Jerusalem

Unruhen in Jerusalem: Angriffe auf die Straßenbahn
Dienstag, 30. September 2014
In der israelischen Hauptstadt Jerusalem bleibt es unruhig. Gleich zweimal wurde jetzt die Straßenbahn angegriffen. Im Ostjerusalemer Stadtteil Shuafat warfen arabische Jugendliche Steine auf die Waggons. Es gab keine Verletzten, aber mehrere Scheiben gingen zu Bruch und die Bahn wurde beschädigt. Grenzpolizisten, die vom Sicherheitspersonal der Straßenbahn hinzugerufen wurden, nahmen drei Verdächtige fest.
Unruhen auf dem Tempelberg vor dem Neujahrsfest
Mittwoch, 24. September 2014
Von heute Abend an wird in Israel das Neujahrsfest Rosh Hashana gefeiert. Doch vor dem Beginn des neuen Jahres 5775 gab es in Jerusalem noch einmal heftige Auseinandersetzungen auf dem Tempelberg. Unmittelbar nachdem der Komplex heute früh für Besucher geöffnet wurde, warfen maskierte arabische Jugendliche Feuerwerkskörper, Steine und Felsbrocken auf israelische Polizeieinheiten.
Attacke auf jüdischen Schulbus in Jerusalem
Montag, 22. September 2014
Arabische Steinewerfer haben am Sonntagmorgen einen Bus voller jüdischer Schüler angegriffen. Der Bus wurde beschädigt, aber zum Glück blieben die Kinder unverletzt. Der Vorfall ereignete sich zwischen der Jerusalemer Altstadt und dem Ölberg. Die Schulklasse war auf dem Weg zu einer Exkursion, als sie angegriffen wurde. Den Steinewerfern gelang es, die Windschutzscheibe des Busses zu zerschlagen. Einige Kinder erlitten einen Schock.
Israel-Video des Tages: Busfahrerin in Jerusalem
Freitag, 19. September 2014

„Egged“ ist das größte Transportunternehmen in Israel. Täglich werden in den grünen Stadtbussen rund 100.000 Passagiere durch Jerusalem und das Heilige Land befördert. Busfahren in Israel ist ein extrem harter Job. Die deutschstämmige Hanna Arf wollte trotzdem unbedingt ans Steuer eines Egged-Busses – und sie ist eine der wenigen Frauen, für die dieser Traum in Erfüllung ging. Ein Video der Israel Heute-Fernsehredaktion.

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Platz für neue Bitten in den Mauerritzen
Donnerstag, 18. September 2014
An der Kotel (im Westen „Klagemauer“ genannt) in Jerusalem ist Platz für neue Bitten an den Allmächtigen geschaffen worden. Vor dem jüdischen Neujahrsfest Rosh Hoshana, das in der kommenden Woche gefeiert wird, wurden die Ritzen im Gemäuer von Zehntausenden Zetteln befreit, die Gläubige aus aller Welt dort deponiert hatte. Die Zettel werden in großen Säcken gesammelt und auf dem Ölberg begraben.
Eine „stille Intifada“ wütet in Jerusalem
Donnerstag, 18. September 2014
Von außen betrachtet scheint in Israel nach dem Ende der Gaza-Militäroffensive das normale Leben zurückgekehrt zu sein. In Jerusalem jedoch wird die Situation jeden Tag gefährlicher. Die israelischen Medien sprechen von einer „stillen Intifada“, die in der Hauptstadt wütet. Seit einigen Wochen werden Juden in der Hauptstadt fast täglich mit Messern, Steinen und Brandsätzen angegriffen.
Gewalt in Jerusalem
Montag, 8. September 2014
In Jerusalem sind arabische Demonstranten mit der Polizei zusammengestoßen, nachdem ein arabischer Junge an Verletzungen gestorben ist, die er bei einer Demonstration davongetragen hat. Mohammed Sinokrot, 16, starb an den Folgen einer Verletzung am Kopf. Es nicht klar, woher diese Wunde stammt, denn seine Eltern behaupten, dass sie von einer Gummikugel stammt, während die Polizei sagt, dass er auf den Kopf gefallen sei, nachdem er von einem Schaumprojektil getroffen wurde und vor der Polizei flüchtete.
2200 neue Wohnungen in Ostjerusalem
Freitag, 5. September 2014
Nach mehreren Jahren Diskussion zwischen dem Bürgermeister Jerusalems, Nir Barkat und Gegnern wurde in dieser Woche ein Plan verabschiedet, der den Bau von 2200 neuen Wohnungen in Ostjerusalem vorsieht. Die neuen Gebäude sollen Im arabischen Stadtteil Arav al-Swahara gebaut werden und der Grund, dass die internationale Gemeinschaft nicht protestiert ist, weil diese Häuser für Araber bestimmt sind.
Bagger-Terror in Jerusalem: Ein Toter, sechs Verletzte
Montag, 4. August 2014
Terroranschlag in Jerusalem: Ein Israeli wurde getötet und sechs weitere wurden verletzt, als ein palästinensischer Terrorist heute einen Reisebus mit einem Bagger gerammt hat. Der Angriff ereignete sich auf einer Hauptdurchgangsstraße der Hauptstadt, in der Nähe des Olive-Tree-Hotels. Zeugen vermuten, dass der Baggerfahrer ursprünglich Menschen überfahren wollte, die an einer Bushaltestelle warteten. Doch dann ist ein Bus aufgetaucht, und der Bagger hat ihn mit großer Wucht gerammt. Am Nachmittag kam es dann zu einer weiteren Terror-Attacke, bei der ein Soldat sehr schwer verletzt wurde.
Irans Khamenei: Israel ist wie ein tollwütiger Hund
Dienstag, 29. Juli 2014
Der oberste Rechtsgelehrte des Iran, Ayatollah Ali Khamenei, hat Israel wegen der Angriffe auf Gaza einen „tollwütigen Hund“ genannt. Im selben Atemzug drängte er die Muslime dazu, die Palästinenser zu unterstützen und dem „Völkermord“ entgegenzutreten. In einer Rede zum Ende des muslimischen Fastenmonats Ramadan kritisierte Khamenei die USA und die europäischen Länder für ihre Bemühungen, die palästinensischen Kämpfer in Gaza zu entwaffnen.
Palästinenser rufen heute einen „Tag der Rache“ aus
Freitag, 25. Juli 2014
In Jerusalem ist es zu schweren Auseinandersetzungen zwischen gewalttätigen palästinensischen Demonstranten und der israelischen Polizei gekommen. Rund 10.000 Protestierer verurteilten den israelischen Militäreinsatz im Gazastreifen. Sie warfen Steine und Molotow-Cocktails auf die israelischen Sicherheitskräfte, die auch beschossen wurden. Für die Schüsse übernahmen die Al Aksa-Märtyrerbrigaden die Verantwortung. Die Bilanz: Zwei tote Palästinenser, 150 verletzte Demonstranten und 27 verwundete Polizisten.
Arabisches Viertel: Christen werden verdrängt
Donnerstag, 17. Juli 2014
In den vergangenen Wochen war der Jerusalemer Vorort Shuafat einer der schlimmsten Schauplätze der Gewalt auf den Straßen, die die Stadt in den letzten Jahrzehnten erlebt hat. Die Situation eskalierte nur 24 Stunden, nachdem die einzig bedeutsame christliche Präsenz in der Nachbarschaft gezwungen worden war, das Viertel zu verlassen.