News Archive

Juni 2010

Israel lässt noch mehr Hilfslastwagen nach Gaza
Mittwoch, 30. Juni 2010
Der für die Aufsicht von zivilen Tätigkeiten im Westjordanland verantwortliche General teilte am Dienstag der Palästinensischen Autonomiebehörde mit, dass Israel eine erheblich größere Anzahl an Lastwagen mit Hilfsgütern in den Gazastreifen einfahren lassen wird. Laut Angaben des Koordinators der staatlichen Aktivitäten in den Gebieten, General Dangot, wird Israel ab heute 150 Lastwagen pro Tag in den Gazastreifen hineinlassen. Dies ist eine 50-prozentige Steigerung seit der Entscheidung der Regierung, die zivile Blockade im Gaza zu lockern.
Israel: Top-Arbeitsplätze für Wissenschaftler
Mittwoch, 30. Juni 2010
Ein Wissenschaftsmagazin wählte zwei israelische Universitäten unter den Top Ten der weltbesten Arbeitsplätze für Wissenschaftler. Das Weizmann Institut erreichte Platz 2 auf der Liste, während die Hebräische Universität von Jerusalem auf Platz 5 für sich beanspruchen kann. Andere vertretene Länder waren Großbritannien, Australien, Kanada, Frankreich und Dänemark, während die US Forschungseinrichtungen separat bewertet wurden. Es ist das dritte Mal, dass das Weizmann Institut den zweiten Platz der Forscherliste belegt, es wurde auch in den vorherigen zwei Jahren als erstklassiger Arbeitsplatz für Forscher genannt. Zu den Forschungsbereichen des Institutes gehört die Entwicklung neuer Materialien, Umweltschutz, Physik der Materie und des Universums, Mathematik, Informatik, sowie die Bekämpfung von Hunger und Krankheiten.
Waldbrände verursachen enormen Schaden
Mittwoch, 30. Juni 2010
Gestern wurden über 300.000 Bäume in Zentralisrael während eines großen Waldbrands zerstört. Über 300 Hektar Waldfläche wurden bei verschiedenen Bränden bereits verbrannt. Ein Sprecher des Jüdischen Nationalfonds teilte mit, dass gestern der größte Brand seit dem zweiten Libanon Krieg verzeichnet wurde und es mindestens 50 Jahre dauern würde, um den Schaden wieder auszumerzen und die Wälder wieder aufzuforsten. Laut Angaben von Ermittlern wurden Beweise für Brandstiftung gefunden. In den letzten Monaten sind mehrere Brände in derselben Gegend ausgebrochen.
Beinahe-Unglück durch Kassam-Rakete
Mittwoch, 30. Juni 2010
Heute Morgen wurde aus dem Gazastreifen eine Kassam-Rakete auf Südisrael abgefeuert. Dabei wurde ein Fabrikgebäude schwer beschädigt. Zum Glück waren die Angestellten noch nicht eingetroffen, daher gab es keine Verletzten, allerdings waren mehrere Menschen geschockt ob der Tragödie, die hätte geschehen können, wenn die Rakete nur wenig später eingeschlagen wäre. Bislang übernahm keine terroristische Organisation die Verantwortung.
Marsch für Schalit – Tag 4
Mittwoch, 30. Juni 2010
Der vierte Tag des Protestmarsches für die Freilassung des entführten Soldaten Gilad Schalit hat heute mit rund 2000 Teilnehmern begonnen. Gestern trafen die Schalit-Protestteilnehmer in Haifa auf Eltern, deren Kinder durch Terroranschläge getötet worden sind. Diese Eltern sind in Bezug auf den Austausch mit Schalit gegen eine Freilassung von Terroristen um jeden Preis.
Erdogan: Israel muss sich entschuldigen
Dienstag, 29. Juni 2010
In einen Interview mit einem amerikanischen TV-Sender teilte der türkische Ministerpräsident Erdogan mit, Israel müsse sich für seine Gazablockade entschuldigen sowie die Menschen im Gazastreifen entschädigen. Eine solche Entschuldigung sei eine Vorraussetzung für weitere türkische Vermittlungen in jeglichen zukünftigen Friedensgesprächen zwischen Israel und Syrien.
Marsch für Schalit – Tag 3
Dienstag, 29. Juni 2010
Der Marsch der Familie Schalit im Namen der Freilassung des entführten Soldaten Gilad Schalits wurde aufgrund einer für Dienstag erwarteten Hitzewelle schon am frühen Morgen fortgesetzt. Heute morgen kamen 500 Menschen, um sich an dem Marsch, der heute durch Haifa führt, zu beteiligen.
Neue Jerusalemer Touristenkampagne
Dienstag, 29. Juni 2010
Eine neue Kampagne wurde eingeläutet, die Israelis ermutigen soll, in den Sommermonaten nach Jerusalem zu kommen. Die Millionen Schekel teure Kampagne wird attraktive Touristenpakete und Rabatte für kulturelle Einrichtungen bieten, sowie die Öffentlichkeit dazu einzuladen, an kulturellen Highlights, wie die internationalen Filmfestspiele und die Wiedereröffnung des Israel-Museum, teilzunehmen.
Stromausfall in der PA: Von den meisten Ländern ignoriert
Dienstag, 29. Juni 2010
Bewohner im Gazastreifen sind für einen Großteil des Tages seit mehreren Tagen ohne Strom. Der Grund: Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) verweigerte die Lieferung von Kraftstoff. Die internationale Gemeinschaft verhielt sich zu diesem Thema recht still, im Gegensatz zu ihrer Reaktion auf vorherige Ausfälle, die angeblich durch die israelische Begrenzung von Diesellieferungen verursacht wurde. Die PA in Ramallah, die von der Fatah-Patei geleitet wird, fordert Zahlungen von Millionen von Dollar für Strom. Die rivalisierende Gaza kontrollierende Hamas Partei, behauptet, dass das meiste Geld nicht gezahlt wurde, weil es für die Betriebskosten des Gaza-Generators verwendet wird.
Gaza: UNO-Kindercamp zerstört
Dienstag, 29. Juni 2010
Montagmorgen haben Unbekannte ein UNO-Sommercamp für Kinder in Gaza zerstört. Dies ist die zweite derartige Aktion in den letzten zwei Monaten. Die UNO leitete eine Untersuchung des Vorfalls ein. Quellen aus dem Gazastreifen ließen gegenüber dem israelischen Nachrichtendienst Ynet durchblicken, dass in der gegenwärtigen Situation nur das bewaffnete Personal der Hamas zu der Durchführung solcher Angriffe fähig sei. Keiner bekannte sich zu der Tat.
Gewalttätige Ausschreitungen in Silwan
Montag, 28. Juni 2010
In Jerusalems Stadtviertel Silwan, dort wo sich der biblische Siloa-Teich befindet, kam es gestern Abend zu gewalttätigen Ausschreitungen der Araber gegen die dort lebenden Juden und den Plan der Stadtverwaltung dieses Viertel zu sanieren. Dabei wurden israelische Polizisten verletzt, die von 200 Arabern mit Feuerbomben angegriffen wurden. Araber dagegen wurden nur leicht verletzt.
Marsch für Schalit - Tag 2
Montag, 28. Juni 2010
Die Beteiligung am insgesamt 12 Tage langen Marsch für die Freilassung des entführten Soldaten Gilad Schalit ist weitaus größer als erwartet. Die Polizei schätzt, dass rund 10.000 Menschen die Familie Schalit auf ihrer ersten Etappe ihres Protestmarsches nach Jerusalem begleiteten. Noam Shalit, Gilads Vater, drückte seine Dankbarkeit für die Unterstützung aus. Er sei sich bewusst, dass der Preis für die Freilassung seines Sohnes, die Freilassung von Terroristen bedeutet, jedoch erwarte er nach vier Jahren Ergebnisse. Auch einige Minister planen, sich dem Protestmarsch anzuschließen. Jedoch ist nicht zu erwarten, mit dem Marsch die Regierung zu überzeugen, der Hamas einen großzügigeren Vorschlag zu unterbreiten.
Türkischer Luftraum für Israel gesperrt
Montag, 28. Juni 2010
Der türkische Ministerpräsident teilte am Montag mit, die Türkei würde ihren Luftraum für israelische Flüge, als Folge des Gaza-Flotten Übergriffs, sperren. Am Sonntag berichtete die israelische Tageszeitung Yedioth Ahronoth, dass die Türkei einem Flugzeug mit israelischen Offizieren, die unterwegs auf einer Besichtigungstour verschiedener Gedenkstätten in Auschwitz waren, nicht gestattete, den türkischen Luftraum zu durchfliegen. Das Flugzeug war gezwungen einen Umweg zu nehmen. Das Militär verzichtet auf eine offizielle Reaktion auf diesen Vorfall, um den Riss der Beziehungen nicht zu verschärfen.
Hamas: Bankbesuch mit vorgehaltener Waffe
Montag, 28. Juni 2010
Am Sonntag beschlagnahmten Sicherheitskräfte der Hamas 16.000 Dollar von einer Bank in Gaza, die Gelder als Bestandteil einer von der palästinensischen Währungsbehörde (PMA) eingeführten Anti-Geldwäsche-Kampagne eingefroren hatte. Nach Angaben eines Beamten der Islamic Bank, entnahm die Hamas Polizei dem Bankangestellten das Geld mit vorgehaltener Waffe. Bei dem Zwischenfall gab es keine Verletzten. Laut den Berichten der Bank wurde das Geld auf einem Konto einer islamischen Wohltätigkeitsorganisation eingefroren, nachdem die Hamas nach der palästinensischen Parlamentswahl 2006 die Kontrolle über den Gazastreifen übernahm und seine eigene Leute einsetzte um den Wohltätigkeitsverband zu verwalten.
Yaalon: Israelis und Christen sitzen im selben Boot
Montag, 28. Juni 2010
Moshe Yaalon, Israels Minister für strategische Angelegenheiten, teilte auf einer christlichen Konferenz in den USA am Samstag in einer Rede mit, dass die israelische Regierung weiterhin ihre Beziehungen zu evangelikalen Christen stärken will. Israelis und Evangelikale seien „alle im selben Boot“, ergänzte der ehemalige Stabschef. Yaalon äußerte die Hoffnung, dass bei dem am 6. Juli in Washington vorgesehenen Treffen zwischen Präsident Obama und Premierminister Netanjahu die Wogen geglättet und Kluften überbrückt werden können.
Elf-Tage-Marsch für Gilad Schalit
Sonntag, 27. Juni 2010
Heute früh startete die Familie des entführten Soldaten einen Marsch aus ihrem Ort Mizpe Hila im Norden Israels mit Endziel Jerusalem, das nach elf Tagen erreicht werden soll. Am Freitag hatte der Vater Gilads alle Israelis aufgerufen, an dem Marsch teilzunehmen, der bei der Residenz des Ministerpräsidenten in Jerusalem enden wird. Sie fordern von der Regierung, dass diese ihren Sohn aus der Hamas-Gefangenschaft befreit. Nach der Ankunft wollen die Protestierenden so lange am dortigen Mahn- und Wachzelt bleiben, bis Gilad nach Hause kommt.
Abbas äußert Bereitschaft zu direkten Verhandlungen
Sonntag, 27. Juni 2010
Der Vorsitzende der palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, erklärte am Samstag, falls bei den Annäherungsgesprächen mit Israel Fortschritte in den nächsten vier Monaten zu sehen seien, gäbe es nichts, was dem Schritt zu direkten Verhandlungen im Wege stehen würde. Die von Amerika vermittelten Gespräche sind auf schwere Zugeständnisse seitens Israel ausgerichtet, wie die Übergabe von Judäa, Samaria und eines Großteils Jerusalems an die PA, sowie die Ausweisung aller Juden aus diesen Gebieten.
Knesset dankt Hamas-Sohn für seinen Beitrag für Israel
Sonntag, 27. Juni 2010
Die Knesset schickte kürzlich einen Dankesbrief an Mosab Hassan Yousef, der von 1998 bis 2007 eine wichtige Informationsquelle für den israelischen Sicherheitsdienst war. In diesem Schreiben wies der Ausschuss darauf hin, dass der Beitrag Yousefs, die Sicherheit von Israelis und Palästinenser zu verbessern, großen Mut, Zuverlässigkeit und Zielstrebigkeit zeige. Yousef hatte dem Geheimdienst Shin Bet geholfen, Morde und Terroranschläge auf unschuldige Menschen zu verhindern.
Erste Bilder vom Satellit Ofek 9
Sonntag, 27. Juni 2010
Die ersten übertragenen Bilder des „Ofek 9“ Satelliten sind sehr klar angekommen, wurde der israelischen Presse am Samstag mitgeteilt. Den Berichten zufolge umrundet der neue Satellit alle eineinhalb Stunden einmal die Erde.
Klarstellung
Sonntag, 27. Juni 2010
In Bezug auf den Newsletter-Artikel vom Donnerstag unter "Internationales Pro- und Kontra" möchten wir richtigstellen, dass die Türkei kein EU-Mitgliedsstaat ist.
US-Botschaft rät Personal, eine für Palästinenser wiedereröffnete Straße zu meiden
Donnerstag, 24. Juni 2010
Einmal mehr wird die aberwitzige Natur des internationalen Drucks auf Israel offensichtlich: Nachdem die USA permanent Druck auf Israel ausübte, damit Israel Sicherheitsmaßnahmen gegenüber den Palästinensern vorzeitig lockert, entschied sich der jüdische Staat, die Schnellstraße 443 zwischen Jerusalem und Modiin für palästinensische Fahrzeuge freizugeben. Die 443 war Schauplatz zahlreicher terroristischer Anschläge, bis israelische Sicherheitskräfte 2002 schließlich Palästinensern die Nutzung der Straße verbot. Jetzt wurde bekannt, dass die US-Botschaft ihrem Personal die Vermeidung der Nutzung der Straße 443 empfohlen hat - aus Sicherheitsgründen.
Internationales Pro- und Kontra
Donnerstag, 24. Juni 2010
Am Mittwoch verurteilte die Türkei zusammen mit 12 Staaten der Europäischen Union den israelischen Übergriff auf die Gaza-Flottille, bei dem neun türkische Aktivisten getötet wurden. Auf der anderen Seite überreichten 87 amerikanische Senatoren US-Präsident Obama eine Petition, in der sie ihre Unterstützung für das Recht Israels, sich gegen die Drohungen der Hisbollah, Hamas und des Iran zu verteidigen ausdrückten. Die ranghohen US-Politiker erklärten, Israel besäße jegliches Recht, sich gegen Tausende von der Hamas abgefeuerten Raketen zu verteidigen.
Rom: Gedenken an Gilad Schalit
Donnerstag, 24. Juni 2010
Eines der bekanntesten Wahrzeichen Roms, das Kolosseum, wird am heutigen Donnerstagabend um 21 Uhr seine Lichter dimmen, um des IDF Soldaten Gilad Schalit zu gedenken, dessen fünftes Jahr in Gefangenschaft anbricht. Er war 2006 von Hamas-Terroristen entführt worden. Heute Abend wurde Gilads Vater, Noam Schalit als Ehrengast des römischen Bürgermeisters geladen.
Trotz Spannungen: Türkische Offiziere in Israel ausgebildet
Donnerstag, 24. Juni 2010
Trotz der momentan stark angespannten Lage in den türkisch-israelischen Beziehungen, besucht seit Dienstag eine Delegation von 20 türkischen Offizieren und Soldaten den jüdischen Staat, um an einer zweiwöchigen Ausbildung zum Umgang mit Heron-Dronen teilzunehmen. Die von Israel Aerospace Industries und Elbit Systems hergestellten Dronen werden vom türkischen Militär eingesetzt, um Informationen hinsichtlich des anhaltenden Konflikts mit kurdischen Rebellen zu sammeln.
Türkei kritisiert Israel, tötet 120 Kurden
Mittwoch, 23. Juni 2010
In der internationalen Gemeinschaft sehen viele, darunter mittlerweile auch etablierte Medien, die Reaktion der Türkei auf Israels Eingreifen in Bezug auf die „Hilfsflottille“ als übertrieben an. Das Verhalten der Türkei kann angesichts erschreckender Neuigkeiten aus dem Land nun sogar als hochgradig heuchlerisch bezeichnet werden.
Protest: Freiheit für Gilad Shalit
Mittwoch, 23. Juni 2010
In Paris haben sich am gestrigen Dienstag 10.000 Menschen versammelt, um dem vierten Jahrestag der Entführung von Gilad Schalit zu gedenken. Die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo lies den Beschluss des Stadtrates verkünden, Schalit, der auch die französische Nationalität besitzt, die Ehrenbürgerschaft der Stadt zu verleihen. In New York drehten derweil Unterstützer Israels den Spieß um den anti-Israel Flotten-Wahn um: Segeln für die Freilassung von Schalit ist hier das Motto. Die „wahre Freiheit“-Flotte wird am Donnerstag mit mindestens vier Booten von Manhattans Pier auslaufen.
Israel stärkt Präsenz im Weltraum
Mittwoch, 23. Juni 2010
Am Dienstag lancierte das israelische Verteidigungsministerium einen weiteren Spionagesatelliten im Weltraum, der die Möglichkeiten des israelischen Geheimdienstes verbessern wird. Dieser neueste Satellit, Ofek 9, der eine höhere Auflösung bringen soll, wird der sechste sein, den man einsetzt. Dabei soll er voraussichtlich an die Bemühungen der Aufklärung im Bezug auf Iran und andere Staaten dieser Region anknüpfen.
Barak fordert Aufschiebung der UN-Untersuchung
Dienstag, 22. Juni 2010
Israels Verteidigungsminister Barak forderte am Montag in New York UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon auf, die Pläne einer unabhängigen Untersuchung des israelischen Einsatzes auf der Gaza Hilfsflotte letzten Monat, bei der neun türkische Aktivisten getötet wurden, noch zurückzuhalten. Laut Barak sollten die UN-Ermittlungen so lange auf Eis gelegt werden, solange neue Flottillen sich auf den Versuch, die Gaza-Blockade zu durchbrechen, vorbereiten. Barak zufolge sei das von Israel etablierte fünfköpfige Gremium, darunter zwei ausländische Ermittler, völlig ausreichend um eine unabhängige, zuverlässige und glaubwürdige Untersuchung durchzuführen.
Hitzewelle überrollt Israel
Dienstag, 22. Juni 2010
Am Montag sind die Temperaturen in ganz Israel auf Rekordniveau geklettert. Bei einer eigentlich durchschnittlichen Jahreshöchsttemperatur von 39° wurden in Eilat gestern stellenweise bis zu 50° Celsius gemessen. Urlauber und Einwohner wurden gebeten, die Sonne zu meiden und ausreichend Wasser zu sich zu nehmen.
Drei Terrorzellen zerschlagen
Dienstag, 22. Juni 2010
Wie die Polizei jetzt für die Öffentlichkeit freigab, konnten in Ostjerusalem in den letzten Wochen Terroristen dreier verschiedener Terrorzellen festgenommen werden. Laut Angaben der Polizei gestanden die Verdächtigen, an einer Reihe von Terroraktivitäten in den letzten Monaten mitgewirkt zu haben.
Zürich: Kirchen setzen Zeichen für Schalit
Dienstag, 22. Juni 2010
Mindestens zwei größere Kirchen in Zürich wollen am Mittwochabend um 23 Uhr ihr Licht fünf bis zehn Minuten lang ausschalten. Damit soll an den von der Hamas entführten israelischen Soldaten Gilad Schalit erinnert werden, dessen fünftes Jahr in Gefangenschaft anbricht. Die Aktion wurde von mehreren jüdischen Organisationen in der Schweiz initiiert. Die Grossmünster und Fraumünster Kathedrale haben sich bereit erklärt, mit der jüdischen Initiative zu zusammenzuarbeiten.
Netanjahu verteidigt Blockadelockerung
Montag, 21. Juni 2010
Israels Premierminister Netanjahu hat die Entscheidung der Regierung, die Blockade des Gazastreifens zu lockern, in einer internen Rede verteidigt. Mit der Lockerung sei der Hamas der Wind aus den Segeln genommen worden, nun könne Israel nicht mehr dafür verantwortlich gemacht werden, dass die zivile Bevölkerung zu leiden habe, erklärte Netanjahu. Allerdings sei die Sicherheitsblockade verstärkt worden. Es sei “keine zivile Blockade sondern nur eine Sicherheitsblockade”.
Mehr Palästinenser wollen Friedensverhandlungen
Montag, 21. Juni 2010
Ein norwegisches Forschungsinstitut hat in einer Umfrage im sogenannten Westjordanland und im Gazastreifen herausgefunden, dass 73 Prozent der Palästinenser Friedensverhandlungen mit Israel unterstützen, allerdings sollte der Baustopp in jüdischen Siedlungen eine Vorbedingung der Gespräche sein. Das Fafo-Institut ermittelte desweiteren eine steigende Tendenz palästinensischer Abneigung in Hinblick auf die im Gazastreifen abgeschossen Raketen. Im Jahr 2009 waren 53 Prozent gegen die Raketen, im Jahr 2010 schon 61 Prozent.
Az-Zahar: Schießt Raketen aus Westjordanland auf Israel
Montag, 21. Juni 2010
Hamas-Terrorist Mahmud Az-Zahar rief Palästinenser dazu auf, aus den von der Palästinensischen Autonomiebehörde kontrollierten Gebieten in Judäa und Samaria Raketen auf israelische Städte abzufeuern. In einen Interview mit einer PA-Zeitung teilte Az-Zahar mit, die Hamas wünsche sich ein „Palästina, das frei von der wirtschaftlichen Knechtschaft Israels sei.
Weltweit größte Entsalzungsanlage genehmigt
Montag, 21. Juni 2010
Das Kabinett genehmigte am Sonntag den Bau der weltweit größten Wasseraufbereitungs- und Entsalzungsanlage. Die Anlage soll im Nachal Sorek Gebiet gebaut werden und wird 200 Millionen Kubikmeter Wasser pro Jahr verarbeiten. Das Werk wird die Produktion in ca. drei Jahren beginnen und soll anfangs 150 Millionen Kubikmeter Wasser pro Jahr verwerten.
13. Mecklenburgisches Israel-Seminar
Montag, 21. Juni 2010
Wollen Sie einmal eine Schabbatfeier miterleben? Jetzt können Sie es. Michael Schneider kommt speziell aus Jerusalem:
Vorträge von Michael Schneider - hier clicken.
13. Mecklenburgisches ISRAEL-SEMINAR vom 20. bis 27. Juni, im Christl. Gästehaus Beth Emmaus, U. Seppmann, Zum Trenntsee 2, D-19406 LOIZ, Tel.: 03847-311840; info@beth-emmaus.de
Hisbollah: Israel fürchtet Aktivistinnen
Sonntag, 20. Juni 2010
Eine große Gruppe libanesischer Frauen plant, per Schiff nach Gaza zu fahren, um medizinische Hilfsgüter zu überbringen. Ziel ist dabei auch, die jahrelange israelische Blockade des Gazastreifens zu durchbrechen. „Unsere einzigen Waffen sind der Glaube an die Jungfrau Maria und an die Menschlichkeit“, erklärte die Sprecherin Rima Farah.
Weiter Flüchtlingsstatus für libanesische Palästinenser
Sonntag, 20. Juni 2010
Das libanesische Parlament hat die Abstimmung über ein Gesetz verschoben, das den Nachkommen der vor 62 Jahren aus Israel geflohenen palästinensischen Arabern mehr zivile Rechte eingeräumt hätte. Mehr als 400.000 sogenannte Flüchtlinge leben im Libanon und dürfen dort weder wählen, noch bestimmte Berufe ergreifen. An ihrer Situation wurde bislang aus politischen Gründen nichts geändert. Ihr Flüchtlingsstatus wird hauptsächlich dazu benutzt, Israel unter Druck zu setzen.
Freilassung von Rajoub erwartet
Sonntag, 20. Juni 2010
Quellen der palästinensischen Autonomiebehörde ließen durchsickern, dass von Israel erwartet wird, Sheikh Naif Rajoub am Sonntag frei zu lassen. Rajoub, ein ehemaliger Minister für Waqf-Angelegenheiten in der ersten Hamas-Regierung und hochrangiges Hamas-Mitlglied des Parlaments der Palästinensischen Autonomiebehörde, wurde während einer Verhaftungswelle im Juni 2006, die Israel nach der Geiselnahme von Gilad Schalit durchführte, festgenommen.
Rishon Lezion Synagoge geschändet
Sonntag, 20. Juni 2010
In der zentralisraelischen Stadt Rishon Lezion haben in der Nacht von Samstag auf Sonntag Randalierer Hakenkreuze und anti-semitische Graffiti an die Wände der örtlichen Synagoge gesprüjt. Unter dem Graffiti fanden sich Sprüche wie: „ Juden, geht zurück nach Polen.“ Ein hoher Anteil der Mitglieder dieser Chabad Synagoge besteht aus Holocaustüberlebenden, teilten entsetzte Synagogenmitglieder den Medien mit.
Sondersendung zum Seekrieg vor Gaza auf Bibel TV!
Sonntag, 20. Juni 2010
Israel hat den internationalen Konvoi gestoppt, der die Seeblockade des Gazastreifens brechen wollte. Dabei kamen neun Menschen ums Leben. Israel wurde international gebrandmarkt für das angebliche „Massaker auf See“. Aber was passierte tatsächlich an jenem Morgen des 31. Mai? „Israel heute TV“ widmet dem brisanten Thema eine Sondersendung.

Sendezeiten der „Gaza-Flotte“-Sondersendung auf Bibel TV:
Sonntag, 20. Juni, 19.30 Uhr;
Donnerstag, 24. Juni, 9.30 Uhr
13. Mecklenburgisches Israel-Seminar
Sonntag, 20. Juni 2010
Wollen Sie einmal eine Schabbatfeier miterleben? Jetzt können Sie es. Michael Schneider kommt speziell aus Jerusalem:
Vorträge von Michael Schneider - hier clicken.
13. Mecklenburgisches ISRAEL-SEMINAR vom 20. bis 27. Juni, im Christl. Gästehaus Beth Emmaus, U. Seppmann, Zum Trenntsee 2, D-19406 LOIZ, Tel.: 03847-311840; info@beth-emmaus.de
Gazablockade soll gelockert werden
Freitag, 18. Juni 2010
Israels Sicherheitskabinett hat eine Auflockerung der Landblockade des palästinensischen Gazastreifens beschlossen. Einfuhr von Gütern für nicht militärische Projekte sollen unter internationaler Aufsicht erleichtert werden. Aus rechtsorientierten Kreisen im israelischen Parlament geht hervor, dass dies der Preis ist, mit dem Israel der Weltöffentlichkeit eine sogenannte Wiedergutmachung anbietet, nachdem Israel bei der Free-Gaza-Flotte die Welt verärgerte.
Absurde Forderungen an Israel
Freitag, 18. Juni 2010
Die Türkei droht jetzt, ihren Botschafter nicht mehr nach Israel zurückzuschicken, wenn Israel nicht allen Forderungen entgegenkommt. Der türkische Botschafter wurde infolge des Free-Gaza-Spektakels nach Ankara zurückgerufen. So besteht die Türkei zuerst auf eine öffentliche Entschuldigung seitens Israels für das Entern des Schiffes. Israel muss zudem für die Entschädigung aller verletzten Schiffpassanten und den Familiengehörigen der getöteten Passagiere aufkommen.
Jose Maria Aznar gibt Israel Rückendeckung
Freitag, 18. Juni 2010
"Sobald Israel in den Abgrund stürzt, werden wir alle in den Abgrund fallen", schrieb der frühere spanische Ministerpräsident Jose Maria Aznar (1996 bis 2004) in der Londoner Zeitschrift Times. "Israel allein zu lassen, zeigt uns wie tief wir in unserer Gesellschaft gefallen sind." Ferner kritisierte Jose Maria Aznar auch die Türkei.
Sondersendung zum Seekrieg vor Gaza auf Bibel TV!
Freitag, 18. Juni 2010
Israel hat den internationalen Konvoi gestoppt, der die Seeblockade des Gazastreifens brechen wollte. Dabei kamen neun Menschen ums Leben. Israel wurde international gebrandmarkt für das angebliche „Massaker auf See“. Aber was passierte tatsächlich an jenem Morgen des 31. Mai? „Israel heute TV“ widmet dem brisanten Thema eine Sondersendung.
Ludwig Schneiders Vorträge in Deutschland
Freitag, 18. Juni 2010
Ludwig Schneider spricht am

Samstag, den 19. Juni 2010 um 20.00 Uhr in 23564 Lübeck
FEG, Thomas-Mann-Str. 20
Han Kuo Oey, Tel.: 0160-6231574
Thema: „Israels aktuelle Lage im Licht der Bibel“
Neue Israelvorträge mit Michael Schneider
Freitag, 18. Juni 2010

Vorträge von Michael Schneider - hier klicken.
13. Mecklenburgisches ISRAEL-SEMINAR vom 20. bis 27. Juni
im Christl. Gästehaus Beth Emmaus in D-19406 LOIZ,
U. Seppmann Tel.: 03847-311840; info@beth-emmaus.de
Massendemonstration in Jerusalem
Donnerstag, 17. Juni 2010
In Israels Hauptstadt wird heute eine Massendemonstration ultra-orthodoxer Juden erwartet, im Stadtzentrum wurden dafür etliche Straßen gesperrt. Die Proteste der Haredim richten sich gegen eine richterliche Anordnung für Eltern der Siedlung Emanuel, die ihre Töchter nicht mehr zur Schule schicken. Sie geben als Grund an, dass sie ihre aschkenasischen Kinder im Sinne ihres eigenen religiösen Verständnisses unterrichtet sehen wollen.
Hamas nutzt Zement für sich
Donnerstag, 17. Juni 2010
Das Geheimdienst- und Terrorismusinformations-Zentrum Malam meldete, dass die Hamas im Gazastreifen Zement für militärische Zwecke verwende. Nach außen beschwere sich die Hamas über den Mangel an Zement. Israel unterbindet die Einfuhr aus guten Gründen. Malam erklärte, dass die Hamas damit einmal mehr ihre Strategie unter Beweis stelle, die militärische Aufrüstung über die Nöte der Bevölkerung zu stellen.
Mehr illegale Einwanderer
Donnerstag, 17. Juni 2010
Die Zahl illegaler Grenzüberschreiter ist stark gestiegen. Die israelische Immigrationsbehörde veröffentlichte gestern Daten, die belegen, dass im Mai 2010 an der ägyptischen Grenze 1110 Menschen illegal nach Israel kamen. Im Mai 2009 waren es nur 350 gewesen. Schätzungen zufolge leben 25.000 Illegale in Israel.
Brand in Jerusalem blockiert Stadteinfahrt
Donnerstag, 17. Juni 2010
Gestern kam es aufgrund eines Feuers und der daraus resultierenden starken Rauchentwicklung zu einer enormen Verkehrsbehinderung an der Hauptstadteinfahrt Jerusalems. Es brannten 40.000 qm Wald im Lifta Tal nieder. Augenzeugen berichteten, dass Feuer gleichzeitig an verschiedenen Stellen ausbrachen, weshalb einige auch von Brandstiftung ausgehen. Es handelt sich um das vierte Großfeuer innerhalb einer Woche in Jerusalem.
Wachsendes Interesse an Jeschua (Jesus)
Donnerstag, 17. Juni 2010
Der messiansche Dienst “Revive Israel” mit Sitz nahe Jerusalem hat berichtet, dass es in den Reihen säkularer und sogar religiöser Juden immer mehr Menschen gibt, die sich für die Person und den Dienst Jesu interessieren. Erst kürzlich habe eine Gruppe von 40 jungen israelischen Studenten die Büros der Organisation besucht und habe nach Jesus und dem Neuen Testament gefragt.
Sondersendung zum Seekrieg vor Gaza auf Bibel TV!
Donnerstag, 17. Juni 2010
Israel hat den internationalen Konvoi gestoppt, der die Seeblockade des Gazastreifens brechen wollte. Dabei kamen neun Menschen ums Leben. Israel wurde international gebrandmarkt für das angebliche „Massaker auf See“. Aber was passierte tatsächlich an jenem Morgen des 31. Mai? „Israel heute TV“ widmet dem brisanten Thema eine Sondersendung.
Ludwig Schneiders Vorträge in Deutschland
Donnerstag, 17. Juni 2010
Ludwig Schneider spricht am

Donnerstag, den 17. Juni 2010 um 19:30 Uhr in 44627 Herne-Sodingen
Evang. Stadtmission, Sodinger Str. 142 (Markuskirche)
N. Langenberg, Tel.: 02323-961396
Thema: „Warum ist Israel heute so wichtig für Christen?“

Samstag, den 19. Juni 2010 um 20.00 Uhr in 23564 Lübeck
FEG, Thomas-Mann-Str. 20
Han Kuo Oey, Tel.: 0160-6231574
Thema: „Israels aktuelle Lage im Licht der Bibel“
Neue Israelvorträge mit Michael Schneider
Donnerstag, 17. Juni 2010

Vorträge von Michael Schneider - hier klicken.
13. Mecklenburgisches ISRAEL-SEMINAR vom 20. bis 27. Juni
im Christl. Gästehaus Beth Emmaus in D-19406 LOIZ,
U. Seppmann Tel.: 03847-311840; info@beth-emmaus.de
Türkei erwägt Sanktionen gegen Israel
Mittwoch, 16. Juni 2010
Hochrangige Staatsbeamte der Türkei haben sich am Montag versammelt, um über mögliche Sanktionen gegen Israel zu beraten. Die Vorschläge reichten von einer Reduzierung diplomatischer Beziehungen, wie den Abzug des Botschafters, über eine Verweigerung von Visa für Israelis bis zu einem völligen Bruch der diplomatischen Beziehungen beider Länder. Die Türkei erwägt desweiteren, israelische Handelsschiffe nicht mehr in türkischen Häfen andocken zu lassen und israelische Teams bei Sportveranstaltungen im Land auszugrenzen sowie einen akademischen Boykott Israels durchzuziehen.
Armee fängt Eindringlinge ab
Mittwoch, 16. Juni 2010
Die israelische Armee hat am Morgen eine Gruppe von 11 bewaffneten Eindringlingen an der Grenze zu Ägypten rund 40 Kilometer nördlich von Eilat abgefangen. Nach mehreren Warnungen eröffneten die Soldaten das Feuer, dabei kam einer der Eindringlinge um, die restlichen Männer warfen ihre Waffen weg und flohen. Dabei wurden auch Säcke zurückgelassen, deren Inhalt die Armee zur Zeit noch untersucht.
Frankreich: Hamas-TV-Sender wird nicht mehr ausgestrahlt
Mittwoch, 16. Juni 2010
Zwei große europäische Satellitenbetreiber haben das von der Hamas kontrollierte Al Aksa TV aus ihrem Angebot genommen. Die beiden französischen Anbieter Eutelsat und Norsat erklärten, die Hamas benutze den Sender, um Hass gegen Juden zu verbreiten. Der Direktor von Al Aksa TV, Mohammed Thuraya, sagte, er sei über Nacht von der Entscheidung der Firma Norsat unterrichtet worden. Nach seinen Angaben verliere der Sender mit dieser Entscheidung 70 Prozent seiner Zuschauer in Europa und Nordafrika.
Jerusalem: Alle Schienen gelegt
Mittwoch, 16. Juni 2010
In Jerusalem konnte jetzt ein weitere Bauphase erfolgreich beendet werden: Alle Schienen der geplanten hochmodernen Straßenbahn wurden verlegt. Bislang gab es auf den bereits fertiggestellten Teilabschnitten Testfahrten. In die Kritik gekommen war das Projekt durch erhebliche zeitliche Verzögerungen und die damit verbundenen Kosten und Verkehrsbehinderungen in der Stadt.
Kauft Hamas Land in Jerusalem?
Mittwoch, 16. Juni 2010
Yuval Diskin, der Leiter des israelischen Inlandsgeheimdienstes, warnte gestern, dass die Hamas in Jerusalem versuche, Land und Häuser zu kaufen. Vor dem Knessetkomitee für Auslands- und Verteidigungsangelegenheiten sagte Diskin: „Die Hamas wetteifert mit der palästinensischen Autonomiebehörde und der Islamischen Bewegung um Einfluss in Jerusalem.“
Ludwig Schneiders Vorträge in Deutschland
Mittwoch, 16. Juni 2010
Ludwig Schneider spricht am
Mittwoch, den 16. Juni 2010 um 19:30 Uhr in 57299 Burbach-Holzhausen
EfG. Baptistengemeinde, Zum großen Stein 16
H. Just, Tel.: 02736-3444;
Thema: „Wie jüdisch waren die ersten Christen?“
Auch Sie sollten hören was gerade – politisch und biblisch – in Israel Sache ist!
Mittwoch, 16. Juni 2010
Wollen Sie einmal eine Schabbatfeier miterleben? Jetzt können Sie es. Michael Schneider kommt speziell aus Jerusalem:
Vorträge von Michael Schneider - hier klicken.
13. Mecklenburgisches ISRAEL-SEMINAR vom 20. bis 27. Juni, im Christl. Gästehaus Beth Emmaus, U. Seppmann, Zum Trenntsee 2, D-19406 LOIZ, Tel.: 03847-311840; info@beth-emmaus.de
Neue Gaza-Flottillen: Israel bittet EU um Hilfe
Dienstag, 15. Juni 2010
Immer mehr “Hilfsschiffe” machen sich auf den Weg, um die Gazablockade zu durchbrechen. Israel hat sich jetzt mit der Bitte um Unterstützung an die EU-Staaten gewandt und diese Länder gebeten, solche Flottillen nicht mehr auslaufen zu lassen. Die Hamas kündigte an, dass bis Oktober zehn Flottillen geplant seien. Ein Boot aus dem Libanon befindet sich gerade auf See und soll in Kürze ankommen, zwei weitere aus Iran sind mit Unterstützung des Regimes in Teheran noch unterwegs.
EU fordert Aufhebung der Gazablockade
Dienstag, 15. Juni 2010
Das Komitee für Auslandsangelegenheiten der Europäischen Union hat eine bedingungslose Aufhebung der Gazablockade gefordert, damit noch mehr Hilfsgüter eingeführt werden können. Das Komitee nannte die Blockade „unakzeptabel“ und erklärte, „die Situation in Gaza könne so nicht weitergehen“. Delegierte aus den 27 EU-Mitgliedsstaaten trafen sich gestern eigens in Luxemburg, um Wege zu finden, wie sie dabei helfen könnten, die Gazaübergänge mit zu beaufsichtigen.
Befreit Gilad Schalit
Dienstag, 15. Juni 2010
Die Eltern des entführten israelischen Soldaten Gilad Schalit trauen der israelischen Regierung nicht mehr, dass diese genug für die Befreiung ihres Sohnes unternimmt, der bereits vier Jahre in Gefangenschaft ist und das ohne jeglichen Besuch des Roten Kreuzes, so wie es den palästinensischen Gefangenen in Israel zusteht. Am 27. Juni werden sie ihre Ortschaft Mitzpe Hila in Galiläa verlassen und zu Fuß gen Jerusalem pilgern. „Wir werden ohne unseren Sohn Gilad nicht mehr nach Hause kehren“, sagte Vater Noam Schalit.
Waldbrand in Jerusalem
Dienstag, 15. Juni 2010
Im Umkreis von Jerusalem, in der Nähe von Kibbuz Ramat Rachel, sind in den letzten Tagen wieder 10.000 qm Wald verbrannt. Dies passiert oft aufgrund der unerträglichen Hitze und des Windes in dieser Gegend.
Kassam-Rakete explodiert
Dienstag, 15. Juni 2010
Gestern Abend ist nach anderthalb Wochen relativer Ruhe wieder eine Kassam-Rakete aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert worden. Die Rakete explodierte auf offenem Feld in der Eshkol Region im westlichen Negev. Es gab keine Verletzten.
Vorträge in Deutschland
Dienstag, 15. Juni 2010
Ludwig Schneider spricht am
Dienstag, den 15. Juni 2010 um 19 Uhr in 52349 Düren
Ev.Baptisten Brüdergemeinde, Paradiesbenden 1
V. Kleer, Tel.: 0176-63284985
Thema: „Die 2000-jährige Geschichte der Judenchristen im Wandel der Zeit“
Hören Sie was gerade – politisch und biblisch – in Israel Sache ist!
Dienstag, 15. Juni 2010
Wollen Sie einmal eine Schabbatfeier miterleben? Jetzt können Sie es. Michael Schneider kommt speziell aus Jerusalem:
Vorträge von Michael Schneider - hier clicken.
13. Mecklenburgisches ISRAEL-SEMINAR vom 20. bis 27. Juni, im Christl. Gästehaus Beth Emmaus, U. Seppmann, Zum Trenntsee 2, D-19406 LOIZ, Tel.: 03847-311840; info@beth-emmaus.de
Terroranschlag: Ein Polizist getötet, 3 weitere verletzt
Montag, 14. Juni 2010
Bei einem Terroranschlag heute morgen nahe der jüdischen Ortschaft Beit Hagai im sogenannten Westjordanland sind vier Polizisten zum Teil schwer verletzt worden, einer der Sicherheitsbeamten erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen. Die Polizisten waren auf dem Weg von Hebron nach Beerscheva, als sie von Palästinensern beschossen wurden. Israelische Behörden gerieten derweil unter Kritik, weil an dieser Stelle erst vor drei Wochen ein Checkposten entfernt worden war.
Netanjahu: Komitee wird Wahrheit ans Licht bringen
Montag, 14. Juni 2010
Israels Premierminister Netanjahu hat ein Kabinetsmeeting einberufen, um über das von der Türkei initiierte Komitee zu beraten, das die Vorfälle der Gaza-Flottille untersuchen soll. Netanjahu sagte, er sei überzeugt davon, dass die vom Komitee vorgebrachten Fakten beweisen werden, dass Israels Ziel einzig in der Selbstverteidigung lag.
Holocaust-Bildungskonferenz in Jerusalem
Montag, 14. Juni 2010
200 Menschen aus 40 Ländern kamen am Wochenende zur 7. Internationalen Konferenz für die Bildung über und Erinnerung an den Holocaust in der Jerusalemer Holocaustgedenkstätte Yad Vashem. Die türkische Delegation sagte ihre Teilnahme aufgrund der Ereignisse um die Gaza-Flottilla ab.
800 besuchen Josefsgrab
Montag, 14. Juni 2010
Gestern Nacht haben 800 jüdische Menschen das Grab Josefs in Nablus (Schechem) besucht. Das Event wurde in Koordination mit den israelischen Sicherheitskräften durchgeführt. Juden ist es nur nachts erlaubt, diese Stätte zu besuchen, und dann auch nur unter der Kontrolle der israelischen Armee.
Vorträge in Deutschland
Montag, 14. Juni 2010
Ludwig Schneider spricht am Montag, den 14. Juni 2010 um 19 Uhr in 58509 Lüdenscheid Evang. Gemeindezentrum Lösenbach, Schubertstr. 3
A. Grafe, Tel.: 0170-4748074
Thema: „Israels aktuelle Lage im Licht der Bibel“
Gaza zwischen Blockade und Wohlergehen
Sonntag, 13. Juni 2010
Vor der Weltöffentlichkeit wird Israel für eine humanitäre Krise im palästinensischen Gazastreifen gekreuzigt, obwohl Israel trotz der Blockade die Grundversorgung der 1,6 Millionen Menschen weitgehend sicherstellt. In Zusammenarbeit mit den palästinensischen Behörden berechnet Israel, wie viele Grundnahrungsmittel täglich nach Gaza gelangen müssen, um den Kalorienbedarf der Bevölkerung zu decken. Die israelischen Behörden führen als Grundlage für ihre Entscheidung, welche Güter in den Gazastreifen kommen, drei Prinzipien an: „Kein Wohlstand, keine wirtschaftliche Entwicklung, aber auch keine humanitäre- und Hungerkrise.“
Hilfsgüter für den Gazastreifen
Sonntag, 13. Juni 2010
Im ersten Vierteljahr 2010 belieferte Israel gemäß Angaben des israelischen Koordinationsbüros den Gazastreifen mit 95.000 Tonnen Hilfs- und Nahrungsmittel, davon 48.000 Tonnen an Nahrungsprodukten, 40.000 Weizen, 2.760 Tonnen Reis, 2.000 Tonnen Kleider und Schuhe und 553 Tonnen Milchpulver und Babynahrung. Aus dem UNO Report vom Mai 2010 geht hervor, dass 10% der Elektrizität im Gazastreifen von Ägypten kommt und 18% in Gaza produziert wird. Dreiviertel der Elektrizität (72%) kommt trotz Blockade von Israel.
Waffen, Waffen und nochmals Waffen
Sonntag, 13. Juni 2010
„Die Welt hat noch nie so viel Geld für Waffen ausgegeben wie im Jahr 2009.“ Dies veröffentlichte das Stockholmer Friedensforschungsinstitut (SIPRI) in seinem jüngsten Bericht. 1,5 Billionen US-Dollar wurden im letzten Jahr gemäß SIPRI für Waffenherstellungen und Sicherheit ausgegeben, 5,9% mehr als im Jahr 2008. Also stimmt es, wenn man sagt, dass diejenigen, die Frieden wollen, sich auf einen Krieg vorbereiten. An erster Stelle steht die USA mit 600 Mrd. US-Dollar.
Youtube gegen Israels Lied "We con the world"
Sonntag, 13. Juni 2010
Die Parodie „We con the World – Wir belügen die Welt“ der israelischen Gruppe www.latma.co.il wurde nach knapp zwei Wochen von Youtube mit der Begründung die „Herstellerrechte seien übergangen worden“, abgesetzt. Knapp drei Millionen Menschen haben die vom bekannten Lied von Michael Jackson und Lionel Richie (1985) „We are the world“ abgeleitete Parodie auf der internationalen Videoseite angesehen, in dem der berühmte Song mit aktuellen Worten über das Marmara Spektakel die Seite Israels darstellte.
Vorträge in Deutschland
Sonntag, 13. Juni 2010
Ludwig Schneider spricht am Sonntag, den 13. Juni 2010 in 31515 Wunstorf
EfG und NAK, Hagenburgerstr. 14
G. Kanthak, Tel.: 05723-747945
Thema: „Warum ist Israel heute so wichtig für Christen?“
Hören auch Sie was gerade – politisch und biblisch – in Israel Sache ist!
Sonntag, 13. Juni 2010
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13. Mecklenburgisches ISRAEL-SEMINAR vom 20. bis 27. Juni, im Christl. Gästehaus Beth Emmaus, U. Seppmann, Zum Trenntsee 2, D-19406 LOIZ, Tel.: 03847-311840; info@beth-emmaus.de
Klarstellung aus dem Büro des Präsidenten
Freitag, 11. Juni 2010
Der AFP-Nachrichtendienst hatte gestern eine Nachricht veröffentlicht, in der behauptet wurde, dass die Korea-Universität eine Zeremonie bei der Israels Präsident Peres die Ehrendoktorwürde erhalten sollte, abgesagt hätte. Aus dem Büro von Präsident Peres in Jerusalem wurde mitgeteilt, dass sich das Büro aus eigener Initiative an die Universität gewandt hätte, um mitzuteilen, dass Peres leider nicht an der Zeremonie teilnehmen kann, da er schon eine andere Verpflichtung für eine Ansprach vor einer speziellen Konferenz vor koreanischen und israelischen Geschäftsleuten habe. Die Universität bedankte sich für die Aufmerksamkeit der Israelis rechtzeitig darüber informiert worden zu sein.
Zahl der Terrorangriffe im Mai deutlich gestiegen
Freitag, 11. Juni 2010
Im Mai 2010 wurden 63 Terrorangriffe auf Israel und Israelis verzeichnet, gegenüber 56 im April. Speziell ist der Anstieg von Angriffen aus dem Gazastreifen zu sehen. Auch in der Gegend um Jerusalem mehrten sich die Angriffe mit Steinewerfen auf Autos etc. von 6 im April auf 14 im Mai. Demgegenüber ist die Zahl der Angriffe in Judäa und Samaria am sinken, 17 im Mai und 25 im April. Die Zahl der Terrorangriffe in Judäa und Samaria war im Mai auf dem Tiefstand seit Beginn von 2010.
3000 Jahre alte Bienen
Freitag, 11. Juni 2010
Eine weitere Untersuchung der vor einiger Zeit in Tel Rehov im Jordantal gefundenen antiken Bienenstöcke ergab, dass deren Alter etwa 3000 Jahre ist. Man fand in den Bienenstöcken Überreste von Honigbienen, einschließlich Arbeiterbienen, Dronen, Puppen und Larven. Mit einem Hochresolutionsmikroskop wurden die Körper der Bienen untersucht. Die Forscher fanden heraus dass deren Beine und Flügel darauf hinweisen, dass sie den Bienen die heute in der Türkei zu finden sind ähnlicher sind, als denen die es heute in Israel gibt. Mehr dazu in einer Ausgabe von israel heute.
Nasrallah hat Angst – Besuch in der Türkei in Frage
Freitag, 11. Juni 2010
Erdogan, der Ministerpräsident der Türkei, hat den Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah zu einem offiziellen Besuch in Ankara eingeladen. Jedoch ist es in Frage gestellt ob Nasrallah dieser Einladung Folge leistet, da er Angst hat, dass er unterwegs von Israel abgeschossen werden könnte, wenn er sich aus seinen Verstecken herauskommt, wo er sich seit dem Zweiten Libanonkrieg aufhält.
Pro-Israel-Kundgebung in Köln am Sonntag
Freitag, 11. Juni 2010
Am Sonntag, den 13. Juni 2010, um 14.00 Uhr, findet auf dem Roncalliplatz (vor dem Dom) in Köln eine zentrale Israel-Solidaritätskundgebung mit anschließendem friedlichen Demonstrationszug durch die Kölner Innenstadt statt.
Vorträge in Deutschland
Freitag, 11. Juni 2010
Ludwig Schneider spricht am Samstag, den 12. Juni 2010 in 39218 Schönebeck, . Diakonieverein Zedakah/Fr. Ev. Gemeinde, Beth Shalom, Reitbahnstr. 2c.
Tel.: 0171-7586901
Thema: Israels aktuelle Lage im Licht der Bibel
Auch Sie sollten hören was gerade – politisch und biblisch – in Israel Sache ist!
Freitag, 11. Juni 2010
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13. Mecklenburgisches ISRAEL-SEMINAR vom 20. bis 27. Juni, im Christl. Gästehaus Beth Emmaus, U. Seppmann, Zum Trenntsee 2, D-19406 LOIZ, Tel.: 03847-311840; info@beth-emmaus.de.
Schabbatlesungen und Kommentar
Freitag, 11. Juni 2010
„Korach“ 4. Mose 16,1 bis 18,32; Prophetenlesung: Jesaja 66,1-24

Kommentar:
Unsere Parascha, Schabbatlesung, berichtet von der Rebellion Korachs und seiner Rotte. Korach entstammte der levitischen Großfamilie Kehat. Zu ihm gehörten die bekannten Aufrührer Datan und Aviram, insgesamt waren es 250 namhafte Männer, die sich gegen Mose „erhoben“ (hebr. jakumu), indem sie seine und Aarons Autorität als erwählte Leviten in Zweifel zogen.
Unterstützung aus Ungarn
Donnerstag, 10. Juni 2010
Während Israel in der internationalen Arena immer weiter angeklagt wird, kam eine kleine Stimme der Unterstützung aus Ungarn. Eine Delegation von öffentlichen Beamten der Stadt Nyireghyhaza („Birkenkirche") traf am 8. Juni in der Schwesterstadt Kiriat Motzkin im Norden Israels ein. Der Vizebürgermeister der Stadt, Laszlo Nagy, überreichte dem Bürgermeister der israelischen Stadt Haim Tzuri eine Petition, die von mehr als 500 Ungaren unterzeichnet worden war, die den Kampf Israels gegen den Terror unterstützen.
Hamas könnte die Blockade sofort beenden
Donnerstag, 10. Juni 2010
Der Mehrheitsführer des US-Repräsentantenhauses, Steny Hoyer, gab diese Woche eine Mitteilung heraus, in der die Welt daran erinnert wird, dass die israelische Blockade des Gazastreifens sofort beendet werden könnte, wenn nur die Hamas einige einfache Schritte unternehmen würde, die von Israel und der westlichen Welt annehmbar sind. „Laßt uns einmal klarstellen, die Hamas müsste nur Israels Existenzrecht anerkennen, der Gewalt gegen Israel absagen und Gilad Shalit freilassen.“
Zum Frieden bereit
Donnerstag, 10. Juni 2010
In einem Interview mit den Israel National News sagte Shlomo Buchbut, der Bürgermeister und Vorsitzende des Lokalrates von Maalot Tarshiha (einer jüdisch-arabischen Kleinstadt im Norden), dass er noch immer an jüdisch-arabische Koexistenz glaubt, trotz der Ereignisse der letzten Zeit. „Wir können diese Tür nicht einfach zuschlagen, denn nicht alle israelischen Araber sind islamische Extremisten. Viele von ihnen möchten mit uns in Koexistenz leben.
Angriffe auf israelische Webseiten um 2000 % gestiegen
Donnerstag, 10. Juni 2010
In den ersten Tagen nach den Ereignissen mit der Gazaflotille konnte ein 2000-prozentiger Anstieg von Angriffen auf pro-israelische und Regierungswebseiten verzeichnet werden. Die meisten Cyberangriffe stammten aus der Türkei und von Palästinensern.
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Donnerstag, 10. Juni 2010
Wollen Sie einmal eine Schabbatfeier miterleben? Jetzt können Sie es. Michael Schneider kommt speziell aus Jerusalem.
Vorträge von Michael Schneider - hier clicken. Kommen Sie zum 13. Mecklenburgischen ISRAEL-SEMINAR vom 20. bis 27. Juni, im Christl. Gästehaus Beth Emmaus, U. Seppmann, Zum Trenntsee 2, D-19406 LOIZ, Tel.: 03847-311840; info@beth-emmaus.de.

Vom 20.-21.06. mit Ludwig Schneider über Thema: „Das Geheimnis der Zahl 13 in Bibel und Judentum”
Pro-Israel in Köln am Sonntag
Donnerstag, 10. Juni 2010
Am Sonntag, den 13. Juni 2010, um 14.00 Uhr, findet auf dem Roncalliplatz (vor dem Dom) in Köln eine zentrale Israel-Solidaritätskundgebung mit anschließendem friedlichen Demonstrationszug durch die Kölner Innenstadt statt. Dank der Unterstützung der Frankfurter Jüdischen Gemeinde wird es auch Busse von Frankfurt aus geben. Interessierte sollen sich bitte schnellstmöglich an die Gemeinde, unter mailto@jg-ffm.de wenden. Wir wollen damit ein Zeichen für unsere Verbundenheit mit dem Staate Israel setzen und gegen die weltweite Vorveruteilung und Delegitimierung seiner Rechte protestieren. Israel steht nicht alleine!
Keine direkten Verhandlungen ohne Fortschritt bei indirekten Gesprächen
Mittwoch, 9. Juni 2010
Aus der Palästinensischen Autonomiebehörde wurde gestern mitgeteilt, dass man nicht direkten Verhandlungen mit Israel zustimmen werde, solange die indirekten Gespräche, die im vorigen Monat begannen, keine Früchte tragen. Diese Mitteilung kam kurz vor dem geplanten Besuch von PA-Präsident Abbas in Washington. Es wird ein Treffen mit Obama stattfinden, bei dem der Status der Friedensgespräche und die neuesten Entwicklungen in der Region diskutiert werden.
Tali Fahima trat zum Islam über
Mittwoch, 9. Juni 2010
Gestern wurde aus arabischen Kreisen gemeldet, dass die als linksextrem bekannte jüdische Israelin Tali Fahima in einer Moschee in Umm el-Fahem zum Islam übergetreten ist. Der Webseite der Islamischen Bewegung sagte sie, dass der Führer der Bewegung, Scheich Raed Salah, einen tiefen Eindruck auf sie gemacht habe, als sie ihn zum ersten Mal gesehen hat. „Er sprach nicht mit mir aber sein Gesichtsausdruck und seine Bescheidenheit riefen mich zum Islam“, so Fahima. Scheich Raed Salah hatte vor mehr als einer Woche Haßtiraden gegen Juden und Israel auf dem „Hilfschiff“ Mavi Marmara gehalten.
46 Verletzte bei Zusammenstoß in Beth El
Mittwoch, 9. Juni 2010
Gestern kamen Polizeitruppen in die jüdische Ortschaft Beth El in Samaria, um zwei Hütten, die während des Baustopps errichtet worden waren, einzureißen. Als bekannt wurde, dass die Polizei auf dem Weg war, stürmten die Jeschiwa-Studenten heraus, um den Abriß zu verhindern, wobei es zu schweren Zusammenstößen kam. Acht Polizisten und 38 Siedler wurden leicht verletzt und neun Siedler festgenommmen.
Mai – Rekordmonat im Tourismus
Mittwoch, 9. Juni 2010
Entsprechend neuesten Angaben des Zentralamts für Statistik in Israel war der vergangene Monat ein Rekordmonat für den Tourismus nach Israel. Gegenüber dem Mai 2009 konnte ein Anstieg um 33% verzeichnet werden. Insgesamt kamen 309.000 Touristen nach Israel.
Vorträge in Deutschland
Mittwoch, 9. Juni 2010
Ludwig Schneider spricht am Samstag, den 12. Juni 2010 in 39218 Schönebeck, Diakonieverein Zedakah/Fr. Ev. Gemeinde, Beth Shalom, Reitbahnstr. 2c.
Tel.:0171-7586901
Thema: Israels aktuelle Lage im Licht der Bibel
Wieder einmal Bilderfälschung bei Reuters
Dienstag, 8. Juni 2010
Wie schon im Zweiten Libanonkrieg 2006 die Fälschung eines Fotos für Aufruhr sorgte, kam gestern der Nachrichtendienst Reuters erneut in die Schlagzeilen: zwei Bilder die von der türkischen Zeitung Hürriyet herstammen, wurden erneut zurechtgeschnitten in das Online-Archiv gestellt. Aufmerksame Blogleser informierten sofort darüber, denn die Fotobearbeiter hatten in einem Bild ein Messer in der Hand eines Aktivisten an Bord der Mavi Marmara weggeschnitten und in einem anderen Bild ein weiteres Messer sowie einen großen Blutfleck auf dem Geländer im Inneren des Schiffes. Link zu dem Blog mit Bilderbeweis.
Ehemaliger Oberrabbiner Elijahu verstorben
Dienstag, 8. Juni 2010
Gestern nachmittag verstarb der ehemalige sefardische Oberrabbiner Israels, Rabbi Mordechai Elijahu, nach langer Krankheit. Er wurde noch gestern Abend in Jerusalem beigesetzt. Er war einer der anerkanntesten heutigen Torahgelehrten und geistlicher Führer der nationalreligiösen und zionistischen Juden in Israel. Viele Menschen kamen zu den Sprechstunden um seinen Ratschlag und Segen in den verschiedensten Angelegenheiten zu erhalten.
Palästinenser: Es herrscht kein Hunger im Gazastreifen
Dienstag, 8. Juni 2010
„Es gibt keine Hungersnot im Gazastreifen, niemand ist an Hunger gestorben“, so Khalil Hamada, ein Beamter des Justizministeriums der Hamas in diesem Gebiet. Im ersten Quartal von 2010 wurden 94.500 Tonnen Güter über die Grenze gebracht. Das beinhaltet 40.000 Tonnen Weizen was sich in 53 Millionen Brote umrechnen läßt, 2.760 Tonnen Reis (69 Mio. Portionen) und 1.987 Tonnen Kleidungsstücke (steht 3,6 Mio Paaren Jeans gleich) sowie 553 Tonnen Milchpulver und Babynahrung, so das israelische Außenministerium.
Terroristen wollten in Tauchanzügen nach Israel
Dienstag, 8. Juni 2010
Ein Terrorangriff konnte am Sonntagabend knapp verhindert werden, als Soldaten eine Terrorzelle entdeckten, die sich im Mittelmeer in der Nähe des Gaza-Flüsschens befand. Diese Terroristen begannen auf die Soldaten zu schießen und wurden beim Feuerwechsel getötet. Sie trugen Tauchanzüge und wollten auf dem Wasserweg nach Israel eindringen.
Internet-Petition für Ausschluß aus dem Bundestag
Dienstag, 8. Juni 2010
Im Internet gibt es seit einigen Tagen eine Petition, die dazu aufruft, die Bundestagsabgeordneten Annette Groth und Inge Höger aus dem Bundestag auszuschließen. Die beiden hatten sich aktiv an der Aktion „Free Gaza“ beteiligt, sie waren mit auf dem Schiff Mavi Marmara. Petition zum Ausschluß aus dem Bundestag.
Dayan: Türkische Kriegsschiffe bedeuten Kriegsakt
Montag, 7. Juni 2010
Uzi Dayan, der ehemalige Vizegeneralstabschef sagte heute im Militärradio, dass Israel der Türkei eine klare und unmissverständliche Botschaft senden müsse, sollten türkische Kriegsschiffe eine nächste Gaza-Flotille begleiten. Dieser Schritt würde seitens Israel als ein Kriegsakt angesehen werden. Und sollte der türkische Ministerpräsident sich dieser Flotte anschließen, würden wir klarmachen, dass dies ein Akt des Krieges ist und dass wir dieses Schiff nicht stürmen sondern versenken werden.
Israelische Flotille für Gilad Schalit-Kampagne
Montag, 7. Juni 2010
Heute früh verließ eine israelische Flotille aus etlichen Jachten die Marina in Herzlia nach einer Kundgebung, bei der die Hebung des Embargos auf den entführten Soldaten Gilad Schalit gefordert wurde. Die internationale Völkergemeinde wurde aufgerufen, Gilad Schalit nicht zu diskriminieren und sich für ihn und seine Situation einzusetzen, genauso wie sie sich um das Wohlergehen der Einwohner des Gazastreifens sorgen.
3500 Jahren alte Artifakte gefunden
Montag, 7. Juni 2010
In einer natürlichen Höhle in einem Felsen, die bei einer Ausgrabung der IAA (Altertumsbehörde) im Norden Israels vor der Verlegung einer Gas-Pipeline zum Vorschein kam, fanden die Forscher mehr als 100 intakte Kultgegenstände und andere außergewöhnliche Artifakte, die etwa 3500 Jahre alt sind. Eine Schicht nach der anderen von säuberlich aufgestapelten Fundstücken wurde freigelegt. Die Archäologen glaubten ihren Augen nicht zu trauen, als sie immer und immer mehr Gegenstände fanden, bis sie schließlich auf Felsen stießen. Mehr dazu in einer der nächsten Ausgaben von israel heute.
Fotos von an Bord entführten Soldaten
Sonntag, 6. Juni 2010
Die türkische Tageszeitung Hurriyet veröffentlichte heute Fotos von israelischen Kommandosoldaten, die auf dem Schiff Mavi Marmara gelandet waren und von den "Friedensaktivisten" mit Gewalt in den Bauch des Schiffes gezerrt und geschlagen wurden. Das Militär hatte nach der Landung des Schiffes im Hafen von Ashdod versucht alles Film- und Fotomaterial sicherzustellen aber anscheinend sind diese Bilder durchgerutscht.
Rakete bei Ashkelon eingeschlagen
Sonntag, 6. Juni 2010
Gestern früh ist eine Kassam-Rakete aus dem Gazastreifen bei Ashkelon eingeschlagen, jedoch ohne Schaden anzurichten. Dies war bereits die dritte Rakete innerhalb der letzten sechs Tage. Als Reaktion auf den Raketenbeschuss griff die israelische Armee eine Terrorzelle an, die sich an Raketenabschußrampen zuschaffen machte.
100-Jährige nach Israel ausgewandert
Sonntag, 6. Juni 2010
Am Donnerstag kam ein weiteres Flugzeug mit Einwanderern in Tel Aviv an. Der Star dieses Fluges war die 100-jährige Sabine Wistrich, die gestern ihren Geburtstag im Beisein des britischen Botschafters in Israel, Tom Philips, Paula Edelstein, der Mitvorsitzenden des Einwandererkomitees der Jewish Agency und Eres Halfon, dem Mitvorsitzenden der Einwanderungsorganisation Nefesh B´Nefesh feierte. Sie erhielt ein persönliches Glückwunschtelegramm von der britischen Königin Elisabeth.
Israelis demonstrierten gegen „Besatzung“
Sonntag, 6. Juni 2010
Tausende linksorientierte Israelis demonstrierten gestern Abend in Tel Aviv gegen die 43 Jahre anhaltende „Besatzung“ der Westbank durch das Militär sowie gegen die israelische Regierung. Die Demonstranten marschierten vom Rabin-Platz zum Tel Aviv Museum, wo Ansprachen gehalten wurden. Die Demo verlief unter dem Motto „Die Regierung will uns alle ertränken“. Der Protest war ursprünglich nur gegen die "Besatzung" geplant, wegen der Vorfälle um die Mavi Marmara-Flotille wurde die Demonstration aber erweitert, und so gegen die Politik gegenüber dem Gazastreifen und dessen Bevölkerung protestiert.
„Rachel Corrie“ friedlich übernommen
Sonntag, 6. Juni 2010
Das aus Malta kommende Hilfsschiff „Rachel Corrie“ mit irischen Friedensaktivisten einschließlich der Nobelpreisträgerin Mairead Maguire an Bord wurde auf See von israelischen Kommandos geentert und friedlich in den Hafen von Ashdod geleitet. Die Hilfsgüter an Bord sollen über den Landweg an die Palästinenser im Gazastreifen übergeben werden. In der Regierung sind verschiedene Vorgehensweisen im Gespräch, wie mit zukünftigen "Hilfsschiffen" umgegangen werden soll.
Demonstration gegen die Türkei
Sonntag, 6. Juni 2010
Am Donnerstag fand vor der türkischen Botschaft in Tel Aviv eine große Kundgebung gegen die Gazaflotille statt. Mehr als 1500 Israels protestierten dabei gegen die türkische Präsenz bei der Gazaflotilla. Organisiert wurde die Demonstration von der Vereinigung „Israel Sheli - Mein Israel“, die nur im Internet und bei Facebook vertreten ist. Die israelischen und ausländischen Medien zeigten großes Interesse an der Demonstration.
My Israel-Webseite in englisch
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Sonntag, 6. Juni 2010
Wollen Sie einmal eine Schabbatfeier miterleben? Jetzt können Sie es. Michael Schneider kommt speziell aus Jerusalem: Vorträge von Michael Schneider - hier clicken. Kommen Sie zum: 13. Mecklenburgisches ISRAEL-SEMINAR vom 20. bis 27. Juni, im Christl. Gästehaus Beth Emmaus, U. Seppmann, Zum Trenntsee 2, D-19406 LOIZ, Tel.: 03847-311840; info@beth-emmaus.de.
Es sind noch Doppelzimmer frei!
Türkei reduziert Beziehungen zu Israel
Freitag, 4. Juni 2010
Der Vizeministerpräsident der Türkei, Bulent Arinc, sagte am Freitag dass die miltärischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu Israel bedeutend zurückgefahren werden sollen, infolge des Mavi Marmara-Vorfalls, der in acht türkischen Toten endete. Damit drückt die Türkei ihren Zorn über die Foltilla-Geschichte aus. Jedoch sollen die Beziehungen nicht vollständig aufgelöst werden, denn sein Land könne ein anerkanntes Land ignorieren. Die laufenden Verträge sollen erneut überdacht werden.
Peres besuchte verletzte Soldaten
Freitag, 4. Juni 2010
Bei einem Besuch der verletzten Kommandosoldaten im Tel Hashomer Krankenhaus bei Tel Aviv, sagte Präsident Shimon Peres den Soldaten im Namen des Staates Dank für ihren mutigen Einsatz gegenüber den Terroristen auf dem Schiff Mavi Marmara. „Euer Handeln zeigte gutes Urteilsvermögen und obwohl euer Leben in Gefahr war, wart ihr mit der Situation mit großer Umsicht umgegangen.
Textilien in Tarnfarben für die Hamas
Freitag, 4. Juni 2010
Die Koordinationsstelle der israelischen Armee (COGAT) arbeitet weiter eng mit internationalen Organisationen und der Palästinensischen Autonomiebehörde zusammen, um den Transfer von den Hilfgsütern von den Schiffen der Flotille nach Gaza zu organisieren. Bislang sind 30 Lastwagen mit Kleidung, Decken, Schulranzen, Matratzen, Kindersitzen, Schränken und medizinsicher Ausrüstung beladen worden. An Bord der Schiffe wurden auch Textilien in Tarnfarben gefunden, die für die Terroristen der Hamas bestimmt waren. Diese verhindert weiterhin die Einfuhr der humanitären Hilfsgüter, die am Übergang Kerem Shalom verladen wurden.
Erneut Raketen aus Gaza
Freitag, 4. Juni 2010
Am Donnerstagabend wurde der Süden Israels erneut von Raketenangriffen aus dem Gaza-Streifen heimgesucht. Palästinensische Terroristen schossen vier Kassam-Raketen auf Israel ab, von denen drei nahe der nördlich gelegenen Stadt Ashkelon sowie eine in der Nähe von Sderot einschlugen, ohne Schaden anzurichten.
Schabbatlesungen und Kommentar
Freitag, 4. Juni 2010
„Schlach Lecha – Sende Dir“ 4. Mose 13,1 15,41; Prophetenlesung: Josua 2,1-24

Kommentar:

Unsere Parascha, Schabbatlesung, dieser Woche handelt von den Zwölf Kundschaftern. Das selbe Wort für Kundschafter in der Ursprache der Bibel heißt „méragel“, was heute für Spion benutzt wird - d.h. Mose sandte den „Mossad“, um das versprochene Land auszuspionieren: Ob es bewohnt ist, ob es militärisch stark ist, ob die Städte ummauert sind oder es nur Zeltstädte gibt und ob es fruchtbar oder bodenarm sei.(13,18-20). Das sind legitime Fragen, die verantwortliche Menschen gerne wissen wollen und sollen.
Vorträge in Deutschland
Freitag, 4. Juni 2010
Ludwig Schneider spricht am Samstag, den 5. Juni 2010 in 66606 St. Wendel, FEG St. Wendel, Evangelischer Gemeindesaal,
Beethovenstrasse 1.Tel.:06854-7379
Thema: Israels aktuelle Lage im Licht der Bibel
Hebräische Buchwoche eröffnet
Donnerstag, 3. Juni 2010
Gestern wurde landesweit die jährliche Woche des hebräischen Buches eröffnet. In Jerusalem sind die Stände dieses Jahr am Liberty Bell Park gegenüber der Windmühle zu finden. Dies ist die bisher größte Büchermesse. Eine Neuheit ist der Stand der ehemaligen Einwohner von Gush-Katif, wo Bücher angeboten werden, die das Leben der jüdischen Einwohner dieses ehemals blühenden Landstriches nach dem Herausriss aus ihrem gewohnten Leben beschreiben. Außerdem gibt es viele Sonderangebote.
Vorträge in Deutschland
Donnerstag, 3. Juni 2010
Ludwig Schneider spricht am Samstag, den 5. Juni 2010 in 66606 St. Wendel, FEG St. Wendel, Evangelischer Gemeindesaal, Beethovenstrasse 1.
Tel.:06854-7379
Thema: Israels aktuelle Lage im Licht der Bibel
Knessetmitglieder gegen Zoabi
Donnerstag, 3. Juni 2010
Gestern kam es in der Knesset zu einem der bisher aufregendsten Tumulte, als die arabische Abgeordnete der Balad-Partei, Haneen Zoabi, vor dem Parlament eine Rede hielt. Sie war auf dem Schiff Marvi Marmara gewesen. Mehrere Minuten lang standen sich die jüdischen und arabischen Abgeordneten inmitten der Halle gegenüber und beschimpften sich gegenseitig, insbesondere ging es gegen Zoabi. Das Ordnungspersonal entfernte schlußendlich vierzehn Abgeordnete aus der Halle, die sich nicht beruhigen lassen wollten.
„Rachel Corrie“ auf dem Weg
Donnerstag, 3. Juni 2010
Das nächste Schiff mit fünfzehn irischen "Friedensaktivisten" sowie mit Hilfsgütern an Bord ist bereits unterwegs zum Gazastreifen. Das Schiff ist nach Rachel Corrie benannt, einer amerikanischen Aktivistin, die 2003 von einem Militärbagger im Gazastreifen übersehen und überfahren worden war, als sie gegen Israel demonstrierte. Dereck Graham, der Leiter des Unternehmens, versicherte, alle würden sich still verhalten, wenn Soldaten das Schiff aufhalten. Er lehnte das Angebot Israels, die Hilfsgüter im Hafen von Ashdod auszuladen, ab.
Hamas lehnt die Flotillen-Hilfsgüter ab
Donnerstag, 3. Juni 2010
Die israelische Armee hat die auf den sechs Schiffen gefundenen humanitären Hilfsgüter auf etwa 20 Laster verladen, um sie in den Gazastreifen zu transportieren. Darunter befinden sich Medikamente deren Verfallsdatum vorbei ist, Bekleidung, Decken, etwas medizinische Ausrüstung sowie Spielzeug. Jedoch verweigert die Hamas die Annahme dieser Güter.
Israel weist Forderung nach unabhängiger Untersuchung zurück
Mittwoch, 2. Juni 2010
Israels Regierung wies gestern Abend die internationale Forderung, die Blockade des Gazastreifens aufzuheben und eine unabhängige Untersuchungskomission des Geschehens auf der Mavi Marmara einzuleiten, zurück. Ministerpräsident Netanjahu sagte bei einem speziellen Treffen des diplomatischen Sicherheitskabinetts, es sei wichtig zu verstehen, dass diese Blockade für Israels Sicherheit notwendig ist. „Gaza ist ein vom Iran gesponserter Terrorstaat, weshalb es wichtig ist, die Einfuhr von Waffen auf dem Seeweg oder über Land und aus der Luft zu verhindern, die bedeutend einfacher ist, als der Transport durch Tunnel.“
Levy: Hilfsgüter nicht notwendig
Mittwoch, 2. Juni 2010
24 Stunden nachdem die Schiffe der Gaza-Flottille in den Hafen von Ashdod einliefen, wurde vom Kommandeur der Logistikkoordination für den Gazastreifen, Moshe Levy, mitgeteilt, dass es an den Gütern, die sich an Bord befanden, im Gazastreifen nicht mangelt. „Wir arbeiteten 24 Stunden rund um die Uhr und untersuchten die Frachträume der drei großen Frachtschiffe, und ich kann mit großer Gewissheit sagen, dass keiner dieser Artikel im Gazastreifen fehlt. Im Laufe des vergangenen Jahres wurde genug medizinische Ausrüstungsgegenstände und Rollstühle und dergleichen über den Landweg nach Gaza gebracht. Dies beweist, dass es sich bei dieser Flotille eindeutig um eine Provokation handelte.“ Man fand keinerlei schwere Waffen.
Dutzende Passagiere anscheinend mit Verbindung zum globalen Jihad
Mittwoch, 2. Juni 2010
Dutzende Passagiere, die auf der Mavi Marmara waren, werden verdächtigt, Verbindungen zum Globalen Jihad und damit liierten Terrorgruppen haben, meldete das Verteidigungsministerium. Der Großteil der Passagiere des Schiffes mag wohl ahnungslos gewesen sein, allerdings haben sich die Personen, die sich sofort auf die Soldaten stürzten und versuchten diese zu töten, genaustens vorbereitet. An Bord gefundene Eisensägen wurden genutzt, um Metallröhren von den Geländern des Schiffes abzuschneiden und als Waffen zu nutzen. Außerdem fanden die Soldaten im Nachhinein zahlreiche Holzknüppel, Schleudern und Messer aller Art, die für diesen Zweck auf das Schiff gebracht worden waren.
Konfrontation sei nicht das Ziel gewesen
Mittwoch, 2. Juni 2010
Die arabische Knessetabgeordnete der Balad-Partei, Haneen Zoabi, gab gestern Nachmittag auf Druck ihrer Parteikollegen hin eine Pressekonferenz, um klarzustellen, warum sie mit bei der Gaza-Flotille dabei war. Sie sprach vom Hauptquartier der Partei in Nazareth aus und beschuldigte das Militär, geplant zu haben, Passagiere zu verletzen und zu töten, und rief zu einer internationalen Untersuchung des Vorfalls auf. „Die Zahl der Soldaten, die auf dem Schiff landeten, deutet darauf hin, dass sie nicht beabsichtigt hätten, das Schiff aufzuhalten sondern Blutvergiessen anzurichten“, so Haneen Zoabi.
Israel sieht keinen Grund sich zu entschuldigen
Dienstag, 1. Juni 2010
Vizeaußenminister Danny Ayalon erklärte heute vor einer großen Gruppe von Israelfreunden aus 40 Nationen, dass Israel sich nicht dafür entschuldigen müsse, sein Land zu verteidigen. Er sagte bezüglich der gestrigen Ereignisse: „Die Flotte des Hasses und der Gewalt ist ein weiterer Beweis der fortwährenden Provokationen, denen sich Israel ausgesetzt sieht. Bitte sagt mir doch welche Art von Friedensaktivisten lange Messer und Metallprügel tragen und versuchen andere Menschen umzubringen? Die Organisatoren behaupteten mehrmals öffentlich, dass die Überbringung von humanitären Gütern nicht ihre Hauptmission sei und jetzt haben wir dies zu fühlen bekommen.“
Netanjahu bricht US-Besuch ab
Dienstag, 1. Juni 2010
Infolge der gestrigen Ereignisse mit der „Friedensflotte“ entschied sich Ministerpäsident Netanjahu, vorzeitig aus Nordamerika zurückzukehren. Er sagte sogar des Treffen mit US-Präsident Obama ab. Am Sonntag war Netanjahu herzlich in Toronto, Kanada empfangen worden. Er sprach am Morgen vor 7000 Menschen, die vor dem 42. jährlichen Toronto-Marsch für Israel in das Ricoh Kolloseum gekommen waren. „Die Beziehungen zwischen Israel und Kanada waren nie besser“, so Netanjahu.
Gazagrenze: Terroristen abgewehrt
Dienstag, 1. Juni 2010
Zwei palästinensische Terroristen versuchten in den frühen Morgenstunden vom Gazastreifen aus nach Israel einzudringen. Sie wurden von Soldaten entdeckt, es entwickelte sich ein Gefecht, bei dem beide getötet wurden. Keiner der Soldaten wurde verletzt. Der Kommandeur des südlichen Bezirks Zahals, Generalmajor Joav Galant, und der Kommandeur der Gaza-Division besuchten den Ort, um den Vorgang der Dinge in Augenschein zu nehmen.
610 Passagiere in Gewahrsam
Dienstag, 1. Juni 2010
Derzeit befinden sich 610 Passagiere der „Friedensflotte” im Ela-Gefängnis bei Beerscheva. 45 Personen wurden bereits in Flugzeuge gesetzt und nach Hause geschickt. Weitere drei Personen warten darauf, einen Flug zu bekommen. Israels Gefängnisdienst teilte mit, dass diese Aktivisten nicht vor ein Gericht gestellt werden, weil dies durch eine spezielle Anweisung des Innenministeriums festgelegt wurde. Sie können sich jedoch mit Rechtsanwälten oder Botschaftsvertreter ihrer Länder im Gefängnis treffen. Unter den inhaftierten Personen befindet sich auch Scheich Raed Salah, der Führer der Islamischen Bewegung im Norden Israels, der bei der Gewalt auf dem Schiff Mavi Marmara nicht verletzt wurde, wie gestern zunächst mitgeteilt worden war. Die arabische Knessetabgeordnete Haneen Zoabi, die auch auf dem Schiff war, wurde nach einer Befragung entlassen.
Wollen Sie hören was gerade – politisch und biblisch – in Israel Sache ist?
Dienstag, 1. Juni 2010
13. Mecklenburgisches Israel-Seminar vom 20. bis 27. Juni, im Christl. Gästehaus Beth Emmaus, U. Seppmann, Zum Trenntsee 2, D-19406 LOIZ, Tel.: 03847-311840; info@beth-emmaus.de. Es sind noch einige Doppelzimmer frei!!!
Anfangs mit Ludwig SCHNEIDER vom 20.- 22. Juni mit Hauptrede am 21. Juni 2010, um 20.00 Uhr in der Sternberger Kirche, 19406 Sternberg/Mecklenburg, Thema: „Israel als Herausforderung - Warum Israel für Christen so wichtig ist“. Dann vom 22. bis 27. Juni mit Michael SCHNEIDER, inkl. Schabbatfeier, Bibelarbeiten, Workshops u.v.m.

Vorträge von Michael Schneider - hier clicken.

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