News Archive

Dezember 2011

Luftwaffe verhindert Raketenabschuss aus Gazastreifen
Freitag, 30. Dezember 2011
Am Freitagmorgen hat die Israelische Luftwaffe eine Raketenabschussbasis im nördlichen Gazastreifen angegriffen. Die palästinensische Terrorzelle hatte bereits mehrere Raketen zum Abschuss vorbereitet, als sie angegriffen wurde. Die Terroristen waren auch für den Raketenbeschuss der letzten Tage verantwortlich. Es wird vermutet, dass sie der Terrororganisation Islamischer Dschihad angehörten. Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte planen, ein viertes Iron Dome Raketenabwehrsystem im Süden Israels aufzustellen. Wie ein ZAHAL-Offizier berichtete, liegt die Trefferquote derzeit bei 75 Prozent.
Netanjahu gratuliert Pilotinnen
Freitag, 30. Dezember 2011
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat in seiner Rede bei der Graduiertenfeier der Piloten erklärt, dass Frauen in Israel jedes Ziel erreichen können. Zu den fünf Absolventinnen des Pilotenlehrgangs sagte er: „Es gibt keinen besseren Beweis für die Absurdität der Forderungen nach dem Ausschluss von Frauen, als die Tatsache, dass ihr heute hier steht.“ „Ein Land, in dem Frauen in Cockpits sitzen, ist ein Land, in dem Frauen sitzen können, wo sie wollen“, fügte Netanjahu hinzu und spielte auf die Debatte über Geschlechtertrennung in Bussen an.
Immer mehr israelisch-arabische Frauen erwerbstätig
Freitag, 30. Dezember 2011
Laut einer Studie des israelischen Sozial-versicherungsamtes gab es in den letzten Jahren einen massiven Anstieg der Beschäftigungs-verhältnisse unter der arabischen Bevölkerung Israels, und dabei besonders bei den Frauen. Die Studie verzeichnet einen generellen Anstieg der Anzahl von Frauen auf dem Arbeitsmarkt. Und auch immer mehr ultra-orthodoxe junge Männer seien in den vergangenen zwei Jahren erwerbstätig geworden. „Die generelle Meinung im öffentlichen Diskurs ist, dass ultra-orthodoxe Männer und arabische Frauen nicht am Arbeitsmarkt beteiligt seien. Ein berühmtes Beispiel ist die 70 Jahre alte Drusin Savta Jamila. Mit ihrer Seife aus Olivenöl hat sie den israelischen Markt erobert und führt jetzt ein international erfolgreiches Unternehmen.
Kurznachrichten
Freitag, 30. Dezember 2011
+++ Israels Staatspräsident Shimon Peres empfing in seiner Residenz die Oberhäupter der in Israel vertretenen Kirchen. Der griechisch-orthodoxe Patriarch Theophilos III. bedankte sich im Namen der Kirchen für die Freiheit der Wortverkündigung und Gottesdienstausübungen, die sie im Judenstaat Israel genießen. +++ Zur Jahreswende zählt Israels Bevölkerung 7,8 Mio. Personen. Davon sind 75,3 % Juden; 20,5 % Araber, bestehend aus 18,4 % Moslems und 2,1 % Christen plus Sonstige. Israels Bevölkerung wuchs im letzten Jahr um 4,2 % an. +++
Schabbat-Lesung
Freitag, 30. Dezember 2011
„WAJIGASH – Er nahte sich“
Wochenabschnitt: 1. Mose 44,18 bis 47,27
Haftara-Prophetenlesung: Hesekiel 37,15-28
Schärferes Vorgehen gegen Verkehrssünder
Donnerstag, 29. Dezember 2011
Am Mittwoch enthüllte das Transportministerium zusammen mit dem Jusitzministerium neue Richtlinien gegen Verkehrssünder, in der Hoffnung nicht nur die Zahl der Verkehrsunfälle zu senken sondern auch das Fahrverhalten der israelischen Autofahrer grundlegend zu ändern. Fahrern, die 72 Strafpunkte gesammelt haben, soll der Führerschein für neun Monate entzogen werden und können nur dann wieder einen Führerschein erhalten, nachdem sie theoritische, praktische und medizinische Tests absolviert haben. Bisher wurde gehandhabt, dass Fahrern mit 36 Punkten der Führerschein für drei Monate entzogen und erst nach einem Theorietest wieder zurückgegeben wurde.
Gemeinsame Studie Israel und Palästinenser
Donnerstag, 29. Dezember 2011
Die neueste Studie des Harry S. Truman Forschungsinstitutes für Vorantreiben des Friedens an der Hebräischen Universität Jerusalem und des palästinensischen Zentrums für Politik und Befragungsforschung in Ramallah ergab, dass 58% der Israelis und 50% der Palästinenser eine endgültige Lösung des Konflikts entsprechend der Clinton-Richtlinien befürworten. Demgegenüber sprachen sich 39% der Israelis und 49% der Palästinenser dagegen aus. Dies bedeutet in Vergleich mit vorherigen Jahren einen deutlichen Anstieg im Willen beider Seiten, zu einem Kompromiß zu kommen. 61% der Palästinenser denken, dass die Israelis dagegen sind und auf israelischer Seite denken 53% der Befragten, dass die Palästinenser gegen ein Abkommen sind.
Raketenbeschuß aus Gaza geht weiter
Donnerstag, 29. Dezember 2011
Vergangene Nacht schlugen vier Kassam-Raketen aus dem Gazastreifen im Süden Israels ein. Aus dem Gebiet des Shaar HaNegev-Regionalrates und des Eshkol-Regionalrates, wo diese Raketen einschlugen, wurde gemeldet, dass kein Schaden angerichtet wurde. Am Donnerstag Morgen schlug eine weitere Rakete im Eshkol-Gebiet ein. Als Reaktion auf den Beschuß bombardierte die Luftwaffe zwei Terrorziele, einen Tunnel, der zu Terrorzwecken gegen Israel gebaut wurde sowie ein bekanntes Zentrum für Terroristen im zentralen Gazastreifen.
Kurznachrichten
Donnerstag, 29. Dezember 2011
+++ Der für das Grenzgebiet am Gazastreifen zuständige israelische Militärkommandeur warnte die Hamas-Palästinenser, Israel werde härter denn je zuschlagen, sollten sie Israelis kidnappen, um dadurch einen neuen Gefangenenaustausch zu erzwingen. Man beobachtet Vorbereitungen verschiedener Terrorgruppen, israelische Soldaten zu verschleppen. +++ In der Nähe des Kibbuz Snir im Norden Israels wurden in einem alten syrischen Bunker die verblichenen Knochen von zwei Personen entdeckt. Man vermutet dass es sich um die Leichen von syrischen Soldaten handelt. Anderweitig könnten es auch die Überreste von zwei schon jahrelang vermissten israelischen Soldaten sein. +++ Die Straße 12, entlang der israelisch-ägyptischen Grenze, die seit dem blutigen Anschlag vom 8. August 2011, bei dem acht Menschen ums Leben kamen, geschlossen war, soll nächste Woche wieder für den Verkehr geöffnet werden. +++
Israel diskutiert Tragödie der Armenier
Mittwoch, 28. Dezember 2011
Trotz aller Spannungen mit der Türkei hat das Knessetkomitee für Bildung, Sport und Kultur in einer Sitzung am Montag das Schicksal der Armenier diskutiert. Die Debatte wurde live im Fernsehen übertragen. Aus dem Büro des Ministerpräsidenten ließ man jedoch die Sorge verlauten, dass die Diskussion den diplomatischen Konflikt mit der Türkei noch weiter entfachen könnte. Am Dienstag bat der Vorsitzende des nationalen Sicherheitsrates, Yaakov Amidror, den Knessetsprecher, Reuven Rivlin, die Diskussion über den Völkermord an den Armeniern durch die ottomanischen Türken 1915 zu vertagen. Amidror ist der Meinung, dass man die Angelegenheit auf ein „weniger sensibles“ Datum verschieben sollte.
Präsidentenresidenz steht unter Wasser
Mittwoch, 28. Dezember 2011
s eine Überraschung, als plötzlich das auf dem Dach angesammelte Regenwasser durch die Decke eindrang, die Möbel beschädigte und das gesamte Stromnetz und die Wasserversorgung außer Betrieb setzte. Zu später Abendstunde wurden die Angestellten der Präsidentenresidenz herbeigerufen, um dabei zu helfen, dass Wasser zu beseitigen. Einige Tage zuvor war bereits das Dach des Empfangsraumes für ausländische Gäste eingebrochen, einige Stunden bevor Peres zwei Präsidenten aus dem Ausland empfangen sollte. Deshalb empfing Peres die Gäste in seinem Büro, dass nebenan liegt und auch nicht in bestem Zustand ist. Er weigerte sich jedoch, in ein Hotel umzuziehen. Erst kommenden Sonntag wird der Präsident in eine zeitweilige Wohnung im luxuriösen Mamilla-Wohnviertel gegenüber der Altstadtmauern ziehen.
Kurznachrichten
Mittwoch, 28. Dezember 2011
+++ Hunderte Juden demonstrierten in Beit Shemesh gegen eine Minderheit von ultraorthodoxen Juden, die die totale Geschlechtertrennung wollen. Die Protestler sagten: „Wir müssen sie jetzt stoppen, ehe sie aus Israel ein zweites Iran machen“ und warnten die Extremisten, sie sollten nicht in den Brunnen spucken, aus dem sie selbst trinken. Dies war eine Anspielung auf das Bespucken eines achtjährigen Mädchens (im Bild) in nicht-orthodoxer Kleidung seitens eines radikalen Orthodoxen. Sie erinnerten daran, dass diese auch von den Steuergeldern der Nichtorthodoxen profitieren. +++ Das palästinensische statistische Zentralbüro rechnete aus, dass im Jahr 2020 die Palästinenser im – wie sie es nennen – „historischen Palästina“ die jüdische Bevölkerung an Zahl überrundet haben wird, dann werden nach ihrer Voraussage hier 7,2 Millionen Palästinenser und nur 6,8 Millionen Juden leben. Bisher wurden solche Vorhersagen immer durch jüdische Masseneinwanderungen durchkreuzt. +++ Wo sind die verschollenen Juden? Nun wurde unter www.NameYourRoots.com eine Webseite eingerichtet, auf der man anhand der Eingabe des Namens nachforschen kann, ob man jüdischer Abstammung ist. +++ Heute ist der 8. Chanukka-Tag und damit geht am Abend das Lichter- und Weihefest zum Gedenken an das Wunder des Ölkruges nach dem Sieg der Makkabäer über die Griechen und die Wiederweihung des Tempels zu Ende. Jetzt ist Diät angesagt, nachdem man die ganze Woche über in Öl gebratene Sufganiot (Berliner) und andere Süßigkeiten genossen hat. +++
Sensationeller Fund aus der Zeit des Zweiten Tempels
Dienstag, 27. Dezember 2011
Bei den Ausgrabungen entlang der Klagemauer wurden in der letzten Zeit einige Erdschichten abgetragen, um an die darunter eventuell verborgen liegenden „Schätze“ zu gelangen. Jedoch wurde dieser Erdboden nicht einfach auf die Müllhalde gekippt, sondern besonders gründlich gesiebt, damit keine wichtigen antiken Artifakte durch die Finger rutschen. Dabei stieß man auf ein kleines Objekt aus gebranntem Ton, fast in der Größe eines Knopfes, das eine Inschrift enthält. Sie ist in Aramäisch und bedeutet soviel wie „Heilig dem Herrn“. Die Archäologen Eli Shukrun von der Altertumsbehörde und Dr. Ronny Reich von der Universität Haifa sind der Meinung, dass es sich bei diesem Objekt um einen Stempel handelt, mit dem gewisse Produkte oder Gegenstände gekennzeichnet wurden, die rituell rein waren und deshalb auch im Tempel genutzt werden konnten.
Peres feiert mit Christen in Jaffo
Dienstag, 27. Dezember 2011
Anläßlich des Weihnachtsfestes begab sich Präsident Shimon Peres auf einen speziellen Besuch in die St. Anthony Kirche in Jaffo. Von dort wünschte er allen Christen in Israel und der ganzen Welt zu den Feiertagen: „Ich hoffe, dass Weihnachten die Friedensbotschaft in den Nahen Osten und in die ganze Welt trägt.“ Danach sang Peres gemeinsam mit dem Schülerchor der Terra Sancta Schule Weihnachtslieder.
Nur 5% Arbeitslosigkeit
Dienstag, 27. Dezember 2011
Israels Arbeitslosenrate stand im Oktober 2011 auf nur 5%, der niedrigste Stand in den letzten dreißig Jahren, meldete das Zentralbüro für Statistik. Nur 155.000 Personen sind arbeitslos – dies steht entgegen den ausgerechneten Modellen der Wirtschaftsexperten sowie der Bank Israel, die ergaben, dass die Rate um 1-1,5% höher sei. Für das Jahr 2012 wird mit einem Anstieg bis auf 6,4% in der Arbeitslosenrate gerechnet. „Wir sind stolz, dass die Arbeitslosenrate so niedrig ist und einen historischen Tiefwert erreichte. Dies ist ein Zeuge für unsere Wirtschaftspolitik, die sich nicht vom weltweiten Wirtschaftstief mitreissen ließ“, so Finanzminister Juval Steinitz.
Israel will Südsudan helfen
Dienstag, 27. Dezember 2011
Israels Regierung erwägt eine neue Initiative, dem Südsudan zu helfen, eine „Stadt der Eindringlinge“ zu errichten, in der die über Ägypten nach Israel geflohenen Sudanesen nach ihrer Rückkehr in ihre Heimat aufgefangen werden sollen. Netanjahu und sein Ministerrat diskutierten die Möglichkeiten, das Problem dieser Flüchtlinge in Israel zu lösen, denn die Zahl dieser Menschen nahm in der letzten Zeit stark zu. Sie siedeln in verschiedenen Städten an und machen für der Bevölkerung Sorgen. Diese neue Stadt soll in der ersten Phase zehntausend Sudanesen aufnehmen, die von Israel nach Hause geflogen werden, unter denen auch solche sind , die nicht ursprünglich aus dem Sudan stammen. Die Regierung des Südsudan stimmte dieser Regelung zu und der jüdische Staat wird an Südsudan für jeden ausgeflogenen Flüchtling eine festgelegte Summe zahlen.
Kurznachrichten
Dienstag, 27. Dezember 2011
+++ Ministerpräsident Netanjahu bedauerte, dass westliche Staaten nur rhetorisch gegen den Atombombenbau des Iran vorgehen, aber nicht mit ihren Taten unterstützen. Man sollte Irans Rohöl und Irans Zentralbank boykottieren. +++ In der jüdischen Siedlerstadt Ariel konferierten Israelis und Palästinenser. Dabei zeigte der Palästinenser Kamal Nawash einen Plan, wonach Palästinenser und Juden zusammen in einem Staat leben können, denn jüdische Siedler und Palästinenser brauchen einander, um im Frieden leben zu können. Die in der Welt vielgepriesene Zweistaatenlösung sei nur ein Hindernis zum Frieden. +++ Heute ist der 7. Chanukka-Tag und am Abend wird das achte Licht angezündet, damit beginnt der achte und letzte Chanukka-Tag, denn die Tage fangen immer am Abend an. +++
Weihnachten im Heiligen Land
Montag, 26. Dezember 2011
Am Heiligabend und am folgenden Weihnachtstag strömten tausende Menschen in die Geburtsstadt Jesu nach Bethlehem. Dies ist nicht nur ein Fest für palästinensische Christen und christliche Pilger aus dem Ausland, sondern ebenso ein Happening für Moslems aus Bethlehem. „Wenn wir damit weltweit Aufmerksamkeit für unseren palästinensischen Befreiungskampf gewinnen, so ist mir jedes Fest, auch das christliche Issa-Fest (Jesusfest), willkommen“, sagte Abed el Fatach israel heute aus dem palästinensischen Flüchtlingslager Daheische bei Bethlehem.
„Arabische Länder und Demokratie passen nicht zusammen“
Montag, 26. Dezember 2011
„Die arabischen Staaten im Nahen Osten sind für eine Demokratie nicht reif“, sagte israel heute Ex-General Mosche Jaalon, Israels Vize-Premierminister und Minister für strategische Angelegenheiten. „Es ist unmöglich, eine Demokratie mit Wahlen zu erwerben. Diese ist nur in einem langen Prozess mit der der Erziehung zur Freiheit, Toleranz und Menschenrechte möglich.“ Der so genannte Arabische Frühling ist gemäß Jaalon ein dramatisches und historisches Ereignis, das Israel in den kommenden Jahren garantiert beeinflussen wird. „Der Nahe Osten wird sich in den nächsten Jahren nicht stabilisieren und wir werden interne Konflikte in arabischen Ländern sehen. Wir wünschen unseren Arabischen Nachbarn eine Demokratisierung, aber was jetzt um uns passiert, wird zu keiner Demokratie führen.“
Kurznachrichten
Montag, 26. Dezember 2011
+++ Sollte, wie es jetzt aussieht, die terroristische Hamas-Organisation in die palästinensische Autonomieregierung eintreten, wird Israel keine Verhandlungen mit den Palästinensern führen, drohte Ministerpräsident Netanjahu. +++ Nach dem Abzug der Amerikaner aus dem Irak, ist Israel daran interessiert 20 oder mehr gebrauchte F-15 Kampfflugzeuge preiswert zu kaufen, die Israels Luftwaffe verstärken - bis Israel im Jahr 2017 von den USA die modernsten F-35 bekommt. +++ Die Regierung Israels überbrachte der Regierung von Nigeria und dem dortigen Volk Kondolenzbezeugungen wegen des Terroranschlages am Weihnachtsfest. Man wünschte den Verletzten eine schnelle Genesung und man will den nigerischen Behörden medizinische Hilfsgüter zur Behandlung der Verletzten zukommen lassen.
Kurznachrichten
Freitag, 23. Dezember 2011
+++ Israel Verteidigungsministerium stornierte ein Abkommen mit der Türkei zum Verkauf einem System zur Sammlung von Informationen aus der Luft, dass dem Staat 141 Mio. Dollar eingebracht hätte. Man befürchtet dass diese hochentwickelte Technologie in die Hand eines Feindeslandes gelangen könnte, wie zum Beispiel Iran. +++ Rekordzahl im Pilotenkurs: Erstmals werden in wenigen Tagen fünf bildhübsche junge Frauen gleichzeitig ihre Ausbildung zu Kampf- und Hubschrauberpilotinnen abschliessen. Mehr dazu in der kommenden israel heute Ausgabe von Februar 2012. +++ Freitag Vormittag marschierten Frauen im Jerusalemer Stadtzentrum gegen das Verschwinden der Frauen von Postern und Werbebildern in der Stadt sowie die Forderung der Geschlechtertrennung in öffentlichen Verkehrsmitteln. +++
Gilad Shalit feiert Hanukkah
Freitag, 23. Dezember 2011
Zum ersten Mal nach fünf Jahren feiert Gilad Shalit mit seiner Familie wieder das Hanukkahfest.
Abbas trifft freigelassene Terroristin des Schalit-Abkommen in der Türkei
Freitag, 23. Dezember 2011
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat Palästinenserpräsident Mahmud Abbas für sein Treffen mit Amna Muna in der Türkei kritisiert. Sie ist eine der Terroristen, die durch den Gefangenenaustausch für Gilad Schalit freikamen. Israelische Medien berichteten am Donnerstag, dass sich Abbas am Vortag mit Muna, die mitverantwortlich für den Mord an dem israelischen Teenager Ofir Rahum aus Aschkelon ist, getroffen habe. Muna sollte eigentlich in den Gazastreifen entlassen werden, aber da sie säkulare Muslimin ist, traut sie nicht nach Gaza.
Erste Sportanlage für Olympische Spiele in Galiläa
Freitag, 23. Dezember 2011
Die erste olympische Sportstätte für Pferderennwettkämpfe und BMX-Rad-Wettbewerben wird im Norden Israels errichtet werden und künftig internationale Wettkämpfe beherbergen. In zwei Jahren soll das Bauvorhaben abgeschlossen sein und umgerechnet acht Millionen Euro kosten. Das BMX-Rennen wurde erst 2003 als olympische Disziplin anerkannt. Die israelische Sporteinrichtung wird eine 370-Meter lange Rennroute mit Sitzen für 2000 Zuschauer beinhalten.
Der Pferderennsport hat in den letzten Jahren stark an Popularität in Israel gewonnen. Derzeit gibt es in Israel 30.000 Rennpferde und 250 Pferdehöfe, zwei Drittel davon in Zentral-und Nordisrael.
So erlebt Präsident Peres die Feiertage
Freitag, 23. Dezember 2011
Der israelische Präsident Schimon Peres hat am Donnerstag das dritte Chanukka-Licht mit Kindern des Verbands der Opfer von Terroranschlägen angezündet. Die Veranstaltung fand in der Residenz des Präsidenten in Jerusalem statt. Die Kerzen wurden außerhalb des Hauses aufgestellt, so dass das Licht auch andere Menschen erfreuen kann.
Lesungen für Schabbat Chanukka
Freitag, 23. Dezember 2011
„Miketz – Am Ende“: 1. Mose 41,1-44,17.
Zusatzlesung: 4. Mose 7,30-35.
Haftara-Prophetenlesung: Sacharja 2,14-4,7
Europas Protest gegen Siedlungsbau ist irrelevant
Donnerstag, 22. Dezember 2011
Israels Außenministerium wandte sich am Mittwoch gegen die europäischen Mächte wegen der harten Kritik an Israel im UNO-Sicherheitsrat am Dienstag. Außenminister Lieberman meinte, die EU stehe in Gefahr, sich in Bezug auf den Friedensprozeß zwischen den Palästinensern und Israel irrelevant zu machen. Sollten die europäischen Staaten weiterhin einen überdrehten Fokus auf Israel richten, eine demokratische Nation, die sich an die internationalen Gesetze hält, anstatt sich auf die wahren Krisenherde wie Syrien und Ägypten zu konzentrieren, „könnten sie ihre Glaubwürdigkeit verlieren und durch dieses Verhalten für einen weiteren Einfluß zwischen Israel und den Palästinensern bedeutungslos werden“, so die Aussage Liebermans.
40% der Verkehrstoten sind Nichtjuden
Donnerstag, 22. Dezember 2011
Eine unproportionelle Zahl an nichtjüdischen Bürgern kommen durch Verkehrsunfälle ums Leben, berichtet die Studie des Staatskontrolleurs Micha Lindenstrauss unter anderem. Der Bericht basiert auf einer Studie über die Verkehrssicherheit über eine Zeitspanne von zehn Jahren. Demzufolge sind 40% der Verkehrstoten nichtjüdisch. Weiter fand Lindenstrauß heraus, dass die Regionalräte in den arabischen Gebieten die Verkehrssicherheit vernachlässigt haben.
Jeschiwa-Studenten säubern Moscheen
Mittwoch, 21. Dezember 2011
Studenten der Eitan-Militärvorbereitungs-jeschiwa in Maale Adumim sind auf einer Mission, um Moscheen und damit das Image der nationalreligiösen Bevölkerung aufzupolieren, dass durch die „Abrechnungszettel“-Aktionen besudelt wurde. Vergangene Woche hatten etwa 50 Jugendliche Moscheen angezündet und in einer Militärkaserne als Protest gegen die Einebnung von Häusern in Judäa und Samaria randaliert. Für Politiker der Opposition sowie für die Medien war dies ein gefundenes Fressen, sich gegen die nationalreligiöse Bevölkerung auszulassen. „Im Angesicht der Ereignisse der vorigen Woche, wo sich Extremisten gegen unsere Soldaten wendeten und jegliche rote Linien überschritten, diskutierten wir dies mit unseren Studenten und entschieden uns dazu, unsere absolute Kritik an dem Verhalten so auszudrücken, indem wir zu einer Moschee gehen und dort sauber machen“, so Rabbiner Yair Ansbacher von der Eitan-Jeschiwa gegenüber Arutz-7.
Einwanderer aus den USA eingetroffen
Mittwoch, 21. Dezember 2011
Dutzende amerikanische Juden trafen gestern früh im „Land der Wunder” ein, wenige Stunden bevor das erste Chamukka-Licht angezündet wurde, an dem das Wunder des Ölkruges gefeiert wird. Die 76 Neueinwanderer kamen als Gruppe im Rahmen der Nefesh B´Nefesh Einwanderungsorganisation nach Israel. A. (41), brachte zwei spezielle Chanukkaleuchter mit, die wie er erklärte, schon seit Generationen im Besitz seiner Familie sind. Er erbte sie nach dem Tod seiner Eltern. „Jeder dieser Chanukkaleuchter repräsentiert das Licht, dass sie von Oben auf mich herabstrahlen. Heute Abend werde ich das Privileg haben, zum ersten Mal die Lichter als Bürger Israels anzuzünden“, so Marx. Im Bild: Jewish Agency-Vorstand Nathan Sharansky zündet gestern die Kerzen mit den frisch angekommen Einwandererkindern an.
Militär feiert auch Chanukka
Mittwoch, 21. Dezember 2011
Das israelische Militär hat sich auch auf das gestern Abend begonnene Chanukkafest vorbereitet. Jede Kaserne und jeder Stützpunkt wird die Sufganiot-Berliner, das traditionelle Gebäck des Festes, erhalten, so dass alle Soldaten mitfeiern können. Dazu liefert die Logistikabteilung für Lebensmittel 385.000 frische Sufganiot an alle Einheiten, egal wo sie stationiert sind. Mehr als 9.000 Chanukkaleuchter und Kerzen werden an die Einheiten des Militärs verteilt, so dass alle dem Gebot des Verkünden des Chanukka-Wunders nachkommen können.
Kurznachrichten
Mittwoch, 21. Dezember 2011
+++ Die Überreste eines antiken Badehauses, datiert auf die Byzantinerzeit, wurden bei den Bauarbeiten zur Modernisierung der Wasserinfrastruktur in der Nähe des Moschaw Tarum in den judäischen Bergen bei Beth Shemesh freigelegt. Mehr dazu in der nächsten Ausgabe von israel heute, Februar 2012. +++ Ministerpräsident Netanjahu zündete gestern Abend in der Militärbasis der Ephraim Brigade das 1. Chanukkalicht an. Er wählte dieses Militärlager, weil dies in der letzten Woche von rechtsextremistischen jüdischen Siedlern angegriffen wurde. +++ Israels Staatskontrolleur Micha Lindenstrauss kritisierte in seinem Jahresbericht, dass 5 Jahre nach dem Libanonkrieg Israels Städte immer noch nicht ausreichend gegen einen neuen Krieg und Raketenbeschuss gerüstet sind. +++ Gestern Abend wurde in Berlin vor dem Brandenburger Tor an einem 4 Meter hohen Leuchter von Chabad Rabbiner Tiechtel das 1. Chanukkalicht angezündet, genau an der Stelle, wo Hitler die totale Ausrottung des Judentums proklamierte. +++ Entgegen negativer Vorhersagen wird im nächsten Jahr, bedingt durch Israels Wirtschaftswachstum, das Budget der israelischen Staatsbank um 14 % ansteigen. +++
Netanjahu wird bei Karmel-Brand Gedenkfeier gelobt
Dienstag, 20. Dezember 2011
In seiner Ansprache sagte Netanjahu, er habe vor der Landung seines Hubschraubers darum gebeten, eine Runde über dem Karmel zu drehen. Da habe er sehen können, dass zwischen den schwarzen und verbrannten Bäumen junge Pflanzen und neue Bäume hervorsprießen. „Seit dem Unglück wurden neun Babys geboren [in den Familien der Verunglückten, Anm. d. Red.] und ich weiß, dass sie das Erbe ihrer Eltern weiterführen werden“, so Netanjahu. Klicken Sie hier um einen Baum für Israel zu spenden!
Regenloser Winter
Dienstag, 20. Dezember 2011
Nachdem es im November stürmte und in manchen Landesteilen überduchschnittliche Regenmengen gemessen wurden, hoffte man, es werde endlich ein Winter mit ausreichend Niederschlägen geben. Jedoch regnete es im Monat Dezember bisher nicht und der Wasserspiegel des See Genezareth sinkt selbst nach den Regenfällen weiter. Er steht heute 70 cm unterhalb der unteren Roten Linie und dem See fehlen 4,90 m an Wasserhöhe um ihn als gefüllt zu deklarieren. Die Wasserbehörde teilte am Montag mit, dass man sich auf ein Dürrejahr vorbereite. Nur wenig Regenwasser sei in den Flußbetten entlanggeflossen und der Regen im Zentrum des Landes wurde meist durch Wassersammelröhren ins Meer abgeleitet. Die Modelle der Meterologen für die Wettervorhersage zeichnen auch für die kommenden Monate Januar und Februar keine Besserung auf.
Jerusalem aus Eis
Dienstag, 20. Dezember 2011
In den Monaten März-April 2012 wird in Israels Hauptstadt das erste internationale Eisfestival stattfinden. Es soll auf dem Komplex der ehemaligen Bahnstation Jerusalems durchgeführt werden. Die Besucher werden eine atemberaubende Ausstellung der bekanntesten Merkmale der Stadt – wie den Davidsturm, das Jaffa-Tor und die Straßenbahn – ganz aus Eis bestaunen können. Die Gesamtfläche des Festivals soll 1500 qm beinhalten, neben dem auch noch Flächen zum Schlittschuhlaufen, eine Konzertbühne und auch eine Bar – natürlich alles aus Eis – eingerichtet werden sollen.
Private Busfirma für orthodoxe Juden
Dienstag, 20. Dezember 2011
Ein Vorfall, als eine junge säkulare Frau sich weigerte, sich in der religiösen Buslinie von Ashdod nach Jerusalem in den hinteren, für Frauen vorgesehenen Bereich zu setzen und damit einen Streit auslöste, wird auch aus orthodoxen Kreisen stark kritisiert. Der aschkenasische Oberrabbiner Metzger sprach sich heftig gegen religiöse Buslinien im öffentlichen Busverkehr aus. Man könne eigene religiöse Einstellungen nicht der breiten Öffentlichkeit aufzwingen. Viele Orthodoxe selbst kritisieren, dass einzelne religiöse Eiferer das Bild der orthodoxen Gemeinschaft in der Öffentlichkeit ruinieren. Nun wollen orthodoxe Geschäftsleute einen Weg finden, eine eigene Busfirma einzurichten, um orthodoxer Klientel ihren religiösen Standard im Busverkehr bieten zu können.
Kurznachrichten
Dienstag, 20. Dezember 2011
+++ Heute Abend wird das erste von acht Chanukkalichtern angezündet. Jüdische Familien stellen ihre Chanukkaleuchter ins Fenster und auch auf öffentlichen Plätzen stehen große Chanukkaleuchter. Südafrika spendete 13 Leuchter mit einem Totalgewicht von 2.600 Kilo und der Jüdische Nationalfonds KKL versorgt Israels Christen mit Weihnachtsbäumen. +++ Der palästinensische Verhandlungschef Erekat warnte die Palästinenser, sollte nicht in naher Zukunft durch Friedensverhandlungen mit Israel ein Erfolg erzielt werden, werde die palästinensische Autonomieregierung zusammenbrechen. +++ Der süd-sudanesische Regierungschef Salva Kir traf in Israel ein. Neben den Programmpunkten eines Staatsbesuches konferiert er mit Ministerpräsident Netanjahu über das Problem der illegal nach Israel strömenden Sudanesen (Bild). +++
Denkmal für Brandopfer wird eingeweiht
Montag, 19. Dezember 2011
Heute wird nach mehr als einem Jahr nach dem schweren Waldbrand auf dem Karmel-Gebirge endlich das Denkmal für die damals umgekommenen 44 Personen des israelischen Gefängnisdienstes, der Feuerwehr und der Polizei eingeweiht. Es steht in der Nähe des Kibbuz Beit Oren, der auch sehr von dem Feuer Schaden genommen hatte. Die Angehörigen der Opfer werden dabei sein, sowie auch Ministerpräsident Netanjahu, der Knessetvorsitzende Ruby Rivlin, der Minister für Innere Sicherheit Jitzhak Aharonovich, der Polizeiinspektor Jochanan Danino, der Leiter des Gefängnisdienstes Aharon Franko und der Feuerwehrchef Israels, Schachar Ayalon. Währenddessen fand gestern ein Versöhnungstreffen zwischen Innenminister Eli Jischai und Danni Rosen, dem Ehemann der verunglückten Polizeikommandeurin von Haifa, Ahuva Tomer, im Büro des Ministers statt (Bild).
Salam Fayyad: Es ist Weihnachten und Jesus war Palästinenser
Montag, 19. Dezember 2011
Während die ganze christliche Welt sich auf Weihnachten vorbereitet, hoffen die palästinensischen Araber, dass die Christen weltweit sich auch daran erinnern, „dass Jesus Palästinenser war“. Es ist ja nun nicht gerade neu, dass diese Behauptung verlautet wird, aber die palästinensische Führung mischt da ordentlich mit. Auch der PA-Ministerpräsident Salam Fayyad, der von der westlichen Welt als moderater Führer angesehen wird, bläst ins gleiche Horn. Letzte Woche sagte Fayyad, als er die Festbeleuchtung des Weihnachtsbaumes auf dem Platz vor der Geburtskirche in Bethlehem einschaltete, dass „Weihnachten die Möglichkeit ist, die palästinensische Herkunft Jesu zu feiern“. (Im Bild: Weihnachtsbaum und arabische traditionelle Tracht in Bethlehem)
Zweiter Teil des Gefangenenaustausches für Schalit fand statt
Montag, 19. Dezember 2011
Israels Oberster Gerichtshof lehnte die Petition der israelischen Terroropfer ab, die für Sonntag vorgesehene Freilassung der restlichen 550 palästinensischen Häftlinge zu verschieben. So wurden gestern Abend ab 19.00 Uhr die übrigen 550 Häftlinge freigelassen. Damit wurden für die Freilassung von Gilad Schalit insgesamt 1027 palästinensische Terroristen und Kriminelle aus israelischer Haft entlassen. 41 Personen wurden vom Ayalon-Gefängnis nach Kerem Shalom gefahren, wo sie in den Gazastreifen übergeben wurden. Zwei Gefangene wurden am Allenby-Übergang im Jordantal abgesetzt und zwei weitere am Atarot-Übergang, nördlich von Jerusalem. Der Rest der Häftlinge wurde am Bitunia-Übergang freigelassen, wo es zu Zusammenstößen zwischen randalierenden Familienangehörigen der Terroristen und dem Militär kam.
Kurznachrichten
Montag, 19. Dezember 2011
+++ Israel hat an einer zweitägigen Konferenz von UNAIDS („Gemeinsames Programm der Vereinten Nationen zu HIV/AIDS“) in Genf zum Thema HIV-Übertragung teilgenommen. Marina Rosenberg, Vertreterin des israelischen Außenministeriums, betonte Israels Einsatz im Kampf gegen HIV und berichtete von den Projekten, die Israel unterstützt, um die vertikale Übertragung (von Müttern auf ihre Kinder) zu stoppen. +++ Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat auf der „Globes Israel Business Conference“ gesprochen und seine Vorstellungen von Wirtschaftspolitik dargelegt. Er erklärte: „Wie Sie wissen, zitiere ich gerne Churchill. Churchill hat einmal gesagt, es gäbe Menschen, die den Privatsektor als einen Tiger sehen, der erschossen gehört und andere, die ihn als eine Kuh sehen, die gemolken werden muss. Zu wenige allerdings sähen den Privatsektor als das gesunde Pferd, das den Karren zieht.“ +++ Die israelische und die italienische Luftwaffe führten ein gemeinsames Manöver in Israel durch. Die Italiener trafen mit ihren Eurofighter- und Tornado-Flugzeugen in Israel ein. Israel benutzte dabei seine F-16 und F-15 Maschinen. +++ An dem Grenzkontrollposten an der Einfahrt zur Siedlerstadt Maale Adumim, östlich von Jerusalem, wurde ein israelischer Grenzwächter von einem Palästinenser niedergestochen und verletzt. Der Täter ist noch auf der Flucht. +++ Zum ersten Mal wurde ein Israeli Präsident des Weltverbandes der Rechtsanwälte. Der Weltverband vertritt Rechtsanwälte und Richter aus 140 Ländern, dem steht nun die Israelin Ethia Simha als Präsidentin vor. +++
Siedlerrabbi: Die Christen sind unsere Freunde
Montag, 19. Dezember 2011
In Israel gibt es eine bereits lang andauernde Debatte darüber, ob der jüdische Staat die Freundschaft und Unterstützung zionistischer Christen annehmen soll. Die meisten Israelis sind begeistert, überhaupt Freunde zu haben. Sie sind fasziniert davon, dass es so viele Menschen in aller Welt gibt, die als Frucht ihres Glaubens Israel unterstützen. Lesen Sie die ganze Geschichte in der Januar-Ausgabe 2012 von israel heute. Zum Bestellen des Israel Heute-Magazins oder der Online-Version Klicken Sie hier!
Anarchisten oder Terroristen?
Freitag, 16. Dezember 2011
Der Streit um die Definition der radikalen Hügeljugend jüdischer Siedler nimmt zu. Israelische Politiker wie Benjamin Ben Elieser und andere Knessetabgeordnete aus dem zentral bis linken politischen Flügel sind der Meinung, dass diese Menschen ebenso als Terroristen bezeichnet werden sollten. „Ich verlange von den Soldaten, auf die zu schießen, die sie angreifen“, sagte Ben Elieser im israelischen Rundfunk. Damit meinte er die radikale Hügeljugend und verursachte ein Aufruhr im Volk. „Diejenigen, die unsere Soldaten in Lebensgefahr setzen und sich wie Terroristen verhalten sind Terroristen, auch wenn es sich um jüdische Terroristen handelt.“ Aber nicht alle sind mit der Idee und Terminologie „Jüdische Terroristen“ einverstanden. Politiker aus der rechtsorientierten Ecke, darunter auch Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu stehen eher für den Fachausdruck „Anarchisten“. Netanjahu rief ein Sonderkomitee unter Israels Justizminister Jaakov Neeman ein, das eine rechtliche und effektive Strafverfolgung vorlegen soll, um dieses wachsende Phänomen zu stoppen. Die jüdische Hügeljugend kämpft aus ideologischen Gründen gegen politische Entscheidungen, die ihrem Verständnis zufolge die „messianische Idee“ des biblischen Kernlandes Judäa und Samaria auslöscht.
Erste Hilfe Unterricht für israelisch-arabische Frauen
Freitag, 16. Dezember 2011
Am Mittwoch fand in Kfar Qassem ertsmals ein halbtägiger Erst-Hilfe-Kurs für israelisch-arabische Frauen statt, an dem 45 Personen teilnahmen. Sie lernten über Sicherheit im Hause, Unfallverhütung und auch für den Notfall vorbereitet zu sein. Ein medizinischer Experte der Zaka-Rettungsorganisation und ein arabisch sprechender Rettungssanitäter leiteten den Kurs, der im Rahmen der Kulanana-Initiative für Fairness/Kulanz in der israelischen Gesellschaft. Zum ersten Mal kommt mit Zaka, einer von orthodoxen Juden gegründete Organisation, eine Initiative, die sich speziell an Frauen im arabischen Sektor richtet. Zwanzig israelische NRO aus verschiedenen Hintergründen inklusike Zaka, stehen hinter Kulanana, und sollte der Kurs erfolgreich sein, dann sollen auch Kurse in zwölf anderen arabischen Städten Israels durchgeführt werden.
Jerusalems Stadtverwaltung bereitet sich auf Weihnachten vor
Freitag, 16. Dezember 2011
Anläßlich des nahenden Weihnachtsfestes bereitet sich auch Jerusalems Stadtverwaltung darauf vor und grüßt die christlichen Einwohner. Dazu wird die Hebron-Strasse auf dem südlichen Abschnitt nach Bethlehem und innerhalb der Altstadt Straßen und Gassen mit festlicher Beleuchtung geschmückt und spezifische Stadtviertel wie das christliche und das armenische Viertel der Altstatd und die christlichen Heiligen Stätten besonders auf Hochglanz gebracht. Auch der Garten Gethsemane, die Via Dolorosa, an der Grabeskirche und auch am Ölberg werden spezielle Reinigung und Müllabfuhr vorgenommen. Bürgermeister Nir Barkat wird die Leiter der christlichen Gemeinden und Denominationen ehren und wünscht allen fröhliche und gesegnete Feiertage.
„Sudan - Tel Aviv“ Express
Freitag, 16. Dezember 2011
Ein heikles Thema wird gern verdrängt, und doch kam es abseits der Kameras und von aktuellen Themen überlagert im November zu einem neuen Rekord: 2700 illegale Eindringlinge kamen in einem Monat aus Afrika nach Israel. Es leben heute schon Über 40.000 dunkelhäutige Asylanten aus Eritrea und dem Sudan im jüdischen Staat, seit Jahresbeginn drangen 16.000 ein. Lesen Sie die ganze Geschichte in der Januar-Ausgabe 2012 von israel heute. Zum Bestellen des Israel Heute-Magazins oder der Online-Version Klicken Sie hier!
Schabbat-Lesung
Freitag, 16. Dezember 2011
„WAJESCHEW – Und er ließ sich nieder“
1. Mose 37,1 bis 40,23; Haftara-Prophetenlesung: Amos 2,6-3,8
Auszug aus der Lesung:
Jakob aber wohnte im Lande, darin sein Vater ein Fremdling gewesen war, im Lande Kanaan. Und dies sind die Geschlechter Jakobs: Joseph war siebzehn Jahre alt, da er ein Hirte des Viehs ward mit seinen Brüdern; und der Knabe war bei den Kinder Bilhas und Silpas, der Weiber seines Vaters, und brachte vor ihren Vater, wo ein böses Geschrei wider sie war. Israel aber hatte Joseph lieber als alle seine Kinder, darum daß er ihn im Alter gezeugt hatte; und machte ihm einen bunten Rock. Da nun seine Brüder sahen, daß ihn ihr Vater lieber hatte als alle seine Brüder, waren sie ihm feind und konnten ihm kein freundlich Wort zusprechen.
Verlassene Moschee in Jerusalem in Brand gesteckt
Donnerstag, 15. Dezember 2011
In den frühen Morgenstunden am Mittwoch steckten Unbekannte eine verlassene Moschee in der Jerusalemer Straußstrasse, nur wenige Minuten vom Stadtzentrum entfernt, in Brand und sprühten Graffiti an deren Wände: „Mohammed ist ein Schwein“, „Mohammed ist tot“, „Ein guter Araber ist ein toter Araber“ sowie „Price Tag-Abrechnung“ und „Mizpe Jitzhar“, als Hinweis auf den illegalen Siedlungsaußenposten mit gleichem Namen, der in der nächsten Zeit eingeebnet werden soll. Die Täter, wahrscheinlich Teil einer Gruppe von jüdischen Extremisten, brachen in das Gebäude ein und legten das Feuer, jedoch wurde kein struktureller Schaden verursacht. Bürgermeister Nir Barkat besuchte das Gebäude am Mittwoch und sagte, dass man keinerlei Toleranz für jegliche Art von Gewalt habe.
Hamas feiert 24-jähriges Bestehen
Donnerstag, 15. Dezember 2011
Gestern (Mittwoch) feierte die radikale Hamasregierung im Gazastreifen ihr 24-jähriges Jubiläum und gab stolz bekannt, 1.365 Israelis getötet zu haben. Der palästinensische Rundfunk berichtete über die bunte Terrorzeremonie im Gazastreifen und erwähnte all ihre Terrorerfolge gegenüber den „bösen Zionisten“. Neben der israelischen Todeszahl, im wöchentlichen Durchschnitt ein israelisches Terroropfer, verletzten die Hamasterroristen in derselben Zeit nach eigenen Angaben auch 6.411 Israelis. Ferner haben die Hamasführer über Megaphone ausgerufen, über 11.000 Raketen und Mörser auf Israel abgeschossen zu haben. Insgesamt zählt die Hamas 1.117 offizielle Terroranschläge auf Israelis und auf ihrer Seite zählt die Hamas 1.848 so genannte tote „Freiheitskämpfer“.
Achmed redet über Josef
Donnerstag, 15. Dezember 2011
Wöchentlich publiziert das israelische Parlament die Knesset das Heft „Chakima“, indem Knessetabgeordnete und Minister ihre Auslegungen über den wöchentlichen Thoraabschnitt veröffentlichen können. Nun wurde zum ersten Mal auch ein arabischer Knessetabgeordneter gebeten, seine Bibelauslegung freizugeben. So schrieb das arabische Knessetmitglied Dr. Achmed Tibi über den biblischen Wochenabschnitt „Va´Jeschev“, in dem die Bibel über Josef und seinen Brüder schreibt. „Ich muss zugeben, dass ich nichts über den Wochenabschnitt Va´Jeschev weiß“, sagte Dr. Tibi, der vor vielen Jahren der Sprecher des ehemaligen PLO-Chefs Jassir Arafat war. „Aber dennoch ist die biblische Figur Josef allen Moslems ein Begriff, denn auch im Koran wird Josef als ein wunderbarer Mensch beschrieben.“ Tibi hat sich immer wieder gewundert, wie naiv Josef war. „Welches Kind geht schon zu seinen älteren Brüdern und erzählt ihnen sein Traum, demzufolge sie sich vor ihm beugen? Welches Kind läuft mit dem bunten Rock herum und spürt nicht, dass seine Geschwister neidisch sind? Eine ideale Umgebung, die auf einmal platzte und in eine schreckliche Realität wechselte.“
Apple wird nun auch in Israel tätig werden
Donnerstag, 15. Dezember 2011
Infolge des anstehenden Verkaufs der israelischen Start-Up-Firma Anobit an Apple, wird die US-Firma wohl auch ihr erstes Forschungs- und Entwicklungszentrum in Israel eröffnen. Anobit ist auf die Verbesserung von Flash Memory Chips spezialisiert. Ed Frank, der Vizepräsident des Technologiekonzerns, sucht in Israel bereits nach weiteren Start-Ups, in die investiert werden kann. Der Deal zwischen Anobit und Apple wird der israelischen Firma eine stolze Summe von 400-500 Mio. Dollar einbringen und als Sprungbrett für ein intensives Fußfassen des amerikanischen Konzerns in Israel dienen.
„Israel hat die Golanhöhen gekauft“
Donnerstag, 15. Dezember 2011
„Noch vor dem Sechstagekrieg hat Israel der syrischen Familie Assad die Golanhöhen für hundert Millionen Dollar abgekauft“, sagte ein enger Freund von Anwar as-Sadat der jordanischen Nachrichtenwebseite Albawaba. Die Webseite zitierte Mahmud Jame. Dieser will wissen, dass der vor dreißig Jahren ermordete ägyptische Staatspräsident über den ominösen Golanhandel detailliert informiert gewesen sei. Lesen Sie die ganze Geschichte in der Januar-Ausgabe 2012 von israel heute. Zum Bestellen des Israel Heute-Magazins oder der Online-Version Klicken Sie hier!
Kurznachrichten
Donnerstag, 15. Dezember 2011
+++ Beauftragte des Nahost-Quartetts: Vertreter der UNO, USA, EU und Russland, trafen sich in Jerusalem mit Politikern Israels und den Palästinensern und forderten sie auf, unverzüglich Direktverhandlungen aufzunehmen. Israel ist schon lange für Direktverhandlungen, die Palästinenser dagegen verweigern sie. +++ Der Wechselkurs für den Euro zum Schekel fiel in der letzten Woche von 5,08 NIS auf 4,94 NIS herunter. +++ Ein Knessetabgeordneter der orthodoxen Schass-Partei empfahl den religiösen Soldaten, wenn beim Militär Frauen singen, sich Stöpsel in die Ohren zu stecken. +++
Spaltet sich das Volk?
Mittwoch, 14. Dezember 2011
„Als Enkel Holocaustüberlebender hat es mir mehr wehgetan als ich mit dem Schimpfwort Nazi verflucht wurde, als der heftige Steinschlag auf meinem Kopf“, sagte der Major und Befehlshaber Zur Harpas. Radikale Siedler, die der so genannten Hügeljugend angehören, stürmten eine israelische Armeebasis und verletzten zwei israelische Soldaten, darunter Herpes. In den israelischen Medien wird seitdem das Verhalten der radikalen Siedlerjugend aus allen politischen Ecken im Volk kritisiert. Rabbiner und Führer der jüdischen Siedlerbewegung äußerten sich in den letzten Tagen kritisch gegen das Verhalten der jüdischen Siedlerjugend, die die Kluft innerhalb der jüdischen Bevölkerung noch mehr vertieft. Die meisten sind der Meinung, es handele sich um eine Minderheit am Rande der jüdischen Siedlerbewegung, die zum Teil nicht einmal Kinder jüdischer Siedlerfamilien sind, sondern aus Israels Großstädten ideologische Abenteuer suchen.
Arabische Unruhe nur vom Militär berichtet
Mittwoch, 14. Dezember 2011
Auf der Webseite des israelischen Militärs wurde über erhöhte terroristische Aktivitäten in Judäa und Samaria berichtet, die von den gängigen Medien nicht erwähnt wurden. Diese berichteten stattdessen mehr über den Tod eines Arabers, angeblich durch einen durch die Luft fliegenden Tränengaskanister, nachdem er Steine auf israelische Soldaten geworfen hatte. Am Freitag explodierte am Sicherheitszaun nördlich von Modiin ein in einem alten Reifen versteckter Gasbehälter. Zwei Molotow-Cocktails wurden am Freitagabend in der Industriezone von Nizzanei Os geworfen, wodurch eine Fabrik in Brand geriet, der von israelischen und palästinensischen Feuerwehrkräften gelöscht wurde. Der Fall wird nun untersucht.
Kurznachrichten
Mittwoch, 14. Dezember 2011
+++ Um wegen der Schließung der Holzbrücke von der Klagemauer zum Tempelplatz den von den Moslems angedrohten Heiligen Krieg zu vermeiden, soll die Brücke wieder geöffnet werden. Wegen der Einsturzgefahr und des morschen Holzes der Brücke soll dort jedoch permanent ein Feuerwehrwagen stationiert werden. +++ Von Januar bis November besuchten bereits 3,1 Mio. Touristen Israel. Allein in dem ansonsten schwachen Touristenmonat November kamen 316.000 Touristen, das waren 2 % mehr als in der Vergleichszeit des Vorjahres. +++ Die Palästinenser wurden Mitglied der UNESCO und Palästinenserchef Abbas hisste in Paris vor dem UNESCO-Hauptquartier die Palästinenserfahne. Damit sind sie – so glauben sie – der Staatsanerkennung durch die UNO wieder einen Schritt näher gekommen. +++
Israel zwischen Demokratie und Bibel
Mittwoch, 14. Dezember 2011
Ist Israels Demokratie tatsächlich in Gefahr, oder haben das rechte und das linke politische Lager die Plätze getauscht? Ist eine rechtsorientierte Agenda weniger demokratisch, nur weil sie am biblischen Erbrecht festhält? Im linken Spektrum, und dazu gehört ein Großteil der Leitmedien, wird dies kritisch eingeschätzt. Mitte November erklärte Oppositionsführerin Zippi Livni: „Israels Demokratie ist in akuter Gefahr.“ Anderer Meinung sind rechtsorientierte Wähler.
Minderheit macht Krach
Dienstag, 13. Dezember 2011
Gestern Nacht kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen jüdischen Siedlern im Raum von Samaria und der Jordansenke. Zuerst stürmten 18 jüdische Siedler, darunter drei Minderjährige, den israelisch-jordanischen Grenzzaun östlich von Jericho und verschanzten sich in einem leeren Klostergebäude neben der Taufstelle Qasser el Jahud am Jordanfluss. Damit brachten sie israelische Soldaten in Gefahr und verursachten laut Kritik seitens der jüdischen Siedlerbewegung eine unnötige Provokation. Sie wollten die israelischen Sicherheitskräfte ablenken, um die Evakuierung eines illegalen Außenpostens in der Umgebung aufzuhalten. Zusätzlich protestierten sie damit gegen die jordanische Einmischung bezüglich des Abrisses der Mughrabi-Brücke. (Bild: israelische Patrouillle am Grenzzaun zu Jordanien)Offiziere betonten im israelischen Rundfunk, dass sie solch ein Verhalten nicht mehr dulden werden. Wenige Stunden später stürmten jüdische Siedler, 300 an der Zahl, eine israelische Militärbasis und bewarfen die israelischen Soldaten mit Steinen. „Als Vorsitzender der jüdischen Siedlerbewegung in Judäa und Samaria bin ich mir bewusst, was für eine wichtige Aufgabe ihr in dieser Region macht“, sagte Siedlersprecher Danny Dayan dem Befehlshaber der betroffenen Soldaten.
Cyberdialog mit Arabern aus der Region
Dienstag, 13. Dezember 2011
„Hallo, hier Achmed aus Saudi Arabien. Ich habe eine Frage an Netanjahu. Wann greift ihr den Iran an?“ Das ist eine von vielen Fragen die Israels Regierungsbüro in den letzten Tagen im Facebook und Twitter arabischen Surfern im Internet beantworten mussten. Israels Regierungsbüro wie auch das Außenministerium chatten mit Arabern aus Ägypten, Jemen, Irak, Saudi Arabien und anderen arabischen Ländern. Netanjahus Sprecher für die arabische Welt, Ofir Gendelmann, war über die Flut der arabischen Gesprächspartner im Internet überrascht. „Hunderte haben sich bei uns gemeldet und wollten mehr über Israel wissen“, erklärte Gendelmann, der aber auch mehrfach von ägyptischen Surfern beschimpft wurde. Dafür bedankte er sich und sagte: „Wenigstens habe ich so neue arabische Worte gelernt.“ Diese Antwort hat der arabischen Zeitung Ascharaq el Awassat gefallen und man beschloss, über Gendelmann und Israels Initiative in der arabischen Welt ein Profil zu machen.
Irak und Tunesien bitten Israel um Hilfe
Dienstag, 13. Dezember 2011
Zum vierten Mal nimmt Israels nationale Waldbepflanzungsorganisation KKL an der internationalen Klimakonferenz statt, die alle vier Jahre, diesmal in Südafrika, stattfindet. Am israelischen Stand von KKL kamen auch Repräsentanten arabischer Länder vorbei, die keine diplomatischen Beziehungen mit Israel haben, aber dennoch Interesse für Israels neue Technologie zeigten, die Ausbreitung der Wüste zu stoppen. So besuchte Mohammed Bahir, ein hochrangiger Beamte aus dem irakischen Verkehrsministerium, die Israelis und interessierte sich für Vorschläge zur Reduzierung der Emission von Treibhausgasen. Susan Sami Dschamil el Bana, die Vorsitzende der irakischen Delegation, bat um Programme, wie man das Ausdehnen von Wüsten bremsen könnte.
Mughrabi Brücke geschlossen
Dienstag, 13. Dezember 2011
Der stellvertretende Knessetsprecher Danny Danon hat um eine baldige Knessetversammlung des Komitees für Innere – und Umweltangelegenheiten gebeten. Dort soll der Zugang für Juden zum Tempelberg besprochen werden, jetzt wo die Mughrabi-Brücke geschlossen wurde. Die temporäre Brücke wurde geschlossen, weil sie ein Sicherheitsrisiko für Menschen, die sie betreten, darstellt. Danon sagte, dass „es keinen Grund gebe, den Zugang zum Tempelberg zu schließen. Er ist ein wichtiger Bestandteil des Judentums in Israel und der Welt und einer der Grundpfeiler des jüdischen Staates.“
Am Sonntag hatte die Stiftung zum Erbe der Westmauer den Zugang geschlossen. Israelische Ingenieure sind sich sicher, dass die Brücke brand – und einsturzgefährdet sei. Am Wochenende hat die jordanische Regierung mit harten Konsequenzen gedroht, sollte Israel den Zugang schließen.
Kurznachrichten
Dienstag, 13. Dezember 2011
+++ Gestern Nacht joggten über 1000 Personen um Jerusalems Altstadt (Bild), unter ihnen auch Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat, der diese Tour einführte als ein – wie er sagte – Aufwärmen für den nächsten und zweiten vollen Jerusalem-Marathon, der am 16. März 2012 stattfindet. +++ Israels Staatskontrolleur Michael Lindenstrauss veröffentlichte seinen Jahresbericht über Beanstandungen im Öffentlichen Leben. Dieses Mal schnitt Israels Polizei besonders schlecht ab. +++ Die Regierungen von elf Nationen, darunter Israel und Deutschland, haben eine Erklärung unterschrieben, die die Verbreitung von Dokumenten des Internationalen Suchdienstes (ITS: Internationale Tracing Service) erweitert und vereinfacht.
Neuer israelischer Botschafter in Ägypten
Montag, 12. Dezember 2011
Ein neuer israelischer Botschafter soll am Montag in Kairo eintreffen, so ließen ägyptische und israelische Quellen am Sonntag verlauten. Jaakov Amitai spricht fließend Arabisch und soll noch im Dezember seinen Dienst beginnen, jedoch nicht bevor ausreichende Sicherheitsmaßnahmen getroffen wurden.
Der ehemalige Botschafter Jitzchak Levanon hatte Ägypten im November für einige Abschiedstreffen mit ausländischen und ägyptischen Diplomaten besucht.
Gilad Schalit sagt „Danke!“
Montag, 12. Dezember 2011
Gilad Schalit hat sich im Kanal Zwei des israelischen Fernsehens bei allen Menschen, die sich für seine Freilassung eingesetzt haben, bedankt. In seinem Elternhaus in Mitzpe Hila wurde ein kurzes Video von ihm aufgenommen. Er sieht inzwischen viel erholter aus und hat auch etwas zugenommen. „Ich freue mich über die Gelegenheit, zu Euch sprechen zu können und Euch für alles zu danken, was ihr während meiner Gefangenschaft für mich auf die Beine gestellt habt. Während dieser Zeit habe ich viel über die Bemühungen für meine Freilassung erfahren, aber das ganze Ausmaß wurde mir erst nach meiner Rückkehr nach Hause bewusst." Zum Video in Hebräisch - hier klicken
Neues Besucherzentrum in der Knesset
Montag, 12. Dezember 2011
Am Sonntag wurde im Gebäude des israelischen Parlaments ein neues Besucherzentrum unter dem Motto „Das Demokratie-Erlebnis“ eingeweiht. Der Knesset-Vorsitzende Ruby Rivlin erzählte einer Gruppe von fünfjährigen Kindergartenschützlingen, dass es in der Knesset manchmal auch nicht viel anders als in einer Kindertagesstätte ablaufe. Manchmal wird die Kindergärtnerin aus der Fassung gebracht, weil die Kleinen machen was sie wollen. Ähnlich sei es auch in der Knesset, so Rivlin.
Kurznachrichten
Montag, 12. Dezember 2011
In Stockholm erhielt am Samstagabend der israelische Prof. Dan Shechtman (im Bild links) den Nobelpreis für Chemie. Anders als die meisten anderen Preisträger, die sich den Preis von 1,5 Mio. Dollar teilen mussten, erhielt Prof. Shechtman als einziger in seiner Kategorie den gesamten Nobelpreis. Er ist der 10. Israeli, der einen Nobelpreis erhielt. +++ Der israelische Schwimmer Gal Nevo gewann zwei Bronzemedaillen bei der Europameisterschaft im Kurzstreckenschwimmen: eine im 400-Meter-Medley und eine im 200-Meter Freistil. Der Wettbewerb wurde in Stettin, Polen, ausgetragen. +++ Die 27-jährige Israelin Lee Korzits gewann in Perth, Australien bei der Weltmeisterschaft im Windsurfen die Goldmedaille und wurde zum zweiten Mal Weltmeisterin in dieser Sportart. Mehr dazu in der nächsten Ausgabe von israel heute vom Februar 2012. +++
Hoher Terrorführer getötet
Freitag, 9. Dezember 2011
Die israelische Luftwaffe führte einen Präzisionsschlag auf Terroristen im Gazastreifen aus. Dabei sind zwei Terroristen, unter ihnen Azzam Tzubi Ismail Batash (43), der Führer der „Armee der Gläubigen“, einer Einheit der Al-Aksa-Märtyrerbrigaden, getötet worden. Er und seine Einheit hatten Angriffe auf die israelische Grenze und das Eindringen nach Israel geplant. Der Erfolg des Einsatzes ist der Zusammenarbeit des Schin-Beth-Sicherheitsdienst und dem Militär zu verdanken. Als Reaktion darauf schossen die Terroristen Raketen aus Gaza auf Israel ab.
Mugrabi-Brücke soll sofort geschlossen werden
Freitag, 9. Dezember 2011
Der Chefingenieur des Jerusalemer Stadtrates, Shlomo Eschkol, sagte am Donnerstag, dass er eine sofort gültige Order herausgeben wolle. Diese betreffe die umgehende Schließung der Mughrabi-Brücke zum Tempelberg neben der Klagemauer. Dies ist der einzige Zutritt für Juden und nicht-Muslime zum Tempelberg. In einem Brief an die Western Wall Foundation (Vereinigung der Westmauer), die für diese Brücke verantwortlich ist, meinte Eschkol, dass die Brücke sehr gefährlich sei, weil sie jeden Augenblick einstürzen oder Feuer fangen könnte. Außerdem stelle sie eine besondere Gefahr für die Frauen dar, deren Gebetsbereich an der Klagemauer direkt unterhalb der Brücke liegt.
Eröffnungszeremonie für Eichmann-Ausstellung
Freitag, 9. Dezember 2011
Anlässlich des 50. Jahrestages des Urteils gegen Adolf Eichmann wird in der Knesset eine Ausstellung über das Gerichtsverfahren zu sehen sein. Israel Heute hatte schon darüber berichtet. Nun soll die Ausstellung mit einer speziellen Zeremonie eröffnet werden, bei der Ministerpräsident Netanjahu, der ehemalige Minister Rafi Eitan – ein Mitglied des Mossad-Teams, dass damals Eichmann nach Israel brachte – und der ehemalige Vize-Vorsitzende des Mossad, Avraham Schalom, zu Gast sein werden. Isser Harel, der den Mossad zur damaligen Zeit leitete, verstarb im Jahr 2003. So soll nun in der Knesset beispielweise auch die berühmte Glaskabine aufgestellt werden, in der Eichmann während des Verfahrens saß. Sie war seither im Kibbuz Mordei HaGetaot ausgestellt.
Wein & Kaffee
Freitag, 9. Dezember 2011
Bei dem schweizerischen Weinwettbewerb „La Section“ wurde unser Rotwein Jehuda 2009 (Cabernet Sauvignon 38 Prozent, Merlot 25 Prozent, Petit Verdot 25 Prozent & Cabernet Franc 12 Prozent) ausgezeichnet benotet und bekam für Klarheit und Farbe sogar die Maximalnote „Exzellent“. Darauf sind wir als israelisches Weingut Bar Giyora natürlich sehr stolz! Für die bevorstehenden Feiertage möchte die Weinkellerei Bar Giyora unseren Lesern den neuen Rotwein Jehuda 2009 anbieten. Jetzt zu Weihnachten! Bei einer Bestellung von 6 Flaschen schenken Sie einem Soldaten eine Kaffeepause im Wert von 9 Euro! Hier klicken!!!
Kurznachrichten
Freitag, 9. Dezember 2011
+++ Archäologen fanden in Jerusalem an der Gihon Quelle im Bodenfelsen drei mysteriöse „V“ Zeichen, die vor 3000 Jahren dort eingemeißelt wurden. Weil die Archäologen damit vor einem Rätsel stehen, haben sie diese Zeichen im Facebook veröffentlicht und erhielten bereits 20.000 Vorschläge aus aller Welt. +++ Der für heute angesagte Protestmarsch für mehr soziale Gerechtigkeit könnte buchstäblich ins Wasser fallen, denn seit gestern Abend regnet es. Obwohl die Knesset neue Gesetze für mehr soziale Gerechtigkeit ausarbeitet, geht dies den Protestlern nicht schnell genug. +++ Staatspräsident Peres empfing eine Delegation der israelischen Luftfahrtindustrie, die vorhat, ein unbemanntes Objekt zu Forschungszwecken zum Mond zu schicken. +++ In Israel ist man über Amerikas Außenministerin Hillary Clinton empört, die öffentlich Israels Demokratie in Frage stellte. Und alles nur, weil sie gehört habe, dass einige Orthodoxe in Jerusalem getrennte Autobusse für Frauen und Männer fordern.
Schabbat-Lesung und Kommentar
Freitag, 9. Dezember 2011
„Wajischlach – Und er sandte“: 1. Mose 32,4 bis 36,43.
Haftara-Prophetenlesung: Obadja 1,1-21

Leitgedanken:
„Wir kamen zu deinem Bruder Esau, und er zieht gegen dich mit einem Heer von vierhundert Männern.“ (Gen. 32:7).
Esau hielt wenigstens eine Mizwa ein: Er ehrte seinen Vater. Er wußte, daß sein Vater Itzchak ihm böse wäre, wenn er seinen Bruder Jakob töten würde. Darum ging er mit einer großen Menge zu Jakob – er wollte zu seinem Vater sagen: „Meine Freunde waren so zornig auf Jakob für das, was er mir angetan hat, daß sie mich festhielten und ihn töteten. Ich konnte es nicht verhindern.” (R. Jonatan Eibeschitz)
So denkt das israelische Volk
Donnerstag, 8. Dezember 2011
Das Volk Israel ist sich über einen israelischen Luftangriff im Iran uneinig. Gemäß jüngster Umfragen des israelisch-amerikanischen Saban-Forum 2011 sind 43 Prozent der jüdischen Bevölkerung Israels für einen Angriff auf die iranischen Atomreaktoren und 41 Prozent dagegen. 68 Prozent der israelischen Araber, die 20 Prozent der israelischen Gesamtbevölkerung ausmachen, stimmen gegen einen israelischen Angriff im Iran, nur vier Prozent dafür. Darüber hinaus sind 90 Prozent der israelischen Bevölkerung der Meinung, dass der Iran bald nukleare Langstreckenraketen fertigstellen wird. 51 Prozent der jüdischen Bevölkerung Israels meinen, dass der so genannte „Arabische Frühling“ für den Judenstaat Israel negative Folgen haben wird. Sollte dieser „Arabische Frühling“ jedoch zu wahren Demokratien in den arabischen Ländern führen, dann glauben 44 Prozent, dass dies Israels Friedensbemühungen zugute kommen wird. Wenn alle arabischen Staaten Israel anerkennen, wären 43 Prozent der Israelis für einen Frieden bereit, zu den Grenzen von 1967 zurückzugehen, und auch Ostjerusalem abzugeben. 31 Prozent der Israelis wären dagegen und 24 Prozent wollten auf diese Frage keine Antwort geben.
133 UN-Mitgliedstaaten stimmten für Israels Resolution
Donnerstag, 8. Dezember 2011
Israel hat einen diplomatischen Erfolg in der UN-Vollversammlung erzielt. 133 UN-Mitgliedstaaten haben erstmals für die israelische Initiative „Landwirtschaftliche Technologie“ gestimmt. Die arabischen UN-Mitgliedstaaten, die anfänglich betonten, dagegen zu stimmen, enthielten sich letztendlich ihrer Stimmen. „Die UN-Resolution, die schließlich von der Mehrheit angenommen wurde, ist eine internationale Anerkennung von Israels Spitzenleistungen und Beitrag in der Welt“, sagte Israels Botschafter in der UNO, Ron Prosor. „Die Welt sieht in uns eine Nation mit einer hochentwickelten Landwirtschaft, neuster Technologie und Innovationen. Über die Jahre hinweg ist Israel dafür weltberühmt geworden. Wer sich aber selbst Stöcke in die Räder steckt und damit den eigenen Fortschritt aufhält, sind die arabischen Staaten."
Hesekiel, Obama & Gog
Donnerstag, 8. Dezember 2011
Wie in den christlichen Kreisen in Europa und in Nordamerika, so befassen sich auch religiöse Kreise in Israel mit der politischen und geistlichen Zukunft Israels. Fromme Juden versuchen, in der Bibel Hinweise zu finden, aus denen man mehr über die politische Situation in dieser Region erfahren kann. Im Internet und auf Plakaten begegnet man dem Vers des Propheten Hesekiel 38, 2-3, indem alle sieben Buchstaben der amerikanische Präsident Barack Obama im Zusammenhang mit Gog und Magog erscheint: „Du Menschenkind, wende dich gegen Gog, der im Lande Magog ist und der oberste Fürst in Mesech und Thubal, und weissage von ihm, und sprich: So spricht Gott, der HErr: Siehe, ich will an dich Gog! Der du der oberste Fürst bist in Mesech und Thubal.“
Kurznachrichten
Donnerstag, 8. Dezember 2011
+++ Als Frankreichs Regierungschef Sarkozy im letzten Monat Ministerpräsident Netanjahu einen „Lügner“ nannte und US-Präsident Obama dies noch lebhaft bejahte, war dies wohl ein Missverständnis, das nun aufgeklärt wurde. Netanjahu wollte nicht, dass Gilat Schalit mit einem französischen Hubschrauber in die Freiheit geflogen wird, dies nannte Sarkozy voreilig eine „Lüge“. Nun liegt der Schwarze Peter bei Obama. +++ Israels abgeschlagene Arbeiterpartei versucht, zu alter Größe zurückzukommen und richtete dafür eine Studienhalle ein, die sie „ideologischen Tempel“ nennen. Darin wollen sie Eingebungen empfangen, die ihre Partei wieder zum Leben bringen erwecken sollen. +++ Israels Arbeitslosenrate beträgt 5,9 Prozent, Israels Wirtschaftswachstum liegt bei 3,2 Prozent. Sollten Israels Verteidigungsausgaben steigen, müssen die Steuern erhöht werden. +++
Katzav muss ins Gefängnis
Mittwoch, 7. Dezember 2011
Am Mittwoch hat Israels ehemaliger Staatspräsident Mosche Katzav (66, mitte mit weissem Haar) seine siebenjährige Gefängnisstrafe angetreten. Er wurde vom israelischen Gericht für schuldig befunden, seine Sekretärinnen missbraucht und vergewaltigt zu haben. Auch sein Einspruch vor dem Obersten Gerichtshof in Jerusalem hat das Urteil nicht beeinflusst. Vor seinem Haus auf den Weg ins Gefängnis Ma‘asijahu sagte Kazav, dass heute ein lebendiger Mensch in Israel begraben wird. „Heute wird in Israel ein Mensch getötet, dem man großes Unrecht angetan hat. Heute wird in Israel nicht nur ein Mensch getötet, der Großvater von Enkelkindern ist und Staatspräsident war, sondern zu Unrecht für etwas verurteilt, was nicht der Wahrheit entspricht. Dies wissen alle meine Verwandten und Freunde. Ich warne das Volk Israel, in Zukunft nicht alle Gerichtsurteile für bare Münze zu nehmen, sondern für Wahrheit und Recht zu kämpfen."
Israelische Einkaufswoche im Ausland
Mittwoch, 7. Dezember 2011
Israels Minister für Aufklärungsarbeit und Diaspora, Yuli Edelstein, hat in Brooklyn in New York City einen jüdischen Supermarkt besucht und im Rahmen der „Israelischen Einkaufswoche“ Produkte aus dem Heligen Land gekauft. Zahlreiche jüdische Supermärkte und Geschäfte im Ausland werden immer häufiger von Linksliberalen und Moslems boykottiert und sogar angegriffen. Während seiner Visite in den USA wollte Edelstein gezielt israelische Produkte kaufen, um damit das Medieninteresse zu wecken. Unterstützen auch Sie das Heilige Land und kaufen Sie israelische Produkte in unserem Israel Basar Klicken Sie hier!
Nächtliche Polizeirazzien von Nord bis Süd
Mittwoch, 7. Dezember 2011
1.000 Polizisten haben in der Nacht vom Dienstag zum Mittwoch 70 Verdächtige krimineller Organisationen im ganzen Land von Nahariya bis nach Eilat verhaftet. In Israel herrschen, wie in Nordamerika, Familienmafias, was meist in den ausländischen Nachrichten unbeachtet bleibt. Diese nächtlichen Razzien waren nur mit einem Spitzel möglich, der vor einiger Zeit aus dem Gefängniss entlassen wurde und nun als Geheimagent in Israels Unterwelt unterwegs ist. Er kaufte große Mengen an Rauschgift und Waffen bei verschiedenen Organisationen und leitete dadurch die israelische Polizei mit Beweisen direkt zum Ziel.
Radrennfahrer Alberto Contador in Israel
Mittwoch, 7. Dezember 2011
Zu seinem 29. Geburtstag hat der spanische Radrennprofi Alberto Contador (im Bild mit Präsident Shimon Peres) am ersten Radrennen in Jerusalem teilgenommen. Es umfasst zehn Runden um die Jerusalemer Altstadtmauer, eine Gesamtdistanz von 28 Kilometern. Contador kam mit seinem 30-köpfigen Radteam Saxo Bank nach Israel, um unter der Überschrift „Radeln zum Frieden“ im Heiligen Land ein Wochentraining abzuhalten. Er ist der fünfte Fahrer, der alle drei Grand Tours, Tour de France, Vuelta a España und Giro d´Italia für sich entschieden hat.
Netanjahu verlegt Parteiwahlen vor
Dienstag, 6. Dezember 2011
Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat beschlossen, die internen Parteiwahlen in der Likud auf den 31. Januar 2012 vorzuverlegen. Seine Blitzentscheidung überraschte die Parteikollegen und hinterlässt offene Fragen. Warum hat sich Netanjahu für frühere Wahlen in seiner Partei entschlossen? Hat dies mit einem möglichen Austritt seines Koalitionspartners Avigdor Liebermann und seiner Israel Betenu Partei zu tun? Will Netanjahu auch die Knessetwahlen im Oktober 2013 vorverlegen oder hat dies eventuell mit einer möglichen Operation im Iran zu tun? Eins ist sicher, in diesen Tagen ist Benjamin Netanjahu, gemäß allen Umfragen, populär im Volk und das gefällt ihm gut. Im israelischen Rundfunk wurde Netanjahu mehrmals gefragt, ob er seinem engen Freund und Verteidigungsminister Ehud Barak, der vor einem Jahr seine sozialistische Arbeiterpartei verlassen hat, einen Sitz in der Likudpartei garantiert.
Iran in Alarmbereitschaft
Dienstag, 6. Dezember 2011
„Die Bewohner in Teheran bereiten sich auf einen Krieg vor“, so lautete heute die Überschrift in den israelischen Medien (Ynet). Das Volk im Iran lagert Nahrungsmittel und die iranische Regierung hat beschlossen, die ballistischen Langstreckenraketen in geheimen unterirdischen Bunkern zu verstecken. Ferner mobilisierte die iranische Luftwaffe eine Einheit für eine Blitzreaktion auf israelische Luftangriffe. Der britische Telegraph hat einen Artikel über die zahlreichen Sicherheitsvorkehrungen im Iran aus Angst vor einem Angriff veröffentlicht. Internationale Schulen in Teheran haben ebenso aus diesem Grund ihre Tore geschlossen. Gemäß ausländischen Quellen befürchtet die iranische Führung einen kombinierten Angriff von Israel und den westlichen Mächten, der ihrer Ansicht nach die nukleare Infrastruktur im Iran vernichten könnte. Persische Juden, die Kontakte mit Persern in Teheran haben, teilten uns mit, dass die Iraner Panik vor einem israelischen Angriff haben.
„Männer nach vorn, Frauen nach hinten“
Dienstag, 6. Dezember 2011
„Wenn Männer vorn in den Bus einsteigen, müssen die Frauen durch die Hintertür eintreten.“ So die Überschrift auf einem Plakat im orthodoxen Stadtviertel Mea Schearim von Jerusalem. „Zuerst müssen die Frauen aber jedoch dem Busfahrer bezahlen, bevor sie hinten in den Bus einsteigen.“ Ferner erinnert der schriftliche Aufruf alle Passagiere daran, dass wenn der Busfahrer das Radio zu laut eingestellt hat, darf er gebeten werden, es leiser zu stellen. Orthodoxen Juden ist es grundsätzlich verboten, säkularem Rundfunk zuzuhören. Aus diesem Grund haben Rabbiner in Jerusalem ein Gebot herausgegeben, demnach es mehr angepasster sei, mit dem Taxi zu fahren, anstatt mit öffentlichen Buslinien, wo Männer und Frauen zusammentreffen.
Wahlen in Ägypten
Montag, 5. Dezember 2011
Der schlimmste Fall, vor dem Israel in den letzten Monaten gewarnt hat, ist eingetroffen. In der ersten Wahlrunde in Ägypten haben die Muslimbruderschaft (40 Prozent) und die radikalere islamische Salafisten Partei al-Nour (20 Prozent) ganze 60 Prozent der Wählerstimmen für sich gewonnen. Selbst im ägyptischen Rundfunk wurden in den letzten Tagen die Stimmen lauter, dass eine islamische Regierung zuerst eine Gefahr für die Freiheit der Ägypter sein wird. „Die Wahlen sind der erste Schritt zur Demokratie und wer diese gewinnt, wird die Verantwortung über das Volk in die Hand nehmen“, sagte Mohammed Morassi, der Parteivorsitzende des politischen Flügels der Muslimbruderschaft, die Gerechtigkeits- und Freiheitspartei. Gegenüber der ausländischen Presse versucht Morassi die Gemüter zu beruhigen und erklärt, dass keine islamische Schaariya für das Volk gelten werde. Die Salafisten-Partei ist noch extremer als die Muslimbrüder.
Angst vor israelischem Angriff im Iran
Montag, 5. Dezember 2011
Washington befürchtet einen israelischen Luftangriff im Iran. Daher riefen US-Staatssekretärin Hillary Clinton und US-Verteidigungsminister Leon Panetta Anfang Dezember Israel öffentlich auf, jegliche Operation gegen das iranische Atomprogramm vorher mit ihnen abzusprechen. Israels Verteidigungsminister Ehud Barak betonte mehrmals in den letzten Wochen, dass die Iraner in etwa zwei Jahren einsatzfähige Nuklearraketen haben werden und Israel könne dies auf keinen Fall dulden. Die israelischen Medien verstehen daraus, dass sich die Regierung für eine Operationen gegen das Atomprogramm vorbereitet. Aber noch mehr Angst vor dem Iran haben arabische Länder wie Saudi Arabien, Bahrain, Katar, Kuwait, Oman und die Emirate.
Vergrößert sich Israels Wüste?
Montag, 5. Dezember 2011
Es sieht so aus, als ob die Wüste Israels, die 60 Prozent der Gesamtfläche des Landes ausmacht, sich mehr in den Norden ausdehnt. In den letzten Wochen ist im Land ein drastischer Temperaturunterschied zwischen Tages- und Nachttemperaturen zu spüren. Tagsüber stehen die Temperaturen auf 20 Grad und nachts stürzen sie auf die 6 Grad. Das sind typische Kennzeichen für ein Wüstenklima. Darüber diskutierten kürzlich ein Klimatologe, Wettervorhersager und Naturschutzbeamte. Das israelische Wetter wird normalerweise als Mittelmeerwetter eingestuft, heiß und trocken im Sommer und regnerisch und kalt im Winter. Aber in den letzten Wochen stimmt das israelische Wetter mit dieser Behauptung nicht mehr überein.
Ein Tag im Leben des Benjamin Netanjahu
Freitag, 2. Dezember 2011
Donnerstag
9:00 Uhr Ministerpräsident Benjamin Netanjahu spricht mit der Chefin der Oppositionspartei Tzipi Livni am Telefon. Er erklärt ihr, dass wenn die Palästinenser verhandeln wollen, dann nur mit seiner Regierung. Livni hatte sich zuvor mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas getroffen.
11:00 Uhr Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Viktor Yanukovych. Die beiden Staatsmänner sprechen über bilaterale Kooperation auf verschiedenen Gebieten gesprochen. Dies war der erste Besuch des ukrainischen Präsidenten in Israel. Netanjahu hebt hervor, dass zwischen beiden Länder eine tiefe historische und kulturelle Verbundenheit besteht. „Die ukrainischen Juden haben maßgeblich zum Aufbau des jüdischen Staates und der Entwicklung der hebräischen Sprache beigetragen. In den 90ern kamen über 350.000 von ihnen nach Israel und seitdem stärken und entwickeln sie Israel immer weiter“, sagt Netanjahu im Gespräch mit Yanukovych.
14:00 UhrBei einem rührenden Treffen zwischen Netanjahu und Gilad Schalits Großvater, Tzvi Schalit (Bild), dankt der ältere Herr dem Ministerpräsidenten. „Sie haben meinen Enkel gerettet. In der aktuellen Situation in der Region, ist das ein Wunder.“
Jüdische Gemeinde in Deutschland bekommt doppelte Förderung
Freitag, 2. Dezember 2011
Die deutsche Regierung hat zugestimmt, die jüdische Gemeinde in Deutschland mit der doppelten Summe an Finanzierung im Jahr 2012 zu unterstützen. Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, hat die freudige Nachricht über den Zuschuss von zehn Millionen Euro, anstatt fünf, begrüßt und verkündet, dass das die Arbeit der jüdischen Gemeinde, neue Immigranten in die Gemeinde zu integrieren, religiöse Führer auszubilden und die Arbeit mit jungen Juden sehr fördere.
Kurznachrichten
Freitag, 2. Dezember 2011
+++ Mit zunehmender Radikalisierung des Islam unter Israels Nachbarstaaten, sucht Israel neue Freunde, die Israel im Kampf gegen die Israelfeindlichen Islamisten beistehen, wie z.B. Griechenland, Zypern, Rumänien und Bulgarien, denn auch Israels Noch-Partner, die Türkei, wird immer islamistischer. +++ Wie aus heiterem Himmel tauchten plötzlich an der israelischen Grenzkontrolle in Shuafat, im Nordosten Jerusalems, jugendliche Araber auf und bewarfen zwei Stunden lang Israelis mit Steinen und verbrannten israelische Fahnen. Die Polizei nahm 8 Rädelsführer fest. +++ Israels Verteidigungsminister Barak sagte im israelischen Rundfunk, dass Israel im Moment nicht vorhabe, die Atomwaffenanlagen des Iran anzugreifen. +++
Israelisches Mädchen hält Rede vor Nobelpreisgewinnern
Donnerstag, 1. Dezember 2011
Maya Samuels (18) aus der nördlichen Gemeinde Yesod Hama’ala ist so aufgeregt, das sie die vergangenen Nächte nicht schlafen konnte. Sie wurde ausgewählt am 10. Dezember eine Rede auf der Preisverleihungs- zeremonie für die Nobelpreisträger 2011 in Schweden zu halten. Erst diesen Sommer hat sie das Gymnasium im Kibbuz Dafna abgeschlossen. 23 junge Wissenschaftler aus aller Welt werden in Schweden zusammengeführt und Maya soll dabei Israel repräsentieren. Ihr wird diese Ehre zuteil, weil sie eine einzigartige Methode entwickelt hat, die Farbe davor schützt, zu verblassen. Unter der Leitung von Professor Giora Ritbo hat Maya am Jugend-Bildungszentrum für Wissenschaft am Tel Hai College diese Idee entwickelt.
Eröffnung des Evangeliums-Pfades
Donnerstag, 1. Dezember 2011
Das israelische Tourismusministerium eröffnete am Dienstag den Gospel- oder Evangeliums-Pfad in Galiläa. Dieser Pfad folgt dem Weg, von dem man annimmt, dass Jesus ihn ging, als er von seiner Heimatstadt Nazareth nach Kapernaum ging. Dort am nordwestlichen Teil des Sees Genezareth, der dann zum Zentrum seines Wirkens wurde. Der Pfad ist insgesamt 62 Kilometer lang. Er beginnt am Berg des Steilhangs in der Nähe von Nazareth und endet in Kfar-Nahum/Kapernaum. Es gibt speziell ausgeschilderte Wanderwege und Straßen, die zu Fuß, auf dem Fahrrad, zu Pferd oder mit dem Auto bereist werden können.
Der Kreis wird immer enger
Donnerstag, 1. Dezember 2011
Bundeskanzlerin Merkel kritisierte am Vorabend zum jüdischen Neujahr Israels Regierung, dass der Bau der 1.100 Wohnungen im Jerusalemer Stadtteil Gilo den „seriösen Friedenswillen Israels in Frage stelle“, denn die Palästinenser beanspruchen Jerusalem als ihre Hauptstadt El Kuds. Frau Merkel machte sich damit zur Sprecherin des Nahost-Quartetts, das aus der UNO, den USA, der EU und Russland besteht. Lesen Sie den ganzen Artikel in der aktuellen Dezemberausgabe des Israel Heute-Magazins, das bringt was andere weglassen! Zum Bestellen des Israel Heute-Magazins oder der Online-Version Klicken Sie hier!
Kurznachrichten
Donnerstag, 1. Dezember 2011
+++ Ein offizieller Beamter der deutschen Regierung hat bestätigt, dass Deutschland dem subventionierten Verkauf eines U-Boots der Dolphin-Klasse zugestimmt habe. Dem Beamten zufolge soll Deutschland 135 Millionen Euro des Staatsbudgets vom nächsten Jahr beiseite gelegt haben, um ein Drittel der Kosten für das U-Boot zu tilgen. Israel hat schon drei der in Deutschland hergestellten U-Boote. +++ Bei einem Manöver in der Wüste bei Zeelim, an dem auch Israels oberster Militärchef Benny Gantz anwesend war und mit echter Munition trainiert wurde, schlug eine Artilleriegranate nur 100 Meter neben ihm und seinen Militärbegleitern ein. Es soll sich dabei um ein menschliches Versagen gehandelt haben. +++ Israel zahlte die eingefrorenen 100 Mio. Dollar Steuerrückzahlung an die Palästinenser. Ministerpräsident Netanjahu warnte jedoch die Palästinenser, dass sie in Zukunft kein Geld mehr bekommen, wenn die Palästinenser weiter darauf drängen von der UNO als Vollmitglied und Staat anerkannt zu werden. +++ Der Siedlungsbau muss nicht auf Druck der UNO und EU gestoppt werden, denn der freie Baumarkt reguliert sich von selbst. So wurde im 2. Quartal diesen Jahres in den jüdischen Siedlungen der Bau von nur 105 Wohnungen begonnen, was gegenüber der Vergleichszeit des Vorjahres um 65 % weniger sind.

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