News Archive

Oktober 2012

Wie wichtig ist Ihnen unser Dienst?
Mittwoch, 31. Oktober 2012
Israel Heute ist die Nachrichtenagentur in Jerusalem, die Ihnen aktuellste Nachrichten und Informationen über Israel und den Nahen Osten bringt, die andere weglassen. Das macht uns einzigartig in der deutschen Medienlandschaft. Neben dem monatlichen Israel Heute-Magazin liefert unsere Redaktion täglich im Internet und wöchentlich im deutschsprachigen Fernsehkanal Bibel TV brandaktuelle Meldungen über das Geschehen im Heiligen Land. Dieser Dienst ist gratis! Derzeit befindet sich unser Fernsehteam für zehn Tage im Land und filmt rund um die Uhr für das wöchentliche Fernsehprogramm Israel Heute TV. Dies zu finanzieren, ist nicht leicht. Wir wollen kein Hochglanz-Lifestyle Magazin werden, dass sich aus aufwendigen Werbeanzeigen finanziert und investieren lieber in den Dienst für Israel und den Allmächtigen.
Geheimdienst sprengt Hamas Terrorzelle – 30 verhaftet
Mittwoch, 31. Oktober 2012
Der Radiosender der israelischen Armee berichtete am Montag, dass der israelische Inlandsgeheimdienst Schin Bet eine Terrorzelle der Hamas im so genannten Westjordanland gesprengt hat. Bei dieser Operation wurden 30 Männer verhaftet. Berichten zufolge hat diese Zelle schon ein starkes Netzwerk in der Region von Ramallah errichtet. Die Verhafteten sagten zudem aus, dass die Hamas versuche, ihre Stellung im Westjordanland auszubauen, wo sie seit ihrer Übernahme von Gaza kaum noch Einfluss hatte. Die verhafteten Terroristen hatten vor, Zellen ihrer Terrororganisation in Universitäten im Westjordanland zu gründen. Laut dem Schin Bet, seien die Terroristen von der Hamas mit Geld ausgestattet worden, um Studentengruppen zu organisieren und Gefängnisinsassen zu bezahlen.
Israels Feuerwehr bekommt Frankreichs besten Mann
Mittwoch, 31. Oktober 2012
Frank Levy Louie, 55, einer der Top Feuerwehrleute Frankreichs machte in diesem Monat Alijah und bringt sein reiches Wissen mit ins Heilige Land. Frank Louie begann seine Karriere bei der französischen Feuerwehr vor etwa 35 Jahren, zuerst als Freiwilliger Feuerwehrmann in Paris. Zehn Jahre später wurde er zum Kapitän befördert und offiziell in den Dienst aufgenommen. Er machte seinen Weg durch die Institution bis zum Oberst, der mit der Aufsicht über 42 Feuerwehrstationen mit 3200 Feuerwehrmännern in Paris betraut war. Wegen seiner Liebe zu Israel meldete sich während des ersten Golfkriegs, als Saddam Hussein Raketen auf Israel Feuerte, freiwillig zum Dienst in Tel Aviv. Auch während des zweiten Libanonkriegs flog er nach Haifa, um der Feuerwehr dort im Kampf gegen die Raketen der Hisbolla zu helfen.
Israelseminar in Lachen
Mittwoch, 31. Oktober 2012
Da Ludwig Schneider nach seiner Tumoroperation noch nicht reisen darf, ist es ihm leider nicht möglich, sein letztes Israelseminar im Diakonissen-Mutterhaus Lachen selbst zu leiten. An seiner Stelle wird Sohn Michael, der sich bereits auf einer Vortragsreise in Deutschland und Österreich befindet, das Seminar durchführen. Als Hauptredner wird der erfahrene und kompetente Israelreferent Vorträge zu verschiedenen aktuellen Themen aus Israel und dem Nahen Osten halten. An seiner Seite reist Frau Barbara Schneider aus Jerusalem an, um drei Vorträge zu halten.
Diesmal mit Adlerflügeln Jonas
Dienstag, 30. Oktober 2012
Die Operation Jona hat begonnen. Die ersten 240 äthiopischen Falaschmura Juden sind gestern in Israel gelandet. Bei ihrer Ankunft in Tel Aviv küssten sie zuerst den Boden des Gelobten Landes. In den Übergangslagern der Jewish Agency in Äthiopien warten noch über 5000 äthiopische Falaschmuras, die im Lauf des kommenden Jahres alle nach Israel einwandern sollen. „Israel ist das Land, in dem alle Juden der Welt leben sollen“, sagte Israels Regierungsminister Silvan Schalom bei der Begrüßung der Einwanderer. „Das Land Israel wieder zu besiedeln, ist der wahre Zionismus!“
Aus der aktuellen November-Ausgabe:
Rachels Hand
Dienstag, 30. Oktober 2012
Vor gut einem Jahr hat Israel Heute mithilfe der Leser angefangen, Kindern in Not zu helfen. Nun haben wir eine Organisation gefunden, die sich um solche Kinder kümmert und der wir vertrauen können. Yad Rachel („Rachels Hand“) ist überall in Israel tätig. Allein in Jerusalem gibt es sieben Zentren. Nicht nur jüdischen, sondern auch arabischen Kindern wird geholfen, und zwar gemeinsam. Wir besuchten eine der Kinderstationen und sprachen mit der Leiterin Sarah Weil-Mann.
Videofilm der Hamas zeigt Raketenabschuss aus Wohnviertel
Dienstag, 30. Oktober 2012
Gestern hat die im Gazastreifen regierende Hamas ein Video veröffentlicht, auf dem der Abschuss von Raketen auf Israel gezeigt wird. Dort ist deutlich zu sehen, dass die Raketen - abschussbasis zwischen Wohnhäusern steht. Es ist schon lange Vorgehensweise der verschiedenen Terrorgruppen, ihre Raketen von bewohnten Gebieten aus abzuschießen, um sich so vor israelischen Gegenangriffen zu schützen, wohl wissend, dass Israel von der internationalen Gemeinschaft verurteilt wird, wenn Zivilisten dabei getötet werden. Sie gehen bewusst das Risiko ein, unschuldige Zivilisten in Lebensgefahr zu bringen.
Wahlen 2013: Netanjahus Fusion nicht sicher
Montag, 29. Oktober 2012
Die ersten Umfragen im Land zeigen, dass die jüngste Fusion der Likudpartei von Regierungschef Benjamin Netanjahu und der nationalsäkularen Partei Israel Beteinu (Avigdor Lieberman) nicht unbedingt die gewünschten 45 Knessetsitze in den bevorstehenden Knessetwahlen im Januar 2013 erringen wird. In der jetzigen Knesset (18.) zählen beide Parteien gemeinsam 42 Mandate, 27 Likud und 15 Israel Beteinu. Gemäß der jüngsten Umfrage von gestern (Sonntag) im israelischen Fernsehkanal Zehn würde die neue Fusion nicht mehr als 35 Mandate gewinnen, würden die Wahlen heute stattfinden.
18 Raketen trafen Israel diese Nacht
Montag, 29. Oktober 2012
In der Nacht von Sonntag auf Montag war der rote Alarm des Raketenwarnsystems in Orten in der Nähe des Gazastreifens zu hören, als 18 Raketen im Süden Israels einschlugen. Alle Projektile trafen auf offenes Gelände, es wurden keine Schäden oder Verletzte gemeldet. Vorher hatte die israelische Luftwaffe Angriffe gegen Stellungen in Gaza geflogen, nach Angaben eines Armeesprechers beschossen die israelischen Jets ein Zentrum terroristischer Aktivitäten und eine Raketenabschussbasis im Norden Gazas sowie ein Terrorzentrum im Süden. Alle Ziele seien getroffen worden.
Schwerverletzter Offizier: Ich gebe nicht auf!
Sonntag, 28. Oktober 2012
Der israelische Offizier Zvi Shilon, der bei einem Bombenanschlag an der Grenze zum Gazastreifen schwerste Verletzungen erlitten hatte, möchte weiter in der Armee dienen. Eine Woche nach dem Anschlag empfing er im Soroka-Krankenhaus in Beersheva einige Journalisten. „Ich kann mich daran erinnern, eine Hand verloren zu haben, und die andere wurde gebrochen“, berichtete er. „Ich habe die eine Hand mit der anderen festgehalten. Den Sanitäter habe ich aufgefordert, eine Abschnürbinde zu verwenden“, so der Hauptmann weiter. „Es ist nicht einfach, eine Hand zu verlieren, aber ich gebe nicht auf. Falls die Funktion der Hand wieder voll hergestellt werden kann, möchte ich zurück zur Armee“, unterstrich er. Solche Sachen passierten eben, damit müsse man als Soldat rechnen. Auch Generalstabschef Benny Ganz besuchte den Schwerverletzten in der Klinik (Foto) – und wurde gleich mit dessen Wunsch konfrontiert, möglichst bald in den aktiven Dienst zurückzukehren.
Gedenken an Yitzhak Rabin – Ministerpräsident wurde vor 17 Jahren ermordet
Sonntag, 28. Oktober 2012
Israel gedenkt seines einzigen Ministerpräsidenten, der im Amt ermordet wurde: Yitzhak Rabin. Staatspräsident Shimon Peres, Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, Knesset-Sprecher Reuven Rivlin, viele Minister und Abgeordnete haben am Sonntag an einer Erinnerungszeremonie teilgenommen. Sie fand in Jerusalem auf dem Herzl-Berg statt, wo sich die Gräber von Yitzhak Rabin und seiner Frau Leah befinden. Auch die sonntägliche Kabinettsitzung begann mit einer Schweigeminute für Rabin. Am Samstagabend hatten sich im Zentrum von Tel Aviv rund 15.000 überwiegend junge Menschen versammelt. Dort war Rabin am 4. November 1995 von dem jüdischen Extremisten Jigal Amir erschossen worden.
Erneut Raketen auf Israel abgefeuert: Schulen in Beersheva bleiben geschlossen
Sonntag, 28. Oktober 2012
Palästinensische Terroristen haben in der Nacht zum Sonntag drei Grad- und zwei Kassam-Raketen auf Israel abgefeuert. Die israelische Armee antwortete mit einem Luftangriff, bei dem nach ersten Angaben mindestens ein Mensch getötet wurde. Damit ist die Waffenruhe, die Ägypten am Donnerstag vermittelt hatte, beendet worden. Die schweren Grad-Raketen schlugen in der Nähe der Großstadt Beersheva ein. Dort bleiben deshalb heute die Schulen geschlossen. Die Kassam-Raketen landeten auf unbewohntem Gelände in der Eshkol-Region, ohne Schaden anzurichten.
Al-Qaida-Chef übt Druck auf Ägypten aus: Kein Frieden mit Israel
Samstag, 27. Oktober 2012
Der Anführer des Terrornetzwerks Al-Qaida, Ayman al-Zawahiri (Foto), hat die Ägypter zum Widerstand gegen einen Frieden mit Israel aufgerufen. In einer Videobotschaft forderte der 61-jährige Nachfolger des Terrorchefs Osama Bin Laden zu Massendemonstrationen auf. Diese sollen sich richten „gegen das Friedensabkommen mit Israel, gegen die israelische Besetzung Palästinas und gegen die Belagerung von Gaza.“ Zudem übte Al-Zawahiri Druck auf den neuen ägyptischen Präsidenten Mursi aus. Der müsse seine Haltung klären, was den Heiligen Krieg zur Befreiung Palästinas angehe. Mursi hatte am vergangenen Mittwoch einen Waffenstillstand zwischen der Hamas und der israelischen Armee vermittelt, nachdem die Lage im Süden Israels wegen des Raketen-Trommelfeuers aus dem Gazastreifen und israelischen Gegenschlägen zu eskalieren drohte. Mursi hatte sich am Tag darauf beeilt zu betonen, dass er die Palästinenser in ihrem Kampf gegen Israel unterstütze. In einer Fernsehansprache hatte der ägyptische Präsident unterstrichen, sein Land werde Übergriffe gegen die Palästinenser niemals akzeptieren.
Schwere Regenschauer in Haifa – Feuerwehr rettet Senioren aus Altersheim
Samstag, 27. Oktober 2012
Heftige Regenschauer haben im Norden Israels in mehreren Städten kleinere Überschwemmungen verursacht. In Haifa wurden mehrere Straßen überflutet und ein Altersheim unter Wasser gesetzt. Nach einem Bericht des Militärradios wurden Feuerwehrleute eingesetzt, um die Seniorinnen und Senioren in Sicherheit zu bringen. Im Industriegebiet von Haifa kam es wegen überfluteter Straßen zu massiven Verkehrsbehinderungen. Die Schauer waren örtlich von schweren Sturmböen begleitet. Etwa einen Kilometer vor der Küste von Jaffa geriet das Boot einer Tauchschule in Seenot. Die Küstenwache griff ein und brachte die Taucher sicher ans Ufer. Auch in Jerusalem fiel Regen (Foto), was nach dem trockenen Sommer von den meisten Bewohnern freudig begrüßt wurde.
Neue Fusion: Netanjahu und Liebermann
Freitag, 26. Oktober 2012
Wieder ist es Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu gelungen, das Volk zu überraschen. Gestern (Donnerstag) kündigten Likudchef Netanjahu und der Parteichef der säkularnationalen Partei Israel Beteinu, Avigdor Liebermann, die Fusion beider Parteien an. In einer Pressekonferenz haben beide den Grund zu der Vereinigung beider Parteien angegeben. „Gemeinsam sind wir stärker und stehen somit den bevorstehenden Gefahren im Nahen Osten stabiler gegenüber“, betonten sie. „Als Ministerpräsident brauche ich eine große und geschlossene Kraft hinter mir“, so Netanjahu. „Auf der Tagesordnung liegen Sicherheitsfragen wie das iranische Atomprogramm und wirtschaftliche wie auch soziale Probleme im Volk.“ In Bezug auf die Friedensverhandlungen mit den Palästinensern sind sich Netanjahu und Liebermann einig: die Osloer Idee ist tot. Es werden keine Kompromisse mehr mit den Palästinensern eingegangen.
Jüdische Einwohner Jerusalems regelmäßig mit Steinen beworfen
Freitag, 26. Oktober 2012
In den letzten vier Monaten wurden Einwohner des Nof Zion Stadtviertels in Jerusalem immer wieder mit Steinen aus dem arabischen Nachbarviertel Jabel Mukaber beworfen, so berichtete Jediot Achronot. Obwohl die Terroraktivitäten der Araber in Jerusalem in letzter Zeit allgemein zugenommen haben, ist der Grund für die angespannte Lage in Nof Zion der Bau einer arabischen Schule in der Nähe. Es sind meist Schüler, die Steine und andere Objekte auf Häuser und Autos der Juden werfen. Im letzten Monat wurde ein 10-jähriges Mädchen beim spielen im Hof von einem Stein am Kopf getroffen und musste an der Wunde genäht werden.
Virenalarm bei der israelischen Polizei - Computer vom Internet getrennt
Freitag, 26. Oktober 2012
Die israelische Polizei beantwortet vorerst keine E-Mails mehr. Im ganzen Land wurden ihre Computer vom Internet getrennt, nachdem es Warnungen vor einer großen Viren-Attacke gegeben hatte. Das interne Computersystem der Polizei blieb jedoch in Betrieb. Die Ordnungshüter wurden aufgefordert, keine USB-Sticks oder Festplatten an ihre Dienstcomputer anzuschließen. Fachleute untersuchen derzeit, ob sich Fremde Zugang zu den Polizeicomputern verschafft haben könnten. Offenbar hatte es aus Geheimdienstkreisen entsprechende Warnungen vor einer Cyber-Attacke gegeben.
Waffenfabrik in Khartoum explodiert
Freitag, 26. Oktober 2012
Explosion in Khartoum: Eine gewaltige Explosion in der Waffenfabrik Al Yarmuk erschütterte gestern die sudanesische Hauptstadt. Gemäß sudanesischen und ausländischen Quellen waren das Riesenfeuer und der dicke Rauch kilometerweit zu sehen. Zwei Menschen sind dabei ums Leben gekommen. Die sudanesische Regierung machte für die Explosion sofort Israel verantwortlich. Jerusalem gab auf die Behauptungen keine Antwort. „Die Militärfabrik wurde mit vier Luftangriffen bombardiert“, sagte der sudanesische Informationsminister Ahmed Belal Osman. „Wir behalten uns das Recht vor, die Zeit und das Ziel zu wählen, Israel mit einem Vergeltungsangriff zu überraschen.“
Schabbatlesungen
Freitag, 26. Oktober 2012
„Lech Lecha – Geh“
Wochenabschnitt: 1. Mose 12,1 bis 17,27
Haftara-Prophetenlesung: Jesaja 40,27 bis 41,16
Das Wetter
Freitag, 26. Oktober 2012
Folgende Höchsttemperaturen werden heute, am Montag, den 29.10., erwartet: Jerusalem 28 Grad, Tel Aviv 30 Grad, Tiberias 34 Grad, am Toten Meer 34 Grad und in Eilat 34 Grad. Der Wasserspiegel des See Genezareth liegt derzeit bei - 212,400 Meter unter dem Meeresspiegel (Tendenz fallend).
Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag.
Nach Raketen-Trommelfeuer vorerst Waffenstillstand am Gazastreifen
Donnerstag, 25. Oktober 2012
Nachdem der Süden Israels am Mittwoch einem Trommelfeuer aus Raketen und Granaten ausgesetzt war, herrscht seit der vergangenen Nacht weitgehend Ruhe im Grenzgebiet zum Gazastreifen. Nach palästinensischen Angaben hat Ägypten einen Waffenstillstand zwischen den islamistischen Terroristen und der israelischen Armee ausgehandelt. So gab es seit Mitternacht weder Raketenangriffe noch Gegenschläge der Luftwaffe. In der Vergangenheit hatten derartige Vereinbarungen aber nur wenige Tage Bestand gehabt. In den Städten und Gemeinden im Süden Israels sind Kindergärten und Schulen heute wieder geöffnet.
Bürgermeister von Sderot tritt in den Hungerstreik
Mittwoch, 24. Oktober 2012
Der Bürgermeister von Sderot, David Buskila (56, Foto), ist in einen Hungerstreik getreten. Er campiert vor dem Amtssitz von Ministerpräsident Netanjahu in Jerusalem. Mit seiner Aktion protestiere er gegen die fehlende finanzielle Unterstützung seiner Kleinstadt, erklärte er gegenüber israelischen Medien. Sderot, unmittelbar am Gazastreifen gelegen, gehört zu den am heftigsten von den Raketenangriffen der Hamas betroffenen Kommunen. "Wir waren heute die einzige Stadt in der Nähe des Gazastreifens, die über 80 Prozent Schulbesuch hatte. Dies zeigt, wie belastbar die Stadt ist, für die ich kämpfe", unterstrich Buskila. Mit seinem Hungerstreik wolle er auf die verzweifelte Finanzsituation von Sderot aufmerksam machen, die von der Regierung nur zehn Prozent der versprochenen Zuschüsse tatsächlich erhalten habe. Er hoffe, dass die üblicherweise taube Regierung nun zur Besinnung komme, bevor er selbst seine Grenzen erreiche, unterstrich der Bürgermeister.
Raketenterror: Eltern werfen sich schützend auf ihre Kinder
Mittwoch, 24. Oktober 2012
Die eskalierenden Raketenangriffe aus dem Gazastreifen haben im Süden Israels dramatische Szenen ausgelöst. "Wir haben uns auf unsere Kinder geworfen, um sie mit unseren Körpern zu schützen", berichtete ein betroffener Vater dem Nachrichtenportal Ynetnews. Das Leben in den betroffenen Gemeinden sei eine Art russisches Roulette. Die Bewohner der Gemeinden im Süden fühlten sich im Stich gelassen, wehrlos und wütend. Durch den Raketenhagel am Mittwoch wurden drei Gastarbeiter verletzt, zwei davon schwer. Sie wurden mit Hubschraubern in eine Spezialklinik nach Beersheva geflogen. Im Eshkol-Bezirk hatten die Geschosse Hausdächer durchschlagen und die Innenräume verwüstet. Kindergärten und Schulen blieben geschlossen. Die Bewohner der Eshkol-Region haben zwischen Luftalarm und Einschlag nur 15 Sekunden Zeit, um sich in Sicherheit zu bringen. Der Beschuss ging auch am Nachmittag weiter, das Militär meldete den Einschlag von acht weiteren Raketen und Granaten. Damit stieg die Anzahl der Einschläge am Mittwoch auf 80.
Israel braucht neue Strategie gegen Raketenangriffe aus Gaza
Mittwoch, 24. Oktober 2012
Heute morgen wurde Israels Südbezirk mit einem massiven Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen überfallen. 50 Raketen im Umkreis bis zu 10 Kilometern sind in verschiedenen Ortschaften eingefallen, darunter auch Israels südlichste Küstenstadt Aschkelon am Mittelmeer. Einige leichte bis mittelschwer Verletzte wurden gemeldet. Der israelische Rundfunk meldete heute früh, der Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen eskaliere und der israelische Militärstab müsse nach einer neuen Strategie suchen. Israels gezielte Vergeltungsangriffe auf die jeweiligen Terroristen haben bisher nicht geholfen.
Israels vergessene Flüchtlinge – Teil III
Mittwoch, 24. Oktober 2012
Arabische Führer leugnen die Vorwürfe, die schlechte Behandlung der Juden in ihren Ländern habe zu einem Exodus und der Entstehung eines jüdischen Flüchtlingsproblems im Jahre 1948 geführt. Um das herauszukehren, bieten sie regelmäßig an, die geflohenen Juden, als Kompensation für ihre früheren Missetaten, wieder in ihre alten Heimatländer einzuladen. Saeb Erekat, der Chefunterhändler der palästinensischen Autonomiebehörde, wurde von der Maan Nachrichtenagentur mit den Worten zitiert, „Wir sind nicht gegen die Rückkehr von Juden nach Marokko, Irak, Lybien, Ägypten oder sonstwohin. Ich glaube, kein arabischer Staat leugnet das Recht der Juden auf Rückkehr in ihre Heimatländer“.
65 Raketen auf Eshkol-Region abgefeuert: Israel antwortet mit Luftangriffen
Mittwoch, 24. Oktober 2012
Seit Dienstag sind auf den Süden Israels 65 Raketen und Granaten abgefeuert worden. Dabei wurden drei Menschen zum Teil schwer verletzt. Nach ersten Meldungen wurden fünf Häuser getroffen und zum Teil zerstört. Das Raketenabwehrsystem "Eiserne Kuppel" konnte sieben Raketen im Flug vernichten, die in dicht besiedeltem Gebiet eingeschlagen wären. Die Hamas und das islamische "Volkswiderstands-Kommitee" haben die Verantwortung für die Attacken übernommen.
Netanjahu: Wir lassen uns den Wohnungsbau in Jerusalem nicht verbieten
Mittwoch, 24. Oktober 2012
Israel wird in Jerusalem den Bau weiterer Wohnungen fördern. Das hat Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Dienstag bei einem demonstrativen Besuch in Gilo unterstrichen. Dort entstehen im Süden der Hauptstadt neue Wohnungen, was zuletzt von der Europäischen Union heftig kritisiert wurde. Sie betrachtet das Gebiet außerhalb der Grenzen von 1967 als von den Juden besetztes palästinensisches Gebiet. Netanjahu betonte jedoch, das vereinigte Jerusalem sei Israels ewige Hauptstadt. "Wir haben das Recht, dort zu bauen. Wir haben in Jerusalem gebaut, wir bauen in Jerusalem und wir werden auch in Zukunft in Jerusalem bauen", bekräftigte der Regierungschef.
Erste arabische Offizierin einer Kampfeinheit
Dienstag, 23. Oktober 2012
Vor einigen Tagen hat die israelische Armee zum ersten Mal und voller Stolz eine arabische Soldatin zur Befehlshaberin einer Kampfeinheit befördert. Mona Abdo, 20, wurde in eine christliche Familie in der Nähe Haifas geboren. Wie viele anderen Araber, die nicht mit Hass auf Israel indoktriniert wurden, hat sich Mona dazu entschlossen, in die israelische Armee einzutreten als sie 18 Jahre alt wurde. Ursprünglich wurde sie einer Infanterieeinheit zugeteilt. Aber sie wollte mehr und ließ sich in eine Kampfeinheit versetzen, in der Männer und Frauen, Juden und Araber, Seite an Seite kämpfen.
Das neue iPhone verkauft sich gut in Gaza
Dienstag, 23. Oktober 2012
Das neue iPhone von Apple kostet in Gaza-Stadt etwa doppelt so viel wie in den USA, aber die Einwohner kaufen es trotzdem gerne. Der hohe Preis kommt durch den etwas ungewöhnlichen Lieferweg zustande, der von Dubai nach Ägypten und von dort durch Tunnel in den Gazastreifen führt. Interessant ist, dass diese neue Version des iPhones in Israel und anderen Ländern nicht vor dem 5. Dezember erhältlich ist.
Israels vergessene Flüchtlinge -Teil II
Dienstag, 23. Oktober 2012
Die Einstellung der muslimischen Welt gegenüber Juden war nicht immer feindlich. Nach der Eroberung des Nahen Ostens und Nordafrika im 7. Jahrhundert, waren Juden toleriert und genossen sogar einige religiöse, erzieherische und wirtschaftliche Freiheiten. Gleichzeitig waren sie aber Bürger zweiter Klasse, oder so genannte Dhimmis (geschützte Minderheiten), mit verschiedenen Einschränkungen im rechtlichen und gesellschaftlichen Bereich. Im Jemen zum Beispiel war es einem Juden nicht erlaubt, auf dem Bürgersteig zu gehen oder auf einem Pferd zu reiten, seine Aussage vor Gericht war weniger Wert als die eines Muslims. Andere Beschränkungen ergaben sich durch verächtliches Verhalten seitens der Muslime, Verweigerung der Würde und sogar durch wiederholte Gewaltakte gegen Juden und ihre Gemeinden.
Kurznachrichten
Dienstag, 23. Oktober 2012
+ + + Ministerpräsident Netanjahu ist kerngesund, teilte sein persönlicher Arzt, Dr. Zvi Herman Berkowitz mit. Jedes Jahr gibt der Ministerpräsident seinen Gesundheitszustand bekannt, nachdem er die Routineuntersuchung überstanden hat. Er führe einen gesunden Lebensstil, sein Blutdruck sei 120-80 und nimmt dafür leichte Medikamente. Seine Fußballverletzung sei verheilt, jedoch müsse er noch Physiotherapie in Anspruch nehmen. Am 21. Oktober feierte Netanjahu seinen 63. Geburtstag. + + + Zu den neuen Informationen, dass die USA und der Iran in Verhandlungen treten wollen, meint Ministerpräsident Netanjahu, dies nur eine weitere leere Geste
Luftwaffe nimmt Terroristen im Gazastreifen unter Feuer: Zwei Tote
Montag, 22. Oktober 2012
Als israelische Soldaten am Montag mit Arbeiten am Grenzzaun zum Gazastreifen beschäftigt waren, wurden sie vom Palästinensergebiet aus mit Granaten beschossen. Die Soldaten zündeten daraufhin Rauchbomben und brachten sich in Sicherheit. Ein israelisches Kampfflugzeug machte die Terroristen ausfindig und nahm sie unter Beschuss. Nach palästinensischen Angaben wurde dabei ein Mann getötet, drei Menschen erlitten Verletzungen. Kurze Zeit später griff die Luftwaffe erneut den Gazastreifen an. Dabei kam nach Armeeangaben ein Palästinenser ums Leben, der einer Terrorzelle in Beit Hanoun angehörte. Am frühen Montagmorgen waren vom Gazastreifen aus fünf Raketen auf israelisches Territorium abgeschossen worden. Daraufhin war in der Region Luftalarm ausgelöst worden, die Bewohner brachten sich in Schutzräumen in Sicherheit. Die Raketen schlugen jedoch auf unbewohntem Gelände ein, ohne Schaden anzurichten.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu traf sich am Montag mit dem früheren englischen Regierungschef Tony Blair. Der Brite ist Sondergesandter des Nahost-Quartetts. Dabei unterstrich Netanjahu, wer Raketen auf Israel abfeuere, werde nicht in Sicherheit leben können und straffrei bleiben. Er befürworte eine schnelle Antwort auf jeden Angriff.

Israel bereitet sich auf das Schlimmste vor
Montag, 22. Oktober 2012
Israel und die USA haben gestern (Sonntag) ein vierwöchiges Manöver in Israel begonnen. Für beide Streitkräfte ist dies das bisher größte und umfangreichste Luftabwehrmanöver. „Austere Challenge 2012 (AC12)“ ist der offizielle Name des Manövers, was übersetzt so viel heißt wie „Ernsthafte Herausforderung“. Eigentlich sollte dieses Manöver im Frühling dieses Jahres stattfinden, doch aufgrund der angespannten Situation mit dem Iran wurde das gemeinsame Manöver verschoben. Dafür wurden in den letzten Wochen amerikanische Truppen und Abwehrraketensysteme, wie Patriot, nach Israel eingeflogen. Gemeinsam mit den israelischen Raketenabwehrsystemen Pfeil II, Eisenkuppel und anderen wird ein massiver Raketenangriff auf Israel simuliert.
Israels vergessene Flüchtlinge - Teil I
Montag, 22. Oktober 2012
Eine Kampagne des israelischen Außenministeriums mit dem Ziel, „ die Rechte und Gerechtigkeit“ für jüdische Flüchtlinge aus arabischen Ländern wiederherzustellen, erntete scharfe Kritik von palästinensischen Führern. Hanan Aschrawi, ein Mitglied des Exekutivkomittees der PLO, nannte die Initiative „eine List“. „Juden, die nach Israel kamen sind keine Flüchtlinge, weil sie ihre Heimat freiwillig verlassen haben, unter Druck von zionistischen Gruppen und der Jewish Agency,“ sagte sie der Jerusalem Post, als ob die Inititative des Außenministeriums eigentlich dazu gedacht war, vom Leid der Palästinenser abzulenken und den Versuch der Palästinenser zu blockieren, den Nichtmitgliedsstatus bei der UN zu bekommen.
Netanjahu wegen Israels Kernland unter Druck
Montag, 22. Oktober 2012
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu steht unter zunehmenden Druck, Stellung zu einer vor kurzem veröffentlichten Studie zu beziehen, die bestätigte, dass Juden juristisch und historisch berechtigt sind, sich in Judäa und Samaria (so genanntes Westjordanland) wieder anzusiedeln. Natürlich sind Judäa und Samaria das biblische Kernland des alten Israel, ein zentraler Punkt im jüdischen Glauben und hinsichtlich des jüdischen Erbes. Aber es ist auch die Region, die die Welt „Westjordanland“ nennt und die die Araber für ihren eigenen, unabhängigen Staat beanspruchen, der, nach Aussagen ihrer Führer, „judenrein“ sein muss.
Es gibt keine humanitäre Krise in Gaza, sondern in Syrien
Montag, 22. Oktober 2012
Am Wochenende hat Israel ein Segelschiff propalästinensischer Aktivisten an der Mittelmeerküste vor Israel gestoppt. Soldaten der israelischen Marine haben die Kontrolle über das schwedische Schiff Estelle übernommen, das versucht hatte, die Sicherheitsblockade zu durchbrechen. Die 27-köpfige Besatzung, darunter drei Israelis, leistete keinen Widerstand. Das Schiff wurde in den naheliegenden israelischen Hafen Aschdod gebracht. Vor zwei Wochen hatte die Estelle den Hafen von Neapel verlassen. Entgegen der anfänglichen Behauptungen der Aktivisten wurden an Bord keine Hilfsgüter für die palästinensische Bevölkerung im Gazastreifen gefunden.
800 Raketen in zehn Monaten
Freitag, 19. Oktober 2012
Der Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen nimmt kein Ende. „Seit Anfang des Jahres wurden aus dem Gazastreifen 800 Raketen und Mörsergranaten auf Israels Südbezirk abgeschossen“, sagte der Direktor für strategische Angelegenheiten, Yossi Kupperwasser, in einer Pressekonferenz. „Die meisten Raketen kommen nicht mehr von der Hamas, sondern vom islamischen Dschihad.“ Im Durchschnitt wurden in den vergangenen zehn Monaten täglich drei Raketen auf Israel abgeschossen, was in den Medien kaum noch beachtet wird, es sei denn, ein Haus wurde getroffen.
Wasserstand des See Genezareth erfreulich hoch
Freitag, 19. Oktober 2012
Israelische Beamte haben in dieser Woche ihre Zufriedenheit über den Wasserstand des See Genezareth ausgedrückt und zeigten sich hoffnungsvoll, was die Entwicklung der wichtigsten Frischwasserquelle des Landes angehe, gerade jetzt zum Ende der heißen Sommermonate. In den letzten acht Jahren hat der See Genezareth, den die Einheimischen Kinneret (eventuell vom hebräischen Wort Kinor für „Harfe“, wegen harfenähnlicher Form des Sees) nennen, nur Rückgänge des Wasserstands zu verzeichnen gehabt, was Sorgen über Israels zukünftige Wasserversorgung aufkommen ließ.
Bundesregierung genehmigt zehn Millionen für Minerva-Stiftung
Freitag, 19. Oktober 2012
Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Annette Schavan, besuchte am Mittwoch die Eröffnungsfeier des ersten deutsch-israelischen Minerva-Wissenschaftsfestivals an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Dort gab sie bekannt, dass Deutschland im kommenden Jahr zehn Millionen Euro in den Fonds einzahlen wolle, der die Minerva-Zentren unterstützt. Das Festival zeigt die Errungenschaften der Minerva-Zentren und gab die Eröffnung neuer Minerva-Einrichtungen bekannt.
Ultraorthodoxe rufen zur Zerstörung ihrer Smartphones auf
Freitag, 19. Oktober 2012
Dürfen Ultraorthodoxe ein iPhone benutzen? Darüber ist in Israel eine heftige Diskussion entbrannt. Führende Rabbiner haben das Apple-Produkt mit integrierter Kamera und Internetzugang als "verbotenes Gerät" eingestuft. In mehreren ultraorthodoxen Synagogen wurden bereits Gottesdienste abgehalten, bei denen Smartphones als "gefährliche Gottheiten" bezeichnet und öffentlich zerstört wurden. Ultraorthodoxen Smartphone-Nutzern wurde mit persönlichen Strafen gedroht.
Schabbatlesungen 20. Oktober 12
Freitag, 19. Oktober 2012
„Noach – Noah“
Wochenabschnitt: 1. Mose 6,9 bis 11,32
Haftara-Prophetenlesung: Jesaja 54,1 bis 55,5
Auszug aus der Prophetenlesung:
Rühme, du Unfruchtbare, die du nicht gebierst! Freue dich mit Rühmen und jauchze, die du nicht schwanger bist! Denn die Einsame hat mehr Kinder, als die den Mann hat, spricht der HERR. Mache den Raum deiner Hütte weit, und breite aus die Teppiche deiner Wohnung; spare nicht! Dehne deine Seile lang und stecke deine Nägel fest! Denn du wirst ausbrechen zur Rechten und zur Linken, und dein Same wird die Heiden erben und in den verwüsteten Städten wohnen. Fürchte dich nicht, denn du sollst nicht zu Schanden werden; werde nicht blöde, denn du sollst nicht zum Spott werden; sondern du wirst die Schande deiner Jungfrauschaft vergessen und der Schmach deiner Witwenschaft nicht mehr gedenken.
Das Wetter
Freitag, 19. Oktober 2012
Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 30 Grad, Tel Aviv 28 Grad, Tiberias am See Genezareth 33 Grad, am Toten Meer 35 Grad, Eilat am Roten Meer 36 Grad. Der Wasserspiegel des See Genezareth liegt derzeit bei -212,365 Meter unter dem Meeresspiegel (Tendenz fallend).
Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels einen gesegneten Tag ein erholsames Wochenende sowie Schabbat Schalom!
Erstes TV-Interview mit Gilad ausgestrahlt
Donnerstag, 18. Oktober 2012
Wie schon von den israelischen Zeitungen vergangene Woche angekündigt, wurde nun das erste offizielle Interview mit Gilad Schalit am Mittwochabend auf Kanal 10 des israelischen Fernsehens übertragen. Erstmals berichtete der 26-Jährige ausführlich von den fünf Jahren und vier Monaten, die er von der Hamas im Gazastreifen festgehalten wurde. Er erzählt zu Beginn von dem Moment, als der Panzer seiner Armeetruppe von Hamas-Kämpfern umzingelt war und er sich aber trotzdem noch sicher fühlte. Niemals wäre er auf die Idee gekommen, dass man ihn entführen könnte. Während seiner Gefangenschaft hat er immer versucht, sich zu beschäftigen und den Tag zu gestalten, um nicht in der Einsamkeit verrückt zu werden.
Zwei Meilensteine der israelisch-messianischen Gemeinde verstorben
Donnerstag, 18. Oktober 2012
Der Bibelgelehrte und Theologe Dr. Risto Santala aus Helsinki ist gestorben. Santala hatte eine bedeutende Rolle in der messianisch-jüdischen Gemeinde und lebte von 1975 bis 1986 in Jerusalem. Er war ein Experte des rabbinischen Schrifttums und enthüllte darin den Messias Jeschua. Sein bekanntes Werk „The Messiah in the Old Testament in the Light of Rabbinical Writings” („Der Messias im Alten Testament im Lichte rabbinischer Schriften“) erschien auf Hebräisch, Finnisch, Englisch, Deutsch und sogar Chinesisch. Ferner starb Dr. Heinrich (Heinz) Pollack in Haifa. Pollack wurde 1913 in Berlin geboren und war Jude. Schon als Kind kam er zum ersten Mal in Kontakt mit dem Neuen Testament. Als er sich, mit dem Einverständnis seiner Mutter, taufen ließ, nannte diese jedoch die Bedingung: Er dürfe sich nie dahin versteigen, die Juden zu hassen. Möge der HErr die Hinterbliebenen der beiden Gottesmänner trösten.
Etz Chaim – der Baum des Lebens
Donnerstag, 18. Oktober 2012
In der Schöpfungsgeschichte lesen wir, dass Adam und Chawa (Eva) im Garten Eden alle Früchte zum Genuss erlaubt waren mit Ausnahme derer vom „Baum der Erkenntnis von Gut und Böse“. Da allerdings dem Menschen ein freier Wille verliehen wurde, konnte er sich auch gegen das Gebot Gottes entscheiden. Und mit dem Essen der verbotenen Frucht begann der lange, beschwerliche Weg der Menschheit mit dem bis heute sichtbaren Verlangen, wie Gott sein zu wollen. Der Preis war und ist hoch: Das ewige Leben, damals im Garten Eden in Form vom „Baum des Lebens“ vorhanden, ging verloren und der Tod kam in diese Welt. Pflanzen auch Sie neues Leben in Eretz Israel mit einem Baumsetzling für nur 12,50 €!
Es ist offiziell: Deri und Ischai übernehmen Parteiführung
Donnerstag, 18. Oktober 2012
„Ich bin wieder zu Hause und bedanke mich dafür bei Eli Ischai.“ So hat Arie Deri seine Rede in der Pressekonferenz zur Bekanntgabe der neuen Parteiführung begonnen. Die Thoragelehrten und Vertreter der orthodox-sephardischen Schass-Bewegung konnten sich lange nicht entscheiden, wer von beiden, Eli Ischai oder Arie Deri der neue Parteivorsitzende werden soll und so einigte man sich auf beide, um eine noch tiefere Kluft in der Schass Partei zu vermeiden.
Das Wetter
Donnerstag, 18. Oktober 2012
Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 32 Grad, Tel Aviv 31 Grad, Tiberias 34 Grad, am Toten Meer 34 Grad und in Eilat 37 Grad. Der Wasserspiegel des See Genezareth liegt derzeit bei - 212,365 Meter unter dem Meeresspiegel (Tendenz fallend).
Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag.
Anhaltender Raketenbeschuss im Süden
Mittwoch, 17. Oktober 2012
Eine Kassam-Rakete aus dem Gazastreifen schlug am Dienstagabend im Garten eines Wohnhauses im Gebiet um Aschkelon ein. Zwei Anwohner erlitten einen schweren Schock. Sie sind mit dem Leben davon gekommen, denn die Rakete schlug nur Zentimeter entfernt vom Haus ein, aber richtete keinen großen Schaden an. Allein die Hauswand im Kinderzimmer wurde durch Splitter und Eisenkugeln beschädigt (Bild). Der Beschuss des israelischen Südens aus dem Gazastreifen hat in den letzten Tagen zugenommen. In der gleichen Nacht, von Dienstag zu Mittwoch, explodierten auch zwei Raketen in der Gegend von Sderot.
Libanesische Zeitung behauptet: Abgeschossene Drohne stammt aus deutscher Produktion
Mittwoch, 17. Oktober 2012
Die von der israelischen Luftwaffe über der Negev-Wüste abgeschossene Drohne wurde angeblich in Deutschland hergestellt. Das berichtet heute die libanesische Zeitung Al-Jumhuriya. Sie nennt die deutschen Firmen Siemens und Bockstiegel als Beteiligte. Dem Bericht zufolge gelangte der unbemannte Flugkörper über eine iranische Scheinfirma an die Hisbollah im Libanon. Von dort sei das Fluggerät dann gestartet worden. Die Zeitung schreibt, die Hisbollah verfüge über mehrere derartige Drohnen, die zu Spionagezwecken eingesetzt würden. Sie könnten nicht mehr als drei Kilogramm Sprengstoff befördern und seien deshalb für den Einsatz als fliegende Bomben ungeeignet.
US-Kirchen fordern: Hört auf, Israel mit US-Geldern zu unterstützen
Mittwoch, 17. Oktober 2012
Der israelische Rundfunk Reschet Bet meldete, dass 15 Kirchenführer großer US-Kirchen die Kongressabgeordneten in Washington aufforderten, die amerikanische Finanzhilfe an Israel sofort einzustellen. Diese behaupten, dass Israel mit Hilfe amerikanischer Waffen und Gelder die Menschenrechte der Palästinenser verletzen würde. Israelische Regierungsbeamte betonten in der Radiomeldung, dass diese Forderung christlicher Führer in Nordamerika ein gefährlicher Präzedenzfall sei, bei dem Religion und Politik vermischt werden.
Nur jetzt: Israel Heute digital lesen und Weinstock in der Wüste pflanzen
Mittwoch, 17. Oktober 2012
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Deris Rückkehr zu Schass
Dienstag, 16. Oktober 2012
In dieser Woche beginnt der Wahlkampf offiziell. Das israelische Parlament, die Knesset, hat mit einer Mehrheit von 100 der insgesamt 120 Knessetabgeordneten für die Parlamentsauflösung gestimmt. In drei Monaten, am 22. Januar, werden im Land die 19. Knessetwahlen stattfinden. Mit Spannung werden zurzeit die Entwicklungen in der orthodox-sephardischen Schass-Partei verfolgt, denn dort wird die Rückkehr des charismatischen Schass- Gründers und -Führers Arie Deri (53) erwartet. Vor 13 Jahren musste Deri die Partei verlassen weil er gerichtlich wegen Annahme von Bestechungsgeldern, Betrug und Vertragsbruch schuldig befunden wurde. Dafür bekam er eine dreijährige Haftstrafe.
Messianische Antworten auf den Kirchenvandalismus in Israel
Dienstag, 16. Oktober 2012
Wieder hat eine rechtsgerichtete Gruppe ihre Spur an einer Jerusalemer Kirche hinterlassen. „Jesus, Hurensohn“ stand an der Vordertür des Franziskanerklosters auf dem Berg Zion, nachdem weniger als ein Monat vergangen war, als die vermutlich selbe Gruppe ein Kloster in Latrun beschmutzt hat. Einige Christen in Israel machen sich Sorgen. Ähnliche Akte von Vandalismus wurden schon früher einer Gruppe, die sich „Preisschild“ (Price Tag) Bande nennt, begangen, aber erst vor kurzem wurden Kirchen ihr Ziel. Es ist bekannt, dass die Gruppe aus Judäa und Samaria von der Politik in den umstrittenen Gebieten frustriert ist.
Orthodoxer Rapstar Lipa Schmeltzer in Jerusalem
Dienstag, 16. Oktober 2012
Diesmal verärgerte der orthodoxe Sänger Lipa Schmeltzer einige Rabbiner mit in seinem neuen Videoclip „Mizrach“, in dem er mit israelischen Soldaten einer orthodoxen Einheit auf der Jerusalemer Fußgängerzone tanzt und singt. Auch er selbst tanzt in der Uniform israelischer Soldaten auf der Straße. Der chassidische US-Sänger ist in Nordamerika als der „jüdische Elvis“ oder als die „Lady Gaga der chassidischen Musik“ berühmt. Er singt seine Rap-Lieder auf Jiddisch, Hebräisch und ab und zu auf Englisch. Bereits im Jahr 2008 zählte der orthodoxe Familienvater von vier Kindern zu den 50 einflussreichsten Juden weltweit.
Israel stellt verbesserte Drohne vor
Montag, 15. Oktober 2012
Eine Woche nachdem die israelische Luftwaffe eine Drohne der Hisbollah über dem israelischen Luftraum abgeschossen hat, stellt die IAI – Israel Aerospace Industrie - die verbesserte Heron (hebr. Shoval) Drohne vor. Dieses unbemannte Flugobjekt ist die neuste Generation der Heron-Shoval Familie und wird von der Luftwaffe und der Marine für Aufklärungsflüge genutzt. Die aufgerüstete Drohne verfügt über vier spezielle Überwachungskameras, die auf der Unterseite angebracht sind, im Gegensatz zur älteren Version, die nur eine Kamera installiert hatte. Jetzt kann die Drohne schärfere Bilder liefern, die einen weiteren Horizont haben, was die Identifizierung von Objekten oder Personen um einiges präziser macht.
Israelisches Konzert in Berlin von Aktivisten überschattet
Montag, 15. Oktober 2012
Die israelische Musikgruppe Haquadron, das Symbol für „das schöne Israel“, wurde Anfang Oktober bei ihrem Auftritt in Berlin unerwartet angegriffen. Die Gruppe trat an diesem Abend vor 200 Zuschauern bei einer Wohltätigkeits- veranstaltung zugunsten des KKL-Keren Kayemet LeIsrael (Jüdischer Nationalfonds) und HaBajit Haisraeli („das israelische Heim“) auf. Unmittelbar nach Ende des ersten Songs sprangen zehn pro-palästinensische Demonstranten von ihren Sitzen auf, verteilten sich blitzschnell in der ganzen Halle, forderten lauthals kreischend „die Befreiung Palästinas“ und schwenkten Protestschilder gegen Baumpflanzungen des KKL in den so genannten jüdischen Siedlungen in Judäa und Samaria. Die Demonstration wurde von der BDS-Bewegung („Boykott, Desinvestition und Sanktionen“) organisiert, die zum Boykott Israels aufruft.
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OECD: israelisches Gesundheitssystem in exzellentem Zustand
Montag, 15. Oktober 2012
Die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) hat das israelische Gesundheitssystem gelobt und als eines der besten der OECD-Länder bezeichnet. Das israelische Gesundheitsministerium gab bekannt, dass eine internationale Delegation den Zustand der medizinischen Einrichtungen letztes Jahr geprüft und ihm bescheinigt habe, dass es die hohe Qualität der Betreuung trotz finanzieller Einschränkungen aufrechterhalten konnte. Die OECD gab an, dass Israel Experte in der Früherkennung von chronischen Krankheiten sei und lobte auch das israelische System, das unnötige Krankenhausbesuche minimiere.
Das Wetter
Montag, 15. Oktober 2012
Es bleibt heiter bis teilweise bewölkt. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 29 Grad, Tel Aviv 30 Grad, Tiberias am See Genezareth 34 Grad, am Toten Meer 36 Grad, Eilat am Roten Meer 36 Grad.
Dritter Luftschlag gegen Gazastreifen innerhalb von 24 Stunden – Jetzt fünf Tote
Sonntag, 14. Oktober 2012
Die israelische Luftwaffe hat am Sonntagabend erneut einen Angriff gegen den Gazastreifen geflogen. Unmittelbar nachdem Palästinenser Granaten auf ein landwirtschaftlich genutztes Gelände im Süden Israels abgefeuert hatten, eröffnete ein israelisches Kampfflugzeug das Feuer auf die Terroristen. Nach palästinensischen Angaben kamen dabei zwei Menschen ums Leben, zwei weitere wurden verletzt. Es war der dritte Luftschlag gegen Terroristen im Gazastreifen innerhalb von 24 Stunden. Die Zahl der getöteten Palästinenser stieg damit auf fünf.
Neuwahlen in Israel am 22. Januar – Netanjahus Likud ist hoher Favorit
Sonntag, 14. Oktober 2012
In Israel wird es am 22. Januar kommenden Jahres Neuwahlen geben. Das Kabinett stimmte am Sonntag einem entsprechenden Vorschlag von Regierungschef Benjamin Netanjahu zu. Es wird damit gerechnet, dass das Parlament nun beschließt, sich aufzulösen. Eigentlich hätte die Amtszeit der Knesset-Abgeordneten noch bis zum Oktober kommenden Jahres gedauert. Netanjahus konservative Likud-Partei geht als hoher Favorit in den Wahlkampf. Die Partei hat nun auch noch prominenten Zuwachs bekommen: Avi Dichter (links im Bild, neben Netanjahu), früher einer der Führer der oppositionellen Kadima-Partei, gab am Sonntag seinen Übertritt zum Likud bekannt. „Der Likud ist die einzige Partei, die Israels Sicherheit garantieren kann“, erklärte Dichter. Der 59-jährige war nach seinem Austritt aus der Kadima-Partei vor drei Monaten von Netanjahu zum Heimatschutzminister ernannt worden.
Israel zeigt Härte gegen islamistische Terroristen: Zwei Luftangriffe innerhalb weniger Stunden
Sonntag, 14. Oktober 2012
Die Auseinandersetzungen zwischen der israelischen Armee und radikalen Islamisten aus dem Gazastreifen halten an. In der Nacht zum Sonntag flog die israelische Luftwaffe einen Angriff gegen zwei Motorradfahrer in der Nähe der Stadt Khan Younis. Nach Armeeangaben waren sie bekannt als Terroristen, die einen Raketenangriff auf Israel vorbereiteten. Einer der beiden, ein 24-jähriger Palästinenser, wurde getötet, ein weiterer schwer verletzt, wie palästinensische Medien bestätigten. Der Angriff war eine Reaktion auf den nächtlichen Beschuss der Eshkol-Region mit zwei Kassam-Raketen. Dabei hatte es keine Verletzten gegeben. Ein weiterer Luftschlag am Samstagabend hatte einen prominenten Anführer der Al-Kaida nahestehenden Gruppierung Tawid and Dschihad („Ein Gott und Heiliger Krieg“) getötet.
Gilad Schalit: Geiselhaft mit Spielen und Schreiben überstanden
Samstag, 13. Oktober 2012
Gilad Schalit, der fünf Jahre lang von der Hamas gefangen gehalten wurde, hat erstmals öffentlich über seine Geiselhaft gesprochen. Er gab dem israelischen Fernsehsender „Channel 10“ ein Interview. Darin berichtet er, er habe Ein-Mann-Spiele gemacht, um die Langeweile ertragen zu können: „Ich habe aus einer Socke einen Ball gebastelt und ihn auf Ziele geworfen, zum Beispiel den Abfalleimer“, berichtet er. Außerdem habe er Karten gezeichnet, vom Land, von seiner Gemeinde und von seinen Lieblingsplätzen, „damit ich sie nicht vergesse.“ Er habe geschrieben, Listen erstellt und mit Erlaubnis seiner Entführer Sportereignisse verfolgt. Mit den Kidnappern habe er auch Schach und Domino gespielt. Seine Freilassung habe ihn verwirrt – plötzlich seien so viele Leute um ihn herum gewesen, nachdem er jahrelang nur sehr wenige Menschen gesehen habe. Die Reporterin des ägyptischen Fernsehens, die ihn sofort zu einem Interview gedrängt habe, sei die erste Frau gewesen, die er seit seiner Entführung zu Gesicht bekommen habe.
Nach Grad-Einschlag in Netivot: Luftwaffe greift Gazastreifen an
Samstag, 13. Oktober 2012
Nach dem andauernden Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen hat die israelische Luftwaffe in der Nacht zum Samstag zurückgeschlagen: Sie griff drei Ziele an, die nach Militärangaben von Terroristen genutzt wurden. Über Opfer wurde zunächst nichts bekannt. Es habe „direkte Treffer“ gegeben, so die Armee. Israel macht die radikalislamische Hamas für die Übergriffe verantwortlich. Der israelische Gegenschlag erfolgte, nachdem am Freitag eine Grad-Rakete im israelischen Netivot eingeschlagen war. Die Gemeinde mit rund 30.000 Einwohnern liegt nur wenige Kilometer vom Gazastreifen entfernt. Beim Einschlag erlitt ein Anwohner einen Schock. Durch Splitter wurde ein Haus schwer verwüstet (Foto: Schlafzimmer). Auch die Wände eines Kinderzimmers waren mit Einschlägen übersät. „Was wäre gewesen, wenn sich dort gerade ein Kind befunden hätte?“, fragte ein Armee-Sprecher. Er unterstrich, Israel werde die Terrorangriffe gegen Zivilisten nicht tolerieren.
Mossad-Agentinnen packen aus
Freitag, 12. Oktober 2012
Israels weibliche Mossad-Agenten haben vor kurzem in einem seltenen Interview mit der hebräischen Zeitung Globes von ihrem Leben erzählt. Sie beschreiben wie das gefährliche Geschäft des gefürchtetsten Geheimdienstes der Welt aus ihrer Perspektive aussieht und berichten über die Vorteile und Grenzen ihrer weiblichen Stärken.
Die Frauen im Mossad, die alle mindestens den Rang eines Oberst tragen, waren an einer Vielzahl von von wichtigen und gefährlichen Operationen beteiligt. Eine Agentin, die sich Jael nennt, berichtet, dass Flirten durchaus zu den Waffen gehört, die sie für ihr Land einsetzt. Frauen hätten gewisse Vorteile gegenüber Männern, sagt sie, und fährt fort, „Ein Mann, der Zugang zu einer bewachten Zone bekommen will, hat weniger Chancen als eine lächelnde Frau.“ (Im Bild eine US Secret Service Agentin, da die Mossad Agentinnen aus Sicherheitsgründen sich nicht fotografieren lassen)
Die arabische Lobby: Mythos oder Realität – Teil IV
Freitag, 12. Oktober 2012
„Jedes Land, das sich mit Kritik auseinandersetzen muss, nimmt diese Verteidigungsposition ein, es zeigt auf andere und fragt, warum es herausgehoben wird, der Sudan und Syrien haben dies auch getan...“, so Hussein Ibish (Bild), Mitglied der amerikanischen Organisation für Palästina (ATFP), einer Nichtregierungsorganisation in Washington. Er gab jedoch zu, dass der Sicherheitsrat viele Resolutionen gegen Israel verabschiedet habe, alle jedoch ausgeglichen seien und die pro- israelische Politik Washingtons reflektiert haben.
„Die Mehrzahl der Vetos des Sicherheitsrats kam von den USA, um Israel zu beschützen. Weiterhin ... hat der Sicherheitsrat niemals den Artikel 7 angewendet (Einsatz von Gewalt oder Zwangsmaßnahmen), wenn es um Israel ging, egal, was das Land getan hat, unter anderem seinen Aggressionskrieg gegen den Libanon,“ gab er zu bedenken.
Schabbatlesungen
Freitag, 12. Oktober 2012
„Bereshit – Im Anfang“
Wochenabschnitt: 1. Mose 1,1 bis 6,8
Haftara-Prophetenlesung: Jesaja 42,5 bis 43,10

Auszug aus der Prophetenlesung:
So spricht Gott, der HERR, der die Himmel schafft und ausbreitet, der die Erde macht und ihr Gewächs, der dem Volk, so darauf ist, den Odem gibt, und den Geist denen, die darauf gehen: Ich der HERR habe dich gerufen in Gerechtigkeit und habe dich bei deiner Hand gefaßt und habe dich behütet und habe dich zum Bund unter das Volk gegeben, zum Licht der Heiden, daß du sollst öffnen die Augen der Blinden und die Gefangenen aus dem Gefängnis führen, und die da sitzen in der Finsternis, aus dem Kerker.
Der Wahlkampf beginnt...
Donnerstag, 11. Oktober 2012
Die Bekanntgabe der vorgezogenen Wahlen im Frühjahr 2013 hat zu einigen Meinungs- verschiedenheiten unter den Parteien geführt. Die Likud-Partei bevorzugt den 15. Januar 2013 als Wahltag, während die Kadima-Partei auf den 19. Februar 2013 besteht. Schon jetzt beginnen die zur Wahl stehenden Abgeordneten der Likud und der Arbeiterpartei, ihre Botschaften im Volk zu verbreiten und Werbung für ihre Person zu machen.
Exklusiv aus der neuen November Ausgabe: „Wild-Westbank“
Donnerstag, 11. Oktober 2012
Mehrfach wurden in der so genannten „Westbank“ in letzter Zeit jüdische Israelis, die in Judäa und Samaria leben oder dort zu Besuch waren, von aufgebrachten palästinensischen Arabern angegriffen. Da es allerdings keine Verletzten gab, wurde über die Vorkommnisse nicht groß berichtet. Über mehrere Tage hinweg bewarfen hunderte Palästinenser jeden mit Steinen, der sich aus dem jüdischen Dorf Esch Kodesch herauswagte. Dazu ging man mit Schlagstöcken auf die Leute los. Während des Belagerungszustands riefen Palästinenser: „Schlachtet die Juden ab!“ Der israelischen Armee gelang es, die Menge aufzulösen, bevor jemand ernsthaft verletzt wurde.
Die arabische Lobby: Mythos oder Realität – Teil III
Donnerstag, 11. Oktober 2012
Mitchell Bard, amerikanischer Analyst im Bereich der US Außenpolitik und Autor des Buches „Die arabische Lobby“ (Bild), in dem er die engen Beziehungen zwischen den USA und ihren arabischen Verbündeten beschreibt, argumentiert, dass die Länder am persischen Golf schon immer die Spielregeln für Amerika und Europa diktiert haben, da sie sich über deren Abhängigkeit vom arabischen Öl bewusst sind.
Arabische Einmischung in Amerikas Innen- und Außenpolitik begann mit der Gründung der so genannten „Arabischen Lobby“. Diese besteht aus verschiedenen arabischen Botschaften, führenden Ölproduzenten, Nichtregierungsorganisationen, Politikern aus den USA und arabischen Ländern sowie anderen einflussreichen Persönlichkeiten. Diese Lobby hält die Unterstützung für Araber für das Beste für amerikanische Interessen.
Neuwahlen im Frühjahr 2013
Mittwoch, 10. Oktober 2012
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat am Dienstag vorgezogene Neuwahlen angekündigt. Nicht wie geplant im Herbst des kommenden Jahres sollen die Wahlen im Frühjahr 2013 stattfinden. „Ich habe mich dazu entschlossen, die Bürger des Landes so schnell wie möglich wählen zu lassen“, erklärte Netanjahu auf einer Pressekonferenz. Schon letzte Woche kündigte er an, dass er die Wahlen vorziehen wolle, wenn er keine Mehrheit für die Verteilung des neuen Staatshaushalts in seiner Regierungskoalition bekomme. Darüber hinaus gab es in den letzten Monaten auch Spannungen zwischen ihm und seinem engen Freund, Verteidigungsminister Ehud Barak.
Wieder Raketen im Süden Israels
Mittwoch, 10. Oktober 2012
Der Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen geht unentwegt weiter. Am Dienstag explodierten drei Raketen im Süden des Landes, zwei davon in der Nähe von Sderot und eine in Netivot. In beiden Fällen schlugen die Raketen auf offenem Gelände ein und niemand wurde dabei verletzt. Der Bürgermeister von Sderot, David Buskila, sagte nach den Angriffen: „Der pausenlose Raketenbeschuss Israels zeigt deutlich, dass unsere Abschreckung nicht mehr funktioniert. Wir sollten unsere Leben nicht von den Menschen kontrollieren lassen, die uns bedrohen. Zur Zeit sind sie es, die bestimmen, ob wir nachts schlafen können oder nicht und wann wir zu den Bunkern laufen – und wir können überhaupt nichts dagegen tun.“
Die arabische Lobby: Mythos oder Realität – Teil II
Mittwoch, 10. Oktober 2012
Auf globaler Ebene bevorzugt Europa die arabische Seite, um sich dem „starken Pferd“ des Nahen Ostens anzubiedern. Hillel Neuer, Direktor von UN Watch, einer Nichtregierungs - organisation, die die Erfüllung der Ziele der Vereinten Nationen anhand ihrer eigenen Richtlinien überwacht, sagt, dass Israels einzelne Stimme bei der UN im Vergleich zu den über 50 Stimmen der muslimischen Länder kein Gewicht habe. „Bei der UN gibt es das Phänomen des Schacherns mit Stimmen. Gewisse Länder tauschen Stimmen aus, um ihre Interessen zu unterstützen“, erzählt Neuer Israel Heute. „Wenn ein Land für Israel stimmt, gewinnt es das Wohlwollen eines Landes. Wenn es jedoch arabische oder muslimische Resolutionen unterstützt, „kauft“ es sich damit 56 Stimmen, die man bei anderen Themen zurückfordern kann. Weil Russland für alle Anti-Israel-Resolutionen gestimmt hat, haben die muslimischen Länder eine UN-Resolution nicht unterstützt, die Menschenrechtsverletzungen in Tschetschenien verurteilt. Und das, obwohl die Opfer muslimische Glaubensbrüder waren,“ fügt er hinzu.
Religiöse Juden feiern Simchat Thora
Dienstag, 9. Oktober 2012
Der gestrige Montag war der letzte Tag der Feiertage, die mit Rosch Haschana, dem jüdischen Neujahr, begonnen haben. Zehn Tage später fasteten religiösen Juden an Jom Kippur, dem Versöhnungstag, und einige Tage darauf begann das siebentägige Sukkot-Laubhüttenfest. Dieses wurde gestern mit dem Simchat Thora-Feiertag, der die Freude über die Thora zum Ausdruck bringt, beendet. Zum Abschluss der Feste kamen tausende Menschen im "Park der Friedensglocke" in Jerusalem zusammen, wo die Oberrabbiner Jona Metzger und Schlomo Amar die freudigen Tänze leiteten. Auch Präsident Schimon Peres war als Ehrengast bei den Feierlichkeiten anwesend. Die Teilnehmer der Veranstaltung tanzten mit Thorarollen im Arm und sangen Lieder, in denen sie Gott und die Bibel priesen.
Die arabische Lobby: Mythos oder Realität – Teil I
Dienstag, 9. Oktober 2012
Die EU hat Ministerpräsident Benjamin Netanjahus Gesuch abgelehnt, die Hisbollah nach den Terroranschlägen in Bulgarien im Juli, als Terrororganisation einzustufen. Begründet wurde die Entscheidung damit, dass es keine Beweise dafür gäbe, dass die Hisbolla am Terroranschlag, bei dem sechs Menschen gestorben sind und 32 verletzt wurden, beteiligt gewesen sei. Als dann die EU-Außenminister tagten, wurde die Frage, ob die Hisbollah eine Terrororganisation sei, noch nicht einmal diskutiert, was Experten zur Spekulation veranlasste, diese Weigerung der EU als Zeichen dafür zu sehen, dass sie sich prinzipiell eher auf die Seite der Araber als auf die der Juden stellt.
Israels Antwort auf den Raketenbeschuss
Dienstag, 9. Oktober 2012
Ausgerechnet am Ende der Sukkot-Feiertage, an Simchat Thora, dem Freudenfest zu Ehren der Thora, wurde der Süden Israels wieder durch heftigen Raketenbeschuss daran erinnert, dass es von Feinden umgeben ist. Der Ewige hielt auch dieses Mal schützend Seine Hand über Sein Volk, so dass keine Menschenleben beklagt werden mussten. Auch wenn der Schock noch in den Gliedern sitzt, werden wir als Volk Israel nicht klein beigeben, sondern festhalten an den Verheißungen, die unseren Vorvätern Abraham, Isaak und Jakob gegeben wurden, und unser Leben weiterleben im Glauben und Vertrauen auf den Beschützer Israels.
Das Wetter
Dienstag, 9. Oktober 2012
Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 25 Grad, Tel Aviv 28 Grad, Tiberias 33 Grad, am Toten Meer 35 Grad und in Eilat 34 Grad. Der Wasserspiegel des See Genezareth liegt derzeit bei - 212,345 Meter unter dem Meeresspiegel (Tendenz fallend).
Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels einen gesegneten Tag.
Israel unter Raketenbeschuss - Luftwaffe greift Terroristen in Moschee an
Montag, 8. Oktober 2012
Der Süden Israels ist am Montagvormittag vom Gaza-Streifen aus mit über 50 Raketen und Granaten beschossen worden. Tote und Verletzte hat es dabei aber offenbar nicht gegeben. Zwei Wohnhäuser in der Region Eschkol wurden durch Granatsplitter leicht beschädigt. Außerdem starben mehrere Ziegen, als eine Granate im Freigehege eines Kibbutz einschlug. Die Behörden riefen die Menschen auf, die Schutzräume zunächst nicht zu verlassen oder sich zumindest in unmittelbarer Nähe aufzuhalten. Die israelische Luftwaffe griff am Vormittag Ziele im Gazastreifen an, unter anderem eine Moschee in Gaza-Stadt. Sie habe den Terroristen als Unterschlupf gedient, hieß es.
Luftschlag im Gazastreifen gegen Motorradfahrer – Armee: Terroristen planten Anschlag
Sonntag, 7. Oktober 2012
Die israelische Luftwaffe hat am Sonntagabend ein Ziel im Gazastreifen angegriffen. Dabei wurden nach palästinensischen Angaben zehn Menschen verletzt, zwei davon sollen sich in kritischem Zustand befinden. Der Angriff in der Nähe von Rafah galt offenbar gezielt zwei Terroristen, die mit einem Motorrad unterwegs waren und in den nächsten Tagen einen schweren Terroranschlag verüben wollten. Laut Armee handelt es sich dabei um Talat Khalil Muhammad Jerbi (23) und Abdullah Mohammed Hassan Makawi (24).
Schwedisches Schiff mit Anti-Israel-Aktivisten ist unterwegs nach Gaza
Sonntag, 7. Oktober 2012
Ein neues Schiff mit angeblichen Friedens-Demonstranten ist unterwegs, um die Seeblockade des Gazastreifens zu durchbrechen. In Neapel ist am Samstag die schwedische „Estelle“ ausgelaufen. An Bord befinden sich nach Angaben der Initiatoren humanitäre Hilfsgüter und 17 „Friedensaktivisten“ aus Schweden, Kanada, Norwegen, Israel und den USA. Das Schiff wird die gesperrten Gewässer vor Gaza in etwa zwei Wochen erreichen. Die israelische Marine hat bereits Vorkehrungen getroffen, um die „Estelle“ zu stoppen. Eine Sprecherin des Außenministeriums unterstrich, man werde dem Schiff nicht erlauben, den Gazastreifen anzusteuern. Die Aktivisten erwiderten, sie wollten möglichst viel Staub aufwirbeln.
Abgeschossene Drohne stammt vermutlich aus iranischer Produktion
Samstag, 6. Oktober 2012
Die unbemannte Drohne, die von der israelischen Luftwaffe am Samstag über der Negev-Wüste abgeschossen wurde (Foto), stammt vermutlich aus iranischer Produktion. Wahrscheinlich wurde das unbemannte Flugobjekt von der mit Teheran eng verbundenen Hisbollah-Terrorgruppe im Libanon gestartet. Das wurde am Sonntag bekannt, eine offizielle Bestätigung der Armee steht noch aus. Nach Militärangaben war das Objekt weniger als 30 Minuten im israelischen Luftraum unterwegs, es hatte angeblich keinen Sprengstoff an Bord. Armeesprecher Yoav Mordechai erklärte, das Flugobjekt sei die ganze Zeit von israelischen Kampfflugzeugen beobachtet und begleitet worden. Man sei jederzeit in der Lage gewesen, die Drohne abzuschießen. Aus Sicherheitsgründen habe man aber abgewartet, bis sie sich über unbewohntem Gebiet in der nördlichen Negev befand.
Israelische Exporte in die EU sind eingebrochen
Freitag, 5. Oktober 2012
Von Juli bis August dieses Jahres sind die israelischen Exporte in die Europäische Union um 21 Prozent gefallen, so ein Bericht des israelischen Exportinstituts. Dieser rasante Absturz kann teilweise durch den Kursverfall des Euros im Vergleich zum Dollar erklärt werden. Ein anderer wichtiger Grund ist die anhaltende Krise im Euroraum, unter der vor allem die Luxusgüterindustrie Israels leidet, so fiel der Export von Diamanten um 23 Prozent. Die einzige Branche, die ein positives Exportergebnis mit Europa vorweisen konnte, ist der Dienstleistungssektor, der durch den Verkauf von Software und Kooperationen bei Forschung und Entwicklung um neun Prozent im Gesamtjahr steigen konnte.
Palästinenser sagen Friedensveranstaltung wegen Juden ab
Freitag, 5. Oktober 2012
Die Organisatoren der Veranstaltung Bethlehem Walk, die Frieden in der Region fördern will, mussten diese absagen, da Palästinenser die Teilnahme von israelischen Juden aufs Stärkste kritisierten.

Die Veranstaltung, die am Freitag mit einem schweigenden Gang durch Bethlehem stattfinden sollte, strebt danach, „durch Veränderung und Anerkennung gemeinsamer Standpunkte Samen für Verständnis und Akzeptanz zu säen“. In ihrer Einladung schrieben die Organisatoren, dass durch einen schweigenden Marsch durch die Straßen der historischen Stadt, die Teilnehmer „Ruhe und Balance finden werden sowie Zuversicht bei der Bewältigung der täglichen Realität“.

Kurznachrichten
Freitag, 5. Oktober 2012
+ + + Bei einer Veranstaltung anlässlich der Wallfahrt christlicher Besuch zum Laubhüttenfest sprach der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu den 3000 Christen seinen Dank aus: „Jedes Jahr kommt ihr aus über hundert Ländern, um durch die Straßen Jerusalems zu marschieren. Damit zeigt ihr dem israelischen Volk, dass wir nicht alleine sind. Ihr erinnert uns daran, dass es Menschen auf der ganzen Welt gibt, die erkennen, dass die Rückkehr nach Zion, die Rückkehr des jüdischen Volkes nach Hause bedeutet.“ + + + Am Mittwoch, den 3. September traf der israelische Gesandte in Vatikanstadt, Zion Evrony, mit dem Papst zusammen und besprach mit ihm die Beziehungen zwischen den beiden Ländern.
Toralesung
Freitag, 5. Oktober 2012
„Schabbat der Zwischenfeiertage Sukkot“
Das gesamte Buch Prediger
Lesung: 2. Mose 33,12 bis 34,26
Maftir-Zusatz-Lesung: 4. Mose 29,26-31
Haftara-Prophetenlesung: Hesekiel 38,18-39,16
Gibt es vorgezogene Neuwahlen?
Donnerstag, 4. Oktober 2012
Die israelische Regierung unter Benjamin Netanjahu versucht derzeit, sich auf den umstrittenen Staatshaushalt zu einigen. Sollte die Regierungskoalition zu keiner Übereinkunft bezüglich der Kürzungen im Budget kommen, werden vorgezogene Wahlen im Frühjahr stattfinden. Israels Finanzminister Yuval Steinitz besteht auf drastische Kürzungen, womit die Koalitionspartner nicht einverstanden sind. Darüber hinaus macht auch die internationale Wirtschaftskrise Israel Sorgen. „Wenn wir uns nicht auf die Kürzungen im Staatshaushalt einigen, wird uns nichts anderes übrig bleiben, als Neuwahlen auszurufen“, erklärte Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu. Die Steuern will Steinitz nicht erhöhen, er überlege jedoch, die Mehrwertsteuer im Sommer 2013 um einen Prozent auf 18 Prozent zu erhöhen.
Taufbecken im Gazastreifen
Donnerstag, 4. Oktober 2012
Im palästinensischen Gazastreifen wurde das Kloster des Heiligen Hilarion (329 n. Chr.) ausgegraben und restauriert. Bisher hat man zwei Kirchen, Taufbecken, eine Halle und Speisesäle des christlichen Klosters in der Nähe der Palästinenserstadt Dir el Balach entdeckt und freigelegt. Sie liegt etwa 19 Kilometer südwestlich von Gaza-Stadt und 1,5 Kilometer von der Meeresküste entfernt. Hilarion war ein christlicher Einsiedlermönch, der in Tabatha bei Gaza 291 n. Chr. geboren wurde. In seiner Jugend lebte Hilarion ein strenges Leben in der Wüste und kam in der Gegend um Gaza schnell zu Ansehen und Ruhm. Das Taufbecken in der Form eines Kreuzes (siehe Bild) ähnelt einem Taufbecken in der byzantinischen Stadtkirche in Schivta, 70 Kilometer südlich von Dir el Balach.
Die Wüste zu Wein machen!
Donnerstag, 4. Oktober 2012
Zahlreiche Prophezeiungen der Bibel für die so genannten „letzten Tage“ enthalten Voraussagen, dass die Wüste blühen und Wasserquellen im dürren Land aufbrechen werden. So spricht der Prophet Jesaja (35,1+2): „Freuen werden sich die Wüste und das dürre Land, jauchzen wird die Steppe und aufblühen wie eine Narzisse. Sie wird in voller Blüte stehen und jauchzen, ja, jauchzend und jubelnd. Die Herrlichkeit des Libanon ist ihr gegeben, die Pracht von Karmel und Scharon: Sehen werden sie die Herrlichkeit des HERRN, die Pracht unseres Gottes.“ Oder in Kapitel 41,18-20: „Ich werde Ströme öffnen auf den kahlen Höhen und Quellen mitten in den Talebenen. Ich werde die Wüste zum Wasserteich machen und das dürre Land zu Wasserquellen.
Kurznachrichten
Donnerstag, 4. Oktober 2012
+ + + Präsident Schimon Peres erhielt am Dienstag hohen geistlichen Besuch in seiner Laubhütte: der ehemalige sefardische Oberrabbiner Ovadia Josef kam vorbei. Peres bedankte sich für den Besuch und sagte: „Ich habe mich sehr gefreut, dass du gekommen bist. Unsere Nation ist großartig und stark und Gott steht uns bei.“ Später besuchte Peres die beiden amtierenden Oberrabbiner Israels, Rabbiner Schlomo Amar und Rabbiner Jona Metzger in deren Laubhütten. + + + Ein neues Video der Hisbollah-Terrororganisation zeigt deren neueste „Kampagne zur Befreiung Galiläas“.
„Deine Zerstörer und Verwüster kommen aus dem Volk“
Mittwoch, 3. Oktober 2012
Wiederholt haben unbekannte Täter die Steinwände eines heiligen christlichen Ortes in Jerusalem mit christenfeindlichen Graffitis und Slogans beschmutzt. Diesmal traf es die Dormitio-Kirche auf dem Zionsberg. Gemäß israelischen Polizeiquellen ist es noch nicht klar, was das Motiv dieser Tat ist. Es wird angenommen, dass es sich wahrscheinlich um eine so genannte „Preisschild-Aktion“ radikaler Siedler handele. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu wie auch der Staatspräsident Schimon Peres haben frühere Anschläge wie auch die jüngste Attacke gegen die Kirche kritisiert. „Deine Zerstörer und deine Verwüster kommen aus dir [deinem Volk]“, sagte Peres und zitierte damit Jesaja 49,17. Die Dormitio-Kirche ist eine römisch-katholische Kirche südlich der Jerusalemer Stadtmauer.
Israels Priester segnen das jüdische Volk an der Klagemauer
Mittwoch, 3. Oktober 2012
Tausende „Kohanim“ (dt. „Priester“) kamen am Mittwochmorgen zur Klagemauer, um das jüdische Volk zu segnen. Die Nachfahren Arons, des Bruders von Moses, kommen zu allen drei Wallfahrtsfesten nach Jerusalem und sprechen dort den priesterlichen Segen aus. Neben Sukkot kommen die Priester auch zum Pessachfest und Schawuot zum letzten Überest des Tempels, der Klagemauer. Zu Zeiten des jüdischen Tempels in Jerusalem leitete diese Priesterklasse den Gottesdienst dort sowie die Opferungen. Heutzutage wird lediglich der uralte Segen gesprochen, den der Oberrabbiner vorspricht und die versammelte Priestergemeinde nachsingt.
Dachau-Puzzle bei Amazon verkauft
Mittwoch, 3. Oktober 2012
Das weltweit bekannte Internetversandhaus „Amazon“ ist in die Kritik geraten, als Besucher seiner Webseite entdeckten, dass dort ein Puzzle verkauft wird, das zwei Krematorien im Konzentrationslager Dachau darstellt. In diesen Öfen wurden die Körper verstorbener Gefangener verbrannt, in der Beschreibung dieses Spielzeugs heißt es dazu ganz banal: „Puzzle vom Krematorium in Dachau, Bayern, Deutschland.“ Das Puzzle kostet umgerechnet 19 Euro, ist für für Kinder ab acht Jahren geeignet und wird nur in den USA verkauft.
Kurznachrichten
Mittwoch, 3. Oktober 2012

+ + + In einer festlichen Zeremonie am Dienstag wurde eine Synagoge mit 300 Sitzplätzen und Thorarolle auf dem Gelände des Atomreaktors bei Dimona eingeweiht. Bisher beteten die religiösen Angestellten in einem Bunker. Vor einem Jahr hat sich Rabbiner David Abuhazeira mit der Bitte, eine Synagoge auf dieser Anlage zu errichten, an den jüdischen Millionär Ira Rennert gewandt. Eine mit dem Bauprojekt vertraute Person sagte gegenüber der Tageszeitung Israel Hayom, dass die Synagoge mit der Thorarolle eine Art himmlischen Schutz gegen alle Bedrohungen von außen darstelle.

6000 Pilger kommen zu Sukkot nach Israel
Dienstag, 2. Oktober 2012
Etwa 6000 Pilger aus über 100 Ländern sind am Sonntag in Israel eingetroffen, um das Laubhüttenfest im Heiligen Land zu feiern. Die internationale christliche Botschaft in Jerusalem sorgt in Zusammenarbeit mit dem Tourismusministerium für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltungen, die für die Wallfahrer vorbereitet wurden. Es ist die größte Touristenattraktion in Israel bisher. Die Besucher werden die wichtigsten christlichen Wallfahrtsorte des Landes, sowie Seminare und Workshops besuchen. Am Donnerstag schließt ihre Reise mit dem Marsch durch Jerusalem.
Israelische Firma sorgt für sauberes Wasser in Syrien
Dienstag, 2. Oktober 2012
Die israelische Firma Israel Chemicals (ICL) hat von der israelischen Regierung die Erlaubnis bekommen, ihre Tabletten zur Reinigung von Wasser an die UNICEF zu verkaufen. Diese werden von der UN-Organisation dazu eingesetzt, verschmutzes Wasser im kriegsgeschüttelten Syrien in sauberes Trinkwasser umzuwandeln. Die Trinkwasserversorgung in Syrien ist in einem katastrophalen Zustand, nachdem nun schon 18 Monate dort gekämpft wird. Die Tabletten werden in einem Projekt zur Wiederherstellung der syrischen Wasserversorgung eingesetzt.
Trotz Sturm steht die größte Sukka der Welt
Dienstag, 2. Oktober 2012
Die Jerusalemer Stadtverwaltung hat die größte Sukka der Welt auf dem Safra Platz vor dem Rathaus aufgestellt. Sie ist mit 24.000 recycleten Flaschen und Bechern dekoriert. (siehe Bild) Das Sukkotfest begann mit leichten Regenschauern, einem grauem Himmel und drückender Hitze im ganzen Land. Starke Windböen rissen Bäume und mit ihnen Stromleitungen um, was in verschiedenen Städten zu Stromausfällen führte. Auch einigen Sukkas, den Laubhütten, hat es das Dach weggerissen und so bekam so mancher nasse Füße als es hineinregnete.
Das Wetter
Dienstag, 2. Oktober 2012
Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 29 Grad, Tel Aviv 30 Grad, Tiberias 37 Grad, am Toten Meer 38 Grad und in Eilat 39 Grad. Der Wasserspiegel des See Genezareth liegt derzeit bei - 212,265 Meter unter dem Meeresspiegel (Tendenz fallend).
Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern aus Jerusalem, der vom Allmächtigen erwählten Stadt und ewigen Hauptstadt Israels, einen gesegneten Tag.

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