News Archive

April 2010

Netanjahu gewann die Abstimmung
Freitag, 30. April 2010
Ministerpräsident Netanjahu gewann die gestrige Abstimmung in seiner Likud-Partei betreffs der Aufschiebung parteiinnerer Wahlen für die Parteiführung mit 76 % der Stimmen. Somit kann diese Wahl um ein Jahr verschoben werden, was ihm ermöglicht, seine Politik für einen ´verantwortungsvollen Friedensprozeß´ mit den Palästinensern weiter zu verfolgen, ohne dass er abgesetzt werden kann. Nach der Zählung der Zettel stellte sich heraus, dass 81 % der Mitglieder des Zentralkomitees ihre Stimme abgegeben hatten.
100 Jahre Kibbuzbewegung
Freitag, 30. April 2010
Vor 100 Jahren wurde die Kibbuz-Bewegung gegründet. Ihr erster Kibbuz war die Gemeinschaftssiedlung Degania am See Genezareth. 69 % der Israelis meinen, dass die Kibbuzim, weil sie unter dem Motto „Alle für Einen, Einer für Alle“ arbeiteten, entscheidend zum Aufbau des Judenstaates beigetragen haben. Heute gibt es noch 270 Kibbuzim, ihr Bevölkerungsanteil beträgt aber nur noch 2,2 %.
Sarkozy: Netanjahu ist am Fehlschlag des Friedensprozesses schuld
Freitag, 30. April 2010
Nicolas Sarkozy, der Präsident Frankreichs, sagte In Paris vor zwei Wochen gegenüber Präsident Shimon Peres, dass Ministerpräsident Benjamin Netanjahu fast allein für den Fehlschlag im Friedensprozeß im Nahen Osten schuld sei. Über dieses Gespräch wurden erst jetzt hohe Regierungsbeamte informiert. Für Peres sei dies eine schwer anzunehmende Aussage gewesen. Fünfzehn Minuten des Gesprächs habe Sarkozy über Netanjahu hergezogen.
Hilfsgüter in den Gazastreifen
Freitag, 30. April 2010
Israel sorgt weiterhin kontinuierlich dafür, einer humanitären Krise im Gaza-Streifen entgegenzuwirken. Allein in der vergangenen Woche haben 439 Lastwagen mit insgesamt 10 983 Tonnen Hilfsgütern die Übergänge zwischen Israel und dem Gaza-Streifen passiert. Darüber hinaus wurden 1.046 Millionen Liter Diesel für das Kraftwerk in Gaza, 99 500 Liter Diesel für das Transportwesen, 19 980 Liter Benzin und 502 Tonnen Kochgas geliefert. 228 Patienten und Begleitpersonen konnten zwecks medizinischer Behandlung nach Israel und in das Westjordanland ausreisen.
Schabbatlesungen
Freitag, 30. April 2010
„Emor - Sage“ 3. Mose 21,1 bis 24,23; Prophetenlesung: Hesekiel 44,15-31

Kommentar:
Die Kapitel 21 und 22 richten sich an den Hohenpriester (Aharon) und seine Söhne mit der Anrede ‘Sprich! – Emor!’. Die folgenden Kapitel 23 und 24 sind an das ganze Volk gerichtet, die Söhne Israel (hebr. Bene Israel), aber hier mit der Anrede ‘Befiehl! – Zaw!’
Eli Ishai wurde nach Washington eingeladen
Donnerstag, 29. April 2010
Am späten Mittwochabend erhielt Innenminister Eli Ishai (Schass Partei) eine offizielle Einladung nach Washington überreicht, die darauf abzielt, engere Beziehungen zwischen der Obama-Regierung und den israelischen Politikern zu knüpfen, die für die Spannung zwischen Israel und den USA wegen der Bauprojekte verantwortlich sind. Ishai war es gewesen, der inmitten des Besuches von US-Vizepräsident Joe Biden die Meldung herausgegeben hatte, dass das jüdische Wohnviertel Ramat Shlomo weiter ausgebaut werden soll, was für viel Ärger gesorgt hatte.
US-Regierungsbeamte ärgerlich auf Jerusalems Bürgermeister
Donnerstag, 29. April 2010
Hochrangige Beamte der US-Regierung haben ihrem Frust und Ärger gegenüber der Kritik gegen sie durch den Bürgermeister Jerusalems, Nir Barkat, Ausdruck verliehen. Barkat befindet sich gerade zu verschiedenen Treffen und Interviews in Washington, die Kongressmitglieder für ihn arrangierten und nannte bei diesen Interviews den amerikanischen Druck auf Israel gegen die jüdischen Bauprojekte in Ostjerusalem illegal. Deseriteren deutete er an, dass Obama anti-israelisch eingestellt sei.
Krieg zwischen Israel und Iran könnte Jahre dauern
Donnerstag, 29. April 2010
Dr. Moshe Vered, ein Forscher von der Bar-Ilan-Universität gab ein Dokument heraus, in dem er davor warnt, dass ein eventueller Krieg zwischen Israel und Iran nicht nur ein paar Wochen sondern sogar Jahre dauern könnte. Iran könnte auch dazu hinschreiten, sich gegen jüdische und israelische Institutionen weltweit wenden, wie zum Beispiel Gemeindezentren und gegen die EL AL. Er rief die Regierung und das Volk auf, die Aussicht auf einen langjährigen Konflikt mit Iran genau zu überdenken und dementsprechend zu versuchen, andere Wege um einen solchen Krieg zu verkürzen, zu finden.
Abstimmung im Likud zur Abänderung der Konstitution
Donnerstag, 29. April 2010
Heute findet in der Likud-Partei eine Abstimmung betreffs des Vorschlags Netanjahus statt, die Partei-Konstitution dahingehend zu ändern, dass interne Wahlen aufgehoben werden sollen. Danny Danon, ein Likud-Abgeordneter und ehemaliger Vorsitzender der Likud-Weltvereinigung, warnte davor, dass Netanjahu versuchen wolle, die Likud-Bewegung einzuschläfern, um die bevorstehenden innerparteilichen Wahlen aufzuheben, damit er in der Partei zwei ungestörte Jahre erleben könne. Danon rief alle Likud-Mitglieder auf, gegen den Vorschlag zu stimmen, wenn ihnen die Partei und die Zukunft des Landes am Herzen liegt.
Treffen Netanjahu – Mubarak nächste Woche
Mittwoch, 28. April 2010
Am Montag plant Ministerpräsident Netanjahu sich mit dem ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak in Scharm el-Scheich zu treffen. Beide wollen über die Wiederaufnahme der Gespräche zwischen Israel und den Palästinensern beraten, die eventuell schon nächste Woche beginnen sollen. Gestern sprachen sie sich bereits telefonisch über das Treffen ab. Beim gestrigen Parteitag der Likud in Tel Aviv sagte Netanjahu, dass die Regierung sich ein Jahr lang darum bemühte, die direkten Verhandlungen wieder anzukurbeln. PA-Chef Mahmud Abbas sagte im 2. Kanal des israelischen Fernsehens, dass er nur bereit sei, Annäherungsgespräche zu führen.
Künstler verschönern Bunker in Sderot
Mittwoch, 28. April 2010
Dieser Tage sind 25 Künstler aus dem Ausland und Israel damit beschäftigt, die Stadt Sderot zu verschönern, hauptsächlich die Bunker und Unterstände für die Bevölkerung. Craig Dershowitz, der Präsident der Artists 4 Israel, meinte dass sie nicht hier sein konnten, um die Bunker zu bauen oder im Krieg gegen die Raketen zu kämpfen, aber etwas tun könnten, um den Menschen bei den Nachwirkungen zu helfen. Die Künstler kommen aus Spanien, Mexiko und den USA.
Überraschungstreffen Barak - Obama
Mittwoch, 28. April 2010
Verteidigungsminister Ehud Barak ist derzeit zu Gesprächen in Washington. Am Montag konferierte Barak im Weißen Haus mit dem Nationalen Sicherheitsberater James Jones, als US-Präsident Barack Obama spontan in das Meeting kam und dabei abermals bekräftigte, dass die USA eine unerschütterliche Verpflichtung gegenüber der Sicherheit Israels hätten.
157 Meter tiefe Höhle mit Tropfsteinen entdeckt
Mittwoch, 28. April 2010
Der Hobby-Höhlengänger Juri Lisovates aus Safed entdeckte vor kurzem im Bergland von Galiläa in der Nähe der Drusenorte Peki´in und Bet Jann die zweittiefste bisher bekannte Höhle Israels. Sie ist 157 Meter tief und kann als Tropfsteinhöhle eingestuft werden. Die dortigen Einwohner nennen diese Höhle das „Walmaul“.
Jugendliche für Jerusalem
Dienstag, 27. April 2010
Während Geschäftsleute und ehemalige Beamte von Jerusalems Stadtrat sich momentan bei der Polizei die Klinke in die Hand geben, haben sich junge Jerusalemer eine Initiative gegen den weiteren Ausbau des Holyland-Projekts ausgedacht. Sie fordern, den noch unbebauten Teil des Bodens, der für das Luxusprojekt bereitgestellt wurde, entweder in öffentliche Parks oder in Wohnungsprojekte für junge Paare umzuwandeln. In der Hauptstadt Israels herrscht ein Mangel an billigen Wohnungen für junge Paare oder alleinstehende Personen. Dies ist auch ein Grund, warum viele junge Jerusalemer erwägen, die Stadt zu verlassen.
Inoffizieller Baustopp auch in Jerusalem
Dienstag, 27. April 2010
Während Ministerpräsident Netanjahu öffentlich die Forderung von US-Präsident Obama, auch in arabischen Gebieten Jerusalems ein Baustopp zu verabschieden, zurückweist, hat er inoffiziell einen solchen Baustopp in die Wege geleitet. Dies teilten Beamte von Jerusalems Stadtrat gegenüber verschiedenen ausländischen Medien mit. Meir Margalis, ein Mitglied des Stadtrates bestätigte gegenüber IsraelNationalNews, dass das Komitee, das sich um diese Bauprojekte kümmert, nicht mehr zu Sitzungen trifft. Eine Sprecherin des Innenministeriums meinte, dass es sich bei den neuen Maßnahmen nicht um ein Baustopp handelt, sondern um die damit verbundene Bürokratie.
17-Jähriger Palästinenser sollte Juden töten
Dienstag, 27. April 2010
Ein 17-jähriger Palästinenser ergab sich gestern früh der israelischen Polizei in der Stadt Afula im Norden Israels und gab zu, geschickt worden zu sein um Juden zu töten. Als er bei der Polizei ankam, hatte er ein großes Messer in einer Plastiktüte bei sich. Der Wachposten an der Polizeistation fragte den Jungen, was er wolle und der sagte, weshalb er gekommen war. Er wurde sofort festgenommen und verhört. Von der Polizei wurde mitgeteilt, dass der Junge wahrscheinlich Angst hatte, seinen Auftrag auszuführen und sich stattdessen der Polizei ergab.
Israelis überleben Herzinfarkte besser
Dienstag, 27. April 2010
Diese Woche wurden die Resultate einer Studie des European Heart Journal veröffentlicht. Unter anderem wurde aufgedeckt, dass Israelis eine viel bessere Chance haben, einen schweren Herzinfarkt zu überleben, als Menschen in zwanzig europäischen Staaten. Weiter wurde festgestellt, dass 4,2 % der Israelis, die sich nach einem Herzinfarkt in einer Notaufnahme oder Intensivstation behandelt werden, schlußendlich sterben. Diese Zahl ist viel niedriger als die von anderen Nationen in Europa mitgeteilten Zahlen.
Langjährig gesuchter Terrorist getötet
Montag, 26. April 2010
Nach sechs langen Jahren konnten israelische Soldaten den gesuchten Terroristen Ali Ahmed Switi in Hebron ausfindig machen. Heute früh umzingelten sie sein Versteck in Hebron und forderten ihn auf sich zu ergeben. Er verweigerte dies und beschoß die Soldaten, woraufhin ein Gefecht folgte, bei dem Switi getötet wurde. Switi hatte den 20-jährigen Grenzpolizisten Janiv Mashiach am 25. April 2004 getötet und zwei seiner Kollegen verletzt, eine Stunde nachdem in Israel der Gefallenen-Gedenktag begonnen hatte.
Baustopp hat Halbzeit erreicht
Montag, 26. April 2010
Der Innere Ministerkreis des Kabinetts, der über strategische Angelegenheiten abstimmt, wird sich gegen eine Verlängerung des Baustopps in Judäa und Samaria aussprechen. Usi Landau, der Minister für Infrastruktur, ist davon überzeugt, dass dieser Ministerkreis sich nicht dem Druck der US-Regierung beugen wird. Gestern hatte der von Obama geforderte und von diesem Kreis gebilligte zehnmonatige Baustopp seine Halbzeit erreicht.
Arabische Knessetabgeordnete in Libyen
Montag, 26. April 2010
Sechs arabische Knessetabgeordnete, unter anderem Taleb a-Sanaa (UAL), Ahmed Tibi (UAL), Jamal Zahalka (Balad), Haneen Zoabi (Balad), Muhammad Barakei (Hadash) und Afo Agbaria (Hadash), sind mit anderen arabischen Politikern und religiösen Führern zu einem Besuch nach Libyen gereist und trafen sich gestern Abend mit Muammar Gaddafi, der sie eingeladen hatte. Die jüdischen Knessetabgeordneten sind darüber empört und fordern, dass diese sechs bei den nächsten Wahlen zu Knesset nicht mehr kandidieren dürfen. Libyen wir entsprechend des israelischen Verteidigungsministeriums als Feindesland eingestuft, dass nicht besucht werden darf. Die arabischen Abgeordneten hätten sich zuvor die Erlaubnis vom Innenministerium holen müssen, was sie jedoch unterließen.
Schweizer Parlamentarier in Israel
Montag, 26. April 2010
Fünf Mitglieder des Schweizer Parlaments sind Teil einer 13-köpfigen Delegation aus der Schweiz, die dieser Tage Israel besucht. Die Parlamentsmitglieder wollen sich aus erster Hand über Israel informieren. Sie sagten unter anderem, dass Israel in ihren Medien meist nur negativ gezeigt wird. „Es ist sehr wichtig, Mitglieder des Schweizer Parlaments nach Israel zu bringen, damit sie einen echten und eigenen Eindruck über die einzige Demokratie im Nahen Osten bekommen.
Mitchell ohne Erfolg
Sonntag, 25. April 2010
Der amerikanische Nahost-Sonderbeauftragte George Mitchell reist einmal mehr ohne Erfolg nach Washington zurück. Beim letzten Mal scheiterte sein Vermittlungsversuch, die Palästinenser und Israelis an einen Tisch zu bekommen, weil sich Ministerpräsident Netanjahu weigerte, den von Amerika und den Palästinensern geforderten Baustopp in Jerusalem zu akzeptieren. Nun lehnen die Palästinenser die Gespräche ab, weil es dabei nur um vorübergehende Grenzen gehen soll oder eine „Ein-Staat-Lösung“, die sie nicht annehmen.
Israelische Ärzte retten Tochter des Hamas-Innenministers
Sonntag, 25. April 2010
Gestern haben israelische Ärzte das Leben der dreijährigen Tochter des Hamas-Innenministers im Gazastreifen, Elham Fathi Hammad, gerettet. Vorab war eine Herzoperation, der sich das Kind in einem Krankenhaus in Gaza unterziehen musste, misslungen. Ihr Zustand war so kritisch, dass Jordaniens König Abdullah II., von Israel erbat, sie durchreisen zu lassen, damit sie in Amman behandelt werden kann. Der Zustand des Mädchens war dermaßen instabil, dass sie diese lange Reise nicht überstanden hätte, weshalb sie zuerst im Barsilai-Krankenhaus in Aschkelon in einer mehrstündigen OP stabilisiert und der angerichtete Schaden behoben wurde. Danach erfolgte der Flug nach Amman per jordanischem Hubschrauber – unter israelischer Eskorte. In den jordanischen Medien wurde dies später erwähnt, jedoch die entscheidende Rolle der israelischen Ärzte weggelassen.
Bronze für Arik Zeevi im Judo
Sonntag, 25. April 2010
Israels Judo-Sportler Arik Zeevi gewann gestern bei der Europaweltmeisterschaft in Wien die Bronzemedaille in der Gewichtsklasse unter 100 kg. Im Kampf gegen den Ukrainer Artem Bloshenko konnte er diesen mit einem Ippon-Wurf besiegen, als nur noch 90 Sekunden im Wettkampf übrig waren.
iPad jetzt in Israel erlaubt
Sonntag, 25. April 2010
Nachdem das israelische Kommunikationsministeriums die technischen Spezifikationen des neuen iPads von Apple untersuchte, dürfen diese neuartigen Computer nun doch nach Israel mitgebracht werden. Das technische Team des Kommunikationsministeriums diskutierte diese Angelegenheit mit dem Apple-Team in den USA, einem internationalen Labor und den europäischen Kollegen und stellten fest, dass dem Betreiben des Gerätes in Israel nichts im Wege liegt. Ab heute können Reisende dieses Gerät mit nach Israel bringen, ohne Gefahr zu laufen, dass es ihnen am Flughafen in Tel Aviv durch Zollbeamte konfisziert wird.
Weine aus Samaria preisgekrönt
Freitag, 23. April 2010
Beim jährlichen „Eshkol Hasahav“-Weinwettbewerb dieses Jahres gewannen Kellereien in Judäa und Samaria sieben Preise. Insgesamt waren 251 Weinsorten bei dem Wettbewerb zur Kritik der Experten eingreicht worden, die diese in einem blinden Test kosteten. Die Hararei Kedem Kellerei, die bei Jitzhar in Samaria liegt, erhielt sogar zwei Goldmedaillen und eine Silbermedaille für einen Merlot, einen Cabernet Sauvignon und eine Mischung von Cabernet und Merlot. Die Weine sind voll organisch und der Eigentümer Ariel Ben-Shitrit ist sich sicher, dass die Einhaltung des Schmitta-Jahres – in dem alle Felder nicht bearbeitet werden – auch zu dem Gewinn beitrugen.
Mitchell für drei Tage in Israel
Freitag, 23. April 2010
Der Nahostbeauftragte der amerikanischen Regierung, George Mitchell, traf gestern zu einem dreitägigen Besuch in Israel ein. Er wird sich mit Ministerpräsident Netanjahu treffen, sowie auch mit dem PA-Chef Mahmud Abbas. Ein Treffen mit Verteidigungsminister Barak fand bereits statt. Bisher wurde noch keine Mitteilung gemacht, weshalb Mitchell so plötzlich in Israel eintraf. Wahrscheinlich hofft man in der US-Regierung, dass bald Gespräche mit den Palästinensern beginnen.
Militär kauft sichere Computer
Freitag, 23. April 2010
Israels Militärkommandantur kaufte Tausende Computer, die es Spionen unmöglich machen sollen, Geheimdokumente zu kopieren. Das wurde notwendig, nachdem die linke Friedensaktivistin Anat Kamm, die im Büro von Generalmajor Naveh von der Zemntralkommandantur Zahals diente 2000 Geheimdokumente stahl und einem Journalisten weitergab, weil sie mit ihrem Inhalt die Welt über Israels Strategie als Besatzungsmacht aufklären wollte.
Einreiseregeln-Reform
Freitag, 23. April 2010
Israels Tourismusminister Stas Mesezhnikov will die Einreise nach Israel für Ausländer reformieren und die Sicherheitsbefragungen menschlicher machen. Von den 2,2 Mio. Touristen, die im letzten Jahr Israel besuchten, verpassten wegen der Sicherheitskontrollen 110.000 ihren Flug. 70 % der Flugverspätungen sind wegen der langen Befragungen im Auftrag des Inneren Geheimdienstes Schin-Bet verursacht – EL AL ist mit Gottes Hilfe die sicherste Fluggesellschaft der Welt.
Schabbatlesungen
Freitag, 23. April 2010
„Aharei Mot/Kedoshim“ 3. Mose 16,1 bis 20,27; Prophetenlesung: Amos 9, 7-15.

Auszug:

Und der HERR redete mit Mose, nachdem die zwei Söhne Aarons gestorben waren, da sie vor dem HERRN opferten, und sprach: Sage deinem Bruder Aaron, daß er nicht zu aller Zeit in das inwendige Heiligtum gehe hinter den Vorhang vor den Gnadenstuhl, der auf der Lade ist, daß er nicht sterbe.
Wegen der großen Nachfrage
Freitag, 23. April 2010
Sonderveranstaltung: Hebräisch-Intensiv-Kurs I im Beth-Emmaus/Mecklenburg, vom 2.-9. Mai 2010, anerkannte Bildungsveranstaltung. Informationen: www.Beth-Emmaus.de Tel. 03847-31 18 40
Oberster Gerichtshof: Baustopp ist legal
Donnerstag, 22. April 2010
Der Oberste Gerichtshof Israels gab gestern bekannt, dass der zehnmonatige Baustopp in den jüdischen Ortschaften von Judäa und Samaria legal und bindend sei. Dies gaben die Richter während der Abweisung von vier Berufungen diesbezüglich bekannt. Sie meinten auch, dass dieser Baustopp die Balance zwischen der Förderung des Friedensprozesses und der Erhaltung des Rechts auf Bau in den jüdischen Orten hält. Jedoch müssten die Verluste der Baufirmen und Privatpersonen wegen des Baustopps in diesen Gebieten entschädigt werden.
Israelische Firma soll Japans Taxis umrüsten
Donnerstag, 22. April 2010
Die israelische Firma Better Place wurde von der japanischen Regierung ausgewählt, ein Pilotprojekt durchzuführen, das dahin abziehlt, die riesige Flotte von derzeit 60.000 Taxis in Tokio auf Stromantrieb umzurüsten. Insbesondere die Taxis, die das zentrale Stadtviertel Tokios, Roppongi Hill, befahren, sollen per Strom betrieben werden. Dazu sollen in dem Stadtviertel zahlreiche Aufladestationen installiert werden. Japan hofft darauf, bis zum Jahr 2020 zumindest die Hälfte der neuen Autos auf den Straßen mit Strom zu betreiben.
Südisrael: Katjuscha-Rakete bei Aqaba explodiert
Donnerstag, 22. April 2010
Heute früh erschütterten zwei Explosionen die Ruhe in der südlichsten Stadt Israels, Eilat. Die Behörden teilten mit, dass es sich um einen Raketenangriff handelte. Nach einer eingehenden Untersuchung in der Stadt wurde von den Sicherheitskräften Entwarnung gegeben. Etwas später wurde aus Jordanien bekanntgegeben, dass in der Nähe von Aqaba die Überreste einer Katjuscha-Rakete gefunden wurden. Israels Militär versucht nun herauszufinden, von wo aus die Rakete abgefeuert wurde.
Holyland-Skandal weitet sich aus
Donnerstag, 22. April 2010
Im Bestechungsskandal um Jerusalems „Holyland“-Wohnungsprojekt entdeckt die Untersuchungsbehörde immer mehr Personen aus Wirtschaft und Politik, die darin verwickelt sind unter anderem auch ehemalige Mitglieder des Jerusalemer Stadtrates. Es war bekannt, dass Jerusalems ehemaliger orthodoxer Bürgermeister Lupoliansky 600.000 Euro Schmiergeld angenommen hat, das er aber in die von ihm gegründete Jad Sarah Sozialeinrichtung gesteckt hat. Nun fanden Ermittler heraus, dass nichtreligiöse Personen Bestechungsgelder mit weitaus höheren Summen angenommen haben.
Kritik an Netanjahu aus den USA
Mittwoch, 21. April 2010
Der ehemalige amerikanischen Botschafter in Israel, Martin Indyk, hat sich sowohl in der New York Times als auch im Israelischen Militärsender Galei Zahal kritisch über Ministerpräsident Netanjahu geäußert. Indyk prangerte Netanjahus Aussage an, eine nationalistische Regierung der Freundschaft mit den USA vorzuziehen. „Netanjahu muss sich entscheiden, entweder für den US-Präsidenten Obama oder seine rechtsausgerichteten Regierungsmitglieder. Wenn er diesen weiterhin Gehör schenkt, die gegen einen Frieden mit den Palästinensern sind, könnten die Konsequenzen für die US-Israelischen Beziehungen schwerwiegend sein“, so Indyk.
EL AL nimmt Flüge auf verschiedenen Routen wieder auf
Mittwoch, 21. April 2010
Gestern begann die israelische Fluggesellschaft EL AL, einige der wegen der Aschewolke stillgelegten Routen wieder zu befliegen darunter die Flüge zwischen Tel Aviv und Paris, Amsterdam, Zürich, Wien, Marseilles sowie Budapest. Die Strecken nach Berlin, Frankfurt, München, St. Petersburg, Warschau, London und Milano sind noch stillgelegt. Weiter nahmen die Lufthansa, Air France und die KLM ihre Flüge nach Tel Aviv wieder auf. Die Arkia hat ihre Ziele in Frankreich wieder angeflogen und will versuchen, heute ein Flugzeug nach München zu schicken.
Jaffa-Tor wird nach Renovierung eingeweiht
Mittwoch, 21. April 2010
Heute wurde das Jaffa-Tor der Jerusalemer Altstadt nach einer mehrwöchigen Renovierung und Säuberungsperiode wieder eingeweiht. Bürgermeister Barkat, Angestellte der Altertumsbehörde sowie des Jerusalem Entwicklungsfonds waren dabei. Dem Tor wurde sein originales Aussehen wiedergegeben, dabei das Innere und das Äußere des Tores gereinigt, instandgesetzt und erneuert.
Or Ashual gewinnt Internationales Bibel-Quiz
Mittwoch, 21. April 2010
Das traditionell an Israels Unabhängigkeitstag in Jerusalem stattfindende internationale Jugendbibelquiz stand in diesem Jahr unter dem Thema „Die Wiederbelebung der hebräischen Sprache“. Von den fünfzehn Jugendlichen, die beim Bibelquiz in die Endausscheidung kamen, gewann die 17-jährige Schülerin Or Ashual aus Kfar Saba den ersten Preis. Netanjahus 15-jähriger Sohn Avner gewann den dritten Platz.
Michael Schneider in BREIDENBACH-Oberdieten
Mittwoch, 21. April 2010
Mi., 21. April, um 19:30 Uhr in 35236 BREIDENBACH-Oberdieten, Lutherhaus, in der Feldstrasse, Albert Dilling, Tel.: 06465-7183. Themen: Aktuelle Lage in Israel im Licht der Bibel und Gottes Handeln an Israel als Vorbild für unseren Glaubensweg.

Vorträge von Michael Schneider - hier clicken.
Rothschilds finanzieren neue Nationalbibliothek
Montag, 19. April 2010
Ministerpräsident Netanjahu traf sich gestern mit Lord Jacob Rothschild und anderen Mitgliedern der Rothschild-Familie und dankte ihnen für ihr Versprechen, mehr als 110 Millionen Euro für den Bau der neuen Nationalbibliothek Israels spenden zu wollen. Netanjahu informierte die Rothschilds über die Regierungsentscheidung ein Landstück im Jerusalemer Regierungskomplex für die neue Nationalbibliothek bereitzustellen. Die neue Nationalbibliothek soll mit der neuesten digitalen Technik und innovativen Ausstellungsräumen bestückt werden.
243 stornierte Flüge wegen Vulkanasche
Montag, 19. April 2010
Auch die Flüge zwischen Europa und Tel Aviv sind durch die Aschewolke nach dem Vulkanausbruch in Island betroffen. Seit Donnerstag wurden 243 Flüge – 126 Flüge ins Ausland und 117 aus dem Ausland – storniert, bei denen 40.000 Passagiere transportiert werden sollten. Allein gestern wurden 119 Flüge – 60 von Tel Aviv und 59 nach Tel Aviv gecancelt. Man hofft dennoch, die im Ausland gestrandeten Israelis so schnell wie möglich nach Hause bringen zu können.
2010: Israel in Zahlen
Montag, 19. April 2010
Zum 62. Staatsgeburtstag zählt Israel 7.590.000 Bürger, was ein Wachstum gegenüber dem Vorjahr um 1,8 % ausmacht. Davon sind 5.726.000 Juden, das sind 75,5 % und 1.548.000 sind Araber, das sind 20,4 %. Im vergangenen Jahr wanderten 16.000 Juden in Israel ein, zuzüglich kehrten 9000 Israelis, die einmal ausgewandert waren, nach Israel zurück. Jede jüdische Familie hat in Israel durchschnittlich 3 Kinder, jede arabische Familie hat durchschnittlich 3,8 Kinder und jede christliche Familie im Durchschnitt 2,11 Kinder.
Erst Trauer dann Freude
Montag, 19. April 2010
Am heutigen Jom HaSikkaron, dem Gefallenengedenktag, trauert Israel um die 22.684 Israelis, die im Terror und in den 7 Kriegen gefallen sind. Seit dem vorigen Gedenktag starben 112 Soldaten. Heute um 11.00 Uhr heulten im ganzen Land für zwei Minuten die Sirenen, wobei der Verkehr für diese Zeit zum Stillstand kam. Danach begaben sich die trauernden Israelis zu den 43 landesweiten Militärfriedhöfen, um die Gräber ihrer getöteten Söhne oder Töchter zu besuchen.
Vorträge von Michael Schneider
Montag, 19. April 2010
Mo., 19. April, um 19:30 Uhr in 56335 NEUHÄUSEL, Evang. Erlöser-Kirche Neuhäusel (Gemeindehaus), Coermannstr. 1 (Hauptstr), Brigitte Kopold,Tel. 02620 - 920820 oder - 2608. Thema: „Messianische Juden und ihre Identitätssuche“
Di., 20. April, um 19:30 Uhr in 35713 ESCHENBURG-Hirzenhain, Ev. Gemeindehaus Hirzenhain (Dorf), Pfr. Michael Brück, Tel.: 02770 - 635. Themen: Aktuelle Lage in Israel im Licht der Bibel • Was Christen und Juden trennt und vereint.
Neue National-Gedenkhalle soll errichtet werden
Sonntag, 18. April 2010
Verteidigungsminister Ehud Barak gab heute den Bau einer Nationalen Gedenkstätte für gefallene Soldaten bekannt. „Jedes Jahr am Gefallenen-Gedenktag vereint sich das Volk um gemeinsam der toten Kämpfer zu gedenken und an ihre außerordentlichen Taten für die Nation zu erinnern.“ Diese Gedenkhalle soll auf dem Militärfriedhof am Jerusalemer Herzl-Berg erbaut werden. Alle Gefallenen Soldaten sollen dort namentlich genannt und an ihre Todestag jeweils eine Gedenkkerze angezündet werden.
Irland gegen Boykott israelischer Produkte
Sonntag, 18. April 2010
Micheál Martin, der Außenminister Irlands sagte bei einer Konferenz der Pro-Boykott Handelsunion Irlands (ICTU), dass seine Regierung jeglichen Boykott Israels ablehnt. „Die Regierung stimmt keiner Form von Boykott zu, die einem offenen und ehrlichen Dialog den wir immer mit der israelischen Regierung verfolgt haben, zuwider steht.“ Weiter rief Martin die Hamas auf, den entführten Soldaten Gilad Shalit freizulassen und die Angriffe auf Israel einzustellen. Eine Rückkehr Shalits würde sich seiner Meinung nach bestens auf einen Fortschritt im Friedensprozeß auswirken.
Gedenken an gefallene Soldaten
Sonntag, 18. April 2010
Heute Abend beginnt Israels Gefallenengedenktag - Jom HaSikkaron - an dem das jüdische Volk seiner im Krieg und Terror gefallenen Mitbürger gedenkt. An der Klagemauer findet wie jedes Jahr die staatliche Zeremonie zur Eröffnung des Gedenktages statt. Seit 1860, dem Beginn des jüdischen Befreiungskampfes bis Heute starben für die Sicherheit Israels insgesamt 22.682 Israelis, allein im letzten Jahr 111. Heute um 20.00 Uhr und morgen um 11.00 Uhr heulen dazu die Sirenen und der Verkehr steht für die Dauer der Sirenen still. Gleich danach: Morgen Abend beginnt Israels 62. Unabhängigkeitstag - Jom HaAtzma`uth.
Netanjahu besuchte gestern Grab seines Bruders
Sonntag, 18. April 2010
Gestern Abend nach Schabbat besuchte Ministerpräsident Netanjahu mit seiner Frau Sara das Grab seines Bruders, Jonathan Netanjahu, der bei der Rettungsaktion in Entebbe ums Leben kam. Netanjahu zündete eine Gedenk-Kerze an. Dieser Besuch war vorverlegt worden, um morgen den trauernden Eltern die die Gräber ihrer gefallenen Söhne und Töchter besuchen wollen, den Zugang nicht wegen Sicherheitsvorkehrungen durch Netanjahus Besuch zu behindern.
Michael Schneider in Neuhäusel am 19. April
Sonntag, 18. April 2010
Mo., 19. April, um 19:30 Uhr, in 56335 NEUHÄUSEL, Evang. Erlöser-Kirche Neuhäusel (Gemeindehaus), Coermannstr. 1 (Hauptstr), Brigitte Kopold,Tel. 02620 - 920820 oder - 2608. Thema: „Messianische Juden und ihre Identitätssuche“

Vorträge von Michael Schneider - hier clicken.
Olmert weist Involvierung zurück
Freitag, 16. April 2010
Nachdem der ehemalige Ministerpräsident Olmert als Drahtzieher der Holyland-Projekt-Affaire genannt wurde, gab Olmert gestern eine kurze Pressekonferenz nach seiner vorgezogenen Rückkehr aus dem Ausland. Er wies die Anklage dass er in die Affaire verwickelt sei vehement zurück und meinte dass man seinen Namen besudeln wollte. „Ich habe niemals Schmiergeld angeboten bekommen und auch nicht angenommen, weder direkt noch indirekt“, so Olmert.
Peres in Frankreich
Freitag, 16. April 2010
Präsident Schimon Peres besuchte Frankreich bei einem offiziellen Staatsbesuch und nahm auch an der feierlichen Einweihung der Ben-Gurion-Promenade in Paris teil. Sie verläuft in der Nähe der Seine und des Eiffelturms. Jedoch schon einige Monate vorher hatten sich pro-palästinensische Organisationen dagegen aufgelehnt und protestierten auch während der Einweihung dagegen, und nannten Ben-Gurion einen Kriminellen, der 1948 die Araber aus ihrer Heimat verjagt hatte. Danach traf sich Peres noch mit seinem Amtskollegen Sarkozy zu einem Gespräch.
Kollaborateure hingerichtet
Freitag, 16. April 2010
Die Hamas-Regierung im Gazastreifen ließ gestern zwei Landsleute hinrichten die angeklagt waren, mit Israel zusammen gearbeitet zu haben. Die beiden wurden öffentlich erschossen und dann ihre von Kugeln durchlöcherten Körper vor einem Krankenhaus in Gaza abgelegt. In 2008 und 2009 hatten sie ihre Gerichtsverfahren gehabt. Menschenrechtsgruppen kritisierten diese Hinrichtungen und meinten dass sie die internationale Isolierung der Hamas vertiefen werden. Diese Organisationen meinten auch dass die Eingeständnisse den Männern meist unter Foltern abgezwungen werden.
England gegen Klagemauer in Werbematerial für Israel
Freitag, 16. April 2010
Die britische Advertising Standard Agency legte fest, dass Bilder der Klagemauer nicht mehr in Werbeprospekten für Israel in England veröffentlicht werden dürfen. Dies folgte einer Beschwerde, dass ein Prospekt die Klagemauer zeigt und dahinter den Felsendom, was jedoch angeblich irreführend sei und Ostjerusalem als einen Teil Jerusalems darstellt. Seitens des israelischen Tourismusministeriums wurde dies zurückgewiesen. Man werde nicht dem Druck nachgeben, denn Jerusalem ist das Herz des jüdischen Staates und die Klagemauer ist einer der meistbesuchtesten Sehenswürdigkeiten.
62. Unabhängigkeitstag am 20 April
Freitag, 16. April 2010
Gemäß jüdischem Kalender feiert Israel in diesem Jahr am 20. April seinen 62. Staatsgeburtstag, den Jom ha-Atzma´uth-Unabhängigkeitstag. Eine Ironie der Geschichte: Genau zu Hitlers Geburtstag, der als Judenfeind sich das Leben nahm, feiert das jüdische Volk seine Auferstehung: „Am Israel chai – das Volk Israel lebt!“
Schabbatlesungen
Freitag, 16. April 2010
„Tasria-Mezora“ 3. Mose 12,1 bis 15,33; Prophetenlesung: 2. Könige 7,3-20.
Israel lässt sich nicht zwingen Nuklearabkommen zu unterzeichnen
Donnerstag, 15. April 2010
Verteidigungsminister Ehud Barak teilte mit, dass Israel sich nicht dazu zwingen lassen werde, den Atomwaffensperrvertrag zu unterzeichnen. Er deutete darauf hin, dass im Gegensatz zu anderen Ländern Israel niemals gedroht hat, andere Länder zu zerstören. „Es ist nicht angebracht, Israel zum Unterzeichnen zu zwingen. Israel hat niemals gedroht eine Nation oder ein Land vom Erdboden auszulöschen, während Iran sowie Syrien, Libyen und Irak in der Vergangenheit drohten, Israel auszulöschen“, so Barak. Am Dienstag hatte Obama alle Staaten, einschließlich Israel, aufgerufen, den Atomwaffensperrvertrag zu unterzeichnen.
Hamas befiehlt Tunnelschließung
Donnerstag, 15. April 2010
Die Hamas befahl gestern den Einwohnern des Gazastreifens die Schmuggeltunnel unter der Grenze zu Ägypten auf unbegrenzte Zeit zu schließen. Dies gaben Einwohner und Tunnelbetreiber anonym bekannt. Quellen aus dem Gazastreifen sagten gegenüber der Haaretz Tageszeitung, dass dieser Befehl die Reaktion auf eine dringende Bitte seitens der ägyptischen Sicherheitsdienste sei, die Warnungen folgt, dass Terroristen auf der Sinai-Halbinsel Terroranschläge planen. Die Schließung der Tunnel sei nur zeitweilig, denn die Hamas fürchtet, dass Israel diese bombardieren könnte, falls sie nicht geschlossen würden.
Keine Apple iPad in Israel – wegen Sendestandard
Donnerstag, 15. April 2010
Israels Kommunikationsministerium hat ein Einfuhrverbot für das neue iPad von Apple verhängt. Verschiedene Leute, die mit einem dieser Geräte in Israel anreisten, erlebten eine böse Überraschung, da Zollbeamte das Gerät für einen bestimmten Zeitraum konfiszierten. Beamte des Ministeriums meinten, dass der Wi-Fi Energielevel, den das iPad ausstrahlt, nicht mit dem europäischen Standard vereinbar ist, der auch in Israel angewendet wird. Der Energielevel des iPad könnte Störungen in der drahtlosen Verbindung bei Wi-Fi-Nutzern in einem bestimmten Radius hervorrufen.
Bestechungsskandal aufgedeckt
Donnerstag, 15. April 2010
Ein Riesenbestechungsskandal erschüttert Israel. Um die Baugenehmigung für den im Westen von Jerusalem befindlichen Holyland-Wohnkomplex mit hunderten Luxuswohnungen zu bekommen, dort wo früher das Modell der biblischen Stadt Jerusalem stand, sollen viele Millionen Schekel an Bestechungsgelder an Steuerbeamte, Geschäftsleute, Knessetabgeordnete, den Finanzminister der vorigen Regierung, sogar an den früheren Regierungschef Ehud Olmert und auch an den ehemaligen orthodoxen Bürgermeister von Jerusalem, Uri Lupolianski geflossen sein.
Michael Schneider in Bischofsheim
Donnerstag, 15. April 2010
ISRAELTAGE vom 15. - 18. April in der Christl. Tagungsstätte Hohe Rhön, Fischzuchtstr. 1-5, 97653 BISCHOFSHEIM a. d. Rhön, Tel. 09772 9304-0 Themen: Aktuelle Lage Israels im Licht der Bibel • Ruth, die Moabiterin als Prototyp des wahren Christen • Gottes Handeln an Israel als Vorbild.

Vorträge von Michael Schneider - hier clicken.
Nur keine Änderungen in der Koalition
Mittwoch, 14. April 2010
Jossi Beilin, der ehemalige Vorsitzende der Meretz-Partei, sprach sich gegen die aus Washington gewünschte Idee aus, die Kadima-Partei mit in die jetzige Regierungskoalition aufzunehmen. Er warnte, dass dieser Schritt zur Änderung der Koalition es erschweren würde, ein Friedensabkommen abschließen zu können. Mitglieder der Likud-Partei beschuldigten die Obama-Regierung des Versuchs, Netanjahu herauszuekeln oder zumindest ihn in eine solche Position zu zwingen, Außenminister Lieberman durch Zippi Livni (Kadima) zu ersetzen.
Sarkozy: Dringend Sanktionen gegen Iran
Mittwoch, 14. April 2010
Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy sagte beim Atomsicherheitsgipfeltreffen in Washington, dass er keinen Krieg zwischen Israel und Iran erleben möchte, nur weil die westliche Welt zu träge war, Sanktionen gegen Iran zu verhängen und gegen das iranische Atomprogramm vorzugehen. Weiter meinte er, dass ein Angriff der israelischen Luftwaffe auf die Atomanlagen Irans eine Katastrophe wäre, über die er gar nicht nachdenken wolle. „Der beste Weg dies zu verhindern, ist Schritte zu unternehmen, die Israel klarmachen, dass wir wirklich um die Sicherheit des Landes besorgt sind. Demgegenüber muss Israel jedoch auch die nötigen Anstrengungen unternehmen, einen einen fairen und anhaltenden Frieden mit den Palästinensern zu erreichen“, so Sarkozy.
Umfrage: 91% der Israelis gegen Obamas "Friedensplan"
Mittwoch, 14. April 2010
Eine von der IMRA-Organisation gesponserte Umfrage unter 503 Israelis ergab: 91 % sind gegen eine Teilung Jerusalems und den Ausschluß der Jordansenke aus israelischer Kontrolle, wenn dies von US-Präsident Obama initiiert werden würde, denn sie sind der Meinung, dass Obama kein neutraler Vermittler sei, sondern auf der arabischen Seite stehe. 81 % meinten, dass es unanständig sei, Israel solch einen Plan aufzuzwingen, während 19 % sich dafür aussprachen.
Terroristen planen israelische Touristen im Sinai zu entführen
Mittwoch, 14. April 2010
Israels Geheimdienst für Innere Sicherheit und der ägyptische Geheimdienst haben herausgefunden, dass Hamas-Terroristen planen, Israelis zu entführen, die auf der Sinaihalbinsel urlauben. Israels Regierung forderte alle Israelis eindringlich auf, sofort den Sinai zu verlassen.
Ab Morgen ist Michael Schneider in Deutschland
Mittwoch, 14. April 2010
ISRAELTAGE vom 15. - 18. April in der Christl. Tagungsstätte Hohe Rhön, Fischzuchtstr. 1-5, 97653 BISCHOFSHEIM a. d. Rhön, Tel. 09772 9304-0 Themen: Aktuelle Lage Israels im Licht der Bibel • Ruth, die Moabiterin als Prototyp des wahren Christen • Gottes Handeln an Israel als Vorbild.
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Terroristen am Grenzzaun getötet
Dienstag, 13. April 2010
Heute früh versuchten Terroristen aus dem Gazastreifen an dem Grenzzaun zu Israel Sprengsätze zu legen. Sie wurden dabei von israelischen Soldaten auf einem Überwachungsposten entdeckt die wiederum eine Patrouille alarmierten. Diese Patrouille schoß auf die vier Terroristen und tötete sie. Bei diesem Vorfall kümmerten sie sich vorsorglich um ihre eigene Sicherheit, um die Wiederholung von vor zwei Wochen, als bei einem ähnlichen Vorfall zwei Soldaten ums Leben kamen, zu verhindern.
Marsch der Lebenden 2010
Dienstag, 13. April 2010
Während das polnische Volk um seinen Präsidenten trauert, zogen gestern auf dem jährlichen „Marsch der Lebenden“ 10.000 Juden und Judenfreunde auf der drei Kilometer langen Strecke von Auschwitz nach Birkenau, angeführt von Israels ehemaligem Oberrabbiner Israel Meir Lau, der selber im KZ Buchenwald war, und dem ehemaligen Zionshäftling und jetzigem Vorsitzenden der Jewish Agency Nathan Sharansky sowie Israels Tennisstar Shahar Peer.
Touristenrekord im März 2010
Dienstag, 13. April 2010
Im März dieses Jahres konnte der bisher größte Anstieg im Tourismus für diesen Monat verzeichnet werden: es kamen 313.000 Touristen nach Israel. Das sind 56 % mehr als im März 2009, 17 % mehr als im März 2008 und 9 % mehr als im März 2000. Von Anfang Januar bis Ende März 2010 besuchten 747.000 Touristen das Heilige Land, ein Anstieg um 54 % gegenüber dieser Periode in 2009.
Libanon will Hisbollah nicht entwaffnen
Dienstag, 13. April 2010
Obwohl die UNO offiziell von der libanesischen Regierung forderte, die Hisbollah-Terrororganisation zu entwaffenen und als Kampfkraft aufzulösen, weigert man sich in Beirut der Forderung Folge zu leisten. Im Gegenteil, die Hisbollah erfreut sich großer Beliebtheit. Vor Journalisten sagte der libanesische Präsident Michel Suleiman in Qatar, dass alle Libanesen vereint hinter der Armee und hinter der Widerstandsorganisation (Hisbollah) stünden, die beide ihr Land und ihre Ehre gegen Aggression verteidigen würden.
Ansturm auf Israels Öl und Gas möglich
Montag, 12. April 2010
Ein amerikanischer Top-Industrieexperte ist überzeugt, dass Israel bald einen Andrang von großen westlichen Energieentwicklungsfirmen erleben wird. Gegenüber der israelischen Finanzzeitung Globes sagte Fred Zeidman, dass die in den letzten Monaten gefundenen Gasvorkommen vor Israels Küste bei den großen Firmen auf Interesse gestoßen seien. Die israelischen Firmen Delek und Isramco haben bereits begonnen die Gasfelder zu nutzen, gemeinsam mit dem britischen Energiegiganten Noble Energy.
„Nie wieder” verblasst heute
Montag, 12. April 2010
Ein bekannter israelisch-britischer Historiker warnt, dass der Slogan „Nie wieder” langsam verblasst und es sehr wahrscheinlich möglich sei, dass erneut ein Holocaust stattfinden könnte. In seinem neuen Buch „Eine Tödliche Bessesenheit: Antisemitismus von der Antike bis zum Globalen Jihad“ erklärt Prof. Robert Wistrich von der Hebärischen Universität Jerusalem, dass die politische und soziale Gesinnung, die es damals den Nazis ermöglichte, an die Macht zu kommen, noch immer bei den Menschen vorkomme. Insbesondere erwähnte Wistrich, dass der Islam seinen Heiligen Krieg gegen das jüdische Volk in den letzten Jahren viel offener zeigt, während Europa und die westliche Welt mit einer generellen Gleichgültigkeit darauf reagiert.
Gedenken an die Opfer des Holocaust
Montag, 12. April 2010
Heute am „Jom ha-Schoa“ dem Holocausttag, gedenkt das jüdische Volk der mehr als sechs Millionen Juden, darunter 1 ½ Millionen Kinder, die in der Nazizeit im Auftrag Hitlers umgebracht worden sind. In einer bewegenden Gedenkstunde in der Jerusalemer Holocaustgedenkstätte „Yad Vashem“ entzündeten gestern Abend sechs Holocaustüberlebende je eine Fackel. Staatspräsident Schimon Peres und Ministerpräsident Netanjahu sagten unter anderem: Hätte damals schon der Staat Israel existiert, hätten Millionen Juden gerettet werden können. Alarmierend ist die Feststellung, dass im letzten Jahr die antisemitischen Übergriffe auf Juden und jüdische Einrichtungen im Ausland sich mehr als verdoppelt haben.
Schabbat rettet Oberrabbiner das Leben
Montag, 12. April 2010
Der Oberrabbiner von Polen, Michael Schudrich, wäre mit unter den Opfern des Flugzeugabsturzes gewesen, bei dem 95 hochrangige Persönlichkeiten Polens ums Leben kamen, wäre dieser Flug nicht an einem Samstag gewesen. Der Rabbiner hatte entschieden, nicht zu fliegen, da man als gläubiger Jude wegen des Schabbats nicht fliegen darf. Bei dem heutigen „Marsch der Lebenden“ zwischen den Vernichtungslagern Auschwitz und Birkenau, an dem 10.000 jüdische und nichtjüdische Menschen aus aller Welt dabei sind, werden die Teilnehmer auch eine Gedenkzeit für den polnischen Präsidenten Lech Kaczynski und die anderen ums Leben gekommenen Personen abhalten.
Heute Abend beginnt jüdischer Holocaust-Gedenktag
Sonntag, 11. April 2010
Heute Abend beginnt der alljährliche israelische Holocaustgedenktag mit einer staatlichen Zeremonie in der Jerusalemer Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem. Morgen vormittag werden dann die Sirenen für zwei Gedenkminuten heulen. Der Generalstab des israelischen Militärs wird unter der Führung von Generalstabschef Gabi Ashkenasi im Laufe des Tages einen speziellen Gedenktag an den Holocaust in Yad Vashem begehen. Dieser Tag wurde bereits zu einer Tradition für Israels Militärführung.
Israel trauert mit Polen
Sonntag, 11. April 2010
Auch in Israel ist man über den Absturz des polnischen Regierungsflugzeuges entsetzt, bei dem alle 97 Passagiere ums Leben kamen, darunter auch der polnische Staatspräsident Lech Kaczynski, der ein bekennender Freund des jüdischen Volkes war. Unter den Opfern sind viele polnische Regierungsmitglieder. Israels Regierung sprach ihr tiefstes Beileid aus.
Netanjahu sagt persönliche Teilnahme ab
Sonntag, 11. April 2010
An dem Nukleargipfeltreffen, das in dieser Woche mit 40 Weltführern in Washington stattfindet, nimmt nicht wie geplant Ministerpräsident Netanjahu teil, sondern sein Vize Dan Meridor. Damit will Netanjahu verhindern, dass die moslemischen Staaten auf dem Gipfel Israel als Atommacht zum Ablenkungsthema machen.
Todestag des biblischen Josuas
Sonntag, 11. April 2010
Über 10.000 Juden pilgerten in der Nacht von Donnerstag zu Freitag - am Jahrestag des Todes von Josua -, der vor 3.250 Jahren die Israeliten über den Jordan ins Gelobte Land führte, zu seinem Grab, das in Samaria in dem arabischen Dorf Kifl Hares bei Ariel liegt. Vorher besuchten sie das nahegelegene Grab von Josuas Mitstreiter Kaleb.
Anat Kamm und die Geheimdokumente
Freitag, 9. April 2010
Wie Israels Geheimdienst für innere Sicherheit Schin-Bet nun bekannt gab, hat die israelische Soldatin Anat Kamm, die im Büro von Generalmajor Yair Naveh bis 2007 gearbeitet hatte, mehr als 2000 Geheimdokumente gestohlen und sie unter anderm an Uri Blau, einen Reporter der linken Tageszeitung „Ha´aretz“, weitergegeben. Weil Uri Blau Dinge veröffentlichte, die nur in diesen Geheimdokumenten standen, flog die Spionage auf.
Amerikanische Christen entschuldigen sich für Obama
Freitag, 9. April 2010
Ministerpräsident Netanjahu nimmt am Sonntag von amerikanischen Christen der Organisation „Porters Faith2action“ 14.000 gelbe Rosen in Empfang. Die Christen wollen sich damit bei Netanjahu dafür entschuldigen, dass ihr Präsident Obama vor drei Wochen sich so feindlich und unhöflich gegenüber Netanjahu aufgeführt hat.
Obama erwägt neuen Friedensplan
Freitag, 9. April 2010
In der Washington Post wurde berichtet, dass US-Präsident Barack Obama ernsthaft erwägt, in einem halben Jahr Israel und den Palästinensern einen neuen Friedensplan aufzuerlegen. Entsprechend dem Bericht habe Obama einen Raum voller eigener und ehemaliger Präsidenten-Ratgeber gefragt, was diese zu einem neuen Friedensplan meinten. Allesamt sprachen sich dafür aus, solange dieser Plan sich mehr oder weniger an die bisherigen US-Friedenspläne hält, wie die von Wye, die Road-Map und der Annapolis-Konferenz.
Straße in Ramallah nach Terror-Mastermind benannt
Freitag, 9. April 2010
Diese Woche benannte die Palästinensische Autonomiebehörde eine Hauptstraße in Ramallah nach dem Terror-Mastermind und Bombenspezialist Yichyeh Ayyash. Er wurde am 5. Januar 1996 von Israel in seinem Haus in Beit Lahia im Gazastreifen getötet wiorden, da er den Tod zahlreicher Israelis auf dem Gewissen hat. Netanjahu forderte von der Völkergemeinde, die immer schnell dabei ist Israel über jede angebliche Verletzung des Friedens zu verurteilen, sich angemessener Weise auch gegen dieses Verhalten der PA auflehnen muss.
Schabbatlesungen und Kommentar
Freitag, 9. April 2010
„Schemini - Am achten Tag“ 3. Mose 9,1 bis 11,47; Prophetenlesung: 2. Samuel 6,1-7,17.
Kommentar:
Im ersten Teil unserer Wochen-Parascha sehen wir das „Feuer vom Himmel fallen“ – einmal als Sühneaktion und ein anderes Mal als Strafe. Einmal zum Leben und im zweiten Mal zum Tode!
Wegen der großen Nachfrage:
Freitag, 9. April 2010
Sonderveranstaltung: Hebräisch-Intensiv-Kurs I im Beth-Emmaus/Mecklenburg vom 2.-9. Mai 2010, anerkannte Bildungsveranstaltung.
Informationen: www.Beth-Emmaus.de. Tel. 03847-31 18 40
Mörsergranaten auf Israel
Donnerstag, 8. April 2010
Gestern wurden mindestens sechs Mörsergranaten aus dem Gazastreifen auf israelische Ortschaften im Süden des Landes abgefeuert. Es entstand zum Glück weder Personen- noch Sachschaden. Trotzdem kommt dieser Beschuß nur wenige Tage nachdem die Hamas und die anderen größeren Terrororganisationen sich öffentlich dazu verpflichteten, den Beschuß Israels einzustellen, um keine weitere israelische Militäroperation heraufzubeschwören. Wahrscheinlich kamen die gestrigen Schützen aus anderen Terrorzellen, die sich nicht an die Verpflichtung der Hamas gebunden sehen und deshalb den Beschuß weiterführen.
Wie sieht Israels Sicherheitsapparat im nächsten Jahr aus?
Donnerstag, 8. April 2010
Verteidigungsminister Baraks Plan, im Frühjahr 2011 Israels Sicherheitschefs auszutauschen, wird von Nahost-Analysten als gefährlich eingestuft. Neben Mossad-Chef Meir Dagan sollen auch Yuval Diskin, der Schin-Bet Geheimdienstchef für Israels innere Sicherheit, und der militärische Geheimdienstchef Amos Yadlin ihre Amtszeiten beenden, die teilweise schon des öfteren verlängert worden waren. Die in Frage kommenden Nachfolger sind nicht weniger begabt, heißt es.
Kollaborateure fliehen nach Israel
Donnerstag, 8. April 2010
Etwa 6000 Palästinenser aus den von Palästinensern verwalteten Gebieten sind in den vergangenen Jahren mit ihren Familien nach Israel geflohen, weil sie in ihren Heimatorten als Kollaborateure Israels verfolgt werden. Viele von ihnen erhielten von Israel Pistolen, um sich zu schützen. Die Geflohenen leben in ständiger Angst, wieder zurückgeschickt zu werden, denn alle drei Monate muss ihre Aufenthaltsgenehmigung erneuert werden. Ihr Status ist nicht genau kategorisiert. Sie haben auch keinerlei Krankenversicherungen und dürfen auch nicht arbeiten. Dies geht aus einem Bericht des Legalen Forums Israels hervor.
30 Millionen Euro für Erdbebensicherung von Gebäuden
Donnerstag, 8. April 2010
Israels Kabinett gibt für die Erdbebensicherung von Schulen und Krankenhäusern 30 Mio. Euro aus. Alle Gebäude, die in Israel nach 1980 errichtet wurden, sind nach erdbebensicheren Vorschriften gebaut, doch die davor gebauten Häuser müssen nachgebessert werden. In Israel wird alle 100 Jahre mit einem mittleren und alle 400 Jahre mit einem schweren Erdbeben gerechnet. Das letzte mittlere Erdbeben war 1927 und forderte 192 Tote.
Vorträge von Michael Schneider in Deutschland
Donnerstag, 8. April 2010
ISRAELTAGE vom 15. - 18. April in der Christl. Tagungsstätte Hohe Rhön, Fischzuchtstr. 1-5,
97653 BISCHOFSHEIM a. d. Rhön, Tel. 09772 9304-0. Themen: Aktuelle Lage Israels im Licht der Bibel • Ruth, die Moabiterin als Prototyp des wahren Christen • Gottes Handeln an Israel als Vorbild.
Vorträge von Michael Schneider - hier clicken.
Jordaniens König bedauert Friedensvertrag mit Israel
Mittwoch, 7. April 2010
Der jordanische König Abdullah II. erklärte in einem Interview mit dem New Yorker „Wall Street Journal“, dass das Verhältnis zwischen Jordanien und Israel seit dem Friedensvertrag von 1994 noch nie so schlecht gewesen sei wie jetzt. Der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern sei der Kern des Problems, warum die USA in ihren zwei Kriegen in der Region (Afghanistan und Irak) nicht erfolgreich sei. Außerdem begrüßte er die harte Hand Obamas gegenüber Israel. In dem Interview erwähnte er mit keiner Silbe irgendwelche Schritte, die die Palästinenser unternehmen könnten, um ihren Teil zur Lösung des Konflikts beizutragen.
Heiliger Krieg: Selbstverteidigung
Mittwoch, 7. April 2010
Der Generalsekretär der Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI), Claudio Cordone, der gern jede Verfehlung Israels anprangert, erklärte in einer Resolution, dass der Dschihad, der moslemische Heilige Krieg als Selbstverteidigung kein Verstoß gegen die Menschenrechte ist. Er machte diese Aussage infolge einer globalen Petition einer Gruppe von Menschenrechtsaktivisten, die die Partnerschaft zwischen AI und der britischen Cageprisoners-Organisation – von einem ehemaligen moslemischen Guantanamo Bay-Häftling ins Leben gerufen - hinterfragten.
Ashkenasis Amtszeit soll nicht verlängert werden
Mittwoch, 7. April 2010
Verteidigungsminister Ehud Barak informierte Israels Obersten Generalstabschef Gabi Ashkenasi (56), dass er seine Amtszeit nicht verlängern wird, die nach vier Jahren im Februar 2011 ausläuft. Aus dem Verteidigungsministerium wurde mitgeteilt, dass Ashkenasi erwartet habe, dass seine Amtszeit verlängert wird, insbesondere wegen der Bedrohungen Israels durch Hamas, Hisbollah und Iran. Aus Kreisen des Generalstabschefs hieß es dagegen, dass er nie um eine Verlängerung gebeten habe. Ein eventueller Nachfolger könnte Joav Galant sein, der derzeit den Posten des Kommandeurs des Südbezirks der Armee innehat. Barak und Ashkenazi verstanden sich nie gut.
Netanjahu will am Nuklear-Sicherheitsgipfel teilnehmen
Mittwoch, 7. April 2010
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wird in der kommenden Woche in den USA an dem von US-Präsident Obama einberufenen Nuklear-Sicherheitsgipfel teilnehmen, zu dem vierzig führende Politiker aus aller Welt anreisen. In Israel befürchtet man, dass Netanjahu auf diesem Gipfel nach Israels Nuklearstatus befragt wird und man ist sich nicht sicher ob die Teilnahme ratsam ist, insbesondere wenn auch Länder wie Ägypten, Türkei, Pakistan, Jordanien und Saudi-Arabien teilnehmen.
Hamas will Raketenangriffe einstellen
Dienstag, 6. April 2010
Die Hamas und andere Terrororganisationen wie der Islamische Dschihad haben angekündigt, Raketenangriffe auf Israel einzustellen. Man wolle der israelischen Armee keinen Vorwand liefern, eine neue militärische Großoffensive im Gazastreifen zu beginnen. Das sagte ein Hamas-Sprecher. Nachdem in den vergangenen Wochen immer wieder Raketen im Süden Israels eingeschlagen waren, hatte Vize-Regierungschef Silvan Schalom die radikalen Palästinenser gewarnt. Israel werde nicht mehr hinnehmen, dass verängstigte Kinder in Bunkern aufwachsen müssten.
Israelische Politiker: Niemand kann Juden aus Hebron vertreiben
Dienstag, 6. April 2010
Mehrere Zehntausend Israelis haben die Pessach-Feiertage genutzt, um die Stadt Hebron zu besuchen. In der ersten Regierungsstadt von König David befinden sich die Gräber der jüdischen Erzväter Abraham, Isaak und Jakob. Israelische Politiker, die auch während der Feiertage die Stadt besuchten, unterstrichen, dass niemand die Juden aus dieser Stadt vertreiben könne.
Totgesagter Junge aus Gaza kehrte nach Hause zurück
Dienstag, 6. April 2010
Der 15-jährige Muhammed Farmawi ist wohlbehalten zu seinen Eltern zurückgekehrt. Der Jugendliche aus dem Gazastreifen war zum Märtyrer erklärt worden, nachdem Palästinenser berichtet hatten, dass der Junge von israelischen Truppen erschossen worden sei. Dies hatte eine Nachrichtenagentur unter Berufung auf angebliche medizinische Quellen bestätigt. Tatsächlich war der Junge durch einen Tunnel nach Ägypten gelangt. Dort war er von Grenzpolizisten entdeckt worden. Er landete für mehrere Tage in einem ägyptischen Gefängnis.
Nierentransplantation trotz unterschiedlicher Blutgruppen
Dienstag, 6. April 2010
Im Beilinson-Krankenhaus in Petah Tikva ist israelischen Ärzten erstmalig eine Nierentransplantation gelungen, bei der Spender und Empfänger unterschiedliche Blutgruppen haben. Bei unterschiedlichen Blutgruppen greifen normalerweise Antikörper die fremden Blutkörperchen an. Ungefähr 700 Israelis warten derzeit auf eine neue Niere. Etwa 40 Prozent dieser Patienten konnten bisher aufgrund unterschiedlicher Blutgruppen keine Niere von ihren Angehörigen erhalten.
Weiterer Hebräisch-Kurs wegen großer Nachfrage
Dienstag, 6. April 2010
Wegen der großen Nachfrage wird ein weiterer Hebräisch-Intensiv-Kurs I im Beth-Emmaus/Mecklenburg durchgeführt werden. Vom 2.-9. Mai 2010. Anerkannte Bildungsveranstaltung. Mehr Informationen: www.Beth-Emmaus.de oder Tel. 03847-31 18 40.
Ostern in Jerusalem
Sonntag, 4. April 2010
Das Grab Jesu ist leer: „Christus ist auferstanden, Er ist wahrhaftig auferstanden und lebt!“ Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem ein gesegnetes Auferstehungsfest. Jerusalem ist nicht nur voll von jüdischen Pilgern, die heute ihren 6. Pessachtag feiern, sondern auch überfüllt mit griechisch-orthodoxen Christen und mit Christen anderer orthodoxer Ostkirchen sowie mit katholischen und protestantischen Christen. Nicht nur die Grabeskirche ist überfüllt, sondern auch das pastoral anschauliche Gartengrab, das jetzt täglich bis zu 3.000 Besucher willkommen heißt.
Obama-Administration unterstützt Pro-PA-Demos in Jerusalem
Sonntag, 4. April 2010
Ein hoher Beamter der palästinensischen Autonomiebehörde behauptet, daß die Obama-Administration in Washington Pro-PA-Demonstrationen in Jerusalem unterstützt, so der Journalist Aaron Klein von WorldNetDaily. Amerikanische Diplomaten hätten Araber ermutigt in verschiedenen Stadtteilen zu demonstrieren, um damit Druck auf Israel auszuüben, damit einige Stadtviertel verlassen werden. Die US-Regierung erkennt Israels Recht auf Teile der Hauptstadt nicht an.
In Hebron trotz Steinewerferei
Sonntag, 4. April 2010
Ungeachtet dessen, dass Araber in Hebron die israelischen Busse mit Steine bewarfen, besuchten gestern über 20.000 Israelis die Stadt Hebron, König Davids erste Regierungsstadt, wo auch die Höhle Machpela mit den Gräbern der Erzväter Abraham, Isaak und Jakob ist. Politiker, die unter den Hebron-Pilgern waren, betonten in ihren öffentlichen Reden, dass niemand die Israelis aus Hebron vertreiben kann, nicht einmal US-Präsident Barack Hussein Obama.
Raketenbeschuß geht weiter
Sonntag, 4. April 2010
Obwohl der russische Außenminister Levrov dem von Damaskus aus regierenden Führer der Hamas-Palästinenser klar zu verstehen gab, dass die Palästinenser keine Terroranschläge gegen Israelis und keine Raketen mehr auf Israel abschießen dürfen, schossen Palästinenser erneut Kassam-Raketen auf Israel. Am Donnerstag wurden einige Waffenlager und –Fabriken im Gazastreifen als Reaktion auf den Beschuß bombardiert.
Israelis erleben das Land am Pessachfest
Sonntag, 4. April 2010
An den jetzigen Pessach-Halbfeiertagen, an denen Tausende Israelis im Land Ausflüge machen, sind Israels Straßen, Parks und Ausflugziele heillos überfüllt. Heute Abend beginnt der letzte Feiertag des Pessachfestes. Da in diesem Jahr das jüdische Pessachfest und die Karwoche der orthodoxen Christen und der katholischen und protestantischen Christen in ein und dieselbe Woche fielen, ist Jerusalem mit Pilgern aller jüdischen und christlichen Glaubensrichtungen überfüllt.
Michael Schneider in Deutschland
Sonntag, 4. April 2010
ISRAELTAGE vom 15. - 18. April in der Christl. Tagungsstätte Hohe Rhön, Fischzuchtstr. 1-5,
97653 BISCHOFSHEIM a. d. Rhön, Tel. 09772 9304-0. Themen: Aktuelle Lage Israels im Licht der Bibel • Ruth, die Moabiterin als Prototyp des wahren Christen • Gottes Handeln an Israel als Vorbild.
Vorträge von Michael Schneider - hier clicken.
Lesungen am 7. Pessachfesttag
Sonntag, 4. April 2010
Torah: 5. Mose 15,19 – 16,17 und 4. Mose 28,19-25. Prophetenlesung: Jesaja 10,32-12,6.
Netanjahu versucht zu schlichten
Donnerstag, 1. April 2010
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat sich von persönlichen Angriffen gegen US-Präsident Barack Obama distanziert. Eine große israelische Tageszeitung hatte eine Person aus dem Umfeld Netanjahus zitiert. Demnach sei Obama das größte Desaster für den jüdischen Staat. Netanjahu sagte dazu, diese anonymen und unwürdigen Äußerungen seien inakzeptabel und nicht in seinem Auftrag gemacht worden.
Werbeaktion für Dritten Tempel
Donnerstag, 1. April 2010
In Jerusalem sorgt eine Werbeaktion auf Stadtbussen für Aufregung. Rund 200 Busse haben ein Poster erhalten, das den Tempelberg in der Altstadt mit dem dritten jüdischen Tempel zeigt – ohne den muslimischen Felsendom und ohne die Al Aksa-Moschee. Im Text heisst es, der dritte Tempel möge schnell und in unseren Tagen gebaut werden.
Wassernotstand
Donnerstag, 1. April 2010
Israel droht ein neuer Wasser-Notstand. Nach fünf Trockenjahren war im vergangenen Winter überdurchschnittlich viel Regen gefallen. Dieser positive Trend habe sich aber nicht fortgesetzt. Das gab Infrastruktur-Minister Usi Landau bekannt.
Pessach in Israel
Donnerstag, 1. April 2010
In Israel hat am Montag das Pessach-Fest begonnen. Die Feierlichkeiten enden am kommenden Montag. Das Fest erinnert an den Auszug der Israeliten aus Ägypten und die Befreiung aus der Sklaverei. Während des Pessach-Festes essen die Juden eine Woche lang keine gesäuerten Lebensmittel.

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