Syrien zielt angeblich mit Raketen auf Tel Aviv

Sonntag, 19. Mai 2013  Tommy Mueller 
Syrien zielt angeblich mit Raketen auf Tel Aviv

Syrien hat angeblich seine modernsten Raketen auf Tel Aviv gerichtet. Sollte Israel erneut Ziele in Syrien angreifen, werde Syrien mit „Tishreen“-Raketen antworten, die einen Sprengkopf von einer halben Tonne tragen können. Das berichtet die britische Zeitung „Sunday Times“. Demnach hätten Spionagesatelliten beobachtet, dass die syrische Armee diese Raketen bereits in Stellung bringe. Israelische Flugzeuge hatten in den vergangenen Wochen dreimal Einsätze geflogen, bei denen angeblich Ziele in Syrien angegriffen wurden. Dabei sollen Waffen vernichtet worden sein, die für die Hisbollah-Kämpfer im Libanon bestimmt waren

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Kurznachrichten

Sonntag, 19. Mai 2013  NAI-Redaktion 
Kurznachrichten

+++ Weil sie Dutzende von Plakaten des Jerusalemer Khan-Theaters mit Farbe besprüht hatten, wurden zwei junge ultraorthodoxe Männer von der Polizei festgenommen. Einer erklärte, die Darstellung der Schauspielerin störe seine Empfindungen. Das Theater wies dagegen darauf hin, dass die Frau auf dem Plakat (Foto) sittsam bekleidet und in keiner Weise anstößig dargestellt sei. Die Plakate hingen auch nicht in ultraorthodoxen Wohnvierteln, sondern an den großen Hauptstraßen. Die Theaterleitung appellierte an die Jerusalemer Stadtverwaltung, gegen den Vandalismus an Theaterplakaten energisch vorzugehen, da sich solche Vorfälle häuften. +++ In Jerusalem ist der historische Bahnhof aus dem Jahr 1892 wiedereröffnet worden. In dem restaurierten Gebäude befinden sich jetzt Restaurants und Ausstellungsräume. Dieser osmanische Bahnhof wurde einst mit preußischer Hilfe erbaut und verband Jerusalem mit Damaskus, Beirut und Kairo.

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Ultraorthodoxe demonstrieren gegen Militärdienst - Acht Polizisten durch Steine verletzt

Freitag, 17. Mai 2013  Tommy Mueller 
Ultraorthodoxe demonstrieren gegen Militärdienst - Acht Polizisten durch Steine verletzt

Rund 30.000 Ultraorthodoxe haben am Donnerstagabend in Jerusalem gegen die Einberufung von Talmud-Studenten zum Militärdienst demonstriert. Die Proteste vor dem Einberufungsbüro wurden rasch gewalttätig, auf Polizisten und Soldaten flogen Steine und Flaschen. Acht Polizisten erlitten Verletzungen, zehn Randalierer wurden vorläufig festgenommen. Die Polizei setzte Wasserwerfer ein. Der Anführer der radikalen Ultraorthodoxen, Rabbi Shmuel Auerbach, unterstrich in einer Ansprache, es werde beim Militärdienst keine Kompromisse mit der Regierung geben: "Wir stehen gegen diese Beschlüsse wie eine Wand." Die neue Regierungskoalition hatte darauf gedrängt, dass die Lasten innerhalb der israelischen Gesellschaft gerechter verteilt werden. Es könne nicht sein, dass ein Teil des Volkes drei Jahre Militärdienst leiste, während ein anderer Teil sich ausschließlich dem Studium der Heiligen Schriften widme und von staatlicher Hilfe lebe.

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„Ich bin Euer Bruder Josef“

Freitag, 17. Mai 2013  Aviel Schneider 
„Ich bin Euer Bruder Josef“

Theodor Herzl, der sich für eine internationale Unterstützung für seine zionistische Idee bemühte, erhielt eine Audienz bei Papst Pius X (1903 – 1914) und stellte ihm seine Vision für den neuen Judenstaat vor. In seinem Tagebuch erinnert sich Herzl an die Reaktion von Papst Pius X: „Wir werden euch nicht anerkennen können, denn ihr habt unseren Herrn (Jesus) nicht anerkannt. Wir können zwar nicht die Juden aufhalten, nach Palästina zurückzukehren, aber stattdessen werden unsere Priester mit dem Heiligen Taufwasser bereit sein, alle Juden, die zurückkehren zu taufen“. Damit hat Pius X damals die die klassische Kirchentradition gegenüber den Juden zusammengefasst. Juden wurden bestraft, weil sie Jesus als Messias abgelehnt haben. Es ist immer interessant, wie die israelischen Zeitungen über die christliche Kirchengeschichte und die Juden schreiben. Vor wenigen Tagen veröffentlichte der Rabbiner Daniel Rosen in der israelischen Tageszeitung "Haaretz" einen Bericht über seinen christlichen Bruder Josef, Papst Johannes XXIII (Bild).

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Israel-Video des Tages: Die Retter von Magen David Adom

Freitag, 17. Mai 2013  Tommy Mueller 
Israel-Video des Tages: Die Retter von Magen David Adom

Der Rettungsdienst in Israel steht vor besonderen Herausforderungen. Attentate mit einer Vielzahl von Verletzten, Einsätze in entlegenen Wüstengebieten, schnelle Hilfe für Kranke und Verletzte über alle religiösen und kulturellen Schranken hinweg. Das alles leistet der Rote Davidsstern, auf Hebräisch „Magen David Adom“. In einigen der modernen Fahrzeuge arbeiten gemischte Teams aus Juden und Arabern, um gemeinsam Menschen zu retten.Das Fernsehteam von israel heute hat die Notfall-Helfer in einem Rettungswagen begleitet. Die Besatzung: Ein Araber und ein Jude. Ihr Einsatzgebiet: der Ostteil Jerusalems.

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Das Wetter

Freitag, 17. Mai 2013  NAI-Redaktion 
Das Wetter

Sonnig und wieder wärmer. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 25 Grad, Tel Aviv 26 Grad, Tiberias am See Genezareth 33 Grad, am Toten Meer 35 Grad, Eilat am Roten Meer 36 Grad.

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