Amoklauf in Bank fordert fünf Todesopfer

Montag, 20. Mai 2013  Tommy Mueller 
Amoklauf in Bank fordert fünf Todesopfer

Ein blutiges Verbrechen erschüttert Israel: Bei einer Schießerei in einer Bank in der südisraelischen Stadt Beersheva sind am Montagnachmittag fünf Menschen, darunter der Täter, ums Leben gekommen. Es gab mehrere Verletzte. Der Täter hatte eine Frau als Geisel genommen, ließ sie aber nach einer Stunde wieder frei und tötete sich selbst. Die Polizei war zunächst von einem Banküberfall ausgegangen. Später stellte sich jedoch heraus, dass es wohl ein persönlicher Racheakt und Amoklauf war. Der Täter hatte Streit mit der Bank, es ging um einen Kredit über 6000 Schekel (rund 1275 Euro).

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Untersuchung: Weltöffentlichkeit mit Video vom Tod eines 12-Jährigen getäuscht

Montag, 20. Mai 2013  Tommy Mueller 
Untersuchung: Weltöffentlichkeit mit Video vom Tod eines 12-Jährigen getäuscht

Der zwölfjährige Mohammed al-Dura, der im Jahr 2000 angeblich in den Armen seines Vaters von israelischen Soldaten erschossen wurde, wurde weltweit zu einer palästinensischen Symbolfigur. Millionen von Fernsehzuschauern trauerten mit seinem Vater, der sein Kind nicht vor den Kugeln retten konnte. Tunesien gab eine Briefmarke für das „Märtyrerkind“ heraus (Foto). Doch schon bald kamen Zweifel auf. Eine von der israelischen Regierung eingesetzte Untersuchungskommission, die den Tod des Jungen untersuchte, hat am Wochenende ihre Ergebnisse vorgelegt. Die Experten kommen zu dem Schluss, dass der Junge am Ende des Videos noch am Leben war. Es gebe keinerlei Belege dafür, dass der Junge von israelischen Kugeln getroffen worden sei, wie das der französische Staatssender „France 2“ behauptete und damit eine weltweite Welle der Empörung auslöste.

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Israel-Video des Tages: Der Fall Mohammed al-Dura

Montag, 20. Mai 2013  NAI-Redaktion 
Israel-Video des Tages: Der Fall Mohammed al-Dura

Diese Videoaufnahmen vom 30. September 2000 haben jahrelang die Weltöffentlichkeit beschäftigt: Ein Junge und sein Vater geraten beim Palästinenseraufstand zwischen die Fronten. Verzweifelt suchen sie Schutz und Deckung, doch schließlich wird der Junge getroffen und stirbt – so die Darstellung des Vaters und des französischen Fernsehens. Experten kommen jedoch nach Begutachtung der Aufnahmen zu dem Schluss, dass der Junge am Ende des Videos noch am Leben ist und einen Arm bewegt. Verletzungen seien nicht zu erkennen. Nach Ansicht der israelischen Regierung wurde die Öffentlichkeit bewusst getäuscht.

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Syrien zielt angeblich mit Raketen auf Tel Aviv

Montag, 20. Mai 2013  Tommy Mueller 
Syrien zielt angeblich mit Raketen auf Tel Aviv

Syrien hat angeblich seine modernsten Raketen auf Tel Aviv gerichtet. Sollte Israel erneut Ziele in Syrien angreifen, werde Syrien mit „Tishreen“-Raketen antworten, die einen Sprengkopf von einer halben Tonne tragen können. Das berichtet die britische Zeitung „Sunday Times“. Demnach hätten Spionagesatelliten beobachtet, dass die syrische Armee diese Raketen bereits in Stellung bringe. Israelische Flugzeuge hatten in den vergangenen Wochen dreimal Einsätze geflogen, bei denen angeblich Ziele in Syrien angegriffen wurden. Dabei sollen Waffen vernichtet worden sein, die für die Hisbollah-Kämpfer im Libanon bestimmt waren.

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Kurznachrichten

Montag, 20. Mai 2013  NAI-Redaktion 
Kurznachrichten

+++ Weil sie Dutzende von Plakaten des Jerusalemer Khan-Theaters mit Farbe besprüht hatten, wurden zwei junge ultraorthodoxe Männer von der Polizei festgenommen. Einer erklärte, die Darstellung der Schauspielerin störe seine Empfindungen. Das Theater wies dagegen darauf hin, dass die Frau auf dem Plakat (Foto) sittsam bekleidet und in keiner Weise anstößig dargestellt sei. Die Plakate hingen auch nicht in ultraorthodoxen Wohnvierteln, sondern an den großen Hauptstraßen. Die Theaterleitung appellierte an die Jerusalemer Stadtverwaltung, gegen den Vandalismus an Theaterplakaten energisch vorzugehen, da sich solche Vorfälle häuften. +++ In Jerusalem ist der historische Bahnhof aus dem Jahr 1892 wiedereröffnet worden. In dem restaurierten Gebäude befinden sich jetzt Restaurants und Ausstellungsräume. Dieser osmanische Bahnhof wurde einst mit preußischer Hilfe erbaut und verband Jerusalem mit Damaskus, Beirut und Kairo.

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Das Wetter

Montag, 20. Mai 2013  NAI-Redaktion 
Das Wetter

Im ganzen Land sonnig und warm. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 26 Grad, Tel Aviv 27 Grad, Tiberias am See Genezareth 32 Grad, am Toten Meer 35 Grad, Eilat am Roten Meer 38 Grad.

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