Ultraorthodoxe

Ultraorthodoxe demonstrieren: Randalierer in Haft – VIDEO!
Freitag, 7. Februar 2014
In ganz Israel sind am Donnerstag Tausende Ultraorthodoxe auf die Straße gegangen. Sie wehren sich gegen die Forderung des Staates, dass sie Militärdienst leisten sollen. In Jerusalem versuchten die Demonstranten, eine große Zufahrtsstraße zu blockieren. Es kam zu heftigen Auseinandersetzungen mit der Polizei, die Wasserwerfer einsetzte und landesweit 34 Randalierer festnahm. Hier das Video eines Passanten.
Ultraorthodoxe protestieren im ganzen Land – MIT VIDEO!
Donnerstag, 6. Februar 2014
In ganz Israel sind am Donnerstag Tausende Ultraorthodoxe auf die Straße gegangen. Sie wehren sich gegen die Forderung des Staates, dass sie Militärdienst leisten sollen. In Jerusalem versuchten die Demonstranten, eine große Zufahrtsstraße zu blockieren. Es kam zu heftigen Auseinandersetzungen mit der Polizei, die Wasserwerfer einsetzte und zwölf Protestierer festnahm. Hier das Video eines Passanten.
Oberstes Gericht setzt die Ultraorthodoxen unter Druck
Donnerstag, 6. Februar 2014
Sollen Ultraorthodoxe in der israelischen Armee dienen? Diese Frage spaltet die Regierung, führt zu hitzigen Debatten im Parlament und emotionalen Diskussionen in der Bevölkerung. Anlass ist eine Entscheidung des Obersten Gerichtshof, die staatlichen Stipendien für wehrpflichtige ultraorthodoxe Religionsschüler zu stoppen. Deren Vertreter laufen Sturm gegen die Gerichtsentscheidung. „Die Regierung geht gegen alles vor, was mit unserer Religion und der Welt der Tora verbunden ist“, klagt der Knesset-Abgeordnete Nissim Ze'ev von der Shas-Partei. Rabbiner warnen vor einem drohenden Bürgerkrieg.
Israels Problem mit den „prominenten Rabbis“
Donnerstag, 30. Januar 2014
Die Bekanntheit von Rabbi Yoshiyahu Pinto ist in den vergangenen Wochen rasant gestiegen: Er steht unter Verdacht, einen leitenden Polizeibeamten, Menashe Arviv, bestochen zu haben. Rabbi Pinto repräsentiert ein neues religiöses Phänomen in Israel: den „Promi-Rabbi“. Bis vor kurzem waren einige wenige Rabbiner nur deshalb bekannt, weil sie die Rabbis von Prominenten waren – dass die Rabbis jetzt selbst Prominente sind, ist eine völlig neue und beunruhigende Tatsache.
Ultraorthodoxe protestieren vor Militärgefängnis
Donnerstag, 5. Dezember 2013
Die Auseinandersetzung um den Militärdienst von ultraorthodoxen Juden spitzt sich zu. Am Mittwoch demonstrierten mehrere Hundert Ultraorthodoxe zusammen mit ihren Rabbinern vor dem Militärgefängnis in Atlit bei Haifa. Anlass des Protests: Ein 19-jähriger Bibelschüler hatte sich geweigert, zur Musterung zu kommen. Daraufhin hatte ihn die Militärpolizei verhaftet, ein Richter schickte ihn für zwei Wochen hinter Gitter. Führende Ultraorthodoxe hatten öffentlich dazu aufgerufen, den Dienst in der Armee zu verweigern. In den ultraorthodoxen Wohnvierteln wie hier in Mea Shearim in Jerusalem wurden entsprechende Plakate geklebt (Foto).
Korruptionsvorwürfe gegen den früheren Oberrabbiner Metzger
Dienstag, 19. November 2013
Der frühere israelische Oberrabbiner Jona Metzger (Foto) ist wegen des Verdachts der Korruption vorübergehend festgenommen worden. Die Polizei wirft ihm vor, Millionen Schekel Bestechungsgeld angenommen und Gelder von Wohltätigkeitsorganisationen veruntreut zu haben. Damit soll er sich, seiner Familie und seinen Mitarbeitern einen verschwenderischen Lebensstil finanziert haben. Aus Polizeikreisen hieß es weiterhin, Metzger stünde zudem unter Verdacht, die Justiz behindert zu haben: Er hätte seinen Mitarbeitern befohlen, sich den Ermittlern gegenüber unkooperativ zu verhalten und die Aussage zu verweigern.
Grünes Licht für Baupläne: 1500 neue Wohnungen in Ramat Shlomo
Mittwoch, 30. Oktober 2013
Nur wenige Stunden nach der Freilassung von 26 palästinensischen Kriminellen hat Ministerpräsident Benjamin Netanjahu umfangreiche Neubauprojekte angekündigt. So sollen allein im Jerusalemer Stadtteil Ramat Shlomo (Foto) 1500 neue Wohneinheiten errichtet werden. In Ramat Shlomo leben überwiegend ultraorthodoxe Juden. Der Stadtteil liegt in einem von den Palästinensern beanspruchten Gebiet im Norden Jerusalems. Der Regierungschef betrachtet den umstrittenen Wohnungsneubau offenbar als Entschädigung für die umstrittene Haftentlassung der palästinensischen Schwerverbrecher.
Israel-Video des Tages: Die singenden Ultraorthodoxen
Dienstag, 29. Oktober 2013

Zwei ultraorthodoxe Musiker sorgen in Israel für Begeisterung. Mit ihren Versionen von “Hotel California” und “Sound of Silence” haben sie die neue Casting-Show „Rising Star“ erobert und damit allen Klischees über ultraorthodoxe Juden getrotzt. Die Brüder Arie (48) und Gil (37) Gat spielten bislang auf den Straßen Jerusalems und in Einkaufszentren, um sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Nun haben sie es zu Fernsehruhm gebracht. Bei „Rising Star“ sind die Zuschauer über eine App an der Show beteiligt und können über ihre Favoriten abstimmen. Die Kandidaten beginnen ihren Auftritt hinter einer Wand, die sich hebt, wenn 70 Prozent der App-Nutzer für sie gestimmt haben. Bisher sind die Brüder ein Hit: Mit Schläfenlocken, traditionellen Gewändern und langen Bärten, die Gitarren vor dem Bauch, haben sie sich mehr als 80 Prozent der Stimmen gesichert.

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