News Archive

Dezember 2009

Friedensballons für Kinder in Gaza aus Sderot
Donnerstag, 31. Dezember 2009
Jüdische Kinder aus Sderot ließen heute hunderte farbenfrohe Ballons mit Botschaften des Friedens und der Hoffnung für die Zukunft in Richtung Gazastreifen los. Zur gleichen Zeit fanden antiisraelische Demos am Erez-Übergang und auch in Ägypten statt. Yuli Edelstein, Minister für Diaspora-Angelegenheiten, kam nach Sdeort um an dem „Marsch der Freiheit und der Hoffnung“ teilzunehmen.
Haniyeh sprach zu israelischen Arabern
Donnerstag, 31. Dezember 2009
Der Hamas-Regierungschef im Gazastreifen, Ismail Haniyeh, sprach gestern telefonisch mit hunderten israelischen Arabern und linksausgerichteten Israels, die sich am Erez-Übergang versammelt hatten, um gegen die anhaltende Schließung der Übergänge zu protestieren. Haniyeh rief das Handy des Knessetabgeodneten Taleb A-Sanaa an, was dann ans Mikrofon gehalten wurde.
Israel in Zahlen - Ende 2009
Donnerstag, 31. Dezember 2009
Zum Jahreswechsel zählt Israels Bevölkerung 7 ½ Millionen, davon sind 75,4 % Juden, 20,3 % Araber, 2,2 % Drusen und 2,1 % Christen. In diesem Jahr wuchs Israels Bevölkerung um 1,8 % und es wanderten 16.200 Juden in Israel ein. Erst gestern kam das letzte Flugzeug der EL AL und Nefesh B´Nefesh mit Einwanderern aus Nordamerika am Flughafen an und brachte über 200 Menschen nach Israel.
Straße 443: Kritik an Entscheidung des Obersten Gerichts
Donnerstag, 31. Dezember 2009
Israels Verteidigungsministerium kritisiert die Entscheidung des Obersten Gerichtshofes, eine 14 km lange Teilstrecke der insgesamt 25,5 km langen Schnellstraße 443, die in Nord-Jerusalem beginnt und an Modi´in vorbei zum Ben Gurion Flugplatz führt, in noch fünf Monaten zum Verkehr für Palästinenser freizugeben. Dadurch wird gerade in dieser gespannten Situation palästinensischen Terroristen die Möglichkeit für Terroranschläge auf israelische Autos und israelische Ortschaften erleichtert.
Sensationelle Wirtschaftsdaten
Mittwoch, 30. Dezember 2009
Fast sensationell sind Israels Wirtschaftsdaten des 4. Quartals 2009. So stieg Israels Export um 33,2 % und der rein technische Export stieg sogar um 40,2 %.
Freundliches Treffen Netanjahu - Mubarak
Mittwoch, 30. Dezember 2009
Das Treffen zwischen Ägyptens Präsident Hosni Mubarak und Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu in Kairo war sehr freundlich. Es ging um die Zukunft des Gazastreifens, den Ägypten immer mehr gegen die Infiltration von Palästinensern nach Ägypten verschließt, denn auch Ägypten fürchtet den Terror der Hamas-Palästinenser.
Scheich besucht die Juden in Hebron
Mittwoch, 30. Dezember 2009
Der Vorsitzende der „Moslemischen Versammlung Italiens“, Scheich Abdul Hadi Palazzi, kam diese Woche nach Israel um unter anderem den jüdischen Einwohnern von Hebron einen Solidaritätsbesuch abzustatten. Er ist der Meinung, dass der Islam seine Mitglieder dazu verpflichtet die jüdische Oberherrschaft über Eretz Israel zu unterstützen. Dazu dienen ihm Verse aus dem Koran und Traditionen die bezeugen, dass Gott dieses Land den Juden zugesprochen hat.
Armut und Kriminalität
Mittwoch, 30. Dezember 2009
Eine Untersuchung ergab, dass 6 % der Kinder und Jugendlichen aus Familien, die unter der Armutslinie leben, kriminell geworden sind indem sie stehlen und einbrechen. Im vergangenen Jahr haben 15 % mehr Israelis Sozialhilfe vom Staat beansprucht.
Scharfer US-Protest gegen Wohnungsbau
Dienstag, 29. Dezember 2009
US-Präsiden Obamas Regierung sandte Israel eine scharfe Protestnote, weil Israel weiter in Jerusalem Wohnungen baut, darunter 700 in den Vororten Pisgat Zeev und Har Homa und weitere 500 in Jerusalem selbst, im Dorf Silwan. Israel verteidigt diese Bauten, weil sie zu Jerusalem gehören und daher bereits einen permanenten Status haben.
Netanjahu trifft sich mit Mubarak
Dienstag, 29. Dezember 2009
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu spricht heute in Kairo mit Ägyptens Präsident Hosni Mubarak über die Erneuerung der israelisch-palästinensischen Friedensgespräche.
Livni gegen Beitritt zu einer Einheitsregierung
Dienstag, 29. Dezember 2009
Kadima-Parteichefin Zippi Livni hat es nach einer hitzigen dreistündigen Debatte mit ihren Parteimitgliedern noch einmal geschafft ihre Kadima-Partei gegen eine Nationale Einheitsregierung einzuschwören.
Sicherheitsmanöver am Ben-Gurion-Flughafen
Dienstag, 29. Dezember 2009
Israels Polizei führt heute auf dem Ben-Gurion-Flughafen ein umfassendes Sicherheitsmanöver durch, um undichte Stellen zu finden, damit Israel nicht so etwas passiert, wie in dem US-Flugzeug mit dem Al-Kaida-Nigerianer.
Anstieg in den Einwandererzahlen
Montag, 28. Dezember 2009
Die Erwartungen eines Anstiegs der Einwanderung aufgrund der globalen Finanzkrise bewahrheiteten sich. In diesem Jahr wanderten im Vergleich zum Vorjahr 17 % mehr Juden nach Israel ein: von 13.860 im Jahr 2008 zu 16.200 Juden in diesem Jahr, die den jüdischen Staat zu ihrer neuen Heimat machten.
Livni anscheinend gegen Koalitionsbeitritt
Montag, 28. Dezember 2009
Zippi Livni, die Vorsitzende der Kadima-Partei, traf sich gestern für etwa 100 Minuten mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, um mit ihr den Beitritt ihrer Partei in die Regierungskoalition zu besprechen. Er sicherte Livni volle Partnerschaft zu, nur dass sie in der Palästinenserfrage keine eigenen Wege gehen darf, wie sie es früher als Außenministerin unter dem ehemaligen Ministerpräsident Ehud Olmert tat.
Palästinenser drohen mit dritter Intifada – gegen die eigene PA
Montag, 28. Dezember 2009
Die Beerdigung der drei palästinensischen Mörder, die den Rabbiner Meir Avshalom Chen (45) töteten und die 2 Tage später bei einem Festnahmeversuch durch israelische Soldaten ums Leben kamen, geriet zur Massenkundgebung. Dabei drohten die Palästinenser diesmal mit einer dritten Intifada, die sich jedoch nicht gegen Israel sondern gegen die palästinensische Autonomiebehörde richten würde.
Liebe Leser!
Montag, 28. Dezember 2009
Das Jahr 2009 neigt sich dem Ende zu. Wir hoffen Sie hatten schöne und besinnliche Weihnachtsfeiertage! Von ganzem Herzen wünschen wir Ihnen ein gesegnetes Neujahrsfest und ein fröhliches und erfolgreiches neues Jahr 2010. Bis Anfang nächster Woche legen wir eine News-Pause ein. Aus Jerusalem viele Segenswünsche,
Ihr Israel Heute Team
Mörder von Rabbi Chai durch Soldaten getötet
Sonntag, 27. Dezember 2009
Israelische Soldaten suchten gestern in Nablus nach den Tätern, die am Donnerstagabend den 45-jährigen Rabbiner Meir Chai ermordet hatten. Alle drei - die als radikale Mitglieder der palästinensischen Al-Aksa-Märtyrerbrigaden der Fatah bekannt waren, wurden getötet.
Netanjahu und Livni: Einheitsregierung?
Sonntag, 27. Dezember 2009
Heute Abend soll zwischen Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und der Chefin der Kadima-Partei, Zipi Livni, ein weiteres Gespräch über die Bildung einer nationalen Einheitsregierung stattfinden. Sechs Abgeordnete der Kadima-Partei sind bereit, ihre Partei zu verlassen und sich Netanjahus Likud anzuschließen. Jedoch baten sie, Livni davon zu überzeugen, der Koalition beizutreten, damit sie eine Ausrede haben, die Partei zu verlassen oder zu spalten, falls sie ablehnt.
Schmuggeltunnel eingestürzt
Sonntag, 27. Dezember 2009
Arabische Quellen im Gazastreifen haben gemeldet, dass die Arbeiten Ägyptens an einer unterirdischen Metallmauer bereits im vollen Gange seien. Im Zuge der Bauarbeiten seien am Freitag vier Schmuggeltunnel eingestürzt, dabei gab es Verletzte.
Tausende Pilger zu Weihnachten in Bethlehem
Sonntag, 27. Dezember 2009
Etwa 15.000 Christen pilgerten am Heiligabend und an den Weihnachtstagen zur Geburtsstadt Jesu nach Bethlehem. Die Besinnlichkeit, so wie es früher war, ist nicht mehr. Dafür gab es Trommelwirbel arabischer Pfadfinder-Gruppen.
Hunderte weitere Institutionen die nicht angegriffen werden dürfen
Freitag, 25. Dezember 2009
Ein Jahr nach der Operation „Gegossenes Blei“ ist das israelische Militär weiterhin damit beschäftigt, die Listen der im Gazastreifen befindlichen humanitären und internationalen Institutionen zu überarbeiten, damit diese bei einer eventuellen neuen militärischen Operation nicht angegriffen werden. Allein in diesem Jahr wurden einige hundert solcher Institutionen der Liste zugefügt.
Rabbiner aus Samaria ermordet
Freitag, 25. Dezember 2009
Gestern Abend wurde der 45-jährige Rabbiner Meir Chai bei einem Schussanschlag durch ein palästinensisches Fahrzeug in der der Nähe des jüdischen Ortes Shavei Shomron ermordet. Er wird heute auf dem jüdischen Friedhof am Ölberg in Jerusalem beigesetzt werden. Er war Vater von sieben Kinder im Alter von 18 Jahren bis zwei Monaten und die vierte Person, die dieses Jahr durch Terroristen in der so genannten Westbank ermordet wurde.
Gesetz gegen Arbeit mit untergewichtigen Models
Freitag, 25. Dezember 2009
In der Knesset wurde ein neues Gesetz vorgelegt, dementsprechend untergewichtige Models beider Geschlechter nicht in Werbekampagnen genutzt werden dürfen. Die Abgeordnete der Kadima-Partei, Rachel Adatto, und Danny Danon vom Likud entwarfen das Gesetz. Danon ist der Vorsitzende des Komitees für Rechte der Kinder. Werbeagenturen dürfen untergewichtige Models nicht für ihre Kampagnen einsetzen.
125 Raketen und 70 Mörsergranaten
Freitag, 25. Dezember 2009
Seit dem Abschluß des Gazakrieges am 18. Januar 2009, wurden aus dem Gazastreifen 125 Raketen und 70 Mörsergranaten auf den Süden Israels abgefeuert. Dies bedeutet einen bedeutenden Rückgang in der Waffenzahl die 2008 auf Israel geschossen worden war: 1.750 Raketen und 1.528 Mörsergranaten.
Schabbatlesungen
Freitag, 25. Dezember 2009
„WAJIGASH – Er nahte“ 1. Mose 44,18 bis 47,27
Prophetenlesung: Hesekiel 37,15-28

Da trat Juda zu ihm und sprach: Mein Herr, laß deinen Knecht ein Wort reden vor den Ohren meines Herrn, und dein Zorn ergrimme nicht über deinen Knecht; denn du bist wie Pharao. Mein Herr fragte seine Knechte und sprach: Habt ihr auch einen Vater oder Bruder? Da antworteten wir: Wir haben einen Vater, der ist alt, und einen jungen Knaben, in seinem Alter geboren; und sein Bruder ist tot, und er ist allein übriggeblieben von seiner Mutter, und sein Vater hat ihn lieb. Da sprachst du zu deinen Knechten: Bringet ihn herab zu mir; ich will ihm Gnade erzeigen.
Hamas nahm israelischen Vorschlag entgegen
Donnerstag, 24. Dezember 2009
Der hochrangige Hamas-Beamte Mahmud Zahar sagte gegenüber dem Radio Israel dass der deutsche Unterhändler sich mit dem Verhandlungsteam der Hamas gestern in Gaza getroffen habe und den neuen Vorschlag Israels unterbreitete. Demzufolge sollen etwa 120 Terroristen des Landes verwiesen werden, entweder in arabische Staaten oder nach Europa. Die Hamas-Führung wird sich dies ansehen und in noch einigen Tagen ihre Antwort übergeben.
Peres geht mit gutem Beispiel voran
Donnerstag, 24. Dezember 2009
Israels Präsident Schimon Peres hat am Dienstag Abend seinen ADI Ausweis unterschrieben, der vom israelischen nationalen Transplantations- und Organzentrum an potentielle Organspender ausgestellt wird. Im Fall der Fälle wäre Peres damit bereit, seine Organe zu spenden, um anderer Leute Leben zu retten.
Großes Interesse an internationaler IDF-Konferenz
Donnerstag, 24. Dezember 2009
Ein hochrangiges jordanisches Regierungsmitglied wird im Januar Israel besuchen, um an der IDF Konferenz IPRED teilzunehmen. Diese Konferenz der israelischen Armee, die der internationalen Bereitschaft und Reaktion auf Notfälle und Katastrophen dienen soll, wird in Tel Aviv veranstaltet.
Israelische Diamanten im All
Donnerstag, 24. Dezember 2009
Nicht nur an den Fingern von fröhlichen jüdischen Frauen sind glitzernde Diamanten zu sehen, denn jetzt fliegen zwei speziell schöne Stücke durchs All, die von den Astronauten der Raumfähre Atlantis ausgesetzt wurden.
Carter entschuldigte sich bei den amerikanischen Juden
Donnerstag, 24. Dezember 2009
Der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter entschuldigte sich bei der amerikanischen jüdischen Gemeinde weil er Israel stigmatisierte und bat um Vergebung für seine Taten. „Wir müssen Israels Errungenschaften unter den schwierigen Umständen anerkennen, selbst wenn wir versuchen in einem positiven Weg Israel zu helfen seine Beziehungen zur arabischen Bevölkerung zu verbessern.
Türkei will weiter zwischen Israel und Syrien vermitteln
Mittwoch, 23. Dezember 2009
Recep Tayyip Erdogan, der türkische Ministerpräsident, gab bekannt, dass sein Land erneut bereit sei, die indirekten Verhandlungen zwischen Israel und Syrienzu vermitteln, sollten beide Staaten dies wünschen.
Rockkonzert in Bethlehem
Mittwoch, 23. Dezember 2009
In der Hoffnung, die Geburtsstadt Jesu für ein breiteres Besucherpublikum attraktiv zu machen, hat eine junger amerikanischer Musiker ein Rockkonzert auf dem Manger-Square organisiert, der auf der anderen Straßenseite gegenüber der Geburtskirche liegt.
Obama unterzeichnete US-Hilfe für israelische Raketenabwehr
Mittwoch, 23. Dezember 2009
US-Präsident Barack Obama unterzeichnete ein Verteidigungsausgaben-Gesetz, in dem 202 Millionen Dollar zur Finanzierung für das Raketenabwehrsystems Israels gedacht ist.
Wird der Austausch stattfinden?
Mittwoch, 23. Dezember 2009
Der für die nächsten Tage erwartete Gefangenenaustausch zur Freilassung von Gilad Schalit gegen bis zu 1000 palästinensische Terroristen, die in Israel inhaftiert sind, ist erneut ins Stocken geraten, weil Israel 125 Terroristen, die die Hamas-Palästinenser fordern, nur unter der Bedingung freilassen will, dass sie des Landes verwiesen werden, weil sie besonders gefährliche Terroristen sind.
Scheich Raed Salah hat Jerusalem-Verbot
Dienstag, 22. Dezember 2009
Generalmajor Jair Golan von der Heimatfront gab gestern den Befehl heraus, dem Führer der Islamischen Bewegung im Norden Israels, Scheich Raed Salah, in den nächsten drei Wochen das Betreten Jerusalems zu verbieten. Salah selber hat die Möglichkeit, diesen Befehl per Gericht anzufechten. Wenn dieser Befehl jedoch bestehen bleibt, plant Golan das Verbot bis auf ein halbes Jahr zu verlängern.
Inneres Kabinett entscheidet für Gefangenenaustausch
Dienstag, 22. Dezember 2009
Israels inneres Kabinett der 7 Minister hat dem Antrag von Regierungschef Benjamin Netanjahu zugestimmt, dass der Gefangenenaustausch um die Freilassung des in den Gazastreifen entführten 23-jährigen Soldaten Gilad Schalit, der seit mehr als 3 ½ Jahren in der Gefangenschaft von Hamas-Palästinensern ist, stattfinden kann. Dies muss nun nur noch von allen 30 Ministern bestätigt werden. Danach wird noch eine Frist von 48 Stunden eingeräumt, um der israelischen Bevölkerung die Möglichkeit zu geben, beim Obersten Gerichtshof gegen diesen Gefangenenaustausch Einspruch zu erheben.
Siedler ignorieren Netanjahu
Dienstag, 22. Dezember 2009
Jüdische Siedler, die in der so genannten Westbank oder dem biblischen Kernland Judäa und Samaria wohnen, ignorieren den von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu auf Druck von US-Präsident Barack Obama verhängten 10-monatigen Baustopp jüdischer Siedlungen.
Jerusalems Staatshaushalt 2010
Dienstag, 22. Dezember 2009
Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat gab das Budget der Hauptstadt Jerusalem für das Jahr 2010 bekannt: es beläuft sich auf 642,5 Millionen Euro (3,5 Milliarden Schekel). Dieses Jahr kamen 2,75 Millionen Euro (15 Mio. Schekel) dazu, die in die Förderung des Tourismus in die Heilige Stadt investiert werden sollen.
Hamas steht hinter Haftbefehlen gegen Israelis
Montag, 21. Dezember 2009
In einem Interview mit der britischen Zeitung The Times offenbarte Diya al-Din Madhoun, der Vorsitzende des Hamas-Komitees, das nach dem Gazakrieg gegründet wurde, dass sie es sind, die hinter der Kampagne stehen, in der gegen israelische Politiker und Offiziere die britischen Boden betreten wollen, Haftbefehle erteilt werden.
Haus aus der Zeit Jesu in Nazareth freigelegt
Montag, 21. Dezember 2009
Heute stellt die israelische Altertumsbehörde (IAA) in Nazareth Journalisten erstmalig ein vor kurzem freigelegtes Gebäude vor, das aus der frühen römischen Zeit stammt, also aus der Zeit Jesu (siehe Bild). Es liegt nur wenige Meter von der bekannten Verkündigungskirche in der Stadt entfernt. Die IAA führte dort eine Ausgrabung durch, weil die Association of Mary plant, auf diesem Gelände das „Internationale Marien-Zentrum von Nazareth“ zu bauen.
Nächtliches Alkoholverkaufsverbot beschlossen
Montag, 21. Dezember 2009
Das israelische Kabinett hat gestern beschlossen, den Verkauf von Alkohol zwischen 23 Uhr und 7 Uhr früh zu verbieten. Das Verbot ist Teil einer Kampagne von Sicherheitsminister Aharonovitch, mit der Alkoholkonsum eingeschränkt werden soll.
Natan Sharansky ist Mann des Jahres
Montag, 21. Dezember 2009
Die russischen Juden in Israel haben gestern Natan Sharansky geehrt, der als Mann des Jahres in Russland ausgezeichnet worden ist. Sharansky war in Russland einst zionistischer Gefangener und musst harte Strafarbeit verrichten.
„Lähmende Macht“ gegen Bauarbeiten der Siedler während des Baustopps
Sonntag, 20. Dezember 2009
Das israelische Militär plant „lähmende Macht“ bei der Zerstörung von illegalen Gebäuden, die von den Siedlern während des zehmonatigen Baustopps errichtet werden, anzuwenden. In einem 17-seitigen Dokument sind die militärischen Befehle die von der Kommandantur Zahals für Zentralisrael festgelegt wurden aufgelistet. Siedler und Baumeister müssen die Bauarbeiten einstellen, solange die Fundamente noch nicht fertiggestellt sind. Jedoch haben viele Siedler geschworen, die Bauarbeiten trotz dem Stopp weiter voranzutreiben.
Erstmals jüdischer Botschafter Großbritanniens nach Israel
Sonntag, 20. Dezember 2009
Inmitten eines bitteren diplomatischen Disputs zwischen Großbritannien und Israel über ein legales Schlupfloch dementsprechend israelische Politiker oder ehemalige hohe Offiziere wegen angeblichen Kriegsverbrechen festgenommen werden könnten, wurde bekannt, dass ab Mitte 2010 ein neuer Botschafter Großbritanniens nach Israel kommen wird. Matthew Gould (38) wird der erste Botschafter jüdischer Herkunft sein.
Neue EU-Außenministerin: Auch Jerusalems Altstadt besetztes Gebiet
Sonntag, 20. Dezember 2009
Die neue EU-Außenministerin Catherine Ashton erklärte in Straßburg in ihrer Rede zu ihrer Amtseinführung, dass Ost-Jerusalem, damit meint sie Jerusalems Altstadt, genauso wie die Westbank Judäa und Samaria von Israel besetztes Gebiet sei. Israels Vize Außenminister Danny Ayalon konterte, dass wenn die EU einseitige Schritte unternehmen sollte und den Palästinenserstaat ohne Israels Zustimmung erklären würde, damit für Israel alle seit dem Oslo-Abkommen gemachten Beschlüsse hinfällig wären.
Kirchenführer Treffen in Jerusalem
Sonntag, 20. Dezember 2009
Kirchenführer aus aller Welt trafen sich am Donnerstag in Jerusalem, um zu erörtern, wie man die Pilgerschaft der Christen nach Israel fördern kann. Das Treffen war vom israelischen Tourismusministerium organisiert worden.
Präsident Peres in Kopenhagen
Freitag, 18. Dezember 2009
Israels Präsident Shimon Peres hielt auf dem UN-Klimagipfel in Kopenhagen eine Rede, in der er die Bemühungen seines Landes um den internationalen Klimaschutz unterstrich. „Als Präsident eines Landes, das auf Frieden hinarbeitet und einen sauberen Planeten ersehnt, möchte ich mich Ihnen bei der Planung einer besseren Zukunft anschließen. Wir müssen die Umwelt von der Politik trennen.“
Belgisches Konsulat schuldet Miete
Freitag, 18. Dezember 2009
Das belgische Konsulat in Jerusalem schuldet dem Eigentümer der Villa in dem die Büros untergebracht sind für 7 Jahre die Miete - etwa 14 Millionen NIS umgerechnet 2,5 Millionen Euro, was nun vor Gericht eingeklagt wird.
Anti-Israel-Sein von Staaten identisch mit herkömmlichen Antisemitismus
Freitag, 18. Dezember 2009
Israels Minister für Diaspora-Angelegenheiten, Yuli Edelstein, erklärte auf der Konferenz für Globalen Antisemitismus in Jerusalem, dass das anti-Israel-sein von Staaten und Personen identisch mit dem herkömmlichen Antisemitismus sei.
Ägyptischer Geheimdienstchef: Hamas will keine Versöhnung
Freitag, 18. Dezember 2009
In Ägypten verliert man allmählich die Geduld mit der Hamas. Der Chef des ägyptischen Geheimdienstes, Omar Suleiman, kritisierte die palästinensische Terrororganisation vor kurzem dahingehend, dass sie sich nicht an Vereinbarungen halte und insgesamt keine Versöhnung mit der Fatah anstrebe, die mit Präsident Mahmoud Abbas im Westjordanland regiert.
Schabbatlesungen und Kommentar
Freitag, 18. Dezember 2009
„MIKEZ – Nach Ablauf“ 1. Mose 41,1 bis 44,17
Prophetenlesung: Sonderlesung wegen Chanukka: 1. Könige 7,40-50

Kommentar:
Unsere Lesung an diesem Schabbat beginnt mit dem Wort „miketz“, was „nach Ablauf“ bedeutet. Ja, „nach Ablauf der zwei Jahre...“ wäre eine interessante Betonung im Vergleich mit Josef als der Prototyp Jesu. Hier könnte man sagen: „Nach Ablauf der 2000 Jahre...“ fängt nun dieser Zeitabschnitt von dem Rückkehr der Juden ins Land ihrer Väter, ja, zurück an den Tisch des Herrscher Josef – ohne es noch zu wissen, dass er ihr Bruder und Messias ist!!
Weiter UN-Truppen auf den Golanhöhen
Donnerstag, 17. Dezember 2009
Der UN-Sicherheitsrat hat am Mittwoch in einer offenen Abstimmung entschieden, die Stationierung der 1000 Mann starken Friedenstruppe an der israelisch-syrischen Grenze weitere sechs Monate zu verlängern. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon begründete die Entscheidung gegen einen Abzug der Gruppe von den Golanhöhen mit der momentanen angespannten Situation im Nahen Osten.
Abbas Amtszeit verlängert
Donnerstag, 17. Dezember 2009
Das Zentralkomitee der PLO hat gestern beschlossen, die Amtszeit des palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas um sechs Monate bis zum 28. Juni 2010 zu erweitern. Die Hamas kritisierte die Entscheidung und bezeichnete die Verlängerung als illegal.
Olmert bot israelisches Land im Austausch für Siedlungen
Donnerstag, 17. Dezember 2009
Wie jetzt bekannt wurde, hat der ehemalige Premier Ehud Olmert den Palästinensern während seiner Amtszeit israelisches Land, das an den Gazastreifen grenzt, im Austausch für jüdische Siedlungen im Westjordanland geboten. Als Olmert im September 2008 Abbas dieses Angebot unterbreitete, kam von Abbas keine Reaktion.
Offener Brief an arabische Welt
Donnerstag, 17. Dezember 2009
Israels stellvertretender Außenminister Danny Ayalon hat am Mittwoch in einer der größten panarabischen Tageszeitungen, Asharq Alawsat, einen Kommentar von historischem Rang veröffentlicht. In seinem in arabischer Sprache veröffentlichten „Offenen Brief an die arabische Welt“ ruft er die arabischen Staaten dazu auf, die zum Frieden ausgestreckte Hand Israels zu ergreifen.
Großbritannien verspricht Besserung
Mittwoch, 16. Dezember 2009
Der britische Außenminister David Miliband hat sich mit der israelischen Oppositionsführerin Zippi Livni und seinem israelischen Amtskollegen Avigdor Liebermann gestern telefonisch beraten, was getan werden könne, um eine diplomatische Krise zwischen beiden Ländern zu vermeiden.
Friedensverhandlungen stecken fest
Mittwoch, 16. Dezember 2009
Einen Tag nach dem die Hamas-Palästinenser im Gazastreifen auf einer Massenkundgebung in Gaza-Stadt erklärten, dass sie nie und nimmer den Staat Israel anerkennen werden, sagte nun Abbas, der Führer der Fatah-Palästinenser, dass sie keine Verhandlungen mit Israel aufnehmen werden, solange die Welt nicht die Grenzen von 1967 für den Palästinenserstaat anerkennt.
Türkei verhindert Anschlag auf israelische Einrichtung
Mittwoch, 16. Dezember 2009
Türkische Sicherheitskräfte haben einen Terroranschlag der Hisbollah auf eine israelische Einrichtung in der Türkei verhindert. Israels stellvertretender Außenminister Danny Ayalon dankte der Türkei dafür. Es war dies bereits der dritte Anschlagsversuch der Hisbollah in diesem Jahr.
Gedenken an Makkabäus
Mittwoch, 16. Dezember 2009
Morgen wollen Hunderte Juden auf den Tempelplatz gehen, um der Heldentat des Judas Makkabäus zu gedenken, der 167 vor Chr. den von Syrern entweihten Tempel neu dem Gott Israels weihte.
Chanukka
Mittwoch, 16. Dezember 2009
Heute Abend wird das 6. von den 8 Chanukkalichtern angezündet – „Chanukka sameach!“ Gestern Abend hat Präsident Schimon Peres die Chanukka-Kerzen im Beisein von 300 geladenen Holocaustüberlebenden angezündet.
Israelisch-Britische Beziehungen angeknackst
Dienstag, 15. Dezember 2009
Vergangenen Samstag wurde gegen die israelische Oppositionsführerin Zippi Livni in Großbritannien ein Haftbefehl erlassen. Ein britisches Gericht hatte ihn ausgestellt, nachdem eine Klage eingegangen war, die Livni beschuldigt, für Kriegsverbrechen verantwortlich zu sein, die sich während der israelischen Gazaoffensive vor einem Jahr zugetragen haben sollen, denn zu dieser Zeit hatte sie noch das Amt als Außenministerin inne.
Obama gegen Hisbollah-Waffenschmuggel
Dienstag, 15. Dezember 2009
US-Präsident Barack Obama hat im Rahmen eines Besuches des libanesischen Präsidenten Michel Suleiman im Weißen Haus in Washington erklärt, er erwarte von Suleiman, dass dieser den Waffenschmuggel der Hisbollah unterbinden müsse.
Palästinenser feiern Hamas
Dienstag, 15. Dezember 2009
In Gaza-Stadt feierten über Hunderttausend Palästinenser den 22. Jahrestag der radikalen Hamas-Terrororganisation. Dabei verkündeten sie unter riesigem Applaus, dass die Palästinenser nie den Staat Israel anerkennen werden.
Moschee-Vandalismus: Oberrabbiner entschuldigt sich
Dienstag, 15. Dezember 2009
Israels Oberrabbiner Yona Metzger besuchte gestern das arabische Dorf, in dem jüdische Extremisten in einer Moschee Gebetsteppiche und Gebetbücher verbrannt hatten. Er entschuldigte sich für das unjüdische Verhalten dieser Leute und verurteilte die Tat aufs Schärfste.
Chanukka
Dienstag, 15. Dezember 2009
Gestern Abend zündete Staatspräsident Schimon Peres in einer Militäreinheit das 4. Chanukkalicht an. Heute wird das 5. von den 8 Chanukkalichtern angezündet.
Militärverwaltung sichert Zugang nach Bethlehem über Weihnachten
Dienstag, 15. Dezember 2009
Israels IDF-Kommandeur der Ziviladministration für den Bethlehemer Distrikt traf sich mit christlichen Leitern der in Israel vertretenen Kirchen und versicherte ihnen, dass Israel alles tun werde, damit die Christen zum Weihnachtfest frei und unbeschwert Bethlehem, die Geburtsstadt Jesu, besuchen können.
Rabbiner suchen Versöhnung
Montag, 14. Dezember 2009
Nach dem Anschlag angeblicher jüdischer Extremisten auf eine Moschee in dem arabischen Dorf Yasuf in Samaria, bei dem Gebetsteppiche und islamische Bücher verbrannt wurden, verurteilten nun orthodoxe Siedler die Ereignisse auf Schärfste. Mit Koran Büchern im Gepäck machten sie sich zu dem Dorf auf. Die neuen Bücher wurden von Rabbiner Menachem Froman, der sich für den interreligiösen Dialog zwischen Juden und Arabern ausspricht, aus eigener Tasche bezahlt.
Finanzminister Steinitz will Neuabstimmung über Baustopp
Montag, 14. Dezember 2009
Finanzminister Juval Steinitz, der bei der Abstimmung im Sicherheitskabinett über den Baustopp in Judäa und Samaria am 25. November dafür gestimmt hatte, sagte gestern Abend in Or Jehuda, dass er bald eine Neuabstimmung dieses Baustopps fordern wolle, sollten die Palästinenser weiterhin Verhandlungen mit Israel ablehnen.
Rettung ukrainischer Matrosen
Montag, 14. Dezember 2009
Am Freitag ist bei Zypern das Handelsschiff Salla 2 aus der Ukraine gesunken. Rettungshubschrauber der israelischen Marine konnten fünf Besatzungsmitglieder des Schiffes aus dem Wasser bergen, die zur medizinischen Behandlung nach Haifa ins Rambam-Krankenhaus geflogen wurden. Sie wurden gestern bereits wieder bei guter Gesundheit entlassen und fliegen heute nach Hause.
Neu: Zahnärztliche Behandlungen für Kinder umsonst
Montag, 14. Dezember 2009
In einer Telefonabstimmung haben die Regierungsminister am gestrigen Abend beschlossen, israelischen Kindern kostenlose Zahnbehandlungen zu garantieren. In Israel übernahmen die Krankenkassen bislang diese Kosten nicht – weder für Kinder noch für Erwachsene.
Peres wird Israel in Kopenhagen vertreten
Sonntag, 13. Dezember 2009
Am kommenden Mittwoch wird Präsident Schimon Peres nach Kopenhagen fliegen, um bei den hochgradigen Gesprächen über die Klimasituation den Staat Israel zu vertreten, dies gab gestern Abend sein Sprecher bekannt. Peres entschied sich dazu nachdem Ministerpräsident Netanjahu mitteilte, dass er nicht zu der von der UNO gesponserten Konferenz fliegen würde
Abstimmung über Prioritätsrang von Ortschaften
Sonntag, 13. Dezember 2009
Das Regierungskabinett diskutierte heute morgen die überarbeitete Landkarte der nationalen Prioritäten, die am letzten Mittwoch veröffentlicht worden war. Jedoch wurde die geplante Abstimmung verschoben, nachdem sich die Minister der Arbeiterpartei und der Schass-Partei dahingehend geäußert hatten, dagegen stimmen zu wollen.
Deklaration kirchlicher Leiter kritisiert Israel
Sonntag, 13. Dezember 2009
Arabisch christliche Führungspersonen verschiedener Kirchen in Israel haben eine Deklaration einer „Botschaft des Friedens, der Hoffnung und Liebe“ herausgegeben. Darin wird Israel allerdings scharf kritisiert. Der jüdische Staat wird als das Haupthindernis zum Frieden dargestellt, die Gültigkeit der biblischen Geschichte der Juden geleugnet.
Vandalismus in Moschee
Sonntag, 13. Dezember 2009
Jüdische Extremisten sollen in einem arabischen Dorf in Samaria in einer Moschee vandalisiert haben. Moslemische Gebetsteppiche und Gebetbücher sind verbrannt worden, die Wände und der Boden der Moschee wurden mit hebräischen Texten beschmiert.
Chanukka-Fest beginnt heute
Freitag, 11. Dezember 2009
Heute Abend wird vor Schabbatbeginn das erste von acht Chanukkalichtern angezündet und morgen nach Schabbatausgang das zweite Licht. Die Chanukka-Lichter, die wir in beim Einbrechen der Dunkelheit anzünden, wecken in uns Erinnerungen an die Vergangenheit: an den Krieg der Hasmonäer gegen das gewaltige syrische Heer, an ihren Sieg, die darauf folgende Tempelweihe, die neu entzündete Menora und die kleine Menge Öl in dem unversehrten Krug, die wunderbarerweise acht Tage lang reichte. Chag Sameach!
Schweden: Ada Yonath erhielt Nobel-Preis
Freitag, 11. Dezember 2009
Die israelische Professorin Ada Yonath vom Weizmann Institut in Rehovot, erhielt gestern aus der Hand von König Karl Gustav XVI. von Schweden den Nobelpreis für Chemie. Sie ist damit der 9. Israeli, der einen Nobelpreis gewann.
Netanjahu ignoriert Protest gegen Baustopp
Freitag, 11. Dezember 2009
Ministerpräsident Netanjahu ignoriert den landesweiten Protest gegen den Baustopp jüdischer Siedlungen und versicherte den USA, dass er nicht davon abgehen wird, den 10-monatigen Baustopp jüdischer Siedlungen durchzuführen.
Israel: Goldstone-Bericht ist fehlerhaft
Freitag, 11. Dezember 2009
Inzwischen ergaben nochmalige Untersuchungen, dass von 36 Anschuldigungen, die Richard Goldstone in seinem Menschenrechtsbericht gegen Israel erhob, 30 grundlos und fehlerhaft sind. Diesen Befund will Israel nun der UNO vorlegen.
Ägyptens „Eiserne Mauer“
Freitag, 11. Dezember 2009
Ägypten errichtet an seiner Grenze zum Gazastreifen eine hohe Eisenwand die 16 Meter tief in die Erde eindringt, um den Bau von Waffenschmuggel-Tunnels zu unterbinden.
Schabbat-Lesung und Kommentar
Freitag, 11. Dezember 2009
"WA’JESCHEW – Und er wohnte“:
1. Mose 37,1 bis 40,23; Amos 2,6 – 3,8;
(Sonderlesung wegen Chanukka: Sacharja 2,14 4,7)

Mit dieser Parascha (Wochenabschnitt) fängt die 13-Kapitel-Geschichte bis Ende des 1. Buch Mose von dem Lieblingssohn Jakobs, Josef, der Sohn Rahels. Josef und sein Leben ist der Prototyp des Messias, der von seinen Brüdern abgelehnt wurde.
Ägypten baut eiserne Mauer an Grenze zu Gaza
Mittwoch, 9. Dezember 2009
An der Grenze zwischen Ägypten und Gaza hat der Bau einer 10 km-langen eisernen Mauer begonnen. Das Bollwerk wird errichtet, um den blühenden Schmuggel zu stoppen.
YouTube Gründer trifft Schimon Peres
Mittwoch, 9. Dezember 2009
Chad Hurley, Mitbegründer und Generaldirektor des Videoportals YouTube, traf sich gestern mit Präsident Schimon Peres, um dessen neuen eigenen YouTube Kanal einzuweihen.
Kein Zutritt für Außenminister nach Gaza
Mittwoch, 9. Dezember 2009
Premierminister Benjamin Netanyahu hat ein inoffizielles Gesetz in die Wege geleitet, das allen Außenministern den Zutritt nach Gaza verbietet. Der Regierung zufolge hat das Gesetz zwei Beweggründe. Zum einen soll es die Legitimierung der Hamas verhindern, welche durch den Besuch eines Außenministers unterstützt werden würde. Zum anderen soll es auch weiteren Druck bezüglich der Entführung Gilad Shalits und den damit verbundenen Verhandlungen ausüben.
I-Phones nun auch in Israel
Mittwoch, 9. Dezember 2009
Die zwei führenden israelischen Telefonanbieter, Cellcom und Pelephone, ringen um die besten Verkaufszahlen für den erstmaligen Vertrieb der I-Phones von Apple in Israel.
Bald biometrischer Ausweis in Israel?
Mittwoch, 9. Dezember 2009
Am vergangenen Montag reichte die Knesset einen Gesetzesentwurf über die Einführung eines biometrischen Ausweises ein, welcher bald obligatorisch für alle Bürger Israels werden könnte.
Warum Adolf Hitler die Juden hasste
Mittwoch, 9. Dezember 2009
Die israelische Tageszeitung Haaretz berichtete über ein neues Buch, dessen Autor mit neuen Recherchen dem Ursprung von Adolf Hitlers Judenhass auf den Grund zu gehen sucht.
Rechtsanwalt Weinstein neuer Generalstaatsanwalt
Montag, 7. Dezember 2009
Bei der gestrigen Kabinettssitzung wurde der Vorschlag von Justizminister Neeman einstimmig angenommen, den Kriminalrechtsanwalt Jehuda Weinstein (65) als neuen Generalstaatsanwalt zu wählen. Weinstein wird den bisherigen Generalstaatsanwalt Menni Masus am 1. Februar 2010 ablösen und dann diesen Posten bis zum 31. Januar 2016 innehaben.
Palästinenser schossen S-5K Rakete
Montag, 7. Dezember 2009
Gestern früh hatten Bombenexperten die Überreste eines Projektils gefunden, das in offenem Gelände neben dem Kibbuz Alumim eingeschlagen war. Niemand war dabei verletzt worden. Nach der Untersuchung wurde festgelegt dass es sich um eine Rakete des Typs S-5K aus russischer Herstellung handelt, die eigentlich von Kampfflugzeugen und Hubschraubern zum Angriff auf Bodenziele gedacht ist.
Hamas stellt Ultimatum an Israel
Montag, 7. Dezember 2009
Die Hamas-Führung im Gazastreifen gibt Israel zwei Tage Frist, ihr Angebot zum Gefangenenaustausch zur Freilassung von Gilad Schalit anzunehmen, sonst ziehen sie ihr Angebot zurück. Unter den 980 von Hamas geforderten Häftlingen sind aber 65 die Israel nicht freilassen will, die will Hamas nun mit dieser Frist freipressen.
Landwirte protestieren gegen Kürzung der Gastarbeiterzahl
Montag, 7. Dezember 2009
Hunderte israelische Landwirte aus der Arawa-Wüste protestierten in Jerusalem neben den Regierungsbüros gegen den Beschluss der Regierung, die Anzahl der Gastarbeiter aus Thailand einzuschränken und die Einreise von notwendigen 4.000 Arbeitern zu verhindern. Ein Teil der Landwirte waren über drei Tage lang mit ihren Traktoren nach Jerusalem hinaufgefahren, wo sie sich anderen Landwirten anschlossen. Sie trugen unter anderem Schilder die aussagten, dass das Gemüse erster Qualität sein, jedoch die Regierung der letzte Dreck.
Neujahrsfest der Chabad-Chassidim
Montag, 7. Dezember 2009
Die Chassidim feiern heute Rosch Haschana-Neujahrstag des Chassidismus. Zugleich beginnen die Chassidim einen neuen jährlichen Zyklus des täglichen Tanja-Studiums - Tanja oder Sefer Schel Bejnonim („Das Buch der Durchschnittsmenschen“) genannt.
Siedler blockieren den Eintritt der Inspektoren
Sonntag, 6. Dezember 2009
Einwohner von jüdischen Ortschaften in Judäa und Samaria blockierten den Zugang für die Regierungsinspektoren, die die Baustoppbefehle überbringen sollten. Dabei wurden ihre Begleiter, Polizisten der Spezialeinheit Yassam, wieder gewalttätig und schlugen den Chananel Durani, den Bürgermeister von einem der ältesten Orte in Samaria, Kedumim, und warfen einige junge Mädchen zu Boden um den Inspektoren Eintritt zu verschaffen.
Neue Grenzpolizisten vereidigt
Sonntag, 6. Dezember 2009
Fünfhundert neue Grenzpolizisten treten heute ihren Dienst an. Die neuen Rekruten zeichnen sich durch ein besonders hohes Maß an Motivation aus, hieß es in der israelischen Presse.
Medizinische Hilfe für Gilad?
Sonntag, 6. Dezember 2009
Ein französisches Ärzteteam soll letzte Woche in den Gazastreifen gereist sein, um den entführten israelischen Soldaten Gilad Shalit zu untersuchen. Verschiedenen arabischen Medienberichten zufolge seien die vier Ärzte die ersten Ausländer, die zu dem Gefangenen vorgelassen worden sind. Der Vater Gilads bezweifelte in den israelischen Medien diese Berichte.
Gefangenenaustausch geht gegen die Torah
Freitag, 4. Dezember 2009
Rabbiner Schmuel Elijahu, der Obberrabbiner von Safed und Sohn des ehemaligen Oberrabbiner Israels, Rabbi Mordechai Elijahu, ist aufgeregt, dass die religiösen Minister und Abgeordneten sich für den geplanten Gefangenenaustausch aussprechen, mit dem Gilad Schalit wieder nach Hause gebracht werden soll. „Es wundert mich, dass Torahgläubige Juden einen Handel unterstützen, der deutlich entgegen der Torah steht. Sind Netanjahu und die Medien wichtiger als die Torah? Mörder dürfen nicht freigelassen werden und ihnen darf nicht geholfen werden, Juden zu töten."
Russisch-israelische Zusammenarbeit in Moskau
Freitag, 4. Dezember 2009
Gestern traf sich zum ersten Mal die russisch-israelische Komission für Kooperation in Wirtschaft und Handel in Moskau. Die Vorsitzenden des Treffens waren der israelische Außenminister Avigdor Lieberman und der russische erste Vizeminister Viktor Zubkov. Lieberman drückte seine Kondolenzen zu dem Anschlag auf einen Zug vergangene Woche aus.
Siedlerführer bei Netanjahu
Freitag, 4. Dezember 2009
Die führende Personen der Siedlerbewegung in Judäa und Samaria trafen sich gestern mit Ministerpräsident Netanjahu in seinem Büro in Tel Aviv. Das Gespräch dauerte zwei Stunden, während der die Siedler ihren Widerspruch gegen das Bauverbot aussprachen und kritisierten die Art und Weise wie dieses Verbot durchgeführt wird.
Siedler planen Massendemos
Freitag, 4. Dezember 2009
Die jüdischen Siedler von Judäa und Samaria wollen mit Massendemonstrationen in Jerusalem vor der Residenz von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gegen den von ihm auf Druck der USA verhängten 10-monatigen Siedlungsbaustopp protestieren.
Schabbatlesungen und Kommentar
Freitag, 4. Dezember 2009
„Wajishlach – Und er sandte“
1. Mose 32,4 bis 36,43
Prophetenlesung: Obadja 1,1–21

Der Wochenabschnitt beginnt mit der Begegnung Jakobs mit seinem Bruder Esau, der ihm über 20 Jahre nach dem Leben getrachtet hatte. Jakob verlässt im Einklang mit der Verheißung das Haus seines Schwiegervaters Laban und kehrt zurück zu seinen Eltern Isaak und Rebekka. Der Talmud sagt, dass Esau während dieser ganzen Zeit nicht aufgehört hat, seine Eltern zu ehren, woran Jakob gehindert war. Wegen der Erfüllung des Gebots segnete der HERR Esau auch.
Orthodoxe Juden zündeten angeblich Auto an
Donnerstag, 3. Dezember 2009
Zwei orthodoxe Juden, Einwohner der Stadt Beit Shean im Norden Israels wurden festgenommen, nachdem sie angeblich einen Tag zuvor das Auto eines messianischen Juden in Brand gesetzt hatten. Eliav Levine sagte, dass sein Wagen in Brand gesteckt wurde, als er vor der Polizeistation der Stadt geparkt war.
EU-Staaten gegen schwedischen Plan
Donnerstag, 3. Dezember 2009
Nicht nur Israel, sondern auch EU-Staaten protestieren gegen den von Schweden vorgebrachten Plan, dass die 27 EU-Mitgliedstaaten Ost-Jerusalem mit der Altstadt als Hauptstadt eines zukünftigen Palästinenserstaates anerkennen sollen.
Deutschland gab Kommando über Seeraum ab
Donnerstag, 3. Dezember 2009
Deutschland hat das Kommando der UN-Friedenstruppe, die seit dem Libanonkrieg 2006 den Seeraum vor der libanesischen Küste gegen das Einschmuggeln von Waffen an die Hisbollah überwachte, nun abgegeben.
Rollentausch zwischen Netanjahu und Barak
Donnerstag, 3. Dezember 2009
Der als Falke bekannte Ministerpräsident Netanjahu stoppte auf Druck der USA den Siedlungsbau und der als Taube bekannte Arbeiterparteiführer Ehud Barak fordert nun, dass die jüdischen Siedlungen ein fester Bestandteil des Friedensvertrages mit den Palästinensern sein müssen.
Studenten gegen den Gefangenenaustausch
Mittwoch, 2. Dezember 2009
Studenten von sechs führenden vormilitärischen religiösen und säkularen Akademien schrieben getrennt Briefe an Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Ehud Barak und fordern die beiden auf, die geplante Freilassung von 980 palästinensischen Terroristen aus israelischen Gefängnissen um Gilad Schalit nach Hause zu bringen erneut zu überdenken.
Israelische NROs erhalten Millionen aus Europa
Mittwoch, 2. Dezember 2009
Die israelische Menschenrechtsorganisation B´Tselem steht auf der Liste der israelischen Nichtregierungsorganisationen (NROs) die Spendengelder aus Europa erhalten ganz oben und erhielt zwischen den Jahren 2006 bis 2009 2,1 Millionen Euro. Insgesamt bekommen 16 solcher NROs Hilfe aus Europa, die sich in diesen drei Jahren insgesamt auf 5,5 Mio. Euro belief.
Netanjahu: Einfrierung des Baus nur zeitweilig
Mittwoch, 2. Dezember 2009
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu betonte gestern Abend während einer Wirtschaftskonferenz in der Airport City neben dem Ben-Gurion-Flughafen, dass die Einfrierung des Siedlungsbaus nur vorübergehend sei und bei 10 Monaten bleiben wird. Danach soll die Bautätigkeit sofort wieder aufgenommen werden.
Erneut Streit wegen Wohnungsbezug
Mittwoch, 2. Dezember 2009
In Jerusalem kam es zwischen Juden und Arabern zu Handgreiflichkeiten als im Ost-Jerusalemer Stadtteil Scheich-Jarrah, der vorwiegend von Arabern bewohnt ist, eine jüdische Familie in ihr von Arabern abgekauftes Haus einziehen wollte. Einer der neuen jüdischen Bewohner wurde leicht verletzt, als er mit einem Plastikrohr geschlagen wurde. Fünf Personen wurden festgenommen, darunter zwei Juden, zwei ausländische Linke Demonstranten sowie ein Araber.
Europa entscheidet PA-Staat anzuerkennen
Dienstag, 1. Dezember 2009
Die israelische Tageszeitung Haaretz berichtete heute, dass bei dem Treffen der EU-Außenminister nächste Woche eine Resolution diskutiert und eventuell auch angenommen werden wird, die dazu aufruft, Jerusalem als die Hauptstadt des Palästinenserstaates zu erklären und damit einen von den Palästinensern einseitig ausgerufenen Staat anzuerkennen.
Hisbollah: Nur Krieg gegen Israel ist erfolgreich
Dienstag, 1. Dezember 2009
Der Führer der libanesischen Hisbollah-Terrororganisation, Scheich Hassan Nasrallah, erklärte gestern, dass der einzige Weg von Israel irgendetwas von Israel zu erhalten Krieg sei. Er schloß sich damit den Aussagen der Palästinenser an, die sich trotz der israelischen Konzessionen weiterhin weigern, an den Verhandlungstisch zu treten.
Siedler werden trotzdem weiterbauen
Dienstag, 1. Dezember 2009
Die führenden Personen vieler jüdischen Ortschaften in Judäa und Samaria sagten gestern, dass sie weiterhin den Neubau von Wohnungen fördern wollen, zu Trotz der von der israelischen Regierung festgelegten zehnmonatigen Baupause. Bei einem dritten Notstandstreffen seit der Bekanntgabe Netanjahus diesbezüglich nannten sie die Entscheidung des Ministerpräsidenten unmoralisch, inhuman, antizionistisch und illegal.
Hamas will Drogenhändler hinrichten
Dienstag, 1. Dezember 2009
Die Hamas-Regierung im Gazastreifen hat ein neues Gesetz herausgegeben dementsprechend der Tat überführte Drogennutzer und –verkäufer die Todesstrafe erhalten sollen. Der Generalstaatsanwalt der Hamas, Mohammed Abed, sagte dass das neue Gesetz den durch das lasche israelische Gesetz - das auch in der palästinensischen Autonomiebhörde übernommen worden war - entstandenen Schaden beheben solle.

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