News Archive

Februar 2010

Ausschreitungen auf dem Tempelberg
Sonntag, 28. Februar 2010
Auf dem Jerusalemer Tempelberg kam es gestern Abend zu Ausschreitungen. Etwa 30 arabische Jugendliche hatten auf Passanten Steine geworfen und sich dann in der Al Aksa Moschee verschanzt. Polizeikräfte mussten einschreiten, dabei wurde ein Polizist von einem der Steine verletzt.
Neue Gasmasken werden verteilt
Sonntag, 28. Februar 2010
Das Heimatfrontkommando wird heute damit beginnen, in Zentralisrael neue Gasmasken zu verteilen. Man betont, dass sich diese Aktion nicht auf aktuelle Entwicklungen bezüglich eines eventuell bevorstehenden Krieges bezieht.
Gas aus Ägypten
Sonntag, 28. Februar 2010
Laut INN hat ein ägyptisches Gericht am Samstag eine Entscheidung eines niedrigeren Gerichts außer Kraft gesetzt, in der es hieß, dass der Export von Naturgas an Israel verboten sei.
Israel bietet Chile Hilfe an
Sonntag, 28. Februar 2010
Premierminister Benjamin Netanjahu hat das israelische Außenministerium angewiesen, der chilenischen Regierung alle nötige Hilfe anzubieten, die nach dem Erdbeben vom Samstag Morgen gebraucht wird.
Übung im Generalstab
Freitag, 26. Februar 2010
Gestern Abend wurde im Generalstab der israelischen Armee in Tel Aviv eine ausführliche Übung durchgeführt, um die Bereitschaft aller führenden Abteilungen der regulären sowie der Reservestreitkräfte zu testen. Verschiedene Szenarien wurden durchgespielt, die prüfte inwiefern die Truppen für den Ernstfall vorbereitet sind. Die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Einheiten wie den Bodentruppen, der Luftwaffe und der Marine.
Barak traf sich mit Ban Ki-moon
Freitag, 26. Februar 2010
Im Rahmen seines USA-Besuchs traf sich Israels Verteidigungsminister Ehud Barak in New York mit UN-Generalsekretär Ban Ki-moon und sprach mit ihm über die iranische Bedrohung, die Situation im Gaza-Streifen und die Durchsetzung der UN-Resolution 1701, die den zweiten Libanonkrieg beendete. Er unterstrich gegenüber Ban, dass eine atomare Bewaffnung des Iran das gesamte strategische Gleichgewicht in der Region durcheinander bringen würde.
Irans Präsident in Damaskus
Freitag, 26. Februar 2010
Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinejad traf gestern in Damaskus ein. Er traf sich mit Syriens Präsident Bashar Assad. Weiter auf seinem zweitägigen Besuchsprogramm standen auch Gespräche mit dem Hamas-Politbüro-Chef Khaled Mashal und Hisbollah-Generalsekretär Hassan Nasrallah. „Die arabischen Staaten werden einen neuen Nahen Osten ohne Zionisten und ohne Kolonialisten herbeiführen“, erklärte der iranische Präsident nach seiner Ankunft in der syrischen Hauptstadt.
Historischer Fund: Jerusalemer Stadtmauer aus dem 10. Jh. v. Chr.
Freitag, 26. Februar 2010
In Jerusalem ist unter der Leitung von Archäologen der Hebräischen Universität ein Abschnitt einer Stadtmauer aus dem 10. Jh. v. Chr. freigelegt worden, die möglicherweise von König Salomon errichtet wurde. Das Mauerstück befindet sich in dem als Ophel bekannten Gebiet zwischen der Davidstadt und der südlichen Begrenzung des Tempelbergs und ist 70 Meter lang und sechs Meter hoch.
Schabbatlesungen und Kommentar
Freitag, 26. Februar 2010
Schabbat-Sachor: „Tezaweh - Befehle“ 2. Mose 27,20 – 30,10 u. 5. Mose 25,17-19; Prophetenlesung: 1. Samuel 15,1-34.

Kommentar:
In diesem Wochenabschnitt (Parascha) geht es um Angaben und Vorschriften der priesterlichen Kleidung. Nachdem in der vorigen Parascha über die Stätte des Heiligtums, die Stiftshütte, unterwiesen wurde, kommen wir nun zu Vorschriften für Personen.
Ex-Fatah Beamter plante Raketen auf Israel zu feuern
Donnerstag, 25. Februar 2010
Einem Bericht des israelischen Nachrichtenportals ynet zufolge hat die palästinensische Sicherheitsorganisation entdeckt, dass ein ehemaliger Fatah Beamter eine Terrorzelle geleitet hat, die plante, Raketen vom sogenannten Westjordanland auf Israel abzufeuern.
Mehr Gewalt unter Arabern
Donnerstag, 25. Februar 2010
Die Knesset hat am Mittwoch die steigende Gewalt in der arabischen Gesellschaft Israels thematisiert. Neuste Zahlen belegen einen besorgniserregenden Anstieg gewaltsamer Auseinandersetzungen in arabischen Städten. So sind 60 Prozent der ermordeten Opfer im Jahr 2009 arabischer Herkunft gewesen (71 von 121 Mordopfern in Israel).
Olmerts Gerichtsprozess geht weiter
Donnerstag, 25. Februar 2010
Das Jerusalemer Bezirksgericht nimmt heute den Fall gegen den ehemaligen israelischen Premierminister Ehud Olmert wieder auf. Olmert wird Korruption in drei verschiedenen Fällen sowie Steuerhinterziehung vorgeworfen.
Mossad-T-Shirts beliebter den je
Donnerstag, 25. Februar 2010
Die irische Tageszeitung Times berichtete gestern, dass der Verkauf von Mossad-T-Shirts sprunghaft angestiegen sei. Es werden zehnmal mehr dieser Shirts verkauft als sonst, hieß es. Besonders beliebt sei unter anderem ein T-Shirt mit der Aufschrift „Don’t mess with the Mossad“ – Leg dich nicht mit dem Mossad an.
Islamischer Dschihad droht Israel mit Angriffen
Mittwoch, 24. Februar 2010
Die Entscheidung der israelischen Regierung, die Patriarchen-Gräber im sogenannten Westjordanland in die Liste des nationalen Kulturerbes aufzunehmen, rief jetzt weitere Reaktionen aus dem palästinensischen Lager hervor. Abu Ahmed, der Sprecher des militärischen Arms des Islamischen Dschihads, drohte Israel gestern mit Terrorangriffen.
Gesetz für Flüchtlingsstatus
Mittwoch, 24. Februar 2010
In Zukunft werden die palästinensischen Flüchtlinge nicht die Einzigen sein, die Entschädigungen fordern. Am Montag wurde in der Knesset ein Gesetz durchgesetzt, das Juden, die aus arabischen Ländern fliehen mussten, den Flüchtlingsstatus zuspricht.
Wiederaufnahme der Verhandlungen
Mittwoch, 24. Februar 2010
Die arabische Zeitung Al-Hayat berichtete, dass Mahmud Abbas, der Vorsitzende der palästinensischen Autonomiebehörde, dem Druck der USA und Europa nicht mehr standhalten konnte und zugestimmt hat, die Verhandlungen mit Israel in den nächsten zwei Wochen wieder aufzunehmen.
Protestaktionen am Gazastreifen
Mittwoch, 24. Februar 2010
Israelische Aktivisten haben zeitweilig die Zufahrt für Tanklastwagen nach Gaza blockiert, um für die Freilassung des vor dreieinhalb Jahren entführten israelischen Soldaten Gilad Schalit zu protestieren. Die Demonstranten hielten unter anderem Banner mit Texten wie „Hamas betrügt euch und hält euch im größten Gefängnis der Welt fest – im Gazastreifen!“
Liebermann verweigert Kommentar in Brüssel
Dienstag, 23. Februar 2010
Außenminister Avigdor Liebermann hat sich gestern in Brüssel mit seinem irischen Amtskollegen Michael Martin getroffen. Dieser forderte, dass Israel eine Erklärung zur Beteiligung an den gefälschten Pässen abgibt, die bei der Dubai-Affäre benutzt worden waren.
Abbas im Gespräch mit Sarkozy
Dienstag, 23. Februar 2010
Bei einem Treffen zwischen dem französischen Präsidenten Sarkozy und dem palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas unterstrich Sarkozy seine Unterstützung der Idee eines palästinensischen Staates in den 67-er Grenzen mit ausgetauschtem Territorium. Ganz so weit wie sein Außenminister Bernard Kouchner ging er dann aber doch nicht, dieser hatte am Wochenende gefordert, einen palästinensischen Staat zu errichten, auch wenn die Verhandlungen mit Israel noch nicht wieder aufgenommen worden sind.
Auseinandersetzungen in Hebron
Dienstag, 23. Februar 2010
In Hebron ist es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Palästinensern und der kleinen jüdischen Gemeinde gekommen. Anlass war die Entscheidung der israelischen Regierung, die dortigen Patriarchen-Gräber in die Liste des nationalen Kulturerbes aufzunehmen.
Computer bei Senioren immer beliebter
Dienstag, 23. Februar 2010
Israels Senioren schalten zunehmend den Computer ein. Nach neuen Untersuchungen benutzen 55% der israelischen Senioren einen Computer; 15 % sind sogar bei Facebook aktiv. Was Computerspiele angeht, liegen die weiblichen Senioren mit 44% recht weit vor ihren männlichen Altersgenossen (29%).
Neue Initiative für palästinensischen Staat
Montag, 22. Februar 2010
Der französische Außenminister Bernard Kouchner und sein spanischer Amtskollege Miguel Moratinos haben eine Initiative ins Leben gerufen, die eine Gründung eines souveränen palästinensischen Staates innerhalb der nächsten 18 Monate zum Ziel hat. Und dies selbst für den Fall, dass Verhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern bis dahin noch nicht wieder aufgenommen worden sind. Der israelischen Tageszeitung Haaretz zufolge soll Israel vor einigen Wochen über diese Initiative informiert worden sein und sich entschieden dagegen ausgesprochen haben.
Israels Außenminister in Brüssel
Montag, 22. Februar 2010
Israels Außenminister Avigdor Liebermann muss sich heute in Brüssel einer ganzen Reihe von kritischen Fragen von EU-Außenministern stellen, in denen es um die gefälschten Pässe geht, die bei der Dubai-Aktion verwendet wurden, bei der Hamasmitglied Mabhouh getötet wurde.
Bombenattacke auf Kairoer Synagoge
Montag, 22. Februar 2010
In der ägyptischen Hauptstadt wurde gestern auf eine Synagoge ein Bombenattentat verübt, das glücklicherweise glimpflich verlief. Ein Mann hatte einen Koffer mit einem selbstgebastelten Sprengsatz, der vier kleine Gaskanister enthielt, vor die Shaare Shamayim Synagoge geworfen und war dann geflüchtet.
Liebermann – beliebteste politische Purimverkleidung
Montag, 22. Februar 2010
Eine Umfrage anlässlich des bevorstehenden Purimfestes in Israel hat ergeben, dass mehr als 40 Prozent jüdischer Israelis sich als Avigdor Liebermann (Israel Beteinu Partei) verkleiden würden, wenn sie als eine politische Figur gehen müssten.
Hat Israels Premier von der Dubai-Aktion gewusst?
Sonntag, 21. Februar 2010
Die Londoner Sunday Times berichtete, dass Premierminister Netanjahu die Ermordung des Hamas-Kommandeurs Mahmud al-Mabhouh Anfang Januar autorisiert habe. Das grüne Licht habe er gegeben, nachdem er von Mossad-Chef Meir Dagan über die geplante Aktion in Dubai unterrichtet worden sei, so zitierte die englische Zeitung eine Mossad-nahe Quelle. .
Tel Aviv: Demonstration für Baustopp
Sonntag, 21. Februar 2010
In Tel Aviv haben gestern Abend hunderte von linksgerichteten Demonstranten vor der Cinematheque gegen eine „Nichteinhaltung des Baustopps“ im sogenannten Westjordanland protestiert. Nach Ansicht der Demonstranten wird die Regierungsentscheidung, zehn Monate lang dort nicht zu bauen, nicht richtig umgesetzt.
Gaza investiert Geld in Israel
Sonntag, 21. Februar 2010
Verteidigungsminister Ehud Barak hat einem Antrag von Banken aus dem Gazastreifen stattgegeben, die rund 83 Mio. Schekel (ca. 16 Mio. Euro) in die Bank von Israel investieren wollen.
Erster arabischer Richter in Jerusalems Amtsgericht
Sonntag, 21. Februar 2010
Das Kommittee für die Einsetzung von juristischen Personen hat für das Jerusalemer Amtsgericht erstmalig einen arabischen Richter berufen. Abbas Aasi wird als einziger arabischer Richter in der Hauptstadt dienen, außer ihm wurden ebenfalls 23 neue Richter eingesetzt.
Israelisches Eistanzpaar heute Nacht auf dem Eis
Freitag, 19. Februar 2010
Heute Nacht hat das israelische Eistanzpaar, die Geschwister Alexandra und Roman Zaretzky. seinen Olympia-Auftritt in Vancouver. Das Paar verlor in der Nazizeit 27 Familienmitglieder und sie widmen ihren Tanz mit der Melodie aus „Schindlers Liste“ ihren während des Holocaust umgekommenen Angehörigen.
Größte Weinpresse überhaupt entdeckt
Freitag, 19. Februar 2010
Eine der größten Weinpressen die jemals in Israel entdeckt wurden, wurde jetzt bei einer Ausgrabung der israelischen Altertumsbehörde freigelegt. Diese Weinpresse wurde in der späten Byzantinerzeit benutzt, im 6. und 7. Jahrhundert n. Christus. Sie befindet sich auf dem landwirtschaftlichen Gebiet von Ganei Tal, einem neuen Wohnort wo die Siedler aus dem gleichnamigen Ort in Gusch-Katif ihr neues Zuhause bauen werden, südlich vom Kibbuz Hofetz Haim gelegen. Mehr dazu in einer der nächsten Ausgaben von israel heute.
Schabbatlesungen und Kommentar
Freitag, 19. Februar 2010
„Terumah - Hebe/Abgabe“ 2. Mose 25,1 – 27,19.
Prophetenlesung: 2. Könige 5,26-6,13

Kommentar:
Dieser siebte Wochenabschnitt (Parascha) im Buch Schemot (2. Mose) spricht von den Angaben, Vorschriften und dem Bauplan des Mischkan, der Stiftshütte. Diese Stiftshütte war transportabel, so ist es oft auch mit unserem Heiligtum, es wechselt manchmal Orte – wie wir vom Herrn geleitet werden.
Mossad-Chef wird nicht wegen Dubai-Geschichte zurücktreten
Donnerstag, 18. Februar 2010
Der Chef des israelischen Geheimdienstes Mossad sieht keinen Grund, wegen des Attentats auf den Hamas-Palästinenser Mabhuh in Dubai zurückzutreten. Aller Wahrscheinlichkeit nach, wird auch Ministerpräsident Netanjahu dies nicht von ihm fordern, so ein Vertrauter Dagans.
25 Jahre Haft für palästinensischen Terroristen
Donnerstag, 18. Februar 2010
Das Magistratsgericht in Beerscheva hat den palästinensischen Terroristen Mamduh al-Tanaa zu 25 Jahren Haft verurteilt, da er Israel mit Raketen beschossen hat und Beihilfe beim Transport eines Selbstmordterroristen geleistet hat, durch dessen Anschlag zwei Soldaten verletzt worden waren.
Botschafter in Großbritannien und Irland eingeladen
Donnerstag, 18. Februar 2010
Das britische Außenministerium in London hat heute den israelischen Botschafter, Ron Prosor, eingeladen. Es geht um die Klärung der Vorkommnisse im Januar, um den Mord am Militärkommandeur der Hamas, Mahmud al-Mabhuh - bei der Undercover Aktion der mutmaßlich israelischen Agenten sind laut Dubais Polizei u.a. Reisepässe britischer Staatsbürger verwendet worden.
Österreichs Außenminister in Jerusalem
Donnerstag, 18. Februar 2010
Israels Präsident Schimon Peres warnte gestern bei einem Gespräch mit dem österreichischen Außenminister Michael Spindelegger, dass ein nuklearer Naher Osten drohe, dessen langjährige Konflikte dann noch von Atomwaffen begleitet sein werden, sollte sich die Welt nicht vereint gegen das iranische Atomprogramm stellen.
EU-Delegation besucht die Knesset
Mittwoch, 17. Februar 2010
Eine Delegation des Europa-Parlaments besuchte gestern den Sitz der israelischen Regierung, die Knesset. Als Gastgeber fungierten der Knessetvorsitzende Reuven Rivlin und der Abgeordnete Nachman Shai (Kadima), der Vorsitzende der Delegation der Knesset zum Europa-Parlament. Die EU-Delegation führte im Laufe des Tages Gespräche mit verschiedenen Abgeordneten einiger Parteien, unter anderem auch mit Ahmad Tibi (UAL). Der ehemalige Botschafter Israels bei der UNO, Dore Gold, sprach mit der Delegation über den Goldstone-Bericht.
Vorschlag: Israelische Staatsbürgerschaft für Araber in Judäa und Samaria
Mittwoch, 17. Februar 2010
Gestern fand die jährliche Jerusalem-Konferenz statt, bei der die Likud-Abgeordnete Zippi Hotovely bei einem gemeinsamen Plenum zum Thema „Zweistaatenlösung, oder vielleicht Drei oder Eine“ mit Benni Begin und Aryeh Eldad (Nationale Einheitspartei) vorschlug, der arabischen Bevölkerung von Judäa und Samaria die israelische Staatsbürgerschaft zu verleihen. Dementsprechend solle in diesen Gebieten israelisches Gesetz herrschen und dass dies die beste Lösung wäre, sie zu Staatsbürgern zu erklären, aber unter der Bedingung, dass ein Grundgesetz verabschiedet wird, das festlegt dass Israel der jüdische Staat bleibt.
Marmorfragment mit arabischer Inschrift entdeckt
Mittwoch, 17. Februar 2010
Ein 20x20 cm großes eindrucksvolles Marmorfragment mit einer arabischen Inschrift wurde bei einer Ausgrabung im jüdischen Viertel von Jerusalems Altstadt freigelegt. Die Inschrift stammt aus dem 10. Jahrhundert n. Chr. und beinhaltet Angaben über die Schenkungen von Grundstücken durch den Abbasidischen Kalifen an loyale Personen, hauptsächlich pensionierte Armeesoldaten.
Namen der Mörder Mabhuhs: Aus England eingewanderte Juden
Mittwoch, 17. Februar 2010
Als die Polizei von Dubai die Namen der elf mutmaßlichen Mörder des in Dubai ermordeten Hamas-Offiziers Mabhuh veröffentlichte, staunten sechs jüdische Einwanderer aus England - die schon seit Jahren in Israel leben - nicht schlecht, als sie darunter ihre Namen fanden. Auch ein deutscher Einwanderer stand auf der veröffentlichten Liste. Alle diese Leute befanden sich zur Zeit des Mordes entweder in Israel oder in Deutschland.
Netanjahu an Hamas: Keine weiteren Häftlingsforderungen
Dienstag, 16. Februar 2010
Während seines Aufenthalts in Russland bat Ministerpräsident Netanjahu den russischen Präsidenten Dimitry Medvedev der Hamas im Gazastreifen mitzuteilen, dass Israel zu dem Gefangenenaustausch für Gilad Shalit bereit sei, jedoch keine weiteren Häftlingsforderungen annehmen kann. Außerdem forderte Netanjahu Medvedev auf, die Hamas nicht zu legitimisieren und meinte, dass man in Israel über die Beziehungen Russland's zur Hamas nicht erfreut sei, aber auf diesem Wege immerhin humanitäre Mitteilungen übergeben könne. Medvedev wiederum sagte Netanjahu, dass der Verkauf der S-300-Luftabwehrraketen an den Iran nicht zu Stande kommen wird.
Shahar Peer´s erster Sieg in Dubai
Dienstag, 16. Februar 2010
Die junge israelische Tennisspielerin, Shahar Peer, hatte gestern ihren ersten Auftritt bei der Tennis - Weltmeisterschaft in Dubai und besiegte Yanina Wickmayer aus Belgien in der ersten Runde. Sie nannte dies einen sehr bedeutenden Sieg. Vor einem Jahr wurde in den internationalen Schlagzeilen über Shahar berichtet, nachdem ihr die Einreise nach Dubai verweigert wurde. „Ich bin sehr stolz Israel hier vertreten zu dürfen, insbesondere deshalb, weil die Emirate Israel nicht anerkennen.“
Wer waren die Attentäter Mabhuhs in Dubai?
Dienstag, 16. Februar 2010
Gestern lief in verschiedenen Nachrichtensendungen des israelischen Fernsehens ein Film zusammengeschnitten aus den Aufnahmen der Überwachungskameras in Dubai, die den Hergang des Mordes an Hamas-Führer Mabhuh erklären sollen. Der Kommandeur der Polizei in Dubai veröffentlichte dieses Material und kommentierte die Bilder. Aus britischen Regierungskreisen wurde mitgeteilt, dass keiner von Ihnen britischer Bürger sei und es sich um ein Hit-Team des israelischen Mossad handelt.
Kenia bittet Israel um Hilfe
Dienstag, 16. Februar 2010
Letzte Woche besuchte der Minister für Öffentliche Sicherheit in Kenia/Afrika, Prof. George Saitoti, Jerusalem und bat Israels um Hilfe im Kampf gegen die moslemische Bedrohung. „Der Jihad nimmt in ganz Somalia Überhand und bedroht auch Kenia immer mehr, sowie den ganzen afrikanischen Kontinent“, so Saitoti zu seinem israelischen Amtskollegen Yithzhak Aharonovich.
Polizei auf Rollerblades
Montag, 15. Februar 2010
Die israelische Polizei setzt Volontärpolizisten in Zivil ein, die auf Rollerblades ihre Runden drehen. Sie sind bei der Verbrechensbekämpfung schneller vor Ort besonders dort, wo Streifenwagen keine Zufahrt haben. Die 30 Volontäre der Rollerblade-Polizei sind Mitglieder des 300 Personen zählenden israelischen Rollerblade-Clubs.
Lavrov: Baustopp ist nicht ausreichend
Montag, 15. Februar 2010
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu musste einige Stunden vor seinem Abflug nach Moskau harsche Töne seitens des russischen Außenministers Sergey Lavrov hören, der sich in Mittelamerika befindet. Lavrov findet die Situation im Nahen Osten alarmierend und schlug deshalb ein dringendes Treffen des Quartetts vor. Bei seinen Gesprächen in Moskau mit Ministerpräsident Putin und Präsident Medvedev wird hauptsächlich Iran das Thema sein.
Mullen: Irans Atomprogramm ein großes Problem für alle
Montag, 15. Februar 2010
Der Generalstabschef der amerikanischen Streitkräfte, Admiral Michael G. Mullen, warnte seinen israelischen Amtskollegen Gaby Ashkenazi, dass ein militärischer Alleingang gegen den Iran unbeabsichtigte Konsequenzen auslösen könnte. Weiter meinte er jedoch auch, dass eine iranische Atombombe ein großes Problem für alle, also die gesamte westliche Welt, darstellen würde.
Israelische Regierung für weniger Rohölnutzung
Montag, 15. Februar 2010
Das israelische Regierungskabinett verabschiedete einstimmig ein Gesetz um ein interministerielles Komitee ins Leben zu rufen, das sich damit befassen soll, Wege zu finden, um Israels Abhängigkeit von Rohöl zu vermindern. Der Vorsitzende des nationalen Wirtschaftsrates, Prof. Eugene Kandel, wird dieses Komitee leiten und seine Vorschläge der Regierung innerhalb von 120 Tagen vorlegen.
Ayalon über zukünftigen Palästinenserstaat
Sonntag, 14. Februar 2010
Vizeaußenminister Danny Ayalon sagte in einem Interview für die Londoner arabische Zeitung Asharq al-Awsat, dass Israel und ein zukünftiger palästinensischer Staat sich einigen sollten, um einen Landaustausch durchzuführen. Dementsprechend sollten einige bestimmte Städte deren Einwohner israelische Araber sind, an den PA-Staat gehen und dafür einige Siedlungsblöcke innerhalb der PA-Zone unter israelische Herrschaft kommen. „Wenn israelische Araber sich als Palästinenser sehen, warum sollten sie dann nicht stolze Bürger eines solchen Staates sein“, so Ayalon.
Barkat will illegale Häuser im Silwan einreißen lassen
Sonntag, 14. Februar 2010
Jerusalems Bürgermeister, Nir Barkat, trifft die Vorbereitungen um Dutzende illegal gebaute Häuser im Dorf Silwan einzureißen. Mehrere Monate lang entwarf Barkat den Plan zur Umgestaltung des Viertels, dass unter dem Namen „Garten des Königs“ bekannt ist, dessen Gebiet – das nie für Bauprojekte vorgesehen war - jetzt von etwa 100 Familien bewohnt wird. Der neue Plan geht sehr ins Detail und würde auch neue Wohnungen beinhalten, neue Touristenanziehungspunkte und eine Restaurierung des Parks.
Netanjahu fliegt nach Moskau
Sonntag, 14. Februar 2010
Ministerpräsident Netanjahu fliegt heute Abend nach Moskau um dort während einem zweitägigen Aufenthalt mit der russischen Regierung über das iranische Atomprogramm und die diplomatische Sackgasse mit den Palästinensern zu konferieren. Israelische Regierungsbeamte vermerkten vergangene Woche, dass die Mitteilungen der russischen Regierung darauf hinweisen, dass die dortige Regierung langsam aber sicher ihre Meinung bezüglich Iran auf die Meinung der westlichen Länder abändert.
Amerikanischer Generalstabschef in Israel
Sonntag, 14. Februar 2010
Der amerikanische Generalstabschef Michael G. Mullen wird heute in Israel zu einem offiziellen Besuch bei seinem israelischen Amtskollegen, Gaby Aschkenasi, eintreffen. Mullen befindet sich gerade auf einer Rundreise durch die Region. Das Hauptaugenmerk soll auf Zusammenarbeit zwischen den Streitkräften beider Länder gelegt werden und auf beidseitige Sicherheitsherausforderungen. Auch ein Treffen mit Verteidigungsminister Ehud Barak ist angesagt. Außerdem wird er die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem besuchen und sich mit Soldaten des israelischen Hilfteams das in Haiti war treffen.
Byzantinische Geschäftstraße entdeckt
Freitag, 12. Februar 2010
Bei Arbeiten an der Infrastruktur in der Jerusalemer Altstadt in der Nähe des Jaffatores und am Eingang des arabischen Schuks stießen Archäologen die diese Gelegenheit ausnutzten um schnell eine Ausgrabung durchzuführen, auf die byzantinische Geschäftsstraße. Diese ist auch in der antiken Mosaik-Landkarte von Madaba eingezeichnet.
Netanjahus erstes Regierungsjahr erfolgreich
Freitag, 12. Februar 2010
Ministerpräsident Netanjahu hat sein erstes Jahr im Amt mit Bravur gemeistert, er ist heute beliebter als zur Zeit der Wahlan. Seine Likud-Partei, die damals 27 Knessetmandate bekam, würde heute 37 Mandate bekommen. Seine Gegenspielerin Zippi Livni ist dagegen in diesem Jahr mit ihrer Kadima-Partei von 28 Mandate auf 19 abgestürzt.
Israelische Polizei das Ziel von Flüchen
Freitag, 12. Februar 2010
Israels Polizeistationen in Judäa und Samaria bekommen monatlich bis zu 40.000 Telefonanrufe von Palästinensern, in denen die Palästinenser die Israelis buchstäblich verfluchen und besonders Flüche über die Mütter und Schwestern der israelischen Polizisten aussprechen.
Soldaten-Entführung konnte verhindert werden
Freitag, 12. Februar 2010
Im Dezember hatten die Sicherheitskräfte zwei Hamas-Mitglieder an der Grenze zwischen Israel und dem Gazastreifen festgenommen, die Sprengstoff, 15.000 Dollar in Falschgeld und eine Pistole mit Schalldämpfer nach Israel schmuggeln wollten. Dies wurde gestern bekanntgegeben. Einer der beiden hatte geplant einen israelischen Soldaten zu entführen und zu töten während der andere zwei Sprengsätze an gutbesuchten Plätzen in Israel platzieren wollte.
Schabbatlesungen und Kommentar
Freitag, 12. Februar 2010
„MISCHPATIM – Rechtsbestimmung/-sätze“ und Schabbat Schekalim 2. Mose 21,1 bis 24,18 u. 1. Mose 30,11-16
Prophetenlesung: 2. Könige 11,17-12,17
Kommentar:
Nachdem in der vorigen Parascha-Lesung die zehn Grundsätze/-gebote (dibroth) gelegt wurden, kommen wir zur Praxis der Alltagsgesetze, die Rechtesätze (hebr. mischpatim). Es musste Ordnung und Regeln geschaffen werden, besonders für ein Sklavenvolk, das gerade aus der Fronschaft entlassen wurde.
Israelische Expertin: Es gibt keine palästinensischen Flüchtlinge
Donnerstag, 11. Februar 2010
Professor Nitza Nachmias von der Universität Haifa, eine Expertin in jüdisch-arabischen Beziehungen im Nahen Osten, sagte gegenüber dem Radiosender Arutz 7 , dass es in Wirklichkeit keine palästinensischen Flüchtlinge gibt, obwohl mit diesem Begriff sehr erfolgreich Konzessionen von Israel erpresst. „Wenn diese Menschen aufhören würden, die Orte wo sie leben, ´Flüchtlingslager´ zu nennen, würden sie merken, dass sie eigentlich ganz normale Dörfer und Kleinstädte sind und die Einwohner dort ihr normales Leben führen. Ein wahres Flüchtlingslager ist zum Beispiel so ein Camp wie in Haiti, wo die Menschen wohnen, die ihre Häuser bei dem Erdbeben verloren haben und nicht wie die arabischen Häuser aus Stein und asphaltierte Straßen.“
Angriffe auf Christen durch Palästinenser
Donnerstag, 11. Februar 2010
Gestern kehrten fünf christliche Volontäre aus den USA stammend, zur Arbeit auf den Feldern neben der Siedlung Har Bracha in Samaria zurück, nachdem sie am Dienstag durch von Palästinensern auf sie geworfenen Steinen leicht verletzt worden waren. Der Sicherheitsoffizier der Siedlung kam ihnen zur Hilfe und schoß in die Luft, woraufhin die Angreifer wegliefen. In den internationalen Medien wurde dies nicht erwähnt.
Ermordeter Soldat war Druse
Donnerstag, 11. Februar 2010
Der gestern an der Tapuach-Kreuzung in Samaria durch Messerstiche schwer verletzte Soldat, der dann seinen Wunden erlag, war Ihab Chattib, ein Soldate drusischer Herkunft. Der Terrorist ist Mahmud Nimer Hattib, ein Offizier der PA-Polizei.
Israeli von Palästinenser getötet
Mittwoch, 10. Februar 2010
Heute Nachmittag wurde ein israelischer Soldat in Samaria von einem Palästinenser angegriffen, als er in seinem Jeep an einer Verkehrsinsel gehalten hatte. Der Angreifer stoch auf den Soldaten durch das offene Fenster ein und verletzte ihn schwer. Er versuchte noch zu fliehen, verlor jedoch das Bewusstsein was darin resultierte dass sich sein Jeep überschlug. Die Rettungskräfte brachten ihn ins Krankenhaus, wo er jedoch seinen Verletzungen erlag.
„Land für Frieden” ist tot
Mittwoch, 10. Februar 2010
Außenminister Lieberman erklärte bei einer Versammlung seiner Partei Israel Beiteinu dass die „Land für Frieden-Formel“ als die Lösung für den Nahostkonflikt jämmerlich versagt hat und es jetzt an der Zeit sei, Frieden für Frieden auszutauschen oder dass Israel seine Feinde ein für alle Mal besiegen müsste. „Wir müssen unsere Verbissenheit mit einer Abgabe von Land für Frieden aufgeben und vergessen. In Zukunft kann nur Frieden gegen Frieden angenommen werden.“
Treffen mit europäischen Botschaftern
Mittwoch, 10. Februar 2010
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu traf sich gestern im Jerusalemer King David Hotel mit den Botschaftern der EU-Staaten und machte ihnen klar, dass sie den Palästinensern die Idee ausreden müssten, dass die internationale Völkergemeinde Israel erlösen würde. Diese bisher unerfüllte Hoffnung hat schon zehn Monate angehalten, die Netanjahu als eine vergeudete Zeit einstufte.
Auseinandersetzungen in Shuafat
Mittwoch, 10. Februar 2010
In dem Ost-Jerusalemer Vorort Shuafat kam es in den letzten zwei Tagen zu gewalttätigen Auseinandersetzung der arabischen Einwohner mit den israelischen Sicherheitskräften. Dabei wurden neun Personen verletzt und 34 Palästinenser in Haft genommen. Die Krawalle begannen, nachdem Angestellte des Jerusalemer Stadtrates und Steuerinspektoren, die routinemäßig die Geschäfte kontrollieren, in das Wohnviertel kamen.
Demo für Gilad Shalit vor Gefängnis
Dienstag, 9. Februar 2010
Aktivisten für die Freilassung des entführten israelischen Soldaten Gilad Schalit demonstrierten heute vor dem Hadarim-Gefängnis und verhinderten die Durchfahrt von Bussen, die Familienangehörige von arabischen Häftlingen transportierten, die zu Besuch kamen. Sie sprachen mit den Müttern der Häftlinge und drangen auf sie ein und forderten, dass sie auf die Hamas Druck ausüben sollten, damit sie sich einem Gefangenenaustausch fügt.
Peres: Durch Obst und Gemüse gesund
Dienstag, 9. Februar 2010
Staatspräsident Shimon Peres besuchte die Ausstellung der israelischen Gemüse- und Frucht-Produzenten und enthüllte sein Geheimnis, warum er mit 86 Jahren immer noch aktiv ist: „Ich esse viel Obst. Nichts ist frischer und nichts ist gesünder“, so Peres. Und zwischendurch als Kraftbombe isst er auch mal eine Banane.
Europäer machen Druck auf Abbas
Dienstag, 9. Februar 2010
Die EU übt sehr starken Druck auf Palästinenserpräsident und Fatah-Chef Mahmud Abbas aus, indem er bei jedem Treffen mit einem europäischen Staatsmann zu hören bekommt, dass er ohne Vorbedingungen an den Verhandlungstisch mit Israel zurückkehren müsse, meinte ein hoher europäischer Diplomat gegenüber der Jerusalem Post. Abbas forderte bisher vorher den Baustopp der jüdischen Siedlungen und auch in Ostjerusalem.
Umfrage: Araber mögen keine Juden
Dienstag, 9. Februar 2010
Eine vom internationalen Pew Research Center durchgeführte Umfrage unter Arabern hat ergeben, dass Araber keine Juden mögen: 97 % der Jordanier und Palästinenser mögen keine Juden, ebenso 98 % der Libanesen und 95 % der Ägypter. Bei den Befragten handelte es sich um moslemische Araber, die arabischen Christen denken nur zu 49 % negativ über Juden.
Mit Siemens für saubere Energie in der Wüste
Dienstag, 9. Februar 2010
Zusammen mit dem deutschen Siemens-Vertragspartner errichten fünfzehn Kibbuzim in der Arawa-Wüste fünfzehn neue Solar-Felder, die im Anfang 100 MegaWatt Strom erzeugen. Diese Kapazität soll bis zum Jahr 2014 auf 1000 MegaWatt erhöht werden. Damit verwirklichen sie die Vision von Ministerpräsident Netanjahu von sauberer Energie.
Experten helfen weiterhin in Haiti
Montag, 8. Februar 2010
Experten des israelischen Rettungsdienstes Magen David Adom (MDA) sind in den nächsten zwei Wochen noch in Haiti tätig, um dort lokalen Sanitätern das Impfen beizubringen. Etwa 140.000 Überlebende müssen gegen verschiedene Krankheiten wie Diphterie, Tetanus und Pocken geimpft werden. MDA ist mit dabei als Teil der internationalen Föderation des Roten Kreuzes.
Minen unter dem Schnee
Montag, 8. Februar 2010
Der Schnee auf den Golanhöhen lockt viele Israelis an. Eine Familie ließ ihre zwei Kinder im Schnee spielen. Dabei explodierte eine Mine, die unter dem Schnee verborgen gelegen hatte, nachdem der 11-jährige Junge darauf trat. Er verlor seinen Fuß und seine 12-jährige Schwester wurde von vielen Splittern im Gesicht verletzt. Das Militär meldete, alle Minenfelder dem Gesetz gemäß eingezäunt und mit Warnschildern gekennzeichnet sind.
Netanjahu in Moskau
Montag, 8. Februar 2010
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wird nach Moskau reisen, um die russische Regierung dazu zu bewegen, mehr Druck auf den Iran auszuüben. Man hofft mit diesem Druck zu bewirken, dass im Rahmen des iranischen Atomprogramms vor Ort kein Uran mehr angereichert wird und somit der Bau von Atombomben verhindert oder herausgeschoben werden kann.
Israel will in Infrastruktur investieren
Montag, 8. Februar 2010
Israelische Medien berichteten heute, dass die israelische Regierung einen Entwurf diskutiert, der einen groß angelegten Ausbau der Infrastruktur des Landes vorsieht. Dabei soll es vor allem neue Bahnstrecken und Straßen geben.
Kleine Geländewagen für Bodenkampftruppen
Sonntag, 7. Februar 2010
In Bemühungen die logistischen Fähigkeiten der israelischen Bodenkampftruppen zu verbessern, hat das Logistik-Korps dutzende Polaris-Geländewagen erworben, die Infantriebattalionen zur Verfügung gestellt werden sollen, um unabhängig hinter Feindeslinien operieren zu können. Es wurden die Zwei-Mann-Fahrzeuge gewählt, damit ein Soldat fahren und der andere die Verteidigung übernehmen kann.
Dubai macht Netanjahu für Tod Mabhouhs verantwortlich
Sonntag, 7. Februar 2010
Der am 20. Januar in Dubai verstorbene Chef des militärischen Flügels der Hamas-Terroristen al-Mabhouh soll nach Untersuchungen der Dubai-Polizei von Personen umgebracht worden sein, die angeblich europäische Pässe besaßen. Ungeachtet dessen setzt Dubai dafür nun Israels Ministerpräsident Netanjahu auf die Anklagebank und ist bereit gegen ihn einen Haftbefehl auszustellen, sollte man zu dem Schluß kommen, dass Mossad-Agenten hinter dem Mord an dem hohen Hamas-Beamten stehen.
Komplette Friedensabkommen mit den Nachbarstaaten
Sonntag, 7. Februar 2010
Ministerpräsident Netanjahu sagte heute bei der Eröffnung der wöchentlichen Kabinettssitzung, dass Israel sich darum bemüht komplette Friedensabkommen mit allen seinen Nachbarstaaten abzuschließen, gleich den Abkommen mit Ägypten und Jordanien. Auch mit den Palästinensern und Syrern sollen ähnliche Abkommen erreicht werden. Wir lehnen die Idee ab, dass Israel immer dazu verpflichtet ist extraordinäre Konzessionen vor Verhandlungen zu machen, während die andere Seite sich zu keinerlei Konzessionen verpflichtet sieht.
Regierung reagiert zufrieden über Antwort Ban Ki Moons
Sonntag, 7. Februar 2010
Israels Regierung äußerte sich sehr zufrieden über die positive Antwort, die UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon vor der UNO-Versammlung auf Israels 46-seitigen Untersuchungsbericht betreffs des Gazakrieges abgegeben hat. Der Bericht war letzte Woche an die UNO übergeben worden.
Lieberman tritt ins Fettnäpfchen gegenüber Syrien
Freitag, 5. Februar 2010
Syriens Präsident Bashar Assad und seine Regierung machten in letzter Zeit unangebrachte Aussagen über Israel, die Israels Ministerpräsident Netanjahu diplomatisch ignorierte, indem er Israels Bereitschaft zu Friedensverhandlungen ohne Vorbedingen mit Syrien betonte. Jetzt meinte jedoch Israels Außenminister Avigdor Liebermann, dass nach einem Krieg mit Israel die Assad-Familie nicht mehr an der Macht sein werde. Nun versuchen Netanjahu und Israels Verteidigungsminister Barak den Schaden wieder gut zu machen, indem sie betonen, dass Israel keinen Krieg will.
Hohepriester der Samaritaner verstorben
Freitag, 5. Februar 2010
Der Hohepriester der Samaritaner Elazar ben Tsedaka, starb im Alter von 83 Jahren. Trauernde sagten, dass er während eines Schneesturmes geboren worden war und auch während seiner Beerdigung schneite es. Er war der 131. Hohepriester der ethnisch-religiösen Samaritaner-Sekte, deren Zentrum in Kiryat Luza auf dem Berg neben Sichem liegt, wo noch die letzten 730 Samaritaner leben, deren Religionsgruppe durch Alexander den Großen entstanden ist.
Aufruf den Stränden fernzubleiben
Freitag, 5. Februar 2010
Die israelische Polizei hat die Bürger aufgerufen, sich nicht den Stränden zu nähern, da eventuell noch weitere aus dem Gazastreifen stammende Sprengsätze auf dem Meer treiben und wegen des stürmischen Wetters jederzeit an Land ankommen könnten. Im zweiten Fernsehkanal wurden Aufnahmen der Terroristen gebracht, wie sie die Sprengstofffässer vorbereiten. Sechs Fässer waren zu sehen, sie meinten jedoch dass mindestens acht Fässer „auf die Fahrt“ geschickt wurden.
Royal Jordanien Airlines in Tel Aviv
Freitag, 5. Februar 2010
Diesen Monat findet in Tel Aviv die Internationale Tourismusmesse des Mittelmeerraumes statt. Aus diesem Anlass gab die jordanische Fluggesellschaft Royal Jordanian ihre Teilnahme an der Messe bekannt. „Jordanien will diese Messe nutzen um seine touristischen Angebote zu vermarkten und die Destinationen im Fernen Osten Interessenten und Leuten aus der Branche anzubieten“, so Zeina Rifai von der jordanischen Tourismusbehörde.
Schabbatlesungen und Kommentar
Freitag, 5. Februar 2010
„Jitro – Jethro“ 2. Mose 18,1 bis 20,23
Prophetenlesung: Jesaja 6,1-7,6 und Kap. 9,5-6

Kommentar:
Die Lesung Jitro ist eine der sechs Paraschot, die Personennamen tragen: Noah, (Chaje) Sarah, Jitro, Korach, Balak und Pinhas. Unsere Parascha trägt den Namen eines Heiden, der noch dazu ein Priester Midians war. Allerdings war er auch Moses Schwiegervater.
Syrien beschuldigt Israel, kriegswütig zu sein
Donnerstag, 4. Februar 2010
Die syrische Regierung beschuldigte gestern Israel, die gesamte Region in einen großangelegten Krieg zu treiben und drohte ihrerseits die israelischen Städte zu zerstören, falls Israel es wagen sollte, militärische Macht gegen Terrorgruppen wie die libanesische Hisbollah zu nutzen.
Netanjahu: Israel ist das Land der Väter
Donnerstag, 4. Februar 2010
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu meinte auf der Herzlia-Konferenz dass in einigen Wochen die Palästinenser bereit sein werden, ohne Vorbedingungen die Verhandlungen mit Israel zu beginnen. Weiter sagte er, dass Israel, das Land der jüdischen Erzväter war und ist sowie auch das Land unserer Enkel und Urenkel sein wird.
Vergleicht Berlusconi Gaza mit dem Holocaust?
Donnerstag, 4. Februar 2010
Der italienische Premierminister Berlusconi sagte in seiner Rede vor der Knesset, dass die Welt den Goldstone-Bericht, der Israel am Gazakrieg die Schuld gibt, nicht akzeptieren darf, denn Israels Offensive war legitim. Ministerpräsident Netanjahu lobte Berlusconis Mut, weil er immer an der Seite Israels stand. In Bethlehem jedoch sagte Berlusconi zu Politikern der palästinensischen Autonomiebehörde: So wie Israel das Recht hat um die Opfer des Holocausts zu trauern, so haben auch die Palästinenser das Recht über die Opfer in Gaza zu trauern.
Erste Straßenbahnlinie soll Verkehr aufnehmen
Donnerstag, 4. Februar 2010
Im Frühjahr soll die erste von acht Straßenbahnlinien in Jerusalem zum Einsatz kommen. Sie soll auf einer Strecke von 14 km den Herzl-Berg mit dem nördlichen Stadtviertel Pisgat Se´ev verbinden. Nun klagt Fatah-Palästinenserpräsident Mahmud Abbas, dass die Straßenbahn, die Jerusalem mit seinen 180.000 jüdischen Bewohnern im Norden der Stadt verbindet, illegal sei.
Berichtigung: Erdgas in ungeheuerer Menge im Meer
Donnerstag, 4. Februar 2010
Eine kanadische Öl- und Gas-Companie gab bekannt, dass sie an Israels Küste Erdgas in einer vermuteten Menge von etwa 170 Milliarden Kubikmeter gefunden habe.
Der Ball liegt bei der Hamas
Mittwoch, 3. Februar 2010
In einer seltenen öffentlichen Aussage betreffs des entführten Soldaten Gilad Shalit meinte Ministerpräsident Netanjahu, dass der Ball im Feld der Hamas läge und wenn diese wirklich einen Austausch möchte, es zu einem Gefangenenaustausch kommen kann. „Wir wollen einerseits Gilad gesund nach Hause bringen aber andererseits nicht, dass die freigelassenen Terroristen sich in Judäa und Samaria niederlassen um weiter dem Terror nachzugehen.“
Israelischer Film für Oscar nominiert
Mittwoch, 3. Februar 2010
Der israelische Streifen „Ajami“ wurde unter die fünf zur Auswahl stehenden besten ausländischen Filme für die kommende Oscar-Verleihung gewählt. Es handelt sich hierbei um ein Kriminaldrama, dass in Jaffo spielt, und bei dem ein christlicher israelischer Araber und ein Jude Regie führten. Dies ist ihr erster Film, für den sie sieben Jahre gebraucht haben. Die Darsteller sind fast ausschließlich Amateure, die auch aus Jaffo kommen.
Luftwaffe bombardierte Tunnel im Gazastreifen
Mittwoch, 3. Februar 2010
Als Reaktion auf die vom Meer an zwei israelische Strände gespülten Sprengstofffässer, bombardierte die Luftwaffe gestern zwei Tunnel im südlichen Gazastreifen. Einer der Tunnel war für das Eindringen nach Israel gedacht, während der andere zum Waffenschmuggel diente. Netanjahu sagte gestern bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Italiens Ministerpräsident Berlusconi, dass die israelische Regierung die Hamas für die Sprengstofffässer verantwortlich macht.
Erdgas in ungeheuerer Menge im Meer
Mittwoch, 3. Februar 2010
Eine kanadische Öl- und Gas-Companie gab jetzt bekannt, dass sie an Israels Küste Erdgas in einer vermuteten Menge von 6 Trillionen Qubikmeter gefunden habe. Die beiden Bohrproben heißen Mira und Sarah und die beiden Felder sind gemeinsam schätzungsweise 6 Mrd. Dollar wert, wobei Mira mit 4,24 TQM das größere der beiden ist.
PA-Ministerpräsident Fayyad in Herzliya
Mittwoch, 3. Februar 2010
Auf der 10. Herzliya Konferenz betonte Israels Verteidigungsminister Ehud Barak gestern, dass weder die Zweistaatenlösung noch ein Apartheidsstaat zum zionistischen Traum oder im Interesse des jüdischen Staates stehe. Direkt danach meinte der palästinensische Ministerpräsident Salam Fayyad in einer seltenen Ansprache, dass die Palästinenser im Frieden an der Seite Israels leben wollen. Weiter forderte Fayyad die Beendigung der israelischen Besatzung und der militärischen Operationen in den Städten der PA, bei denen nach Terroristen gesucht wird.
Nein zu 3-monatigem Baustopp
Dienstag, 2. Februar 2010
Ein hoher Regierungsbeamter teilte mit, dass man nicht bereit sei, dem Vorschlag des PA-Präsidenten Mahmud Abbas nachzukommen, den Bau in den Siedlungen in der sogenannten Westbank und in Ostjerusalem einzufrieren und dann wieder direkte Verhandlungen aufzunehmen. „Wir sind nicht bereit die palästinensische Position als eine Bedingung für Verhandlungen mit der PA anzunehmen“, so der Beamte.
Berlusconi in Israel
Dienstag, 2. Februar 2010
Der italienische Regierungschef Silvio Berlusconi traf zu einem Staatsbesuch in Israel ein. Er besuchte die Holocaustgedenkstätte Jad Vashem und konferierte bereits mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Dabei betonte Berlusconi, dass es wünschenswert sei, wenn Israel Mitglied der EU werden würde. Morgen wird Berlusconi in der Knesset eine Rede halten.
Wachturm des Militärs in Shdema
Dienstag, 2. Februar 2010
Das israelische Militär hat zugestimmt, einen Wachturm auf einem strategischen Hügel in Gusch Etzion zu errichten. Dies ist ein Teilsieg einer Kampagne der in der Gegend lebenden Siedler, die in den letzten zwei Jahren gegen den Plan einen Teil dieses Hügels an die Palästinenser zu übergeben. Jeden Freitag versammelten sich dort Siedler um gegen diesen Plan zu protestieren. Früher befand sich auf diesem Gelände eine Kaserne, die im Jahr 2006 aufgegeben wurde.
Sprengstofftonnen aus dem Gazastreifen
Dienstag, 2. Februar 2010
Palästinensische Terrorgruppen haben zwei mit Sprengstoff gefüllte Tonnen an die Küste der israelischen Hafenstädte Ashkalon und Ashdod treiben lassen. Aufmerksame Passanten entdeckten sie und meldeten dies der Polizei. Damit wollten sie Terroranschläge auf Israel anlaufende Schiffe ausführen. Die beiden Tonnen wurden entschärft, jedoch wird angenommen, dass noch weitere solcher Tonnen im Meer treiben.
Terror an jüdischem Grab in Ägypten verhindert
Montag, 1. Februar 2010
Die ägyptische Polizei nahm eine 25 Mann zählende extremistisch-moslemische Terrorzelle fest, die unter anderem planten, am Grab des bekannten jüdischen Kabbalisten, Rabbi Jakob Abuchazeira, der in Nekraha im Nil-Delta beigesetzt wurde, ein Blutbad anzurichten.
Davidsstern im Gazastreifen
Montag, 1. Februar 2010
In einem Satellitenfoto, das in dem UNO-Bericht über den Gazakrieg vorliegt, sieht man im Gazastreifen auf freiem Feld einen im Boden eingefurchten akkuraten Davidstern, der einen Durchmesser von 60 Meter hat. Noch weiß man nicht, wie dieser Davidstern im Gazastreifen entstanden ist. Es wird angenommen, dass israelische Soldaten eventuell so ihren Standort für die Luftwaffe markierten, um nicht aus versehen getroffen zu werden.
Bill Clinton über israelischen Einsatz in Haiti
Montag, 1. Februar 2010
Das israelische Feldlazarett und seine Mannschaft kehrten ja am Donnerstag aus Haiti nach Israel zurück. Der ehemalige US-Präsident Bill Clinton, der nun in Haiti für die Koordination zuständig ist, rief den israelischen Staatspräsidenten Shimon Peres an und sagte: „Shimon, ich wüsste nicht, was wir gemacht hätten, wenn das israelische Feld-Lazarett nicht in Haiti gewesen wäre“.

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