Archäologie

König Ahas scheitert als Staatsmann
Dienstag, 7. April 2015
Nach Jahren florierender Wirtschaft und politischer Stabilität, die das Königreich Juda unter Usija und unter Jotam erlebt hatten, regiert für 16 Jahre Ahas (735 -715 v. Chr.). Er ruiniert, was seine Vorgänger aufbauten.
Islamisten nehmen Esras Grab ein
Mittwoch, 18. Februar 2015
Laut arabischer Medien haben islamistische Kräfte im Süden des Iraks die Kontrolle über das Grab des biblischen Priesters Esra übernommen. Die Nachrichtenseite Al-Araby berichtete, dass die Islamisten den Schrein als ihr Hauptquartier im Süden des Landes nutzen wollten und sie bereits weite Teile des Tempels zerstört hätten, unter anderem auch eine Synagoge und eine Moschee.
Ausstellung beleuchtet das Leben im babylonischen Exil
Donnerstag, 5. Februar 2015
Eine neue Ausstellung im Jerusalemer Bible-Lands-Museum zeigt antike Tontafeln, die im heutigen Irak entdeckt wurden. Sie geben erstmals Einblicke in das Alltagsleben der Hebräer, die vor etwa 2500 Jahren nach Babylon ins Exil verschleppt wurden. Die 100 Keilschrifttafeln sind jeweils nicht größer als die Handfläche eines Erwachsenen. Sie berichten detailliert über Verträge und den Handel zwischen den Judäern und König Nebukadnezar.
Archäologen finden Beweise für das „Haus Davids“
Freitag, 19. Dezember 2014
Die Bibel wird von Bibelkritikern gerne als Legende angesehen. Archäologische Funde beweisen jedoch immer wieder: Biblische Personen wie König David haben wirklich gelebt und sogar über weite Teile des Nahen Ostens geherrscht.
Studie: Aschkenasische Juden stammen von 350 Vorfahren ab
Donnerstag, 11. September 2014
Eine neue Studie, die im „Nature Communications Journal“ erschienen ist, und unter anderem von Wissenschaftlern der Universitäten in Columbia, Yale und Jerusalem ausgeführt wurde, ist zu einem erstaunlichen Ergebnis gekommen. Alle aschkenasischen Juden können ihre Vorfahren auf gerade einmal 350 Individuen zurückverfolgen, die vor 600 bis 800 Jahren gelebt haben.
Im Jahr 1948 zerstörte Synagoge wird neu gebaut
Montag, 2. Juni 2014
Mit einer Zeremonie im jüdischen Viertel der Jerusalemer Altstadt ist der Grundstein für den Wiederaufbau der Tiferet-Israel-Synagoge gelegt worden. Sie war 1872 in Betrieb genommen worden. Während des Unabhängigkeitskrieges 1948 zerstörten Jordanier diese Synagoge sowie die nahegelegene Hurva-Synagoge. Die Hurva-Synagoge wurde wieder aufgebaut und im Jahr 2010 eingeweiht. Jetzt ist die Tiferet-Israel-Synagoge an der Reihe.
Archäologe: Davids Burg in Jerusalem ausgegraben
Mittwoch, 7. Mai 2014
Der israelische Archäologe Eli Shukron (Foto) hat die Burg Davids in Jerusalem ausgegraben. Das gab der Forscher, der bereits seit fast 20 Jahren an Ausgrabungen in der israelischen Hauptstadt beteiligt ist, jetzt bekannt. Sein Fund stimme mit den biblischen Überlieferungen exakt überein, unterstrich Shukron. Fachleute äußerten sich jedoch skeptisch zu den Schlussfolgerungen des Archäologen. Seine Entdeckung birgt politischen Sprengstoff: Sie würde den historischen Anspruch der Juden auf Jerusalem unterstreichen.
Spektakuläre Funde: Sargboxen und ein uraltes Mosaik
Donnerstag, 3. April 2014
Israelische Archäologen haben zwei Aufsehen erregende Entdeckungen bekannt gegeben. So wurden nahe Jerusalem elf Sargbehälter aus der Zeit Jesu von der Polizei sichergestellt. Der andere sensationelle Fund wurde in der Negev-Wüste gemacht. Durch wurde bei Grabungen für den Bau eines Autobahnkreuzes ein byzantinisches Kloster mit einem kunstvollen, komplizierten Mosaikboden entdeckt (Foto).
Experten: Juden leben hier schon seit Jahrtausenden
Montag, 10. Februar 2014
Der palästinensische Chefunterhändler Saeb Erekat ist immer für Überraschungen gut. So verblüffte er in der vergangenen Woche die Zuhörerschaft bei der Münchner Sicherheitskonferenz mit der Aussage, seine Regierung könne Israel nicht als „jüdischen Staat“ anerkennen. Und zwar deshalb, weil die Palästinenser schon viel länger in der Region lebten als die Juden. Seine Vorfahren seien schon „5500 Jahre vor Josua Ben-Nun“ da gewesen, der das Volk Israel ins gelobte Land führte. Das Jerusalemer Zentrum für öffentliche Angelegenheiten hat nun klar Stellung bezogen gegen diese Umdeutung der Geschichte.
Jerusalem: Archäologen verbünden sich mit Aktivisten
Donnerstag, 9. Januar 2014
In Jerusalem hat sich eine Gruppe prominenter israelischer Archäologen mit antizionistischen Aktivisten zusammengeschlossen. Sie gehen gemeinsam gegen Pläne der Regierung vor, am Rande der Altstadt ein neues Besucherzentrum zu errichten. Der Bau des „Kedem Compund“ würde alte Relikte zerstören, argumentieren sie. Doch wer ihren Aufruf genau liest, stellt fest, das ihre Motivation eine ganz andere ist: Der Bau diene dazu, „die Judaisierung Jerusalems weiter voranzutreiben“, kritisiert die Gruppe. Dass Juden Anspruch auf ihre Hauptstadt erheben, ist den Aktivisten also ein Dorn im Auge.
Archäologen entdecken uralten Weinkeller in Galiläa
Montag, 25. November 2013
Israelische und amerikanische Wissenschaftler haben in Nordisrael den womöglich ältesten Weinkeller der Welt entdeckt. Bei Tel Kabri in Galiläa fanden sie 40 Weinkrüge mit einem Fassungsvermögen von insgesamt rund 2000 Litern. Vermutlich stammen sie aus der mittleren Bronzezeit und sind 3850 Jahre alt, erklärte Ausgrabungsleiter Dr. Assaf Yasur-Landau von der Universität Haifa. Der Weinkeller gehörte zu einem großen Palast der damaligen kanaanitischen Herrscher. Professor Eric Cline von der amerikanischen George-Washington-Universität sprach von einer „sehr wichtigen Entdeckung.“
Israel-Video des Tages: Das Museum für islamische Kunst
Dienstag, 1. Oktober 2013

Auch die islamische Kultur und Kunst hat Jerusalem geprägt. Daran erinnert ein modernes Museum in Jerusalem, das im heutigen Video vorgestellt wird. Das Angebot des Museums reicht von antiken Fundstücken bis zu Ausstellungen moderner israelisch-arabischer Künstler. Ziel ist, das Nebeneinander verschiedener Religionen und Traditionen in der Heiligen Stadt deutlich zu machen. Besucher aus aller Welt bewundern Kalligrafien, Kunstgegenstände und Schmuck, antike Figuren und Gefäße sowie historische Waffen. Zu sehen sind ferner Impressionen einer aktuellen Gemälde-Ausstellung. Das Video ist in arabischer Sprache mit englischen Untertiteln.

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