News Archive

Juli 2010

Philistertempel bei Kiriat Gat entdeckt
Freitag, 30. Juli 2010
Bei Ausgrabungen nahe der Stadt Kiriat Gat auf dem Tel Zafit, entdeckten die Forscher einen Tempel aus der Zeit der Philister und deutliche Anzeichen dafür, dass dort ein sehr schweres Erdbeben stattfand. Dort hatte seinerzeit die biblische Stadt Gat gestanden, die die Heimatstadt Goliaths war.
Jordanischer Botschafter erhielt neuen Posten
Freitag, 30. Juli 2010
Nachdem in der jordanischen Regierung aufgeräumt wird um Korruption zu beseitigen, ernannte Jordaniens König Abdallah II. den jetzigen Botschafter seines Landes in Israel, Ali Ayed, zum Informationsminister. Wer sein Nachfolger in Israel sein wird ist noch nicht klar.
20 Mio. Dollar in Tourismus in Gaza investiert
Freitag, 30. Juli 2010
In den letzten Wochen haben Palästinenser im Gazastreifen etwa 20 Mio. Dollar in neue Urlaubs- und Tourismusresorts investiert. Quellen innerhalb dieses Gebiets entsprechend begannen Tausende Einwohner die bisher gebauten Anlagen zu besuchen, die zahlreiche Aktivitäten anbieten. Der Grund dafür ist da Israel die Blockade auf gewisse Güter gelockert hat, lohnt sich deren Schmuggel durch die Tunnel nicht mehr, da die Preise drastisch absanken.
NBA Basketball Superstar ist Jude
Freitag, 30. Juli 2010
Derzeit besucht der amerikanische NBA Basketball Star, Amar´e Stoudemire Israel, nachdem er lange Jahre diesen Wunsch hegte. Er ist Jude und wollte endlich das Land Israel kennenlernen. Vor einigen Tagen hatte er seine jüdische Abstammung bekanntgegeben, was für Überraschung weltweit sorgte.
Schabbatlesungen
Freitag, 30. Juli 2010
„Ekev – Sobald“ 5. Mose 7,12 bis 11,25; Prophetenlesung: Jesaja 49,14 – 51,3

Kommentar:

Unsere Parascha (Wochenabschnitt) ist eine Lesung sehr reich an Inhalt, wo zig Kommentare und Erläuterungen geschrieben werden können.
Wir befinden uns noch an der Abschiedsrede Moses, Mose kannte ‘seine Leute’ und bangte ehrlich um ihren Glauben und Treue zu Gott – sobald er sie nun verlassen muss. Darum öffnete er seine Rede hier in unserem Abschnitt mit der Belohnung wenn sie die Gebote Gottes einhalten werden, d.h.: „Und es ward sobald (ekew) ihr meine Rechtsstimmungen hört und sie tut...“ Wenn sie es nur täten! Dann steht ihnen soviel Segen zu.
Abbas gegen direkte Verhandlungen
Donnerstag, 29. Juli 2010
Palästinenserführer Abbas versucht in Kairo die Außenminister der Arabischen Ligastaaten davon zu überzeugen, keine Direktverhandlungen mit Israel zu führen. Israel müsse zuerst alle Bauarbeiten in Judäa und Samaria sowie Ostjerusalem gänzlich einstellen und sich verpflichten einen Palästinenserstaat in den Grenzen vom 4. Juni 1967 zu errichten.
Bischof Tutu für Israel-Boykott
Donnerstag, 29. Juli 2010
Der in Südafrika lebende anglikanische Erzbischof Emeritus Desmond Tutu unterstützt den Boykott israelischer Produkte. Er nannte den Boykottbeschluss der amerikanischen Co-Op Handelskette in Washington mutig und nachahmenswert. Der Boykott israelischer Produkte nimmt immer mehr globale Ausmaße an.
Neueinwanderer aus Frankreich trafen ein
Donnerstag, 29. Juli 2010
Gestern trafen wieder 400 jüdische Neueinwanderer aus Frankreich in Israel ein. In diesem Jahr wanderten damit bereits 2.200 Juden aus Frankreich in Israel ein, was gegenüber der Vergleichszeit des Vorjahres ein Plus von 20 % ausmacht.
Spaniens Außenminister in Israel
Donnerstag, 29. Juli 2010
Der spanische Außenminister Moratinos erklärte bei seinem Besuch in Jerusalem, dass die Europäische Union bereit sei für die Infrastruktur im Gazastreifen zu sorgen, falls Israel sich entscheiden würde, sich vom Gazastreifen endgültig zu trennen. Außenminister Lieberman sagte bei der Pressekonferenz mit Moratinos dass Israel den Baustopp nicht nach dessen Ablauf am 26. September 2010 verlängern werde.
Treffen Netanjahu und Abdullah II. in Jordanien
Mittwoch, 28. Juli 2010
Zwei Tage vor dem entscheidenden Treffen der Außenminister der Arabischen Liga in Kairo, um darüber zu entscheiden, ob direkte Verhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern unterstützt werden sollten, hielt Ministerpräsident Netanjahu gestern ein unangekündigtes Treffen mit König Abdullah II. in Amman ab, um ihn dazu zu bewegen, solche Gespräche zu unterstützen.
Erste arabische Gefechtsoldatin in der israelischen Armee
Mittwoch, 28. Juli 2010
Elinor Joseph, eine christliche Araberin aus Haifa, beendete eine wichtige Etappe ihrer Gefechtsausbildung in der Karakal-Einheit der israelischen Armee (IDF). Bemerkenswert: Sie ist die erste weibliche, arabische Gefechtssoldatin in der Geschichte der israelischen Armee.Sie sagte, ihr Vater hätte von ihr erwartet, in die Armee einzutreten, doch sie hätte Angst gehabt, ihre Freunde zu verlieren, die dem Militärdienst ablehnend gegenüber standen.
Israelis entwickeln Frühwarnsystem gegen Zugunglücke
Mittwoch, 28. Juli 2010
Forscher der Universität Tel Aviv stimmten mit Kollegen aus sechs weiteren Ländern überein, ein High-Tech-Frühwarnsystem zu entwickeln, um Zugunglücken vorzubeugen und Terror von Bahnen fernzuhalten.
MORGEN! Demonstration für Gilad Shalit in Frankfurt
Mittwoch, 28. Juli 2010
Am Donnerstag, 29.07.2010, um 13.30 Uhr findet vor den Büros des Internationalen Roten Kreuzes in der Mendelssohnstraße 78, 60325 Frankfurt eine Demonstration für den entführten Soldaten Gilad Shalit statt. Alles was das Rote Kreuz tun muß, ist der HAMAS ein Ultimatum zu stellen: Entweder dürfen wir Gilad besuchen, oder wir werden Euch vor den Internationalen Gerichtshof bringen. Mehr nicht! Und genau für diese Forderung demonstrieren wir!
Hamas-Führer erwägt Wehrdienst im Gaza-Streifen
Mittwoch, 28. Juli 2010
Ein hoher Sicherheitsbeamter im Gaza-Streifen teilte gestern mit, er erwäge die Errichtung einer größeren militärischen Streitmacht, vorerst durch Freiwillige und letzten Endes durch Wehrpflichtige. Innenminister Fathi Hamad äußerte die Idee bei einer Einweihung eines neuen Polizeigebäudes.
Bibel Quiz für Erwachsene
Mittwoch, 28. Juli 2010
Nach einer 29-jährigen Pause ist das Nationale Bibel Quiz für Erwachsene wieder im Gange. An der ersten Runde in Jerusalem beteiligten sich gestern 2.078 Teilnehmer. Es wurden identische Fragebögen mit je 60 Fragen an die Teilnehmer verteilt. Die Teilnehmer werden in sieben Bezirke rund um Israel eingeteilt, ein Bereich davon ist für IDF Soldaten vorgesehen.
Netanjahu ist bereit für direkte Verhandlungen
Dienstag, 27. Juli 2010
Israel sei bereit, mit direkten Verhandlungen mit den Palästinensern zu beginnen, teilte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gestern dem Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten und dem Verteidigungsausschuss mit. Er fügte hinzu, dass, wenn die Palästinenser bereit seien, direkte Verhandlungen aufzunehmen, Israel möglicherweise eine zentrale Straße im Bereich nördlich von Jerusalem übergeben würde.
Barak: Wenn Hisbollah Krieg beginnt, wird Israel den Libanon angreifen
Dienstag, 27. Juli 2010
Verteidigungsminister Ehud Barak warnte gestern, Israel würde auch libanesische Regierungsgebäude und Stützpunkte als Angriffsziel in Erwägung ziehen, falls die radikale Hisbollah-Terrororganisation einen weiteren Krieg gegen Israel beginnen würde.
Israel begrüßt neue EU Sanktionen gegen Iran
Dienstag, 27. Juli 2010
Israel begrüßte gestern die Entscheidung der Europäischen Union, neue strenge Sanktionen gegen den Iran zu verhängen. Das Außenministerium fügte hinzu, dass diesen Maßnahmen nun ähnliche Maßnahmen in anderen Ländern folgen sollten.
Hubschrauber der israelischen Luftwaffe stürzte in Rumänien ab
Dienstag, 27. Juli 2010
Ein Hubschrauber der israelischen Luftwaffe (IAF) stürzte gestern Morgen während eines Übungsfluges in Rumänien ab. An Bord des Sikorsky CH53 Hubschraubers befanden sich vier Piloten, zwei Mechaniker und ein rumänischer Beobachter. Laut Angaben von lokalen Quellen, wurden in der Nacht die sieben Leichname durch Rettungskräfte an der Absturzstelle in den Karpaten geborgen. Man hatte extremen Tiefflug geübt und wegen den schlechten Wetterverhältnissen wahrscheinlich einen Berg übersehen. Der Absturz zählt zu den schwersten Flugunfällen in der Geschichte Israels.
Sollte Shalit freikommen - weitere Entführungen geplant
Montag, 26. Juli 2010
Die Hamas- und Hisbollah-Führung gab bekannt, dass – sollte Gilad Schalit freigelassen werden – sie jederzeit neue Israelis kidnappen werden, um alle ihre Forderung von Israel zu erzwingen.
Luftwaffe beschießt Waffenfabrik und Schmuggeltunnel im Gaza-Streifen
Montag, 26. Juli 2010
Die israelische Luftwaffe griff über Nacht eine Waffenfabrik im nördlichen Gaza-Streifen, sowie zwei Schmuggeltunnel im südlichen Gaza-Streifen an. Der Angriff ist eine Reaktion auf die Raketen und Mörsergranaten, die während des letzten Wochenendes auf Israel abgefeuert wurden und in die südlichen Negev Gemeinden einschlugen. Seit Beginn dieses Jahres, wurden mehr als 100 Raketen und Mörsergranaten auf israelisches Gebiet abgefeuert.
Ankunft von 900 Neueinwanderern
Montag, 26. Juli 2010
Diese Woche wird die Einreise von knapp 900 Neueinwanderern nach Israel erwartet. Mehr als die Hälfte von ihnen (550) wird aus Frankreich kommen. Weitere 170 werden aus Südamerika und 100 aus Großbritannien einreisen. Die Organisation Nefesh B'Nefesh erzielt dieses Jahr einen Rekord von 4, 500 Einwanderern. Die Ankünfte in dieser Woche werden mit 60 Immigranten aus Südafrika abgeschlossen.
Wiedereröffnung des Israel Museum
Montag, 26. Juli 2010
Das Israel Museum in Jerusalem wurde gestern nach einer über drei Jahre dauernden Renovierungsphase offiziell wieder eröffnet. Als Teil der Sanierung, deren Kosten auf 100 Millionen Dollar geschätzt werden, wurden alle Bereiche des Museums erneuert. Bei der Wiedereröffnungszeremonie waren Präsident Shimon Peres und Ministerpräsident Benjamin Netanjahu anwesend.
Israel und USA unterzeichnen Abkommen über „Arrow 3“
Montag, 26. Juli 2010
Israel und die Vereinigten Staaten unterzeichneten gestern ein Abkommen, durch das das israelische Verteidigungsministerium die volle Finanzierung für die Entwicklung und Produktion des „Arrow 3“-Raketenabwehrsystems erhält. Das Abkommen wird Israel Schutz vor Langstreckenraketen bieten.
Polizei: Kinder verursachten Waldbrand
Montag, 26. Juli 2010
Die Polizei vermutet, dass ein großes Feuer in einem Wald in der Nähe von Jerusalem von Schulkindern verursacht wurde. Das Feuer zerstörte 100 Hektar Waldgebiet und erzwang die teilweise Evakuierung von drei Vororten. Der Brand gelangte gefährlich nahe an das Hadassah-Ein-Karem-Krankenhaus, bevor es unter Kontrolle gebracht wurde. Laut einem Polizeisprecher, wanderte eine Gruppe von Schülern in der Gegend von Jerusalem in dem Wald.
„Importierte“ Rakete auf Israel abgefeuert
Sonntag, 25. Juli 2010
Terroristen feuerten am Samstag aus dem Gaza-Streifen vier Kassam-Raketen auf Südisrael ab. Durch keinen der Angriffe kam es zu Verletzten. Eine der Raketen scheint ein spezieller Import zu sein – eine fortgeschrittenere Version, als die Raketen, die üblicherweise auf Israel abgefeuert werden und wurde offenbar in die Region geschmuggelt. Da die Explosion der Rakete ausfiel, wurde sie zur Analyse in ein Polizeilabor gebracht. Experten bestätigten später, dass die Rakete in der Tat außerhalb der Region hergestellt wurde.
Israel fordert die Welt auf: Stoppt libanesische Schiffe
Sonntag, 25. Juli 2010
Israel forderte am Freitag den Libanon und die internationale Gemeinschaft auf, zwei Schiffe daran zu hindern, von Libanon in den Gaza-Streifen aufzubrechen. UN-Botschafterin Gabriele Shalev nannte diese Flottille einen Versuch, eine Konfrontation anzuzetteln und die Spannungen in der Region zu erhöhen. Die israelische Marine wurde am Freitag durch die Prognose, dass die Flottille sich darauf vorbereitet, in den Gaza-Streifen aufzubrechen, in höchste Alarmbereitschaft gesetzt.
Türkei – Protest gegen Israelisches Volleyball Team in Ankara
Sonntag, 25. Juli 2010
Dutzende von anti-israelischen Demonstranten versammelten sich am Samstagabend außerhalb eines Stadiums in Ankara, um gegen ein dort spielendes, israelisches Volleyballteam zu protestieren. Die israelische Mannschaft spielte im Rahmen eines Europaliga Turniers der Frauen, gegen Serbien. Es kam zu gewalttätigen Ausschreitungen zwischen den Demonstranten und der Polizei, bevor die Polizei die Demonstration beendete.
Netanjahu: Baustopp wird nicht verlängert
Sonntag, 25. Juli 2010
Im Vorfeld der Verhandlungen zwischen dem amerikanischen Nahost-Vermittler Mitchell und Israel und den Palästinensern, für die Mitchell diese Woche zum 7. Mal nach Israel kommt, erklärte Ministerpräsident Netanjahu, dass er den Baustopp jüdischer Siedlungen, der bis zum September begrenzt war, nicht weiter verlängern wird.
Israelgegner und Judenfeind als Präsident des Lutherischen Weltbundes
Sonntag, 25. Juli 2010
Die Delegierten des Lutherischen Weltbundes, dem 70 Mio. Lutheraner angehören, wählten mit 83 % den palästinensischen Bischof Munib A. Younan zu ihrem neuen Präsidenten des Lutherischen Weltbundes. Younan wurde 1950 in Jerusalem geboren, studierte in Helsinki Theologie, wurde 1998 Bischof der Evangelischen Lutherischen Kirche von Jordanien. Er ist nicht nur ein erklärter Israelgegner, sondern auch ein Judenfeind.
Kommentar zur Schabbatlesung
Sonntag, 25. Juli 2010
Unsere Schabbatlesung „Wa’Etchanan“ beginnt mit einem bewegenden Flehgebet Moses mit der Bitte, ihn doch – trotz seiner Sünde mit dem Felsenschlag - ins Gelobte Land hineinzulassen. Er habe doch so auf diesen Moment gehofft. „Ich möchte doch hinüberziehen und das gute Land sehen, das jenseits des Jordan (liegt), dieses gute Bergland...“
Wenn man genau hinschaut, erhielt Mose auf die Hälfte seines Flehens eine Antwort: Gott ließ ihn auf übernatürliche Weise von dem Aussichtspunkt Berg Nebo aus das verheißene Land vom Norden bis zur Negev Wüste im Süden sehen!
„WaEtchanan – Und ich flehte“ 5. Mose 3,23 bis 7,11; Prophetenlesung: Jesaja 40,1-26

Kein Alkoholverkauf nach 23.00 Uhr
Donnerstag, 22. Juli 2010
Wie schon gewohnt wurden gestern in den letzten Stunden vor der Sommerpause der Knesset eine Reihe von Gesetzen verabschiedet. Unter anderem wurde festgelegt, dass nach 23.00 Uhr in Kiosken, Tankstellen-Läden, Apotheken und Märkten kein Alkohol mehr verkauft werden darf. Wer diese Bestimmung verletzt, kann mit einer Geldstrafe bis zu 1.800 Euro rechnen. Damit soll gegen den Genuß von Alkohol durch Minderjährige Einhalt geboten werden.
Brasilien spendet für Palästinenser
Donnerstag, 22. Juli 2010
Brasilien hat rund 14 Millionen Dollar als Hilfe für den Wiederaufbau der palästinensischen Gebiete vorgesehen. Präsident Luiz Inacio Lula da Silva unterzeichnete eine Bescheinigung, die die Gelder dem Gaza-Streifen zuteilen. Die Spende entspringt einer Anfrage der UNO für internationale Hilfe für die Region. Silva unterzeichnete die Bescheinigung nach einem Treffen mit dem palästinensischen Außenminister Nabil Shaath.
Libanon erhebt gegen Israel Anklage wegen Spionage
Donnerstag, 22. Juli 2010
Der libanesische Ministerpräsident Tarek Mitri teilte gestern mit, Libanon würde bei dem UNO-Sicherheitsrat Anklage gegen Israel wegen Spionage erheben. Im letzten Monat nahm Libanon zwei Mitarbeiter des staatlichen Telekom-Unternehmen Alfa fest und verurteilte zwei Männer zum Tode. Alle vier wurden verurteilt oder mindestens verdächtigt, für Israel Spionagetätigkeiten betrieben zu haben.
UNO: Hilfstransporte in den Gazastreifen helfen nicht
Donnerstag, 22. Juli 2010
Der UN Untergeneralsekretär für politische Angelegenheiten legte gestern dem Sicherheitsrat einen Bericht vor, der besagt, dass Hilfstransporte, wie die Gaza-Flottille am 31. Mai, nicht hilfreich um die grundlegenden wirtschaftlichen Probleme im Gaza-Streifen zu lösen seien und würden nur unnötig das Potential zur Eskalation mit sich bringen. Der Bericht ruft unter anderen auch zur „sofortigen Freilassung“ des in Gefangenschaft gehaltenen Soldaten, Gilad Schalit, auf.
Palästinenser versuchten in Barkan einzudringen
Donnerstag, 22. Juli 2010
Soldaten erschossen in der Nacht einen Palästinenser, der mit noch weiteren Kollegen versuchte, in die Siedlung von Barkan in Samaria einzudringen. Nachdem in den letzten Wochen, eine Reihe von versuchten Angriffen auf diesen Ort gemeldet wurden, lauerten Soldaten in der Nähe von Barkan den Eindringenden auf. Als einer der entdeckten Palästinenser unter Verdacht des Waffenbesitzes fiel, riefen die Soldaten die Palästinenser zum Anhalten auf. Als sie mehrfach ignoriert wurden eröffneten sie das Feuer – erst auf die Füße, nach weiterem Ignorieren auf die Personen. Ein Palästinenser kam dabei ums Leben, die anderen flohen aus dem Gebiet.
Israel will weniger zivile Opfer in künftigen Kriegen
Mittwoch, 21. Juli 2010
Ein neuer israelischer Bericht über den Krieg im Gazastreifen 2008-2009, besagt, die israelische Armee leite Schritte ein, um die Zahl der zivilen Opfer in künftigen Kriegen zu mindern und werde den Einsatz von weißem Phosphor beschränken. Der 37-seitige Bericht, der auf die Website des israelischen Außenministeriums gestellt wurde, wurde am Montag dem Büro von UN Generalsäkreter Ban Ki-moon überstellt, teilten UN Beamten mit.
Shalev: Israel ist das meist isolierteste Land
Mittwoch, 21. Juli 2010
NEW YORK – Die aus dem Amt scheidende, israelische UN-Botschafterin Gabriela Shalev teilte einem amerikanischen Journalisten am Montag mit, Israel sei „das meist isolierteste und einsamste Land auf der Welt“, und die größte Bedrohung seiner Existenz sei nicht die iranischen Atomwaffen, sondern vielmehr die internationalen Versuche, Israel zu delegitimieren. Shalev sieht den Iran und die Spannungen mit den Palästinensern als ebenfalls signifikante Probleme an.
Israel ist zufrieden – Russland wird den Iran nicht mit S-300 beliefern
Mittwoch, 21. Juli 2010
Israel reagierte gestern positiv auf die Ankündigung Moskaus, es würde keine S-300 Flugabwehrraketensysteme an den Iran übergeben. Russlands Nachrichtenagentur Interfax zitierte einen hohen Militärbeamten mit den Worten, die jüngsten UN Sanktionen gegen den Iran, die Moskau unterstütze, schließe die Lieferung von den Systemen aus.
Fatah unterstützt direkte Gespräche – zu Abbas Konditionen
Mittwoch, 21. Juli 2010
Fatah-Führer versammelten sich gestern in Ramallah, um über die neuesten Entwicklungen in Bezug auf den Friedensprozess und Verbesserungen in der Fraktion zu diskutieren. Es wird angenommen, dass der Fatah Revolutionary Council, eine der wichtigsten Entscheidungsgremien der Fraktion, die Einstellung des palästinensischen Präsident Mahmud Abbas, gegenüber Verhandlungen mit Israel, unterstützen wird. Abbas teilte mit, er werde direkten Gesprächen nicht zustimmen, sofern nicht zuerst Fortschritte hinsichtlich Sicherheit und Grenzen bei indirekten Annäherungsgesprächen sichtbar werden.
Israelis wollen den Wiederaufbau des Tempels
Dienstag, 20. Juli 2010
Zehntausende israelische Juden versammelten sich wie immer heute an der Klagemauer in der Jerusalemer Altstadt, um den Fastentag Tisha B'Av einzuhalten und öffentlich den Verlust des Tempels und das „Exil der göttlichen Gegenwart“ zu betrauern. Millionen Juden in Israel und auf der ganzen Welt schlossen sich mit Klagegebeten an. Der Direktor des Tempel Instituts in Jerusalem, Rabbi Chaim Richman, besteht jedoch darauf, dass die Zeit gekommen sei, die Trauer zu beenden und Tisha B'Av in einen Tag der Sehnsucht und der erwartenden Gebete umzuwandeln, insbesondere in Hinblick auf die Wiedergeburt des Staates Israel.
Juden: Der Tempelberg gehört zu uns
Dienstag, 20. Juli 2010
Mehr als Zehntausend israelische Juden versammelten sich am Montag vergangener Woche am Fuße des Tempelbergs, um ihre Regierung und die internationale Allgemeinheit daran zu erinnern, dass die biblisch heilige Stätte zu ihnen gehört. Israel National News berichtete, dass die Versammelten einen „Schwur“ auf einen Tempelberg, leisteten, auf dem eines Tages wieder ein Tempel des Gottes Israels stehen wird.
Klage gegen Al Jazeera
Dienstag, 20. Juli 2010
Israelis, die während des zweiten Libanonkrieges 2006 durch Hisbollah-Raketen verwundet wurden oder Angehörige verloren haben, reichten nun eine Klage gegen das Nachrichtennetzwerk Al Jazeera ein - wegen Beihilfe des Feindes während der Zeit des Krieges. Die Kläger streben einen Schadensersatz von 1,2 Milliarden Dollar an und beklagen, dass Al Jazeera-Korrespondenten absichtlich Live-Übertragung von fehlgeleiteten Raketenangriffen der Hisbollah auf Nordisrael bereitstellten, um der libanesischen Terrorgruppe zu helfen, nachfolgende Angriffe besser auszurichten.
Jerusalem: beste Stadt für Touristen
Dienstag, 20. Juli 2010
Das Travel and Leisure Magazin erklärte Jerusalem zu der besten Stadt, die man im Nahen Osten und Afrika bereisen kann. Kapstadt in Südafrika fiel auf Platz zwei, während Tel Aviv den dritten Platz für sich beanspruchen kann. Die Liste des Magazins basiert auf einer Befragung der Leser, die vor kurzen diese Region bereist haben.
Israel reagiert auf Boykott jüdischer Waren in der PA
Dienstag, 20. Juli 2010
Die Knesset durchlief die erste Lesung eines Gesetzesentwurfs, der den Transfer von Geldern in die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) verhindern würde, wenn die PA ihren derzeitigen Boykott von Juden hergestellter Waren und angebotenen Dienstleistungen, aufrechterhält. Der palästinensische Boykott, der es dem Durchschnitts-Palästinenser verbietet, in einem israelischen Lebensmittelladen im Westjordanland einzukaufen, schadet nicht nur jüdischen Geschäften, sondern hat auch bereits zu einer Steigerung der wirtschaftlich harten Umstände der Palästinenser geführt.
Heute Abend beginnt Tischa beAw
Montag, 19. Juli 2010
Kurz vor der Dunkelheit beginnt heute Abend der Gedenktag an die Zerstörung der jüdischen Tempel, Tischa beAw. Es wird 24 Stunden gefastet und das Tragen von Lederschuhen ist verboten. Man liest am Abend die Klagelieder und sitzt am Boden. Den Großteil des morgigen Tages verbringt man mit dem Lesen von Trauertexten. Am 9. Aw (Tischa beAw) gedenkt man einer ganzen Liste schlimmer Katastrophen für das jüdische Volk.
Ägypten: Basis für direkte Gespräche fehlt
Montag, 19. Juli 2010
Israelische Beamte sind weiterhin optimistisch hinsichtlich unmittelbar bevorstehender direkter Friedensgespräche mit den Palästinensern - trotz der Aussage des ägyptischen Außenministers Ahmed Aboul Gheit, dass Israel mehr tun müsse, um die Kluft zwischen Israel und den Palästinensern zu überbrücken damit man sich direkten Gesprächen zuwenden könnte. Ministerpräsident Netanjahu traf sich gestern in Kairo mit dem ägyptischen Präsident Hosni Mubarak. Er sagte nach dem Treffen, Präsident Mubarak repräsentiere die Hoffnung den Kreis des Friedens zu erweitern und die Sicherheit und Stabilität aller Völker der Region zu wahren.
Israel Beiteinu droht Haushaltsabstimmung abzulehnen
Montag, 19. Juli 2010
Der, durch das Kabinett am Freitag beschlossene Zwei-Jahres-Staatshaushalt wühlt das eh schon getrübte Wasser innerhalb der Koalition auf. Liebermans Partei „Israel Beiteinu“ und zweitgrößte Fraktion beklagt eine unfaire Behandlung im neuen Haushalt. Die Minister der Israel Beiteinu Partei kündigten an, gegen den Haushalt zu stimmen. Netanjahu und Lieberman vereinbarten für heute ein Treffen, um ihre Beziehungen wieder zu stärken.
Die letzten sechs Monate die heißesten Monate
Montag, 19. Juli 2010
Während die Welt noch nie da gewesene hohen Temperaturen erlebt, sollte Israel, nach fünf Jahren Dürrezeit, wohl besser vorbereitet sein als andere Völker. Nach einer amerikanischen Wetteranalyse waren die letzten sechs Monate die heißesten die rund um den Globus verzeichnet wurden. Die Hitzewelle hat zu Dürren auf der ganzen Welt beigetragen und Israel steht weiterhin einer außergewöhnlichen Situation gegenüber, denn in den letzten fünf Jahre gab es in Israel die längsten und heftigsten Trockenperioden seit den 1920er Jahren.
Ilan und Assaf Ramon-Flughafen in Timna
Montag, 19. Juli 2010
Verkehrsminister Israel Katz kündigte gestern im Beisein von Rona Ramon, der Witwe des ersten israelischen Astronauten Ilan Ramon, an, dass der neue internationale Flughafen, der in Timna, 18 km nördlich von Eilat gebaut wird, nach ihrem Mann und ihrem Sohn Assaf Ramon benannt werden soll. Dieser Flughafen soll den mitten in der Stadt von Eilat befindlichen jetzigen Flughafen ersetzen und auch große Flugzeuge abfertigen können.
Getrennte Treffen mit Mubarak
Sonntag, 18. Juli 2010
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bricht heute nach Ägypten auf, um sich mit Präsident Hosni Mubarak über mögliche direkte Verhandlungen mit den Palästinensern zu beraten. Auch werden die beiden über Grenzübergänge zum Gaza-Streifen diskutieren, als Folge der jüngsten Entscheidung Israels, die meisten Beschränkungen für Waren, die in den Gaza eingeführt werden dürfen, aufzuheben. Mubarak plant auch ein heutiges, separates Treffen mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas und US Sondergesandten George Mitchell.
Abbas stellt Bedingungen für direkte Friedensgespräche
Sonntag, 18. Juli 2010
Der palästinensische Präsident Mahmud Abbas teilte nun mit, Israel müsse der Idee der Bewachung der Grenzen eines zukünftigen palästinensischen Staates durch eine dritte Partei zustimmen, bevor direkte Friedensgespräche eingeleitet werden können. In einen Interview mit einer jordanischen Zeitung sagte Abbas, Israel müsse grundsätzlich auch einem gerechten Ländertausch zustimmen, der Palästinenser für die Gebiete im Westjordanland entschädige, die durch jüdische Siedlungen eingenommen wurden.
Demo für die Rechte der Kinder von Gastarbeitern
Sonntag, 18. Juli 2010
Hunderte von Menschen kamen gestern Abend im Levinsky Park in Tel Aviv zusammen, um gegen die Abschiebung von Kindern illegaler Gastarbeiter zu demonstrieren. Die Knesset plante, sich heute über dieses Thema zu beraten. Der derzeitige Plan sieht vor, Kindern eine Aufenthaltserlaubnis zu erteilen, die vor dem Alter von 13 Jahren nach Israel einreisten, bereits fünf aufeinander folgenden Jahren in Israel leben und in einer staatlichen Schule eingeschrieben sind.
Türkische Hacker stellen Tausende von israelischen Login-Details aus
Sonntag, 18. Juli 2010
Laut gestrigen Angaben des israelischen CMS-Blogs, war es türkischen Hackern gelungen, in den Besitz von Passwörtern und Kreditkartendetails von über 30.000 israelischen Nutzern zu kommen. Angeblich beinhaltete die Liste auch Passwörter für israelische akademische Internetseiten, sowie der israelischen Regierung. Einige Hacker teilten mit, dass die gestohlenen Daten nicht verwendet werden sollten, da das eigentliche Ziel gewesen sei, Israel auf politischer Ebene zu treffen.
Erstmals wieder Treffen mit Offizieren der Palästinensischen Polizei
Freitag, 16. Juli 2010
Zum ersten Mal in einer Dekade empfingen Offiziere der Palästinensischen Polizei Offiziere der Zentralkommandantur des israelischen Militärs.Während des Besuches zeigte die palästinensische Präsidentengarde einige Übungen und operative Taktiken, die die Herausforderungen dieser Polizeitruppe deutlich machen sollten. „Die Beziehung zwischen dem israelischen Militär und dem palästinensischen Sicherheitsapparat ist sehr professionell und erfolgreich dabei eine Stille und Sicherheit auf allen Seiten zu gewährleisten“, so Generalmajor Misrachi.
Israelis: Obama nur gut für Palästinenser
Freitag, 16. Juli 2010
Eine Umfrage ergab, dass US-Präsident Obamas neuer freundlicher Ton gegenüber Israel die Meinung der Israelis über Obama kaum verbessert hat. Die Israelis sind nach wie vor davon überzeugt, dass Obama für die Palästinenser ist. So sagten nur 10 % der Israelis, dass Obama gut für Israel ist, dagegen sagten 46 % der Israelis, dass Obama nur gut für die Palästinenser sei, 44 % der Israelis sagten, dass sie politisch keine Meinung haben.
Touristen fühlen sich in Israel sicherer
Freitag, 16. Juli 2010
Eine Umfrage unter Touristen, die Israel besucht haben und nach ihrer Rückkehr befragt wurden, wie sicher sie sich in Israel fühlten, ergab, dass 83 % der Befragten sagten, dass sie sich in Israel sicherer als in ihren Heimatländern fühlten. Also: Auf nach Israel, denn Israel ist nicht nur schön, sondern auch sicher.
Peres zieht Bilanz zwischendurch
Freitag, 16. Juli 2010
Israels Präsident Shimon Peres zieht nach drei Jahren im Amt eine positive persönliche Bilanz und spricht gar von den „glücklichsten Jahren seines Lebens“. In den letzten 36 Monaten hat der 87jährige bereits 27 Auslandsreisen, rund 700 diplomatische Treffen und 600 Interviews mit der internationalen Presse hinter sich gebracht. „Niemals habe ich die Menschen in Israel so gut gekannt, und das macht mich zu einer so beherzten Person“, sagte Peres.
Michael Schneider in Rathen
Freitag, 16. Juli 2010
In 01824 RATHEN/Sächsische Schweiz, im Christl. Freizeit- und Erholungshaus Felsengrund, Jubiläumskonferenz: „25 Jahre Ruf zur Versöhnung“
Freitag, 16. Juli:
17.30 Uhr: Schabbat-Feier im Speisesaal: Der Schabbat - auf ewig Heilig
19.30 Uhr: Ruth die Moabiterin als Vorbild des wahren Christen unter den Nationen
Samstag, 17. Juli, Seminar:
09.30 Uhr: Gottes Handeln an Israel als Vorbild für unseren Glaubensweg
19.30 Uhr: Aktuelle Lage in Israel im Licht der Bibel
Schabbatlesungen
Freitag, 16. Juli 2010
„Devarim - Worte“ 5. Mose 1,1 bis 3,22; Prophetenlesung: Jesaja 1,1-27

Kommentar:
Das sind die Worte die Mose redete zum ganzen Israel jenseit des Jordans in der Wüste, auf dem Gefilde gegen das Schilfmeer, zwischen Pharan und Tophel, Laban Hazeroth und Disahab. Elf Tagereisen von Horeb, durch den Weg des Gebirges Seir, bis gen Kades-Barnea. Und es geschah im vierzigsten Jahr, am ersten Tage des elften Monats, da redete Mose mit den Kindern Israel alles, wie ihm der HERR an sie geboten hatte, nachdem er Sihon, den König der Amoriter, geschlagen hatte, der zu Hesbon wohnte, dazu Og, den König von Basan, der zu Astharoth und zu Edrei wohnte.
Libysches Schiff legte in Ägypten an
Donnerstag, 15. Juli 2010
Das libysche Schiff, das mit unbekannter Ladung die von Israel verhängte Blockade um den Gazastreifen durchbrechen wollte, legte schlußendlich im ägyptischen Hafen von El-Arisch an. Von dort sollen die Güter nach einer Kontrolle über den Landweg in den Gazasztreifen gelangen. In Regierungskreisen atmete man auf und ist zufrieden, dass die Vorarbeit in diesem Fall mit internationalen Regierungen dazu führte, dass es nach viertägiger Unentschlossenheit seitens der Organisatoren des Schiffes in Libyen zu keinem Zwischenfall kam.
Protest verzögerte EL AL-Flug
Donnerstag, 15. Juli 2010
Gestern wurde der Flug der EL AL aus Athen um zwei Stunden verzögert, weil etliche Demonstranten einer Arbeiterunion die fünf Abfertigungsschalter aus Solidarität mit den Palästinensern blockierten. Sie forderten eine Aufhebung der Gazablockade und protestierten gegen die „unterdrückende Politik“ des jüdischen Staates. Die Polizei schaute während dieser Zeit zu, verhinderte jedoch diese Demo nicht.
Israel erlaubt 50 Millionen Dollar für Gaza
Donnerstag, 15. Juli 2010
Als Teil einer Vereinbarung, das libysche Schiff, das gestern auf dem Weg nach Gaza war, daran zu hindern, Gaza weiterhin anzusteuern, hat Israel Libyen die Erlaubnis erteilt, 50 Millionen Dollar in den Gaza-Streifen zu schicken, teilte Sa´if al-Islam Qadaffi, Sohn des libyschen Diktator Muammar Qadaffi, der arabisch sprachigen Zeitung Al-Sharq al-Awsat in London mit. Das Geld soll für den den Aufbau des Gaza-Streifen und die Anschaffung von Baumaterialen verwendet werden.
Hisbollah - Liste mit Angriffszielen in Israel
Donnerstag, 15. Juli 2010
Die radikal-islamische Hisbollah teilte nun mit, sie wäre für den Fall eines weiteren Krieges gegen Israel vorbereitet. Falls ein dritter Libanonkrieg ausbrechen würde, verfüge sie über eine große und präzise Liste militärischer Angriffsziele in Israel, teilte der stellvertretende Generalsekretär der Hisbollah, Naim Kassim, in einem gestern veröffentlichten Interview mit. Er bestritt jedoch, dass die Hisbollah einen Kampf anstrebt.
Michael Schneider in Rathen/Sächsische Schweiz
Donnerstag, 15. Juli 2010
Nähere Infos: Ruf zur Versöhnung e. V., 61440 Oberursel, Tel. 06171-886860, office@rzv-israel.de
Freitag, 16. Juli:
17.30 Uhr: Schabbat-Feier im Speisesaal: Der Schabbat - auf ewig Heilig
19.30 Uhr: Ruth die Moabiterin als Vorbild des wahren Christen unter den Nationen
Samstag, 17. Juli, Seminar:
09.30 Uhr: Gottes Handeln an Israel als Vorbild für unseren Glaubensweg
19.30 Uhr: Aktuelle Lage in Israel im Licht der Bibel
Israel stoppt Libysches Schiff
Mittwoch, 14. Juli 2010
Die israelische Marine umzingelte und stoppte heute früh ein libysches Schiff während seinem Versuch, die von Israel verhängte Gaza-Blockade zu durchbrechen. Israel stellte dem Schiff gestern das Ultimatum, bis Mitternacht den Kurs zu ändern. Nach widersprüchlichen Aussagen des Kapitäns in Hinsicht auf das Ziel des Schiffes, gelang es nun, nach offiziellen Angaben der israelischen Marine, das Schiff Richtung Ägypten zu senden.
Peres bedankt sich bei Zubari
Mittwoch, 14. Juli 2010
Staatspräsident Peres dankte dem 23-jährigen israelischen Sportler Shahar Zubari, dass er in schwierigen Zeiten wie jetzt, Israel stolz macht. Zubari gewann am 10. Juli die Goldmedaille in der RS:X-Klasse bei der Europameisterschaft im Windsurfen die in Sopot/Polen ausgetragen wurde. Er konnte seinen Titel vom letzten Jahr als Europameister dieser Klasse verteidigen.
Ausgrabung von Goliaths Heimatort
Mittwoch, 14. Juli 2010
Eine laufende archäologische Ausgrabung in Tel Tzafit ist dabei, die Ruinen der einstigen Stadt Gath, die in der Bibel als die Heimatstadt Goliaths beschrieben wird, frei zu legen. Ausgrabungsleiter Prof. Aren Maeir teilte in einen Interview mit Arutz Sheva mit, die jüngsten Funde seien faszinierend. Der Ort birgt Überreste aus vielen Epochen der Geschichte. Einer der interessantesten Funde war ein Schriftstück, das unter anderen auch Namen von Philistern beinhaltete, von denen einige dem Namen Goliath ähnelten.
Libanesisches Gericht verhängt Todesstrafe für Israel-Spion
Mittwoch, 14. Juli 2010
Ein libanesisches Gericht verurteilte gestern einen Mann aufgrund von Spionagetätigkeiten für Israel zum Tode. Ali Mantash soll Sicherheitsinformationen weitergegeben haben, die der jüdische Staat während des 34-Tage-Kriegs mit der Hisbollah im Jahr 2006 nutzte.
Erste Untersuchung des Gaza-Flottillen Vorfalls abgeschlossen
Dienstag, 13. Juli 2010
Die Untersuchung des Gaza-Flottillen Vorfalls an Bord der Mavi Marmara am 31. Mai ist abgeschlossen. Der Leiter des Untersuchungsausschusses Generalleutnant Giora Eiland legte gestern seine Ermittlungsergebnisse Verteidigungsminister Ehud Barak und IDF Stabschef Gabi Ashkenazi vor. Der Eiland-Ausschuss erklärte, die höheren Ränge der Armee hätten in dem Einsatz Fehler begangen, jedoch sei keine Fahrlässigkeit in dem Versuch der Armee das Schiff zu stoppen, auffindbar. Laut dem Bericht sei die Marine nur auf einen möglichen überschaubaren Widerstand vorbereitet gewesen, nicht aber auf eine dermaßen gewaltsame Gegenwehr der Aktivisten an Bord des Schiffes.
Neuer Flughafen für Eilat
Dienstag, 13. Juli 2010
Israels Sonnenhochburg Eilat am Roten Meer bekommt einen neuen Flughafen. Die Kosten werden auf etwa 1,35 Milliarden Euro geschätzt, die Bauzeit auf drei Jahre. Die Baustelle liegt 18 Kilometer nördlich von Eilat. Der neue Flughafen soll sowohl internationale als auch inner-israelische Strecken bedienen. Der bisherige Flughafen liegt mitten in der Stadt.
Hamas macht Jagd auf Terrorbekämpfer
Dienstag, 13. Juli 2010
Die Hamas kündigte nun das Ende einer zweimonatigen „Frist der mildernden Umstände“ an, in der Gazabewohner, die Israel im Kampf gegen Terrorismus unterstützten, sich selbst stellen konnten, ohne getötet zu werden. Eine Terrorgruppe im Gazastreifen startete nun eine Kampagne, um Jagd auf mutmaßliche Agenten der Terrorismusbekämpfung zu machen, um diese anschließend hinzurichten.
Deutschland verbietet Hamas-Spendenverein
Dienstag, 13. Juli 2010
Deutschlands Regierung verbietet die „Internationale Humanitäre Hilfsorganisation“ (IHH), aufgrund des Sammelns von Spenden für soziale Projekte die in Verbindung mit der Hamas stehen. Der deutsche Innenminister Thomas de Maizière teilte mit, dass die IHH gestern verboten wurde, da diese Millionenspenden verwendete, um Projekte im Gaza-Streifen zu unterstützen, die der Hamas zuzuordnen seien. Der Hilfsverein missbrauche die Hilfsbereitschaft gutgläubiger Spender, um mit dem gespendeten Geld eine terroristische Organisation zu unterstützen, so de Maizière.
Ältestes Schriftdokument in Jerusalem gefunden
Montag, 12. Juli 2010
Bei einer Ausgrabung außerhalb der jetzigen Stadtmauer Jerusalems, in dem Gebiet, das direkt südlich der Al-Aksa-Moschee liegt, stießen die Forscher beim Sieben von ausgehobenem Schutt auf ein besonders wertvolles Stück. Dabei handelt es sich um ein Stück einer Tontafel, nur etwa 2 x 3cm groß, das Keilschriftzeichen aus dem 14. Jahrhundert v. Chr. trägt. Mehr dazu in einer der nächsten Ausgaben von israel heute.
FIFA verbietet Kampagne für Shalits Freilassung
Montag, 12. Juli 2010
Die internationale Föderation des Verbandsfußballs FIFA verbot „Free Shalit“-Fahnen während der Weltmeisterschaft, da es sich um einen politischen Akt handeln würde. Aus Angst vor Klagen und politischen Schuldzuweisungen sagte das Johannesburg Jewish Community Center einen Fahnen-Protest für die Freilassung des vor vier Jahren entführten Soldaten Gilad Shalit ab, das für das gestrige Finale zwischen Spanien und Holland geplant war.
Hamas-Fatah-Veschwörung gegen Salam Fayyad
Montag, 12. Juli 2010
Fatah- und Hamasführer planen eine Verschwörung, um den Ministerpräsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA), Salam Fayyad, zu ermorden, so der Aussage eines ehemaligen Geheimdienstlers der PA entsprechend, der von dem arabischen Aktivisten und Schriftsteller Fadi Elsalameen zitiert wurde. Fayyad werde fortwährend beliebter als PA-Vorsitzender Mahmud Abbas. Die Fatah will zudem das Finanzministerium übernehmen, wogegen sich Fayyad scheinbar weigert.
Ben-Ari: Versenkt das Schiff
Montag, 12. Juli 2010
Inmitten der widersprüchlichen Berichte hinsichtlich des Bestimmungsortes des libyschen Schiffes, stellte sich heraus, dass der arabische Knesset-Abgeordnete und ehemalige Berater Arafats, Ahmed Tibi, in die Angelegenheit involviert war. Ben-Ari, ein weiteres Knesset-Mitglied erklärte, dass Schiff solle versenkt werden, was legitim wäre, wenn es in israelisches Hoheitsgewässer eindringe. Dies könnte den Aufbruch von Dutzenden von Schiffen mit dem Versuch die Gaza-Blockade zu durchbrechen, verhindern.
Masal Tov zum 22. Enkelkind
Montag, 12. Juli 2010
Ludwig und Barbara Schneiders Tochter Ruth, die mit Avshalom Deri verheiratet ist, brachte einen gesunden Knaben zur Welt. Es ist das 8. Kind ihrer Familie und das 22. Enkelkind der Schneiders.
Michael Schneider bei den RzV- ISRAEL-TAGEN
Montag, 12. Juli 2010
Nähere Infos: Ruf zur Versöhnung e. V., 61440 Oberursel, Tel. 06171-886860, office@rzv-israel.de
Freitag, 16. Juli:
17.30 Uhr: Schabbat-Feier im Speisesaal: Der Schabbat - auf ewig Heilig
19.30 Uhr: Ruth die Moabiterin als Vorbild des wahren Christen unter den Nationen
Samstag, 17. Juli, Seminar:
09.30 Uhr: Gottes Handeln an Israel als Vorbild für unseren Glaubensweg
19.30 Uhr: Aktuelle Lage in Israel im Licht der Bibel
Vorträge von Michael Schneider - hier clicken.
Treffen Netanyahu – Eltern Gilad Shalits
Sonntag, 11. Juli 2010
Ministerpräsident Netanyahu hielt am Freitag ein kurzes Treffen mit den Eltern des enführten Soldaten Gilad Shalit ab, nachdem diese 12 Tage durch Israel marschierten, um den Ministerpräsidenten zu drängen, mehr für die Freilassung ihres Sohnes zu unternehmen. Netanyahu sagte ihnen, dass nicht nur die Zehntausend von Marschteilnehmern sie unterstützen, sondern alle Bürger des Staates Israels, sowie Millionen von Menschen im Ausland. Ein Berater Netanyhus teilte mit, der Ministerpräsident würde nächste Woche ein längeres Treffen mit den Eltern abhalten.
Abbas: Direkte Gespräche erst nach Fortschritten in Annäherungsgesprächen
Sonntag, 11. Juli 2010
Laut Angaben eines palästinensischen Beamten in Ramallah, forderte US-Präsident Obama am Freitag den palästinensischen Präsidenten Abbas dazu auf, direkte Friedensgespräche mit Israel zu beginnen. Daraufhin teilte Abbas am Samstag mit, dass direkte Friedensgespräche mit Israel nur stattfinden werden, wenn er Fortschritte hinsichtlich der indirekten Friedensgespräche sieht.
Sicherheitszaun entlang ägyptischer Grenze
Sonntag, 11. Juli 2010
Der Ministerausschuss für Gesetzgebung wird sich heute über eine mögliche Errichtung eines Sicherheitszauns entlang der ägyptischen Grenze beraten. Laut einem Schreiben von Ya'acov Katz sei dieses Gesetz nötig, da es bisher sehr leicht für Terroristen und Schmuggler sei, die Grenze zwischen der Sinai Wüste und Gaza zu überqueren, da viele Bereiche ungeschützt sind.
Libysches Schiff Richtung Gaza
Sonntag, 11. Juli 2010
Libyen will ein Schiff mit Hilfsgütern zu den Palästinensern im Gazastreifen schicken. Der Frachter «Amalthea» verließ am Samstag mit 2.000 Tonnen Medikamenten und anderen Hilfsgütern den griechischen Hafen Lavrion. Das Schiff fahre im Auftrag der libyschen Gaddaffi International Charity and Development Hilfsorganisation unter moldawischer Flagge. Allerdings bestätigte der Kapitän laut Angaben eines Al-Jazeera Reporters auf dem Schiff, dass er plant auf Gaza zuzusteuern. Israel sei in jedem Fall darauf vorbereitet das Schiff abzufangen. Ehud Barak nannte die Aktion eine „unnötige Provokation“.
Rabbiner Yehuda Amital ist verstorben
Sonntag, 11. Juli 2010
Rabbiner Yehuda Amital verstarb am Freitag im Alter von 86 Jahren in Folge einer schweren Krankheit in Jerusalem. Er gehörte zu den Gründern der Meimad Bewegung, einer linksgerichteten politisch-religiösen Gruppe. Zugleich war er Gründer und Leiter der Har-Etzion-Hesder-Torahschule, ein gemeinsames Programm, das den Wehrdienst und Torah-Bibelstudien vereint. Ministerpräsident Netanjahu sagte, dass er ein Mann war der den Frieden liebte und verfolgte, der die ganze Menschheit liebte und versuchte, ihnen die Torah näherzubringen.
Treffen mit Eltern Schalits heute
Freitag, 9. Juli 2010
Die Eltern des im Juni 2006 von Palästinensern verschleppten Israeli Gilad Schalit, die einen 10-tägigen Marsch nach Jerusalem organisierten, trafen gestern mit etwa 15.000 Teilnehmern in Jerusalem ein. Ministerpräsident Netanjahu trifft sich heute nach seiner Rückkehr aus Washington mit den Eltern von Gilad Schalit.
Netanjahu lehnt eine Verlängerung des Baustopps ab
Freitag, 9. Juli 2010
Nach den Gesprächen von Israels Ministerpräsident Netanjahu in Washington mit US-Präsident Obama sagte Netanjahu: „Wenn es nach ihm ginge, wäre ein Friedensabkommen mit den Palästinensern schon im nächsten Jahr 2011 möglich, doch es sei wie auf einem Trapez, um Balance halten zu können, braucht man einen zweiten Arm, braucht er einen verlässlichen Partner auf der palästinensischen Seite. Netanjahu lehnt eine Verlängerung des Baustopps jüdischer Siedlungen über den 26. September hinaus, ab.
Hisbollah nutzt Dörfer als Waffenlager
Freitag, 9. Juli 2010
Hisbollah Terroristen haben im Auftrag des Iran an 160 Orten im Süd-Libanon Waffenlager angelegt. Diese Munitionsdepots und Kriegsstellungen liegen meist direkt neben Krankenhäusern und Schulen, so dass bei einem neuen Krieg, Israels Verteidigung in einer Zwickmühle ist, denn um die Hisbollah-Positionen auszuschalten, würde Israel unweigerlich auch Krankenhäuser und Schulen treffen, was Israel dann von der Welt als Massaker gegen Zivilisten ausgelegt wird. Es ist den UNO-Beobachtern nicht gelungen, diese Hisbollah Aufrüstung zu verhindern.
Treffen mit Gates positiv
Freitag, 9. Juli 2010
Ministerpräsident Netanjahu traf sich nach dem positiven Treffen mit US-Präsident Obama auch mit dem amerikanischen Verteidigungsminister Robert Gates. Beide berieten darüber, wie man angesichts der iranischen Atombedrohung Israel militärisch stark halten kann, was auch für die USA wichtig ist, denn im Falle eines Krieges ist Israel für die USA der einzige verlässliche Partner im Nahen Osten.
Schabbatlesungen
Freitag, 9. Juli 2010
„Mattot - Massei / Stämme – Wanderungen“ 4. Mose 30,2 bis 36,13; Prophetenlesung: Jeremia 1,1-2,3

Kommentar:

Der Wochenabschnitt ist mit seinen sieben Kapiteln ein zweifacher und schließt die Lesung des Buches Bamidbar (oder Numeri) ab, das vierte Buch Moses und der Thora. Im Kapitel 32 sehen wir ganz Israel noch östlich des Jordans. Der Gang über den Jordan und die Einnahme des Landes stehen kurz bevor, da treten die Stämme Ruben und Gad mit dem Begehren an Mose heran, man möge ihnen das Land, in dem sie sich zur Zeit aufhalten, doch als Erbteil zuerkennen. Sie begründen das Anliegen damit, dass sie sich auf Viehzucht spezialisiert hätten und das Ostjordanland hierfür besonders gut geeignet sei.
Shalit Marsch – Tag 10
Donnerstag, 8. Juli 2010
Rund 6.000 Menschen nahmen gestern am zehnten Tag des Freiheitsmarsches für Gilad Shalit auf der Route zwischen Tel Aviv und Jerusalem teil. Heute befindet sich der Marsch auf seiner letzten Etappe und wird voraussichtlich am Nachmittag in Jerusalem eintreffen.
Hamas blockiert Zeitungslieferung
Donnerstag, 8. Juli 2010
Die Hamas blockierte gestern eine Lieferung von Zeitungen. Dies war die erste Lieferung externer Zeitungen in den Gazastreifen seit drei Jahren. Laut Angaben der IDF wurden 10,000 Exemplare von drei palästinensischen Tageszeitungen aus dem Westjordanland und Jerusalem für den Gazastreifen zugelassen. Die Hamas berichtete auf ihrer Website, dass die Sendung auf Grund von Koordinationsproblemen blockiert wurde.
Polen händigt mutmaßlichen Mossad Agenten aus
Donnerstag, 8. Juli 2010
Das Warschauer Gericht ordnete entgegen israelischer Forderungen die Auslieferung des mutmaßlichen Agenten des israelischen Geheimdienstes, Uri Brodsky, an Deutschland an. Brodsky wird verdächtigt, sich im Zusammenhang mit der Ermordung eines Hamas Terroristen in Dubai Anfang des Jahres einen gefälschten deutschen Pass besorgt zu haben. Laut Angaben seines Anwalts war sein Klient nur ein Geschäftsmann mit gleichem Namen wie der des Mossad-Agenten.
Jerusalem: Hundert Jahre alte Handgranate entdeckt
Donnerstag, 8. Juli 2010
Am Montag wurde in der Nähe des Damaskus-Tors in der Jerusalemer Altstadt eine hundert Jahre alte, türkische Handgranate entdeckt. Während Restaurationsarbeiten an der Stadtmauer fanden Arbeiter einen faustgroßen Klumpen Metall im Kern der Wand. Nach polizeilicher Überprüfung stellte sich heraus, dass es sich um eine Granate aus der osmanischen Zeit handelt. Die Granate wurde von Spezialisten entfernt.
Greenpeace übernimmt Schiff auf dem Weg nach Israel
Donnerstag, 8. Juli 2010
Israelische Greenpeace Umweltaktivisten versuchten heute morgen, die Einfuhr einer Schiffsladung mit Kohle nach Israel zu verhindern. Mit kleinen Schlauchbooten näherten sie sich dem Schiff und gingen mit Hilfe von Strickleitern an Bord. Laut Angaben der Aktivisten ging es hierbei um einen Protest gegen Pläne der Regierung, ein Kohlekraftwerk in Ashkelon zu bauen.
Gutes Treffen zwischen Obama und Netanjahu
Mittwoch, 7. Juli 2010
Gestern trafen sich Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und US-Präsident Barack Obama in Washington, um sich über die Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts zu beraten. Nach dem Treffen äußerte Obama in einer Erklärung, die Beziehung zwischen Israel und den Vereinigten Staaten sei unzerbrechlich und die USA würde Israel niemals zu Handlungen bitten, die dessen Sicherheit gefährden würde. Obama hofft auf eine Fortsetzung der Friedensgespräche zwischen Israel und der PA, auch wenn die Bautätigkeiten in Judäa und Samaria wieder aufgenommen werden.
Polizei gibt grünes Licht für Gay-Parade zur Knesset
Mittwoch, 7. Juli 2010
Die Jerusalemer Polizei erteilte die Genehmigung für eine Gay-Parade, die am Ende des Monats in Jerusalem stattfinden und vor dem Knesset-Gebäude enden soll. Ein paar Wochen zuvor hatte die Polizei vorgeschlagen, dass aus Sicherheitsgründen die Parade auf der gleichen Strecke wie im vergangenen Jahr stattfinden sollte. Dieses Jahr findet die Parade zum Jahrestag eines Mordes im Homosexuellen Jugendzentrum in Tel Aviv statt.
Errichtung eines Knesset Museums
Mittwoch, 7. Juli 2010
Am Dienstag wurde ein Gesetz zur Errichtung eines Knesset Museums verabschiedet. In Folge dessen wird das ehemalige Knessetgebäude „Beit Frumin“ in der King George Strasse Jerusalems in ein Museum umgebaut, das die Geschichte des Gremiums erzählt.
Minister bei Shalit-Marsch
Mittwoch, 7. Juli 2010
Der Minister für die Verbesserung des öffentlichen Dienstes, Michael Eitan, wird heute der erste Minister sein, der sich dem Marsch für den entführten Soldaten Gilad Shalit anschließt. Laut seiner Aussage nimmt er an dem Marsch nicht teil, um Druck auf die Regierung auszuüben, sondern vielmehr um seine Anteilnahme auszudrücken. Politik werde dabei außer Acht gelassen.
Treffen Obama - Netanjahu heute
Dienstag, 6. Juli 2010
Ministerpräsident Netanjahu trifft sich heute in Washington mit US-Präsident Obama, um über die Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts zu beraten. Israel ist in der Zwickmühle: einerseits fordert Obama als Fürsprecher der Fatah-Palästinenser den totalen Baustopp jüdischer Siedlungen, was Netanjahu im Vorfeld seines Treffens schon abschwächen konnte, und andererseits wird der Druck der Hamas-Palästinenser mit ihren Terrordrohungen und ihrem Faustpfand den von ihnen seit 4 Jahren festgehaltenen Gilad Schalit immer stärker. Heute wird sich zeigen, ob Netanjahu dem Druck der USA standhalten kann.
Treffen zwischen Barak und Fayyad
Dienstag, 6. Juli 2010
Israels Verteidigungsminister Ehud Barak und der Premierminister der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) Salam Fayyad trafen sich Montagnachmittag, um direkte Gespräche zu führen. Die Gespräche konzentrierten sich auf die Sicherheit und wirtschaftliche Koordinierung in Judäa und Samaria zwischen Israel und der PA. Es wurde eine direkte Verbindung zwischen dem Verteidigungsministerium und Fayyads Büro vereinbart, um Themen zu klären, die direkten und schnellen Kontakt zwischen beiden Seiten erfordert, teilte ein Sprecher des Ministeriums mit.
Türkei droht mit Abbruch der Beziehungen
Dienstag, 6. Juli 2010
Die Spannungen zwischen der Türkei und Israel nehmen zu. Der türkische Außenminister Davotoglu hat Israel mit einem Abbruch der diplomatischen Beziehungen gedroht, falls es sich nicht für den Militäreinsatz gegen die Gaza-Flotte entschuldige oder eine unabhängige Untersuchung akzeptiere. Israels Außenminister Lieberman lehnte dies umgehend ab.
Viele Israelis lieben deutsche Fußballmannschaft
Dienstag, 6. Juli 2010
Die deutsche Fußballnationalmannschaft wird in Israel immer beliebter. Aus einer Umfrage geht hervor, dass über 30 Prozent der männlichen Bevölkerung im Heiligen Land darauf hoffen, dass Deutschland Weltmeister wird. Das in Israel beliebte niederländische Team liegt nur mit einem minimalen Vorsprung von 0.6% vor den Deutschen.
Hamas bleibt hart
Montag, 5. Juli 2010
Die Forderungen der Hamas für einen eventuellen Gefangenenaustausch mit Israel werden sich nicht ändern, teilte gestern Mahmud al-Sahar, ein leitendes Hamasmitglied, mit, nachdem Angehörige palästinensischer Gefangenen vor seinem Haus durch einen Protest dazu aufriefen, an den ursprünglichen Forderungen festzuhalten. Derweil häuft sich trotz Mitgefühl für Familie Schalit die Kritik am Protestmarsch für Gilad.
Netanjahu: USA-Besuch
Montag, 5. Juli 2010
Heute bricht Ministerpräsident Netanjahu zu einem Treffen mit US-Präsident Obama, anderen Regierungsmitgliedern sowie führenden jüdischen Persönlichkeiten in die USA auf. Das Hauptziel der Gespräche mit Obama wird sein, die direkten Gespräche im Rahmen des Friedensprozesses zwischen Israel und den Palästinensern voranzubringen. Zudem werden sie sich mit Sicherheitsfragen, die Israel und USA betreffen, einschließlich der Iran-Frage befassen.
„Schwarze Liste“ mit verbotenen Waren für Gaza
Montag, 5. Juli 2010
Das Auswärtige Amt in Israel wird heute eine offizielle „Schwarze Liste“ von Waren veröffentlichen, deren Einfuhr nach Gaza nicht gestattet ist. Unter den nicht genehmigten Waren sind Waffen und Materialien die für die Herstellung von Waffen genutzt werden könnten. Alle Artikel, die nicht auf der Liste aufgeführt werden, dürfen in den Gazastreifen eingeführt werden.
See Genezareth: Wasserpegel sinkt
Montag, 5. Juli 2010
Der Wasserspiegel des See Genezareths wird vorrausichtlich in den nächsten zwei Tagen unterhalb seiner bis jetzt niedrigsten Markierung von 213 Metern unter dem Meeresspiegel fallen, berichtete die Wasserbehörde am Sonntag. Die Regenzeit hat einen Anstieg von 1,71 Meter gebracht, jedoch sind seit deren Ende wieder 40 Zentimeter des Pegels gesunken.
Palästinenser planen eigenen „Freiheitsmarsch“
Sonntag, 4. Juli 2010
Familien palästinensischer Gefangenen in Israel planen einen eigenen „Freiheitsmarsch“, der heute im Gazastreifen stattfinden soll. Dabei wird es eine Protestveranstaltung vor dem Haus des leitenden Hamasmitglieds Mahmud a-Sahar geben, um ihn dazu zu drängen, an den ursprünglichen Forderungen der Hamas bei den Austauschgesprächen mit Israel festzuhalten. Dieser Schritt ist eine Reaktion auf den Marsch der Familie Schalit. Ihr Demonstrationszug wird heute Mittag Tel Aviv erreichen. Es werden Tausende von Menschen erwartet, die sich dem Marsch anschließen, sobald dieser die Dan Region erreicht.
Klärende Gespräche mit Lettland, Finnland und Litauen
Sonntag, 4. Juli 2010
Der stellvertretende israelische Premierminister und Außenminister, Avigdor Lieberman, bricht heute zu einem Besuch nach Lettland, Finnland und Litauen auf. Dort wird er die jeweiligen Präsidenten von Finnland und Lettland sowie weitere Regierungsmitglieder treffen, wie auch Leiter der jeweiligen jüdischen Gemeinden. Mit seinen Gastgebern wird er unter anderen beidseitige Fragen und die Beziehung zwischen Israel und der EU diskutieren.
Abbas lobt Drahtzieher des München-Massakers
Sonntag, 4. Juli 2010
Der Vorsitzende der palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, hat den gestern verstorbenen Terroristen Abu Dauod in einer Rede ausdrücklich gewürdigt. „Er wird vermisst. Daoud war einer der führenden Personen der Fatah und verbrachte sein Leben im Widerstand und aufrichtiger Arbeit, sowie auch körperlicher Opfer für die gerechte Sache seines Volkes“, lobte der als moderat geltende Abbas den Drahtzieher des Massakers bei den Olympischen Spielen in München im Jahr 1972, bei dem 11 israelische Sportler ums Leben gekommen waren.
Israelis fieberten mit Deutschland im Spiel gegen Argentinien
Sonntag, 4. Juli 2010
Bei dem gestrigen WM-Fußballspiel Argentinien gegen Deutschland, das auch in Israel live im Fernsehen übertragen wurde, fieberten fast alle Israelis für Deutschland und lobten das Spiel der deutschen Nationalmannschaft mit dem Sieg 4:0. Es ist ein Wunder, dass die Juden nach dem Holocaust heute so emotional für die Deutschen sind.
1000 Häftlinge für Shalit
Freitag, 2. Juli 2010
Ministerpräsident Netanjahu erklärte in einer Fernsehansprache, dass Israel bereit ist, einen sehr hohen Preis für die Freilassung von Gilat Schalit zu bezahlen. Israel bot den Hamas-Palästinensern für Gilad Schalits Freilassung die Freilassung von 1000 palästinensischen Häftlingen an.
Kerem-Schalom-Übergang soll erweitert werden
Freitag, 2. Juli 2010
Israel will den Kerem-Schalom Grenzübergang zum Gazastreifen, der übersetzt „Weinberg des Friedens“ heißt, erweitern, damit nicht wie bisher täglich 100 Lastwagen voller Güter von Israel aus zum Gazastreifen transportiert werden können, sondern 250, d.h. Israel hatte schon vor der so genannten Gaza-Flotilla die Gazabevölkerung immer mit Hilfsgütern versorgt und will dies nun noch erhöhen.
Geheimdienstchef spricht für ehemaligen Hamas-Sohn
Freitag, 2. Juli 2010
Damit der Christ gewordene Mosab Yousef, der Sohn eines hohen Hamas-Führers der für Israels Geheimdienst gearbeitet hatte, in den USA Asyl bekam, lüftete Israels Geheimdienstchef Gonen Ben-Itzhak seine eigene Identität um vor dem amerikanischen Gericht für Mosab Yousef aussagen zu können, ohne dessen Aussage er kein Asyl bekommen hätte. Damit dankte Israel dem Hamas-Sohn.
Abbas: Netanjahu muss Grenzen des PA-Staates nennen
Freitag, 2. Juli 2010
Palästinenserpräsident Mahmud Abbas erklärte, dass er bereit sei die direkten Gespräche mit Israel zu beginnen, wenn Ministerpräsident Netanjahu ihm die zukünftigen Grenzen des Palästinenserstaates nennt und erinnerte dabei daran, dass Netanjahus Vorgänger Olmert ihm 94 % der Westbank, d.h. vom biblischen Kernland Judäa und Samaria, angeboten hatte.
Wandgemälde aus Kreuzfahrerzeit soll ausgestellt werden
Freitag, 2. Juli 2010
Ein eindrucksvolles Wandgemälde aus der Kreuzfahrerzeit, das Archäologen der Israelischen Altertumsbehörde (IAA) vor einigen Jahren im Gethsemane-Garten am Jerusalemer Ölberg entdeckten, wird ab Ende des Monats im neu renovierten Israel-Museum zu bewundern sein. Mehr dazu in einer der nächsten Ausgaben von israel heute.
Lieberman: Kein Frieden mit Palästinensern vor 2012
Freitag, 2. Juli 2010
Russlands Außenminister Lavrov konferierte in Jerusalem mit Ministerpräsident Netanjahu und seinen israelischen Amtskollegen Lieberman. Danach fuhr Lavrov zur palästinensischen Regierung nach Ramallah. Israels Außenminister Lieberman glaubt nicht, dass vor 2012 ein Frieden mit den Palästinensern erreicht werden kann.
Schabbatlesungen
Freitag, 2. Juli 2010
„Pinchas“ 4. Mose 25,10 bis 30,1; Prophetenlesung: Jeremia 1,1-2,3

Auszug:
Und der HERR redete mit Mose und sprach: Pinehas, der Sohn Eleasars, des Sohnes Aarons, des Priesters, hat meinen Grimm von den Kindern Israel gewendet durch seinen Eifer um mich, daß ich nicht in meinem Eifer die Kinder Israel vertilgte. Darum sage: Siehe, ich gebe ihm meinen Bund des Friedens; und er soll haben und sein Same nach ihm den Bund eines ewigen Priestertums, darum daß er für seinen Gott geeifert und die Kinder Israel versöhnt hat.
Israelische Luftwaffe beschießt Terrorziele
Donnerstag, 1. Juli 2010
Letzte Nacht wurden drei Terrorziele im Gazastreifen von der israelischen Luftwaffe zerstört. Zu den getroffenen Zielen gehören eine Waffenfabrik im Norden und ein Tunnel im südlichen Gazastreifen, der es Terroristen ermöglicht hätte, nach Israel durchzudringen um dort Anschläge gegen israelische Soldaten und Zivilisten zu verüben. Der Angriff ist eine Reaktion auf die Raketen, die gestern auf Israel abgefeuert wurden, wodurch ein Fabrikgebäude zerstört wurde.
Iran gab Syrien hoch entwickeltes Radarsystem
Donnerstag, 1. Juli 2010
Laut eines Berichtes des Wall Street Journals übergab Iran ein hochentwickeltes Radarsystem an Syrien, um Israel weiterhin unter Beobachtung zu halten. Der Austausch erfolgte bereits Mitte 2009, wurde aber bis jetzt geheim gehalten. Das Wall Street Journal teilte mit, dass anonyme israelische und amerikanische Beamte die Angelegenheit aufdeckten.
Orangebärtiger Hamasminister wieder in Haft
Donnerstag, 1. Juli 2010
Der für seinen leuchtend orangenen Bart bekannte Muhammad Abu Tir ist gestern verhaftet worden, da er sich weigerte, einer gerichtlichen Anordnung Folge zu leisten und Jerusalem zu verlassen. Das hochrangige Hamasmitglied wurde erst vor wenigen Wochen aus dem Gefängnis entlassen - unter der Bedingung, den Umkreis Jerusalems innerhalb eines Monats zu verlassen.
Ahmadinedschad fordert zum Boykott israelischer Waren auf
Donnerstag, 1. Juli 2010
Als Folgereaktion auf die Gaza-Flottillen Affäre unterzeichnete der iranische Präsident Ahmadinedschad ein Aufforderungsschreiben für den Boykott von Waren die in Israel hergestellt werden. Dabei geht es um eine Gesetzesänderung, die der iranischen Rundfunkbehörde Werbung verbietet, die für „zionistische“ Unternehmen wie Nestlé und Coca Cola werben.

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