News Archive

Dezember 2010

Jahr der Rekorde für Wirtschaft und Tourismus
Freitag, 31. Dezember 2010
Das Jahr 2010 hat Israel einen Wirtschaftsaufschwung und Rekordzahlen beim Tourismus beschert. Nach neuesten Zahlen wuchs die Wirtschaft unerwartet stark um 4,5 Prozent. 3,45 Millionen Touristen haben im abgelaufenen Jahr das Heilige Land besucht, rund 26 Prozent mehr als im Vorjahr. Die meisten kamen aus den Vereinigten Staaten, gefolgt von Russland, Frankreich, Großbritannien und Deutschland. Beliebtester Besichtigungsort war die Klagemauer.
Besuch der Klagemauer mit dem iPhone möglich
Freitag, 31. Dezember 2010
Nutzer eines iPhone-Mobiltelefons können jederzeit einen Blick auf die Klagemauer werfen. Das ermöglicht ein neuentwickeltes spezielles Programm, ein sogenanntes App. Wer sich dieses Programm auf sein Mobiltelefon lädt, kann zudem einen virtuellen Spaziergang durch die Tunnel unter der Mauer unternehmen. Das Programm enthält auch einen Kompass, der die Richtung nach Jerusalem anzeigt. Nutzer können über ihr iPhone sogar Gebetsanliegen direkt zur Mauer schicken.
Armee warnt Reservisten detailliert vor drohenden Anschlägen
Freitag, 31. Dezember 2010
Die israelische Armee hat ihre Reserve-Offiziere in einem ausführlichen Brief vor möglichen Anschlägen gewarnt. Die Soldaten erhielten detaillierte Hinweise, wie sie sich im In- und Ausland verhalten sollen. Verfasser des Briefes ist Brigade-General Kobi Barak. Er sieht eine erhöhte Terrorgefahr, nachdem vergangenen Monat in Teheran iranische Atomwissenschaftler ermordet wurden. Auch die Hisbollah habe den Israelis Rache geschworen, weil ihr Kommandeur Mugniyah 2008 bei einer Explosion in Damaskus ums Leben kam. Schließlich habe im vergangenen Monat eine pro-palästinensische Organisation die persönlichen Daten von 200 israelischen Offizieren und Soldaten im Internet veröffentlicht, die an der Militäroperation im Gazastreifen beteiligt waren, und diese zu Kriminellen erklärt.
Kurznachrichten
Freitag, 31. Dezember 2010
+++ Die Verurteilung des früheren israelischen Staatspräsidenten Moshe Katzav (Foto) wegen Vergewaltigung und sexueller Belästigung wird von den meisten israelischen Medien als nationale Blamage gesehen. Die Regierung sprach von einem traurigen Tag für den Staat. Andererseits könne man stolz sein auf eine Justiz, die alle Staatsbürger gleich behandle. Das Urteil machte weltweit Schlagzeilen. Viele internationale Medien zeigten sich positiv überrascht. Sie hatten der israelischen Justiz in der Vergangenheit immer wieder vorgeworfen, sie sei unfair, was sich im Umgang mit den Palästinensern zeige. +++ Nach Daten des israelischen Wetterdienst war 2010 das heißeste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen.
Schabbat-Lesung und Kommentar
Freitag, 31. Dezember 2010
„WA’ERA – Und Ich erschien“
2. Mose 6,2 bis 9,35; Hesekiel 28,25 29,21
Kommentar:
Die Parascha (Wochenlesung) dieser Woche aus 2. Mose 6 - 9 spricht von dem Beginn des Weges in die Freiheit. Das überwältigend Neue: Der Gott JHWH offenbart sich mit Namen! Gott sagt zu (Verse 6 und 7), dass Er sie, das Volk, herausführen, erretten, erlösen und als SEIN Volk annehmen will. So lautet die Reihenfolge der Befreiung, die im übertragenen Sinn auch für den Einzelnen gilt: Die Befreiung aus der Sklaverei und Gefangenschaft der Sünde.
Urteil: Früherer Präsident ist der Vergewaltigung schuldig
Donnerstag, 30. Dezember 2010
Der frühere israelische Staatspräsident Moshe Katzav (Bildmitte) ist heute von einem Tel Aviver Gericht in allen Anklagepunkten für schuldig befunden worden. Ihm wurden Vergewaltigung, sexuelle Belästigung und Behinderung der Justiz vorgeworfen. Ein Strafmaß wurde noch nicht verkündet. Dem ehemaligen Staatsoberhaupt drohen nun mehrere Jahre Gefängnis.
Jubel in Israel über riesigen Gasfund vor der Küste Haifas
Donnerstag, 30. Dezember 2010
Vor der israelischen Küste ist erneut ein riesiges Erdgasvorkommen entdeckt worden. Probebohrungen haben ergeben, dass das „Leviathan“-Gasfeld ein Volumen von rund 450 Milliarden Kubikmetern hat. Damit ist es doppelt so groß wie das kürzlich entdeckte „Tamar“-Gasvorkommen. Nach Angaben der beteiligten Firmen liegt das Gas 135 Kilometer westlich von Haifa in 5100 Metern unter dem Meeresspiegel. Der Fund sei der weltweit größte in den vergangenen zehn Jahren.
Menschenrechtler: Hamas misshandelt Flüchtlinge aus Eriträa
Donnerstag, 30. Dezember 2010
Die Terrorganisation Hamas misshandelt offenbar afrikanische Asylsuchende, die über die ägyptische Sinai-Halbinsel nach Israel kommen wollen. Das berichtet die italienische Menschenrechts-Organisation „EveryOne“. Sie hat sich nach eigenen Angaben an die ägyptische Regierung gewandt, um das Leben von 250 Flüchtlingen aus Eritrea zu retten, die von Hamas-Palästinensern festgehalten werden. Die Eriträer waren dem Bericht zufolge in der Wüste auf die Hamas-Aktivisten getroffen, die ihnen anboten, sie nach Israel zu schmuggeln. Dafür verlangten sie 2000 US-Dollar. Doch stattdessen wurden sie in der Nähe der Grenzstadt Rafah unter katastrophalen Bedingungen festgehalten, so die Menschenrechtsorganisation.
Jahresrückblick bei „Israel heute TV“
Donnerstag, 30. Dezember 2010
Die wichtigsten Ereignisse des Jahres 2010 präsentiert „Israel heute TV“ in der Jahresrückblick-Sendung. Moderatorin Inge Lutzweiler erinnert an die Einweihung der Hurva-Synagoge in der Jerusalemer Altstadt, die Unruhen in Jerusalem, die Militäraktion gegen das türkische „Hilfsschiff“ vor der Küste Gazas, die mittlerweile mehr als vierjährige Gefangenschaft von Gilad Schalit und die Feuerkatastrophe im Karmelgebirge. Wegweisendes für Gegenwart und Zukunft erläutert Ludwig Schneider (Foto) in seinem biblischen Kommentar. Das Thema lautet „Wer Israel segnet, wird gesegnet.“
Kurznachrichten
Donnerstag, 30. Dezember 2010
+++ Israels Staatspräsident Shimon Peres hat am Mittwoch einen christlichen Kinderchor aus Nazareth empfangen. Der Chor sang „Stille Nacht, Heilige Nacht“ und „Oh lasset uns anbeten“ auf lateinisch und arabisch. Das Staatsoberhaupt begrüßte die Kinder in Jerusalem, „der heiligen Stadt, in der man dem Herrn im Himmel besonders nahe ist.“ Peres sagte, die christliche Bevölkerung sei wichtig für den israelischen Staat, und er spreche den Christen in Israel und überall auf der Welt seine besten Segenswünsche aus. Der Präsident gab den Kindern mit auf den Weg, die stärkste Waffe überhaupt sei das Gebet. +++ Erstmals haben drei junge Frauen gemeinsam einen Pilotenkurs der israelischen Luftwaffe absolviert.
Arbeitsverbot für Palästinenser in Siedlungen bröckelt
Mittwoch, 29. Dezember 2010
Die Palästinensische Autonomiebehörde rudert zurück: Sie hatte Palästinensern verboten, in den jüdischen Siedlungen Judäas und Samarias zu arbeiten. Diese Regelung setzt sie aber nicht durch. Offenbar habe man eingesehen, dass das Verbot nicht praktikabel sei, da den Betroffenen keine alternativen Arbeitsplätze angeboten werden können, hieß es. Nach neuen Schätzungen werden in den jüdischen Siedlungen rund 35.000 Palästinenser beschäftigt. Von ihrem Lohn leben etwa 200.000 Menschen. Die Arbeiter sind sowohl auf Baustellen als auch in der Landwirtschaft tätig.
Karmel-Feuer ein Zeichen des Klimawandels?
Mittwoch, 29. Dezember 2010
Das Feuer im Karmel-Gebirge ist nach Ansicht von Fachleuten ein Zeichen für den Klimawandel im Mittelmeerraum. „Diese Feuerkatastrophe gibt uns einen Vorgeschmack auf die Zukunft“, sagte Guy Pe’er, einer der Autoren einer nationalen israelischen Studie über Klimaveränderungen. Bereits vor zehn Jahren hatte Pe’er und andere Wissenschaftler gewarnt, dass die Erderwärmung die Natur verändern werde. Sie hatten höhere Wellen im Meer, sinkende und verspätete Niederschläge sowie ein hohes Waldbrand-Risiko vorhergesagt.
Rabbiner-Ehefrauen warnen vor Kontakten zu Arabern – Heftige Kritik
Mittwoch, 29. Dezember 2010
27 Rabbiner-Ehefrauen haben einen Brief unterschrieben, in dem sie jüdische Frauen auffordern, sich nicht mit arabischen Männern zu verabreden und nicht gemeinsam mit ihnen zu arbeiten. Diese wollten sie nur ausnutzen. Der Brief wurde von der rechts-nationalen Lehava-Organisation verteilt. Die Aktion stieß bei gemäßigten Israelis auf Kritik: Zwar seien solche Fälle bekannt, sie schüre jedoch anti-arabische Vorurteile und führe zur Diskriminierung unschuldiger, gut integrierter Araber.
„Palästina“ richtet eine Botschaft in Brasilien ein
Mittwoch, 29. Dezember 2010
Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas (Foto) wird am Freitag in Brasilien den Grundstein für eine palästinensische Botschaft legen. Das hat ein Sprecher der Palästinensischen Autonomiebehörde bekannt gegeben. Brasilien hatte Anfang des Monats Palästina als Staat offiziell anerkannt. Die israelische Regierung hat dies „mit Bedauern und Enttäuschung“ zur Kenntnis genommen und darauf hingewiesen, dass die vorzeitige Anerkennung eines palästinensischen Staates seit langem bestehende Vereinbarungen zwischen Israel und der Autonomiebehörde verletze. Heftige Kritik an der brasilianischen Entscheidung gab es auch aus den Vereinigten Staaten.
Kurznachrichten
Mittwoch, 29. Dezember 2010
+++Israels Staatspräsident Shimon Peres und Innenminister Eli Yishai begrüßen heute die Leiter der christlichen Kirchen in Israel zum traditionellen Weihnachts- und Neujahrsempfang. +++ Im Jahr 2010 hat die Zahl der Neu-Einwanderer in Israel um 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr zugenommen. Das Einwanderungsministerium hat jetzt die neuen Zahlen bekannt gegeben: Demnach haben bis Ende Dezember 19.130 Einwanderer Israel zu ihrer neuen Heimat gemacht. Im Vorjahr waren es 16.465, 2008 lag die Zahl bei 15.452.
Zug gerät in Brand: Rund 80 Passagiere verletzt
Dienstag, 28. Dezember 2010
Ein Personenzug ist am Morgen auf dem Weg von Nahariya nach Tel Aviv in Brand geraten. Dabei wurden nach ersten Angaben etwa 80 Fahrgäste verletzt. Sie erlitten Schnittwunden und Rauchvergiftungen, es soll aber niemand in Lebensgefahr sein. Fast alle konnten den brennenden Zug ohne fremde Hilfe verlassen. Nach Augenzeugenberichten war das Feuer im hinteren Motor ausgebrochen, möglicherweise infolge eines Lecks am Dieseltank. Es breitete sich auf zwei Waggons aus, die völlig ausbrannten.
Angeblicher Spion für Israel im Iran gehenkt
Dienstag, 28. Dezember 2010
Im Iran ist am Dienstag ein Mann gehenkt worden, weil er angeblich für Israel spioniert hat. Ali Akbar Siadat starb am Morgen im berüchtigten Evin-Gefängnis. Er war beschuldigt worden, Kontakte zum israelischen Geheimdienst Mossad zu unterhalten. Siadat war bereits vor zwei Jahren zusammen mit seiner Frau verhaftet worden. Nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur IRNA soll er „vom zionistischen Regime“ 60.000 US-Dollar erhalten haben. Dafür habe er Israel geheime Informationen über die militärischen Kapazitäten Irans, einschließlich Details zu Manövern, Stützpunkten, einsatzfähigen Kampfflugzeugen, militärischen Flügen, Militärflughäfen und Raketen weitergegeben. Wie der Mann sich die geheimen Informationen beschafft haben soll, wurde nicht erläutert.
Ständiger Raketenbeschuss: Eltern fürchten um ihre Kinder
Dienstag, 28. Dezember 2010
Zwei Jahre nach der israelischen Militäroperation im Gazastreifen liegen bei vielen Bewohnern der angrenzenden israelischen Städte die Nerven blank. „Wir hatten erwartet, dass der ständige Raketenbeschuss beendet wird“, erklärt der Bürgermeister von Sderot, David Buskila, „tatsächlich gab es allein im vergangenen Monat bei uns 35 Einschläge von Kassam-Raketen und Mörsergranaten, also mehr als einer pro Tag. Und diesen Monat sieht es nicht besser aus.“ Noch immer sind die meisten Schulen und Kindergärten in der Region nicht gegen Raketenangriffe gesichert.
Internet jetzt auch mit hebräischen Buchstaben
Dienstag, 28. Dezember 2010
Internet-Adressen dürfen jetzt auch aus hebräischen Buchstaben bestehen. Jeder Interessierte kann entsprechende Seiten mit der Endung .il für sich registrieren lassen. Das hat der israelische Internetverband bekannt gegeben. Man erhoffe sich dadurch Erleichterungen für Nutzer, die mit westlichen Schriftzeichen Probleme haben, darunter etliche Einwanderer aus der früheren Sowjetunion. Die neuen Internet-Adressen sind heiß begehrt.
Kurznachrichten
Dienstag, 28. Dezember 2010
+++ Die israelische Armee hat vor den Gefahren sozialer Netzwerken wie Facebook gewarnt. Viele Soldaten gingen zu sorglos mit ihren persönlichen Daten um. Dies könne von Israels Feinden ausgenutzt werden. So seien im Internet israelische Soldaten mit Namen, Fotos und Wohnadresse als angebliche Kriegsverbrecher angeprangert worden. Dabei sei Facebook eine Haupt-Informationsquelle gewesen, so die Armeeführung.+++ Ein asiatisches „Hilfs-Schiff“ liegt derzeit in Syrien vor Anker. Die Besatzung hat angekündigt, sie werde die israelische Seeblockade des Gazastreifens durchbrechen. An Bord seien 160 Aktivisten und Hilfsgüter im Wert von rund einer Million US-Dollar, die zum großen Teil vom „Iranischen Roten Halbmond“ gespendet wurden.
Abbas: Wir wollen keinen einzigen Juden in Palästina
Montag, 27. Dezember 2010
In einem palästinensischen Staat wird es keinen Platz für Juden geben. Das hat Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas (Foto) erklärt. Gegenüber Journalisten in Ramallah bezog Abbas klar Stellung: „Wir haben es bereits ganz offen gesagt, und dabei wird es bleiben: Wenn es einen palästinensischen Staat mit der Hauptstadt Jerusalem gibt, werden wir nicht akzeptieren, dass darin auch nur ein einziger Israeli lebt.“
Lieberman fordert eine Entschuldigung der Türkei
Montag, 27. Dezember 2010
Die „Mavi Marmara“, das Flaggschiff der sogenannten „Gaza-Hilfsflotte“, ist am Wochenende beim Einlaufen in den Hafen von Istanbul lautstark bejubelt worden. Schaulustige begrüßten das Schiff mit Feuerwerkskörpern, schwenkten palästinensische Fahnen und riefen „Tod für Israel“. Das Schiff war vor sieben Monaten von der israelischen Marine gestoppt worden, als es versuchte, die Seeblockade zum Gazastreifen zu durchbrechen. Bei Kämpfen zwischen gewalttätigen sogenannten Friedensaktivisten und israelischen Soldaten waren neun Türken ums Leben gekommen. Die Türkei fordert dafür eine Entschuldigung Israels. Avigdor Lieberman, Israels Außenminister, lehnt dies ab.
„Wir riskieren Leben für die Befreiung von Gilad Schalit“
Montag, 27. Dezember 2010
Die Verhandlungen um die Freilassung des entführten israelischen Soldaten Gilad Schalit (24) schienen in den vergangenen Monaten festgefahren zu sein. Nun verriet Generalstabs-Chef Gabi Ashkenazi, dass die Armee intensiv an der Befreiung Schalits arbeitet. „Ich versichere Ihnen, dass die Armee verschiedene Dinge tut, diese aber nicht öffentlich diskutiert. Wir riskieren Leben, um Gilad nach Hause zu bringen. Wir werden nicht ruhen, bevor er wieder daheim bei seiner Familie ist“, versprach Ashkenazi. Er redete vor Studierenden der Kunst- und Wissenschaftsakademie in Jerusalem. Die Armee sei für das Schicksal des jungen Mannes verantwortlich, sie habe ihn schließlich in den Einsatz geschickt.
Prominente sollen nicht mehr für Alkohol werben dürfen
Montag, 27. Dezember 2010
Israel will Prominenten verbieten, für alkoholische Getränke zu werben. Alkohol-Flaschen sollen zudem künftig einen Warnhinweis tragen müssen, ähnlich wie er schon wegen Gesundheitsgefahren bei Tabakwaren vorgeschrieben ist. Dies sieht ein Gesetzentwurf vor, der jetzt vom zuständigen Ausschuss verabschiedet wurde. Anlass für die neue Vorschrift sei „die weitverbreitete Werbung, die Alkoholkonsum in einem positiven Licht darstellt, wobei häufig die Naivität der Jugendlichen durch das Auftreten von Prominenten ausgenutzt wird.“
PA-TV: „Jesus war der erste palästinensische Märtyrer!“
Sonntag, 26. Dezember 2010
„Jesus war der erste palästinensische Märtyrer“, behauptet Autor Samih Ghanadreh aus Nazareth, der im palästinensischen Fernsehen sein neustes Buch „„Das Christentum und seine Verbindung zum Islam“ vorstellte. „Ich habe oft gehört, wie unser [ehemaliger PLO-Chef] Schahid (Märtyrer) Jassir Arafat sagte, dass Jesus der erste Schahid der Palästinenser gewesen ist.“ Der Moderator der palästinensischen TV-Show pflichtete daraufhin bei: „Jesus war ein Palästinenser, das streitet keiner ab.“ Woraufhin der Buchautor bekräftigte: „So wie Jesus der erste Märtyrer unseres Volkes war, so hat auch Arafat einen großen Beitrag für das Märtyrertum geleistet.“
Vor kurzem hat zudem das palästinensische Erziehungsministerium auf seiner Webseite behauptet, die Jungfrau Maria zähle zum palästinensischen Volk. „Wenn wir auf die Heiligkeit unseres Landes stolz sind, dann sind wir auch darauf stolz, dass die erste und heiligste Frau unter den Nationen und Völkern aus dem Heiligen Land stammt: die Jungfrau Maria..."
Spannungen an Gaza-Grenze
Sonntag, 26. Dezember 2010
In der Nacht zum Sonntag hat die israelische Armee zwei Terroristen aus dem südlichen Gazastreifen getötet, die gerade dabeigewesen waren, explosives Material am Grenzzaun nahe dem Sufa Übergang zu befestigen. Ein weiterer Komplize konnte warscheinlich fliehen. In der letzten Woche wurden fast 30 Raketen und Mörsergranaten auf Israel abgefeuert. Die israelische Luftwaffe hat daraufhin mithilfe etlicher Luftangriffe versucht, Terrornester im Gazastreifen auszumerzen.
Israel ist einer der Gründerstaaten der Internationalen Anti-Korruptions Akademie
Sonntag, 26. Dezember 2010
Israels Botschafter in Wien, Aviv Shir-On, hat auf der Konferenz der IACA (Internationale Anti-Korruptionsakademie) durch seine Unterschrift den Beitritt Israels als einer der Gründerstaaten der Organisation belegt. Zusammen mit anderen 45 Staaten sowie in Zusammenarbeit mit der österreichischen Regierung und dem Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung, wird das Ziel verfolgt, internationale Organisationen und Länder im Kampf gegen Korruption auszubilden, zu trainieren und ihnen Hilfe zu bieten.
Weihnachten in Bethlehem
Sonntag, 26. Dezember 2010
Tausende Pilger und Touristen haben über Weihnachten Bethlehem, die Geburtsstadt Jesu, besucht. Vom Mar Elias Kloster in Südjerusalem aus war es möglich, mit israelischen Shuttle-Bussen nach Bethlehem hineinzufahren und dort auf dem Platz vor der Geburtskirche Weihnachten zu feiern. Mehr Bilder aus Bethlehem in unserem Facebook unter dem Link: Weihnachten in Bethlehem.
Weihnachtsgrüße von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu
Freitag, 24. Dezember 2010
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat allen Christen Weihnachtsgrüße übermittelt: „Aus Jerusalem möchte ich den christlichen Bürgern Israels und den Christen auf der ganzen Welt frohe Weihnachten wünschen. Dies ist das Heilige Land; dies ist der Ort, von dem aus die Botschaft des ewigen Friedens ihren Ausgang nahm und die Phantasie der ganzen Welt beflügelte. Die Verantwortung hierfür ruht noch immer auf unseren Schultern. Wir haben noch viel Arbeit vor uns, um den ersehnten Frieden zu erreichen.
Neu-Einwanderer am Ben Gurion-Flughafen begrüßt
Freitag, 24. Dezember 2010
Noch vor Jahresende 2010 sind mit einer von der Jewish Agency (JA) organisierten Luftbrücke mehr als 1000 Neu-Einwanderer in Israel angekommen. Am Ben-Gurion-Flughafen wurden sie vom Vorsitzenden der JA, Nathan Sharansky, Innenminister Eli Jischai und Einwanderungs-Ministerin Sofa Landwehr sowie von Juden aus Russland und Kasachstan willkommen geheißen. „Die Jewish Agency wird jedem Juden helfen, der nach Israel einwandern will. Jeder von ihnen ist eine Brücke zwischen seiner ehemaligen Gemeinde in der Diaspora und seiner neuen-alten Heimat in Israel“, so Sharansky in seiner Begrüßungsrede.
Verwandte wollen psychisch kranken Araber offenbar erschießen lassen
Freitag, 24. Dezember 2010
Ein geistig verwirrter junger Araber ist von seiner Familie in die israelische Siedlung Beit El (Foto) geschickt worden. Offenbar hatten sie gehofft, dass er dort von israelischen Soldaten erschossen wird. Das berichten heute israelische Medien. Demnach war in Beit El kurz nach Mitternacht Alarm ausgelöst worden, weil ein Sicherheitszaun im Norden der Siedlung durchbrochen worden war. Die Einwohner wurden daraufhin gewarnt, dass möglicherweise ein Terrorist eingedrungen sei und sie ihre Häuser nicht verlassen sollen. Kurze Zeit später nahmen Sicherheitskräfte den jungen Araber fest, der einen verwirrten Eindruck machte.
Kurznachrichten
Freitag, 24. Dezember 2010
+++ Rund 500 Christen aus dem Gazastreifen wurde die Ausreise gestattet, um das Weihnachtsfest bei Verwandten in Bethlehem zu verbringen. Im Gazastreifen leben etwa 3500 Christen unter 1,5 Millionen Muslimen. Seit die islamistische Hamas die Herrschaft übernommen hat, kam es immer wieder zu Übergriffen: In einer katholischen Klosterschule wurden Kreuze zerbrochen und eine Jesusfigur beschmiert, außerhalb einer christlichen Schule explodierte eine Bombe, ein christlicher Bücherladen ging in Flammen auf, ein Mitarbeiter wurde getötet. Die Hamas erklärte offiziell, sie würde die christliche Minderheit schützen. Tatsächlich musste sich bis heute niemand für die Übergriffe verantworten. +++ Rund 153.000 der 7,5 Millionen Einwohner Israels sind Christen. Diese Zahlen hat jetzt das Nationale Statistikbüro veröffentlicht.
Schabbat-Lesung und Kommentar
Freitag, 24. Dezember 2010
„SCHeMOT – Namen“
2. Mose 1,1 bis 6,1; Jesaja 27,6 – 28,13; 29,22-23
Kommentar:
Unsere Lesung führt uns zu einem weiteren Thora-Buch, dem zweiten, das den Namen „Schemot“ trägt und von dem Auszug der Kinder Israel aus Ägypten erzählt (darum auch Exodus genannt), der hunderte von Jahre nach dem Tod Josefs stattfand. Aus Sklaverei in die Freiheit!
Aus ursprünglich 70 Seelen im Hause Jakob entwickelte sich eine Nation von 600.000 Mann (d.h. es waren ungefähr 1.5 Mio. Menschen). Wir erreichen eine Epoche, in der die Nachkommen „Josef nicht mehr kannten“. Ja, der Retter und die Lebenshilfe wurden schnell vergessen. So ist der Mensch.
Kontroverse Debatte im Parlament: Wer entscheidet, wer Jude sein darf?
Donnerstag, 23. Dezember 2010
Werden Soldaten, die bei einem Militär-Rabbiner zum Judentum übergetreten sind, als rechtmäßige Juden anerkannt? Wer entscheidet darüber – die Armee, der jüdische Oberrabbiner oder der Staat? Über diese Fragen ist im israelischen Parlament, der Knesset, ein heftiger Streit entbrannt. Es geht um einige Tausend Einwanderer aus dem Gebiet der früheren Sowjetunion. Nach den gültigen Halacha-Regeln (jüdischen Religionsvorschriften) sind sie keine Juden, weil sie keine jüdische Mutter haben. Der Staat hat ihnen aber aufgrund der geltenden Einwanderungsgesetze die Einreise erlaubt, weil ihr Vater oder ihre Großeltern jüdisch waren. Diese jungen Leute sehen sich selbst oft als „Bürger zweiter Klasse“.
Antisemitische Hassrede im griechischen Fernsehen
Donnerstag, 23. Dezember 2010
Der Europäische Jüdische Kongress hat am Mittwoch die griechisch-orthodoxe Kirche aufgerufen, den Metropoliten von Piräus, Seraphim (Foto), aus seinem Amt abzuberufen. Anlass war ein Auftritt des Würdenträgers in einem Morgenmagazin des griechischen Fernsehens. Darin hatte Seraphim die Juden für die griechische Finanzkrise verantwortlich gemacht. Der Patriarch sprach von einer Allianz zwischen jüdischen Bankiers und dem Weltzionismus, um Griechenland und die Orthodoxie zu versklaven.
Zulu-König lässt seine komplette Leibwache beschneiden
Donnerstag, 23. Dezember 2010
Der König der Zulus in Südafrika, Goodwill Zwelithini (62), will seine Leibwache beschneiden lassen und hat deshalb um israelische Hilfe gebeten. Betroffen sind über 10.000 Männer. Israel soll im ganzen Land 80 Beschneidungskliniken einrichten. In den vergangenen Monaten waren israelische Ärzte, Krankenschwestern und Gesundheitsexperten bereits mehrfach in Südafrika, um bei Beschneidungen zu helfen und einheimisches Klinikpersonal zu unterrichten.
Situation der Christen in Bethlehem bei „Israel heute TV“
Donnerstag, 23. Dezember 2010
In Bethlehem (Foto) leben immer weniger Christen, stattdessen wird die Kleinstadt in den palästinensischen Autonomiegebieten immer stärker vom Islam dominiert. Mit diesem Thema befasst sich die Weihnachtsausgabe des „Israel heute“-Fernsehmagazins. Außerdem geht es um die Schwierigkeiten äthiopischer Juden und Christen, die nach Israel einwandern. Ludwig Schneider beleuchtet in seinem biblischen Kommentar das jüdische Lichterfest Chanukka. Die Sendung ist über Bibel TV (Satellit, Kabel und DVB-T) empfangbar.
Kurznachrichten
Donnerstag, 23. Dezember 2010
+++ Regierungschef Benjamin Netanjahu hat die israelische Bevölkerung dazu aufgerufen, illegalen afrikanischen Einwanderern kein Leid zuzufügen. Netanjahu reagierte damit auf eine Demonstration im Süden Tel Avivs. Dort hatten sich einige Hundert Anwohner versammelt und Parolen gegen die große Zahl von afrikanischen Einwanderern und Flüchtlingen in ihren Siedlungen gegrölt. Netanjahu kündigte energische Maßnahmen gegen illegale Einwanderer an. +++ Führende Feuerwehr-Vertreter Israels haben den Finanzausschuss des Parlaments heftig kritisiert.
Netanjahu kritisiert Human Rights Watch
Mittwoch, 22. Dezember 2010
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat internationale Menschenrechts-organisationen, insbesondere Human Rights Watch, scharf in die Kritik genommen. Er rief dazu auf, deren Zweideutigkeit aufzudecken. Bei einem Treffen im Außenministerium für die Festlegung einer Strategie gegen die Delegitimisierung Israels, sagte Netanjahu, dass die Menschenrechtsorganisationen bei anderen Diktaturen in der Welt, die unter anderem homosexuelle Personen hängen und Frauen zu Tode steinigen, ein Auge zudrücken und stattdessen sich immerzu gegen die einzige Demokratie im Nahen Osten – Israel – auflehnen. „Der Kampf gegen die ständigen Angriffe gegen Israel muss neu überdacht und besser finanziert werden. Am wichtigsten ist, wir brauchen eine bessere Zusammenarbeit zwischen dem jüdischen Staat und den jüdischen Gemeinden in der Diaspora."
Armee-Chef: Situation in Gaza ist explosiv
Mittwoch, 22. Dezember 2010
Generalstabs-Chef Gabi Ashkenasi hält die Lage in Gaza für „instabil und explosiv“. Das erklärte er bei einer Anhörung im Verteidigungsausschuss des Parlaments. Die Armee haben ihre Einsätze im Süden Israels verstärkt, nachdem es aus dem Gazastreifen zu ständigen Raketenangriffen komme. In den vergangenen Monaten habe die israelische Armee 112 Einsätze gegen Terroristen durchgeführt, wobei 60 militante Kämpfer getötet worden seien.
Rapper Shyne zu Besuch in Israel
Mittwoch, 22. Dezember 2010
Ein ausgefallener musikalischer Besucher zu Gast im Büro des Vizeaußenministers Danny Ayalon: der jüdisch-orthodoxe Rapper Shyne. Der Amerikaner stammt aus Belize und sang sogar ein Lied für Ayalon, was diesen überraschte. „Wir sind stolz auf dein Talent und glauben an deine Fähigkeit, das Image Israels und seine schönen Seiten der Welt durch deine Musik vorzustellen“, lobte Ayalon den Musiker. Der Rapper wiederum war bei seinem Besuch sichtlich bewegt und sagte: „Überall wo ich auftrete, trage ich eine Kette mit dem Davidstern und eine israelische Flagge bei mir. Ich hoffe, dass ich mit meinem Weg die jüdische Identität verstärken und das wahre Israel aufzeigen kann.“
Haifa stellt Öko-Weihnachtsbaum im Stadtzentrum auf
Mittwoch, 22. Dezember 2010
Israels drittgrößte Stadt Haifa hat zum Weihnachtsfest christlichen Touristen eine besondere Attraktion zu bieten: Im Stadtzentrum wird ein etwa zwölf Meter hoher „Öko-Weihnachtsbaum“ aufgestellt. Er besteht vollständig aus recycelten Wasserflaschen und anderen Plastikgegenständen, die bei den Bewohnern der Hafenstadt eingesammelt wurden.
Kassamrakete schlägt neben Kindergarten ein
Dienstag, 21. Dezember 2010
Am heutigen Dienstagmorgen ist im Küstengebiet von Aschkelon neben einem Kindergarten eine Kassamrakete explodiert. Wie durch ein Wunder wurde niemand ernsthaft verletzt, allerdings gab es etliche leicht Verletzte, darunter ein 14-jähriges Mädchen, das von Glassplittern getroffen wurde und ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.
Bikur Holim fast vor dem Aus
Dienstag, 21. Dezember 2010
Vor dem legendären Bikur Holim Hospital in der Innenstadt Jerusalems haben Ärzte eine Demonstration veranstaltet, um auf die drohende Schließung aufmerksam zu machen, die durch Finanzspritzen abgewendet werden könnte. Das Krankenhaus in der Prophetenstraße befindet sich nach Angaben der Organisation derzeit in einem Finanzsanierungsprogramm. Ohne Hilfe der Regierung von umgerechnet ca. 6 Mio. Euro wird das Haus allerdings seine Türen nächsten Monat schließen müssen.
Rekordpreis für israelisches Kunstwerk
Dienstag, 21. Dezember 2010
Der israelische Künstler Yaakov Agam kann einen großen Erfolg für sich verbuchen. Bei einer Auktion israelischer und internationaler Kunst von Sotheby’s New York erzielte eines seiner Gemälde den höchsten Verkaufspreis, den jemals ein israelisches Kunstwerk eingebracht hat. Das Werk „Zmicha“ (Wachstum) in Öl auf Holz wurde für 698 000 Dollar verkauft. Es ist ein Beispiel der monumentalen kinetischen Gemälde des 72jährigen Israelis und wurde bereits 1980 im Rahmen der Retrospektive des Künstlers im New Yorker Guggenheim-Museum gezeigt.
Kurznews
Dienstag, 21. Dezember 2010
+++ Das Oberrabinat Israels hat am Montag Besorgnis ausgedrückt ob der steigenden Zahl der Abtreibungen im Land. Jedes Jahr werden 50.000 Abtreibungen in Israel vorgenommen, nur 20.000 davon legal. Die meisten sind dem Oberrabbinat zufolge nicht nötig und stellen eine Gefahr für das Leben der Mutter dar, weshalb sie dem jüdischen Gesetz zufolge illegal sind. +++ Das staatliche Kontrollkomitee der Knesset hat mit 3 zu 8 Stimmen gegen die Errichtung eines offiziellen Komitees gestimmt, das eine Untersuchung zur Ursache des verheerenden Karmel-Feuers durchführen soll.
Sieben Mörsergranaten in der Negev-Wüste eingeschlagen
Montag, 20. Dezember 2010
Der Beschuss Israels aus dem Gazastreifen nimmt zu: Sieben Mörsergranaten sind am Montag Nachmittag in der Eshkol-Region (westliche Negev-Wüste) eingeschlagen. Nach Militärangaben haben sie keine Schäden verursacht. Bereits am Vortag waren vier Mörsergranaten auf den Süden Israels abgefeuert worden.
Israels Militär will mehr Ultra-Orthodoxe aufnehmen
Montag, 20. Dezember 2010
Israels Armeechef Gabi Ashkenasi hat sich dafür ausgesprochen, ultraorthodoxe Juden stärker in den Militärdienst einzubinden. Die Streitkräfte seien in der Lage, auf deren besondere Anforderungen wie Essen und Synagogen einzugehen. Ultraorthodoxe könnten auch als Soldaten so leben, wie es ihr Glaube vorschreibe. Ashkenasi warnte die Regierung davor, diese Bevölkerungsgruppe noch länger auszuklammern: „Es kann keine dauerhafte Lösung sein, dass immer weniger junge Leute die Last tragen müssen.“
Antisemitische Äußerungen von Prominenten aus aller Welt
Montag, 20. Dezember 2010
Das Simon-Wiesenthal-Zentrum hat eine Liste mit den schlimmsten antisemitischen Äußerungen des Jahres veröffentlicht. Platz eins belegt die amerikanische Journalistin Helen Thomas (Foto, von rachaelvoorhees). Die bekannte Korrespondentin aus Washington hatte in derber Art und Weise gefordert, die Juden sollten „Palästina verlassen und nach Hause gehen, nach Deutschland, Polen, in die Vereinigten Staaten oder sonstwo hin“. Auf Platz zwei wurde der Regisseur Oliver Stone gesetzt, der geäußert hatte „Hitler ist ein Prügelknabe der Geschichte … Hitler hat den Russen weit mehr angetan als den Juden.“ Der frühere Premierminister Malaysias, Matahir Mohammad, wurde auf den dritten Platz gesetzt.
Polizei fahndet nach Mördern von amerikanischer Christin
Montag, 20. Dezember 2010
Die israelische Polizei fahndet weiterhin mit Hochdruck nach zwei Arabern, die am Samstag in einem Waldgebiet bei Jerusalem zwei Frauen mit Messern brutal niedergestochen haben. Dabei wurde die Amerikanerin Kristine Luken getötet, ihre Freundin Kay Wilson kam mit Stichverletzungen ins Krankenhaus. Die US-Touristin, eine gläubige Christin, war mit der aus Großbritannien stammenden messianischen Jüdin in der Nähe von Bet Shemesh gewandert. Die beiden Frauen wurden von zwei Arabern angegriffen.
Neues Gerät soll Terroristen am Flughafen entlarven
Montag, 20. Dezember 2010
Israel setzt auf modernste Technik, um die Sicherheit am Ben-Gurion-Flughafen weiter zu verbessern. Ein neues Gerät soll Terroristen entlarven, indem es die körperlichen Reaktionen von Passagieren misst, wenn diesen bestimmte Fragen gestellt werden. Durch das neue System sollen die oft zeitaufwändigen Passagierbefragungen durch Sicherheitskräfte stark verkürzt werden. Die neue Sicherheitsmaschine erfasst Herzschlag, Temperatur, Blutdruck, Atemfrequenz und weitere, vom Unterbewusstsein gesteuerte Faktoren. Weisen diese Daten bei gezielten Fragen bestimmte Veränderungen auf, schlägt das System Alarm.
Kurznachrichten
Montag, 20. Dezember 2010
+++ Neuer Polizeichef: Der 51jährige Yochanan Danino ist zum neuen Leiter der israelischen Polizei ernannt worden. Er diente bei der Armee als Fallschirmspringer und wechselte 1982 zur Polizei.+++ Die Internetplattform „YouTube“, die Videos verbreitet, zeigt offenbar auf Druck der Palästinenser keine Produktionen von „Palestinian Media Watch“ mehr. Die Organisation hatte unter anderem Szenen aus arabischen TV-Programmen veröffentlicht, die belegen, wie Palästinenser Kinder durch Zeichentrickfilme gegen Israel aufhetzen.
Touristenrekord in Bethlehem – Bürgermeister fordert Sanktionen gegen Israel
Sonntag, 19. Dezember 2010
Aufschwung in Bethlehem: Eine Rekordzahl von rund 1,4 Millionen Touristen hat in diesem Jahr den Geburtsort Jesu besucht, während der Weihnachtstage werden weitere 90.000 erwartet. Das israelische Tourismusministerium hat einen kostenlosen Pendelverkehr zwischen Jerusalem und der Kleinstadt in den palästinensischen Autonomiegebieten eingerichtet. Nach Ansicht der israelischen Regierung hat sich auch die gemeinsame israelisch-palästinensische Werbung für Bethlehem ausgezahlt. Bethlehems Bürgermeister Victor Batarseh sieht das jedoch völlig anders.
Luftschlag gegen Raketen-Basis: Fünf Terroristen getötet
Sonntag, 19. Dezember 2010
Die israelische Luftwaffe hat nach eigenen Angaben fünf Terroristen im Gazastreifen getötet, die israelische Gemeinden in der Negev-Wüste beschießen wollten. Die fünf Männer seien vermutlich Mitglieder des militanten „Islamischen Dschihad“ gewesen. Nach Augenzeugenberichten waren unbemannte israelische Flugzeuge, so genannte Drohnen, bereits seit mehreren Tagen über dem Gazastreifen in der Luft. Offenbar beobachteten sie, wie die fünf Männer Raketen in einem landwirtschaftlich genutzten Gebiet zum Abschuss vorbereiteten.
Haben Araber amerikanische Christin umgebracht?
Sonntag, 19. Dezember 2010
Am frühen Sonntagmorgen ist in der Nähe der Stadt Bet Shemesh die Leiche einer Frau gefunden worden. Vermutlich handelt es sich um eine amerikanische Touristin, nach der ein großes Aufgebot von Sicherheitskräften in der Nacht gesucht hatte. Ihre Freundin, eine 46-jährige aus Großbritannien stammende Reiseführerin, war gefesselt und mit Stichverletzungen aufgefunden worden. Gegenüber „israel heute“ wurde bestätigt, dass es sich bei der Verletzten sowie dem amerikanischen Opfer um gläubige Christinnen handelt. Israelische Christen haben für sie einen Gebetsaufruf gestartet.
Kurznachrichten
Sonntag, 19. Dezember 2010
+++ Das Großfeuer auf dem Karmel hat ein 44. Opfer gefordert: Der Feuerwehrmann Danny Hayat (35) erlag im Krankenhaus seinen schweren Brandverletzungen. Er hinterlässt eine schwangere Frau und zwei Kinder. +++ Die Palästinensische Autonomiebehörde und 13 arabische Staaten haben sich dafür stark gemacht, dass keine Filme das Amerikaners Steven Spielberg mehr gezeigt werden dürfen. Der Grund: Spielberg hatte eine Million Dollar für die jüdischen Opfer des zweiten Libanonkrieges im Jahr 2006 gespendet. Das geht aus jetzt veröffentlichten WikiLeaks-Dokumenten hervor.
Soldaten danken herzlich für Ihre Unterstützung!
Sonntag, 19. Dezember 2010
Vielen Dank an unsere Leserinnen und Leser möchten wir im Namen der zahlreichen Soldatinnen und Soldaten sagen, die in den vergangenen Tagen die von Ihnen bestellten Geschenke zum Chanukka-Fest überreicht bekamen. Insgesamt konnten wir durch Ihre Großzügigkeit 2.000 Armeeangehörigen eine Freude machen, die in verschiedenen Kasernen des israelischen Militärs dienen.
Libanon wirft Israel umfangreiche Spionage vor
Freitag, 17. Dezember 2010
Die libanesische Armee beschuldigt Israel, mit umfangreichen Spionageanlagen den Süden des Landes beobachtet zu haben. Am Donnerstag wurden Fotos der entdeckten Anlage veröffentlicht, auf der angeblich englische (Foto) und hebräische Schriftzeichen zu sehen waren. Es soll sich um Kameras und Übertragungstechnik handeln, die in zwei künstlichen Felsbrocken versteckt gewesen seien. Sie seien in einer Höhe von über 1700 Metern auf den Bergen El-Barouk und Sannine entdeckt worden, so die libanesischen Angaben. Der Libanon wolle sich deshalb beim Sicherheitsrat der Vereinten Nationen beschweren, hieß es.
Immer mehr Rabbiner distanzieren sich von umstrittenem Brief
Freitag, 17. Dezember 2010
Der von national-zionistischen Rabbinern verfasste Brief, nach dem Juden keine Häuser und Wohnungen an Nicht-Juden verkaufen oder vermieten dürfen, verliert immer mehr an Rückhalt. Rabbiner Itzhak Perez aus der Stadt Ra´anana hat seine Unterschrift offiziell zurückgezogen. Er ist bereits der dritte Rabbiner, der sich distanzierte. 900 Studenten und Absolventen an den Jeschiwa-Bibelschulen, die der nationalreligiösen Bewegung angehören, haben eine Petition gegen den Rabbinerbrief unterzeichnet.
General Dynamics produziert neuen Schützenpanzer
Freitag, 17. Dezember 2010
Demnächst soll bei General Dynamics die Produktion des neuen Schützenpanzers „Namer-Leopard“ für die israelischen Streitkräfte beginnen. Das Verteidigungsministerium hatte eine entsprechende Ausschreibung durchgeführt, bei der die US amerikanische Firma den Zuschlag erhielt. Die Produktionskosten sollen aus Mitteln der amerikanischen Militärhilfe bestritten werden.
Wenn Terroristen "mit Liebe" Schokolade verteilen …
Freitag, 17. Dezember 2010
Das im Gazastreifen regierende islamistische Hamas-Regime sorgt sich offenbar um sein Ansehen und hat deshalb ungewöhnliche Maßnahmen angeordnet. Hamas-Politiker sind als Straßenkehrer unterwegs, Aktivisten verteilen Schokolade und Karten mit der Aufschrift „Von der Hamas mit Liebe“. Offiziere der wegen ihrer Brutalität gefürchteten Hamas-Polizei besuchen Schulen, verteilen Blumen, spielen mit Kindern Fußball und helfen Bauern bei der Ernte.
Schabbat-Lesung und Kommentar
Freitag, 17. Dezember 2010
„WA’JECHI – Und er lebt“
1. Mose 47,28 bis 50,26; 1. Könige 2, 1 12
Kommentar:
Unsere Lesung führt zur letzten Parascha, in der ein Familiendrama im Segen endet.
Jakob, das Oberhaupt der Sippe, lebt noch 17 Jahre in Ägypten bei seinem geliebten Sohn Josef. Im Alter von 147 Jahren ruft er seine Söhne an sein Sterbebett, um ihnen seinen Segen zu geben. Er beginnt jedoch mit den Enkeln, Ephraim und Manasse, den Söhnen Josefs – die er „wie Re’uben und Simeon“ annahm, d. h. wie seine eigene Söhne.
Untersuchung zeigt: Polizisten starben bei Rettungsversuch
Donnerstag, 16. Dezember 2010
Drei Polizeioffiziere, die bei der Feuerkatastrophe im Karmelgebirge ums Leben kamen, hätten dem Inferno entfliehen können. Doch sie blieben und starben bei dem Versuch, junge Rekruten der Justizbehörde aus einem brennenden Bus zu befreien. Bei den drei Polizisten, die an ihren Brandwunden starben, handelt es sich um die Polizeichefin von Haifa, Ahuva Tomer (im Bild rechts), und die beiden Offiziere Lior Boker und Itzik Melina. Das geht aus einem Untersuchungsbericht über den Waldbrand hervor, der jetzt vorgelegt wurde.
Rätselhafte Explosion – Libanon beschuldigt Israel
Donnerstag, 16. Dezember 2010
In der Nähe der libanesischen Stadt Sidon ist am Mittwochabend offenbar eine See-Mine explodiert. Zu der heftigen Detonation sei es gekommen, als Kampfjets der israelischen Luftwaffe das Gebiet im Tiefflug überquerten, meldeten die örtlichen Medien. Vor der Küste seien israelische Hubschrauber gesichtet worden. Der libanesische Regierungschef Saad Hariri verurteilte die Verletzung des libanesischen Luftraums und warf der israelischen Luftwaffe vor, Panik unter den Einwohnern von Sidon und des südlichen Libanon verursacht zu haben. Die israelische Armee erklärte, es habe „keine ungewöhnlichen Aktivitäten“ gegeben.
Schwimm-WM: Stadionsprecher nennt Israel nicht beim Namen
Donnerstag, 16. Dezember 2010
Die israelische Schwimm-Nationalmannschaft fühlt sich brüskiert: Bei der Eröffnungsfeier der Kurzbahn-Schwimm-WM in Dubai nahm der Sprecher den Namen „Israel“ nicht in den Mund. Alle teilnehmenden Nationen wurden beim Einmarsch in die Schwimmarena vorgestellt – nur beim jüdischen Staat verwendete der Sprecher die Abkürzung „ISR“.
Israel heute TV: Araber im israelischen Militär
Donnerstag, 16. Dezember 2010
In Israel ist der Militärdienst ein wichtiger Faktor im Leben von Männern und Frauen, oft auch die Weichenstellung für die berufliche Zukunft. Es gibt arabische Väter wie Yusuf Dzadza (Foto), die ihre Söhne ganz bewusst zum Militärdienst schicken. Sie wollen israelische Staatsbürger mit allen Rechten und Pflichten sein. Diese jungen Araber gehen einen schwierigen Weg. Darüber berichtet „Israel heute TV“ in der aktuellen Sendung. Die weiteren Themen: Engel und Dämonen – Einblicke in die jüdische Glaubenswelt; Kampf gegen den Wassermangel: Forscher gehen neue Wege; Ludwig Schneider kommentiert: „Wo sind die Kämpfer?“.
Umwelt-Fachmann warnt vor „ökologischer Intifada“
Mittwoch, 15. Dezember 2010
Das israelische Umweltministerium ist besorgt über die Verschmutzung der Flüsse in Judäa und Samaria. Diese würden von der arabischen Bevölkerung als Abwasserkanäle genutzt, heißt es in einem jetzt veröffentlichten Bericht der Behörde. Darin wird beklagt, dass sich die Palästinensische Autonomiebehörde zu wenig um die Abwasserbehandlung kümmere. Itche Meir, der Vorsitzende des Umweltverbandes in Samaria, hält dies sogar für Absicht: „Das ist eine Art von ökologischer Intifada“ (eines Aufstandes), erklärte er gegenüber Medienvertretern.
Abbas: „Gewalt um Jerusalems willen ist legitim“
Mittwoch, 15. Dezember 2010
Jerusalem steht bei den Friedensgesprächen im Nahen Osten im Brennpunkt. Solange über die Hauptstadt nicht entschieden ist, ist das Gelobte Land und die ganze Region vom Frieden noch weit entfernt. „Die Fatah wird auch in Zukunft Opfer um Jerusalems willen fordern, bis diese Stadt in unsere Hände zurückkehrt und von jüdischen Siedlern rein ist“, heißt es in einem offiziellen Dokument der palästinensischen Fatah-Bewegung. Deren Führer ist Palästinenser-Präsident Mahmoud Abbas.
Juden in Holland müssen um ihr Leben fürchten
Mittwoch, 15. Dezember 2010
Orthodoxe und „bewusste“ Juden täten gut daran, die Niederlande zu verlassen. Dort sei der ständig wachsende Antisemitismus nicht mehr aufzuhalten. Das erklärte der ehemalige niederländische EU-Kommissar Frederik Bolkestein (Foto). Für Juden, die durch ihr äußeres Erscheinungsbild erkennbar seien, gebe es in den Niederlanden keine Zukunft. Grund sei der wachsende Antisemitismus, vor allem unter marokkanischen und türkischen Jugendlichen. Die Anzahl dieser antisemitischen Jugendlichen steige ständig, erklärte der niederländische Politiker gegenüber der Zeitung „De Pers“.
Römische Statue in Ashkelon entdeckt
Mittwoch, 15. Dezember 2010
Eine römische Statue, die seit Jahrhunderten im Untergrund verborgen war, ist durch den heftigen Sturm der vergangenen Tage ans Tageslicht befördert worden. Die kopf- und armlose Figur aus weißem Marmor wurde in der Nähe des alten Hafens der Mittelmeerstadt Ashkelon entdeckt. Dargestellt wird eine Frau, bekleidet mit einer Toga und Sandalen. Die Statue ist 1,20 Meter hoch und wiegt 200 Kilogramm.
Neue DVD „Feuerkatastrophe im Karmelgebirge“
Mittwoch, 15. Dezember 2010
Die Sondersendung von „Israel heute TV“ zur Feuerkatastrophe im Karmelgebirge ist jetzt auch auf DVD erhältlich. Der Verlauf des dramatischen Waldbrandes wird dokumentiert, zu Wort kommen Helfer und Betroffene. Fachleute äußern sich zu den Folgen des schlimmsten Brandes in der Geschichte des Staates Israel. In seinem biblischen Kommentar beschäftigt sich Ludwig Schneider mit dem „Karmel, Berg der Entscheidung“.
Siedler warnen vor Wohnsiedlung für Terroristen in Hebron
Dienstag, 14. Dezember 2010
Die Palästinensische Autonomiebehörde baut in Hebron eine Wohnsiedlung für freigelassene Terroristen und ihre Familien. Die Siedlung liegt Medienberichten zufolge in unmittelbarer Nähe der Patriarchengräber. Dort sind der Überlieferung nach Abraham, Isaak, Jakob und ihre Frauen begraben. Noam Aron, Sprecher der jüdischen Siedler in Hebron, warf der israelischen Regierung vor, sie tue nichts gegen das Projekt. Er verglich das Vorhaben mit einer „atomaren Zeitbombe“, die die Sicherheit der Siedler gefährde.
150 Sudanesen kehren freiwillig in ihre Heimat zurück
Dienstag, 14. Dezember 2010
150 Sudanesen, die illegal nach Israel eingereist waren, haben das Land freiwillig verlassen. Die Afrikaner sind zurück in ihre Heimat geflogen. Nach israelischen Angaben stammte keiner von ihnen aus der Krisenprovinz Darfur. Jeder der Sudanesen hatte vor der Ausreise einen Betrag zwischen 400 und 500 US-Dollar erhalten. William Tall, der für Flüchtlinge zuständige Vertreter der Vereinten Nationen in Israel, erklärte, niemand sei zur Ausreise gezwungen worden.
Heftige Debatte um Gesetz gegen „feindliche“ Abgeordnete
Dienstag, 14. Dezember 2010
Nach einer äußerst kontroversen Debatte hat das israelische Parlament in erster Lesung einem Gesetz zugestimmt, das sich gegen „feindliche“ Abgeordnete richtet. Mitglieder der Knesset, die unter dem Verdacht eines schweren Verbrechens stehen oder zu einer Freiheitsstrafe von mindestens fünf Jahren verurteilt werden, verlieren demnach den Anspruch auf ihre Bezüge und Pensionen. Anlass für das Gesetz ist der Fall des arabischen Abgeordneten Azmi Bishara.
Rabbiner-Brief sorgt für kontroverse Diskussionen
Dienstag, 14. Dezember 2010
Ein umstrittener Rabbiner-Brief sorgt für Schlagzeilen in den israelischen Medien. Über 200 Rabbiner, hauptsächlich aus der zionistischen Siedlerbewegung, haben den Brief unterschrieben. Demnach dürfen Juden aufgrund der Religionsgesetze keine Häuser an Araber vermieten oder verkaufen. Der Islam habe die Absicht, die Welt zu erobern, unterstrichen die Rabbiner im israelischen Rundfunk. Die Palästinenser versuchten, sich langsam aber sicher in den jüdischen Wohnvierteln einzunisten. Dies gefährde die Existenz des jüdischen Staates.
Baumpflanzung und israelischer Rotwein!
Dienstag, 14. Dezember 2010
Mit der Bestellung von sechs Flaschen Rotwein „Jehuda 2008“ (Weinkellerei Bar Giyora) pflanzen Sie gleichzeitig einen neuen Baum im „israel heute“-Wald auf dem Karmelberg und erhalten dafür eine Urkunde aus Jerusalem! Damit wollen wir unseren Lesern vor der Weihnachtszeit entgegenkommen und ebenso neue Bäume nach der Brandkatastrophe pflanzen.
Schnee auf dem Berg Hermon – Flutwarnung nach heftigem Regen
Montag, 13. Dezember 2010
Der heftigste Schneesturm seit mehr als 20 Jahren hat auf dem 2400 Meter hohen Berg Hermon im Norden Israels eine 120 Zentimeter hohe Schneedecke hinterlassen. Am Montag schneite es auch in Zentralisrael, selbst in Jerusalem gab es vereinzelt Schneeschauer. Das Wochenende hatte Israel starke Regenfälle beschert. In Galiläa fielen 100 Millimeter, in Haifa 76 Millimeter Regen. Der nationale Wetterdienst warnte vor Überflutungen. Der Wasserspiegel des Sees Genezareth ist bereits um sechs Zentimeter angestiegen.
Regierung übernimmt Kontrolle des Straßenbahn-Baus in Tel Aviv
Montag, 13. Dezember 2010
Die israelische Regierung hat am Sonntag entschieden, die Verantwortung für die geplante Straßenbahn in Tel Aviv zu übernehmen. Zuvor war eine Vereinbarung mit einem Privatunternehmen geplatzt, das die Straßenbahnlinien bauen und betreiben sollte. Nach Regierungsangaben soll die Straßenbahn 2017 in Betrieb gehen. Offenbar möchte die Regierung ein Desaster wie in Jerusalem vermeiden, wo sich die Inbetriebnahme der Straßenbahn um Jahre verzögert und die Kosten explodieren.
Neue Runde in den Nahost-Friedensgesprächen
Montag, 13. Dezember 2010
Der US-Beauftragte für den Nahen Osten, George Mitchell, trifft heute in Jerusalem mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zusammen. Damit gehen die Nahost-Friedensgespräche in eine neue Runde. Mitchell soll als Vermittler zwischen Jerusalem und Ramallah pendeln. Die Palästinenser hatten sich direkten Friedensgesprächen verweigert, da Israel einen erneuten Siedlungs-Baustopp in Ost-Jerusalem, Judäa und Samaria ablehnt.
Angehörige der Waldbrand-Opfer kritisieren Netanjahu
Montag, 13. Dezember 2010
In Israel werden die Stimmen immer lauter, die in Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu und in Innenminister Eli Ishai die Verantwortlichen für den Waldbrand im Karmelgebirge sehen. „Netanjahu ist ein Feigling und Lügner“, sagte der ehemalige Polizeigeneral Seev Even Chen im israelischen Fernsehen. Seine Tochter Topas war eines der Todesopfer im dem ausgebrannten Bus, der in das Feuer geraten war. „Wenn Netanjahu nicht einmal meine Familie kondolieren kommt, so ist dies ein Zeichen, dass er Angst vor mir hat! Bibi und seine Regierung meinen, sie können alle im Land austricksen und uns erklären, dass alle unter Kontrolle sei“, erklärte Chen.
Schwerer Sturm: Hunderte Bäume entwurzelt - Schiff gesunken
Sonntag, 12. Dezember 2010
Ein schwerer Wintersturm hat in Israel erhebliche Schäden angerichtet. Ein moldawisches Schiff mit elf Besatzungsmitgliedern aus der Ukraine ist am Sonntagmorgen vor der Küste von Ashdod in Seenot geraten. Der mit 3200 Tonnen Eisen beladene Frachter geriet in bis zu zehn Meter hohe Wellen und begann zu sinken. Die Besatzung konnte von einem Schiff aus Taiwan, das zufällig in der Nähe war, gerettet werden. Die israelische Marine und ein Hubschrauber waren an der Rettungsaktion beteiligt.
Schusswechsel an der Gaza-Grenze: Zwei Tote und ein Schwerverletzter
Sonntag, 12. Dezember 2010
Schwerer Zwischenfall an der israelischen Grenze zum Gazastreifen: Bei einem Schusswechsel starben zwei militante Palästinenser, ein israelischer Soldat wurde schwer verletzt. Nach Armeeangaben waren israelischen Grenzposten zwei Männer aufgefallen, die sich in der Nacht zum Sonntag an den Grenzzaun schlichen. Die Israelis eröffneten das Feuer, die Palästinenser schossen zurück. Dabei kamen die beiden mutmaßlichen Terroristen ums Leben.
Feuerkatastrophe im Karmelgebirge fordert 43. Todesopfer
Sonntag, 12. Dezember 2010
Das schlimmste Feuer in der Geschichte des Staates Israel hat ein 43. Todesopfer gefordert. In einer Klinik in Haifa erlag der 29-jährige Jalal Bissan seinen schweren Brandverletzungen. Er gehörte zu den Offiziersanwärtern der Justizverwaltung, die mit einem Bus ins Katastrophengebiet gefahren waren, um im Karmelgebirge ein Gefängnis mit palästinensischen Häftlingen zu evakuieren. Dabei wurde der Bus von den Flammen erfasst und brannte aus. Bissan, der aus dem arabischen Dorf Jatt im nördlichen Galiläa stammt, hinterlässt eine Frau und zwei Kinder.
Milchverarbeitung: Millionenauftrag für deutsches Unternehmen
Sonntag, 12. Dezember 2010
Die deutsche GEA-Group baut eine neue Milchverarbeitungsanlage im israelischen Netivot. Das Unternehmen mit Sitz in Bochum (Foto) hat den Zuschlag für den Großauftrag mit einem Volumen von 25 Millionen Euro erhalten. Die Anlage wird nach Firmenangaben Milchmischgetränke, Joghurt, Süßspeisen, verschiedene Sorten Weichkäse, Hüttenkäse sowie halbfesten Schnittkäse produzieren.
Israels Araber wollen nicht zu Palästina gehören
Freitag, 10. Dezember 2010
Israels Araber haben kaum Interesse an einem palästinensischen Staat. Das hat eine jetzt veröffentlichte Umfrage ergeben. 58 Prozent der israelischen Araber sind demnach dagegen, dass die arabischen Dörfer in Israel im Zuge eines Gebietsaustausches einem zukünftigen Palästinenserstaat zugeschlagen werden, wie dies bei den Friedensverhandlungen erwogen worden war.
Jaffa: Streit um „Lärm“ von Kirchen und Moscheen
Freitag, 10. Dezember 2010
Im Tel Aviver Stadtteil Jaffa haben am Freitag Araber gegen ihre jüdischen Nachbarn protestiert. Die hatten sich über „Lärm“ durch die Glocken einer Kirche und Muezzin-Rufe von verschieden Moscheen beschwert. „Juden gefährden religiöse Aktivitäten in Jaffa, wir werden dazu nicht schweigen“, erklärten die Teilnehmer der Protestkundgebung. In Jaffa leben rund 25.000 Araber. Etwa 7000 von ihnen sind Christen, die meisten gehören der orthodoxen Kirche an.
Neuer Laufsteg ins Meer
Freitag, 10. Dezember 2010
Eine beinahe exakte Kopie des Bretterlaufstegs der Las Ramblas in Barcelona soll am Strand von Tel Aviv in der Nähe des Gordon-Swimmingpools errichtet werden. Der Steg wird über den Strand hinweg bis ins Meer führen. Die Benutzer werden Straßenshows und Stände genießen können und dabei einen phantastischen Blick auf das Mittelmeer haben.
Schabbat-Lesung und Kommentar
Freitag, 10. Dezember 2010
„WA’JIGASCH – Und er trat heran“
1. Mose 44,18 bis 47,27; Hesekiel 37,15 28
Kommentar:
Unsere Lesung führt uns zu dem lange erwarteten und ersehnten Ereignis in der Josefgeschichte, einem echten Happy End! Josef gibt sich seinen Brüdern zu erkennen! So wird es mit Jeschua, dem Messias Ben-Josef, letztendlich auch sein. Von Angesicht zu Angesicht wird das Volk Israel Ihn erkennen!
Doch zuvor muss noch der ‘letzte Benjamin’ zurückkehren. Und noch etwas wird geschehen: Die Umkehr der Brüder. Ob sie wohl ihre Lektion gelernt haben? Juda war nun bereit, sein Leben für den jüngsten Sohn, den „Lieblingssohn des Vaters“, hinzugeben. Er hätte den Schmerz seines Vaters über dessen Verlust kein weiteres Mal mit ansehen können.
Israelische Armee schlägt nach Raketenangriffen zurück
Donnerstag, 9. Dezember 2010
Die israelische Armee hat in der Nacht zum Donnerstag mehrere militärische Ziele im Gazastreifen bombardiert, darunter eine Waffenfabrik. Dabei entstand erheblicher Sachschaden, Verletzte gab es offenbar nicht. Nach Angaben der Streitkräfte handelte es sich um eine Reaktion auf den fortgesetzten Beschuss Südisraels mit Raketen und Granaten. Innerhalb von 24 Stunden waren fünf Projektile auf den Süden Israels abgefeuert worden, dabei wurde ein Mann verletzt. Seit Beginn des Jahres schlugen in Israel rund 200 Geschosse ein
UN-Generalsekretär fordert von Israel erneuten Baustopp
Donnerstag, 9. Dezember 2010
Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-moon, fordert von Israel „die Einstellung aller Siedlungsbauten in den besetzten palästinensischen Gebieten einschließlich Ost-Jerusalems.“ Er verband seine Aussagen am Donnerstag mit Kritik an der israelischen Regierung. Zuvor waren die USA von der Forderung nach einem erneuten Baustopp abgerückt. Die Palästinenser hatten diesen zur Bedingung für weitere Friedensverhandlungen gemacht. Israel weigert sich vor allem, den Bau von Häusern im Osten von Jerusalem zu beschränken.
Trockenheit bedroht See Genezareth – Experten sind alarmiert
Donnerstag, 9. Dezember 2010
Experten der israelischen Wasserbehörde sorgen sich um den See Genezareth, den größten Trinkwasserspeicher des Landes. Sein Wasserstand könnte im nächsten Sommer bis zur schwarzen Linie sinken. Dann drohen dauerhafte Schäden, weil Salzwasser einströmen könnte. „Wir haben eine extreme Wasserkrise. Die Lage ist sehr ernst, aber unter Kontrolle“, erklärte der Wissenschaftler Dr. Josef Guttmann in einem Zeitungsinterview. Der bisherige Winter sei extrem trocken gewesen. Neue Berechnungen zeigten, dass der See Genezareth sogar dann die schwarze Linie erreichen würde, wenn in diesem Winter 55 Prozent der durchschnittlichen Regenmenge fallen würde.
"Brandkatastrophe im Karmelgebirge" bei Israel heute TV
Donnerstag, 9. Dezember 2010
„Israel heute TV“ widmet der Brandkatastrophe im Karmelgebirge eine Sondersendung. Der schwerste Waldbrand in der Geschichte des Staates Israel hat 42 Menschenleben und mehrere Dutzend Verletzte gefordert, 17.000 Menschen wurden evakuiert, etliche verloren ihre Häuser. In der Sendung sind dramatische Originalaufnahmen des Feuers zu sehen, die bisher in Europa nicht gezeigt wurden. Erläutert werden die Hintergründe und Folgen des verheerenden Brandes. Zu Wort kommen Vertreter von Feuerwehr und Rotem Davidsstern, ausländische Helfer und Betroffene.
Zurück ans Reißbrett
Mittwoch, 8. Dezember 2010
Die USA haben ihre Forderung an Israel, einen dreimonatigen Baustopp in den jüdischen Siedlungen im sogenannten Westjordanland zu verhängen, zurückgenommen. Man sei zur Erkenntnis gelangt, dass dieser Baustopp zu keinem Durchbruch bei den israelisch-palästinensischen Verhandlungen führen wird. Gestern Abend wurde bekanntgegeben, dass man wieder ans „Reißbrett“ zurückkehren wolle. Nach Absprachen mit Israel und den Palästinensern wurde festgelegt, dass ein weiterer Baustopp kein guter Grundstein für ein Rahmenabkommen ist.
Soldat gewinnt Bibelquiz für Erwachsene
Mittwoch, 8. Dezember 2010
Gestern fand das Finale des nationalen Bibelquiz für Erwachsene im Jerusalemer Konferenzzentrum statt. Sieger ist der Gefreite Rafael Meyuhas aus Netanja, der zur Zeit im Militär dient. Als Preis erhielt er einen Scheck mit einer Summe von 30.000 Schekeln (rund 6200 Euro) von Bildungsminister Gideon Saar und Ministerpräsident Benjamin Netanjahu überreicht.
Der Schweizer Pilot und die doppelte Liebe zu Israel
Mittwoch, 8. Dezember 2010
Stefan Balsiger ist der Chef des Teams, das Israel während des Waldbrandes am Wochenende aus der Schweiz zu Hilfe eilte. Seine aus 35 Teammitgliedern bestehende Truppe kam mit drei Cougar-Hubschraubern der Schweizer Luftwaffe nach Israel. „Ich flog mit dem Hubschrauber über das Brandgebiet und sah wieviel Schaden angerichtet wurde. Ich denke, kein Land hätte solch einen katastrophalen Waldbrand alleine bewältigen können. Man braucht Freunde dazu, um eine solche Katastrophe zu bändigen“, so Balsiger.
Präsident Peres dankt ausländischen Feuerwehrmännern
Mittwoch, 8. Dezember 2010
Staatspräsident Schimon Peres und Ministerpräsident Benjamin Netanjahu empfingen in der Residenz des Staatspräsidenten die Feuerwehrleute aus den 18 Nationen, die Israel beim Löschen des Großbrandes auf dem Carmel halfen. Die israelischen Staatsmänner dankten den Helfern für ihren großartigen Einsatz und überreichten ihnen Anerkennungsurkunden. Die ausländischen Feuerwehrmannschaften sagten, dass sie bewundern, wie Israels Rettungsmannschaften in aller Welt bei Erdbeben und anderen Katastrophen so schnell und vorbildlich im Einsatz sind.
Polizeichefin von Haifa erlag ihren Verletzungen
Dienstag, 7. Dezember 2010
Ahuva Tomer (52), die Polizeikommandeurin der Stadt Haifa, wurde gestern nachmittag beerdigt, nachdem sie ihren Verletzungen erlegen war. Sie war während des Karmel-Waldbrands hinter dem Bus mit den Offizieren des Gefängnisdienstes hergefahren und selbst von den Flammen lebensgefährlich verbrannt worden. „Ich kann es mir nicht erlauben, schwach zu sein, muss immer die Beste in allem sein“, sagte sie immer über sich selbst. Sie war die erste Frau in Israel, die jemals einer so großen Polizeistation vorstand. Tausende Trauernde nahmen an der Beisetzung auf dem Militärfriedhof in Haifa teil.
Argentinien erkennt Palästinenserstaat an
Dienstag, 7. Dezember 2010
Die argentinische Präsidentin Christina Kirchner teilte Palästinenserführer Abbas mit, dass Argentinien mit sofortiger Wirkung den „freien und unabhängigen Palästinenserstaat in den Grenzen von 1967“ anerkennt. Als nächster Staat, der den Palästinenserstaat anerkennen will, meldete sich gestern auch Uruguay. Damit wurde ein Domino-Effekt ausgelöst, denn es werden nun noch mehr Staaten – unabhängig vom Ausgang der israelisch-palästinensischen Verhandlungen – gegen Israels Willen den Palästinenserstaat anerkennen. Damit wird die Bereitschaft der Palästinenser, auch einen Beitrag für den Frieden zu leisten, torpediert, da sie nun auch ohne eigene Zugeständnisse die Unabhängigkeit bekommen können.
Adidas soll Sponsorengelder für Jerusalem-Marathon stornieren
Dienstag, 7. Dezember 2010
Drei Stadträte von der linken Meretz-Partei und Opposition forderten das Sportausrüstungs-unternehmen „Adidas“ auf, die Sponsorengelder für den Jerusalem-Marathon, der am 25. März 2011 stattfinden soll, zu stornieren, wenn die Strecke des Marathons, die auch teilweise durch Ost-Jerusalem verläuft, nicht geändert wird. „Adidas“ ist einer der Hauptsponsoren für den Jerusalem-Marathon. Stadtrat Elisha Peleg vom Likud sagte, dass die Route, die auch bis auf den Skopusberg und eine kurze Strecke innerhalb der Altstadtmauern verläuft, nicht geändert werden wird.
Kassam-Rakete bei Aschkelon eingeschlagen
Dienstag, 7. Dezember 2010
Gestern Abend heulten die Sirenen im Gebiet des Regionalrates von Aschkelon und kurz darauf waren Explosionsgeräusche hörbar. Eine Kassam-Rakete war in einem offenen Feld bei Aschkelon eingeschlagen, sie richtete jedoch keinen Schaden an.
Waldbrand ist gelöscht - Innenminister gerät unter Druck
Montag, 6. Dezember 2010
Der größte Waldbrand in der Geschichte des Staats Israel ist gelöscht. "Wir haben nirgends mehr offene Flammen", erklärte Feuerwehrsprecher Yoram Levy gegenüber "Israel heute". Am heutigen Montag sollen die Einsatzkräfte gegen letzte Glutnester im Karmelgebirge vorgehen. Der Erfolg sei nur mit Hilfe der ausländischen Löschflugzeuge möglich gewesen, unterstrich der Feuerwehrsprecher. Am Sonntag waren 32 Löschflugzeuge im Einsatz, darunter ein umgebauter Jumbo-Jet aus den USA, der sogenannte „Supertanker". Die Bilanz des Großfeuers: 41 Tote, mehrere zum Teil lebensgefährlich Verletzte, zahlreiche zerstörte Häuser und mehr als vier Millionen vernichtete Bäume. Die Wiederaufforstung wird nach Einschätzung von Fachleuten bis zu 40 Jahre dauern.
Kabinettssitzung wurde in Tirat HaKarmel abgehalten
Montag, 6. Dezember 2010
Die gestrige wöchentliche Kabinettssitzung wurde aus Solidaritätsgründen in Tirat HaKarmel abgehalten, ein Ort am Karmel-Berg, wo das Feuer wütete. In seiner Rede gab Ministerpräsident Netanjahu als erstes gegenüber den Familien der Feueropfer das Beileid der gesamten Regierung und des Volkes bekannt. Weiter sagte er, dass die Hilfe für die evakuierten Einwohner der Region diskutiert werden müsse, deren Häuser bei dem Feuer zerstört wurden. Diese müssten so schnell wie möglich wieder aufgebaut und die zerstörte Infrastruktur wierder instand gesetzt werden.
Schweizer Team will für den Fall der Fälle noch bleiben
Montag, 6. Dezember 2010
Aus der Schweiz nahmen drei Hubschrauber des Typs Cougar an den Löscharbeiten teil. Sie waren gestern in Haifa angekommen. „Wir haben zwar nicht die großen Flugzeuge wie die Russen und die Amerikaner, aber wir sandten die Cougar-Hubschrauber und haben 50 Personen am Boden um zu helfen“, sagte der Schweizer Botschafter in Israel, Walter Haffner. Er fügte hinzu dass das Schweizer Team große Erfahrung in der Bekämpfung von Waldbränden hat.
Dank an ausländische Löschteams seitens der Luftwaffe
Montag, 6. Dezember 2010
Gestern fanden in den Luftwaffenstützpunkten Nevatim und Ramat David Dankzeremonien für die ausländischen Löschteams statt. Anläßlich der Rückkehr der Teams in ihre Länder erhielten 192 Besatzungsmitglieder eine Medaille der Luftwaffe und alle Delegationen bekamen einen ehrenden Gruß vom Luftwaffenkommandeur Ido Nechushtan überreicht, in dem steht: „Ihr habt diese Ehrung für die Hilfe bei dem Löschen des Brandes auf dem Karmel-Gebirge verdient. Ihr zeigtet Verantwortung, Entschlossenheit, Kameradschaft und Mut.“
Haben auch Sie Teil an der Wiederaufforstung!
Montag, 6. Dezember 2010

Aufgrund der zahlreichen Anfragen erleichtert israel heute seinen Lesern weltweit den Einsatz für Israels Notsituation auf dem Karmelgebirge.

1. Wir von israel heute haben beschlossen, einen Zehnten des Verkaufs aller Waren unseres Online-Shops www.israelbasar.com
an die Hilfsorganisation Lev Echad zu übermitteln, die in Notsituationen der betroffenen Zivilbevölkerung – diesmal im Karmelgebirge – Hilfe leistet.

2. Diejenigen, die einen oder mehrere Bäume im israel heute-Wald (3.000 Bäume) pflanzen und damit zur nachhaltigen Wiederaufforstung beitragen wollen, können dies ab sofort direkt über unsere gebührenfreie Telefonnummer nach Jerusalem 00-800-60-70-70-60 (zwischen 8.00–16.00 Uhr deutscher Zeit) erledigen. Ein Baum kostet 12,50 Euro. Zum Kauf eines Baumes, hier klicken.

* Da der Boden des Karmel-Gebirges entsprechend den Angaben des KKL eine längere Periode zum Erholen braucht, wird die Pflanzung des Hains wahrscheinlich erst in einem Jahr, Anfang 2012, durchgeführt werden.

„Supertanker“-Einsatz zeigt schon Erfolge gegen Flammen
Sonntag, 5. Dezember 2010

Heute meldete der Chef der israelischen Feuerwehr, Shimon Romach, dass am morgen der Brand auf dem Carmel-Gebirge relativ unter Kontrolle sei, jedoch würde es noch mehrere Tage dauern, bis alle Brandherde endgültig gelöscht seien. Inzwischen sind 33 Flugzeuge und Hubschrauber aus England, der Schweiz, Griechenland, Rumänien, Aserbaidschan, Kroatien, der Türkei, Russland, Frankreich, Italien und den USA in Israel eingetroffen. Jedoch können diese nur tagsüber eingesetzt werden, weshalb man auf schwache Winde in der Nacht von Samstag zu Sonntag hoffte.

Der Kommandeur der israelischen Luftwaffe, Generalmajor Ido Nechushtan, hieß die ausländischen Piloten willkommen und dankte ihnen für ihre Hilfe und ihren Einsatz. Die israelische Luftwaffe koordiniert die Löschflüge, zwei bis vier Dronen überwachen die Brände aus der Luft und helfen den am Boden arbeitenden Feuerwehrteams genau die Lage zu beschreiben. Gestern Abend kam der „Supertanker“ aus den USA an, ein umgerüsteter Boeing 747-Jumbojet, der 76.000 Liter Wasser abwerfen kann. Er wird heute seinen ersten Einsatz fliegen. Dieses Flugzeug ist auch das einzige, das in der Nacht Brände bekämpfen kann und so hofft man, dass in der kommenden Nacht die Brandherde weitgehend unter Kontrolle gebracht werden können.

Die israelischen Behörden haben bislang den Tod von 41 Menschen bestätigt, mehrere Verletzte liegen mit schwersten Brandverletzungen in Krankenhäusern. Unser Israel-Heute Team ist vor Ort, um für Sie authentisch berichten zu können. Am kommenden Donnerstag und Sonntag wird im Bibel TV eine spezielle Sendung nur über diesen Großbrand und seine politischen und strategischen Auswirkungen ausgestrahlt werden.

Bnei Menasche feierten Chanukka
Sonntag, 5. Dezember 2010
Die in Indien lebenden Bnei Menasche, die sich als Nachkommen der verlorenen Stämme ansehen, feierten in den letzten zehn Jahren das Chanukka-Fest. Dieses Jahr buken sie zum ersten mal die Sufganiot-Pfannkuchen (Berliner) mit Marmeladenfüllung, die ihnen aus Jerusalem speziell zugesandt wurde. Sie hoffen auf ihr eigenes Chanukka-Wunder, nämlich dass die israelische Regierung endlich entscheidet, dass auch die noch dort lebenden 7.300 Menschen dieser Gruppe nach Israel einwandern können.
Internationale Hilfe läuft – 30 Löschflugzeuge aus ganz Europa im Einsatz
Freitag, 3. Dezember 2010
Die eindringliche Bitte von Ministerpräsident Benjamin Netanyahu um internationale Hilfe ist auf grosse Resonanz gestoßen: Mittlerweile bekämpfen rund 30 Löschflugzeuge aus ganz Europa das Großfeuer im Karmel-Gebirge. Sie gingen am Samstag beim ersten Tageslicht wieder in die Luft. Ihr Einsatz wird von der israelischen Luftwaffe koordiniert.
Polizei-Chefin von Haifa in Lebensgefahr – Mehrere Vermisste
Freitag, 3. Dezember 2010
Die Polizei-Chefin der Stadt Haifa, Ahuva Tomer, liegt mit schwersten Brandwunden in einer Klinik in Haifa. Ihr Zustand ist kritisch. Sie war mit ihrem Polizeifahrzeug im Katastrophengebiet unterwegs, um zu helfen, und fuhr hinter dem Bus, in dem die 40 Gefängnisaufseher ums Leben kamen. Ahuva Tomer wurde in Israel bekannt als erste Frau, die eine große Polizeieinheit leitete. Zwei weitere Polizisten und zwei Feuerwehrleute werden derzeit vermisst, ihr Schicksal ist unklar.
Kurznachrichten
Freitag, 3. Dezember 2010
Israel-Seminar: Das Martin-Bucer-Seminar veranstaltet mit dem Israel- und Bibelfachmann Alexander Schick am 9. und 10. Dezember 2010, jeweils von 9 bis 17 Uhr, intensive Israel-Seminare in Kloten /Schweiz. Den Schwerpunkt bildet das Thema „Biblische Archäologie“.
Schabbat-Lesung und Kommentar: „MIKEZ – Nach Ablauf“
Freitag, 3. Dezember 2010
1. Mose 41,1 bis 44,17; 1. Könige 3,15 – 4,1 (Sonderlesung: Sacharja 2,14 – 4,7) Kommentar:
Unsere Lesung an diesem Schabbat beginnt mit dem Wort „miketz“, was übersetzt „nach Ablauf / am Ende“ heißt.
„Nach Ablauf der zwei Jahre...“ Folgendes wäre eine interessante Interpretation, wenn man von Josef als dem Prototyp für Jesus spricht: Man könnte sagen: „Nach Ablauf der 2000 Jahre...“ Nun fängt dieser Zeitabschnitt der Rückkehr der Juden ins Land ihrer Väter an - ja, zurück an den Tisch des Herrschers Josef – ohne dass sie wissen, dass er ihr Bruder und Messias ist!!
Von nun an, von diesem Miketz, beginnt der Cowndown zur Messianischen Ära.
Türkei gibt Israel die Schuld an WikiLeaks-Veröffentlichungen
Donnerstag, 2. Dezember 2010
Wer ist verantwortlich für die Veröffentlichung amerikanischer Geheimunterlagen auf der Internetplattform WikiLeaks? Die Türkei hat jetzt den Schuldigen gefunden: Israel. Ein Sprecher von Ministerpräsident Erdogan erklärte, das Offenlegen der Dokumente sei von der israelischen Regierung veranlasst worden, um die Türkei in ein schlechtes Licht zu rücken. „Wir sollten darauf achten, welche Staaten mit der Veröffentlichung zufrieden sind, und Israel ist sehr zufrieden“, sagte Hüseyin Celik, der stellvertretende Vorsitzende von Erdogans Regierungspartei AKP.
Minister will mehr Araber an Universitäten
Donnerstag, 2. Dezember 2010
Mehr israelische Araber sollen an Israels Universitäten studieren und dadurch die Chancen auf Karrieren in Hochtechnologie-Berufen erhalten. Die Knesset, das israelische Parlament, hat jetzt den Weg für ein Förderprogramm frei gemacht. Dem für Minderheiten zuständigen Minister Avishai Braverman steht dafür ein Budget von umgerechnet 70 Millionen Euro zur Verfügung.
Amish-Christen bitten in Israel um Vergebung
Donnerstag, 2. Dezember 2010
Der Vorgang ist beispiellos: Eine Gruppe von Amish-Christen aus den Vereinigten Staaten ist nach Israel gekommen, um das jüdische Volk um Vergebung zu bitten. Die Amish sind dafür bekannt, dass sie keine moderne Technik nutzen – keine Flugzeuge, keine Busse und keine Mobiltelefone. Doch für die Israelreise sind sie von diesen Prinzipen abgewichen. Bei den Amish gibt es eine lange antisemitische Tradition. Sie waren Anhänger der so genannten Ersatztheologie, wonach Gott die Juden verworfen hat, weil sie Jesus nicht als Messias anerkannten. Viele Amish waren davon überzeugt, dass Hitlers Judenmorde eine gottgewollte Bestrafung darstellten.
Beschneidung Erwachsener bei „Israel heute TV“
Donnerstag, 2. Dezember 2010
Im Hospital Misgav Ladach in Jerusalem werden erwachsene Männer beschnitten, wie es das jüdische Religionsgesetz vorschreibt. Viele von ihnen stammen aus Osteuropa, wo das Ausüben religiöser Praktiken bis zum Zerfall der Sowjetunion verboten war. „Ich denke, wenn man Jude ist, sollte man sich beschneiden lassen – egal, wie alt man ist und wo man lebt“, sagt der Rabbiner Ahron Kremer (Bild), der die Neu-Beschnittenen in der Klinik betreut. Der Rabbi kommt bei „Israel heute TV“ ebenso zu Wort wie ein Arzt des Krankenhauses und ein junger Jude, der sich erst kürzlich diesem Eingriff unterzogen hat.
180.000 Palästinenser in israelischen Kliniken behandelt
Mittwoch, 1. Dezember 2010
Glaubt man den Gegnern Israels, ist der jüdische Staat eine grausame und rassistische Nation, die es darauf anlegt, die Palästinenser zu unterdrücken. Eine jetzt von Medizinern veröffentlichte Statistik zeigt ein ganz anderes Bild. Innerhalb eines Jahres wurden demnach 180.000 Araber aus den Autonomiegebieten in israelischen Krankenhäusern behandelt.
Viel Lob für Präsident Wulff und seine Tochter
Mittwoch, 1. Dezember 2010
Bundespräsident Christian Wulff hat bei seiner Nahost-Reise offenbar den richtigen Ton getroffen. In der israelischen Presse wird sein Besuch sehr wohlwollend kommentiert. Eindruck machten seine zurückhaltende Art und sein gutes Gespür für Gesten. Positiv vermerkt wurde zudem, dass Wulff seine 17-jährige Tochter Annalena mit ins Heilige Land gebracht hatte und der Jugend besondere Bedeutung im Friedensprozess zusprach.
Schüsse auf Schwangere: Drei Terroristen verhaftet
Mittwoch, 1. Dezember 2010
Polizei und Geheimdienst haben drei palästinensische Terroristen festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen, im September auf das Auto einer jüdischen Familie geschossen zu haben. Dabei wurden die Eheleute Neta und Sharon Shucker zum Teil schwer verletzt. Sie konnten jedoch weiterfahren – direkt ins Krankenhaus von Beersheva, wo die Frau einen gesunden Sohn zur Welt brachte.
Kurznachrichten
Mittwoch, 1. Dezember 2010
USA kritisiert Studie: Die amerikanische Regierung hat einer palästinensischen Studie scharf widersprochen, die behauptet hatte, die Klagemauer sei kein jüdisches Bauwerk (Israel heute berichtete). Das Außenministerium erklärte, diese Aussagen seien „sachlich falsch, unsensibel und provokant.“ Dadurch werde der Friedensprozess beeinträchtigt. +++ Gebet für Regen: Am kommenden Wochenende soll weltweit für Regenfälle in Israel gebetet werden. Dazu hat „World Bnei Akiva“, die größte jüdische Jugendbewegung, aufgerufen. +++ Erstes Chanukka-Licht:

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