nicht in der Lage sein, solch eine Welle zu bremsen, ohne von der gesamten Welt für ein Blutbad angeklagt zu werden.
Wer sind die Jeschuistim? (Jesuiten)
Dienstag, 7. Juni 2011
Shlomo Intreter ist messianischer Jude in zweiter Generation. Er wuchs in Israel auf, diente in der Armee und arbeitet gerade an seinem Masterabschluss in Jüdischen Studien an der Hebräischen Universität Jerusalem. Kürzlich sponserte und organisierte er eine zwölfteilige Vortragsreihe „messianisch-jüdischer Intellektueller“. Israel heute hat Shlomo zu dieser Initiative befragt.
Israel heute: „Sie haben den messianischen Juden einen neuen Namen gegeben – ‚Yeshuistim‘. Warum?“ Intreter: „Juden, die an Jeschua glauben, haben Namen und auch Spitznamen. Diese Namen kamen aus dem Kontext der christlichen Welt. Wenn wir also unsere eigene Identität entwickeln, müssen wir uns innerhalb des jüdischen Kontextes definieren. Ich wollte klar machen, dass wir uns bezüglich unserer jüdischen Identität und der Beteiligung an unserer jüdischen Welt in eine neue Richtung bewegen.
Brutto - Monatsgehalt bei
1.800 EURO
Dienstag, 7. Juni 2011
Israels monatliches Durchschnittsgehalt ist laut des Israelischen Statistikbüros im März mit 0,4% auf 1.800 Euro (Brutto) angestiegen. An oberster Stelle stehen die Angestellten in der israelischen Strom- und Wassergesellschaft, die im Monat 4.500 Euro (Brutto) mit nach Hause bringen. Das niedrigste Monatsgehalt von 850 Euro verdienen Israels Angestellte im Bereich der Gastronomie. Eine Mietwohnung mit drei Schlafzimmern und Wohnzimmer kostet im Monat zwischen 500 bis 1.500 Euro, kommt natürlich auf die Lokalisierung an.
Lesungen für das Schawuot-Fest
Dienstag, 7. Juni 2011
Heute Abend beginnt das eintägige Schawuot-Fest, an dem das Volk Israel am Berg Sinai die Torah erhielt. Man pflegt die ganze Nacht über aus den heiligen Schriften zu lernen und milchige Speisen zu essen.
Lesung: 2. Mose 19,1-20,23, Maftir: 4. Mose28,26-31.
Prophetenlesung: Hesekiel 1,1-28 + 3,12 und das Buch Ruth.

Genau am dritten Neumondstag nach ihrem Auszug aus Ägypten erreichten die Israeliten die Wüste Sinai. 2 Sie waren von Refidim aufgebrochen und schlugen nun ihr Lager in der Wüste dem Berg gegenüber auf. 3 Mose stieg hinauf, um Gott zu begegnen. Da rief ihm Jahwe vom Berg aus zu: "Sage es den Nachkommen Jakobs, rede zu den Israeliten: 4 'Ihr habt gesehen, was ich mit den Ägyptern gemacht habe. Ihr habt erlebt, dass ich euch wie auf Adlersflügeln getragen und bis hierher zu mir gebracht habe. 5 Wenn ihr nun auf mich hört und meinen Bund haltet, dann sollt ihr unter allen Völkern mein persönliches Eigentum sein. Denn mir gehört die ganze Erde.
Kommt zum 14. Mecklenburgischen
Israel-Seminar!
Dienstag, 7. Juni 2011
In Loiz (bei Sternberg) vom 3. - 10. Juli 2011

Michael Schneider spricht u. a. über Israels aktuelle Lage im Nahen Osten.
Themen:
Revolten und Reformen im Nahen Osten
Ist Jesaja 53 ein verbotenes Kapitel?
Heiligen Sprache und ihre tiefe Bedeutungen
Juden und Christen - Was sie vereint und trennt (am 06.07. in 19370-Slate).

SEID DABEI: Melden Sie sich noch heute beim:
Christl. Gästehaus Beth Emmaus, U. Seppmann, Zum Trenntsee 2,
D-19406 LOIZ - Tel.: 03847-311840,

info@beth-emmaus.de, www.beth-emmaus.de

Die Grenze wurde nicht überschritten
Montag, 6. Juni 2011
Am „Naksa“-Tag am Sonntag haben die Araber Israels Eroberungen vom Sechstagekrieg 1967 betrauert. Hunderte Syrer haben versucht, Israels Grenzzaun zu Syrien auf den Golanhöhen mit Palästinenserfahnen zu durchbrechen. Israels Sicherheitskräfte haben den Grenzstreifen verteidigt und Warnschüsse in die Luft geschossen. Man hat die Lektionen der Ereignisse des „Nakba-Tages“ gelernt und die Soldaten darauf vorbereitet, wie Todesfälle verhindert werden können. Die Organisatoren der Stürme auf die Grenzen haben Israel die Schuld für die Todesopfer zugeschoben. In Wahrheit sind sie jedoch für die verlorenen Menschenleben am „Nakba-Tag“ verantwortlich. Dennoch verbreitete das syrische Fernsehen, dass Israel 23 Syrer getötet und 325 verwundet habe. Beobachter aber sahen, dass durch israelische Kugeln niemand getötet wurde, denn es gab nur zwölf verwundete Syrer.
Unruhe auch im Norden Jerusalems
Montag, 6. Juni 2011
Am Kalandia-Grenzübergang zum palästinensischen Autonomiegebiet nördlich von Jerusalem demonstrierten am gestrigen „Naksa-Tag“ etwa 250 Palästinenser und linksgerichtete israelische Friedensaktivisten. Sie riefen unter anderem, dass das Volk das Ende der Okkupation verlange, und trugen Schilder mit anti-israelischen Slogans. Einige Unruhestifter warfen Steine und Molotowcocktails auf die israelischen Sicherheitstruppen. Diese antworteten wiederum mit Wasserwerfern und Tränengas. Fünf Soldaten wurden durch geworfene Steine und den Palästinensern zufolge, 20 Menschen, durch Tränengas und Gummigeschosse verletzt.
Gerichtsanklage gegen die Brüder Awad, die Mörder der Fogel Familie
Montag, 6. Juni 2011
Vor dem Militärgericht in Samaria wurde gestern die Anklage gegen die Brüder Amjad (19, Bild) und Hakim Awad (18) verlesen. Sie haben im März die fünfköpfige Familie Fogel in Itamar kaltblütig ermordet. Ajad sagte gestern beim Betreten des Gerichtssaals, dass er es nicht bereue diesen Mord begangen zu haben und auch keine Angst vor einer Todesstrafe habe. „Mit dieser Tat habe ich etwas für die Palästinenser, meine Familie und meine Onkel erreicht“, so Amjad. Aus der Anklage geht hervor, dass sie die Kinder der Familie Fogel zuerst beruhigt haben, indem sie sagten, sie sollen keine Angst haben. Dann schnitten sie ihnen nacheinander die Kehlen durch.
Kurznews
Montag, 6. Juni 2011
+++ Sammy Ofer, einer der Ofer-Brüder der größten israelischen Schifffahrtsgesellschaft, verstarb am Freitag dem 3. Juni im Alter von 89 Jahren. Mehr dazu in der neuen Ausgabe im israel heute - Magazin vom Juli 2011. +++ Das Flugzeug der EL AL, das Präsident Peres aus Italien nach Israel zurückbrachte, wurde kurz nach dem Start von einem Blitz getroffen. Peres beruhigte die Passagiere, Nach der Landung dankte Peres dem Kapitän und betonte, dass er schon immer der Meinung war, dass es am sichersten ist, EL AL zu fliegen. +++ In der Knesset spielten heute Abgeordnete „Goalball“, eine Art Blinden-Fußballspiel, an dem sehende und blinde Personen teilnehmen. Heute wird der „Tag der Solidarität“ bei verschiedenen Veranstaltungen landesweit zelebriert. +++
Kundgebung für Palästinenserstaat in Tel Aviv
Sonntag, 5. Juni 2011
Am Samstagabend fand in Tel Aviv eine Kundgebung auf dem Rabin-Platz statt, bei der 10.000 Menschen die Gründung eines Palästinenserstaates forderten. Die Demonstranten gehörten der linken Meretz-Partei, der arabischen Hadash-Partei, der Peace Now-Organisation, der Genfer Initiative sowie der Scheich Jarrach-Solidaritätsbewegung an. Anschließend marschierte man auf einer ungewöhnlich langen Route durch die Stadt zum Kunstmuseum Tel Aviv wo Ansprachen durch Abgeordnete der Parteien Meretz, Hadash, Kadima und der Arbeiter-Partei gehalten wurden.
Ex-Geheimdienstchef Dagan warnt vor Abenteuern
Freitag, 3. Juni 2011
"Ich, Gabi Aschkenasi und Yuval Diskin waren die einzigen, die die gefährlichen Abenteuer von Benjamin Netanjahu und Ehud Barak bremsen konnten! Jetzt befürchte ich, dass unsere Nachfolger nicht mehr dazu in der Lage sind" warnt Israels ehemaliger Chef des Mossad-Geheimdienstes Meir Dagan in geschlossenen Gesprächen. Dies wurde heute in den Schlagzeilen der israelischen Tageszeitung Jediot Achronot veröffentlicht. Schon vor über einem Jahr meldete israel heute Gerüchte, demzufolge Israels ehemaliger Militärstabschef Aschkenasi ein Hindernis für Netanjahus und Baraks Plan war, den iranischen Atomreaktor zu vernichten. Aus diesem Grund haben sich beide gegen eine Verlängerung der Amtszeit Aschkenasi´s um ein Jahr ausgesprochen.
Hamas sind Freiheitskämpfer
Freitag, 3. Juni 2011
Der Führer einer schottischen anti-israelischen Boykott-Bewegung, Jim Bollan, ist der Meinung, dass „die Hamas Freiheitskämpfer seien“. Ihm zufolge sind den Zionisten Wörter wie Gleichheit und Gerechtigkeit völlig fremd. Bollan ist ein Mitglied des Regionalrats im schottischen West Dunbartonshire, wo schon seit langem ein Boykott israelischer Waren, und seit kurzem israelischer Bücher, praktiziert wird. Lesen Sie mehr zum Israel-Boykott in Schottland in der Juli - Ausgabe unseres Magazins Israel Heute.
Amerikanisches Schiff nimmt an Gaza-Flottille teil
Freitag, 3. Juni 2011
Einem Report der New York Times am Donnerstag zufolge, wird sich auch ein amerikanisches Schiff der geplanten Gaza-Flottille in der dritten Juniwoche anschließen. Mit 34 Passagieren, darunter auch einige jüdische Amerikaner soll das Schiff mit dem Namen „Audacity of Hope“ („Kühnheit der Hoffnung“, eine Anspielung auf Präsident Obamas gleichnamiges Buch) in Gaza anlegen.
Kurznews
Freitag, 3. Juni 2011
+++ Die israelische Flugzeugbaufirma Israel Aerospace Industries hat im ersten Quartal dieses Jahres einen Gewinn von 175% mehr als im Jahre 2010 verzeichnet. Unglaubliche 46 Millionen Dollar (32 Millionen Euro) Profit hat die Firma von Januar bis März erwirtschaftet. +++ Präsident Peres hat sich am Donnerstag in Italien mit Palästinenserführer Mahmud Abbas getroffen. Peres und Abbas diskutierten über den Friedensprozess und Wege, diesen wieder aufleben zu lassen. +++ Israel wird eine nationale Task-Force einrichten, die ausländische Terrorangriffe gegen seine strategischen Computernetze abwehren soll. Dies gab Ministerpräsident Binyain Netanyahu am Mittwoch bekannt.
Schabbat Lesung und Kommentar
Freitag, 3. Juni 2011
Schabbat „Nasso – Erhebe“ 4. Mose 4,21-7,89;
Prophetenlesung: Richter 13, 2-25

Kommentar: An diesem Schabbat lesen wir die längste Parascha, Wochenabschnitt, der fünf Bücher Mose, der Thora. Die Rede beginnt mit dem priesterlichen Geschlecht, von den Vaterhäusern Gerschoni und Merari. Die Aufgaben dieser Levitensippen wurden eingeteilt, sei es beim Tragen oder Ab- und Aufbau des „Zeltes der Begegnung“, der Stiftshütte.
Kommt zum 14. Mecklenburgischen
Israel-Seminar!
Freitag, 3. Juni 2011
In Loiz (bei Sternberg) vom 3. - 10. Juli 2011

israel heute Referent Michael Schneider spricht in Norddeutschland über Israels aktuelle Lage im Nahen Osten.
Themen:
Revolten und Reformen im Nahen Osten
Ist Jesaja 53 ein verbotenes Kapitel?
Heiligen Sprache und ihre tiefe Bedeutungen
Juden und Christen - Was sie vereint und trennt (am 06.07. in 19370-Slate).
SEID DABEI: Melden Sie sich noch heute beim:
Christl. Gästehaus Beth Emmaus, U. Seppmann, Zum Trenntsee 2,
D-19406 LOIZ - Tel.: 03847-311840,
info@beth-emmaus.de, www.beth-emmaus.de
Sturm auf Israels Flughafen
Donnerstag, 2. Juni 2011
15 pro-palästinensische Organisationen aus aller Welt haben Aktivisten und palästinensische Flüchtlinge aufgerufen, den Ben-Gurion-Flughafen zu stürmen. Die israelische Nachrichtenquelle Ynet hat berichtet, dass bereits 500 linksgerichtete Aktivisten ihre Flüge nach Tel Aviv gebucht haben. Die Aktion, die am 8. Juli stattfinden wird, soll die Solidarität mit den Palästinensern zeigen, die israelische Regierung bloßstellen und auf das palästinensische Rückkehrrecht aufmerksam machen. Das Datum liegt auf dem 8. Juli, weil der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag am 9. Juli, 2004 den israelischen Sicherheitszaun als illegal erklärt hat.
Shalit-Entführer tot
Donnerstag, 2. Juni 2011
Heimatfront-Verteidigungsminister Matan Vilnai sagte, dass einige der Entführer von Gilad Shalit ums Leben gekommen seien. In den letzten fünf Jahren sind zahlreiche Mithelfer der Entführung durch „unglückliche Unfälle“ getötet worden. Der Minister versprach darüber hinaus, dass „alle, die in die Entführung verwickelt waren, sich nicht um einen Platz im Altersheim bemühen sollten, denn dort werden sie ihren Lebensabend nicht verbringen.“ Vilnai sagte auch, dass sogar einige der höchsten Hamas-Führer, wie Ismail Haniyaa, nicht wissen, wo der entführte Soldat stecke.
40.000 Teilnehmer am Flaggenmarsch zum Jerusalemtag
Donnerstag, 2. Juni 2011
Am gestrigen Jerusalem-Tag im Gedenken an die Wiedervereinigung Jerusalems vor 44 Jahren, nahmen etwa 40.000 Menschen teil. Der traditionelle Flaggenmarsch führt normalerweise entlang einer Route durch das Stadtzentrum. Dieses Jahr jedoch begann der Marsch in dem umstrittenen Scheich Jarrach-Viertel, dessen Wohnhäuser von jüdischer und arabischer Seite beansprucht werden. Auf dem Weg liegt auch das Grab des Rabbi Shimon, dem Gerechten, welches sich in dem Wohnviertel befindet. Dort haben 50 linke Israelis ohne Genehmigung gegen die jüdische Anwesenheit in dem Viertel protestiert.
Kurznews
Donnerstag, 2. Juni 2011
+++ Nicht nur auf Israels Flughafen Ben-Gurion soll es anlässlich des „Naksa –Tages“ zu Aufständen kommen (siehe oben), sondern auch erneut an den israelischen Grenzen. Die Palästinenser planen einen Massenmarsch, um der arabischen Opfer des Sechstagekrieges 1967 zu gedenken. +++ Bei den Bauarbeiten für die neue Eisenbahnlinie zwischen Jerusalem und Tel Aviv stieß man diese Woche auf ein riesiges unterirdisches Wasserreservoir. Es liegt in einer Tiefe von 75 Metern unterhalb der Umgebung des Internationalen Kongresszentrums und dem Busbahnhof. Man könne das Reservoir präservieren, ohne die Arbeiten am Zugprojekt zu behindern, sagte der Geograph Prof. Amos Frumkin von der Hebräischen Universität.
Netanjahu: Jerusalem wird weiter entwickelt werden
Mittwoch, 1. Juni 2011
Ministerpräsident Netanjahu sagte am Dienstagabend bei einer Feier des heutigen Jerusalem-Tages in der Merkas HaRav-Bibelschule, dass die Hauptstadt niemals wieder geteilt werden wird. Der Tag wird anlässlich des 44. Jahrestages der Wiedervereinigung der Stadt nach dem Sechstagekrieg im Juni 1967 gefeiert. „Wir müssen unser bisheriges Verhalten weiterführen und dürfen den Bau und die Entwicklung der Stadt nicht unterbrechen. Israel befindet sich in einem großen Kampf, bei dem es aber auch große Erfolge gegeben hat."
Haniyeh: „Danke Ägypten!“
Mittwoch, 1. Juni 2011
Der Premierminister der Hamas, Ismail Haniyeh, hat die Palästinenser dazu aufgerufen, den neugeöffneten Rafah-Grenzübergang zu benutzen. Dabei sollen sie immer den Anweisungen des ägyptischen Grenzpersonals folgen. So können eventuelle zukünftige Einschränkungen an der Grenze vermieden werden. Dies sagte er bei der Zeremonie am Denkmal für die neun umgekommenen Aktivisten der Mavi Marmara – Flottille im letzten Jahr. Die Öffnung des Übergangs nach Gaza markiere für ihn die große Rolle, die Ägypten in der Befreiung der Palästinenser spiele.
Ärztestreiks sollen verhindert werden
Mittwoch, 1. Juni 2011
Die Ministerien für Finanz – und Gesundheitswesen haben das regionale Gericht für Arbeitsangelegenheiten gebeten, weitere Streiks und Arbeitsunterbrechungen zu vermeiden. Die Ministerien können es der israelischen Ärztekammer und den Ärzten in staatlichen Krankenhäusern verbieten, zu streiken. In der Bitte wurde erwähnt, dass die Ärztekammer ihre Macht ausnutze, um die Interessen ihrer Mitglieder voranzutreiben. Die Ministerien meinten weiter, dass sie den Ärzten schnellere Verhandlungen anbieten wollten, die unter Aufsicht des Arbeitsgerichts stattfinden sollen. Eine Entscheidung diesbezüglich soll heute getroffen werden.
Kurznews
Mittwoch, 1. Juni 2011
+++ Zum ersten Mal in der Geschichte Israels sollen die Sommerferien gekürzt werden. Anstatt wie gewohnt am 1. September das neue Schuljahr zu beginnen, soll es in den Schulen und Kindergärten bereits am 26. August anfangen. Die abgezogenen Tage sollen dann an die Ferien über das Schuljahr hinweg angefügt werden. +++ Bei einem Treffen des Verteidigungsausschusses und der Abteilung für Außenpolitik in der Knesset sagte Ministerpräsident Netanjahu, dass die Präsenz von terroristischen Organisationen im Sinai ansteige, da Ägypten Schwierigkeiten mit der Verwaltung des Gebiets habe.

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