Ägypten drängt Palästinensische Autonomiebehörde zu neuen Verhandlungen mit Israel

Dienstag, 28. November 2017 |  NAI Redaktion

Die israelische Gratis-Zeitung Israel Hayom berichtete heute (Dienstag), dass Ägypten und andere moderate arabische Staaten der Region die Vorsitzenden der palästinensischen Autonomiebehörde (PA) Mahmud Abbas unter Druck setzen, wieder an den Verhandlungstisch mit Israel zurückzukehren.

Ein hoher ägyptischer Beamter sagte gegenüber der Zeitung, dass sein Land, Jordanien, Saudi Arabien, Staaten des persischen Golfs und Israel daran interessiert seien, eine Front zu erstellen, die sich gegen die gemeinsamen Terrorbedrohungen in der Region einsetzt.

Das Büro von Palästinenserchef Mahmud Abbas in Ramallah gab zu, dass die PA unter enormem Druck seitens Staaten der Region stehe, wieder mit Israel zu verhandeln und die Sicherheitskoordination mit Israel vollständig zu erneuern, mit dem Versuch, eine regionale Front gegen den Terror und den Einfluss des Iran zu erreichen.

Weiter sagte jener Beamte, dass der Druck auf Abbas seitens Ägypten seit dem Angriff auf die Moschee im Sinai noch stärker geworden sei und dass der ägyptische Sicherheitsdienst vermutet, dass einige der Täter und andere gesuchte Personen im Sinai durch die Tunnel der Hamas in den Gazastreifen geflüchtet wären, mit dem Wissen und der Billigung der alteingessenen Beamten der Hamas-Terrororganisation.

Bild: Der neueröffnete Grenzübergang zwischen dem Gazastreifen und Ägypten in Rafah mit den Bildern von Palästinenserpräsident Abbas und dem ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi (Foto: Abed Rahim Khatib/Flash90)

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