News Archive

November 2010

Wulff besucht Eltern des entführten Soldaten Gilad Schalit
Dienstag, 30. November 2010
Bundespräsident Christian Wullf hat bei seiner Israelreise überraschend die Eltern des entführten Soldaten Gilad Schalit besucht. Er sprach mit Vater Noam Schalit in einem Protestzelt in der Nähe der Residenz von Ministerpräsident Netanjahu. Mit seinem Blitzbesuch nimmt Wulff die Palästinenser in die Pflicht. Seit viereinhalb Jahren ist Gilad Schalit Geisel der palästinensischen Terrororganisation Hamas. Seit eineinhalb Jahren halten seine Eltern Noam und Aviva Schalit deshalb eine Mahnwache. Sie fordern die Freilassung ihres inzwischen 24-jährigen Sohnes. Wulff ignorierte kurzfristig die Tagesordnung seines dreitägigen Antrittsbesuchs in Israel und setzte sich auf einen Plastikstuhl neben die Schalits.
Netanjahu ernennt neuen Mossad-Chef
Dienstag, 30. November 2010
Tamir Pardo wird neuer Direktor des israelischen Geheimdienstes Mossad. Er war bisher Stellvertreter des derzeitigen Leiters Meir Dagan, dessen Amtszeit ausläuft. Ministerpräsident Netanjahu entschied sich mit Pardo für einen hoch dekorierten Veteranen. Pardo war 1976 an einem legendären israelischen Kommandounternehmen in Uganda beteiligt.
Weniger Truppen – mehr Geheiminformationen aus Judäa und Samaria
Dienstag, 30. November 2010
Die israelischen Streitkräfte haben weitere Truppen aus Judäa und Samaria abgezogen. Gleichzeitig werden die Geheimdienstaktivitäten im so genannten Westjordanland verstärkt. Nach Angaben eines Militärsprechers sind mittlerweile so wenig der Soldatinnen und Soldatinnen in diesem Gebiet stationiert wie seit 20 Jahren nicht mehr, als der erste Palästinenseraufstand („Intifada“) ausbrach.
Kurznachrichten
Dienstag, 30. November 2010
Jerusalemer üben Verhalten bei Raketenangriff: In der israelischen Hauptstadt findet am heutigen Dienstag eine große Übung statt, um das richtige Verhalten bei einem Raketenangriff zu üben. Nach einem Sirenenalarm werden Schüler und Beschäftigte des öffentlichen Dienstes schnellstmöglich Bunker und Schutzräume aufsuchen. +++ Mehr Verkehrstote: Die Zahl der Verkehrstoten in Israel steigt. Bis Ende November starben auf den Straßen des Heiligen Landes bereits so viele Menschen wie im ganzen Jahr 2009. Verkehrsminister Yisrael Katz sieht sich dem Vorwurf ausgesetzt, zu wenig gegen diese Entwicklung zu tun +++ Israel setzt Zeichen in Hebron: Knesset-Sprecher Reuven Rivlin will in diesem Jahr das erste Chanukka-Licht im Patriarchengrab in Hebron entzünden.
Enthüllungen über Gaza und Iran
Montag, 29. November 2010
Israels Verteidigungsminister Ehud Barak hat im Juni 2009 der Palästinenserpartei Fatah sowie Ägypten angeboten, nach einem militärischen Sieg über die Hamas die Kontrolle des Gazastreifens zu übernehmen. Das geht Medienberichten zufolge aus bislang geheimen Unterlagen hervor, die von der amerikanischen Internetplattform WikiLeaks veröffentlicht wurden. Sowohl die Fatah als auch Ägypten hätten jedoch abgelehnt. Die WikiLeaks-Veröffentlichung zeigt zudem, dass der Iran während des Libanonkrieges 2006 offenbar Ambulanzfahrzeuge zum Waffenschmuggel genutzt hat. Andere Dokumente belegen, dass der Iran über weit mehr fortschrittliche Raketen verfügt als bislang bekannt.
Neue Technik spürt Schmuggeltunnel auf
Montag, 29. November 2010
Eine Gruppe von Wissenschaftlern der Technischen Universität Haifa hat der israelischen Armee eine neue Technik vorgestellt, mit deren Hilfe Schmuggeltunnel schneller lokalisiert werden können. Es handelt sich um ein Gerät mit Glasfaserkabeln, die automatisch kleinste Unterbrechungen ihrer Kommunikationsfähigkeit melden. Die Ursache der Störung sei dann rasch zu orten und die Schmuggler könnten festgesetzt werden.
Wulff wirbt für Zwei-Staaten-Lösung
Montag, 29. November 2010
Bundespräsident Christian Wulff hat sich bei seinem Besuch in Israel für eine Zwei-Staaten-Lösung mit festgelegten und sicheren Grenzen ausgesprochen. Bei einem Zusammentreffen mit Israels Staatspräsident Shimon Peres unterstrich Wulff, er habe sich ganz bewusst dafür entschieden, dass seine erste Dienstreise außerhalb Europas nach Israel führe. Deutschland sei in besonderer Weise für Israels Sicherheit verantwortlich, und dies müsse von Generation zu Generation weitergegeben werden. Deshalb werde er bei seinem Staatsbesuch von seiner Tochter und einer Gruppe Jugendlicher begleitet.
Gaza-Export: Erdbeeren und Blumen
Montag, 29. November 2010
Die Ausfuhr von Erdbeeren und Blumen aus dem Gazastreifen nach Europa hat am Sonntag offiziell begonnen. Das Projekt wird von der niederländischen Regierung unterstützt. Die Waren werden über den Kerem Shalom-Grenzübergang nach Israel gebracht und von dort nach Europa transportiert. Bis zum Ende dieser Woche sollen 2,5 Tonnen Erdbeeren und 2000 Blumen auf dem Weg sein. Es ist vorgesehen, das Export-Projekt im Laufe der Zeit weiter auszudehnen.
Fatah: Keine Anerkennung Israels als jüdischer Staat
Sonntag, 28. November 2010
Die Fatah-Partei von Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas weigert sich, Israel als jüdischen Staat anzuerkennen. Das hat der Revolutionsrat bei einem Treffen in Ramallah beschlossen. Zudem forderte der Rat die Führung der Palästinensischen Autonomiebehörde auf, ein neues israelisches Gesetz zu vereiteln. Dieses sieht vor, dass eine Zwei-Drittel-Mehrheit der israelischen Parlamentsabgeordneten einem Rückzug aus Ost-Jerusalem und aus den Golanhöhen zustimmen muss. Die Fatah warf Israel vor, einen rassistischen Staat errichten zu wollen. Israel müsse sämtliche Bauaktivitäten in den Siedlungen stoppen, ansonsten werde es keine erneuten direkten Friedensgespräche geben.
Entführter Iraner: Wir bauen Atomwaffen
Sonntag, 28. November 2010
Ein Beschäftigter der iranischen Atomanlage bei Isfahan, der von einer Separatistengruppe entführt wurde, hat in einem Video die eigentlichen Ziele des iranischen Atomprogramms genannt: die Entwicklung nuklearer Waffen. Der Fernsehsender Al-Arabia sendete ein Video, das den entführten Amir Hoseyn Shirani zeigt. Er war vor sechs Wochen von der Separatistengruppe gekidnappt worden. In dem Video schildert er ausführlich seine Arbeit.
Hamas fordert stärkeren Widerstand gegen Israel
Sonntag, 28. November 2010
Der Führer der militanten islamistischen Terrorgruppe Hamas, Khalid Maschal, hat zu einem energischeren Widerstand gegen Israel aufgerufen. Letztlich nütze nur der bewaffnete Widerstand den Palästinensern, erklärte Maschal bei einem Treffen mit Hamas-Politikern und Sympathisanten der Terrorgruppe. Er wandte sich dabei gegen die rivalisierende Fatah-Partei, die seiner Ansicht nach zu lasch mit den Israelis umgeht.
Wulff wirbt für enge Beziehungen zu Israel
Sonntag, 28. November 2010
Bundespräsident Christian Wulff besucht derzeit Israel und die palästinensischen Autonomiegebiete. Das deutsche Staatsoberhaupt ist am Samstag Abend in Tel Aviv eingetroffen. Wulff wird bei dem dreitägigen Staatsbesuch von seiner Tochter Annalena (17) begleitet. Bei einem Treffen mit Staatspräsident Shimon Peres forderte Wulff Deutschland und Israel auf, noch enger zusammen zu rücken.
Neue Baustopp-Pläne sind offenbar gescheitert
Freitag, 26. November 2010
Die israelisch-amerikanischen Pläne für einen erneuten 90-tägigen Baustopp in Judäa und Samaria sind offenbar gescheitert. Israel wartet noch immer auf eine offizielle, schriftliche Bestätigung von US-Präsident Obama. Darin sollen sich die Vereinigten Staaten verpflichten, ihre Zusagen für einen erneuten Baustopp auch einzulösen. Bisher hieß es, die USA würden als Gegenleistung die israelischen Sicherheitsinteressen ernster nehmen, Israel bei den Vereinten Nationen den Rücken stärken und 20 hochmoderne Kampfflugzeuge des Typs F-35 liefern. Der Baustopp sollte nur das von den Palästinensern beanspruchte sogenannte Westjordanland umfassen, nicht aber den arabisch dominierten Ostteil von Jerusalem.
Fliegende Rabbiner und Schönheitskönigin beten für Regen
Freitag, 26. November 2010
Die beiden Rabbiner Menashe Malka und Reuven Deri haben am Donnerstag einen Heißluftballon bestiegen. In rund 300 Meter Höhe beteten sie für Regen. Mit an Bord war neben Vertreter der Provinzregierung die amtierende israelische Schönheitskönigin Shavit Wiesel. Angesichts der anhaltenden Trockenheit befürchten die israelischen Landwirte Ernteverluste in Millionenhöhe.
Professor: Juden stellen nicht mehr die Mehrheit
Freitag, 26. November 2010
Zwischen Jordan und Mittelmeer gibt es keine jüdische Bevölkerungsmehrheit mehr. Zu diesem Schluss kommt Prof. Sergio DellaPergola von der Hebräischen Universität in Jerusalem. Der Experte für Bevölkerungsentwicklung erläuterte in einem Zeitungsinterview, dass Juden – nach der Definition der Regierung – weniger als die Hälfte der Bevölkerung in Israel, dem sogenannten Westjordanland und dem Gazastreifen ausmachten.
OECD-Generalsekretär Gurría besucht Israel
Freitag, 26. November 2010
Der Staat Israel ist seit 2010 Mitglied der internationalen „Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung“ (OECD). Sie hat das Ziel, eine optimale Wirtschaftsentwicklung und das Wirtschaftswachstum zu fördern sowie den Welthandel auf multilateraler Basis auszuweiten. Der seit 2006 amtierende Generalsekretär der Organisation, José Ángel Gurría, ist zu Besuch im Heiligen Land und traf sich mit Israels Spitzenpolitikern, darunter Premier Benjamin Netanjahu und Präsident Schimon Peres.
Schabatt-Lesung und Kommentar
Freitag, 26. November 2010
„WA’JESCHEW – Und er wohnte“
1. Mose 37,1 bis 40,23; Amos 2,6 – 3,8
Mit dieser Parascha (Wochenabschnitt) beginnt die sich bis zum Ende des 1. Buches Mose über 13 Kapitel erstreckende Geschichte von Josef, dem geliebten Sohn Jakobs. Josef ist mit seinem Leben der Prototyp und ein Vorbild des Messias, der von seinen Brüdern abgelehnt wurde. In seiner Geschichte befindet sich das erste und zweite Kommen des Messias sowie der Heilsplan Gottes, in dem es darum geht, jedem, egal ob Jude oder Nichtjude, die Gelegenheit zu schenken, die Erlösung durch den jüdischen Messias zu erkennen.
Studie: Tempelberg ohne jüdische Wurzeln
Donnerstag, 25. November 2010
Das palästinensische Informationsministerium in Ramallah hat eine „Studie“ veröffentlicht, wonach die Jerusalemer Klagemauer zu Al-Aksa-Moschee gehört. Den Angaben zufolge sei die Klagemauer nicht – wie von den Juden behauptet - ein Teil der Westmauer des einstigen Tempels, den König Salomo errichtete. Vielmehr habe sie keinerlei Bezug zum Judentum. „Die Mauer war niemals ein Teil des so genannten Tempelbergs. Aber die toleranten Muslime haben den Juden erlaubt, davor zu stehen und ihre Zerstörung zu beklagen“, schreibt der Autor der Studie, Al-Mutawakel Taha.
Tel Aviv: Keine Busse am Schabbat
Donnerstag, 25. November 2010
Ultraorthodoxe Juden in Tel Aviv wehren sich gegen Pläne der Stadtverwaltung, die öffentlichen Buslinien auch in der Nacht zum Samstag zu betreiben. Ihrer Ansicht nach verstößt das gegen das Gebot, den Schabbat zu heiligen. Die Stadtverwaltung weist dagegen darauf hin, dass es am Freitag und Samstag mehr Verkehrsunfälle mit jungen Leuten gebe als an anderen Wochentagen.
Israel wirbt auf internationalem Mode-Kanal
Donnerstag, 25. November 2010
Das israelische Tourismusministerium startet eine große Werbekampagne auf dem internationalen Modekanal „Fashion TV“, der in fast allen Ländern der Erde zu sehen ist. Dafür sollen rund drei Millionen Schekel (rund 600.000 Euro) investiert werden. Israel wird darin vor allem als Land mit schönen Urlaubsstränden präsentiert, an denen sich gut aussehende junge Leute vergnügen. Diese Darstellung stößt auch auf Kritik.
Dalia Rabin: Mein Vater hat das Land geprägt
Donnerstag, 25. November 2010
„Er hat deutliche Fußspuren im ganzen Land hinterlassen. Wo man auch hingeht, findet man Straßen und Schulen, die seinen Namen tragen.“ Das unterstrich Dalia Rabin, Tochter des 1995 ermordeten Regierungschefs Yitzhak Rabin, in einem Interview mit „Israel heute TV“. Dalia Rabin engagiert sich im Rabin-Museum in Tel Aviv. Die moderne Bildungseinrichtung präsentiert die Geschichte des Staates Israel anhand der Lebensgeschichte von Yitzhak Rabin. Über 180 Kurzfilme, 1500 Fotos und hunderte Erinnerungsstücke gilt es im Museum zu bestaunen. Dalia Rabins Wunsch war es, die Lebensgeschichte ihres Vaters möglichst authentisch zu präsentieren. Der Fernsehbericht über das Rabin-Museum ist im „Israel heute“-Magazin auf Bibel TV zu sehen.
Lieberman: Gegen Aggressoren wie Nordkorea härter vorgehen
Mittwoch, 24. November 2010
Israels Außenminister Avigdor Lieberman hat der internationalen Gemeinschaft vorgeworfen, gegenüber Nordkorea Schwäche zu zeigen. Nordkorea hatte am Dienstag eine südkoreanische Insel unter Artilleriefeuer genommen. Dabei kamen zwei südkoreanische Soldaten ums Leben, es gab zahlreiche Verwundete. Lieberman: „Wie soll die Welt denn den Iran stoppen, wenn sie nicht einmal Nordkorea aufhalten kann?“ Er halte es für einen Fehler, dass gegen das Regime des nordkoreanischen Diktators Kim Jong-Il nicht offensiv vorgegangen worden sei.
Heftige Diskussionen um jüdisches Haus in Jerusalem
Mittwoch, 24. November 2010
Eine jüdische Familie, die eine Wohnung im arabisch dominierten Jerusalemer Stadtteil Jabel Mukaber bezogen hat, wird von linksgerichteten Israelis und Menschenrechtsorganisationen heftig kritisiert. Die palästinensischen Bewohner hatten das Haus nach einem entsprechenden Gerichtsbeschluss räumen müssen. Die Organisation „Peace now“ erklärte daraufhin, die israelische Polizei habe sich mit „wahnhaften Siedlern“ verbündet. Heftigen Widerspruch gab es von dem Jerusalemer Stadtverordneten Yair Gabai.
Unglück in Haifa: Drei Tote nach Leck in Gasleitung
Mittwoch, 24. November 2010
Ein tragischer Unfall in einer Raffinerie in Haifa hat drei Todesopfer gefordert. Nach ersten Ermittlungen der Polizei hatte sich einer der Arbeiter plötzlich krank gefühlt. Drei Kollegen eilten ihm zu Hilfe, ohne Schutzanzüge gegen das giftige Gas zu tragen, das aus einer undichten Leitung austrat. Ein 31-jähriger und ein 33-jähriger starben noch am Unfallort, ein 18-jähriger erlag im Krankenhaus der Gasvergiftung. Ein weiterer Arbeiter ist derzeit noch in kritischem Zustand. Fünf weitere Arbeiter und drei Rettungssanitäter, die ebenfalls Gas eingeatmet hatten, werden im Rambam-Krankenhaus in Haifa behandelt.
Israel will 8000 Falashmura ins Heilige Land holen
Mittwoch, 24. November 2010
Das israelische Kabinett hat einstimmig entschieden, rund 8000 Falashmura aus Äthiopien ins Heilige Land zu holen. Falashmura sind ursprünglich jüdische Äthiopier, die den christlichen Glauben angenommen haben. Deshalb hatten sie bislang kein Recht, in Israel zu leben.
Landabgabe: Das Volk darf entscheiden
Dienstag, 23. November 2010
Die Knesset hat gestern ein Gesetz verabschiedet, das besagt, dass zuerst ein Referendum, also ein Volksentscheid, von Nöten ist, bevor Land unter israelischer Herrschaft abgegeben werden kann. Dies betrifft insbesondere die Golanhöhen und Jerusalem. 65 Knessetmitglieder stimmten für das Gesetz, 33 dagegen. Vor der Abstimmung hatte Netanjahus Büro noch den Einwand abgewiesen, das Referendum-Gesetz würde die Chancen auf Friedensverhandlungen zwischen Israel und seinen Nachbarn beschädigen.
Verteidigungsministerium will in die Wüste umziehen
Sonntag, 21. November 2010
Das Verteidigungsministerium plant, über die nächsten zehn Jahre seine gesamten Informations-, Computer- und Logistik-Einheiten aus der Landesmitte in den Negev verlagern. Der Umzug soll 20 bis 30 Mrd. Schekel (vier bis sechs Mrd. Euro) kosten. Der enorme Aufwand und die hohen Kosten sollen durch Einsparungen, die der Standort mit sich bringt, und der Schaffung neuer Arbeitsplätze wettgemacht werden.
Kommt Pollard endlich frei?
Sonntag, 21. November 2010
Premierminister Benjamin Netanjahu hat der Jerusalem Post zufolge die Regierung in Washington gebeten, den seit genau 25 Jahren inhaftierten Jonathan Pollard im Zuge der Zugeständnisse an Israel für die Wiederaufnahme der Friedensgespräche mit den Palästinensern freizulassen. Pollard wurde 1985 in den USA verhaftet, nachdem er vertrauliche US-Dokumente an Israel weitergegeben hatte. Ein solches Vergehen wird normalerweise mit 10 Jahren Haft geahndet. Schon das israelische Armee Radio hatte vor einem Monat berichtet, dass Pollards Name im Zusammenhang mit einem weiteren Baustopp auf dem Tisch war, allerdings wurde dies von offizieller Seite noch dementiert.
Mehr Filmproduktionen im Heiligen Land
Sonntag, 21. November 2010
Zehn Jahre dauerten die zähen Verhandlungen zwischen Israel und Großbritannien. Nicht um Politik ging es dabei, sondern um Film-Produktionen. Die jetzt getroffene Vereinbarung könnte Israel zu einem attraktiven Drehort für britische Filmprojekte machen. Israel gewährt den britischen Produktionsfirmen steuerliche Entlastung, um ihnen den Dreh in Israel schmackhaft zu machen. Das Abkommen trafen die Außenminister Avigdor Lieberman und William Hague.
Vorträge in Deutschland
Sonntag, 21. November 2010
Ludwig Schneider spricht
noch bis Montag, den 22. November 2010
im Diakonissen-Mutterhauses Lachen
Ortsteil LACHEN-Speyerdorf, Flugplatzstr. 91-99
67435 NEUSTADT a.d. Weinstraße
Näheres bei: oase@lachen-diakonissen.de
Tel.: 06327-983-400 / Fax: 06327-983-458

Ludwig Schneider spricht am morgigen
Montag Abend, den 22. November 2010 um 20 Uhr in 55216 Ingelheim
Baptisten, Friedenskirche, Am Langenberg 26
H. u. R. Lukas, Tel.: 06130-918901
Thema: „Die 2000-jährige Geschichte der Judenchristen im Wandel der Zeit“
Grad-Rakete in Ofakim explodiert
Freitag, 19. November 2010
Terroristen aus dem Gazastreifen haben Donnerstag Nacht eine Grad-Rakete auf Südisrael abgefeuert. Die Rakete ging in Ofakim im westlichen Negev nieder und verletzte drei Kühe. Desweiteren entstand Sachschaden. Anwohner erlitten einen Schock. Sicherheitskräfte konnten die Rakete zunächst aufgrund von Nebel nicht gleich finden. Wenige Stunden zuvor waren zwei Kassam-Rakten in der Eshkol Region niedergegangen.
Ägypten: Wieder Gewalt gegen Christen
Freitag, 19. November 2010
Die Spannungen zwischen Moslems und Christen in Ägypten eskalieren weiter. In der südlichen christlich-moslemischen Stadt Abu Tesht hat ein moslemischer Mob etliche Häuser koptischer Christen niedergebrannt. Der Grund: Ein christlicher Mann aus der Stadt soll eine Affäre mit einer moslemischen Frau gehabt haben. Die Gerüchte nahmen ihren Lauf, nachdem sie zusammen auf der Straße gesehen worden waren. Beide wurden verhaftet und verhört. In den letzten Wochen mehren sich Berichte von Übergriffen auf Ägyptens christliche Einwohner, die jedoch von der internationalen Presse weitgehend ignoriert werden. Wir haben in unserer neusten israel heute Ausgabe vom Dezember das Thema aufgegriffen.
Rettung für den Hafen von Cäsarea
Freitag, 19. November 2010
Das Umweltschutzkomitee in Israel hat eindrücklich an die Regierung apelliert, endlich Schritte zu unternehmen, die zur Erhaltung des Hafens von Cäsarea dienen. Es soll ein Plan erstellt werden, der verhindert, dass der Hafen ins Meer absackt. Die israelische Altertumsbehörde warnte, dass ohne diesen Plan und die Einleitung entsprechender Schritte ein Teil des Hafens unwiederbringlich einfallen werde und Israel somit ein wichtiges Kulturerbe sowie eine beliebte Touristenattraktion verlieren würde.
Samstag ist internationaler Tag des Kindes
Freitag, 19. November 2010
Die beliebtesten israelischen Kindernamen sind zur Zeit Noam für Jungen und Noa für Mädchen, meldete das Zentrale Statistikbüro in Israel. Im Vorfeld des internationalen Tag des Kindes wurden zudem folgende Daten erhoben und veröffentlicht: 2.469.000 Israelis sind 17 Jahre alt und jünger, quasi ein Drittel der gesamten Bevölkerung des Landes. Davon sind 1.179.000 jüdischer Herkunft. 40 Prozent der Jerusalemer Einwohner sind 17 Jahre oder jünger, in Tel Aviv und Haifa sind dies gerade mal 20 Prozent.
Schabbat-Lesung und Kommentar
Freitag, 19. November 2010
„WA’JISCHLACH – Und er sandte“
1. Mose 32,4 bis 36,43; Obadja 1 (Sonderlesung: Hosea 11,7 – 12,12)

Kommentar:
Der Wochenabschnitt beginnt mit der Begegnung Jakobs mit seinem Bruder Esau, der ihm über 20 Jahre lang nach dem Leben getrachtet hatte. Jakob verlässt nun, da die Zeit dazu reif war, das Haus seines Schwiegervaters Laban und kehrt zurück zu seinen Eltern Isaak und Rebekka.
Vorträge in Deutschland
Freitag, 19. November 2010
Ludwig Schneider spricht
von Freitag, den 19. bis Montag, den 22. November 2010
im Diakonissen-Mutterhauses Lachen
Ortsteil LACHEN-Speyerdorf, Flugplatzstr. 91-99
67435 NEUSTADT a.d. Weinstraße
Näheres bei: oase@lachen-diakonissen.de
Tel.: 06327-983-400 / Fax: 06327-983-458
Baustopp: Noch keine Entscheidung
Donnerstag, 18. November 2010
Das israelische Kabinett muss jetzt über einen zweiten Baustopp in Judäa und Samaria entscheiden, der 90 Tage dauern soll. Noch zirkuliert keine offizielle Angabe über einen Baustopp in Jerusalem, wie es aussieht, könnte aber in der Hauptstadt weitergebaut werden. Zudem soll es israelischen Medien zufolge einen ersten Entwurf einer Zusicherung der USA geben, dass in Zukunft keine weiteren Baustopps gefordert werden. Netanjahu buhlt derweil um die Stimme Eli Yishais von der orthodoxen Schass-Partei, er knüpft seine Unterstützung an einige Zusagen und Voraussetzungen, die noch verhandelt werden müssen. Eine Umfrage des Geocartography Institutes zum Thema hat ergeben, dass nur 40 Prozent der israelischen Juden einen weiteren Baustopp der jüdischen Bautätigkeit in Siedlungen unterstützen.
Gaza: Top-Terrorist getötet
Donnerstag, 18. November 2010
Der Kommandeur der Terrorgruppe „Armee des Islam“, Muhammad Yassin, wurde gestern in seinem Auto in Gaza-Stadt getötet. Palästinensische Medien berichteten, dass auch sein Bruder bei der Explosion umkam. Die israelische Armee bestätigte den Einsatz, der in Zusammenarbeit mit dem Schin Bet Geheimdienst ausgeführt worden war. Nach Angaben der Armee diente der 35-Jährige als rechte Hand des Führers der Terrorgruppe, Mumtaz Durmush.
Mehr Mischehen bei Diaspora Juden
Donnerstag, 18. November 2010
Dem Informations- und Forschungszentrum der Knesset zufolge ist die Zahl der Mischehen in der jüdischen Gemeinde der Diaspora in den letzten 50 Jahren um 200 Prozent gestiegen. Besonders in Osteuropa und den Gebieten der ehemaligen Sowjetunion heiraten verhältnismäßig viele Juden Nichtjuden (65 Prozent).
Beim TV-Kauf gibts ein Schaf
Donnerstag, 18. November 2010
Eine ungewöhnliche Verkaufsidee hatte jetzt ein israelischer Elektronikmarkt: In Tiberias bekommen die Kunden beim Kauf ein Schaf geschenkt. Egal, ob neuer Flachbildfernseher, Kühlschrank oder Hifi-Anlage: Hauptsache, es kostet mindestens 7890 Schekel. Das Schaf hat laut Marktbesitzer einen Wert von 2500 Schekel.
Vortrag
Donnerstag, 18. November 2010
Ludwig Schneider spricht am
Do., den 18. November 2010 um 20 Uhr in 64625 Bensheim-Auerbach
Christuskirche, Darmstädterstr. 274
S. u. I. Hesmert, Tel.: 06251-136537
Thema: „Warum ist Israel heute so wichtig für Christen?“
Israelisch-amerikanische Vereinbarung hängt von Jerusalem ab
Mittwoch, 17. November 2010
Die israelisch-amerikanischen Vereinbarungen über einen weiteren 90-tägigen Baustopp im biblischen Kernland Judäa und Samaria stehen kurz vor einem Aus. Washington verlangt von Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu, jegliche Bauvorhaben – auch die in den jüdischen Wohnvierteln im östlichen Stadtteil Jerusalems – auf Eis zu legen. Damit ist die Regierung in Jerusalem allerdings nicht einverstanden. „Jerusalem ist und bleibt Israels ewige und vereinte Hauptstadt des jüdischen Volkes“, erinnerte Netanjahu die amerikanische Regierung in Washington.<
Russland schenkt dem Libanon Waffen
Mittwoch, 17. November 2010
Russland wird der libanesischen Armee Waffen und anderes Kriegsmaterial schenken, um die Armee zu stärken, teilte der russische Premierminister Vladimir Putin dem libanesischen Premier Sa’ad Hariri kürzlich mit. Die Schenkung beinhaltet sechs Mi-24 Kampfhelikopter, 31 T-72 Panzer, 36 130-mm Artilleriegeschütze und 500.000 Schuss Munition. Libanon verfügt über keine intakte Luftwaffe, zur Verfügung stehen lediglich einige Helikopter und britische Flugzeuge aus den 50ern. Russland plant, Fachpersonal in den Libanon schicken, das die dortige Armee in den Umgang mit den Waffen, Helikoptern und Panzern einweisen soll.
Gebets- und Fastentag für Regen
Mittwoch, 17. November 2010
Israels Rabbiner haben beschlossen, dass es ab sofort jedes Jahr einen Tag des Betens und Fastens in Israel geben wird, um Gott für den so kostbaren Regen zu bitten. Dieser nationale Gebets- und Fastentag wird morgen am Donnerstag stattfinden. Israel befindet sich bereits im siebenten Jahr einer Dürreperiode und die Wettervorhersagen prophezeien nur wenig Regen in den nächsten Monaten.
Erster Export der Weinkellerei Bar Giyora
Mittwoch, 17. November 2010
Die israelische Weinkellerei Bar Giyora hat heute ihren ersten Weinexport in die Schweiz abgeschlossen. In Zusammenarbeit mit Agrexco wurden 700 Rotweinflaschen der Sorte Jehuda 2008 (65% Cabernet Sauvignon, 20% Merlot, 15% Petit Verdot) verschifft. Das Weingut Bar Giyora befindet sich im Besitz der Familie Aviel Schneider sowie Familie Aviton. Die Produktion beläuft sich auf bis zu 5000 Rotweinflaschen jährlich.
Neben Jehuda 2008 wurde eine limitierte Weinserie von 500 Rotweinflaschen Pinot Noir 2008 produziert, die zum Großteil für den Verkauf in Israel bleiben. Dieser elegante Boutique Wein wird aus erlesenen, von Hand geernteten Trauben gekeltert, die in den Weinbergen Jehudas nahe Jerusalem wachsen, nicht weit von Ein Kerem, dem biblischen Wohnort Johannes des Täufers. Dieser Wein reifte 18 Monate in Barriquefässern aus.
Der Rotwein Jehuda 2008 beeindruckt durch seine feinen Vanille- und Johannisbeeraromen, einer Note von reifen Kirschen, Pflaumen und toastiger Eiche. Der Wein ist von dunkelroter, fast schwarzer Farbe, voluminös, körperreich und vollmundig mit langem, weichem Abgang – ein Wein voller Charakter. Ab Ende November ist der Rotwein Jehuda 2008 bei dem Schweizer Weinhändler Chris Winery zu bestellen: CH-9034 Eggersriet, Tel. 071 877 24 84, chris@chris-winery.ch oder für Deutschland und Österreich direkt über www.israelbasar.com oder unter unseren gebührenfreien Telefonnummer 00-800-60-70-70-60

Die Bar Giyora Weinkellerei sucht noch Vertriebspartner in Österreich und Deutschland! Melden Sie sich unter folgender Telefonnummer: 00972-523822221
Vorträge in Deutschland
Mittwoch, 17. November 2010
Ludwig Schneider spricht am
Mittwoch, den 17. November 2010 um 20 Uhr in 55469 Simmern
Freie Evang. Gemeinde, Zeughausstr. 11
M. Melcher, 06766-8109
Thema: „Israels aktuelle Lage im Licht der Bibel“
Hamas liebt Obama
Dienstag, 16. November 2010
Unter den Palästinensern, die glauben, dass US-Präsident Barack Obama ihnen bei einem Sieg über die “zionistische Bewegung” hilft, stehen Hamasmitglieder in vorderster Reihe. Kein Wunder also, dass die Terrororganisation, die seit 2007 im Gazastreifen an der Macht ist, ihre Zuneigung ausdrückt – so geschehen letzte Woche in Form einer neuen Produktreihe, in der die palästinensische Liebe für den amerikanischen Präsidenten deklariert wird. Die örtliche Presse beschäftigte sich auf ihren Titelseiten mit den neuen Postern, Tassen und all den anderen Artikeln, die mit folgendem Slogan verziert verkauft werden: “Oh…. Abu Hussain – Palästina Liebt Dich!”
Israel begnadigt 45 Fatahmitglieder
Dienstag, 16. November 2010
Trotz stockender Friedensgespräche hat Israel als Geste des guten Willens anlässlich des moslemischen Eid al-Adha Opferfestes 45 gesuchte Fatahmitglieder begnadigt. Diese Geste ist Teil einer Begnadigungs-Vereinbarung, die zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde vor drei Jahren unterzeichnet wurde. Darin festgehalten steht auch, dass die Fatahmänner ihre Waffen niederlegen und bewaffnete Aktivitäten gegen Israel unterlassen müssen.
Leichtes Erdbeben in Nordisrael
Dienstag, 16. November 2010
Das Geophysische Institut meldete, dass es heute morgen in Galiläa nahe dem Moschav Avivim ein leichtes Erdbeben gab. Das auf der Richterskala mit einer Stärke von 3,6 gemessene Beben weckte halb fünf Uhr früh viele Bewohner der Region auf, richtete aber keinen Schaden an.
Gutes Jahr für Tourismus
Dienstag, 16. November 2010
Das Jahr 2010 ist noch nicht vorüber, doch bereits jetzt steht fest: Für die israelische Tourismusbranche ist es ein gutes Jahr. Von Januar bis Oktober sind 2,87 Millionen Urlauber nach Israel gereist, mehr als im gesamten Jahr 2009. Nach Einschätzung des Tourismusministeriums werden bei Jahresende etwa 3.3 Millionen Besucher zu verzeichnen sein.
Vorträge in Deutschland
Dienstag, 16. November 2010
Ludwig Schneider spricht am
Dienstag, den 16. November 2010 um 19:30 Uhr in 86836 Obermeitingen
ICCC-Ortsgruppe Augsburg, Bürgerhaus Obermeitingen, Hauptstrasse 25
F. Wohlfarth, Tel.: 08231-60260
Thema: „Haben Israels biblische Grenzen eine Friedenschance?“
Israel erwartet weiteren Baustopp
Montag, 15. November 2010
Israels Sicherheitskabinett, das aus 15 Mitgliedern besteht, soll heute, den Erwartungen der nationalen Medien zufolge, für einen weiteren Baustopp in Judäa und Samaria über eine Zeitspanne von 90 Tagen stimmen. Es wird erwartet, dass das Ergebnis knapp, aber für den Baustopp ausfällt, der bestimmte Annehmlichkeiten seitens der USA mit sich bringt. Laut Netanjahu sind gewisse Details noch nicht ganz ausgearbeitet. Die Palästinenser zeigten sich schockiert über die Angebote, die die USA Israel im Gegenzug für den Baustopp in Aussicht gestellt haben.
Israelische Soldaten retten libanesische Oma
Montag, 15. November 2010
Israelische Sicherheitskräfte haben am Wochenende an der israelisch-libanesischen Nordgrenze entdeckt, dass sich eine alte Frau auf der libanesischen Seite des Sicherheitszauns verheddert hatte. Nach Absprache mit den UNIFIL-Soldaten haben die israelischen Soldaten die 80-Jährige Frau zuerst aus dem Minenfeld am Grenzzaun gerettet und schließlich auf die israelische Seite gezogen. In Israel wurde die Libanesin dann von israelischen Militärärzten untersucht und schließlich über den Grenzübergang bei Rosch Hanikra in ihr Heimatland übergeben. Der israelische Armeesprecher gab bekannt, dass dafür Sondereinheiten gegen Minenfelder eingesetzt werden mussten.
Zehn pakistanische Juden wandern nach Israel ein
Montag, 15. November 2010
Zehn pakistanische Juden sind vor wenigen Wochen in einer geheim gehaltenen Aktion nach Israel eingewandert. Dem israelischen Regierungsbüro und der Jewish Agency zufolge war es eine komplizierte Operation, die Juden aus Pakistan zu schmuggeln. Von den 2500 Juden, die bis vor 80 Jahren noch in Pakistan lebten, befinden sich nach der jüngsten Einwanderung noch zehn Juden in Pakistan, die Israel in nächster Zeit ebenso ins Heilige Land zu schmuggeln versucht.
Israelis rauchen weniger
Montag, 15. November 2010
Gute Nachrichten aus dem Gesundheitsministerium: Einer neuen Studie zufolge rauchen Israelis viel weniger als in den vergangenen Jahren. Die auf einer Konferenz präsentierten Daten zeigen, dass 25,6 Prozent der jüdischen Männer und 16,3 Prozent Raucher sind. Ein großer Kontrast zur arabischen Bevölkerung Israels: 55,3 Prozent der arabischen Männer greifen regelmäßig zum Glimmstengel, allerdings rauchen unter den arabischen Frauen im Vergleich zu jüdischen Frauen viel weniger: Nur 5,8 Prozent von ihnen sind Raucher.
Vortrag
Montag, 15. November 2010
Ludwig Schneider spricht am
Montag, den 15. November 2010 um 20 Uhr in 72074 Tübingen
Evang. Freik. Gemeinde, Payerstr. 11
G. Förschler, Tel.: 07071-51539
Thema: „Die 2000-jährige Geschichte der Judenchristen im Wandel der Zeit“
20 Kampfflugzeuge sowie US Vetos für 90 Tage Baustopp
Sonntag, 14. November 2010
Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat dem amerikanischen Druck nachgegeben und wird den jüdischen Siedlungsbau im biblischen Kernland Judäa und Samaria für weitere 90 Tage aussetzen. Im Gegenzug hat Washington Israel dafür ein großzügiges Sicherheitspaket zugesagt, welches unter anderem 20 moderne Kampfflugzeuge vom Typ F-35 im Wert von insgesamt 3 Mrd. US-Dollar sowie US-Vetos zugunsten Israels im UNO-Sicherheitsrat und anderen internationalen Foren, die Israel zu politischen Zugeständnissen drängen wollen, enthält.
Eine einzigartige katholische Familie
Sonntag, 14. November 2010
Wie absurd, ja tragisch der israelisch-palästinensische Konflikt sein kann, zeigt Assams Familiengeschichte. „Wir als arabische Christen haben im Heiligen Land keine Zukunft. Erstrecht nicht unter palästinensischer Autonomie", sagt der Familienvater. Er lebt in dem katholisch geprägten Palästinenserdorf Taybe in Samaria. israel heute sprach mit der gesamten Familie in Taybe. Noch viel spannender wird es nun, wenn eine palästinensische katholische Familie Mitglied einer messianischen Gemeinde ist und gemeinsam mit Juden denselben Messias anbetet.
Scharon wieder im Krankenhaus
Sonntag, 14. November 2010
Samstag Abend wurde der ehemalige Premierminister Ariel Scharon zurück ins Sheba Medizinzentrum gebracht, nachdem er 48 Stunden zuhause auf seiner Ranch im Kreise seiner Familie verbracht hatte. Das Krankenhaus bestätigte, dass der Aufenthalt Scharons außerhalb nach Plan verlaufen sei. Es sind drei bis vier weitere solcher „Urlaube“ geplant, bis darüber entschieden wird, ob Scharon endgültig auf die Sycamore Ranch in Südisrael verlegt werden kann.
Schwulen-Tourismus in Tel Aviv
Sonntag, 14. November 2010
Israels Tourismusministerium versucht mit der jüngsten Werbekampagne „Gay Vibe“ die homosexuellen Weltenbummler nach Tel Aviv zu locken. „Der Schwulen-Tourismus ist ein viel versprechender Markt“, meint Pini Shani vom zuständigen Ministerium. „Israel ist ein Reiseziel, das viel zu bieten hat und keiner muss seine sexuelle Neigung im Land verstecken.“ Schon seit 12 Jahren gibt es Gay Pride Paraden in Israel, an denen immer mehr Homosexuelle, aber auch Heterosexuelle teilnehmen. So taten dies in diesem Jahr über 120.000 Menschen. Darüber hinaus veranstaltet Tel Aviv an drei Wochenenden im Jahr sogenannte „Gay Wochenenden“.
Vorträge
Sonntag, 14. November 2010
Ludwig Schneider spricht am
Montag, den 15. November 2010 um 20 Uhr in 72074 Tübingen
Evang. Freik. Gemeinde, Payerstr. 11
G. Förschler, Tel.: 07071-51539
Thema: „Die 2000-jährige Geschichte der Judenchristen im Wandel der Zeit“
Ariel Scharon nach Hause verlegt
Freitag, 12. November 2010
Heute morgen ist der ehemalige Premierminister Ariel Scharon aus dem Chaim Sheba Krankenhaus in Tel Hashomer auf Bitten der Familie nach Hause gebracht worden, wo er über das Wochenende gepflegt werden wird. Auf der Sycamore (Shikmim) Ranch im Negev wurden die letzten Vorbereitung für die Ankunft des seit fast fünf Jahren im Koma befindlichen Patienten getroffen.
Insider warnt: Iran wird von Atomwaffen Gebrauch machen
Freitag, 12. November 2010
Ein ehemaliges iranisches Mitglied der Revolutionsgarde, der militärischen Elitetruppe, die das Regime an der Macht hält, hat öffentlich gewarnt, dass Iran nicht zögern werde, Israel, die Golfstaaten und selbst Europa anzugreifen, wenn die Entwicklung der Nuklearwaffen abgeschlossen sind. Der Mann sprach unter einem Pseudonym zum israelischen National Radio, um sich und seine Familie zu schützen. Viele Iraner wie er seien mittlerweile desillusioniert bezüglich des islamischen Regimes und würden die Hilfe Israels oder einer Nation beim Sturz der Regierung sehr willkommen heißen, versicherte er. Der Iraner erklärte weiterhin, Präsident Ahmadinedschad und die geistlichen Diktatoren des Landes seien darauf aus, Chaos und Zerstörung herbeizuführen, weil dies in der letzten „Hadith“ (islamische Kommentare von Mohammeds Lehren) gefordert werde.
Israelis vertrauen den Palästinensern nicht
Freitag, 12. November 2010
Gemäß der jüngsten Umfrage des israelischen Institutes für Demokratie vertraut die Mehrheit der israelischen Bevölkerung nicht den palästinensischen Friedensabsichten. Demnach glauben 80 % der Israelis, dass die Palästinenser Israels Existenz als Staat nicht akzeptieren und wenn sie die Möglichkeit hätten, Israel sofort vernichten würden. Im Gegensatz dazu, bekräftigten nur 21 % der Palästinenser diese Meinung der Israelis. Der Unfrage zufolge glauben auch 67% der Israelis, dass, auch wenn ein Friedensvertrag mit den Palästinensern unterschrieben werden würde, die Palästinenser den Judenstaat Israel als Staat niemals bejahen würden.
Israel und die Lebensqualität
Freitag, 12. November 2010
Was die Lebensqualität angeht, belegt Israel weltweit Platz 15. Das geht aus dem alljährlichen Bericht des UN-Entwicklungsprogramms hervor. Insgesamt wurden 169 Staaten bewertet. Ins Gewicht fielen dabei Faktoren wie Gesundheit, Erziehung, individuelles Einkommen und Lebenserwartung.
Vorträge
Freitag, 12. November 2010
Ludwig Schneider spricht am
Freitag, den 12. November 2010 um 19:30 Uhr in 98617 Meiningen
Hoffnung für alle – Freie Ev. Gem., Rautenkranz-Saal, Ernestiner Str. 40
W. Launer, Tel.: 03693-470717
Thema: „Warum ist Israel heute so wichtig für Christen?”

UND AM Samstag, den 13. November 2010,
von 19.00 bis 22.00 Uhr in 69126 Heidelberg-Boxberg
Hosanna-Gemeinde, Ev. Gemeindezentrum, Boxbergring 101
D. u. H. Bast, Tel.: 06221-3899389
Abendvortrag mit Thema: „Warum ist Israel heute so wichtig für Christen?
Schabbat Kommentar
Freitag, 12. November 2010
Schabbat-Lesung und Kommentar
„WA’JEZE – Und er zog aus/hinweg“
1. Mose 28,10 bis 32,3; Hosea 12,13 bis 14,10

Kommentar:
Jakob begann nun seinen Wandel mit dem Gott seines Vaters, was anfangs nicht leicht war. Darum wird das „Und er zog aus...“ (wa-jeze) betont. Er ging hinaus ins Unbekannte, wagte den Glaubensschritt. Dieser führte zuerst in die Fremde zu Haran, weit entfernt vom Vaterhaus. Umso wichtiger war es, dass ihn der von Gott zugesprochene Segen der Verheißung auf dem Weg begleitete: „...Und siehe, ich bin mit dir, und ich will dich behüten überall, wohin du gehst...“ (28,13-15)
NEU im IsraelBasar Shop! Messianischer Tallit!
Freitag, 12. November 2010
Den jüdischen Gebetsschal, auf Hebräisch Tallit, tragen die Juden wie zur biblischen Zeit zu allen Morgenandachten der Woche sowie am Schabbat und an den jüdischen Festtagen. Der mit Zipfelquasten versehene Tallit wird getragen, damit der Jude daran denkt, die Gesetze Gottes einzuhalten.
Der messianische Gebetsschal ist mit einem Gebet auf Hebräisch sowie mit englischen Versen aus Jesaja, Maleachi, Korinther und dem Matthäus-Evangelium bedruckt. Zwei Urchristenzeichen-Aufdrucke am Nackenrand flankieren den hebräischen Gebetsvers. Jetzt direkt bei uns zu bestellen! klicken Sie hier>>
F-16 Kampfflugzeug abgestürzt
Donnerstag, 11. November 2010
Letzte Nacht ist über dem Ramon Krater im Süden Israels ein israelisches Kampfflugzeug abgestürzt. Bis jetzt fehlt noch jede Spur vom Piloten Amichai Itkis und dem Navigator Emanuel Levy. Aus bisher unerklärten Gründen stürzte das Flugzeug während eines nächtlichen Manövers aus einer Höhe von 4000 Metern in die Tiefe, an dem drei weitere israelische Kampfflugzeugen des Typs F-16I teilgenommen hatten. Gemäß israelischen Militärangaben bestehen kaum noch Chancen, den Piloten und den Navigator lebend zu bergen.
Washington gegen Jerusalem
Donnerstag, 11. November 2010
Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu führt während seines Aufenthaltes in den USA intensive Verhandlungsgespräche mit der amerikanischen Regierung, um die Spannungen zwischen Jerusalem und Washington abzubauen. US-Präsident Barack Obama und seine Regierung bestehen auf das Fortsetzen des jüdischen Baustopps in allen jüdischen Siedlungen im biblischen Kernland Judäa und Samaria, einschließlich der jüdischen Wohnviertel im umstrittenen Ostjerusalem. „Der Bau von 1300 zusätzlichen Wohnungen in und um Jerusalem fördert die direkten Friedensverhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern nicht“, sagte US-Außenministerin Hillary Clinton. Zugleich kündigte Clinton eine weitere Hilfe in Höhe von 150 Millionen Dollar für die palästinensische Selbstverwaltung im biblischen Kernland an.
Schauspieler Amos Lavie verstorben
Donnerstag, 11. November 2010
Gestern ist der israelische Schauspieler Amos Lavie im Alter von 57 Jahren gestorben. Nur seine engsten Familienangehörigen und wenige Freunde wussten, dass er an Krebs erkrankt war. Er wollte deswegen jedoch seinen Beruf nicht aufgeben. Lavie zählte zu den populärsten israelischen Schauspielern und spielte in zahlreichen Filmen, Fernsehserien und Theaterstücken mit. Unter anderem spielte Lavie eine Rolle im Steven Spielberg Film „München“. Er bekam drei israelische ‚Ophir’ Auszeichnungen für verschiedene Rollen. Der ‚Ophir’ ist so etwas wie der ‚israelische Hollywood Oscar’.
Diamantenhandelskonferenz
Donnerstag, 11. November 2010
In Jerusalem hat eine internationale Konferenz über den Handel mit sogenannten „Blutdiamanten“ stattgefunden, mit dem Ziel, eine bessere Kontrolle zu etablieren. Das Heilige Land gilt als eines der globalen Handelszentren mit wertvollen Edelsteinen.
Vortrag
Donnerstag, 11. November 2010
Ludwig Schneider spricht am
Donnerstag, den 11. Nov. 2010 um 19:30 Uhr in 90471 Nürnberg-Langwasser
Freie Christengemeinde, Annette-Kolb-Str. 63
H. Kitzinger, Tel.: 0911-675922
Thema: „Israels aktuelle Lage im Licht der Bibel“
Netanjahu verteidigt Jerusalem
Mittwoch, 10. November 2010
„Die amerikanische Regierung unter Barack Obama duldet keinen jüdischen Bau in Ostjerusalem“, berichtete ein enger Berater des israelischen Regierungschefs Benjamin Netanjahu gegenüber israel heute. „Keine US-Regierung hat sich bisher so massiv gegen den jüdischen Bau in Jerusalem gestellt, wie der derzeitige US-Präsident Obama.“ Wiederholt berichteten ausländische und israelische Medien von einer neuen Krise zwischen Obama und Netanjahu, die infolge der neuen jüdischen Baupläne in Ostjerusalem entstand. Washington betrachtet und behandelt Ostjerusalem wie jede andere jüdische Siedlung im biblischen Kernland Judäa und Samaria und unterstützt dadurch die palästinensische Politik gegenüber Israel.
Arabischer Verräter wird noch immer vom israelischen Staat bezahlt
Mittwoch, 10. November 2010
Der arabische Knessetabgeordnete Asmi Baschara, der im Jahr 2007, nachdem er von der israelischen Polizei verdächtigt wurde, für terroristische Gruppen, wie die Hisbollah, Geheimmaterial geliefert zu haben, von einer Reise nicht mehr nach Israel zurückkehrte, erhält seither weiterhin vom israelischen Parlament ein monatliches Gehalt in Höhe von 1.500 Euro. Nach Angaben der israelischen Knesset wurden Baschara, der zurzeit in der jordanischen Hauptstadt Amman lebt, in den letzten drei Jahren über 100.000 Euro überwiesen. Israelische Politiker sind empört darüber.
Neue Aufstandswelle in Ostjerusalem?
Mittwoch, 10. November 2010
Im arabischen Wohnviertel Issawiya in Ostjerusalem kommt es seit einigen Tagen vermehrt zu Unruhen. Israelische Autos, die durch die arabische Nachbarschaft fahren, werden häufig überraschend mit Steinen beworfen. Am Wochenende hatten sich drei Israelis aus Tel Aviv in Issawiya verfahren. Als sie einen Palästinenserjungen nach dem Weg zum Jerusalemer Stadtzentrum fragten, gab dieser ihnen eine falsche Richtung an und lockte sie in die Steinfalle seiner Freunde. Um ihr Leben zu retten, durchbrachen die drei Israelis unter heftigem Steinhagel die Drahtzaunblockade und informierten umgehend die israelische Polizei.
Paraguays Schönheitskönigin studiert in Israel
Mittwoch, 10. November 2010
Die Schönheitskönigin Paraguays, Mariah Gomez, studiert zurzeit in Israel Jura und ist von Land und Leuten begeistert. Vor drei Jahren startete das israelische Außenministerium in den südamerikanischen Ländern, darunter auch Paraguay, ein Projekt, in dem 12.000 Menschen aus diesen Ländern an einem Quiz über Israels Geschichte, Geographie, Politik und Kultur teilnahmen. Danach wurden die jeweils zehn Besten aus den verschiedenen Ländern ausgewählt, darunter auch Maria Gomez. Heute arbeitet sie am Obersten Gerichtshof in Jerusalem.
Vorträge in Deutschland
Mittwoch, 10. November 2010
Ludwig Schneider spricht am
Mittwoch, den 10. November 2010 um 19:30 Uhr in 09456 Mildenau
Ev. Method. Kirche, Königswalder Str. 3
A.Vogel, Tel.: 03733-58129
Thema: „Die 2000-jährige Geschichte der Judenchristen im Wandel der Zeit“
Netanjahu in den USA
Dienstag, 9. November 2010
Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu versucht mit allen Mitteln, die amerikanische Regierung unter Barack Obama davon zu überzeugen, dass die internationalen Sanktionen gegen Iran nicht genügen und nur ein Militärangriff die Gefahr des iranischen Atomreaktors beseitigen kann. Beim Treffen mit dem stellvertretenden US-Präsidenten Joe Biden in New Orleans wurde Netanjahu klar gemacht, das Washington grundsätzlich gegen jeglichen israelischen Angriff auf den iranischen Atomreaktor ist. Solch ein Akt ist aus der Sicht der Amerikaner eine größere Gefahr für die Region als die momentane Bedrohung seitens der Iraner.
Politischer Krach auf der Bühne vor Journalisten
Dienstag, 9. November 2010
Wie heiß und unmöglich die politische Situation zwischen Juden und Palästinensern ist, haben gestern ausländische Korrespondenten und Editoren führender Medien live miterlebt. Im Jerusalemer Journalistenclub Media Central verteidigten zwei israelische Politiker vor den ausländischen Gästen jeweils ihre politische Stellung: Vizeaußenminister Danny Ayalon Israels Regierungspolitik und der arabische Knessetabgeordnete Dschamal Sachalke die palästinensische Politik. In der politischen Auseinandersetzung schrien sich beide an, bezeichneten sich gegenseitig als „Lügner und Heuchler“ und zeigten damit der Weltöffentlichkeit einmal mehr, wie dramatisch Israel und der Nahen Osten ist.
Palästinenser unzufrieden mit Hamas
Dienstag, 9. November 2010
Die palästinensische Bevölkerung im Gazastreifen ist mit der fanatischen Hamasregierung nicht mehr zufrieden, dies ergab eine aktuelle Umfrage, die jetzt veröffentlicht wurde. Heute würden gemäß der Umfrage, die in der ägyptischen Zeitung Al Ahram veröffentlicht wurde, nur noch 33% der im Gazastreifen lebenden Palästinenser die Hamas wählen und 32% für die Fatah von Mahmud Abbas stimmen. 21%waren unschlüssig. 65% der Palästinenser haben der heutigen Hamasregierung ein schlechte bis mittelschlechte Note für offizielle Dienstleistungen wie Büros und Institute gegeben.
Israel hilft Dritte-Welt-Ländern
Dienstag, 9. November 2010
Zehntausende Afrikaner wurden in den letzten Jahren von israelischen Ärzten operiert. Menschen, die Dank israelischer Ärzte wieder sehen können. Auch die Todeszahl aidskranker Waisenkinder in Äthiopien ist mit Hilfe israelischer Einsätze drastisch gesunken. Aber dennoch sind diese Einsätze israelischer Hilfsorganisationen nicht nur im Ausland sondern selbst innerhalb der israelischen Bevölkerung unbekannt. Im israelischen Außenministerium hat zu diesem Zweck erstmals eine Konferenz stattgefunden, die darüber debattiert, wie solche Hilfsorganisationen effektiver gefördert werden und wie diese Israels Image vor der Weltöffentlichkeit verbessern können.
Vorträge in Deutschland
Dienstag, 9. November 2010
Ludwig Schneider spricht am
Di., den 9. Nov. 2010 um 19:30 Uhr in 02627 Kubschütz OT Purschwitz
Ev.- Luth. Kirchgemeinde, Kirche, Purschwitz Nr. 84
A. Sureck, Tel.: 03591-23625
Thema: „Warum ist Israel heute so wichtig für Christen?“
Westerwelle in Jerusalem
Montag, 8. November 2010
„Israel hätte den Baustopp in den jüdischen Siedlungen um der Verhandlungen willen fortsetzen sollen“, schlug der deutsche Außenminister Guido Westerwelle beim Treffen mit seinem israelischen Gastgeber und Amtskollegen Avigdor Lieberman gestern in Jerusalem vor. „Wir haben keine Absicht, die demographische Karte zwischen Palästinensern und Juden in Judäa und Samaria zu ändern, aber es ist unsere Pflicht, den jüdischen Bürgern in diesen Gebieten ein normales Leben zu bieten“, erklärte Lieberman. „Außerdem haben wir uns alle auf eine 10-Monatige Baustoppfrist geeinigt, wovon die Palästinenser neun Monate verschwendet haben und keine Verhandlungen mit uns führten.“ Der israelische Außenminister machte seinem Gast klar, dass Israel jederzeit verhandlungsbereit ist, aber ohne Vorbedingungen so wie es die Palästinenser von Israel verlangen.
In Steine investieren lohnt sich im Heiligen Land
Montag, 8. November 2010
Trotz der heißen Konfliktregion und der festgefahrenen israelisch-palästinensischen Verhandlungen floriert der israelische Wirtschaftmarkt gegen alle negativen Prognosen, besonders das Immobiliengeschäft im Heiligen Land. Der staatliche Gutachter ermittelte in 16 israelischen Städten die Wohnungspreise für Vierzimmerwohnungen und teilte den israelischen Medien mit, dass die Preise im Land nur steigen. Den größten Preisanstieg im dritten Vierteljahr (Juli – September 2010) im Vergleich zu den drei vorigen Monaten, verzeichnete Israels südliche Küstenstadt Aschkelon, wo die Wohnungspreise um 7% angestiegen.
Ein Land unbegrenzter Möglichkeiten
Montag, 8. November 2010
110 afrikanischen Eindringlingen ist es gestern gelungen, die ägyptisch-israelische Grenze in der Nähe von Israels Südstadt Eilat zu überqueren und in Israel um Asyl zu bitten. Gemäß dem israelischen Armeesprecher ist dies die bisher höchste Zahl afrikanischer Flüchtlinge, denen es gelungen ist, an einem Tag über den Sinai nach Israel einzudringen. Auf israelischem Boden werden diese Flüchtlinge, die ohne Pässe nach Israel kommen, von den israelischen Soldaten aufgesammelt und zuerst in Zeltlager versorgt.
Pamela Anderson tanzt in Israel
Montag, 8. November 2010
Die amerikanische Schauspielerin Pamela Anderson (43) ist gestern in Israel angekommen, um an der israelischen Version „Dancing with the Stars“ (in Deutschland als "Let's Dance" bekannt) teilzunehmen. Sie wird nicht nur als internationale Schiedsrichterin in der israelischen Tanzshow mitentscheiden, sondern ebenso an den Tänzen teilnehmen. „Meine Mutter hatte Angst, als sie gehört hat, dass ich Israel besuche“, sagte Anderson auf ihrer ersten Pressekonferenz in Tel Aviv.
Vorträge in Deutschland
Montag, 8. November 2010
Ludwig Schneider spricht am
Montag, den 8. November 2010 um 19:30 Uhr in 03050 Cottbus
Evang. Freik. Gemeinde, Bautzener Str. 111
G. Banek, Tel.: 0355-8626835
Thema: „Die 2000-jährige Geschichte der Judenchristen im Wandel der Zeit“
Streit um Moschee
Sonntag, 7. November 2010
In der Beduinenstadt Rahat (30.000 Einwohner) wurde während der frühen Morgenstunden eine Moschee unter Aufsicht von 700 israelischen Polizisten abgerissen, die ohne jegliche Genehmigungen errichtet wurde. „Es ist unsere Aufgabe, das Gesetz im Land zu beachten und dies ist eine Botschaft an alle, die illegal im Land Häuser errichten“, erklärte der Polizeibefehlshaber des Südbezirkes, Yohanan Danino. Obwohl hunderte Beduinen dagegen demonstrierten, kam es nicht zu gewalttätigen Auseinandersetzungen und Verletzten auf beiden Seiten. Der Bürgermeister von Rahat Faiz Abu Seheban kritisierte jedoch Israels Verhalten.
Arekat: „Das Spiel hat ein Ende!“
Sonntag, 7. November 2010
„Wir haben das Ende des Spiels erreicht“, sagte der palästinensische Unterhändler Saeb Areakt gestern der arabischen Zeitung Sharq el-Awsat. „Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu muss sich entscheiden, ob er Frieden oder jüdische Siedlungen will. Nur eins von beiden!“ Auf Bitten der amerikanischen Regierung gaben die Palästinenser Washington eine Frist von drei Wochen, um mit Israel eine neue Formel auszuarbeiten, demnach Israels Regierung die jüdischen Siedlungsbau im biblischen Kernland Judäa und Samaria weiterführen kann, ohne deswegen die innenpolitischen Situation für Netanjahus Koalition noch schwieriger zu machen.
Zivilehe in Israel demnächst möglich
Sonntag, 7. November 2010
Das Komitee des Justiz- und Rechtswesens hat beschlossen, dass die Gebühr für eine Zivileheurkunde 600 Schekel (ca. 110 Euro) betragen soll. Dies ist ein bedeutender Schritt in Richtung Zivilehe für israelische Bürger unterschiedlichen Glaubens. In Israel werden nur Eheschließungen zwischen gleichreligiösen Leuten durchgeführt (zwischen Juden vom Rabbi, zwischen Christen vom Priester und zwischen Moslems vom Imam). Israelische Bürger, die dem religiösen Status nach nicht jüdisch waren, weil ihre Mütter keine Juden sind, mussten so auf ausländische Trauungen z.B. in Zypern ausweichen oder konvertieren. Demnächt wird es all jenen Bürgern möglich, auch ohne Oberrabbinat heiraten zu können und trotzdem vom Staat registriert zu werden.
Sexy oder heilig?
Sonntag, 7. November 2010
Israel müht sich derzeit ab, den jüdischen Staat unter den Argusaugen der Welt neu zu erfinden. Diese Bemühungen deuten das interne Dilemma Israels an: Ist es das Heilige Land, oder nur ein weiteres Urlaubsziel für Sonne und Spaß? Vor allem die Säkularen arbeiten am neuen Image. Israel soll als ein Land dargestellt werden, in dem schöne Frauen spärlich bekleidet am Strand liegen. Ein Land, das tolerant gegenüber Partygängern ist, seien sie nun hetero- oder homosexuell.
Ludwig Schneiders Vorträge
Sonntag, 7. November 2010
Fr., den 5. bis So., den 7. Nov. 2010 „Berliner Israeltage“
Kirche am Südstern, Pastor Slavisa Vukovic (Moderator Pastor Karl Schreiter)
Tel.: 030-5145296; -7689040; info@kirche-am-suedstern.de
So. 10.30 Uhr: „Warum soll man Israel segnen?“ und um 18 Uhr: „Leben wir in der Endzeit?“

Die vollständige Vortragsliste finden Sie auf unserer Homepage oben unter dem Menüpunkt "VORTRÄGE".

Angst vor Google
Freitag, 5. November 2010
Der Chef des israelischen Sicherheitsdienstes Schin Bet, Yuval Diskin, sieht im Internet und seinen öffentlichen und freien Informationen ein deutliches Sicherheitsrisiko für Israel. „Informationen, die früher nur einem eingeschränkten Personenkreis in staatlichen Stellen zur Verfügung standen, können nun von jedermann abgerufen werden. Insbesondere terroristischen Gruppen kommen problemlos an fast alle möglichen und sensiblen Daten“, erklärte Diskin vor der jüngsten Sicherheitskonferenz in Tel Aviv.
Zahlen um Judäa und Samaria
Freitag, 5. November 2010
Das umstrittene Bergland Judäa und Samaria, eine Bergkette von 140 Kilometer vom Süden bis zum Norden, macht 23% des israelischen Staatsgebietes aus. In den 122 jüdischen Siedlungen im jüdischen Kernland Judäa und Samaria werden heute nach Angaben des israelischen Innenministeriums 330.000 Menschen gezählt, davon sind ein Drittel orthodoxe Juden, ein Drittel religiös und ein Drittel säkulare Juden.
Ahmadinedschad: „Facebook und Twitter helfen Iran zu stürzen“
Freitag, 5. November 2010
Für die iranische Totalitärherrschaft unter Präsident Mahmud Ahmadinedschad sind Facebook und Twitter israelische Spionagenetze die mit Revolten im Volk seine Regierung stürzen wollen. Darüber sendete das iranische Fernsehen im Oktober einen ausführlichen Bericht.
Schabbat-Lesung und Kommentar
Freitag, 5. November 2010
„TOLDOTH – Geschlechtsregister“
1. Mose 25,19 bis 28,9; Maleachi 1,1 bis 2,7 (Sonderlesung: 1. Samuel 20,18-42)

Kommentar:
In unserer Schabbat-Lesung Toldoth begegnen wir wieder einem kinderlosen Ehepaar: Isaak (hebr. Jitzchak) und Rebekka (Rivka) (25,21). Was auffällt ist, dass alle Erzmütter anfänglich kinderlos und unfruchtbar waren!! Auch auffallend viele Gottesmänner teilten dieses Los, wie direkt zuvor Abraham und später die Eltern Josefs, Samuels, Simsons sowie Johannes der Täufer.
Ludwig Schneiders Vorträge
Freitag, 5. November 2010
Fr., den 5. bis So., den 7. Nov. 2010 „Berliner Israeltage“
Kirche am Südstern, Pastor Slavisa Vukovic (Moderator Pastor Karl Schreiter)
> Tel.: 030-5145296; -7689040; info@kirche-am-suedstern.de
> Fr. 19 Uhr: „Israels aktuelle Lage“
Sa. 19 Uhr: Hawdala-Segen und „Das Heilige der hebräischen Sprache“
So. 10.30 Uhr: „Warum soll man Israel segnen?“ und um 18 Uhr: „Leben wir in der Endzeit?“

Die vollständige Vortragsliste finden Sie auf unserer Homepage oben unter dem Menüpunkt "VORTRÄGE".
NEU im IsraelBasar Shop! Messianischer Tallith!
Freitag, 5. November 2010
Den jüdischen Gebetsschal, auf Hebräisch Tallit, tragen die Juden wie zur biblischen Zeit zu allen Morgenandachten der Woche sowie am Schabbat und an den jüdischen Festtagen. Dieses Gebot gilt nur für den Tag und deshalb trägt man beim Abendgottesdienst keinen Gebetsschal. Dieser ist mit Zipfelquasten versehen. Der Tallit wird getragen, damit der Jude daran denkt, die Gesetze Gottes einzuhalten. Der neue Gebetsschal ist mit einem Gebet auf Hebräisch sowie mit englischen Versen aus Jesaja, Maleachi, Korinther und dem Matthäus-Evangelium bedruckt. Zwei Urchristenzeichen-Aufdrucke am Nackenrand flankieren den hebräischen Gebetsvers.

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UNESCO: Rachels Grab ist eine Moschee
Donnerstag, 4. November 2010
Die UNESCO ist eine Organisation, die sich für das Weltkulturerbe im Auftrag der UNO einsetzt. Sie hat jetzt beschlossen, dass Rachels Grab zwischen Jerusalem und Bethlehem eine heilige Stätte der Moslems sei, eine Moschee mit Namen „Bilal Bin Rabah“. Aus diesem Grund forderte die UNESCO, dass Israel diese jüdische Grabstätte, wo Jakobs Lieblingsfrau Rachel begraben liegt, aus seiner national-jüdischen Erbliste entfernen. „Dies ist ein weiterer Schritt, Israels jüdische Rechte auf dieses Land zu vernichten“, erklärte Israels Vize-Außenminister Danny Ayalon, der deswegen jegliche Beziehungen zwischen Israel und UNSECO abbrechen möchte.
Yadlins strategische Prognosen für Israel
Donnerstag, 4. November 2010
Der Chef des israelischen Militärgeheimdienstes Aman, Amos Yadlin, warnte im Knessetausschuss für Außenpolitik und Sicherheit, dass ein nächster Krieg nicht lange dauern wird und auf beiden Seiten viel mehr Verletzte und Tote mit sich bringen wird. Nach 40 Jahren im Dienst der israelischen Armee war dies seine letzte Sitzung im Knessetausschuss, in dem er den Anwesenden aufzeichnete, wie gefährlich die Region um Israel ist, wie Russland in den letzten Jahren Syrien mit neuen Waffen ausrüstet. In Bezug auf Irans Atomprogramm erklärte Yadlin, dass Iran nicht nur für Israel sondern für den gesamten Frieden in dieser Region die größte Gefahr ist. „Wegen technischer Schwierigkeiten im iranischen Atomreaktor verzögert sich zeitweise der Bau der ersten Atombomben“, meinte Yadlin. Aber worauf Yadlin am meisten Aufmerksamkeit in den Medien zog, war, als er in seiner Vorlesung über die strategischen Gefahren um Israel von zwei Atomprogrammen im Nahen Osten sprach.
Theologischer Disput in messianischen Gemeinden
Donnerstag, 4. November 2010
Erneut stößt in Israel eine messianische Gruppe eine andere Gruppe aus, obwohl die messianisch-jüdische Gemeinschaft im Land weder eine Gerichtsbarkeit noch eine Institution mit einer Autorität zur Exkommunikation ist. Ein Phänomen, das sich in der messianischen Szene oft wegen theologischer Meinungsverschiedenheiten wiederholt. Der Grund für diesen unautorisierten Aufruf zur Exkommunikation der Mitglieder eines der Gemeinden im messianischen Moschaw neben Jerusalem, Yad Hashmona, ging von der Nationalen Leiterkonferenz aus.
Was anderen erlaubt ist, ist Israel verboten
Donnerstag, 4. November 2010
Wie heuchlerisch die Welt ist, zeigt die „stille“ Reaktion auf die neusten Veröffentlichungen der 400.000 US-Geheimdokumente, die eine viel höhere Todeszahl von Zivilisten im Irak-Krieg belegen. Die Dokumente stammen aus dem Zeitraum 2003 bis 2009. WikiLeaks zufolge ist darin der Tod von 66.081 irakischen Zivilisten protokolliert. „Was sich die Amerikaner erlauben können, darf Israel nicht“, erklärte Israels ehemaliger UNO-Botschafter Dori Gold im israelischen Fernsehen. „Wir haben keinen Freundeskreis, der sich für Israel in der UNO einsetzt, so wie es die Amerikaner haben.“ Israelische Politiker teilten israel heute mit, sie bezweifeln, dass die USA wie Israel (siehe Goldstone Report) als Kriegsverbrecher gegen die Menschlichkeit angeklagt wird. Nicht einmal die arabischen Länder haben sich ob der US-Geheimdokumente aufgeregt.
Ludwig Schneiders Vorträge
Donnerstag, 4. November 2010
Fr., den 5. bis So., den 7. Nov. 2010 „Berliner Israeltage“
Kirche am Südstern, Pastor Slavisa Vukovic (Moderator Pastor Karl Schreiter)
Tel.: 030-5145296; -7689040; info@kirche-am-suedstern.de
Fr. 19 Uhr: „Israels aktuelle Lage“
Sa. 19 Uhr: Hawdala-Segen und „Das Heilige der hebräischen Sprache“
So. 10.30 Uhr: „Warum soll man Israel segnen?“ und um 18 Uhr: „Leben wir in der Endzeit?“
Großübung am Ben-Gurion Flughafen
Mittwoch, 3. November 2010
Israels internationaler Flughafen Ben Gurion hat einen Flugzeugabsturz simuliert, um zu sehen, inwiefern alle Sicherheitskräfte am Tel Aviver Flughafen einsatzfähig sind. Die Übung "Yassur 2010" wurde an einer Boing 747-200 durchgeführt, mit 60 potentiellen Toten und 100 Verletzten. Die Busse simulierten das brennende Flugzeug. Der normale Flugverkehr wurde nicht beeinträchtigt.
US-Kongresswahlen: Israel atmet auf
Mittwoch, 3. November 2010
In Israel ist man mit den Ergebnissen der jüngsten US-Kongresswahlen zufrieden. Barack Obamas Demokratische Partei hat nach den ersten Ergebnissen und Prognosen amerikanischer Fernsehsendern die Kontrolle über das Abgeordnetenhaus verloren. Demnach haben die Republikaner mindestens 55 neue Mandate im Kongresshaus hinzugewonnen und damit mehr als die nötigen 218 Abgeordnete im Haus der Abgeordneten und damit Israel-freundlicher ist als gestern. In den israelischen Medien wurde mehrmals betont, dass die israelische Regierungskoalition unter Benjamin Netanjahu in der neuen Wende bessere Chancen und Fürsprecher für Israels Position im Nahostkonflikt sieht.
Mehr Israelis ziehen auf die Golanhöhen
Mittwoch, 3. November 2010
Die israelischen Golanhöhen, in den Augen der Weltöffentlichkeit umstrittenes Gebiet, sind zu einem beliebten Wohngebiet für viele Israelis geworden. In den letzten sieben Jahren ist die jüdische Bewohnerzahl auf den Golanhöhen um 60% angestiegen und steht heute bei knapp 19.000 Menschen in 33 Ortschaften. Darüber hinaus leben auf den Golanhöhen auch 20.000 Drusen in vier Dörfern.
Lonely Planet Reiseführer: “Sin City oder Holy City”
Mittwoch, 3. November 2010
Der weltweit bekannte Reiseführer Lonely Planet sieht Tel Aviv auf dem dritten Platz in seiner Liste der 10 lohnenswertesten Reiseziele 2011. Während der erste Platz an New York ging, wurde der marokkanischen Stadt Tangier der zweite Platz zugewiesen. Tel Aviv bekam im Reiseführer Lonely Planet eine Reihe von Komplimenten seitens des Herausgebers.
Brandanschlag auf Kirche
Dienstag, 2. November 2010
Auf die historische Jerusalemer “Alliance Church” in der Prophetenstraße ist ein Brandanschlag verübt worden. Das Feuer brach im Keller aus. Die Brandursache wird zur Zeit noch erforscht, die Polizei geht jedoch von einem vorsätzlich gelegten Feuer aus. Zehn Menschen mussten gerettet werden, drei von ihnen erlitten Rauchvergiftungen und wurden in das nahegelegende Bikur Cholim Hospital gebracht.
Hamas gibt Verluste zu
Dienstag, 2. November 2010
Der Innenminister der Hamas im Gazastreifen, Fathi Hamad, gab erstmalig zu, dass während der israelischen Militäroffensive Anfang 2009 bis zu 700 Hamaskämpfer getötet worden sind, davon allein 250 am ersten Tag. Bislang sprach die Hamas von lediglich 50 getöteten Kämpfern.
Katz fordert bessere Präventationsmaßnahmen
Dienstag, 2. November 2010
Der israelische Verkehrsminister Israel Katz deutete gestern an, dass Israel bereits im Vorfeld Warnungen über geplante Paketbomben-Anschläge auf US-amerikanische Synagogen erhalten habe. Schon letzten Donnerstag hatten sich israelische Sicherheitsleute auf verschiedenen gefährdeten Flughäfen weltweit postiert.
Diabetes
Dienstag, 2. November 2010
Nach neuesten statistischen Erhebungen vom nationalen Diabetesinstitut leiden ca. eine halbe Million der rund 7,5 Millionen israelischen Einwohner unter Diabetes. Bei einer weiteren halben Million sei die Krankheit noch nicht ausgebrochen, hieß es. Jedes Jahr kommen laut Statistikbericht 30.000 neue Fälle hinzu.
Türkei sieht in Israel eine Bedrohung
Montag, 1. November 2010
Türkische Medien berichteten am Samstag, dass der türkische Sicherheitsrat in einem Dokument, das Bedrohungen für die Türkei auflistet, Israel neu definiert. Aus dem Dokument geht hervor, dass Israel nun eine zentrale Bedrohung darstellt. Gleichzeitig wurden die Länder Syrien, Bulgarien, Armenien und Georgien von der Liste entfernt. Es ist das erste Mal, dass Ankara Israels Aktionen im Nahen Osten als Bedrohung für die Türkei ansieht.
Palästinenser: Korruption ist OK
Montag, 1. November 2010
Eine neue Meinungsumfrage unter jungen Palästiensern ergab, dass viele von ihnen eine korrupte Regierung in Ordnung finden und sich sogar eine islamistische Diktatur wünschen. Die Umfrage wurde von dem palästinensischen Zentrum für Forschung und Kulturaustausch durchgeführt. Es wurden 1000 palästinensische Araber im Alter von 18 - 30 Jahren befragt, welche die derzeitige palästinenische Demokratie bewerten sollten. 71 % der Befragten beurteilten die palästinensische Demokratie als entweder „gut“ oder „mittelmäßig“.
Netanjahu: Kein Unterschied zwischen Bomben auf Synagogen oder Züge
Montag, 1. November 2010
Premierminister Benjamin Netanjahu wird in den kommenden Wochen in die USA reisen und dort unter anderem die Angelegenheit mit den Paketbomben ansprechen, die vor einigen Tagen in Flugzeugen gefunden worden waren. Diese aus dem Jemen stammenden Bomben waren an Synagogen in Chicago adressiert.
Traktordiebstähle in Südisrael
Montag, 1. November 2010
Eine Serie von Traktordiebstählen verunsichert Bauern im Süden Israels. Laut Polizeiangaben sind im letzten Jahr mehr als 60 Traktoren im Wert von durchschnittlich 40.000 Euro von Bauern in Südisrael entwendet worden.

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