Terror

EILMELDUNG: Terrorist schießt im Busbahnhof von Beersheva um sich
Sonntag, 18. Oktober 2015
Bei einem Terroranschlag auf den Busbahnhof der südisraelischen Stadt Beehrsheva ist am Sonntagabend ein israelischer Soldat (19) ums Leben gekommen. Neun Polizisten und wartende Fahrgäste wurden zum Teil schwer verletzt. Der palästinensische Terrorist wurde von Sicherheitskräften erschossen. In kritischem Zustand ist ein Asylbewerber aus Eritrea, der offenbar versehentlich für einen zweiten Terroristen gehalten und angeschossen wurde.

UPDATE: Der angeschossene Asylbewerber aus Eritrea ist in der Nacht im Krankenhaus gestorben.

Zwei neue Messerattacken und Tote an der Gazagrenze
Samstag, 17. Oktober 2015
Der Schabbatmorgen hat in Israel mit zwei Messerangriffen palästinensischer Terroristen begonnen. In Hebron versuchte ein 18-Jähriger, auf einen Siedler einzustechen, der am Grab der Patriarchen gebetet hatte. Doch der jüdische Mann war bewaffnet und erschoss den Angreifer. Kurz darauf griff ein Terrorist, nach ersten Meldungen 16 Jahre alt, im religiösen Jerusalemer Stadtteil Armon Hanatziv einen Grenzpolizisten an, als er von den Sicherheitskräften kontrolliert werden sollte. Auch er starb durch eine Polizeikugel, bevor er jemandem Verletzungen zufügen konnte.

UPDATE: Beim dritten Messerangriff des heutigen Tages wurde eine 16 Jahre alte Palästinenserin in Hebron erschossen. Sie hatte messerschwingend eine Grenzpolizistin angegriffen, die leicht verletzt wurde.

UPDATE 2: Bei einem weiteren Messerangriff am Abend in Hebron wurde ein israelischer Soldat mittelschwer verletzt. Der Angreifer wurde niedergeschossen und in kritischem Zustand ins Krankenhaus gebracht. Es war der vierte Messerangriff am heutigen Samstag.

UPDATE 3: Beim fünften Messerattentat des Samstags wurde am Abend ein Grenzpolizist schwer verletzt, als er am Qalandia-Checkpoint von einem Palästinenser mit einem Messer angegriffen wurde. Der Terrorist wurde erschossen.

EILMELDUNG: Messerstecher tarnt sich als Pressefotograf
Freitag, 16. Oktober 2015
Terroranschlag in Kiryat Arba, südlich von Hebron: Ein 20 Jahre alter israelischer Soldat wurde am Freitagnachmittag von einem Palästinenser mit einem Messer angegriffen und mittelschwer verletzt. Der Angreifer trug eine gelbe Weste mit der Aufschrift "Presse" und hatte sich nach Armeeangaben als Fotojournalist getarnt. Soldaten feuerten auf ihn, er starb noch am Tatort.
„Tag der Wut“: Israel befürchtet neuen Terror
Freitag, 16. Oktober 2015
Palästinenser haben in der Nacht zum Freitag Brandsätze gegen das Grab des jüdischen Patriarchen Joseph bei Nablus geschleudert. Teile des Areals standen in Flammen. Der Brand wurde von palästinensischen Sicherheitskräften gelöscht, die auch gegen die Randalierer vorgingen. Die israelischen Sicherheitskräfte sind am heutigen Freitag in Alarmbereitschaft versetzt, nachdem die radikal-islamische Hamas erneut einen „Tag der Wut“ ausgerufen hat.
Verängstigte Jerusalemer meiden öffentliche Verkehrsmittel
Freitag, 16. Oktober 2015
Viele der Terroranschläge der vergangenen zwei Wochen wurden in öffentlichen Verkehrsmitteln oder an Haltestellen verübt. Ziel der Attacken waren jüdische Passagiere. Das hat mittlerweile zu fast leeren Bussen geführt. Die Buslinie 480 von Tel Aviv nach Jerusalem ist normalerweise während den Stoßzeiten morgens und abends überfüllt. Doch am Donnerstag saßen im 8.30 Uhr-Bus gerade einmal acht Passagiere.
Im Krankenhaus treffen sich Täter und Opfer
Donnerstag, 15. Oktober 2015
In der Notaufnahme des Jerusalemer Hadassah-Krankenhauses hatten Ärzte und Pflegekräfte in den vergangenen Tagen jede Menge Arbeit. Das Großklinikum im Stadtteil Ein Kerem verfügt über die größte Notaufnahme der Hauptstadt. Dort arbeitet nicht nur jüdisches und arabisches Personal zusammen, es werden auch Juden und Araber gleichzeitig behandelt. Was in friedlichen Zeiten problemlos funktioniert, stößt nun an seine Grenzen.
Mit Pfefferspray und Nudelholz gegen Messerstecher
Donnerstag, 15. Oktober 2015
Wie verteidige ich mich gegen einen Terroristen, der mit einem Messer oder einer Axt auf mich zu stürmt? Diese Frage beschäftigt aktuell viele Israelis, besonders in Jerusalem, das zu einem Zentrum des palästinensischen Terrors geworden ist. Mittlerweile berichten viele Geschäfte, dass Pfefferspray ausverkauft ist. Selbstverteidigungskurse verzeichnen in den vergangenen zwei Wochen Rekord-Anmeldezahlen. Der Rettungsdienst „Magen David Adom“ hat ein Video veröffentlicht (Foto), wie Opfern von Messerattacken sachkundig geholfen werden kann.
Abbas: Israel richtet unsere Teenager hin!
Donnerstag, 15. Oktober 2015
Palästinenserpräsident Mahmud Abbas (Foto) hat am Mittwochabend in Ramallah eine vorab groß angekündigte Fernsehansprache gehalten. Darin verzichtete er völlig auf einen Aufruf zur Deeskalation. Der 80-Jährige versuchte nicht, die erhitzen Gemüter zu beruhigen. Stattdessen wiederholte er seine Behauptung, Israel versuche den Status Quo auf dem Tempelberg zu ändern. Außerdem warf er den Israelis vor, palästinensische Teenager hinzurichten.
EILMELDUNG: Erneute Messerangriffe in Jerusalem - Polizei erschießt beide Täter
Mittwoch, 14. Oktober 2015
Ein Terrorist hat am Abend vor dem Zentralen Busbahnhof in Jerusalem auf eine 70 Jahre alte Israelin eingestochen. Er wurde von Grenzpolizisten erschossen. Sein Opfer kam mit mittelschweren Verletzungen ins Krankenhaus. Der Täter ist nach Angaben des Inlandsgeheimdienstes Shin Bet ein 23-Jähriger aus Ost-Jerusalem, der von 2012 bis 2015 wegen terroristischer Aktivitäten inhaftiert war. Zuvor hatte ein 20 Jahre alter Palästinenser versucht, am Damaskustor zur Jerusalemer Altstadt (Foto) auf Grenzpolizisten einzustechen. Der Terroranschlag misslang, der Terrorist wurde von der Polizei erschossen. Das Damaskustor am Eingang zum muslimischen Viertel der Altstadt war in den vergangenen Tagen bereits mehrfach Schauplatz von Terroranschlägen.
Soldaten sollen Jerusalem sichern – Ostteil der Hauptstadt teilweise abgeriegelt
Mittwoch, 14. Oktober 2015
Die israelische Armee reagiert auf die Terrorwelle in Jerusalem: Mehrere hundert Soldaten wurden in die Hauptstadt beordert, um die Polizei zu unterstützen. Unter anderem sollen sie in Omnibussen und der Straßenbahn mitfahren und die Haltestellen sichern. An den Verbindungsstraßen zwischen dem arabischen Ostteil Jerusalems und dem Westteil der Stadt werden Kontrollstellen eingerichtet, einige Straßen wurden bereits für Autos und Fußgänger komplett gesperrt. Die Regierung kündigte an, die Wohnhäuser von Terroristen, die tödliche Angriffe verübt haben, rasch abbrechen zu lassen.
UPDATE: Neue Videos zeigen die Brutalität der gestrigen Terrorangriffe in Ra'anana und Pisgat Seev.
Kommentar: Wer sind „Unbekannte“ und „Passanten“?
Mittwoch, 14. Oktober 2015
Die deutsche ARD fällt durch ihre Israel-feindliche Berichterstattung immer wieder unangenehm auf, sei es durch ihre fast schon antisemitischen Radio-Korrespondenten oder ihr Fernsehnachrichten-Flaggschiff, die Tagesschau. Ein besonders krasses Beispiel ist ihre gestrige Online-Meldung über die Terrorwelle. „Die Tagesschau macht sich lächerlich!“, meint Israel Heute-Chefredakteur Aviel Schneider.
Video: die aktuellen TV-News
Mittwoch, 14. Oktober 2015
Themen in den aktuellen Israel Heute-Fernsehnachrichten sind unter anderem: Die Gewalt im Heiligen Land eskaliert. Außerdem: Kerry ruft zur Besonnenheit auf. Unsere Nachrichtensendung wird jede Woche mehrfach von Bibel TV, Anixe TV und verschiedenen Regionalsendern ausgestrahlt. Sie erreicht so das ganze deutschsprachige Europa über Satellit, Kabel und Antenne. Die aktuelle Folge zeigen wir Ihnen jeweils hier als Video.