News Archive

Januar 2010

See Genezareth stieg um 87 Zentimeter
Sonntag, 31. Januar 2010
Die Angestellten der israelischen Wasserbehörde haben ihren zweimonatigen Streik beendet und berichteten, dass während dieser Zeitspanne der Wasserspiegel des See Genezareth um insgesamt 87 Zentimeter angestiegen sei. Die letzte Messung war am 3. Dezember 2009 durchgeführt worden, sie ergab -214,31 Meter, nur 16 Zentimeter über der bisher tiefsten Messung. Der neue Wasserstand ist -213.44 Meter.
Israel soll Mabhouh ermordet haben
Sonntag, 31. Januar 2010
Einen Tag nach dem Mahmud al-Mabhouh, der Gründer des militärischen Terrorflügels der Hamas-Palästinenser, in Dubai eintraf, fand man ihn tot in seinem Hotelzimmer. Nun behaupten die Palästinenser, Israelis hätten ihn umgebracht, und schwören Rache und wollen ihren Krieg gegen Israel nun auch im Ausland durchführen. Und alles nur weil auf der Tagung für Erneuerbare Energie in Abu Dhabi als offizieller Gast auch der Knessetabgeordnete Uzi Landau teilnahm.
Palästinenser in Westbank tendieren zur Hamas
Sonntag, 31. Januar 2010
Der Einfluss der militanten Hamas-Palästinenser aus dem Gazastreifen wird im sogenannten Westjordanland, wo die Fatah-Palästinenser regieren, immer stärker. Grund dafür ist die große Zunahme der Korruption unter den Anhängern von Fatah-Präsident Abbas, was dazu führen könnte, dass auch die Palästinenser in der Westbank für die Hamas bei den nahenden Wahlen stimmen könnten.
Neujahr der Bäume
Sonntag, 31. Januar 2010
Gestern feierte man Israel Tu BeSchwat, das Neujahr der Bäume. Da das „Fest“ auf den Schabbat fiel, werden die traditionellen Baumpflanzungen der Schulkinder diese Woche durchgeführt werden. Am Freitagabend führten viele Menschen nach dem Schabbatmahl einen Seder Tu Beshwat durch, an dem verschiedene Segenssprüche über Früchte gesagt, Abschnitte aus den heiligen Schriften und vier Gläser Wein getrunken wurden.
Hamas an UNO: Wir haben nicht auf Zivilisten gezielt
Donnerstag, 28. Januar 2010
Die Hamas-Führer, die nun vor der UNO ihre Raketenangriffe auf Israel rechtfertigen müssen, die den Gazakrieg auslösten, behaupten, dass sie ihre Raketen nicht auf israelische Zivilisten gezielt hätten, sondern militärische Einrichtungen hatten treffen wollen. Damit wollen sie die Forderung der UNO, eine Untersuchung über das Verhalten der Hamas durchzuführen, abweisen. Dabei gibt es in und um die Stadt Sderot, die Tausende Raketen abbekam, keine militärischen Einrichtungen.
Netanjahu in Auschwitz: „Vergiss nie was Amalek dir getan hat“
Donnerstag, 28. Januar 2010
Ministerpräsident Netanjahu zitierte gestern in seiner Rede bei der Gedenkzeremonie im ehemaligen KZ-Auschwitz das Wort aus 5. Mose: „Vergiss nie, was Amalek dir angetan hat!“ Er warnte vor einem neuen Amalek und deutete damit auf Irans Präsident Ahmedinedshad hin. Etwa 150 Auschwitz-Überlebende und europäische Staatsmänner nahmen an der Zeremonie teil.
Khamenei sieht Israels Zerstörung hervor
Donnerstag, 28. Januar 2010
Ayatollah Ali Khamenei, der iranische Revolutionsführer und zugleich Irans Staatsoberhaupt, meinte bei einem Gespräch mit dem Präsident Mauretaniens, dass irgendwann der Tag kommen wird, wenn die Nationen der Region Zeugen der Zerstörung des zionistischen Regimes sein werden. Wie schnell oder langsam das geschehen wird, hängt davon ab wie die islamischen Staaten und moslemischen Nationen die Angelegenheit anpacken.
Rettungsteam kehrte aus Haiti zurück
Donnerstag, 28. Januar 2010
Heute Morgen kurz vor 9.00 Uhr landete das Flugzeug, dass das israelische Rettungsteam aus Haiti nach Hause brachte. Die Soldaten wurden von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, Verteidigungsminister Ehud Barak, Generalstabschef Gaby Aschkenasi und anderen hohen Offizieren willkommen geheissen. Sie waren insgesamt 16 Tage im Einsatz gewesen. Netanjahu lobte die Delegation dafür, dass sie Israels Armee und dem jüdischen Staat Ehre machten und gratulierte ihnen für einen exzellent ausgeführten Auftrag.
Israelisch-arabischer Abgeordneter nimmt an Zeremonie in Auschwitz teil
Mittwoch, 27. Januar 2010
Der heutige Besuch und die Gedenkzeremonie im ehemaligen Vernichtungslager Auschwitz sorgt für Kritik seitens Arabern und Juden. In der Delegation von Ministerpräsident Netanjahu befindet sich auch der israelisch-arabische Abgeordnete Mohammed Barakeh, der auch an dieser Zeremonie teilnehmen wird. Die arabische Kritik verdeutlicht das zögernde Verhalten den Holocaust am jüdischen Volk anzuerkennen, aus Angst, die eigene Geschichte und die „Unterdrückung“ durch Israel dadurch zu verlieren.
Barak und Mubarak diskutieren Friedensprozess
Mittwoch, 27. Januar 2010
Verteidigungsminister Ehud Barak fliegt heute nach Scharm el-Scheich, um sich mit dem ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak zu treffen. Dieses Treffen kommt nach der gestrigen Aussage von Mubarak, dass die Welt das iranische Atomprogramm genau so wie das israelische Atomprogramm behandeln müsse.
Peres hält Rede im Bundestag
Mittwoch, 27. Januar 2010
Anläßlich des Internationalen Holocaust-Gedenktages hat Israels Präsident Schimon Peres vor dem deutschen Bundestag in seiner Rede das deutsche Parlament aufgerufen, Nazi-Kriegsverbrecher vor Gericht zustellen und gegen die vorzugehen, die den Holocaust verneinen oder damit drohen, andere Völker auszulöschen.
Neuer Militäroberrabbiner gewählt
Mittwoch, 27. Januar 2010
Verteidigungsminister Ehud Barak und Generalstabschef Gaby Aschkenasi haben Oberstleutnant d. Res., Rafi Peretz (54), zum neuen Militäroberrabbiner gewählt. Er wird in einigen Monaten Brigadegeneral Avichai Ronsky ablösen. Peretz diente in der Luftwaffe als Pilot eines CH-53 Transporthubschraubers und ist heute Trainer in der Pilotenakademie der IAF. Im zivilen Leben leitet der Rabbiner die ehemals in der jüdischen Siedlung Atzmona in Gusch-Katif gelegenen vormilitärischen Akademie „Otzam“, die sich jetzt in Halutza im Negev befindet.
Gesetz zur Löschung von Kriminalakten wegen Anti-Abzugsprotesten
Dienstag, 26. Januar 2010
In der Knesset wurde gestern ein Gesetz verabschiedet, das die Löschung der Kriminalakten von denen vorsieht, die während der Proteste gegen den Abzug aus dem Gazastreifen im Jahr 2005 festgenommen worden waren. Dies war die zweite und dritte Abstimmung bezüglich des Gesetzes. 51 Abgeordnete stimmten dafür und neun dagegen.
Israel wird eigenen Untersuchungsbericht herausgeben
Dienstag, 26. Januar 2010
In dieser Woche wird Israel seinen Untersuchungsbericht zum Gazakrieg bekanntgeben und auch der UNO zukommen lassen. Jedoch wird man der Forderung des Goldstone-Berichts, ein Untersuchungskomitee einzurichten, in dem die einzelnen Soldaten befragt werden sollen, nicht nachkommen. Man befürchtet, dies würde die Soldaten eventuell dazu leiten, an einer weiteren kriegerischen Auseinandersetzung nicht teilnehmen zu wollen.
Generalstabschef Aschkenasi in Brüssel
Dienstag, 26. Januar 2010
Der israelische Generalstabschef Gaby Aschkenasi flog heute morgen nach Brüssel, um an der Konferenzder NATO-Militärchefs teilzunehmen, die heute dort beginnt. Auf seiner Agenda stehen Gespräche und Diskussionen über die kurz- und langzeitlichen Herausforderungen an den Staat Israel, die Kombination verschiedener Bedrohungen in der Region und die Wichtigkeit einer Kooperation zwischen den Streitkräften der NATO und Israel gegen die globale Bedrohung durch den Terror.
Bericht: Mehrheit antisemitischer Übergriffe stammt von moslemischen Migranten
Dienstag, 26. Januar 2010
Gestern berichteten wir dass entsprechend dem Bericht der Jewish Agency, die antisemitischen Übergriffe auf Juden und jüdische Einrichtungen in Europa im Jahr 2009 gegenüber dem Vorjahr um durchschnittlich 50 % anstiegen. Der Bericht betont insbesondere, dass die radikale Linke sich mit den Moslems zusammengetan hat, um die Juden schlecht zu machen. Als Urheber der neuen Gewalt gegen Menschen jüdischen Glaubens in Frankreich, Großbritannien, Belgien, Skandinavien, Deutschland und den USA werden die Moslems eindeutig benannt.
Präsident Peres in Deutschland
Dienstag, 26. Januar 2010
Israels Staatspräsident Shimon Peres traf gestern in Berlin zu einem dreitägigen Staatsbesuch ein. Heute wird Peres von Bundespräsident Horst Köhler und Bundeskanzlerin Angela Merkel empfangen. Später besucht Peres die Holocaustgedenkstätte Grunewald, wo auf dem Bahnhof, von Gleis 17, Tausende Juden in die Todeslager abtransportiert wurden.
Antisemitische Übergriffe in Europa um etwa 50 % gestiegen
Montag, 25. Januar 2010
Entsprechend dem Bericht der Jewish Agency, der gestern veröffentlicht wurde, stiegen die antisemitischen Übergriffe auf Juden und jüdische Einrichtungen in Europa im Jahr 2009 gegenüber dem Vorjahr um durchschnittlich 50 % an. Eine Studie der Universität Bielefeld kam zu dem gleichen Schluß, dass es in Schweden, Norwegen, Deutschland, England, Frankreich, Polen, Italien, Spanien und Griechenland nicht an solchen Übergriffen gefehlt habe.
Netanjahu: Kein weiterer Konflikt mit Hisbollah in Aussicht
Montag, 25. Januar 2010
Ministerpräsident Netanjahu distanzierte sich von den Aussagen des Ministers ohne Portefeuille, Yossi Peled, der am Samstag meinte, dass eine weitere militärische Auseinandersetzung mit der Hisbollah im Libanon unausweichlich sei. Netanjahu sagte dazu, dass Israel überhaupt keine Konfrontation suche und nur an Frieden interessiert sei.
Netanjahu pflanzte Bäume in Judäa und Samaria
Montag, 25. Januar 2010
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu pflanzte gestern in Judäa und Samaria Bäume, je einen in Maale Adumim, im Kibbuz Kfar Etzion in Gusch Etzion (südlich von Jerusalem) und ein weiterer soll in der Stadt Ariel gepflanzt werden. Bei der Pflanzung erklärte er: „...wir pflanzen hier, wir bleiben hier, wir bauen hier, denn diese Gebiete sind für immer und ewig unabtrennbare Teile des Staates Israel!“
Rettungsteam wird Donnerstag zurückkehren
Montag, 25. Januar 2010
Das israelische Rettungsteam wird am Mittwoch den Rückflug nach Israel antreten, nachdem es elf Tage lang Hilfe leistete. Mehr als 960 Patienten wurden im Feldlazarett behandelt, 294 erfolgreiche Operationen durchgeführt und 16 Babys zur Welt gebracht. Außerdem rettete das Team viele Menschen aus den Trümmern. Ein Teil der mitgebrachten Ausrüstung wird in Haiti belassen und den anderen Hilfsteams zur Verfügung gestellt.
Renten für ehemalige Arbeiter aus Gaza
Sonntag, 24. Januar 2010
Im Rahmen einer humanitären Geste an die Palästinenser und dem Versuch, das Ansehen der palästinensischen Autonomiebehörde im Gazastreifen zu verbessern, entschied Verteidigungsminister Ehud Barak, ein Finanzsystem einzurichten, das Rentengelder in den Gazastreifen transferiert, ohne dabei in die Hände der Hamas zu gelangen.
Zweites Treffen in vier Tagen Mitchell-Netanjahu
Sonntag, 24. Januar 2010
Heute morgen fand ein zweites Treffen zwischen dem US-Gesandten George Mitchell und Ministerpräsident Netanjahu statt. Mitchell wollte den israelischen Ministerpräsidenten über den Verlauf seines Besuches bei Mahmud Abbas informieren. Wie es sich ergab, hatte Mitchell es nicht geschafft, Abbas während ihres dreistündigen Gespräches in Ramallah am Freitag für Verhandlungen mit Israel zu begeistern.
Nach zehn Tagen lebend aus den Trümmern geborgen
Sonntag, 24. Januar 2010
Das israelische Rettungsteam in Haiti konnte am Freitag einen Mann retten, der 10 Tage unter den Trümmern gelegen hat. Der 22-Jährige sagte hinterher: „Gott hat Israel geschickt, weil Gott wollte, dass ich gerettet werde“. Israel ist zwar eine kleine Nation, aber Israels Militärfeldlazarett gehört in Haiti mit 40 Ärzten, 25 Krankenschwestern, einer Apotheke, einer Kinderstation, einer Radiologie- und einer Chirurgiestation sowie einer Internistikabteilung, einer Intensivstation und zwei Operationsräumen, und dazu einer Entbindungsstation zu den größten Rettungsteams vor Ort. Bisher wurden 720 Menschen behandelt, 233 lebensrettende Operationen durchgeführt und zehn Babys zur Welt gebracht, zwei davon mit Kaiserschnitt.
Peres besucht Deutschland
Sonntag, 24. Januar 2010
Israels Staatspräsident Schimon Peres wird morgen zu einem dreitägigen Besuch nach Deutschland fliegen. Am Mittwoch, den 27. Januar, wird er anlässlich des Holocaust-Gedenktages in Berlin im Deutschen Bundestag eine historische Rede auf Hebräisch halten. In der Delegation des Präsidenten befinden sich auch in Deutschland geborene Holocaust-Überlebende, Mitglieder der israelischen Jugendbewegungen sowie Leiter jüdischer Organisationen.
Grenze zu Ägypten muss befestigt werden
Freitag, 22. Januar 2010
Ministerpräsident Netanjahu ließ sich an der ägyptischen Grenze vom Kommandeur der Süd-Armee die dortige Lage beschreiben und wie wichtig es sei, Israels Grenze nach Ägypten durch einen Zaun abzusichern, denn Al-Kaida Terroristen versuchen zusammen mit den Flüchtlingen aus dem Sudan in Israel einzudringen.
Terrorangst
Freitag, 22. Januar 2010
Der vereitelte Terroranschlag auf ein Flugzeug im Landeanflug auf Detroit am letzten Weihnachten und der Laptop-Alarm in München machen die Sicherheitskräfte nervös. Nun löste bei einem Flug aus Kentucky/USA ein 17-jähriger Jude Alarm aus, weil er im Flugzeug die rituellen Gebetsriemen (Tefillin) wie es sein muss um Arm und Kopf trug.
Golan-Wein abgelehnt
Freitag, 22. Januar 2010
Der griechische Vize-Premier sandte die drei Flaschen Wein, die er von dem israelischen Botschafter gechenkt bekam zurück mit der Notiz, dass er keinen „gestohlenen Wein“ trinke, denn es handelte sich dabei um Wein aus der Golan-Weinkellerei und dieser Landstrich gehört seiner Meinung nach zu Syrien, also habe Israel den Wein von Syrien gestohlen.
Rekordniederschläge im Süden Israels
Freitag, 22. Januar 2010
Einige Ortschaften in der Negev-Wüste wurden von dem plötzlichen starken Regenfällen der letzten zwei Tage überwältigt. Der Kibbuz Sde Boker erhielt seitdem 1953 die jährliche Niederschlagsmenge registriert wurde, 76 mm Regen – ein absoluter Rekord. Im Kibbuz Revivim wurden 66 mm registriert, die höchste Niederschlagsmenge seit 1943. Erstaunliche Mengen von Regen gingen auch in Mizpe Ramon (zwei Drittel der jährlichen Menge) und Arad nieder.
Schabbatlesungen und Kommentar
Freitag, 22. Januar 2010
„BO – Komm!“ 2. Mose 10,1 bis 13,16
Prophetenlesung: Jeremia 46, 13-26

Kommentar:
Diese Lesung beschreibt die drei letzten Plagen Ägyptens; der Machtkampf zwischen dem Gott Israels und dem (Menschen-)Gott Pharao mündet in den triumphalen Auszug aus der Gefangenschaft in die Freiheit! Doch wir lesen vor der letzten Plage, die Knock-Out Plage, der Tod der Erstgeborenen, dass das erste Pessach gefeiert wurde.
Netanjahu bekräftigt jüdische Präsenz im Westjordanland
Donnerstag, 21. Januar 2010
Premierminister Benjamin Netanjahu hat erstmalig ganz explizit gesagt, dass Israel in Judäa und Samaria (im sogenannten Westjordanland) präsent sein muss, selbst nachdem ein Friedensvertrag geschlossen wird. Als Grund gab er an, dass Israel im Angesicht der Raketenangriffe aus Gaza und dem Libanon in der Lage sein muss, zu verhindern, dass solche Raketen in die palästinensischen Gebiete im Westjordanland gebracht werden.
UN will israelische Polizeikräfte in Haiti
Donnerstag, 21. Januar 2010
UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat sich an das israelische Außenministerium mit der Bitte um die Aussendung von israelischen Polizeikräften nach Haiti gewandt, um die dortige wachsende Anarchie zu bekämpfen. Israels Außenminister Avigdor Liebermann hat sich daraufhin mit dem Sicherheitsminister Aharonovich beraten. In Absprache mit dem Polizeipräsidenten Dudi Cohen wurde beschlossen, 100 israelische Polizisten nach Haiti zu entsenden, die sich dort mit anderen Polizeieinheiten zusammenschließen werden.
Hamassprecher schlägt sanfte Töne an
Donnerstag, 21. Januar 2010
Der Sprecher des palästinensischen Legislativrates im sogenannten Westjordanland, Aziz Dwaik, hat einem Bericht der israelischen Tageszeitung Jerusalem Post zufolge erklärt, dass die Hamas Israels Existenzrecht anerkennen würde. Dwaik ist der oberste Repräsentant der Hamas im Westjordanland. Seine Äußerungen werden als Versuch der Hamas gewertet, von der internationalen Gemeinschaft anerkannt zu werden.
Gestohlenes erneut gestohlen
Donnerstag, 21. Januar 2010
Dreister gehts nicht: Diebe haben in Aschdod Artifakte gestohlen – aus einer Ausstellung, die ausgerechnet jene Exponate zeigt, die einst gestohlen worden waren.
Israelische Helfer übel verleumdet
Mittwoch, 20. Januar 2010
Ein Amerikaner aus Seattle hat über das Internetportal YouTube den israelischen Helfer in Haiti unterstellt, sie würden dort Organe stehlen, um diese weiterverkaufen zu können. Im Angesicht der bis zur Selbstaufgabe arbeitenden Helfer und der enormen Anstrengungen wird diese Diffamierung wie ein Schlag ins Gesicht empfunden.
EU für Spenden an anti-israelische Organisationen angeklagt
Mittwoch, 20. Januar 2010
Professor Gerald Steinberg von NGO-Monitor, der Jerusalemer Organisation, versucht nicht-staatliche Organisationen zu stoppen, die eine anti-israelische Einstellung haben und dementsprechend extremistisch - arabische Vereinigungen unterstützen. Steinberg versucht, mithilfe des Gerichtshofes der EU an Dokumente der Europäischen Kommission zu kommen, die beweisen, dass die EU solchen anti-israelischen Organisationen zehntausende Euro hat zukommen lassen.
Palästinensische Journalisten in der Knesset
Mittwoch, 20. Januar 2010
Zu der gestrigen Diskussion über Israel als Demokratie waren auch palästinensische Journalisten und Editoren in die Knesset eingeladen. Dies war der erste Besuch von Palästinensern im israelischen Parlament, den es je gegeben hat. „Willkommen im Zentrum israelischer Demokratie!“ sagte Reuven Rivlin, Sprecher der Knesset, zu den Besuchern, die sich durch schweres Regenwetter vom sogenannten Westjordanland bis nach Jerusalem gekämpft hatten.
US-Gesandter Mitchell in Israel
Mittwoch, 20. Januar 2010
Der amerikanische Nahostbeauftragte George Mitchell trifft heute in Israel ein. Sein letzter Besuch war Anfang November 2009. Morgen wird er sich mit Ministerpräsident Netanjahu treffen und die Forderung der Palästinenser für einen 3 bis 6-monatigen Baustopp der jüdischen Siedlungen und in Ostjerusalem vorbringen. Aus den Kreisen um Netanjahu wurde mitgeteilt, dass er unter keinen Umständen einem Baustopp in Ostjerusalem zustimmen werde.
Vatikan: Israels Besatzung Schuld am Christenschwund
Mittwoch, 20. Januar 2010
Der Vatikan hat gestern ein Dokument veröffentlicht, in dem dem israelisch-palästinensischen Konflikt sowie der „Besatzung“ durch Israel die Schuld dafür gegeben wird, dass die Christen aus der Region verschwinden.
Anschlag von Iran bestellt
Dienstag, 19. Januar 2010
Der mißlungene Anschlag auf israelische Diplomaten in Jordanien letzten Woche war wahrscheinlich auf Befehl aus Teheran hin ausgeführt worden, gaben Quellen aus dem Umfeld des jordanischen Geheimdienstes bekannt. Man untersucht dort die Möglichkeit, ob der Sprengstoff durch iranische Diplomaten ins Land geschmuggelt worden sei.
81 Einwanderer aus Äthiopien eingetroffen
Dienstag, 19. Januar 2010
Heute in den frühen Morgenstunden trafen wieder 81 äthiopische Falasch-Mura Juden in Israel ein. Dies ist der erste Flug mit Einwanderern seit 2008. Gegen 04.00 Uhr früh fand am Flughafen eine Willkommenszeremonie unter Teilnahme von Einwanderungsministerin Sofa Landver und Innenminister Eli Ishai statt. Morgen sollen 63 weitere äthiopische Juden eintreffen. In den nächsten Monaten sollen insgesamt 600 Einwanderer aus Äthiopien eintreffen.
Netanjahu in Berlin
Dienstag, 19. Januar 2010
Die erste gemeinsame Kabinettsitzung der deutschen und israelischen Regierung in Berlin wurde von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsident Benjamin Netanjahu als ein historischer Meilenstein gewertet. Dass 65 Jahre nach dem Holocaust das Kabinett eines wiedererstandenen Staates Israel in Berlin mit dem Kabinett der deutschen Regierung tagt, ist ein Wunder der Versöhnung. (siehe Bild)
Einsatz in Haiti: Weiteres Team fliegt heute Abend ab
Dienstag, 19. Januar 2010
Während andere internationale Rettungsteams in Haiti immer noch nicht voll zum Einsatz kommen, konnte das Ärzte- und Krankenschwesternteam unter dem Davidstern schon Hunderten Menschen medizinisch helfen und in ihrem Militärlazarett lebensrettende Operationen durchführen. Auch wurde ein weiteres Baby als Frühchen zur Welt gebracht. Die Suchteams haben ihre Arbeit mehr oder weniger beendet, denn nach so vielen Tagen sind die Chancen, noch Überlebende unter den Trümmern zu finden, gering. Heute Abend soll ein weiteres Team nach Haiti fliegen, um das arbeitende Ärzteteam zu unterstützen und Nachschub an Behandlungsmaterial mitzubringen.
Regenflut reißt Brücke ein
Dienstag, 19. Januar 2010
Die schweren Regenfälle der letzten beiden Tage in Israel haben besonders in Israels Arawa-Wüste aus trockenen Wadis reißende Wasserfluten gemacht. Ganze Fahrzeuge sind dabei mitgerissen worden. Dies wurde einer Frau zum Verhängnis. Sie und eine weitere für einige Stunden vermisste Person starben.
Israelisches Team behandelt täglich mehr als 100 Verletzte
Montag, 18. Januar 2010
In dem in Port-au-Prince vom israelischen Militär unter dem Davidstern errichtetem Feldlazarett konnte bisher schon vielen Erdbebenopfern geholfen werden, einschließlich zehn lebensrettenden Operationen an Überlebenden. Gestern konnten die israelischen Ärzte einer verwundeten Mutter ein gesundes Baby im achten Monat entbinden. Ihr Kind nannte sie aus Dankbarkeit „Israel“.
Lieberman: Keine Gesten mehr an Palästinenser
Montag, 18. Januar 2010
Außenminister Avigdor Lieberman sagte während des Besuches seines norwegischen Amtskollegen, Jonas Gahr Store in Jerusalem, dass die israelische Regierung den Vorrat an „Gesten des Guten Willens“ ausgeschöpft habe und die Palästinenser keine solcher Gesten oder Konzessionen mehr zu erwarten hätten. Man warte zuerst auf einige Gesten seitens der Palästinenser, bisher sei jedoch nur Hetze gegen Israel in jedem erdenklichen internationalen Forum zu verzeichnen gewesen sowie Boykottaufforderungen gegen israelische Produkte und internationale Gerichtsverfahren.
Papst Benedikt XVI. besucht Roms Hauptsynagoge
Montag, 18. Januar 2010
Der gestrige Besuch von Papst Benedikt XVI. in der Synagoge von Rom, der wohl ältesten Synagoge in der jüdischen Diaspora, wurde von allen Seiten als herzlich beschrieben. Viele meinten, er habe dazu beigetragen, falsche Vorstellungen und Vorurteile zu überwinden. Ungeachtet dessen verteidigte der Papst die umstrittene Heiligsprechung von Papst Pius XII. Der Vatikan habe während des Holocausts hinter den Kulissen und insgeheim dabei mitgewirkt, Juden vor der Vernichtung zu retten, argumentierte Papst Benedikt.
Erfolgreicher Besuch Barak's in der Türkei
Montag, 18. Januar 2010
Israels Verteidigungsminister Barak war gestern für 12 Stunden im türkischen Ankara zu Besuch. Bei Gesprächen ging es darum, die angespannte Situation zwischen Israel und der Türkei zu entschärfen und um das fragile Militärbündnis zwischen den beiden Ländern zu retten.
Haiti: Zaka-Team rettet acht Studenten aus den Trümmern
Sonntag, 17. Januar 2010
Das israelische Rettungsteam unter der Leitung von Chefarzt Dr. Reiss arbeitet rund um die Uhr in ihrem Militärlazarett mitten im Erdbebengebiet in Port-au-Prince. Die Mitarbeiter beschreiben ihren Einsatz als Arbeit in der Hölle.
Treffen von Spitzenmedizinern und Rabbinern
Sonntag, 17. Januar 2010
In Jerusalem sind 1300 orthodoxe Rabbiner und Spitzenmediziner des PUAH-Institutes (Fertility According to Halacha-Fruchtbarkeit entsprechend dem jüdischen Halacha-Gesetz) zusammengekommen. Bei dem Treffen ging es darum, inwieweit orthodoxe Bibelerkenntnis mit moderner Medizin in Fragen der Fruchtbarkeit gemäß der Halacha vereinbar ist.
Ayalon droht mit Ausweisung des türkischen Botschafters
Sonntag, 17. Januar 2010
Israels Vizeaußenminister Ayalon hat heute gedroht, den türkischen Botschafter Oguz Celikkol aus Israel auszuweisen, sollte im Staatsfernsehen der Türkei die volksverhetzende anti-Israelische Serie „Tal der Wölfe“ weiter gesendet werden. In der Serie werden die Israelis als Kinderschlächter dargestellt. Dies hat bereits dazu geführt, dass in Ankara Tausende Türken gegen Israel demonstrierten.
Rettungs- und Ärzteteams flogen nach Haiti
Freitag, 15. Januar 2010
Israel tut alles in seiner Macht stehende, um den Menschen in Haiti zu helfen, die Katastrophe in ihrem Land zu bewältigen. Eine 220 Mann starke Delegation unter Leitung von Beamten des Außenministeriums startete gestern Nachmittag mit zwei Flugzeugen des Typs Boeing 747 Richtung Port-au-Prince. Das Team besteht aus 40 Ärzten und 24 Krankenschwestern und das Lazarett ist so ausgestattet, dass 500 Patienten behandelt werden können. Es hat eine Intensivstation, zwei Operationsräume, eine Apotheke sowie einen Röntgenraum.
Anschlag auf israelischen Botschafter in Jordanien
Freitag, 15. Januar 2010
In Jordanien auf der Strasse zwischen Amman und dem Allenby-Grenzübergang nach Israel verübten bisher noch unbekannte Täter einen Bombenanschlag auf den Autokonvoi des israelischen Botschafters. Die Explosion der Straßenbombe wurde ausgelöst als die Autos vorbeifuhren, konnten aber den Israelis keinen Schaden antun.
Irak will Grab des Propheten Hesekiel überbauen
Freitag, 15. Januar 2010
Das im Irak in dem Ort Al-Kifl gelegene Grab des Propheten Hesekiel, das durch alle Zeiten mit seinen Jahrtausendealten hebräischen Inschriften und dem Thora-Schrein immer als jüdisches Grab erkennbar war, soll nun mit einer Riesenmoschee überbaut werden in der alle jüdischen Erinnerungsmerkmale verschwinden sollen, was israelischen und internationalen Protest auslöst.
Umfrage über Eheleben
Freitag, 15. Januar 2010
In einer Zeit des Heiratens und sich wieder Scheidens ergab eine großangelegte internationale Umfrage, dass 72 % der jüdisch-orthodoxen Männer und 74 % der jüdisch-orthodoxen Frauen ihre Ehe als „sehr gut“ bis „exzellent“ bewerten und in den orthodoxen Ehen Scheidungen noch eine relativ kleine Zahl ausmachen.
Schabbatlesungen und Kommentar
Freitag, 15. Januar 2010
„WaEra – Und Ich erschien“ 2. Mose 6,2 bis 9,35
Prophetenlesung: Jesaja 66,1 – 24

Die Parascha (Wochenlesung) für diese Woche aus 2. Mose 6 bis 9 spricht von dem Beginn des Weges in die Freiheit. Das umwälzend Neue: Der Gott JHWH offenbart sich mit Namen! Er sagt zu (Verse 6 und 7), das Volk herauszuführen, zu erretten, zu erlösen und es als SEIN Volk anzunehmen. So lautet die Reihenfolge der Befreiung, die im übertragenen Sinn auch für den Einzelnen gilt, nämlich bei der Befreiung aus der Sklaverei und Gefangenschaft zur Sünde. Aharon, der Bruder, wird Moses Mund, und Mose wird Pharao ‘zum Gott’ (2. Mose 4,16; 7,1).
Israelische Hilfe für Haiti
Donnerstag, 14. Januar 2010
Unter den Erdbebenopfern von Haiti ist warscheinlich auch ein Mitglied der kleinen jüdischen Gemeinde von Haiti. Einige Israelis werden noch vermisst. Inzwischen sind vier Mitglieder der ZAKA-Rettungseinheit dort eingetroffen, um die Lage einzuschätzen und dann weiter Hilfe zu leisten. Außerdem werden auch Hilfsgüter die von israelischen Firmen und amerikanisch-jüdischen Philantrophen gespendet wurden im Katastrophengebiet eintreffen.
Israel will niemals Ostjerusalem abgeben
Donnerstag, 14. Januar 2010
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bekräftigte diese Woche, dass Israel niemals den östlichen Teil Jerusalems an die Palästinenser abgeben werde noch zu den Grenzen von vor dem Sechstagekrieg zurückzukehren. Damit reagierte er auf die Aussage des ägyptischen Außenministers Ahmed Aboul Gheit, der ausländischen Amtskollegen mitgeteilt hatte, dass Netanjahu seinen Standpunkt in diesen Fragen geändert hätte.
Jordanien fordert Herausgabe der Tote-Meer-Rollen
Donnerstag, 14. Januar 2010
Jordanien hat bei der UNESCO geklagt, dass Israel 1967 die berühmten Tote-Meer-Rollen unrechtlich an sich genommen habe, und fordert diese nun zurück. Ein Teil dieser Rollen waren in den letzten Monaten im Royal Ontario Museum von Toronto/Kanada ausgestellt gewesen.
Lindenstrauss: Arabische Bevölkerung und Kinder vernachlässigt
Donnerstag, 14. Januar 2010
Israels Staatskontrolleur Lindenstrauss, der mit seinem Team jedes Jahr einen Report über Plus und Minus der Regierung herausgibt, kritisierte in diesem Jahr unter anderem, dass Israels Regierung es versäumt, die arabische Bevölkerung in arabischer Sprache mit relevanten Nachrichten zu informieren und dadurch aufzuklären.
Flucht jüdischer Frau mit Kindern aus Gaza gelungn
Mittwoch, 13. Januar 2010
Eine 29-jährige jüdische Israelin, die vor 7 Jahren in Gaza einen Moslem geheiratet hatte, konnte unter Lebensgefahr mit ihren 4 Kindern nach Israel fliehen. Ihr Mann verdient seinen Lebensunterhalt als Schmuggler in den Tunneln unter der Grenze zwischen Rafah und Ägypten, er wurde jetzt von den Ägyptern festgenommen, als er illegal nach Europa reisen wollte.
Spannungen zwischen Israel und Türkei
Mittwoch, 13. Januar 2010
Die Spannung zwischen den bisher diplomatisch und auch militärisch verbündeten Staaten Türkei und Israel nimmt rapide zu. Dazu trug unter anderem auch der etwas unhöfliche Empfang des türkischen Botschafters durch den Vizeaußenminister Ayalon bei, der ihn auf einem niedrigeren Sofa hatte Platz nehmen lassen und keine türkische Fahne auf den Tisch stellte. In Ankara wurde der isrelische Botschafter Levy auch vorgeladen und eine Entschuldigung dafür gefordert, ansonsten müsste er nach Israel zurückgehen.
Fatwa-Verbot gegen Tunnelbau
Mittwoch, 13. Januar 2010
Auf Anfrage der palästinensischen Fatah-Regierung in den Autonomiegebieten verhängte Scheich Mohammed Bin Salman Abu Jamea, ein moslemischer Kleriker, einen Fatwa-Bann, der es Moslems verbietet unter der Grenze zwischen dem Gazastreifen und Ägypten Tunnels zu bauen, durch die Hamas-Palästinenser Waffen, Terroristen und Drogen schmuggeln können.
Einwohner von Ghajar wollen in Israel leben
Mittwoch, 13. Januar 2010
Die 2000 Bürger des südlibanesischen Grenzortes Ghajar wandten sich an Israels Regierung und baten darum, ihren Ort nicht dem Einfluss der libanesischen Hisbollah-Terrororganisation zu überlassen. Sie würden bevorzugen, wieder unter Israels Hoheit zu stehen.
30 Mio. Schekel Entschädigung für Baustopp
Dienstag, 12. Januar 2010
Das Finanzministerium hat 30 Mio. Schekel beseite gelegt, mit denen die Personen die durch das zehnmonatige Baustopp in den Siedlungen finanziell geschädigt wurden, entschädigt werden. Jedoch muss das Verteidigungsministerium erst genaue Reglen festlegen, wer diese Entschädigung beanspruchen darf.
Größte Spinne des Nahen Ostens entdeckt
Dienstag, 12. Januar 2010
Biologen der Universität Haifa haben in einer Sanddüne in der Arawa-Wüste die größte Spinnenart des Nahen Ostens entdeckt und er gehört der Familie der Cerbalus an und wurde von den Forschern sofort in Cerbalus aravensis getauft. Die schlechtere Nachricht jedoch ist die, dass sich der Lebensraum dieser Spinne, deren Durchmesser etwa 14 cm beträgt, immer mehr verkleinert, unter anderem dadurch, dass der Sand für das Bauwesen abgebaggert und die Region der Landwirtschaft erschlossen wird.
17 % mehr Passagiere abgefertigt
Dienstag, 12. Januar 2010
Im letzten Jahr 2009 wurden auf Israels Ben Gurion Flughafen mit insgesamt 13,5 Millionen Passagieren 17 % mehr Fluggäste abgefertigt als im Vorjahr 2008. Israels Flughäfen und die EL AL-Fluggesellschaft sind mit Gottes Hilfe die Sichersten der Welt.
Beschwerde beim türkischen Botschafter
Dienstag, 12. Januar 2010
Gestern wurde der türkische Botschafter in Israel, Oguz Celikkol, zum Vizeaußenminister Danny Ayalon in der Knesset beordert. Ayalon unterbreitete ihm die Beschwerde über eine weitere antiisraelische Fernsehserie in der Türkei, die Mossadagenten als Entführer von wehrlosen türkischen Frauen und Kindern darstellt.
Feste Grenze zu Ägypten
Montag, 11. Januar 2010
Ministerpräsident Netanjahu gab sein Einverständnis zum Bau einer sichtbaren Grenze zwischen Israel und Ägypten. Diese Grenzlinie zieht sich vom südlichen Gazastreifen bis nach Eilat hin. Die ersten Strecken dieser langen Linie sollen bei Eilat und in der Nähe des Gazastreifens errichtet werden. Die Kosten dieses Projekts belaufen sich auf einer Milliarde Schekel.
Prähistorisches Gebäude in Tel Aviv gefunden
Montag, 11. Januar 2010
Bei einer Ausgrabung der israelischen Altertumsbehörde (IAA) in der Region Tel Aviv wurde vor dem Bau eines neuen Wohnprojekts ein prähistorisches Gebäude freigelegt. Der Standort ist nördlich des Jarkon-Flußes und weist darauf hin, dass schon während des neuen Steinzeitalters dort gewohnt haben. Mehr dazu in einer neuen Ausgabe von israel heute. (Siehe Bild oben)
Eventuelle Wiedereroberung des Philadelphia-Korridors
Montag, 11. Januar 2010
Nachdem Palästinenser vom Gazastreifen aus erneut Israel beschossen haben und die Zusage der Ägypter, dies zu stoppen, nicht hilft, weil es jetzt auch zwischen den Ägyptern und Palästinensern zu bewaffneten Kämpfen kommt, ist das Militär vorbereitet, eventuell den 14 km langen Philadelphia-Korridor zwischen dem Gazastreifen und Ägypten wieder zu erobern.
Steht Verkehrsstillstand bevor?
Montag, 11. Januar 2010
Sollte die Parallelautobahn 443, die von Jerusalem nach Tel Aviv über Modi’in führt, für Palästinenser geöffnet werden, würde dies zum Zusammenbruch der bisherigen Autobahn zwischen Tel Aviv und Jerusalem führen, weil dann viele Israelis aus Furcht vor Terroranschlägen die 443 nicht mehr benutzen und wieder die alte Autobahn befahren, die schon jetzt verstopft ist.
Ägypten habe der Hamas den Krieg erklärt
Sonntag, 10. Januar 2010
Die Hamas-Palästinenser vom Gazastreifen behaupten, Ägypten habe ihnen den Krieg erklärt. Ägypten fordert von den Hamas-Palästinensern eine öffentliche Entschuldigung, weil die Palästinenser an der ägyptischen Grenze eine bewaffnete Revolte gegen Ägypten begonnen haben und dabei einen ägyptischen Soldaten töteten.
Peres wird vor dem Bundestag sprechen
Sonntag, 10. Januar 2010
Israels Staatspräsident Shimon Peres wird anlässlich des internationalen Holocaustgedenktages am 27. Januar im Berliner Bundestag eine 25-minütige Rede in hebräischer Sprache halten. Davor am 18. Januar trifft sich Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und mehrere israelische Minister in Berlin mit Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Tontafel aus der Zeit Davids entziffert
Sonntag, 10. Januar 2010
Im Tal Ela, unweit von Bet Shemesh gelegen, dort wo der Kampf zwischen David und Goliath stattfand, fanden Archäologen unter Leitung von Prof. Gershon Galil von der Universität Haifa schon vor einiger Zeit eine 15 mal 16 cm große Tontafel aus dem 10. Jh. vor Chr.. Dies war die Zeit König Davids. Inzwischen konnte der mit Tinte auf Ton geschriebene Text als hebräische Sprache entziffert werden. Der Text beschreibt den rechten Umgang mit Sklaven, Witwen und Waisen.
Clinton an PA: Verzichtet auf Baustopp
Sonntag, 10. Januar 2010
Die amerikanische Außenministerin Hillary Clinton scheint vernünftiger zu sein als Präsident Barack Obama. Sie rief Israel und die Fatah-Palästinenser auf, dass sie wieder an den Verhandlungstisch kommen sollten. Jedoch fordert sie von den Palästinensern, dass sie auf ihre eigene und Obamas Forderung, dass Israel den Siedlungsbau einfriert, verzichten.
Ärger über US-Regierung
Freitag, 8. Januar 2010
In Israel ist man über die amerikanische Regierung verärgert, deren Nahost-Beauftragter George Mitchell den Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas und den Ministerpräsidenten der Palästinenser, Salam Fayyad, „starke und beeindruckende Führer der Palästinenser“ nannte, obwohl diese beiden vorher den schlimmsten palästinensischen Terroristen, der 1978 an der Küste vor Haifa 37 Israelis – davon zehn Kinder tötete -, als „vorbildlichen heiligen Märtyrer“ bezeichneten.
Rakete auf Aschkelon
Freitag, 8. Januar 2010
Kurz nachdem Israel bekannt gab, dass ab Juni der „Eiserne Dom“ in Kraft tritt, der alle ankommenden Raketen schon in der Luft abfängt und zerstört, schossen Palästinenser vom Gazastreifen aus eine Katjuscha-Rakete in Richtung der nördlich gelegenen israelischen Stadt Aschkelon ab, die in der Nähe der Stadt einschlug ohne Schaden anzurichten.
Fall der Bäckerei der messianischen Jüdin soll vor Knesset kommen
Freitag, 8. Januar 2010
Zwischen Israels Oberstem Gerichtshof und dem Oberrabbinat ist wegen einer Bäckerei in Ashdod ein heftiger Streit ausgebrochen. Weil Pnina, die Eigentümerin dieser „Pninas Pie Bakery“ messianische Jüdin ist, will das Oberrabbinat ihr das Recht eine koschere Bäckerei zu führen aberkennen, was ihr aber der Oberste Gerichtshof anerkannt hat.
Irak will Entschädigung von Israel fordern wegen zerstörtem Reaktor
Freitag, 8. Januar 2010
Ein hoher Beamter in der irakischen Regierung sagte diese Woche, dass seine Regierung über die Vereinten Nationen plant, eine Entschädigung von Israel zu erhalten, weil es 1981 den Atomreaktor in Osirak zerstörte.
Schabbatlesungen und Kommentar
Freitag, 8. Januar 2010
„SCHeMOT – Namen“ 2. Mose 1,1 bis 6,1
Prophetenlesung: Jesaja 27,6 – 28,13; 29,22-23
Unsere Lesung startet ein neues Thora-Buch, das zweite, das den Name „Schemot“ trägt und spricht von dem Auszug der Kinder Israel aus Ägypten (darum auch Exodus genannt) hunderte von Jahren nach dem Tod Josefs. Von Sklaverei zur Freiheit!
Altes Kibbutz-Modell soll abgeschafft werden
Donnerstag, 7. Januar 2010
Von Israels 260 Kibbuzim wollen 188 das alte Modell der Gleichheit aller Mitglieder beenden und diese unterschiedlich gemäß ihren Leistungen bezahlen. 69 % der Mitglieder erhalten bis jetzt nur den Durchschnittslohn von umgerechnet 1.270 Euro im Monat, dabei beträgt der Durchschnittslohn eines Israeli 1.425 Euro.
Mehr orthodoxe Juden ins Militär
Donnerstag, 7. Januar 2010
Immer mehr orthodoxe Juden wollen zum Militär. Ließen sich im Jahr 2005 nur 400 orthodoxe Juden zum Militärdienst einschreiben, waren es im letzten Jahr bereits 1.700. Die Tendenz ist steigend, denn die vom Glauben motivierten jungen Menschen wollen Israel verteidigen.
Revolte der Palästinenser gegen Ägypten
Donnerstag, 7. Januar 2010
An der ägyptischen Grenze zum Gazastreifen kam es gestern zu einer Revolte der Palästinenser gegen die ägyptischen Grenzsoldaten, wobei ein ägyptischer Soldat umkam und mehrere verletzt wurden. Die Palästinenser protestierten, weil Ägypten die für die Palästinenser bestimmten internationalen Hilfsgüter zurückhält.
Iran übt Druck auf Hamas aus
Donnerstag, 7. Januar 2010
Ahmedinedshads iranische Regierung setzt die Hamas-Palästinenser im Gazastreifen unter Druck und fordert sie auf, den vor 3 ½ Jahren verschleppten Israeli Gilad Schalit noch nicht freizulassen, sondern Israel zu weiteren Zugeständnissen zu zwingen.
„Eiserner Dom“-Test erfolgreich
Donnerstag, 7. Januar 2010
Die Testversuche der von Israel entwickelten Abfangraketen, die ankommende Raketen bereits in der Luft zerstören, waren erfolgreich, so dass der so genannte „Eiserne Dom“, der Israels Lufthimmel schützen soll, im Juni einsatzbereit ist.
Israel hat Image-Problem
Mittwoch, 6. Januar 2010
Eine Umfrage ergab: 91 % der befragten Israelis meinen, dass Israel in der Welt ein akutes Image-Problem hat, weil Israel als „aggressiver Staat“ angesehen wird. 85 % sagen, das könnte durch diplomatischen Einsatz der Regierung verbessert werden.
Rettungsversuch für jemenitische Juden
Mittwoch, 6. Januar 2010
Nachdem in einer Geheimaktion 60 Juden aus dem Jemen herausgebracht wurden, versucht Israel mit Hilfe der USA nun noch die letzten 120 Juden, die im Jemen leben, herauszuretten, weil ihr Leben dort von Al Kaida Moslems bedroht wird.
US-Regierung protestiert gegen Bau in Ostjerusalem
Mittwoch, 6. Januar 2010
Die amerikanische Regierung protestiert gegen Israels Vorhaben, auf dem Ölberg für 24 jüdische Familien vier Häuser zu bauen, weil das angeblich den Friedensprozess stört. Damit soll den Studenten der Bet Orot-Jeschiwa-Bibelschule die dort schon einige Jahre tätig ist, Wohnungen gebaut werden. Auf diese Weise übt US-Präsident Obama auf Israels Regierung Druck aus.
Palästinenser verbrannten Siedlerprodukte
Mittwoch, 6. Januar 2010
Palästinenser verbrannten gestern unter der Leitung von Salam Fayyad, dem Ministerpräsident der palästinensischen Autonomieregierung, öffentlich Produkte, die von jüdischen Siedlern hergestellt worden waren.
US-Regierung für neue ägyptische Initiative
Dienstag, 5. Januar 2010
Barack Obamas Administration entschied sich, eine neue ägyptische Initiative zu unterstützen, mit der die Verhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern wieder angekurbelt werden sollen. Die ägyptische Initiative wolle sicher stellen, dass der Baustopp in Judäa und Samaria endgültig ist und hunderte Terroristen aus der israelischen Haft entlassen würden. Außenminister Lieberman weisst diese Initiative zurück und meint dass Israel bereits genug Konzessionen gemacht hat.
Israel besorgt über neue Waffenverkäufe
Dienstag, 5. Januar 2010
Beamten der israelischen Regierung teilten ihre Besorgnis über neue Verträge zu Waffenverkäufen zwischen der US-Administration und verschiedenen arabischen Nachbarstaaten Israels. Durch diese Verträge sollen fortgeschrittene Waffensysteme nach Ägypten, Jordanien, Saudiarabien und die Vereinigten Arabischen Emirate geliefert werden.
EL AL soll noch sicherer werden
Dienstag, 5. Januar 2010
Obwohl Israels Fluggesellschaft EL AL die sicherste Fluggesellschaft der Welt ist, sollen nach der Sicherheitspanne in Amsterdam auf dem Flug in die USA auch ihre Sicherheitsvorkehrungen noch weiter verschärft werden. Israel setzt nicht so sehr auf technische Sicherheitsvorkehrungen, dafür mehr auf psychologische Befragungsmethoden, die potentielle Attentäter aufdecken sollen.
Arabische Abgeordnete gegen Siedler
Dienstag, 5. Januar 2010
Dass Israel die einzige Demokratie in Nahost ist, wird immer wieder von den arabischen Abgeordneten in der Knesset bestätigt, die in der Knesset den palästinensischen Terror als gerechten Freiheitskampf bezeichnen dürfen. Erst gestern geschah es erneut, als sie die jüdischen Siedler als bösartigen Tumor bezeichneten und ungestraft davonkamen.
Luftwaffe greift Tunnel an
Sonntag, 3. Januar 2010
In Folge des Beschußes mit Grad-Raketen am Donnerstag Abend auf Südisrael bombardierte die israelische Luftwaffe am Samstag zwei Terrortunnel im Gazastreifen, die dazu dienen sollten, Terroristen den Zutritt nach Israel zu erleichtern, um dort Anschläge gegen die Zivilbevölkerung zu verüben.
Erneute Verhandlungen im Februar
Sonntag, 3. Januar 2010
Die Verhandlungen zwischen den Palästinensern und Israel könnten Anfang Februar erneut beginnen. Beide Seiten: Israel und die Fatah-Palästinenser, erkennen dafür ermutigende Zeichen. Israel hoffte auf Unterstützung aus Saudi-Arabien, doch der saudische Außenminister nannte Israel ein „verdorbenes Kind dem nicht geholfen werden kann.“
Besorgnis über weitere Zerstörung von illegalen Gebäuden
Sonntag, 3. Januar 2010
Jüdische Siedler befürchten, dass ab heute Israels Militär in ihre Siedlungen kommt, um die nach Meinung des Verteidigungsministeriums trotz zehnmonatigem Baustopp illegal errichteten Bauten mit Gewalt zu zerstören.
Wasserpreise wurden erhöht
Sonntag, 3. Januar 2010
Weil es in dieser Regenzeit bisher auch nicht ausreichend geregnet hat und das Wasser knapp wird, erhöhte Israels Wassergesellschaft seit dem 1. Januar 2010 den Wasserpreis um 25 % und plant diesen im Juni um weitere 14 % zu erhöhen. Damit sollen die Israelis zum Wassersparen gezwungen werden.
Grad-Raketen schlugen bei Netivot ein
Freitag, 1. Januar 2010
Die Al-Aksa-Märtyrerbrigaden der Fatah übernahmen die Verantwortung für den Abschuß von zwei Grad-Raketen gestern Abend, die bei Netivot einschlugen. Sie richteten keinen Schaden an, jedoch mußte eine Frau wegen Schock behandelt werden. Das war das erste Mal seit März 2009 dass Raketen bei dieser Stadt einschlugen.
Weniger Unfälle mit Todesfolge
Freitag, 1. Januar 2010
Im Jahr 2009 passierten auf Israels Straßen 22 % weniger Unfälle mit Todesfolge als im Vorjahr 2008. Im letzten Jahr konfiszierte Israels Polizei 29.750 Führerscheine.
Export aus Israel stieg um 33 % an
Freitag, 1. Januar 2010
Obwohl Israels Export im letzten Jahr insgesamt um 33,2 % anstieg, war jedoch bei den Industriengütern nur ein Anstieg von 23,1 % und beim Export von Diamanten nur ein Anstieg von 2,1 % zu verzeichnen, was mit der weltweiten Wirtschaftskrise zu tun hat.
Palästinenser spionierten angeblich für Israel
Freitag, 1. Januar 2010
Die Hamas-Führung gab bekannt, dass sie mehrere Palästinenser festgenommen habe, die beschuldigt werden für Israel spioniert zu haben, um herauszufinden wo der seit 3 ½ Jahren gefangene Israeli Gilad Schalit versteckt gehalten wird.
Schabbatlesungen und Kommentar
Freitag, 1. Januar 2010
b>„WAJECHI – Und er lebte“ 1. Mose 47,28 bis 50,26
Prophetenlesung: 1. Könige 2, 1 12

Kommentar:
Unsere Lesung führt zur letzten Parascha des ersten Buch Mose, in der ein Familiendrama im Segen endet.

Noch 17 Jahre lebt Jakob, das Oberhaupt der Sippe, in Ägypten bei seinem so geliebten Sohn Josef. Im Alter von 147 Jahren ruft er seine Söhne an sein Sterbebett, um ihnen seinen Segen zu geben. Er macht jedoch den Anfang mit den Enkeln, Ephraim und Manasse, den Söhnen Josefs – die er „wie Reuben und Simeon“ annahm, d.h. wie seine eigenen Söhne.

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