News Archive

Mai 2010

Weltweite Reaktionen auf Gaza-Schiffsaktion
Montag, 31. Mai 2010
Die Türkei hat als Protest auf die israelische Aktion ihren Botschafter in Israel abgezogen. In Israel wurde angesichts der gewaltsamen Proteste vor der israelischen Botschaft in Istanbul eine Reisewarnung herausgegeben, die Israelis vor Reisen in die Türkei warnt. Irans Präsident Ahmadinedschad meldete sich zu Wort: Israel sei schwach und der Angriff eine Beleidigung der Würde aller Menschen. „Alle diese Taten weisen auf das Ende des abscheulichen und erfundenen Regimes hin und werden es näher an das Ende seiner Existenz bringen“, so Ahmadinedschad. Unterdessen hat Israels Verteidigungsminister Ehud Barak die Organisatoren der Hilfsflotte für das Drama verantwortlich gemacht. Barak bedauerte, dass es zu Toten gekommen ist, wies aber daraufhin, dass die Aktivisten bewaffnet waren und die Soldaten auf die Provokationen reagieren mussten.
IDF Übergriff auf „Hilfsflotte”
Montag, 31. Mai 2010
Heute morgen hat die israelische Armee sechs türkische Schiffe mit Hilfsgütern vor dem Gazastreifen abgefangen, nachdem Routineuntersuchungen gegen Waffen und Raketen verweigert worden waren. Israel bestand aus guten Gründen auf ein Umleiten der Schiffe nach Aschdod, von wo aus die Hilfsgüter per Land nach Gaza transportiert werden sollten. Nach etlichen Warnungen kamen israelische Kommando-Soldaten an Board, sie wurden bereits mit Messern, Baseballschlägern und leichten Waffen erwartet und attackiert. Die Lage geriet außer Kontrolle, als Demonstranten versuchten, israelischen Soldaten die Pistolen zu entreißen, was einigen sogar gelang. Im darauffolgenden Gefecht kam es zu zehn Toten und vielen Verletzten, darunter sieben verletzten Soldaten, zwei von ihnen schwer durch Messerstiche. Die israelische Armee spricht von Anzeichen, die daraufhin deuten, dass versucht worden sei, Soldaten regelrecht zu lynchen.
Altstadt für Autoverkehr gesperrt
Sonntag, 30. Mai 2010
Ab dem 6. Juni wird die Jerusalemer Altstadt für den Autoverkehr, der durch das Jaffa-Tor führt, zwischen 9.00 Uhr morgens und 18.00 Uhr Abends gesperrt sein. Jerusalems Stadtrat entschied sich zu diesen Schritt, der dazu beitragen soll, dass die Staus, der Krach und die Umweltverschmutzung bedeutend verringert werden.
Resolution gegen Israel
Sonntag, 30. Mai 2010
Auf der Konferenz der 191 Staaten, die den Atomsperrvertrag unterzeichnet haben, wurde der Iran mit seiner aktuellen Atomgefahr mit keinem Wort erwähnt. Allein Israel wurde namentlich gerügt, weil Israel dieses Abkommen nicht unterzeichnet hat. Ministerpäsident Netanjahu nannte die gegen Israel herausgegebene Resolution mangelhaft und heuchlerisch, da sie die Realität über die Situation in der Region und die wahre Gefahr für den Nahen Osten und die ganze Welt ignoriert.
Palästinenser können nun Straße 443 benutzen
Sonntag, 30. Mai 2010
Am Freitag wurde die Straße 443 zwischen Jerusalem und Modi´in für Palästinenser freigegeben. Damit leistete die Kommandantur der israelischen Armee für Zentralisrael der Entscheidung des Obersten Gerichtshofes folge. Palästinenser können nur von der Maccabim-Kreuzung bis zur Camp-Ofer-Kreuzung auf der Straße fahren, die im Jahr 2002, nachdem dort sechs israelische Autofahrer durch Terroristen getötet wurden, für palästinensische Autofahrer geschlossen worden war. Nur 15 Palästinenser nutzten dies ab 8.00 Uhr morgens, nachdem dieser Straßenabschnitt für sie geöffnet worden war.
Rakete auf Ashkelon
Sonntag, 30. Mai 2010
Nachdem gestern Abend eine Rakete aus dem Gazastreifen auf dem Gebiet des Regionalrates Hof Ashkelon einschlug, bombardierte die israelische Luftwaffe einen Terrortunnel im südlichen Gazastreifen. Seit Anfang 2010 schlugen etwa 50 Raketen in Israel ein und mehr als 330 Raketen wurden seit dem Ende des Gaza-Krieges 2009 auf Israel abgefeuert, die größtenteils jedoch nur Sachschaden anrichteten.
Neue Entsalzungsanlage eingeweiht
Freitag, 28. Mai 2010
Unter Beisein von Shimon Peres wurde eine große neue Entsalzungsanlage nahe Hadera, an Israels Mittelmeerküste, offiziell eingeweiht. Als eine der weltweit größten ihrer Art wird sie dazu beitragen, Israels chronischem Süßwassermangel abzuhelfen. Die umgerechnet 346 Millionen Euro teure Entsalzungsfabrik stützt sich auf die Reversosmosetechnologie, einen Prozess, der anders als andere Anlagen keine Erhitzung des Meereswassers beinhaltet. Sie ist die dritte von fünf geplanten Anlagen entlang der Küste, die langfristig zwei Drittel des Trinkwasserbedarfs des Landes decken sollen. Mehr dazu in der nächsten Ausgabe von israel heute.
Gemeinsames Manöver mit griechischer Luftwaffe
Freitag, 28. Mai 2010
Diese Woche und auch über das Wochenende hinweg führt die israelische Luftwaffe ein gemeinsames Manöver, genannt „MINOAS 2010“ mit der griechischen Luftwaffe in der Ägäis durch. Von israelischer Seite her nehmen zehn Kampfflugzeuge teil: fünf F-15I und fünf F-16I und seitens der Griechen werden auch die gleichen Flugzeugtypen eingesetzt, so berichteten die dortige Medien.
Hisbollah droht mit Beschuss von Handelsschiffen
Freitag, 28. Mai 2010
Die Hisbollah heizt die Lage an Israels Nordgrenze an. Hassan Nasrallah, der Generalsekretär der Hisbollah, drohte diese Woche damit, im Falle eines Krieges mit Israel den Schiffsverkehr nach Israel zu stören und Handelsschiffe beschießen zu wollen. Anläßlich des 10. Jahrestages des israelischen Abzuges aus dem Südlibanon rühmte sich Nasrallah weiter, dass die Hisbollah inzwischen wieder so weit aufgerüstet sei, um Israel so viel Schaden zuzufügen wie während des Zweiten Libanon-Krieges im Sommer 2006.
Sind sie wirklich Menschenrechtsverfechter?
Freitag, 28. Mai 2010
Die Organisatoren der Hilfs-Flottille für Gaza stellen sich selbst als Menschenrechtsverfechter dar, deren einziges Ziel die Unterstützung der Menschen in Gaza ist, dennoch machen sie gemeinsame Sache mit radikalen Menschenrechtsverletzern. hochrangige islamische Extremisten in Istanbul der Einweihungszeremonie eines der an der Flottille teilnehmenden Boote beiwohnten, unter anderen Mahmad Tzoalha und Sahar Albirawi, beides Top-Terroristen der Hamas, die heute von Großbritannien aus operieren.
Schabbatlesungen
Freitag, 28. Mai 2010
„Beha´alotcha – Wenn du anzündest“ 4. Mose 8,1 12,16; Prophetenlesung: Sacharja 2,14-4,7
Auszug:
Und der HERR redete mit Mose und sprach: Rede mit Aaron und sprich zu ihm: Wenn du Lampen aufsetzt, sollst du sie also setzen, daß alle sieben vorwärts von dem Leuchter scheinen. Und Aaron tat also und setzte die Lampen auf, vorwärts von dem Leuchter zu scheinen, wie der HERR dem Mose geboten hatte.
Brand auf den Golan-Höhen
Donnerstag, 27. Mai 2010
Gestern früh brach ein Brand auf den Golan-Höhen aus, der in dem Gamla-Nationalpark bedeutenden Schaden anrichtete. Personal der Naturparkbehörde evakuierten dort existierende Geiernester sowie Anpassungskäfige, in denen junge Geier für ein Leben in freier Wildbahn vorbereitet werden. Anscheinend brach das Feuer durch eine Übung des Militärs aus dazu kommt auch dass sehr heiße Wetter. Mehr als zehn Feuerwehrwagen sowie Soldaten und Angestellte der Parkbehörde versuchen das Feuer unter Kontrolle zu bekommen.
Schiffe sollen gestoppt werden
Donnerstag, 27. Mai 2010
Die Regierung hat entschieden: die neun Schiffe mit 550 internationalen Friedensaktivisten sowie gespendeten Hilfsgütern, die Anfang nächster Woche die Blockade zum Gazastreifen durchbrechen wollen, sollen durch die Marine gestoppt werden. Diese bereiten sich bereits darauf vor, sich mit den Kapitänen der Schiffe auseinanderzusetzen. Sollten diese nicht den Anweisungen folgen, würden die Schiffe in einen der israelischen Häfen zu einer Untersuchung eskortiert werden und dann wieder in ihre Herkunftsländer zurückgeschickt.
Obama ändert seinen Tonfall
Donnerstag, 27. Mai 2010
Israels Ministerpräsident Netanjahu kann bei seinem Besuch am nächsten Dienstag in Washington ein herzlicheres Willkommen erwarten, denn US-Präsident Obama änderte seinen Tonfall und wurde Israel gegenüber freundlicher.
Schwacher Euro gut für israelische Touristen
Donnerstag, 27. Mai 2010
Der schwache Euro ist gut für israelische Touristen, die nach Europa fahren, denn 1 Euro kostet derzeit in Israel nur 4,73 NIS. Um Ausländern, die Israel besuchen, entgegenzukommen, senkten Israels Reiseunternehmen die Preise. Die Teilnehmer von Barbara Schneiders Totes-Meer-Kurreise vom 22. August bis 5. September 2010 bekommen dadurch sogar 50 Euro geschenkt.
Wird Netanjahu gegen US-Druck standhalten?
Donnerstag, 27. Mai 2010
Ministerpräsident Netanjahu ist in Versuchung, dem Druck der USA nachzugeben und den bis zum 26. September befristeten Baustopp jüdischer Siedlungen für eine weitere Periode zu verlängern. Dieses Ansinnen wird von etlichen Ministern als unmöglich bezeichnet, denn dafür würde Netanjahu vom Kabinett keine Zustimmung bekommen.
Schiffe auf dem Weg nach Gaza
Mittwoch, 26. Mai 2010
Neun Schiffe mit 550 Friedensaktivisten wollen am Freitag oder Samstag auf dem Seeweg die Blockade zum Gazastreifen durchbrechen, um den Palästinensern 10.000 Tonnen ungenannter Hilfsgüter zu liefern, was auch Waffen sein können. Israels Marine soll dies verhindern, jedoch sind TV-Crews auf den Schiffen die nur auf die Möglichkeit warten, eine Konfrontation mit israelischen Soldaten live in alle Welt zu übertragen. In der Financial Times war am Montag ein Artikel veröffentlicht worden, dementsprechend die Geschäfte im Gazastreifen bis unter die Decke sogar Markenware gelagert haben. Dies ist den Schmuggeltunneln zu verdanken.
Hamas droht mit Verschlechterung der Bedingungen von Gilad Schalit
Mittwoch, 26. Mai 2010
Die Hamas-Palästinenser vom Gazastreifen drohen, den von ihnen vor 3 Jahren entführten Israeli Gilad Schalit zu foltern, sollte Israel die Haftbedingungen der in israelischen Gefängnissen einsitzenden Hamas-Palästinenser verschlechtern. Die Knesset hatte in der letzten Zeit einen Gesetzesentwurf erwogen, der beinhaltet, den inhaftierten Hamas-Terroristen die Familienbesuche sowie Fernsehen, Bücher und Zeitungen zu kürzen. Es könne nicht garantiert werden, dass die Personen die Gilad festhalten, sich nicht wegen des Gesetzes an ihm rächen würden.
Eselskarren mit Sprengsatz
Mittwoch, 26. Mai 2010
Am Grenzzaun zum Gazastreifen explodierte gestern ein Sprengsatz, der auf einem Eselskarren versteckt war. Niemand kam zu Schaden. Jedoch war dies ein weiterer Versuch der Terroristen, die in der Nähe des Zauns stattfindenden landwirtschaftlichen Arbeiten als Tarnung für Anschläge zu nutzen. Etwas später wurden zwei Mörsergranaten auf Israel abgefeuert, die im Gebiet des Regionalrates des Aschkelon-Strandes einschlugen. Als Reaktion auf die Granaten bombardierte die Luftwaffe zwei Tunnel, einer im nördlichen und einer im südlichen Gazastreifen, die beide einen Kilometer vom Grenzzaun entfernt begannen und zu Terroranschlägen auf israelischem Gebiet genutzt werden sollten.
Nicht genug Gasmasken
Mittwoch, 26. Mai 2010
Im Rahmen des Großmanövers wurde Israels Bevölkerung aufgefordert, heute ihre Luftschutzräume aufzusuchen und zu prüfen, ob alles für den Ernstfall in Ordnung ist. Um 11.00 Uhr heulten im ganzen Land die Sirenen. Der Kommandeur für Israels Sicherheit stellte fest, dass Israel für einen Angriff mit chemischen Waffen nicht ausreichend abgesichert ist, da nicht genügend Gasmasken für die Bevölkerung vorhanden sind.
Israel führte keine Verhandlungen mit Südafrika wegen Atomwaffen
Dienstag, 25. Mai 2010
Die in Großbritannien veröffentlichten Dokumente über angebliche Verhandlungen zwischen Israel und Südafrika über einen Verkauf von Atomwaffen oder Sprengköpfen verschiedener Nutzungsmöglichkeiten, sorgten in Israel für ein Eklat. Eines der Dokumente weist die Unterschriften von Präsident Schimon Peres, der im Jahre 1975 als Verteidigungsminister diente, und dem südafrikanischen Amtskollegen P. M. Botha auf. Peres selber war über diese Veröffentlichung erbost und sagte, dass in keiner Weise Verhandlungen mit Südafrika zu diesem Thema stattgefunden haben. Es gebe absolut kein israelisches Originaldokument, um diese Behauptung zu bestätigen. Man hatte über den Verkauf von israelischen Jericho-Raketen gesprochen, deren Preis den Südafrikanern dann zu hoch war.
Rechtsanwältin unterstützte Terroristen
Dienstag, 25. Mai 2010
Gestern wurde zur Veröffentlichung freigegeben, dass die 32-jährige Shirin Issawi, eine arabische Rechtsanwältin aus Ostjerusalem, die auch einen israelischen Personalausweis hat, sich dahingehend betätigte, Terrorzellen im palästinenischen Autonomiegebiet zu unterstützen und aufzubauen. Ihr wird vorgeworfen, ein Netzwerk mit zahlreichen Mitgliedern geleitet zu haben, das Millionen Schekel aus dem Gazastreifen an Hamas-Terrorzellen im Autonomiegebiet und inhaftierte Hamas-Mitglieder leitete. Sie nutzte ihre Position aus, um bei den Besuchen von Terroristen in israelischer Haft Nachrichten zu übermitteln und Anweisungen für Geldüberweisungen zu erhalten.
Wasser aus Ein-Faschcha nach Hebron
Dienstag, 25. Mai 2010
Die Palästinenser wandten sich im Rahmen eines israelisch-palästinensischen Komitees in Wasserangelegenheiten an die Regierung mit der Forderung, Wasser aus den direkt neben dem Toten Meer gelegenen Quellen Ein Faschcha abzupumpen und es nach Hebron und Bethlehem zu leiten. Sie berufen sich auf eine Klausel im Oslo-Abkommen, die festlegt, dass alles Regenwasser, das nach Osten abfließt, den Palästinensern gehöre. Aus Fachkreisen wurde jedoch mitgeteilt, dass dies ein teures Unterfangen sei, denn das Wasser muss über mehrere hundert Meter nach oben gepumpt werden. Außerdem würde die Abzapfung des Wassers zu einer schnelleren Austrocknung des Toten Meers beitragen.
Demonstrationen während Osloer Eurovision
Dienstag, 25. Mai 2010
Am Donnerstag wird der israelische Sänger Harel Skaat in Oslo auf der Bühne stehen, um bei der Ausscheidung des Halbfinales für den Eurovision-Songcontest teilzunehmen. Propalästinensische Organisationen gaben bereits bekannt, neben der Konzerthalle in Oslo eine Demonstration gegen die israelische Politik gegenüber den Palästinensern abhalten zu wollen. Die israelische Delegation ist seit Donnerstag in Oslo und steht unter schwerer Bewachung. Skaat sieht sich als Botschafter Israels.
Islamisten zerstören Sommercamp der UNO
Montag, 24. Mai 2010
Dutzende vermummte Islamisten zerstörten gestern das Sommercamp der UNO am Strand von Stadt Gaza. Dieses Camp sollte etwa 250.000 Kindern und Jugendlichen in den nahenden Sommerferien etwas Abwechslung bieten. Der Grund für die Zerstörungswut seien „unislamische Inhalte“ gewesen, die für die Kinder geplant waren. Die Vandalen hinterließen drei Patronen und einen Zettel mit einer Drohung, John Ging, den obersten Beamten der UNO-Hilfe im Gazastreifen und andere Personen töten zu wollen, sollte diese Organisation nicht ihre geplanten „unislamischen“ Sommeraktivitäten abbrechen.
Man redet aneinander vorbei
Montag, 24. Mai 2010
Ministerpräsident Netanjahu sagte gestern bei einem Treffen mit den Likud-Ministern, dass die Annäherungsgespräche zwischen Israelis und Palästinenser bereits festgefahren seien. Der amerikanische Nahost-Gesandte George Mitchell sage im Gespräch mit den Palästinensern, was diese hören wollen, und mit den Israelis, was diese wiederum hören wollen. Außerdem meinte Netanjahu, dass man nicht über einen Landaustausch gesprochen habe.
Großmanöver in Israel
Montag, 24. Mai 2010
Die Heimatfront-Brigade des israelischen Militärs sowie die Polizei, Feuerwehr und der Rettungsdienst Magen David Adom haben gestern das bis Donnerstag dauernde Großmanöver „Turning Point 4 – Wendepunkt 4“ eingeleitet. Dabei wird ein schwerer Raketenangriff mit etwa 200 Raketen – auch mit chemischen Sprengköpfen bestückt - simuliert, der am 15. Tag eines regionalen Krieges gegen die Hisbollah, Syrien und die Hamas stattfindet. Am Mittwoch ist für die Zivilbevölkerung der Höhepunkt des Manövers, wenn um 11 Uhr die Sirenen heulen.
Neuer „Magischer Pfeil“ für Artillerie
Montag, 24. Mai 2010
Israels Militärindustrie (IMI) hat eine neue Rakete entwickelt, mit einem Kaliber von 160 mm. Diese Rakete heißt „Magischer Pfeil“ und hat eine Zielgenauigkeit von 10 Meter auf einer Distanz von 50 Kilometer, sie wird von einer neuentwickelten Abschußrampe, Lynx genannt, abgefeuert. Der „Pfeil“ ist eine unabhängige Boden-Boden-Rakete, die den Bodentruppen Deckung bei Operationen im feindlichen Hinterland geben und damit die Luftwaffe von dieser Aufgabe befreien soll. Die neue Rakete wird von der Artillerie eingesetzt werden.
Wollen Sie hören was gerade – politisch und biblisch – in Israel Sache ist?
Montag, 24. Mai 2010
Michael Schneider kommt speziell aus Jerusalem: Zu den ISRAELTAGEN vom 26. - 30. Mai in D-91224 Pommelsbrunn, Gemeinde „Der Weg zur Freiheit” (Evang. Freikirche), Hubmersberg 2, Tel.: 09154 / 914 520 Kontaktperson: Pastor Alwin Adelmann. Themen: Aktuelle Lage in Israel im Licht der Bibel • Messian. Juden und ihre Identitätssuche • Der Schabbat – für ewig heilig • Gottes Handeln an Israel als Vorbild für unseren Glaubensweg • Ist Jesaja 53 ein verbotenes Kapitel? • Ruth, die Moabiterin – das Vorbild eines wahren Christen. Vorträge von Michael Schneider - hier clicken.
Israelische Initiative gegen die ausländischen Friedensboote
Sonntag, 23. Mai 2010
Eine private Kampagne gegen die geplante Ankunft eines Konvois von Schiffen mit 600 Friedensaktivisten in den Gazastreifen startete gestern in dem Marinehafen von Herzlia. Etwa 30 Schiffe schlossen sich der Initiative an. Sie wollen den Booten der Aktivisten auf See begegnen und versuchen sie dort zu konfrontieren. „Unser hauptsächliches Ziel ist es, eine Botschaft an die Türkei zu schicken“, so Matan Freiman, einer der Organisatoren. Die meisten der „Friedensschiffe“ werden von der Türkei gesponsert und wollen die israelische Oberherrschaft auf See vor dem Gazastreifen absichtlich verletzen um nach Gaza verschiedene Hilfsgüter zu bringen. An den israelischen Schiffen sind Poster angebracht die den türkischen Ministerpräsidenten Erdogan mit Ahmedinedshad vergleichen, Poster die die Freilassung von Gilad Shalit fordern und auch Poster die darauf hinweisen, dass der Gazastreifen in den Händen der Hamas gefangen ist.
Rahm Emmanuel in Israel
Sonntag, 23. Mai 2010
Der Chef des Weißen Hauses in Washington, Rahm Emmanuel, traf am Freitag mit seiner Familie in Israel ein, um in Jerusalem die Bar Mitzwa seines Sohnes zu feiern. Ursprünglich sollte diese an der Klagemauer stattfinden, nachdem aber Aktivisten aus dem rechten Lager in Israel mit Protesten gegen Obama drohten, soll die Feier in einer Banketthalle stattfinden. Zuerst fuhr die Familie nach Eilat und wird später nach Jerusalem kommen. Eventuell wird Rahm auch mit Peres oder Netanjahu zusammentreffen.
Konferenz über jüdische Identität in der Knesset
Sonntag, 23. Mai 2010
Kadima-Oppositionsführerin Zippi Livni hat es geschafft, dass in der Knesset eine Konferenz über jüdische Identität stattfinden wird, an der zum ersten Mal führende Juden aus allen Schichten teilnehmen werden: ultra-orthodoxe und orthodoxe Juden, religiöse Zionisten und Reformjuden. Die 400 Teilnehmer werden am Donnerstag über Israels Notlage und die Einheit von Staat und Synagoge/Religion konferieren.
Palästinenser drohen mit erneuter Intifada
Sonntag, 23. Mai 2010
Die palästinensische Führung warnte, sollten die Annäherungsgespräche zwischen Israel und Palästinensern fehlschlagen, werden die Palästinenser zu ihrem bewaffneten Terrorkampf zurückkehren. Israels Regierung bezeichnete diese Drohung als einen starken Widerspruch zum Friedenswillen. Inzwischen gab Abbas bekannt, dass die PA prinzipiell zu einen Landaustausch für Frieden bereit sei, jedoch diesen in einem Verhältnis 1:1 fordere und Israel derzeit weniger anbiete. Weiter meinte Abbas, dass die beiden Gesprächsrunden der Annäherungsgespräche noch keinen Fortschritt gebracht hätten. Es scheint jedoch, dass die Palästinenser die besseren Trümpfe in der Hand haben, nämlich den Boykott israelischer Produkte sowie die USA und die Araberstaaten. Nun kommt es darauf an, inwieweit Israels Regierung stark bleibt.
Frau konnte sich vor Entführung retten
Freitag, 21. Mai 2010
Eine israelische Frau konnte sich und ihre kleine Tochter gestern aus den Händen eines Autodiebs und einer eventuellen Entführung durch einen Palästinenser retten. Bei Kfar Hizme im Norden Jerusalems, wollte der Vater einer jüdischen Familie gerade das Auto betanken, als der arabische Mann in den Fahrersitz sprang und losfuhr. Die Frau begann gegen den Mann anzukämpfen und wurde dabei in die Hand geschnitten. Sie schaffte es jedoch dass er die Kontrolle über das Auto verlor und an den Sicherheitszaun am Straßenrand krachte und danach floh.
Nationales Manöver nächste Woche
Freitag, 21. Mai 2010
Nächste Woche, vom 23.-27. Mai, wird in Israel ein nationales Manöver durchgeführt werden, in dem ein großflächiger Raketenangriff auf Israel angenommen wird. Diese Übung wird von der nationalen Notfallbehörde und der Heimatfront geleitet. Die Polizei, der Rettungsdienst Magen David Adom, die staatlichen Büros und auch die regionalen Behörden werden daran beteiligt sein. Man will sehen. wie gut alle Apparate in einer solchen Situation zusammenarbeiten.
Jüdische Kongressmitglieder bei Obama
Freitag, 21. Mai 2010
Mehr als 30 jüdische Mitglieder des US-Kongreß trafen diese Woche mit US-Präsident Obama zusammen und baten ihn, mehr öffentliche Unterstützung für Israel an den Tag zu legen und eventuell auch Israel zu besuchen. Unter den Teilnehmern waren neun Senatoren und der Grund für dieses Treffen waren die Sorge über das Verhalten Obamas gegenüber Israel. Obama stimmte zu Israel keinen Friedenspaln aufzuzwingen und dass jegliches Abkommen zwischen den beiden Seiten – Israel und den Palästinensern – nur durch Verhandlungen gemacht werden könne.
Wollen Sie hören was gerade – politisch und biblisch – in Israel Sache ist?
Freitag, 21. Mai 2010
Wollen Sie einmal eine Schabbatfeier miterleben? Jetzt können Sie es. Michael Schneider kommt speziell aus Jerusalem: Zu den ISRAELTAGEN vom 26. - 30. Mai in D-91224 Pommelsbrunn, Gemeinde „Der Weg zur Freiheit” (Evang. Freikirche), Hubmersberg 2, Tel.: 09154 / 914 520 Kontaktperson: Pastor Alwin Adelmann.
Themen: • Aktuelle Lage in Israel im Licht der Bibel • Messian. Juden und ihre Identitätssuche • Der Schabbat – für ewig heilig • Gottes Handeln an Israel als Vorbild für unseren Glaubensweg • Ist Jesaja 53 ein verbotenes Kapitel? • Ruth, die Moabiterin – das Vorbild eines wahren Christen.
Schabbatlesungen und Kommentar
Freitag, 21. Mai 2010
„Nasso – Erhebe“ 4. Mose 4,21 7,89; Prophetenlesung: Richter 13, 2-25
Kommentar:
An diesem Schabbat lesen wir ein wenig weiter in Bezug auf das priesterliche Geschlecht, von den Vaterhäusern Gerschoni und Merari. Die Aufgaben dieser Levitensippen wurden eingeteilt, sei es beim Tragen oder Ab- und Aufbau des „Zeltes der Begegnung“, die Stiftshütte. Kapitel 6 endet mit dem bekannten aharonitischen Priestersegen (6,25-26):
“Der HERR segne dich und behüte dich!
Der HERR lasse sein Angesicht über dir leuchten und sei dir gnädig!
Der HERR erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden!“
Rabbiner Eckstein geehrt
Donnerstag, 20. Mai 2010
Rabbi Jechiel Eckstein, Gründer der Internationalen Gemeinschaft von Christen und Juden wurde von Israels Sozialminister Isaac Herzog für seine Verdienste ausgezeichnet. Seine Organisation kümmert sich um alleinstehende Mütter, Neueinwanderer, Witwen und um Soldaten, die keine Familie in Israel haben.
Razzia gegen israelische Produkte
Donnerstag, 20. Mai 2010
Tausende palästinensische Freiwillige und Polizisten durchsuchten Geschäfte und Wohnungen ihrer Volksgenossen auf von Israelis und insbesondere Siedlern hergestellte Produkte, die bei Fund konfisziert wurden und später auf den Scheiterhaufen kamen. So vernichteten sie unter anderem Lebensmittel, Plastikschläuche zur Bewässerung und Reinigungsmittel. Dies war die erste Kampagne dieser Art, nach israelischen Produkten zu suchen. Sie wurde von einer speziellen Gruppe organisiert, die eigens dafür ins Leben gerufen wurde, um den Verkauf von israelischen Produkten im Palästinensergebiet sowie die Arbeit von Bauarbeitern in den jüdischen Siedlungen zu verhindern.
Abu Tir aus der Haft entlassen
Donnerstag, 20. Mai 2010
Das hochrangige Mitglied des palästinensischen Legislativrates, Muhammad Abu Tir, der wegen seines orangefarbenen Bartes bekannt ist, wurde heute früh aus dem Nafha-Gefängnis bei Mitzpe Ramon entlassen, nachdem er dort vier Jahre inhaftiert war. Im Sommer 2006 war er mit 64 anderen Mitgliedern des Legislativrates nach der Entführung von Gilad Schalit festgenommen worden. Damals waren acht Hamas-Minister aus dem palästinensischen Kabinett sowie 20 der 72 Parlamentarier festgenommen worden, da man sie der Mitgliedschaft in einer Terrororganisation und ähnlicher Vergehen verdächtigte, die ein Verstoß gegen das Gesetz zur Verhinderung von Terrorismus sind.
Mitchell erneut in Israel
Donnerstag, 20. Mai 2010
Nachdem der US-Nahostgesandte George Mitchell gestern in Ramallah mit der palästinensischen Führung konferierte, trifft er sich heute mit Israels Regierungschef Netanjahu. Palästinenserpräsident Abbas warnte jedoch, sollte Israel sie in irgendeiner Weise durch Siedlungsbau provozieren, werde es für die Palästinenser keine Annäherungsgespräche mit Israel geben. Sie übergaben an Mitchell einige Beschwerdebriefe über israelische Aktivitäten, die sie als Kriminalakte gegen die Palästinenser einstuften. Ein israelischer Beamter hofft, dass diese Briefe nicht dazu dienen sollen, um die Annäherungsgespräche aufs Eis zu legen.
Alter Aquädukt beim Sultanteich freigelegt
Dienstag, 18. Mai 2010
Bei Kanalisationsarbeiten nahe dem Sultanteich in Jerusalem ist ein Teil des alten Aquädukts der Stadt freigelegt worden. Bei anschließenden Ausgrabungsarbeiten entdeckten Archäologen der Israelischen Altertumsbehörde (IAA) eine spektakuläre Brücke, die Teil der alten Wasserleitung zum Tempelberg war. „Die Brücke, die noch am Ende des 19. Jahrhunderts zu sehen war und auf alten Fotographien erscheint, wurde im 20. Jahrhundert verdeckt. Wir waren begeistert, als sie während der Ausgrabungen plötzlich wieder in all ihrer Pracht erschien“, berichtet Yehiel Zelinger von der IAA.
Plan für die Heimkehr der Israelis im Ausland
Dienstag, 18. Mai 2010
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat auf der wöchentlichen Kabinettssitzung einen Plan vorgestellt, der die vielen im Ausland lebenden Israelis zu einer Rückkehr in ihr Heimatland animieren will. „Die Regierung wird heute einen besonderen Plan verabschieden, um die Rückkehr von Israelis, die im Ausland residieren, zu fördern. Es gibt ungefähr 750.000 im Ausland lebende Israelis, und unser Ziel ist es, wenigsten 15.000 von ihnen pro Jahr nach Hause zurückzubringen. Zu diesem Zweck wird der erwähnte Plan u. a. Steuervergünstigungen, Erziehungsbeihilfen, medizinische Versorgung und Vorsorgeleistungen enthalten.
Fröhliches Schawuoth-Fest
Dienstag, 18. Mai 2010
Heute Abend beginnt das Wochenfest Schawuoth. Das Fest schließt die seit dem Abend des ersten Festtages begonnene Omer-Zählung von 49 Tagen ab. In diesen Wochen der Omer-Zählung, die tagtäglich das Pessachfest mit dem Gedenken an die körperliche Befreiung mit dem Höhepunkt von Schawuot – der Erinnerung an die geistige Freiheit – verbindet, können wir die Erfahrungen unserer Vorfahren erneut durchleben, wie diese tatsächlich die Offenbarung der Torah am Sinai mitgemacht und die Torah entgegengenommen haben. Es war in der Tat ein sehr langer Weg, den das Volk Israel in der kurzen Zeitspanne von nur 50 Tagen zurücklegten. Er erstreckte sich von den Abscheulichkeiten der damaligen ägyptischen Kultur, bei der moralische Verderbtheit und Vielgötterei vorherrschten, bis hin zum reinen, unverfälschten Monotheismus am Berge Sinai, wo der Jude die Torah mit dem Ausruf aus 2. Mose 24,7: „Na´aseh Venishma – Wir werden tun, und wir werden verstehen“, entgegennimmt. Dieser gewaltige Anstieg konnte vom Abgrund Ägyptens zu den erhabenen Höhen von Sinai nur deswegen gelingen, weil alle Beteiligten einen reinen, unkomplizierten Glauben an Gott hatten.
Israelis – geht zurück nach Europa
Dienstag, 18. Mai 2010
Nachdem die Beamten der palästinensischen Atonomiebehörde endlich Annäherungsgesprächen zustimmten, sendet das offizielle Fernsehen der PA eine total andere Botschaft. Letzte Woche war eine Sendung ausgestrahlt worden, deren Inhalt ein Aufruf an die Israelis war, in ihre vorigen Länder wie Deutschland, Polen, die Ukraine, Russland und Äthiopien zurückzukehren, damit die vertriebenen Palästinenser Platz haben wieder zurückzukommen und in den Städten Haifa, Akko und Jerusalem niederzulassen. Jedoch die arabischen Länder aus denen Juden nach Israel flohen wurden nicht erwähnt.
Lesungen zum Schawuoth-Fest
Dienstag, 18. Mai 2010
„Schawuoth-Fest“ 2. Mose 19,1 bis 20,23 u. 4. Mose 28,26-31. Prophetenlesung: Hesekiel 1,1-28, und Kap. 3,12. Buch Ruth.
Hamas zerstört Häuser im Gazastreifen
Montag, 17. Mai 2010
Die international als Terrororganisation bekannte Hamas hat im südlichen Gazastreifen bis zu 40 Häuser zerstört. Aus Hamaskreisen hieß es, diese Häuser seien illegal auf Regierungsland gebaut worden. Die aufgebrachten, jetzt obdachlosen Hausbesitzer, berichteten gegenüber der Presse, dass sie zuvor von der Hamas-Polizei mit Schlägstöcken aus ihren Häusern getrieben worden seien.
„Interview“ mit Schalit
Montag, 17. Mai 2010
Die von der Hamas kontrollierte „Falasteen“ Zeitschrift hat ein nach eigenen Angaben „seltenes und besonderes“ Interview mit dem israelischen Soldaten Gilad Schalit veröffentlicht, der seit fast vier Jahren im Gazastreifen gefangen gehalten wird. Erst am Ende dieses Artikels wird deutlich, dass das „Interview“ erfunden ist. Der politische Analytiker des Blattes, Mustafa al-Sawwaf, schreibt in dem künstlichen Interview unter anderem über das Gewicht des Soldaten (ca. 60 kg) und dass dieser in guter gesundheitlicher Verfassung sein soll.
Jerusalem ist Top-Reiseziel
Montag, 17. Mai 2010
Jerusalem ist von einem der angesagtesten Travel-Webseiten in die Top 10 der besten Reiseziele gewählt worden. Mehr als 30 Millionen Menschen besuchen die Webseite TripAdvisor jedes Jahr, um sich dort über ihre Reiseziele zu informieren. Der “Traveler’s Choice Award“ – eine von der Webseite organisierte Auszeichnung – wird von den monatlich 9 Millionen Besuchern bestimmt. Diese Webseitenbesucher waren der Meinung, dass es in Jerusalem so viele kulturelle und historische Sehenswürdigkeiten gibt, dass die Stadt unbedingt in die Top 10 gehört.
Israel feiert Schawuot
Montag, 17. Mai 2010
Morgen Abend beginnt das jüdische Wochenfest, denn Schawuot bedeutet „Wochen“. Es bezeichnet das Ende der sieben Wochen zwischen Pessach und Schawuot. Gefeiert wird das Herabgeben der Thora am Berg Sinai. Traditionellerweise isst die jüdische Bevölkerung gern Milchspeisen während der Feiertage, dies geht darauf zurück, dass die Thora in der Bibel mit Milch verglichen wird. Es ist auch das ursprüngliche Pfingsten, an diesem Fest goß Gott laut Apg. 2 den Heiligen Geist aus.
Russlands Waffenverkauf an Syrien
Sonntag, 16. Mai 2010
Israel ist besorgt darüber, dass Russland am Freitag mit Syrien einen Waffenlieferungsvertrag unterzeichnet hat, dementsprechend MIG-29 Kampfflugzeuge, Pantsyr-Kurzstrecken-Luftabwehrsysteme sowie gepanzerte Fahrzeuge an Syrien geliefert werden sollen. Genaue Zahlen wurden nicht genannt. Netanjahu, der im Februar in Moskau mit dem russischen Präsidenten sprach, hatte auch die israelische Sorge über solche Waffenverkäufe in die Region zur Sprache gebracht. Im Zweiten Libanonkrieg fanden die israelischen Soldaten bei der Hisbollah Waffen „Made in Russia“.
Keine weiteren Wolkenkratzer mehr im Zentrum von Tel Aviv
Sonntag, 16. Mai 2010
Im Stadtzentrum von Tel Aviv soll der Bau von weiteren Wolkenkratzern nicht mehr genehmigt werden. Die Stadtverwaltung legte fest, dass das Assuta-Bauprojekt in der Jabotinsky-Straße das letzte seiner Art sein wird. Der neue Plan des Bau- und Planungsausschusses der Metropole sieht vor, dass zwischen der Küste im Westen der Stadt und der Ibn-Gvirol-Straße im Osten und dem Jarkon-Fluß im Norden sowie der Eilat-Straße im Süden keine Hochhäuser gebaut werden.
Demo gegen die Siedlungen
Sonntag, 16. Mai 2010
Gestern Abend versammelten sich in Jerusalem am Zionsplatz etwa 2000 linksgerichtete Israelis von der Bewegung „Schalom achschaf – Friede jetzt – Peace now“. Sie forderten einen „Zionismus ohne Besatzung“ und trugen Transparente mit dem Spruch „Zionisten sind keine Siedler“. Die Demonstranten sind für einen jüdischen Staat für das jüdische Volk mit deutlich erkennbaren Grenzen aber gegen einen jüdischen Staat, der auf Siedlungen und Diskriminierung gegründet ist.
Napoleon III. läßt grüßen
Sonntag, 16. Mai 2010
Bei einer Ausgrabung vor einem Straßenbauprojekt durch die israelische Altertumsbehörde in Jaffo, fand man eine eindrucksvolle Goldmünze mit dem Wert von 10 Franken aus dem Jahr 1856. Sie stammt aus Frankreich und besteht zu 93 % aus reinem Gold. Auf ihr ist Napoleon III. abgebildet, der 1848 zum Präsidenten der Zweiten Republik gewählt worden war und sich nach einem Regierungssturz im Jahr 1852 zum französischen Kaiser ernannte.
Barak löste Sturm im Kabinett aus
Freitag, 14. Mai 2010
Netanjahus Koalitionspartner, Verteidigungsminister Barak, löste im Kabinett einen Sturm aus als er sagte, dass drei Minister, die er Falken nannte, durch ihre harte Haltung den Friedensprozess behindern und die USA verärgern. Diese drei „Hardliner“ sind Außenminister Avigdor Lieberman, Innenminister Eli Jishai und Strategieminister Moshe Ya´alon. „Die Angriffe gegen den amerikanischen Versuch die Gespräche mit den Palästinensern zu starten und verbal Angriffe gegen die Führer der PA verletzen den diplomatischen Prozeß, der gerade jetzt in einer delikaten Stadie ist“ so Barak.
Obama der Erlöser der Palästinenser
Freitag, 14. Mai 2010
Die palästinensische Autonomiebehörde begann mit einer neuen Werbekampagne, in der US-Präsident Barack Obama als der „Erlöser der Palästinenser“ gekürt. Dies ist auf Straßenschildern und Billboards zu sehen: „Barack Obama, befreie uns von der Sklaverei, der Okkupation und den Siedlungen“. Diese Kampagen die den den Spitznamen „Lieber Barack“ hat wurde von einer palästinensischen Radiostation begonnen und erhielt fast sofort öffentliche und offizielle Unterstützung seitens der PA-Führung.
Tödlicher Busunfall im Norden Israels
Freitag, 14. Mai 2010
Fünf Menschen wurden gestern bei einem schweren Verkehrsunfall im Norden Israels getötet, als ein Bus auf der Strecke zwischen Karmiel und Safed in einen Semitrailer mit einem Container auf der Ladefläche hineinfuhr. Fast die ganze rechte Seite des Busses wurde wegrasiert oder zusammengeschoben bei dem Aufprall auf den Container. Dreissig Personen wurden verletzt, fünf davon sehr schwer.
Mehr Kinder lernen in religiösen Schulen
Freitag, 14. Mai 2010
Immer mehr Eltern melden ihre Kinder auf orthodoxen Schulen an. Doch 79 % der Juden in Israel fordern, dass die orthodoxen Schulen sich an das Curriculum halten und auch Englisch, allgemeine Wissenschaft und Mathematik lehren. Drei Viertel der Schulzeit wird in den religiösen Schulen Bibel und Talmud gelehrt.
Michael Schneider in Pommelsbrunn
Freitag, 14. Mai 2010
Wollen Sie hören was gerade – politisch und biblisch – in Israel Sache ist? Wollen Sie einmal eine Schabbatfeier miterleben? Jetzt können Sie es. Michael Schneider kommt speziell aus Jerusalem zu den ISRAELTAGEN vom 26. - 30. Mai in D-91224 Pommelsbrunn, Gemeinde „Der Weg zur Freiheit” (Evang. Freikirche), Hubmersberg 2, Tel.: 09154 / 914 520, Kontaktperson: Pastor Alwin Adelmann. Mit Schabbatfeier (M.S. kommt mit seiner Frau Orly) Themen: Aktuelle Lage in Israel im Licht der Bibel • Messian. Juden und ihre Identitätssuche • Der Schabbat – für ewig heilig • Gottes Handeln an Israel als Vorbild für unseren Glaubensweg • Ist Jesaja 53 ein verbotenes Kapitel? • Ruth, die Moabiterin – das Vorbild eines wahren Christen.
Schabbatlesungen und Kommentar
Freitag, 14. Mai 2010
„Bamidbar – In der Wüste“ 4. Mose 1,1 bis 4,20; Prophetenlesung: Hosea 2,1-22

Kommentar:
An diesem Schabbat, immer vor dem Wallfahrtfest Schawuoth (beginnt am Dienstagabend bis Mittwochabend), beginnt die Lesung des vierten Buches der Thora. Die eröffnenden Worte lauten „BeMidbar Sinai...“, das bedeutet In der Wüste Sinai. Man beachte: Der letzte Vers des vorangegangenen Buches endete mit „auf dem Berg Sinai – BeHar Sinai“. Im zweitem Jahr (nach dem Exodus) und im zweitem Monat ordnete Gott die dritte Volkszählung des jüdischen Volkes in der Wüste Sinai an. Dass Gott Sein Volk von Zeit zu Zeit zählen läßt, ist Ausdruck Seiner Liebe und Fürsorge.
Tausende feierten in Jerusalem
Donnerstag, 13. Mai 2010
Jerusalems Stadtzentrum war gestern Nachmittag für einige Stunden wegen der Feierlichkeiten gesperrt. Tausende Jugendliche sangen und tanzten voller Freude ob des 43. Jahrestags der Wiedervereinigung der Stadt. Auch die Altstadt mit ihren engen Gassen war mit singenden und tanzenden und Israel-Fahnen schwingenden jugendlichen Israelis überfüllt. Ministerpräsident Netanjahu sagte während seiner gestrigen Rede vor der Knesset, dass Jerusalem eine große und lebhafte Stadt ist, die auch ihre Probleme hat. Der Schlüssel, Jerusalem zu verbessern, liege darin, mehr Arbeitsstellen zu schaffen. Und er beteuerte wieder, dass die Stadt nie wieder geteilt werden würde.
Jerusalemer Straßenbahn vor dem Aus
Donnerstag, 13. Mai 2010
Die Hauptfinanzierer des Jerusalemer Straßenbahnprojekts, Bank Hapoalim und Bank Leumi, haben ihre Finanzierung eingestellt, da die dafür verantwortliche Firma, CityPass, die das Bahnnetz baut und betreiben wird, die Rückzahlung von ausstehenden 43 Millionen Euro nicht tätigte. Von CityPass wurde mitgeteilt, dass das Finanzministerium die Gelder nicht überwies und deshalb das Projekt ab Ende Mai gestoppt werden würde. Das Finanzministerium wiederum behauptet. dass die Firma nicht ihre Verpflichtungen erfüllt habe und ein Angebot, dies auf anderem Wege zu lösen, abwies.
Russische Atomkraftwerke in der Türkei und Syrien
Donnerstag, 13. Mai 2010
In Israel mit Unmut aufgenommen wurde das Abkommen zwischen der russischen Regierung und Ankara. Russland will der Türkei dabei helfen, einen Atomreaktor zu bauen. Bei den Türken könne man zwar weniger besorgt sein, dass sie solch einen Reaktor für kriegerische Zwecke nutzen könnten, denn dieses Land steht auch unter der Aufsicht der internationalen Atomenergiebehörde. Jedoch wird von Russland her auch erwogen, in Syrien einen Atomreaktor zu bauen, was entsprechend israelischer Meinung eine ernstzunehmende Gefahr bilden könnte.
Israel: Hamas ist Terrororganisation
Donnerstag, 13. Mai 2010
Nachdem gestern der russische Präsident Medvedev zusammen mit der türkischen Regierung die Forderung stellte, dass die Hamas auch in die Friedensgespräche zwischen Israel und den Palästinensern integriert werden sollte, veröffentlichte das Außenministerium in Jerusalem eine scharfe Kritik. Die Hamas sei für den Tod Tausender Israelis verantwortlich, darunter auch Juden aus Russland.
Lieberman in Tokyo
Mittwoch, 12. Mai 2010
Außenminister Lieberman sagte gestern in Tokyo, dass die aus Nord-Korea stammenden Waffen, die im Dezember in einem Flugzeug in Bangkok beschlagnahmt worden waren, für die Terrororganisationen Hamas und Hisbollah bestimmt waren. Nord-Korea, Syrien und Iran bilden die neue „Achse des Bösen“ und stellen die größte Bedrohung für die Sicherheit in der Welt dar, denn sie bauen und vertreiben Massenzerstörungswaffen. Lieberman traf sich mit dem japanischen Ministerpräsidenten Yukio Hatoyama, gab dort jedoch keine weiteren Angaben bekannt.
Masal Tov zum Jerusalemtag
Mittwoch, 12. Mai 2010
Heute feiert Israel den 43. Jom Jeruschalajim - den 43. Jerusalem-Tag - denn vor 43 Jahren wurde die Stadt wiedervereint, nachdem die jordanischen Truppen, die seit 1948 die Altstadt beherrschten, 1967 während des Sechstagekrieges besiegt wurden. Jerusalem, Israels Hauptstadt, hat heute 774.000 Einwohner. Davon sind 63 % Juden, 34 % Moslems, 2 % Christen und 1 % Sonstige. 20 % der über 20-jährigen Juden bezeichnen sich als orthodox, 29 % als religiös, 30 % als traditionell religiös und 21 % als säkular.
Jahresreport über Missstände
Mittwoch, 12. Mai 2010
Israels Staatskontrolleur Micha Lindenstrauss überreichte der Regierung seinen 1500 Seiten umfassenden Jahresreport über all die Dinge, die in Israel zu beanstanden sind. Darin wird unter anderem die Vetternwirtschaft bei der Polizei angeprangert. Weiterhin wird kritisiert, dass die neue Eisenbahnlinie zwischen Jerusalem und Tel Aviv schon vor acht Jahren hätte in Betrieb genommen werden sollen.
Medvedev fordert Freilassung Shalits
Mittwoch, 12. Mai 2010
Der russische Präsident Medvedev forderte bei seinem Besuch in Damaskus von dem dort lebenden Hamas-Führer Khaled Mashaal, dass die Hamas-Palästinenser den von ihnen im Juni 2006 entführten Israeli Gilad Schalit endlich freilassen sollen. Israels Staatspräsident Schimon Peres erklärte: „Syrien muss sich entscheiden, ob das Land weiter Raketen an die Hisbollah im Libanon liefern oder Frieden mit Israel haben will“.
Liebermann nach Barcelona
Dienstag, 11. Mai 2010
Außenminister Avigdor Liebermann hat gegenüber dem Radio Israel bestätigt, dass er im kommenden Monat an der in Barcelona stattfindenden "Mediterranean Leaders' Conference" (Konferenz für Leiter aus dem Mittelmeerraum) teilnehmen werde. Und dies trotz der Drohungen seitens der Präsidenten von Ägypten und Syrien, welche die Konferenz boykottieren wollen, falls Liebermann daran teilnimmt. Israels Außenminister kommentierte, dass Mubarak und Assad die freie Wahl hätten, ob sie seinetwegen dabei sein wollen oder nicht, dies sei ihr persönliches Problem.
Israel ist jetzt Vollmitglied der OECD
Dienstag, 11. Mai 2010
Obwohl die Palästinenser alles versucht haben, dass Israels Produkte boykottiert werden, erkannte die internationale Organisation für Wirtschaftskooperation und Entwicklung OECD (Organization for Economic Cooperation and Development) Israel als Vollmitglied an. Nun gehört Israel zu den 31 wichtigsten Wirtschaftnationen weltweit. Damit hat die Welt Israels wirtschaftliche und technologische Fähigkeit anerkannt. Eine OECD-Studie zeigt, dass die Israelis vergleichsweise gesünder sind als viele Bürger westlicher OECD-Industrieländer.
Heute Abend beginnt der Jerusalem-Tag
Dienstag, 11. Mai 2010
In Erinnerung daran, dass vor 43 Jahren am 7. Juni 1967 Motta Gurs 55. Fallschirm-Brigade den Tempelplatz eroberte, zogen heute 43 Rabbiner zum Tempelplatz und beteten für den Bau des Dritten Tempels. Heute Abend beginnt der nationale Jerusalemtag. Der 7. Juni fällt nach jüdischem Kalender in diesem Jahr auf den morgigen Tag. Wie gewohnt werden zehntausende Jugendliche und Familien aus dem ganzen Land nach Jerusalem kommen, um an dem traditionellen Fahnenmarsch teilzunehmen, der übrigens auch immer nahe an den Büros unserer Redaktion vorbeizieht und an dem Vorplatz der Klagemauer mit einer Kundgebung und Tänzen endet.
Barkat: Bauprojekt geht weiter
Dienstag, 11. Mai 2010
Obwohl Israels Regierung am Sonntag verkündete, dass das Wohnungsbauprojekt im Jerusalemer Stadtteil Ramat Schlomo auf Druck der USA, um die Verhandlungen mit den Palästinensern wieder in Gang zu bekommen, für eine gewisse Zeit eingefroren wird, erklärte Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat, dass die Bauarbeiten an den betroffenen 1600 Wohnungen unverändert weiter gehen werden.
Ramat-Shlomo-Bauprojekt erst in zwei Jahren
Montag, 10. Mai 2010
Der amerikanische Nahost-Sondergesandte George Mitchell verließ gestern nach der ersten erfolgreichen Runde der Annäherungsgespräche zwischen den Palästinensern und Israel die Region. Das US-Außenministerium gab dazu eine Pressemitteilung heraus, dass die Gespräche auf beiden Seiten ernsthaft waren und es einen Durchbruch gab, denn Ministerpräsident Netanjahu habe gesagt, dass das Wohnungsbauprojekt in Jerusalem Ramat Schalom von 1600 Wohnungen erst in zwei Jahren umgesetzt werden solle. Palästinenserpräsident Abbas versprach, dass er sich dafür einsetzen wolle, die Hetze gegen Israel in den PA-Gebieten zu bekämpfen.
Aschewolke über Israel
Montag, 10. Mai 2010
In den späten Nachtstunden wird die Aschenwolke aus Island auch Israel erreichen nachdem sie gegen Mittag über Zypern schwebte. Zwar wird sie in einer Höhe von etwa 6 km vorbeiziehen, dennoch ist das Transportministerium und die zivile Luftfahrtbehörde besorgt und verfolgt mit europäischer Hilfe den Verlauf der Wolke. Voraussichtlich wird diese die Flüge von und nach Israel nicht beeinträchtigen.
Peres in Moskau
Montag, 10. Mai 2010
Israels Präsident Schimon Peres ist anläßlich der Feier zum 65. Jahrestag des Sieges der Alliierten über Nazideutschland nach Moskau gereist. Er sprach auch mit Russlands Präsident Medvedev und mit Bundeskanzlerin Merkel und sagte ihnen, dass Israel mit Syrien Frieden schließen will, jedoch werde man nicht den Fehler wie beim Rückzug aus dem Gazastreifen wiederholen. Dieser war kurz nach dem Rückzug in eine Abschußrampe für Raketen gegen Israel umgewandelt worden. Außerdem müsse Syrien die Waffenlieferungen an die Hisbollah einstellen.
Wasserpreise sollen drastisch steigen
Montag, 10. Mai 2010
Der Ausbau von Meerwasserentsalzungsanlagen an Israels Küste, die dann per Pipeline das ganze Land mit Wasser versorgen, kostet viele Milliarden Schekel. Daher beschloss die Regierung eine Anhebung des Wasserpreises um etwa 40 %. Damit wird erstens der Bau der Entsalzungsanlagen finanziert und zweitens soll die Bevölkerung zum Wassersparen erzogen werden. Ein weiteres zu lösendes Problem ist die Speicherung des entsalzten Wassers, denn im dichtbevölkerten Zentralisrael gibt es keinen Platz um Wasserspeicher zu bauen.
Jerusalem als Entwicklungsgebiet A eingestuft
Sonntag, 9. Mai 2010
Die israelische Regierung hat der Hauptstadt den Status eines „Entwicklungsgebietes A“ gegeben und der Stadt bedeutende Zuwendungen gewährt. Regionen, die diesen Status haben, erhalten Regierungsunterstützung, wie zum Beispiel die Aufforderung an Firmen, in Fabriken in der Stadt zu investieren, um die lokale Wirtschaft und Industrie zu stärken. Man wolle sich auf technologische Entwicklung konzentrieren und darauf, historische Stätten der Stadt zu erhalten.
Netanjahu gratuliert PA
Sonntag, 9. Mai 2010
Ministerpräsident Netanjahu gratulierte heute Morgen der Führung der PA für die Entscheidung, an den Annäherungsgesprächen teilzunehmen. Zu Beginn des heutigen Kabinetttreffens sprach der Ministerpräsident über den Erfolg der Regierung, darauf bestanden zu haben, dass die Palästinenser diese Gespräche ohne Vorbedingungen beginnen. Nun müsse man schnell handeln, um zu den direkten Gesprächen zu gelangen. „Frieden kann nicht aus sicherer Entfernung oder per Fernsteuerung erreicht werden, insbesondere deshalb weil wir doch nahe aneinander leben.“
EL AL stellt Flüge nach Rom und Milano ein
Sonntag, 9. Mai 2010
Heute Morgen musste die israelische Fluggesellschaft EL AL ihre Flüge nach Rom und Milano einstellen, da sich die Wolke der Vulkanasche aus Island erneut über Teile Europas ausgebreitet hat. Die Chartergesellschaft Arkia musste ebenfalls ihre Flüge nach Barcelona einstellen, da in Spanien und Portugal über 20 Flughäfen geschlossen wurden.
Von Jenin nach Jerusalem mit der Bahn?
Sonntag, 9. Mai 2010
Israels Transportminister Israel Katz hat die Vision, dass man mit dem Zug von Jenin nach Jerusalem fahren könnte. Das Ministerium arbeitet bereits an einem Plan, bei dem Bahnstrecken die Palästinenser im sogenannten Westjordanland mit den jüdischen Städten verbinden würden. Dazu solle das existierende Gleissystem zwischen Jerusalem und Tel Aviv und zwischen Naharija und Aschkelon erweitert werden. „Wenn die Emek-Linie, die zwischen Haifa und Afula besteht und nach Beth Shean sowie bis nach Jordanien hinüber reicht, wieder belebt wird, dann könnte auch eine weitere Linie entwickelt werden, die auch Jenin und andere nahegelegene Orte in der Westbank ans Bahnnetz anschließt.“
Michael Schneider in Pommelsbrunn
Sonntag, 9. Mai 2010
Wollen Sie hören was gerade – politisch und biblisch – in Israel Sache ist? Wollen Sie einmal eine Schabbatfeier miterleben? Jetzt können Sie es. Michael Schneider kommt speziell aus Jerusalem (mit seiner Frau Orly) zu den ISRAELTAGEN vom 26. - 30. Mai in Pommelsbrunn, mit Schabbatfeier. D-91224 POMMELSBRUNN, Gemeinde „Der Weg zur Freiheit” (Evang. Freikirche), Hubmersberg 2, Tel.: 09154 / 914 520.
Themen: Aktuelle Lage in Israel im Licht der Bibel • Messian. Juden und ihre Identitätssuche • Der Schabbat – für ewig heilig • Gottes Handeln an Israel als Vorbild für unseren Glaubensweg.
Belizes Außenminister in Israel
Freitag, 7. Mai 2010
Wilfried Elrington, der Außenminister von Belize, besuchte diese Woche offiziell Israel. Er traf sich mit Präsident Shimon Peres, Außenminister Avigdor Lieberman und anderen Regierungsmitgliedern. Insbesondere ging es bei den Gesprächen um die bilateralen Beziehungen zwischen den beiden Ländern auber auch um den Friedensprozess im Nahen Osten und die iranische Bedrohung. Elrington legte einen Kranz am Grab Theodor Herzls nieder, besuchte Yad Vashem, pflanzte ein Bäumchen im Kennedy-Wald, besuchte die Jerusalemer Altstadt, die Felsenfestung Massada und das Tote Meer und wurde über den Sicherheitszaun unterrichtet.
Erfolgreiches erstes Quartal für Teva
Freitag, 7. Mai 2010
Teva-Präsident Shlomo Janai blickt optimistisch in die Zukunft: „Das erste Quartal begann mit einer Wachstumsexplosion dank einer Reihe geschäftlicher Schritte auf der ganzen Welt. 2010 wird ein weiteres Jahr des Wachstums für Teva werden.“ Der gestiegene Umsatz ist vor allem auf den anhaltenden Verkaufserfolg des Multiple-Sklerose-Medikaments Coxapone zurückzuführen. Das wichtigste Ereignis des vergangenen Quartals war aber zweifellos die Übernahme des deutschen Generika-Herstellers Ratiopharm, der Tevas Position auf dem europäischen Markt gewaltig vorangebracht hat.
Vizeaußenminister über Israels Außenpolitik
Freitag, 7. Mai 2010
Danny Ayalon, Israels stellvertretender Außenminister, machte gegenüber der Zeitschrift Foreign Affairs Aussagen zu der gegenwärtigen Außenpolitik des Staates. „Die israelische Position ist weit entfernt von wo sie vor 17 Jahren war – so dass wir nun über einen palästinensischen Staat sprechen, über Siedlungsfragen. Wir haben evakuiert; wir haben Siedlungen geräumt und entwurzelt, insgesamt 25, innerhalb eines unerträglich schmerzhaften Prozesses in Israel. Wir haben Kontrollpunkte entfernt. Wir nehmen Risiken auf uns. Wenn Sie die palästinensische Position jetzt und vor 17 Jahren betrachten, sehen Sie keinerlei Unterschied. Sie haben sich in den wirklichen Fragen nicht einen Zentimeter bewegt.“
Werden Annäherungsgespräche Erfolg haben?
Freitag, 7. Mai 2010
Noch ehe die Annäherungsgespräche mit den Palästinensern begonnen haben – wenn sie überhaupt beginnen werden – ist bereits das Ende der Verhandlungen vorgezeichnet, denn kein palästinensischer Führer kann von Israel weniger verlangen als Arafat verlangt hat und das ist Israels Rückzug zu den Grenzen von 1967 und kein israelischer Verhandlungspartner wird darauf eingehen.
Nicht mehr im israelischen Supermarkt kaufen
Freitag, 7. Mai 2010
Nach dem internationalen Boykottaufruf der palästinensischen Führer keine israelischen Produkte zu kaufen, forderten sie nun ihr palästinensisches Volk auf, nicht mehr bei der israelischen Supermarktkette Rami Levy einzukaufen. Rami Levy ist ein Billig-Discounter wie in Deutschland Aldi, der stark von orthodoxen Juden und Arabern frequentiert wird.
Israel-Seminar in Mecklenburg
Freitag, 7. Mai 2010
13. Mecklenburgisches ISRAEL-SEMINAR vom 20. bis 27. Juni, im Christl. Gästehaus Beth Emmaus, U. Seppmann, Zum Trenntsee 2, D-19406 LOIZ, Tel.: 03847-311840; info@beth-emmaus.de.

Vom 20.-21.06. mit Ludwig Schneider über Thema: „Das Geheimnis der Zahl 13 in Bibel und Judentum” und vom 22. bis 27. 06. mit Michael Schneider, Themen: • „Aktuelle Lage in Israel im Licht der Bibel“, • „Sacharja 8 Vers 23 – live aktuell“, • „Ruth, die Moabiterin – als Vorbild eines wahren Christen aus den Nationen“, • „Volksrettungsfeste Purim und Chanukka“.
Schabbatlesungen und Kommentar
Freitag, 7. Mai 2010
„BeHar & BeChukotai - Auf dem Berg & In meinen Gesetzen“ 3. Mose 25,1 bis 27,34; Prophetenlesung: Jeremia 16,19-17,14

Kommentar:
Diesen Schabbat schließen wir die Lesung eines weiteren Buches der Thora ab, nämlich des dritten Buchs Mose, und die Lesung der drei Kapitel ist wieder eine doppelte Parascha.
Hauptthema unserer Lesung ist das Schemitta-Jahr, das Erlassjahr, an dem keine Feldarbeit erlaubt ist, weder Säen noch Ernten. Jedes siebte Jahr soll dieses Gebot des Glaubens in Eretz Israel eingehalten werden. Vers 4: „Aber im siebten Jahr soll ein ganz feierlicher Sabbat für das Land sein; ein Sabbat dem HERRN. Dein Feld sollst du nicht besäen und deinen Weinberg nicht beschneiden, den Nachwuchs deiner Ernte sollst du nicht einernten… “
Syrien lieferte Scud-Raketen an die Hisbollah
Donnerstag, 6. Mai 2010
Brigadegeneral Yossi Beiditz, der Leiter der Forschungsabteilung des israelischen Militärgeheimdienstes, sprach vor dem Außen- und sicherheitspolitischen Ausschuss der Knesset über die jüngsten Berichte über Syriens Lieferung von Scud-Raketen an die Hisbollah. „Syrien spielt eine bedeutende Rolle bei dem ständig wachsenden Raketenarsenal in den Händen der Hisbollah“, sagte Beiditz. „Der Transfer von Waffen an die Hisbollah geht regelmäßig von Syrien aus vonstatten und wird von den syrischen und iranischen Regimes organisiert. Insofern wird dies nicht als Waffenschmuggel in den Libanon betrachtet – es ist ein offizieller und organisierter Transfer.“
Nicht mehr „Land für Terror”
Donnerstag, 6. Mai 2010
Moshe Yaalon, Vizeministerpräsident und Minister für strategische Angelegenheiten, besteht darauf, dass Israel die neuen von der USA angetriebenen Annährungsgespräche mit den Palästinensern von der Position aus startet, dass keine „Land für Frieden/Terror“ Geschäfte mehr gemacht werden. „Entgegen der Meinung der internationalen Völkergemeinde, dass die jüdischen Siedlungen das Hindernis zu einem Frieden seien, ist es seit dem Aufkommen des Zionismus die Weigerung der Araber den Staat Israel als die Heimat des jüdischen Volkes anzuerkennen.“
Araber dürfen nicht mehr in Siedlungen arbeiten
Donnerstag, 6. Mai 2010
Die palästinensische Autonomiebehörde legte neue legale Strafen fest, mit denen weiterhin auf den Baustellen in den jüdischen Siedlungen in Judäa und Samaria arbeitenden Arabern bestraft werden sollen. Bis zum Ende des Jahres müssen sie eine andere Arbeit gefunden haben. Wer weiterhin dabei erwischt wird kann mit bis zum fünf Jahren Haft und einer Geldstrafe von 10.800 Euro belegt werden. Obwohl die PA schon ein riesiges Arbeitslosenproblem hat will sie den Bauarbeitern ihren Brotverdienst wegnehmen und damit noch mehr Armut schaffen, um damit Israel weiter anprangern zu können.
PA beschuldigt Siedler der Brandstiftung
Mittwoch, 5. Mai 2010
Palästinenserpräsident Abbas beschuldigte die jüdischen Siedler, gestern früh in einer Moschee in Lubban Sharkiyah, bei Nablus Feuer gelegt zu haben. Er warnte, dass solches Verhalten dazu beitragen könnte, die amerikanischen Friedensbemühungen und die zu beginnenden Annäherungsgespräche zu torpedieren. Forensische Experten der Polizei untersuchten vor Ort den Tatbestand und nahmen Materialproben mit. Sie haben noch nicht festgelegt ob es sich um eine Brandstiftung oder einen elektrischen Kurzschluß handelte.
Einseitiger Palästinenserstaat wird keinen bleibenden Frieden schaffen
Mittwoch, 5. Mai 2010
Der Botschafter Ägyptens in Israel, Yasser Reda, glaubt, dass eine einseitige Ausrufung eines Staates seitens der Palästinenser im Jahr 2011 keinen dauernden Frieden mit sich bringen wird. „Kairo unterstützt den Plan von Ministerpräsident Salam Fayyad, einen Staat in den Grenzen von vor 1967 zu errichten“, so Reda. „Jedoch sind zwei für einen Tango notwendig, da man nicht alleine tanzen kann. Ein andauernder Frieden kann nicht einseitig geschaffen werden."
100-Tage-Baustopp für Holyland-Projekt
Mittwoch, 5. Mai 2010
Jerusalems Planungskomitee hat für 100 Tage die Bautätigkeit an dem vom Bestechungsskandal betroffenen „Holyland“-Wohnungsprojekt ausgesetzt. In den Bestechungsskandal sind etliche Politiker verwickelt, darunter auch Israels ehemaliger Ministerpräsident Olmert und Jerusalems Ex-Bürgermeister Lupoliansky.
Obama: Israel ist das Hindernis für den Frieden
Mittwoch, 5. Mai 2010
In einem vor kurzem an die PA-Führung gerichteten Brief machte US-Präsident Barack Obama Israel als das Hindernis für den Frieden verantwortlich. Deshalb wolle er weitere Friedensversuche unternehmen. Saeb Erekat, der Hauptunterhändler der PA, bestätigte gegenüber der palästinensischen Ma´an-Nachrichtenangentur, dass wirklich ein solcher Brief eingegangen sei und Obama darin die Einstellung der USA zu Friedensprozeß und gegenüber Israels Dickköpfigkeit in Sachen Siedlungen darstellte.
Maßnahmen gegen Palästinserboykott Israels gefordert
Montag, 3. Mai 2010
Das Knesset Wirtschafts-Komitee hat eine zweite Anhörung über den palästinensischen Wirtschaftsboykott gegen Israel durchgeführt. Das Komitee rief die Regierung auf, sofort Maßnahmen dagegen einzuleiten und forderte von Ministerpräsident Netanjahu, diese Angelegenheit schon zu Beginn der geplanten Annäherungsgespräche auf den Tisch zu legen.
Mitchell in Israel – Netanjahu in Ägypten
Montag, 3. Mai 2010
Der spezielle Nahost-Gesandte von US-Präsident Obama, George Mitchell, kommt heute wieder nach Israel, um die Annäherungsgespräche zwischen Israel und den Palästinensern in Gang zu bekommen. Sie sollen wahrscheinlich am Mittwoch beginnen. Heute reist Ministerpräsident Netanjahu nach Sharm-el-Sheikh um dort mit Ägyptens Präsident Mubarak über die Annäherungsgespräche zu diskutieren. Die Arabische Liga gab zögernde Zustimmung und Abbas muss noch die Erlaubnis des Exekutiv-Rates der PLO einholen.
Arafats jüdischer Ratgeber verstorben
Montag, 3. Mai 2010
Rabbi Moshe Hirsch von der Naturei Karta und Ratgeber des ehemaligen PLO-Führers Jasser Arafat, verstarb gestern in seiner Wohnung im Mea Shearim Viertel von Jerusalem. Er war in New York geboren und später nach Israel eingewandert, das er jedoch immer als „besetztes palästinensisches Land“ betrachtete.
Südlicher Jordan von Austrocknung bedroht
Montag, 3. Mai 2010
Der südliche Teil des Jordanflusses steht in Gefahr, im nächsten Jahr auszutrocknen. Um dies zu verhindern, bräuchte er 400 Mio. Kubikmeter Wasser. Im letzten Jahr flossen jedoch nur 25 Mio. Kubikmeter Wasser in den biblischen Fluss, hauptsächlich Abwasser aus Israel, Jordanien und von den Palästinensern. Anfang des 20. Jahrhunderts waren es noch jährlich 1,3 Milliarden Kubikmeter Wasser. Damals lebten jedoch nur 1 Mio. Menschen vom Jordanwasser, inzwischen sind es 9 Millionen.
Wegen der großen Nachfrage
Montag, 3. Mai 2010
Sonderveranstaltung: Hebräisch-Intensiv-Kurs I im Beth-Emmaus/Mecklenburg.
vom 2.-9. Mai 2010, anerkannte Bildungsveranstaltung.
Informationen: www.Beth-Emmaus.de Tel. 03847-31 18 40.
Barak: Beziehung USA-Israel wieder hergestellt
Sonntag, 2. Mai 2010
Verteidigungsminister Ehud Barak sagte nach seinem Besuch in Washington vergangene Woche, dass die Beziehungen zwischen Israel und den USA wieder auf einen Normalstand zurückgekehrt seien. „Die leichten Dispute und Meinungsunterschiede liegen hinter uns“, so Barak vor dem amerikanischen Jüdischen Komitte am Donnerstag. „Die Beziehungen zwischen dem israelischen und dem amerikanischen Verteidigungsapparat sind extrem gut, tief und die Verbindung ist vertraut und unverwüstlich.“
Ägypten will Ausbruch aus Gazastreifen verhindern
Sonntag, 2. Mai 2010
Ägypten rief für das Grenzgebiet am Gazastreifen den Notstand aus. Man wolle einen geplanten Ausbruch der Hamas-Palästinenser nach Ägypten sogar mit militärischer Gewalt verhindern. Vor vier Tagen waren vier Palästinenser getötet und sechs in einem Schmuggeltunnel unter der Grenze verletzt worden. Die Hamas beschuldigte Ägypten der Nutzung von giftigen Chemikalien, was von Beamten des ägyptischen Verteidigungsministeriums zurückgewiesen wurde.
Israel auf der Expo 2010
Sonntag, 2. Mai 2010
In seinen Stand auf der Expo 2010 in Shanghai hat Israel 40 Mio. Dollar investiert und bereits bei der Eröffnung großes internationales Medieninteresse geerntet. Israel erwartet an seinem Stand bis zu vier Millionen Besucher. Isaac Herzog, der Minister für Sozialwesen, war bei der Eröffnung der Ausstellung dabei. Die Besucher des israelischen Standes zeigten reges Interesse an den technologischen Errungenschaften des Landes sowie an dessen Geschichte und Kultur.
Verregneter Abend an Lag Ba Omer
Sonntag, 2. Mai 2010
Gestern Abend begann nach dem Schabbat das Lag Ba Omer Fest, das ist der 33. Tag in der Omer-Zählung zwischen Pessach und Schawuoth/Pfingsten. Überall brannten Freudenfeuer, die an das Ende der Pest im 2. Jh. unter den Studenten des großen Thoragelehrten Rabbi Akiva, der 24.000 Studenten zum Opfer fielen, erinnert. Als Erklärung für das Unglück steht in den Schriften, dass sie sich gegenseitig nicht die erforderliche Ehrerbietung zwischen Mitmenschen gezeigt hatten. Mitten in der Nacht begann es zu bei Jerusalem heftig zu regnen, was jedoch die Feuer nicht löschte und die Jugendlichen nicht nach Hause trieb.

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