Iran

Irans Khamenei: Israel ist wie ein tollwütiger Hund
Dienstag, 29. Juli 2014
Der oberste Rechtsgelehrte des Iran, Ayatollah Ali Khamenei, hat Israel wegen der Angriffe auf Gaza einen „tollwütigen Hund“ genannt. Im selben Atemzug drängte er die Muslime dazu, die Palästinenser zu unterstützen und dem „Völkermord“ entgegenzutreten. In einer Rede zum Ende des muslimischen Fastenmonats Ramadan kritisierte Khamenei die USA und die europäischen Länder für ihre Bemühungen, die palästinensischen Kämpfer in Gaza zu entwaffnen.
Jimmy Carter: Israel kann 300 Atomwaffen einsetzen
Dienstag, 15. April 2014
„Israel verfügt über 300 oder mehr Atomwaffen, niemand kennt die genaue Zahl.“ Das erklärte der frühere US-Präsident Jimmy Carter (Foto) in einem Fernsehinterview. Allerdings bezweifle er, dass Israel in der Lage sei, den Iran militärisch zu attackieren. Gleichzeitig forderte der 89-jährige, die USA sollten den Iran selbst dann nicht angreifen, wenn dieser Atombomben entwickle. Die Machthaber in Teheran seien nicht so irrwitzig, Nuklearwaffen tatsächlich einzusetzen. Ihnen sei bewusst, dass dies selbstzerstörerisch sei.
Fracht aus Iran: 40 Raketen und 400.000 Geschosse
Montag, 10. März 2014
Der Iran hat den Frachter Klos-C mit hoch gefährlichen Waffen beladen, die das Leben von Millionen Israelis gefährdeten. Dies wurde deutlich, nachdem die israelische Marine das unter der Flagge Panamas fahrende Schiff in den Hafen von Eilat geleitet hatte. Die israelischen Soldaten stellten auf dem Schiff 40 moderne Mittelstrecken-Raketen sicher, außerdem 181 Granaten sowie 400.000 Geschosse.
Netanjahu: Lügen des Iran werden in Eilat offenbar
Freitag, 7. März 2014
Wenn der von israelischen Spezialkräften aufgebrachte Raketenfrachter der Hafen von Eilat erreiche, werde die Welt sehen, wie sehr sie von der iranischen Führung belogen werde. Das betonte Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, nachdem Teheran jede Beteiligung an dem Waffentransport bestritten hatte. Derzeit ist das Schiff, begleitet von israelischen Marineeinheiten, auf dem Weg an die Südspitze Israels. Es herrscht höchste Alarmbereitschaft, Attacken auf den Frachter werden nicht ausgeschlossen.
Israelische Luftwaffe attackiert die Hisbollah im Libanon
Dienstag, 25. Februar 2014
Israelische Kampfflugzeuge haben in der Nacht zum Dienstag Stellungen der islamistischen Hisbollah an der libanesisch-syrischen Grenze angegriffen. Nach arabischen Medienberichten kamen dabei in der Bekaa-Ebene mehrere Kämpfer der Miliz ums Leben. Ziel der Luftangriffe sei ein Raketenlager oder ein Raketentransport gewesen. Die schiitische Hisbollah wird vom Iran unterstützt und bedroht vor allem den Norden Israels.
Netanjahu hofft auf Merkels Unterstützung gegen Iran
Montag, 24. Februar 2014
Die atomare Bedrohung durch den Iran und der Friedensprozess mit den Palästinensern werden im Mittelpunkt der fünften deutsch-israelischen Regierungsgespräche stehen. Bundeskanzlerin Angela Merkel reist mit 16 Ministern zu den zweitägigen Gesprächen nach Jerusalem, die heute Abend beginnen. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu erklärte am Sonntag bei der wöchentlichen Kabinettssitzung, Merkel käme als „Freundin Israels“. Merkel unterstützt eine Zwei-Staaten-Lösung und gilt als Kritikerin der israelischen Siedlungspolitik.
Iranisches Fernsehen zeigt Tel Aviv als Flammenmeer
Montag, 10. Februar 2014
Haifa und Tel Aviv gehen in Flammen auf – zumindest in einer Videoanimation, die am Wochenende im iranischen Staatsfernsehen ausgestrahlt worden ist. Die TV-Dokumentation mit dem Titel „Der Alptraum der Geier“ zeigte iranische Drohnenangriffe auf Israel. Der Ben Gurion-Flughafen, der Kikar Hamedina-Platz in Tel Aviv, die Azrieli-Türme, das Armee-Hauptquartier und die Panoramatürme in Haifa – in der Computersimulation sind diese Gebäude nach Raketenbeschuss nur noch Schutt und Asche.
Irans Regierung: „Wir hassen Israel immer noch!“
Mittwoch, 5. Februar 2014
Irans Außenministerium versucht derzeit mit allen Mitteln zu verbergen, dass in der Islamischen Republik der Judenstaat Israel immer noch als ein verhasster Feind angesehen wird. Außenminister Mohammad Javad Zarif (Foto) hatte bei der Münchner Sicherheitskonferenz zwar einige Bemerkungen gegenüber den Juden und dem jüdischen Staat gemacht, die von den Medien als versöhnlich aufgefasst wurden. Jedoch hat die oberste Führung des Irans weder den Holocaust anerkannt noch die Tatsache bestätigt, dass dabei sechs Millionen Juden umgebracht wurden.
Irans Führer Khamenei: Die Zionisten sind wie die Nazis
Mittwoch, 18. Dezember 2013
Der oberste politische und religiöse Führer des Iran, Ayatollah Ali Khamenei (Foto), hat Zionisten mit Nazis verglichen. Die Äußerung wurde von den meisten westlichen Medien ignoriert. Khamenei veröffentlichte seine Aussage am Montag im Kurznachrichtendienst Twitter. Anlass war der Jahrestag eines Gerichtsverfahrens gegen den französischen Schriftsteller und Holocaust-Leugner Roger Garaudy, der zum Islam konvertierte und den Khamenei 1998 persönlich traf. Israel hatte in den vergangenen Monaten mehrfach darauf hingewiesen, dass Khamenei die Politik des Iran bestimme, nicht der sich moderat gebende und stets lächelnde Präsident Hassan Ruhani.
Atom-Deal mit dem Iran: Nun ermittelt der Mossad
Montag, 2. Dezember 2013
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat den israelischen Auslandsgeheimdienst Mossad beauftragt, die Atomfabriken des Iran unter die Lupe zu nehmen und mögliche Verstöße gegen das Genfer Nuklearabkommen zu dokumentieren. Das beichtet die englische Zeitung Sunday Times unter Berufung auf Geheimdienstkreise. Demnach sollen drei Bereiche besonders unter die Lupe genommen werden: Die Raketen des Iran, dessen Bombenentwicklung und eventuelle geheime Anlagen zur Urananreicherung.
Fachleute halten Netanjahus Atom-Kritik für berechtigt
Dienstag, 26. November 2013
Die Kritik von Fachleuten an der Atomvereinbarung mit dem Iran wächst. Mittlerweile werden immer mehr Einzelheiten über das in Genf geschlossene Übergangsabkommen bekannt.So berichtet heute die deutsche Tageszeitung Die Welt, dass der Westen dem Regime in Teheran mehr Zugeständnisse gemacht habe, als die offiziellen Verlautbarungen besagen. Demnach gelten die verbesserten Inspektionsmöglichkeiten nicht für den iranischen Plutonium-Brutreaktor in Arak, der den Mullahs einen „zweiten Weg“ zur Atombombe eröffnet. Die internationale Gemeinschaft sei darauf angewiesen, den Informationen des Iran zum Stand der Bauarbeiten schlicht zu glauben.
Iran feiert den Sieg über das „zionistische Komplott“
Montag, 25. November 2013
Während Israel über die Atomvereinbarung des Westens mit dem Iran tief verärgert ist, feiert das Regime in Teheran. Der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif (Foto) jubelte aus Genf in den nationalen Medien der Islamischen Republik: Das „Komplott des zionistischen Regimes“, um die Vereinbarung zu stoppen, sei fehlgeschlagen. Das für sechs Monate gültige Übergangsabkommen sieht vor, dass der Iran sein Atomprogramm einfriert. Aber er muss keine einzige Zentrifuge zur Uranaufbereitung abbauen. Auch der für militärische Zwecke nutzbare Schwerwasserreaktor in Arak bleibt unangetastet, er darf nur nicht weiter ausgebaut werden. Im Gegenzug erhält Teheran Sanktionserleichterungen im Wert von rund sieben Milliarden Dollar.