Terror

Mit Pistole und Messer Blutbad in Stadtbus angerichtet
Dienstag, 13. Oktober 2015
Arabische Terroristen haben heute in Israel ein Blutbad angerichtet. Bei vier Terrorangriffen in Jerusalem und Ra'anana starben drei Israelis, rund 20 wurden zum Teil lebensgefährlich verletzt. Zwei Täter, beide Araber Anfang 20, überfielen im Jerusalemer Stadtteil East Talpiot einen Stadtbus der Linie 78. Einer schoss auf die Fahrgäste, der andere stach auf sie ein. Für einen etwa 60 Jahre alten Passagier kam jede Hilfe zu spät, ein weiterer (45) erlag seinen Verletzungen im Krankenhaus. Es gab 16 Verletzte. Die Täter wurden von der Grenzpolizei niedergeschossen, einer wurde tödlich getroffen.

UPDATE: Das Video einer Überwachungskamera zeigt den heutigen Terrorangriff mit Auto und Axt auf Fußgänger im religiösen Jerusalemer Stadtviertel Mea Shearim.

Terror gegen Juden geht weiter: Keine Entspannung in Sicht
Montag, 12. Oktober 2015
Messerattacken, Steine, Brandbomben – die Terroranschläge gegen die jüdische Bevölkerung Israels gehen in unverminderter Härte weiter. Nach einem blutigen Wochenende gab es am Montagmorgen ein weiteres Attentat: Beim Löwentor zur Jerusalemer Altstadt stach ein Terrorist auf einen Grenzpolizisten ein. Der blieb unverletzt, weil er eine kugelsichere West trug. Der Angreifer, ein 18-jähriger Araber aus Ostjerusalem, wurde von der Polizei erschossen.

UPDATE: Am Nachmittag gab es in Jerusalem zwei weitere Messerangriffe. Ein Grenzpolizist wurde von einer jungen Frau angegriffen, er schoss sie nieder. Im Stadtteil Pisgat Zeev wurden zwei jüdische Jugendliche niedergestochen. Einer davon ist ein 13-Jähriger, der mit dem Fahrrad unterwegs war. Er schwebt in akuter Lebensgefahr. Der andere Mann wurde schwer verletzt. Auf die beiden palästinensischen Angreifer wurde geschossen. Einer ist tot, der andere erheblich verletzt. Laut Fernsehberichten sind die beiden Messerstecher sehr jung, Reporter schätzen sie auf 14 bis 16 Jahre.

UPDATE II: Terroranschlag am Abend in einem Omnibus am Stadtrand von Jerusalem: Ein Araber stach auf zwei Israelis ein, die verletzt wurden. Dann versuchte der Täter, einem Soldaten die Waffe zu entreissen. Der Terrorist wurde von Polizisten erschossen.

EILMELDUNG: Palästinenserin zündet Bombe bei Polizeikontrolle
Sonntag, 11. Oktober 2015
Der Terror gegen Israel hat eine neue Dimension erreicht: Als das Auto einer Palästinenserin am Sonntagmorgen auf der Strecke zwischen Ma'ale Adumim und Jerusalem von der Polizei kontrolliert werden sollte, rief die Frau „Allahu Akbar“, stieg aus und zündete einen Sprengsatz. Ein Polizist wurde leicht verletzt. Die mutmaßliche Selbstmordattentäterin erlitt schwere Brandverletzungen am ganzen Körper. Sie wurde in kritischem Zustand ins Krankenhaus gebracht.

UPDATE: Bei einem Messerangriff in der Nähe der nordisraelischen Stadt Hadera sind am Abend drei Israelis verletzt worden. Eine 19 Jahre alte Frau erlitt Stichwunden im Oberkörper. Ein 14-jähriges Mädchen und ein Mann (20) wurden leicht verletzt. Der Terrorist, ein junger Araber, wurde festgenommen.

EILMELDUNG: Hamas ruft zu Aufstand auf – Tote und Verletzte an der Gazagrenze
Freitag, 9. Oktober 2015
Der Anführer der radikal-islamischen Hamas, Ismail Haniyeh, hat die Palästinenser zum Aufstand gegen Israel aufgerufen. „Gaza ist mehr als bereit für die Konfrontation“, erklärte er in einer Moschee in Gaza-Stadt. Rund 400 Palästinenser aus dem Gazastreifen versuchten dann am Nachmittag, den Grenzzaun nach Israel zu überwinden. Daraufhin eröffneten israelische Soldaten das Feuer. Mindestens fünf Palästinenser wurden getötet und 35 verletzt, meldeten arabische Medien.

Polizei will neue Terrorwelle am heutigen „Tag der Wut“ verhindern
Freitag, 9. Oktober 2015
Mehrere tausend Polizisten und Soldaten sollen heute in der Jerusalemer Altstadt und den palästinensischen Autonomiegebieten weitere Terrorangriffe verhindern. Innerhalb von 48 Stunden hatten Palästinenser am Mittwoch und Donnerstag sieben Messerattacken auf Israelis verübt. (Israel Heute berichtete). Zudem gab es unzählige Vorfälle, bei denen Steine und Brandsätze auf jüdische Zivilisten und Sicherheitskräfte geworfen wurden. Die radikal-islamische Hamas hat den heutigen Freitag zum „Tag der Wut“ erklärt. Im ganzen Land werden deshalb neue schwere Krawalle befürchtet. Am Vormittag gab es bereits zwei neue Messerangriffe auf Israelis.
Israeli sticht auf vier Araber in Dimona ein
Freitag, 9. Oktober 2015
Ein Israeli hat am Freitagvormittag in der südisraelischen Stadt Dimona auf vier arabische Männer eingestochen. Zwei von ihnen wurden laut Polizei mittelschwer verletzt, die beiden anderen kamen mit leichten Verletzungen davon. Sie wurden ins Krankenhaus nach Beersheva gebracht. Der 24-jährige Attentäter, ein Einwohner von Dimona, wurde festgenommen. Die Polizei geht von einem nationalistischen Tatmotiv aus.
EILMELDUNG: Soldat in Afula niedergestochen – Palästinenser in Jerusalem getötet
Donnerstag, 8. Oktober 2015
In der nordisraelischen Stadt Afula ist am Abend ein israelischer Soldat niedergestochen worden. Er wurde mit Schnittwunden im Oberkörper ins Krankenhaus gebracht. Eine zweite Person wurde leicht verletzt. Der Attentäter wurde von Passanten überwältigt. Wütende Passanten traten auf den am Boden liegenden Täter ein. Schließlich setzte die Polizei Tränengas ein. Nur so konnte sie verhindern, dass die wütende Menge den Terroristen lyncht.
EILMELDUNG: Messerstecher verletzen Israelis in Kiryat Arba und Tel Aviv
Donnerstag, 8. Oktober 2015
In Israel ist es am Nachmittag zu zwei weiteren Terroranschlägen gekommen. In der Siedlung Kiryat Arba wurde ein Mann bei einer Messerattacke an einer Tankstelle schwer am Rücken verletzt. Das 25-jährige Opfer ist Einwohner der Siedlung nahe der Stadt Hebron. Der Attentäter soll laut Medienberichten Palästinenser sein. Er ist noch auf der Flucht und wird von der israelischen Armee gesucht.
Religiöser Student in Jerusalem von 19-Jährigem niedergestochen
Donnerstag, 8. Oktober 2015
Die Messerattacken in Jerusalem gehen auch am heutigen Donnerstag weiter: Ein 25 Jahre alter religiöser jüdischer Student wurde am Mittag von einem 19 Jahre alten Araber niedergestochen. Der Anschlag ereignete sich an der Straßenbahnhaltestelle Ammunition Hill, unweit des Polizeihauptquartiers. Das Opfer wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht, wobei nach Augenzeugenberichten das Messer noch in seinem Nacken steckte.
Netanjahu verbannt Politiker vom Tempelberg
Donnerstag, 8. Oktober 2015
Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat am Mittwochabend angeordnet, dass Mitglieder seiner Regierung und israelische Parlamentsabgeordnete den Jerusalemer Tempelberg vorerst nicht mehr betreten dürfen. Netanjahu will damit ein Zeichen setzen, damit die Gewalt zwischen Juden und Palästinensern im Heiligen Land nicht weiter eskaliert. Allein am Mittwoch gab es fünf Terrorangriffe, bei denen sieben Israelis zum Teil schwer verletzt wurden (Israel Heute berichtete). Ein Armeesprecher versicherte, die Lage in den Palästinensergebieten sei „unter Kontrolle“.
Jerusalemer Schulen streiken: Sorge um Sicherheit
Donnerstag, 8. Oktober 2015
Heute bleiben in Jerusalem zahlreiche weiterführende Schulen geschlossen. Eltern, Schüler und Lehrer streiken, da sie finden, dass die Kinder nicht ausreichend von Wachpersonal beschützt werden. Rund 400 Schulen werden in der israelischen Hauptstadt täglich von Sicherheitskräften bewacht. Doch weniger Etat für die Sicherheitskräfte, dafür steigende Unterrichtsstunden bei den Schülern führen dazu, dass am Nachmittag oft kein Wachpersonal mehr vor Ort ist.
Video: Ermutigung zum Mord an Juden
Donnerstag, 8. Oktober 2015
Im Internet kursieren derzeit zahlreiche Propagandavideos, in denen zur Ermordung von jüdische Israelis aufgerufen wird. Einige Videos präsentieren Attentäter als Helden, kindgerecht dargestellt in Animationsfilmen. Das israelische Außenministerium beklagte sich bei der Videoplattform YouTube über diese Unterstützung des Terrors und forderte, die Videos zu löschen. Der Aufruf wurde aber nur teilweise befolgt. Hier eines dieser arabischen Propaganda-Machwerke, das die Ermordung eines jüdischen Ehepaars bei Nablus glorifiziert.