News Archive

März 2010

Minister der Arbeiterpartei: Kadima muss in die Koalition
Sonntag, 28. März 2010
Minister der Arbeiterpartei sagten gestern Abend gegenüber der Jerusalem Post, dass Ministerpräsident Netanjahu sofort die Kadima-Partei in die Koalition aufnehmen müsse, um den Bruch mit US-Präsident Obama zu kitten und den Friedensprozess voranzutreiben.
Israelische Sicherheitsagenten wehren Piraten ab
Sonntag, 28. März 2010
Die Sicherheitsagenten auf dem israelischen Handelsschiff der Firma ZIM, Africa Star, konnten vor der Küste Somalias zwei Piratenschiffe abwehren, deren Besatzungen versuchten, das Schiff zu entern. Keines der Besatzungsmitglieder des israelischen Schiffes wurde dabei verletzt. Dies war bereits der zweite Vorfall dieser Art in 72 Stunden.
Niederschläge reichen nicht aus
Sonntag, 28. März 2010
Usi Landau, Minister für Infrastruktur, sagte heute bei der Kabinettssitzung, dass die bisherigen Niederschläge immer noch unterhalb des Jahresdurchschnitts liegen. Neben dem Direktor der Wasserbehörde, Prof. Uri Shani, und dem Generaldirektor von Mekorot, Ido Rosolio, erklärte Landau alle wichtigen Aspekte der Wassernutzung in Israel. Wegen den relativ geringen Niederschlägen haben die Hauptwasserreservoirs weiterhin einen gefährlichen Tiefstand.
Zwei Soldaten bei Gefechten getötet
Sonntag, 28. März 2010
Bei den schwersten Kämpfen seit dem Gazakrieg Anfang 2009 sind am Wochenende zwei israelische Soldaten und vier palästinensische Terroristen ums Leben gekommen. Eliraz Peretz (31) war der Vizekommandeur eines Battalions der Golani-Brigade. Er hinterlässt seine Frau und vier kleine Kinder, das jüngste gerade zwei Monate alt. Der andere getötete Soldat ist der 21-jährige Ilan Sabiatkovski.
Netanjahu will Koalition so beibehalten
Freitag, 26. März 2010
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hält an seiner rechtsgerichteten Koalition fest. Er werde sich auch auf Druck der USA nicht von seinen Koalitionspartnern trennen. Das berichteten israelische Medien nach der Rückkehr des Regierungs-Chefs aus Washington. Sie hatten zuvor gemeldet, US-Präsident Obama wolle Netanjahu zu einer Mitte-Links-Regierung mit Kadima-Chefin Zippi Livni drängen.
Tagung der UEFA-Leitung in Tel Aviv
Freitag, 26. März 2010
Der Europäische Fußballverband UEFA tagt erstmals in Tel Aviv. Der Kongress wurde mit einer Grußbotschaft des israelischen Präsidenten Shimon Peres eröffnet. Er dankte den 53 Mitgliedsverbänden der UEFA dafür, dass sie sich erstmals in Israel treffen. Der Staatspräsident hob die Bedeutung des Fußballs hervor, vor allem als Mittel zur friedlichen Koexistenz.
Neuer Schabbat-Streit am Horizont?
Freitag, 26. März 2010
In Jerusalem bahnt sich ein neuer Streit zwischen der jüdisch-orthodoxen und der säkularen Bevölkerung an. Die Stadtverwaltung hat den Bau eines neuen Kino-Komplexes genehmigt. Allerdings müssen die Kinos am Schabatt geschlossen bleiben. Dagegen protestiert nun ein Forum nicht-religiöser Jerusalemer.
Obama stellte Ultimatum
Freitag, 26. März 2010
US-Präsident Obama fordert von Israels Ministerpräsident Netanjahu bis zum morgigen Samstag eine Antwort, wie Israels Regierung den israelisch-palästinensischen Konflikt lösen will. Obama ist von der Arabischen Liga unter Druck, die das OK geben muss, ob es zwischen Israel und den Palästinensern Annäherungsgespräche geben kann. Das Verhältnis zwischen der amerikanischen Regierung und Israel war noch nie so schlecht wie jetzt. Nur 9 % der Israelis meinen, Obama sei gut für Israel, 72 % meinen dagegen, dass Obama für die Moslems und Palästinenser spricht.
Pessachfest am Montagabend
Freitag, 26. März 2010
Am Montag Abend feiert das jüdische Volk mit der etwa vierstündigen (oder längeren)Seder-Feier in ihren Familien den Beginn des achttägigen Pessach-Festes, dem Fest der ungesäuerten Mazzoth-Brote. In dieser Woche wiederholen viele Israelis ihren Exodus und verreisen entweder innerhalb Israels oder ins Ausland. Die Reisefreudigkeit ist in diesem Jahr gegenüber dem Vorjahr um 20 % gestiegen.
Schabbatlesungen und Kommentar
Freitag, 26. März 2010
Schabbat „Zaw – Befehl“ und Schabbat HaGadol: 3. Mose 6,1 – 8,36; und spezielle Prophetenlesung: Maleachi 3,4-4,5.
Kommentar zum Pessach-Fest:
Wir befinden uns drei Tage vor dem Pessachfest, es sind die Tage an dem die Hebräer kurz vor ihrem Auszug aus Ägypten das fehlerfreie Lamm ins Haus nahmen, vom 10. bis zum 14. Nissan, bis es geschlachtet wurde.
Michael Schneider spricht im April in Deutschland
Freitag, 26. März 2010
ISRAELTAGE vom 15. - 18. April in der Christl. Tagungsstätte Hohe Rhön, Fischzuchtstr. 1-5,
97653 BISCHOFSHEIM a. d. Rhön, Tel. 09772 9304-0
Themen: Aktuelle Lage Israels im Licht der Bibel • Ruth, die Moabiterin als Prototyp des wahren Christen.
Vorträge von Michael Schneider - hier clicken.
Keine Annäherung zwischen Netanjahu und Obama
Donnerstag, 25. März 2010
Die Fronten zwischen Israel und den USA bleiben weiter hart. Auch nach zwei Gesprächen zwischen US-Präsident Obama und Ministerpräsident Netanjahu gab es offenbar keine Annäherung. Obama besteht auf einer Weiterführung des Baustopps selbst nach den zehn zuerst vereinbarten Monaten und Tausend weitere palästinensische Terroristen sollen freigelassen werden. Netanjahu und sein Verteidigungsminister Barak übergaben der US-Regierung nach fieberhaften Beratungen vor Ort eine Stellungsnahme, die offenbar neue Vorschläge zum Friedensprozess enthält.
Peres traf sich mit iranischem Fotojournalisten
Donnerstag, 25. März 2010
Caspian Makan, ein iranischer Fotojournalist und der Verlobt von neda Agha Soltan, die bei den Unruhen in Teheran während einer Demonstration erschossen worden war, traf sich in Jerusalem mit Präsident Shimon Peres. Makan lebt heute als politischer Flüchtling in Kanada. Peres sagte zu Makam, dass Israel eine große historische Freundschaft mit dem iranischen Volk hätte. „Iran ist nicht ´angereichertes Uranium´ sondern eine reichhaltige Antike Kultur und der Aufstand eines Großteils des Volkes haben der Kultur ihre verlorene Ehre zurückgegeben.“
Kollaborateure sollen hingerichtet werden
Donnerstag, 25. März 2010
Die radikal-islamische Hamas hat angekündigt, sie wolle im Gazastreifen öffentlich Todesurteile gegen angebliche „Kollaborateure Israels“ vollstrecken. Ungeachtet der Proteste von Menschenrechtsorganisationen würden verurteilte Kollaborateure bald hingerichtet, kündigte das Innenministerium an. Das palästinensische Gesetz sieht die Todesstrafe für „Agenten Israels“, Mörder und Drogenhändler vor.
UNO-Menschenrechtsrat gegen Israel
Donnerstag, 25. März 2010
Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen veröffentlicht auf seiner Internetseite Vorwürfe, Israelis würden mit den Organen von Palästinensern handeln. Diese Anschuldigung war bereits im vergangenen Jahr von einem schwedischen Journalisten vorgebracht worden. Israel hat die Beschuldigungen energisch zurückgewiesen. Die Organisation „UN Watch“ in Genf kritisierte die Veröffentlichung des Textes auf der Webseite des Menschenrechtsrates als rassistisch und hasserfüllt.
Michael Schneider spricht im April in Deutschland
Donnerstag, 25. März 2010
ISRAELTAGE vom 15. - 18. April in der Christl. Tagungsstätte Hohe Rhön, Fischzuchtstr. 1-5,
97653 BISCHOFSHEIM a. d. Rhön, Tel. 09772 9304-0
Themen: Aktuelle Lage Israels im Licht der Bibel • Ruth, die Moabiterin als Prototyp des wahren Christen • Gottes Handeln an Israel als Vorbild
Herzlich willkommen! Auch Tagesgäste sind eingeladen.
Vorträge von Michael Schneider - hier clicken.
Empfang ohne Presse aber zwei Gespräche
Mittwoch, 24. März 2010
US-Präsident Barack Obama hat Israels Regierungs-Chef Netanjahu demonstrativ kühl im Weißen Haus empfangen. Es gab keinen Fototermin und das Treffen fand hinter verschlossenen Türen statt, nur die engsten Berater beider Seiten nahmen daran teil. Das erste Gespräch dauerte 90 Minuten, eine halbe Stunde länger als geplant wonach Obama sich in seine Residenz zurückzog. Netanjahu blieb mit den Beratern Obamas noch dort und bat nach Beratungen um ein weiteres Gespräch, das Obama gewährte und 35 Minuten dauerte.
Israelischer Diplomat aus Großbritannien ausgewiesen
Mittwoch, 24. März 2010
Die britische Regierung hat einen israelischen Diplomaten, der dem Mossad angehört, des Landes verwiesen. Außenminister David Milliband beschuldigte den israelischen Geheimdienst, britische Pässe gefälscht zu haben. Diese Pässe seien von den Tätern benutzt worden, die den Hamas-Waffenhändler al Mabhuh in Dubai umgebracht hätten. Israel hat eine Beteiligung seines Geheimdienstes Mossad an dem Attentat weder bestätigt noch zurückgewiesen. Es wird erwogen auch den Vertreter des britischen Geheimdienstes MI6 aus der Botschaft in Tel Aviv des Landes zu verweisen.
PA schloß christlichen Fernsehsender
Mittwoch, 24. März 2010
Die Palästinensische Autonomiebehörde hat den einzigen christlichen Fernsehsender geschlossen. Die Polizei drang in die Studios ein und legte den Betrieb lahm. Al-Mahed TV hatte 14 Jahre lang aus der Nähe von Bethlehem gesendet. Nun erklärte die Palästinenserführung, der Sender habe keine gültige Lizenz. Der Direktor der christlichen Station, Samier Qumsieh, warf der Autonomiebehörde vor, sie wolle die Stimme der christlichen Minderheit zum Schweigen bringen.
Änderung der Regeln in Kassel
Mittwoch, 24. März 2010
Die deutsche Stadt Kassel wird künftig gestatten, dass an Informationsständen über Israel auch die israelische Flagge gezeigt werden darf. Das hat die Stadt nun in einer Pressemitteilung bekannt gegeben. „Israel heute TV“ hatte am 21. März berichtet, dass das Kassler Ordnungsamt das Zeigen der Flagge mit dem Davidsstern verboten hatte. Bürgermeister Jürgen Kaiser erklärte nun, dass nach den heftigen Reaktionen auf diese Entscheidung die Regelung geändert werde.
EU verurteilt Israel
Dienstag, 23. März 2010
Die EU verurteilt Israel wegen der Absicht, in Jerusalem weiter zu bauen. Dies würde ein Hindernis für die internationalen Bemühungen um einen Frieden darstellen. Außenminister der EU-Staaten nannten Netanjahus Aussage dass Israel keine weiteren Baustopps verhängen wird, unakzeptabel. Außenminister Lieberman traf sich mit Amtskollegen der EU-Staaten Deutschland, Finnland, Malta und Litauen, jedoch nicht mit dem ganzen Gremium der EU-Außenminister.
Ansehen von Abbas am Sinken
Dienstag, 23. März 2010
Eine große Mehrheit der Palästinenser ist davon überzeugt, dass die Berichte über Korruption und Sex-Skandale ihrer Führer zutreffen. Dadurch werde die Palästinenser-Regierung geschwächt. Das ergab eine jetzt veröffentlichte Umfrage. Demnach ist das Ansehen von Palästinenser-Präsident Mahmoud Abbas in den vergangenen vier Monaten weiter gesunken.
Treffen Clinton-Netanjahu in Washington
Dienstag, 23. März 2010
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ist in Washington mit US-Außenministerin Hillary Clinton zusammen getroffen. Dabei unterstrich der Regierungs-Chef, dass Jerusalem keine Siedlung sei, sondern die Hauptstadt des jüdischen Staates. Der Bau von Wohnungen in Jerusalem gefährde eine Zwei-Staaten-Lösung mit den Palästinensern in keiner Weise. Clinton sagte hingegen, neue Siedlungen in Ost-Jerusalem und im Westjordanland würden das gegenseitige Vertrauen untergraben.
Soldat durch Kameraden getötet
Dienstag, 23. März 2010
Der 21-jährige israelische Soldat Gabriel Fitch ist von seinen eigenen Kameraden erschossen worden. Nach Auskunft eines Militärsprechers ereignete sich der tragische Vorfall an der Grenze zum Gazastreifen. Israelische Soldaten wollten dort drei verdächtige Palästinenser stoppen, die über den Grenzzaun kletterten. Die Soldaten eröffneten dabei versehentlich das Feuer auf die Besatzung eines Panzers, die auch zu Fuß unterwegs war um die Eindringlinge festzunehmen. Die drei Palästinenser waren Militärangaben zufolge unbewaffnet.
Vorträge von Michael Schneider im April
Dienstag, 23. März 2010
Er hält einige Vorträge im kommenden Monat. Hier ein Teil der Daten. ISRAELTAGE vom 15. - 18. April in der Christl. Tagungsstätte Hohe Rhön, 97653 BISCHOFSHEIM a. d. Rhön, Fischzuchtstr. 1-5, Tel. 09772 9304-0. Themen: Aktuelle Lage Israels im Licht der Bibel • Ruth, die Moabiterin als Prototyp des wahren Christen • Gottes Handeln an Israel als Vorbild.
Für Vorträge von Michael Schneider - hier clicken.
„Gebetsfreiheit”-Demonstration in Jerusalem
Montag, 22. März 2010
Morgen Abend um 18.00 Uhr wird auf dem Platz vor dem Hamashbir-Kaufhaus in Jerusalems Stadtzentrum eine Demonstration stattfinden, in der gefordert wird, dass auch Juden auf dem Tempelberg beten dürfen. Die Polizei gab die Erlaubnis zu der Demonstration, forderte jedoch dass diese nicht in der Nähe des Tempelbergs wie von den Veranstaltern geplant durchgeführt wird, um ein erneutes Aufflammen arabischer Protestaktionen zu verhindern. „Die Zeit unserer Freiheit ist gekommen, und wir rufen dazu auf, dass auf dem Tempelberg eine Gebetsfreiheit ausgerufen wird, damit auch Juden dort Gebete abhalten können“, so der Organisator Jehuda Glick.
Abdallah Barghuti weiter in Einzelhaft
Montag, 22. März 2010
Der im israelischen Gefängnis einsitzende Hamas-Terrorist Abdallah Barghuti, der wegen Beteiligung an verschiedenen blutigen Terroranschlägen eine Haftstrafe von 67mal Lebenslänglich erhielt, wird für weitere sechs Wochen in Einzelhaft verbleiben. Das Gericht in Nazareth entschied dies. Während dieser Periode soll er psychologisch und medizinisch untersucht werden.
Schmuggeltunnel angegriffen als Reaktion auf Raketenbeschuss
Montag, 22. März 2010
Die israelische Luftwaffe hat in der Nacht zum Montag einen Angriff auf den Gazastreifen geflogen. Es war die Antwort auf einen neuerlichen Raketenbeschuss aus dem Palästinensergebiet. Nach Angaben der israelischen Armee wurde ein Tunnel getroffen, der vor allem zum Waffenschmuggel benutzt worden sei. Verletzt wurde niemand. Seit vergangen Donnerstag wurden neun Raketen auf israelisches Gebiet abgefeuert.
Ban Ki-moon in Israel und Gaza
Montag, 22. März 2010
UN-Generalsekretär Ban Ki-moon traf gestern mit Ministerpräsident Netanjahu und auch mit Vizeaußenminister Ayalon zusammen. Bei dem Gespräch mit Netanjahu versprach er, sich bei der Teilnahme am Gipfeltreffen der Arabischen Liga dafür einzusetzen, dass die Führer der arabischen Staaten die neuen indirekten Verhandlungen ziwschen Israel und den Palästinensern akzeptieren und unterstützen.
Netanjahu gibt nach
Sonntag, 21. März 2010
Ministerpräsident Netanjahu hat sich dem amerikanischen Druck gebeugt, indem er etliche Eingeständnisse gegenüber US-Präsident Obama und den Palästinensern machte, um die Spannungen für den geplanten Besuch in den USA zu mindern. Netanjahu sagte gegenüber US-Außenministerin Clinton zu, dass alle schwerwiegenden Punkte schon in den nächsten Verhandlungen mit den Palästinensern auf den Tisch kommen werden, einschließlich der Kontrolle über Jerusalem.
Wohnungsbau soll verschoben werden
Sonntag, 21. März 2010
Israel will den geplanten Bau hunderter neuer Wohnungen in Ostjerusalem verschieben. Dadurch wolle Ministerpräsident Netanjahu den Streit mit den USA entschärfen, hieß es am Sonntag aus Regierungskreisen. Israel hatte vergangene Woche die Genehmigung zum Bau von 1600 Wohnungen erteilt, dadurch wurde der Stadtteil Ramat Shlomo in Jerusalem plötzlich weltbekannt. In Ramat Shlomo leben rund 20.000 Menschen, fast alle sind jüdische Orthodoxe. Das Land, auf dem heute diese Häuser stehen, hatte Israel im Sechstagekrieg 1967 erobert.
Zusammenstöße in Nablus
Sonntag, 21. März 2010
Bei Kämpfen mit der israelischen Armee ist in der Nähe von Nablus ein Palästinenser getötet worden. Zwölf weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Bei dem Toten handelt es sich um einen 16-jährigen, der einer Schussverletzung erlag. Der genaue Hergang ist noch unklar. Die Armee war nach eigenen Angaben mit Tränengas und Gummigeschossen gegen Steinewerfer vorgegangen. Scharfe Munition sei nicht benutzt worden.
Netanjahu, bleibe standhaft!
Sonntag, 21. März 2010
Das israelische Parlament hat Ministerpräsident Netanjahu aufgefordert, gegenüber den Vereinigten Staaten standhaft zu bleiben. Israel müsse die Hoheitsgewalt über alle Teile Jerusalems behalten, heisst es in der Erklärung. 78 der 120 Knesset-Abgeordneten haben sie unterschrieben. Nur die extremen Linken und die arabischen Parteien stimmten nicht zu. Die große Mehrheit der israelischen Abgeordneten sprach sich dafür aus, dass in ganz Jerusalem weiterhin ohne Einschränkungen Wohnungen gebaut werden dürfen.
Islamisten nutzen Facebook
Sonntag, 21. März 2010
Radikale islamistische Gruppen nutzen zunehmend Internet-Netzwerke wie Facebook, um für ihre Ideologie zu werben und neue Anhänger zu gewinnen. Darauf hat die israelische Armee aufmerksam gemacht. Demnach habe eine Facebook-Gruppe großen Zulauf, die Israel vorwerfe, Nazi-Verbrechen an den Palästinensern zu begehen. Über Facebook hätten die Islamisten auch dazu aufgerufen, rund um den Tempelberg in Jerusalem gewaltsam gegen jüdische Zionisten vozugehen.
Thailändischer Arbeiter durch Kassam-Rakete getötet
Freitag, 19. März 2010
Die israelische Luftwaffe hat in der Nacht zum Freitag mehrere Ziele im Gaza-Streifen bombardiert. Es war die Reaktion auf einen tödlichen Raketen-Angriff. Eine Kassam-Rakete war am Donnerstag in einem landwirtschaftlichen Betrieb eingeschlagen. Ein Gastarbeiter aus Thailand, der dort in einem Gewächshaus arbeitete, war sofort tot. Er hinterlässt Frau und Kind. Die israelische Armee bestätigte die nächtlichen Luftangriffe auf sechs Ziele, darunter zwei Schmugglertunnel und eine Waffenfabrik. Man habe "direkte Treffer" erzielt, sagte ein Armeesprecher.
Teva kaufte „Ratiopharm“
Freitag, 19. März 2010
Das deutsche Arzneimittel-Unternehmen „Ratiopharm“ gehört künftig dem israelischen Pharmakonzern Teva. Der Verkaufspreis liege bei rund 3,6 Milliarden Euro. Das gab der Chef des israelischen Unternehmens Shlomo Yanai bekannt. Durch die Übernahme von Ratiopharm steigt der israelische Arzneimittelkonzern Teva zum größten Hersteller von so genannten Nachahmer-Medikamenten in Europa auf.
20 Jahre Haft wegen Fahrerflucht
Freitag, 19. März 2010
Nach einem tödlichen Verkehrsunfall mit Fahrerflucht hat ein Gericht in Tel Aviv eine drastische Strafe verhängt: Der Unfallverursacher wurde zu 20 Jahren Haft verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, das der Fahrer betrunken war, als er eine rote Ampel überfuhr. Der Wagen erfasste zwei Fußgängrinnen. Eine 27-jährige Frau wurde getötet, die andere so schwer verletzt, dass sie seither im Rollstuhl sitzt.
Bar Rafaeli und Leonardo DiCaprio
Freitag, 19. März 2010
Das jüdische Supermodel Bar Refaeli will sich nicht von Schauspieler Leonardo Di Capro trennen. Jüdische Aktivisten hatten die 24-Jährige aufgefordert, sie solle einen Juden heiraten. Refaeli erteilte dem eine klare Absage. Fremde Leute sollten sich nicht in ihr Leben einmischen. Das Top-Model hat noch weiteren Ärger: Etliche Israelis sind sauer, weil Bar Rafaeli in den USA lebt und sich um den Militärdienst in Israel gedrückt hat.
Empörung über Verhalten Silvas
Freitag, 19. März 2010
Viele Israelis sind empört über das Verhalten des brasilianischen Präsidenten Lula da Silva. Er hatte sich bei einem Staatsbesuch in Jerusalem standhaft geweigert, einen Kranz am Grab von Theodor Herzl niederzulegen. Der Zionisten-Führer Herzl wäre in diesem Jahr 150 Jahre alt geworden. Nun besuchte da Silva die Palästinenserführung in Ramallah. Dort legte der brasilianische Präsident am Grab von Yassir Arafat einen Kranz nieder.
Afrikanische Lembas haben jüdische Wurzeln
Freitag, 19. März 2010
Die Angehörigen des afrikanischen Lemba-Stammes haben jüdische Wurzeln. Das haben Untersuchungen ihres Erbguts ergeben. Der Lemba-Stamm lebt in Simbabwe und dem nördlichen Südafrika. Die Männer tragen eine Art jüdischer Kippas. Die Lemba essen kein Schweinefleisch und sprechen ihre Gebete in einem uralten Hebräisch.
Schabbatlesungen und Kommentar
Freitag, 19. März 2010
Schabbat: „Wajikra – Er rief“ 3. Mose 1,1 bis 5,26; Prophetenlesung: Jesaja 43,21 – 44, 23.

Mit unserem Wochenabschnitt WaJikra für diesen Schabbat beginnen wir das dritte Buch Mose, Leviticus, das auch „Thorat ha-Kohanim“ genannt wird (dt.: die Thora der Priester). Dieses dritte Buch der Thora beinhaltet die genauen Vorschriften und Angaben für die Priester und Leviten in Bezug auf deren Gottesdienste, besonders die verschiedenen Opferdarbringungen in der Stiftshütte (Mischkan) bzw. im Tempel.
Ministerium für Innere Sicherheit: Webseite in Arabisch
Mittwoch, 17. März 2010
In einem Versuch, die Kommunikation mit den israelischen Arabern und der arabischen Welt zu verbessern, insbesondere zu Krisenzeiten wie die momentane, stellte das israelische Ministerium für Innere Sicherheit eine Webseite in arabisch Online. „Falsche Angaben seitens der Islamischen Bewegung betreffs des angeblich sich in Gefahr befindenden Tempelbergs sollen dort richtig gestellt werden“, so Minister Itzhak Aharonovitch. Auf der Webseite werden die Aktivitäten des Ministeriums vorgestellt und die der israelischen Polizei und des Gefängnisdienstes.
Krawalle arabischer Jugendlicher in Jerusalem
Mittwoch, 17. März 2010
Rund um Jerusalem ist es am Dienstag zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen arabischen Jugendlichen und der Polizei gekommen. Militante arabische Jugendliche warfen Steine auf Polizeibeamte. Islamische Führer hatten einen „Tag des Zorns“ ausgerufen. Sie warnten, die Juden wollten die muslimischen Heiligtümer auf dem Tempelberg zerstören, um dort ihren dritten Tempel zu errichten. Die vermummten Gewalttäter beschossen die Polizisten immer wieder mit Feuerwerkskörpern. Die Auseinandersetzungen dauerten mehrere Stunden.
13.144 Tonnen Hilfsgüter nach Gaza
Mittwoch, 17. März 2010
Im Laufe der vergangenen Woche wurden 13.144 Tonnen Hilfsgüter über die verschiedenen Übergänge in den Gazastreifen übergeben – das sind 550 Lastwagenladungen. Im Gegenzug wechselten neun Lastwagenladungen mit Nelken zum Export nach Europa die Seiten. 1.215.602 Liter Dieseltreibstoff und 883 Tonnen von Kochgas wurden geliefert. 470 Patienten und Begleiter konnten die Grenze zu Behandlungen passieren. Unter den Lebensmitteln die geliefert wurden, befanden sich Mehl und Weizen, Hühner, Fleisch, Fische sowie andere landwirtschaftliche Produkte und Tierfutter, Hygieneartikel und medizinische Güter.
Avner Netanjahu gewann nationales Bibelquiz
Mittwoch, 17. März 2010
Gestern Abend wurde das Finale des nationalen Jugend-Bibelquiz in Kiriat Schmona im Norden Israels ausgetragen. Der Gewinner war Avner Netanjahu. Der 15-jährige Sohn von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und seiner Frau Sara hatte bereits die regionalen Vorausscheidungen in Jerusalem für sich entschieden. Avner Netanjahu hat die Bibel zusammen mit seinem Großvater studiert. Unter den Mädchen gewann Or Ashual aus Kfar Saba den ersten Platz. Beide werden am internationalen Bibelquiz am kommenden Unabhängigkeitstag teilnehmen.
Silva verweigerte Kranzniederlegung an Herzls Grab
Dienstag, 16. März 2010
Nachdem der brasilianische Präsident Lula Silva es verweigerte, einen Kranz am Grab von Theodor Herzl niederzulegen, nahm Außenminister Lieberman aus Protest nicht an dessen Ansprache in der Knesset sowie dem Treffen zwischen Silva und Netanjahu teil. Aus dem Außenministerium wurde mitgeteilt, dass es sich dabei um ein Problem im Ablaufplan des Besuches gehandelt habe, der schon Wochen vorher ausgearbeitet worden war, und eine Kranzniederlegung nicht vorsah. Erst vergangene Woche sei Lula Silva darüber informiert worden, dass alle Staatsbesucher anläßlich des 150. Geburtstages von Theodor Herzl an dessen Grab einen Kranz niederlegen sollen. Joe Biden legte bereits letzte Woche einen Kranz nieder. Bei seinem Treffen mit Mahmoud Abbas in Ramallah wird Silva das Grab Arafats besuchen und sicherlich dort einen Kranz platzieren.
Mitchell-Besuch verschoben
Dienstag, 16. März 2010
Die für heute Abend geplante Ankunft des US-Gesandten George Mitchell wurde verschoben. Die US-Botschaft in Tel Aviv teilte mit, dass Mitchell an einem Treffen des Nahost-Quartetts am Donnerstag in Moskau teilnehmen wolle, weil man in Washington eine formelle israelische Mitteilung über den geplanten Hausbau in Ostjerusalem erwarte. Logistische Probleme führen nun dazu, dass Mitchell erst zu einem späteren Zeitpunkt nach Israel kommen wird, um Gespräche zu führen.
Hurva-Synagoge unter schärfsten Sicherheitsvorkehrungen eingeweiht
Dienstag, 16. März 2010
Die Altstadt von Jerusalem hat ein neues jüdisches Wahrzeichen. Nachdem sie zweimal zerstört worden war, ist die Hurva-Synagoge gestern Abend erneut eingeweiht worden. Die wechselhafte Geschichte der legendären Synagoge war an ihrer Außenmauer zu sehen. Das Gotteshaus wurde nun neu geweiht, nachdem es über 60 Jahre lang eine Ruine war. Parlaments-Sprecher Reuben Rivlin sagte, die Juden würden in Israel leben und bauen. Keine Macht der Welt könne dies verhindern. Die befürchteten Ausschreitungen von Muslimen blieben jedoch aus.
Brasiliens Präsident besucht Israel
Dienstag, 16. März 2010
Ministerpräsident Netanjahu betonte in der Knesset anlässlich des Staatsbesuches des brasilianischen Präsidenten Lula Silva, dass alle israelischen Regierungschefs ohne eine einzige Ausnahme seit 1967 in Jerusalem Wohnungen bauen ließen, daher verstehe er nicht, dass Israel nun auf Druck der USA und Araber den Bau von 1.600 Wohnungen in Ramat Shlomo nicht durchführen sollte. Seit 130 Jahren ist Lula der erste brasilianische Regierungschef der das Heilige Land besucht.
Heute Abend Einweihung der Hurva-Synagoge
Montag, 15. März 2010
Heute Abend wird in der Jerusalemer Altstadt die wiederaufgebaute Hurva-Synagoge eingeweiht. Über Jerusalem wurde die Alarmstufe ausgerufen, denn man befürchtet, dass Moslems dies durch einen Anschlag verhindern wollen. Die Hurva-Synagoge wurde 1701 errichtet, wurde später von arabischen Gläubigern, denen die Juden Geld schuldeten, niedergebrannt, dann von Juden wieder aufgebaut und 1948 nach der Eroberung des jüdischen Viertels der Altstadt durch Soldaten der Jordanischen Legion gesprengt. Eine Weissagung aus dem 18. Jh. sagt, wenn sie zum 3. Mal wieder aufgebaut wird, wird danach auch der 3. Tempel gebaut. Darum rufen Palästinenser jetzt zum Heiligen Krieg auf, weil sie befürchten, ihre Moscheen auf dem Tempelplatz müssten nun vor dem jüdischen Tempel weichen.
Kabinett bestätigte Plan für Grenzbefestigung
Montag, 15. März 2010
Bei der gestrigen Kabinettssitzung wurde der Plan zum Bau einer befestigten Grenz zwischen Israel und Ägypten bestätigt, einschließlich der finanziellen Kostenveranschlagung. Netanjahu sagte: „Wir können die derzeitige Situation nicht weitergehen lassen, denn sonst werden noch mehr verdächtige Personen die offene Grenze in der Wüste ausnutzen, um Drogen, Waffen oder Prostituierte nach Israel zu schmuggeln.“ Die befestigte Grenze soll aus einem Zaun und anderen Anlagen einschließlich Warntafeln bestehen und die Kosten wurden auf 1,35 Mrd. Shekel veranschlagt. Der Bau soll bis 2013 abgeschlossen sein.
Schwerste Krise zwischen Israel und USA seit 1975
Montag, 15. März 2010
Dass Israels Ministerpräsident Netanjahu dem US-Präsidenten Barack Obama ein Dorn im Auge ist, ist bekannt, doch nun macht Obama Israels Bauplan, 1.600 Wohnungen in Jerusalem zu bauen, zu einer Kraftprobe: Entweder Israel annulliert das Wohnungsprojekt im Stadtviertel Ramat Shlomo oder Amerika kündigt Israel die Freundschaft. Außerdem fordert Obama auch die Freilassung palästinensischer Häftlinge aus Israels Gefängnissen ohne jedoch von den Palästinensern Konzessionen zu fordern.
Generalstabschef Ashkenasi in die Türkei
Montag, 15. März 2010
Generalleutnant Gaby Ashkenasi, Israels Generalstabschef, flog heute früh zu einem mehrstündigen offiziellen Besuch in die Türkei, und folgt damit einer Einladung des türkischen Amtskollegen, General Ilker Basbug. Ashkensai wird auch an einer internationalen Konferenz der NATO über Terrorismus und internationale Zusammenarbeit teilnehmen. Der letzte Besuch eines israelischen Generalstabschefs in der Türkei fand 2005 mit Dan Halutz statt.
Scharfe Kritik wegen Bauprogramm in Ostjerusalem
Sonntag, 14. März 2010
Israels Regierung gerät zunehmend unter Druck, weil sie Jerusalem als unteilbare Hauptstadt eines jüdischen Staates betrachtet. In ungewöhnlich scharfer Form hat US-Außenministerin Hillary Clinten den geplanten Bau von 1600 neuen Wohnungen im Osten der Hauptstadt kritisiert. In einem Telefonat mit Regierungschef Benjamin Netanjahu sprach sie von einem äußerst negativen Signal. Die Ankündigung des Bauvorhabens ausgerechnet an dem Tag, an dem Vize-Präsident Biden sich in Israel aufhielt, sei beleidigend gewesen. Auch die UNO, die Europäische Union und Russland verurteilten den geplanten Wohnungsbau.
Junge Palästinenser stiften Unruhe
Sonntag, 14. März 2010
Trotz der zeitweiligen Abriegelung des palästinensischen Autonomiegebietes durch die israelischen Behörden ist es am Wochenende erneut zu Ausschreitungen gekommen. In Ramallah warfen Dutzende junge Palästinenser nach Angaben von Augenzeugen Brandsätze. Auch an anderen Orten kam es zu gewalttätigen Demonstrationen. In der Altstadt von Jerusalem versuchten palästinensische Jugendliche, einen Polizeikontrollpunkt zu durchbrechen. Die Polizei sperrte aufgrund der angespannten Lage den Tempelberg erneut für muslimische Männer, die jünger als 50 sind.
Ranghoher Hamas-Terrorist wurde festgenommen
Sonntag, 14. März 2010
Israelische Sicherheitskräfte haben in Ramallah einen ranghohen Terroristen der radikal-islamischen Hamas festgenommen. Maher U’dda wird für zahlreiche Anschläge in Israel verantwortlich gemacht, bei denen über 70 Menschen getötet wurden. Der 47-Jährige wurde seit Ende der 1990er Jahre von der israelischen Armee gesucht. Er sei als einer der Führer des militärischen Arms der Hamas bekannt, heißt es in einer Mitteilung der israelischen Armee.
Empörung gegen Aussagen eines deutschen Politikers
Sonntag, 14. März 2010
Mit Empörung wurden in Israel Äußerungen des Duisburger Politikers der Linken, Hermann Dierkes, aufgenommen. Nach einem Bericht der „Jerusalem Post“ bezeichnete Dierkes das Existenzrecht Israels als läppisch, rechtfertigte palästinensische Raketenangriffe auf israelische Zivilisten und spielte die Bedeutung des Holocausts herunter. Die Parteiführung der Linken, Gregor Gysi und Petra Pau, distanzierten sich dem Bericht zufolge von den Äußerungen ihres Parteifreundes.
Luftwaffe bombardierte im Gazastreifen
Freitag, 12. März 2010
Infolge eines gestrigen Kassam-Raketenangriffs aus dem Gazastreifen, wobei eine Rakete im Kibbuz Nirim im Süden des Landes einschlug und Schaden anrichtete, zerstörte die israelische Luftwaffe eine Waffenfabrik im südlichen Gazastreifen und einen Schmuggeltunnel bei Rafah. Seit Jahresbeginn 2010 wurden mehr als 25 Raketen und Mörsergranaten auf Israel abgefeuert.
Gedenken an tödlichsten Terroranschlag von 1978
Freitag, 12. März 2010
Gestern jährte sich der Jahrestag des mörderischsten Terroranschlags auf Israel zum 32. Mal. Am 11. März 1978 drangen zwölf Terroristen angeführt von der Terroristin Dalal Mughrabi aus dem Libanon über das Mittelmeer in der Nähe des Kibbuz Maagan Michael im Norden Israels nach Israel ein und begannen wild um sich zu schießen. Insgesamt töteten sie 38 Zivilisten, darunter 13 Kinder und 71 Menschen wurden verletzt. In Ramallah sollte gestern ein Platz auf den Namen der Terroristin Dalal Mughrabi getauft werden, was schlußendlich auf israelischen Druck hin aufgehoben wurde.
Neue Regeln für Lärmbelästigung
Freitag, 12. März 2010
Umweltschutzminister Gilad Erdan plant, neue Regelungen gegen Lärmbelästigungen durchzusetzen. “Israel ist ein dicht bewohntes und lautes Land und eine ruhige Oase im Wohnviertel ist durchaus notwendig, um die Lebensqualität zu steigern." So dürfen entsprechend den neuen Regeln zum Besipiel Renovierungs- und Baukrach erst ab 7.00 Uhr früh beginnen und dürfen nur bis spätestens abends um 20.00 dauern. Auch Gartenarbeiten sollen nun von 7.00 Uhr früh bis 19.00 Uhr begrenzt sein und an Vorabenden von Feiertagen und dem Schabbat nur bis 17.00 Uhr.
Krise über vorgeschlagene Gesetzänderung betreffs Konvertierungen
Freitag, 12. März 2010
Präsident Shimon Peres besuchte den 98-jährigen Rabbiner Aharon Leib Shteinman in der Ponovitsch-Jeschiwa in Bne Brak um eine Krise betreffs einer vorgeschlagenen Gesetzesänderung für Konvertierungen zum Judentum zu lösen. Der Abgeordnete der Torah-Judentum-Partei, Moshe Gafni, hatte sich an Peres mit der Bitte um Hilfe gewandt, denn der Rabbiner forderte den Austritt seiner Partei aus der Regierungskoalition wegen dieser vorgeschlagenen Änderung. Die Israel Beiteinu-Partei Liebermans möchte gerne erreichen, dass auch Rabbiner von Städten befugt sind, Konvertierungen durchzuführen, die bisher nur über das Oberrabbinat Israels durchgeführt wurden.
91 Millionen Euro für Holocaust-Überlebende
Freitag, 12. März 2010
Der Vizepräsident der Claims Conference Gregory J. Schneider traf sich am Mittwoch in Berlin mit Vertretern des deutschen Finanzministeriums und konnte erreichen, dass 91 Millionen Euro für Holocaustüberlebende bereitgestellt werden. Dieses Geld soll den in inzwischen betagten Menschen helfen, ihren Lebensunterhalt und eventuell anfallende Gesundheitskosten zu bestreiten.
Schabbatlesungen und Kommentar
Freitag, 12. März 2010
Schabbat-HaChodesh: „Wajakhel-Pekudei – Er versammelte - Befehle“ 2. Mose 35,1 – 40,38 u. 2. Mose 12,1-20; Prophetenlesung: Hesekiel 45,16-46,18.
Kommentar:
An diesem Schabbat liest der Jude einen doppelten Wochenabschnitt WaJakhel & Pekudej, und zwar die zwei letzten Abschnitte (paraschot) aus dem 2. Buch Mose. Beide Paraschot sprechen von den verschiedenen Materialien, die das jüdische Volk für den Bau des Mischkan (Stiftshütte) und dessen Inhalt durch freiwillige Spende schenkten. Das Volk spendete so großzügig, dass der Chefdesigner Bezalel zu Mose sagte: „Das Volk bringt viel, mehr als genug.“
Freundliches Treffen auf ITB
Donnerstag, 11. März 2010
Der Generaldirektor der israelischen Fluggesellschaft EL AL, Elieser Schkedi, traf gestern bei der internationalen Tourismusbörse in Berlin (ITB) auf den iranischen Vertreter, Said al-Sader. Letzterer offerierte Schkedi einen kleinen Teller mit iranischen Pistazien (die in Israel sehr beliebt sind) und drückte seinen Wunsch nach Frieden zwischen den beiden Nationen aus.
Touristenrekord im Februar 2010
Donnerstag, 11. März 2010
Die israelische Tourismusbranche sorgt weiter für positive Schlagzeilen. Wie das Zentralamt für Statistik nun mitteilte, konnte Israel im Februar eine Rekordzahl von Touristen willkommen heißen. 222.000 Besucher kamen im Februar nach Israel, die höchste monatliche Zahl in der Geschichte des Landes. Tourismusminister Stas Misezhnikov warnte bereits vor einem Mangel an Unterkünften aufgrund des positiven Trends.
Erwägung des Baus eines neuen Atomkraftwerks
Donnerstag, 11. März 2010
Israel erwägt den Bau eines neuen Atomkraftwerkes. Infrastrukturminister Uzi Landau gab bekannt, dass Israel bei dem Projekt eine Zusammenarbeit mit dem Nachbarland Jordanien erwäge. Frankreich würde den Kraftwerksbau betreuen und die Technologie stellen. Israel betreibt bereits zwei Atomreaktoren, bei Dimona in der Negev-Wüste und ein nukleares Forschungsinstitut in Nahal Soreq etwas nördlich von Ashdod gelegen.
Deutscher Fußballtrainer im Gespräch für Nationalmannschaft
Donnerstag, 11. März 2010
Der deutsche Winfried Schäfer ist als Fußball-Nationaltrainer von Israel im Gespräch. Er habe Interesse, bestätigte der langjährige Coach des Karlsruher SC. Die «Bild»- Zeitung hatte berichtet, dass sich Vertreter des israelischen Verbandes mit Schäfer treffen wollen.
8-Jähriger fand sensationelle Statue aus der Kanaaniterzeit
Mittwoch, 10. März 2010
Einem Achtjährigen ist im Ela-Tag, dem Ort, an dem unter anderem der berühmte Kampf zwischen Goliath und David ausgetragen wurde, ein sensationeller Fund geglückt. Eitan Rosenzweig war dort mit seiner Schulklasse unterwegs, als er eine kleine Statue entdeckte, die aus dem Sand hervorragte. Er nahm sie mit nach Hause und zeigte sie seinen Eltern. Diese informierten umgehend die Altertumsbehörde, die einen Archäologen schickte, um den Fund zu begutachten. Die Statue, eine Frauengestalt, wurde von den Forschern untersucht. Es wurde festgestellt, dass sie aus der späten Bronzezeit stammt, also ca. 3500 Jahre alt ist.
Ärger wegen 1600 neuen Wohnungen
Mittwoch, 10. März 2010
Das israelische Innenministerium hat den Bau von 1600 neuen Wohnungen im Jerusalemer Stadteil Ramat Schlomo genehmigt. US-Vizepräsident Joe Biden, der sich zur Zeit in Israel aufhält, reagierte verärgert. Nach internationalem Recht handle es sich um Siedlungs-Bauten im besetzten arabischen Ostteil der Stadt. Biden sprach von einer Maßnahme, die konstruktiven Gesprächen zuwider laufe.
Eisenbahnwaggons von Siemens nach Israel
Mittwoch, 10. März 2010
Der deutsche Siemens-Konzern liefert moderne Eisenbahn-Waggons nach Israel. Die Eisenbahngesellschaft Israel Railways hat bei dem deutschen Industriekonzern 31 Reisezug-Wagen im Wert von 47 Millionen Euro bestellt. Das berichtet der „Spiegel“. Die Waggons werden auf der Strecke zwischen Tel Aviv und dem Vorort Rishon Letzion verkehren.
Immer noch kein Koscher-Zertifikat
Mittwoch, 10. März 2010
Können Juden, die an Jesus als den Messias glauben, koschere Brötchen backen? Diese Frage hat den obersten israelischen Gerichtshof beschäftigt. Das Gericht urteilte, dass einer jüdisch-messianischen Bäckerin in Aschdod die selben Rechte zustehen wie jüdischen Bäckern. Bereits im Juni vergangenen Jahres hatte das Gericht entschieden, dass die Jesus-gläubige Bäckerin ihr Kosher-Zertifikat bekommen müsse. Doch neun Monate später hatten die Rabbiner die begehrte Urkunde noch immer nicht ausgestellt.
Ausbau in Beitar genehmigt
Dienstag, 9. März 2010
Israel hat den Ausbau der jüdischen Siedlung Beitar Illit genehmigt. Dort dürfen 112 Wohnungen fertiggestellt werden. Das meldete das israelische Militärradio. Beitar Illit ist mit rund 36.000 Einwohnern die drittgrößte jüdische Siedlung in Judäa und Samaria. Die Palästinenser zeigten sich über die Baugenehmigung verärgert und drohten, ihre erst am Sonntag erteilte Zustimmung zu indirekten Friedensgesprächen mit Israel wieder zurückzunehmen.
Stadtverwaltung will Büro im Ostteil der Stadt eröffnen
Dienstag, 9. März 2010
Die Jerusalemer Stadtverwaltung prüft derzeit, ob sie ein Büro im Ostteil der Stadt eröffnet. Der stellvertretende Bürgermeister David Hadari sagte, mit der Außenstelle im Stadtteil Sheik Jarrah wolle man die dort lebenden jüdischen Einwohner unterstützen. Gegen deren Anwesenheit protestiert die arabische Mehrheit, unterstützt von linken Israelis und ausländischen Menschenrechts-Organisationen.
Netanjahus Vater wurde 100 Jahre alt
Dienstag, 9. März 2010
Gestern Abend fand im Begin-Zentrum in Jerusalem eine Feier anläßlich des 100. Geburtstages von Professor Benzion Netanjahu, dem Vater von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu statt. „Das Volk Israel steht einer existenziellen Bedrohung durch Iran gegenüber, aber wir haben den festen Glauben, dass auch diese Gefahr durch unsere militärische Stärke abgewendet werden kann“, so Professor Benzion Netanjahu bei seiner Geburtstagsparty.
Schönheitskönigin 2010 gewählt
Dienstag, 9. März 2010
Gestern Abend wurde die neue Schönheitskönigen Israels für das Jahr 2010 gewählt: Shavit Wiesel. Die 20-jährige stammt aus dem Kibbuz Beeri im Süden Israels und ist derzeit Soldatin. Nach dem Abschluß ihres Militärdienstes will sie als Volontärin mit alten Menschen und behinderten Kindern arbeiten.
US-Vizepräsident traf in Israel ein
Montag, 8. März 2010
US-Vizepräsident Joe Biden soll dem Friedensprozess im Nahen Osten neue Impulse geben. Er ist am Montag in der Region eingetroffen und spricht mit Vertretern Israels, der Palästinenser, Ägyptens und Jordaniens. In Israel wird sein Besuch eher kritisch gesehen. Aus Regierungskreisen hieß es, Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sei enttäuscht, dass die USA keine schärferen Sanktionen gegen den Iran befürworten.
Abdallah Barghouti: Ich werde weiterkämpfen
Montag, 8. März 2010
Der Hamas-Terrorist Abdullah Barghouti wird den Kampf gegen Israel wieder aufnehmen, sobald er freigelassen wird. Das sagte er Reportern bei einer Anhörung vor dem Gericht in Nazareth. Der Bomben-Attentäter ist für den Tod von 66 Israelis verantwortlich. Er ist zu 67 Mal lebensläglich verurteilt worden. Die Hamas fordert seine Freilassung, zusammen mit anderen Mördern, im Austausch für den entführten israelischen Soldaten Gilad Schalit.
Film „Ajami“ ging bei Oscar-Verleihung leer aus
Montag, 8. März 2010
Der israelische Kandidat "Ajami" ist bei der Oscar-Verleihung leer ausgegangen. Der Film zeigt zeigt den brutalen Bandenkrieg arabischer Gangster in Tel Aviv. Linksliberale loben den Streifen wegen seiner Kritik an Israel. Noch nie habe ein israelischer Film so mutig den Schlamm gezeigt, in dem die israelische Gesellschaft versinke, schrieb die linksliberale Tageszeitung "Haaretz". Der arabische Co-Regisseur Scandar Copti distanzierte sich öffentlich vom israelischen Staat, obwohl dieser den Film mit rund 400.000 Euro gefördert hatte.
Einsteins Originalmanuskript der Relativitätstheorie ausgestellt
Montag, 8. März 2010
Erstmals wird Albert Einsteins Original-Manuskript der allgemeinen Relativitätstheorie öffentlich ausgestellt. Die 46 Seiten in deutscher Sprache werden anlässlich des 50. Geburtstages der Israelischen Akademie der Wissenschaften in Jerusalem präsentiert.
Steine auf Betende an der Klagemauer
Sonntag, 7. März 2010
Die gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen muslimischen Jugendlichen und der israelischen Polizei haben weltweit besorgte Reaktionen ausgelöst. Die Araber hatten am Freitag vom Tempelberg aus Steine auf Juden geworfen, die an der unterhalb des Bergs liegenden Klagemauer beteten. Beim folgenden Polizeieinsatz wurden 18 Polizisten leicht verletzt. Palästinensische Quellen berichten von 13 Verletzten auf ihrer Seite.
Mitchell wieder in Israel
Sonntag, 7. März 2010
Der US-Sondergesandte für den Nahen Osten hat seine Pendeldiplomatie aufgenommen. George Mitchell wird abwechselnd Vertreter von Israelis und Palästinensern treffen. So sollen die Konfliktparteien indirekt miteinander ins Gespräch kommen. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte im Vorfeld der Gespräche erklärt, in jedem Fall neben den großen Siedlungsblöcken in Judäa und Samaria auch Ostjerusalem behalten zu wollen.
Air Berlin erweitert Flüge nach Tel Aviv
Sonntag, 7. März 2010
Air Berlin baut sein Flugangebot zwischen Deutschland und Israel deutlich aus. Wie das Luftfahrtunternehmen jetzt mitteilte, wird ab Mai eine dritte Nonstop-Verbindung zwischen Berlin und Tel Aviv angeboten. Passagiere aus Köln und aus München erreichen jeweils zwei Mal in der Woche nonstop die israelische Mittelmeer-Metropole.
Skorpionengift als Ersatz für Schmerzmittel
Sonntag, 7. März 2010
Prof. Michael Gurevitz von der Universität Tel Aviv ist der Ansicht, dass das berüchtigte Skorpionengift ein wichtiger Ersatz für gefährliche und abhängig machende Schmerzmittel wie Morphium dienen kann. Die natürliche Komponenten des Skorpiongifts haben jahrtausende der Entwicklung durchlaufen und weisen eine Wirksamkeit und Spezifität für bestimmte Komponenten des menschlichen Körpers auf, ohne jedoch Nebenwirkungen mit sich zu bringen.
Entschädigung für Juden aus arabischen Ländern
Freitag, 5. März 2010
Israel strebt eine Entschädigung für jene Juden an, die aus den arabischen Ländern vertrieben wurden. Das Parlament, die Knesset, hat jetzt ein entsprechendes Gesetz verabschiedet. Es soll die Rechte jener Juden sichern, die ihr Eigentum und Vermögen in arabischen Ländern zurücklassen mussten. Die meisten von ihnen kamen ohne einen Pfennig nach Israel. Betroffen waren nach Regierungsangaben 856. 000 Menschen.
Al-Qaida versucht sich in Gaza durchzusetzen
Freitag, 5. März 2010
Im Gaza-Streifen gewinnt der radikale Islamismus weiter an Stärke. Palästinensische Zeitungen berichten, die Hamas werde von Gruppen bedroht, die der Terror-Organisation Al-Qaida nahe stehen. Aktivisten einer fundamentalistischen Gruppierung haben bereits mehrere Sprengsätze gezündet. Ziel der Anschläge waren Autos von Fatah-Mitgliedern, aber auch Wagen des Roten Kreuzes und Apotheken, die Kondome verkaufen.
Bundesregierung unterstützt indirekte Verhandlungen
Freitag, 5. März 2010
Die Bundesregierung unterstützt die geplanten indirekten Gespräche zwischen Israel und den Palästinensern. Das sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel nach einem Treffen mit dem ägyptischen Präsident Husni Mubarak. Deutschland habe ein elementares Interesse daran, dass der Friedensprozess wieder in Gang komme. Das sei jede Anstrengung wert, sagte Merkel.
Barak über die iranische Bedrohung
Freitag, 5. März 2010
Israels Verteidigungsminister Ehud Barak hat sich in einem Interview mit dem US-Nachrichtensender CNN zur iranischen Bedrohung geäußert. Dabei betonte er, es sei noch nicht zu spät für Sanktionen. Doch müssten diese umgehend verhängt werden und effektiv sein. Barak erinnerte daran, dass der iranische Präsident Ahmadinedschad angekündigt habe, er wolle Israelis und Amerikaner aus dem Nahen Osten vertreiben.
Gas, Gas noch mehr Gas
Freitag, 5. März 2010
An der Bohrstelle Mary-B vor der israelischen Küste bei Ashkelon liegen reichere Gasvorkommen als ursprünglich angenommen. Wie das Bohrkonsortium Yam Tethys heute mitteilte beläuft sich die zusätzliche Menge auf etwa 1.9 Milliarden Kubikmeter Gas, deren Gesamtwert umgerechnet mehr als 260 Millionen Euro beträgt.
Schabbatlesungen und Kommentar
Freitag, 5. März 2010
Schabbat-Parah: „Ki Tissa - Wenn du zählst“ 2. Mose 30,11 – 34,35 u. 4. Mose 19,1-22; Prophetenlesung: Hesekiel 36,16-38. Kommentar:
Unser Wochenabschnitt spricht von der großen Sündentat des Goldenen Kalbs und beginnt mit dem von Gott befohlenen Lösegeld und Sühnegeld, im Wert von einem „halben Schekel, nach dem Schekel des Heiligtums“, pro Person, die über 20 Jahre alt ist, egal ob reich oder arm, entrichtet werden soll (30,15).
Memorandum zwischen Israel und USA unterzeichnet
Donnerstag, 4. März 2010
Israel und die USA haben ein neues Memorandum für den erweiterten Austausch von Geheimdienstinformationen betreffs Terror gegen Flugzeuge unterzeichnet, gab das israelische Transportministerium bekannt. Transportminister Israel Katz in Jerusalem und Janet Napolitano, Ministerin der US-Homeland-Security in Washington, gaben ihre Unterschrift unter das Dokument, das jetzt verabschiedet wurde, nachdem darüber bei Gesprächen im July 2009 in den USA verhandelt worden war.
Pegel des Toten Meeres angestiegen
Donnerstag, 4. März 2010
Der Wasserstand des Toten Meeres ist im vergangenen Monat erstmals nach vier Jahren wieder angestiegen. Der Grund dafür sind die massiven Niederschlagsmengen, die am vergangenen Wochenende im Einzugsgebiet des Jordans und den Gebirgsbächen zu verzeichnen waren, aus denen sich das Tote Meer speist. Wie die Wasserbehörde mitteilte, ist der Pegelstand im Laufe des Februars entgegen dem beinahe stabilen Trend des Wasserrückgangs um acht Zentimeter gestiegen.
Arabische Liga genehmigte indirekte Friedensverhandlungen
Donnerstag, 4. März 2010
Die Arabische Liga hat den Palästinensern erlaubt, indirekte Friedensverhandlungen mit Israel aufzunehmen. Das gaben die 14 Außenminister der arabischen Staaten in Kairo bekannt. Die Friedensgespräche sollen demnach auf vier Monate begrenzt sein. Die arabischen Staaten bekräftigten, dass vor der Wiederaufnahme offizieller Verhandlungen der jüdische Siedlungsbau komplett gestoppt werden müsse.
Soldat verhinderte Razzia per Facebook
Donnerstag, 4. März 2010
Ein israelischer Soldat hat mit einem Eintrag auf der Internet-Plattform Facebook eine Razzia verhindert. Er hatte laut einem Bericht des Militärrundfunks geschrieben, seine Einheit werde das Dorf Katana nach Terroristen durchkämmen. Der Rundfunk berichtete, der Soldat habe auch Einsatzdetails und Uhrzeit der Razzia in dem Palästinenserdorf veröffentlicht. Andere Soldaten informierten die Befehlshaber über den Eintrag. Daraufhin habe die Armee die Razzia abgeblasen.
Liebermann gegen die Polizei
Mittwoch, 3. März 2010
Israels Außenminister Avigdor Liebermann hat vor dem Obersten Gerichtshof gegen die Umsetzung der innerpolizeilichen Untersuchung geklagt. Es geht um an die Medien inoffiziell weitergeleitete Informationen über seine Verhöre. In diesen wird er bei der Polizei über mutmaßliche Finanzvergehen befragt. Liebermann fordert vom Generalstaatsanwalt und dem Untersuchungsausschuss der Polizei jetzt eine Erklärung, warum eine Untersuchung eingestellt wurde, die eindeutig vom Obersten Gerichtshof festgelegt worden war.
Einreiseverbot für Juden und Israelis nach Dubai
Mittwoch, 3. März 2010
Der Polizeichef von Dubai hat ein Gesetz erlassen, das Touristen die Einreise verweigert, die unter Verdacht stehen, eine israelische Staatsbürgerschaft zu besitzen. Selbst wenn diese Personen mit einem Reisepass aus einem anderen Land wie zum Beispiel den USA oder einem europäischen Land einreisen, wird ihnen die Einreise verweigert werden. Israelische Geschäftsleute, die regulär mit Dubai geschäftliche Beziehungen unterhalten, warten jetzt ab, bis sich der Sturm über die Mabhuh-Affäre gelegt hat.
Barkats Plan auf Eis
Mittwoch, 3. März 2010
Der Plan des Jerusalemer Bürgermeisters Nir Barkat, die illegal von Arabern in Ostjerusalems Stadtteil Silwan errichteten Bauten zu demolieren und stattdessen einen Park und Hochhäuser zu errichten, wurde von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu vorerst gestoppt. Damit soll den betroffenen Einwohnern des Stadtviertels die Möglichkeit gegeben werden, sich mit der Stadt zu arrangieren.
Zahl der Arbeitslosen gesunken
Mittwoch, 3. März 2010
Die Zahl der Arbeitslosen in Israel ist weiter rückläufig. Entsprechend neuester Angaben des Zentralamts für Statistik stand die Arbeitslosenquote im vierten Quartal 2009 auf saisonbereinigter Basis bei 7.4%. Gegenüber dem Quartal davor bedeutet dies einen Rückgang von 0.3%. Die israelische Erwerbsbevölkerung belief sich im vierten Quartal 2009 auf 3.037 Millionen Menschen, von denen 2.814 Millionen beschäftigt und etwa 223 000 arbeitslos waren.
Jährlicher Apfelexport nach Syrien begann heute
Dienstag, 2. März 2010
Heute begann der jährliche Export israelischer Äpfel nach Syrien. Das Obst stammt von drusischen Landwirten, die auf den Golanhöhen Plantagen betreiben. Die Apfellieferungen finden bereits zum fünften Mal in Folge statt. Sie werden unter der Direktive der israelischen Regierung und unter der Aufsicht des israelischen Militärs sowie der UNO über den Kuneitra-Grenzübergang abgewickelt werden, was einige Wochen andauern wird.
Hilfe in den Gazastreifen
Dienstag, 2. März 2010
In der vergangenen Woche wurden 595 Lastwagenladungen mit insgesamt 13.976 Tonnen humanitärer Hifsgüter von Israel in den Gazastreifen über die verschiedenen Kontrollpunkte übergeben. Hauptsächlich handelte es sich dabei um Grundnahrungsmittel und medizinische Ausrüstungsgegenstände sowie einen CT-Scanner. Außerdem wurden 1,216.297 Mio. Liter Dieseltreibstoff und 992 Tonnen Kochgas nach Gaza hineingelassen. Auch wurden zehn Lasterladungen an frischen Nelken aus dem Gazastreifen nach Europa exportiert.
Kontroverse um Barkats Bauplan
Dienstag, 2. März 2010
Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat will offenbar rund 100 Häuser in Ost-Jerusalem abreissen lassen. Es handelt sich um Gebäude, die von Palästinensern ohne Baugenehmigung im Silwan-Viertel errichtet wurden. Sie sollen in moderne mehrstöckige Gebäude umgesiedelt werden. Außerdem ist der Bau eines Einkaufszentrums geplant. Kritiker befürchten, dass der geplante Abriss zu neuen Unruhen in der Hauptstadt führen wird.
Israelische Delegation in China – Informationen über Iran
Dienstag, 2. März 2010
Eine israelische Delegation hat in Peking Geheimdienst-Informationen zum iranischen Atomprogramm präsentiert. Ziel war es, die chinesische Regierung zur Unterstützung von Sanktionen gegen die Islamische Republik zu bewegen. Nach Angaben aus Diplomatenkreisen warnten die Israelis davor, dass ein Atomstaat Iran seine Ölpreise in die Höhe schrauben würde. China bezieht einen Großteil seines Öls aus dem Iran.
Luftwaffe trainiert Schnelltanken
Montag, 1. März 2010
Gestern berichteten die israelischen Medien, dass die Luftwaffe mit dem Training zur Schnellbetankung der Kampfflugzeuge begonnen hat, was normalerweise nur dann passiert, wenn es sich um einen andauernden Angriff auf ein weit entferntes Ziel handelt. Dabei würde ein Kampfjet zum Ziel fliegen, zurückkehren und ohne den Motor abzustellen wieder betankt werden, um so schnell wie möglich wieder in die Luft zu steigen und den Angriff fortzuführen. Am Samstag meldete die New York Times, dass der Iran seinen ganzen Uranium - vorrat in einen Lagerraum über der Erdoberfläche umgelagert hat.
T-Shirts mit Mossad-Aufdruck sind der Renner
Montag, 1. März 2010
Der Verkauf von Mossad-T-Shirts in Israel ist vor kurzem rapide angestiegen. Zeitungsberichten zufolge wurden zehnmal mehr dieser Shirts verkauft als sonst. Besonders beliebt sei das T - Shirt mit der Aufschrift „ Leg dich nicht mit dem Mossad an“. Der Erfolg dieser Kleidungsstücke spricht dafür, dass viele Israelis stolz auf ihren Geheimdienst sind. Der Mossad wird für den Tod des führenden Hamas-Waffenhändlers Mahmud al-Mabhuh in Dubai verantwortlich gemacht.
Trotz allem feiert man in Israel Purim
Montag, 1. März 2010
Heute feiert man in Jerusalem Purim. Ungeachtet aller Unruhen und Proteste der Palästinenser gegen die Aufnahme der Machpela-Höhle in die Liste der 150 jüdischen traditionellen Stätten, feierten die Juden in Hebron gestern das Purim-Fest. Damals wollte der Perser Haman die Juden auslöschen, am Ende war aber er selbst derjenige am Galgen.
Fayyads Solidarität mit Hebron
Montag, 1. März 2010
Der Premierminister der Palästinenser, Salaam Fayyad, stachelte die Palästinenser zu neuen Unruhen gegen Israel an. Auch der Angriff auf ausländische Touristen auf dem Tempelberg ist auf seinen Aufruf zurückzuführen. Der Grund dafür ist die Liste der 150 Stätten, die zu Israels Erbrecht gehören, unter anderem auch Hebron und die Gräber von Abraham, Isaak und Jakob, den Erzvätern des jüdischen Volkes.

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