News Archive

September 2010

„Irene“ wurde nach Aschkelon gebracht
Mittwoch, 29. September 2010
Israelische Marinesoldaten bestiegen die Yacht „Irene“, die aus Nordzypern losgefahren war, um die Seeblockade des Gazastreifens zu durchbrechen. Die Passagiere verhielten sich vorbildlich, und es kam zu keinen Szenen. Mit an Bord waren drei israelische Friedensaktivisten.
Lieberman wegen Rede vor der UNO kritisiert
Mittwoch, 29. September 2010
Außenminister Avigdor Lieberman wurde für seine Rede vor der UNO-Vollversammlung von Netanjahu und Verteidigungsminister Barak kritisiert. Es wurde ihm vorgehalten ihm vorgehalten, die Meinung der Regierung zu unterminieren. Lieberman äußerte, die Palästinenser seien nicht wirklich an einem Frieden interessiert und dass es noch Jahrzehnte dauern könnte, bis es Frieden geben wird. Außerdem sei es an der Zeit, dass Israel aufhöre, sich selbst dafür die Schuld zu geben.
Mitchell in Israel
Mittwoch, 29. September 2010
Der amerikanische Nahostbeauftragte Mitchell traf gestern zu einem Blitzbesuch in Jerusalem ein, um einen Weg aus der Krise zu finden, die das Ende des Baustopps jüdischer Siedlungen ausgelöst hat. Ministerpräsident Netanjahu hüllt sich trotz weltweiter Kritik über die Fortsetzung des Siedlungsbaus, in Schweigen.
Netanjahu versucht zu überzeugen
Mittwoch, 29. September 2010
Netanjahu sprach gestern telefonisch mit führenden Politikern in der ganzen Welt, um sie davon zu überzeugen, dass Israel ein nationales Recht habe überall zu bauen, Judäa und Samaria sind nicht „Palästinenserland“ wie es in den Medien immer heißt, sondern die Heimat des jüdischen Volkes, wo man all jene Orte findet, die in der Bibel vorkommen.
Festtags- und Schabbatlesungen
Mittwoch, 29. September 2010
Donnerstag, 30. September 2010, SCHEMINI-ATZERET / SIMCHAT THORA
(In Israel beides an einem Tag): 4.Mose 29,35 – 30,1; Josua 1,1-18; 5.Mose 33,1 – 34,12; 1.Mose 1,1 – 2,3>

Samstag, 2. Oktober:
Parashat Bereshit, 1. Mose 1,1 bis 6,8 und Prophetenlesung: Jesaja 42,5 bis 43,10
Simchat-Thora beginnt heute Abend
Mittwoch, 29. September 2010
Heute um 16.52 Uhr beginnt in Israel das „Simchat-Thora - Fest der Thorafreude“, an dem der letzte Abschnitt des 5. Buches Mose und der erste Abschnitt des 1. Buches Moses gelesen werden. Damit beginnt der neue Jahres-Lesezyklus. Man tanzt am Abend und am Morgen während der Gottesdienste mit den Thorarollen. Im Ausland beginnt heute Abend „Schemini-Atzeret“ und am Donnerstagabend beginnt dort Simchat Thora.
Straßenbahn beim Jerusalem-Marsch
Mittwoch, 29. September 2010
Etwa 40.000 Israelis und Ausländer nahmen an dem traditionellen Jerusalemmarsch teil. Unter ihnen waren auch 2.000 Christen vom Laubhüttenfest der Internationalen Christlichen Botschaft und 300 von Van der Hoevens Christlichem Zionisten-Verein. In ihren Landestrachten und mit Transparenten, auf denen Segenssprüche für Israel standen, sagten sie Israel ihre Solidarität zu,und dass Gott Israel nicht verlassen wird. Erstmals fuhr im Rahmen des Marsches ein Zug der neuen Jerusalemer Straßenbahn durch die Jaffo-Strasse (siehe Webseitenbild).
Friedensgespräche auf Eis
Dienstag, 28. September 2010
Palästinenser-Chef Mahmud Abbas hat als Reaktion auf die Wiederaufnahme der Bautätigkeit in jüdischen Siedlungen in Judäa und Samaria die Friedensgespäche vorerst eingefroren. Er wartet jetzt eine Entscheidung der Arabischen Liga ab, die am 4. Oktober konferieren soll.
Gazastreifen: Terroristen getötet
Dienstag, 28. September 2010
Die israelische Armee hat drei Terroristen des Islamischen Dschihads getötet, die gerade dabei waren, einen Raketenangriff auf Israels südliches Gebiet durchzuführen. Der Terrorgruppe nahe Khan Yunis gelang es zuvor noch eine Rakete abzuschießen.
Will Syrien Frieden mit Israel?
Dienstag, 28. September 2010
Die Bemühungen der US-Regierung um einen Frieden in der Nahost-Region scheinen positiven Aufwind bekommen zu haben. In Washington trafen sich gestern US-Außenministerin Hillary Clinton und der syrische Außenminister Walid al-Moallem. Der Sprecher des Außenministeriums, P.J. Crowley, erklärte im Anschluss, dass der syrische Minister „sehr interessiert an Verhandlungen sei“.
PA fordert Freilassung von Terroristen
Dienstag, 28. September 2010
Die palästinensische Autonomiebehörde (PA) forderte von Israel die sofortige Freilassung Dutzender palästinensischer Terroristen aus der israelischen Haft als Geste des Guten Willens, um die Friedensgespräche zwischen beiden Seiten voranzutreiben.
Hebron: Wieder Terrorattacke auf Israelis
Montag, 27. September 2010
Gestern Abend haben palästinensische Terroristen an der Straße 60 in der Nähe der jüdischen Ortschaft Tene Omarim südlich von Hebron auf ein israelisches Fahrzeug geschossen. Eine im neunten Monat schwangere Frau, die Fahrerin des Wagens, wurde mittelschwer am Bein verletzt und ihr Mann leicht verwundet. Die beiden fuhren weiter bis nach Beerscheva ins Soroka Krankenhaus, wo sofort ein Kaiserschnitt eingeleitet wurde.
Baustoppende wurde gefeiert
Montag, 27. September 2010
Tausende Likud-Mitglieder versammelten sich gestern Abend in der jüdischen Ortschaft Revava in Samaria, um das Ende des zehnmonatigen Baustopps zu feiern. Nach dem Herunterzählen auf Null wurden unter Jubel 2000 Ballons losgelassen, von denen je ein Ballon eine neue Wohnung symbolisiert, die jetzt ohne bürokratische Hindernisse erbaut werden dürfen.
Netanjahu unter Kritik wegen Politikänderung
Montag, 27. September 2010
Ministerpräsident Netanjahu gab gestern Abend bekannt, dass die Richtlinien betreffs der Blockade des Gazastreifens erleichtert werden sollen. Erlaubt seien ab jetzt alle Artikel der Liste der für die Einfuhr in diese Zone verbotenen Produkte, außer Waffen, Materialien die zur Waffenherstellung genutzt werden können und Güter, die gleichzeitig zu friedlichen oder militärischen Zwecken genutzt werden können.
Schiff jüdischer Friedensaktivisten auf dem Weg nach Gaza
Montag, 27. September 2010
Ein zehn Meter langes Katamaran-Boot mit dem Namen Irene stach gestern Nachmittag von Nordzypern in Richtung Gazastreifen auf See. An Bord sind neun jüdische Friedensaktivisten aus Großbritannien und Israel, unter anderem der ehemalige Kampfhubschrauberpilot der Luftwaffe, Jonathan Shapiro, der sich weigerte, Reservedienst in Judäa und Samaria zu leisten aus Furcht bei Angriffen auf Terroristen auch Zivilisten zu töten.
Fidel Castro sprach sich für Israel aus
Sonntag, 26. September 2010
Ministerpräsident Netanjahu und auch Präsident Peres haben sehr erfreut auf pro-israelische Aussagen Fidel Castros reagiert. Peres sandte sogar einen Dankesbrief. In einem vor kurzem geführten Interview mit Jeffrey Goldberg von der Zeitung „The Atlantic“ sagte der kubanische Staatschef Castro, dass Israel ohne Zweifel ein Existenzrecht habe. Zudem kritisierte er den iranischen Präsidenten Ahmedinedschad für dessen Holocaustverleugnung.
Arbeiterpartei droht, Koalition zu verlassen
Sonntag, 26. September 2010
Die Wiederaufnahme der Bauarbeiten in Judäa und Samaria und ein eventuell daraus folgender Austritt der Palästinenser aus den Verhandlungen, brachte die Arbeiterpartei dazu anzudrohen, in diesem Fall die Koalition zu verlassen. Stattdessen würde dann die Nationale Einheitspartei der Koalition beitreten.
Baustopp endet um Mitternacht
Sonntag, 26. September 2010
Heute um Mitternacht endet der 10-monatige Baustopp jüdischer Siedlungen. Noch ist nicht klar, wie Israels Regierung entscheidet, denn man sucht noch nach einem Kompromiss, der US-Präsident Obama und die Palästinenser und auch Israels Siedler befriedigt. Zwar droht Palästinenserchef Abbas jetzt nicht mehr damit, die Verhandlungen zu verlassen, sollte ab Morgen weiter in den Siedlungen gebaut werden.
Steine auf Beter an der Klagemauer
Sonntag, 26. September 2010
Gestern warfen Moslems vom Tempelplatz Steine auf die jüdischen Beter an der Klagemauer, so dass Israels Sicherheitskräfte den Tempelplatz stürmen mussten, um den Stein-Terror zu stoppen. Bei einem Polizeieinsatz am Mittwoch gegen Randalierer in Isawijah (arabisches Viertel im Norden Jerusalems), die in das jüdische French Hill-Viertel einmarschieren wollten, soll nach palästinensischen Angaben ein Kleinkind an Tränengas gestorben sein, das asthmakrank gewesen war. Die Polizei wies den Bericht zurück.
Schwere Unruhe im Silwan
Freitag, 24. September 2010
Am Mittwoch Morgen kam es im Dorf Silwan in Jerusalem zu schweren Ausschreitungen seitens der Araber, nachdem einer ihrer Leute getötet wurde, als ein bewaffneter israelischer Wachposten mit seinem Wagen dort in einen Hinterhalt geriet und mit einem Steinhagel beworfen wurde und daraufhin in die Luft schoss. Die Araber warfen danach Steine auf Einwohner und Polizisten und randalierten gegen Autobusse.
Clinton: Russische Einwanderer verhindern Frieden
Freitag, 24. September 2010
Bei einer Versammlung in New York anläßlich der Einweihung seines neuen Fonds, der "Internationalen Clinton Initiative", sagte der ehemalige US-Präsident Bill Clinton, dass die russischen Einwanderer nach Israel ein Hindernis für den Frieden zwischen Israel und den Palästinenser darstellen. Ministerpräsident Netanjahu war über diese Aussage von Clinton enttäuscht und sagte, dass die russischen Einwanderer sehr viel zum Staat beitragen.
Obama an Israel: Führt Baustopp weiter
Freitag, 24. September 2010
US-Präsident Barack Obama stellte gestern bei seiner Rede vor der UNO-Vollversammlung seine Vision eines unabhängigen Palästinenserstaates vor, der innerhalb eines Jahres auch Mitglied der UNO sein wird. Weiter meinte Obama, dass Israel den Baustopp verlängern müsse und die Palästinenser die Verhandlungen weiterführen sollten. Aus dem Kreis der Siedler von Judäa und Samaria wurde dies als eine grobe Einmischung in die internen Angelegenheiten Israels gewertet. (ende)
UNO-Bericht verfälscht die Tatsachen
Freitag, 24. September 2010
Die UNO-Menschenrechtsorganisation gab einen Bericht über den Flotillenvorfall vom Mai 2010 heraus und nannte den Übergriff des Militärs auf das Schiff Mavi Marmara ein scharfen Verstoß gegen das internationale Gesetz gewesen sei. Von der israelischen Regierung wurde dieser Bericht jedoch als verfälscht und ungenau zurückgewiesen.
Lesung am Schabbat der Zwischenfeiertage
Freitag, 24. September 2010
Samstag, 25. September 2010: Torah: 2. Mose 33,12 – 34,26; 4. Mose. 29,20-22; Propheten: Hesekiel 38,18 – 39,16
Israel erarbeitet Notplan sollte Abbas aus den Verhandlungen austreten
Mittwoch, 22. September 2010
In den verbleibenden 4 Tagen bis am 26. September die Frist für den 10-monatigen Baustopp jüdischer Siedlungen endet, versuchen Israelis und Palästinenser die Verhandlungen zu retten, damit sie auch danach noch weitergehen. Israel erarbeit jedoch einen Notplan sollte Palästinenserführer Abbas wegen der Wiederaufnahme der Bautätigkeit jüdischer Siedlungen die Verhandlungen abbrechen.
Laubhüttenfest beginnt heute Abend
Mittwoch, 22. September 2010
Heute Abend beginnt in Jerusalem um 5.01 Uhr das achttägige Laubhüttenfest Sukkoth. Das Fest erinnert an die 40-jährige Wüstenwanderung der Israeliten und uns daran, dass wir hier keine bleibende Statt haben, sondern noch auf dem Weg ins Gelobte Land sind. Am Dienstag findet der berühmte Jerusalem-Marsch, an dem Tausend Christen aus dem Ausland mitmarschieren, statt. (ende)
Neue Wasser-Ausstellung eröffnet
Mittwoch, 22. September 2010
Im Jerusalemer Bloomfield Wissenschaftsmuseum wurde diese Woche eine neue Ausstellung zum Thema Wasser eröffnet. In der Ausstellung wird unter anderem die aufregende Geschichte der ersten unterirdischen Wasserleitung Jerusalems aus dem 7. Jahrhundert. Dr. Michael Rende, der Botschafter Österreichs in Israel, war bei der Eröffnung dabei.
Davidsstatue soll umgestellt werden
Mittwoch, 22. September 2010
Eine vier Meter hohe Statue des König David, die heute neben seiner traditionellen Grabstätte in Jerusalem auf dem Zionsberg steht, ist den orthodoxen Juden ein Dorn um Auge. Obwohl David ordentlich bekleidet ist, würde diese Statue zu nahe an dem Grab stehen. Bereits vor einem halben Jahr war dieses von der St. Nicholas Kirche gespendete Kunstwerk mit roter Farbe verschandelt worden.
Rabbi Josef feierte 90. Geburtstag
Mittwoch, 22. September 2010
Rabbiner Ovadja Josef, der geistige Führer der sefardisch-orthodoxen Schass-Parteiwurde 90 Jahre alt. Er gilt als die Authorität in Sachen des jüdischen Gesetzes für die sefardischen Juden. Er sieht sich hauptsächlich als Rabbiner der sich dem Torahstudium widmet sowie deren Lehre an andere. Bereits 70 Jahre trägt er den Rabbinertitel.
Festtagslesung - Laubhüttenfest
Mittwoch, 22. September 2010
Donnerstag, 23. September 2010 SUKKOT – Laubhüttenfest. 3.Mose 22,26 – 23,44; 4.Mose 29,12-16; Sacharja 14,1-2
Peres sprach vor UNO-Vollversammlung
Dienstag, 21. September 2010
Israels Staatspräsident Shimon Peres sagte vor der Vollversammlung der UNO in New York unter anderem: „Irans formeller Führer Ahmedinedshad meint, für Israel gäbe es im Nahen Osten keine Zukunft. Doch ich sage ihnen: Der Nahe Osten hat Raum für alle, für jede Nation und jede Religion“. Die Iraner und Vertreter anderer arabischer Staaten hatten vor der Rede den Saal verlassen.
Armee würde im PA-Staat präsent sein
Dienstag, 21. September 2010
Ministerpräsident Netanjahu erklärte in Jerusalem: sollte es zu einem selbstständigen Palästinenserstaat kommen, würde Israels Militär weiter im Palästinenserstaat präsent bleiben, so wie es auch die amerikanischen Truppen nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland, Japan und Korea waren.
Siedlungen mit Metastasen verglichen
Dienstag, 21. September 2010
Der zur linken „Peace Now“ Bewegung gehörende israelische Schriftsteller Jehoschua Sobol verglich gestern in einem Interview mit dem Armee-Sender die jüdischen Siedlungen mit den Zecken an den Hunden und mit für Israel gefährliche Krebs-Metastasen. Inzwischen entschuldigte sich Sobol für eine Aussage und beteuerte nichts gegen die Siedler zu haben nur gegen die Standorte der Siedlungen.
7.000 Christen zum Fest in Israel
Dienstag, 21. September 2010
Gemäß Angaben des israelischen Tourismusministeriums werden zum diesjährigen Laubhüttenfest Sukkoth, das Morgen Abend beginnt, 7.000 Christen aus 100 Nationen kommen, um an den von der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem ausgeführten Veranstaltungen teilzunehmen. (ende)
Israel-Reise vom 3.- 15. Mai 2011
Dienstag, 21. September 2010
Die Ereignisse in der Bibel erhalten vor der Originalkulisse ganz neue Farben und eine neue Lebendigkeit. 4 Tage Galiläa + 2 Tage am Toten Meer + 3 Tage Eilat + 3 Tage Jerusalem.
Auskunft / Anmeldung: Fritz und Monika Schölkopf,
Tel. +41 (0)52 202 81 27; fritz.schoelkopf@bluewin.ch
Lieberman: Israelische Araber sollten unter der PA leben
Montag, 20. September 2010
Israels Außenminister Lieberman fordert im Falle einer Landabgabe an die Palästinenser, dass es damit auch zu einem Bevölkerungsaustausch kommen sollte, indem die bis jetzt in Israel lebenden israelischen Araber in den Palästinenserstaat umziehen müssten. Dies müsse unbedingt Bestandteil der Verhandlungen sein.
Hilfszentrum für Holocaustüberlebende
Montag, 20. September 2010
In Haifa wurde das Hilfszentrum für in Not geratene Holocaustüberlebende eröffnet, das von der Internationalen Christlichen Botschaft vornehmlich von Spenden aus Deutschland errichtet wurde. Das Haus ist täglich 24 Stunden geöffnet, hat eine Suppenküche und medizinische Betreuung für mindestens 80 Personen.
Gaza: Wasservergnügungspark zerstört
Montag, 20. September 2010
Eine Gruppe radikaler Moslems ist gestern in einen Wasserpark in Gaza eingedrungen, sie knebelten die Wächter und zerstörten den beim Volk beliebten Vergnügungspark "Crazy Water Park". Sie steckten alles was brennbar war in Brand. Vor zwei Wochen war dieser Park von der Hamas-Regierung geschlossen worden, weil sich dort Männer und Frauen zusammen zu einer Ramadan-Mahlzeit getroffen hatten.
Landverkauf an Juden bedeutet Todesstrafe
Montag, 20. September 2010
Die palästinensische Autonomieregierung unter Abbas, des sogenannten gemäßigten Fatah-Führers, bestätigte erneut die Todesstrafe auf alle Palästinenser, die Land an Israelis oder nichtisraelische Juden verkaufen. Ein niedriger Gerichtshof hatte festgelegt , dass Landverkauf an Juden eine minderwertige Straftat sei, wogegen beim Oberen Gerichtshof der Palästinenser Berufung eingelegt wurde.
Britanniens Botschafter in Israel besuchte Schalits Protestzelt
Sonntag, 19. September 2010
Der neue britisch-jüdische Botschafter in Israel, Matthew Gould und seine Frau Celia besuchten das Protestzelt der Familie Schalit neben der Residenz des Ministerpräsidenten am Freitagmorgen. Er überbrachte ein Versprechen des britischen Ministerpräsidenten David Cameron, dass man sich privat und offiziell weiterhin dafür einsetzen werde, dass die Angelegenheit Gilad Schalits bekanntgemacht wird.
Hamas-Kommandeur getötet
Sonntag, 19. September 2010
Iyad Abu Shilbaya (37), war der Führer des bewaffneten Zweiges der Hamas in Tulkarem in Samaria. Er wurde am Freitag von israelischen Soldaten getötet, als diese ihn festnehmen wollten. Anstatt stehen zu bleiben, rannte er auf sie zu und in Anbetracht, dass er bewaffnet sein könnte, eröffneten sie das Feuer. Shilbaya war wegen aktueller Terroraktivitäten gesucht worden.
Besorgnis über Russlands Waffenverkauf
Sonntag, 19. September 2010
Israel und die USA sind äußerst besorgt über die Mitteilung, dass Russland an Syrien höchstmoderne Angriffswaffen liefern will. Darunter sollen auch P-800 Yakhont-Antischiffraketen sein, die eine ernsthafte Bedrohung für die Schiffe der israelischen Marine darstellen, sollten sie in die Hände der Hisbollah gelangen. Verteidigungsminister Barak war letzte Woche in Moskau, um gegen diesen Verkauf vorzusprechen.
Abbas droht wieder mit Rücktritt
Sonntag, 19. September 2010
Palästinenserchef Mahmud Abbas drohte erneut mit seinem Rücktritt, sollte Israel nicht alle seine Forderungen erfüllen und sollten sich die neuen direkten Verhandlungen als erfolglos herausstellen. Die USA aber haben auf der palästinensischen Seite nur Abbas als Partner, das heißt, um ihn nicht zu verlieren, werden sie nun auf Israel Druck ausüben, alles zu tun, nur damit Abbas bleibt.
Versöhnungstag
Freitag, 17. September 2010
Heute Abend beginnt in Jerusalem um 5.07 Uhr mit der singend vorgetragenen Bitte Kol Nidre der Versöhnungstag Jom Kippur. Danach wird gebetet und voll gefastet, d.h. es wird nichts gegessen und nichts getrunken, kein Auto fährt, kein Radio und Fernsehen sendet, selbst Israels Internationaler Ben Gurion Flughafen ist geschlossen. Jom Kippur endet morgen Abend um 18.18 Uhr. Staatspräsident Peres und Ministerpräsident Netanjahu beten in der Jerusalemer Hazvi-Yisrael Synagoge.
Kuppel am Josephsgrab installiert
Freitag, 17. September 2010
Bei den Renovierungsarbeiten am Grabe Josefs bei Nablus wurde bereits eine neue Kuppel installiert, anstatt der von einem palästinensischen Mob vor zehn Jahren zerstörten Kuppel. Die Arbeiten innerhalb des Grabes werden von Juden ausgeführt, die äußerlichen Konstruktionsarbeiten durch arabische Baumeister.
Kinder aus Haiti zu Herz-OPs in Israel
Freitag, 17. September 2010
Drei weitere Kinder aus Haiti trafen in Israel ein, um am Wolfson-Medizinzentrum in Holon am Herzen operiert zu werden. Diese Operationen werden von ärztlichen Volontären der Organisation „Save a Childs Heart“ durhgeführt. Vor einem halben Jahr war bereits ein Kind aus Haiti hier operiert worden.
Israels Regierung entschied: Keine Verlängerung des Baustopps
Freitag, 17. September 2010
Israels Regierung beschloss, entgegen dem Druck der USA, EU und Ägypten, den Baustopp der jüdischen Siedlungen nicht weiter zu verlängern. Palästinenserchef Abbas fühlt sich „missbraucht“, klagte er der amerikanischen Außenministerin Clinton bei ihrem Besuch in Ramallah.
Entwicklung alternativer Energie
Freitag, 17. September 2010
Die israelische Regierung treibt nun ihr Versprechen voran und gibt in den nächsten 10 Jahren umgerechnet 1 Milliarde Euro für die Entwicklung alternativer Energie aus, um nicht mehr vom umweltschädlichen Öl abhängig zu sein.
Lesungen am JOM KIPPUR – Versöhnungstag (Fasten)
Freitag, 17. September 2010
3. Mose 16,1-34; 4. Mose 29,7-11; Jesaja 57,14 – 58,14; Buch Jona; 3.Mose 18,1-30; Micha 7,18-20
Gespräche begannen mit den herausfordernsten Differenzen
Donnerstag, 16. September 2010
Die Gespräche zwischen Israels Ministerpräsident Netanjahu und Palästinenserchef Abbas in Netanjahus Residenz in Jerusalem verliefen – wie die Augenzeugen US-Außenministerin Clinton und ihr Nahostbeauftragter Mitchell bestätigten – sehr geschäftsmäßig, und fingen mit den herausfordernsten Differenzen an.
Peres: „Kein religiöser Konflikt“
Donnerstag, 16. September 2010
Präsident Peres und Außenministerin Clinton unterstrichen bei ihrem Treffen, dass es sehr dringend sei, ein Friedensabkommen zu erreichen. „Es handelt sich weniger um einen religiösen Konflikt zwischen Moslems, Christen und Juden, sondern vielmehr um einen Konflikt mit dem Iran, der durch die Finanzierung von Terror und durch atomare Bedrohung versucht, die Herrschaft über den ganzen Nahen Osten zu erreichen“, so Peres zu Clinton. (ende)
Vandalen fällen Bäume im Negev
Donnerstag, 16. September 2010
Förster der KKL erlebten gestern eine böse Überraschung, als sie in der Nähe des Ortes Omer bei Beer Sheva junge Bäume gießen wollten. Vandalen hatten Tausende Bäumchen abgehackt und dann liegengelassen. Der Bürgermeister von Omer, Pini Badash, reichte Klage bei der Polizei ein und meinte, dass im Negev schon lange ein Krieg stattfindet, indem die Beduinen immer mehr Land für sich annektieren.
Siedler protestieren dass nur sie angeklagt werden
Donnerstag, 16. September 2010
Jüdische Siedler protestieren dagegen, dass die Welt einzig von den Juden verlangt, in Judäa und Samaria keine Wohnungen zu bauen, obwohl die Palästinenser dort ohne Begrenzung frei bauen dürfen und dies auch ungehindert tun. Es scheint, dass Israels Public Relations-Bemühungen in der Welt schlechter ankommen, als die laufenden Behauptungen der Palästinenser gegen Israel. (ende)
Luftangriff im Gazastreifen nach neun Mörsergranaten
Mittwoch, 15. September 2010
Bis zum heutigen Mittag wurden aus dem Gazastreifen neun Mörsergranaten und eine Kassam-Rakete auf Israel abgefeuert, was seit März 2009 die höchste Zahl von Geschossen auf den Süden Israels ist. Glücklicherweise kam bei diesem Beschuß niemand zu Schaden. Jedoch flog die Luftwaffe als Reaktion auf den vermehrten Beschuß einen Angriff gegen Terroristen.
Keine Bewegung bei den Verhandlungen
Mittwoch, 15. September 2010
Die 2. Runde der israelisch-palästinensischen Direktgespräche in Sharm e-Sheikh, die Israels Ministerpräsident Netanjahu und Palästinenserpräsident Abbas unter dem Beisitz von US-Außenministerin Clinton und US-Nahostberater Mitchell führten, brachte keine Bewegung in die kontroverse Siedlungsfrage, so dass Abbas sich heute mit Netanjahu in Jerusalem trifft. Man hat den Eindruck, die Direktgespräche schüren nur von den USA manipulierte Illusionen, die jedoch unrealistisch sind.
Israelische Gebrauchtwagen nach Jordanien und Irak
Mittwoch, 15. September 2010
Israels Transportminister Israel Katz will den Handel von Gebrauchtwagen nach Jordanien und Irak fördern, weil damit Israels Straßen – frei von alten Autos – sicherer werden und die Luftverschmutzung reduziert wird.
Bewaffnete und friedliche Sommercamps im Gazastreifen
Mittwoch, 15. September 2010
Die Hamas-Terrororganisation stärkte ihre Machtposition im Gazastreifen in diesem Sommer weiter, indem sie über 100.000 Kinder in Dutzenden Sommercamps, unter anderem auch in Waffennutzung und militärischen Paraden, ausbildete. Demgegenüber organisierte die UNRWA Feriencamps für 250.000 Kinder mit Aktivitäten in Kunst und Handwerk, Sport und anderen kulturellen Bereichen.
Ehrenstaatsbürgerschaft für Lebensretterin
Mittwoch, 15. September 2010
Innenminister Eli Ishai überreichte der Inderin Sandra Samuel die Ehrenstaatsbürgerschaft sowie den Status eines permanenten Einwohners Israels. Sandra hatte während der Terrorattacke in Mumbai im Jahr 2008, bei der auch das Chabad-Zentrum gestürmt worden war, den zweijährigen Sohn Moshe der dort stationierten Chabad-Rabbinerfamilie Holzberg trotz der Gefahr für das eigene Leben gerettet.
Soldaten töteten versehentlich Zivilisten
Dienstag, 14. September 2010
Eine Untersuchung des Vorfalls vom Sonntag im Gazastreifen, als Palästinenser mit RPG-Raketen gesichtet und durch das Feuer der Soldaten getötet wurden, ergab, dass bedauerlicherweise auch Zivilisten ums Leben kamen. Ein 91-jähriger Mann und sein 21-jähriger Enkel, die beide neben einem anderen Palästinenser standen, als dieser eine am Boden liegende RPG-Panzerfaust hochob und in Richtung Israel zielte, wurden getötet.
Heute Verhandlungen in Ägypten
Dienstag, 14. September 2010
Während Israels Ministerpräsident Netanjahu für die heute in Sharm el-Sheikh beginnenden israelisch-palästinensischen Verhandlungen Flexibilität erkennen lässt, will sein Gegenüber, der Palästinenserführer Mahmud Abbas, keinen Deut nachgeben. Netanjahu versucht nun die USA davon zu überzeugen, dass der Baustopp jüdischer Siedlungen nicht über den 26. September hinaus verlängert werden darf.
Königliche Loge vollständig freigelegt
Dienstag, 14. September 2010
Die königliche Loge auf dem oberen Teil des privaten Theaters von König Herodes auf dem Herodion wurde vor kurzem endgültig freigelegt. Damit konnte weiterhin auf den luxuriösen Lebensstil des Herrschers hingewiesen werden.
Staatshaushalt von Baustopp-Ende abhängig
Dienstag, 14. September 2010
Sollte Netanjahu entscheiden, den Baustopp zu verlängern, könnte dies nach Abschluss der Sommerpause im Oktober zu Schwierigkeiten bei der Abstimmung über den Staatshaushalt 2011 führen. Netanjahu wurde aufgefordert, nicht von den Richtlinien der Likud-Partei abzuweichen.
Streik am Flughafen dauerte acht Stunden
Dienstag, 14. September 2010
Der plötzlich gestern früh begonnene Streik der Flughafenangestellten am Ben-Gurion-Flughafen endete nach acht Stunden. Etwa 50 Flüge wurden durch den Streik verspätet oder storniert, Tausende Passagiere waren gestrandet gewesen. In den nächsten zwei bis drei Tagen kann noch mit Schwierigkeiten im Flugverkehr gerechnet werden.
Anschläge aus dem Gazastreifen
Montag, 13. September 2010
Heute wurden zwei Kassam-Raketen auf den Süden Israels abgefeuert. Sie schlugen auf offenem Gebiet bei Sderot ein. In den letzten fünf Tagen wurden neun Raketen aus dem Gazastreifen abgefeuert, ein drastischer Anstieg der Terroraktivitäten. Gestern versuchten Terroristen aus dem Gazastreifen heraus mit RPG-Antipanzerwaffen auf israelische Soldaten zu schießen, was diese jedoch erkannten, auf die Terroristen schossen und sie verletzten.
Streik am Flughafen
Montag, 13. September 2010
Heute begann am Ben-Gurion-Flughafen ein Streik seitens der Flughafenarbeiter, die sich weigern, Flugzeuge zu ent- oder beladen und sie abzufertigen. Sie wollen gesicherte Renten. Der Streik sollte bereits vor Rosch Hashana stattfinden, was aber durch Einspruch des Transportministers abgewendet werden konnte. Gestern fanden Verhandlungen wegen der Renten statt, die jedoch erfolglos verliefen.
Palästinenser hissen Fahnen an strategischen Orten
Montag, 13. September 2010
Die Palästinenser versuchten vor der nächsten Gesprächsrunde ihren Anspruch auf verschiedene Gebiete im Heiligen Land geltend zu machen, indem sie an strategischen Orten ihre Fahne hissten. So drapierten sie die PLO-Fahne an der Al-Aksa-Moschee, die auf dem südlichen Ende des Tempelbergs steht, und weitere Fahnen wurden auf dem Gelände aufgehängt. Die Polizei entfernte diese Fahnen später.
Keine Baustoppverlängerung, aber...
Montag, 13. September 2010
Einen Tag bevor die israelisch-palästinensischen Verhandlungen in Ägypten Sharm el-Sheikh fortgesetzt werden, antwortete Ministerpräsident Netanjahu auf Obamas Forderung, den Bau jüdischer Siedlungen solange zu stoppen, wie verhandelt wird. Er sagte, dass Israel den Baustopp jüdischer Siedlungen nicht verlängern wird, aber auch nicht alle geplanten größeren Bauprojekte mit voller Kraft angegangen würden wie vorher.
Warnung vor vermehrtem Terror seitens der Hamas
Montag, 13. September 2010
Israels Geheimdienst Schin Bet warnt vor vermehrten Terroranschlägen seitens der Hamas-Palästinenser, die damit die diplomatische Annäherung zwischen Israel und den Fatah-Palästinensern verhindern wollen.
Netanjahu: Endgültiger Abschluß des Konflikts
Sonntag, 12. September 2010
Ministerpräsident Netanjahu gab heute während der Kabinettssitzung erneut der Forderung Ausdruck, dass die Palästinenser Israel als den jüdischen Staat anerkennen müssen, auch nach der Unterzeichnung eines Friedensabkommens. „Wir leben beide auf einem solchen kleinen Stück Erde aber sobald wir eine Zweistaatenlösung vorschlagen, hören wir leider nicht auch zwei Staaten für zwei Nationen, sondern nur zwei Staaten“, so Netanjahu.
Obama fordert Verlängerung des Baustopps
Sonntag, 12. September 2010
US-Präsident Obama fordert zwei Tage vor Beginn der zweiten israelisch-palästinensischen Gesprächsrunde in Ägypten, Sharm e-Sheikh, dass Israel den Baustopp der jüdischen Siedlungen solange verlängert, solange die Verhandlungen laufen, was für die Palästinenser eine Einladung zur Verschleppungstaktik ist.
Lügende Friedensinitiative?
Sonntag, 12. September 2010
Israels linke Genfer-Friedensinitiative warb mit einem Fernsehclip, in dem der palästinensische Verhandlungspartner Erekat gesagt haben soll, dass „Israel sein Friedenspartner sei“. Erekat erklärte jedoch, dass er dies nie gesagt habe. Mit dieser Lüge wollten Friedensaktivisten die Palästinenser als friedliebend hinstellen.
Ausgewanderte Israelis kehren zurück
Sonntag, 12. September 2010
Israelis, die irgendwann einmal ins Ausland abgewandert sind, kehren wieder nach Israel zurück, denn zuhause ist es doch am besten. Im letzten Jahr kehrten 12.000 israelische Jordim wieder nach Israel zurück, zuzüglich 17.000 Neueinwanderer. (ende)
Mörsergranate schlug auf Schulgelände ein
Mittwoch, 8. September 2010
Terroristen aus dem Gazastreifen feuerten heute Morgen eine Mörsergranate auf Israel ab, die auf dem Gelände einer Schule im Süden Israels einschlug. Glücklicherweise war heute schulfrei, wegen dem heute Abend beginnenden Fest. (ende)
Heute Abend beginnt Rosch Hashana
Mittwoch, 8. September 2010
Heute Abend beginnt in Jerusalem um 18.19 Uhr das jüdische Neujahr 5771. Rosch Haschana, das mit viel Gebet und einem Festmahl beginnt an dem man auch in Honig eingetunkte Äpfel isst: als Wunsch ein süßes neues Jahr zu bekommen. Wir wünschen Ihnen und uns „Schana Tova!“ ein gutes gesegnetes gesundes neues Jahr im Frieden. Wir melden uns nach den Feiertagen am Sonntag, den 12. wieder. (ende)
Obamas Wunsch zum jüdischen Neujahr
Mittwoch, 8. September 2010
Nachdem Palästinenserführer Abbas gedroht hatte, dass er seine Sachen packt, sollte er zu Zugeständnissen gezwungen werden, forderte US-Präsident Obama in seinem Grußwort zum jüdischen Neujahr Israel auf, jenseits aller Differenzen alles zu tun, damit es zwischen Israel und den Palästinensern zu einem Friedensabkommen kommt – das war Obamas Honig zum Rosch Haschanafest. (ende)
20-Schiff-Flotille in Planung
Mittwoch, 8. September 2010
Eine Koalition linker Friedensaktivisten aus Israel, Europa und den USA will im nächsten Monat eine Flotte von 20 Schiffen zum Gazastreifen schicken, die Israels Seeblockade um den Gazastreifen durchbrechen soll. Der Hauptinitiator ist der in Schweden lebende israelische Musiker Dror Feiler. (ende)
Barkat: Mehr Touristen nach Jerusalem
Mittwoch, 8. September 2010
Jerusalems Bürgermeister Barkat will die Zahl der Jerusalemtouristen von derzeit 3 Millionen im Jahr bis zum Jahr 2020 auf 10 Millionen erhöhen und dafür das Jahresbudget von derzeit 1 Mio. Euro auf 14 Mio. Euro erhöhen. (ende)
3750 Neueinwanderer aus Nordamerika
Mittwoch, 8. September 2010
Die Zahl der jüdischen Einwanderer aus Nordamerika hat sich seit dem Jahr 2002 fast verdoppelt. Kamen damals nur 2040, so kamen in diesem Jahr schon 3750. (ende)
Am Samstagabend Sommerzeit zu Ende
Mittwoch, 8. September 2010
Am kommenden Samstag wird in Israel um 2 Uhr nachts die Uhr wieder um 1 Stunde zurückgestellt. Damit hört Israels Sommerzeit auf. (ende)
Lesungen zum Neujahrsfest 5771
Mittwoch, 8. September 2010
9. Sept., Do., ROSCH HASCHANA – Jüdisches NEUJAHR 5771, 1.Mose 21,1-34; 4. Mose 29,1-6; 1.Samuel 1,1 – 2,10

10. Sept., Fr., 2. ROSCH HASCHANA 5771, 1.Mose 22,1-24; 4.Mose 29,1-6; Jeremia 31,1-19

11. Sept., Sa., Schabbat Schuwa „Ha’asinu – Höret!“, 5.Mose 32,1-52; Hosea 14,2-10; Joel 2,15-17

12. Sept., So., Gedalja–Fasten (Fasten des 7. Monats) Jeremia 40 – 41; Sacharja 8,19 (verschoben)

Netanjahus Treffen mit Gilad Schalits Eltern
Dienstag, 7. September 2010
Gestern trafen sich Ministerpräsident Netanjahu und seine Frau Sarah in ihrer offiziellen Jerusalemer Residenz etwa zwei Stunden mit den Eltern des entführten Soldaten Gilad Schalit, Noam und Avivah. Sie wurden über die laufenden Aktivitäten zur Freilassung ihres Sohnes unterricht und Netanjahu versicherte ihnen, durch verschiedene Kanäle ohne Unterlaß daraufhin zu arbeiten, dass dies sobald als möglich geschehe.
Abbas: Keine einzige Konzession gegenüber Israel
Dienstag, 7. September 2010
Nur 4 Tage nach den israelisch-palästinensischen Direktgesprächen in Washington erklärte Palästinenserführer Abbas, dass er nicht bereit sei, nur ein einziges Zugeständnis gegenüber Israel zu machen. Sollte Israel nicht auf alle seine Forderungen eingehen, unter anderem sich auf die Grenzen von 1967 zurückziehen und den Siedlungsbau ganz stoppen, wird er die Verhandlungen verlassen.
Israel in Zahlen zum jüdischen Neujahr
Dienstag, 7. September 2010
Morgen Abend beginnt für die Juden das neue jüdische Jahr 5771, das ab Erschaffung der Welt gezählt wird. Zum diesjährigen Neujahrsfest Rosch Haschana zählt Israels Bevölkerung 7.650.000 Bürger. Davon sind 75,5 % Juden, 20,3 % Araber, der Rest teilt sich in 2,1 % Christen und 2,1 % andere auf. Israels Bevölkerungszahl wuchs im letzten Jahr um 1,8 %.
Lieberman warnt vor Friedensillusionen
Dienstag, 7. September 2010
Israels Außenminister Avigdor Lieberman warnt vor der gefährlichen Illusion eines Friedens mit den Palästinensern, denn die Araber wollen nur die Westbank Judäa und Samaria erhalten, um von dort aus das restliche Israel erobern zu können. Beobachter stellen bei Netanjahu fest, dass er sich vom Hardliner, der bisher Judäa und Samaria und den Siedlungsbau verteidigte, auf Druck der USA zum abgabebereiten Politiker häutet.
Schmuggeltunnel in Gaza bombardiert
Montag, 6. September 2010
Israels Luftwaffe bombardierte als Antwort darauf, dass Palästinenser bei Hebron vier Israelis erschossen haben, an der Südgrenze des Gazastreifens drei Tunnel, durch die die Palästinenser von Ägypten aus Waffen in den Gazastreifen schmuggelten. Dabei kam ein Palästinenser ums Leben.
Meteorologen: Trockener Winter steht bevor
Montag, 6. September 2010
Amerikanische und europäische Meteorologen sagen voraus, dass Israel in diesem Winter die trockenste Periode seit 6 Jahren durchmachen wird. Jedoch beziehe sich dies nur auf die erste Hälfte des Winters, so Uri Schani von der israelischen Wassergesellschaft Mekorot.
Hamas: Alle Juden in Judäa und Samaria sind legitime militärische Ziele
Montag, 6. September 2010
Die Hamas-Terrororganisation sagte am Samstag, dass alle in Judäa und Samaria lebenden Juden legitime militärische Ziele seien, egal ob es sich um Männer, Frauen oder Kinder handelt. Der Sprecher Azat al Ghashek sagte gegenüber der Londoner arabischen Zeitung Al-Hayat, dass es „natürlich“ sei, jeden in dieser Gegend befindlichen Juden zu verletzen oder zu töten zu wollen, den sie seien „die Reserve-Truppe der israelischen Besatzungsarmee auf palästinensischem Boden.“
Netanjahu will Neues versuchen
Montag, 6. September 2010
Ministerpräsident Netanjahu erklärte gestern während der wöchentlichen Kabinettssitzung, er sei bereit etwas Neues zu versuchen, um einen Frieden mit den Palästinenser zu erreichen sowie eventuell auch mit der ganzen arabischen Welt. Er berichtete den Ministern über den Neubeginn der direkten Verhandlungen zwischen ihm und dem PA-Präsidenten Mahmud Abbas in Washington. Er sei aus dem Treffen mit dem Eindruck hervorgegangen, dass die Araber endlich bereit sind, einen Frieden mit Israel zu schließen.
Barak in Russland wegen Waffengeschäften mit Iran und Syrien
Sonntag, 5. September 2010
Verteidigungsminister Ehud Barak fliegt heute nach Russland, um der Regierung Israels Besorgnis über den Verkauf modernster militärischer Technologie der ehemaligen Supermacht an Iran und Syrien mitzuteilen. Die Hauptsorge dreht sich um den Verkauf von P-800 Yakhont Cruise Missiles an Syrien, die eine ernsthafte Gefahr für die Schiffe der israelischen Marine darstellen könnten, fallen sie in die Hände der Hisbollah.
IDF: Explosion in libanesischem Dorf war Waffenlager
Sonntag, 5. September 2010
Entsprechend der Angaben des Militärs handelte es sich bei der Explosion, die vor ein paar Tagen ein Haus im Südlibanon erschütterte, um die Explosion eines geheimen Waffenlagers der Hisbollah. Tausende solcher Waffenlager seien in den 160 Dörfern des Südlibanon verteilt, um Hisbollah-Kämpfern jederzeit bereitzustehen.
Beit Hagai Mörder bald gefasst
Sonntag, 5. September 2010
Gestern gab der Minister für Innere Sicherheit, Jitzhak Aharonovitch, bekannt, dass man den Mördern der vier Israelis bei Beit Hagai (nahe Hebron) dicht auf den Fersen sei. Bei den Tätern handelt es sich um eine Hamas-Terrorzelle.
Abbas droht Gespräche zu verlassen
Sonntag, 5. September 2010
Palästinenserpräsident Mahmud Abbas droht, die israelisch-palästinensischen Verhandlungen abzubrechen, sollte Israel nicht den Siedlungsbau auch nach Ende des 10-monatigen Baustopps, der am 26. September abläuft, auf unbefristete Zeit verlängern. Mit dieser Forderung will Abbas vor seinen eigenen Leuten sein Gesicht als ihr Anführer wahren. Nun sucht Netanjahu nach einer Lösung, die die Palästinenser befriedigt aber den Baustopp jüdischer Siedlungen aufhebt.
Knesset verurteilte Künstlerweigerung
Freitag, 3. September 2010
Israels Parlament berief gestern eine Sondersitzung ein um die Haltung der mehr als 30 Künstler zu verurteilen, die sich öffentlich weigerten, in der Stadt Ariel in Samaria aufzutreten. Sie stimmten ab, dass staatlich geförderte Kunstinstitutionen vor allen Bevölkerungsgruppen auftreten müssten, egal was deren politische Ausrichtung ist.
Ahmedinedshad: Israel ist heuchlerisch rassistisch
Freitag, 3. September 2010
Irans Präsident Ahmedinedshad nannte den Staat Israel heuchlerisch rassistisch und eine Erfindung des Westens als das iranische Volk heute den Internationalen Jerusalem-Tag begang. Dieser findet immer am letzten Freitag des Fastenomant Ramadan statt und wird zu anti-israelischen Kundgebungen genutzt.
Wie werden die Verhandlungen ausgehen?
Freitag, 3. September 2010
So friedlich die Eröffnungsfeier der Direktgespräche zwischen Israel und den Palästinensern auch war, doch nun beginnt der Verhandlungsalltag. Ägyptens Präsident Mubarak ist wieder in Kairo und König Abdallah II. wieder in Amman und US-Präsident Obama wendet sich wieder anderen Dingen zu, da sitzen nun Israels Ministerpräsident Netanjahu und sein Gegenpart Palästinenserchef Abbas allein da. Netanjahu sagte: „Wir sind bereit, in einer kurzen Zeit einen langen Weg zu gehen, um einen echten Frieden zu erreichen!“ Doch die Welt fordert nur von Israel schmerzhafte Zugeständnisse, nicht aber von den Palästinensern. Man rechnet damit, dass die Verhandlungen ein Jahr dauern.
Papst engagiert sich für Freilassung Schalits
Freitag, 3. September 2010
Papst Benedikt XVI. sagte im Vatikan zu seinem Gast Israels Staatspräsident Peres, dass er alles tue, damit der Israeli Gilad Schalit von den Palästinensern endlich freigelassen wird.
Schabbatlesungen und Kommentar
Freitag, 3. September 2010
„Nitzavim / WaJelech – Ihr steht / Und er ging“ 5. Mose 29,9 31,30; Prophetenlesung: Jesaja 61,10 63,9
Kommentar:
Normalerweise werden diese beiden Paraschot (Wochenabschnitte) zusammen an einem Schabbat gelesen, nur im Schaltjahr wird es getrennt. Zusätzlich fällt unser Schabbat dieses Jahr auf den 25. Elul, genau eine Woche vor Neujahr – in dieser Woche fanden laut jüdischer Tradition die Weltschöpfungstage statt bis Rosch HaSchana, der Anfang der Menschheit!!
Netanjahu will sicheren und andauernden Frieden
Donnerstag, 2. September 2010
Gestern Abend trafen sich die Teilnehmer der heute beginnenden Gespräche im Weißen Haus in Washington zu einem gemeinsamen Abendessen. Israels Ministerpräsident erklärte, Israel sei dazu verpflichtet, einen sicheren und anhaltenden Frieden mit den Palästinensern zu erreichen und nicht nur „eine kurze Ruhepause zwischen Kriegen“.
Siedler brachen Baustopp als Reaktion auf Mord
Donnerstag, 2. September 2010
Jüdische Einwohner aus der Region des Benjamin-Nationalrates brachen aus Protest an dem Mord an den Juden bei Hebron den Baustopp. Sie legten den Grundstein für ein Kindersportzentrum in der Ortschaft Adam, 5 km nordöstlich von Jerusalem. Die Anwesenden sagten, dass sie auch noch bis zum Ende des Baustopps am 26. September gewartet hätten, jedoch habe dieser Anschlag erneut erwiesen, dass die sofortige Wiederaufnahme der Baurabeiten von großer Wichtigkeit ist.
PA startet Kampagne gegen Hamas
Donnerstag, 2. September 2010
Sicherheitskräfte der palästinensischen Autonomiebehörde haben nach dem blutigen Anschlag gegen Israelis eine Razzia gegen Hamas-Mitglieder im Autonomiegebiet in Judäa und Samaria (Westbank) durchgeführt und 300 Palästinenser festgenommen. Direkt nach dem Anschlag und nach dem moslemischen Abendgebet am Dienstag waren hunderte Palästinenser auf die Straßen gegangen, um den "erfolgreichen Mord an Juden" zu feiern. Im Gazastreifen evakuierten gestern die Hamas-Leute viele ihrer Stellungen und Gebäude aus Angst vor einem israelischen Vergeltungsschlag.
Weiterer Terroranschlag in Samaria
Donnerstag, 2. September 2010
Kaum waren die Opfer des blutigen Anschlags vom Dienstag beerdigt, schossen gestern Abend erneut Terroristen, diesmal in der Nähe von Ramallah. Das israelische Auto war überholt worden, aus dem vorbeifahrenden Wagen wurde dann geschossen. Zwei Personen wurden dabei verletzt, eine kritisch und die andere mittelschwer.
Obama: Friedensabkommen um jeden Preis
Mittwoch, 1. September 2010
Aus diplomatischen Quellen wurde bekannt, dass US-Präsident Barack Obama bei den morgen beginnenden direkten Gesprächen zwischen Israel und den Palästinensern unbedingt ein Friedensabkommen erreichen will, auch wenn es nicht vollständig umgesetzt werden kann. Netanjahu und Abbas sollen jetzt ein Rahmenabkommen unterzeichnen, der zu dem Abschluß eines endgültigen Friedensabkommen innerhalb eines Jahres führen soll. Die Umsetzung des Abkommen solle sich dann über die nächsten zehn Jahre hinziehen.
Vier Juden bei Hebron getötet
Mittwoch, 1. September 2010
Hamas-Terroristen haben gestern Abend einen Terroranschlag auf ein jüdisches Auto bei Kiriat Arba nahe Hebron verübt. Sie töteten einen Mann und seine Frau sowie zwei Anhalter die mit im Auto waren. Jitzhak und Talia Ames, beide 40 Jahre alt, hinterlassen sechs Kinder. Laut Arutz 7 war Talia im 9. Monat mit ihrem siebten Kind schwanger. Kochava Even-Chaim hinterläßt eine 8-jährige Tochter. (In den israelischen Medien gibt es momentan noch verschiendene Angaben, welche der beiden Frauen schwanger war.) Das vierte Opfer ist Avishai Schindler, ein junger Mann, der erst vor kurzem geheiratet hatte. Die Leichen der vier lagen auf der Straße, sie waren aus nächster Nähe erschossen wourden. Laut Polizei wurden zwei Insassen bei der ersten Salve verletzt, dann näherten sich die Terroristen dem Auto um sicherzustellen, ob die Insassen wirklich tot sind und schossen erneut.
Abbas steigert Rhetorik gegen Israel
Mittwoch, 1. September 2010
Vom Editor der in Bethlehem stationierten Nachrichtenagentur Ma´an gefragt, was Abbas denn den in der Westbank lebenden Israelis vor den Friedensgesprächen mitteilen wollte, sagte Abbas, dass die Siedler auf Boden sitzen würden, der ihnen nicht gehört und dass sie das auch wüssten. „Ihr könnt keine Fakten am Boden festlegen, denn die Siedlungen sind illegal und werden geräumt werden“, so Abbas.
Wegen Zigaretten: Einwanderer getötet
Mittwoch, 1. September 2010
Die israelischen Behörden hoben gestern ein Veröffentlichungsverbot über den Mord an einem jüdischen Einwanderer aus den USA im Stadtzentrum von Jerusalem durch betrunkene arabische Jugendliche. Sie hatten den 60-jährigen Lance Wolf um Zigaretten gebeten, der ihre Bitte zurückgewiesen hatte woraufhin er von zwei Jugendlichen immer wieder mit Holzplanken von einer nahen Baustelle auf den Kopf geschlagen wurde. Danach flohen sie. Der Mann blieb länger als eine Stunde blutend liegen und verstarb einige Tage danach im Krankenhaus.

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