September 2012

Nicht auf die Welt, sondern auf Gott muss sich Israel verlassen
Freitag, 28. September 2012
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat am Donnerstagabend vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York gesprochen. Er rief die internationale Gemeinde dazu auf, das iranische Atomprogramm mit einer klaren „roten Linie“ in seine Schranken zu weisen. In seiner dramatischen Rede, die er mit einer Einführung in die jüdische Geschichte und dem Erbrecht begann, erklärte Netanjahu, dass Israel mit einem Angriff nicht länger als Frühling, spätestens Sommer 2013 warten könne. Er warnte, dass der Iran im nächsten Sommer genügend Uran angereichert habe. „Rote Linien zu setzen, führt zu keinem Krieg, sie verhindern den Krieg“, so Netanjahu. „Seit einem Jahrzehnt versucht die Welt, das iranische Atomprogramm auf diplomatischen Wegen zu stoppen, aber diese Taktik war bisher erfolglos. Die internationalen Sanktionen haben zwar der iranischen Wirtschaft geschadet, aber die Atomgefahr nicht eingedämmt“, so Netanjahu weiter.
Gaza: Palästinenser demonstrieren gegen Hamasführung
Freitag, 28. September 2012
Im palästinensischen Gazastreifen haben zum ersten Mal Palästinenser gegen ihre eigene radikale Hamasregierung demonstriert. 500 Palästinenser aus dem Flüchtlingslager El Bureidsch riefen am vergangenen Dienstag zum Sturz der Hamasregierung auf. Die palästinensischen Protestler gingen auf die Straße, weil ein dreijähriger Junge bei einem Hausbrand ums Leben kam und die Feuerwehr nicht half. Das Feuer wurde durch einen Stromausfall verursacht, was im Gazastreifen keine Seltenheit ist. Die Palästinenser sind wütend auf ihre Führung, weil diese gemäß palästinensischen Quellen, nicht genügend für das Wohlergehen der eigenen Bevölkerung tue. „Ich rufe das palästinensische Volk auf, auf die Straße zu gehen und die gescheiterte Hamasführung ein für alle Male zu stürzen“, sagte der Vater, der seinen Sohn im Feuer verloren hat.
Sukkot, das Laubhüttenfest
Freitag, 28. September 2012
Für alle alttestamentlichen Feste gibt es ein christliches Pendant: Für Pessach das Auferstehungsfest; für Schawuot das Pfingstfest usw. Nur für das Laubhüttenfest Sukkot gibt es noch kein christliches Pendant, denn Sukkot ist ein Ereignis, das erst in der Endzeit stattfinden wird, wenn die Feinde Israels sich noch einmal vereint gegen Gottes Volk aufmachen, dann aber von Gott besiegt und gerichtet werden. Danach verpflichtet Gott die Völker, dass sie einmal im Jahr – zum Laubhüttenfest – nach Jerusalem pilgern, um gemeinsam mit den Juden dieses Fest zu feiern. Völker, die sich weigern nach Jerusalem zu kommen, um gemeinsam mit dem jüdischen Volk den HErrn der Heerscharen anzubeten, über die soll es nicht mehr regnen, was nach heutiger Erkenntnis des Klimawandels durchaus möglich ist. (siehe dazu Sacharja 14,1-21 und auch Sacharja 8,23).
Kurznachrichten
Freitag, 28. September 2012
+ + + Michael Schneider spricht im Oktober und November 2012: Aufgrund der großen Nachfrage der Teilnehmer der Israel-Tagung in Plön, Norddeutschland, vom 26. - 28.10.2012 gibt es nur noch begrenzt Übernachtungsplätze im Hotel „Seehof“. Anmeldung direkt bei Annelie Carstensen (Email: annelie-carstensen@t-online.de) oder telefonisch unter 04651 / 7278. (Das ausführliche Programmheft und die Preisliste finden sie hier.)
Schabbatlesungen 29. September 2012
Freitag, 28. September 2012
„Ha´asinu – Hört zu“
Wochenabschnitt: 5. Mose 32,1 bis 52
Haftara-Prophetenlesung: 2. Samuel 22,1-51
Das Wetter
Freitag, 28. September 2012
Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 34 Grad, Tel Aviv 31 Grad, Tiberias am See Genezareth 36 Grad, am Toten Meer 37 Grad, Eilat am Roten Meer 39 Grad. Der Wasserspiegel des See Genezareth liegt derzeit bei -212,25 Meter unter dem Meeresspiegel (Tendenz fallend).
Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels einen gesegneten Tag ein erholsames Wochenende sowie Schabbat Schalom!
Mursi vor der UNO: „Stoppt israelische Besatzung“
Donnerstag, 27. September 2012
In seiner ersten Rede bei der UN-Generalversammlung in New York am Mittwoch hat der neue ägyptische Präsident Mohammed Mursi für die Etablierung eines palästinensischen Staates mit Jerusalem als Hauptstadt plädiert. Er drängte die internationale Gemeinde, die Gründung eines Palästinenserstaates „innerhalb der besetzten Gebiete“ umgehend durchzusetzen. „Ich bin Ägyptens erster demokratisch gewählter Präsident, der nach den Revolutionen ins Amt berufen wurde“, sagte der Spitzenkandidat der islamistischen Muslimbruderschaft vor der UNO. In arabischer Sprache widmete er den ersten Teil seiner Ansprache dem Propheten Mohammed und dem Islam.
Israels andere „nukleare“ Option
Donnerstag, 27. September 2012
Israel hat mehr als eine Alternative, mit dem iranischen Nuklearprogramm umzugehen. Der Einsatz von elektromagnetischer Impulstechnologie (EMP) kann die Gefahr des Irans minimieren und Verluste von Zivilisten niedrig halten. Die London Times berichtete Anfang des Monats, dass der Einsatz von elektromagnetischen Bomben bei einem Treffen westlicher Experten diskutiert wurde. Ein amerikanischer Gesandter wurde von der Zeitung zitiert als er sagte, dass die Detonation einer solchen Bombe auf dem Land einen starken Impuls auslösen würde, der „alle technischen Geräte in der Umgebung stören und den Iran praktisch in die Steinzeit zurückbefördern würde.
Google filmt in Judäa und Samaria
Donnerstag, 27. September 2012
Für seinen „Street View“-Service tourt ein mit einer Kamera ausgestattetes Auto von Google durch ganz Israel und gewährt im Internet einen dreidimensionalen Blick auf das ganze Land. Im April dieses Jahres begann Google mit der Aufzeichnung Israels in sein Kartensystem und hat bisher Jerusalem, Tel Aviv und Haifa mit den bunten Autos durchkreuzt. Bisher hat Google es vermieden, die „grüne Linie“, die die palästinensischen Gebiete vom israelischen Kernland trennt, zu überqueren. In den letzten Tagen wurden jedoch einige der Google-Autos auch in den jüdischen „Siedlungen“ im so genannten Westjordanland gesichtet.
Jesus-Papyrus in den israelischen Medien: Ein Messias darf verheiratet sein
Montag, 24. September 2012
Auch in Israel macht ein kleines Papyrus-Fragment große Schlagzeilen. Auf dem Schnipsel steht angeblich geschrieben: „Jesus sagte zu ihnen, meine Frau…“. Den kleinen Papyrus aus dem vierten Jahrhundert hatte die Religions- wissenschaftlerin der amerikanischen Harvard-Universität, Professor Karen King (58), der Weltöffentlichkeit präsentiert. Es soll sich um einen Dialog zwischen Jesus und seinen Jüngern handeln, in dem es um die Frage geht, ob Maria als Frau würdig sei, ein Jünger Jesus zu sein, was Jesus gemäß Papyrus bejahte. Das Schriftstück ist in koptischer Sprache verfasst, einer späten Form des Altägyptischen. In den israelischen Medien wurde zunächst erklärt, weshalb dieses Fragment in der christlichen Welt überhaupt für Aufregung sorgt. „Gemäß christlicher Tradition war Jesus niemals verheiratet, obwohl es dafür keinen historischen Beweis gibt“, schrieb Israels auflagenstarke Zeitung "Israel Hayom".
Aramäisch - die Sprache Jesu wird wiederbelebt
Montag, 24. September 2012
Obwohl Jeschua (Jesus) wie viele andere Juden seiner Zeit hebräisch wie auch griechisch sprach, war im Land Israel vor 2000 Jahren das Aramäische die Umgangssprache. Es handelt sich dabei um eine alte syrische Sprache, die auch schon Abrahams Familie gesprochen haben mag. Es war die Sprache, die Jeschua am häufigsten benutzte. Aber anders als das Hebräische, welches als Iwrit seine moderne Wiedergeburt erlebte, bleibt Aramäisch eine tote Sprache. Aramäisch ist die offizielle Sprache der Liturgie in der maronitischen und in der syrisch-orthodoxen Kirche. Viele jüdische Gebete sind original aramäisch geblieben, jedoch nicht viele verstehen die Worte auch, die sie rezitieren. Es besteht ein wachsendes Interesse daran, Aramäisch als eine lebendige Sprache im Heiligen Land wiedereinzuführen. Diese Bewegung beginnt bei den maronitischen Christen, die in der Region Galiläa leben.
Israel begeht Jom Kippur - Öffentliches Leben steht still
Montag, 24. September 2012
In Israel wird am Mittwoch, 26. September, anlässlich des Versöhnungstages Jom Kippur gefastet. Wie alle jüdischen Feiertage beginnt er bereits am Vorabend. Der "Tag der Sühne" ist der höchste jüdische Feiertag. Im Heiligen Land sind alle Restaurants und Cafés geschlossen, mit Ausnahme der arabischen. Das öffentliche Leben steht still. Alle Grenzübergänge (auch der Flughafen) sind geschlossen. Obwohl es kein behördliches Fahrverbot gibt, sind die Straßen fast komplett autofrei.
Äthiopische Einwanderer danken den Israel Heute-Lesern!
Montag, 24. September 2012
Jüdische Immigranten aus Äthiopien – dem lange verlorenen Stamm Israels – finden schon seit Jahren ihren Weg wieder nach Hause nach Israel. Doch ihre Eingliederung als Neueinwanderer ist nicht einfach. Die Freude, dass sie in das Land ihrer Vorväter zurückkehren können, wird von der Tatsache überschattet, dass die meisten von ihnen mit nicht mehr als der Kleidung am Körper ins Land gekommen sind. Dazu müssen sie sich in eine Gesellschaft integrieren, die sich sehr von der gewohnten ihres Herkunftslandes unterscheidet. So haben sie es natürlich weitaus schwerer als Immigranten aus den USA oder Europa.

Israel Heute möchte diese Einwanderer mit Ihrer Hilfe unterstützen. Dank der Großzügigkeit unserer Leser fand vor den hohen Feiertagen eine weitere Auslieferung von Lebensmittelpaketen an 70 Immigrantenfamilien in Mevasseret Zion in der Nähe Jerusalems statt.

Islamisten bekennen sich zu tödlichem Anschlag an der ägyptischen Grenze
Sonntag, 23. September 2012
Eine ägyptische Terrorgruppe hat die Verantwortung für den schweren Terroranschlag an der Grenze übernommen. Dabei war am Freitag der 20-jährige israelische Soldat Natanel Yahalomi getötet worden. Auch die drei mit automatischen Waffen und Sprengstoff ausgerüsteten Terroristen kamen beim Schusswechsel mit israelischen Soldaten ums Leben. Auf einer islamistischen Internetseite bekannte sich nun die Gruppe „Ansar Bayt al-Maqdes“ („Unterstützer der heiligen Stätten“, gemeint ist Jerusalem) zu dem Angriff. Es handle sich um eine „Strafaktion gegen diejenigen, die es wagten, sich am Propheten zu vergreifen." Die Anspielung gilt dem in den USA produzierten Film "Die Unschuld der Muslime", in dem der Prophet Mohammed heftig kritisiert wird und den viele Muslime als gotteslästerlich betrachten. Die Terrorgruppe behauptet, dass Juden in die Herstellung dieses Films verstrickt seien, nennt dafür aber keine Belege.
Schusswechsel zwischen Soldaten und Terroristen am Grenzzaun: Vier Tote
Freitag, 21. September 2012
Schwerer Zwischenfall im Süden Israels: Bei einer Schießerei zwischen einer Terrorgruppe und israelischen Militäreinheiten sind am Freitag Nachmittag vier Menschen getötet worden. Der Vorfall ereignete sich an der israelisch-ägyptischen Grenze. Nach Armeeangaben hatten sich drei Terroristen an einen israelischen Außenposten herangeschlichen, und zwar südlich des Berges Sagi. Dort ist der Grenzzaun noch nicht fertig gestellt. Sie hatten Gewehre und Sprengstoffgürtel bei sich. Die Terroristen eröffneten aus etwa 100 Metern Entfernung das Feuer auf eine israelische Einheit, die dort zum Schutz von zivilen Bauarbeitern abgestellt war. Die Arbeiter errichten die Grenzabsperrung. Es kam zu einem heftigen Schusswechsel. Der 20 Jahre alter israelische Soldat Natanel Yahalomi kam dabei ums Leben, ein weiterer wurde mittelschwer verwundet.
Messianisches Gästehaus lehnt Trauung von lesbischem Paar ab - Von Gericht verurteilt!
Freitag, 21. September 2012
Das Jerusalemer Bezirksgericht hat vergangene Woche in einem Grundsatzurteil festgelegt, dass alle Hochzeitssäle im Land dazu verpflichtet sind, für die Trauung von gleichgeschlechtlichen Paaren zur Verfügung zu stehen. Das gelte auch, wenn dies gegen den persönlichen Glauben des Saalinhabers sei. Zwei Israelinnen, Tal Jakobovitz und Yael Biran, hatten im Jahr 2008 in England geheiratet. Sie wollten im Moschaw Jad Haschmona (Foto) in den Bergen Jerusalems ihre Hochzeitsparty abhalten. Das Zentrum wird von jesusgläubigen (messianischen) Juden betrieben. Als den Verantwortlichen in Jad Haschmona mitgeteilt wurde, dass es sich um ein lesbisches Paar handelt, zwei Bräute in weißen Hochzeitskleidern, hatten sie den beiden Frauen höflich erklärt, dass das messianische Zentrum die Hochzeitsparty aus Glaubensgründen ablehnen müsse. Der israelische Rundfunk meldete prompt, dass die messianischen Juden die Trauung des lesbischen Paares aus biblischen und neutestamentlichen Gründen nicht zulassen könnten. Daraufhin wurde der Moschaw verklagt und verlor schließlich das Gerichtsverfahren. Jad Haschmona muss dem Lesbenpaar nun 12.000 Euro bezahlen und die Kosten für das Gerichtsverfahren in Höhe von 4.000 Euro übernehmen.
„... der Du die Frucht des Weinstocks geschaffen hast!“
Freitag, 21. September 2012
Ein wichtiger Bestandteil im jüdischen Alltag ist der Kiddusch (dt. „Heiligung“), der Segen über den Wein. Einer der Segenssprüche am Schabbat, an den jüdischen Festen und auch zu Feierlichkeiten, wie Brit Mila („Bund der Beschneidung“), Bar/Bat Mitzwa („Sohn/Tochter der Pflicht“, d.h. Religionsmündigkeit), Chuppa („Baldachin“, d.h. Hochzeit) usw. ist der Segen: „Gelobt seist Du, Ewiger, unser Gott, König der Welt, der Du die Frucht des Weinstocks geschaffen hast." Heute sind es nicht nur die berühmten Weinkellereien auf dem Golan oder dem Karmel, die Spitzenweine erzeugen, sondern immer mehr israelische Familien tragen dazu bei, den biblischen Weinbau neu zu beleben. Dazu zählt mittlerweile auch die Familie Schneider, die über die Weinkellerei Bar Giyora ihren Rotwein „Jehuda 2009“ herstellt.
Was halten Sie von Israel Heute?
Freitag, 21. September 2012
Machen Sie mit bei unserer Leserumfrage und helfen Sie uns, Israel Heute noch besser auf Ihre Wünsche und Bedürfnisse auszurichten. Wir wollen wissen, was Ihnen gefällt oder wo ihrer Meinung nach Verbesserung erforderlich ist. Ihre Meinung ist uns wichtig! Nehmen Sie sich fünf Minuten Zeit und sichern Sie sich die Chance auf eine Flasche unseres köstlichen Rotweins „Jehuda 2010“ aus den judäischen Bergen. Unter allen Teilnehmern, die ihre Emailadresse angeben, wird ein Gewinner ausgelost, der eine Flasche unseres Weins erhält.
Schabbatlesungen
Freitag, 21. September 2012
„WaJelech – Und er ging“
Wochenabschnitt: 5. Mose 31,1 bis 30
Haftara-Prophetenlesung: Hosea 14,2-10
Vortrag von Michael Schneider
Freitag, 21. September 2012
Michael Schneider spricht am Sonntag, 23. September 2012 um 20.00 Uhr in 3250 LYSS, EDU-UDF, Hotel Weisses Kreuz, Marktplatz 15, P. Bonsack, Tel.: 032-392 51 65, Thema: Die aktuelle Lage Israels und des Nahen Ostens – biblisch beleuchtet.
Gewalttätige Massenproteste: Künftig ein Mittel der Muslime gegen Israel?
Donnerstag, 20. September 2012
Die Redefreiheit dürfe Verrückten nicht erlauben, weltweit einen Krieg zu entfachen. Das erklärte der arabische Knessetabgeordnete Taleb El-Sana (Bild Mitte). Er wehrt sich gegen die Aufführung des umstrittenen Mohammed-kritischen Films in Israel. Das aus den USA stammende Video hatte weltweit für Proteste gesorgt. El-Sana zog vor den Obersten Gerichtshof in Jerusalem. Er und ein Teil der arabischen Volksführung fordern von Google-Israel, den umstrittenen YouTube-Film über Mohammed in den Grenzen Israels zu verbieten. „Dieser Film verletzt die Gefühle von Millionen Moslems und zeigt den Propheten in einer sehr negativen Perspektive“, fügte El-Sana hinzu. In Israel leben knapp 1,7 Millionen Muslime.
Kairo und Teheran wollen Beziehungen wieder aufnehmen
Donnerstag, 20. September 2012
Die jüngsten Entwicklungen in Ägypten bereiten Israel Kopfschmerzen. Aus Quellen des israelischen Geheimdienstes geht hervor, dass die neue Regierung unter Mohammed Mursi die salafistischen Terroristen im Sinai nicht wirklich bekämpft. Trotz der massiven Truppenmobilisierung auf der Sinai-Halbinsel werde nichts Effektives unternommen. Ägypten hat öffentlich mehrfach betont, das israelisch-ägyptische Friedensabkommen nicht in Frage zu stellen. Hinter den Kulissen ist aber aus dem israelischen Außenministerium zu hören, dass sich Ägypten nicht an die abgemachten Regeln im Friedensvertrag halte und weiterhin Truppen in den Sinai schleuse. Jerusalem versucht zurzeit einen öffentlichen Streit mit Kairo zu vermeiden. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger Mubarak pflegt Mursi warme Beziehungen mit der radikale Hamas-Regierung im Gazastreifen unter Ismail Haniya (siehe Bild). Kairo hat der Hamas angeblich versprochen, eine israelische Militäroperation gegen den Gazastreifen wie im Jahr 2009 nicht zuzulassen.
Rating-Agentur von Israels Wirtschaft begeistert
Donnerstag, 20. September 2012
Im Sommer bekam Israel Besuch von verschiedenen Rating-Agenturen (Israel Heute berichtete in der August/September-Ausgabe). Nun hat die internationale Rating-Agentur Moody’s ihre Bewertung präsentiert. Wie erwartet fiel diese für Israel positiv aus. Die Agentur beschreibt Israels Wirtschaft als stark. Das Land sei in der Lage, schwere wirtschaftliche Zeiten zu überstehen, wie 2008/2009 auch in der aktuellen Krise. Finanzminister Yuval Steinitz (im Bild rechts) nahm die positive Bewertung erfreut zur Kenntnis.
Luftschlag gegen Terrorzelle: Zwei Palästinenser getötet
Donnerstag, 20. September 2012
Die israelische Luftwaffe hat am Mittwoch Abend Luftangriffe gegen eine Terrorzelle im südlichen Gazastreifen geflogen. Dabei wurden nach Angaben von Ärzten aus dem Gazastreifen in Rafah zwei Männer getötet und ein dritter schwer verletzt. Sie waren in einem Wagen der Hamas-Grenzpolizei unterwegs. Der Angriff war Militärangaben zufolge mit dem israelischen Geheimdienst Shin Bet koordiniert worden, der Erkenntnisse über einen bevorstehenden Terroranschlag gehabt habe. Eines der Todesopfer ist demnach Anuis Mamoud Abu al Enin aus Rafah. Den Angaben zufolge plante er einen Selbstmordanschlag in Israel und hatte die Vorbereitungen dazu fast abgeschlossen. In der Vergangenheit soll er bereits an mehreren Terrorangriffen und am Waffenschmuggel über die ägyptisch-israelische Grenze beteiligt gewesen sein.
Überraschendes Manöver: Streitkräfte üben heute Verteidigung des Nordens
Mittwoch, 19. September 2012
Israels Generalstabschef Benny Gantz hat heute überraschend ein Großmanöver angesetzt. Damit soll die Alarmbereitschaft der Streitkräfte getestet werden. An dem Manöver, das heute Morgen begonnen hat, nehmen Truppen des Nord- und des Zentralbezirks sowie die israelische Luftwaffe teil. Reservesoldaten wurden in den frühen Morgenstunden per SMS aufgefordert, sofort zu ihren Einheiten zu fahren. Der israelische Armeesprecher teilte den Medien mit, dass Israels Militärstab die Alarmbereitschaft einzelner Einheiten und der Reservesoldaten prüfen möchte. Das Manöver simuliert einen unerwarteten Angriff auf die Golanhöhen, wonach alle einsatzfähigen Einheiten zum Krieg aufgerufen wurden.
Muslimische Medien-Offensive setzt auf Anti-Zionismus
Mittwoch, 19. September 2012
Ägyptens Salafisten planen eine Medienoffensive. Ein eigener Fernsehkanal soll den Propheten Mohammed ins rechte Licht rücken, geplant sind zudem anti-christliche und anti-jüdische Sendungen. Das gab die radikale Gruppe "al Gama'a al Islamiya" in Alexandria bekannt. Ferner wolle man Bücher und Informationsmaterial drucken, um die Geschichte des Islam und des Propheten darzustellen. Im Filmbereich will sich die islamistische Gruppe eigenen Angaben zufolge kritisch mit Judaismus und Zionismus auseinandersetzen.
Boykottaufruf gegen Israel im Jüdischen Museum Berlin
Mittwoch, 19. September 2012
Ausgerechnet im weltbekannten Jüdischen Museum Berlin ist zum Boykott des Staates Israel aufgerufen worden. Anlass war eine Podiumsdiskussion mit der kalifornischen Philosophie-Professorin Judith Butler (Foto). Sie sprach über den Zusammenhang von Zionismus und Judaismus. Dabei erneuerte die Anti-Nationalistin ihre Forderung nach einem "gewaltlosen Widerstand" gegen Israel in Form von Boykotts und Sanktionen. In Israel sorgte der Boykottaufruf für Verärgerung und Unverständnis. Es sei die erste anti-israelische Veranstaltung in der Geschichte des Museums, das überwiegend aus deutschen Steuergeldern finanziert werde, hieß es.
Kurznachrichten
Mittwoch, 19. September 2012
+++ Israelische Smartphone-Besitzer sind bei der Nutzung von Apps die Nummer eins in der Welt. Laut einer neuen Studie verbringt ein Israeli durchschnittlich 80 Minuten pro Tag mit der Nutzung von Apps. Platz zwei belegte Schweden (76 Minuten) vor Singapur (75 Minuten). +++ Der amerikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney sorgt in Israel für Aufmerksamkeit: In einem Interview behauptete der Republikaner, dass die Palästinenser kein Interesse am Frieden mit Israel hätten. Vielmehr seien sie darauf aus, den jüdischen Staat zu zerstören.
Iranische Führung: Zionisten für anti-muslimischen Film verantwortlich
Dienstag, 18. September 2012
Der religiöse Führer Irans, Ajatollah Ali Khamenei, hat "Zionisten" für das anti-islamische Video verantwortlich gemacht, das seit Tagen für Proteste in der muslimischen Welt sorgt. Nachdem es im Iran Massenproteste gegen das Video gab, warnte Khamenei die Welt vor einer "islamophoben Politik von arroganten Mächten und Zionisten". Das berichten iranische Medien. Vor der Botschaft der Schweiz in Teheran kam es demnach zu Massenprotesten. Die Schweizer vertreten im Iran die diplomatischen Interessen der USA.
Experten: 170.000 Raketen werden auf Israel abgefeuert
Dienstag, 18. September 2012

Sollte wegen eines israelischen Angriffs auf die iranischen Atomreaktoren ein regionaler Krieg ausbrechen, so schätzen israelische Sicherheitsexperten, dass über 170.000 Raketen aus den arabischen Ländern auf Israel abgeschossen werden. Genau darauf bereitet sich Israels Hinterland-Kommando vor. Laut verschiedenen Militärquellen wird angenommen, dass Syrien um die 100.000 Raketen feuerbereit hat, die Hisbollah im Libanon 60.000, die Hamas im Gazastreifen 12.000 und der Iran um die 500 ballistische sowie treffgenauere Schihab-Raketen.

Neujahrsgrüße von Israels Militärchef Benny Gantz
Montag, 17. September 2012
In Israel wird Rosch Haschana gefeiert, der Beginn des neuen Jahres 5773. Armeechef Benny Gantz übermittelt dazu Grüße an alle Juden in Israel und in der ganzen Welt: "Das jüdische Neujahr ist eine gute Möglichkeit, auf das vergangene Jahr zurück zu blicken und vorwärts ins neue Jahr zu schauen. Ich kann Ihnen versichern, dass die israelischen Streitkräfte im vergangenen Jahr rund um die Uhr Israel beschützt haben- sowohl in der Öffentlichkeit, als auch im Verborgenen.
Israelisches Gericht verurteilt Hassprediger
Freitag, 14. September 2012
Ein Gericht in Nazareth hat den islamischen Prediger, Imam Nazzem Abu-Salim, zu drei Jahren Gefängnis und einer Bewährungsstrafe von 18 Monaten verurteilt. Dieses Urteil ist das erste dieser Art gegen einen Prediger, der offen gegen den jüdischen Staat hetzt, es könnte ein Präzedenzfall für weitere solche Urteile gegen Islamisten werden.

Der Imam wurde wegen seiner Hetzreden bei seinen Freitagspredigten angeklagt, die er in seiner Moschee und im Gemeindezentrum in Nazareth abhält. Weiterhin reist er regelmäßig durchs Land, wo er sein Gedankengut verbreitet, unter anderem in der Al Aksa-Moschee auf dem Jerusalemer Tempelberg.

1978: Netanjahu im Interview
Freitag, 14. September 2012
Selbst bei seinen politischen Opponenten ist der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bereits seit langem als einer der qualifiziertesten und artikuliertesten Sprecher des jüdischen Staates angesehen.

1978, nach seinem Abschluss am MIT (Massachusetts Institute of Technology), trat Netanjahu in der amerikanischen Fernsehsendung The Adovcate auf und debatierte dort mit dem palästinensischen Apologeten, Fouad Ajami, der heute Professor an der John Hopkins Universität in Baltimore, USA ist. Zu dieser Zeit nannte Netanjahu sich Ben Nitay, hauptsächlich aus Sicherheitsgründen, nachdem sein Bruder Jonathan beim Einsatz in der Geiselbefreiung von Entebbe in Uganda getötet worden war, wo PLO Terroristen Fluggäste einer Air France-Maschine als Geiseln genommen hatten.
Zum Interview mit Netanjahu, hier klicken

Ein demographischer Vergleich
Freitag, 14. September 2012
Von einem Freund, der in der israelischen Medienindustrie arbeitet, bekam ich eine interessante E‑Mail, die einen Einblick in Israels Demographie bot. In diesem Jahr verlor das Volk Israel zwei wichtige Personlichkeiten, die beide das hohe Alter von 102 Jahren erreichten. Benjamin Netanjahus Vater, der Historiker Professor Benzion Netanjahu (siehe Bild l.) wurde am 25. März 1910 geboren. Er verstarb am 30. April 2012. Am 18. Juli verschied der Thoragelehrte Rabbi Josef Schalom Eliyaschiv, er kam am 10. April 1910 zur Welt. Sowohl Netanjahu als auch Eliyaschiv verloren zu Lebzeiten jeweils ein Kind: Benzion Netanjahu hatte 1976 den Tod seines Sohnes Jonathan zu beklagen, als dieser die Operation Entebbe befehligte. Rabbi Eliyaschiv verlor 1948 eine Tochter im Unabhängigkeitskrieg.
Schabbatlesungen
Freitag, 14. September 2012
„Nitzawim – Ihr steht“
Wochenabschnitt: 5. Mose 29,9 bis 30,2
Haftara-Prophetenlesung: Jesaja 61,10-63,9
Schana Tova!
Freitag, 14. September 2012
Am 17. September feiert das jüdische Volk Rosch Haschana. Möge der Allmächtige, der König aller Könige, sein Volk und Land Israel im Jahr 5773 mit Frieden überraschen.
Zu einem Lied zu Rosch Hashana, hier klicken
OECD: Israel ist zweitklügstes Land
Donnerstag, 13. September 2012
Die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) hat Israel auf dem zweiten Platz gewählt, bei der Zahl der Erwachsenen, die einen akademischen Abschluss haben. In Israel haben 46 Prozent der 25 bis 64 Jährigen einen akademischen Abschluss. Der Gewinner ist Kanada mit 51 Prozent mit akademischem Abschluss. In Russland, das nicht Mitglied der OECD ist, haben 54 Prozent der Bürger einen akademischen Abschluss. In Deutschland, einem der Mitgliedsländer, sind es 26 Prozent.
Israel zwischen Atomkrieg & Assimilation
Donnerstag, 13. September 2012
In Kriegsnot vertraut die Mehrheit (52 Prozent) der Israelis zuerst auf Gott. 29 Prozent bringen das Vertrauen an erster Stelle der israelischen Verteidigungsarmee entgegen. Auf amerikanische Hilfe wollen sich in Kriegszeiten nur 13 Prozent der Israelis verlassen. Die Umfrage wurde im August vom Dialogue-Institute für Israel Heute durchgeführt. Etwa 500 Menschen aus allen Schichten Israels wurden befragt. Israel Heute hat versucht, die Einstellungen im Volk mithilfe von Umfragen offen zu legen. Assimilation gefährdet Israels Existenz wie ein Atomkrieg. 40 Prozent sehen in der Assimilation eine größere Gefahr. Jeder zweite Israeli glaubt an das Kommen des Messias.
Verheiratet mit Muhammed - Teil IV:
Donnerstag, 13. September 2012
Im benachbarten Israel ist das Ganze jedoch sehr viel komplizierter. Obwohl es jede Menge jüdisch-christliche Paare im Land gibt (vor allem aus der früheren Sowjetunion), so kam es doch selten vor, dass Juden Araber heiraten. Obwohl es keine offiziellen Statistiken zu interreligiösen Ehen gibt, schreiben einige Experten den Mangel an Datenerhebung der Tatsache zu, dass die Zahlen verschwindend gering sind. „Das Zentrale Statistikbüro Israels befasst sich nicht mit dieser Thematik, da der Prozentsatz dieser Mischehen kaum ins Gewicht fällt”, sagt Prof. Sammy Smooha, ein führender Soziologe und Fachmann für vergleichende Studien zu ethnischen Beziehungen. Er gibt an, dass es in Israel seit der Staatsgründung 1948 nicht mehr als 1000 Fälle von jüdisch-arabischen Ehen gab.
+ In eigener Sache
Donnerstag, 13. September 2012
Wir sind dem Allmächtigen von ganzem Herzen dankbar, dass er unsere Gebete erhört hat. NAI-Gründer Ludwig Schneider, musste sich am Mittwoch erneut einer Operation am Kopf wegen eines Tumors unterziehen. Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass es ihm nach der Operation sehr gut geht, er einen klaren Kopf hat und auch mit den Menschen im Krankenhaus spricht und sogar schon scherzt. Bitte denken auch Sie im Gebet an ihn und erbitten seine schnelle Genesung und Rückkehr zur wichtigen Arbeit als Israel Heute-Journalist.
Hamas gegen Salafisten
Mittwoch, 12. September 2012
Im Gazastreifen bekämpft die radikale Hamasführung die noch extremere Terrorgruppe Dschihad Salafisten. Dies ist eine islamistische Terrororganisation aus dem Sinai, die sehr stark mit der internationalen Terrororganisation Al Qaida verbunden ist und im letzten Jahr durch die unterirdischen Tunnel in den Gazastreifen eingedrungen ist. Diese Terrorzellen halten sich nicht an die Regeln der palästinensischen Hamasführung im Gazastreifen und sind häufig für den Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen auf Israel verantwortlich.
Legendäre Rockband kommt endlich nach Israel
Mittwoch, 12. September 2012
Die Red Hot Chili Peppers haben ihr Versprechen nach über elf Jahren eingelöst und sind am Dienstag in Israel aufgetreten. Über 45.000 Fans haben die spektakuläre Show der Band in Tel Aviv gesehen und wurden dabei nicht enttäuscht, denn obwohl die Mitglieder der Gruppe schon über 50 sind, haben sie dem Publikum gezeigt, was eine gute Rockband ausmacht. Die kalifornische Kultband hat eine besondere Beziehung zu Israel, da einer ihrer Gründer und Gitarristen, Hillel Slovak, ein gebürtiger Israeli aus Haifa war. Die Musiker hatten geplant, in Israel aufzutreten, aber Hillels tragischer Herointod 1988 machte diese Pläne zunichte.
Verheiratet mit Muhammed – Teil III
Mittwoch, 12. September 2012
Es gibt jedoch auch jene, die von erschreckenden Feststellungen über die Behandlung von Frauen in vielen muslimischen Ländern nicht beunruhigt sind. Olga Lykova (33) ist seit sechs Jahren mit ihrem Ehemann Muhammed aus Ägypten verheiratet und hat ihre Entscheidung noch nie bereut. „Und das, obwohl wir aus unterschiedlichen Welten kommen: Er ist religiös, ich bin säkular eingestellt, aber er respektiert das”, erzählt sie im Interview. „Natürlich würde er sich freuen, wenn ich eine hingebungsvolle Muslima werden würde, aber ich habe meinen Standpunkt bereits deutlich gemacht, nämlich dass es dazu nie kommen wird. Er hat es mit der Zeit akzeptiert“, fügt sie hinzu.
Gewalttätige Proteste im Westjordanland
Dienstag, 11. September 2012
Am Montag fanden in den großen palästinensischen Städten Demonstrationen gegen steigende Benzinpreise und Lebenshaltungskosten statt. Mindestens 50 Menschen wurden bei Zusammenstößen mit den Sicherheitsbeamten der palästinensischen Autonomiebehörde verletzt. Die Gewalttätigkeit der Demonstranten erinnerte an eine Intifada und war der größte Gewaltausbruch seit der Gründung der Autonomiebehörde 1994. Obwohl die Sicherheitsbeamten der PA Anweisung erhalten hatten, nicht in Auseinandersetzungen verstrickt zu werden, mussten sie doch zur Waffe greifen, als die Demonstranten Regierungsgebäude und Angestellte mit Steinen bewarfen.
Israelischer Professor im UN-Menschenrechtskomittee
Dienstag, 11. September 2012
Nach einem Jahr haben sich Israels Bemühungen, Professor Juval Shany ins UN-Menschenrechtskomittee zu bringen, ausgezahlt. Der 43-jährige Shany ist Dekan für internationales Recht an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Er ist der zweite Israeli, der in dieses angesehene Amt gewählt wurde, nach Dan Kretzmer im Jahre 1995. Der israelische Botschafter in der UN, Ron Prosor, sagte: „Die Wahl von Professor Shany ist eine große Leistung der UN-Gesandtschaft und ein Grund, stolz zu sein. Sie zeigt die hohe Wertschätzung für Israel und ist ein Beweis, dass man mit harter Arbeit Beeindruckendes erreichen kann, auch wenn die Umstände schwierig sind.“
Verheiratet mit Muhammed - Teil II
Dienstag, 11. September 2012
Im Jahr 2011 hat WomanStats, ein Forschungsprojekt zur Rechtsstellung von Frauen weltweit, eine Karte veröffentlicht, welche die Verbreitung häuslicher Gewalt gegenüber Frauen aufzeigt. Bis auf Spanien, Italien, Frankreich, Österreich und Schweden, wo eine hohe physische Sicherheit für Frauen herrscht, wurde in den meisten Ländern auf der Welt eine mittelmäßige bis niedrige Sicherheitslage festgestellt. 2012 führte TrustLaw, der juristische Nachrichtendienst der Thomson Reuters Stiftung, eine Studie mit 370 Fachleuten aus 63 Ländern auf fünf Kontinenten durch. Die Studie enthüllte alarmierende Statistiken und führte vor allem nicht-muslimische Länder wie Südafrika, Mexiko und Indien als Länder auf, in denen Frauen in besorgniserregenden Zuständen leben müssen (obwohl Saudi-Arabien und Indonesien auch auf der Liste stehen).
Gold bei den Paralympics!
Montag, 10. September 2012
Der israelische Tennisspieler Noam Gershony hat am Samstag die Goldmedaille bei den Paralympics in London gewonnen. Er besiegte den auf den ersten Platz der Weltrangliste gesetzten David Wagner 1:6 und 3:6 und sicherte damit die erste Goldmedaille für Israel seit den olympischen Spielen in Athen 2004. Gershony war ein Apache Helikopter-Pilot der israelischen Luftwaffe als er bei einem Absturz während des zweiten Libanon Krieges 2006 gelähmt wurde. Nach seiner Genesung begann er ein extensives Rehabilitationstraining, das Tennisspielen im Rollstuhl fing er jedoch erst vor anderthalb Jahren an.
Verheiratet mit Muhammed – Teil I
Montag, 10. September 2012
„Er stellte sich mir als Jamie aus Italien vor“, erzählt W. L. Cati über die erste Begegnung mit ihrem zukünftigen Ehemann. Sie ist eine bekannte Sprecherin und eine der führenden Koryphäen in den USA zum Thema islamische Ehen. „Erst einige Zeit später stellte ich fest, dass sein richtiger Name Muhammed lautet und er aus Aleppo in Syrien kommt“, fügt sie hinzu. W. L. Cati schreibt es ihrer Jugend und Naivität zu, dass dieser erste Eindruck noch nicht genügte, um bei ihr die Alarmglocken läuten zu lassen bezüglich der Gefahren, die noch auf sie zukommen würden. Sie schreibt darüber in ihren Büchern „Erschlichenes Ja-Wort” (Originaltitel: „Vow of Deception“) und “Verheiratet mit Muhammed” (Originaltitel: „Married to Muhammad“).
Ein süßes, neues Jahr mit Israel Heute!
Montag, 10. September 2012
Die Jüdischen Hohen Feiertage (Rosch HaSchana 17.-18.9., Jom Kippur 26.9. und Sukkot 1.-8.10.) stehen unmittelbar bevor. Diese Zeit ist gekennzeichnet durch Freude einerseits, Freude über den Beginn eines neuen Jahres und damit einer neuen Chance, sich weiter zu entwickeln und die Gebote der Thora noch besser zu begreifen und danach zu handeln. Diese Zeit, besonders während der zehn Jamim hanoraim (den zehn „furchtbaren“, d.h. „Ehrfurcht erregenden Tagen“ zwischen Rosch HaSchana und Jom Kippur) dienen jedoch insbesondere der inneren Einkehr, der Selbstprüfung und Umkehr.
Kurznachrichten
Montag, 10. September 2012
+ + + Zwei Grad-Raketen wurden in der Nacht zum Sonntag, 9. 9., aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert. Eine davon schlug in offenem Gelände bei Beerscheva ein und richtete keinen Schaden an. Die zweite Rakete schlug in zwei Häuser in Netivot ein, die dadurch fast vollständig zerstört wurden. Dabei wurden sieben Personen leicht verletzt und mussten medizinisch behandelt werden. Die Schulen in dem Gebiet bleiben bis auf Weiteres geschlossen und in etwa 40.000 Schüler müssen daheim bleiben. + + + Die 22-jährige israelische Schauspielerin Hadas Yaron erhielt die Auszeichnung „Beste Schauspielerin“ beim Filmfestival von Venedig für ihre Rolle im israelischen Spielfilm „Lemale et ha Challal“ („Die Leere ausfüllen“).
Das Wetter
Montag, 10. September 2012
Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 28 Grad, Tel Aviv 31 Grad, Tiberias 36 Grad, am Toten Meer 38 Grad und in Eilat 38 Grad. Der Wasserspiegel des See Genezareth liegt derzeit bei - 212,155 Meter unter dem Meeresspiegel (Tendenz fallend).
Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag.
Klagemauer besteht jährlichen „Gesundheitscheck“
Freitag, 7. September 2012
Kurz vor den hohen jüdischen Feiertagen wurde die Klagemauer auf ihre Stabilität und Beständigkeit untersucht. Besonders in den nächsten Wochen werden tausende Beter die heilige Mauer anlässlich der Feiertage besuchen und so muss sichergestellt werden, dass für sie keine Gefahr besteht. Ein Team von Ingenieuren untersuchte die Mauer akribisch und stellte fest, dass keine Abnormalitäten vorhanden sind. Vom Büro des Rabbiners für die Klagemauer, Rabbi Shmuel Rabinovitch, wurde bekannt gegeben, dass keinerlei Einsturzgefahr der mehr als 2000 Jahre alten Mauer besteht und man getrost dort beten könne.
Die meisten Israelis sterben an Krebs
Freitag, 7. September 2012
Der jüngste Bericht des Zentralen Israelischen Statistikbüros hat ergeben: Die häufigste Todesursache in Israel ist Krebs. Im Jahr 2010 starben 39.418 Israelis durch verschiedene Gründe, bei 10.380 von ihnen war Krebs dafür verantwortlich. Im Durchschnitt stirbt somit einer von vier Menschen an Krebs. Der zweithäufigste Todesgrund ist eine Herzerkrankung und im Jahr 2010 sind daran 6443 Israelis gestorben.
Israel und Nepal weihen gemeinsame Briefmarke ein
Freitag, 7. September 2012
Nach 52 Jahren diplomatischer Beziehungen zwischen Israel und Nepal gaben beide Länder am 4. September eine gemeinsame Briefmarke, die in beiden Ländern gültig wird, heraus. Sie ist dem tiefsten Punkt der Erde – dem Toten Meer, das 422 Meter unter dem Meeresspiegel liegt – und dem höchsten Berg der Erde – dem Mount Everest mit 8848 Meter über dem Meeresspiegel – gewidmet. Die Briefmarke ist ein weiterer Beweis für die fruchtbare Kooperation zwischen den beiden Staaten.
Schabbat-Lesungen
Freitag, 7. September 2012
„Ki Tavo – Wenn du kommst“
Wochenabschnitt: 5. Mose 26,1 bis 29,8
Haftara-Prophetenlesung: Jesaja 60,1-22
Das Wetter
Freitag, 7. September 2012
Heiße Temperaturen am Wochenende. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 31 Grad, Tel Aviv 31 Grad, Tiberias am See Genezareth 38 Grad, am Toten Meer 39 Grad, Eilat am Roten Meer 40 Grad. Der Wasserspiegel des See Genezareth liegt derzeit bei -211,715 Meter unter dem Meeresspiegel (Tendenz fallend).
Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels einen gesegneten Tag ein erholsames Wochenende sowie Schabbat Schalom!
Palästinensische Gesellschaft ist geteilter Meinung
Donnerstag, 6. September 2012
In dieser Woche hat der Lehrstuhl für Konfliktbewältigung der Ben-Gurion Universität eine Umfrage unter 2052 Palästinensern in Israel und dem so genannten Westjordanland veröffentlicht. Besonders deutlich wurde bei dieser Umfrage, dass die beiden Gruppen von Palästinensern unterschiedliche Ansichten über den Unabhängigkeitskrieg von 1948 haben, den die Palästinenser Nakba („Katastrophe“) nennen.
Armee verhindert Raketenanschlag
Donnerstag, 6. September 2012
Die israelische Luftwaffe hat drei Männer getötet, die planten, Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel abzuschießen. Wie die Armee mitteilte, wurde das Ziel getroffen als die Gruppe in ihrem Auto unterwegs war, drei Männer wurden dabei getötet und einer schwer verletzt. Diese Terrorzelle sei schon an früheren Raktenangriffen auf Israel beteiligt gewesen, so der Armeesprecher.
Israeli ist Weltmeister im Geschichten erzählen
Donnerstag, 6. September 2012
Bei Olympia gab es zwar keine Medaille für Israel, so konzentriert man sich auf andere Bereiche, in denen Israelis besser sind: das Reden! Schon seit tausenden von Jahren sind die Juden Profis im Geschichten erzählen. Endlich wurde dieses Talent international gewürdigt als der Israeli Schachar Lavi (28, siehe Bild) aus Tel Aviv den ersten Platz beim 24 Stunden Geschichtenmarathon gewann.
Ägypten: Scharia in allen Bereichen
Mittwoch, 5. September 2012
Die politische Revolution in Ägypten wird nun auch auf dem staatlichen Bildschirm zu sehen sein. Von nun an sollen alle Moderatorinnen im Fernsehen einen Kopfschleier tragen, so wie es das islamische Scharia Gesetz verlangt. Nachdem mit Mohammed Mursi letzte Woche erstmals ein ägyptischer Präsident iranischen Boden seit dem Friedensvertrag mit Israel 1979 betrat und er kurz zuvor den alten ägyptischen Militärstab absetzte, bestimmte Mursi nun auch eine islamische Wende im ägyptischen Rundfunk.
Palästinensische Terroristen kriegen Rekordlöhne
Mittwoch, 5. September 2012
Trotz der schwierigen finanziellen Lage der Palästinensischen Autonomiebehörde werden monatlich mehrere Millionen Schekel für die „Gehälter“ von palästinensischen Gefängnisinsassen in israelischen Haftanstalten ausgegeben. Diese Gefangenen sind wegen Terrorismus gegen den israelischen Staat verurteilt, einige von ihnen sind Massenmörder. Dabei bekommen nicht nur Mitglieder der regierenden Fatah-Bewegung diese Gelder, sondern auch deren bittere Feinde von der Hamas und anderen Terrororganisationen.
Aufgedeckt: Israelisches Model hatte Affäre mit Gaddafis Sohn
Mittwoch, 5. September 2012
Das israelische Model und Schauspielerin Orly Weinerman (41) hatte eine romantische Affäre mit Muammar al-Gaddafis Sohn Saif. Sie hatte sich lange nicht zu den Gerüchten geäußert, aber da bald das Gerichtsverfahren gegen Saif ansteht, bat sie den ehemaligen Premierminister Englands, Tony Blair, um Hilfe. In ihrem Schreiben erwähnt sie, dass Said al-Gaddafi und Tony Blair befreundet waren und Blair ihm sogar bei seiner Doktorarbeit an der London School of Economics geholfen habe.
Ägyptische Medien: Mursi schickt neuen Botschafter nach Israel
Dienstag, 4. September 2012
Atef Salem, der frühere ägyptische Konsul in Eilat, soll von Präsident Mohammed Mursi als neuer Botschafter in Israel eingesetzt werden, so meldeten ägyptische Medien. Er wird seinen Vorgänger, Yasser Ridah, nach vier Jahren im Amt ablösen. Salem war zuvor als stellvertretender Außenminister für kulturelle Angelegenheiten tätig. Quellen aus Jerusalem ließen verlauten, dass die Vereidigung Salems noch Ende der Woche offziell bestätigt werden wird. Mit der Ernennung des neues Botschafters in solch schwierigen Zeiten in den Beziehungen zwischen Israel und Ägypten hat Morsi ein Zeichen für Demokratie und Frieden gesetzt.
Anti-Christen Graffiti am Latruner Kloster
Dienstag, 4. September 2012
In der Nacht von Montag zu Dienstag wurden die Wände des Klosters in Latrun mit Graffiti besprüht. Die Beschmierungen „Jeschua kof“ (dt. „Jesus ist ein Affe“) und darunter die Unterschrift „Ramat Migron, Maos Esther“ sind laut der Polizei als „Price Tag“-Angriffe der jüdischen Extremisten aus Migron einzuordnen. Die Migroner Siedler müssen ihre Siedlung wegen eines Gerichtsurteils evakuieren. Ferner wurde eine Tür des Klosters in Flammen gesetzt. Die Tat ähnelt der Graffiti-Beschmutzung vom Februar diesen Jahres am Baptist House in Jerusalem. Der Mönch und Vater des Klosters, Vater Louis, ist sich sicher, dass diese Vandalisten „eine starke und laute Minderheit“ in Israel darstellen. Im Gespräch mit dem israelischen Nachrichtenportal Walla! sagte der Mönch: „Ich bin mir sicher, dass die Mehrheit des Volkes gute Menschen sind. Wir Mönche widmen unser Leben dem besseren Verständnis unter allen Menschen.“
Palästinenser wollte jüdische Familie vergiften
Dienstag, 4. September 2012
Ein palästinensischer Mann hat vor einigen Tagen gestanden, für den Vergiftungsangriff auf eine jüdische Familie verantwortlich gewesen zu sein. Am 2. September hat ein israelisches Gericht Details des Mordversuchs veröffentlicht, der im vergangenen Jahr im Oktober in der Stadt Raanana stattgefunden hat. Der Verdächtige, der 46-jährige Adnan Othman Nasaara, war ein Bauarbeiter, der am Haus seiner Opfer gearbeitet hat. Die Familie Lerner dachte zuerst, sie wäre das Opfer eines einfachen Einbruchs gewesen als sie die Polizei rief. Aber während der Befragung brachen Ejal Lerner und einer der Polizisten zusammen nachdem sie Wasser aus der Leitung in der Küche getrunken hatten.
Kurznachrichten
Dienstag, 4. September 2012
+ + + Im Gazastreifen und in den palästinensischen Autonomiegebieten brodelt es. Palästinenser wollen Demonstrationen gegen ihre Führer abhalten und gegen die durch Korruption verursachten Verteuerungen der Grundlebensmittel protestieren. Sie fordern auch die Absetzung des palästinensischen Premierministers Salam Fayyad. + + + Ministerpräsident Benjamin Netanjahu rief seine Minister auf, in Zeiten der allgemeinen Teuerung, Auslandsreisen zu reduzieren, um Steuern zu sparen. + + + Soldaten der israelischen Marine laufen mit Israelfahnen die gesamte Mittelmeerküste entlang, um zu zeigen: „So wie wir zusammen laufen, verteidigen wir gemeinsam Israel!".
Ägyptischer Professor: „Wir entzünden die Flammen des Hasses“
Sonntag, 2. September 2012
Ein prominenter ägyptischer Professor für Politikwissenschaft hat letzte Woche im ägyptischen Fernsehen zugegeben, dass die höheren Bildungsinstitute der Region den Hass der jungen arabischen Muslime auf Israel absichtlich schüren. In einem Interview mit Al-Alam TV, das am 17. August ausgestrahlt wurde, erklärte Professor Gamal Zahran, Vorsitzender des Lehrstuhls für Politikwissenschaft an der Port Said Universität, dass das Vorantreiben des Hasses auf die Juden ein primäres Ziel seines Unterrichts sei, genauso bei vielen seiner Kollegen.
Politischer Kurzschluss zwischen Jerusalem und Washington
Sonntag, 2. September 2012
Beim Treffen zwischen Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu und dem republikanischen Kongressabgeordneten Mike Rogers in Jerusalem kritisierte der Ministerpräsident das Verhalten der amerikanischen Regierung unter Barack Obama. Der amerikanische Botschafter in Israel, Dan Schapiro, der selbst Jude ist, nahm an dem Treffen teil und mischte sich schließlich in das Gespräch zwischen Netanjahu und seinem Gast aus Michigan ein.
Das Wunder von Sderot
Sonntag, 2. September 2012
Am vergangenen Freitagmorgen ist eine Rakete in einem Wohnhaus in der südisraelischen Stadt Sderot eingeschlagen. Wie durch ein Wunder wurde niemand dabei verletzt, denn nicht der gesamte explosive Teil der Rakete entzündete sich. Es ist das zweite Mal, dass dieses Einfamilienhaus von einer Rakete aus dem Gazastreifen getroffen wurde.
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