August 2012

Israel verlangt Gerechtigkeit für jüdische Flüchtlinge
Freitag, 31. August 2012
Israels Vize Außenminister Danny Ayalon hat von der UN gefordert, dem Schicksal der jüdischen Flüchtlinge aus arabischen Ländern endlich Beachtung zu schenken. Eine Sitzung soll diesbezüglich einberufen werden, mit dem Ziel, vor allem jüdische Besitzrechte in den ehemaligen Heimatländern zu regeln. Das israelische Außenministerium schätzt, dass zwischen 1948 und 1951 ungefähr 850.000 Juden aus arabischen Ländern vertrieben wurden, wobei sie damals Vermögen im Wert von etwa umgerechnet 5,5 Millionen Euro verloren haben, heute sind es schon fast fünf Milliarden Euro. Die meisten der Flüchtlinge aus dieser Zeit wurden von Israel aufgenommen, heute stellen sie etwa die Hälfte der Bevölkerung dar.
Rambam-Krankenhaus kämpft gegen Parkinson
Freitag, 31. August 2012
Im August dieses Jahres wurde ein 51-jähriger Palästinenser aus dem Westjordanland erfolgreich mit Tiefer Hirnstimulation (Deep Brain Stimulation) gegen Parkinson behandelt. Tarik Sadek Abu Baker litt seit seinem 39. Lebensjahr an einer aggressiven Form der Parkinson-Krankheit, zwölf Jahre später reagierte er schon nicht mehr auf seine medikamentöse Behandlung. Daraufhin hat sich die palästinensische Autonomiebehörde an das Rambam Krankenhaus in Haifa gewandt.
Jerusalems Windmühle nach 136 Jahren restauriert
Freitag, 31. August 2012
Am 28. August wurde die berühmte Montefiore Windmühle Jerusalems eingeweiht, nachdem sie über 100 Jahre stillstand und nun ihre Restauration abgeschlossen wurde. Die Windmühle, die 1858 vom Philantrophen Moses Montefiore erbaut wurde, war die erste Arbeitsmöglichkeit für Juden außerhalb der Stadtmauern Jerusalems und ist ein Symbol für ihre ökonomische Selbstständigkeit. Ab jetzt wird es ein Museum in der Mühle geben, mit einem kleinen Kino, in dem Filme über ihre Geschichte gezeigt werden.
Ein Atomprogramm auch für Ägypten?
Donnerstag, 30. August 2012
In Israel ist man über den Besuch des UN-Generalsekretärs Ban Ki Moon in Teheran empört. „Das internationale Treffen in Teheran ist eine Schande für die Menschheit“, sagte Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu als er am Mittwoch mit dem deutschen Ministerpräsident aus Niedersachsen, David McAllister, zusammentraf. „Vor 70 Jahren wurden sechs Millionen Juden vernichtet und die Welt hat versprochen, dass dies nie wieder passieren wird. Heute versammeln sich 120 Länder in Teheran, dessen Regierung den Holocaust verleugnet und öffentlich zur Vernichtung des Judenstaates Israel aufruft. Das ist eine Schande!“
Israel bei den Paralympics
Donnerstag, 30. August 2012
In London haben am Mittwoch die Paralympics, die Olympiade für Sportler mit Behinderung, begonnen. Etwa 4300 Athleten aus 166 Ländern sind angereist, davon sind 25 Israelis. Unter den Hoffnungsträgern Israels sind vor allem Inbal Pizaro (siehe Bild), die in vier verschiedenen Schwimmstilen antreten wird, und Schwimmer Itzik Mamistvalov, der schon drei Medaillen in früheren Spielen gewonnen hat. Weiterhin macht sich Doron Shaziri, ein Scharfschütze, große Hoffnungen auf weitere Medaillen in seiner Sammlung und auch der Tennisspieler Noam Gershony, der die French Open in diesem Jahr gewonnen hat, ist mit dabei.
Unsere erste Weinlese in der Wüste
Donnerstag, 30. August 2012
Die ersten Trauben sind reif! In der Nacht vom Dienstag zum Mittwoch haben wir zum ersten Mal die Trauben der Sorte Cabernet Sauvignon auf unserem Weinberg in der Wüste gelesen. Die Weinstöcke, die wir 2008 in der Sandwüste von Nitzana pflanzten, sind trotz extremer Boden- und Klimakonditionen prächtig gediehen. Eigentlich rechnete mein Freund und Winzer Oren Schalom damit, dass wir nur etwa 700 kg von dieser Weinsorte ernten würden. Auch bemerkten wir in den letzten Wochen, dass die Vögel besonders unsere Schiras Trauben lieben und uns weniger als 30% davon übrigließen. Für weitere Bilder unseres Weinbergs Klicken Sie hier!
Das Wetter
Donnerstag, 30. August 2012
Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 28 Grad, Tel Aviv 31 Grad, Tiberias 37 Grad, am Toten Meer 40 Grad und in Eilat 39 Grad. Der Wasserspiegel des See Genezareth liegt derzeit bei - 212,056 Meter unter dem Meeresspiegel (Tendenz fallend).
Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels einen gesegneten Tag.
Israel baut umweltfreundlich
Mittwoch, 29. August 2012
Langsam aber sicher ändert sich in Israel das Bewusstsein für die Notwendigkeit energieeffizienter Bauweise. Das neue Schuljahr begann in Kfar Saba mit der Eröffnung der neuen Kfar Saba Green Schule. Das Gebäude, das energiesparende Bauweise auf dem neusten Stand der Technik repräsentiert, wurde sogar mit der angesehenen LEED-Zertifizierung (Leadership in Energy and Environmental Design, dt.: Führerschaft für energie- und umweltgerechte Planung) der Vereinigten Staaten ausgezeichnet
Happy Birthday Gilad!
Mittwoch, 29. August 2012
Am Dienstag, den 28. August feierte Gilad Schalit seinen 26. Geburtstag. Im Kreise seiner Familie zelebrierte er seinen ersten Geburtstag wieder in Freiheit. In Israel kennt jeder sein Gesicht und es gelingt ihm kaum, unerkannt zu bleiben. Weil er nicht oft in der Öffentlichkeit steht, kam es für viele überraschend, dass er neuerdings eine Kolumne über Basketball in Israel und aller Welt für die israelische Tageszeitung Jediot Ahronot schreibt.
Palästinensischer Professor unter Druck
Mittwoch, 29. August 2012
Der Präsident der Al Quds-Universität in Jerusalem, Dr. Sari Nusseibeh, wird von seinen palästinensischen Kollegen heftig kritisiert, weil er an einem Projekt der Hebräischen Universität in Jerusalem teilnehmen will. Das Projekt wurde von der Universität Berlin mit dem Ziel, das Verständnis verschiedener Kulturen zu stärken, initiiert.
Beckhams Bibelverse
Mittwoch, 29. August 2012
Der Engländer David Beckham (37) zählt zu den 125 weltbesten Fußballspielern und wurde 2004 vom Times Magazine zu einer der 100 einflussreichsten Persönlichkeiten gewählt. Jetzt bewirbt der Fußballstar seine eigene Kollektion bei dem schwedischen Textilunternehmen H&M. Auf den schwarz-weißen Werbefotos zeigt er seinen tätowierten Körper, auf dem unter anderem auch zwei Bibelverse in Hebräisch verewigt sind.
„Der Nahe Osten wird gefährlicher“
Dienstag, 28. August 2012
„Die Region wird instabiler und islamistischer“, warnte der Befehlshaber des israelischen Armee - nachrichtendienstes, General Aviv Kochavi, in seiner jährlichen Auslegung vor dem Militärstab in Tel Aviv. Der Umschwung und die Revolutionen im Nahen Osten könnten den Staat Israel überraschend in einen regionalen Krieg locken. „Die innenpolitischen Entwicklungen und Revolutionen in den arabischen Ländern erhöhen die Empfindlichkeit aller Spieler im Nahen Osten und können die gesamte Region in einen nichtgeplanten Krieg stürzen.“
Palästinenser benennen Fußballturnier nach Terroristen
Dienstag, 28. August 2012
Die palästinensische Autonomiebehörde hat in diesem Monat wieder einmal ihren unverhohlenen Hass gegen Israel und ihren Unwillen, ihr Volk zum Frieden zu erziehen, gezeigt, indem sie ein Fußballturnier nach drei Mördern benannt hat. In den letzten drei Jahren hat die Fatah-Partei des Palästinenserführers Mahmud Abbas ein Jugendturnier in der Stadt Nablus abgehalten, um das Ende des Fastenmonats Ramadan zu feiern. Dieses Jahr hieß das Fußballturnier „Die Märtyrer Raed Al-Sarkaji, Anan Subh, Ghassan Abu Sharakh und Haitham Al-Naana Ramadan Fußballturnier." Al-Sarkaji, Anan Subh and Ghassan Abu Sharakh sind durch einen Schusswaffenangriff aus dem Jahre 2009 bekannt. Auf den Straßen in Samaria (Westjordanland) erschossen sie den 45-jährigen Rabbi Meir Chai. Er war Vater von 7 Kindern und Lehrer in einer Schule.
Axtschwingender Terrorist festgenommen
Dienstag, 28. August 2012
Die israelische Armee hat einen Palästinenser festgenommen, der heute morgen einen Juden in der Gemeinde Maalah Levona mit einer Axt angegriffen hat. Der Angriff erfolgte an der Einfahrt zur Gemeinde in der Region Samaria. Das Opfer wurde in ein Krankenhaus in Jerusalem gebracht, wo die leichten Wunden an der Brust des Mannes behandelt werden. Sicherheitspersonal und die israelische Armee begannen sofort mit der Suche nach dem Terroristen. Obwohl sie von Arabern mit einem Steinhagel begrüßt wurden, konnten sie den Täter fassen.
Kurznachrichten
Dienstag, 28. August 2012
+ + + Israels Außenminister Lieberman bat in einem Schreiben die Mitglieder des Nahost-Quartetts - die UNO, EU, USA und Russland - und alle demokratischen Regierungen, einen eventuellen Antrag der Palästinenser, UNO-Mitglied zu werden, abzulehnen, solange die Palästinenser Israel nicht als Judenstaat anerkennen und mit Israel ein Friedensabkommen erreicht haben. So wie es derzeit aussieht, könnte Israel damit Erfolg haben. + + + Der Fatah-Präsident Mahmud Abbas äußerte seine Hoffnung, dass weder der Iran noch Israel Krieg führen werden. Seiner Meinung nach wären dann auch die Palästinenser Leidtragende. Die Hamas-Palästinenser dagegen, die vom Iran unterstützt werden, würden einen Krieg, bei dem Israel ausgelöscht würde, unterstützen.
Über 2 Millionen Kinder beginnen das neue Schuljahr
Montag, 27. August 2012
Heute beginnt offiziell das neue Schuljahr in Israel und zum ersten Mal in der Geschichte sind über 2 Millionen Kinder in den Schulen eingeschrieben. Das israelische Schulsystem ist in allen Bereichen gewachsen. Es gibt heute 62.955 Klassenzimmer im Land, vor zwei Jahren waren es etwas mehr als 58.000. Auch die Zahl der Lehrer hat um über 10. 000 zugenommen. In die Kindergärten des Heiligen Landes gehen 423.000 Kinder und in diesem Jahr tritt ein neues Gesetz in Kraft, das auch Kindern im Alter von drei bis vier Jahren kostenlose Betreuung bietet.
„Von Tag zu Tag“ zwischen Iran und dem Rabbi
Montag, 27. August 2012
Die Zeitung der orthodox-sephardischen Partei Schass Jom Le Jom („Von Tag zu Tag“) verärgerte die israelische Bevölkerung, als ein Artikel kürzlich mehr Verständnis für den iranischen Diktator Ahmadinedschad zeigte. „Ahmadinedschad erwähnt in seinen Hassreden nicht die Juden oder das Judentum, so auch nicht der Hisbollahchef Nasrallah im Libanon. Sie sprechen von keinem Hass gegen Juden und Judentum, sondern hassen den Zionismus und die Zionisten“.
Terroristen begrüßen die neuen Schüler in Sderot mit Raketen
Montag, 27. August 2012
Am Sonntagmorgen sind drei Raketen aus Gaza auf die Gegend um die Stadt Sderot gefeuert worden. Eine davon beschädigte eine Fabrik, eine andere wurde einige Minuten nach Beginn des neuen Schuljahres abgefeuert (einige Schulen begannen ihren Unterricht bereits gestern). Der erste Schultag begann für die Kinder Sderots also mit einer Sirene und der Flucht in den nächstgelegenen Bunker.
Kurznachrichten
Montag, 27. August 2012
+ + + Nun gab auch die von der UNO beauftragte „Internationale Atom Energie Agentur IAEA“ zu, dass ihre Bemühungen, den Iran vom Bau der Atombombe abzubringen, fehlgeschlagen sind. Der Iran lässt sich also auch von der UNO nicht beeindrucken. + + + In Teheran begann das Gipfeltreffen der Blockfreien Staaten. Von den 118 Mitgliedstaaten folgten der Einladung des iranischen Machthabers Ahmedinedshad 2 Könige, 27 Präsidenten und 7 Ministerpräsidenten und der UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon. Gleich in der Begrüßungsrede betonte der iranische Außenminister die Illegalität des Zionistenstaates Israel. Und alle applaudierten bzw. schwiegen.
Das Wetter
Montag, 27. August 2012
Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 31 Grad, Tel Aviv 30 Grad, Tiberias 39 Grad, am Toten Meer 40 Grad und in Eilat 41 Grad. Der Wasserspiegel des See Genezareth liegt derzeit bei - 212,04 Meter unter dem Meeresspiegel (Tendenz fallend).
Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag.
Jerusalem, ewige Haupstadt – aber wessen?
Freitag, 24. August 2012
Wiederholt hat Palästinenserchef Mahmud Abbas letzte Woche das jüdische Recht in Jerusalem in Frage gestellt. Um Israel auf der politischen Bühne zu besiegen, müssen die Palästinenser (oder Moslems) zuerst die historische Vergangenheit in Jerusalem erben. Dafür müssen sie zuerst die jüdische Geschichte in Israel und Jerusalem für ihren politischen Zweck verfälschen. In den letzten 18 Monaten hat die israelische Organisation Palestinian Media Watch in der palästinensischen Presse 97 Mal den Ausdruck "angeblicher Tempel" gezählt. "Israels einzige Ziele sind schwarze Ziele", sagte Palästinenserchef Abbas. "Israel will nur die Al-Aksa Moschee vernichten und stattdessen den angeblichen Tempel errichten.
Südafrika boykottiert nun offiziell Güter aus Israel
Freitag, 24. August 2012
Die Regierung Südafrikas hat am Mittwoch beschlossen, Güter aus israelischen „Siedlungen“ zu markieren. Solche Produkte werden also nicht mehr mit „Made in Israel“ bedruckt, sondern besonders gekennzeichnet.

Das israelische Außenministerium wird nun den südafrikanischen Botschafter einberufen, um den Fall zu klären und den Unmut Israels über diese Maßnahme auszudrücken. In einer Erklärung des zuständigen Ministers heisst es, dass „es solch eine Sache noch nie gegeben hat, weder in Südafrika noch in einem anderen Land, es handelt sich deswegen eindeutig um Diskriminierung aufgrund politischer Interessen. Solch ein Boykott erinnert an Rassismus, über den die Regierung Südafrikas am besten Bescheid wissen sollte und den sie am ehesten ablehnen sollte.“

Kurznachrichten
Freitag, 24. August 2012
+ + + Der Rabbiner der Klagemauer, Rabbi Rabinowitz, wies eine Behauptung des Präsidenten der palästinensischen Autonomiebehörde Abbas energisch zurück. Abbas erklärte im Fernsehen, dass „Jerusalem für immer eine arabische moslemische und christliche Stadt sein wird, in der Juden keine Zukunft haben.“ + + + Am Montag beginnt nach 2 Monaten Sommerferien das neue Schuljahr. Damit beginnt für 1.564.742 Schüler der leidige Schul-Alltag.
Schabbat Lesung
Freitag, 24. August 2012
„Schoftim – Richter“
Wochenabschnitt: 5. Mose 16,18 bis 21,9
Haftara-Prophetenlesung: Jesaja 51:12-52:12
Kurznachrichten
Freitag, 24. August 2012
+ + + Der Rabbiner der Klagemauer, Rabbi Rabinowitz, wies eine Behauptung des Präsidenten der palästinensischen Autonomiebehörde Abbas energisch zurück. Abbas erklärte im Fernsehen, dass „Jerusalem für immer eine arabische moslemische und christliche Stadt sein wird, in der Juden keine Zukunft haben.“ + + + Am Montag beginnt nach 2 Monaten Sommerferien das neue Schuljahr. Damit beginnt für 1.564.742 Schüler der leidige Schul-Alltag.
Südafrika boykottiert nun offiziell Güter aus Israel
Freitag, 24. August 2012
Die Regierung Südafrikas hat am Mittwoch beschlossen, Güter aus israelischen „Siedlungen“ zu markieren. Solche Produkte werden also nicht mehr mit „Made in Israel“ bedruckt, sondern besonders gekennzeichnet. Das israelische Außenministerium wird nun den südafrikanischen Botschafter einberufen, um den Fall zu klären und den Unmut Israels über diese Maßnahme auszudrücken. In einer Erklärung des zuständigen Ministers heisst es, dass „es solch eine Sache noch nie gegeben hat, weder in Südafrika noch in einem anderen Land, es handelt sich deswegen eindeutig um Diskriminierung aufgrund politischer Interessen. Solch ein Boykott erinnert an Rassismus, über den die Regierung Südafrikas am besten Bescheid wissen sollte und den sie am ehesten ablehnen sollte.“
Schabbat Lesung
Freitag, 24. August 2012
„Schoftim – Richter“
Wochenabschnitt: 5. Mose 16,18 bis 21,9
Haftara-Prophetenlesung: Jesaja 51:12-52:12
Innenminister Jischais Brief an Merkel: Beschneidung darf keine Straftat sein
Donnerstag, 23. August 2012
Nach der Anklage gegen einen Rabbiner in Deutschland, der eine Beschneidung durchgeführt hatte, hat sich jetzt Israels Innenminister Eli Jischai mit einem Brief an Bundeskanzlerin Merkel in die Debatte eingeschaltet. „Als stellvertretender Ministerpräsident, Innenminister und Vorsitzender der größten religiösen Partei Israels, aber vor allem als Jude, bitte ich Sie, es Juden zu ermöglichen ihr jüdisches Leben in Deutschland mit Stolz führen zu können,“ schrieb Minister Jischai und fuhr fort, „Die Beschneidung ist eines der wichtigsten Gebote des jüdischen Volkes, auch in Zeiten von Sklaverei und Exil haben wir es erfüllt und zwar mit Freude.
Faszination Natur
Donnerstag, 23. August 2012
In der heutigen Zeit lassen sich zwei Tendenzen beobachten: Das Böse in der Welt nimmt zu – Mord und Totschlag sind an der Tagesordnung, ABC-Waffen sind Tagesgespräch, Gesundheitssysteme machen uns krank, Werte wie Wahrheit, Vertrauen, Recht, Gerechtigkeit, Achtung und Liebe haben längst einen Bedeutungswandel erfahren, Tiere sind zur Ware geworden, die Natur wird schonungslos ausgebeutet, und vieles mehr. Auf der anderen Seite zeichnet sich eine starke Tendenz zur Umkehr ab, zurück zu den Anfängen, zurück zum Ursprung allen Seins. Menschen sind dabei nicht nur auf der Suche nach einer geistlichen Heimat, nach Wahrheit und nach dem wahren Gott, sondern längst mehren sich die Stimmen gegen den Einsatz von Pestiziden, gegen Genmanipulation oder Antibiotika als Allheilmittel.
Gottes Facebook
Donnerstag, 23. August 2012
Eine neue Facebook Seite, die unter Gottes ausführlichen Namen Jehova (י-ה-ו-ה) veröffentlicht wurde, verärgert die religiöse Bevölkerung im Volk. Den heiligen Namen Gottes auszuschreiben - und dies noch im Gesellschaftsnetz - ist in der jüdischen Religion verboten und für orthodoxe Juden kaum tolerierbar. Dies ist Blasphemie und Gott der Allmächtige wird den Verantwortlichen dafür bestrafen.
Kurznachrichten
Donnerstag, 23. August 2012
+ + + In Israel ist man enttäuscht, dass UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon in den Iran reist, um in Teheran an der vom iranischen Machthaber Ahmedinedschad einberufenen Konferenz der Blockfreien Staaten teilzunehmen. Dadurch wird es für Israel schwerer, den diplomatischen Bemühungen der UNO zu glauben, den Iran zur Aufgabe seines Atom-Programms zu drängen. + + + Die Vereinten Nationen und die Europäische Union forderten Israel auf, den Ausbau des Jerusalemer Vororts Har Homa, der von Jerusalem aus in Richtung Bethlehem liegt, zu beenden. Israel will dort zu den bereits bestehenden 5000 Wohnungen 130 neue bauen.
Das Wetter
Donnerstag, 23. August 2012
Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 30 Grad, Tel Aviv 32 Grad, Tiberias 40 Grad, am Toten Meer 41 Grad und in Eilat 40 Grad. Der Wasserspiegel des See Genezareth liegt derzeit bei - 211,985 Meter unter dem Meeresspiegel (Tendenz stagnierend).
Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag.
Lieberman: „Israel muss sehr vorsichtig sein!“
Mittwoch, 22. August 2012
Der israelische Außenminister Avigdor Lieberman warnte in einem geschlossenen Treffen mit Botschaftern vor der neuen Gefahr im Süden. Bisher teilte Israels Regierung den Medien mit, dass der ägyptische Truppeneinmarsch in den Sinai in Absprache mit Israel geschehen ist. Nun hat sich jedoch herausgestellt, dass dies nicht der Fall war, sondern Israel anfänglich keinen Ärger mit der neuen Regierung in Kairo suchen wollte. Darüber hinaus wollte Israel auch nicht als „dumm“ dastehen. Doch nachdem die neue Staatsführung in Kairo immer mehr Panzer, Soldaten und Luftwaffe in den Sinai hineinschleuste, beschwerte sich Israel darüber in Washington.
Kasernen bekommen spirituelle Verstärkung
Mittwoch, 22. August 2012
Kasernen und Außenposten der israelischen Armee werden mit Studenten von „Hesder Jeschiwas“ über die hohen Feiertage aufgestockt. In diesem jüdischen Monat Elul begeht Israel Rosch Haschana (Neujahr) und das Yom Kippur Fest (Versöhnungstag). Aufgrund der angespannten Lage mit seinen Nachbarn werden viele israelische Soldaten diese wichtigen Feiertage jedoch nicht im Kreise ihrer Familie feiern können, denn sie müssen die Grenzen des Landes bewachen. Um ihnen trotzdem bedeutsame Feiertage mit erfahrenen Vorbetern, einem Minimum von 10 Männern (Minjan) beim öffentlichen Gebet und Hilfe bei Fragen über den Ablauf der Zeremonien zu ermöglichen, werden die Hesder Jeschiwas in diesem Jahr ihre Studenten zu den einsamen Soldaten schicken.
Krankenhausangestellte in Tel Aviv mit Tuberkulose angesteckt
Mittwoch, 22. August 2012
Ein Arzt und 10 Angestellte des Medizinischen Zentrums Sourasky in Tel Aviv wurden bei einem Routinetest positiv auf Tuberkulose getestet. Zur Zeit werden sie behandelt, damit die Krankheit nicht zum Ausbruch kommt. Die Betroffenen sind infiziert, sind aber zu diesem Zeitpunkt nicht ansteckend und können weiterhin mit Patienten arbeiten.
Kurznachrichten
Mittwoch, 22. August 2012
+++ Ministerpräsident Netanjahu hat dem äthiopischen Volk sein Bedauern über den Tod ihres Premierministers Meles Zenawi ausgesprochen: „Zenawi war ein beliebter Staatschef bei seinen Bürgern. Er war auch ein wahrer Freund Israels. Während seiner Amtszeit wurde Äthiopien zu einem der engsten Freunde Israels.“ +++ Die Terrororganisation „Volkswiderstandskomitee“ (Popular Resistance Committees, PRC) warnte Israel, dass die Hölle losbrechen werde sollte der Al-Aksa Moschee Schaden zugefügt werden. Die Moschee, die auf dem Tempelberg steht, sei „nur für Moslems da und Juden sollen sich von ihr fernhalten“
Das Wetter
Mittwoch, 22. August 2012
Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 30 Grad, Tel Aviv 32 Grad, Tiberias 40 Grad, am Toten Meer 42 Grad und in Eilat 40 Grad. Der Wasserspiegel des See Genezareth liegt derzeit bei - 211,985 Meter unter dem Meeresspiegel (Tendenz fallend).
Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag.
Netanjahu übermittelt Botschaft an Mursi
Dienstag, 21. August 2012
Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu übermittelte der neuen Regierung in Kairo, dass er keine weiteren Truppen und Panzer auf der Sinai Halbinsel dulden wird. Diese scharfe Botschaft wurde über Washington an den neuen ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi weitergeleitet. Im israelischen Regierungsbüro wird befürchtet, dass die ägyptischen Truppen praktisch nichts gegen die islamistischen Terrornester im Sinai unternehmen werden. Im Gegenteil, die neue Situation wird nur zur Mobilisierung der ägyptischen Truppen nahe der israelischen Grenze ausgenutzt.
Brief von Offizieren: Wir werden Befehle ausführen
Dienstag, 21. August 2012
Hundert Reserveoffiziere der israelischen Armee haben einen offenen Brief an die Regierung geschrieben, in dem sie deutlich machen, dass sie alle Befehle ausführen werden, auch wenn es um einen Angriff auf die iranischen Atomanlagen geht. Der Brief der Offiziere kam als Antwort auf einen Brief von 400 Akademikern, die Piloten der israelischen Luftwaffe aufgefordert hatten, Befehle bezüglich eines Angriffs auf den Iran zu missachten. Einige Ausschnitte aus dem Brief der Offiziere an Ministerpräsident Netanjahu: „Wir, 100 IDF-Reserveoffiziere der Luftwaffe, der Marine und der Infanterie, geben hiermit bekannt, dass wir jeden Befehl und jede Mission des Militärs oder der Regierung ausführen werden.
Terrorzelle im Westjordanland gesprengt
Dienstag, 21. August 2012
Gestern hat der israelische Inlandsgeheimdienst Schin Bet bekannt gegeben, dass im Mai eine Terrorzelle ausgehoben wurde, die Entführungen und Anschläge geplant hatte. Die Terroristen planten, Soldaten oder Siedler zu entführen und diese gegen im Gefängnis sitzende Palästinenser einzutauschen. Weiterhin waren Anschläge auf Checkpoints geplant für den Fall, dass Terroristen bei Hungerstreiks in israelischen Gefängnissen sterben sollten.
Kurznachrichten
Dienstag, 21. August 2012
In Teheran, der Hauptstadt des Iran, findet Ende August die Konferenz der Blockfreien Staaten statt. Wieviele von den 118 Mitgliedstaaten der Blockfreien Staaten daran teilnehmen werden, ist noch unbekannt. Der iranische Machthaber Ahmedinedschad hat dafür 2 Milliarden Dollar investiert. Er will der Welt beweisen, dass er nicht isoliert dasteht und ein Mann des Friedens ist. + + +
Das Wetter
Dienstag, 21. August 2012
Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 31 Grad, Tel Aviv 31 Grad, Tiberias 40 Grad, am Toten Meer 41 Grad und in Eilat 41 Grad. Der Wasserspiegel des See Genezareth liegt derzeit bei - 211,98 Meter unter dem Meeresspiegel (Tendenz fallend).
Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag.
Ahmadinedschad: Wir werden Israel bald zerstören
Montag, 20. August 2012
Zum x-ten mal hat am Freitag der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad öffentlich erklärt, das wichtigste Ziel seiner Außenpolitik sei die Tilgung des jüdischen Staats von der Landkarte. "Das zionistische Regime ist ein Krebsgeschwür,“ erklärte Ahmadinedschad vor Millionen Menschen, die sich am „Al-Quds Tag“ auf den Straßen des Landes versammelten, dem Tag, an dem Israels Souveränität über Jerusalem betrauert wird. Der iranische Führer fuhr mit folgenden Worten fort: "Auch wenn nur eine Zelle von ihnen auf einem Millimeter des (palästinensischen) Landes übrigbleibt, wird sich die Geschichte (von Israels Existenz) wiederholen.
Jüdische Jugendliche verprügeln Araber
Montag, 20. August 2012
Die israelische Polizei hat gestern drei Jugendliche festgenommen, die verdächtigt werden, an der Prügelei von letzter Woche in Jerusalem beteiligt gewesen zu sein. Am letzten Donnerstag haben jüdische Jugendliche drei junge Araber im Stadtzentrum am Zionsplatz bewusstlos geprügelt. Wie es genau zu der Auseinandersetzung kam ist noch unklar, aber die israelischen Medien sprachen von einem Lynch, an dem um die 20 Jugendliche im Alter von 14 bis 19 Jahren teilgenommen haben sollen. „Dies war ein Lynch“, sagte der israelische Polizeisprecher.
„Hallelujah“ Gesangswettbewerb bringt Diaspora nach Israel
Montag, 20. August 2012
Zum zweiten Mal fand in diesem Jahr ein Gesangswettbewerb für Juden außerhalb Israels statt. Ähnlich aufgebaut wie „Israel sucht den Superstar“ wurden 30 jüdische Wettbewerber aus aller Welt von einer Jury israelischer Stars bewertet. Die 30 Wettbewerber zwischen 18 und 30 Jahren kamen nach Israel, wo sie das Land bereisten und mit den Stars des Landes zusammenarbeiteten, um ihre Show auf Hebräisch vorzutragen.
Kurznachrichten
Montag, 20. August 2012
+ + + Avi Dichter, der ehemalige Chef des Sicherheitsdienstes Schin Bet, übernahm jetzt den Posten des Ministers für Verteidigung der Heimatfront anstelle von Matan Vilnai, der zum Botschafter Israels in Beijing ernannt wurde. Dichter sagte bei seinem Amtsantritt, dass sich um Israel eine strategische Bedrohung zusammenbraue: aus dem Libanon, Syrien und dem Gazastreifen und nun zum ersten Mal seit der Staatsgründung 1948 auch das iranische Atomprogramm. „Ich bin mir der vollen Verantwortung meines neuen Postens bewusst, die Sicherheit der israelischen Bevölkerung zu gewährleisten. Eigentlich diente ich mein ganzes Leben lang der Sicherheit des jüdischen Staates in verschiedenen Positionen.
Das Wetter
Montag, 20. August 2012
Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 31 Grad, Tel Aviv 31 Grad, Tiberias 39 Grad, am Toten Meer 41 Grad und in Eilat 40 Grad. Der Wasserspiegel des See Genezareth liegt derzeit bei - 211,975 Meter unter dem Meeresspiegel (Tendenz fallend).
Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag.
Raketeneinschlag in Eilat
Freitag, 17. August 2012
Terroristen, die wahrscheinlich aus der Sinai Halbinsel operieren, haben Mittwochnacht zwei GRAD Raketen auf die südliche Stadt Eilat geschossen. Beide Geschosse landeten außerhalb Eilats auf offenem Feld. Es gab weder Verletzte noch Sachbeschädigungen, aber die Explosionen sorgten für Panik in dem betriebsamen Badeort am Roten Meer. Die Raketen schlugen in dem Moment ein, als der beliebte Sänger Ejal Golan ein Strandkonzert vor 4000 Fans begann. Polizisten eilten sofort auf die Bühne, um die Menge zu evakuieren.
Israels vergessene Olympia Legende
Freitag, 17. August 2012
In diesen schweren sportlichen Zeiten für Israel, in denen das Land keine einzige olympische Medaille nach Hause holen konnte, erinnert man sich gern an frühere Erfolge, auch wenn sie nicht wirklich israelische Erfolge sind. In der ruhigen Hafenstadt Herzlia lebt nämlich die 91 jährige Agnes Keleti, die in den 50er Jahren 10 olympische Medaillen für Ungarn im Turnen gewonnen hat.

Ihre Lebensgeschichte ist jedoch nicht nur wegen ihrer ungewöhnlichen sportlichen Karriere interessant, die sie in einem Alter begann als viele ihrer Kollegen schon im Ruhestand waren, sondern auch wegen der weltgeschichtlichen Ereignisse, die sich in ihrer Lebenszeit abspielten:

Israelische Universitäten unter den besten der Welt
Freitag, 17. August 2012
Zum ersten Mal wurden drei israelische Hochschulen unter die besten 100 Universitäten der Welt gewählt. Eine Studie aus Schanghai hat die hebräische Universität von Jerusalem auf Platz 53, das Technion in Haifa auf Platz 78 und das Weizmann Institut in Rehovot auf Platz 93 gewählt. Weiterhin konnte die Uni von Tel Aviv den 150. Platz belegen, die Bar Ilan Universität und die Ben Gurion Universität kamen zusammen auf den 400. Platz. Die israelischen Institute stechen besonders in den Bereichen Mathematik und Informatik heraus.
Israel entfernt Straßensperren im Westjordanland
Freitag, 17. August 2012
Von den über 100 Straßensperren der israelischen Armee in Judäa und Samaria, die als Geste des guten Willens gegenüber Palästinenserchef Mahmoud Abbas geräumt wurden, sind nur noch zehn übrig. Die Medien haben vermehrt darüber berichtet, dass die Straßensperren die wirtschaftliche Entwicklung im Autonomiegebiet im Westjordanland einschränken würden. Aber die Aufhebung der Sperren scheint der palästinensischen Wirtschaft in Judäa und Samaria nicht zu helfen.
Kurznachrichten
Freitag, 17. August 2012
+++ Sind Sie interessiert an Informationen über Israel aus erster Hand? Wer kann Ihnen den jüdischen Staat besser näherbringen als Nahost-Journalist Michael Schneider!? Aktuelles biblisch ausgelegt und sorgfältig recherchiert: Seien Sie Gast bei einem seiner interessanten und informationsreichen Israel-Vorträge in Deutschland und der Schweiz! > Klicken Sie hier für die Vortragstermine 2012. Sie sind herzlich willkommen! +++Israels Staatspräsident Shimon Peres feierte gestern seinen 89. Geburtstag. Er ist immer noch physisch und mental voll aktiv. Wir wünschen ihm auch weiterhin Gottes Segen. Er feierte seinen Geburtstag in der Negev-Wüstenstadt Jerocham, da Jerocham an diesem Tag den 60. Jahrestag ihrer Gründung feierte.
Schabbatlesung
Freitag, 17. August 2012
„Re´eh – Sieh“
Wochenabschnitt: 5. Mose 11,26 bis 16,17
Haftara-Prophetenlesung: Jesaja 54,11-55,5
Israel-Pfad unter den Top 20 Wanderwegen
Donnerstag, 16. August 2012
Das internationale Geographie- und Reisemagazin National Geographic hat den Israel-Pfad unter die besten 20 Wanderwege der Welt gewählt. Besonders hat es den Wählern gefallen, dass der Israel-Pfad verschiedene Vegetationen wie Wüste (Negev), Gebirge (Tabor Berg mit 588 Metern), Strand (bei Netanja) und Wälder (in Galiläa und bei Jerusalem) umfasst und dabei moderne Geschichte mit Antike verbindet. Man sieht also nicht nur wunderschöne Landschaften, sondern lernt dabei auch politische und historische Fakten kennen. Eine weitere Besonderheit des israelischen Wanderwegs sind die sogenannten Trail Angels („Engel des Weges“).
DNA-Analyse: Nordafrikanische Juden stammen aus Eretz Israel
Donnerstag, 16. August 2012
Eine neue Genetik-Studie der Albert Einstein Universität in New York hat belegt, dass nordafrikanische Juden aus dem biblischen Land Israel stammen. Sie zeigt auch, dass diese mehr Verwandtschaft mit anderen Juden der Welt aufzeigen, als mit nichtjüdischen Nordafrikanern. Die neueste Studie basiert auf einer älteren, die an europäischen und orientalischen Juden durchgeführt wurde. Es hat sich gezeigt, dass Juden aus Marokko und Algerien enger mit europäischen Juden verwandt sind und Juden aus Tunesien und Libyen enger mit denen aus dem Nahen Osten.
Chile lehrt Israel den Umgang mit Erdbeben
Donnerstag, 16. August 2012
Am kommenden Montag wird eine Delegation des interministeriellen Komittees zur Vorbereitung für Erdbeben unter der Leitung des Vorsitzenden Dr. Avi Shapiro nach Chile fliegen. Dort sollen Erfahrungen in der Vorbereitung und den Maßnahmen bei Erdbeben ausgetauscht werden. Diese Kooperation wurde durch die gemeinsamen Bemühungen des Außenministeriums, des Erdbebenkomittees und der Nationalen Notstandsbehörde Chiles möglich. Die israelische Delegation besteht aus Repräsentanten des Finanz-, Bildungs- und Bauministeriums sowie dem Ministerium für öffentliche Sicherheit und dem Heimatfrontkommando der Armee.
Kurznachrichten
Donnerstag, 16. August 2012
+ + + Einem forensischen Bericht zufolge trugen die Angreifer an der Grenze zu Ägypten bei dem Anschlag Militäruniformen, die in Nablus hergestellt wurden. Fünf Terroristen sind bei der Explosion verbrannt, während der sechste durch Schusswunden umkam. Alle Männer waren um die 30 Jahre alt und zeigen deutliche Körpermerkmale, die auf eine arabische Herkunft hinweisen. Ihre DNA wird nun verwendet, um sie mit Daten von Kriminellen, die von der Polizei gesucht werden, zu vergleichen. + + + Fast zwölf Jahre nach dem brutalen Lynchmord an den Reservisten Vadim Norzich und Jossi Avrahami am 12. Oktober 2000 in Ramallah, konnten die israelischen Sicherheitskräfte zwei Palästinenser festnehmen, die bestätigten, an der Tat beteiligt gewesen zu sein.
Das Wetter
Donnerstag, 16. August 2012
Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 30 Grad, Tel Aviv 31 Grad, Tiberias 38 Grad, am Toten Meer 40 Grad und in Eilat 40 Grad. Der Wasserspiegel des See Genezareth liegt derzeit bei - 211,92 Meter unter dem Meeresspiegel (Tendenz fallend).
Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag.
EU: „Modi‘in ist nicht Teil Israels“
Mittwoch, 15. August 2012
Am Dienstag erklärte die EU, dass die israelische Stadt Modi‘in, inklusive den anliegenden Ortschaften Maccabim und Re’ut, nicht als offizieller Teil Israels gelten. Der EU zufolge wurden sie in einer Art Niemandsland zwischen dem umstrittenen Westjordanland und Israel gegründet. Das bedeutet, dass von nun an auch Produkte aus Modi‘in wie aus den restlichen Siedlerorten in Judäa und Samaria, die in EU-Länder exportiert werden, nicht zollfrei sind. Laut einem Vertrag zwischen Israel und der EU sind alle Produkte die innerhalb der grünen 67er Grenze hergestellt werden, in Europa zollfrei.
Israels Olympia Fazit
Mittwoch, 15. August 2012
„Es ist enttäuschend, aber es gibt auch Trost,“ so fasste Gili Lustig, der Leiter des israelischen Olympischen Teams, die Leistung seiner Schützlinge zusammen. „Wir haben zwar keine Medaille gewonnen, aber dafür sind wir meist bis ins Finale gekommen, diesmal sogar mehr als in Peking,“ fuhr Lustig fort. Die israelischen Sportler haben an acht Finalen teilgenommen, darunter die Endrunde im Schwimmen und in Gymnastik, wo die Konkurrenz sehr stark war. Darüber hinaus haben einige der israelischen Sportler ihre bisherigen individuellen Leistungen verbessern können.
Mit Israel Heute den Durchblick haben!
Mittwoch, 15. August 2012
Mit Israel Heute können Sie sich Ihr eigenes Bild über Israel und die politischen Geschehnisse in der Region machen. Neben Politik und Wirtschaft erhalten Sie auch Einblicke ins jüdische Leben und Denken, Faszinierendes über die hebräische Sprache, aber auch Wissenswertes über Juden in der Diaspora. Oder interessieren Sie sich für Themen, wie Sport, Wissenschaft, Archäologie, Kultur und die israelische Küche? Auch dann sind Sie bei Israel Heute goldrichtig!
Kurznachrichten
Mittwoch, 15. August 2012
+ + + Avi Dichter, ein namhafter Politiker, verließ die Oppositionspartei Kadima und wechselte zu Netanjahus Likud-Partei, in dessen Regierung er wegen seiner Erfahrung in Sicherheitsfragen ins Innere Sicherheitskabinett aufgenommen wurde. + + + Der Bürgermeister des arabischen Ortes Deir-es-Assad, Ahmed Dabah, übernahm in der Kadima Partei den Platz des ausgeschiedenen Avi Dichter und wurde damit ein Knessetabgeordneter. Damit sind von den 120 Abgeordneten 17 Nichtjuden.
Wen interessieren die Verhandlungen mit den Palästinensern?
Dienstag, 14. August 2012
Die israelisch-palästinensischen Friedensverhandlungen scheinen wie in einem nicht enden wollenden Koma zu liegen. In den israelischen Medien wird darüber nicht mehr berichtet. 1993, als die Osloer Friedensverträge ausgearbeitet wurden, war kein anderes Thema wichtiger als die Verhandlungen mit den Palästinensern. Gesellschaftliche Themen waren damals out. Schlagzeilen machten unter anderem das umstrittene Orienthaus und der Streit um den Har Choma-Hügel in Jerusalem, die Terroranschläge in aller Welt und Jassir Arafats politische Tricks.
Test der neuen Arrow-3-Raketen
Dienstag, 14. August 2012
Die israelische Flugzeugbaufirma Israeli Aerospace Industries gab bekannt, dass in Kürze der erste ausgiebige Test der Abwehrrakete Arrow-3 stattfinden wird. Sie ist eine verbesserte Version der Arrow-2-Rakete. Bei dem Test soll eine Arrow-3 auf ein Ziel abgeschossen werden, das eine moderne ballistische Langstreckenrakete simuliert, ähnlich zu fortgeschrittenen Projektilen, deren Abfangen in der Luft weitaus komplizierter ist. Die Arrow-3 soll auch Raketen mit unkonventionellen Sprengköpfen abfangen können. Derzeit sind durchgängig zwei Batterien der Arrow-2-Raketen in Alarmbereitschaft, um Israels Luftraum zu schützen.
Straßenkunst macht israelischen Kindern Höhenangst
Dienstag, 14. August 2012
In der israelischen Stadt Ramat HaScharon, einem Vorort von Tel Aviv, findet diese Woche ein Kunstfestival statt. Straßenkünstler aus aller Welt sind angereist, um ihre Kunstwerke zu Füßen des gespannten Publikums auf den Gehweg zu malen. Ihre dreidimensionalen Bilder, die vor allem mit realistischer Tiefe arbeiten, versetzen die Besucher in helles Erstaunen. Gerade Kinder können so manches Mal kaum glauben, nicht auch in Wirklichkeit an einer Klippe zu stehen, obwohl sie gerade selbst gesehen haben, wie diese gemalt wurde.
Mursi entlässt ägyptischen Militärrat
Montag, 13. August 2012
Israel war überrascht, als der neue ägyptische Präsident Mohammed Mursi seine Top-Offiziere und Generäle und somit die gesamte ägyptische Militärführung entmachtete, darunter Verteidigungsminister Hussein Tantawi und Generalstabschef Sami Annan. In der arabischen Presse wurde getitelt „Er feuerte beide aus ihren Ämtern!“. Mursi, Anhänger der radikalen Muslimbruderschaft, zeigte damit dem Volk, wer jetzt die Herrschaft in Ägypten innehat. Er hob zudem weitreichende Sonderrechte der Armee auf und berief den Richter Mahmud Mekki zu seinem Vize-Präsidenten.
Professor schließt 30 Jahre Bibelüberarbeitung ab
Montag, 13. August 2012
Ein 84-jähriger israelischer Professor hat dem Tanach, dem Alten Testament, seine erste Generalüberholung seit knapp 500 Jahren verpasst. Und dafür brauchte er „nur“ 30 Jahre! „Das Volk Israel hat sich eine Version der Bibel angenommen, bis hin zum letzten Buchstaben“, sagte Professor Menachem Cohen von der Bar-Ilan-Universität in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AP. Cohen, ein anerkannter Bibelforscher, hat die letzten 30 Jahre damit verbracht, in sorgfältiger Kleinarbeit, tausende antiker und historischer Texte, Kommentare und Manuskripte zu durchforsten.
Israel testet SMS-Warnsystem
Montag, 13. August 2012
In dieser Woche wird ein neues System getestet, das die israelischen Bürger im Falle eines Raketenangriffs via SMS warnen soll. Die SMS-Nachrichten mit dem Inhalt „Das Heimatfront-Kommando testet das mobile Warnsystem“ werden an die privaten Handynummern aller Einwohner Israels geschickt. Diese SMS-Warnungen sind Teil des Programms des israelischen Heimatfront-Kommandos. Es soll für die Sicherheit der Zivilisten sorgen und die Bevölkerung auf mögliche Vergeltungsschläge des Irans oder seiner Verbündeten vorbereiten, sollten die iranischen Atomanlagen angegriffen werden.
Kurznachrichten
Montag, 13. August 2012
+ + + Israel ging bei der diesjährigen Olympiade leer aus. Gemessen an Deutschland, hätte Israel proportional vier Medaillen gewinnen müssen. Nun wurde in Israel die Forderung laut: Der Judenstaat solle mehr Geld und Zeit in Sport investieren. + + + Die im Libanon stationierten und vom Iran versorgten Hisbollahs können, wie es Hisbollah-Chef Nasrallah bei einer Massenkundgebung erklärte, mit ihren Raketen auch jederzeit Europa angreifen, wenn Europa weiter Sanktionen über den Iran verhängt. + + + Die Autonomieregierung der Fatah-Palästinenser forderte Ägypten auf, die von den Hamas-Palästinensern im Süden des Gazastreifens errichteten Waffen- und Drogen Schmuggeltunnels zu zerstören.
Israel hält die andere Wange hin
Freitag, 10. August 2012
Der radikale Hamasführer im Gazastreifen, Ismail Haniya, der täglich zum Krieg gegen Israel aufruft und den jüngsten Angriff aus dem Sinai lobte, hatte nichts dagegen, dass sein Schwager in einem israelischen Krankenhaus behandelt wurde. Vor vier Monaten, so die israelische Zeitung Jediot Achronot, begleitete seine Schwester Suhila Haniya ihren herzkranken Mann für eine dringende Behandlung in das Belinson Krankenhaus nach Petach Tikwa. Bei den israelischen Behörden baten sie dafür um eine dringende Genehmigung.
Es brennt in Nord und Süd
Freitag, 10. August 2012
Südlich von Israel gibt es schwere Gefechte auf der Sinai-Halbinsel. Seit dem Friedensvertrag zwischen Israel und Ägypten im Jahr 1979 waren erstmals wieder ägyptische Boden- und Luftkräfte gemeinsam im Sinai im Einsatz. Diesmal gegen islamistische Terroristen der internationalen Al Qaida-Terrororganisation. Über 20 tote Terroristen meldete der ägyptische Rundfunk. Andere ägyptische Quellen erzählen von etwa 2000 bewaffneten Mitgliedern der Terrorgruppe im Sinai.
Mit Gebet gegen Alzheimer
Freitag, 10. August 2012
Eine neue israelisch-amerikanische Studie fand heraus, dass das regelmäßige Beten das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, um 50 Prozent reduzieren kann. Die Studie, die vom Nationalinstitut für Gesundheit in Washington, DC finanziert wurde, fand heraus, dass Frauen, die ein wesentlich höheres Risiko für verschiedene Formen der Demenz in sich bergen, dies durch Gebete verringern können. Yakir Neumann, der Leiter der neuropsychiatrischen Abteilung des Herzog-Krankenhauses in Jerusalem, erklärte, dass man bei Menschen, die auf einer höheren Ebene der Spiritualität leben, einen langsameren Krankheitsverlauf bei Alzheimer nachweisen konnte.
Schabbatlesung
Freitag, 10. August 2012
„Ekev – Wenn du hörst“
Wochenabschnitt: 5. Mose 7,12 bis 11,25
Haftara-Prophetenlesung: Jesaja 49,14-51,3
„Wild auf jüdisches Blut“
Donnerstag, 9. August 2012
„Muslime weltweit dürsten nach jüdischem Blut“, so der ägyptische Kleriker Scheich Sallah Sultan in seiner jüngsten Hasspredigt. Diese wurde in Ägypten und im palästinensischen Hamas-TV im Gazastreifen gesendet. „Ich reise überall in der Welt herum und treffe Anhänger der Al-Aksa-Moschee, Unterstützer der palästinensischen Strafhäftlinge in Israel und Befürworter des Befreiungskampfes um Jerusalem und Palästina. Die Menschen wollen jüdisches Blut fließen sehen, sie streben nach dem gelobten Krieg gegen die Söhne Zions, bis Palästina ein für alle Male befreit sein wird.“
Livni: „Netanjahu hat Israel an die Orthodoxen verkauft“
Donnerstag, 9. August 2012
In einem Interview mit dem amerikanischen Nachrichtensender CNN sagte die frühere Kadima-Parteichefin Tzipi Livni, dass Benjamin Netanjahus Likud-Partei dem Druck der Orthodoxen nicht standhalten könne. Laut Livni habe die Partei längst aufgegeben und ein Monopoly-Spiel um das Judentum des Staates Israel zugelassen. „In politischer Hinsicht haben die Ultra-Orthodoxen jetzt dank Likud viel mehr Macht, obwohl sie eigentlich eine Minderheit im Volk darstellen“, erklärte Livni.
Huldai: Kein Arabisch im Stadtsymbol
Donnerstag, 9. August 2012
Über 90 Prozent der Tel Aviver Bürger sind Juden und nur vier Prozent Araber, so gäbe es keinen Grund, Arabisch dem Stadtsymbol hinzuzufügen, so Tel Avivs Bürgermeister Ron Huldai. Auch trotz einer großen Medienkampagne und dem Druck der arabischen Bürger Jaffas, stellte sich der Tel Aviver Stadtrat gegen den Vorschlag von Ahmad Mashwari, einem Stadtratsmitglied der Meretz-Partei. Mashwari ist der Meinung, dass die etwa 17.000 arabischen Bewohner von Tel Aviv-Jaffo in das Stadtsymbol dieser „multikulturellen“ Stadt eingeschlossen werden sollten.
Kurznachrichten
Donnerstag, 9. August 2012
Auf der ägyptischen Grenzseite der Sinai-Halbinsel verschärft sich die Lage. Die ägyptische Luftwaffe bombardierte die von Gaza-Palästinensern versorgten und von afghanischen und irakischen Terroristen geförderten Terrorstützpunkte. Dabei sollen über 40 Terroristen umgekommen sein. Das ist das erste Mal seit dem Jom Kippurkrieg 1973, dass die ägyptische Luftwaffe im Sinai zum Einsatz kam, was sie laut Camp David Abkommen mit Israel eigentlich nicht darf. + + + Jerusalems Stadtverwaltung gab die Zerstörung von zwei Caravans in Auftrag, in denen die UNO illegal zwei palästinensische Familien unterbrachte und damit unerlaubt verdächtige Palästinenser in Jerusalem wohnen ließ.
„Israel zerstört die Al-Aksa-Moschee”
Mittwoch, 8. August 2012
„Israel benutzt chemische Mittel, um das Fundament der heiligen Al-Aksa-Moschee in Jerusalem aufzulösen“, gab der palästinensische Rundfunk bekannt. Dafür kamen etliche Experten zu Wort, die vor der Kamera erklärten, wie Israel Schritt für Schritt plant, die islamischen Moscheen zu vernichten. So argumentierte Scheich Raed Salach, der Führer der islamischen Bewegung in Israel: „Die israelischen Ausgrabungen sind nur eine taktische Ausrede, um die Moscheen zu zerstören. In der Tat will Israel damit die Fundamente porös machen. Es werden chemische Säuren in die Felsen unterhalb der Moschee injiziert, so dass sich die Felsen und Steine auflösen.
Kinder-Thora soll vor Iran-Gefahr schützen
Mittwoch, 8. August 2012
Rund 304.000 Kinder haben an der fünften „Thora-Rolle für die Kinder Israels“ mitgeschrieben. Am Mittwoch soll diese nun im Beisein von 20.000 Juden, angeführt von der Chabad-Bewegung, an der Jerusalemer Klagemauer festlich eingeführt werden. Es ist die fünfte „Kinder-Thora“-Niederschrift, die vor 31 Jahren nach der Bombardierung des irakischen Atomreaktors vom großen Lubawitcher Rebbe ins Leben gerufen wurde. Bis heute nahmen zwei Millionen Jungen und Mädchen bis zum Bar Mitzwa-Alter (12-13 Jahre) an der Aktion teil und haben jeweils einen Buchstaben des heiligen Buches geschrieben.
Michael Schneider spricht…
Mittwoch, 8. August 2012
...im September in der SCHWEIZ! Und im Gepäck hat er brandaktuelle Themen: Was wurde aus dem vielversprechenden „Arabischen Frühling“? Wer ist eigentlich Allah? Wo steht Israel und die Gemeinde Jesu im Heilsplan Gottes? Wie versteht der messianische Jude die Bibel? Was sagt die Bibel zur aktuellen Lage im Nahen Osten? Warum macht der jüdische Anteil der Weltbevölkerung von nur knapp 0,2 Prozent so viele Schlagzeilen? Warum wird sich am Ende alles um Jerusalem drehen? Was sind die zwei Hauptgründe für Gottes Gericht über die Nationen? Warum wird Israel am Ende eher die Lösung/der Schlüssel zum Frieden sein, anstatt das Problem?
Kurznachrichten
Mittwoch, 8. August 2012
+ + + 86 Familienangehörige von in Israel lebenden Drusen, die in Syrien studierten, konnten das umkämpfte Syrien verlassen und sind nach Israel heimgekehrt. Ayoub Kara, ein Druse, der Vizeminister in Netanjahus Regierung ist, enthüllte, dass er mit syrischen Ministern verhandelte, so dass Israel auf geheimen Wegen syrischen Flüchtlingen helfen kann. + + + Was Israel nicht schaffte, wollen nach dem Terroranschlag, bei dem 16 Ägypter umkamen, nun die Ägypter tun. Die von Palästinensern unter der Gaza-Grenze gegrabenen Waffen- und Drogenschmugglertunnels sollen zugemauert werden.
Kondolenzen an Ägypten
Dienstag, 7. August 2012
Das israelische Außenministerium entsandte Kondolenzen an das ägytische Volk wegen des terroristischen Angriffs an der Grenze zu Israel, bei dem am Sonntag 16 Polizisten getötet wurden. Diese Attacke sei auch darauf ausgerichtet gewesen, Israelis zu töten und das Friedensabkommen zwischen den beiden Ländern zu zerstören, heißt es in dem offiziellen Statement des Ministeriums. Der Frieden zwischen Israel und Ägypten liege weiterhin im Interesse beider Völker. Israel werde auch künftig mit Ägypten kooperieren, um die Interessen der zwei Länder zu garantieren und die Sicherheit und Stabilität in der Region zu sichern. Vom Militärsprecher wurde am Montag mitgeteilt, dass acht Terroristen getötet wurden und mindestens sechs von ihnen Sprengstoffgürtel getragen haben.
Tel Aviv: Die ultimative Party-Stadt!
Dienstag, 7. August 2012
Jetzt ist es offiziell: Tel Aviv ist eine der zehn attraktivsten Party-Städte der Welt. Tel Aviver haben einfach mehr Spaß am Leben, so der weltweit größte Verlag für Reiseführer Lonely Planet. Die „weiße Stadt“ ist unter den zehn lebendigsten und aufregendsten Orten in Hinsicht auf das Nachtleben und die Auswahl der verschiedenen Aktivitäten. Damit steht die Küstenstadt in einer Reihe mit Berlin, Buenos Aires, Las Vegas, Lissabon, Ibiza, Montreal, Istanbul und Budapest. Dem beliebten Touristenführer zufolge gilt Tel Aviv schon weltweit als das „Miami des Nahen Ostens“. Es bietet den perfekten Mix: symphatisch, anziehend, laut und schnell in den Straßen, aber gleichzeitig ausgeglichen und entspannt am Strand.
Mega-Attentat verhindert
Montag, 6. August 2012
Am Sonntagabend gelang es der israelischen Armee, ein Attentat von Terroristen des Globalen Jihad an der Südgrenze zu Ägypten zu vereiteln. Der israelische Sicherheitsdienst Schin Beth hatte vor einigen Tagen eine Warnung erhalten, die an die Armee weitergeleitet wurde. Gegen 20:00 Uhr am Sonntag überfielen Terroristen eine ägyptische Polizeistation, erschossen 16 dort stationierte Polizisten und stahlen zwei gepanzerte Fahrzeuge. Etwa um 20:10 Uhr explodierte eines der Fahrzeuge am Kerem Schalom Übergang zu Israel. Mit dem zweiten Fahrzeug drangen sie bis auf israelischen Boden vor und wurden dann aus der Luft zerstört. Einige Minuten später wurden einige Terroristen gesichtet, die versuchten zu flüchten, doch auch sie wurden vom Feuer der israelischen Soldaten getroffen. Später fand man die Leichen von vier Terroristen auf der ägyptischen Seite und drei auf der israelischen.
Peres dankt Griechenland für Rettung seines Vaters
Montag, 6. August 2012
Präsident Schimon Peres hat sich am Montag auf eine offizielle Reise nach Griechenland aufgrund einer Einladung des Präsidenten Karolos Papoulias begeben. Das Treffen der beiden Staatsmänner soll die Stärkung der bilateralen Beziehungen sowie die Kooperation in diplomatischen, sicherheitsbezogenen und wirtschaftlichen Kernfragen vorantreiben. Auch ist geplant, gemeinsam mit weiteren griechischen Regierungsmitgliedern, die drastischen Veränderungen im Nahen Osten zu besprechen. Die iranische Bedrohung ist dabei eines der Hauptthemen.
Juli 2012 – Rückgang des Terrors
Montag, 6. August 2012
Vom Sicherheitsdienst Schin Beth wurde mitgeteilt, dass im Monat Juli 2012 ein bedeutender Rückgang in der Zahl der Terrorangriffe auf Israel zu verzeichnen war: 64 im Juli gegenüber 165 im Juni 2012. Am größten ist der Niedergang bei Angriffen aus dem Gazastreifen: 28 Angriffe im Juli im Vergleich zu 99 im Juni 2012. Bei diesen Angriffen handelte es sich um 13 Raketen, sechs Mörsergranaten, sechs Angriffe mit kleinen Schußwaffen und einer Bombe sowie zwei anderen Waffen. Auch in der Region um Jerusalem sowie in Judäa und Samaria sank die Anzahl der Terrorangriffe gegenüber Juni 2012.
Kurznachrichten
Montag, 6. August 2012
+ + + Die iranischen Machthaber warnen öffentlich, dass sollten ausländische Truppen Syrien angreifen, um Assads Regime zu stürzen, würde der Iran dafür Israel angreifen. Mithilfe der im Südlibanon stationierten Hisbollah werde der iranische Angriff auf Israel vonstattengehen. Der Iran lieferte kürzlich an die vom Südlibanon aus operierenden Hisbollah-Terroristen 110 Fateh-Raketen der neuesten Generation, die eine Reichweite von 300 Kilometer haben. Also reichen sie vom Libanon aus bis nach Jerusalem und Tel Aviv. + + + Muslimische Araber bewarfen einen israelischen Linienbus, der auf dem Weg zur Klagemauer war, mit Steinen. Dabei wurden fünf Juden, die an der Klagemauer beten wollten, verletzt. Zum muslimischen Ramadan Fastenmonat kommt es öfter zu Ausschreitungen.
Palästinenserinnen demonstrieren gegen häusliche Gewalt
Freitag, 3. August 2012
Dutzende haben am Mittwoch und Donnerstag auf den Straßen von Bethlehem gegen häusliche Gewalt protestiert. Die Aktion folgt auf den Mord einer Frau, dessen Ehemann ihr am hellichten Tag auf offener Straße in der palästinensischen Stadt Batir die Kehle durchschnitt. Kurz zuvor wurden auch in Tulkarem und im Shati-Flüchtlingslager in Gaza zwei Frauen von ihren Ehemännern ermordet. Die Demonstrationen wurden von der Organisation „Nationale Union Palästinensischer Frauen“ angeführt. „Barbarisch“ und „Unmenschlich“ war auf den Plakaten bei den stillen Märschen zu lesen. Auch übten die Protestierenden Kritik an der palästinensischen Polizei, die häusliche Gewalt sowie Hinweise Verwandter auf Gewalt ignoriert.
Hochsaison am Ben-Gurion-Flughafen
Freitag, 3. August 2012
Derzeit nutzen zahlreiche Israelis die Ferien für einen Urlaub im Ausland, was zu einem intensiven Andrang am Ben-Gurion-Flughafen führt. Die Flughafenbehörde berichtete, dass allein am Donnerstag mehr als 60.000 Passagiere für etwa 390 internationale Flüge von und ins Ausland abgefertigt wurden. Kurz vor dem Ferienende wird mit weiteren Stoßtagen gerechnet, besonders aber Sonntags und Donnerstags ist das Gedränge groß. Im Juli allein wurden 1,4 Millionen Passagiere abgefertigt, das ist ein Anstieg um 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Erfolgreicher Tag für Israels Olympiade-Sportler
Freitag, 3. August 2012
Am Mittwoch waren Israels Sportler bei Olympia besonders erfolgreich. Der junge israelische Schwimmer Jakov Toumarkin ist der zweite Israeli, der jemals ein Olympisches Finale im 200-Meter Rückenschwimmen erreichte. Er schwamm die 200 Meter in 1:57.33 Minuten. Einige Stunden vorher besiegte das israelische Tennispaar Andy Ram und Joni Ehrlich (Bild) im Viertelfinale des Olympischen Doppelturniers ein Schweizer Tennispaar in beeindruckender Art und Weise.
Jerusalems 3 romantischste Orte zu Tu Be’Av
Freitag, 3. August 2012
Zum jüdischen Fest der Liebe Tu Be’Av stellen wir Ihnen die drei Lokalitäten in Jerusalem vor, bei denen es jedem Romantiker warm ums Herz wird.
1. Der Wohl Rosengarten (Bild) ist perfekt für einen idyllischen Spaziergang geeignet. Die über 15.000 Rosenbüsche mit mehr als 400 verschiedenen Sorten verwöhnen die Besucher mit ihrem unvergleichlichen Duft. Es gibt gemütliche Bänke, auf denen man eine kleine Pause einlegen, sich tief in die Augen schauen und einmal ganz auf den Partner konzentrieren kann, weg von dem Lärm und der Hast des Alltags.
Kurznachrichten
Freitag, 3. August 2012
+++ Zum moslemischen Ramadan-Fastenmonat erklärte Irans Diktator Ahmedinedshad, dass jeder, der die Freiheit und Gerechtigkeit liebt, alles tut, dass der zionistische Feind vernichtet wird und die Palästinenser befreit werden. Das Gefährliche daran ist, dass Ahmedinedshad daran glaubt, dass ihn die Vorsehung dazu berufen hat. +++ Israels Regierung warnt die israelische Bevölkerung vor Ausflügen in die Sinai-Halbinsel, die heute zu Ägypten gehört, weil die Gefahr besteht, dass dort Israelis gekidnappt werden, die dann wie bei Gilad Schalit für einen Gefangenenaustausch 1 : 1000 herhalten müssen. +++ In New York versammelten sich im MetLife Stadium über 90.000 orthodoxe Juden aus 20 Ländern und zelebrierten das Ende des 7 ½ jährigen Zyklus vom Talmud Studium „Daf Jomi“. Sie hatten jeden Tag eine Seite aus dem Talmud studiert.
Geist-Herz-Vergebung
Freitag, 3. August 2012
Elisheva Shomron zählt zu den bekannten und beliebten Sängern und Sängerinnen der messianisch-jüdischen Lobpreisszene. Ihre CDs „Call of the Spirit“ (Ruf des Geistes), „Heart to Heart“ (Herz an Herz) und „Forgiven“ (Vergeben) sind nicht nur ein Ohrenschmaus, sondern sie enthalten zudem eine tiefe Botschaft. Der Geist ruft zur Umkehr, verändert Herzen und erst dann kann wahre Vergebung und Versöhnung von Mensch zu Mensch stattfinden.

Dieses 3er-Set sollte in keinem Haus fehlen, wo Menschen ehrlichen Herzens auf der Suche nach Seinem Willen und echtem Schalom sind.
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Schabbatlesungen
Freitag, 3. August 2012
„Waetchanan – Ich bestürmte“
Wochenabschnitt: 5. Mose 3,23 bis 7,11
Haftara-Prophetenlesung: Jesaja 40,1-26
Erstes Wirtschaftsabkommen zwischen Israel und der PA seit 2002
Donnerstag, 2. August 2012
Finanzminister Yuval Steinitz und der palästinensische Ministerpräsident Salam Fayyad haben am Dienstag verkündet, dass ein Abkommen bezüglich der wirtschaftlichen Beziehungen sowie den Steuerzahlungen ausgearbeitet wurde. Mehrere grundlegende Entscheidungen wurden von den Vertretern beider Seiten getroffen. Erstens ist man sich über die Notwendigkeit einer Rohrleitung für den Kraftstofftransport von israelischen Häfen zu den Gebieten der palästinensischen Autonomiebehörde einig. Momentan wird der Kraftstoff noch mit Lastwagen transportiert.
Zahl der Singles radikal gestiegen
Donnerstag, 2. August 2012
Am Donnerstagabend beginnt der jüdische Valentinstag – Tu Be´aw. Anlässlich dieses Feiertages gab das Zentrale Statistikbüro ein Studie über die demographische Veränderung im Lande heraus, die festlegt, dass die Anzahl der männlichen und weiblichen Singles in den späten 20ern sich in den letzten 40 Jahren drastisch erhöht hat. Gegenwärtig sind 65 Prozent der Männer zwischen 25-29 Jahren unverheiratet, dabei waren es 1970 nur 28 Prozent. Der Prozentsatz der unverheirateten Frauen in der selben Altersgruppe stieg in den letzten vier Jahrzehnten von 13 Prozent auf 48 Prozent an.
Weinliebhaber aufgepasst!
Donnerstag, 2. August 2012
In Israel beginnt jetzt die Zeit der Weinfestivals. Einheimische und Touristen strömen zu den unterschiedlichen Veranstaltungen (Jerusalemer Weinfestival z. B. vom 30.07.-02.08.12) und gönnen sich ein unvergessliches Erlebnis: Eine laue Sommernacht unter dem Sternenhimmel von Eretz Israel und dazu Gaumenfreuden aus israelischen Spitzenweinen und lukullischen Genüssen! Unseren Spitzenwein Jehuda 2009 können Sie auch bequem bei sich zu Hause genießen!
Aus der neuen Israel Heute–Ausgabe:
Verborgene Schätze in der Altstadt
Donnerstag, 2. August 2012
Jerusalems Altstadt hat mancherlei zu bieten – historische Plätze, Bauten aus biblischen Zeiten, kulinarische Genüsse aus aller Welt – aber was mich immer wieder am meisten fasziniert, sind die Menschen. Menschen unterschiedlicher Kultur, Menschen verschiedener Hautfarbe, Menschen aller möglichen Glaubensrichtungen ... Und jeder einzelne wurde vom Schöpfer mit vielfältigen Gaben und Talenten ausgestattet. Ich hatte vor kurzem das Vorrecht, einen dieser außergewöhnlichen Menschen kennenlernen zu dürfen, den Porträtmaler Eliyahu Schwarz. Sein Atelier im Jüdischen Viertel liegt unauffällig in der bekannten Misgav Ladach-Gasse, nicht weit vom Tempelinstitut. Die meisten gehen achtlos vorbei und verpassen ein einmaliges Erlebnis.
Soldatenbus unter Beschuss an der ägyptischen Grenze
Mittwoch, 1. August 2012
Als ein Bus mit israelischen Soldaten am Mittwochmorgen an der ägyptischen Grenze in der Nähe des Stützpunkts Karmit entlangfuhr, trafen ihn die Schüsse eines Sturmgewehrs. Die anfängliche Annahme, dass es sich um einen Terrorangriff handelte, bestätigte sich nicht. Der Bus war in ein Kreuzfeuer der ägyptischen Grenzpolizei und Schmugglern geraten. Niemand wurde durch die Schüsse verletzt. Die Soldaten, die sich attackiert fühlten, schossen instinktiv zurück und verletzten einen ägyptischen Sicherheitsbeamten dabei leicht. Offiziere beider Seiten, israelische wie auch ägyptische, haben die Situation schnell unter Kontrolle gebracht. Die Sicherheitslage im ganzen Land ist derzeit sehr gespannt, da US-Verteidigungsminister Leon Panetta sich zu einem Besuch in Israel befindet.
Mursi schreibt Friedensbrief an Peres – und leugnet dann
Mittwoch, 1. August 2012
Der neue ägyptische Regierungschef Mohammed Mursi sandte am Dienstag sein erstes Schreiben an Israels Regierung. In dem Schreiben bedankte er sich für die Glückwünsche von Staatspräsident Schimon Peres anlässlich des moslemischen Fastenmonats Ramadan und dem Wahlsieg Mursis. Er brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass sich der Nahe Osten in eine friedliche, sichere und stabile Zukunft bewegt. Mursi schrieb in seinem Brief, dass er sich bemühen wolle, den Friedensprozess in Nahost voranzutreiben, um somit Sicherheit und Stabilität für alle Völker der Region inklusive dem Volk Israel zu garantieren. Das Schreiben von Mursi, welcher der extremistischen Muslimbruderschaft angehört, wurde Peres durch den ägyptischen Botschafter in Israel, Jasser Rida, überreicht.
Machen Sie sich Ihr eigenes Bild mit Israel Heute!
Mittwoch, 1. August 2012
Fernsehen, Radio, Internet – Medienvertreter sämtlicher Sparten liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, wer besser, schneller, bunter die neuesten Olympischen Sieger einfängt. Wie jedoch empfinden israelische und arabische Sportler ihre gemeinsame Teilnahme? Der Krieg in Syrien – um was geht es da wirklich und was wird den Medien verschwiegen?
Kurznachrichten
Mittwoch, 1. August 2012
+ + + Experten aus aller Welt sind am Dienstag zur 5. Internationalen Autismuskonferenz im Jerusalemer Internationalen Kongresszentrum (Binyanei Ha'Uma) eingetroffen. Bei der internationalen „ICare4Autism Conference” sollen die neuesten Erkenntnisse auf dem Gebiet dieser tiefgreifenden Entwicklungsstörung ausgetauscht werden. Die Konferenz wurde von Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat eröffnet, sowie von Dr. Shekhar Saxena, den Direktor der Abteilung für Mentale Gesundheit und Drogenmissbrauch der Weltgesundheitsorganisation der Schweiz.
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