Palästinenser

Zwei neue Messerattacken und Tote an der Gazagrenze
Samstag, 17. Oktober 2015
Der Schabbatmorgen hat in Israel mit zwei Messerangriffen palästinensischer Terroristen begonnen. In Hebron versuchte ein 18-Jähriger, auf einen Siedler einzustechen, der am Grab der Patriarchen gebetet hatte. Doch der jüdische Mann war bewaffnet und erschoss den Angreifer. Kurz darauf griff ein Terrorist, nach ersten Meldungen 16 Jahre alt, im religiösen Jerusalemer Stadtteil Armon Hanatziv einen Grenzpolizisten an, als er von den Sicherheitskräften kontrolliert werden sollte. Auch er starb durch eine Polizeikugel, bevor er jemandem Verletzungen zufügen konnte.

UPDATE: Beim dritten Messerangriff des heutigen Tages wurde eine 16 Jahre alte Palästinenserin in Hebron erschossen. Sie hatte messerschwingend eine Grenzpolizistin angegriffen, die leicht verletzt wurde.

UPDATE 2: Bei einem weiteren Messerangriff am Abend in Hebron wurde ein israelischer Soldat mittelschwer verletzt. Der Angreifer wurde niedergeschossen und in kritischem Zustand ins Krankenhaus gebracht. Es war der vierte Messerangriff am heutigen Samstag.

UPDATE 3: Beim fünften Messerattentat des Samstags wurde am Abend ein Grenzpolizist schwer verletzt, als er am Qalandia-Checkpoint von einem Palästinenser mit einem Messer angegriffen wurde. Der Terrorist wurde erschossen.

„Tag der Wut“: Israel befürchtet neuen Terror
Freitag, 16. Oktober 2015
Palästinenser haben in der Nacht zum Freitag Brandsätze gegen das Grab des jüdischen Patriarchen Joseph bei Nablus geschleudert. Teile des Areals standen in Flammen. Der Brand wurde von palästinensischen Sicherheitskräften gelöscht, die auch gegen die Randalierer vorgingen. Die israelischen Sicherheitskräfte sind am heutigen Freitag in Alarmbereitschaft versetzt, nachdem die radikal-islamische Hamas erneut einen „Tag der Wut“ ausgerufen hat.
Palästinensische Gemeinde in Deutschland ruft zu Solidarität mit Terroristen auf
Freitag, 16. Oktober 2015
„Ich bin so schockiert! Hier erstechen, erschießen und überfahren diese Terroristen willkürlich israelische Zivilisten und in Berlin wird frisch und fröhlich die Solidarität mit dem Mord an Unschuldigen bekundet?“ – diese Zeilen erreichten die Israel Heute-Redaktion per E-Mail von Nadine H., einer aus Karlsruhe stammenden Israelin. Sie ist entrüstet über das Vorgehen der Palästinensischen Gemeinde in Deutschland, die auf ihrer Facebook-Seite öffentlich zum Boykott und zur Vernichtung Israels aufruft.
Von pro-palästinensisch zu pro-israelisch
Freitag, 16. Oktober 2015
Für Israel einzustehen und sich persönlich vor Ort zu informieren ist nie verkehrt, wie der Fall eines jungen Mannes aus Schweden zeigt. Pro-palästinensisch eingestellt, hatte Daniel Borg (Foto) ein völlig verzerrtes Bild des Judenstaates: „Israel ist eine Militärmacht, die brutal das kleine Palästinenservolk erobert hat.“ Doch dann brachten seine eigene Beobachtungen den sozialistisch orientierten Studenten zum nach- und umdenken…
Abbas: Israel richtet unsere Teenager hin!
Donnerstag, 15. Oktober 2015
Palästinenserpräsident Mahmud Abbas (Foto) hat am Mittwochabend in Ramallah eine vorab groß angekündigte Fernsehansprache gehalten. Darin verzichtete er völlig auf einen Aufruf zur Deeskalation. Der 80-Jährige versuchte nicht, die erhitzen Gemüter zu beruhigen. Stattdessen wiederholte er seine Behauptung, Israel versuche den Status Quo auf dem Tempelberg zu ändern. Außerdem warf er den Israelis vor, palästinensische Teenager hinzurichten.
Kommentar: Wer sind „Unbekannte“ und „Passanten“?
Mittwoch, 14. Oktober 2015
Die deutsche ARD fällt durch ihre Israel-feindliche Berichterstattung immer wieder unangenehm auf, sei es durch ihre fast schon antisemitischen Radio-Korrespondenten oder ihr Fernsehnachrichten-Flaggschiff, die Tagesschau. Ein besonders krasses Beispiel ist ihre gestrige Online-Meldung über die Terrorwelle. „Die Tagesschau macht sich lächerlich!“, meint Israel Heute-Chefredakteur Aviel Schneider.
Terror gegen Juden geht weiter: Keine Entspannung in Sicht
Montag, 12. Oktober 2015
Messerattacken, Steine, Brandbomben – die Terroranschläge gegen die jüdische Bevölkerung Israels gehen in unverminderter Härte weiter. Nach einem blutigen Wochenende gab es am Montagmorgen ein weiteres Attentat: Beim Löwentor zur Jerusalemer Altstadt stach ein Terrorist auf einen Grenzpolizisten ein. Der blieb unverletzt, weil er eine kugelsichere West trug. Der Angreifer, ein 18-jähriger Araber aus Ostjerusalem, wurde von der Polizei erschossen.

UPDATE: Am Nachmittag gab es in Jerusalem zwei weitere Messerangriffe. Ein Grenzpolizist wurde von einer jungen Frau angegriffen, er schoss sie nieder. Im Stadtteil Pisgat Zeev wurden zwei jüdische Jugendliche niedergestochen. Einer davon ist ein 13-Jähriger, der mit dem Fahrrad unterwegs war. Er schwebt in akuter Lebensgefahr. Der andere Mann wurde schwer verletzt. Auf die beiden palästinensischen Angreifer wurde geschossen. Einer ist tot, der andere erheblich verletzt. Laut Fernsehberichten sind die beiden Messerstecher sehr jung, Reporter schätzen sie auf 14 bis 16 Jahre.

UPDATE II: Terroranschlag am Abend in einem Omnibus am Stadtrand von Jerusalem: Ein Araber stach auf zwei Israelis ein, die verletzt wurden. Dann versuchte der Täter, einem Soldaten die Waffe zu entreissen. Der Terrorist wurde von Polizisten erschossen.

EILMELDUNG: Palästinenserin zündet Bombe bei Polizeikontrolle
Sonntag, 11. Oktober 2015
Der Terror gegen Israel hat eine neue Dimension erreicht: Als das Auto einer Palästinenserin am Sonntagmorgen auf der Strecke zwischen Ma'ale Adumim und Jerusalem von der Polizei kontrolliert werden sollte, rief die Frau „Allahu Akbar“, stieg aus und zündete einen Sprengsatz. Ein Polizist wurde leicht verletzt. Die mutmaßliche Selbstmordattentäterin erlitt schwere Brandverletzungen am ganzen Körper. Sie wurde in kritischem Zustand ins Krankenhaus gebracht.

UPDATE: Bei einem Messerangriff in der Nähe der nordisraelischen Stadt Hadera sind am Abend drei Israelis verletzt worden. Eine 19 Jahre alte Frau erlitt Stichwunden im Oberkörper. Ein 14-jähriges Mädchen und ein Mann (20) wurden leicht verletzt. Der Terrorist, ein junger Araber, wurde festgenommen.

Israeli sticht auf vier Araber in Dimona ein
Freitag, 9. Oktober 2015
Ein Israeli hat am Freitagvormittag in der südisraelischen Stadt Dimona auf vier arabische Männer eingestochen. Zwei von ihnen wurden laut Polizei mittelschwer verletzt, die beiden anderen kamen mit leichten Verletzungen davon. Sie wurden ins Krankenhaus nach Beersheva gebracht. Der 24-jährige Attentäter, ein Einwohner von Dimona, wurde festgenommen. Die Polizei geht von einem nationalistischen Tatmotiv aus.
Boykott-Bewegung mit üblem Beigeschmack
Freitag, 9. Oktober 2015
Die meisten Anhänger der Bewegung „Boykott, Divestment, Sanktionen“ (BDS) halten sich für besonders gute Menschen: Sie wollen die übermächtigen Israelis zwingen, den armen unterdrückten Palästinensern ihr Land zurück zu geben. Tatsächlich bewirken sie mit ihren Aktionen oft genau das Gegenteil und schaden besonders jenen, denen sie angeblich helfen wollen. Israel Heute hat BDS-Befürworter und Gegner befragt.
EILMELDUNG: Soldat in Afula niedergestochen – Palästinenser in Jerusalem getötet
Donnerstag, 8. Oktober 2015
In der nordisraelischen Stadt Afula ist am Abend ein israelischer Soldat niedergestochen worden. Er wurde mit Schnittwunden im Oberkörper ins Krankenhaus gebracht. Eine zweite Person wurde leicht verletzt. Der Attentäter wurde von Passanten überwältigt. Wütende Passanten traten auf den am Boden liegenden Täter ein. Schließlich setzte die Polizei Tränengas ein. Nur so konnte sie verhindern, dass die wütende Menge den Terroristen lyncht.
EILMELDUNG: Messerstecher verletzen Israelis in Kiryat Arba und Tel Aviv
Donnerstag, 8. Oktober 2015
In Israel ist es am Nachmittag zu zwei weiteren Terroranschlägen gekommen. In der Siedlung Kiryat Arba wurde ein Mann bei einer Messerattacke an einer Tankstelle schwer am Rücken verletzt. Das 25-jährige Opfer ist Einwohner der Siedlung nahe der Stadt Hebron. Der Attentäter soll laut Medienberichten Palästinenser sein. Er ist noch auf der Flucht und wird von der israelischen Armee gesucht.