Juli 2012

US-Beamte: „Angriff auf den Iran in anderthalb Jahren“
Dienstag, 31. Juli 2012
Die US-Sicherheitsbeamten und –Sondergesandten der Obama-Administration, die Israel in den letzten Wochen besuchten, haben eine klare Botschaft: Ein einseitiger Angriff Israels auf den Iran wäre in den Augen der USA ein Vertrauensbruch und wird nicht geduldet. Die Amerikaner diskutieren seit Wochen über einen massiven Angriff auf den Iran, sowie die Eindämmung der nuklearen Fähigkeiten und die Lähmung des Ajatollah-Regimes. All das soll jedoch erst in anderthalb Jahren in die Tat umgesetzt werden. US-Verteidigungsminister Leon Panetta, der sich gerade auf Israelreise befindet, gab vor der Netanjahu-Regierung zu, dass die internationalen Sanktionen gegen den Iran bis zu diesem Zeitpunkt kein Erfolg gezeigt haben.
Schwimmer mit hebräischem Tattoo gewinnt Goldmedaille
Dienstag, 31. Juli 2012
Frankreich hat bei den jetzigen Olympischen Spielen in London bei der 4x100-Meter-Freistilstaffel der Männer die Goldmedaille gewonnen. Eine „süße Rache“ für die Franzosen, die diesmal den Amerikanern den Sieg vor der Nase wegschnappten. Bei der letzten Olympiade in Peking war es umgekehrt. Als Fabien Gilot (28), 1.93, seine Arme in Siegerekstase hochriss, sah man seine Tätowierung am linken Oberarm. Dort steht „Ani klum biladehem“, was soviel heißt wie „Ich bin nichts, ohne sie“. Fabiens Vater Michel verriet der Presse, was hinter dem Tattoo steckt. Fabien will mit diesem Körperschmuck alle Holocaustopfer – und überlebenden, besonders aber seinen Großvater Max Goldschmidt (geboren in Berlin), ehren.
Fatah-Jugendcamp nach Mörderin benannt
Dienstag, 31. Juli 2012
Die Organisation zur Überwachung der palästinensischen Medien „Palestinian Media Watch“ deckte auf, dass die palästinensische Fatah-Bewegung ein Jugend-Ferienlager in Jericho nach einer Terroristin benannt hat. Dalal Mughrabi war verantwortlich für eine der tödlichsten Attacken auf israelische Bürger. Im Jahre 1978 leitete sie eine Gruppe von 13 Palästinensern bei einer Busentführung, bei der 38 israelische Bürger, darunter 13 Kinder, getötet und 72 Personen verletzt wurden. Das Camp Schwestern der Dalal Mughrabi soll, dem Gouverneur von Jericho, Majed Al-Fatiani, zufolge, eine Signalwirkung für kommende Generationen haben und das Opfer, dass die Terroristen brachten, ehren.
Kurznachrichten
Dienstag, 31. Juli 2012
+ + + Während der Rede des Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees, Jacques Rogge, bei der Olympia-Eröffnungszeremonie stand die israelische Sport-und Kulturministerin Limor Livnat im VIP-Bereich auf und legte eine Schweigeminute ein. Erst nach der Veranstaltung zeigte das israelische Fernsehen die Bilder, die nicht im offiziellen Olympia-Fernsehen ausgestrahlt wurden.+ + + Auf einem Easy Jet - Flug von Luton (England) nach Tel Aviv informierte der Pilot die Passagiere über das Mikrofon, dass die Crew eine Schweigeminute einhalten würde, während sie über München fliegen. Er lud die Passagiere ein, sich des Gedenkens an die israelischen Sportler anzuschließen, die dort vor 40 Jahren ermordet wurden.
Israeli interviewt palästinensischen und syrischen Sportler
Montag, 30. Juli 2012
Miki Sagie, ein israelischer Reporter der Tageszeitung Israel Hayom, der auch einen argentinischen Reisepass besitzt, besuchte am Wochenende das Olympische Dorf in London. Als sich ihm die Möglichkeit ergab, mit einem Mitglied der palästinensischen Delegation zu sprechen, nahm er diese sofort wahr. Er gab sich jedoch als Argentiner aus, ohne seine israelische Herkunft zu erwähnen. Auf der Stelle erklärte sich Judo-Kämpfer Maher Abu Remilah (Bild), der die Fahne bei der Eröffnungszeremonie trug, zu einem Gespräch bereit. Auf die Frage Sagies, wie es sich denn anfühle, als einer der ersten palästinensischen Sportler bei den Olympischen Spielen dabei zu sein, antwortete Remilah, dass dies die Erfüllung eines großen Traumes sei.
„Scharia-Tourismus“ in Ägypten
Montag, 30. Juli 2012
Der israelische TV-Sender Kanal 2 berichtete am Sonntag von einer Initiative ägyptischer Geschäftsmänner, Reisen nach Ägypten zu unternehmen, die sich voll und ganz nach den Gesetzen der Scharia richten. Die Touristen werden nur in Hotels gebracht, für die das Einhalten des Scharia-Gesetzes höchste Priorität hat. Nur spezielle Sehenswürdigkeiten stehen auf dem Reiseplan, besonders diese, an denen Frauen nur von Kopf bis Fuß verhüllt verkehren und allein von einem Familienmitglied des ersten Verwandtschaftsgrades begleitet werden dürfen. Die Hotelanlagen bieten abgedeckte Pools für Frauen sowie halten das Verbot von Alkohol und Schweinefleisch strikt ein. Während seiner Wahlkampagne und auch später im Amt publizierte Präsident Mohammed Morsi seine Hingabe zum Heiligen Jihad-Krieg und dem Scharia-Gesetz öffentlich.
20.000 gedenken in London der München-Terroropfer
Montag, 30. Juli 2012
Abseits der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele gedachten am vergangenen Freitag 20.000 Menschen an verschiedenen Standorten in London der vor 40 Jahren in München von palästinensischen Terroristen getöteten elf Israelis. Die Initiative „Eine Minute für München“ wurde vom Britischen Zionistischen Verband organisiert und über soziale Netzwerke im Internet publiziert. Zeremonien, untermalt mit Gebeten und dem Anzünden von Kerzen, wurden am Trafalgar Square und vor der israelischen Botschaft abgehalten.
Kurznachrichten
Montag, 30. Juli 2012
+ + + Der amerikanische Präsidentschafts-kandidat und Mormone, Mitt Romney (Bild), betete während seines Besuches in der Hauptstadt an der Klagemauer. Anlässlich des Feiertages Tischa Be`Av an dem der Zerstörung des Tempels gedacht wird, war der Platz an der Klagemauer mit betenden Juden überfüllt. Bei seinem Treffen mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagte er, dass die USA Israel nicht nur militärisch unterstützen, sondern vielmehr auch diplomatisch hinter Israel stehen müsse. Romney betonte bei seinem Treffen mit Staatspräsident Schimon Peres seine tiefe Verbundenheit zum jüdischen Volk.
Israelischer Tüftler baut Fahrrad aus Pappkarton
Freitag, 27. Juli 2012
Izhar Gafni, aus dem Kibbutz Bror Hayil in der Negev Wüste, ist ein passionierter Fahrradfahrer und Ingenieur. Als er hörte, wie jemand ein Kanu aus Pappkarton baute, konnte er nicht mehr aufhören, auch über ein Fahrrad aus Pappkarton nachzudenken. „Die Idee steckte in meinem Kopf fest und ich wurde sie nicht mehr los“, beschreibt er seine damalige Situation. Das Fahrrad aus Pappe erfüllt jedoch nicht nur den Traum eines fleißigen Ingenieurs, es ist zudem auch ökologisch vorteilhaft, da es aus recycletem und benutzem Karton hergestellt wird. Der Preis für das Material liegt bei etwa sechs Euro
Aus der neuen Israel Heute–Ausgabe: Interview mit Palästinenserchrist Munthar Isaak
Freitag, 27. Juli 2012
Nach der Herkunft seines Familiennamens gefragt, antwortet er: „Ja, Isaak, der Sohn Abrahams, der zweite, ist natürlich der auserwählte. Ich wurde in eine christliche Familie in Bethlehem hineingeboren und gab mein Herz an Jesus, als ich zehn Jahre alt war. „Ich konnte eine dramatische Veränderung unserer Gesellschaft beobachten, von einer relativ friedlichen Periode hin zu einer Situation, wie wir sie jetzt haben: gefangen zwischen fünf Meter hohen Betonmauern“, sagte Isaak zu Peter de Bruijne, dem Redakteur der niederländischen Israel Heute-Ausgabe. „Unsere Vorfahren waren schon Christen in Arabien, lange bevor der Islam überhaupt existierte.“ An die biblischen Prophezeiungen für Israel glaubt er nicht.
Israelische Weine in aller Munde!
Freitag, 27. Juli 2012
Israels Weinkellereien haben sich mit ihren Erzeugnissen mittlerweile einen Platz unter den internationalen Spitzenweinen erobert. Daher hat Israel Heute, in Zusammenarbeit mit Sar-El Tours und in Begleitung von Weinhändlerin Chris Rieser aus der Schweiz, für Weinliebhaber und Gourmets eine ganz spezielle Weinreise geplant. Vom 9.-16.10.2012 verwöhnen wir Sie mit den besten israelischen Weinen und erlesenen Gerichten aus der israelischen Küche.
Schabbat Lesung
Freitag, 27. Juli 2012

„Dewarim – Worte“

Wochenabschnitt: 5. Mose 1,1 bis 3,22

Haftara-Prophetenlesung: Jesaja 1,1-27

Tischa Be´Av

Dieses Jahr fällt der Tischa Be´Av – Gedenk- und Fastentag zur Erinnerung an die Tempelzerstörung auf diesen Schabbat und weil man am Schabbat nicht fastet – es sei denn es ist Versöhnungstag – wurde das Einhalten des Tages um 24 Stunden auf Samstagabend bis Sonntagabend (29. 07. 2012) verschoben. Fromme Juden lesen das Buch der Klagelieder und zahlreiche andere Trauergebete und man sitzt am Boden. Das Tragen von Lederschuhen ist nicht erlaubt, auch das Waschen ist untersagt und man sagt sich nicht gegenseitig „Schalom“.

EU: „Hisbollah ist keine Terrororganisation“
Donnerstag, 26. Juli 2012
Die Anfrage des israelischen Außenministers Avigdor Lieberman, die Hisbollah als Terrororganisation zu deklarieren, wurde von der EU abgelehnt. Die Anfrage an die EU wurde vom Außenminister als Antwort auf das Bombenattentat in Bulgarien gestellt, da die Hisbollah im Auftrag des Irans hinter den Anschlägen stecken soll. Amerikanische und israelische Geheimdienste sind sich über die Verantwortung der Hisbollah, die von Teheran aus gesteuert wird, sicher und auch Irans Präsident hat in einer Rede am letzten Donnerstag angedeutet, dass sein Land hinter den Anschlägen stecken könnte. „Der zionistische Feind versucht den Iran immer wieder zu schlagen, aber bekommt es jedesmal stärker zurück“, so Ahmadinedschad.
Terrorübung an Jerusalemer Straßenbahn
Donnerstag, 26. Juli 2012
Besonders nach den Anschlägen auf Israelis in Burgas, Bulgarien, will man sich hierzulande auf eventuelle Attacken auf israelische Bürger vorbereiten. Aus diesem Grunde wurde am Mittwoch eine Übung des Heimatfrontkommandos für den Fall eines Anschlags auf die Jerusalemer Straßenbahn durchgeführt. Die Station der Bahn am Herzlberg wurde für die Simulation des Falles, bei dem sich ein Attentäter in die Luft sprengt, genutzt. Etwa 100 Medizinstudenten und Ärzte nahmen an der Übung teil. Ein Student spielte die Rolle des Selbstmörders und 30 Leute waren leicht bis schwer „verwundet“, alle anderen Teilnehmer fungierten als Ärzte und Helfer. Die Übung soll den Studenten helfen, Verwundeten im Falle eines Anschlags, schneller helfen zu können.
Tel Aviv: Top Reiseziel für Architekturliebhaber!
Donnerstag, 26. Juli 2012
Ein führendes Reisemagazin hat kürzlich Tel Aviv unter den besten zehn Reisezielen für Architekturinteressierte gewählt. Tel Avivs „Weiße Stadt“ ist von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt, da die etwa 4000 Gebäude, die hauptsächlich in den 30er und 40er Jahren gebaut wurden, ein außergewöhnliches kulturelles Erbe darstellen. Um die einreisenden europäischen Flüchtlinge unterzubringen, wurden damals Gebäude in Tel Aviv im deutschen Bauhaus-Stil gebaut, weil diese günstig und funktionell waren.
Kurznachrichten
Donnerstag, 26. Juli 2012
Einem Bericht der palästinensischen Maan-Nachrichtenagentur zufolge sind 105 Familien aus Syrien in den Gazastreifen geflohen. Die Familien stammen ursprünglich aus Gaza, lebten jedoch wegen Arbeit oder Studium in Syrien. Hamza Abu Shanab von der palästinensischen Koalition für die syrische Revolution (Palestinian Coalition for the Syrian Revolution) sagt der Agentur, dass in den 16 Monaten der Aufstände über 300 Palästinenser getötet und über 900 in Syrien verletzt worden sind. + + + In Israel wurden über Nacht die so genannten „Sünden-Steuern“ erhöht.Zigaretten und alkoholische Getränke wurden um zehn Prozent teurer.
Das Wetter
Donnerstag, 26. Juli 2012
Keine Abkühlung in Sicht. Heiße Temperaturen im ganzen Land. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 35 Grad, Tel Aviv 32 Grad, Tiberias am See Genezareth 40 Grad, am Toten Meer 42 Grad, Eilat am Roten Meer 44 Grad. Der Wasserspiegel des See Genezareth liegt derzeit bei -211,735 Meter unter dem Meeresspiegel (Tendenz fallend).
Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels einen gesegneten Tag!
Wie gefährlich kann der Bürgerkrieg in Syrien für Israel werden?
Mittwoch, 25. Juli 2012
Verteidigungsminister Ehud Barak (Bild) besuchte am vergangenen Wochenende die Golanhöhen, um einen Blick nach Syrien zu werfen. „Wir sehen die Stadt Jubata al-Khashab, die nur etwas mehr als einen Kilometer entfernt von der Grenze zu Israel liegt. Von hier aus können wir die dortigen Unruhen sehen sowie die Echos der Mörsergranaten und Salven der Gefechte zwischen den Rebellen und der syrischen Armee hören. 200 Meter südlich liegt der Stützpunkt der UN-Truppen und 800 Meter westlich davon die israelisch-syrische Grenze. Wir werden zu verhindern wissen, dass im Falle eines Sturzes des Regimes, moderne Waffensysteme oder chemische Waffen in die Hände der Hisbollah gelangen. Außerdem sind wir darauf vorbereitet, syrische Flüchtlinge, die nach Israel eindringen wollen, auf friedliche Weise abzuweisen“, so der Minister.
Sommeraktion Israel Heute-Magazin!
Mittwoch, 25. Juli 2012
Soeben ist das brandneue Israel Heute-Magazin August-September 2012 erschienen. Nach wie vor können wir von uns behaupten, dass zu bringen, was andere weglassen! Die Spannungen im Nahen Osten nehmen zu, und mit ihnen auch die Kritiker gegen Israel. Mehr denn je fehlt es an einer ausgewogenen Berichterstattung. Machen Sie sich selbst ein Bild über Israel und lesen Sie unser Nachrichtenmagazin direkt aus Jerusalem!
„Verstehen Sie Spaß?“ – in Ägypten
Mittwoch, 25. Juli 2012
Bei der Sendung „Verstehen Sie Spaß“ ging es darum bekannte Persönlichkeiten in unbequeme Situationen zu bringen. Bei der ägyptischen Version der Show hat man diese Idee konsequent zu Ende gedacht. Es wurden bekannte Schauspieler in die unangenehmste Situationen gebracht, die man sich denken kann: Sie wurden einem Juden gegenübergestellt. In der Sendung, die vor kurzem ausgestrahlt wurde, hat man drei Schauspielern mitten in einem Interview gesagt, sie wären bei einem israelischen Sender. Alle drei wurden wütend und zwei von ihnen schlugen auf die Moderatoren ein.
Kurznachrichten
Mittwoch, 25. Juli 2012
+ + + Aus der Kadima Partei, die nach nur 2 ½ Monaten Netanjahus Regierungskoalition wieder verlassen hat, wollten vier Abgeordnete zu Netanjahus Likud-Partei wechseln. Kadima Parteichef Shaul Mofaz fährt nun harte Geschütze gegen Netanjahu und die Abtrünnigen auf. + + + Israels Finanzminister Yuval Steinitz will die Mehrwertsteuer in Israel von 16 auf 17 Prozent erhöhen, wodurch Israels Haushaltsdefizit um drei Prozent gesenkt werden könnte. Das würde der Staatskasse zusätzliche 800 Millionen Euro pro Jahr einbringen. + + + Staatspräsident Schimon Peres hat die 43-jährige äthiopische Jüdin Belaynesh Zevadia zu Israels Botschafterin in Äthiopien ernannt.
Liebermann zu Gesprächen in Brüssel
Dienstag, 24. Juli 2012
Der stellvertretende Ministerpräsident und Außenminister Avigdor Liebermann begab sich am Montag zu Treffen mit europäischen Außenministern nach Brüssel, Belgien. Dort wird er auch an einer Versammlung des Assoziationsrates EU-Israel teilnehmen. Eines der Hauptanliegen des israelischen Ministers ist es, die Europäische Union davon zu überzeugen, die Hisbollah offiziell als Terrororganisation einzustufen. Denn besonders nachdem es handfeste Beweise dafür gibt, dass die Hisbollah in den Terroranschlag in Burgas, Bulgarien vergangene Woche involviert war, müssen Schritte gegen die libanesische Organisation eingeleitet werden.
Aus der neuen Israel Heute-Ausgabe: Wer ist Allah?
Dienstag, 24. Juli 2012
Die Ökumene fordert ein gleichberechtigtes Nebeneinander aller Weltreligionen. Man möchte auf religiöser Basis den Weltfrieden schaffen, nach dem Motto: Dem Gleichgültigen ist alles gleich gültig. Wer den Dialog mit den Moslems sucht, der findet jedoch nur eine Einbahnstraße. Kirchenvertreter aber üben stolz Toleranz, nur für die Islamisten ist Toleranz Christen gegenüber eine Todsünde, die Allah bestraft. Manchmal habe ich den Eindruck, dass Toleranz nur ein anderes Wort für Feigheit ist, denn die christliche Toleranz gegenüber den Moslems kommt schon bei der Beantwortung der Frage, wer „Allah“ ist, ins Wanken.
Kurznachrichten
Dienstag, 24. Juli 2012
Der einst rauschende biblische Fluss Jordan hat in den letzten Jahren mit starker Verschmutzung zu kämpfen. Der früher wasserreiche Fluss ist mittlerweile kaum mehr als ein verschmutzter Bach. Etwa 90 Prozent des Wassers werden von Israel und Jordanien für die landwirtschaftliche Nutzung abgezweigt. Nun soll Meerwasser dem Fluss hinzugefügt werden. Mithilfe von Entsalzung und Wasserrecycling soll der Jordan in Zukunft angereichert und gesäubert werden. + + + Bulgarische Sicherheitskräfte, sowie der israelische und amerikanische Geheimdienst fahnden nach dem angeblichen Komplizen, der dem Selbstmordattentäter in Burgas, Bulgarien, geholfen haben soll.
Das Wetter
Dienstag, 24. Juli 2012
Heiße Temperaturen im ganzen Land. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 33 Grad, Tel Aviv 32 Grad, Tiberias am See Genezareth 39 Grad, am Toten Meer 41 Grad, Eilat am Roten Meer 43 Grad. Der Wasserspiegel des See Genezareth liegt derzeit bei -211,715 Meter unter dem Meeresspiegel (Tendenz fallend).
Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels einen gesegneten Tag!
Die Schicksale der Terroropfer
Montag, 23. Juli 2012
Noch am Flughafen wurde den fünf durch den Terroranschlag in Bulgarien getöteten Israelis in einer Zeremonie gedacht. Kochava Shriki, 44, aus Rischon LeZion; Itzik Kolangi, 28, aus Petach Tikva; Amir Menashe, 28, aus Petach Tikva; Elior Price, 26, aus Akko und Maor Harusch, 25, aus Akko wurden im Beisein ihrer Familien und Freunde beigesetzt. Die persönlichen Schicksale treten in den Medien oft in den Hintergrund. Ganz besonders tragisch ist die Geschichte von Kochava und Itzik Schriki.
Berichte: Israel fürchtet Terror bei der Olympiade
Montag, 23. Juli 2012
Der israelische Geheimdienst Mossad hat Berichten zufolge die Sorge geäußert, dass Extremisten die Olympischen Spiele in London für Anschläge auf israelische Sportler nutzen könnten. Die Olympiade, die am kommenden Freitag beginnen wird, findet 40 Jahre nach dem Massaker in München statt, bei dem 11 israelische Athleten und Trainer von Terroristen ermordet wurden. Israelis weltweit sind nach dem Terroranschlag in Burgas, Bulgarien um ihre Sicherheit besorgt. Die britische Zeitung Times stellte Vermutungen über Geheimaktionen des israelischen Mossads gegen den Iran an.
Israelische Weine in aller Munde!
Montag, 23. Juli 2012
Israels Weinkellereien haben sich mit ihren Erzeugnissen mittlerweile einen Platz unter den internationalen Spitzenweinen erobert. Daher hat Israel Heute, in Zusammenarbeit mit Sar-El Tours und in Begleitung von Weinhändlerin Chris Rieser aus der Schweiz, für Weinliebhaber und Gourmets eine ganz spezielle Weinreise geplant. Vom 9.-16.10.2012 verwöhnen wir Sie mit den besten israelischen Weinen und erlesenen Gerichten aus der israelischen Küche.
Neue Testamente in der Knesset
Freitag, 20. Juli 2012
Am Montag früh überraschte die Mitglieder des israelischen Parlaments im Postfach eine in ledergebundene Bibel mit dem Alten und Neuen Testament, gedruckt von der israelischen Bibelgesellschaft (Bible Society). Einige Knessetabgeordnete, besonders aus den religiösen Reihen, waren darüber empört und schrieben ein Beschwerdebrief an dem Knessetsprecher Reuven Rivlin, wo es hiess: „wie kann missionarische Literatur in der Knesset verbreitet werden“. Der religiöse Knessetabgeordnete Michael Ben-Ari riss vor der Kamera das Neue Testament heraus (siehe Bild) und warf es in den Müll. Der Knessetsprecher Rivlin kritisierte dies und verwies auf die Heiligkeit von religiösen Büchern jeglichen Glaubens, die es zu respektieren gelte.
Aus der neuen August/September-Ausgabe:
Israel wird seine Vergangenheit aus den Händen gerissen
Freitag, 20. Juli 2012
Israel ist düpiert durch den Erfolg der Palästinensischen Autonomie, die Geburtskirche in Bethlehem als Weltkulturerbe „Palästinas“ anerkennen zu lassen. „Anstatt den Frieden zu fördern, gehen die Palästinenser einseitige Schritte, die ihn in immer weitere Ferne rücken“, sagte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu über den „Notfall“-Antrag der Palästinensischen Autonomiebehörde an die UNESCO, die Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur, die den Titel „Weltkulturerbe“ verleiht. „Die Entscheidung beweist, dass die UNESCO von politischen Motiven geleitet wird und nicht von kulturellen“, so Netanjahu weiter.
Kurznachrichten
Freitag, 20. Juli 2012
+++ In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurden die Särge der fünf bei dem Selbstmordattentat in Burgas, Bulgarien getöteten israelischen Touristen nach Hause geflogen. Noch auf dem Gelände des Ben-Gurion-Flughafens fand eine staatliche Trauerzeremonien mit den Angehörigen der Opfer statt (siehe Bild). Heute am Freitag fanden die Beerdigungen von Itzik Colangi (28), Amir Menashe (28), Maor Harosh (25, Akko), Elior Price (26) und Kochava Shriki (44, Rishon Lezion) – die sich in den ersten Schwangerschaftsmonaten befand – in ihren jeweiligen Heimatorten statt. +++ Moshe Silman, der sich bei der Demonstration am vergangenen Samstagabend in Tel Aviv angezündet hatte, erlag seinen Verletzungen im Shiba Medizinzentrum bei Tel Aviv, wo er seither behandelt worden war. +++ Am Freitagmittag schlug eine aus dem Gazastreifen abgefeuerte Kassam-Rakete auf dem Gebiet der Regionalbehörde Eschkol im westlichen Negev ein, ohne Schaden anzurichten. Zuvor war dort Raketenalarm gehört worden. +++ Heute fanden sich zehntausende Moslems zum Gebet auf dem Tempelberg ein, dem ersten Freitag im Fastenmonat Ramadan. +++
Schabbat-Lesung
Freitag, 20. Juli 2012
„Mattot & Massei – Stämme & Wanderungen“
Doppelter Wochenabschnitt: 4. Mose 30,2 bis 36,13
Haftara-Prophetenlesung: Jeremia 2,4-28 u. Kap. 4,1-2
Terroranschlag auf Israelis in Bulgarien
Donnerstag, 19. Juli 2012
Gestern explodierte eine Bombe in einem Bus mit israelischen Touristen in Burgas, Bulgarien, dabei wurden sieben Menschen getötet. Weitere 35 wurden verletzt, drei davon schweben in Lebensgefahr. Die Terroropfer kamen am Mittwochnachmittag mit einem Charterflug aus Israel an und sollten mit Bussen in ihre Hotels gebracht werden. Einer der Busse explodierte. Die bulgarische Polizei untersucht den Vorfall nun mit Hilfe ausländischer Geheimdienste. Man vermutete zuerst, dass die Bombe entweder im Gepäck der Passagiere versteckt war, oder dass sie schon vorher im Bus platziert wurde. Neueste Informationen deuten jedoch auf einen Selbstmordattentäter. Sicherheitskameras haben einen Mann aufgenommen, der die Umgebung der israelischen Busse über eine Stunde lang ausspionierte.
Führender Rabbiner mit 102 Jahren verstorben
Donnerstag, 19. Juli 2012
Schwere Trauer senkte sich am Mittwochnachmittag über die orthodoxe Bevölkerung, als Rabbi Josef Shalom Eljashiw verstarb. Er war der Rabbiner der litauischen Orthodoxie für Entscheidungen in Angelegenheiten des jüdischen Gesetzes (Halacha) und einer der größten Torahgelehrten der letzten Generationen. Mehr als 250.000 Menschen begleiteten ihn auf seinem letzten Weg in Jerusalem, darunter Rabbiner, Politiker, seine Anhänger und Tausende aus dem Volk.
Achte Universität Israels ernannt
Donnerstag, 19. Juli 2012
Der Rat für höhere Bildung in Judäa und Samaria hat am Dienstag entschieden, dass das Universitätszentrum in der Stadt Ariel nun endlich den Titel „Universität“ tragen darf. Sie wurde damit zur achten Universität in Israel. Elf Ratsmitglieder sprachen sich dafür aus, zwei stimmten dagegen. Auf militärischer Ebene muss der Generalmajor für Zentralisrael, Nizzan Alon, auch noch formell seine Zustimmung geben, denn er ist der leitende Beamte in der Region. Bildungsminister Gideon Sa´ar und Finanzminister Yuval Steinitz sagten ihre Unterstützung für die neue Universität zu.
Trennung nach 70 Tagen
Mittwoch, 18. Juli 2012
Nur zweieinhalb Monaten, nachdem Shaul Mofaz sich mit seiner Kadima-Partei der Regierungskoalition Netanjahus anschloß und damit eine Einheitsregierung bildete, gab der Parteivorsitzende gestern den Austritt aus der Koalition bekannt. Der Auslöser dafür sind die Meinungsverschiedenheiten über das neue Militärdienstgesetz, dementsprechend auch die orthodoxe Bevölkerung entweder zum Militär- oder Zivildienst einberufen werden soll.
Israelische Armee hält Übung im orthodoxen Viertel ab
Mittwoch, 18. Juli 2012
Die Einwohner des orthodoxen Stadtviertels Mea Schearim in Jerusalem waren ganz erstaunt als plötzlich eine Horde Soldaten in voller Ausrüstung ihre Straßen stürmten. Bald darauf beruhigte der Kommandant der Übung die Einwohner und erklärte, dass es sich nur um eine miliärische Übung handele. An der Aktion nahm die Eliteeinheit Duvdevan teil, sowie andere Einheiten, die im Straßenkampf eingesetzt werden sollen. Das streng orthodoxe Stadtviertel Mea Schearim wurde für die Übung ausgewählt, weil es Ähnlichkeit mit Qasbah-Vierteln (Stadtzentren größerer arabischer Städte wie Nablus) in den arabischen Gebieten hat, die die Terroristen wie ihre Handfläche kennen.
Gedenktag für die vertriebenen Juden Arabiens
Mittwoch, 18. Juli 2012
Ein Komittee für Zeremonien und Symbole des Staates Israel hat sich dafür ausgesprochen, einen Gedenktag für die vertriebenen Juden aus arabischen Ländern und Nordafrika in den israelischen Kalender einzufügen. Das Komittee, das vom Minister für Tourismus Stas Misezhnikov angeführt wird, ist auf Anfrage des Vize-Außenministers Danny Ajalon zusammengetroffen. Dieser möchte „eine historische Ungerechtigkeit korrigieren, indem endlich hunderttausende jüdische Opfer der arabischen Verfolgung anerkannt werden.“
Das Wetter
Mittwoch, 18. Juli 2012
Es wird noch heißer. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 38 Grad, Tel Aviv 33 Grad, Tiberias am See Genezareth 42 Grad, am Toten Meer 44 Grad, Eilat am Roten Meer 45 Grad. Der Wasserspiegel des See Genezareth liegt derzeit bei -211,66 Meter unter dem Meeresspiegel (Tendenz fallend).
Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern einen gesegneten Tag aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels!
Christen in Gaza zu Konversion gezwungen
Dienstag, 17. Juli 2012
Christen im Gazastreifen haben gegen eine erzwungene Konversion ihrer Glaubensbrüder demonstriert. Sie behaupten, dass zwei Mitglieder ihrer Gemeinde entführt wurden und gegen ihren Willen zum Islam konvertieren mussten. Die Polizei in Gaza gab hingegen bekannt, dass die zwei Personen auf eigenen Wunsch bei einem muslimischen religiösen Beamten untergebracht sind, da sie Vergeltungsmaßnahmen ihrer Familien fürchten. Andererseits sagte Alexious, der Erzbischof von Gaza, dass die Konvertiten mit ihren drei Kindern sofort zurück zu ihren Familien gebracht werden müssen. In Gaza leben heute etwa 1500 Christen unter einer muslimischen Bevölkerung von 1.7 Millionen.
BMWs für Minister?
Dienstag, 17. Juli 2012
Die Abteilung, zuständig für die Fahrzeuge der israelischen Regierung, sprach Ministern und anderen hochrangigen Personen neue Automobile zu. Der bisherige Audi A6 soll durch einen BMW abgelöst werden. Man entschied sich für den BMW 528, was jedoch auf starke Kritik stoß, denn dieser Wagen kostet in Israel umgerechnet 82.000 Euro (400.000 Schekel) und ist somit das teuerste der zur Auswahl stehenden Fahrzeuge. Scheli Jechimovitch, die Oppositionsführerin und Vorsitzende der Arbeiterpartei zeigte sich über diese Wahl nicht überrascht und meinte, dass die Auswahl des teuersten Autos ein Hinweis auf das verschwenderische Denken und Verhalten der Regierung sei.
Aus der neuen August/September-Ausgabe:
Netanjahu macht Deutschland zu schaffen
Dienstag, 17. Juli 2012
In den israelisch-deutschen Beziehungen läuft etwas schief. Auf der einen Seite fühlt sich Deutschland gegenüber Israel hinsichtlich seiner Sicherheit verpflichtet, und das gilt auch weiterhin. Aber andererseits herrscht Krisenstimmung zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Die Deutschen spüren, dass Netanjahu auf den internationalen Anspruch pfeift, die Bautätigkeit in Siedlungen, die in den so genannten besetzten Gebieten liegen, einzustellen. „Sagt eurem Regierungschef, dass er endlich den Bau in den Siedlungen stoppt“, rügte ein hochrangiger deutscher Regierungsbeamter (Name der Redaktion bekannt) sechs israelische Diplomaten. Das Treffen in Berlin fand Ende Juni unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. „Israel muss das internationale Recht berücksichtigen, und demnach sind die jüdischen Siedlungen illegal. Wenn ich ein Palästinenser wäre, so würde ich ebenso für eine Zweistaatenlösung und Gleichberechtigung kämpfen.“
Das Wetter
Dienstag, 17. Juli 2012
Warm und trocken. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 34 Grad, Tel Aviv 32 Grad, Tiberias am See Genezareth 40 Grad, am Toten Meer 45 Grad, Eilat am Roten Meer 44 Grad. Der Wasserspiegel des See Genezareth liegt derzeit bei -211,655 Meter unter dem Meeresspiegel (Tendenz fallend).
Selbstmord oder Selbstaufopferung?
Montag, 16. Juli 2012
Bei den sozialen Protesten in Tel Aviv am Samstagabend hat sich ein Israeli aus Haifa selbst angezündet. Bevor er eine brennbare Flüssigkeit über sich goss und sich selbst in Brand setzte, las der 57-jährige Moshe Silman ein selbstverfasstes Manifest vor und verteilte dies unter den Demonstranten. Beistehende riefen sofort einen Krankenwagen und versuchten, ihn mit Wasser, das sie bei sich hatten, zu löschen. Die Ärzte kämpfen noch immer um sein Leben, denn über 80 Prozent seiner Haut sind verbrannt, so berichtete Ynet am Montag.
In seinem Brief wirft er Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Finanzminister Juval Steinitz vor, die israelischen Bürger zu demütigen und die Reichen, auf Kosten der Armen, reicher zu machen.
Waldbrand
Montag, 16. Juli 2012
Ein Waldbrand brach am Sonntagnachmittag in Ein Hemed, westlich von Jerusalem, aus. Den 37 Feuerwehreinheiten und fünf Löschflugzeugen gelang es erst nach einigen Stunden, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Vier Menschen trugen leichte Rauchvergiftungen davon und ein Feuerwehrmann wurde verletzt. Die Grenzpolizei evakuierte zahlreiche Bewohner aus ihren Häusern in Mevasseret Zion. „Das Feuer kam immer näher an mein Haus und das meines Nachbarn. Wir hatten schreckliche Angst“, sagte Anwohnerin Freida Yitzhakian unter Tränen.
Terroranschlag auf Zypern vereitelt
Montag, 16. Juli 2012
Letzte Woche wurde ein 24-jähriger libanesischer Mann mit schwedischem Pass auf Zypern wegen Verdachts auf Terroraktivitäten festgenommen. Die zyprische Polizei habe eine Warnung von einem ausländischen Geheimdienst bekommen und den Mann daraufhin in seinem Hotelzimmer festgenommen.
In seinem Besitz wurden Fotos und Dokumente gefunden, die Bewegungen von Israelis auf der Insel verfolgen. Das zyprische Radio vermutet, dass der Terrorist ein israelisches Flugzeug oder einen Bus in die Luft sprengen wollte.
Ferienzeit für israelische Kinder: Dekorieren des Bunkers
Freitag, 13. Juli 2012
Die Kinder des südisraelischen Ortes Nitzan haben in dieser Woche zwei Bunker für ihre Kindergärten bekommen und dürfen diese selbst bemalen. Ein professioneller Maler wird die Kleinen unterstützen und im Beisein der ganzen Gemeinde werden die leider notwendigen Gebäude eingeweiht.
Nitzan ist eine Gemeinde von Flüchtlingen der Siedlung Gusch Katif, die während des Abzugs aus Gaza 2005 aus Israel geräumt wurde. Fast 10.000 jüdische Einwohner mussten ihre Häuser damals verlassen, um die Palästinenser in Gaza von der israelischen „Besatzung“ zu befreien. Entgegen den Hoffnungen ist kein Frieden entstanden nachdem der Gazastreifen sich selbst verwalten konnte. Im Gegenteil, die Gegend wurde zum Abschussfeld für tausende Raketen, die seitdem im Süden Israels einschlagen und auch die Gemeinde in Nitzan in Angst und Schrecken versetzen.
Mini-Raumschiff aus Israel fliegt zum Mond
Freitag, 13. Juli 2012
Israelische Wissenschaftler und Schüler haben ein kleines Raumschiff entwickelt, welches in ein paar Jahren unbemannt auf dem Rücken eines Kommunikationssatelliten zum Mond fliegen und dort landen soll. Das Team stellte das Modell am Dienstag erstmals bei einem Treffen mit dem Wissenschafts- und Technologie Unterausschuß für Raumfahrt in der Knesset vor. Insgesamt arbeiteten 150 Erwachsene und Teenager an dem Projekt, welches junge Menschen dazu motivieren soll, etwas über Raumfahrt und den Weltraum zu lernen und auch in beruflicher Hinsicht in diese Richtung zu streben. Yariv Bash, Kfir Damari und Yehonatan Weintraub sind die drei jungen Ingenieure, die das Projekt 2010 als gemeinnützige Organisation starteten.
Schabbat-Lesung
Freitag, 13. Juli 2012
„Pinchas – Pinehas“
Wochenabschnitt: 4. Mose 25,10 bis 30,1
Haftara-Prophetenlesung: Jeremia 1,1-2,3
Das Wetter
Freitag, 13. Juli 2012
Es wird noch wärmer. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 34 Grad, Tel Aviv 31 Grad, Tiberias am See Genezareth 41 Grad, am Toten Meer 42 Grad, Eilat am Roten Meer 43 Grad. Der Wasserspiegel des See Genezareth liegt derzeit bei -211,61 Meter unter dem Meeresspiegel (Tendenz stagnierend).
Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern einen gesegneten Tag aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels!
Israel’s Top-Diva singt in Persisch
Donnerstag, 12. Juli 2012
Rita Yahan Farouz, eine der erfolgreichsten israelischen Sängerinnen, vereint in ihrer Musik die hebräische und persische Sprache. Mit ihrem neuen Album „Ha'Smachot Shellanu“ (dt.: “Unsere Freuden“) erreichte sie innerhalb der ersten drei Wochen auf dem Markt Goldstatus. Die Künsterin gilt als kulturelle Botschafterin zwischen Israel und dem Iran.
Sie wurde 1962 in Teheran geboren und kam 1970 mit ihrer Familie nach Israel. Für Rita ist ihre Musik weniger ein politisches Statement als vielmehr eine Rückkehr zu ihren Wurzeln. Ihr neues Album kam in einer sensiblen Zeit zustande. Rita sieht es als eine Brücke zwischen den Menschen ihres Heimatlandes und dem Land ihrer Herkunft.
Auf den Spuren der israelischen Weingeschichte
Donnerstag, 12. Juli 2012
Die Tage, an denen man außerhalb Israels Grenzen vergeblich israelischen Wein gesucht hat, gehören der Vergangenheit an. Das Heilige Land kann sich heute weltweit einreihen in die Liste der berühmten Weinländer wie Frankreich, Australien oder Südafrika.
Genießen Sie Israels Spitzenweine auf unserer exklusiven Weinreise vom 9.10. - 16.10.2012 in Zusammenarbeit mit Sar-El Tours und in Begleitung unserer Weinhändlerin Chris Rieser aus der Schweiz! Selbstverständlich führt Aviel Schneider Sie persönlich in Bar Giyora in die Geschichte des israelischen Weinbaus ein. Darüber hinaus können Sie sich vor Ort mit Israels Topweinen verwöhnen lassen, sei es auf dem Barkan, dem Karmel oder dem Golan.
Deutschland genehmigt weitere Entschädigungen an Holocaustopfer
Donnerstag, 12. Juli 2012
Deutschland hat zugestimmt, Entschädigungszahlungen an 80.000 Juden in der Ukraine, in Russland und anderen Nicht-EU-Ländern in Osteuropa zu leisten. Bisher hatten Juden aus diesen Ländern die einmalige Zahlung von umgerechnet 2568 Euro nicht erhalten. Nach Gesprächen der Jewish Claims Conference, die Entschädigungsansprüche jüdischer Opfer des Naziregimes und Holocausts vertritt, und deutschen Regierungsvertretern in Washington hat man sich auf die Zahlungen geeinigt.
Kurznews
Donnerstag, 12. Juli 2012
+ + + Israels Militärindustrie entwickelt einen Panzer, der mit Laser-Kanonen und elektromagnetischen Schwingungen zielgenau abfeuern kann. Der Panzer selbst wird von einem leisen Hybrid-Motor angetrieben. Er wäre damit der modernste Panzer der Welt und soll im Jahr 2020 einsatzbereit sein. + + + Die anglikanische Kirche von England stimmte auf ihrer Synode mit großer Mehrheit dafür, dass die Bischöfe und Pastoren ihren Mitgliedern empfehlen sollen, israelfeindliche Gruppen und anti-israelische Initiativen zu unterstützen, dazu gehört auch der Boykott israelischer Produkte und Universitäten.
Das Wetter
Donnerstag, 12. Juli 2012
Die Hitze geht weiter. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 33 Grad, Tel Aviv 31 Grad, Tiberias am See Genezareth 41 Grad, am Toten Meer 42 Grad, Eilat am Roten Meer 43 Grad. Der Wasserspiegel des See Genezareth liegt derzeit bei -211,61 Meter unter dem Meeresspiegel (Tendenz fallend).
Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern einen gesegneten Tag aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels!
Ex-Ministerpräsident Ehud Olmert freigesprochen
Mittwoch, 11. Juli 2012
Israels Ex-Ministerpräsident Ehud Olmert, der vor vier Jahren wegen Korruption angeklagt wurde und deswegen gezwungen war, sein Amt niederzulegen, wurde gestern vom Jerusalemer Gericht in allen Hauptanklagepunkten freigesprochen. Die israelischen Medien bezeichneten Olmerts Freispruch als ein „juristisches Erdbeben“ in Israels Staatsgeschichte. „Es gibt noch Richter in Jerusalem“, sagte Olmert nach dem Gerichtsurteil, welches die Anklage, die es geschafft hatte, einen Regierungschef in Israel zu stürzen, platzen ließ. In den Hauptpunkten Talansky und Reiseagentur Rischon Tours wurde Olmert von dem Verdacht freigesprochen, jemals illegal Gelder erhalten zu haben.
Marine bereitet sich auf Verteidigung der Gasfelder vor
Mittwoch, 11. Juli 2012
Das Verteidigungs-
ministerium und die Marine haben dem israelischen Kabinett einen Plan für die Verteidigung der Gasfelder im Mittelmeer vorgelegt. Darin wird eine massive Erhöhung der Truppenstärke und des Budgets allgemein gefordert. Die Kosten des Plans, der für die Verteidigung von vier Bohrstationen dient, wird etwa drei Milliarden Schekel betragen, umgerechnet etwa 700 Millionen Euro.
„Dies ist strategisch wichtiges Gebiet, genauso wie israelisches Festland,“ kommentierte Marinegeneral Ram Rotberg den Plan.
Kurznews
Mittwoch, 11. Juli 2012
+ + + Das durchschnittliche Bruttogehalt in Israel ist im April 2012 um 0,8 Prozent gesunken, so gab das Zentrale Statistikbüro bekannt. Somit liegt das Brutto-Duchschnittsgehalt in Israel derzeit bei 8881 Schekel, umgerechnet 1824 Euro. Im April 2012 waren 3063 Millionen Israelis angestellt. Die bestbezahltesten Angestellten im April 2012 arbeiten in Israels nationaler Wassergesellschaft Mekorot und der Stromgesellschaft Israel Electric Corp. + + + Israels Staatspräsident Peres hat seine Teilnahme an den Eröffnungsspielen der Olympiade in London abgesagt, weil die am Freitagabend, am Erev Schabbat, stattfinden.
Das Wetter
Mittwoch, 11. Juli 2012
Ungewöhnlich drückende Hitze. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 32 Grad, Tel Aviv 31 Grad, Tiberias am See Genezareth 40 Grad, am Toten Meer 43 Grad, Eilat am Roten Meer 41 Grad. Der Wasserspiegel des See Genezareth liegt derzeit bei -211,605 Meter unter dem Meeresspiegel (Tendenz fallend).
Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern einen gesegneten Tag aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels!
Rockmusik vs. Gebetsrufe
Dienstag, 10. Juli 2012
Fünfmal täglich ruft der Muezzin zum Gebet auf. Am Tag stört sich keiner daran, aber während der Nacht oder am frühen Morgen nervt der islamische Gebetsruf besonders diejenigen, die keine Moslems sind und schlafen wollen. Seit Jahren leidet das jüdische Wohnviertel in French Hill, Jerusalem, unter den lauten Gebetsrufen ihrer arabischen Nachbarn aus Isawiya. Aber nun haben die jüdischen Nachbarn beschlossen, den Spieß umzudrehen und den Moslems zu zeigen, was Lärmbelästigung um vier Uhr morgens bedeutet. Mit lauter Rockmusik in den frühen Morgenstunden wollen sich die jüdischen Nachbarn wehren. „Wenn der Muezzin um vier Uhr morgens sein Gebet ausschreit, so werden wir eine Stunde früher Musik abspielen“
Schweres Maschinengewehrfeuer aus dem Gazastreifen
Dienstag, 10. Juli 2012
Nach mehr als einer Woche ohne Beschuss, wurde Israel wieder aus dem Gazastreifen angegriffen. Jedoch gab es diesmal eine Neuerung: palästinensische Scharfschützen schossen eine Salve von sieben Geschossen des Kalibers 15 mm auf Jad Mordechai ab. Mehrere Autos auf dem Parkplatz eines Einkaufzentrums mit Restaurants und Geschäften wurden getroffen. Orly Halevi, die gerade in einem der Restaurants zu Abend aß, sagte in der Tageszeitung Israel Hayom, dass es ein wahres Wunder sei, dass niemand von diesen großen Geschossen getroffen worden ist.
Neuer Rekord im ersten Halbjahr: 1.7 Millionen Touristen
Dienstag, 10. Juli 2012
Israels Tourismusminister Stas Misezhnikov kann nun stolz sagen: Der israelische Tourismus hat einen neuen Rekord gebrochen. In der ersten Jahreshälfte 2012 reisten 1,7 Millionen Touristen nach Israel, sechs Prozent mehr als im Vorjahr (und acht Prozent mehr als 2010). Allein der Monat Juni erreichte eine neue Rekordzahl mit 285.000 Touristen, verglichen mit dem Juni 2011 bedeutet das einen Anstieg von neun Prozent. Von denen, die im Juni einreisten, kamen in diesem Jahr 210.000 mit dem Flugzeug, 26.000 betraten Israel über die jordanische Grenze, 22 Prozent mehr als im Juni 2011, und 5600 reisten aus Taba in Ägypten nach Eilat ein.
Kurznews
Dienstag, 10. Juli 2012
+++ Das Regierungskabinett berät darüber, ob es nicht besser sei, die sogenannten Außenposten-Siedlungen in Judäa und Samaria staatlich zu legalisieren Dies wurde von den rechtsorientierten Israelis als „wertvollster“ Regierungsbeschluss gerühmt. Von Seiten der linksgerichteten Israelis wird die Idee abgelehnt. +++ Die Friedensverhandlungen zwischen der Hamas und den Fatah-Palästinensern sind festgefahren. Über die Präsidentschaftsfrage konnten sich beiden Seiten noch nicht einigen, und auch die Diskussion bezüglich des Wahlrechts ist festgefahren. Hamas will eine islamische Diktatur und Fatah will ein frei gewähltes Parlament.
Das Wetter
Dienstag, 10. Juli 2012
Sonnenschein im ganzen Land. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 30 Grad, Tel Aviv 30 Grad, Tiberias am See Genezareth 38 Grad, am Toten Meer 41 Grad, Eilat am Roten Meer 41 Grad. Der Wasserspiegel des See Genezareth liegt derzeit bei -211,59 Meter unter dem Meeresspiegel (Tendenz stagnierend).
Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern einen gesegneten Tag aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels!
Ein Flirt mit dem Iran – Wohin geht es mit Ägypten?
Montag, 9. Juli 2012
Berichten der ägyptischen Presse zufolge sagte der amtierende Präsidentschaftskandidat Mohammed Morsi seinen Besuch im Iran ab. Er sollte dort an einer internationalen Konferenz der Non-Align-Bewegung (Bewegung der Blockfreien Staaten) teilnehmen, einer Gruppe von Staaten, die eine sehr anti-amerikanische Einstellung vertreten, sich aber generell vom Militärblock distanzieren. Vor dem Treffen gab Ali Akbar Salehi, Teherans Außenminister, bekannt, der Iran sei gewillt, die wechselseitigen Beziehungen zu Ägypten aufzubauen, die Botschaften wieder zu eröffnen und die Botschafter auszutauschen. Die Islamische Republik löste die formellen Beziehungen mit Ägypten, nachdem Kairo 1979 den Friedensvertrag mit Jerusalem besiegelte.
„Gleicher Dienst für alle!”
Montag, 9. Juli 2012
Am vergangenen Samstagabend versammelten sich über 12.000 Israelis zu einer Rallye in Tel Aviv. Die Diskussion um eine universelle Wehrpflicht erhitzt auch weiterhin die Gemüter. Die Protestierenden fordern den Einzug der orthodoxen Bevölkerung mit 18 Jahren zu entweder Militär – oder Zivildienst. Schirmherr der Veranstaltung, die auch zu Ehren der Veteranen und Reservisten der israelischen Armee stattfand, war der charismatische Neupolitiker Yair Lapid und seine Partei „Yesh Atid“ („Es gibt eine Zukunft“). Dabei waren unter anderem Ex-Generalstabschef Gabi Ashkenazi, der israelische Sänger Idan Haviv und Ex-Kadima Chefin Zippi Livni. „Wenn Israel demokratisch bleiben will, dann muss eine Entscheidung getroffen werden. Ich stehe als eine Bürgerin des Staates und Mutter eines Soldaten hinter euch!“, sagte Livni der Menge. Auch israelische Schüler, die kurz vor dem Einzug in die Armee stehen, kamen zu Wort.
Warnung: Die Welt geht unter und der Messias kommt!
Montag, 9. Juli 2012
Auf Israels größter Webseite Ynet wurde am Samstag ein gelber Werbestreifen geschaltet, der in großen Buchstaben das Kommen des Messias verkündete. „Der Messias ist in Israel. Dies wird die letzte Regierung Israels sein.“ Der Klick auf das Banner führt direkt auf die Webseite 871. Dort warnen die religiösen Macher der Seite vor dem Untergang der Welt. „Der nächste Führer wird der Messias Ben David sein. Die Situation im Land wird schlimmer und die Regierung noch unfähiger werden. Nur der Messias kann Israel im Krieg von Gog und Magog retten. In naher Zukunft wird die Welt schlimme Katastrophen miterleben, wie schreckliche Erdbeben und Mega-Tsunamis, ist auf der Seite zu lesen.
Kurznachrichten
Montag, 9. Juli 2012
+++ Der Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmoud Abbas, der als offizieller Verhandlungspartner mit Israel fungiert, nahm eine Einladung der iranischen Regierung zu einem Treffen an. Israel und andere Staaten sind darüber empört, denn es zeigt, dass nicht nur die mit dem Iran liierte Hamas, sondern auch die als gemäßigt geltenden Fatah-Palästinenser mit dem Iran zusammenarbeiten. +++ Barak Cohen, ein Rechtsanwalt und Sprecher der Demonstrationsbewegung für „Soziale Gerechtigkeit“ bezichtigte Israels Regierung, sie sei anti-demokratisch und müsse durch ein völlig neues System, durch eine direkte Volksbewegung, ausgetauscht werden. +++ Das internationale Magazin Monocle kürte den Tel Aviver Bürgermeister Ron Huldai zu einem der zehn klügsten Bürgermeister der Welt.
Das Wetter
Montag, 9. Juli 2012
Sonnenschein im ganzen Land. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 30 Grad, Tel Aviv 30 Grad, Tiberias am See Genezareth 38 Grad, am Toten Meer 41 Grad, Eilat am Roten Meer 41 Grad. Der Wasserspiegel des See Genezareth liegt derzeit bei -211,59 Meter unter dem Meeresspiegel (Tendenz steigend).
Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern einen gesegneten Tag aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels!
Jerusalemer Schüler engagieren sich für afrikanische Waisenkinder
Freitag, 6. Juli 2012
Israel leistet schon seit Jahren aktive Entwicklungshilfe in Kenia. Im letzten Monat wurde die Verbindung noch intensiviert. Durch eine Intitiative der israelischen Botschaft in Kenia haben Schüler der Jerusalemer Zalman Aran-Schule Waisen aus Nairobis Armenvierteln „adoptiert“. Die Aktion wurde von der Frau des israelischen Botschafters in Kenia, Dalit Haskel, und der Schulleitung in Jerusalem ins Leben gerufen. Zusammen entschied man, dass die israelischen Schüler mehr über Humanitäre Hilfe und Internationale Beziehungen lernen sollten. Die israelischen Kids und deren Eltern waren für die Spendenaktion sofort Feuer und Flamme und verschenkten neben gebrauchten Spielsachen und Kleidung auch brandneue Bücher, Puppen und anderes Spielzeug an die afrikanischen Kinder.
Synagoge aus der spätrömischen Zeit entdeckt
Freitag, 6. Juli 2012
Bei Ausgrabungen in Huqoq, Galiäa wurde ein monumentales Synagogengebäude aus dem 4. oder 5. Jahrhundert, der spätrömischen Zeit, entdeckt. Huqoq ist eine antike jüdische Stadt, etwa fünf Kilometer westlich von Kapernaum und Migdal. Ein herausragender Mosaik-Boden wurde bei den Grabungen freigelegt. Die hochwertige Arbeit aus winzigen farbigen Steinen zeigt Samson, der Fackeln zwischen den Schwänzen von Schakalen befestigte, wie im Buch Richter beschrieben. In einem anderen Teil des Mosaiks sind zwei weibliche Gesichter abgebildet und eine runde Medaille mit einer hebräischen Inschrift, die von Belohnungen für gute Taten handelt.
Schabbat Lesung
Freitag, 6. Juli 2012
Wochenabschnitt Balak:
4. Mose 22, Vers 2 bis 4. Mose 25, vers 9
Ein unlösbarer Fall?
Donnerstag, 5. Juli 2012
„Israels Gesellschaft steht vor einer historischen Veränderung“, sagte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Mittwoch. „Die gegenwärtige Situation ist untragbar. Die Orthodoxen müssen in den Militärdienst eingegliedert werden und beide, Orthodoxe und israelische Araber, müssen Zivildienst leisten“, so der Regierungschef weiter. Am Mittwoch hat das so genannte „Plesner Komitee“, geleitet von Yohanan Plesner (Kadima), für die Ausarbeitung eines Gesetzes zur allgemeinen Wehrpflicht, seine Ergebnisse vorgestellt. Der 90-seitige Bericht des Komitees beinhaltet, dass 2016, etwa 80 Prozent der orthodoxen Yeschiva-Studenten im wehrpflichtigen Alter entweder in der Armee dienen oder Zivildienst leisten werden. Außerdem sollen denjenigen, die versuchen, den Dienst zu umgehen, härtere Strafen sowie Kürzungen der Sozialleistungen drohen.
Oberster Gerichtshof: „Siedlungen sind legal“
Donnerstag, 5. Juli 2012
Der ehemalige Richter des Obersten Israelischen Gerichtshofs, Edmond Levy, hat einen Bericht vorgelegt, der geprüft hat, ob Juden in Judäa und Samaria (Westjordanland) Häuser bauen dürfen. „Nach internationalem Recht, dürfen sich Juden legal in ganz Judäa und Samaria ansiedeln, ganz sicher jedoch in den Gebieten, die Israel in Absprache mit der palästinensischen Autinomiebehörde kontrolliert,“ sagte Levy, „deswegen ist der Bau von jüdischen Siedlungen nicht illegal.“ Das Komitee unter Edmond Levy wurde von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ins Leben gerufen, um den Status von Siedlungen endgültig zu klären. Es steht im Abschlussbericht auch eindeutig, dass „die internationalen Gesetze über Besatzung nicht auf die Situation in Judäa und Samaria zutreffen, da es hier einzigartige historische und gesetzliche Umstände gibt, die aus Israels langer Präsenz in dieser Region resultieren.
Arabisch-jüdisches Musical wirbt für Koexistenz
Donnerstag, 5. Juli 2012
Studenten des Leo Baeck Instituts in Haifa und Studenten aus dem arabischen Dorf Ein Mahal spielen zusammen in einem Musical. Das jüdisch – arabische Musical heißt „Schritt für Schritt – Sauwa Sauwa“ und basiert auf der Broadway Show „A Chorus Line“. Es beschreibt ein ideales Israel, in dem Juden und Araber in Frieden miteinander leben. Die Idee für dieses Projekt ist entstanden, als Jugendliche im Rahmen eines amerikanischen Programms, das Kinder aus Konfliktzonen zusammenführt, in die USA gereist sind. Die Jugendlichen, die am Musical mitwirken, haben dort gemeinsam in einem Haus gelebt und verschiedene Aktivitäten und Gespräche durchgeführt. „Sie kehrten total verändert zurück“, sagte der Vorsitzende des Leo Baeck Zentrums.
Kurznachrichten
Donnerstag, 5. Juli 2012
+ + + Die Waldbrände in der Umgebung von Jerusalem wurden durch Brandstiftung verursacht. Die gefassten Brandstifter sind Teenager, die bei der Polizei angaben, dass sie durch eine Fernseh-Krimiserie dazu inspiriert wurden. Die Feuerwehr meldete im Mai und Juni über 1000 Brände. Davon waren 70 Prozent Brandstiftung. + + + Jordanien verweigert allen Flüchtlingen aus Syrien, die palästinensischer Herkunft sind, die Einreise nach Jordanien. Täglich bitten 2300 Syrer in Jordanien um Asyl.
Das Wetter
Donnerstag, 5. Juli 2012
Strahlender Sonnenschein! Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 28 Grad, Tel Aviv 30 Grad, Tiberias am See Genezareth 37 Grad, am Toten Meer 40 Grad, Eilat am Roten Meer 40 Grad. Der Wasserspiegel des See Genezareth liegt derzeit bei -211,53 Meter unter dem Meeresspiegel (Tendenz steigend).
Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern einen gesegneten Tag aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels!
Iran bereitet sich auf Krieg mit „benachbarten“ Feinden vor
Mittwoch, 4. Juli 2012
Der Iran hat diese Woche eine Serie von Tests mit Lang- und Mittelstreckenraketen durchgeführt. Iranische Offizielle gaben an, die Tests seien gegen Nachbauten von „transregionalen Mächten“ gerichtet.
Die im Iran hergestellten Raketen haben eine Reichweite bis nach Israel. So wurde auch anfangs angenommen, dass der jüdische Staat das Ziel der Tests war.
Amir Ali Hajizadeh, ein General der Revolutionsgarden, enthüllte, dass Israel, aber auch die USA, mit dieser Aktion gewarnt werden sollten.
Anti-Israel Proteste in Ramallah gehen weiter
Mittwoch, 4. Juli 2012
Gestern haben sich wieder hunderte Demonstranten vor dem Hauptquartier von Palästinenserführer Mahmud Abbas in Ramallah versammelt, um gegen diplomatische Beziehungen mit Israel und gegen palästinensische Polizeigewalt zu protestieren. Mit Parolen, die das Ende von Oslo forderten, also dem Bemühen, einen dauerhaften Frieden zu schaffen, marschierten die Demonstranten durch die Innenstadt Ramallahs. Dieses Mal wurden sie jedoch nicht von den Sicherheitskräften angegriffen und konnten bis zu Abbas’ Residenz gelangen.
Das jüdische Neue Testament:
Der verdorrte Feigenbaum (Matthäus 21)
Mittwoch, 4. Juli 2012
Die neue Serie von Zwi Sadan im Israel Heute Magazin.

Jesu Tadel des Feigenbaums gibt Rätsel auf. Der Hörer läuft Gefahr, beim Versuch zu verstehen, die falschen Fragen zu stellen. Obwohl es, oberflächlich betrachtet, keinen Sinn macht, einen Baum zu verfluchen, verweisen Kommentatoren auf Israel, wenn sie Jesu Verhalten begründen wollen. So zum Beispiel die Website www.bible.com, die die Gute Nachricht verbreitet. Bible.com hat folgende „gute Nachricht“ für das jüdische Volk: „Der Feigenbaum ist Israel, das aufgrund fehlender Reue gerichtet wird. Sie haben den Anspruch auf Leben, aber nicht die Substanz des Lebens.“
Kurznews
Mittwoch, 4. Juli 2012
+ + + Anlässlich der Feierlichkeiten zum 4. Juli, dem amerikanischen Nationalfeiertag, sagte Israels Ministerpräsident Netanjahu in einer Video-Botschaft im Hinblick auf den so genannten „arabischen Frühling“, dass Demokratie nicht nur die Mehrheit des Volkes bedeute, sondern auch dass die Freiheit und das Recht eines jeden Menschen respektiert und geschützt werden müsse. + + + Nur noch 680 Israelis studieren an den über 100 Universitäten in England, weil sich in der letzten Zeit die britischen Universitäten zu Hochburgen von Antisemitismus und Antiisraelismus entwickelt haben. An einer britischen Universität zu studieren, ist für Israelis mittlerweile ein Spießrutenlauf. Sie werden von britischen Kollegen lehrmäßig und menschlich regelrecht boykottiert.
Kirchen und westliche Länder unterstützen antiisraelische Organisationen
Dienstag, 3. Juli 2012
Der NGO Monitor, eine Organisation, die Nicht - regierungsorganisationen (NGOs) auf ihre ideologische Haltung gegenüber Israel untersucht, hat gestern einen neuen Bericht vorgelegt, demnach Kirchen, europäische Länder, die USA und Kanada indirekt Kampagnen unterstützen, die sich gegen Israel richten. Das Geld der Steuerzahler dieser Länder wird an Kirchenorganisationen gespendet, die es dann an politische pro-palästinensische Organisationen weiterleiten.
Israel, Wein & Sommer
Dienstag, 3. Juli 2012
Das Gelobte Land, wo „Milch und Honig“ fließt, hat sich mittlerweile zu mehr als einem Geheimtipp unter Weinkennern gemausert. Israels Weinberge gedeihen heute auf einer Bodenfläche von 5000 Hektar auf den Golanhöhen, in Galiläa, Judäa und der Negevwüste, ein Zuwachs von über 60 Prozent im Vergleich zu 1995.
Über 200 Weinkellereien erzeugen jährlich über 40 Mio. Weinflaschen aller möglicher Rebsorten. Allein in den Bergen Judäas um Jerusalem werden über 40 kleine bis mittelgroße Weinkellereien gezählt, die jährlich zwischen 1000 bis 200.000 Weinflaschen produzieren.
Israelische Familien haben sich zur Aufgabe gemacht, das biblische Weingut wieder neu zu beleben, wie unsere Weinkellerei Bar Giyora, die im Jahr bis 5000 Rotweinflaschen produziert.
Bild: Aviel Schneider auf seinem Weinberg in der Wüste
Aus der aktuellen Juli-Ausgabe:
Die Wüste blüht!
Dienstag, 3. Juli 2012
Zwischen dem Toten Meer und der Küstenstadt Eilat erstreckt sich die Arava, eine karge Wüste, in der kein Leben möglich scheint. Nichts als Steine und Sand, so weit das Auge reicht.
Wer hätte gedacht, dass die 600 Bauernhöfe dieser Region 60 Prozent des israelischen Exports von Frischobst und 15 Prozent der Zierpflanzen produzieren. In der Arava werden vor allem Tomaten, Cherry-Tomaten, Zucchini, Melonen, Weintrauben, Kräuter und Datteln angebaut, viele davon biologisch. Insgesamt arbeitet man in der Region mit minimalem Einsatz von Pestiziden. Auch Fische werden hier gezüchtet – erinnern Sie sich noch an den Clownfisch „Nemo“?
Kurznews
Dienstag, 3. Juli 2012
+ + + Israels Innenministerium beschloss, am Nordhang vom Ölberg mit Sicht auf die Jerusalemer Altstadt und den Tempelberg eine Militärakademie zu errichten. Die Einrichtung umfässt 42.000 Quadratmeter. Die Gebäude werden in keiner Weise die historischen Sehenswürdigkeiten beeinträchtigen. + + + Erst am Freitag übergab die UNESCO Bethlehems Geburtskirche der palästinensischen Hoheit
Das Wetter
Dienstag, 3. Juli 2012
Teilweise bewölkt. Die Höchsttemperaturen: Jerusalem 29 Grad, Tel Aviv 30 Grad, Tiberias am See Genezareth 38 Grad, am Toten Meer 39 Grad, Eilat am Roten Meer 40 Grad. Der Wasserspiegel des See Genezareth liegt derzeit bei -211,525 Meter unter dem Meeresspiegel (Tendenz fallend).
Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern einen gesegneten Tag aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels!
Proteste in Ramallah gegen Friedensgespräche mit Israel
Montag, 2. Juli 2012
Am Samstag protestierten Palästinenser in Ramallah gegen ein geplantes Treffen zwischen ihrem Präsidenten Mahmud Abbas und dem israelischen Vize-Regierungschef Schaul Mofas. Etwa 10 000 Demonstranten versammelten sich auf dem Hauptplatz in Ramallah und versuchten, zum Hauptquartier der Regierung zu marschieren. Dabei wurden sie jedoch von Sicherheitskräften aufgehalten, die auf aggressivste Weise auf die Demonstranten einschlugen. Drei Palästinenser, darunter ein Journalist, mussten ins Krankenhaus eingewiesen werden.
Beisetzung von Jitzchak Shamir
Montag, 2. Juli 2012
Israels ehemaliger Ministerpräsident, Jitzchak Shamir, verstarb am 30. Juni 2012 im Alter von 96 Jahren. Er war der siebte Premier des Staates, von 1983 bis 1984 und von 1986 bis 1992. In seiner siebenjährigen Amtszeit vertrat er als Likud-Politiker gegenüber den Arabern eine kompromisslose Haltung. Sein Motto war: „Die See bleibt die See und die Araber bleiben als Araber Israelfeinde“.
Israel lebt...
Montag, 2. Juli 2012
… bis zum Jahr 2022. Das palästinensische Fernsehen interviewte kürzlich einen syrischen Journalisten namens Al Bujayrami, der Zugang zu topgeheimen Dokumenten des amerikanischen Geheimdienstes CIA haben soll. „Was ich euch erzählen werde, habt ihr bis heute noch nicht gehört“, sagte Al-Bujayrami seinem Gastgeber. „Vor etlichen Jahren wurde vom amerikanischen Geheimdienst ein Bericht für den ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton zusammengestellt, der den Stempel Nur für Deine Augen trug.“ Dieser Bericht war mehr als topgeheim und gemäß dem syrischen Journalisten hatte die CIA dort folgende Mitteilung für Clinton: „Wenn alles so weitergeht wie bisher, dann glauben wir, dass der Staat Israel nicht länger als bis zum Jahr 2022 existieren wird“.
Kurznews
Montag, 2. Juli 2012
+ + + In Jerusalem begann der Korruptionsprozess gegen Israels ehemaligen Regierungschef Olmert und Jerusalems ehemaligen Bürgermeister Lupoliansy. Sie werden beschuldigt, beim Bau der Holyland Hochhäuser gegen Geld unrechtmäßige Genehmigungen erteilt zu haben. + + + Israels Staatspräsident Peres und Ministerpräsident Netanjahu sandten an den neuen ägyptischen Regierungschef Mursi zur Amtseinsetzung Glückwünsche und bekräftigten darin, wie wichtig der Frieden zwischen Israel und Ägypten sei.
Das Wetter
Montag, 2. Juli 2012
Teilweise bewölkt. Die Höchsttemperaturen: Jerusalem 30 Grad, Tel Aviv 30 Grad, Tiberias am See Genezareth 39 Grad, am Toten Meer 39 Grad, Eilat am Roten Meer 41 Grad. Der Wasserspiegel des See Genezareth liegt derzeit bei -211,51 Meter unter dem Meeresspiegel (Tendenz fallend).
Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern einen gesegneten Tag aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels!
Archive
Aktuelle Ausgabe