News Archive

November 2011

Details über Eichmanns Festnahme veröffentlicht
Mittwoch, 30. November 2011
In einer neuen mobilen Ausstellung werden erstmals Zeugnisse der Ergreifung des NS-Verbrechers Adolf Eichmann der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das Material stammt aus den Archiven des Mossad, des israelischen Auslandsgeheimdienstes. Minister Jossi Peled schlug vor, dass das Material unbedingt ausgestellt werden sollte. So kam es auch, dass die erste Station der wandernden Ausstellung die Knesset sein wird. Dort wird die Vorstellung einer der berühmtesten Festnahmen der Nachkriegszeit ab 15. Dezember einen Monat lang für jederman zugänglich sein. Die Ausstellung beinhaltet Equipment, das von dem Mossad während der Operation benutzt wurde, beispielsweise die Augenbinde, die Eichmann während dem Transport zu den geheimen Zwischenstopps auf dem Weg nach Israel trug.
Etikette soll gelernt sein: Benimmkurse für Knessetabgeordnete
Mittwoch, 30. November 2011
Ein für alle Mal werden die Gesetzesgeber lernen, was es heißt, sich gut zu benehmen. Bei einem speziellen Workshop sollen den Politikern die Grundregeln der Etikette und die Wichtigkeit ihrer Vorbildfunktion nahe gebracht werden. Auslöser dieser Benimmschule waren einige peinliche Vorfälle, die sich die Knessetmitglieder bei offiziellen Treffen mit ausländischen Gästen in Israel und im Ausland geleistet haben. Die erste Stunde wird am 6. Dezember stattfinden. Dann werden die Teilnehmer unter anderem lernen, richtig am Tisch zu sitzen und mit Messer und Gabel und geschlossenem Mund zu essen. Auch an ihrer Sprache soll gefeilt werde, denn es werde zu viel geflucht bei den Knessetsitzungen, so hieß es bei Ynet. Die Kurse werden von Israels Etikett-Guru Tami Lancut Leibovitz angeführt, die seit Monaten schon Knessetsitzungen und öffentliche Treffen im Fernsehen verfolgt hat.
Schlägerei zwischen Juden und Arabern in Jerusalems Straßenbahn
Mittwoch, 30. November 2011
Dutzende arabische und jüdische Mädchen haben sich am Montagabend in der neuen Straßenbahn einen Kampf geliefert, so berichtete Jediot Achronot. Ein jüdisches Mädchen hat dabei Tränengas auf die arabischen Mädchen gesprüht. Das Gas hat sich im ganzen Abteil verbreitet und anderen unbeteiligten Passagieren Schaden zugefügt. Der Fahrer stoppte den Zug während der Fahrt und ließ alle Passagiere heraus. Dies ist nicht der erste Vorfall von Gewalt in der Straßenbahn. Letzten Monat wurden in der arabischen Schuafat-Nachbarschaft Steine auf die Bahn geworfen.
Kurznachrichten
Mittwoch, 30. November 2011
+++ Am Dienstag haben sich israelische und russische Delegationen im Außenministerium in Jerusalem für ein Treffen bezüglich strategischer Angelegenheiten zusammengefunden. Dabei wurden unter anderem die Übergabe von Waffen, die regionale Sicherheit und die Rüstungskontrolle diskutiert. Die russische Delegation wurde von Sergey Ryabkov (Bild), dem Außenminister der russischen Föderation, angeführt. +++ Ministerpräsident Netanjahu will sein Kabinett davon überzeugen, dass es vertretbar sei, die umgerechnet 75 Mio. Euro Steuerrückzahlung an die Palästinenser auszuzahlen, was von Außenminister Lieberman kritisiert wird. Er ist davon überzeugt, dass die Palästinenser dieses Geld ausschließlich für den Kampf gegen Israel verwenden werden. +++ Ministerpräsident Netanjahu verteidigte auf einer Konferenz der Rechtsanwälte und Richter die Tatsache, dass es für eine Nation wichtig sei, ein unabhängiges Oberstes Gericht zu haben.
Vier Raketen aus dem Libanon explodieren im Norden Israels
Dienstag, 29. November 2011
In der Nacht vom Montag zum Dienstag sind vier libanesische Katjuscha-Raketen im westlichen Galiläa eingeschlagen. Drei von ihnen sind in einer Stadt, eine im Wald explodiert. Niemand wurde verletzt. Die Hisbollah streitet jegliche Beteiligung ab. Das Kommando der israelischen Armee im Norden ist in höchster Alarmbereitschaft. Das Militär gab bekannt, dass Israel die libanesische Regierung für den Vorfall verantwortlich sieht. Zeugen sagten, dass sie kurz nach Mitternacht mehrere laute Explosionen vernommen haben. Bewohner Eyal Shmueli berichtete Ynet, dass er 20 Meter von seinem Haus entfernt eine riesige Wolke, ähnlich einem Atompilz, gesehen habe.
Vorbereitung auf einen biologischen Terrorangriff
Dienstag, 29. November 2011
Die Gesundheits-und Verteidigungsministerien wollen am Mittwoch mit einer zweitägigen Übung beginnen, die Israels Bereitschaft für einen Angriff mit biologischen Waffen testen soll. Die Übung heißt „Orange Flamme 6“ und soll einen Ausbruch infektiöser Krankheiten in Israels nördlichen Städten simulieren. So werden am Mittwoch und Donnerstag falsche Patienten mit Symptomen einer gefährlichen ansteckenden Krankheit in die Krankenhäuser im Norden strömen. Teilweise sollen bis zu 5000 Patienten pro Krankenhaus „behandelt“ werden.
Israel kämpft gegen Fettleibigkeit
Dienstag, 29. November 2011
Israels sozio-ökonomisches Kabinett hat am Montag ein ministerielles Projekt für 52 Millionen Euro genehmigt. Diese Initiative soll für einen gesünderen Lebensstil werben und Fettleibigkeit bei Israels Bürgern und besonders Kindern vermeiden. In den nächsten zwei Wochen soll das Projekt gestartet werden. Es beinhaltet Erleichterungen im Bewerbungsprozess für das Fitnessstudio, das Verbot von TV-Werbespots für fettes Essen und leicht verständliche Kalorientabellen auf verzehrfertigen Lebensmitteln. Derzeit muss jeder, der sich im Fitnessstudio anmelden will, eine ärztliche Bestätigung über seinen Gesundheitszustand vorlegen. Das neue Projekt schlägt vor, dass der Bewerber bei der Anmeldung lediglich eine Erklärung über seine allgemeine Fitness unterschreiben soll.
Kurznachrichten
Dienstag, 29. November 2011
+++ Ministerpräsident Netanjahu hat kurzfristig die Bauarbeiten an der Mughrabi-Brücke (Bild) an der Klagemauer verschoben, so berichtete Kanal 2 Anfang der Woche. Kairo und Amman haben Jerusalem gewarnt, dass ein Abriss der Brücke zu weiteren Spannungen zwischen Israel und Jordanien bzw. Ägypten führen könnte. Das jordanische Ministerium für heilige islamische Stätten lies verlauten, dass wenn Israel die Brücke abreisst, es Proteste in Jordanien geben werde. Diese Proteste würden sich wahrscheinlich bis ins so genannte Westjordanland ausbreiten. +++ Israels Staatspräsident Schimon Peres konferierte in Amman mit König Abdullah II. Die einstündige Unterredung wurde als warm, freundlich und offen beschrieben.
Die Frucht des guten Samariters
Montag, 28. November 2011
„An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen“ (Mt 7,16), lehrt uns schon die Bibel.
Wir – das israel heute-Team – sind überwältigt von der Hilfsbereitschaft unserer Leser! Und dafür gebührt Ihnen zuallererst ein herzliches Toda raba, vielen Dank, im Namen derjenigen Holocaust-überlebenden, die bereits erste Liebesgaben in Empfang nehmen durften!
Die glücklichen Gesichter, in denen sich Freude, aber auch ein Stück ungläubiges Erstaunen widerspiegeln, bewegen auch unsere Herzen und bestärken uns darin, unser Engagement in dieser Sache noch zu verstärken.
Doch dies gelingt uns nur durch Ihre tatkräftige Unterstützung, und so möchten wir Sie erneut aufrufen, ein wenig Licht und Hoffnung in das Leben dieser notleidenden Menschen zu bringen.
56 Prozent der Palästinenser sind gegen bewaffneten Widerstand
Montag, 28. November 2011
Das palästinensische Zentrum für Medien und Kommunikation in Jerusalem (JMCC: Palestinian Jerusalem Media and Communications Center) hat die Einstellungen der Palästinenser zu Israel, den USA und der internationalen Gemeinde untersucht. Die Studie wurde Ende November mit 1200 Palästinensern über 18 Jahren aus dem so genannten Westjordanland und dem Gazastreifen durchgeführt. Die Unterstützung der Palästinenser für die Fatah und Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat seit dem Gilad Schalit-Abkommen nicht nachgelassen. 86 Prozent der Befragten haben ihre volle Zufriedenheit mit dem Resultat des Deals geäußert. Wenn heute unter den Palästinensern Wahlen wären, würden die militante Hamas mit 65 Prozent die moderate Fatah besiegen.
Erneuter Angriff auf die Gas-Pipeline
Montag, 28. November 2011
Saboteure sprengten in der Nacht zum Montag erneut die ägyptische Gaspipeline, die Gas nach Israel und Jordanien führt. Dies geschah nur wenige Stunden vor den ersten freien Wahlen in Ägypten. Zeugen berichteten über eine Explosion westlich von El-Arisch und einer zweiten 100 Meter davon entfernt. Die staatliche Nachrichtenagentur MENA (Middle East News Agency) teilte mit, dass die Explosion in der Al-Sabeel-Region stattgefunden habe und, dass Sicherheitskräfte und die Feuerwehr dorthin gerast sind. Man habe die Sprengsätze aus der Entfernung gezündet und es seien Reifenspuren von zwei Fahrzeugen entdeckt worden, hieß es. Keine Gruppe hat bisher Verantwortung dafür übernommen. Diese Explosion am Montagmorgen ist bereits die neunte in diesem Jahr.
Kurznachrichten
Montag, 28. November 2011
+++ In der von Tzipi Livni (Bild) geführten Oppositionspartei Kadimabrodelt es, denn für viele ist Livni eine müde erfolglose Frau. Daher fordert man in der Kadima-Partei interne Vorwahlen, um auf diesem Weg Livni absetzen zu können. Als aussichtsreiche Nachfolgerin gilt die derzeitige Fraktionsleiterin Dalia Itzik. +++ Ministerpräsident Netanjahu lobte in der Knesset Israels Finanzmanagement, weil Israel nicht in die Euro-Krise hineingezogen wurde. Israels Regierung will auch in Zukunft mit eiserner Hand jedes Risiko vermeiden. +++ Der oberste Militärchef der Schweiz, Andrè Blattmann, ist derzeit in Israel und konferiert mit Israels Verteidigungsminister Barak und besucht israelische Militärstellungen sowie in Jerusalem auch die Holocaustgedenkstätte Jad Vashem. +++ Die römisch-katholischen und protestantischen Christen in Israel feierten am Sonntag den 1. Advent.
Abbas nähert sich der Hamas – und entfernt sich vom Frieden
Freitag, 25. November 2011
Die verfeindeten Palästinenserparteien Fatah und Hamas haben einmal mehr ihre Versöhnung verkündet. Sie schlossen einen "Pakt für Palästina". Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas und Hamas-Vorsitzender Chaled Maschaal trafen sich dazu in Kairo. Es war ihr erstes persönliches Treffen seit der Machtübernahme der islamistischen Hamas im Gaza-Streifen im Jahr 2007. Die Hamas wird vom Westen als Terror-Organisation betrachtet. Die beiden Palästinenserparteien wollen bis Mai eine gemeinsame Übergangsregierung bilden sowie Parlaments- und Präsidentenwahlen abhalten. "Es gibt keine Differenzen mehr zwischen uns", versicherte Abbas. Israel hat die Ankündigungen der Palästinenser scharf kritisiert.
Lebenslange Haft für die Mörder von Kristine Luken
Freitag, 25. November 2011
Ein knappes Jahr nach dem Mord an der amerikanischen Touristin Kristine Luken in den Jerusalemer Bergen sind ihre Mörder zu hohen Freiheitsstrafen verurteilt worden. Der Anführer der palästinensischen Bande, die über Jahre hinweg das Gebiet um Jerusalem unsicher gemacht hatte, wurde zu zweimal lebenslänglich verurteilt. Sein Komplize erhielt unter anderem wegen eines weiteren Mordes an Netta Blatt-Sorek in Beit Shemesh lebenslänglich plus 16 Jahre. Die Richter betonten die besondere Kaltblütigkeit und Grausamkeit, mit der die Männer bei ihren Taten vorgegangen waren.
Weltrekord anerkannt: Größte Chemiestunde der Welt
Freitag, 25. November 2011
Das israelische Wissenschaft- und Technologieministerium hat einen Weltrekord aufgestellt. Er wurde jetzt von den Herausgebern des Guinness-Buches offiziell anerkannt. Die genaue Bezeichnung des Rekords lautet „Größte parallel an mehreren Orten stattfindende Unterrichtsstunde in Chemie“. Am 22. September 2011 hatten sich im Rahmen der "Langen Nacht der Wissenschaften" 4207 Kinder und Erwachsene an 13 Orten im ganzen Land versammelt, um gemeinsam an einer Unterrichtsstunde in Chemie teilzunehmen. Die Teilnehmer stellten in Erinnerung an den ums Leben gekommenen israelischen Astronauten Ilan Ramon das Experiment eines "Chemischen Gartens" nach.
Rabbiner erlauben den Verzehr von „koscherem Schweinefleisch“
Freitag, 25. November 2011
Der Genuss von Schweinefleisch ist Juden verboten. Nun scheint in Israel jedoch der Traum vom „koscheren Schweinefleisch“ in Erfüllung zu gehen. Tatsächlich handelt es sich dabei um Gänsefleisch aus Spanien. Aber nach Aussage von drei israelischen Spitzenköchen schmeckt es exakt wie Schweinefleisch. Die kulinarische Revolution hat höchsten rabbinischen Segen: Chef-Rabbiner Jona Metzger erklärte, er habe keine Bedenken gegen den Import des Gänsefleisches. Schließlich sei nur der Genuss von Schweinefleisch verboten. Gegen Gänsefleisch sei auch dann nichts einzuwenden, wenn es nach Schwein schmecke.
Kurznachrichten
Freitag, 25. November 2011
Israels äthiopische Juden haben in Jerusalem ihr „Sigd“-Fest gefeiert (Foto). Es findet immer am 50. Tag nach dem Versöhnungstag Jom Kippur statt. Die Mitglieder der äthiopischen Gemeinde glauben, dass Gott bis zu diesem Tag unsere Versöhnung ins Buch des Lebens eingeschrieben hat. Sie feiern das Fest nach Jahrhunderten in der Diaspora auch als Dank für ihre Heimkehr nach Zion. +++ Israels Staatspräsident Shimon Peres ist derzeit mit einer 60-köpfigen Delegation in Vietnam unterwegs. Der dortige Staatschef Tan Sang nannte Israel „ein Wunder vor aller Welt“ und will mit dem jüdischen Staat enger zusammenarbeiten.
Livni: „Israel wird zur Diktatur!“
Donnerstag, 24. November 2011
Die Chefin der Oppositionspartei Kadima, Tzipi Livni, warnte am Mittwoch, dass das jüngst verabschiedete Verleumdungsgesetz Israel von der Demokratie zur Diktatur führen wird. „Wir waren immer stolz auf uns als einzige Demokratie im Nahen Osten. Jetzt wollen die arabischen Staaten demokratisch werden und wir bewegen uns hin zur Diktatur“, sagte Livni in der Knesset-Vollversammlung bei der einige neue Gesetzesentwürfe diskutiert wurden. Das wohl umstrittenste Gesetz ist das Verleumdungsgesetz, welches die maximale Kompensierung für üble Nachrede und Verleumdung sichert. „Bald werden sie wohl Papageien in den Nachrichtenanstalten einstellen, die schön ihre Reden nachplappern“, griff Livni Ministerpräsident Netanjahu in der Sitzung an.
Innenminister: „Das Joseph-Grab gehört zu uns!“
Donnerstag, 24. November 2011
Innenminister Eli Yishai hat sich in der Nacht von Mittwoch zu Donnerstag mit 1500 jüdischen Betern am Grab von Joseph in Nablus eingefunden. Die israelische Armee und die Polizei haben die Abläufe überwacht. „Es ist ein großes Privileg, hier zu sein. Diese Stätte gehört den Juden und der aktuelle Zustand verletzt das Oslo-Abkommen“, sagte der Minister. Beim Verlassen der Grabstätte sagte der Innenminister, dass die jüdischen Baugenehmigungen für das so genannte Westjordanland die richtige Antwort für die Palästinenser seien, welche sich nicht an Abkommen mit Israel halten.
Die Gesichter des christlichen Zionismus
Donnerstag, 24. November 2011
Zu oft werden die zionistische Bewegungen der Christen und Juden in den internationalen Medien als gesichts- und herzlos und nur mit dem Ziel, anderen etwas wegzunehmen, definiert. Die Medien sehen den Zionismus nur als Zweck, den Palästinensern zu schaden. Der messianisch-israelische Grafikdesigner und Fotograf Eitan Bar möchte dieser Fehldeutung entgegenwirken. Bars Webseite Wir lieben Israel besteht aus einer Collage mit Portraits von derzeit 50 Menschen aus aller Welt, die Israel „wegen Jesus“ lieben. Es sind normale Menschen, die Israel unterstützen, aber nicht auf einer politischen Ebene, sondern weil sie den Messias verehren. Das Ziel der Webseite ist es einerseits, christlichen Zionisten zusammenzubringen und Israelis zu ermutigen und wissen zu lassen, dass es viele Menschen in der Welt gibt, die Israel lieben und unterstützen.
Malkat Hamidbar – Die Königin der Wüste
Donnerstag, 24. November 2011
Wir Frauen kannten einander nicht, als wir die Auswahlphase durchliefen. Die unter den zahlreichen Bewerberinnen als geeignet befundenen kamen zu einem Informationstreffen über das bevorstehende Abenteuer zusammen. Die Aufregung wuchs, je näher der Reisetermin rückte. In Teams aufgeteilt beschnupperten sich die Mitglieder per E‑Mail, um sich kennenzulernen. Am 9. Oktober gingen die „Wüstenköniginnen 2011“ auf die Reise. Auf dem Flug lernen wir einander bei regen Gespräche kennen, erste Freundschaften entstehen. Je näher das Ziel kommt, desto mehr verfliegen alle Berührungsängste. Wir sind etwa vierzig Frauen und haben vier Begleiterinnen: eine Reiseführerin mit ihrer Assistentin, eine Ärztin und eine Mitarbeiterin für soziale Aktivitäten.
UN-Generalsekretär: Israel soll Gelder an die PA wieder fließen lassen
Mittwoch, 23. November 2011
Ban Ki-moon, der Generalsekretär der Vereinten Nationen, hat Ministerpräsident Benjamin Netanjahu dazu aufgerufen, Steuerzahlungen an die Palästinenser zu leisten. Außerdem hielt er das israelische Staatsoberhaupt dazu an, die Bauaktivität im so genannten Westjordanland zu stoppen. Das Ziel des UN-Generalsekretärs sei es, die Spannungen zwischen den Israelis und den Palästinensern zu lösen. Diese seien, laut Ki-moon, seit dem einseitigen Staatsgesuch der Palästinensischen Autonomiebehörde vor der UNO noch gereizter. Martin Nesirky, der offizielle Sprecher von Ban Ki-moon, gab dies am Dienstag nach einem Telefongespräch zwischen dem Generalsekretär und Netanjahu bekannt.
Mysteriöse Explosionen im Libanon
Mittwoch, 23. November 2011
In der Nacht vom Dienstag zum Mittwoch kam es zu einer massiven Explosion in einem Munitions- und Waffenlager der schiitischen Hisbollah im libanesischen Dorf Sadikin, etwa zwölf Kilometer von der israelischen Grenze entfernt. Im israelischen Ort Maalot konnte man dies sogar hören. Die Explosion geschah genau zehn Tage nach einer anderen mysteriösen Explosion in Iran, bei der der Gründer der Raketeneinheit der Hisbollah, Tehrani Moghadam, ums Leben kam. Ob es zwischen den beiden Explosionen eine Verbindung gibt, bleibt fraglich. Am Dienstag sagte der israelische Minister für die Verteidigung der Heimatfront, Matan Vilnai, dass die Vorfälle zu Spannungen an der Nordgrenze führen können.
Welches Gebet wird erhört?
Mittwoch, 23. November 2011
Das Gebet spielt im Nahostkonflikt eine größere Rolle, als mancher meint. Wie das jüdische Volk täglich um Gottes Segen bittet, so tun dies auch die Moslems mit ihrem Gebet zu Allah. Beide Völker beten um Bewahrung, Gesundheit und Wohlergehen. Auch um Frieden bitten beide Völker, jedes auf seine Weise. Immer wieder übernehmen Christen dabei den Standpunkt einer Partei, sei es nun der der Juden oder der Palästinenser. Jeder hofft, dass Gott der Allmächtige oder aber Allah gerade ihn erhört, nicht den anderen. Ich war Zeuge, wie am Jerusalemer Misttor ein frommer Jude mit einem Moslem diskutierte. Es ging um die Frage: Welche Gebete sind effektiver, die der Juden oder die der Moslems?
Kurznachrichten
Mittwoch, 23. November 2011
Israels Präsident Schimon Peres ist am Dienstag zu einem fünftägigen Staatsbesuch in Hanoi, Vietnam, eingetroffen. Schon am Flughafen wurde er herzlich mit Israelflaggen und Blumen empfangen. Am Mittwoch fand dann eine offizielle Willkommenszeremonie im Präsidentenpalast seines vietnamesischen Gegenparts Truong Tan Sang statt (Bild). +++ Der republikanische Präsidentschafts-kandidat Ron Paul ist der Meinung, dass die USA sich aus Entscheidungen, die Israel bereffen, heraushalten sollten. „Israel ist in der Lage, für sich selbst zu sorgen und wir sollten uns nicht einmischen“, so Paul. Die Frage, ob er, wäre er Präsident, Israel bei einem Angriff im Iran unterstützen würde, verneinte er. „Sollte Israel den Iran angreifen, ist es ganz und gar Sache des jüdischen Staates und er muss dafür gerade stehen.“
Spielberg plant neuen Hollywood-Film über das Leben von Moses
Dienstag, 22. November 2011
Vor 55 Jahren blickte die ganze Welt auf den Schauspieler Charlton Heston (Bild), der als Moses im Monumentalfilm „Die zehn Gebote“ beeindruckte. Nun soll das Leben von Moses erneut verfilmt werden, unter der Regie von Steven Spielberg. „Gott und König“, so der vorläufige Titel der großen Hollywood-Produktion, soll das ganze Leben von Moses präsentieren, von seiner Geburt bis zu seinem Tod. Derzeit arbeitet Spielberg, ein amerikanischer Jude, an einem Film über die Lebensgeschichte des amerikanischen Präsidenten Abraham Lincoln. Von den arabischen Staaten wurde Spielberg auf eine schwarze Liste gesetzt, nachdem er 2006 eine Million Dollar an Israel gespendet hatte, das sich damals im Krieg mit dem Libanon befand.
Neue DVD erschienen: „Blickpunkt Israel 2012“
Dienstag, 22. November 2011
Mehr als eineinhalb Stunden an Reportagen und Hintergrundberichten aus dem Heiligen Land – das bietet die neue DVD „Blickpunkt Israel 2012“. Präsentiert werden die Höhepunkte des israel heute-Fernsehmagazins. So gibt es Berichte über die Situation an der Gazagrenze, ein Interview mit dem Bürgermeister von Sderot, einen Beitrag über das „Jesus-Boot“ am See Genezareth oder das einstige Templer-Viertel in Jerusalem. Weitere Themen sind das Verhältnis von Juden und Christen und die Situation messianischer Gemeinden. Im Bereich „Kultur“ wird ein Theater mit blinden und gehörlosen Schauspielern besucht, Porträts stellen die arabische Kino-Pionierin Safaa Dabur und den preisgekrönten jüdischen Filmemacher David Gidali vor.
Was wird aus Tunesiens Juden?
Dienstag, 22. November 2011
Mit den Wahlen in Tunesien Ende Oktober 2011 verbanden viele die Hoffnung, Tunesien werde als erste wirkliche Demokratie aus dem „Arabischen Frühling“ hervorgehen. Doch die Hoffnungen werden getrübt durch den Sieg der islamistischen Ennahda-Partei, deren Ansichten auch die jüdische Minderheit des Landes (ca. 2000 Mitglieder) betreffen. Premierminister Mohamed Ghannouchi sei bereits vor den Wahlen bemüht gewesen, Bedenken unter der säkularen Bevölkerung und unter den Juden zu zerstreuen. Hai Camus ist Mitglied der jüdischen Gemeinde von Djerba. „Wir stehen noch am Anfang. Keiner kann uns versprechen, was in zwei oder drei Jahren passieren wird“, warnt er. „Ghannouchi ist ein Islamist, auch wenn er von sich sagt, er sei kein Extremist.
Kurznachrichten
Dienstag, 22. November 2011
>+++ Israelische Sicherheitsexperten und Diplomaten kritisieren die Bundesregierung und Angela Merkel für den Verkauf des „Theodor Heuss“-Jets (Bild), der zuvor von der Kanzlerin und ihren Vorgängern benutzt wurde. Spiegel Online schrieb „peinlich für Berlin“. Der iranischen Airline Mahan wurden im Oktober von der Obama-Administration Sanktionen wegen der Zusammenarbeit mit dem Korps der Islamischen Revolutionsgarden auferlegt. Auf ihren Flügen soll die Airline Waffen, Munition und radikale Islamisten befördert haben. Ein westlicher Diplomat sagte der Jerusalem Post am Montag, dass „einmal mehr bewiesen wurde, dass dem Iran nun endlich härtere Sanktionen auferlegt werden müssen.“ Da es sich bei dem Jet um eine Luxusmaschine handelt, wäre es nicht verwunderlich, wenn bald Mahmud Ahmadinedschad und sein Kabinett darin um die Welt reisen würden. +++ Am Montag legte König Abdallah am Grab von PLO-Chef Jassir Arafat in Ramallah einen Kranz nieder und betonte, er sei von der Stärkung der Hamas durch den Schalit-Gefangenaustausch sehr besorgt.
Netanjahu trifft US-Sondergesandten Burns
Montag, 21. November 2011
Am Sonntag schickte US-Präsident Barack Obama den Sondergesandten Bill Burns nach Jerusalem. Dort traf er sich mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (Bild). Burns sagte dort, dass, solle Abbas sich mit der Hamas vereinen, werden die USA den Fluss aller Gelder an die Palästinenser stoppen. Unterdessen stattete der König von Jordanien, Abdullah II., Palästinenserchef Mahmud Abbas am Montagmorgen einen Überraschungsbesuch in Ramallah ab. Er kam mit der klaren Botschaft: „Vereine Dich nicht mit dem Terrorregime der HAMAS!“ Ferner sagte der König zu Abbas, dass sein Land weiter hinter der Friedensformel „Zwei Staaten für zwei Völker“ stehe.
Konflikt in der israelischen Armee wegen singender Frauen
Montag, 21. November 2011
Zwischen dem israelischen Armeechef Benny Gantz und dem Chef-Rabbiner von Samaria, Rav Elyakim Levanon, gibt es eine Auseinandersetzung um singende Frauen. Der Rabbiner hatte Medienberichten zufolge empfohlen, dass religiöse Soldaten den Armeedienst quittieren, wenn sie von ihren Offizieren dazu gezwungen werden, Veranstaltungen mit Gesangsdarbietungen von Frauen zu besuchen. Ultraorthodoxe Juden halten derartige Veranstaltungen für „unangebracht“. Bislang hatten religiöse Soldaten dieseVeranstaltungen verlassen und waren spazieren gegangen, während die Frauen auf der Bühne standen.
Israelische Partei für Schließung der Flüchtlingsbehörde
Montag, 21. November 2011
Eine neue Initiative seitens Israels Atzma'ut-Partei ruft zur Auflösung der Flüchtlingsbehörde UNRWA der UNO und der Schließung ihrer Büros im Land auf. Die Gründe dafür liegen in den einseitigen und pro-palästinensischen Kriterien zur Definition eines „Flüchtlings“. Demnach werden alle Nachkommen der Palästinenser, die 1948 ihre Wohnorte verliessen, auch zu „Flüchtlingen“ erklärt. Somit spricht die UNO von fünf Millionen palästinensischen Flüchtlingen, aber Israel nur von einer Viertelmillion. Dieser Sonderstatus gilt aber nur für die Palästinenser, denn überall in der Welt gilt: „allein derjenige, der geflüchtet ist“. Das bedeutet, dass dieser Status-Quo „nur auf eine Person bezogen ist und nicht vererbt werden kann“.
Steine fliegen, die Welt schaut weg
Montag, 21. November 2011
Nach Angaben der israelischen Armee erlebte Israel in den Monaten nach den Sommerferien eine Zunahme palästinensischer Stein-Attacken gegen israelische Juden um 33 Prozent. In den Monaten Januar bis September 2011 griffen palästinensische Steinewerfer israelische Soldaten und jüdische Autofahrer in Judäa und Samaria insgesamt 3.484 Mal an. Das sind durchschnittlich 387 Angriffe im Monat. Allein im September kam es zu 498 Attacken. Die internationalen Medien haben dies nicht beachtet
UNESCO wählt Syrien zum Vertreter für Menschenrechte
Freitag, 18. November 2011
Das Exekutiv-Komitee der UNESCO hat ausgerechnet Syrien als Repräsentanten der arabischen Länder in einen Ausschuss berufen, der sich um die Menschenrechte kümmert. Ferner soll Syrien im Ausschuss für Demokratie und Gleichberechtigung der Welt-Kulturorganisation mitwirken. Entsprechende Berichte des israelischen Rundfunks haben in Jerusalem eine Welle der Empörung ausgelöst. Politiker bezeichneten die Berufung Syriens als „ein Absurdum, das zum Himmel schreit“. Die UNESCO verschaffe Syrien eine Legitimation, obwohl der syrische Staatschef Baschar el Assad seit Monaten sein Volk abschlachte. Selbst die Arabische Liga gehe mittlerweile auf Distanz zu Assads Unrechts-Regime.
Palästinenser legen UNO-Antrag vorerst auf Eis
Freitag, 18. November 2011
Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas ist offenbar bereit, seinen Antrag auf Mitgliedschaft bei den Vereinten Nationen bis Ende Januar 2012 auf Eis zu legen. Voraussetzung sei, dass die USA und Israel die gestoppten Überweisungen von Finanzhilfen und Steuergeldern an die Palästinensische Autonomiebehörde wieder aufnehmen. Dies haben israelische wie auch britische Quellen bekannt gegeben, nachdem der enge Berater von Ministerpräsident Netanjahu, Rechtsanwalt Itzhak Molcho, mit amerikanischen und palästinensischen Repräsentanten in London zusammengetroffen war. Der Antrag der Palästinenser hat derzeit ohnehin keine Aussicht auf Erfolg.
Immer weniger Israelis leisten Militärdienst
Freitag, 18. November 2011
Die israelischen Streitkräfte sehen sorgenvoll in die Zukunft: Die schlagkräftigste Armee des Nahen Ostens hat Probleme, ihre Personalstärke zu halten. Davor hat jetzt die Personalchefin, Generalmajorin Orna Barbivai, gewarnt. Bereits jetzt vermieden 40 Prozent der Frauen und 25 Prozent der Männer ihre Einberufung. Die meisten stammen aus ultra-orthodoxen Familien, und deren Anteil an der Gesamtbevölkerung steige. Zudem sinke die Zahl junger Einwanderer. Rund sechs Prozent der jungen Israelis würden aus medizinischen Gründen nicht zum Militärdienst einberufen, der für Männer drei und für Frauen rund zwei Jahre dauert.
Kurznachrichten
Freitag, 18. November 2011
+++ Israels Ministerpräsident Netanjahu küsst Palästinenserpräsident Abbas – auf einem Werbeplakat der italienischen Modemarke Benetton. Die fiel schon in der Vergangenheit durch provokative Plakate auf. Bei der neuesten Kampagne küssen sich – per Fotomontage - politische und religiöse Führer. Bundeskanzlerin Merkel küsst Frankreichs Präsident Sarkozy, der Papst küsst einen islamischen Imam. Die weltweiten Proteste gegen die Aktion sind wenig überraschend. +++ Ein israelisches Frachtschiff hat am Freitag humanitäre Hilfe für die Erdbebenopfer in der Türkei entladen. Die Ladung besteht hauptsächlich aus Notunterkünften für rund 1000 Personen.
Schabbat-Lesung und Kommentar
Freitag, 18. November 2011

„CHAJE SARAH – Saras Lebensalter“
1. Mose 23,1 bis 25,18; 1. Könige 1,1 31
Kommentar:
Unsere Schabbat-Lesung beginnt mit Saras Tod und endet mit Abrahams Tod. Sarah stirbt im Alter von 127 Jahren. Doch warum heißt unsere Parascha „Saras Leben“, wo wir doch eigentlich über ihren Tod lesen? Die jüdischen Weisen erklären es so: „Der Böse, auch wenn er lebt, wird tot genannt. Der Gerechte, auch wenn er stirbt, wird weiter lebendig genannt!“ Sara ist die erste Erzmutter und eine der sieben Prophetinnen. Übrigens, es ist Sitte, am Schabbat dieser Parascha die Machpela-Grabstätte in Hebron zu besuchen.
Abraham führt mit Efron, dem Hetiter, um das Grundstück, auf dem er „seine Tote“ bestatten will, eine Verhandlung, die alle Züge echten orientalischen Feilschens trägt. Rhetorische Floskeln und Höflichkeitsformeln werden in großer Fülle ausgetauscht. Nicht jedes „Ja!“ und nicht jedes „Nein!“ sind ganz wörtlich gemeint, und, geschmückt mit Lobsprüchen wie „Abraham, du bist ein Fürst Gottes unter uns...“, kommt man endlich zum Geschäftlichen.

Gazastreifen: Israel genehmigt weitere Im- und Exporte
Donnerstag, 17. November 2011
Israel hat die Blockade des Gazastreifens gelockert. Am Donnerstag durften die ersten Lastwagen-Ladungen mit Baumaterial die Grenze passieren. Sie werden benötigt, um zehn Fabriken wieder aufzubauen, die sich in Privatbesitz befinden. Das gaben israelische und palästinensische Behördenvertreter bekannt. Bisher war die Einfuhr solcher Materialien nur internationalen Organisationen erlaubt worden, weil Israel befürchtete, das Material werde von Hamas-Terroristen für den Bau neuer Raketenstellungen verwendet. Die Fabriken, die jetzt erneuert werden, waren bei der Gaza-Militäroffensive im Jahr 2009 schwer beschädigt worden.
Zeitung: Iran bildet palästinensische Terroristen aus
Donnerstag, 17. November 2011
Eine Gruppe palästinensischer Terroristen aus dem Gazastreifen hat im Iran eine besondere militärische Ausbildung erhalten. Dabei wurden die Kämpfer zu Spezialisten für den Gebrauch von Panzerabwehrwaffen geschult. Das berichtet heute die Tageszeitung „Jerusalem Post“. Die israelische Armee geht davon aus, dass die Hamas und der Islamische Dschihad über mehrere hundert moderne Panzerabwehr-Geschosse aus russischer Produktion verfügen. Diese haben eine Reichweite von über vier Kilometern und können auch Panzerstahl durchschlagen. Bei der israelischen Militäroffensive 2009 hatten die Hamas-Terroristen nur eine Handvoll derartiger Waffen und waren schlecht ausgebildet. Dies hat sich nach den Erkenntnissen des Militärs mittlerweile – dank iranischer Unterstützung – grundlegend geändert.
Arabischer Abgeordneter hetzt gegen den eigenen Staat
Donnerstag, 17. November 2011
Ahmad Tibi ist Abgeordneter im israelischen Parlament, der Knesset. Der Rechtsanwalt vertritt die „Vereinigte Arabische Liste Ta’aal“ und fällt immer wieder durch heftige Attacken gegen Israel auf. Nun nahm er in Ramallah an einer Gedenkveranstaltung zum siebten Todestag von Jassir Arafat teil. Dabei erklärte er laut Medienberichten: „Die Rechten ersticken unser Leben. Der Tag wird kommen, an dem sie ein ‚Tod den Arabern‘-Gesetz vorschlagen.“ Der arabische Abgeordnete griff besonders Außenminister Avigdor Lieberman an, den er als „faschistischen Siedler, der kürzlich in meiner Heimat ankam“ bezeichnete.
Arabischer Frühling oder heraufziehende Apokalypse?
Donnerstag, 17. November 2011
Der Begriff „arabischer Frühling“ wurde von offensichtlich arglosen westlichen Führern geprägt. Man benutzt ihn als Synonym für eine positive Entwicklung, die zu wahrer Freiheit im Nahen Osten führen muss. Hierbei hat man demokratische Verhältnisse nach westlichem Muster vor Augen, als müsse eine Demokratie mit einem Mehrparteien-System geradezu zwangsläufig von selbst entstehen. Aber es warnen auch ernstzunehmende Analytiker davor, dass auf den arabischen Frühling ein „islamistischer Winter“ folgen werde. Professor Nissim Dana, ein in diesen Fragen bewanderter israelischer Experte, stand Israel Heute Rede und Antwort. Seiner Meinung nach werden von der Mehrheit der westlich empfindenden Menschen die Auswirkungen eines arabischen Frühlings falsch verstanden.
Kurznachrichten
Donnerstag, 17. November 2011
>+++ Eine 41-jährige Frau hat in Afula (Nordisrael) ein gesundes Mädchen zur Welt gebracht. Das Kind stammt aus einer Eizelle, die vor 18 Jahren eingefroren worden war. Damals hatte sie die Behandlungen für eine künstliche Befruchtung aufgegeben. Sie war auf natürlichem Weg schwanger geworden und hatte zwei Töchter bekommen, die heute 16 und 12 Jahre alt sind. „Ich hatte noch ein tiefgefrorenes Reagenzglas und wollte einen letzten Versuch unternehmen“, wird die Frau in der israelischen Presse zitiert, „und dann, im Alter von 40 Jahren, ist mir das Wunder passiert.“ Streng genommen sei Baby Schirel ihre älteste Tochter: „Ich halte ein 18 Jahre altes Baby im Arm.“ +++ Der stellvertretende Außenminister Danny Ayalon hat die Konferenz „Watec Israel 2011“ eröffnet, die internationale Konferenz für Wassertechnologie, erneuerbare Energien und Umwelttechnik. Mehr als 30 Regierungschefs und Minister sowie 150 Delegationen aus der Wirtschaft sind nach Israel gekommen, um an der Konferenz teilzunehmen.
Zweite Gaza-Operation?
Mittwoch, 16. November 2011
„Infolge der jüngsten Eskalation im Gazastreifen, bleibt Israel keine andere Wahl, als wiederholt mit einer größeren Operation im Gazastreifen zu reagieren“, erklärte Israels Generalstabschef Benny Gantz vor dem Knessetausschuss für Sicherheit und Außenpolitik. Ferner warnte Gantz, dass terroristische Infrastrukturen nun häufiger die ägyptische Grenze mit Israel ausnutzen werden. Aus diesem Grund bemüht sich Israel, den Bau des elektronischen Sicherheitszaunes zwischen den beiden Ländern noch im nächsten Jahr fertigzustellen. Von der 310 km langen Zaunstrecke wurde bisher 70 km fertiggestellt. „Es ist einfach unmöglich, so weiterzumachen, der gesamte Südbezirk Israels steht unter ständiger Raketenbedrohung aus dem Gazastreifen.“
Yuli Edelstein am Grab der Patriarchen
Mittwoch, 16. November 2011
Nur wenige Tage vor Sabbat Hebron besuchte Yuli Edelstein (Bild links), Minister für Information und Diaspora-angelegenheiten, das Grab Abrahams (Höhle Machpela) in der Altstadt Hebrons. Edelstein betonte, die Bedeutung des Grabes für „Juden und die Anhänger anderer Religionen. Es gab Zeiten, in denen die Stufen gezählt wurden, die ein Jude zum Grab hochgehen durfte“, erinnert er. Erst seit 1967 dürfen Juden das Grab Abrahams wieder betreten. Umso mehr erschrecken gläubige Juden die Entwicklungen, die sich scheinbar seit der Aufnahme der Palästinensischen Gebiete in die UNESCO abzeichnen. „Die Palästinenser nutzen diese Entscheidung, um historische Stätten für sich zu beanspruchen und zu behaupten, dass zum Beispiel die Machpela nichts mit Juden zu tun hätte.“
Iranische Studenten rufen „Tod Israel!“
Mittwoch, 16. November 2011
Rund 1000 iranische Studenten haben am Dienstag mit einer menschlichen Kette um die Uranumwandlungsanlage in Isfahan gegen einen möglichen Angriff Israels auf den Iran protestiert. Dabei skandierten sie Sätze wie „Tod Israel“ und „Tod Amerika“. Ein Student verkündete, dass der Iran Tel Aviv und andere israelische Städte innerhalb weniger Tage zerstören würde, sollte Israel den Iran angreifen. Die Demonstration war von der iranischen Regierung veranlasst worden. Sie soll zeigen, dass die iranische Bevölkerung bereit sei, sich für ihr Land zu opfern. Eine Untersuchung der Vereinten Nationen hatte vor kurzem nahegelegt, dass der Iran sein Nuklearforschungsprogramm auch für militärische Zwecke einsetzt. Seitdem zieht Israel, dem der iranische Präsidenten Ahmadinedschad in der Vergangenheit immer wieder mit Auslöschung gedroht hatte, einen militärischen Angriff auf den Iran in Erwägung, sollte es keine andere Wahl haben, die nukleare Bedrohung zu beenden.
Kurznachrichten
Mittwoch, 16. November 2011
+++ Anfang der Woche haben schwere Stürme und Regen Israel und das so genannte Westjordanland heimgesucht.(Bild) In dieser Region, die fast das ganze Jahr über wenig Regen erlebt, waren die Menschen auf die Wassermassen kaum vorbereitet - denn die Wettervorhersage nahmen die wenigsten ernst. In Modiin, nordwestlich von Jerusalem, wurde ein Einkaufszentrum überflutet, Feuerwehr und Polizei waren schnell zur Stelle. Auch in Jerusalem waren die Menschen von dem starken Regen überrascht. Wenn durchweichte Kleidung auch nicht angenehm ist, waren die Menschen doch dankbar für den Regen. +++ Zwei Qassam-Raketen aus dem Gazastreifen schlugen gestern in der Shaar Hanegev-Region im Negev ein. Eine der Raketen verfehlte nur knapp einen Kindergarten und traf ein Lagerhaus in der Nähe. Auch am Sonntag war bereits eine Rakete in der gleichen Region niedergegangen. +++ Das israelische Militär hat gestern sechs israelische Jugendliche in Kochav Hashachar, einer Siedlung im Norden des so genannten Westjordanlandes, festgenommen. Die 14-Jährigen hatten Steine auf fahrende Autos geworfen. Ziel waren palästinensische Autos, versehentlich trafen sie ein israelisches Auto.
Kreuzfahrerspuren in Tel Aviv
Dienstag, 15. November 2011
Die bisher einzige arabische Kreuzfahrerinschrift im Nahen Osten, die vor Jahren in einem Haus in Tel Aviv gefunden wurde, hat man nun endgültig entziffert. In der 800 Jahre-alten Inschrift werden Friedrich II, „König von Jerusalem“, und das Jahr „1229 nach der Menschwerdung unseres Herrn Jesus, des Messias“ erwähnt. Moshe Sharon and Ami Shrager, Professoren an der Hebräischen Universität in Jerusalem, entzifferten diesen einzigartigen Text, der ursprünglich auf einer Plakette in der Stadtmauer Jaffas eingelassen war.
Eine ähnliche Inschrift in lateinischer Sprache wurde bereits Ende des 19. Jahrhunderts gefunden und entziffert. Während des 6. Kreuzzugs (1228-1229) nahm Friedrich II Jerusalem und weite Teile des Gelobten Landes ohne Waffengewalt ein.
Weiterhin keine Unterstützung für PA
Dienstag, 15. November 2011
Nachdem der US-Kongress vergangene Woche 150 Millionen Euro freigegeben hat, die als Unterstützung für die palästinensischen Gebiete vorgesehen sind, überlegt auch Israel, die finanzielle Unterstützung von monatlich 73 Millionen Euro an die PA wieder freizugeben. Das Geld wurde eingefroren, nachdem die UNESCO die palästinensische Autonomiebehörde als Mitglied aufgenommen hatte. Die Blockade der Gelder stieß auf Kritik. Wie die israelische Nachrichtenwebseite Ynet berichtet, mahnte Verteidigungsminister Ehud Barak beispielsweise, dass die PA so möglicherweise nicht mehr genügend Mittel habe, um die palästinensischen Sicherheitskräfte zu finanzieren, die auch gegen Terroristen vorgehen.
Kenia bitte Israel um Hilfe gegen Terrorismus
Dienstag, 15. November 2011
Der kenianische Premierminister Raila Odinga traf am Montag in Jerusalem mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zusammen. Unter anderem bat Odinga den israelischen Staat um Unterstützung im Kampf gegen die militante Terrorgruppe Al-Shabab, die mit Al-Qaida verbunden ist und derzeit von kenianischen Truppen in Somalia verfolgt wird. Dabei geht es vor allem um Unterstützung beim Training der kenianischen Polizei, die gegen die Terroristen vorgehen soll. Al-Shabab soll in Kenia Anschläge verübt und Menschen entführt haben. Da überrascht es nicht, dass Odinga in Israel Hilfe sucht, verfügen israelische Sicherheitskräfte doch über jahrzehntelange Erfahrung im Kampf gegen den Terror.
Israel Heute im Gespräch mit Vize-Außenminister Danny Ayalon
Dienstag, 15. November 2011
Sollte der radikale Islam gegen Israel obsiegen, Gott behüte, dann wären Europa und die USA als Nächste dran“, sagte Danny Ayalon im Gespräch mit Israel Heute. Der 56‑Jährige war von 2002 bis 2006 Israels Botschafter in Washington. Ayalon ist die rechte Hand des israelischen Außenministers Avigdor Lieberman und sitzt für die Partei Israel Beteinu im Parlament. Er ist bekannt für seine engen Kontakte zur christlichen Welt in den Vereinigten Staaten und zählt zu Israels besten Sprechern auf der politischen Weltbühne. Lesen Sie in der aktuellen Dezemberausgabe von Israel Heute, wie Danny Ayalon über die nukleare Bedrohung des Irans, die Aufnahme der Palästinenser in der UNESCO und die Allianz zwischen Israel und der christlichen Welt denkt.
Naturweltwunder: Das Tote Meer hat es nicht geschafft
Montag, 14. November 2011
Das Tote Meer ist nicht zu einem der neuen sieben Naturweltwunder ernannt worden. „Auch wenn unser Totes Meer nicht gewählt wurde, so sind dennoch Millionen Menschen weltweit darauf aufmerksam geworden“, unterstrich Israels Tourismusminister Stas Misezhnikov. Die Regierung will neue Wege und Lösungen finden, um das Salzmeer vor dem Austrocknen zu bewahren. Wegen der Hitze, der tiefen Lage von über 400 Metern unter dem Meeresspiegel, minimalen Niederschlägen und steigender Nutzung durch die Menschen sinkt der Wasserspiegel jährlich um rund einen Meter. Für den Wettbewerb zum Naturweltwunder waren mehr als 400 Kandidaten aus aller Welt angetreten. Das Tote Meer hatte es unter die ersten zehn geschafft.
Iranischer Raketenexperte stirbt bei mysteriöser Explosion
Montag, 14. November 2011
Bei der mysteriösen Explosion in einem iranischen Munitionslager und Raketenzentrum, 40 Kilometer westlich von Teheran, ist der iranische Brigadegeneral Hassan Moghaddam (Foto) ums Leben gekommen. Moghaddam war der verantwortliche Befehlshaber für die Entwicklung und Aufrüstung nuklearer Langstreckenraketen. Darüber hinaus war er die Schlüsselfigur im Raketenschmuggel für die Hisbollah im Südlibanon und die Hamas im Gazastreifen. Der israelische Nahost-Experte Dr. Ron Bergmann bezeichnete Moghaddam als Liebling des geistlichen Führers Ayatollah Ali Chamenei. Offiziell hat der Iran bisher veröffentlicht, dass es sich um einen Unfall in dem Munitionslager gehandelt habe, bei dem 17 Menschen getötet worden seien. Zuzugeben, dass Israel dahinter steht, wäre für den Iran eine zu große Blamage. Inoffizielle Stimmen aus dem Iran geben jedoch zu, dass der israelische Geheimdienst Mossad und die iranischen Oppositionskämpfer die Explosion verursacht haben.
Ein Toter bei Luftangriff – Hamas gerät unter Druck
Montag, 14. November 2011
Die israelische Armee hat in der Nacht zum Montag ein Gebäude in Gaza-Stadt angegriffen. Dabei kam nach palästinensischen Angaben ein Mensch ums Leben, vier wurden verletzt. Der Angriff war die Reaktion auf einen Beschuss mit Kassam-Raketen aus dem Gazastreifen wenige Stunden zuvor. Das Geschoss war aus dem nördlichen Gazastreifen abgefeuert worden. Die Bevölkerung in der Region Shaar HaNegev wurde durch Alarmsirenen gewarnt. Die Rakete schlug auf freiem Feld in der Nähe der Kleinstadt Sderot ein, ohne Schaden anzurichten. Medienberichten zufolge verliert die im Gazastreifen regierende Hamas dort zunehmend an Popularität. Kürzlich wurde die Führung noch gefeiert, nachdem sie mehrere hundert Häftlinge im Austausch gegen den Soldaten Gilad Schalit freigepresst hatte. Doch rege sich zunehmend Unmut über Korruption, die Unterdrückung der Opposition sowie die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit.
Kurznachrichten
Montag, 14. November 2011
>+++ Litt der frühere PLO-Chef Jassir Arafat an der Immunschwäche-Krankheit Aids? Darüber sind neue Spekulationen entbrannt, nachdem Details des Obduktionsergebnisses bekannt wurden. Arafat war 2004 in einer französischen Klinik gestorben. Seither hält sich bei den Palästinensern das Gerücht, ihr Führer sei von Israelis vergiftet worden. Die Obduktion hatte jedoch keine Hinweise auf Gift ergeben. Der Aids-Theorie wird von der palästinensischen Führung heftig widersprochen, denn sie würde nahelegen, dass Arafat homosexuell war. +++ Israels Regierung hat mit der Bayerischen Landesregierung ein Memorandum unterzeichnet. Ziel ist eine verstärkte Zusammenarbeit in den Bereichen Erziehung und Pädagogik. Dadurch sollen das Gedenken an den Holocaust wie auch der Jugendaustausch gefördert werden.
Tragischer Zwischenfall an Straßensperre: Rabbiner von Soldaten erschossen
Freitag, 11. November 2011
Der Rabbiner Dan Martzbach (60) ist am frühen Freitagmorgen von israelischen Soldaten erschossen worden. Sie hatten das Feuer eröffnet, nachdem das Fahrzeug des Rabbis auf sie zufuhr und auf ihre Anhalte-Signale nicht reagierte. Drei weitere Insassen des Wagens wurden verletzt. Der Vorfall ereignete sich in der Nähe von Hebron. Dort war es in der Vergangenheit immer wieder zu Terroranschlägen gekommen. Rabbi Martzbach erlitt tödliche Kopfverletzungen. Er hinterlässt eine Frau und fünf Kinder. In dem Wagen erlitten eine 45-jährige Frau mittelschwere Verletzungen, zwei andere Mitfahrer wurden leicht verletzt. Sie waren unterwegs zu den Patriarchen-Gräbern in Hebron gewesen, um dort zu beten.
Ex-Präsident Katzav: Sieben Jahre Haft ohne Fernseher
Freitag, 11. November 2011
Die israelische Gefängnisverwaltung bereitet sich darauf vor, ihren prominentesten Häftling aufzunehmen: Der frühere Staatspräsident Moshe Katzav muss die nächsten sieben Jahre hinter Gittern verbringen. Der Oberste Gerichtshof hatte am Donnerstag in letzter Instanz ein entsprechendes Urteil des Tel Aviver Bezirksgerichts bestätigt. Katzav wurde wegen Vergewaltigung und anderer Sexualvergehen verurteilt. Seine Haft soll am 7. Dezember beginnen. Medienberichten zufolge wird Katzav im Gefängnis in Ramle einsitzen, in einem Flügel für strengreligiöse Juden, ohne Zugang zu einem Fernsehapparat.
Umfrage: Netanjahu in USA beliebter als Obama
Freitag, 11. November 2011
Eine neue Umfrage in den USA hat ergeben, dass Israels Ministerpräsident Netanjahu bei den Amerikanern beliebter ist als ihr eigener Präsident Obama. Die Ergebnisse wurden am Donnerstag im israelischen Fernsehen vorgestellt. Rund 800 US-Bürger waren zur Situation im Nahen Osten befragt worden. Überraschend: Netanjahu erhielt einen Beliebtheitswert von 52,3 und lag damit vor Obama (51,5). Palästinenserpräsident Abbas kam auf 26,8 Punkte, die islamistische Hamas auf 19,5. Rund 60 Prozent der Befragten waren der Ansicht, dass sich Netanjahu ernsthaft um eine Friedenslösung mit den Palästinensern bemühe. Eine Mehrheit von 52 Prozent glaubte dagegen nicht, dass Abbas durch Verhandlungen einen Frieden mit Israel anstrebt.
Schabbat-Lesung und Kommentar
Freitag, 11. November 2011
„VA’JERA – Und Er erschien“ 1. Mose 18,1 bis 22,24; 2. Könige 4,1-37

Kommentar:
Unsere Wochenlesung beginnt mit der Gastfreundschaft Abrahams und Sarahs. Sie „eilten“ in Vorbereitung des Mahls für die drei Gottesmänner in der Hitze des Tages bei Alon Mamre (eine jüdische Siedlung, nicht weit vom heutigen Hebron). Das Beste war gerade gut genug. (Auffallend ist, dass Rindfleisch zusammen mit Milch verzehrt wurde, ganz unkoscher im Sinne des heutigen religiösen Judentums - doch es geschah ja, bevor die Thora gegeben wurde – so die Rabbiner heute!)
Es folgt eine weitere Glaubensprüfung. Sarah, die 90 Jährige, blickt auf ihre menschlich-biologische Befindlichkeit. Gerade da geschieht das Übernatürliche, Gottes Eingreifen. Das sind oft die Punkte, an die uns Gott führen muss, denn dann kommt uns der Zuruf: „Ist etwa für den HERRN etwas unmöglich?“ (18,14) Ja, erst muss in uns das Fleisch und der Eigenwille tot sein, dann kann der HERR wirken.

Morgen fällt die Entscheidung! Stimmen Sie noch heute ab!
Donnerstag, 10. November 2011
Am Sonntag gaben die Organisatoren der Neuen Sieben Wunder bekannt, dass das Tote Meer unter den Top 10 Finalisten der zur Auswahl stehenden potenziellen Naturwunder liegt. Diese zehn sind das Tote Meer, der Grand Canyon (USA), das Große Barrier Riff (Australien), die Halong Bucht (Vietnam), die Jeita Grotte (Libanon), die Jeju Insel (Korea), die Komodo-Insel (Indonesien), der Untergrundfluss Puerto Princess (Philippinen), Sundarbans (Bangladesh) und der Vesuv (Italien). Tourismusminister Stas Misezhnikov sagte dazu, dass „wir dem Sieg so nah sind, wie noch nie. Dennoch müssen wir uns daran erinnern, dass dieses Ziel noch nicht erreicht ist und sich noch alles ändern kann. Wir müssen aktiv sein und weiterhin für das Tote Meer stimmen, in Israel und der ganzen Welt. Zum Abstimmen hier klicken
Israel: „Wacht auf und seht die Gefahr aus dem Iran!“
Donnerstag, 10. November 2011
Den neusten Erkenntnissen der Internationalen Atomenergieorganisation IAEA zufolge wurde bestätigt, dass es das Ziel des Irans sei, eine Nuklearwaffe in kürzester Zeit fertig zu stellen. Die besagten Waffen wurden in Bunkern entwickelt und sollen auch schon im Geheimen getestet worden sein. Israel bittet, der Westen solle endlich aufwachen und dem Iran strikte Sanktionen auferlegen. Weiter wurde bekannt, dass der frühere Chef der Aufseherbehörde IAEA und Ägypter, Mohammed el-Baradei, von all dem wußte und schwieg. In Jerusalem glaubt man, el-Baradei sei sogar ein „Agent von Ahmadinedschad“. Er erhielt 2005 den Friedensnobelpreis. Einen Tag nach der Veröffentlichung des Berichts der IAEA-Atomenergiebehörde, der von den wahren Absichten des Irans berichtet, stehen Russland und China weiterhin hinter der Regierung in Teheran.
150 Millionen Euro für Autonomiebehörde
Donnerstag, 10. November 2011
Die USA haben 200 Millionen Dollar (ca. 150 Millionen Euro) an Unterstützung für die Palästinenser, die im August dieses Jahres eingefroren worden war, wieder freigegeben. Die Kongressabgeordnete Ileana Ros-Lehtinen, Mitglied des Ausschusses für Außenpolitik, hatte die rund 200 Millionen Dollar zurückgehalten, nachdem die Palästinenser die Anerkennung eines eigenen Staates auch gegen israelischen und amerikanischen Widerstand anstrebten. Nun geht das Geld doch noch ins so genannte Westjordanland, um den Aufbau der palästinensischen Sicherheitskräfte zu unterstützen. Denn Stabilität in den palästinensischen Gebieten sei auch im Interesse Israels, weswegen die israelischen Regierung der Freigabe der Gelder zustimmte. Bisher hatte zurückgegangene finanzielle Unterstützung vor allem den Aufbau der Infrastruktur verhindert.
Der siebte Angriff auf Gas-Pipeline in diesem Jahr
Donnerstag, 10. November 2011
Die Gas-Pipeline zwischen Ägypten, Israel und Jordanien wurde am Donnerstagmorgen zum siebten Mal von Unbekannten in die Luft gesprengt. Dabei haben die Saboteure ferngesteuerte Explosionsmechanismen benutzt. Als erstes explodierte ein Teil der Gasleitung in der Nähe von Mazar, 28 Kilometer von El-Arish entfernt. Die zweite kleinere Explosion haben Zeugen an einer Pumpstation westlich von El-Arish beobachten können. Die ägyptischen Sicherheitskräfte haben erklärt, dass sie die Pipeline bis auf Weiteres schließen müssen.
NOCH 2 TAGE!!! Totes Meer unter den Top 10
Mittwoch, 9. November 2011
Am Sonntag gaben die Organisatoren der Neuen Sieben Wunder bekannt, dass das Tote Meer unter den Top 10 Finalisten der zur Auswahl stehenden potenziellen Naturwunder liegt. Diese zehn sind das Tote Meer, der Grand Canyon (USA), das Große Barrier Riff (Australien), die Halong Bucht (Vietnam), die Jeita Grotte (Libanon), die Jeju Insel (Korea), die Komodo-Insel (Indonesien), der Untergrundfluss Puerto Princess (Philippinen), Sundarbans (Bangladesh) und der Vesuv (Italien). Tourismusminister Stas Misezhnikov sagte dazu, dass „wir dem Sieg so nah sind, wie noch nie. Dennoch müssen wir uns daran erinnern, dass dieses Ziel noch nicht erreicht ist und sich noch alles ändern kann. Wir müssen aktiv sein und weiterhin für das Tote Meer stimmen, in Israel und der ganzen Welt.
Juden besorgt über Anti-Beschneidungsgesetze in Europa
Mittwoch, 9. November 2011
In Großbritannien, Holland und Finnland soll die Beschneidung offiziell verboten werden, berichtete die israelische Nachrichtenwebseite Ynet. Menschenrechts- und Gesundheits- organisationen aus Holland und Finnland wollen demnach die Beschneidung Minderjähriger ohne ärztliches Einverständnis verbieten. Europäische Rabbis und jüdische Beamte wehren sich seitdem gegen dieses Vorhaben. Die Europäische Konferenz europäischer Rabbis (CER) beschäftigte sich vergangene Woche auf ihrem 27. jährlichen Treffen in Warschau mit dem Schutz jüdischer Rechte in Europa. 200 Rabbiner aus 30 Ländern nahmen teil. Menachem Gelley, Vizepräsident der CER, berichtete Ynet, dass die Gegner des Verbots bisher einen ersten Gesetzesvorschlag abwehren konnten.
Netanjahu trifft Rintaro Tamaki
Mittwoch, 9. November 2011
Am Montagabend trafen sich Premierminister Benjamin Netanjahu und der israelische Minister für Umweltschutz Gilad Erdan mit dem stellvertretenden Generalsekretär der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) Rintaro Tamaki. Dabei wurden Israels Leistungen im Umweltschutz besprochen. „Die israelische Regierung leistet ausgezeichnete Arbeit und investiert bemerkenswerte Ressourcen in die sozio-ökonomische Entwicklung. Gleichzeitig reduziert sie Umweltschäden und nutzt natürliche Ressourcen effizient“, lobte Tamaki. So sei der Anteil von entsalztem Wasser am gesamten Wasserverbrauch mit 42 Prozent in Israel weltweit einer der höchsten. Eine weitere umweltschonende Errungenschaft des vergangenen Jahres ist die neue Ergas-Pipeline von Haifa. Sie reduziert Luftverschmutzung ebenso wie Israels Abhängigkeit von Erdöl. Außerdem würde die Entwicklung eines Eisenbahnnetzes zur Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel anregen.
Kurznachrichten
Mittwoch, 9. November 2011
+++ Heute, am 9. November 2011 gedenken die Menschen in Israel Jitzchak Rabin, der am 4. November 1995 erschossen wurde. Er war Israels fünfter Ministerpräsident und der erste, der in Eretz Israel geboren wurde. In der Residenz von Präsident Schimon Peres (Bild) wurden am Vorabend des Gedenktages Kerzen angezündet. In Israel werden die nationalen Gedenktage nach dem jüdischen Kalender berechnet, so fällt der Jitzchak-Rabin-Gedenktag in diesem Jahr auf den 9. November. +++ Eine Gruppe von linksgerichteten Israelis der Organisation „Peace Now“ („Friede Jetzt“) haben sich am Dienstagabend vor dem Haus von Ministerpräsident Netanjahu in Jerusalem versammelt und gegen einige Gesetzesinitiativen der Regierung protestiert. Am Montag wurde ein Gebäude der linksgerichteten Organisation mit drohenden Parolen wie „Rabin wartet auf Euch“ und „Grüße aus Oz Zion“ besprüht.
Genug von Netanjahu?
Dienstag, 8. November 2011
Offenbar können weder der französische Präsident Nicolas Sarkozy noch US-Präsident Barak Obama den israelischen Premierminister besonders gut leiden. Wie die israelische Nachrichtenwebseite Ynet berichtete, bezeichnete Sarkozy Benjamin Netanjahu als „Lügner“ Außerdem sagte er, er könne Netanjahu „nicht austehen“. Worauf Obama erwiderte: „Du hast genug von ihm? Ich muss ihn jeden Tag ertragen!“ Nach einer Pressekonferenz auf einem G20-Treffen hätten die beiden Präsidenten ihr Gespräch in einem anderen Raum fortgesetzt.
Totes Meer lindert Diabetes
Dienstag, 8. November 2011
Einer Studie der Ben-Gurion Universität zufolge, sollen kurze Bäder im Toten Meer die Behandlung von Diabetes unterstützen. Demnach werde der Zuckerlevel im Blut durch das stark salzhaltige Wasser gemindert. Nach einem 20-minütigen Bad sank der Glukosespiegel der Teilnehmer um 13,5 Prozent, im Durchschnitt von 163 auf 151 Milligramm pro Deziliter. Ein gesunder Mensch sollte zwischen 80 und 120 Milligramm pro Deziliter Glukose im Blut haben. Bisher werden Bäder im Salzwasser des Toten Meeres vor allem für die Behandlung von Hautkrankheiten eingesetzt. Zum Abstimmen hier klicken
Königin Elizabeth kommt nach Israel
Dienstag, 8. November 2011
Das Luxusschiff „Queen Elizabeth“ legte am vergangenen Sonntag sicher im Hafen von Haifa an. Zur Begrüßung wurde das mit 2092 Passagieren völlig ausgebuchte Schiff von zwei israelischen Booten mit Wasser besprüht. Zweieinhalb Wochen lang fuhr die Queen Elisabeth auf ihrer Jungfernfahrt ins Heilige Land. Dort besuchen die Passagiere nun Jerusalem, Nazareth, den See Genezareth und das Tote Meer. In Southampton im Süden Englands hatte sie abgelegt und unter anderem in Gibraltar, Athen und Malaga kurze Pausen eingelegt.
NOCH 3 TAGE!!! Totes Meer unter den Top 10
Dienstag, 8. November 2011
Am Sonntag gaben die Organisatoren der Neuen Sieben Wunder bekannt, dass das Tote Meer unter den Top 10 Finalisten der zur Auswahl stehenden potenziellen Naturwunder liegt. Diese zehn sind das Tote Meer, der Grand Canyon (USA), das Große Barrier Riff (Australien), die Halong Bucht (Vietnam), die Jeita Grotte (Libanon), die Jeju Insel (Korea), die Komodo-Insel (Indonesien), der Untergrundfluss Puerto Princess (Philippinen), Sundarbans (Bangladesh) und der Vesuv (Italien). Tourismusminister Stas Misezhnikov sagte dazu, dass „wir dem Sieg so nah sind, wie noch nie. Dennoch müssen wir uns daran erinnern, dass dieses Ziel noch nicht erreicht ist und sich noch alles ändern kann. Wir müssen aktiv sein und weiterhin für das Tote Meer stimmen, in Israel und der ganzen Welt. Zum Abstimmen hier klicken
NOCH 4 TAGE!!! Totes Meer unter den Top 10
Montag, 7. November 2011
Am Sonntag gaben die Organisatoren der Neuen Sieben Wunder bekannt, dass das Tote Meer unter den Top 10 Finalisten der zur Auswahl stehenden potenziellen Naturwunder liegt. Diese zehn sind das Tote Meer, der Grand Canyon (USA), das Große Barrier Riff (Australien), die Halong Bucht (Vietnam), die Jeita Grotte (Libanon), die Jeju Insel (Korea), die Komodo-Insel (Indonesien), der Untergrundfluss Puerto Princess (Philippinen), Sundarbans (Bangladesh) und der Vesuv (Italien). Tourismusminister Stas Misezhnikov sagte dazu, dass „wir dem Sieg so nah sind, wie noch nie. Dennoch müssen wir uns daran erinnern, dass dieses Ziel noch nicht erreicht ist und sich noch alles ändern kann."
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102 Ziegen als Zeichen des Guten Willens
Montag, 7. November 2011
Die israelische Botschaft in Senegal verteilte als Zeichen des Guten Willens an arme Muslime dort 102 Schafe anläßlich des muslimischen Opferfestes, das dieser Tage gefeiert wird. Die Übergabe-Zeremonie fand in einer Schule in der Hauptstadt Dakar im Beisein des Generaldirektors der Sozialdienste des Landes, sowie dem Vizebürgermeister der Stadt und einiger geistlicher Personen statt. Die örtlichen Medien waren auch dabei, um das Geschehen festzuhalten. Der israelische Botschafter in Dakar, Eli Ben-Tura, sagte, dass die Zahl der 99 Ziegen symbolisch für die 99 Namen Allahs stehen würden und die zusätzlichen drei für die drei jüdischen Erzväter, Abraham, Isaak und Jakob.
Neuer Film über das Leben von Joni Netanjahu
Montag, 7. November 2011
Ein neuer Dokumentarfilm aus der Hollywoodfabrik deckt unbekannte Seiten des Lebens von Joni Netanjahu, dem verstorbenen Bruder von Benjamin Netanjahu, auf. Er kam 1976 bei der Befreiungsaktion in Entebbe, bei der 248 Passagiere einer Air France-Maschine durch palästinensische und deutsche Terroristen entführt wurden, ums Leben. Der Film heisst „Follow Me“ („Folge mir“) und wurde vom jüdisch-amerikanischen Regisseur Ari Daniel Pinchot gedreht. „Dies ist das erste Mal, dass Jonis komplexer Charakter in einem Film beleuchtet wird“, sagte Pinchot. Er habe Joni Netanjahus Mut immer bewundert, sagt er, und sogar seinen Sohn nach ihm benannt.
Kurznachrichten
Montag, 7. November 2011
+++ Palästinenserführer Abbas fordert trotz Ablehnung einflussreicher westlicher Staaten die Anerkennung als vollen Mitgliedstaat bei der UNO. In seiner Rede zum moslemischen Opferfest Id al-Adha sagte er, dass die Palästinenser dieses Fest im nächsten Jahr bereits in Jerusalem feiern werden, das dann ihre Hauptstadt sein wird. +++ Die Spannungen zwischen dem Iran, den USA und England, die bereits mit Krieg drohten, wird von Israels Verteidigungsminister Ehud Barak heruntergespielt. Er bevorzuge, wie er sagt, diplomatische und wirtschaftliche Sanktionen gegen den Iran, um ihn an der Fertigstellung seiner Atombombe zu hindern. +++ Zwischen 8.00 und 10.00 Uhr morgens fand am Montag in Israel ein Generalstreik statt. Davon betroffen waren Regierungsbüros, das Gesundheitswesen, höhere Schulen und Universitäten, die Elektrizitätsgesellschaft, Bus- und Bahnverkehr, sowie die Flug- und Seehäfen. Israels Arbeitsgericht entschied, dass der Streik nur in diesen zwei Stunden stattfinden darf. +++ Eine besondere biblisch-archäologische Studienreise vom 28.2.-10.3.2012 mit dem Israel- & Qumranfachmann Alexander Schick! Preis komplett mit Flug im DZ nur 1550.- €. Erleben Sie Israel in einer neuen Dimension! Für weitere Infos klicken Sie hier: www.bibelausstellung.eduxx-irs.de/home/term3_1557_israel-archaeologische-studienreise-nur-noch-13-plaetze-frei oder bei Alexander Schick 0172 / 214 68 35 .
PA fällt bei UNESCO-Standards durch
Samstag, 5. November 2011
Jediot Ahronot berichtete am Mittwoch, dass die Palästinensische Autonomiebehörde die grundlegenden Anforderungen der UNESCO in Sachen Bildung nicht erfülle. Am vergangenen Montag hatte die UNESCO einer palästinensischen Mitgliedschaft in der Kulturorganisation der Vereinten Nationen zugestimmt. Diese Bildungsanforderungen beinhalten, dass Lehrbücher bestimmte Nationen und Religionen anerkennen müssen und keine antisemitischen oder rassistischen Inhalte haben dürfen. Nach einer Studie des Instituts für die Überwachung von Frieden und kultureller Toleranz in der Schulbildung (IMPACT-SE: Institute for Monitoring Peace and Cultural Tolerance in School Education) erfüllen palästinensischen Schulbücher diese Voraussetzungen nicht. So wird Israel in den untersuchten Büchern kaum geographisch, politisch oder historisch erwähnt. Stattdessen verherrlichten viele Bücher den Dschihad (Heiliger Krieg) sowie Tod und Gewalt, hauptsächlich gegen Juden.
Iranischer Soldat bittet um Hilfe bei Einwanderung
Samstag, 5. November 2011
Die Knesset erhielt eine Email von einem iranischen Soldaten jüdischer Herkunft mit der Bitte um Hilfe, ihm und seiner Familie bei der Einwanderung nach Israel zu helfen. Die Email war an den Abgeordneten Danny Danon (Likud, Bild), dem Vorsitzenden des Eiwanderungs- und Immigrationskomitees gerichtet. In der Mail sagte der Soldat dass er derzeit im Militär diene und jüdische Wurzeln habe. Weiterhin behauptet er, dass seine Eltern aus Furcht vor dem Regime zum Islam übertraten, jedoch seine Großeltern Jüdisch waren und er sich auch als Jude ansieht. Er erbat Informationen und Vorschriften wie er den Iran verlassen könne und nach Israel gelangen. Sein Traum sei es in Israel zu leben und zu studieren.
Kurznachrichten
Samstag, 5. November 2011
+++ Das Heimatschutz-Kommando des israelischen Militärs hat am Donnerstag im Großraum Tel Aviv in einer Großübung einen Raketenangriff simuliert. Die Übung war bereits seit einem Jahr geplant und ist Teil der turnusmäßigen Übungen für verschiedene Bedrohungsszenarien. Ein Großteil der Übungen wurde in der Stadt Holon abgehalten, beteiligt waren Sicherheits- und Rettungskräfte, die Öffentlichkeit war nicht eingebunden. Um 10:05 Uhr waren im gesamten Großraum am Tel Aviv Sirenen zu hören gewesen, so in Holon, Bat Yam, Ramat Gan, Tel Aviv, Giv"atayim, Giv"at Shmuel, Bnei Brak, Kiryat Ono, Ganei Tikva, Savyon, Yehud und Or Yehuda. +++ Israelische Archäologen haben eine 2 mal 1,5 Zentimeter große Box aus Knochen mit einem eingeritzten Kreuz auf dem Deckel in der Nähe von Jerusalem gefunden. Das christliche Relikt stammt aus dem sechsten Jahrhundert nach Christi und wenn man den Deckel öffnet, kommen die Überreste von zwei Portraits zum Vorschein, wahrscheinlich die von Jesus und Maria. Archäologin Yana Tchekhanovets sagte, dass das Kästchen das erste so gut erhaltene Fundstück aus der Zeit ist und beweist, dass das Kreuz als Symbol nicht nur bei Kirchenzeremonien in der byzantinischen Zeit benutzt wurde. +++ Eine neue Flottille ist auf dem Weg nach Gaza, so berichtete Ynet am Donnerstag. Aktivisten aus New York haben angekündigt, dass zwei Schiffe mit 27 Menschen aus fünf Ländern, u.a. den USA, an Bord seien. Sie haben in der Türkei abgelegt. Das kanadische Schiff „Tahrir“ und das irische Schiff „Saoirse“ seien auf der „Freiheitswelle“ nach Gaza, so hieß es.
Schabbat-Lesung und Kommentar
Samstag, 5. November 2011
„LECH-LECHA – Ziehe hin!“ 1. Mose 12,1 bis 17,27. Haftara-Prophetenlesung: Jesaja 40,27 –41,16

Kommentar:
In unserer Lesung zum Schabbat, der dritten Parascha der Thora, begegnen wir dem ersten der drei Erzväter, Abraham. Noch als Abram wagte er einen drastischen Schritt, den viele von uns Gläubigen nicht gehen. Er setzte alles aufs Spiel, nur um Gott nachzufolgen.
„Ziehe hin... in ein Land, das Ich dir zeigen werde!“ (siehe auch Apg. 7,2-3) Trotz des Unbekannten war Abram gehorsam (Hebräer 11,8). Wir hingegen sind oft noch nicht einmal dann zur Nachfolge bereit, wenn wir einen genauen Plan – einen Strategieplan – vorgelegt bekommen! Der Segen folgte direkt darauf, Abram wurde zugesprochen: „Und Ich will dich zu einer großen Nation machen, und Ich will dich segnen, und Ich will deinen Namen groß machen, und du sollst ein Segen sein!“ Was für ein gewaltiger Segen! Warum sind wir dann so kleingläubig, wenn der HERR uns ruft – Er will uns doch nur reichlich segnen?
USA fürchten israelischen Angriff im Iran
Donnerstag, 3. November 2011
Aus Angst vor einem israelischen Angriff im Iran drängen die USA den UN-Sicherheitsrat, dem Iran und seinem Nuklearprogramm härtere Sanktionen aufzuerlegen. Einem Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde zufolge, der im November veröffentlicht werden soll, gäbe es Fortschritte im iranischen Nuklearprogramm. Währenddessen hat ein Staatsbeamter Verteidigungsminister Ehud Barak (Bild) kritisiert, der einen Angriff Israels auf den Iran unterstützen würde. „Barak hat kürzlich einige Reporter darüber informiert, dass ein Angriff auf den Iran die richtige Entscheidung sei“, so der Beamte zu Ynet.
Dagan: „Gilad ist kein Held“
Donnerstag, 3. November 2011
Der ehemalige Mossadchef, Meir Dagan, hat sich am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Tel Aviv gegen den Gefangenenaustausch für Gilad Schalit ausgesprochen. „Ich war nicht begeistert, als Netanyahu ihn [Gilad] willkommen geheißen hat. Er wird als Held dargestellt, mit solchen Definitionen wäre ich aber vorsichtig“, so Dagan. Zwar gibt er zu: „Wir hatten keine andere Wahl, als einem Handel zuzustimmen“, doch ein Austausch hätte seiner Meinung nach anders aussehen sollen. Unter den 1027 Freigelassenen waren auch 140 verurteilte Terroristen, die in die palästinensischen Gebiete entlassen wurden. Dadurch sei die Hamas gestärkt und die Palästinensische Autonomiebehörde geschwächt worden, kritisierte Dagan. Entgegen Israels Vorsatz, jeden Soldaten nach Hause zu bringen – ob tot oder lebendig – sagte Dagan: „Ich glaube nicht, dass ein Land alles tun sollte, um einen Gefangenen zurückzuholen.“
Warum Sie einen israelischen Soldaten unterstützen sollten...
Donnerstag, 3. November 2011
Anat Schneider teilt ihre Erinnerungen an die Reservedienstzeit von zuerst ihrem Vater und dann ihrem Mann Aviel:
Eine kleine blaue Tasche, Armeestiefel und eine olivgrüne Uniform – noch heute erinnere ich mich daran, wie meine Mutter die Sachen aus dem oberen Schrankfach holt. Ich wusste immer sofort, was das zu bedeuten hatte: Vater wird uns für einige Woche verlassen, um seinen Reservedienst als israelischer Soldat zu leisten. Jede Nacht, in der mein Vater weg war, wartete ich darauf, dass das Licht ausging und mein Bruder einschlief. Dann fing ich an zu weinen und zu weinen und zu beten. Ich hatte Angst, mein Vater würde nicht zurückkommen und betete für seine sichere Heimkehr.
Nach UNESCO-Entscheidung: Bautätigkeit in Gusch Etzion und Ma’ale Adumim
Mittwoch, 2. November 2011
Als Antwort auf die Aufnahme des palästinensischen Staates in die UNESCO hat Ministerpräsident Benjamin Netanjahu den Bau von 2000 Wohneinheiten in Jerusalem angeordnet. Die Einheiten in Gusch Etzion und Ma‘ale Adumim werden, Netanjahu zufolge, unter Israels Herrschaft bleiben, sollte es zu einem zukünftigen Friedensabkommen mit den Palästinensern kommen. Eine Quelle aus der Regierung sagte zu Ynet, dass „Israel wegen diesem einseitigen Schritt der Palästinenser mit noch mehr Bautätigkeiten in dem von der internationalen Gemeinde als palästinensisches Gebiet eingestuften Teil des Landes beginnen werde.“ Für Entscheidungen über Israels Reaktion auf die Wahl der UNESCO wurde ein Forum aus acht israelischen Ministern eingerichtet. Einige dieser Minister glauben, dass ein Entzug der Gelder, die von Israel an die Palästinenser gehen, auch letzten Endes Israel schaden würde. Verteidigungsminister Ehud Barak hat den Vorschlag des Forums, der PA Geld zu entziehen, kritisiert, denn dadurch könnte die Zusammenarbeit zwischen israelischen und palästinensischen Sicherheitskräften gefährdet werden.
Schweizer Muslime demonstrieren mit Judenstern
Mittwoch, 2. November 2011
Muslime in der Schweiz haben am Wochenende auf einer Demonstration gegen Diskriminierung und Islamophobie Judensterne, auf denen anstatt „Jude“ „Muslim“ stand, auf der Brust getragen. Initiator des Protests ist der „Islamische Zentralrat der Schweiz“ (ICCS: Islamic Central Council of Switzerland), eine konservative muslimische Gruppe mit Hauptsitz in Bern. Jüdische Leitfiguren in aller Welt sind über diesen Schritt empört. Edith Bino, die Präsidentin der jüdischen Gemeinde, bezeichnete diese Aktion in der Basler Zeitung als „so falsch, dass man es garnicht ernst nehmen darf“.
Kurznachrichten
Mittwoch, 2. November 2011
+++ Auf Bitten der ägyptischen Regierung stimmte Israel einer 24-stündigen Waffenruhe zu und verzichtet damit vorläufig auf Militäraktionen gegen die Terrorstützpunkte im Gazastreifen. In dieser Zeit will Ägypten die Palästinenser im Gazastreifen davon überzeugen, dass ihr Raketenbeschuss auf Israel nur einen neuen Krieg provoziere. +++ Am Dienstag haben sich wieder sportliche Tel Aviver zum alljährlichen Nike Nacht Rennen versammelt.(Bild) +++ In Äthiopien leben noch 8000 Falasch-Muras. Das sind Juden, die im letzten Jahrhundert freiwillig oder zwangsweise zum Christentum übergetreten sind, und nun nach Israel heimkehren möchten. Derzeit erlaubt und finanziert die Regierung die Einwanderung von nur 110 Falasch-Muras pro Monat. +++ Hatte Ministerpräsident Scharon – der seit 2006 immer noch im Koma liegt – in seiner Regierungszeit 41 Berater und danach Ministerpräsident Olmert 52, so hat Ministerpräsident Netanjahu heute 53 Berater in seinem Regierungsbüro.
Raketenbeschuss hört nicht auf
Dienstag, 1. November 2011
Terroristen aus dem Gazastreifen feuerten am Montag Nachmittag und Abend sieben Raketen auf den Süden Israels ab. So sind jegliche Nachrichten über einen Waffenstillstand seitens der Palästinenser bedeutungslos. Durch diese Raketen wurde niemand verletzt, jedoch entschieden die Bürgermeister der Städte Aschdod, Beerscheva und Gan Javne auch am Dienstag die Schulen geschlossen zu halten. Dies ist bereits der dritte Tag hintereinander. Zusätzlich zu den Schulschließungen wurde weiter daran erinnert, sich ständig in der Nähe einer sicheren Zone aufzuhalten, zumindest für zehn Minuten nachdem das Warnsignal erklingt. Am Samstag wurden mehr als 20 Raketen auf Israel abgefeuert. Mehr als zehn davon richteten großen Schaden an. Ein 56-jähriger Mann in Aschkelon wurde von Raketensplittern getroffen und erlag in der Nacht zu Samstag seinen Verletzungen. In Aschdod wurde ein leeres Schulgebäude getroffen. Im Bild Familie Ben Abu aus Ashkelon am Montag in ihrem bombensicheren Zimmer.
UNESCO wählt PA als Mitglied
Dienstag, 1. November 2011
„Palästina” wurde am Montag die volle Mitgliedschaft bei der UNESCO (Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur) zugesprochen. Insgesamt stimmen 107 Staaten dafür und nur 14 dagegen, 52 enthielten sich. 81 Stimmen hätten für eine Zustimmung ausgereicht. Brasilien, Russland, China, Indien, Südafrika und Frankreich haben für die Mitgliedschaft des palästinensischen Staates gewählt. Die USA, Deutschland und Kanada haben gegen die Entscheidung gestimmt, Großbritannien hat sich der Abstimmung enthalten. „Lang Lebe Palästina!“ schrie ein Delegierter in Französisch nach Bekanntgabe der Entscheidung. Das US-Außenministerium hat die Wahl als „verfrüht und von dem Ziel der direkten Verhandlungen um ein gesichertes Israel und einen unabhängigen palästinensischen Staat ablenkend“ bezeichnet.
Kurznachrichten
Dienstag, 1. November 2011
+++ Bei der parlamentarischen Eröffnungsversammlung der Wintersaison der Knesset sagte Ministerpräsident Netanjahu, dass für ihn Sicherheit nicht nur bedeute, Israel gegen Angriffe zu verteidigen, sondern auch die Fähigkeit, anzugreifen, wenn dadurch ein Krieg gegen Israel verhindert werden kann. +++ Israels Parkanlagen werden nach der Sommersaison gereinigt. Im letzten Jahr nahmen daran auf freiwilliger Basis 240.000 meist jugendliche Israelis teil und sammelten 2.400 Tonnen Abfall ein, meist Papier und Plastik. +++ Mit einer Mehrheit von 14 Ministern hat die Regierung am Sonntag der Errichtung eines Siedlungsstreifens mit insgesamt zehn neuen Gemeinden zugestimmt, der zwischen Arad und Beerscheva entstehen soll. Das Ziel ist, die Besiedelung des Negev durch die Vergrößerung des Wohnraumangebotes voranzutreiben. +++

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