Israel beginnt Feierlichkeiten zum 90. Geburtstag des Präsidenten
Dienstag, 18. Juni 2013
Die Feierlichkeiten zum Geburtstag des israelischen Präsidenten Schimon Peres haben begonnen. So gratulierte bereits der katholische Papst Franziskus und entsandte aus dem Vatikan herzlichste Grüße. Am Montag hielt der ehemalige US-Präsident Bill Clinton (im Bild) an der Peres-Akademie in Rehovot eine Rede zu Ehren des Staatsoberhauptes. Clinton betonte in seiner Ansprache die Wichtigkeit einer Zweistaatenlösung.
Israel-Video des Tages: Aktuelle TV-Nachrichten
Mittwoch, 12. Juni 2013

Die Fernsehredaktion von israel heute produziert jede Woche aktuelle Fernsehnachrichten, die über den Sender Bibel TV ausgestrahlt werden. Die Sendung ist im ganzen deutschsprachigen Europa über Satellit, Kabel und Antenne zu empfangen. In der aktuellen Ausgabe geht es neben dem Syrien-Konflikt und neuen Cyber-Angriffen unter anderem um einen angeblich ausgestorbenen Frosch, der in Israel völlig überraschend wieder aufgetaucht ist.

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Frau bringt Mädchen zur Welt – Vater vor sechs Jahren an Krebs gestorben
Dienstag, 11. Juni 2013
Eine alleinstehende Frau Mitte 30 hat in Israel ein gesundes Mädchen zur Welt gebracht. Es ist jetzt drei Wochen alt. Ihre Mutter hat den Vater nie persönlich kennengelernt. Der war vor sechs Jahren im Alter von 30 Jahren an Krebs gestorben. Der unverheiratete Mann hatte vor seiner Chemotherapie Samenzellen einfrieren lassen. Nach seinem Tod suchten seine Eltern nach einer Frau, die sich ein Kind wünschte. Sie ließ sich dann mit einer der eingefrorenen Samenzellen des Toten befruchten. Nach israelischen Medienberichten sind alle Beteiligten überglücklich: Die Mutter, weil ihr Kinderwunsch in Erfüllung ging, und die Großeltern, die nach dem schmerzlichen Verlust ihres Sohnes einen neuen Sonnenstrahl in ihrem Leben sehen.
Homo-Doppelmord: Religiöse zu Unrecht beschuldigt
Montag, 10. Juni 2013
Rund 100.000 Menschen haben an der Schwulen- und Lesbenparade in Tel Aviv (Foto) teilgenommen. Ein Großteil der Teilnehmer war dafür eigens aus dem Ausland angereist. Darunter war auch das erste schwule Paar, das erst vor kurzem in Frankreich geheiratet hatte. Bei der Parade wurde der Opfer einer Schießerei in einem Schwulenzentrum in Tel Aviv gedacht, die vor vier Jahren zwei Tote und elf Verletzte gefordert hatte. Schwulenverbände und Linksaktivisten hatten über Jahre hinweg gegen religiöse Juden gewettert, die dort aus Hass gegen Homosexuelle gemordet hätten. Vor wenigen Tagen nahm die Polizei nun vier Männer aus dem kriminellen Milieu unter dringendem Tatverdacht fest. Die Politiker der israelischen Linken weigern sich jedoch, sich bei den Religiösen für ihre falschen Vorwürfe zu entschuldigen.
Südafrikanischer Abgeordneter: Israel ist kein Apartheid-Staat
Mittwoch, 5. Juni 2013
Pfarrer Dr. Kenneth Meshoe, ein Mitglied des südafrikanischen Parlaments, ärgert sich darüber, dass Israel vorgeworfen wird, ein Apartheid-Staat zu sein. Dies sei eine Beleidigung der südafrikanische Nation, die so viel habe durchmachen müssen. Dr. Meshoe hatte kürzlich San Francisco besucht, gerade zu der Zeit, als die amerikanischen Universitäten mit Anti-Israel-Propaganda überhäuft wurden. Die Demonstranten werfen Israel vor, sie behandelten die Araber in der Region wie ein Apartheid-Staat. „Als ein schwarzer Südafrikaner, der unter der Apartheid gelebt hat muss ich sagen, aus meiner Sicht kann Israel nicht mit der Apartheid in Südafrika verglichen werden.“
Israel-Video des Tages: Aktuelle TV-Nachrichten
Mittwoch, 5. Juni 2013
Die Fernsehredaktion von israel heute produziert jede Woche aktuelle Fernsehnachrichten, die europaweit über den Sender Bibel TV ausgestrahlt werden. In der aktuellen Ausgabe geht es unter anderem um einen dreijährigen jüdischen Jungen, dessen Spenderniere einem zehn Jahre alten Palästinenserjungen das Leben rettete. Außerdem wird über den Streit um das „Made in Israel“-Label berichtet. Sprecherin ist in dieser Woche Miriam Fuchs.

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Israel-Video des Tages: Der Hafen von Jaffa
Montag, 3. Juni 2013
Jaffa, heute ein Teil von Tel Aviv, gehört zu den ältesten Hafenstädten der Welt. Ihre Geschichte reicht rund 4000 Jahre zurück. Hierher, ins biblische Joppe, wurden einst die Zedern des Libanon gebracht, die zum Bau des Jerusalemer Tempels verwendet wurden. Der Prophet Jona hat hier entgegen Gottes Befehl ein Schiff bestiegen und landete im Bauch eines Wals. Heute wachsen hier nicht mehr die weltbekannten Jaffa-Orangen. Stattdessen ist Jaffa ein Künstlerviertel geworden. Das englischsprachige Video zeigt Eindrücke des Hafenviertels, das heute zu einer Touristenattraktion geworden ist.
Tochter eines Terroristen fordert: Schluss mit den Lügen!
Freitag, 31. Mai 2013
Nonie Darwish ist die Tochter von Mustafa Hafez, des ehemaligen Chefs des Nachrichtendienstes von Gaza zur Zeit der ägyptischen Kontrolle über den Küstenstreifen. Zu dieser Zeit gründete Hafez die Fedajeen, die erste Terrorgruppe, die zwischen 1951 und 1956 Überfälle an Israels südlicher Grenze verübte. Hafez wurde mit einer Briefbombe getötet, die die israelische Armee ihm schickte. Nonie war damals acht Jahre alt. Es war Israels erste gezielte Tötung, Hafez wurde zum Shahid (Märtyrer) erklärt. Sogar der ägyptische Präsident Nasser schwor Rache und forderte von der kleinen Nonie, „das Blut des Vaters zu sühnen und Juden zu töten.“
Israel-Video des Tages: Flucht vor Raketen und Chemiewaffen
Dienstag, 28. Mai 2013
Sirenen heulen, Menschen rennen in Luftschutzräume, Gasmasken werden angelegt. Israel übt in dieser Woche, wie sich die Bevölkerung bei einem Angriff verhalten soll. Bei der "Woche des nationalen Notstands" werden verschiedene Krisenszenarien durchgespielt. Das englischsprachige Video zeigt Szenen aus einer Schule: Beim Sirenenalarm flüchten Kinder und Lehrer in einen Schutzraum im Keller. Dort sollen alle zehn Minuten lang bleiben.
Israel diskutiert über einen "jüdischen Kanzler in Deutschland"
Dienstag, 28. Mai 2013
Deutschland ist bereit für einen jüdischen Kanzler. Dieser Meinung ist der britische Journalist und Autor David Crossland. In seinem Politik-Thriller „Der jüdische Kandidat“ greift er dieses Thema auf. In Israel sorgt der Roman für heftige Diskussionen. Es geht um eine Neo-Nazi-Verschwörung, bei der der erste jüdische Kanzler-Kandidat Rudolf Gutman ermordet werden soll. Erzählt wird der temporeiche Thriller aus der Sicht eines Londoner Zeitungs-Reporters, der zufällig auf die Verschwörung stößt.
Israel-Video des Tages: Ultraorthodoxe im Blickpunkt
Freitag, 24. Mai 2013
In Israel gibt es heftige Debatten um den Einfluss der Ultraorthodoxen. Extreme Religiöse fordern unter anderem eine strikte Geschlechtertrennung in öffentlichen Verkehrsmitteln. Aber eine Mehrheit der acht Millionen Israelis möchte sich ihren Lebensstil nicht von 700.00 Ultraorthodoxen vorschreiben lassen. In Israel gehen rund 60 bis 70 Prozent der ultraorthodoxen jüdischen Männer keiner Arbeit nach, sondern verbringen ihre Zeit ausschließlich mit dem Studium religiöser Schriften. Sie möchten Gottes Anweisungen so genau wie nur möglich befolgen. Oft sind ihre Frauen berufstätig. In der Regel heiraten sie im Alter von 18 bis 20 Jahren und haben im Durchschnitt sieben Kinder. Etwa 60 Prozent der ultraorthodoxen Familien in Israel leben in Armut.
Netanjahus "Doppelbett-Affäre" beschäftigt die Finanzaufsicht
Donnerstag, 23. Mai 2013
Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat ein Problem. Zusammen mit seiner Frau Sara war er nach London geflogen, um an der Beerdigung der früheren britischen Regierungschefin Margret Thatcher teilzunehmen. Damit er den knapp fünfstündigen Flug ausgeruht übersteht, ließ er im Flugzeug ein Doppelbett inklusive Sichtschutz einbauen. Das israelische Fernsehen berichtete, Netanjahus Schlafkabine habe den Steuerzahler umgerechnet rund 98.600 Euro gekostet. Daraufhin hagelte es Kritik. Der Regierungschef entschuldigte sich mit dem Argument, die Umbaukosten seien ihm nicht genannt worden. Nun hat sich Israels oberster Finanzkontrolleur eingeschaltet: Rechnungshof-Chef Joseph Shapira hat eine Untersuchung eingeleitet. In der kommenden Woche soll es eine Anhörung geben.